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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Mehr als nur ein Sonnyboy

Katrin Emilia Buck
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.03.2018
ISBN B07BFJ4N3L
Genre: Sonstiges

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Blue Note Girl

Bernd Richard Knospe
Buch: 256 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 15.03.2018
ISBN 9783939990468
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Man steigt sehr schnell in die Geschichte ein und eine dauerhafte Spannung garantiert viel Lesespaß. Die Spannung baut sich anfangs erst langsam auf, wird dann aber durchweg aufrecht erhalten.

Einige Verstrickungen der Charaktere haben mich als Leserin so manches Mal auf eine falsche Fährte geschickt – genau so, wie es bei einem spannenden, guten Krimi auch sein sollte.

Das Besondere an der Geschichte ist, dass die eigentliche Hauptperson – Janina – persönlich gar nicht auftaucht. Man erfährt zwar viel über sie, dies aber immer nur durch Erzählungen anderer. Trotzdem wird ihr Bild allein durch diese Erzählungen immer klarer und so entwickelt man sogar zu ihr eine Art Beziehung. Das hat der Autor wirklich gut umgesetzt.

Was ich weiterhin sehr interessant an der Geschichte fand, war wie Eric’s Recherche über Janina’s Verschwinden zu Problemen in seiner eigenen Beziehung führte. Er versucht herauszufinden, was mit einem Menschen passiert ist, dem er niemals im Leben begegnet ist. Er riskiert also sozusagen für einen Geist seine Beziehung. Und er merkt es nicht einmal. Er riskiert sogar nicht nur seine Beziehung, sondern sogar das Leben seiner Freundin. Die möchte ihm etwas beweisen und wird dadurch in eine Situation gebracht, die ihr Leben ein für alle Mal verändern wird.

Fazit
Ein toller Krimi mit viel Spannung. Ich hoffe, es werden noch viele weitere ähnlich tolle Bücher von Bernd Richard Knospe erscheinen!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Höhenrauschsaison

Meredith Winter
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783981872248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

Fazit

Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

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671 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Säulen der Erde

Ken Follett , Till R. Lohmeyer , Gabriele Conrad , Christel Rost
Flexibler Einband: 1.296 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.03.2015
ISBN 9783404171651
Genre: Historische Romane

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180 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Darker - Fifty Shades of Grey. Gefährliche Liebe von Christian selbst erzählt

E L James , Andrea Brandl , Karin Dufner , Sonja Hauser
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.12.2017
ISBN 9783442487936
Genre: Erotische Literatur

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Zwischen zwei Brüdern

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 14.11.2017
ISBN B077H664WY
Genre: Romane

Rezension:

Kim und Alexander lernen sich auf einem Flug, bei dem Kim als Stewardess arbeitet, kennen und verabreden sich für den Abend. Der Abend endet für die beiden gemeinsam im Bett. Für sie beide ist aber klar, dass sie nicht mehr von einander möchten. Ein paar Wochen später jedoch muss Kim feststellen, dass sie von Alexander schwanger ist.

So nimmt sie schließlich doch noch einmal Kontakt zu ihm und sucht das persönliche Gespräch, um ihm von der Schwangerschaft zu erzählen. Alexander ist ein sehr pflichtbewusster Menschen, der stets versucht, es jedem recht zu machen. Das Problem vor dem er nun aber steht ist, dass er aus einer adeligen Familie stammt, Kim jedoch aus einer bürgerlichen. Alexanders Vater ist strikt gegen eine solche Konstellation. Für ihn kommt nur eine Frau an Alexanders Seite in Frage, die ebenfalls aus einer adeligen Familie stammt.

Als Alexanders Vater von der Schwangerschaft erfährt ist er sehr aufgebracht und absolut dagegen. Er bietet Kim sogar Geld für eine Abtreibung. Alexander steht von nun an zwischen den Stühlen – er möchte für Kim und sein Kind da sein, bekommt aber zunehmend Probleme mit seinem Vater. Dennoch entschließen sich Alexander und Kim dafür, es mit einer Beziehung zu versuchen. Sie hoffen darauf, dass sich die Liebe mit der Zeit entwickeln wird.

Nachdem Kim Alexanders Bruder Maximilian kennen lernt, entstehen zwischen den beiden dann jedoch schnell wirkliche Gefühle. Während Kim diesen Gefühlen gerne nachgeben würde, verbietet Maximilian es sich, diese Gefühle zuzulassen. Er möchte seinem Bruder so etwas nicht antun.

