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82 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Das Leuchten unserer Träume

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783426522059
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Sophie Winter wohnt in einer gemütlichen Wohnung gemeinsam mit ihrem Kater. Als nachts plötzlich ein Feuer in ihrem Wohnhaus ausbricht, ändert sich ihr sowieso schon zurückhaltender Lebensstil komplett. Ein unbekannter Mann rettet sie in letzter Sekunde aus der Wohnung. Immer wieder laufen sich die Beiden über den Weg und eine ganz besondere Bindung entsteht zwischen den beiden. Sophie vertraut sich Ben an. Sie berichtet ihm, von ihrem Schicksalsschlag, dem Tod ihres Bruders Scott. Letztendlich zieht sie bei Ben zur Untermiete ein und stellt ihn sogar ihren Eltern vor. Beide verlieben sich ineinander. Doch dann kommt Sophie Ben auf die Schliche und erfährt, dass er schwer krank ist. Als sie den ersten Schock verdaut hat, schlägt das Schicksal nochmal zu und Sophie weiß nicht, was sie noch mit ihrem Gewissen vereinbaren kann und wer Ben wirklich zu sein scheint. 

Beschreibung
Das Cover des Buches ist wieder wunderschön. Es ist verträumt und sagt mit einem Bild, was alles in diesem Buch zu lesen sein wird. Leider passt es nicht komplett in die Reihe der Autorin, da es durch das „Pappcover“ ein anderes Material umfasst und auch das Thema Himmel und Mond diesmal nun komplett wegfallen, was ich sonst immer sehr passend fand, da sich die Protagonisten zwischen Himmel und Erde befanden und auf einem schmalen Grad gewandert sind. Auf dem jetzigen Cover ist der Leuchtturm zu sehen, der für Sophie als Symbol für Hoffnung steht, für Wünsche und Träume. Der ihr auch in der dunkelsten Zeit Licht gibt und ihr den Weg erleuchtet. Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz besonderes. Man weiß bei den Büchern von Dani Atkins einfach um was es geht. Auch wenn man bei so tragischen Handlungen eigentlich nicht sagen kann, dass es eine Geschichte für das Herz ist, so ist es das doch. Wie kann man so herz erwärmend, emotional, leicht und hoffnungsvoll schreiben wie diese Autorin!? 

Sophie ist mir überaus sympathisch und ein so greifbarer Charakter. Sie steht mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Hat ihr Päckchen zu tragen und wirkt dadurch manchmal etwas hilflos, verloren und wie in ihrer eigenen Welt gefangen. Aber nie so, dass es nervig sein könnte oder anstrengend. Ganz im Gegenteil, es ist ein leises stilles „leiden“. Ihre Sorgen und Gedanken sind überaus nachvollziehbar. Zum Ende des Buches hin macht sie eine tolle, kaum zu merkende Entwicklung mit. Sie kommt so langsam und schleichend, dass man erst zum Schluss merkt, wie stark und selbstbewusst Sophie geworden ist. Dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der schwer krank ist und zu dem sie trotz ihrer Vergangenheit hält ist sehr bewundernswert und zeigt viel Stärke und Mut. 

Ben ist genau wie Sophie ein absolut toller Charakter. Auch er ist greifbar und realistisch aufgezeichnet. Dass er ein Geheimnis vor Sophie verbirgt wird erst Schritt für Schritt klar. Als man dann erfährt, was genau er verbirgt, stellt man seine Liebe erst einmal in Frage. Doch so wie er kämpft und alles erklärt, scheinen seinen Handlungen logisch. Das schlechte Gewissen, was ihn sein Leben lang verfolgt und er alles versucht, um Sophie und ihre Familie glücklich zu machen. Besonders schön finde ich auch, dass Dani Atkins sich für eine Krankheit entschieden hat, die eine Menge Menschen haben. Mit dieser hat sie sich auseinander gesetzt und sogar mit Betroffenen und den Angehörigen gesprochen. Hut ab! 

Beide Protagonisten und ihre Freunde und Familienmitglieder sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es tut mir so unfassbar leid, dass Ben verstorben ist und es tut mir ebenfalls unglaublich leid, dass Sophie wieder das Glück verwehrt wurde und sie nicht mehr körperlich mit diesem Mann durch das Leben gehen kann. 
Dieser Twist im letzten Drittel des Buches macht alles nochmal etwas spannender und die anfängliche Liebesgeschichte, bei der man sich die ganze Zeit fragt, was sich die Autorin nun schon wieder ausgedacht hat, nimmt hier an Fahrt auf. 
Mit einem traurigen Ende ist bei Dani Atkins ja fast immer zu rechnen. 

Meinung
Dani Atkins ist ein weiterer sehr emotionaler Roman gelungen. Ein Buch wie man es von der Autorin kennt. So realistisch und wahr, dass man das Gefühl hat, die Charaktere wirklich zu kennen und mit ihnen befreundet zu sein. Für mich ein 4,5 Sterne Buch, da sich die ersten zwei Drittel zwar mehr als angenehm gelesen haben, aber dennoch etwas die „Spannung“ fehlte und dafür am Ende dann alles sehr rasant ging.

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171 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

*Inhalt*
Mariko ist mit ihrem Geleitzug auf dem Weg zu ihrem Bräutigam, doch auf dem Weg dorthin wird ihr Geleit überfallen und ein Feuer bricht aus. Als sie zwei Männer reden hört, wird ihr bewusst, dass diese sie gerne Tod sehen wollten und versucht sich trotz Feuer nicht zu regen. Mariko geht davon aus, dass der schwarze Clan dahinter steckt. Mariko’s Geleitzug wird auf dem Weg zu ihrem Bräutigam überfallen. Sie versucht zu entkommen und irgendwo Schutz zu finden. Nachdem ein Mann handgreiflich wurde beschließt sie kurzerhand ihre Haare abzuschneiden und gibt sich als Junge aus. Schließlich trifft sie auf die Gruppe Männer, die sie scheinbar überfallen hat und umbringen wollte. Sie schließt sich der Truppe an, um sich an ihnen zu rächen. Doch wird Marikos Spiel aufgehen und steckt wirklich der schwarze Clan hinter all den schlimmen Taten? Der Schein trügt scheinbar, denn sie erfährt, dass ihre Normen und Werte nicht ganz der Realität entsprechen und sie sich scheinbar auch in ihrer Familie geirrt hat. Hinzu kommt, dass sie sich hals über Kopf in Ökami verliebt. Doch hat diese Liebe Hand und Fuß?

*Beschreibung*
Ich finde das Cover wirklich wunderhübsch und spiegelt Mariko gut wieder. Das Cover wirkt romantisch und verträumt, so wie Mariko die Welt scheinbar wahrnimmt. Durch die Berge und die Vögel wird dem Cover etwas mystisches verliehen, etwas starkes. Es zeigt, dass Mariko Kraft hat und selbstbewusst ist. Gleichzeitig verliert sie durch das zarte rosa auch nicht ihre Weiblichkeit und Verletzlichkeit. Die Zusammenstellung vermittelt den etwas asiatischen Inhalt und die Thematik der Samurai. 

Dieser asiatische Hintergrund hat allerdings die Sprache in dem Buch etwas schwer gemacht. Zum Glück gab es ein Glossar am Ende des Buches. Allerdings haben diese „Fremdwörter“ den Lesefluss etwas behindert. Man muss sich einfach erst einmal etwas einfinden in das Buch. Viele Dinge sind so nebenher abgelaufen, dass einem ein wichtiges Detail fehlte, wenn man mal nicht so aufmerksam bei der Sache war. Die Namen waren für mich etwas ungewohnt und ich kann mich jetzt schon nicht mehr an sie erinnern. Die Menge der Charaktere hingegen war angemessen bis grenzwertig. Mir fiel es schwer zu den Namen ein Bild vor Augen zu haben und zu wissen, welcher Charakter welches Ziel verfolgt. 
Die magischen Szenen fand ich besonders spannend und interessant und hoffe auf eine nähere Beleuchtung und Klärung im zweiten Teil. 

Mariko habe ich als starke Frau wahrgenommen, von der ich irgendwie mehr erwartet habe. Ich dachte schon, dass sie kämpfen kann, dass sie mutig ist und viele Fertigkeiten besitzt. Dieses Bild wurde leider nicht bestätigt. Es hat sich herausgestellt, dass sie ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten erst ausbauen muss, dass ihre Pläne nicht gelingen und sie sogar stellenweise etwas „tollpatschig“ wirkt. Sie wirkte etwas blauäugig und glaubt all das, was man ihr sagt und vorlebt, kann aber nicht kritisch hinterfragen. Erst später hat sie sich zu der klugen starken Frau entwickelt, die wir in solchen Büchern alle gerne mögen. Erst dann hinterfragt sie Prinzipien, beobachtete Geschehnisse und Erzählungen. 
Sie hat einen großen Sprung gemacht in dieser Geschichte und sich toll weiterentwickelt. 

Die Fäden die sich zwischen den Charakteren zusammenziehen, die Machenschaften und Verschwörungstheorien wurden toll von der Autorin aufgebaut. Es geschehen Wandlungen, mit denen man zu Beginn des Buches nicht gerechnet hätte. 
Einige Szenen hätte allerdings ruhig etwas kürzer sein können, während anderen zu wenig Beachtung geschenkt wurde. 

Besonders gespannt bin ich nun auf die Machenschaften des Kaisers und seiner Familie und auch wie es mit Ranmaru, Mariko und Ökami weitergeht. 

*Meinung*
Insgesamt gebe ich dem Buch *4 Sterne*. Es ist zwar eine atmosphärische Geschichte, mit viel Action, Liebe und Verschwörungen. Trotzdem wurden mir nicht alle Dinge genau genug beleuchtet und ich fand es an einigen Stellen zu „lahm“. Durch die vielen asiatischen Begriffe und Namen fiel mir das Lesen etwas schwer. Auch Mariko habe ich mir etwas anders vorgestellt. 

