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162 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

vampire, vampir, fantasy, darren shan, halbvampir

Darren Shan 02 - Die Freunde der Nacht

Darren Shan
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2003
ISBN 9783426624326
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Freunde der Nacht ist der zweite Teil der Darren Shan-Vampirreihe und obwohl mich das erste Buch nicht wirklich überzeugt hat und ich unter normalen Umständen bestimmt nicht weitergelesen hätte, habe ich mich doch dazu entschlossen auch Band 2 zu lesen – und Band 3 wird mir demnächst ausgeliehen.

Das zweite Buch fängt mehr oder weniger direkt dort an, wo Buch eins aufgehört hat. Darren ist ein Halbvampir – der sich von richtigen Vampiren dadurch unterscheidet, dass er sich das ganze Buch über weigert menschliches Blut zu trinken. Er reist mit Mr. Crepsley, dem Mann, der ihn verwandelt hat, durchs Land, vereinsamt aber immer mehr, weswegen sie sich letzten Endes dem Zirkus aus dem ersten Buch anschließen. Darren findet neue Freunde, wie den Schlangenjungen Evra, aber es warten dort viele weitere Gefahren auf ihn.

Auch dieses Buch finde ich für die empfohlene Altersgruppe – 12/13 Jahre – wirklich nicht angebracht. Es werden darin Hände abgebissen und Eingeweide gefressen. Ein Besuch in einer Leichenhalle findet ebenso statt wie lebendig begraben sein. Das einzig Kindgerechte ist nach wie vor der sehr einfache Schreibstil – der sich meiner Meinung nach aber weiterhin mit dem Inhalt beißt.

Ich verleihe Band zwei wiederum zwei Sterne, obwohl ich kurzzeitig mit mir schwankte, ob es dieses Mal vielleicht auch drei sein könnten, weil es doch recht spannend wurde und ich die zweite Buchhälfte wieder in einem Rutsch durchgelesen habe, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Aber weil es trotzdem noch Bücher gibt, die mir wesentlich besser gefallen, aber keine vier oder fünf Sterne verdienen, bekommt auch Band zwei lediglich zwei Sterne verliehen.

Vielleicht ändert sich meine Meinung ja mit Band drei, den ich am Wochenende ausgeliehen bekomme.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hotel, küste, erbschaft, erbe, liebe

Verliebt bis unters Dach

Sarah Monk , Annette Charpentier
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 11.02.2010
ISBN 9783442374236
Genre: Romane

Rezension:

„Verliebt bis unters Dach“ ist die Geschichte zweier Schwestern und einem kleinen Jungen, die ihr tristes Leben umkrempeln und endlich ihr Glück finden – jedoch nicht ohne Hindernisse. Zum Teil mag der Leser diese, ebenso wie das Ende, vielleicht erwarten, aber dennoch hält der Roman auch einige Überraschungen bereit und lässt sich sehr gut (an einem regnerischen Nachmittag mit einer großen Tasse heißer Schokolade in den Lieblingssessel gekuschelt) verschlingen und macht Lust ein eigenes Hotel zu eröffnen. Bei Sarah Monks Debütroman handelt es eben sich um ein wahres Chick Lit-Werk: erfrischend, unterhaltsam, lustig und vor allem Herz erwärmend, aber glücklicherweise auch nicht zu kitschig.

Die insgesamt runde Handlung dreht sich um eine Menge Haustiere (von großer Bedeutung) und geschätzte zwanzig Charaktere, deren Geschichten fast alle mit denen der anderen verwoben sind. So verkuppeln die beiden Schwestern und eines der Dienstmädchen beispielsweise das andere Dienstmädchen mit dem Kollegen des einen Tierarztes, in den Liesel sich verguckt hat. Zunächst mag das vielleicht kompliziert und verwirrend erscheinen, aber Sarah Monk hat alles sehr gut durchdacht und schreibt so geschickt, dass der Leser dennoch den Überblick behält und den Geschehnissen problemlos folgen kann.