Alle drei – Kim, Alexander und Maximilian – machen eine schwierige Zeit durch. Jeder steht auf eine andere Art zwischen den Stühlen. Sie alle versuchen, das Richtige zu tun, im Grunde ist das, was sie als das Richtige ansehen, aber für jeden Beteiligten das Falsche.

Dieses Buch beschäftigt sich gleich mit mehreren schwierigen Themen. Zum einen ist da die ungewollte und ungeplante Schwangerschaft nach dem One-Night-Stand, dann der Konflikt zwischen Alexander und seinem ignoranten Vater und die aufkommenden Gefühle zwischen Kim und Maximilian. Die Autorin hat es geschafft, allen drei Problemen so viel Platz einzuräumen, dass man bei keinem davon das Gefühl hat, es würde zu kurz oder zu lang behandelt werden.

Die Situation von allen drei Hauptcharakteren ist sehr schwierig, die größte Last hat jedoch meiner Meinung nach Alexander zu tragen. Ihm ist es zu wichtig, es jedem recht zu machen. Abgesehen davon, dass so etwas ja schon ganz grundsätzlich nicht möglich ist, ist er derjenige, der auf der Strecke bleibt. Das hat mich etwas an ihm genervt. Er steht einfach nicht für sich selber ein.

Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist sehr emotional. Der Schreibstil ist leicht verständlich und als Leser entwickelt man schnell eine Beziehung zu den Figuren und kann sich gut in sie hineinversetzen.

Fazit

„Zwischen zwei Brüdern“ ist ein Buch mit Tiefgang. Es regt zum Denken an, denn all die Probleme, die in diesem Buch auftauchen, gibt es so auch in der Realität. Und besonders der Konflikt zwischen Vater und Sohn (oder eher seinen Söhnen) ist einfach nur unnötig. Solche Dinge sollten wir in der heutigen Zeit eigentlich überwunden haben.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

frauen, freundinnen, gardasee, honigmilch, kurztrip, liebe, reise, roadtrip, roadtrip roma, roman

Killer trinken keine Honigmilch

Anna Simon
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.11.2017
ISBN 9783744889940
Genre: Romane

Rezension:

Als Maria und ihre Freundin Sabine einen Kurzurlaub antreten, werden sie unterwegs von Joe entführt. Sie unternehmen zwar einige Versuche, Joe wieder loszuwerden, jedoch haben sie damit keinen Erfolg. So kommt es dann irgendwie dazu, dass aus der Abneigung Zuneigung wird.

Während ihrer Reise passieren ihnen so viele verrückte Dinge, dass es schon immer mal wieder sehr unrealistisch erscheint. Dafür ist die Geschichte aber einfach unterhaltsam. Verrückt, aber lustig. Obwohl es teilweise doch ganz schön unrealistisch erscheint, stört dies nicht. Die Autorin hat einen so lustigen Schreibstil, dass dieser alles wieder gut macht.

Der Schreibstil der Autorin ist total angenehm und so lässt sich das Buch sehr schnell durchlesen. Es ist wirklich optimal für ein verregnetes Wochenende, an dem man es sich mit Decke und Tee auf der Couch gemütlich macht.

Fazit

„Killer trinken keine Honigmilch“ ist eine unterhaltsame Geschichte über eine Liebe, die sich etwas anders entwickelt, als dies normalerweise der Fall ist.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Gans oder gar nicht

Massimo Marano
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2011
ISBN 9783492274043
Genre: Romane

Rezension:

Miriam lebt und arbeitet seit einiger Zeit in London, wünscht sich aber nichts sehnlicher, als wieder zurück nach Deutschland zu kehren. Als sie aus beruflichen Gründen einige Tage in Deutschland – sogar bei ihrer Familie – verbringen kann, lernt sie Marcello kennen. Die beiden verlieben sich sehr schnell ineinander.

Als Miriam zurück nach London muss, verabreden sich die beiden, sich möglichst schnell wiederzusehen. Jedoch muss Miriam an dem geplanten Wiedersehens-Wochenende aufgrund eines Projektes nach Los Angeles. Dort lernt sie Christopher kennen, der ihr schöne Augen macht und ihr auch deutlich macht, dass ihn die Entfernung zwischen London und LA nicht abschrecken würde. Zwar findet Miriam ihn interessant, gibt ihm aufgrund ihrer Beziehung zu Marcello eine Abfuhr.

Leider läuft es mit Marcello aber nicht so super. Auf E-Mails antwortet er nahezu nie und telefonisch ist er meist nur sehr kurz angebunden. Miriam aber ist so blind vor Liebe, dass sie für alles eine Ausrede hat.