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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Er will dein Herz

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548290454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


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2.075 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 247 Rezensionen

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Maybe Someday

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423740180
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Sydney liebt die Abende, an denen sie noch draußen auf dem Balkon sitzen kann und so tut, als ob sie lernen würde. Doch insgeheim lauscht sie viel lieber ihrem attraktiven Nachbarn, der gegenüber auf dem Balkon sitzt und Gitarre spielt. Sie kennt jeden einzelnen Song von ihm und manchmal fallen ihr sogar Texte dazu ein. Ridge hat sofort erkannt, dass Sydney seinetwegen auf dem Balkon sitzt und seiner Musik lauscht. Irgendwann traut er sich einfach und fragt Sydney nach seiner Handynummer und ein erster gemeinsamer Song entsteht. Was Sydney nicht weiß ist, dass Ridge beobachtet hat, wie ihr fester Freund sie mit ihrer Mitbewohnerin betrügt. Was Sydney ebenfalls nicht weiß ist, das Ridge nicht hören kann. Er kommuniziert über Gebärdensprache.
An ihrem Geburtstag steckt Ridge ihr, dass sie betrogen wird und zieht schließlich bei ihm zu Hause in die WG. Dort lernt sie Ridge von einer neuen Seite kennen. Sie verliebt sich in ihn und beide kommen sich beim Song schreiben näher. Allerdings hat Ridge bereits eine Freundin und Sydney möchte niemandem das wünschen, was sie selber durchgemacht hat. Beide wollen sich ihre Liebe zueinander nicht richtig eingestehen, bis alles auffliegt. Kurzzeitig scheint alles zu zerbrechen, doch die Liebe zur Musik ist größer und verbindet Sydney und Ridge miteinander. 

Beschreibung
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ähnlich wie bei den anderen Büchern von Colleen Hoover ist hier wieder ein Mix auf sterilen, klaren weiß gemischt mit bunten Akzenten, die das Buch zum Leben erwecken und die so ernsten „weißen“ Themen nicht das Buch überschatten. Für mich ist es eine schlichte Eleganz. Die bunten Kreise sind für mich die Songs, die produziert werden, die Liebe zur Musik. Das weiß und auch die Frau auf dem Cover spiegeln die Probleme wieder, die Ernsthaftigkeit.
Colleen Hoover hat so außergewöhnliche Themen, dass man einfach nicht anders kann, als es zu verschlingen. Die Gehörlosigkeit in Kombination mit dem Gitarre spielen zu kombinieren ist eine großartige Idee. Als Leser erfährt man so nebenbei auch noch mehr über die Menschen, die gehörlos sind. Wie besser kommuniziert wird über die Vibrationen des Körpers. 
Ein tolles Bonusmaterial sind auch die Songs, die im Buch produziert wurden. 
Sydney und Ridge sind beide sehr sympathische Charaktere. Was Sydney durchlebt hat, kann ich sehr gut nachempfinden. Ihre Schmerzen, ihre Leidenschaft, ihre „verbotene“ Liebe zu Ridge. Sie ist bodenständig, das Mädchen von nebenan und ein Charakter zum Greifen Nahe. Auch Ridge, der sich gegen seine Gefühle sträubt, seiner Freundin treu bleiben möchte und sich sorgt. Er will für alle nur das Beste und denkt dabei nicht an sich. Zudem trägt er eine Vergangenheit mit sich, die es ihm nicht erlauben möchte einige Worte zu sprechen.
Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie immer sehr emotional und mitreißend, was es für den Leser so spannend macht, so dass man das Buch nicht zur Seite legen kann. 

Meinung
Von mir gab es für das Buch 4,5 Sterne. Bis zur Mitte des Buches, wurde ich mitgerissen, konnte es nicht zur Seite legen und hätte es am liebsten immer wieder in die Hand genommen, um einige Seite zu lesen. Dann hat es sich etwas gezogen und die Liebesgeschichte zwischen Ridge und Sydney ist immer mehr in der Vordergrund gerückt. Ein paar Seiten weniger von dieser Thematik wären nicht verkehrt gewesen und hätten dem Buch ihre Emotionalität und Spannung gelassen.

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306 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 117 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt*
Shannon möchte sich ihren großen Traum erfüllen - ein Studium am Harkness College. Doch ihr Vater wird in den Medien als Vergewaltiger gehandelt. Er soll Kinder missbraucht haben. Mit dieser Perspektive erscheint es Shannon auswegslos einen Platz am College zu ergattern und dabei auch noch Freunde zu finden. Also beschließt sie, ihre Identität zu ändern und wird als Scarlet am College aufgenommen. Doch so einfach wie es ihr erst erscheint wird es nicht, denn sie verliebt sich in den attraktiven Eishockeyspieler Bridger, der ebenfalls ein großes Geheimnis verbirgt. Die beiden gehen eine Beziehung ein, die aus einem Lügengerüst besteht. Als dann Azzan, ein Mitarbeiter ihrer Eltern, sie ausspioniert und schließlich nach Hause entführt, überschlagen sich die Ereignisse und Scarlet eigentliche Identität kommt zum Vorschein. Gegen jegliche Erwartungen hält Bridger zu ihr und Scarlet erfährt von seinem Geheimnis, nämlich dass seine kleine Schwester Lucy bei ihm wohnt, da seine Mutter Drogenabhängig ist. 
Gemeinsam meistern sie diese schwere Zeit, in der Lucy dann auch noch plötzlich aus der Schule abgeholt wird und in eine Pflegefamilie kommt. Nebenbei haben sie einen großen Kreis an Freunden, der den beiden zur Seite steht und sie unterstützt. 

*Beschreibung*
Das Cover ist für mich wieder ein absoluter Hingucker und beinahe genauso schön wie der erste Teil der Ivy Years Reihe. Ich mag diesen dunklen Kontrast mit den hellen lila Blümchen darauf. Es hat etwas romantisches und zugleich auch geheimnisvolles. Zudem passt es optisch hervorragend zum ersten Teil. Durch die Blümchen wirkt das ganze etwas jugendlicher. Mich würde es definitiv im Buchhandel ansprechen. 

Die Geschichte beginnt gleich rasant und man ist sofort drin in der Handlung. Denn die Wandlung von Shannon zu Scarlet dauert nicht an, sondern startet unmittelbar auf den ersten Seiten. Scarlet ist schon im ersten Kapitel auf dem Weg zum Harkness College. Sie lernt sofort Bridger kennen. Ihre Liebesbeziehung baut sich nicht lange auf. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und verfolgen dieselben Wünsche für eine Beziehung. Lediglich ihre Geheimnisse machen es ihnen schwer sich richtig aufeinander einzulassen.
Doch als diese Geheimnisse aufgedeckt werden, läuft es zwischen ihnen. Sie gehen ihre Probleme gemeinsam an, halten zueinander und stehen zudem was sie sind und erlebt haben. 
Ganz entgegen meiner Erwartungen kommt Scarlets wahre Identität relativ schnell zum Vorschein und wird auch noch gut aufgefasst. Im Gegensatz dazu, zieht sich das Geheimnis um Bridger etwas länger hin und nimmt auch den meisten Raum in Anspruch. Die Thematik „Scarlet-Shannon“ steht kaum noch zur Debatte und wird für meinen Geschmack zu wenig ausgeführt. 
Bridger und Scarlet finden sich auch zu schnell und die ganze Handlung läuft etwas zu rasant ab. 
Dadurch, dass er nur ein Young Adult Buch ist und über ca. 316 Seiten verfügt, kann auch nicht viel mehr dahinter stecken und ich kann dem verzeihen.
So ließ sich das Buch gut ein einfach weglesen. Es ist leichte Kost die einfach immer zwischendurch geht. 
Shannon und auch Bridger lernt man als Charaktere wenig kennen. Ich finde sie beide sympathisch, besonders Bridger. Er erscheint warmherzig und liebevoll. Ist ein absoluter Familienmensch und denkt eher an andere als an sich. Mit ihm konnte ich gut mitschwingen. Scarlet hingegen wirkt etwas kühler, nimmt den dominanteren Part von den beiden ein und weiß scheinbar wo der Hase entlang läuft. Dass sie sich sofort von ihrer Familien trennen kann, nachdem sie die Wahrheit über ihren Onkel erfahren hat wundert mich sehr. 
Für mich ist die Geschichte noch nicht so richtig abgeschlossen und irgendwie habe ich immer noch das Gefühl, dass etwas fehlt. 

Den Schreibstil von Sarina Bowen mag ich gerne. Wie gesagt - er ist flüssig und leicht. Perfekt für die junge Generation. Einige erotische Szenen gab es auch und ein wenig „Drama“. Also alles dabei, was man vom Young Adult Genre erwarten kann. 

*Meinung*
Von mir gibt es für das Buch liebevolle *4 Sterne*. Ich hätte dem Buch eventuell noch einen halben Stern abgezogen, aber die Tatsache, dass es einfach kurz ist und das jüngere Publikum anspricht, macht das wieder wett. Es ist ein Young Adult Roman und da werden die Themen einfach noch mal anders aufgearbeitet, bzw. erzählt. Platz für große Details bleibt da nicht. Trotz allem würde ich auch das nächste Buch der Ivy Years Reihe lesen, da die Autorin einfach eine gute Atmosphäre schafft, die mich als Leserin anspricht und durch den Alltag leitet. Es wird eine entspannte Szenerie geschaffen, auf die man sich verlassen kann. Einen kleinen Pluspunkt gibt es von mir auch für die wiederkehrenden Charaktere aus dem ersten Teil. Wirklich super!

