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43 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

lesbisch, trauer, ariellev, jüdin, ariel levy

Gegen alle Regeln

Ariel Levy , Maria Hochsieder-Belschner
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur, 21.08.2017
ISBN 9783426214305
Genre: Biografien

Rezension:

 

„Gegen alle Regeln“ von Ariel Levy ist „eine Geschichte von Liebe und Verlust“.

 

Um was geht es?

Ariel Levy erzählt hier aus ihrem eigenen Leben, gemeinsam mit ihrer Frau Lucy wünscht sie sich nichts anderes, als was sich ganz normale Familien auch wünschen, ein Kind. Doch für ein lesbischen Paar kein leichtes Unterfangen, dennoch haben sie es geschafft und Ariel wird schwanger. Da sie ihren Beruf deswegen nicht an den Nagelhängen möchte unternimmt sie eine Reise, die ihr zum Verhängnis wird...

 

Meinung:

 

Sehr düster, regelrecht depressiv erzählt die Autorin ihren autobiografischen Roman. Verständlich das sie hier auch ihre Krisen und Erfahrungen, die nicht immer leicht waren an ihre Leser wieder gibt.

 

Es liegt mir fern ein Schicksal und ein Menschleben zu beurteilen und so werde ich hier auch nur meine Meinung zum Aufbau des Buches äußern. Der Aufbau ist insgesamt etwas unstrukturiert, es fehlt mir der sogenannte rote Faden. Mit manchen Themen möchte die Autorin an den Leser appellieren und ihn für diese Themen sensibilisieren, was ihr nur teilweise gelungen ist. Aus diesem Grund bewerte ich diesen „Roman“ auch nur mit drei Sternen, alles andere möchte ich hier somit außer Acht lassen.

 

Insgesamt ist es ein Buch, das man lesen kann aber nicht muss und für Menschen die sehr schnell am Wasser gebaut sind würde ich ihn nicht empfehlen.

 

Fazit: biografischer, düsterer, regelrecht depressiv wirkender "Roman"

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Tags: ariel levy, biografischer roman, knaur verlag   (3)
 

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67 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

rosenheim, fußball, krimi, bayern, mord

Wildfutter

Alma Bayer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei btb, 14.08.2017
ISBN 9783442715312
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 

 

Einen Krimi der ganz besonderen Art bietet die Autorin Alma Bayer mit „Wildfutter“.

 

Um was geht es?

Der pensionierte Kommissar Vitus Pankratz macht sich auf die Pirsch um Fotos im Wildpark zu „schießen“. Hier ist er insbesondere auf der Suche nach Wildschweinen, doch plötzlich kommt er in stolper und findet die Überreste einer Hand. Für ihn ist natürlich sofort klar dass dies kein normaler Todesfund ist, sondern es sich hierbei um Mord handelt. Gemeinsam mit seiner Tochter macht er sich nun daran den Fall zu lösen...

 

Meinung:

 

Die Autorin präsentiert ihren Lesern hier einen Regionalkrimi, wie es ihn schon vielzählig auf dem Büchermarkt gibt und eigentlich nichts Besonderes ist. Mich hatte hier sofort das Cover angesprochen, wobei ich einen etwas skurrilen mit Humor gewürzten Kriminalfall erwartet habe. Doch schnell kam die Enttäuschung.

 

Irgendwie scheint es mir legt die Autorin nicht recht Augenmerk auf die eigentliche Handlung, denn an Nebensächlichkeiten hat sie hier allerhand aufgefahren, es gibt Affären, Sex und Fußball und davon jede Menge. Meine Erwartungen wurden hier nicht erfüllt, ich musst mich sogar durchringen das Buch nicht abzubrechen.

 

Fazit: Handlung geprägt von zu vielen Nebensächlichkeiten, was schnell in Langatmigkeit ausartet

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Tags: alma bayer, btb verlag, regionalkrimi   (3)
 

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

roman, familie, kinder, anne b. ragde, anne b. ragd

Sonntags in Trondheim

Anne B. Ragde , Gabriele Haefs
Flexibler Einband
Erschienen bei btb, 14.08.2017
ISBN 9783442757374
Genre: Romane

Rezension:

„Sonntags in Trondheim“ ist ein Roman der norwegischen Schriftstellerin Anne B. Ragde und bereits der vierte in dieser Reihe.

 

Um was geht es?

Die Autorin erzählt aus dem Leben einer ganz „normalen“ norwegischen Familie, obwohl man sie dann doch wohl eher als skurril bezeichnen könnte, da gibt es, um nur einige zu nennen den Großvater, der die Flucht ins Altersheim gesucht hat, Erland und Krumme, die als schwules Paar zusammen mit ihren lesbischen Freundinnen drei Kinder bekommen haben und den Onkel Margido, der als Bestatter tätig gewesen ist, um nur einige zu nennen. Inzwischen hat sich diese Familie weitestgehend auseinander gelebt, jeder verfolgt seine ganz eigenen Ziele bis zu jenem Sonntagmorgen, als Torunn beschließt auf den ehemaligen Familiensitz nach dem Rechten zu sehen und genau dieser Tag setzt erstaunliche familiäre Entwicklungen in Gang.

 

Meinung:

Die Autorin wartet hier mit sehr ungewöhnlichen, skurrilen und zum Teil gewöhnungsbedürftigen Charakteren auf, das mag zum Teil aber auch daran liegen, das es für mich der erste Band in dieser Serie ist und mir die Vorkenntnisse fehlen. Insgesamt sind ihre Protagonisten liebevoll beschreiben, so dass man sie sich beim Lesen gut vorstellen kann.

 

Die Handlung allgemein ist witzig und so wie die Familie nicht eben alltäglich, aber auch hier fehlt mir wieder das Hintergrundwissen aus den Vorbänden.  Insgesamt jedoch liest sie sich gut und flüssig und ist auf alle Fälle sehr unterhaltsam und sorgt für kurzweilige Zerstreuung.

 

Fazit: eine Geschichte mit skurrilen Charakteren, die sich gut liest und insgesamt unterhaltsam ist, das Lesen der Vorbänder allerdings voraussetzt.

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Tags: anne b. ragde, btb verlag, roman   (3)
 

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kinderbuch, waschen

Kleiner Dreckspatz Aurelia - Wasch dich doch mal!

Dorothea Flechsig , Suse Bauer
Fester Einband: 38 Seiten
Erschienen bei Glückschuh-Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783943030488
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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1.569 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 393 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, erotik, new adult

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Diese Royals werden dich ruinieren ...“ heißt es auf der letzten Seite des Covers des Romans „Paper Princess Die Versuchung“ dem ersten Band einer Liebesgeschichte zwischen einem armen Mädchen und dem Sohn eines reichen Geschäftsmannes. Geschrieben wurde diese Serie von Erin Watt, wobei dieser Name ein Psydonym zweier bekannter amerikanischer Bestsellerautoreninnen ist.

Um was geht es?

Die Story ist seit „Cinderella“ und „Aschenputtel“ nichts Neues, aber gerade das macht den Zauber der Handlung aus und lädt den Leser zum Träumen ein.

Ella schlägt sich seit dem Krebstod ihrer Mutter mehr schlecht als recht allein durch, um über die Runden zu kommen arbeitet sie nachts in einer Bar als Tänzerin. Bis dann eines Tages Callum Royal vor ihr steht und sie aus diesem Gewerbe in die Welt der Reichen und Schönen „entführt“. Callum Royal ist Ellas Vormund und möchte ihr in seiner Familie ein neues Zuhause geben. Leider hat er und auch Ella nicht mit dem Widerstand der sehr attraktiven Royalbrüder gerechnet. Besonders einer von ihnen macht Ella das Leben schwer und trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen ...

Meinung:

Die Hauptprotagonisten Ella hat schon einige Schicksalsschläge bewerkstelligen müssen, dies lässt sie natürlich viel Älter wirken. Sie ist selbstbewusst, weiß was sie tut und kommt sehr realistisch rüber. Leider kann ich dies von den anderen Protagonisten nur in bedingten Umfang behaupten, da sind Reed, Easton und die anderen Royal Brüder, sie kommen mir für das Teenager – Alter doch ziemlich reif und sehr selbstbewusst rüber. Ebenso geht es mir mit den andern Schülern der Schule.