Als sie kurz vor Weihnachten dann aber zurück nach Deutschland geht, verbringt sie zwar einige nette Tage mit Marcello, aber auch die sind nicht das Wahre. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu spoilern.

Die Grundidee von „Gans oder gar nicht“ ist gar nicht mal so schlecht, allerdings ist die Umsetzung nicht besonders geglückt. Fast alles im Buch geht viel zu schnell. Kaum lernen sich Miriam und Marcello kennen, sind sie schon ein festes Paar. Sie sind gerade einmal wenige Wochen zusammen, da leiht Miriam ihm bereits 10.000,00 €. Als sie gerade einmal das zweite Wochenende miteinander verbringen, da lädt sie ihn schon dazu ein, Weihnachten mit ihr und ihrer Familie zu verbringen… Diese Schnelligkeit ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

Auch der Teil hinsichtlich Christopher fühlt sich beim Lesen oft so an, als wurde da ganz viel in der Geschichte ausgelassen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass ich als Leserin gar nicht an den Entwicklungen beteiligt werde, sondern immer nur die Ergebnisse zu lesen bekomme.

Die Dialoge wirken manchmal als hätte sie ein 12-jähriger geschrieben. Die Charaktere wirken auch nur halbfertig. Miriam selbst wirkt sehr widersprüchlich – auf der einen Seite eine erfolgreiche und intelligente Geschäftsfrau und auf der anderen Seite ein naives Dummchen, wenn es um ihren Marcello geht. Das passt irgendwie gar nicht zusammen. Bei den anderen Charakteren ist es schwierig, überhaupt eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Fazit

Das Buch hätte weitaus mehr Potential gehabt. Die Geschichte von „Gans oder gar nicht“ hätte viel mehr ausgearbeitet werden müssen und auf viele Dinge hätte mehr eingegangen werden müssen. So wie das Buch nun in seiner Endfassung ist, kann ich leider jedem nur raten: Kauft euch lieber ein anderes Buch!

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Harti Hoppel blickt durch

Ben Weber
Fester Einband: 60 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.03.2018
ISBN 9783744855143
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Harti Hoppel ist ein kleines Hasenmädchen, das zwar äußerlich mit dem ein oder anderen Makel ausgestattet ist, sich dafür aber Mut und Klugheit auszeichnet. Harti und ihre Freunde erleben viele Abenteuer in ihrem Wald, bei denen Harti diese Eigenschaften sehr nützlich sind.

Dieses Buch gibt mit drei verschiedenen Geschichten/Kapiteln einen Einblick in Harti’s abenteuerliches Leben. Es zeigt sehr schön, dass Anders-sein gar nichts Schlimmes ist und man sich niemals darauf beschränken lassen und natürlich auch andere nicht darauf beschränken sollte.

Das Buch ist sehr kindgerecht geschrieben und sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen für Kinder von 7 – 10 Jahren geeignet. Besonders Wörter wie „Ameisenpopel“ werden bestimmt viele Kinder auflachen lassen.

Man kann aus diesem Buch einige Weisheiten fürs Leben mitnehmen, die Ben Weber auf angenehme Art in seiner Geschichte vermittelt.

Fazit

„Harti Hoppel blickt durch“ zeigt, dass Unterschieden oft nur oberflächlich sind und das man jedem Lebenwesen unvoreingenommen entgegentreten sollte. Nicht Äußerlichkeiten machen uns aus, sondern dass, was in uns steckt.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Goldkap

Rainer Doh
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Divan, 11.09.2017
ISBN 9783863270421
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich weiß nicht so recht warum, aber es hat irgendwie ziemlich lange gedauert, bis ich so richtig in das Buch hinein gekommen bin. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich und ich konnte mir die jeweiligen Orte gut vorstellen, aber es fehlte mir irgendwie an Nähe zu den Charakteren. Die (Haupt-)Charaktere an sich kommen zwar sehr sympathisch rüber, aber es herrscht doch eine gewisse Distanziertheit.

Für die erste Buchhälfte habe ich sehr lange gebraucht, die zweite Hälfte ging dann aber deutlich schneller voran.

Besonders durch den angeblichen Goldschatz nimmt die Zahl der Verdächtigen immer mehr zu und der Leser tappt sehr lange im Dunkeln. Aber auch die Ermittler haben lange Zeit keine richtige Fährte, bis der Zufall und ein komisches Bauchgefühl Arne auf einen ganz neuen Ansatz bringen.

Das Buch ist eigentlich wirklich spannend, trotzdem konnte es mich insgesamt nicht so richtig überzeugen. Wahrscheinlich weil es eine so lange Anlaufzeit hatte.

