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Die Überlebenden - Furchtlose Liebe

Alexandra Bracken , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.02.2015
ISBN 9783442479092
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Erst mal zum Titel, den finde ich unpassend gewählt, ich war froh dass es mal eine Trilogie ist in der es nicht vorrangig um eine Liebesgeschichte geht, zum Glück keine Teenieschnulze, sondern hier war endlich mal die Geschichte wichtig. Daher hatte ich beim zweiten Teil die Angst, dass hier jetzt doch die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, aber das war zum Glück nicht so. Der Titel vermittelt was anderes, zwar geht es schon um die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Liam, aber es ist nicht schnulzig. Der Originaltitel lautet „Never Fade“, da hätte man mit der Übersetzung näher am Originaltitel bleiben sollen, der vermittelt auch schon eine ganz andere Erwartung an die Geschichte. Aber ich verstehe, dass die Titelwahl eine schwere Sache ist.

Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil und auch zum Buch, sehr gut gewählt. Leider ist hier die „Beschaffenheit“ einfach gehalten, denn der erste Band hatte ein Cover zum anfassen, es war rau wie eine Wand, jetzt ist dort gar nichts mehr zu fühlen, schade hätte gut gepasst.

 „(…) Ich sehe dich an, und ich liebe dich ganz einfach, und das macht mir Wahnsinnsangst. Es macht mir Wahnsinnsangst, was ich für dich tun würde. (…)“

Wow, er hat immer noch diese starken Gefühle, obwohl Ruby sich aus seinem Kopf gelöscht hat. Hierdurch lernt sie ihre Kräfte neu kennen. Denn anscheinend kann sie zwar Erinnerungen löschen, oder manipulieren, aber sie kann nicht Emotionen ändern und wahre Liebe löschen. Sehr romantisch. Never fade……
Kleine schnulzige Momente gibt es hier in diesem Buch auch, aber zum Glück nicht zu viele.

„Dies hier war kein sicherer Ort. Vielleicht war es das für Kids wie uns früher mal gewesen – aber jetzt bröckelte das Fundament, und ein falscher Schritt konnte das ganze Hauptquartier über uns zusammenstürzen lassen.“

Ruby wird von der Children´s League ausgebildet und sie lässt sich nur darauf ein im Glauben das Liam in Sicherheit ist, denn das war ihr Deal, sie bleibt nur wenn sie Liam gehen lassen. Aber ihr wird immer mehr klar, dass doch nicht alles gut ist an der heilen Welt die die League ihnen vorspielt. Ruby findet beunruhigendes raus, was alles in Frage stellt. Aber trotzdem unterstützt sie die League weiter.

Als Ruby erfährt, dass Liam in Gefahr schwebt lässt sie sich auf eine Mission ein bei der sie flieht um Liam zu suchen und um einen USB-Stick zu suchen. Als sie ihn findet geht es ihm wirklich schlecht und Ruby und ihre Begleiter befinden sich nun auch in großer Gefahr, aber Ruby findet ihren Kampfgeist wieder und holt alle da raus.

„Ich bin hier, dachte ich, als ich in den Regen hinaustrat. Er ist hier. Wir sind alle hier.
Und wir würden zusammen fortgehen. Noch heute.“

Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Entwicklung von Ruby, sie ist nicht mehr das kleine Stille Mädchen, was nicht auffallen möchte. Sie ist durch die League nur noch eine Maschine, die einfach Aufträge erledigt, von einem Tag in den anderen lebt, ohne sich groß Gedanken um andere und um ihr Leben zu machen. Wie sehr sie sich verändert hat, wie skrupelloser sie geworden ist wird in manchen Szenen sehr deutlich.

„Ich machte mir nicht die Mühe Sie aus meinen Klauen zu entlassen. Es war mir egal. Jeder Teil meines Körpers fühlte sich schwer und träge an.“

 „Ich habe diesen Mann getötet. (…) Und es hatte mir Spaß gemacht. Ich hatte Freude daran gehabt, wie einfach es gewesen war, seinen Verstand zu verzehren, ihn Stück für Stück mit Entsetzen zu füllen, bis ich spürte, wie er vollständig zerbrach. Die Finsternis, die in diesem Moment nach mir gegriffen hatte war warm gewesen. Erregend. Der Rausch hatte ein kribbelndes, unruhiges Gefühl in meinen Gliedern hinterlassen, das ich noch immer nicht recht abschütteln konnte.“

„Ich war nicht mehr das unbeschriebene Blatt, das ich gewesen war, als Liam, Chubs und Zu mich gefunden hatten. Damals hatte ich Dinge getan, für die ich mich schämte, sicher, jetzt jedoch war an einen Ort geraten, von dem ich nicht zurückkehren konnte, und es war zu viel Licht in ihnen, um sie mit dort hinunterzuziehen.“

Die Entwicklung der einzelnen Charaktere ist sehr interessant und nachvollziehbar. Man kann sich wieder sehr gut in Ruby hineinversetzen, trotz ihrer skrupellosen Art versteht man ihr handeln.

Der Schreibstil war wieder gut verständlich, mir gefällt das es aus der Sichtweise von Ruby geschrieben wird. Jedoch zieht sich dieses Buch sehr in die Länge, die Spannung hält sich nur mäßig aufrecht. So dass es sich am Anfang ziemlich zieht, am Ende wird so viel Handlung reingepackt, dass man sich wundert warum es denn auf den ersten Seiten so zäh war. Trotzdem war es gut, hat mich aber nicht so sehr mitgerissen wie der erste Band.

Hier wurden aber auch immer wieder unerwartete Wendungen eingebaut, mit denen man nicht gerechnet hat.

 Der zweite Band kommt zwar an den ersten Band spannungsmäßig nicht ran, trotzdem aber hat er mir gut gefallen, da hier die Entwicklung der Charaktere im Vordergrund stand und man auch viel über die Children´s League erfahren hat

Den zweiten Band kann ich auch wieder sehr empfehlen!

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Tastenficker

Flake , Flake
Audio CD
Erschienen bei tacheles!, 22.03.2016
ISBN 9783864843372
Genre: Romane

Rezension:  
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919 Bibliotheken, 18 Leser, 3 Gruppen, 117 Rezensionen