Die Charaktere an sich sind mit ihren jeweiligen Eigenheiten und Merkmalen ebenfalls sehr gut durchdacht, ausgereift und authentisch – mit einer Ausnahme: Alex, Marilyns Sohn, wird nicht ganz überzeugend als Achtjähriger dargestellt. Auf der einen Seite rennt er wie ein kleiner Junge von morgens bis abends in seinem Superman-Kostüm durch die Gegend und auf der anderen Seite spricht er hingegen mit der Weisheit eines lebenserfahrenen Mannes.

Während ich mit Liesel und Marilyn mitgefiebert, mich in Ruby (einen goldigen Welpen) verliebt und schließlich mit einem zufriedenen Lächeln die letzte Seite umgeblättert habe, habe ich mir immer wieder gesagt, wie wunderbar sich dieses Buch als romantische Komödie verfilmen lassen würde. Man darf ja hoffen, hm? - Ebenso wie auf viele weitere tolle Werke von Sarah Monk.

„Verliebt bis unters Dach“ erscheint am 1. März 2010! - Ich habe das Buch vorab auf Englisch ("The Romantic Getaway") gelesen.

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304 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, frauen, humor, frauenroman, familie

Schwerelos

Ildikó von Kürthy , ,
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 01.10.2008
ISBN 9783805208499
Genre: Liebesromane

Rezension:

Schwerelos ist das fünfte Buch, das ich von Ildikó von Kürthy gelesen habe und ich muss sagen, je mehr Bücher ich von ihr lese, umso mehr fällt mir auf, dass das Schema immer gleich ist. Die Ich-Person ist Mitte dreißig, mit ihrem aktuellen Partner und generell ihrem Leben völlig unzufrieden und hat meistens auch noch einen schwulen besten Freund.
Nicht, dass ich etwas gegen Schwule hätte, aber ich suche seit Jahren nach einem schwulen besten Freund für mich selbst und finde einfach keinen.

Ich mag die Art, wie Frau von Kürthy schreibt und auch in Schwerelos gab es einige, natürlich übertrieben dargestellte Szenen, die mich in herzhaftes Lachen ausbrechen ließen. Ihr Humor ist genau so, wie Humor sein muss und wird geschickt eingesetzt.
Aber trotzdem hat mir etwas gefehlt. Der Plot der Geschichte rückt in den Hintergrund, plätschert so nebenher, weil unsere Hauptperson immer wieder in Erinnerungen abdriftet und sich an längst vergangene Ereignisse entdeckt. Dies findet meistens mitten im Kapitel statt und die ersten paar Seiten hatte ich damit wirklich zu kämpfen, weil ich keine Ahnung hatte, wo wir uns befanden und was im Jetzt spielt und was Vergangenheit ist und überhaupt was gerade passiert und wie es weitergeht.

Normalerweise verschlinge ich ihre Bücher und brauche selten länger als zwei Tage für ein Buch von ihr. Dieses Mal habe ich über eine Woche gebraucht, weil es mich nicht so gefesselt hat, wie die Vorgänger und alleine das ist mir Zeichen genug, dass mir das Buch einfach nicht so gut gefiel und ich auch mit den Hauptfiguren nicht wirklich viel anfangen konnte. Es gab keine Figur, bei der ich gesagt hätte: Die hätte ich gerne als beste Freundin oder Erdal ist so, wie ich mir meinen schwulen besten Freund vorstelle.
Das einzig wirklich Interessante war Maries Job, der leider zu wenig detailliert beschrieben wurde.

Alles in allem vergebe ich trotzdem noch drei Sterne, einfach weil ich denke, dass es durchaus Leute gibt, denen dieses Buch gefallen wird und die sich bestens unterhalten fühlen werden. Speziell dann, wenn sie noch nie etwas von Ildikó von Kürthy gelesen haben. Doch ich selbst bin, so leid es mir tut das zu sagen, besseres von ihr gewohnt.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Alles so weit im Griff

Fiona Neill , Veronika Dünninger , Michaela Link
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 11.03.2008
ISBN 9783404158447
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich den Klappentext und die dazugehörigen Lobpreisungen gelesen hatte, hatte ich wirklich hohe Erwartungen an Fiona Neills Debütroman - schließlich wird er offensichtlich als Konkurrenz für Helen Fieldings „Bridget Jones“ angesehen. Wenn ich die beiden nun miteinander vergleiche, steht der „Gewinner“ ganz klar fest: Helen Fielding.

