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385 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

flavia de luce, england, krimi, buckshaw, mord

Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.10.2013
ISBN 9783442379019
Genre: Krimi und Thriller

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(19)

32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

geheimnis, spannung, liebe, kendall, verschwinden

Cryer's Cross

Lisa McMann , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 12.10.2012
ISBN 9783833901621
Genre: Jugendbuch

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(5)

11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Sehnsucht des Vorlesers

Jean-Paul Didierlaurent , Sonja Finck
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.02.2018
ISBN 9783423253932
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Elohim Saga

Jennifer Baade
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.03.2018
ISBN 9783746711621
Genre: Sonstiges

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(4)

11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich darauf bin ich in einem Laden voller Staub. Er wirbelt herum, dringt wie Giftgas in sämtliche Höhlungen und Spalten. Als ich weiter hineingehe, wird der Staub dichter, und ich sehe nichts mehr. Mein Mund ist ganz trocken vor Angst, aber ich muss weiter. 

(S.27)

Inhalt

Kate ist Kriegsreporterin mit Leib und Seele. Sie fliegt in die schlimmsten Kriegsgebiete der Welt und berichtet hautnah von den Schrecken, die sie erlebt. Als ihre Mutter stirbt, führt ihr Weg sie zurück nach England, in ihr altes Zuhause. Doch der Krieg ihrer Kindheit und der Krieg in dieser Welt haben sie verwundbar gemacht. Sie hört Stimmen, sieht sterbende Menschen. Und dann ist da noch dieser kleine Junge im Garten ihrer Mutter, den niemand außer ihr sehen kann.

Rezension

Dieses Buch beschäftigt sich mit etwas äußerst realem. Der Krieg, der in Syrien und anderen Teilen der Welt herrscht, ist real. Wir können uns vorstellen, wie es Kate dabei ergangen sein muss, wenn sie als Kriegsreporterin täglich diese Grausamkeit an Menschen ertragen muss. Wir können uns vorstellen, dass sich solche Bilder irgendwann nicht mehr abstellen lassen, dass sie eine psychische Belastung für den Geist sind und sie verstört und kaputt zurücklässt.

Dank der Ich – Perspektive erleben wir hautnah mit, wie Kate von einer Sekunde auf die nächste in Wahnvorstellungen gerät, wenn sie sich durch Schutt, Asche und Blut gräbt, obwohl sie eben noch unbeschadet am Tisch saß. Ihre Schwester ein daueralkoholisiertes Wrack, ihre Nichte verschwunden, der Rest der Familie tot. Nur Paul, der Mann ihrer Familie schenkt ihr Aufmerksamkeit und kümmert sich ein wenig um sie.

Dem Wahnsinn immer näher, sehen wir diesen kleinen Jungen von nebenan, wir klingeln mit ihr an der Tür der Nachbarn, wir werden abgewiesen und inhaftiert. Was ist echt – was nicht?

Immer tiefer gerät Kate in diesen Strudel, aus dem es nur mit Tabletten einen kurzen Moment des Entkommens gibt.

Ich war zutiefst fasziniert, wie real Nuala Ellwood diese psychischen Schübe einwob, Seite um Seite wollte ich mehr erfahren. Das Ende, die Aufklärung des Ganzen, ernüchterte mich etwas. Zwar ist das Geschehen durchaus realistisch, doch wurde mir hier zu wenig erklärt, zu viel weggelassen.