Fazit

Die erste Hälfte des Buches habe ich leider als etwas langatmig empfunden, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser verlief, fehlte mir bei „Goldkap“ einfach das gewisse Etwas.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

arwyn yale, ertrunken, flashbacks, krimi, krimikurzgeschichten, krimis, krimis & thriller, kurze bücher, kurzkrimi, lügen über lügen, missbrauch, spannend, stummes mädchen, thriller, vergangenheit

Stumme Narben

Arwyn Yale
E-Buch Text
Erschienen bei null, 11.02.2017
ISBN B06WP4DCH3
Genre: Sonstiges

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

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Hochgradig unlogisches Verhalten

John Corey Whaley , Andreas Jandl
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 24.07.2017
ISBN 9783446257054
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Solomon leidet unter Panikattacken, die sich im Laufe der Zeit so krass gesteigert haben, dass er sich nun seit drei Jahre nicht mehr traut, das Haus zu verlassen. Zu Hause hat er alles, was er braucht. Vor allem fühlt er sich zu Hause sicher. In den letzten drei Jahren hat er es nicht einmal geschafft, den Garten zu betreten.

Lisa ist ein sehr ehrgeiziges Mädchen. Sie hat die besten Noten in der Schule, einen tollen Freund und ein schönes Leben. Ihr Ziel ist ein Psychologiestudium. Sie ist sogar so ehrgeizig, dass sie auf die zweitbestes College zum Studieren will, weil sie sich dort bessere Chancen ausrechnet, die beste Studentin des Colleges zu sein und glaubt, dort weniger Konkurrenz zu haben als auf dem besten College.

Für ihre Collegebewerbung muss sie einen Aufsatz über ihre Erfahrungen mit psychischen Krankheiten schreiben. Da Solomon bis vor einigen Jahren auf dieselbe Schule ging wie sie, hat sie von seinen psychologischen Problemen etwas mitbekommen. Sie findet dann heraus, dass seine Mutter Zahnärztin ist und vereinbart dort einen Termin, um auf diese Weise Kontakt zu Soloman zu bekommen. Denn sie hat sich vorgenommen, dass er das Thema ihres Aufsatzes werden soll. Ihr Plan geht auf und es kommt zu einem Treffen zwischen den beiden. Dies ist etwas ganz Besonderes, denn Solomon verlässt nicht nur nicht das Haus; er hat abgesehen von seiner Familie auch keine sozialen Kontakte mehr.

Auf das erste Treffen folgt ein zweites und ein drittes und so entwickelt sich tatsächlich eine Freundschaft zwischen Lisa und Solomon.

Bei Solomon entsteht sogar der Wunsch nach einem Pool im Garten. Dieser Wunsch ist zwar auch mit Ängsten begleitet – Angst davor, dann doch nicht in den Garten zu gehen und seine Eltern damit zu enttäuschen – doch seine Großmutter macht kurzen Prozess und leitet alles in die Wege.

Nachdem es zwischen ihm und Lisa weiterhin so gut läuft, ist Solomon sogar dazu bereit, Clark, Lisa’s Freund, kennen zu lernen. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und so entwickelt sich auch zwischen ihnen eine tolle Freundschaft. Die drei sind ab dann fast täglich zusammen. Diese Freundschaft gibt Soloman Kraft und bei ihm entsteht mehr und mehr der Wunsch, wieder einmal nach draußen zu gehen. Nachdem Solomon’s Großmutter ihm seinen Pool-Wunsch dann tatsächlich erfüllt hat, schafft er es sogar, das Haus zu verlassen und den Garten zu betreten.

Später erfährt er jedoch, dass die Freundschaft nur auf Lisa’s Aufsatz beruht. Er fühlt sich verraten und betrogen, will Lisa nie wieder sehen, vermisst sie dann aber auf der anderen Seite auch sehr. Seine Familie versucht ihn davon zu überzeugen, dass diese Tatsache als Ausgangspunkt zwar nicht gut ist, dass die Freundschaft aber dennoch echt war und er das nicht wegwerfen soll. Erst ein Schicksalsschlag bringt ihn dazu, sich dann wieder bei Lisa zu melden.

Die Geschichte von Solomon hat mich sehr berührt. Er ist in seiner kleinen Welt gefangen. Zwar fühlt er sich wohl und sicher in ihr, ich glaube aber, dass er das nur deshalb tut, weil er gar nicht weiß, was er verpasst. Als da endlich wieder zwei Menschen von außerhalb in sein Leben kommen, merkt er doch, dass er eingeschränkt ist.