Die Story insgesamt ist schön, aber nicht unbedingt das, was man sich von einem solchen Roman erhoffen würde. Mir fehlen insgesamt Tiefe und Gefühle, so zum Beispiel die „Magie“, das sogenannte knistern zwischen Reed und Ellen, denn so sehr sie sich abstoßend finden, so sehr ziehen sie sich auch an. Hier hätten die Autorinnen einfach mehr draus machen können.

Viele Leser haben bereits bemängelt, dass die Autorinnen dazu neigen Gewalt zu verherrlichen und auch das hier der Feminismus nicht großgeschrieben wird. Bei diesen Aussagen kann ich nicht mitgehen. Richtig ist, das die Autoren über Schlägereien an der Schule schreiben, die hier wohl an der Tagesordnung zu sein scheinen, dass alles hält sich allerdings noch im Rahmen und seinen wir einmal ehrlich und schauen uns den Alltag an den Schulen einmal genauer an, Auseinandersetzungen, Streit, ja sogar Mobbing und Schlägereinen sind hier tatsächlich vorhanden.

Ebenso die Rolle von Ella, wird Ella hier wirklich schlecht behandelt? Das kann ich so auch nicht sagen, Ella wird sehr selbstbewusst dargestellt und sie weiß was und wie sie handelt und glaubt mir sie weiß genau was sie macht und tut. Hier interpretieren manche Leser einfach viel zu viel hinein.

Wichtig ist doch ,das man sich durch einen Roman gut unterhalten fühlt. Die Handlung ist locker und leicht und hätte für meinen Geschmack sogar noch mehr Tiefgang und Gefühle vertragen können, ansonsten haben es die Autorinnen allerdings geschafft mich in eine Welt zu entführen, in der ich mich für Ella mitgefreut habe, in der ich mit ihr mitgelitten und –gehofft und – gebangt habe. Ebenso haben es die Autorinnen geschafft mich neugierig auf den Folgeroman gemacht, denn zum Ende gibt es einen wirklich spannenden Clifhänger.

Fazit: Die Story ist seit „Cinderella“ und „Aschenputtel“ nichts Neues, dennoch schaffen es die Autorinnen mich zu fesseln und auf den Folgeband neugierig zu machen

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Tags: erin wat, piper verlag, roman   (3)
 

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

erster weltkrieg, nachkriegszeit, historischer roman, hunger, kriegstraumata

Heldenflucht

Jan Kilman
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453438378
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Der Krieg ist vorbei – ein Mörder erwacht“

Mit seinen historischen Krimi „Heldenflucht“ liefert der Autor Jan Kilman ein sehr lebendiges, realistisches und schockierendes Szenario der letzten Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre. Hierzu vermischt er reale mit fiktiven Fakten und baut zusätzlich auf Tatsachen beruhende Nachrichten und Feldpostbriefe mit ein.

Buchinhalt:

Wir befinden uns in Deutschland des Jahres 1918, es ist die Zeit nach dem Krieg und die Daheimgebliebenen warten sehnsüchtig auf die Kriegsrückkehrer. So auch die Bewohner des kleinen Dorfes Kirchbach.

Die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen, ebenfalls gerade in ihr Heimatdorf zurückgekehrt versucht ihre schrecklichen Erinnerungen nun zu vergessen und kümmert sich um ihren kranken Onkel. Als die Dorfbewohner einen mysteriösen, stummen französischen Soldaten stellen, Menschen plötzlich verschwinden und im Wald eine Leiche gefunden wird, beschließt Agnes sich auf die Suche nach der Ursache zu machen.

Meinung:

Durch einen sehr bildlichen Schreibstil hat es Jan Kilman nicht nur geschafft Szene um Szene ein sehr schockierendes Bild der damaligen Zeit zu liefern, sondern zusätzlich auch jede einzelne Figur authentisch und realistisch zum Leben erweckt. Alle Protagonisten sind mit positiven aber auch negativen Eigenschaften versehen und sehr gut charakterisiert worden. Schonungslos führt der Autor seinen Lesern die Auswirkungen des Krieges auf die menschliche Psyche vor Augen.

Die Handlungsverläufe sind informativ und gut konstruiert, auch an Spannung mangelt es keineswegs, der Abschluss ist dabei gelungen und rundet das gesamte Geschehen gut ab. Für meinen Geschmack hat die gesamte Handlung allerdings noch Potential nach oben offen. Einige Szenen wurden leider nur oberflächlich beleuchtet, obwohl sie mehr Tiefe vertragen könnten.

Insgesamt wirkt die Handlung, so wie das Cover, etwas düster, finster und dennoch geheimnisvoll. Genauso kann ich mir auch die Stimmung in den Nachkriegsjahren vorstellen, hier ist es dem Autor hervorragend gelungen die Atmosphäre „einzufangen“.

In Kürze:

Schreibstil: gut, nicht ganz so flüssig zu lesen

Protagonisten: im Handlungsverlauf baut der Autor sehr viele Personen ein, trotzdem schafft er es jeder einzelnen von ihnen mit Charaktereigenschaften zu versehen, das sie insgesamt authentisch und lebendig wirken. Der Leser vermag es so sich in jede einzelne Rolle zu versetzten.

Handlung: Szene für Szene wird ein sehr realistisches, düsteres, geheimnisvolles und bewegendes Bild der Nachkriegsjahre aufgebaut

Genre: im Handlungsverlauf stehen die Menschen und ihre Schicksale im Vordergrund. Der Mord und die Suche nach dem Täter rücken dabei eher in den Hintergrund, so dass ich diesen Roman nicht unbedingt ins Genre historischen Krimi einstufen würde. Vielmehr erzählt er ein Stück Zeitgeschichte.

Fazit: „Heldenflucht“ ist kein Roman, der sich schnell und einfach einmal nebenbei liest, vielmehr gewährt der Autor einen sehr lebendigen und schockierende Einblick in die Nachkriegsjahre und lässt seine Leser mit seinen Protagonisten mitleiden und mit fiebern

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Tags: heyne verlag, historischer krimi, historischer roman, jan kilman   (4)
 

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902 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 164 Rezensionen

paper prince, erin watt, liebe, royals, ella

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nach „Paper Princess Die Versuchung“ von Erin Watt gibt es mit „Paper Prince Das Verlangen“ den 2. Teil der Trilogie um die Liebesgeschichte zwischen Ella und Reed. Band 3 wird sich mit „Paper Palace Die Verführung“ im Mai 2017 abschließen.

Autoreninfo:

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen. Die „Paper“ –Serie ist ihr erstes gemeinsames Projekt mit dem sie den Büchermarkt erobern. Beide Autoren haben bisher einzeln  in den Bereichen Young und New Adult erfolgreich Bücher veröffentlicht.

Um was geht es?

Ella ist inzwischen in die Villa der Familie Royals eingezogen, Reed hat ihr Herz erobert und auch mit den anderen Royal Brüdern kommt sie gut zurecht. Das Zusammenleben könnte jetzt eigentlich friedlich und harmonisch verlaufen gebe es Brook nicht. Brook ist Callums Freunde, mit der Reed vor mehr als sechs Monaten ein Verhältnis hatte. Brook ist mit allen Wassern gewaschen und behauptet von Reed, Callums Sohn, schwanger zu sein. Hiermit möchte sie ihn erpressen.

 

Als Ella, Broke und Reed in einer sehr zwielichtigen, für sie aber eindeutigen Situation ertappt ergreift sie die Flucht und verschwindet aus dem Haus der Royals. Reed, der sich ein Leben ohne Ella nicht vorstellen kann versucht sie mit allen Mitteln zu finden.