Fazit

Ein Psychothriller, der mit wenig Blut auskommt, dem der Thrill zwischen den Zeilen steckt. Dem das Ende ein wenig die Spannung nimmt, aber der dennoch sehr lesenswert ist.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 4.2 ★★★★

  (2)
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, entwicklung, freundschaft, roadtrip, sehenswürdigkeiten

Unterwegs mit Bodie

Belinda Jones , Nadine Lipp
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Benevento, 15.03.2018
ISBN 9783710900358
Genre: Biografien

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(1)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

1922, anstiftung zum mord, briefe, edith, fred

Edith & Fred

Jill Dawson
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB.
ISBN 9783499230844
Genre: Romane

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(5)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

comics

End

Barbara Canepa , Anna Merli
Fester Einband
Erschienen bei Splitter-Verlag, 23.08.2013
ISBN 9783868696226
Genre: Comics

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(4.453)

6.978 Bibliotheken, 42 Leser, 17 Gruppen, 93 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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(175)

266 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 149 Rezensionen

thriller, berlin, marc raabe, tom babylon, schlüssel 17

Schlüssel 17

Marc Raabe
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548289137
Genre: Krimi und Thriller

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(76)

115 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

kopenhagen, mord, thriller, krimi, manuskript

Krokodilwächter

Katrine Engberg , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 28.03.2018
ISBN 9783257070286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(49)

97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

adoption, geschwister, familie, kinderheim, lisa wingate

Libellenschwestern

Lisa Wingate , Andrea Brandl
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 05.03.2018
ISBN 9783809026907
Genre: Romane

Rezension:

„Riggs!“, schreit Mrs. Pulnik. „Bringen Sie mir mein Seil. Das Seil für den Schrank!“

Und dann ist Camellia mit einem Mal fort. Das Letzte, was ich von ihr sehe, ist eine Aufpassserin, die sie den Korridor hinunterzerrt, eingehüllt in ein Bettlaken, damit sie nicht um sich treten kann. 

(S.226)

Inhalt

Sommer 1939, Memphis, Tennessee. Familie Foss lebt auf dem großen Mississippi auf einem Hausboot. Sie sind viele, Mutter Queenie, Vater Briny, die Kinder Rill, Camellia, Lark, Fern und Gabion. Die Mutter ist erneut schwanger, doch die Geburt verläuft schwierig, sie muss in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Eltern kehren nicht zurück, dafür die Polizei, die die Kinder wegbringt. Weg von zuhause, hin zu Georgia Tann, zur Tennessee Children’s Home Society.

Erst 70 Jahre später entdeckt die junge Anwältin Avery Staffort in den Unterlagen ihrer Großmutter Hinweise, die eine Geschichte aufdecken, die den Glauben an die Menschlichkeit in der Welt erschüttern werden.

Rezension

Ich habe ja nun mittlerweile schon einige Bücher gelesen, die sich mit den Grausamkeiten der Menschheit beschäftigen, die unsere Machtgier und Sucht nach Ruhm und Reichtum aufzeigen. Und doch gibt es immer wieder neue Geschichten, die man ausgraben kann, die vielleicht weniger in unseren Köpfen präsent, deshalb aber nicht weniger wahr sind.

Die Geschichte der Libellenschwestern beschäftigt sich mit den Waisenhäusern der Tennessee Children’s Home Society. Die Einrichtung gab es wirklich, und sie trieb ihre Machenschaften bis in die 1950er Jahre in Amerika. Die Leiterin, Mrs Georgia Tann, gilt als die Mutter der modernen Adoption, sie hat Waisenkinder wieder „salonfähig“ gemacht. Und zweifellos hat sie Kindern ein neues Zuhause gegeben. Doch viele der mittels marktschreierischer Werbeanzeigen angepriesenen Kinder waren gar keine Waisen. Von der eigenen Veranda gestohlen, am Wegesrand eingesammelt, den verzweifelten Eltern entrissen. Wie es auch den Foss-Geschwistern in der Geschichte von Lisa Wingate ergeht. Die Geschichte ist Fiktion, doch die Wahrheit steckt in ihr. Kinder als Geldmaschine.