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Die Überlebenden

Alexandra Bracken , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.08.2014
ISBN 9783442479085
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Dieser erste Band der Trilogie um Ruby hat mich überzeugt, es ist ein spannender erster Teil. Ruby gehört zu den Teenies die besondere Fähigkeiten besitzen, aber niemand setzt sich damit auseinander, sondern die Kinder werden eingesperrt, weil die Menschen Angst vor den Kindern haben. Sie sperren Sie ein und unterziehen manche sogar grausamen Versuchen, da sie die Kinder von diesen Fähigkeiten heilen wollen. So ist Ruby seit Jahren in einem dieser Lager und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, sie kann sich die Welt außerhalb des Lagers gar nicht mehr vorstellen, sie ist nur darauf bedacht nicht aufzufallen, ihre Arbeit gut zu machen und keinen Ärger auf sich zu ziehen. Da die Strafen sehr grausam sind. Die Schilderungen im Lager erinnern mich an Konzentrationslager, die Zustände und die Abläufe ähneln sich sehr stark.
Ruby ist nicht mutig und keine die sich in ein Abenteuer stürzen würde, sie will einfach nur in Ruhe gelassen werden und unsichtbar im Lager überleben. Daher ist es auch so überraschend dass genau Sie von einer Aufständischen Gruppe aus diesem Lager gerettet wird um mit Ihnen gegen die Regierung zu kämpfen. Rubys Charakter aber wächst mit dieser Aufgabe und so entwickelt Ruby erst ihren Kampfgeist innerhalb der Geschichte und als Leser begleitet man Ruby bei dieser Entwicklung. Sie ist ein sympathischer Charakter, gut ausgearbeiet und man fühlt von Anfang an mit Ihr mit. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann Ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen, die Autorin hat es wirklich gut hinbekommen dem Leser jeden Charakter näher zu bringen. Während des Verlaufes des Buches wachsen die Charaktere einem ans Herz und umso mehr macht einen das Ende des ersten Teils tief traurig und betroffen. Ich war geschockt von diesem Ende, ich dachte so kann es doch nicht zu Ende gehen, damit hätte ich wirklich NIE gerechnet eine unglaubliche Wendung! Grandios! Alexandra Bracken bringt in dem Buch immer wieder spannende Stellen die einen den Atem stocken lassen. Hier ein Beispiel, eine einfache Szene die mich hat erschrecken lassen: „Entschuldige.“ Er lächelte und streckte mir die Hand hin. „Hey…ich glaube, wir kennen uns noch gar nicht. Ich bin Liam.“ Da ich nicht spoilern möchte kann ich gar nicht mehr so viel schreiben wie ich gerne würde, ich kann nur betonen dass es sich wirklich lohnt diesen spannenden dystopischen Roman zu lesen!
Als ich das Buch beendet hatte musste ich erst einmal tief Luft holen und alle Geschehnisse noch mal durchgehen. Das hat mich wirklich noch beschäftigt. Da die Situation so wahnsinnig real sein kann und schließlich so ähnlich schon mal wahr war. Die Kinder, die wie zu NS-Zeiten in Lager deportiert werden, in diesen Lagern nicht mehr als Menschen angesehen werden, sondern nur noch kategorisiert werden. Als Arbeitskräfte missbraucht und auf schlimmste erniedrigt werden. Das nimmt einen sehr mit während des Lesens.
Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, aber zum Glück steht diese nicht im Vordergrund, aber trotzdem gibt es eine kleine schmalzige Situation:
(Er) „Weißt du eigentlich, dass du mich manchmal so glücklich machst, dass ich glatt vergesse zu atmen? Ich schaue dich an, und meine Brust wird so was von eng, und es ist, als hätte ich nur einen einzigen Gedanken in meinem Kopf, nämlich wie sehr ich dich küssen möchte.“ (…)
(Sie) „Ich kann nicht mitkommen. Ich kann dich doch nicht in eine solche Gefahr bringen.“ „Unsinn“, erwiderte er. „Kann nicht schlimmer sein, als wenn wir getrennt sind.“ Das macht das Ende nur noch schlimmer.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend, das Buch ist aus der Sicht von Ruby geschrieben und bringt sie so dem Leser besonders Nahe und macht Ihre Entscheidungen und Gedanken nachvollziehbar. Man wird direkt ins Buch gezogen und die Spannung hält sich bis zum Schluss, da immer wieder neue spannende Dinge geschehen.  Zum Cover muss ich jetzt auch noch sagen, es ist toll! Die Tunnelwand auf dem Cover ist rau gestaltet, so dass man auch was zum fühlen hat. Gefällt mir sehr gut!
Ich kann diesen Roman nur sehr empfehlen!

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2.080 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 121 Rezensionen

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Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei script5, 10.03.2014
ISBN 9783839001677
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Sam und ich waren wie die Pferde auf einem Kinderkarussell. Unsere Tage liefen immer nach demselben Muster – Zuhause, Schule, Zuhause, Schule, Buchladen, Zuhause, Schule, Zuhause und immer so weiter (…)“ Kapitel 41 Genauso war leider mein Gefühl beim Lesen des Buches. Es geschieht nicht viel, und es ist immer das Gleiche. Die Beiden warten auf den Winter bzw. warten darauf dass Sam den Winter gut übersteht, damit er nicht wieder zum Wolf wird.
Ich habe schon länger mit diesem Buch geliebäugelt, da es ja sehr stark gelobt wird überall und ich es dadurch unbedingt lesen wollte und da Amazon gerade ein günstiges Angebot hatte das Buch als eBook für wenig Geld, dachte ich mir "Für den Preis lese ich da gerne mal rein". Ich bin froh, dass ich nicht den regulären Preis für das Buch gezahlt habe. Die Geschichte um Grace, die sich in einen Wolf verliebt, ja genau in einen Wolf! Sie hat sich nicht erst in den Menschen hinter dem Wolf verliebt, sondern sie hat sich verliebt als die Wölfe sie zerfleischen wollten und der Wolf Sam sie gerettet hat. Sehr ungewöhnlich. Der Klappentext beschreibt eigentlich auch schon die komplette Handlung des Buches, ein bisschen Nebenhandlung kommt dazu, aber die bringt keine Spannung. Die Beziehung zwischen Sam und Grace ohne Tiefgang, kaum erkennt sie Sam an seinen goldenen Augen sind die Beiden auch schon ein Paar und knutschen und kuscheln wie die wilden und alles scheint so normal. Ein bisschen erinnert mich das Buch an die Twilight Saga, ich glaube daran wurde sich stark orientiert, ein Mädchen welches sich in ein für sie gefährliches Wesen, hier der Wolf, verliebt und das auch noch mit einem Fanatismus, schließlich verbringt sie ihre ganze freie Zeit mit warten auf „Ihren“ Wolf.
Sprachlich ist das Buch auch wie die nicht vorhandene Spannung, eher zäh und fast langweilig. Es liest sich gut, aber tröpfelt so vor sich hin.
Das Cover ist wunderschön und passt sehr gut zum Buch. Es ist ein Teenieroman der zur Altersempfehlung passt, eigentlich lese ich auch mal gerne einen Jugendroman, aber dieser hier hatte mir dann doch zu wenig Anspruch. Ich denke nicht, dass ich die weitern Bände lesen werde.

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208 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Zwischen Licht und Finsternis

Lucy Inglis ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2015
ISBN 9783551520807
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lily wird von einem zweiköpfigen Hund angegriffen, sie ist tödlich verletzt und verliert viel Blut, ist quasi schon Tod. Da kommt Regan und rettet sie. Trotz ihrer seltenen Blutgruppe macht er eine Bluttransfusion, wie man sowas macht hat er mal eben in einem alten Buch nachgelesen. Durch diese Transfusion mit seinem Blut heilen all ihre tödlichen Wunden wie von Zauberhand und sie kommt schnell wieder zu sich. Regan erzählt ihr direkt das er ein Eldritch ist, ein anderes Wesen als ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten, ein Eldritch der London vor bösen Kreaturen beschützt. Das alles nimmt Lily einfach so hin, das sind anscheinend nicht zu viele Informationen auf einmal, all das würde jeden anderen Menschen total aus der Bahn werfen, immerhin ist man fast gestorben und wird auf wundersame Weise von einem nicht menschlichen Wesen gerettet. Aber Lily lässt das nicht verwirrt zurück, sie flüchtet nicht nach Hause um erst einmal über all diese Ereignisse nachzudenken. Ganz im Gegenteil, sie will Regan helfen, ihn im Kampf gegen diese Kreaturen helfen, einfach so. Sie nimmt es gerne als Grund um im Internet ihrer Hackerfähigkeit nachzukommen. Klar, Lily hat eine schnelle Auffassungsgabe, sie findet sich im Internet zurecht wie sonst kein anderer und hilft ihrem Vater bei gerichtlichen Fällen, aber das erklärt nicht ihre Reaktion. Das Verhalten wunderte mich stark, das ist mehr als naiv. Etwas unglaubwürdig, ich denke nicht dass ein Mädchen so reagieren würde. Die Naivität von Lily zieht sich so aber auch weiter durchs Buch. Regan, der Eldritch, der ruhige und bescheidene Held. Wie soll es anders sein, die Beiden verlieben sich ineinander, aber der Beziehung fehlte es an Tiefe, die Beiden wurden ein Paar und geändert hat sich nix, leider.
Die Handlung war sehr gut, die Idee gut ausgearbeitet, man hätte es noch ausführlicher ausarbeiten können, denn zum Ende hin wirkte es doch alles schnell konstruiert. Zum Ende hin ging auf einmal alles total schnell, der „Showdown“ war auf einmal da, schwupps Ende. Alles was danach kam, die Reaktion von Lily´s Vater und wie es nachher endet passt für mich gar nicht zum Buch. Ich finde das Ende recht unbefriedigend, so hätte es nicht enden sollen. Ein offenes Ende finde ich nicht passend. Bei diesem Ende muss es einen weiteren Teil geben.
Der Schreibstil ist gut und flüssig, man kommt schnell rein ins Buch und es liest schnell. Sprachlich auch einfach und gut verständlich. Manchmal hatte ich das Gefühl gewisse Informationen würden mir fehlen, als hätte ich die erklärenden Passagen überlesen. Aber so richtig fassen konnte ich es nicht. Das Mädchen auf dem Cover passte für mich so überhaupt nicht zur Beschreibung von Lily, aber es ist immer eine schwierige Sache Personen auf Covern darzustellen. Im Ganzen ein leichtes Buch, schnell zu lesen für Zwischendurch. Einfache Handlung, einfacher Schreibstil. Die Gesamtidee ist wirklich gut, aber die hätte noch mehr ausgearbeitet werden können, auch die Charaktere könnten etwas mehr Tiefe vertragen. Ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahre, genauso würde ich es auch einordnen. Ich habe mich für meine Lesezeit gut unterhalten gefühlt,