Meinung:

Die Story schließt sich nahtlos an Band 1 an, wobei abwechselnd aus der Sicht von Ella und Reed erzählt wird, das bietet einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Beiden. Reed macht den Anfang und erzählt, wie es zum Verschwinden von Ella gekommen ist und wie er sich auf die Suche nach ihr macht, aber dann doch schnell an die Privatdetektive seines Vaters übergibt. Da stellt sich beim Lesen dann schon die Frage, wie sehr er Ella überhaupt liebt? Allgemein mangelt es der Handlung an wirklichen, tiefen und echten Gefühlen. Es gibt zwar einige Liebesbeziehungen und Intrigen sind ebenfalls vorhanden, aber es mangelt enorm an Tiefgang.  Gefühle werden hier einfach zu oberflächlich behandelt. Zudem wirkt einiges dann doch sehr unglaubwürdig, besonders im Verhalten der Hauptprotagnisten untereinander. Um jetzt auch nicht zu viel zu verraten hier einige Beispiele: die Schüler der Eliteschule werden im Groh als Schläger und Schlampen dargestellt, wobei wohl schon jeder mit jeden geschlafen hat, nur Ella ist mit ihrer Vorgeschichte und der enormen Anziehungskraft zu Reed am Ende des Romans immer noch Jungfrau? Passt alles irgendwie nicht optimal zusammen. Hier hätte die Autorin mehr Leben in die Handlung bringen können. Ebenfalls sind auch die Intrigen von Brooke und Dinah bei weiten nicht so spannend ausgebaut, wie man es sich als Leser gerne wünschen würde.

Dennoch hat es die Autorin trotz einer sehr seichten Handlung mit wenigen Gefühlen geschafft mich am Ende neugierig auf den Folgeband zu machen. Auf den letzten Seiten wird es enorm spannend und es gibt einen regelrechten Cliffhänger, so dass man als Leser gar nicht anders kann, als den Folgeband herbei zu sehen.

Fazit: So seicht wie der Handlungsverlauf, so unrealistisch kommen sehr oft die Verhaltensweisen der Protagonisten rüber, dennoch vermochte es die Autorin mich am Ende neugierig auf den Folgeband zu machen.

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Tags: erin watt, paper prince, pieper verlag, seri   (4)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

witze, dhv, jürgen von der lippe, von der lippe, hörbuch

Ist das ein Witz? Kommt ein Komiker zum Arzt ...

Eckart von Hirschhausen , Jürgen von der Lippe , ,
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 31.03.2014
ISBN 9783844514445
Genre: Humor

Rezension:

Wenn zwei Humoristen ein Pointen- Feuerwerk zünden kann man sich den Bauch vor Lachen kaum halten, so jeden Falls ging es mir mit dem Hörbuch „Ist das ein Witz? Volz. 2 Kommt ein Komiker zum Arzt ... „ von Eckart von Hirschhausen.

Hörbuchinfo:

Format: Live-Mitschnitt

Umfang: 1 CD

Laufzeit: ca. 1 h 10 min.

Verlag: der Hörverlag

Auf dem Hörbuch bieten sich Eckhard von Hirschhausen und sein Gast Jürgen von der Lippe einen amüsanten Schlagabtausch, wobei sie keine Gelegenheit auslassen, ausgelassen zu sein.  Die beiden verstehen es hervorragend  manchmal auch unter der Gürtellinie angesiedelte Anekdoten frech und verschmitzt an ihre  Zuhörer zu bringen, so dass man es ihnen kaum übel nehmen kann. Es macht einfach Spaß den Beiden zu zuhören, man kann dabei hervorragend abschalten und herzhaft mit lachen. Wobei man richtig merkt, wie viel Spaß die Beiden selber dabei haben. Ihre Geschichten kommen einfach locker und leicht rüber.

Obwohl ich Bedenken hatte mir eine CD nur mit Witzen anzuhören war ich neugierig, zumal ich Eckart von Hirschhausen und Jürgen von der Lippe als Menschen sehr mag. So war ich auch erstaunt wie schnell die beiden es geschafft haben mich mit „einzubeziehen“. Ihre Geschichten haben mich manchmal nachdenklich gemacht und manchmal herzhaft zum Lachen gebracht, aber immer bestens unterhalten.

„Lachen ist die beste Medizin“ heißt es in einem Sprichwort und ich muss sagen dieses Hörbuch ist zwar keine Medizin im pharmazeutischen Sinne, sollte aber bei schlechter Laune, Abgespanntheit und wenn mal etwas nicht so läuft wie man es gerne hätte, empfohlen werden.

Fazit: humorvoll und witzig, beste Unterhaltung ist hier garantiert

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Tags: der hörverlag, eckart von hirschhausen, hörbuch, jürgen von der lippe, witze   (5)
 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

darknet, internet, mord, thriller, spannend

Die Namen des Todes

Marcus Hünnebeck
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Independently published, 10.01.2017
ISBN 9781520347059
Genre: Sonstiges

Rezension:

In seinem Thriller „Die Namen des Todes“ greift der Autor Marcus Hünnebeck ein sehr aktuelles Thema auf, über das sich sicherlich viele noch keine Gedanken gemacht haben. Es geht um das Sogenannte „Darknet“.

Ein Hacker spielt hier dem BKA brisante Informationen zu, es handelt sich dabei um Internetpseudonyme, Bilder und Chatnachrichten einer Gruppe von angeblichen Serienmördern. Das BKA gerät unter Zeitdruck, als ein Mitgliede einen Doppelmord ankündigt. Hauptkommissar Robert Drosten leitet die zuständige Sonderkommission und verhaftet zum Glück den Täter noch rechtzeitig.

Als dieser wenig später seinen Anwalt ins Vertrauen zieht und um einen Gefallen bitte, schreckt er damit nicht nur die Nutzer des geheimen „Darknet-Forums“ auf, sondern gerät ins Visier eines Mörders. Tatsächlich wird wenig später die Leiche des Anwaltes gefunden.

Hauptkommissar Drosten gerät nun unter Zeitdruck, und da er bereits ins Visier des Täters geraten ist, sinnt dieser darauf Drosten ein für alle Male zu brechen. Ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel beginnt.

Meinung:

Vom Autoren habe ich bereits einige Thriller gelesen und bin immer wieder erstaunt wie er es schafft den Leser auf falsche Fährten zu locken. Bei ihm ist nichts so, wie es zu Anfang scheint. Und wenn man glaubt der Täter sein gefasst setzt er immer noch eins drauf. So war auch dieser Thriller wieder ein „Hochgenuss“, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Vom Handlungsgeschehen greift Marcus Hünnebeck dieses Mal ein sehr aktuelles Thema auf, und gibt den Leser Einblicke in Seiten der Internetwelt, die viele glauben zu kennen und sich so darüber sicher noch keine Gedanken gemacht haben. So chattet man z. B. mit Unbekannten in Foren und fühlt sich sicher. Man gibt ohne zu zögern persönliche Daten von sich preis, doch weiß man wirklich was damit geschieht? Vielen werden nach der Lektüre die Welt des Internets sicherlich mit anderen Augen sehen.

Gerade durch diese Thematik wirkt der Thriller noch realistischer als sonst und hat mich von Anfang an in den Bann gezogen.

Die Hauptkommissare waren aus vielen seiner anderen Thriller bereits bekannt. Was mir hier allerdings nicht so gefallen hat, war das Marcus Hünnebeck zu viele Ermittler mit ins Spiel gebracht hatte, dieses wurde sehr schnell unübersichtlich. Es wäre besser gewesen alles nur einem Ermittler anzuvertrauen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt schnell und flüssig zu lesen.

Fazit: ein sehr aktuelles Thema spannend und authentisch verpackt

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Tags: marcus hünnebeck, thriller   (2)
 

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

afghanistan, geheimdienste, thriller, vertraue, agenten

Wer die Hunde weckt

Achim Zons
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 16.02.2017
ISBN 9783406704086
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Wer die Hunde weckt“ ist der erste Thriller des bekannten Drehbuchautoren Achim Zons. Erschienen ist er im C.H. Beck Verlag.

Der Autor greift ein sehr aktuelles und erschreckendes Thema auf und sorgt somit für Hochspannung. Dem Journalisten David Jakubowicz werden brisante Informationen über eine Geheimoperation in die Hände gespielt. Bei der Übergabe überlebt er nur knapp einen Anschlag, seine Informantin allerdings findet den Tod.

Im selben Zeitfenster gibt ein deutscher Kommandeur in Afghanistan einen verhängnisvollen Befehl, bei dem amerikanische Piloten einen mit Kindern besetzten LKW bombardieren. Wie es scheint, wurden dem Kommandeur vorher falsche Informationen in die Hände gespielt. Nur warum versucht der Geheimdienst diesen Fall zu vertuschen und warum ist der Kommandeur plötzlich auf der Flucht?