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Wir sehen uns im Sommer

Åsa Hellberg , Hanna Granz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548290829
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt* 
Susanne, Rebecca und Maggan führen komplett unterschiedliche Leben. Die eine trauert ihrem verstorbenen Mann nach und kommt nicht aus dem Haus, während die Andere ihr Leben in vollen Zügen genießt und keine Chance verstreichen lässt etwas aufregendes zu erleben. Die dritte im Bunde führt ein ganz normales Leben mit Mann und Familie. 
Doch die drei Freundinnen finden wieder zueinander, auch wenn sie sich etwas auseinander gelebt haben. Denn ihre verstorbene Freundin Sonja schreibt den Sommerfreundinnen Briefe, die sie rund um die Welt führen. 
Die drei finden den Weg zu sich selber, aber auch zurück zu ihren Freundinnen und in ein neues Leben. 

*Beschreibung* 
Das Cover ist ein wunderschöner sommerlicher Hingucker. Mir gefällt die Leichtigkeit des Covers, das so viel Lebendigkeit, Freude und Leichtigkeit ausstrahlt. Man fühlt sich sofort wohl auf dem Bild und würde am Liebsten mit Maggan, Susanne und Rebecca dort sitzen und die tolle Aussicht genießen. Das Buch drückt all das aus, was man sich von einer langen Reise erhofft - Erholung. 

Die Autorin hat drei authentische und herzliche Frauen erschaffen, die jeder ihr Päckchen zu tragen haben und wohl alle Frauen dieser Welt ansprechen in gewissen Charakterzügen. Die drei sind über 50 und man meint sie stehen mit beiden Beinen in ihrem Leben. 
Doch ganz so ist es nicht. 
Mithilfe der Briefe, die Sonja ihnen schickt, reisen die Freundinnen durch die ganze Welt. Dort sammeln sie an Erfahrungen, hinterfragen ihre Entscheidungen und ihre Leben. Sie treffen Entscheidungen, die sie wieder rückgängig machen wollen, sie entscheiden sich für Taten, die das Leben anderer Menschen verändert und schließlich finden die drei Freundinnen auch wieder zueinander. 
Die Autorin lässt auch immer wieder die Nebencharaktere zu Wort kommen und wir erfahren, wie das Leben von Maggans Mann sich wandelt durch ihre Abwesenheit und was Susannes "Freund" Michael durchlebt, sobald sie durch die Welt reist. 
Zudem machen sie die Frauen auf die Suche nach Luke - Sonjas großer und einziger wahrer Liebe und erfahren dabei, wie schicksalhaft es das Leben mit den beiden gemeint hat. 

Durch die relativ schnell Perspektiven Wechsel der Protagonisten wird das Buch nie langweilig. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass es irgendwie zu langatmig wird. Denn immer wieder ist etwas neues passiert. 
Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten und sowohl mit den Männern mitfühlen, als auch mit den Frauen. 

*Meinung* 
Ich gebe dem Buch *4 Sterne*. Für mich war die Geschichte berührend und stellenweise sehr herzergreifend. Es hat mir gezeigt, was Freundschaft bedeuten kann und wie das Reisen einen Menschen verändern kann. Dass wichtige Menschen auch im Herzen weiterleben und die Erinnerungen an diesen Menschen immer da sind. 
Einen kleinen Punkt habe ich abgezogen, da ich die Geschichte manchmal zu überspitzt fand. Es ist unheimlich viel passiert in der Handlung und sie war stets authentisch. Dennoch ist in diesem relativ dünnem Buch einfach so viel passiert und es hat sich so viel gewandelt, dass es schwerfiel hinterher zu kommen und an die Authentizität dieses Buches zu glauben.

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303 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt*
Annika Paulsen ist eine junge Lehrerin am Werther-Gymnasium im Stadtteil Eppendorf. Sie unterrichtet gerne dort. Die Kinder sind freundlich, hilfsbereit und zeigen stets viel Anstrengungsbereitschaft. Am Tage ihres Geburtstages kommt sie nichts ahnend in die Schule und wird an die Astrid-Lindgren-Schule versetzt - kurz ALS. Der Alptraum aller Lehrer! 
Den Gerüchten nach zu urteilen werden hier Drogen genommen, die Kinder machen schlechte Schulabschlüsse und die Lehrer müssen in die Psychiatrie eingewiesen werden. 
Für Annika der blanke Horror. Doch sie nimmt sich vor alles dafür zu geben, wieder an ihre alte Schule zurück zu kommen und möchte deshalb besonders viel Engagement an dieser Schule zeigen, damit das Werther Gymnasium bemerkt, was ihnen mit Annika eigentlich fehlt. Also gründet Annika eine Musical AG und holt einen alten Schulkameraden, der mittlerweile als Regisseur arbeitet mit ins Boot und verliebt sich schon beim ersten Anblick wieder in Tristan. Doch dabei bleibt es nicht. Die Schüler haben ihrer ganz eigenen Willen und tanzen ihr auf der Nase herum, sie sind ganz anders als die Schüler des Werther-Gymnasiums. Jedes der Kinder hat seinen eigenen Willen und seine ganz eigene Geschichte. 
Durch die Musical AG kommt Annika ihren Schülern näher und auch die Schüler wachsen mehr und mehr zusammen. Sie beginnen an ihre Träume und Wünsche zu glauben. Auch Annika kommt sich selber wieder näher. Sie beginnt damit ihre Vergangenheit zu verarbeiten, mit Hilfe von guten Freunden. Doch was ist mit Sebastian, ihrem eigentlich guten Freund und Nachbar? Auf einmal verspürt sie ein kribbeln, wenn sie ihn sieht. 

*Beschreibung*
Das Cover des Buches gefällt mir hervorragend. Es ist farblich gut auf die anderen Cover der Bücher abgestimmt. Es wirkt fröhlich, sommerlich und leicht. Das einzige Manko ist, dass auf diesem Buch Cover leider keine Streifen zu finden sind, wie es bei seinen Vorgängern der Fall war. Auch der Titel „Wenn einfach wär würd’s jeder machen“ ist wieder gut gewählt und beschreibt das typische Leben von so vielen von uns. 

Die Handlung beginnt gleich mit dem einschneidenden Erlebnis, dass Annika versetzt wird. Es wird nicht lange gefackelt und schon ist sie mittendrin im ALS Chaos. Dabei finde ich es schön, dass Annikas Gedanken immer wieder eine große Rolle spielen und man so mehr über sie erfährt. Für mich war es stets nachvollziehbar, was sie gedacht hat und wie sie gehandelt hat. Ich konnte mich wirklich gut in Annika hinein versetzen und mitschwingen. Ihre Situation mit Meikel, mit Sebastian, mit Tristan usw. hat mich oft sehr getroffen und ich habe mit ihr mitgefühlt. 
Dadurch dass Petra Hülsmann sich für die Ich-Perspektive entschieden hat, kam ich als Leserin Annika noch näher. Ihre Charaktere sind alle so schön greifbar und nah am Alltag dran. Da ist keiner dabei, der so gar nicht in das Leben passt und „too much“ ist. Selbst Tristan und Heaven-Tanita zeigen wirklich wahrheitsgetreuen Züge. 
Über die Geschichte hinweg sind unglaublich viele Entwicklungen zu verzeichnen. Beinahe alle Charaktere machen einen großen Sprung und man kann verfolgen wie Annika von einer jungen ruhigen Lehrerin, zu einer selbstbewussten, eigenständigen Lehrerin wird, die sich für ihre Schüler einsetzt. Die Schüler entwickeln sich zu einer Gemeinschaft, aber jeder einzelne von ihnen ändert ebenfalls seine Denkweise, sie schlüpfen - im wahrsten Sinne des Wortes - in andere Rollen hinein und bekommen vor Augen geführt, dass auch sie Entscheidungen treffen können, dass sie gefragt werden, was sie wollen und sich jemand für die Kinder interessiert. 

Für mich auch immer wieder ein Highlight - die Begegnungen mit Knut.

*Meinung*
Von mir gibt es für dieses Buch *5 Sterne*. Ich bin wieder hin und weg von diesem Buch. Petra Hülsmann hat wieder einen Roman hervorgebracht, der einem den Frühling und Sommer etwas versüßt, gleichzeitig etwas zum Nachdenken anregt und auf leichte Art und Weise Tiefgründige Themen verarbeitet. 

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601 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 174 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt*
Corey hat einen großen Wunsch - endlich studieren. Als sie das Studentenwohnheim betritt lernt sie gleich ihren Zimmernachbarn Adam Hartley kennen und verliebt sich sofort in ihn. 
Doch Adam hat eine wunderhübsche Freundin an seiner Seite. Was Corey noch viel größere Bedenken bereitet - sie sitzt seit einem Eishockey Unfall im Rollstuhl.
Corey und Adam verstehen sich auf Anhieb. Die beiden werden gute Freunde. Doch kann sich Corey mit dieser Beziehung abfinden und ist sie wirklich das positive und humorvolle Mädchen, das Adam in ihr sieht?

*Beschreibung*
Das Cover ist einfach unbeschreiblich hübsch. Dieser dunkle Hintergrund mit den altrosa farbenen Rosen. Es wirkt harmonisch. Gleichzeitig irgendwie geheimnisvoll mit einer Prise Fröhlichkeit und Trauer. Es würde mich in der Buchhandlung sofort ansprechen, da mir die Farbzusammenstellung so gut gefällt. Allerdings hat es eben auch etwas deprimierendes und wirkt auch mich eher negativ, obwohl der Schreibstil das komplette Gegenteil aufzeigt.
Sarina Bowen hat einen lockeren flüssigen Schreibstil, der sich wunderbar lesen lässt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 
Adam hat sich über die Handlung hinweg sehr verändert und weiterentwickelt. Zu Beginn war er ein liebenswürdiger, humorvoller junger Mann der mit beiden Beinen im Leben steht. Dies hat sich ab der Hälfte des Buches gewandelt. Sein Bad Boy Charakter wandte sich immer mehr nach außen. Er hat Corey schon fast ein wenig ausgenutzt, obwohl er dies gar nicht wollte. Aber auf mich als Leser hat er sofort negativ gewirkt und ich fand ihn nicht mehr so attraktiv und anziehend wie zu Beginn es Buches. Zum Ende hin zeigte sich dann sein wahres ich - gefühlvoll, tiefgründig und verletzlich. 
Auch bei Corey waren Veränderungen zu erkennen. Sie hat ihr innerstes nach außen gekehrt. Hat gezeigt, wie sie fühlt. Und wurde auch mit ihrer Erkrankung immer offener. Zum Schluss hat man dann auch erfahren, wie ihr Unfall zustande kam. Sie wird wieder zu dem starken Mädchen, das wir zu Beginn der Geschichte schon kennen gelernt haben. 