Zwei Handlungsstränge eröffnen sich dem Leser. Wir befinden uns zusammen mit Rill Foss 1939 auf dem Hausboot, werden mit ihr zusammen dem Zuhause entrissen und landen mit ihr und ihren Geschwistern bei Mrs. Tann. Wer nicht spurt, dem droht man mit Bestrafung. Mehr als 500 Kinder verschwanden zwischen 1920 und 1950 spurlos in den Heimen, die Mrs Tann unterstanden, mehrere tausend wurden von ihren Familien getrennt und fanden nur in den seltensten Fällen wieder zueinander.

Auch den Teil in der Gegenwart fand ich großartig. Wir folgen Avery Staffort, die durch einen Zufall auf die Vergangenheit ihrer eigenen Großmutter stößt, wohl verwahrt in einem kleinen Haus in Augusta. Die Zeit, die man in der Gegenwart verbringt, macht die Geschichte erträglich, denn hier gibt es Lichtblicke, denen man aufatmend entgegen blicken kann. Die zarte Liebesgeschichte, die sich entspinnt, hätte es meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht, aber sie hält sich so im Hintergrund, dass sie einfach nur einem warmen Sonnenstrahl gleicht, der zwischen all die finsteren Seiten fällt.

Der Stil der Autorin ist sehr angenehm, emotional, doch nie überladen. Wir wissen nur das, was auch Avery und Rill wissen können. So bleiben zwar so manche schreckliche Details verborgen, doch fühlt man sich mit den Personen sehr verbunden. Und auch ohne konkretes Wissen, kann man sich viel Unausgesprochenes vorstellen. Der Wechsel zwischen den Zeiten tat mir gut, so konnte ich verarbeiten, was ich erfuhr.

Fazit

Libellenschwestern erzählt in großem Stil von realer Zwangsadoption und von Machtmissbrauch. Aber es erzählt auch von einer Liebe innerhalb der Familienbande, die kein Mensch und keine Entfernung trennen können. Es erzählt eine Geschichte von tausenden, die es so gegeben haben könnte.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.8 ★★★★★

  (18)
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(20)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

dorfleben, familie, großfamilie, gutshaus, hausbau

Wo ist Norden: Roman

Barbara Handke
E-Buch Text: 308 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.03.2018
ISBN 9783746089584
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Was willst du mit dem Kater?“

„Raussetzen. Ich wollte ihn gerade in den Garten bringen.“ 

„Warum?“, fragte nun Marie, die zur Feier des Tages ein dunkelblaues Samtkleid und zwei ordentliche Zöpfe trug. 

„Er kann sich nicht benehmen, hat mit der Nachspeise angefangen.“ 

„Das geht aber nicht“, sagte Marie streng, nahm ihn mir ab und trug ihn zu den Vorspeisen, wo Frau Thile gerade ihr Fasten brach.

(S.117)

Inhalt

Ein altes Gutshaus mitten im dörflichen Plenskow wird von der Familie Wanders gekauft. Hier sollen nun die Träume aller wahr werden, eine eigene Arztpraxis, ein kleines Café, harmonisches Leben auf dem Land. Doch das Leben ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Streit, Missgunst, eine alte Liebe und schon kippt das Familienidyll in sich zusammen.

Rezension

Die Geschichte wird aus der Sicht von Nikita Wanders erzählt. Er ist der Bruder des Mannes, der das Gutshaus kaufte, er ist der alte Geliebte von dessen Frau. Und doch – so hoffen alle – funktioniert dieses tückische Geflecht aus alten Gefühlen und Familienzugehörigkeit. Die drei Kinder Selma, Laure und Jakob machen die Familie komplett, später folgen auch noch die Eltern von Konrad und Nikita.

Es sind viele Namen, auf die man achten muss. Denn auch die eigenen Eltern werden mit ihrem Vornamen angesprochen, was es mir einige Zeit schwer machte, die familiären Zusammenhänge zu ergründen. Auch blieb mir das Alter der meisten Protagonisten sehr verschwommen und ich klammerte mich an dahingestreute Zeitangaben, um das Erlebte in einen zeitlichen Rahmen packen zu können.