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1.827 Bibliotheken, 93 Leser, 17 Gruppen, 120 Rezensionen

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Der Übergang

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 1.019 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2011
ISBN 9783442469376
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte fand ich die Geschichte echt spannend und ich war gespannt um was es genau geht. Aber dass es um Vampire/Virals geht, damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, dies fand ich jetzt nicht so schlimm, trotzdem etwas irreführend der Klappentext. Den hätte man dann auch anders machen können.
Die Geschichte um Amy ist sehr spannend, man lernt sie kennen und die düstere Aura um sie herum ist spürbar. Alle Protagonisten werden gut beschrieben und man kann diese sich gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig und das ganze Buch liest sich in einem Rutsch weg, man merk die über 1000 Seiten gar nicht, sie fliegen nur so weg. Je nachdem aus welcher Sicht das Buch gerade geschrieben ist, ändert sich auch ein bisschen die Art des Schreibstils, was dem Buch seine Spannung verleiht. Die verschiedenen Erzählstränge, Zeitsprünge und Rückblenden können den Leser manchmal verwirren, man muss schon beim Lesen den Überblick behalten, sich einfach berieseln lassen geht bei diesem Roman nicht.
1000 Seiten, das kann erst mal deprimieren, wenn man das Buch in der Hand hält, aber es lohnt sich wirklich. Cronin bringt die düstere Endzeitstimmung wirklich gut rüber, man kann sich gut hineinversetzen und diese düstere Stimmung überträgt sich beim lesen. Die mittelalterlichen Zustände sind grausam und holen nicht das Beste aus den Menschen raus, eine grausame Welt hat sich gebildet, keine Zivilisation, zurückgeworfen um viele Jahre zählt nur noch man selber.
Cronin schafft es in seinem Buch die Virals immer wieder spannend einzubringen, es sind Wesen von denen man im Buch liest, aber diese nicht so recht fassen kann, man weiß eigentlich gar nicht genau was es für Wesen sind, was sie ausmacht, wie genau sie aussehen. Denn obwohl er die Wesen mehrmals beschreibt, bildet sich bei mir kein klares Bild der Virals in meinem Kopf und jedes Mal sehen sie auch anders aus. Nur, dass sie ein schiefgelaufenes Experiment sind. Niemand versteht diese Wesen, daher wird dem Leser auch nicht klar was sie sind. Außer Amy hat keiner einen Bezug zu diesen Wesen.
Das Thema über die Virals und der postapokalyptischen Welt ist ja zur Zeit der Renner und kommt bei den Lesern sehr gut an, Cronin hat es auch sehr gut und düster rüber gebracht. Trotz des Themas was im Moment viel genutzt wird, hat es Cronin geschafft es wieder anders an den Leser zu bringen, so dass man nicht das Gefühl hat dass man diese Geschichte schon mal gelesen hat.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, die Wesen, die ich als Kombination aus Vampir und Zombie empfinde, sind wirklich gruselig und als Leser hat man echt ein bisschen Angst wenn sie wieder auftauchen. Amy ist sehr undurchsichtig, man weiß nicht genau was man von ihr halten soll. Was auch daran liegt, dass Amy selbst in dieser Welt ihren Platz noch nicht gefunden hat. Die Charaktere die in dieser Geschichte zusammenfinden können unterschiedlicher nicht sein, was den Verlauf des Romans spannend gestaltet. Am Ende ist man gespannt auf den zweiten Teil, den habe ich direkt danach gelesen und ich sage schon mal, Es lohnt sich!
Klare Leseempfehlung
Ein klarer Kritikpunkt dieser Trilogie ist, dass man immer noch auf den dritten Band wartet und es keinerlei Infos darüber gibt wann dieser endlich erscheinen wird. Der erste Band erschien 2010 und der zweite Band 2012, seitdem wartet man gespannt auf die Ankündigung für den dritten Band. Diese Zeitspanne finde ich schon sehr extrem. Hätte ich gewusst dass ich so lange auf den letzten Band warten muss, hätte ich die beiden Bände noch nicht gelesen. Echt schade, ich bin gespannt ob es überhaupt noch erscheinen wird.

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509 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

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Die 100 - Tag 21

Kass Morgan , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.10.2015
ISBN 9783453269507
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hierzu wieder der Hinweis, das Buch ist ganz anders als die Serie im TV, andere Charaktere die wichtig sind, die Handlungen weichen auch von einander ab.
Auch vom zweiten Band bin ich wieder begeistert, ich hatte es wieder sehr schnell zu Ende gelesen. Hier im zweiten Band geht es noch mal spannend weiter, man erfährt mehr von den Erdgeborenen, aber man ist sich durchweg nicht sicher, ob diese den Jugendlichen friedlich gesinnt sind, oder nicht. Man kann die Erdgeborenen nicht so durchschauen.
Schließlich wird Octavia von den Erdgeborenen entführt und die Situation eskaliert zwischen den Parteien. Auch wenn Octavia angeblich von einer abgespaltenen Gruppe der Erdgeborenen entführt wurde, bleibt trotzdem ein merkwürdiges Gefühl zurück. Ist diese Gruppe wirklich zu den Jugendlichen freundlich, oder steckt da was anderes hinter? So ist mein Gefühl, muss man im nächsten Band abwarten was wird. Die Jugendlichen wissen auch nicht wie sie die Situation rund um die Erdgeborenen einschätzen sollen, wodurch das Camp in zwei Gruppen getrennt wird. Und sich die Jugendlichen untereinander immer mehr misstrauen. Während Clarke und Bellamy Octavia von den Erdgeborenen abholen erfährt Clarke unglaubliches über ihre Eltern, was sie total durcheinander bringt.
Auf der Ark spitzt sich die Lage zu, der Sauerstoff wird knapp und die Phoenix schottet sich von den übrigen Schiffen ab, was den sicheren Tod für die Bewohner der anderen Schiffe bedeutet, die Dramatik der Situation wird durch die Kapitel von Glass sehr gut dargestellt. Man fiebert richtig mit, ob sie die Menschen und ihre Freunde retten kann.
Auf der Erde und auf der Ark kommt auch mal wieder die Liebe nicht zu kurz.
Die Charaktere werden hier auch wieder sehr gut beschrieben und man versteht diese immer besser, die Rückblenden auch hier wieder interessant, aber manchmal zu langwierig. Geheimnisse werden hier angedeutet aber nicht gelüftet, was die Spannung auf den dritten Teil weiter erhöht.
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und liest sich sehr gut, die Kapitel sind kurz und knapp. Die Seiten flogen nur so dahin und schon war man am Ende.
Der zweite Teil ist eine gelungene Fortsetzung, es hat mich begeistert und ich warte voller Vorfreude auf das Finale der Trilogie. Ich bin gespannt wie sich die Geheimnisse alle auflösen und diese Trilogie enden wird.
März 2016 wird der dritte Teil erscheinen, meiner Meinung nach noch viel zu lange!