*Meinung*
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe ihm *4,5 Sterne*. Für mich war das Buch durchweg interessant und spannend zu lesen. Mir fiel es schwer das Buch zur Seite zu legen, da die Autorin einfach einen wunderbaren Schreibstil hat und die Handlung leicht zu lesen war. Für mich war die Thematik „Beziehung zwischen Rollstuhlfahrer und Fußgänger“ total schön. Allerdings kam mir das Leben einer Rollstuhlfahrerin in ihrem Alltag ein wenig zu kurz. Wer also Lust hat auf eine lockere, leichte und teilweise sentimentale Liebesgeschichte, für den ist dieses Buch wie gemacht. 

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810 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 179 Rezensionen

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 10.11.2017
ISBN 9783446259034
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Aza trägt ein Pflaster am Zeigefinger, um ihre Stelle vor anderen Menschen, aber vor allem vor Bakterien und einer eventuellen Entzündung zu schützen. Diese Stelle trägt sie seit ihrer Kindheit mit sich herum. Immer wieder muss sie erneut mit ihrem Fingernagel in die Wunde bohren und Desinfektionsmittel darauf geben, um sicherzugehen, dass keine Entzündung entsteht. Aza hat eine Zwangs- und Angststörung. Sie sorgt sich um kleinste Bakterien die in sie eindringen könnte. Das macht ihr den Alltag nicht besonders einfach. Doch als sie sich mit ihrer besten Freundin auf Detektivfährten begibt, lernt sie einen alten Freund auf neue Weise kennen und lieben. Doch hat eine Beziehung mit ihm eine Zukunft, wenn sie nach jedem Kuss Desinfektionsmittel trinken muss und sich zu reinigen? 

Beschreibung
Das Cover gibt so viel von der Handlung wieder. Besonders der Buchschnitt im leuchtenden Orange wirkt positiv auf den Leser und erhascht Blicke. 
Es passt optisch zu den bereits erschienen Büchern von John Green. Ich mag dieses ruhige blau des Meeres, dass gleichzeitig wild und wirr erscheint. Dazu die Schildkröten, die ebenfalls etwas beruhigendes und entspanntes haben. Somit sticht die Schrift im satten Orange sofort ins Auge und bringt in diese ruhige Atmosphäre etwas kreischendes, warnendes und aufbrausendes. Hiermit werden die Gegensätze aufgezeigt, die in der Geschichte behandelt werden. Auch der schwarze Wirbel auf dem Cover lässt sich in der Handlung um Aza wiederfinden. Er könnte ihre Gedankenspirale beschreiben, in der sich Aza befindet. 

Das Buch beginnt gleich mit den Gedankengängen von Aza, die sie sich um das Leben macht und beschreibt die Krankheitsentstehung des jungen Mädchens. Dies ist wunderbar kurz gefasst und beinhaltet dennoch alles, was man sich als Mensch irgendwann wohl schon einmal gefragt hat. 
Anschließend geht es rasant weiter, denn gemeinsam mit ihrer besten Freundin Daisy, werden Pläne geschmiedet, wie sie Azas Kindheitsfreund helfen können seinen Vater zu finden und gleichzeitig an eine Menge Geld kommen. 

Aza, auch Holmesy genannt, konnte ich gut verstehen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. John Green ist es gelungen eine realitätsnahe Welt einer Zwangsstörung aufzuzeigen. Dabei überwiegt beim Leser nicht das Gefühl des Unverständnis für die Betroffenen, sondern im Gegenteil, durch die ich-Perspektive der Protagonistin wird der Leser liebevoll und vorsichtig in die ängstliche und zerbrechliche Welt der Zwänge heran geführt um ein Verständnis zu erlangen. 
Aza ist nicht nur sympathisch sondern weist genau die Merkmale und Komorbiditäten auf, die für die Betroffenen gewöhnlich sind. 

John Green bringt durch seinen ganz eigenen harten Schreibstil die Geschichte auf den Punkt. Typisch für ihn ist der sehr jugendliche lockere, teils primitive Schreibstil, durch welchen sich das Buch rasch weglesen lässt und auch das Thema lockerer rüber bringt.
John Green schreibt meiner Meinung nach zwar immer etwas vulgär und nicht besonders wortgewandt, aber genau das macht seine Jugendbücher aus und auch die Leichtigkeit mit der sich die Bücher von ihm lesen lassen. So findet John Green eine gute Mischung aus ernsten Themen und der Lockerheit. 

Meinung
Von mir gibt es für das Buch 4 Sterne. Es hat mich nicht vollkommen gepackt, was daran lag dass mich die Geschichte um die Liebe von Aza und Davis einfach nicht so berührt hat. Dennoch eine gelungene und mal wieder sehr wahre Geschichte des Autoren. 

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261 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

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Sieben Tage voller Wunder

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520888
Genre: Liebesromane

Rezension:


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79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Die Entdeckung des Glücks

Isabell Prophet
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Mosaik, 11.09.2017
ISBN 9783442393237
Genre: Sachbücher

Rezension:


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Dem Horizont so nah

Jessica Koch , any.way
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.07.2016
ISBN 9783499290862
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Jessica führt ein ganz normales Leben. Etwas zurück gezogen, schüchtern, am Wochenende auf Parties. Bis sie schließlich Danny kennen lernt. Jessica verfällt ihm sofort. Doch so wundervoll Danny auch ist, trägt er auch eine schwere Last mit sich herum. Er ist von klein auf an traumatisiert und trägt eine Krankheit mit sicher herum, die jederzeit ausbrechen kann.
Danny gelingt es immer mehr sich zu öffnen und Jessica an sich heran zu lassen. Die beiden vertrauen sich alles an und gehen durch dick und dünn.
Neben den schönen Momenten gibt es allerdings auch Schattenseiten. Wie gelingt es den beiden, diese zu überwinden? Wie weit reicht die Liebe?

Beschreibung
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es trägt so viel Melancholie mit sich. So viel Liebe, Sorge und Wärme. Mit diesem Cover wird all das ausgedrückt, um was es in dem Buch geht. 

Schon auf den ersten Seiten, bekommt der Leser einen ersten Eindruck von dem, um was es in dem Buch gehen wird. Man hat das Gefühl, es kann nicht schlimmer kommen, doch dieser Eindruck täuscht. Stück für Stück wird der Leser in die Welt von Danny hinein geführt. Es geschieht nicht abrupt, sondern schleichend, so dass man als Leser immer wieder Zeit hat, das gelesene zu verarbeiten.
Zudem hat Jessica Koch einen wahnsinnig gefühlvollen Schreibstil. Immer wieder habe ich gehofft, dass das Buch nicht auf einer wahren Begebenheit beruht. Aber was wäre Jessica Koch ohne diese Erfahrungen, die sie damals gesammelt hat und sie in ihrem Kopf und im Herzen mit sich trägt? Sie wäre wohl nicht der Mensch, der sie jetzt wäre. Und an Erfahrungen wächst man schließlich auch. 

Mit Jessica konnte ich mich sofort identifizieren. Sie ist so liebevoll und nimmt viel Rücksicht auf Danny. Ich finde es bewundernswert, dass sie trotz Dannys Krankheit zu ihm steht und ihn so nimmt wie er ist - mit seiner gesamten Vergangenheit.
Danny ist ein sehr eigener Mensch - kein Wunder bei der Vergangenheit. Er ist selbstbewusst und dominant packt die Dingen beim Schopf. Er plant und lebt jeden Tag voller Intensität.  

Fazit
Für mich ein 5 Sterne Buch! Es hat mich bis zum Ende hin gefesselt. Es hat mich gepackt und mit sich gerissen. Es hat mich vor allem mitfühlen lassen und mich zum nachdenken angeregt. 
Eine große Empfehlung für alle Leser, die sich mit traumatischen Ereignissen auseinander setzen können und vor nichts zurück schrecken.



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Tags: aids, drogen, heroin, hiv, jessica koc, misshandlung, vergewaltigung, wahre begebenheit   (8)
 

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Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Das Jahr 2118. Die 1000 Etage im New Yorker Tower ist nicht nur die Etage, in der die Reichen wohnen, sondern auch die Etage, in der Avery Fuller lebt und auf deren Party, durch schicksalhafte Fügungen, ein Mädchen vom Dach fällt und dabei tödlich verunglückt.
Avery wird von jedem für perfekt gehalten, doch auch sie birgt ein großes Geheimnis, welches ihr nun zum Verhängnis wird. Denn nichts scheint, wie es eigentlich ist. Wer von ihren Freundinnen hält wirklich zu ihr, wem kann sie vertrauen und welche Geheimnisse enthält ihr Freundeskreis Avery noch?  
Doch während Avery und ihre Freunde oben ihre Intrigen spinnen, kämpft Rylin in einer der unteren Etagen darum, wie sie das Geld für ihre Miete zusammen bekommt. Auf Averys Party treffen die Jugendlichen dann alle zum ersten Mal zusammen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. 