Ich muss zugeben, dass viele Passagen wirklich lustig sind und nicht nur an Bridget Jones, sondern auch an Sophie Kinsellas Becky Bloomwood erinnern. So versteckt auch die Protagonistin Lucy Sweeney beispielsweise ihre ungeöffneten Rechnungen heimlich in einer Schublade und stürzt sich kopfüber von einem Fettnäpfchen ins nächste. Das ist aber auch – leider – das einzige, das mir an diesem Buch gefallen hat.

Ich erwartete eine lustige Mischung aus den in der Inhaltsangabe genannten Stichpunkten, doch je mehr Seiten ich gelesen hatte, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sich der Roman eigentlich hauptsächlich nur darum dreht, ob Lucy nun eine Affäre mit Robert eingeht oder nicht. Alles andere gerät mehr und mehr in den Hintergrund, was wirklich schade ist, weil die Grundidee – eine überforderte Mutter, die im Chaos versinkt und nebenbei (!) auch noch verbotenerweise einen anderen Vater anhimmelt - eigentlich gar nicht so schlecht ist.

Fiona Neills Schreibstil mag zwar an sich klar, unterhaltsam und gut verständlich sein, die gesamte Geschichte und die dazugehörigen Charaktere sind jedoch hauptsächlich konfus, widersprüchlich und Nerven aufreibend. Die Handlung ist vom Anfang bis zum Ende mit Flashbacks durchzogen, die für die eigentliche Handlung größtenteils völlig unwichtig sind und bloß verwirren. Der Leser erwartet möglicherweise, dass der Flashback auf etwas Wichtiges hinweisen wird, was er dann aber doch nicht tut, sondern den Roman nur unnötig in die Länge zieht. Auf der einen Seite wird Lucy Sweeney als eine chaotische, aber dennoch sehr liebevolle Mutter dargestellt, die sich um das Wohl ihrer Kinder sorgt. Auf der anderen Seite lässt sie ihren sensiblen, fünfjährigen Sohn ohne große Bedenken Nazi-Filme schauen und das ist bei weitem nicht der einzige Widerspruch: Die Protagonistin kämpft mit sich selbst und der Frage, ob sie sich von Robert fernhalten oder ihren Gefühlen freien Lauf lassen soll. Wie der Leser später erfährt, hat sie ihren Mann bereits sowieso schon zweimal ohne großartig zu zögern betrogen und warum um das vermeintliche dritte Mal dann überhaupt so ein Tamtam gemacht wird, bleibt mir ein Rätsel. Um viele der ebenfalls nicht wirklich notwendigen Nebencharaktere gibt es ähnliche Ungereimtheiten.

Das Ende, das in einer Vielzahl von unglaubwürdigen Ereignissen gipfelt, war für mich die größte Enttäuschung. Lucy fasst im Laufe des Romans öfter den Entschluss, sich nicht auf Robert einzulassen und erklärt diese Entscheidung jedes Mal als endgültig. Letztendlich endet sie jedoch zusammen mit ihm in einem Hotelzimmer und lediglich die Tatsache, dass der Zimmerservice „die Stimmung ruiniert“, scheint sie im letzten Moment doch vom Seitensprung abzuhalten. Mich hat das Ende absolut nicht überzeugt und ich erkenne insgesamt auch keine Weiterentwicklung der Protagonistin.

Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch, aber als ich die letzte Seite umgeblättert habe, war ich nicht nur insbesondere vom Ende enttäuscht, sondern auch vor allem froh, das Buch endlich ausgelesen zu haben. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass Fiona Neill doch noch die Kurve kratzen und mich überzeugen würde – leider vergeblich. Einen Stern vergebe ich für die wirklich lustigen Passagen, die tatsächlich von einer chaotischen Mutter im Familienwahnsinn handelten, aber die Geschichte bedauerlicherweise auch nicht mehr retten konnten.