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(508)

929 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 166 Rezensionen

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Die 100

Kass Morgan ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.07.2015
ISBN 9783453269491
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erst mal zum Cover, es ist ein hübsches Cover, gefällt mir eigentlich ganz gut, aber es hat nichts mit dem Buch zu tun. Im Buch gibt es andere Charaktere die wichtig sind und einige aus der Serie gibt es im Buch gar nicht. So dass ein falscher Zusammenhang zwischen Buch und Serie hergestellt werden könnte, aber ich verstehe dass dieses gewählt wurde, soll ja schließlich zum Kauf animieren. Ich hätte es besser gefunden, wenn man ein eigenes Cover für die Buchreihe gewählt hätte.
Ich habe zuerst die Serie geschaut und dann wurde mir erst bewusst, dass diese auf einer Buchreihe (Trilogie) basiert. Da ich die Serie sehr gelungen finde und ich ein Fan davon bin, musste ich mir unbedingt die Bücher dazu besorgen und habe diese voller Vorfreude angefangen zu lesen und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.
Die Autorin schreibt aus vier Perspektiven, Glass, Clarke, Bellamy und Wells. Was mich zu Beginn etwas verwirrte, aber im weiteren Verlauf eine gute Wahl fand, es stört überhaupt nicht den Lesefluss, es passt einfach. Jedes Kapitel wird aus einer der jeweiligen Personen erzählt, man kann sich gut in diese hineinversetzen. So bekommt man einen intensiven Einblick in die Charaktere, ihre Gefühle und man versteht warum sie so geworden sind wie sie sind und ihre Handlungen versteht man auch besser. Man lernt sie so besser und intensiver kennen.
Was einen etwas ärgert (im positiven Sinne) aber sehr gut gemacht ist, ist dass die Kapitel fast immer spannend mit einem Cliffhanger enden. Sehr clever, so kann man gar nicht aufhören zu lesen. Dazu kommen noch einige Rückblenden, manche waren für das Hintergrundwissen notwendig, aber einige hätte man auch ruhig weglassen können, störte mich aber nicht in meinem Lesefluss.
Mir gefällt der Charakter Glass sehr gut, da man durch sie noch einen interessanten Einblick ins Leben auf der Ark bekommt, wie stark dort Klassenunterschiede herrschen und wie gefährlich und auch grausam das Leben dort sein kann. Bellamy gefällt mir auch sehr gut, da er im Grunde ein lieber Kerl ist. Er handelt zwar immer extrem, aber immer zum Wohle seiner Schwester.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und liest sich sehr gut, die Kapitel sind kurz und knapp. Die Seiten flogen nur so dahin und schon war man am Ende. 300 Seiten die sich schnell lasen. 
Zu Beginn wurden des Öfteren die Namen verwechselt, anstatt Glass oder auch Camille, wurde Clark geschrieben, das irritierte oft und ich musste doch noch mal nachschauen ob ich gerade den falschen Charakter im Kopf hatte, aber es ist wirklich ein Fehler im Buch.
Das Thema dieses Buches ist ja im Moment der Renner, Weltuntergangsszenarien seien es Zombies oder wie bei „Die Tribute von Panem“. Hier ist auch Kass Morgan ein dystopisches Weltuntergangsszenario gut gelungen, eine Atomkatastrophe lässt sich gut nachvollziehen und ist gar nicht so weit hergeholt. Ein beängstigendes Szenario.

Im Gesamten ist das Buch ein gelungener Auftakt zu der Trilogie, es hat mich gefesselt, ich hatte es nach zwei Tagen zu Ende gelesen und direkt mit dem zweiten Band begonnen.  Es ist spannend und auch gut durchdacht. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung geben. Einfach genial.

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(5.139)

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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei carl's books, 29.08.2011
ISBN 9783570585016
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe das Buch lesen wollen, weil es in allen Medien so gehypet wurde, über 2000 5 Sterne Bewertungen bei Amazon (65%). Da kann es ja nur gut sein, war mein Gedanke.
Aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht, das Buch habe ich gerade mal knappe 100 Seiten gelesen, ich habe es nicht geschafft mich weiter durch zu quälen.
Die Schreibweise des Buches ist sehr anstrengend, ständig werden Beschreibungen immer wieder benutzt. Als Allan am Bahnhof auf den Bus wartet, mit dem er abhauen will, trifft er einen „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“. Und ab jetzt ist jedesmal von dem „schmächtigen jungen Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“ die Rede, anstatt einfach nur der junge Mann oder ähnliches zu verwenden. Das nervt leider im Lesefluss. Auch der ständige Hinweis auf seine „Pisspantoffel“ ist einfach nur ekelig, denn die heißen so, weil Allan nicht mehr so weit pinkeln kann und sich daher immer auf seine Pantoffeln pinkelt, anstatt ins Klo. Wen interessiert das? Witzig finde ich das leider auch nicht. Tja, und die Schwester aus dem Altersheim identifiziert die Pantoffeln indem sie an den Pantoffeln riecht, die Nase rümpft und bestätigt, dass es nur Allans Pantoffeln sein können. Na danke auch, das ist leider nicht mein Humor. Der weitere Verlauf der Geschichte ist sehr Haarsträubend denn der „schmächtige(n) junge(n) Mann mit langen, fettigen blonden Haaren, struppigem Bart und einer Jeansjacke mit der Aufschrift Never Again auf dem Rücken“ stirbt. Aus Versehen, weil Julius Jonsson vergessen hat die Kühlung im Kühlraum aus zu stellen. Was von Allan und Julius nur als ein kleines Malheur gesehen wird, es ist ja nicht so schlimm wenn man einen Menschen tötet. Die Reaktion: „Und?“, fragte Allan. „Und… na ja, der da drinnen ist jetzt so ziemlich tot.“ Allan kratzte sich bekümmert im Nacken, bevor er beschloss, dass er sich von dieser Schlamperei nicht den Tag verderben lassen wollte. „Zu dumm“, meinte er. „Aber ich muss schon sagen, das Ei hast du perfekt hingekriegt. Nicht zu hart und nicht zu weich.“ Naja, immerhin ist er „bekümmert“. Ein paar Seiten habe ich dann noch durchgehalten, aber es hat leider keinen Spaß gemacht. Der Humor hat mich leider nicht erreicht, zwar merkt man was er witzig meint, aber es ist leider nicht mein Humor. Ich musste die ganze Zeit an SketchUp denken, von früher mit Dieter Krebs, die haben immer schlechte Sketche mit Lupenbrillen und schiefen Zähnen versucht witzig zu gestalten. Gelingt aber nicht. So gelingt es auch nicht mit dem Buch.

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(60)

109 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

2014, altersempfehlung: 12 - 15 jahre, amsterdam, boomoon, fluch, geister, geschichte, grusel, gruseliges, jugendbuch, maske, pest, sehen, vergangenheit, wahrnehmen

Dead Eyes - Der Fluch der Maske

Chris Priestley , Beatrice Bohrer
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 28.02.2014
ISBN 9783845803753
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zu Beginn wird eine gruselige Atmosphäre geschaffen, als Alex das alte Amsterdamer Hotel erblickt, in dem er und sein Vater wohnen werden. Es läuft einem eine Gänsehaut über den Rücken, eine gut gelungene Szene. Leider wir diese Spannung nicht aufrecht erhalten und das Buch läuft in Erzählungen weiter, die wenig bis gar keine relevante Bedeutung für die weitere Handlung haben.
Die im Titel erwähnte „Maske“ steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte, diese wird zwischendurch nur kurz erwähnt, bringt kleine gruselige Momente, die aber genauso schnell wieder vorbei sind wie sie auftauchen. Die größte Rolle in diesem Buch nimmt die Beschreibung des alten Amsterdam und seine Geschichte ein, die recht langweilige Passagen in dem Buch schafft.
Am Ende nimmt die Maske dann doch noch mal die Handlung in ihre Hand, was aber viel zu spät ist, denn das Buch ist schon zu Ende, es kommt noch mal eine aufwirbelnde Szene, die aber den Rest des Buches auch nicht retten kann. Zum Ende hin wirkte alles sehr konstruiert und zu schnell zu einem Ende gebracht. Durch Titel, Untertitel und den Klappentext hatte ich anderes von diesem Buch erwartet, was ich sehr schade finde. Die Geschichte hat potential, auch der Schreibstill des Autors ist sehr flüssig, es liest sich sehr gut. Aber trotz der Altersangabe von 12-15 Jahre könnte das Buch mehr Spannung vertragen.
Im Blick darauf, dass es ein Jugendbuch sein soll reicht es auf jeden Fall. Ich würde es meinem Kind als Leseanfänger mit 12 Jahren empfehlen.
Für mich als Leser, der neben Thrillern auch gerne mal ein Jugendbuch liest, war es mir nicht anspruchsvoll genug.