Beschreibung
Das Buch beginnt gleich rasant, indem unmittelbar ins Geschehen hineingeworfen wird. Es wird beschrieben, wie die junge Frau aus dem Wolkenkratzer fällt und auf dem Boden auftritt. Nun beginnt die eigentliche Handlung, nämlich wie es überhaupt dazu kam. Um dies zu erfahren, wird der Leser in die nahe Vergangenheit mitgenommen. 
Besonders toll finde ich es, dass der Leser zu Beginn des Buches jeden der Charaktere kennenlernt, in einem extra für die Charaktere angefertigten Kapitel. Schritt für Schritt konnte ich mich in das Buch hineinfallen lassen und somit Schlüsse daraus ziehen, wie die Protagonisten in dem Buch miteinander verbunden sind und welches Netz sich darauf spinnen lässt.

Grandios waren die Ideen der Autorin für diese Geschichte. Denn diese Dystopie ist mal etwas ganz anderes im Vergleich zu den bisherigen Dystopien. Hier geht alles um einiges moderner zu und es finden Abstufungen statt. Teilweise kommt es zu kleinen Rückblenden in die Vergangenheit, wie z.B. dem normalen Auto, das noch mit Benzin fährt und gelenkt werden muss. 

Ein wenig ungewohnt für mich waren die doch sehr jungen Charaktere von 17 Jahren. Sie waren doch sehr reif für ihr Alter. Aber gut, nun spielt die Geschichte auch im Jahr 2118 und es wurde nur gelegentlich das Alter erwähnt, so dass ich überwiegend eigene Vorstellungen des Alters hatte. Es ist eben auch ein Jugendbuch.
Was mir auch aufgefallen ist, dass im Buch einige Begriffe und technische Geräte vorgestellt werden, die nicht näher erläutert werden. Ich weiß leider noch immer nicht genau, was ein Bot ist oder wie die Kontaktlinsen aussehen oder richtig funktionieren. 

Der Schreibstil ist flüssig und enthält immer wieder einen Hauch Spannung, so dass ich nicht anders konnte, als immerzu weiterzulesen.
Auch die Länge der Kapitel ist prima, so dass man abends gut noch einige Seiten liest, obwohl man schon längst das Buch beiseite legen wollte.
Ich habe die Charaktere geliebt und bin auch schnell reingekommen. Zuerst dachte ich, dass ich meine Probleme mit den viele unterschiedlichen Protagonisten haben werde, aber hier wurde ich getäuscht, denn die Charaktere sind alle so unterschiedlich, dass ich sofort wusste, um wen es sich handelt.
Jeder ist auf seine Art und Weise liebevoll. Irgendwie möchte man die ganze Zeit über wissen, wer denn nun vom Dach fällt. Da hat die Autorin ein wirklich gutes Mittel eingesetzt.
Auch der Ausblick am Ende des Buches auf die Fortsetzung lässt den Leser auf den nächsten Teil Hinfiebern. 

Meinung
Von mir gibt es für diesen wirklich spannenden Auftakt einer mal ganz anderes Dystopie 5 Sterne. Mich hat das Buch gepackt - ich konnte es einfach nicht mehr zur Seite legen. Dieses Gefühl hatte ich zuletzt bei den Tributen von Panem. Nun warte ich auf den Herbst 2018 und eine ebenso rasante und spannende Fortsetzung. Einfach super! Unbedingt lesen.

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Tags: beautiful, dystopi, liars, new yor, pretty, reichtum, tower, zukunft   (8)
 

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229 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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In der Liebe ist die Hölle los

Benne Schröder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304499
Genre: Fantasy

Rezension:


*Inhalt*
Die 24-jähirige Protagonistin Catalea Morgenstern, möchte nur eines - ein ganz normales Leben führen. Denn ihre Familie ist alles andere als normal.  Sie fallen auf, durch ihr protziges auftreten und die Statussymbole. Doch Cataleas Wunsch scheint unmöglich, denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Catalea sieht sich gezwungen in die Firma ihres Vaters einzusteigen und wird gleich bei ihrem ersten Auftrag als Tatverdächtige festgenommen, das sie Zeugin eines Mordes wird. Es bleibt ihr nur ein Ausweg, sie muss die Hilfe des Totenanwalts Timur Vegas in Anspruch nehmen. Schnell verbindet die beiden eine enge Bindung, ganz zum Leidwesen ihres Vaters. 


*Beschreibung*
Das Cover spricht mich sehr an. In der Buchhandlung sticht es sofort ins Auge, durch den pinken Schriftzug und die kleinen Symbole, die für die Geschichte und das Buch stehen. Sie geben erste Hinweise auf die Handlung des Buches. Allerdings gibt es keinerlei Hinweise auf das Genre des Buches. 


Der Schreibstil ist fröhlich, locker und lässt sich gut weg lesen. Benne Schröder hat dem ganzen einen wunderbar herrlichen schwarzen Humor beigefügt, der sich mit spannenden Szenen abwechselt. 


Catalea ist die Protagonistin des Buches und erzählt somit alles aus der Ich-Perspektive, was mir nicht besonders gut gefallen hat, da ich zu Catalea keine Bindung aufbauen konnte. Ich fand sie leider gar nicht sympathisch oder ansprechend. Meiner Meinung nach ist sie sehr naiv und leichtgläubig. Timur hingegen mochte ich von Anfang an gerne. Er ist der „Bad-Boy“ der Geschichte, kämpft und Catalea und birgt Geheimnisse, die ihn so interessant machen. 


Das Thema der Hölle, bzw. des Teufels hat mir semi gut gefallen. Es war interessant mal eine Gesichte dieser Art zu lesen, dennoch hat es nicht meinem Genre entsprochen, obwohl ich jederzeit gerne Fantasy lese. Auch ein wenig mehr Romantik, hätte dem Buch nicht schlecht getan. 
Mir fiel besonders der Anfang schwer. Ich hatte Schwierigkeiten in die Handlung zu finden, was vor allem an den vielen Charakteren liegt und den unterschiedlichen Häusern, von denen ich erst nicht wusste, was es damit auf sich hat. 
Der große Wendepunkt beginnt dann mit dem Tod und schließlich nochmal mit dem Verlust von Isabella.


*Fazit*
Von mir gibt es für das Buch leider nur 3,5 Sterne. Mir waren die Charaktere nicht sonderlich sympathisch, ich konnte ihre Denk- und Handlungsweisen einfach nicht nachvollziehen und auch die Handlung an sich, war leider nicht mein Geschmack.
Aber für alle die auf leichte Fantasy Romane stehen mit einem Hauch Romantik, wird das Buch definitiv etwas sein. Ich habe lediglich etwas anderes von dem Buch erwartet und diese Erwartungen sind nicht eingetroffen. 
Den zweiten Teil werde ich mir sicherlich bei Gelegenheit anschauen und einige Rezensionen dazu lesen. 

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Tags: hölle, liebe, teufel   (3)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

entwicklung, ergotherapie, integratio, si

Bausteine Der Kindlichen Entwicklung

A. Jean Ayres , J. Robbins , A.Jean Ayres , I. Flehmig
Fester Einband: 339 Seiten
Erschienen bei Springer Verlag, 27.02.2002
ISBN 9783540430612
Genre: Sachbücher

Rezension:

Habe das Buch nun schon zum zweiten Mal gelesen und kann es nur wärmstens empfehlen.

Jean Ayres erklärt auf einfache Art und Weise, wie sich die Kinder entwickeln und was genau mit dem Kind los ist, wenn es unter ein Wahrnehmungsstörung leidet und es sich "anders" als normal entwickelte Kinder verhält.
Dank dieses Buches kann ich die Entwicklung der Kinder nun mehr nachvollziehen und den Kindern ein angemesses Angebot in den Therapien machen, von denen sie zehren können und sich angemessen entwickeln.
Für mich sind nun auch die Zusammenhänge einleuchtender, was bspw. Probleme in der visuellen Wahrnehmung betrifft.

Stellenweise ist es etwas langatmig, wenn es um die Areale und Funktionen des Gehirns gibt, da ich dies nun rauf und runter beten kann.
Für Eltern allerdings ist dies ganz wunderbar beschrieben.

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Tags: entwicklung, ergotherapie, integratio, sensorische, si   (5)
 

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105 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Auch morgen werden Rosen blühen

Clara Sternberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.01.2016
ISBN 9783746631738
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Alma ist Mitte 50, steht mit beiden Beinen im Leben und es scheint, als sei sie zufrieden. Sie ist frisch verliebt, hat gute Freunde und glücklich in ihrem Job. 
Doch dann erleidet sie einen Herzstillstand und scheint dem Tod gerade so von der Schippe gesprungen zu sein. Dem Tode zu nahe, hinterfragt Alma ihr bisheriges Leben und fragt sich, was sie sich von ihrem Leben erwünscht, ob sie glücklich ist und was sie noch erreichen möchte. 
Sie trifft sich mit ihrem Ex-Mann, schockiert ihre Freundinnen mit ihrer neuen Seite und entdeckt die wahre Leidenschaft zu leben. 

Meinung
Das frische sommerliche Cover des Buches, lässt keines Falls darauf schließen, was sich wirklich hinter der Geschichte von Alma verbirgt. 
Das Cover schreit durch die Aprikosen, der Blümchen Tischdecken, dem Lavendel und dem weißen Holz Hintergrund nach Frühling und Sommer. Doch dahinter steckt ein ernstes Thema.
Denn tatsächlich trifft nicht nur Alma ein Herzinfarkt in so jungen Jahren, obwohl sie gesund lebt. Auch andere Menschen sind davon betroffen.
Da Alma dem Tod so knapp entkommen ist, ist es kein Wunder, dass sie ihr Leben hinterfragt, so wie es die meisten Menschen wohl tun würden. 
Sie verändert sich, ist auf der Suche nach sich selber und immer wieder wird sie von unterschiedlichsten Gedanken zum Leben geplagt, um dies von intensiver zu erleben.