Nikita erzählt nun das Leben auf dem neuerworbenen Gutshof im mecklenburgischen Plenskow. Vorurteile und Missgunst der angestammten Dörfler sind an der Tagesordnung. Das trifft vor allem die Kinder der Familie, zu denen sich Nikita als liebevoller Onkel auch recht hingezogen fühlt. Trotzdem spielt er nur eine untergeordnete Rolle in diesem Konstrukt, kommt und geht wie er kann und will, hilft hier und dort und wird meistens als Geldquelle und Auftragnehmer angesehen. Die Liebe zu Marlene ist nie ganz versiegt und irgendwie hängt er die ganzen Jahre über noch immer an ihr, hegt Hoffnungen, dass sie schlussendlich doch noch zu ihm kommt.

Die Geschichte kommt relativ unaufgeregt daher, das Leben auf dem Hof geht seinen Gang. Natürlich gibt es Höhen und Tiefen, doch nichts passierte, was mich aus der leichten Monotonie herausriss. Deswegen war das Buch jedoch keineswegs langweilig! Den Erzählstil der Autorin fand ich nämlich wunderbar, ein wenig altmodisch und humorvoll. Der Ton konnte mich über die weniger spannenden Momente hinweg tragen. Die Frage, die das Buch dem Leser stellt, erklärt sich mir wie folgt: Ein Kompass zeigt immer nach Norden, und Nikita zeigt immer auf seine Familie, auch wenn er sie so manches Mal zum Teufel wünscht und sich von ihr befreien will. Norden ist also immer dort, wo die Familie ist, auch wenn sie im Süden zu finden wäre.

Fazit

Ein unterhaltsames, wenn auch unaufgeregtes Buch mit einem tollen Erzählstil, bei dem man so manches Mal auflachen kann. Es portraitiert menschliche Charakterzüge – besonders wenn sie nicht nur positiv ausfallen – sehr anschaulich. Schöne Lektüre für ruhige Abende!

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Sprache ★★★★★ ( 5 / 5 )

Emotionen ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

= 3.8 ★★★★


  (18)
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(4)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Die Favoritin

Matthias Lehmann
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.04.2016
ISBN 9783551728166
Genre: Comics

Rezension:  
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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Montana

Joshua Smith Henderson , Walter Ahlers , Sabine Roth
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei btb, 12.02.2018
ISBN 9783442715947
Genre: Romane

Rezension:

Im Gegenlicht aus der sonnigen Küche erschien seine Tochter, falls sie nicht schon die ganze Zeit über in der Tür gestanden hatte. Fast gesichtslos im Schatten, ein Umriss. Knochige Knie, die dünnen Arme vor der Brust verschränkt. Er wusste, nur ein Schritt auf sie zu, und sie würde in ihr Zimmer rennen und die Tür zuknallen, aber er machte den Schritt trotzdem, und sie rannte in ihr Zimmer. 

(S.83)

Inhalt

Pete Snow ist Sozialarbeiter im ländlichen Montana in den 80er Jahren. Er besucht zerrüttete Familien, hilft ihnen in schweren Zeiten, kümmert sich um verwahrloste Kinder. Doch in seiner eigenen Familie geht es nicht minder schäbig zu. In den Bergen lernt er Pearl kennen: Familienvater, zutiefst gläubig und auf der Flucht vor den Menschen und dem Ende der Welt. Vorsichtig nähern die beiden Fremden sich an.

Rezension

Die Landschaft Montanas stellt man sich rau vor, zerklüftet, wettergegerbt. Genau so wie die Menschen, die hier leben. Und wenn man mit Pete unterwegs ist, kaputte Familien aufsucht und Kinder aus diesen Familien rettet, sieht man die Parallelen.

Pete lebt getrennt von seiner Frau und seiner Tochter. Beide Elternteile haben Alkoholprobleme, die Mutter umgibt sich zusätzlich noch mit dubiosen Menschen, mit denen sie allabendliche Parties feiert; Petes Bruder ist ein gesuchter Verbrecher. Keine Umgebung für ein Kind, Rachel türmt.