Alles Fragen denen Jakubowicz zusammen mit seiner Kollegin Emma Bricks nachgeht. Seine Jagd führt ihn in die Chefetagen seiner eigenen Zeitungsredaktion, aber auch nach Afghanistan, wo ein Kollege von ihm plötzlich verschollen ist.

Meinung:

Dem Autor ist ein sehr spannender Thriller gelungen, bei dem die Handlung sehr geballt ist, man rutscht förmlich von einem Handlungsgeschehen in das Nächste und vermag es nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen. Zum Ende hin wird es allerdings etwas unübersichtlich und chaotisch, vieles überwirft sich und lässt einige Fragen offen. Mag sein, dass das vom Autoren so gewollt ist, denn so hat der Thriller noch Potential für weitere Folgen. Sollte dies nicht der Fall sei, hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht.

Der Hauptprotagonist wurde sehr gut vom Autoren ausgearbeitet, er war so in Action und ist, so wie die gesamte Handlung in sehr schnellem Tempo von einem zum anderen Handlungsort geschlüpft. Bei Lesen war es beinahe so, als sei er mir einen Schritt voraus und es fiel mir manchmal schwer ihn gleich „einzuholen“. Sehr schnell musste hier also beim Lesen umgedacht werden. Insgesamt hat auch der Hauptprotagonist Potential für weitere Thriller.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Was mir allerdings nicht so gefallen hat waren der Einbau einiger belangloser Dialoge, die von Autorenseite vielleicht für etwas Auflockerung sorgen sollten, aber aus dem Gesamtrahmen fielen und irgendwie fehl am Platz schienen.

Insgesamt hat der Autor mich mit seinen Thriller von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen, es war kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen, da ich wissen wollte wie es ausgeht. Dass ich hier nun zwar mit einigen offenen Fragen zurückgelassen wurde, schreibe ich dem zu Gute, das es wohl noch Fortsetzungen dieses Thrillers geben wird.

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Tags: achim zons, c.h. beck verlag, thriller   (3)
 

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190 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

internet, thriller, überwachung, marc elsberg, datenschutz

ZERO - Sie wissen, was du tust

Marc Elsberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.10.2016
ISBN 9783734100932
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In seinem Roman „Zero“ führt der Autor Marc Elsberg seinen Lesern wieder einmal ein sehr aktuelles und gut recherchiertes Thema vor Augen. Viele Menschen nutzen Kunden- und Kreditkarten oder tragen über ihr Smartphone persönliche Daten in die Welt hinaus, doch macht man sich dabei wirklich darüber Gedanken was mit diesen Daten noch weiter passiert? Marc Elsberg führt uns daher ein sehr erschreckendes und realistisches Szenario vor Augen. Das Schockierenste daran ist allerdings, das All dies bereits heute möglich ist.

Inhalt des Buches:

In London wird bei einer Verfolgungsjagd ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zur gefeierten Internetplattform Freemee. Diese Plattform sammelt und analysiert von mehreren Millionen Nutzern die Daten und verspricht so mehr Erfolg und ein besseres Leben. Einzig ZERO, der meistgesuchte Online – Aktivist der Welt warnt vor den Folgen. So fängt Cynthia genauer zu recherchieren und wird in einer Welt voller Kameras und Datenbrillen bald zur Gejagten.

Meinung:

Mit über 500 Seiten bietet der Autor seinen Lesern einen sehr komplexen Roman. Leider wirft er zu Anfang sehr viele Personen in die Handlung, es gibt zu viele Fachbegriffe und auch an Handlungsszenen gelangt man schnell von einer in die Nächste, alles wirkt hier sehr konfus und durcheinander gewürfelt. Es war sehr schwer den Einstieg in dieses komplexe Werk zu finden.  Ich musste förmlich mit mir ringen das Buch nicht einfach wieder in das Buchregal zurück zu stellen.

Dabei klang die Story durchaus vielversprechend und spannend und da ich bereits ein anderes sehr spannendes Werk des Autoren gelesen hatte,  hatte ich mich auf diese Lektüre gefreut. Doch hier war es einfach von Allen zu viel, zu viel Wechsel der Erzählperspektiven, zu viele technische Begriffe und zu viele Personen und dazwischen nicht einmal Spannung.

Das Konstrukt das der Autor uns liefert ist schon erschreckend, aber hier muss man sich wirklich beim Lesen durchkämpfen, es war insgesamt ein sehr anstrengendes Lesen und es viel mir schwer mich auf die Lektüre einzulassen. Dies sollte bei einem guten Roman nicht vorkommen.  

Fazit:

Aufgrund des sehr konfusen Einstieges, verliert man sehr schnell die Lust am weiterlesen. Ebenfalls mangelt es in diesem Roman enorm an Spannung, hier heißt es wirklich sich beim Lesen durchkämpfen, denn das Szenario das uns der Autor liefert ist hervorragend und führt uns so manches auf erschreckende Weise vor Augen.

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Tags: blanvalet, marc elsber, thriller   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

nordhessen, krimi, eifersucht, kriegsende 1945, arzt

Elsternblau

Nicole Braun
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 08.02.2017
ISBN 9783839220238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Elsterblau“ ist ein Kriminalroman der Autorin Nicole Braun und im Gemeiner Verlag erschienen.

Um was geht es?

Der Krimi baut sich auf ein Ereignis im Jahr 1945, kurz vor Ende des Krieges auf. Um hier nicht allzu viel zu verraten, es geht um fünf Bergarbeiter, die dieses Ereignis verbindet. Im Jahr 1964 scheint dieses sie wieder einzuholen, innerhalb kurzer Zeit versterben drei von ihnen an Herzversagen oder war es vielleicht doch Mord?

Meinung:

Die Autorin bietet eine gute und sehr bewegende Grundlage für ihren Krimi, umso mehr hätte ich mir hierzu noch mehr Informationen gewünscht. Der Anfang und das Ende sind einfach zu schwammig aufgebaut und lassen den Leser mit Fragen zurück.

Titel:

Ebenfalls habe ich mich die ganze Zeit des Lesens über gefragt, was der Titel eigentlich mit dem Krimi zu tun hat, es war bis auf eine kurze Erwähnung nichts darüber herauszubekommen.

Handlung:

Im Mittelteil geht es um die Ermittlungen, wobei mir die Ermittler einfach zu fern blieben. Mir fehlte insgesamt das Persönliche an ihnen, etwas das sie realistisch und authentisch wirken lies. Die Handlung war mir bei so einer bewegenden Hintergrundgeschichte einfach zu oberflächlich aufgebaut.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm, gut und flüssig zu lesen, hätte allerdings mehr Tiefgang und Stellenweise mehr „Farbe“, Ausschmückungen vertragen können.

Insgesamt:

Insgesamt betrachte hat die Autorin leider viel Potential verschenkt, denn obwohl das Konstrukt sehr bewegend ist, haut die eigentliche Handlung den Leser nicht gerade vom Hocker. Es mangelt an Spannung sowie mitreißenden, lebendig und authentisch wirkenden Charaktereren.

Fazit:

Ein Krimi mit bewegendem Hintergrund, der allerdings in der gesamten Handlung sehr „farblos“ blieb.

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Tags: gmeiner verlag, krimi, nicole brau   (3)
 

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

heyne, tom clancy, thriller, mark greaney

Mit aller Gewalt

Tom Clancy , Mark Greaney , Michael Bayer , Karlheinz Dürr
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453270978
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Mit aller Gewalt“

Autor: Tom Clancy / Mark Greaney

Genre: Thriller

Verlag: Heyne

Buchinfo:

In Ho-Chi-Minh-Stadt wird ein CIA-Offizier ermordet, dabei verschwindet ein Paket mit gefälschten Pässen. Pässen für Wissenschaftler, die in Korea illegal arbeiten sollen. Gleichzeitig setzt der noch sehr junge koreanische Diktator darauf an ein großes Nuklearprogram umzusetzen. Bisher fehlten dem Land zwar die finanziellen Mitteln, doch irgendwie scheinen die Mittel jetzt beschafft worden zu sein. Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt, um das Aufkeimen der neuen Atommacht zu verhindern.