Die Entwicklung von Alma war schön mit zu erleben. Dennoch habe ich mir mehr Hintergrund und Tiefgang von diesem Buch gewünscht.
Ich konnte leider keine Beziehung zu Alma aufbauen, vielleicht liegt es am Alter, oder auch daran, dass das Buch für ein so ernstes Thema zu dünn und somit zu leicht ist. Ich ist mir nicht gelungen, Alma und ihr altes Leben besser kennen zu lernen und mich in ihre Situation hineinführen zu können. 
Auch der Herzinfarkt wurde nur kurz und knapp beschrieben, genauso wie die Rehabilitation von Alma. Sie ist schnell wieder in ihr altes Leben zurück gekehrt. Dennoch scheint es mir, als wäre das einzige, was sie in die Hand nimmt, die Liebe. Dabei hat sie diese längst gefunden.
Eine große Aufmerksamkeit, wird auf Alma Freunde gelegt. Dabei interessierte mich als Leser doch vielmehr die Geschichte um unsere Protagonistin. 
So zeigte sich leider auch nur wenig Entwicklung im Leben von Alma, aber auch in den Charakterzügen. Klar, dass man nicht sein gesamtes Leben umkrempelt, dennoch habe ich mir etwas mehr erwartet, als auf allen 30 Seiten die Floskel "Auch Morgen werden Rosen blühen".

Fazit
Für mich ein Buch mit einem ernsten Thema, welchem die knapp 300 Seiten nicht gerecht wurden. Alma stand mir als Protagonistin nicht besonders nahe und wurde mir zu wenig in den Vordergrund gerückt. Genauso wenig, wie das Thema Herzstillstand. 
Von mir gibt es 3 Sterne, da es ein toller Versuch ist, einen solchen Schicksalsschlag nett zu verpacken und zum Ausdruck zu bringen. Dennoch fehlte mir die "Moral von der Geschicht".

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Tags: alma, gedanken, herzstillstand, lebe, liebe, nachdenken   (6)
 

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544 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Das Leben fällt, wohin es will

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.05.2017
ISBN 9783404175222
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt*
Marie ist knapp 30 Jahre alt, liebt Parties, Abende mit ihren Freunden in der Sternschanze und lebt in den Tag hinein. Doch als ihre ältere Schwester erfährt, dass sie Brustkrebs hat muss Marie auf einmal ihr Leben umkrempeln. 

Sie kümmert sich um den Haushalt ihrer Schwester, um deren beiden Kinder und sie muss sogar ihren Job in der Werft übernehmen. Letzteres geht sie nur sehr ungern an, da ihrem Vater die Werft gehört, zu dem sie nur wenig Kontakt hat, auch die Werft an sich wecken in Marie keine guten Erinnerungen.
Dann tritt zu allem Übel auch noch Daniel, ein Mitarbeiter der Werft in ihr Leben und macht es somit noch chaotischer, als es ohnehin schon ist.

*Meinung*
Das Cover ist ein absoluter Hingucker, es ist frisch und spiegelt durch die verschiedenen Elemente alles wieder, worum es in dem Buch geht. Es ist alles aufeinander abgestimmt. Das blau der Wellen und des Wasser, was für eine Frische steht. Der Hut der zu Marie gehört und einen Teil von ihr darstellt, der Anker, der für das Leben von Marie steht und die Beziehung zwischen ihr und der Schwester. Auch der Rettungsring lässt sich im Leben von Marie wiederfinden, nicht nur was die Werft betrifft, sondern auch was Daniel betrifft, der sie auffängt und unterstützt. 
Petra Hülsman hat ein tolles Buch über die Ernsthaftigkeit des Lebens geschrieben, welches sie mit einer gewissen Leichtigkeit gespickt hat. Dennoch hat es mich Stellenweise zu Tränen gerührt, durch die realistischen Beschreibungen und Familienverhältnisse, als Alleinerziehende Krebskranke Mutter von zwei Kindern. Für mich war es wundervoll Christine und Marie durch ihr Leben zu begleiten und zu lesen, wie die beiden sich entwickeln und verändern.
Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch lieben und unterstützen sie sich an allen Ecken und Enden. 
Mir ist sowohl Marie sympathisch, als auch all die anderen Charaktere, die Petra Hülsman sich für ihr Buch ausgedacht hat. Besonders ins Herz geschlossen habe ich neben Daniel und Marie natürlich wieder Knut. So einen Taxifahrer würde ich zu gerne kennen lernen! 

*Fazit*
Für mich ein grandioses und vor allem realistisches Buch, welches sich die 5 Sterne definitiv verdient hat! Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Vor allem steckt wirklich mehr dahinter, als der Leser auf den ersten Blick zu glauben vermag!
 

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Tags: alleinerziehend, brustkrebs, hamburg, kinder, werf   (5)
 

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(178)

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Miss you

Kate Eberlen , Stefanie Fahrner , Babette Schröder
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 29.08.2016
ISBN 9783453291836
Genre: Liebesromane

Rezension:

*Inhalt*
Tess und Gus führen komplizierte Leben. Beide tragen Geheimnisse mit sicher herum, die sie kaum jemandem anvertrauen. Sie sind auf der Suche nach einem Partner im Leben, der sie so nimmt, wie sie sind. Dem sie alles anvertrauen können und von dem sie dennoch geliebt werden.Sie sind auf der Suche, nach einem kleinen Fünkchen Glück in ihrem Leben.Immer wieder begegnen sich Tess und Gus an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben. Doch genauso schnell verlieren sie sich wieder aus den Augen, ohne auch nur einmal richtig miteinander geredet zu haben.Das Leben geht für beide weiter, sie haben verschiedene Partner, bauen sich eine Familie, bzw. eine Zukunft auf und werden dennoch nicht glücklich.Bis die beiden erneut aufeinander treffen und merken, dass das große Glück gar nicht so weit entfernt lag, wie es immerzu schien. 

*Meinung*Das Cover hat mich angezogen. Das schlichte weiß, mit der roten Schrift und dem kleinen Herzen als Detail. Gemeinsam mit dem Klappentext wirkt das Buch vielversprechend. Zwei junge Menschen die sich immer wieder begegnen, aber dennoch nicht zueinander finden. Doch das Buch hält nicht ganz, was es verspricht. Meine Erwartungen sind leider nicht eingetroffen. Ich hatte mir erhofft, dass Tess und Gus sich bereits kennen, dass ihnen aber immer wieder etwas dazwischen kommt, so dass sie kein Paar werden. Erst hat der eine einen Partner, dann der andere. Dann kommt ein Kind dazwischen, eventuell ein Umzug oder ein neuer Job.Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Gus und Tess erzählt. Die Leben der beiden stehen im Vordergrund, die Veränderungen, die Partner und die Vergangenheit. Meiner Meinung nach treffen sich Tess und Gus viel zu selten und selbst dann sind die Treffen viel zu kurz. Sie laufen aneinander vorbei oder begegnen sich lediglich mit Blicken. Meist beträgt das aufeinander treffen nur 1-3 Sekunden.Dennoch hat die Autorin die beiden geschickt zueinander geführt und den Leder spüren lassen, dass etwas ganz Besonderes zwischen Tess und Gus existiert. Die Charaktere sind einzigartig. Beide tragen eine schwere Vergangenheit mit sich herum, die sich bis in die Gegenwart zieht und sie ständig in ihrem Verhalten beeinflusst. Dennoch spürt man, wie Tess und Gus sich immer weiter entwickeln und ihre Vergangenheit Stück für Stück fallen lassen. Besonders Tess ist mir unheimlich sympathisch. Ihre Charakterzüge stimmen überein und lassen sich in ihren Handlungen und ihrem Verhalten wiederfinden. Auch Gus ist ein unheimlich liebevoller Mensch, der alles gibt, um es anderen Recht zu machen. Der Autorin ist es gelungen, dem Leser die Protagonisten näher zu bringen. Sie hat einen wunderbar leichten Schreibstil, der sehr gefühlvoll ist. Großartig ist auch das Setting. Da ich selber vor kurzem in London war, war es großartig zu lesen, in welchen Straßen und Orten sich Tess und Gus bewegen.

*Fazit*
Eine leichte, melancholische und tiefgründige Geschichte rund um die sympathischen Protagonisten Tess und Gus, die sich immer wieder begegnen und doch knapp verpassen.  Für Romantik-Liebhaber sicherlich einen Blick wert.  4 Sterne für dieses Buch, da meine Erwartungen leider nicht erfüllt wurden. 

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Tags: arz, autismus, bruder, gus, kunst, liebe, london, medizin, miss yo, tess, tod   (11)
 

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229 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

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Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613178
Genre: Romane

Rezension:


*Inhalt*
Nora hat ihren Mann Julian viel zu früh bei einem traurigen Joggingunfall Unfall verloren. 
Dieser Unfall liegt nun ein Jahr zurück, doch seitdem hat sich  nichts geändert. Nora leidet noch immer schrecklich unter seinem Tod. Jeden Sonntag folgt sie Ritualen, die sie mit Julian gemeinsam erlebt hat.
Durch eine eine kleine Fügung des Schicksals, hält Nora auf einmal einen Brief von Julian Großtante Clara in den Händen zu welcher Julian bisher nie Kontakt hatte. 
Mit diesem Brief wollte Julian Nora zu ihrem Geburtstag eine Freude machen,  denn Julians Großtante Klara liebt liebt das Marmeladen kochen genauso sehr wie Nora. Nora geht der geheimnisvollen Tante auf die Spur und reist prompt nach Kinnbackenhagen. Dort gelingt es ihr, sich von ihren Sorgen abzulenken, neue Freunde zu finden und sie lernt eine Tante kennen die sie tief ins Herz schließt.