Es ist schon krass zu sehen, wie viel Kraft eine Freundschaft geben und wie sie ein Leben verändern – wie es besser machen kann.

Ob man selbst nun mit Panikattacken zu kämpfen hat oder nicht, dieses Buch zeigt einfach, dass Freundschaft wichtig ist, dass man seine Freundschaften pflegen sollte und wie wichtig es ist, für seine Freunde da zu sein. Manchmal gibt man jemanden so viel dadurch, dass man einfach nur da ist, ohne wirklich etwas zu tun. Das sollte man niemals vergessen.

Der Schreibstil ist so angenehm und die Geschichte so tiefgründig, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich hatte es nach wenigen Stunden durch.

Fazit

„Hochgradig unlogisches Verhalten“ ist ein sehr schönes Jugendbuch über Freundschaft und darüber, wie Freundschaft Berge versetzen kann.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schnee, das Pony aus dem Wald

Marie-Therese Goldmann , Marie-Josephine Goldmann
Flexibler Einband
Erschienen bei PIPMATZ MUSIKVERLAG, 12.12.2016
ISBN 9783981797442
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Claire ist liebevolle Pferdebesitzerin. Ihr Pferd muss jedoch leider aufgrund einer Kolik eingeschläfert werden. Da bricht für Claire natürlich eine Welt zusammen und wegen des enormen Schmerzes, den ihr Verlust auslöst, beschließt sie, dass sie nie wieder ein Pferd haben möchte. Sie möchte nie wieder einen solchen Verlust erleiden müssen.

Genau am 1. Todestag auf ihrem Weg von der Schule nach Hause entdeckt Claire dann ein kleines Pony – Schnee. Schnee steht ganz verlassen und scheu auf einer Koppel. Claire sieht zwar, dass Schnee scheinbar regelmäßig gefüttert wird, sie ist aber dennoch nicht sicher, ob Schnee tatsächlich jemanden gehört, denn das kleine Pony sieht sehr ungepflegt aus.

Diese Begegnung geht Claire einfach nicht mehr aus dem Kopf und so macht sie sich auf die Suche nach dem Besitzer. Schnell findet sie heraus, dass Schnee einer alten Frau gehört, die bereits viel verloren hat und sich daher nicht auch noch von ihrem Pony trennen kann. Leider ist die alte Frau aber auch nicht mehr allzu fit, so dass sie es nicht schafft, sich wirklich um Schnee zu kümmern. Zwar hat Claire sich geschworen, nie wieder ein Pferd haben zu wollen, jedoch tut ihr Schnee so leid, dass sie ihr Vorhaben über Board wirft und der Frau ihre Hilfe anbietet.

Die nächsten Wochen verbringt Claire also überwiegend bei Schnee. Sie gewinnt nach und nach das Vertrauen des Pferdes und bereitet ihm so endlich ein viel besseres Leben.

„Schnee – Das Pony aus dem Wald“ ist zwar ein Jugendbuch, aber dieses Buch ist auch für jeden Erwachsenen geeignet, der Tiere und besonders Pferde liebt.

Claire verfügt in ihrem jungen Alter bereits über so viel Verantwortungsbewusstsein und Hilfsbereitschaft, dass sich viele Menschen ein Beispiel an ihr nehmen sollten.

Die Geschichte ist sehr gut zu lesen. Ich war von der ersten Seite an in das Buch vertieft und musste an ein oder zwei Stellen auch ein paar Tränen verdrücken. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und ich denke, jeder, der schon einmal ein Tier besessen hat, kann sich gut in Claire und ihr Gefühlschaos, dass sie durchlebt als sie Schnee entdeckt, hineinversetzen.

Fazit

Ein sehr schönes Jugendbuch über die Liebe zu Pferden, Verantwortungsbewusstsein, Freundschaft und Hilfsbereitschaft, mit dem auch Erwachsene ein paar schöne Stunden verbringen können.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

gesellschaftskritik, lebensentwürfe, liebe, liebesroman, paris, skepsis

Nur ein Wort

Christina Talberg
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 10.10.2017
ISBN 9783939990420
Genre: Romane

Rezension:

Anna war bisher noch nie so richtig verliebt. Das ändert sich aber als sie Pedro kennenlernt. Auch Pedro findet schnell heraus, dass er Gefühl für Anna hat und so dauert es nicht allzu lang bis die beiden im Bett landen. Das Problem an der Sache ist aber, dass Pedro ein katholischer Priester ist und diese Art der Liebe ihm verboten ist.