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paris, scheidung, kinder, liebe, trennung

Wenn wir zusammen sind

Marc Levy , Bettina Runge , Eliane Hagedorn
Flexibler Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 31.03.2008
ISBN 9783426636701
Genre: Romane

Rezension:

Bevor ich „Wenn wir zusammen sind“ angefangen habe, hatte ich mir einige Kritiken zu Marc Levys sechstem Roman durchgelesen und war schon ein wenig skeptisch, da die meisten Kritiken nicht gerade positiv sind und viele Leser von diesem Buch enttäuscht zu sein scheinen. Ich bin alles andere als enttäuscht -ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages verschlungen.

Die Geschichte, die viele schöne und auch traurige Überraschungen bereit hält, ist - wie man es von Marc Levy gewohnt ist - einfach etwas völlig anderes und zauberhaft. Und natürlich ist Herr Levy auch bei diesem Werk seinem Stil treu geblieben: gefühlvoll, fesselnd, charmant, tragisch und dennoch komisch. Der Roman handelt nicht nur von einer innigen Freundschaft zweier Männer und ihren Frauen, sondern auch von den berührenden Lebensgeschichten der liebenswürdigen Nebenfiguren. Die Figuren - egal ob Antoine und Mathias, Yvonne und Enya, Sophie und Audrey oder die zuckersüßen Knirpse Louis und Emily - sind allesamt so authentisch, dass sie mir sofort ans Herz gewachsen sind.

Was mich ganz besonders gefreut hat, ist der unerwartete und bemerkenswerte Gastauftritt von Arthur und Lauren, den zwei Hauptfiguren aus „Solange du da bist“/“Zurück zu dir“. Marc Levy hat die beiden über zwei Seiten sehr geschickt und auf eine amüsante Art und Weise in diese Geschichte eingebunden und somit auch noch einen kleinen (aber durchaus informativen) zusätzlichen Einblick in die weitere Story der beiden gegeben. Diese Kleinigkeit, sowie auch der ständige Szenenwechsel, verleiht diesem Roman eine ganz besondere Note.

„Wenn wir zusammen sind“ hat mich herzklopfend mit allen Figuren mitfiebern lassen, mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und – was noch viel schwieriger ist – auch hin und wieder Tränen in die Augen getrieben. Trotz der schlechten Kritik hat Marc Levy mich mit diesem Roman viel mehr begeistert als etwa mit „Sieben Tage für die Ewigkeit“, das mir überhaupt nicht gefallen hat.

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Tags: chicklit, fiction, frauenliteratur, marc levy, romance   (5)
 

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linda green, belletriks, romance, trauer, enttäuschung

10 Reasons Not to Fall in Love

Linda Green
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Headline Publishing Group, 05.03.2009
ISBN 9780755333448
Genre: Sonstiges

Rezension:

10 Reasons Not to Fall in Love' war ein reiner Zufallskauf in einem 50%-reduziert-Buchladen im Herzen Londons und ist mir lediglich wegen des niedlichen grünen und mädchenhaften Covers aufgefallen, doch wie ich nun weiß, dreht sich der Inhalt um viel mehr als um kitschige Liebesbeweise und Romantik pur. Dieses Buch hat mir das Herz so sehr erwärmt, hat mich so sehr zum Lachen und Weinen gebracht, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat.

'10 Reasons Not to Fall in Love' - das ist die Geschichte der alleinerziehenden Mutter und immernoch unter Trennungsschmerzen leidenden Jo Gilroy, ihrem zweijährigen Sohn Alfie und dem 'Balloon Man' Dan Brady. Immer wieder erzählt Linda Green die Geschichten der sich zu Beginn noch völlig unbekannten Hauptcharaktere auf ihre ganz eigene Art und Weise. Während wir Jo's Teil der Geschichte aus der Gegenwart betrachten können, wird von Dan's rückblickend berichtet. Die Ich-Erzähler-Perspektive bringt einem sowohl Jo als auch Dan unglaublich nahe. Man verflucht gemeinsam mit Jo den Mann, der ihr das Herz gebrochen hat, man bekommt Tränen in die Augen, wenn man Dan's naive Art zu erkennen beginnt und man hofft auf nichts sehnlicher als auf ein Happy End.

Natürlich hofft man auch bei diesem Buch nicht vergebens und doch schlängeln sich Dan und Jo durch allerlei Höhen und Tiefen und der Weg von der ersten Begegnung bis zum endgültigen Zusammensein ist von allen erdenklichen Dingen geprägt, sei es die Vergangenheit, sei es die Zukunft oder sei es einfach nur die Angst vor einer neuen Enttäuschung.