*Beschreibung*
Wenn ich mir das Cover von dem Buch anschaue, so spricht es sofort an! Ich mag die Kombination der frischen Beeren der Minze aber auch der zarten Macarons. 
Mir gefällt der Schreibstil von Anne Töpfer sehr gut. 
Sie hat einen lockeren Schreibstil, der sich gut weglesen lässt. 
Auch mit ihrer Thematik liegt sie bei mir genau richtig! Ich mag das Thema des Familiendramas, Verlust und das finden von neuen Freundschaften. 
Die Umgebung hat Anne Töpfer wahnsinnig gut geschrieben. Man konnte als Leser den Bodden riechen und spüren. 
Ich selber habe gleich heimatlich gefühlt, und wäre am liebsten selber zu Nora gefahren. Es ging mir ähnlich wie Nora, ich konnte loslassen und mich von meinen Sorgen ablenken. 
Zudem hat die Autoren es geschafft, Spannungen aufzubauen, von denen der Leser sich noch mehr erwartet hat. Meistens ist es jedoch bei der üblichen Geschichte geblieben und es kam keine weitere Spannung auf. So kam es bei mir, dass ich bei Aufbau einer Spannung kaum Spannung verspürt habe, da ich wusste, dass aus dieser kleinen Spannung zwischendurch leider nicht mehr wird.  Für mich war in diesem Buch teilweise ein wenig zu viel Fantasie und rumgespiele was die Marmeladenläden, Cafés und Marktstände betrifft. 
Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass Klara und Nora tatsächlich einen Marktstand eröffnen. Leider ist die Thematik der Marmelade viel zu kurz gekommen und wurde nicht weiter thematisiert. 
Thema Julian hingegen ist keineswegs zu kurz gekommen, ich finde die Autorin hat hier eine perfekte Mischung hinbekommen. Julian ist immer wieder aufgetreten, hat aber nicht zu viel Raum eingenommen. Schwierig fand ich die Thematik um die Familiengeschichte von Klara, Mandy und Hilde. Meiner Meinung nach ist diese auf den letzten zwei Seiten definitiv viel zu kurz gekommen. 
Man hätte diese früher einführen können und dann das Buch langsam ausklingen lassen. 
Mit Nora konnte ich mich ganz gut identifizieren. Ich mag ihre leichte chaotische und liebevolle Art, bewundere sie gleichzeitig für ihre Stärke und ihren Mut, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und das Positive darin zu sehen. Was mich stört ist, dass Nora sich ständig rechtfertigt. Egal ob es darum geht, dass sie ihr Handy ständig in die Hand nimmt oder ob es darum geht, dass sie Erdbeeren aus dem Garten nimmt. Jede Kleinigkeit muss von ihr begründet, entschuldigt oder gerechtfertigt werden. Zudem ist mir aufgefallen das jede Person immer "wunderhübsch" ist und neben Jura auch noch Modell werden könnte oder ein Café eröffnen kann. Das hat mich im Buch ein wenig gestört. 
Auch Klara, die geheimnisvoll tut und Nora immer auf später vertröstet.


*Fazit*
Ein wirklich gutes Buch, das Lust macht ans Meer zu fahren und mich in den Urlaub geschickt hat. Wer auf Familiengeschichten, Marmelade und Freundschaft steht, für den ist dieses Buch wirklich super!
Mir hat es leichte Lesestunden beschert. Von mir gibt es dennoch nur 3 Sterne für das Buch, weil ich mich nicht ganz mit Nora, Klara und der Geschichte anfreunden konnte. 

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Tags: bodden, familie, marmelade, urlaub   (4)
 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Wir leuchten im Dunkeln: Roman

Lina Wilms
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 05.06.2017
ISBN 9783958181908
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt
In diesem e-Book geht es um Raya, die auf der Suche nach ihrer großen Liebe ist, bzw. diese in Nik gefunden hat. Doch die Beziehung der beiden gestaltet sich schwerer, als gedacht. Denn sowohl Raya, als auch Nik verbergen Geheimnisse voreinander, die es ihnen schwer machen, eine Beziehung einzugehen und sich zu binden. 
Auf der Suche nach ihrem wahren ich, begleitet der Leser die beiden in unterschiedlichen Städten, innerhalb kürzester Zeit. 


Meinung
Das Cover ist wirklich ein Hingucker. Die Farben sind grandios gewählt und auch das Mädchen und der Junge auf dem Cover, die vermutlich die Protagonisten darstellen, passen hervorragend zueinander, als auch zu den ausgewählten Farben des Covers. Es spiegelt eine Leidenschaft wieder, die man nur selten findet. Ein großes Lob! Mir gefällt die Zusammenstellung wirklich super!
Raya und Nik als Protagonisten waren für mich schwer zu fassen. Ich konnte zu keinem der beiden eine Bindung aufbauen, Geschweige denn mit ihnen sympathisieren. Raya ist unglaublich weinerlich, weiß selber nicht was sie will. Zum einen verständlich, wenn man sich in ihre Lage versetzt und all dem, was in ihrer Vergangenheit war und sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie aktuell ist. Von dieser Vergangenheit erfährt des Leser allerdings erst fast zum Schluss etwas. Vermutlich liegt es auch gerade daran, dass ich mich immer wieder gefragt habe, warum Raya so anstrengend ist und in ihrer Meinung und den Gefühlen so schwankend. Zum anderen ist Raya auch noch wahnsinnig kindlich. Sie kann sich nicht erklären, nicht über ihre Gefühle reden und was mich am meisten genervt hat - sie hat das gesamte Buch über geschlafen. Alle paar Minuten ist sie eingeschlafen.
Nik konnte ich schon eher nachvollziehen. Er ist in einer Situation gewesen, in der es verständlich ist, warum er ist, wie er ist. Ich war so froh, wenn er Raya mal die Meinung gesagt hat und ihr gezeigt hat, wo der Hammer hängt. An seiner Stelle hätte ich es keine 5 Minuten mit Raya ausgehalten. Bewundernswert, dass er sich auf sie einlassen konnte und sie unterstützt hat. 
Ähnlich wie die Charaktere ist leider auch der Schreibstil der Autorin. Sie hat einen geringen Wortschatz, was einerseits sehr schön ist, denn so lässt sich das Buch gut weglesen. Andererseits wirkt alles noch jugendlich und nicht durchdacht. Raya verliebt sich in Nik, Chiara in Dome, der Vater in Ana und das alles ist so wunderbar großartig, dennoch unrealistisch. Auch die Freundschaften von Raya sind an den Haaren herbei gezogen. Es geht alles so wahnsinnig schnell.
Auch zeigen die Charaktere null Entwicklung. Nach 6 Jahren geht die Geschichte von Raya und Nik dort weiter, wo sie aufgehört hat.


Fazit
Für mich leider ein Buch, welches ich nicht weiterempfehlen kann. Es bekommt 3 Sterne, weil ich mir wünsche, dass die Autorin noch in den Kinderschuhen steckt und sich weiterentwickelt. 

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Tags: liebe, lina wilm, wir leuchten im dunkeln   (3)
 

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Ein einziges Geheimnis

Simona Ahrnstedt , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei LYX, 07.04.2016
ISBN 9783802599460
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt
Alexander de la Grip lebt ein Jetset Leben. Heute Stockholm, morgen New York. Wilde Parties, Mädels und eine Menge Alkohol gehörten zu ihm, bis ihm eine Frau begegnet, die scheinbar gar nicht in sein Beuteschema passt - die junge Ärztin Isobel Sorensen. Durch ihre Einstellungen zum Leben, hinterfragt Alexander sein eigenes Verhalten. Sie lernen intime Geschichten voneinander kennen und kommen sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch immer näher. Doch immer wieder, wird ihre „Beziehung“ auf die Probe gestellt. Was geht wirklich in Alexander vor und wie steht er zu Isobel, wenn es hart auf hart kommt?

Meinung
Das Cover sieht wunderschön aus. Genau das, wonach ein Frauenherz sich sehnt. Ein dunkel blauer, geheimnisvoller Hintergrund, der nach Luxus und Leidenschaft schreit. Eine rothaarige Frau die zum Fenster hinaus sieht. In einem wunderschönen Abendkleid. Es zeigt eine gewisse Eleganz, die sich auch im Schreibstil der Autorin wiederfinden lässt. 
Simona Ahrnstedt gelingt es eine Handlung aufzubauen, die beide Charaktere miteinander verbindet und auf eine neue Eben bringt. Obwohl Erotik im Vordergrund der Reihe stehen soll, hält es die Autorin minimalistisch und verliert die Geschichte keinesfalls aus dem Auge. 
In dem zweiten Band der Reihe, werden die erotischen Szenen auf ein Minimum reduziert. Wer hier also auf der Suche nach Erotik à la „Shades of Grey“ ist, der wird enttäuscht werden.
Alexander, als auch Isobel bringen beide ihr Päcken mit in die Beziehung, die sie aufbauen. Sie vertrauen sich einander an und auch der Leser kann eine Bindung zu den Protagonisten herstellen, da man sowohl ins das Leben von Alexander einen Einblick bekommt, als auch in das Leben von Isobel.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch zeigt sich eine großartige Entwicklung und beide hinterfragen ihren Lebenshintergrund.
Simona Ahrnstedt schreibt wunderbar flüssig, dennoch muss ich gestehen, dass mir der Anfang viel zu langatmig war. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass Simona Ahrnstedt einfach nur die Seiten vollbekommen wollte. Das Ende war im Vergleich zum Rest des Buches sehr rasant und schnell. Vielleicht hätte die Autorin sich lieber auf diese Szene fokussieren sollen. 
Die Erotikszenen sind, wie oben bereits erwähnt, gut gewählt und etwas neues, im Vergleich zu dem ersten Band der Reihe. 
Klasse ist natürlich der Epilog, in dem es nochmal richtig spannend wird und die Autorin den Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurück lässt. 

Fazit
Ein angenehmer Erotikroman, bei welchem die Erotik allerdings nicht im Vordergrund steht. Wer gerne mehr „Shades of Grey“ möchte, für den dürfte dieses Buch nichts sein. Stellenweise sehr langatmig und langweilig, deshalb gibt es ein Stern Abzug. Ich gebe daher 4 Sterne für eine nette Abwechslung zwischendurch!