Pedro ist nun also zwischen seinen Gefühlen hin- und hergerissen. Nach ihrer gemeinsamen Nacht schreibt er Anna daher einen langen Brief und erklärt ihr, warum die Beziehung nicht funktionieren kann. Noch einmal einige Zeit später kommt es aber natürlich doch, wie es kommen muss und die beiden finden wieder zueinander. Pedro entscheidet sich für die Liebe, auch wenn es ihn sein Amt als Priester kostet.

Anna kommt dazu auch noch etwas schwierigeren Familienverhältnissen. Ihr Vater ist vor einigen Jahren verstorben, ihre Mutter hat mittlerweile ebenfalls eine heimliche Beziehung zu einem Pfarrer, ihre Schwester ist verheiratet und hat ein Kind und führt ein sehr grünes Leben.

Mir gefallen Liebesgeschichten, die anders sind, in denen es nicht nur um die normalen Widrigkeiten des Lebens geht, sondern die Tiefgang haben. Genau das habe ich von diesem Buch erwartet. Diese Erwartung wurde aber nur zum Teil erfüllt.

Anna hat auf mich den Eindruck einer sehr sympathischen jungen Frau gemacht, die das Leben überwiegend mit Humor nimmt. Abgesehen von ihrer Angewohnheit, sich selbst oft „Alte“ zu nennen, mag ich sie sehr gerne. Ihre Schwester Natascha und ihr Schwager Victor gingen mir manchmal aber ein bisschen auf den Zeiger. Ihre Lebensweise und ihr Denken ist mir einfach zu grün, um mich damit zu identifizieren. Auch die Tochter der beiden, Paola, wünscht sich oft ein lockeres Leben. Sie tat mir dahingehend manchmal schon ganz schön leid.

Pedro’s anfängliche Zweifel die Beziehung betreffend, fand ich gut nachvollziehbar. Und auch seine Entscheidung für Anna und gegen das Priester-Sein ist für mich authentisch. Nachdem Anna und Pedro dann aber ganz offiziell ein Paar sind, reden sie zwar ab und zu über das Problem, dass Pedro’s Amt mit sich bringt und er schreibt im Verlauf des Buches auch einen Brief an seinen zuständigen Bischof, aber ob er den Brief auch tatsächlich versendet und wie genau die Antwort ausfällt, das bleibt offen.

Diese ganze direktere Auseinandersetzung zwischen Pedro und der Kirche kommt mir hier einfach viel zu kurz. Pedro hat erst Zweifel, dann kommen die beiden zusammen und dann sind sie halt glücklich zusammen. Da fehlt mir die tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema. Es wirkt mir alles ein bisschen zu leicht.

Fazit

Die Problematik eines Priesters, der sich für die Liebe und gegen sein Amt entscheidet, hätte in „Nur ein Wort“ noch ein bisschen tiefer ausgearbeitet werden können.

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(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

BELLA

Christl Friedl
Flexibler Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Windsor Verlag, 14.10.2016
ISBN 9781627845571
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bella erzählt von ihrem Leben bei ihren Menschen. Sie erzählt von dem langen Weg, den sie zurücklegen musste, bis sie endlich ein schönes zu Hause gefunden hat. Sie erzählt außerdem von ihren Freunden und den Dingen, die schon angestellt hat. Nicht immer kann sie die Reaktionen ihrer Menschen nachvollziehen, denn oft versteht sie nicht, warum besonders ihre Menschin sich so unbegründet aufregt.

Sie appelliert aber auch an Leser, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, sich ein Haustier anzuschaffen, sich dies gut zu überlegen. Denn ein Haustier ist kein Spielzeug, das man einfach wieder weglegen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat.

Das Buch ist sehr liebevoll verfasst und es bringt Kinder (okay, sicher auch viele Erwachsene) an einigen Stellen ganz sicher zum Schmunzeln.

Im Buch sind auch einige Fotos von Bella enthalten, die das Buch schön abrunden.

Fazit

„Bella, das kleine Sockenmonster“ ist ein schönes Kinderbuch, an dem sicher auch die Erwachsenen ihre Freude haben werden.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Beichtkammer

J.P. Conrad
E-Buch Text: 52 Seiten
Erschienen bei neobooks, 19.09.2013
ISBN 9783847651413
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sam, Tom und Amy wurden entführt und gemeinsam in einem Raum eingesperrt. Ihnen ist zunächst nicht klar, warum sie entführt wurden. Sie versuchen herauszufinden, ob zwischen ihnen irgendwelche Gemeinsamkeiten bestehen, finden aber keine.