Die Geschichte nimmt viele Fäden in die Hand: Religiosität, zerrüttete Familien, Alkoholprobleme, Gewalt. Die erste Zeit gefiel mir das Konstrukt gut, ich verfolgte gespannt den Weg, den Pete einschlug, wie er mit seinen eigenen Problemen umging. Doch irgendwann kippte meine Meinung. Von der sinnlosen Gewalt, die in weiten Teilen beschrieben wird, wollte ich nichts mehr lesen. Von den wechselnden Bekanntschaften, dem wahllosen Sex, dem fließenden Alkohol wollte ich nichts mehr hören.

Die Kapitel, die sich mit  Jeremiah Pearl und seinem Sohn beschäftigten, gefielen mir gut. Seine Sicht der Dinge, sein Wahn – glaubhaft dargestellt. Rau wie die Natur, in die er sich mit seinem Sohn Benjamin zurückzog.

Zwischendrin immer wieder Kapitel, die sich mit Rachel – Rose – Snow beschäftigen. Eine Art Interview, doch weiß man eigentlich nie, wer da mit wem spricht. Es ist Rose, doch spricht sie über sich in der dritten Person, als wäre sie eine unbeteiligte Fremde. Dank dieser Kapitel erfährt man, wie es ihr in all der Zeit erging, was ihr widerfuhr. Und es ist kein gutes Leben, dass sie führt. Schritt für Schritt dem Abgrund entgegen, die eigene Tochter des Sozialarbeiters.

Die Geschichte findet kein wirkliches Ende, so wie auch das Leben kein wirkliches Ende findet. Es ist eine Spirale aus immer wiederkehrenden Problemen, die die Menschen in ihrer Umgebung ins Verderben stürzt.

Fazit

Es war mir von allem ein wenig zu viel, niemals ein wirklicher Hoffnungsschimmer, menschliches Versagen wohin man sieht. Die wechselnden Perspektiven, Nähe und Fremdheit zugleich, das alles brachte mir die Personen und ihre Belange nicht wirklich näher.

Ich habe sehr viele positive Meinungen zu diesem Buch gelesen, also möchte ich es trotzdem jedem empfehlen, der sich mit der amerikanischen Gesellschaft der 80er Jahre auseinander setzen möchte, der miterleben will, wie eine Gesellschaft am Rand existieren kann. Aber mich hat das Buch nicht gefangen genommen, manchmal ist das einfach so.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

Charaktere ★★★☆☆ ( 3 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★☆☆ ( 3 / 5 )



  (49)
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(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

familie, eltern, familientragödie, hilflosigkeit, drama

Marie

Steven Uhly
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 12.02.2018
ISBN 9783442715527
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Augenblick sieht Veronika Kelber, wie eine gute Mutter reagieren würde. Sie würde in die Hocke gehen und ihr Kind umarmen, sie würde es trösten und ihm sagen, dass alles wieder gut wird. Vielleicht würde sie ihm ein schönes Pflaster versprechen oder eine Süßigkeit. Aber Veronika steht wie versteinert da und fragt sich, warum sie nichts dergleichen tun kann. 

(S.62)

Inhalt

Der kleinen Chiara wird eines Abends von ihrem Bruder eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die ihr komplettes Leben umkrempeln wird. Denn die Geschichte handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt – und Chiara hat die fixe Idee, selbst dieses Baby zu sein.

Rezension

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten Seite an so sehr in seinen Bann gezogen hat wie Marie. Der allwissende Erzähler lässt uns in die Gefühle aller beteiligten Personen blicken, lässt uns sehen, was sie fühlen, was sie denken. Chiara steht dabei trotzdem immer im Mittelpunkt.