 

Hintergrundinfo:

Als Tom Mc. Clancy im Oktober 2013 verstarb, setzte sein Coautor Mark Greaney sein Werk und die Reihe um Jack-Rayn fort. Dies ist inzwischen der achtzehnte Band aus der Reihe.

Meinung:

Der Autor bietet seinen Lesern ein gutes Konstrukt aus Politik und internationalen Konflikten, dabei geht er sehr in die Tiefe. Für meine Geschmack etwas zu tief, da dadurch die Handlung geschwächt wird und sich stellenweise zu sehr in die Länge zieht. An Spannung hätte der Thriller noch etwas vertragen können, liest sich insgesamt aber gut.

Handlung:

Die Handlung kommt mal gemächlich und mal actionreich daher, ist aber nicht unbedingt als Spannungsgeladen zu betrachten. Sehr gut hat der Autor es verstanden die internationalen, politischen Konflikte und den „Wahnsinn“ der Nuklearaufrüstung in einem sehr realistischen und erschreckenden Bild darzustellen.

Charaktere:

Da hier die Handlung im Vordergrund steht, rücken die Protagonisten mehr in den Hintergrund, insgesamt fehlt es ihnen an Persönlichkeit. Hervorragend wurde allerdings der Koreanische Diktator und sein „Hunger“ nach Macht, Anerkennung und sein Wunsch nach noch mehr Aufrüstung im Nuklearraketenbereich dargestellt. Es war schon erschreckend realistisch, wie wahnsinnig ein einzelner Mann doch sein kann.

Insgesamt:

Insgesamt betrachtet ist dieser Thriller natürlich ein Muss für Fans des Autors und der Jack-Ray Folgen. Mich selber hat das Konstrukt des Autors sehr gut gefallen, dennoch fehlt ihm der Spannungsfaktor.  

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Tags: heyne, mark greaney, thriller, tom clancy   (4)
 

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196 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

thriller, mord, peter swanson, rache, liebe

Die Gerechte

Peter Swanson , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Die Gerechte“

Autor: Peter Swanson

Genre: Thriller

Verlag: blanvalet

Buchinfo:

Lily ist eigentlich eine bodenständige Frau, auf dem Flughafen trifft sie auf Ted Serverson. Bei der gemeinsamen Wartezeit auf das Flugzeug gesteht er ihr, dass seine Frau ihn betrogen habe und er über einen Mord nachdenkt. Doch mit Lilys Reaktion hat er dabei nicht gerechnet, sie bietet ihm sogar Hilfe dabei an. Nun stellt sich natürlich die Frage ob das ein Trick oder ein finsteres Rachespiel ist?

Meinung:

Der Autor stellt den Leser hier vor die Frage, wer nun eigentlich Opfer und er Täter ist, denn nichts ist auf den ersten Blick so, wie es zu sein scheint.

Erzählt wird aus mehreren Sichtweisen, Lily, Ted, Miranda und Kommissar Kimball, wobei Lily aus Hauptprotagonistin den wesentlichen Teil einnimmt. Lily wird zuerst als schüchterne, besonnene Frau dargestellt und entpuppt sich zum Schluss als Psychopathin. Ihre Rolle kam mir manchmal etwas unglaubwürdig und irgendwie an den Haaren herbei gezogen vor. Einiges wirkte sehr unrealistisch. Die anderen Nebenrollen waren eher oberflächlich dargestellt, so dass es schwer viel sich in sie hineinzuversetzen. Die Rolle des Kommissars hat mir dabei überhaupt nicht gefallen, denn er wurde als sehr naiv dargestellt.

Die Handlung bietet ein gutes Konstrukt aus Intrigen, ist allerdings ziemlich vorhersehbar und vermochte mich nicht zu fesseln. Es fehlte insgesamt das gewisse Etwas, Etwas das mich von Anfang an mit nimmt und In den Bann zieht. Ich konnte das Buch getrost einige Tagen liegen lassen, ohne dass ich unbedingt wissen musste , wie es weiter geht.

Fazit:

Der Autor liefert dem Leser einen vorhersehbaren Thriller, der mich leider nicht so wie erhofft packen konnte. Die Charaktere waren dabei doch sehr oberflächlich und zum Teil unglaubwürdig.

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Tags: blanvalet, peter swanson, thriller   (3)
 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

arnaldur indridason, vermisst, lübbe verlag, erlendur, nordic noir

Tage der Schuld

Arnaldur Indriðason , Coletta Bürling
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783785725740
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Tage der Schuld“

Autor: Arnaldur Indridason

Genre: Krimi / Islandkrimi

Verlag: Lübbe

Buchinhalt:

Der Autor führt seine Leser nach Island ins Jahr 1978, an einem See in der Nähe einer Us-Militärbasis wird die Leiche eines Mannes gefunden. Die Pathologen finden sehr schnell heraus, dass der Mann ermordet wurde.. Kommissar Erlendur und Briem stehen vor der Frage, ob dem Toten ein Militärgeheimnis zum Verhängnis geworden ist.

In einem weiteren Erzählstrang geht es um das mysteriöse Verschwinden eines jungen Mädchens, vor mehr als 20 Jahren, das Kommissar Erlendur keine Ruhe lässt.

Meinung:

„Tage der Schuld“ ist ein solider Krimi mit sympathischen Charakteren. Die Handlung geht stetig voran und er liest sich von Anfang bis Ende gut, hätte insgesamt aber noch etwas an Spannung vertragen können.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm, er liest sich schnell und flüssig und man möchte beim Lesen unbedingt wissen, wie die Fäden zusammenhängen und wie es ausgeht.

Protagonisten:

Kommissar Erlendur ist ein geheimnisumwitterter Mann, der in seiner Vergangenheit etwas erlebt zu haben scheint, auf das der Autor nicht weiter eingeht. Hier tappt der Leser leider auch nach Ende weiterhin im Dunkeln und wird mit Spekulationen zurückgelassen.

Kommissar Briem ist ein bodenständiger Charakter und bildet mit Kommissar Erlendurs ein gutes Team, beide ergänzen sich hervorragend und haben noch Aufbaupotential für weitere Krimifolgen.

Handlung:

Das vom Autor beschriebene Konstrukt wirkt realistisch und in sich stimmig, liest sich gut, wirkt allerdings etwas oberflächlich und hätte mehr Tiefe und Spannungsmomente vertragen können.

Fazit: Ein solider, lesenswerter Krimi, mit sympathischen Charakteren, der allerdings etwas mehr Tiefe und Spannung vertragen könnte.

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Tags: arnaldur indridason, krimi, lübbe verlag   (3)
 

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altötting, krimi, bayern, fastenopfer, anton leiss-huber

Fastenopfer

Anton Leiss-Huber
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: „Fastenopfer“

Autor: Anton-Leiss Huber

Genre: Kriminalroman

Verlag: ullstein

Buchinhalt:

Der kirchliche Verwalter des „Tilly-Benefizium“ wird tot in der Kapellenadministration aufgefunden. Kommissar Max Kramer versucht mit seinen Kollegen Licht ins Dunkel zu bringen. Nebenbei stellt er sich der Frage, wie die attraktive Staatsanwältin nach einer feucht fröhlichen Faschingsnacht im Präsidium wohl in seinem Bett gelandet ist.

Meinung:

Titel:

Der Titel ist ziemlich irreführend, den die Handlung hat nichts mit einem Fastenopfer zu tun, vielmehr liegt der Tatzeitpunkt in der Fastenzeit, aber das ist auch schon alles.

Handlung:

Vom Inhalt her bietet der Autor seinen Lesern nichts Neues, alles unterscheidet sich nicht besonders von anderen Kriminalromanen. In einem sehr gemächlichen Trott geht der Krimi von Anfang bis Ende, wobei es weder überraschende Wendungen, noch Spannung gibt. Viel wird vom Leben der Bewohner des Ortes erzählt, wobei manche Stellen besser ausgebaut werden könnten und andere wiederum so uninteressant waren, das sie getrost weggelassen werden könnten.

Schreibstil:

Um authentisch zu wirken hat der Autor Stellen mit bayrischem Dialekt eingebaut, diese lockern den Krimi etwas auf und sind stellenweise schon amüsant.