Es gibt keine direkte Kommunikation zwischen den dreien und dem Entführer. Sie erhalten lediglich zwei Mal mit Computer geschriebene Zettel, gemäß der sie absolut ehrlich zueinander sein und sich ihre schlimmsten Sünden gestehen sollen. Andernfalls droht der Entführer, sie zu töten. Natürlich kommen sie diesen Forderungen nach…

Bis ca. zur Hälfte des Buches hatte ich erst einmal das Gefühl, es könnte noch ein bisschen mehr Spannung vertragen. Sam, Tom und Amy saßen also in dem Raum fest und redeten und überlegten, aber es passierte nicht viel mehr. Mein Wunsch wurde aber erhört und durch eine überraschende Wendung kommt ordentlich Schwung in die Geschichte.

Der angenehme Schreibstil und natürlich auch die Tatsache, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt, tragen dazu bei, dass sich das Buch in Kürze durchlesen lässt.

Fazit

„Die Beichtkammer“ ist ein spannender Kurz-Thriller mit überraschendem Ende – perfekt für ein bisschen Spannung zwischendurch.

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deputy sheriff, feine gesellschaft, gefahr, jaymie zarlin, kalifornien, mike dawson, mor, mord, privatdetektei, privatdetektivin, reiche, santa barbara, spannun, spuren, teenager

Ein schmutziges Spiel

Karen Keskinen , Frauke Meier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.01.2014
ISBN 9783802592140
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Mädchen, Lili, wird vergewaltigt und ermordet. Ein Junge, Danny, wird dafür verhaftet. Jeder ist sich sicher; Danny ist schuldig, denn er wird neben der Leiche entdeckt, voll mit Blut. Jaymie wird folglich von Danny’s Familie engagiert, um den Mord aufzuklären und sie ist sich sicher; Danny ist nicht der Mörder.

Die Ermittlungen führen Jamyie dann also, wie schon im Klappentext steht, in die feine Gesellschaft der Stadt. Wie Jaymie herausfindet, hat jeder von den Personen, mit denen sie spricht, seine eigenen kleinen (Familien-)Geheimnisse. Verdächtig scheinen auf einmal einige Personen. Umso länger die Ermittlungen andauern, umso sicherer ist sich Jaymie, dass Danny das Opfer einer Intrige wurde. Als auch er dann noch ums Leben kommt, ist auch der letzte Zweifel beseitigt.

Als Jaymie der Auflösung dann aber anfängt, näher zu kommen, bringt sie sich selbst dadurch ebenfalls in Gefahr.

Das Buch enthält viele Charaktere, die alle ihre eigenen Geschichten mit sich bringen. Obwohl das Buch aber nur etwas mehr als 400 Seiten hat, wird es durch die vielen Charaktere dennoch nicht überladen. Es ist viel mehr so, dass genau das noch ein bisschen mehr Fahrt in die Geschichte bringt. So viele Personen wirken verdächtig und der Leser wird ständig auf eine neue Fährte gebracht, die sich dann aber auch wieder nicht bestätigt.

Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist wirklich spannend. Durch die vielen Verdächtigen will man unbedingt wissen, wer es denn nun wirklich war, dadurch habe ich das Buch nahezu verschlungen. Bei den aufgedeckten Geheimnissen ist so manche Überraschung dabei.

Leider bleibt allerdings die ein oder andere offene Frage, was doch etwas schade ist.

Fazit

„Ein schmutziges Spiel“ enthält eine ordentlich Portion Spannung. Es ist lange nicht klar, wer denn nun tatsächlich der Mörder ist, so bleibt der Spannungsbogen lange erhalten.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

25 Erzählungen

Franz Kafka
E-Buch Text
Erschienen bei null, 21.06.2011
ISBN B0057GXLTE
Genre: Sonstiges

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comic, entenhausen, fantasy, walt disney

Lustiges Taschenbuch Nr. 499: Der Kolumbusfalter kehrt zurück!

Walt Disney
E-Buch Text
Erschienen bei Egmont Ehapa Media.digital, 10.10.2017
ISBN 9783841393494
Genre: Comics

Rezension:  
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Die 1.000.000 Pfundnote und andere Erzählungen (1 Million Pfundnote)

Mark Twain , Margarete Jacobi , Heinrich Conrad
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 28.02.2014
ISBN 9783730601099
Genre: Klassiker

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Ich bin dann mal was Blödes tun

Mad Köninger
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.10.2017
ISBN 9783744882132
Genre: Humor

Rezension:

Mad Köninger musste während seines Studiums ein Urlaubssemester einlegen, da er aufgrund seiner ADHS-Diagnose sein Studium nicht angemessen durchführen konnte. Er hat sich also deswegen entschieden, an diesem Problem zu arbeiten und sich in eine Klinik zu begeben.