Die Eltern leben getrennt und dieses sechsjährige Mädchen erfährt daheim keine wirkliche Liebe von ihrer Mutter. Ihre ältere Schwester und ihr großer Bruder werden von der Mutter ins Bett gebracht und umarmt, Chiara nicht. Warum? fragt sich Chiara immer wieder, warum? fragt sich auch der Leser. Die Geschichte, die ihr der Bruder erzählt, ist der Auslöser für etwas großes, das ins Rollen gebracht wird. Helligkeit kommt in die tiefste Dunkelheit, die ausweglose Abartigkeit einer Seele wird Stück für Stück entblößt. Die Mutter zerbricht langsam an dieser Wahrheit, die sie lange vor sich selbst versteckt hat, zerbricht daran, wie ein Spiegel, den man zerschlägt.

Der Schreibstil hat etwas mitreißendes an sich, auch wenn er auf den ersten Blick eher trocken wird. Man stolpert mit den Kindern den Lebensfaden entlang, der langsam aufgedrosselt wird. Bewundernswert ist dabei die Art, wie die Geschwister zusammen halten, wie jeder seinen Platz in dem Gefüge findet. Und besonders bewundernswert ist die kleine Chiara, die nichts weiß und doch ahnt, die immer wieder verletzt wird innerlich und doch ihren Frohsinn behält.

Fazit

Ergreifend und schockierend, stellt dieses Buch ein großes Beispiel einer dysfunktionalen Familie dar. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich an dieses Buch heranwagen möchten, denn es ist eine der berührendsten Geschichten der letzten Monate.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★★ ( 5 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.8 ★★★★★

  (39)
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(12)

30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

diogenes, japan, feind, krimi, böse

Die Maske

Fuminori Nakamura , Thomas Eggenberg
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.02.2018
ISBN 9783257070217
Genre: Romane

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(2.816)

4.197 Bibliotheken, 74 Leser, 6 Gruppen, 337 Rezensionen

selbstmord, jay asher, jugendbuch, mobbing, tote mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wenn wir in der Schule aneinander vorbeigingen, hast du versucht, mich anzusehen, doch ich habe immer den Kopf abgewandt. Denn als ich in jener Nacht nach Hause kam, habe ich ein Blatt aus meinem Notizbuch gerissen und einen Namen nach dem anderen aufgeschrieben. Es waren all die Namen, die mir durch den Kopf gegangen waren, als ich unseren Kuss beendet habe.

(S. 214)


Inhalt


Hannah Baker ist neu an der High School. Sie möchte einen Neuanfang wagen, möchte selbst bestimmen, wer sie ist und wie sie von anderen wahrgenommen wird. Doch das Leben und ihre Mitschüler machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Banalitäten folgen, mit deren weitreichenden Konsequenzen wohl keiner gerechnet hätte.  Denn Hannah Baker beendet ihr Leben. Doch zuvor nimmt sie dreizehn Kassetten auf, mit denen sie die Gründe und Personen nennt, die zu ihrem entgültigen Entschluss führten. Clay ist einer davon.


Rezension


Zwei Jahre ist es her, seit Hannah Baker an die High School kam. Zwei Jahre, in denen sich Ereignis auf Ereignis türmte, bis schließlich kein anderer Ausweg mehr zu existieren schien. Als Clay Jensen die Kassetten erhält, ist Hannah bereits seit zwei Wochen tot. Jeder, der die Kassetten erhält, steht auf Hannas Liste der Personen, die zu ihrem Tod führten. Clay ist einer der Guten, doch auch er spielt eine Rolle dabei. Heimlich interessiert er sich für Hannah, doch die Gerüchte, die über sie im Umlauf sind, halten ihn davon ab, sich näher mit ihr zu beschäftigen.


Und genau darum geht es bei den Kassetten hauptsächlich. Gerüchte, die über das Mädchen Hannah Baker in die Welt gesetzt wurden, angefangen von ihrem ersten Kuss auf der High School bis hin zu dem Ruf eines Mädchens, das leichte Beute für jeden darstellt.