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Tags: ärztin, ein, einziges, erotik, geheimnis, schweden, simona ahrnstedt, stockholm, tschad   (9)
 

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232 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK , 15.01.2015
ISBN 9783863960261
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Während sich die Fronten zwischen Cate und Maura immer mehr verhärten, leidet Tess unter ihrer Gabe als Seherin. Immer wieder wird sie von Alpträumen und schrecklichen Geschehnissen heimgesucht. Tess vermutet immer mehr verrückt zu werden, doch Cate gibt sich damit nicht zufrieden. Sie glaubt, dass etwas anderes hinter diesen Vorkommnissen steckt. 
Währenddessen bricht in New London ein Fieber aus, gegen welches die Schwesternschaft allerdings machtlos ist, denn Cate hat sich bereits als Hexe verraten und so haben die Hexen großen Respekt vor der gnadenlosen Hinrichtung. 
Doch all diese Gegebenheiten lenken Cate trotzdem nicht von der Prophezeiung ab. Immer wieder stellt sich ihr die Frage, ob man die Prophezeiung irgendwie verändern kann und wer von den 3 Schwestern das nächste Jahrhundert nicht mehr erleben wird. 

Meinung
Wie auch schon das zweite Buch der Trilogie, beginnt auch dieses wieder actionreich und setzt genau dort an, wo das zweite Buch geendet hat. Somit ist es für mich besonders einfach gewesen, mich wieder in die Handlung hinein zu finden.
In diesem Band kommt Spannung auf und es kommt endlich zur Sache! Der Widerstand gegen die Bruderschaft beginnt, die Lage spitzt sich durch das Fieber zu und auch Maura und Inez sorgen für eine Menge Aufruhr und fieser Machenschaften. 
Der Autorin ist es gelungen eine grandiose Schwesternrivalität aufzubauen und dabei keine der Schwestern auf dem Fokus zu verlieren. Mit jeder von ihnen leidet man mit, jede von ihnen hat eine ganz besonders liebenswerte Art. Am liebsten hätte ich Maura einmal geschüttet, um ihr zu zeigen, dass sie zu ihren Schwestern halten soll. 
Auch die Liebesgeschichte zwischen Finn und Cate wird hier auf eine andere Ebene gebracht und selbst die Familienverhältnisse der Schwestern zu ihrem Vater verändern sich nochmal
Ich habe bis zu letzten Minute gehofft, dass die Prophezeiung nicht wahr wird. Das Ende der Reihe ist Jessica Spotswood großartig gelungen, so dass ich als Leserin nun auch diese Reihe beruhigt in das Bücherregal stellen kann. 

Fazit
Schicksalsschwestern ist der dritte Band der „Töchter des Mondes“ Trilogie und somit ein guter Abschluss einer spannenden Reihe! Ich kann die Reihe jedem empfehlen! Von mir gibt es für jedes 5 Sterne, da mich die Mischung aus historischen Roman und Fantasy begeistert hat und mit dieser Szenerie auch die Charaktere! Ich werde Tess, Cate und Maura vermissen.

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Tags: des, hexen, historisch, jessica spotswood, magie, mondes, töchter   (7)
 

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Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:


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Tags: ahern, cecelia, dystopie, jugendbuch, jugend- und erwachsenenbuch, perfect, perfek   (7)
 

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Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby , Anne Brauner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.02.2016
ISBN 9783737353526
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Als Jacob bei einem Unfall ums Leben kommt, bricht für Mia eine Welt zusammen. Sie glaubt, nie wieder glücklich zu werden. Doch sie spürt, dass es ihr Kraft gibt, alle Organempfänger kennen zu lernen. Deshalb nimmt sie Kontakt zu dem Empfänger auf, der Jacobs Herz bekommen hat, eine Antwort bekommt sie nicht. Mia gibt nicht auf, sie macht den Jungen über einen Internetblog ausfindig und steht ihm nur kurze Zeit gegenüber. Allerdings kommt es nicht so, wie Mia es erwartet hat. Sie verliebt sich in Noah und es beginnt eine tragische Liebesgeschichte, denn beide haben ihre Geheimnisse...

Meinung
Das Buch ließ sich wahnsinnig gut weglesen. Die Autorin bringt die Handlung sofort auf den Punkt und verfolgt deutlich einen roten Faden, ohne viele Umschweife, was die Handlung so spannend und aufregend macht. 
Die Handlung ist eine ganz besondere, die ich so noch nicht gelesen habe und mich somit begeistert hat, vor allem weil es als Jugendbuch deklariert ist. 
Es handelt sich um kurze Kapitel, die man schnell lesen kann. Auch das Cover ist ansprechend, das weiße Cover, mit den gold Elementen sieht zauberhaft aus und lässt auf genau so eine Geschichte schließen.
Die Protagonisten Noah und Mia sind mehr als sympathisch. Ich konnte sofort eine Bindung zu den beiden herstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Sowohl Noahs Gedankengänge, bzw. sein Verhalten ist verständlich, als auch die Sorgen und Gedanken von Mia. Ich finde auch, dass die Autorin zu keiner Zeit übertrieben hat, wenn es um die Reaktionen und Gefühle von Mia geht. 
Jessi Kirby hat eine wunderbare Schreibweise, die die Geschichte um Organspende, Verluste und Neuanfänge auf den Punkt bringt. 
Das Setting der Bucht, bzw. der des Meeres ist gut gewählt. Es gibt der Geschichte eine Leichtigkeit und Freundlichkeit, in der ernste Themen aufgearbeitet werden. 

Fazit
Eine melancholische und tiefgründige Geschichte rund um die sympathischen Charaktere Mia und Noah, die eine harte Vergangenheit erlebt haben und nun gemeinsam in die Zukunft blicken. Eine volle Empfehlung für alle Leser, die gerne Jugendbücher lesen, mit dem gewissen Herzschmerz. 4 Sterne für dieses Buch!

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Tags: dich, finden, her, jessi, kriby, mein, mein herz wird dich finden, organspende, wird   (9)
 

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Morgen ist leider auch noch ein Tag

Tobi Katze ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2015
ISBN 9783499629273
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt
Tobi ist 29 Jahre alt, als er die Diagnose einer Depression bekommt. Für ihn eine "Wald-und-Wiesen-Erkrankung", mit welcher er trotzdem nicht umzugehen weiß.
Oft liegt er den ganzen Tag im Bett, unter einer Bettdecke aus Blei, mit einem Körper wie Blei und Gedanken wie Blei. Abends gelingt es ihm tatsächlich aus dem Bett zu kriechen und mit Freunden ein Bier zu trinken. 
Dies scheint für ihn die einzige Möglichkeit, seine innere Leere zu füllen.
Auf der Suche nach Gesprächspartnern und dem Grund für seine Depression, versucht er seinen Freunden und auch seinen Eltern von seiner Diagnose zu berichten.
Vor allem bei seiner besten Freundin findet er Unterstützung, denn auch diese trägt die Diagnose seit ihrem 15. Lebensjahr mit sich herum.

Beschreibung
Das Buch hat mich komplett eingenommen. Schon durch das Cover und den Titel, ließ sich erahnen, welches Leben der Protagonist führt und was den Lesern zwischen den Zeilen erwarten wird. 
Das zerwühlte Bett, die triste Bettwäsche, ein Bett, welches so hinterlassen wurde, wie man aufgestanden ist. 
Fast zu vergleichen mit dem Leben von Tobi.
Für mich ist das Buch ganz viel Mut und Stärke. 

Die Geschichte beginnt mit der Beschreibung des Protagonisten, der im Bett liegt und nicht aufstehen kann. Er spricht mit seiner Wäsche, weil niemand sonst in seiner Nähe ist und diskutiert darüber, weshalb er nicht aufstehen kann, die Wäsche nicht wäscht. 
Immer wieder kommen in diesem Buch ähnliche Szenen vor, in denen der Protagonist mit unterschiedlichen Objekten spricht. Ob mit seinen Medikamenten oder später sogar mit seiner Depression, die mit ihm an einem Tisch sitzt. 
Dies sind die Szenen des Buches, in denen sich der Leser mit der Welt und der schwere von Tobi's Depression auseinander setzen kann. 
Jedes Kapitel ist anders und doch wieder gleich, das macht das Buch zu etwas besonderem. 
Durch die Ich-Perspektive des Buches, kann sich der Leser noch besser in die Situation von Tobi hineinversetzen und seine Gedanken zum Leben und seiner aktuellen Situation nachvollziehen. 
Das gesamte Buch ist eher ironisch und mit schwarzen Humor bestückt. 
Für ein ernstes Thema, wie das einer Depression, vielleicht sehr passend, besonders für Jugendliche, die dieses Buch lesen könnten.
Für mich allerdings dadurch schwer zu lesen, da ich selber mit depressiven Menschen gearbeitet habe und somit ganz andere Seiten der Depression kennen gelernt habe.
Nun sind diese Menschen auch nicht im Alter von Tobi gewesen und hatten keine von Alkohol durchzechten Nächte hinter sich. 
Dennoch habe ich mir von dem Buch noch mehr erhofft, als nur ein ernstes Ende, in welchem die Depression und das Leben mit ihn nochmal genauer dargestellt wird. 

Fazit
Ein ernstes Buch über das Leben mit einer Depression, über schockierende Ereignisse, wie beschissen das Leben sein kann und man trotzdem damit umzugehen weiß, plus eine große Portion Humor!
Wer einen kleinen Einblick in solch ein Leben erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Allen anderen Lesern, die sich mit Depressionen schon häufiger befasst haben, sollten sich nochmal über andere Bücher zu diesem Thema informieren. 

Von mir gibt es 4 Sterne, für diesen wunderbaren kleinen Eindruck und dem Nachempfinden können einer Depression. Wie das Gefühl ist, kein Gefühl zu haben, sondern voll Leere zu sein. 
Vor allem aber für ein Nachwort, dass den Leser zu Tränen rührt!

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Tags: auch, depression, ein, ist, katze, leider, morgen, noch, psychiatrie, psychische erkrankung, tag, tobi   (12)
 
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