Charaktere:

Die im Klapptext erwähnte Beziehung zur Staatsanwältin wird im Krimi anders dargestellt, wobei dies für den allgemeinen Handlungsverlauf eigentlich nicht von Relevanz ist. Von den hier dargestellten Protagonisten zeigen nur wenige Persönlichkeit, die meisten wirken sehr oberflächlich.

Fazit:

Wer eine kurzweilige Lektüre sucht, liegt hier richtig, wer sich allerdings auf einen tiefgreifenden und spannenden Roman freut wird doch etwas enttäuscht sein.

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Tags: anton leiss-huber, krimi, ullstein verlag   (3)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

historischer roman, geschichte, männlicher protagonist, deana zinßmeiste, goldmann verlag

Das Lied der Hugenotten

Deana Zinßmeister
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442484096
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Wenn um den Glauben gekämpft wird, kann nur die Liebe gewinnen.“

Rezi zu: „Das Lied der Hugenotten“

Autorin: Deana Zinßmeister

Genre: historischer Roman

Zeit: 16. Jahrhundert

Verlag: Goldmann

Um was geht es?

Wir schreiben das Jahr 1572, es ist eine sehr blutige Nacht, denn  es ist die Bartholomäusnacht, eine Nacht in der die Katholich Gläubigen gegen die Hugenotten der Stadt ziehen und sie wie Vieh abschlachten. Der 5 jährige Pierre erlebt wie seine Mutter zu Tode kommt, kann sich und seine gerade geboren Schwester retten. Zusammen mit seinem Vater flüchtet die kleine Familie in die Provinz Touraine und baut sich hier ein Neues Leben auf. Leider muss der Vater von nun an seinen wahren Glauben verleugnen.

Mit der Zeit scheint Pierre die Schrecken jener Nacht zu vergessen und wächst wohlbehütet zusammen mit seiner Schwester auf, wobei der Vater Stillschweigen über ihre Vergangenheit bewahrt. Durch einen Zufall werden die Erinnerungen in Pierre allerdings wachgerüttelt, mit schrecklichen Folgen.

Meinung:

Die Autorin schickt ihre Leser nach Paris in das 16. Jahrhundert und mischt dabei reale mit fiktiven Fakten. Sie hat einen sehr bildlichen und mitreißenden Schreibstil, wobei ihre Protagonisten sehr authentisch und realistisch wirken. In brenzligen und gefährlichen Situationen muss man beim Lesen einfach mit ihnen mit fiebern.

Die Geschehnisse um die Bartholomäusnacht hat die Autorin zwar nicht in allen Einzelheiten und detailliert beschrieben, dennoch liefert sie ein gutes Bild von den Gräueln und Schrecken jener Nacht. Alles war sehr bildhaft vorstellbar und ich bin der Autorin sogar dankbar, dass sie hier nicht so detailliert geschrieben hat.

Die Handlung ist von der ersten bis zur letzen Seite sehr mitreißend und unterhaltsam, wobei ich allerdings über eine Stelle im Handlungsgeschehen gestolpert bin, die  ich nicht nachvollziehen kann. Hier erwacht plötzlich ein in Eiswasser geglaubter Ertrunkener zum Leben. Da stellt sich mir die Frage wie das sein kann,  zumal sein Freund zugegen war und ihn nicht aus dem Wasser ziehen konnte. Das ist aber auch der einzige Punkt über den ich gestolpert bin.

Sehr schön finde ich, dass die Autorin am Anfang ihres Romans ein Personenregister anfügt, so kann  man beim Lesen besser sortieren  was reale und was fiktive Personen sind. Ebenfalls ist ein Nachwort von der Autorin enthalten, das wiederum noch zusätzliche historische Informationen bereit hält.

Insgesamt kann man sagen konnte mich die Autorin auch mit diesem Roman wieder begeistern. Man merkt wie gut sie recherchiert hat, ihre Personen und auch die Handlung wirken lebendig.

Fazit:  lesenswerter, mitreißender historischer Roman

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Tags: 16. jahrhunder, bartholomäusnacht, deana zinßmeiste, goldmann verlag, historischer roman, paris   (6)
 

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thriller, detox, piper verlag, dunkles geheimnis, entspannung

Detox

C.L. Taylor , Frauke Brodd
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492303811
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Detox“

Autorin: C.L. Taylor

Genre: Thriller

Verlag: Piper

Buchinhalt:

„Ich werde dich finden. Und zerstören.“

Als Jane von ihrer Chefin einen Brief erhält in dem steht „Ich weiß, dass Du nicht Jane Hughes heißt.“ holt sie die längst vergessene Vergangenheit ein. Denn der Briefeschreiber hat Recht, Jane ist nicht Jane, sondern Emma Woolfe.

Alles begann vor fünf Jahren, wo sie noch in London lebte und zusammen mit ihren Freundinnen Al, Daisy und Leanne die Zeit verbrachte und all abendlich um die Häuser zog. Als die Freundin sich jedoch von ihr trennt und sie nicht damit klar kommt beschließen die Freundinnen zusammen eine Auszeit zu nehmen. Diese führt sie in ein „Wellnessresort“ nach Nepal. Die dort erhoffte Ruhe finden sie dort allerdings nicht, denn schnell werden hier aus Freundinnen, Feindinnen, die sich bis auf den Tod bekriegen. Zweien von ihnen gelingt die Flucht.

Meinung:

Der Klapptext lies mich auf einen spannenden Thriller hoffen und ich hatte mich auf die Lektüre gefreut. Leider wurde ich sehr schnell enttäuscht, denn auf Spannung, Überraschende Wendungen und Charaktere die einen mitreißen, wie sie einen guten Thriller ausmachen habe ich hier nicht vorgefunden. Vielmehr war die Handlung von Anfang bis Ende langweilig und vorhersehbar, es gab weder etwas Packendes noch Mitreißendes. Einige Handlungsstränge waren sogar unlogisch und nicht nachvollziehbar aufgebaut. Ebenfalls haben mich hier das ständige auf und ab und die immer wieder aufkehrende Frage der Protagonisten wer nun mit wem fremd gegangen ist enorm gestört.

Die Protagonistin war mir in ihren Handlungsweisen doch sehr naiv, stellenweise waren diese ebenfalls nicht nachvollziehbar und zum Ende war sie einfach nur noch nervig. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit ihr von Anfang an nicht „warm“ geworden bin, aber sie war mir letztendlich sehr unsympathisch. Ebenso erging es mir mit den Nebencharakteren, niemand hat mich hier so richtig „angesprochen“.

Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut und gewährleistet ein flüssiges Lesen, dennoch vermochter er mich nicht in den Bann zu ziehen, was größtenteils der sehr langweiligen Handlung und den nervigen Protagonisten zuzuschreiben war.

Was so auf den ersten Blick sehr verheißungsvoll und spannend klang, scheitert leider an einer sehr spannungsarmen, zum Teil nicht nachvollziehbaren Handlung und den enttäuschenden Protagonisten. Die Autorin hat hier leider sehr viel Potential verschenkt.

In Kürze:

Schreibstil: gut, flüssig zu lesen

Protagonisten: Handlungsweise nicht immer nachvollziehbar, zum Ende hin nur noch nervig

Handlung: Spannungsarm, teilweise vorhersehbar

Fazit: was vielversprechend klingt, wird sehr schnell zur Enttäuschung, die Autorin hat einfach zu viel Potential verschenkt

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Tags: c.l. taylor, piper verlag, thriller   (3)
 

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thriller, paul finch, serienmörderin, piper, piper verlag

Schwarze Witwen

Paul Finch , Bärbel Arnold , Velten Arnold
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2017
ISBN 9783492310420
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Schwarze Witwen“

Autor: Paul Finch

Genre: Thriller

Verlag: Piper

Buchinhalt:

„Schwarze Witwen“ ist der Auftakt einer Thrillerserie und der erste Fall für die noch junge Polizistin Lucy Clayburn. In ihrem ersten Fall hat sie es mit einer Serienmörderin zu tun, die ihre Opfer grausam verstümmelt hinterlässt. Als „Jill the Ripper“ wird die Mörderin getauft, die nun ganz England in Angst und Schrecken versetzt. Lucy ermittelt zusammen mit anderen Polizisten nun verdeckt auf dem Straßenstrich, dabei gerät sie an den Chef eines brutalen Syndikats.