Wie viel glauben wir von anderen zu wissen, weil wir von links und rechts Gerüchte über sie hören, ohne jemals wirklich mit ihnen gesprochen zu haben? Wie sehr bilden wir uns eine Meinung über Menschen, die wir nicht kennen? Hannah hat das große Pech an einen Jungen zu geraten, der gern vor seinen Freunden prahlt. Und damit über einen Stein ins Rollen bringt. Sie lernt Menschen kennen, die sie nur ausnutzen wollen, die auf den fahrenden Zug aufspringen wollen. Die es nicht ernst mit ihr meinen. Aber sie ist ein junges Mädchen, sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es jemanden gibt, dem sie rückhaltlos vertrauen kann. Den findet sie auch, jedoch viel zu spät. Die Hoffnung ist dahin. Von Kassette zu Kassette verfolgen wir mit Clay die Abwärtsspirale in Hannahs Leben. Wir verfolgen, wie eine dumme Schülerliste dazu führt, dass sie von anderen anders wahrgenommen wird. Wir verfolgen, dass es keinen Weg nach draußen gibt.


Natürlich kann man Hannahs Entscheidung weder vollständig nachvollziehen, noch gutheißen. Und doch versteht man sie an einem gewissen Punkt. Sie hätte sich von jemandem Hilfe holen können, doch da war es für sie bereits zu spät, die Verletzungen zu tief. Man darf hierbei auch nicht vergessen, wie jung Hannah noch ist. Wenn wir zurückdenken, wie emotional wir auf alle kleinen Höhen und Tiefen reagiert haben, als wir 16 oder 17 Jahre alt waren, wird uns sicher einiges verständlicher. Aber wir hatten vielleicht jemanden, dem wir uns anvertrauen konnten. Hannah nicht.


Ich hatte zuerst die Serie zum Buch gesehen und war tatsächlich emotional sehr mitgenommen. Das Buch unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten deutlich vom Buch, doch hat beides etwas für sich. Das Buch bleibt näher an Clay und Hannah, während die Serie Einblicke in das Drumherum danach gibt. Daher lohnt sich durchaus ein Blick in beide Medien meiner Meinung nach. Das Thema des Buches ist ein ungeheuer wichtiges, denn es zeigt, was Lügen, Gerüchte, Unfreundlichkeit, Falschheit, Mobbing mit Menschen machen kann. Von außen ahnt man nicht, wie sehr man Menschen mit Bemerkungen verletzen kann. Wie sehr man Eingriff in ihr Leben nimmt. Was die Person vorher schon mitgemacht hat. Und man ahnt nicht, welche Auswirkungen eine unbedachte Handlung haben kann. Der berüchtige Flügelschlag eines Schmetterlings.


Fazit


Tote Mädchen lügen nicht ist ein Buch mit einem brisanten Thema. Mobbing ist ein wichtiges Thema, zu dem sich jeder, ob jung oder alt, einmal Gedanken machen sollte. Dank der Kassetten erhält man Einblicke in die Gedanken einer betroffenen Person und erlebt, wie sie langsam aber sicher zu Grunde geht daran. Ein Buch, dass durchaus jeder gelesen haben sollte.


Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.4 ★★★★

  (42)
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(4.159)

6.756 Bibliotheken, 36 Leser, 19 Gruppen, 64 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(50)

135 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bücher, bücherstadt, buchhaim, buchlinge, 2018

Die Stadt der Träumenden Bücher

Walter Moers
Fester Einband
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507980
Genre: Romane

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(28)

87 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

edinburgh, historischer krimi, krimi, schottland, ein fall für frey und mcgray

Die Schatten von Edinburgh

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.02.2017
ISBN 9783442485055
Genre: Krimi und Thriller