Linda Green gibt den beiden Protagonisten eine solche Charakterstärke, dass man sie am Ende des Buches vollständig zu kennen scheint. Die Autorin schafft es, Dramatik, Romantik und Humor in einen Roman zu packen, und das, ohne ihn zu überladen.

Wenn ich sage, dass dieses Buch kein Klischee-Frauenroman mit übertriebenen Liebesschwüren und Küssen ohne Ende ist, dann meine ich es auch so und kann hiermit auch nur empfehlen, das Buch zu lesen. Schade ist natürlich, dass es bisher noch nicht auf Deutsch erschienen ist, doch hoffentlich wird sich das schnell ändern. Mich hat '10 Reasons Not to Fall in Love' jedenfalls so begeistert, dass ich es nun zu meinen Lieblingsbüchern zählen kann und es sicher bald noch einmal lesen werde.

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Tags: belletriks, chicklit, frauenliteratur, linda green, romance   (5)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

roman, romance, hill, freundschaft, melissa hill

Übermorgen kommt das Glück

Melissa Hill
Flexibler Einband: 507 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.12.2006
ISBN 9783426632116
Genre: Romane

Rezension:

Melissa Hills zweiter Roman, der im englischen Original "Never Say Never" heißt, handelt von den großen Unterschieden zwischen Träumen und der harten Realität. Die sieben College-Freunde Leah, Olivia, Peter, Robin, Amanda, Andrew und Kate glauben genau zu wissen, was die Zukunft für sie bereit hält. Doch was, wenn alles ganz anders kommt, als erwartet?

Ich denke, Melissa Hill hat mit "Übermorgen kommt das Glück" einen Volltreffer gelandet. Selten habe ich einen Roman gelesen, der von so vielen Charakteren gleichzeitig handelt und man könnte erwarten, dass man völlig durcheinander gebracht wird. Das ist absolut nicht der Fall. Ich weiß nicht wie, doch die Autorin schafft es, jede einzelne Figur so charakterstark darzustellen, jede einzelne Geschichte und ihre Verknüpfung in die Geschichten der anderen Protagonisten wunderschön auszuarbeiten und alles so verständlich und klar zu schreiben, dass man das Buch mehr als nur versteht - man verschlingt es buchstäblich.
Mal ist die Handlung absolut dramatisch, mal zuckersüß, mal traurig, mal völlig ergreifend. Mal leidet man mit Olivia, mal möchte man Amanda den Kopf abreißen, mal würde man Kate gerne die Meinung sagen, Leah unter die Arme greifen oder Robin dazu zwingen, endlich wieder nach Dublin zu reisen. Als Leser wird man in das Geschehen hineingeworfen, doch nicht wie in kaltes Wasser. Rückblicke lassen einen eintauchen in die Welt, die die Freunde während ihrer College-Zeit teilten und auch aus den Gesprächen miteinander erfährt man die nötigen Details der früheren Zeiten.

Melissa Hill hat eine absolut unerwartete Wende in ihr Buch eingearbeitet. Mit dieser wird plötzlich alles ganz klar und im Nachhinein denke ich, es hätte gar nicht anders kommen dürfen - doch zu viel möchte ich nicht verraten.

Was ich jedoch definitiv sagen kann, ist, dass dies zwar das erste Buch der Autorin war, das ich gelesen habe, es jedoch auf keinen Fall das Letzte sein wird! Wenn all ihre Bücher so schön romantisch und doch handlungsstark sind wie dieses, dann werde ich sie in Zukunft zu meinen Lieblingsautorinnen zählen können.

Übermorgen kommt das Glück bekommt von mir die volle Punktzahl. Es stimmt einfach alles. Äußerst positiv finde ich noch, dass die Kapitel jeweils nicht sehr lang sind, man sich das Buch also enorm gut einteilen kann und es sich einfach prima lesen lässt!

"Be warned - you won't put it down!" (Sunday World)

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Tags: belletriks, chicklit, frauenliteratur, melissa hill, romance   (5)
 
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