Meinung:

Titel des Buches:

Der Titel des Buches führt den Leser in die Irre, denn mit „schwarzen Witwen“ hat die Handlung überhaupt nichts zu tun, im Gegenteil sie werden nicht einmal im Text erwähnt und so fragt man sich zum Schluss, wen oder was der Autor damit gemeint hat.

Handlung:

Die Handlung kommt leider nur sehr langsam in Fahrt und es dauert bis weit über den Mittelteil hinaus bis es so richtig spannend wird. Ein ordentliches Durchhaltevermögen ist hier also gefragt, dafür wird man am Ende dann mit so einigen Überraschungen belohnt, die in keinster Weise vorhersehbar waren.

Nach einem sehr spannungsarmen Anfang folgt so ein doch spannender Abschluss, der mich allerding dann doch mit offenen Fragen zurück ließ. Mich störte enorm, dass der wahren Täterfassung nur ein kurzes Kapitel gewidmet wurde und auch nur in weniger als 5 Sätzen auf das mögliche Tatmotiv eingegangen wird. So tappt man leider nach der Lektüre weiter im Dunkeln.

Protagonisten:

Die Rolle der Protagonistin von einer naiven zu einer selbstbewussten, schlagfertigen Polizisten wurde im Großen und Ganzen gut dargestellt. Einige Stellen ihres Verhaltens waren zwar nicht immer logisch und nachvollziehbar, aber darüber will ich einmal hinwegsehen. Insgesamt hat ihre Rolle Potenzial nach oben, so dass man gespannt auf die Fortsetzung sein kann.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist durchwachsen und von einigen Längen und Spannungsflauten gekennzeichnet. Insgesamt liest sich der Thriller aber gut und flüssig.

Fazit:

Ein Thriller der nur sehr langsam an Fahrt gewinnt, zum Ende hin zwar einige Überraschungen bereit hält, aber den Leser mit offenen Fragen zurück lässt.

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Tags: paul finch, piper verlag, thriller   (3)
 

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thriller, sam wilson, krimi, sternzeichen, mord

Im Zeichen des Todes

Sam Wilson , Andreas Helweg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 28.12.2016
ISBN 9783764531737
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Im Zeichen des Todes“

Autor: Sam Wilson

Genre: Thriller

Verlag: penhaligon

 

Buchinhalt:

Die Handlung spielt in einem gnadenlosen System, in dem die Geburtsstunde, also das Sternzeichen darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Die Sterne sind hier Gesetz.

 

Eine grausame Mordserie erschüttert nun die Stadt, das erste Opfer der Polizeichef von San Celest. Detectiv Jerome Burton und Profilerin Lindi Childs werden mit ihren ersten Fall betraut, wobei letzteren die Aufgabe zufällt die astrologische Komponenten der Gewalttaten zu deuten und die Verdächtigen nach ihren Sternzeichen und ihren zugeordneten Eigenschaften zu beurteilen. Die ersten Verdächtigen sind auch schnell im Kreis der Widdergeborenen gefunden, denn ihnen werden Charaktereigenschaften wie Verbrechen und Gewalt zugeordnet. Doch so einfach ist der Fall nun doch nicht zu lösen, denn sie haben es mit einem der gefährlichsten Verbrecher zu tun, den die Stadt je gesehen hat.

 

Meinung:

Die Idee des Thrillers ist einmal etwas ganz anderes und hat mich neugierig gemacht. Ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet in welche Gesellschaft man lebt klingt auf den ersten Blick ja auch vielversprechend. Leider habe ich einen sehr oberflächlichen und doch sehr langweiligen Thriller vorgefunden. Es mangelt enorm an Tiefgang und Spannung.

 

Ich will es mal so ausdrücken, so wie ein Maler sein Bild farbig in Szene setzt, sollte es ein Autor mit Worten schaffen seinen Roman farblich und gut vorstellbar an den Leser zu bringen. Dieser Roman wirkte leider nur grau, weder der Hintergrund noch die Hauptprotagonisten wurden bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Es gab weder tiefgehende Beschreibungen über die Gesellschaft in der die Protagonisten lebten, noch warum man hier so auf die jeweiligen Sternzeichen fixiert ist.

 

So blieben auch der Polizist und die Profilerin völlig unscheinbar, sie hatten weder Persönlichkeit noch etwas das vermochte sich gut in sie hineinzuversetzen. Leider wurden sie auch im Großen und Ganzen als sehr naiv dargestellt, stellenweise schon sehr unwissend und kompliziert, was mich zum Schluss einfach genervt hat.

 

Die Handlung allgemein hat Potential, was leider vom Autoren verschenkt wurde, vergeblich habe ich auf Spannung gehofft, es ging nur sehr schleppend voran und zum Ende hin musste ich mich zwingen das Buch nicht zur Seite zur legen. Selten war ich von einem doch solch vielversprechenden Roman so enttäuscht wie bei diesem.

 

Fazit: eine langweilige Handlung, bei der der Autor leider sehr viel Potential verschenkt hat



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Tags: penhaligon verlag, sam wilson, thriller   (3)
 

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ken hagan, historischer roman, wikinger, papego, piper verlag

Der Verrat des Wikingers

Ken Hagan , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492310017
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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152 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

liebe, joy, sex, lauren rowe, love

The Club – Joy

Lauren Rowe , Christina Kagerer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492060547
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

“Sie dachten, sie hätten den gemeinsamen Höhepunkt bereits erreicht. Falsch gedacht!“

Rezi zu: „The Club Joy“

Autorin: Lauren Rowe

Genre: Roman

Unterthemen: Liebe, Erotik, Krimi

Sonstiges: Band 4

Verlag: Piper

Buchinfo:

Nach dem 3 Vorbänden „The Club Flirt“, „The Club Match“ und „The Club Love“ erwartet den Leser hier nun eine Geschichte von Jonas und Sarah, die 3 Jahre nach der letzten Handlung spielt. Sarah und Jonas sind inzwischen verheiratet und erwarten Zwillinge. Doch Jonas wäre nicht Jonas, wenn ihm nicht unglaubliche Ängste und Zukunftsvisionen plagen würden. Und wie er befürchtet hat holt ihn die Vergangenheit wieder ein, denn die Zwillinge kommen zu früh zur Welt und Sarah muss notoperiert werden. Nun gilt es nicht nur um das Leben der Zwillinge zu bangen, sondern auch Sarah scheint mit dem Tod zu kämpfen.

Meinung:

Erzählt wird hier wieder abwechselnd aus der Sichtweise von Jonas und Sarah, was eine gute und interessante Mischung der verschiedenen Perspektiven darstellt. Leider ist die Handlung etwas anders als erwartet, Sarah und Jonas werden als Familienmenschen dargestellt, was schon einmal sehr ungewöhnlich ist, da man es den beiden irgendwie nicht zugetraut hat.

Da die Handlung nun drei Jahre nach dem letzen Band spielt Josh und Kate haben geheiratet und auch im Leben von Sarah und Jonas scheint sich in der Zwischenzeit so einiges getan zu haben, fühlt man sich beim Einstieg in diesen Teil, als wenn man eine Menge verpasst hat, Sarah gibt zwar einige Rückblickt darauf, was sich in der Zwischenzeit alles ereignet hat, dennoch fand ich diesen Schreibstil gewöhnungsbedürftig.

Leider mangelt es in diesem Roman auch an Spannung, Sarahs Situation ist schon nervenzerreißend und ließ mich mit bangen, aber der gesamten Geschichte mangelte es an etwas, das der Autorin im Vorband gelungen war. Für mich war die Geschichte im Vorband rund und gut abgeschlossen, mit diesem Band verwirrte mich die Autorin doch sehr. Die Handlung und der Schreibstil waren nicht mehr wie gewohnt und passten einfach nicht mehr zu den Vorbänden.