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(28)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 1 Rezension

jane austen, austen, liebe, england, liebesroman

Mansfield Park

Jane Austen , Angelika Beck , Hugh Thomson
Flexibler Einband: 578 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 05.05.1993
ISBN 9783458332039
Genre: Klassiker

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(31)

98 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liljann, magie, schwestern, tajann

Der Winter der schwarzen Rosen

Nina Blazon
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570311776
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mein Schrei erstarb in meiner Kehle, als das Schwarz sich um mich schloss und mich einfach vom Boden riss. Wieder trudelte ich, gefangen diesmal in einem Kokon aus ledriger Haut, im Beutegriff eines Wesens, so schrecklich und dunkel wie der Tod.

(S.367)

Inhalt

Liljann und Tajann sind Zwillinge, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Liljann, die Ältere, ist schüchtern und zurückgezogen, während Tajann ihr Leben endlich in die Hand nehmen will. Doch das kann sie erst, wenn Liljann endlich das väterliche Haus verlassen hat. Als sie den Junglord Janeik auf dem Roten Fest kennenlernt, steht für sie fest: Liljann muss hinaus in die Welt, damit der Weg frei ist. Tajann spinnt mit Hilfe des bärengroßen Volok einen Plan, bei dem viele leiden werden - allen voran ihre Schwester.

Rezension

Zugegeben, anfangs hatte ich mit der Geschichte so einige Probleme. Die ersten 100 Seiten lernt man die beiden Schwestern kennen, ihre Sehnsüchte und Ängste. Abwechselnd erzählt Tajann in der Gegenwart, Liljann in der Vergangenheit ab dem Zeitpunkt, an dem sie zum Roten Fest der Lady gerufen werden. Beide lernen hier geheimnisvolle Männer kennen und man gewinnt den Eindruck, dass sie die Liebe des Lebens gefunden haben. Wenn da nicht die äußeren Umstände wären. Liljann hat bereits als Kind ihren Weg als Erstgeborene gewählt, fernab der Heimat im barbarischen Grauland. Alles in ihr sträubt sich gegen ihr Schicksal. Doch bleibt ihr nichts anderes übrig, wenn sie dem Leben ihrer Schwester nicht länger im Weg stehen will.

Die Geschichte an sich gefiel mir zu diesem Zeitpunkt schon sehr gut, jedoch hätte ich auf den - für meinen Begriff vielen - Schmalz und Herzschmerz verzichten können. Als Liljann nun endlich mit Volok ins Grauland aufbricht und Tajann in die Burg der Lady darf, beginnt die Geschichte an Tiefe zu gewinnen. Der Verrat der Schwester sitzt tief und allgemein erzählt das Buch von sehr viel Verrat. Man weiß nie, wem man wirklich vertrauen kann und darf.

Liljanns Geschichte ging mir persönlich näher als die ihrer Schwester, da sie lange Zeit allein mit ihren Geheimnissen ist. Doch auch Tajann konnte mich irgendwann für sich und ihre Sache einnehmen und so flogen die Seiten nur noch so dahin. Es ist eine wundervolle Mischung aus fantastischen und märchenhaften Elementen, verflochten in einer magischen Geschichte. Auch das Ende konnte mich überzeugen, denn auch wenn es die ganze Zeit so scheint: Es endet anders, als angenommen. Und das fand ich gut, denn das wog den Jugendschmalz der ersten Seiten wieder auf. Ein wenig schade ist natürlich, dass man nicht alle Fäden bis zum Ende hin verfolgen konnte, denn dank der Perspektiven der Schwestern blieben die Ereignisse außerhalb ihres Wirkens etwas blass und unscheinbar.

Fazit

Eine märchenhafte Reise in ein fernes Land, das irgendwo hinter unserem liegt. Eine Geschichte voller Verrat, Liebe und mit einer Prise Magie. Eine Geschichte, bei der es sich lohnt, am Ball zu bleiben.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★☆ ( 4 / 5 )

= 4 ★★★★

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