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525 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 67 Rezensionen

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Der Federmann

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442478828
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider hat mich das Buch gar nicht überzeugt. Kommissar Nils Trojan ist eine konstruierte Figur die nur so vor Klischees trieft, ein einsamer Ermittler der sich im Selbstmitleid suhlt. Da seine Ehe gescheitert ist, ist das Einzige was ihn aufrecht hält seine Tochter. Der Job lenkt ihn ab, aber auch da ist er der kaputte Ermittler. Psychisch ein Frack, geplagt von Alpträumen, die von hellseherischer Natur zu sein scheinen, was natürlich sehr realistisch klingt,  und Selbstzweifeln, geht er zu einer Psychiaterin um sich behandeln zu lassen. Natürlich verliebt er sich in seine Therapeutin, was schon beim ersten Satz klar ist und natürlich wird sie auch mit in den Fall verwickelt. In seinem Beruf ist er neben dem kaputten Frack, auch noch der rebellierende Kommissar, der sich nicht sagen lässt sondern nach seinen eigenem Kopf handelt, er schert sich nicht um Vorschriften. Er foltert bei Verhören „Hör auf damit. Okay, es waren nicht ganz erlaubte Vernehmungsmethoden, aber die hatten auch ihren Sinn, schließlich ging es um das Leben der Kleinen. (…)“ und das wird von den Kollegen auch so hingenommen, das ist anscheinend seine ‚Masche‘. Er dringt auch einfach in Wohnungen ein ohne sich vorher die  Erlaubnis einzuholen. Gut, das soll die Dringlichkeit verdeutlichen, macht es aber nicht glaubwürdiger. Die Story wirkt sehr konstruiert und nicht gut durchdacht, es baut sich keinerlei Spannung auf, auch kann man die Gedankengänge nicht nachvollziehen „Trojan fiel auf, dass sie sich ihr Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Auf einmal fragte er sich, ob wohl die Haarfarbe des Opfers von Bedeutung war, und beugte sich über den Schädel der Leiche. „Sie war einmal blond“, murmelte er.“(…)“ . Ja genau, das ist natürlich eine Überlegung die jedem als erstes kommen würde wenn man sein erstes Opfer sieht, man erkennt dann natürlich schon ein Muster. Ich verstehe auch überhaupt nicht warum der Titel „Der Federmann“ lautet, es müsste eher „Der Haarmann“ heißen. Was die Vögel jetzt genau für eine Bedeutung haben in dem Buch, weiß man nicht so genau, warum er die als Boten benutzt erschließt sich mir leider nicht. Am Ende versucht der Autor noch mal eine Aktionszene fürs Finale zu kreieren, aber irgendwie passt das nicht so hinein. Außerordentlich brutal finde ich das Buch überhaupt nicht, es gibt kleine ekelige Szenen, aber das beherrscht nicht das Buch.
Ein ganz netter Zeitvertreib, liest sich leicht, die Sprache ist nicht anspruchsvoll, mitdenken muss man auch nicht großartig, da man die Logik des Buches nicht nachvollziehen kann. Was mich auch noch gestört hat war das Cover, darauf war ein Rotkehlchen abgebildet, im Buch allerdings geht es um den Dompfaff (Gimpel). Also wenn man dann schon einen Vogel auf dem Cover haben möchte, dann sollte es auch der richtige Vogel sein. Mir ist der Kommissar zu klischeehaft. Die folgenden Bücher aus der Nils Trojan Reihe werde ich nicht lesen.
Eine Leseempfehlung gibt es hier leider von mir nicht.

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Abstinencia

Susanne H. Ollmert
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Waldhardt, Melanie, 01.10.2015
ISBN 9783945746028
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich durfte bei diesem Buch Testleserin/Betaleserin sein, ich durfte es lesen und ungeniert meinen Senf dazu geben, was ich gut fand, was mich verwirrte oder was für mich nicht passte. Das alles durfte ich aufschreiben und der Autorin mitteilen. Und ich habe auch antworten zu meinen Gedanken bekommen, die mich aufgeklärt haben und mich das Buch besser verstehen ließen.
Eine gute Kommunikation war das.
Das macht mich sehr stolz, da es das erste Mal für mich war, so nahe am Entstehungsprozess eines Buches dabei sein zu dürfen.
Ein Thrillerdebüt bei dem ich so ziemlich von Anfang an dabei war.
In einem kleinen Dorf sterben auf brutale Weise nach einander mehrere Frauen.
Erst die Sekretärin des Pfarrers, dann die Lehrerin der örtlichen Schule, die zuletzt mit dem Pfarrer gesehen wurde. Für die Dorfbewohner eine klare Sache, der Pfarrer ist der Täter.
Und tatsächlich steckt der Pfarrer mittendrin, seine Vergangenheit holt ihn immer weiter ein. Trotz dieser schrecklichen Situation steht ihm sein guter Freund, der Diakon, bei. Der aber selbst ein Geheimnis mit sich rumträgt.
Die ersten 14 Seiten wirken etwas "hektisch" geschrieben. Als hätte es die Seiten gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Ich kann es nicht konkret festmachen, es ist mein subjektiver Eindruck.  Ab Seite 15 finde ich es "ruhiger" geschrieben und auch klarer. Und ab da merkte ich auch dass ich anders gelesen habe. Ab da geht es für mich richtig los. Die Einspielungen des irren Mörders finde ich sehr gut, man kann sich den Typen richtig gut vorstellen, wie er sich irre benimmt und auch irre guckt. Das kommt sehr gut rüber. Das Buch ist sehr flüssig und gut geschrieben, sehr spannend. Während des lesen dachte ich mir immer "WAAARUM macht der Pfarrer das? Und warum hilft ihm der Diakon?" ich würde nicht unbedingt so handeln wie die Beiden. Ich wollte am liebsten immer ins Buch rufen was die Beiden anders machen sollten.
Intrigen und Lügen bauen sich bis zum Schluss auf und das Ende ist nicht unbedingt so zu erwarten und lässt einen wortlos zurück, da es kein Happy End gibt.
Für mich ein guter kurzer Thriller, liest sich gut und schnell ohne unnötig auszuschweifen. Kleine Dinge waren es die für mich nicht logisch erschienen, zB. wie der Mörder seine Nachrichten „übermittelt“, diese Methode klingt für mich nicht logisch aber vielleicht klappt es ja doch. Auch das der Mörder seine Opfer nach seinem Mord noch als Huren und Schlampen beschimpft, obwohl sie eigentlich seiner Logik nach jetzt „rein“ sind, da hätte der Mörder differenzieren müssen: Vor der Tat Hure, nach der Tat rein.
Das sind meine Eindrücke.
Ich gebe hier eine Leseempfehlung, denn es ist ein guter Einstieg dieses Buch.

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Die Bevölkerung

Kitten McIntyre
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Waldhardt, Melanie, 01.10.2015
ISBN 9783945746288
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich durfte dieses Buch noch vor offiziellem Erscheinen lesen, da bin ich sehr stolz drauf! Die Kommunikation mit der Verlegerin war sehr gut, es hat richtig Spaß gemacht. Schön dass ich so eine tolle Verlegerin kennenlernen darf.
Auch ist dieser Roman das Debüt der Autorin, was mich noch ein bisschen mehr stolz macht.