Fazit:

Nach dem doch sehr gelungen, spannenden und mitreißenden 3. Band war ich sehr skeptisch ob die Autorin es vermag mit Band 4 noch einen draufzusetzen. Vielleicht waren meine Erwartungen deshalb so hoch gesetzt, denn leider hat mich diese Geschichte nicht überzeugen können und war einfach enttäuschend.  Zum einen weil die ganze Erotik und Leidenschaft, die mir in den Vorbänden gefallen hat mit einem mal weg bzw. auf ein Minimum reduziert war, zum zweiten der Inhalt iin eine ganz andere Richtung ging als erwartet und zum dritten war der  Zeitsprung zu groß, ich fühlte mich während des Lesens so, als wenn ich eine Menge verpasst hatte.

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Tags: band 4, erotik, lauren rowe, liebe, piper verlag, seri   (6)
 

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erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Love

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492060431
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Rezi zu: „The Club Love“

Autorin: Lauren Rowe

Genre: Roman

Unterthemen: Liebe, Erotik, Krimi

Sonstiges: Band 3

Verlag: Piper

Buchinfo:

Nach den beiden Vorbänden „Club Flirt“ und „Club Match“ legt die Autorin hier noch eins drauf und lässt den Leser Anteil am Leben von Sarah und Jonas nehmen. Sarah hat nach einem brutalen Überfall nur knapp überlebt, zusammen mit Jonas, deren Bruder und ihrer Freundin beschließen sie nun den „Club“ endgültig zu Fall zu bringen. Ein riskantes Unternehmen, bei dem sich alle vollkommen aufeinander verlassen müssen. Bei ihren ersten „Ermittlungen“ stellt sich heraus dass die Machenschaften des Clubs doch noch viel tiefer reichen als sie geahnt hatten.

Meinung:

Ging es in Band 2 etwas gemütlicher einher, wartet die Autorin hier mit einer Menge Spannung und wie gewohnt viel erotischer Momente auf. Der Schreibstil ist angenehm, schnell und flüssig zu lesen und hat mich hier wie immer von Anfang an mitgenommen.

Die Handlung ist gespickt mit allerlei Spannungsmomenten und einigen Überraschungen und hat mir dieses Mal noch etwas besser als in Band 2 gefallen. Die beiden Hauptprotagonisten wirkten wieder sehr realistisch und wurden gut ausgebaut. Die Rolle von Jonas hat mir hier ebenfalls besser als im Vorband gefallen, denn in diesem Band wurde endlich „Licht ins Dunkel“ gebracht und der Leser konnte erfahren warum er sich manchmal so eigenartig verhält. Seine Lebensgeschichte hat mich sehr bewegt und ihn mir noch sympathischer näher gebracht.

Der Abschluss des Romans ist in sich stimmig und rundet alles gut ab, macht dieses Mal aber leider nicht so neugierig auf den Folgeband.

Insgesamt kann man sagen hat sich die Autorin mit diesem Band selbst übertroffen, ihre Geschichte ist eine Mischung aus Liebe, Erotik und Krimi. Sie ist spannender als die Vorromane, mitreißender und einfach gut zu lesen.

 

 

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Tags: band 3, erotik, lauren rowe, liebe, piper verlag, serie   (6)
 

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krimi, meike dannenberg, lüneburg, profiler, krimis

Blumenkinder

Meike Dannenberg
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei btb, 14.11.2016
ISBN 9783442714490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezi zu: „Blumenkinder“

Autorin: Meike Dannenberg

Genre: Krimi

Verlag: btb

Buchinhalt:

„Blumenkinder“ ist ein Debüt der Autorin und der Beginn einer Kriminalreihe um die BKA- Sonderermittlerin Nora Klerner und dem Profiler Johan Helms. In ihren ersten Fall unterstützen sie die Kripo Lüneburg. Ein 12 jähriges Mädchen wurde hier aufgebahrt mit Blumen umkränzt ermordet aufgefunden. Dem ersten Anschein nach ein Ritualmord. Doch auch in Tschechien wurde ein Mädchen ebenfalls aufgebahrt und mit Blumen geschmückt aufgefunden und wenige Tage später wird in Lüneburg ein weiterer Toter im Wald entdeckt. Dieses Mal handelt es sich um die Leiche eines jungen Mannes. Welche Parallelen gibt es zu diesem Mordfall? Die ersten Verdächtigen sind Mitglieder einer obskuren Hippie-Gruppe. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen und die Zeit scheint den Ermittlern davon zu laufen.

Meinung:

Am Anfang und weit bis über den Mittelteil präsentiert die Autorin ihrem Leser einen in sich stimmigen, gut nachzuvollziehenden und durchaus spannend aufgebauten Krimi. Dann wird zum Ende hin allerdings ein Täter präsentiert, mit dem ich als Leser nicht gerechnet habe, dessen Motiv allerdings plötzlich, wie aus dem Nichts kommt, nicht gut bis gar nicht nachvollziehbar ist und der im Laufe der Vorhandlung nur ganz kurz in einem sehr belanglosen Zusammenhang erwähnt wurde. Alles wirkt wie an den Haaren herbei gezogen und man steht als Leser dann schon etwas verwirrt da.

Die beiden Protagonisten werden ein wenig geheimnisumwittert dargestellten, wirken ansonsten glaubwürdig und realistisch. Was ihre Geheimnisse betrifft bleibt der Leser in diesem Band im Dunkeln. Allgemein sind die Protagonisten so noch sehr gut ausbaubar und man kann hier gespannt auf den Folgeband sein.

Der Schreibstil ist gut, allerdings an manchen Stellen zu langatmig und weitausholend. Dies mindert den Spannungsfaktor zwar nicht, aber man konnte beim Lesen getrost Seiten überblättern, war immer noch in der Handlung und hatte nichts verpasst. Das sollte bei einem guten Krimi nicht der Fall sein.

Fazit: ein guter Einstieg, leider mit einem nicht nachvollziehbaren Ende.

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Tags: btb verlag, debüt, krimi, meike dannenberg   (4)
 

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amnesie, thriller, psychothriller, berlin, koma

Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Sie muss sich erinnern, um zu überleben“ (Zitat aus dem Buch)

Buchinfo

Titel: „Das Gesicht meines Mörders“

Autorin: Sophie Kendrick

Genre: Thriller

Verlag: Rowohlt

Buchinhalt:

Clara Winter wacht nach einem Überfall in ihrem Haus nach einigen Tagen im Koma auf und kann sich an nichts mehr erinnern, selbst ihr Ehemann Robert ist ihr fremd. Wieder aus dem Krankenhaus entlassen passieren Clara immer wieder seltsame Dinge und sie wird immer wieder in Unfälle verwickelt, es scheint es wenn ihr jemand das Leben nehmen will. Um zu überleben, muss sie sich wieder erinnern, doch das ist leichter gesagt als getan.

Meinung:

Die Autorin präsentiert einen sehr gut ausgefeilten Psychothriller, bei dem jeder auf den ersten Blick verdächtig und undurchschaubar wirkt. Beim Lesen weiß man von Anfang an nur so viel wie die Hauptprotagonisten selbst weiß und steht völlig im „Dunklen“. Am Ende ist dann allerdings nicht so wie es auf den ersten Blick scheint. Ungereimtheiten werden logisch zusammengefügt und es gibt immer wieder überraschende Wendungen.

Vom allgemeinen Handlungsgeschehen hat der Thriller sehr wenig aufzuweisen, das hat mich aber weiter nicht gestört, denn er ist so spannend und fesselnd geschrieben, das man beim Lesen die Zeit vergisst. Ich hatte angefangen zu lesen und war erschrocken, wie schnell die Zeit vergangen ist. Der Schreibstil ist so angenehm und flüssig zu lesen, dass man das Buch am liebsten in einen Rutsch durchlesen möchte.

Seine Hauptprotagonistin wirkt so realistisch, das man die „Dunkelheit“ in ihrem Leben, nach dem Gedächtnisverlust richtig spürbar ist.

In Kürze:

Schreibstil: sehr angenehm, schnell und flüssig zu lesen

Charaktere: wirken authentisch und realistisch, es ist gut möglich sich in sie hineinzuversetzen

Handlung: nur wenig Handlung, dennoch sehr spannend mit so einigen Überraschungen

Fazit: ein sehr gelungener Psychothriller, der so einige Überraschungen parat hält

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Tags: rowohlt verlag, sophie kendrick, thriller   (3)
 
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