Das Buch liest sich sehr flüssig und gut, es sind zwar ein paar Fehler in der Zeichensetzung aufgefallen, aber das war jetzt nicht schlimm. Normalerweise benachrichtige ich nicht den Verlag darüber, aber da hier die Kommunikation sehr gut und auch herzlich war/ist, habe ich diesmal die Verlegerin kontaktiert.
Sprachlich ist es auch verständlich und gut, trotz dass es um einen medizinischen Bereich geht, ist es gut verständlich und nicht voll von Fachbegriffen die man erst nachschlagen müsste.
Zu Beginn des Buches wird man direkt in eine spannende Szene hinein geschleudert, man ist direkt gefesselt und denkt sich ‚oh mein Gott! Krass‘ und dadurch will man direkt weiter lesen. Als ich das Buch bekommen habe, wollte ich nur kurz rein lesen und konnte erst wieder aufhören als mir die Augen zugefallen sind.
Im weiteren Verlauf wird diese Szene erst mal nicht aufgeklärt, sondern erst am Ende des Buches.
Man  lernt Madison kennen, die in Brooklyn im Westside Hospital arbeitet, sie leitet eine Studie mit, die ein Medikament testet zur Heilung von Brustkrebs. Verschiedene Patientinnen nehmen daran teil die mit den konventionellen Methoden wie Bestrahlung oder Chemotherapie keine Chancen mehr haben, die Patientinnen die quasi nichts mehr zu verlieren haben. Madison und einer Labormitarbeiterin fallen aber Ungereimtheiten auf, die sie erst nicht als dramatisch erkennen, dann langsam aber sicher ernst nehmen und versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen.
Patientinnen bleiben von der Studie fern oder sterben ohne ersichtlichen Grund. Ungewöhnlich, da diese Patientinnen gerade eine gute Prognose bekommen haben, dass das Medikament gut angeschlagen hat und eine Heilung nicht ausgeschlossen ist.
Sie werden immer weiter reingezogen, Alexa die Labormitarbeiterin wird sogar massiv bedroht und fürchtet um ihr Leben. Beide wissen am Ende nicht mehr wem sie trauen können, leider vertraut Alexa der falschen Person und Madison ahnt nicht wie sehr sie in der Geschichte schon drin hängt.
In der Mitte des Buches wird es richtig spannend, eine merkwürdige Wendung die man nicht versteht und auch erst gegen Ende aufgeklärt wird. Vorher gibt es viel Vorgeschichte und auch viel über die medizinischen Details zur Medikamentenstudie. Auch nach dieser Szene viele Details zur Studie. Ich denke dass Leser, die nicht unbedingt beruflich mit Medizin zu tun haben, es nicht unbedingt interessant finden. Vielleicht sich eher langweilen. Man muss es mögen.
Madison und Alexa versuchen den Dingen auf den Grund zu gehen geraten in Gefahr und am Ende wird es noch mal spannend.
Die Lösung hat man schon geahnt aber nicht komplett in die richtige Richtung bringen können, die hat noch eine Überraschung parat.
Dass das Thema zu medizinischen Studien so behandelt wird ist schon etwas gruselig, das die Pharmaindustrie ja eh eher an Profit, als an Nutzen der Medikamente interessiert ist, ist ja klar. Aber dass es so skrupellos dort zugeht, das hoffe ich nicht!
Zu diesem Debüt-Roman gebe ich eine Leseempfehlung, ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch, man muss es einfach lesen. Mit medizinischem Interesse liest es sich richtig gut.

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2.378 Bibliotheken, 74 Leser, 7 Gruppen, 214 Rezensionen

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Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

Rezension:

So stellt man es sich vor, wenn Harry Potter erwachsen geworden und zu den Bobbies gegangen wäre. Eine einzige große, witzige, phantasievolle Kapriole. (Diana Gabaldon)
So die Beschreibung von "Die Flüsse von London"
Und dann dieser Abschnitt:
"Mein Hirn scheute vor dem Gedanken zurück, dass jemand ein Baby aus dem Fenster im Obergeschoss geworfen haben könnte. Es versuchte mich zu überzeugen, dass das, was ich sah, nur ein Stoffbündel oder eine Puppe war, aber es war nicht so."
Sorry, aber nichts rechtfertigt es ein Baby so voller Brutalität ins Geschehen zu bringen. Ich finde sowas einfach nur richtig Sch****!!
Das hätte ich nach dieser Beschreibung nicht erwartet und gibt ordentlich Minuspunkte.
Ich verstehe den Vergleich zu Harry Potter auch überhaupt nicht, es hat im weiteren Verlauf keinerlei Ähnlichkeit.
Bis Seite 212 habe ich mich noch durchgequält, aber dann abgebrochen es wurde einfach nicht witzig oder spannend. Es war eine Enttäuschung.
Das Buch ist auch überhaupt nicht witzig, normalerweise mag ich den britischen Humor und ich weiß auch wo diese witzigen Stellen sein sollen, aber die sind einfach nicht witzig, sondern total platt und unnötig. Vielleicht ist ja auch was bei der Übersetzung verloren gegangen.
Keine Leseempfehlung!

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265 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 68 Rezensionen

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Hotline

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.11.2014
ISBN 9783426514566
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext des „Psychothrillers“ verspricht Spannung und in Kombination mit dem Cover finde ich es sehr ansprechend und war gespannt dieses Debüt zu lesen. Aber leider wurde nicht gehalten was versprochen wurde. Denn für mich ist es kein Psychothriller, dafür ist es nicht spannend genug, die Handlung plätschert so dahin und es ist schon sehr früh klar, wer der Täter ist und was das Motiv des Täters ist. Es geht nachher beim Lesen nur noch darum zu erfahren wie die Hauptpersonen auf die Lösung.
Die Hauptpersonen haben alle ein schweres Schicksal hinter sich, z.B. die schwangere Paula, sie wurde mit 4Jahren von ihrer Mutter auf der Parkbank sitzen gelassen und darunter hat sie sehr gelitten. Aha! Da erwartet man weitere Infos und denkt es hat mit der Handlung etwas zu tun. Nein. Hat es nicht, wird auch nicht weiter drauf eingegangen. Genauso wie die schwangere Mutter des Partners von Paula, die ihn extra in ein Cafe bittet um ihn das mitzuteilen, denkt man auch es hat was mit der Handlung zu tun, gibt es dazu eine spannende Wendung? Nein! Das ist eine Szene im Buch die total sinnlos ist und bei der man sich fragt, wieso das überhaupt erwähnt wird, hätte man sich auch sparen können.
Die Hauptpersonen werden gut und lebhaft beschrieben, jedoch sind diese mit Klischees durchzogen dass es nur so trieft. Sie sind vollgepackt mit schlimmen Schicksalen, die im Grunde aber überhaupt nichts aussagen und daher ohne Relevanz sind. Die Autorin benutzt mehrere Erzählstränge, dadurch liest sich das Buch sehr flüssig, sie hat einen guten Schreibstil, sie ist eine gute Autorin jedoch schafft sie es für mich leider nicht in die Kategorie Psychothriller, ich denke Sie wäre eine gute Romanautorin. Interessant ist dass Sie auch die Sicht des Täters mit einbringt und das auch noch in der „Du“ Perspektive, das fand ich sehr gelungen. Die Handlung des Buches ist eine gute Idee, man könnte da viel daraus machen, jedoch gelingt es der Autorin nicht sehr gut aus der Idee eine spannende Geschichte zu spinnen, da sie sehr voraussehbar ist. Mit anderen Psychothrillern kann dieses Debüt leider nicht mithalten, dafür fehlt diesem Buch Spannung und Tiefe. Das Ende voraussehbar und Klischeehaft. Trotzdem liest sich das Buch sehr flüssig und wenn man es mit dem Gedanken im Hintergrund liest dass es eher ein Roman ist, dann passt es auch eher zusammen. Man darf nicht mit mitreißender Spannung und düsteren Abgründen rechnen.
Am Ende wird noch mal eine Szene eingebaut, die vermuten lässt dass es eine Fortsetzung zu diesem Buch geben wird, jedoch würde ich es nicht lesen wollen.

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909 Bibliotheken, 25 Leser, 5 Gruppen, 112 Rezensionen

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Krähenmädchen

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442481170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, ich habe es nach knapp 100 Seiten abgebrochen.
Es waren mir zu viele Schauplätze und der Schreibstil konnte mich nicht fesseln, er wirkte fasst lieblos. Was für mich nicht zu einem Psychothriller passt, da müssen Emotionen geweckt werden, damit man gefesselt wird von der Handlung. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen das Buch bis zum Ende zu lesen, aber dazu konnte ich mich nicht durchringen.
Meiner Meinung nach zu viel Hype und diese Trilogie.
Vielleicht passt hier eine alte Weisheit „Zu viele Köche verderben den Brei“? Das Autorenduo konnte mich nicht überzeugen.

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(293)

556 Bibliotheken, 6 Leser, 8 Gruppen, 61 Rezensionen

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EVIL

Jack Ketchum , Dallas Mayr , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 22.09.2008
ISBN 9783453721883
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Erste was mir zu dem Buch einfällt, wenn ich drüber nachdenke, ist `verstörend`. Dieses Gefühl hatte ich die ganze Zeit über während ich gelesen habe. Denn es war brutal, aber noch an der Grenze zum lesbaren. Trotz dass es so brutal war, konnte man nicht aufhören zu lesen, man kam nicht davon weg und das war sehr verstörend.
Das Buch ist aus der Sicht des jugendlichen David geschrieben, der mit einer Naivität diese grausame Geschichte erzählt. Dadurch wird man sehr stark mit ins Geschehen gerissen, man hat das Gefühl man selber wird zum Täter, dass macht das alles noch verstörender. Als Leser schreit man förmlich „HILF IHR! VERDAMMT!“ aber David ist jung, naiv und fasziniert von dieser Situation, dass er selber gar nicht erkennt wie sehr das alles beginnt zu eskalieren. David ist eigentlich verliebt in Susan und trotzdem will er unbedingt bei den Folterungen dabei sein, er kann nachts an nichts anderes mehr denken.
Die Folterungen sind grausam, es werden Zigaretten auf Susans Haut zerdrückt, sie wird verbrannt, sie wird angepinkelt und die grausamsten Folterungen erwähne ich hier jetzt nicht. Susann behält sich trotzdem ihre Würde und lässt sich nicht einfach so brechen, sie wehrt sich zwar nicht aber zeigt auch keine Unterwürfigkeit, was Ruth nur noch mehr anheizt und sie immer brutalere Dinge ausdenken lässt. Es wird noch unglaublich brutaler. Die Kinder der Ziehmutter von Susann wollen immer mehr mit ihr anstellen, wollen immer grausamere Sachen mit Ihr machen, doch am Anfang hält Ruth die Kinder noch davon ab. Jedoch nicht lang, zum Ende hin eskaliert die Situation. So dass David dann doch endlich den Versuch wagt um Susann zu befreien, leider scheitert er und alles nimmt ein schlimmes Ende. Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben und spannend bis zur letzten Seite. Und sehr verstörend!
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dachte ich mir nur „Wie kann man so etwas schreiben?“ dann fand ich heraus, dass es auf wahren Tatsachen beruht. Da war ich nur noch mehr geschockt und habe im Internet recherchiert und erfahren, dass es eine fiktive Aufarbeitung der wahren Geschichte ist.
Trotz Brutalität und meiner Verstörtheit, gebe ich eine Leseempfehlung

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77 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Nur dein Leben

Peter James , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 13.12.2012
ISBN 9783651000377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das ist mein erster Thriller den ich von Peter James gelesen habe, gehört habe ich nur Gutes über seine Bücher. Den Klappentext fand ich auch sehr gut und daher wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Das Buch fängt sehr spannend an und man freut sich auf einen guten spannenden Psychothriller, aber leider lässt die Spannung immer weiter im Laufe des Buches nach.
Naomi und John haben eine schwere Zeit hinter sich in der Sie Ihren Sohn an einem Gendefekt verloren haben. Dadurch kommen sie auf die Idee sich in die Hände von Dettore zu begeben, der Ihnen helfen kann, mithilfe von genetischen Modifikationen, das kranke Gen zu eliminieren und andere Gene zum Vorteil zu verändern. Die Beiden stimmen einigen Dingen zu, aber wollen auch keinen außergewöhnlichen Sohn, sondern einfach nur ein bisschen positiv einwirken. Dafür geben Sie ihr ganzes Vermögen aus und leihen sich in der Familie auch sehr viel Geld. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass Sie für den Wunsch auf ein gesundes Kind alles tun. Es war schlimm genug Ihren ersten Sohn zu verlieren, so dass Sie da die Sicherheit haben wollen dass diesmal ein gesunder Junge auf die Welt kommt. Die Umstände in dieser Praxis lassen sie manchmal zweifeln, aber da sie alles schon bezahlt haben und Ihr Geld nie zurück bekommen würden, bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung und lassen die Behandlung durchführen. Auch der Drang nach einem gesunden Kind ist zu hoch.
Nach und nach kommt heraus dass Dettore seine eigenen Pläne hatte und diese ohne Einverständnis von Naomi und John durchgesetzt hat. Sie bekommen ein Zwillingspärchen, geplant war ein Junge.
Im Laufe der Kindheit wird immer mehr klar, dass Dettore mehr als erwünscht in den Genen manipuliert hat, Naomi und John kommen immer weniger mit Ihren Kindern klar, da sie total mit deren Art überfordert sind. Vor allem Naomi hat zunehmend mehr Angst vor Ihren Kindern, während John das Ganze als Wissenschaftler eher faszinierend findet. Und die Kinder immer wieder vor Naomi in Schutz nimmt. Naomi gibt John die Schuld an allem und unterstellt ihm sogar mit Dettore unter einer Decke zu stecken.
Leider ist der weitere Verlauf etwas Haarsträubend und manchmal nicht nachvollziehbar, die Nebenhandlung bringt leider auch nicht die gewünschte Spannung, die auch nur eine Nebenhandlung bleibt, ohne Wirkung im Verlauf zu zeigen. Das Ende ist sehr unbefriedigend, ziemlich konstruiert und so plump.
Die Story war gut, aber es war nicht spannend genug verpackt. An einen Psychothriller kommt dieses Buch nicht ran, der Schreibstil war gut und einfach zu lesen. Ein guter Zeitvertreib, aber wer Spannung will kommt hier leider nicht auf seine Kosten.

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157 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Des Todes dunkler Bruder

Jeff Lindsay , Frauke Czwikla
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.05.2006
ISBN 9783426634233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dexter Morgan, mein absoluter Lieblingsmörder!
Hört sich merkwürdig an, ist aber so. Dexter arbeitet bei der Polizei und führt ein Doppelleben als Mörder. Er mordet aber nicht wahllos, sondern sucht seine Opfer sorgfältig aus, er tötet nur schuldige Mörder, denn er hat ja schließlich seine Prinzipien. Er ist ein liebenswerter naiver Charakter, den man am liebsten an die Hand nehmen möchte um Ihn die Welt zu zeigen.
Dexter ist ein skurriler Charakter den man einfach mögen muss, seine Gedankengänge sind so irrsinnig, dass man drüber schmunzeln muss. Man braucht schon eine gute Portion schwarzen Humors für diese Bücherrreihe. Für Dexter ist die Welt um ihn herum sonderbar und er versteht andere Menschen und Ihre Verhaltensweisen nicht immer, er ist aber stets bemüht alles richtig zu machen und das macht ihn so liebenswert.
In diesem ersten Band geht es um einen Serienkiller, den Kühllasterkiller, der Dexter anscheinend herausfordern will, dieser andere Killer kopiert Dexters Stil und Dexter nimmt diese Herausforderung an. Man erfährt viel über Dexters Leben, seine holprigen Versuche sich wie ein normaler Mensch zu benehmen, wie er sich in seiner Alibibeziehung windet damit er nicht auffällt, wie er versucht die Menschen um ihn herum zu verstehen und seine verwirrten, irrsinnigen und unabsichtlich witzigen Gedanken.
Wer die TV-Serie um Dexter kennt, wird sich denken er braucht die Bücher nicht mehr lesen? Falsch gedacht, der erste Band endet ganz anders und dramatischer als in der Serie. Also bleibt auch hier bis zum Schluss die Spannung, denn so oft man doch das Ende vielleicht erahnt, es endet immer anders als man denkt. Deswegen möchte ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen, ich möchte ja nichts vorweg nehmen.

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(160)

281 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 22 Rezensionen

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Kind 44

Tom Rob Smith , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 30.04.2012
ISBN 9783442478071
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch handelt in den 50er Jahren während der Stalinzeit und das wird auch sehr deutlich beschrieben. Endlose lange Seiten wird über die politischen Missstände in Russland geschrieben, gerade als ich dachte die Story wird spannend und es geht los, da wird wieder über politisches geschrieben.
Für mich ist das leider nichts, ein bisschen politischer Hintergrund ist ja ok, aber es zog sich wie Kaugummi und ich konnte mich nicht mehr auf das Buch konzentrieren. So dass ich das Buch abgebrochen habe, ich tue das sehr ungern, aber es ging nicht anders. Der Schreibstil ist sehr einfach, er vermittelt nicht die fehlende Spannung, was das lesen nur noch anstrengender macht. Wer gerne über politische Hintergründe liest, für den ist das Buch perfekt. Wer jedoch einfach nur einen packenden Thriller möchte das findet man leider nicht.

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(2.090)

3.524 Bibliotheken, 36 Leser, 17 Gruppen, 178 Rezensionen

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House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.12.2010
ISBN 9783404165193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tja, also diese Reihe wird ja als neue BISS-Reihe gehypet, aber ich verstehe überhaupt nicht warum. Es hat keinerlei Ähnlichkeit damit.
Zoey Redbird ist der Mittelpunkt dieser Reihe, aber auch der Mittelpunkt des ganzen Internats, alles was dort geschieht scheint nur ihretwegen zu passieren. Es dreht sich alles nur um Zoey. Sie ist mir als Charakter auch nicht sonderlich sympathisch, sie ist ständig am nörgeln und immer wieder wird ihr alles zu viel und hat drei Männer nebenher parallel laufen, was ihr auch alles zu viel wird, aber im Endeffekt unternimmt sie nichts dagegen. Ja das arme Mädchen.
Zoey ist der absolute Überflieger, nicht nur dass sie gezeichnet wurde, nein! Sie ist mit allen 5 Elementen gesegnet, sie kann sie immer und überall heraufbeschwören. Natürlich ist sie auch außergewöhnlich schön, so dass alle Jungs auf sie fliegen. Dann hat sie auch noch den exklusiven Draht zur Göttin Nyx, den hat noch nicht mal die Hohepriesterin. Zoey ist auch die einzige in ihrem Alter bei der das Mal auf Ihrer Stirn schon völlig ausgefüllt ist, auch hat keiner ihrer Altersgenossen schon ein so ausgeprägtes Tattoo am Körper. Sie hat auch einen außergewöhnlichen Blutdurst, den eigentlich nur erwachsene Vampyre verspüren. Und dazu ist sie noch so intelligent, dass sie in einigen Fächern in die Oberstufe versetzt wird. Sie ist also besser und intelligenter als jeder Schüler jemals auf diesem Internat, wenn nicht sogar auf allen House of Night.
Die anderen Charaktere sind ihr Anhang, orientieren sich an Zoey und machen alles für Sie, sind aber völlig oberflächlich und auch recht farblos.
Die weiteren Bände schließen nahtlos aneinander an, quasi paar Minuten nach der ersten Katastrophe naht auch schon wieder die nächste, die Charaktere haben also ein Aktion reiches Leben ohne Entspannung.
Was mich an den weiteren Bänden massiv stört ist, dass ständig alle Charaktere wieder von neuem vorgestellt werden, wieder und wieder. Jede Vorliebe des einzelnen wird noch mal erklärt, man erfährt mal wieder wer welches Frühstück bevorzugt. Alles wird wiederholt und das nervt, niemand leidet doch so dramatisch an Gedächtnisschwund, dass man sich die Charaktere nicht merken kann.
Man hat vergessen wie die Katze von Zoey miaut? Macht nix, wird ungefähr noch 1000mal erklärt. Die Sprache lässt stellenweise zu wünschen übrig. Viel zu flapsig, dieser Teenieslang ist auf Dauer echt anstrengend, also nicht „easy-peasy“ und auch nicht „oki-doki“. Und das ständig-in-Bindestrichen-geschriebene-geht-mir-auf-den-Keks.

Ich werde zu den weiteren Teilen keine ausführlichen Rezensionen schreiben, da die Bücher immer gleich sind.
- es werden ausführlich die Charaktere beschrieben
- es wird darauf hingewiesen WIE besonders doch Zoey ist
- eine Katastrophe bahnt sich an, die sich um Zoey dreht und auch nur Zoey abwenden kann
- es wird überlegt was genau passieren könnte und wie man am besten diese Katastrophe beenden könnte (nimmt viele Seiten in Anspruch)
- Katastrophe kommt, Zoey wehrt sie ab.
Ich habe 1-4 gelesen, 5-8 habe ich hier liegen, aber ob ich sie noch lesen werde….

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399 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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28 Tage lang

David Safier , , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 28.08.2015
ISBN 9783499266638
Genre: Romane

Rezension:  
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Abgeschnitten

Sebastian Fitzek , Michael Tsokos
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783426510919
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wann haben Sie zuletzt eine Leiche geöffnet? Diese Frage stellen die Autoren den Lesern. Noch nie und ganz ehrlich? Ich habe es hier in diesem Buch gemacht, aber bitte nicht nochmal!
Die Elemente der Rechtsmedizin waren sehr interessant und passend zu dieser Geschichte, deutliche Beschreibung aber auch nicht zu ekelig. Eine Gradwanderung die gut gelungen ist. Man erfährt viel von den Leichen aber auch nicht zu viel als sein muss. Für mich hat es gereicht.

Die Geschichte um Herzfeld ist verworren und undurchsichtig, nur langsam im Verlauf glaubt man das Ganze zu durchblicken, aber das stimmt nicht. Sebastian Fitzek schafft es wieder einmal den Leser bis zum Schluss an der Nase rum zu führen und die Spannung bis zur letzten Seite zu halten.
Die ganzen Aneinanderreihungen von Ereignissen, fand ich jedoch teilweise zu konstruiert und sehr auf den Zufall beruhend, manches hat mich nicht überzeugt. Ich möchte jetzt nicht näher auf diese Ereignisse eingehen, da ich dazu zu viel vom Inhalt preis geben würde und ich nicht in meiner Rezension spoilern möchte.

Leider konnte ich nicht so gut ins Buch abtauchen so wie in den anderen Thrillern von Fitzek, woran es genau lag kann ich gar nicht so fest machen. Ich bin einfach nicht mit den Figuren warm geworden. Sprachlich war es diesmal auch anders, meiner Empfindung nach, sehr einfach. Wenn ich das Buch beiseite legen musste hat es mich nicht schnell dazu gedrängt weiter zu lesen, ich habe es sogar zwei Tage lang gar nicht gelesen, dies ist mir bis jetzt bei Fitzek noch nie passiert.
 Trotzdem flog man nur so durch die Seiten und hatte schnell mal ein paar Kapitel mal so eben durch.
Es ist ein gutes Buch und ich kann es jedem Fitzek Fan empfehlen!!

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Splitter

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2010
ISBN 9783426503720
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783426510575
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jacob verliert seinen Opa auf grausame Weise, wodurch er ziemlich einen Schock bekommt. Sein Opa hatte ihm früher immer Geschichten über Monster und besondere Kinder mit denen er auf einer Insel gelebt haben soll erzählt.
Mit diesen Geschichten im Kopf, die er für Märchen hielt, versucht Jacob nach dem Tod seines Opas seine eigene Identität zu finden und seinen Tod zu verarbeiten. Er reist zu der Insel auf die sein Opa gelebt hat im zweiten Weltkrieg, er sucht nach Hinweisen und was er findet glaubt er selber erst kaum.
Er findet sich mitten in einem Abenteuer wieder, zwischen all den besonderen Kindern, die er von den Bildern seines Opas kennt.
Die Kinder und auch die Beschützerin der Kinder sind in großer Gefahr und Jacob ist der Einzige der ihnen helfen kann. So muss er mit den Kindern gegen Monster kämpfen und sich entscheiden ob er sein neues Schicksal annimmt und seine Familie verlässt, oder zurück in sein altes Leben möchte.

 

Eine gute Story, die einen mitnimmt. Sie ist flüssig geschrieben und liest sich leicht. Mich verwirrte nur ein bisschen der Schreibstil, am Anfang hatte ich das Gefühl Jacob wäre so 19Jahre alt, vom Schreibstil her und er hat einen Job. Nachher kommt raus dass er 16Jahre alt ist. Jedoch gab es wieder Momente in denen er eher wie ein Zwölfjähriger wirkte, vor allem auch weil seine Eltern ihn so extrem behüten. Ich war oft verwirrt.

Auch gibt es kleinere Fehler zu Beginn des Buches, die aber nicht weiter schlimm sind.
- Schnappschuss vom Opa beim Mittagsschlaf mit einer Waffe in der Hand. Das dazu gehörige Foto aber zeigt eine wache Person auf einer Couch liegend und in die Kamera zielend. Da schläft niemand.
- das Bild was der Phantombildzeichner malt soll ein Mann mit 3 Tentakeln aus dem Mund zeigen. Das dazu gehörige Bild zeigt einen Mann mit 6 Tentakeln.
- Später im Buch auf der Insel ist Jacob gefesselt, kann sich aber noch die Hosenbeine hochkrempeln.
- Wights haben keine Pupillen, wieso fallen sie den Menschen dann nicht auf? Vor allem auf dem alten Bild das einen Chirurg zeigt ohne Pupillen.

 

Insgesamt fand ich die Geschichte echt gut, nur etwas fade ausgearbeitet, es hätte mehr „wums“ dabei sein können. So eine fantastische Geschichte um all diese skurilen Bilder zu schreiben ist eine gute Idee, da ja diese alten Fotos aus privaten Sammlungen stammen.

Ich hätte mir die Abschiedsszene von seinem Vater doch etwas emotionaler vorgestellt, die war mir zu kalt.

Das Ende blieb offen und daher freue ich mich auf den zweiten Teil.

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