Während seiner Zeit in der Klinik schreibt er dann also dieses Tagebuch. Er schreibt über den Klinikalltag, über Schnitzel und über die Fragen, die die Welt wirklich bewegen – z. B. wie viel Leben eigentlich eine Vampirkatze hat. Er lässt in seine Erzählungen aber so viel schwarzen Humor mit einfließen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil es einfach lustig ist.

In diesem Buch bekommt wirklich fast jeder sein Fett weg.  Man sollte also definitiv ein Freund schwarzen Humors sein, sonst wird man vermutlich nicht allzu viel Freude damit haben. Mein Humor wird hier jedoch ziemlich genau getroffen und daher kann ich diesem Buch einfach nur 5 Sterne geben. Die Welt hat genug Menschen, die anderen immer nur in den Arsch kriechen will, wir brauchen mehr Mad Köningers!

Fazit

Wer schwarzen Humor mag, der wird dieses Buch bestimmt lieben! Mad Köninger nimmt sich selbst und andere nicht ganz so ernst und hat mich so manches Mal zum Lachen gebracht.

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50 millionen euro, aktien, double, entführung, erpressung, familie, geschäftstüchtig, geschwafel, herrlich sarkastisch, humo, humor, krimi, lösegeld, satire, ute haese

Die Soßenhobel-Mafia

Ute Haese , Torsten Prawitt
Flexibler Einband: 150 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 24.10.2014
ISBN 9789963525492
Genre: Comics

Rezension:

Familie Pipke hat Geldsorgen. Und wie könnte man diese Geldsorgen besser beseitigen als durch die Entführung des eigenen Chefs? Allerdings müssen Sabine und Peter Pipke bald feststellen, dass bei so einer Entführung doch das ein oder andere schiefgehen kann. Die Entführung an sich klappt zunächst noch ohne Probleme und so geht es ganz schnell, dass Herr Dr. Döllinger sich in einem Zimmer auf dem Dachboden der Pipke’s wiederfindet. Sein neues zu Hause auf Zeit. Bis dahin verlief alles nach Plan.

Die Pipkes wenden sich dann an die Soßenhobel-Firma, deren Vorstandsvorsitzender Dr. Döllinger ist, um dort ihr Lösegeld zu fordern. Dr. Döllinger macht den beiden anschließend jedoch klar, wie abwegig die geforderte Summe doch ist, da es um die Firma nicht gut bestellt ist, also nehmen Peter und Sabine erneut Kontakt mit der Firma auf, um die Lösegeldforderung zu reduzieren. Was sie aber nicht wissen – die Entführung sowie die ursprüngliche Forderung wurden bereits publik und die Aktie der Firma schoss dadurch in die Höhe. Anstatt also erleichtert über die niedrigere Forderung zu sein, wird diese schlicht abgelehnt. Damit haben Peter, Sabine und Dr. Döllinger natürlich nicht gerechnet.

In der Soßenhobel-Firma besteht das Interesse nun in erster Linie darin, die Aktie oben zu halten. Anstatt also darüber nachzudenken, wie der Vorstandsvorsitzende aus seiner Situation befreit werden kann, schmiedet die Führungsriege lieber einen Plan, wie man mit Hilfe eines Doppelgängers den Anschein erwecken kann, Dr. Döllinger freigekauft zu haben.

„Die Soßenhobel-Mafia“ ist herrlich satirisch. Der Einstieg auf den ersten paar Seiten fiel mir etwas schwer. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Peter und Sabine, Dr. Döllinger und den Mitarbeitern der Firma erzählt. Insbesondere Dr. Döllinger hat eine etwas gehobenere Ausdrucksweise und die Teile des Buches, in denen dies besonders deutlich wird, lassen sich etwas komplizierter lesen.

Zwar sind die Handlungen der Personen alle etwas übertrieben (so gehört es sich ja auch für Satire), aber vom Grundsatz her ist es durchaus vorstellbar, dass der Erfolg einer Firma vor die Rettung eines Menschenleben gestellt wird.

Das Buch lässt sich – nach dem etwas schwerfälligen Anfang – sehr gut lesen und hält auch den ein oder anderen Lacher parat. Leider hat das Ende etwas geschwächelt. Da ging alles etwas zu schnell und es blieb die ein oder andere offene Frage, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte.

Fazit

„Die Soßenhobel-Mafia“ ist ein schöner bissig-satirischer Roman, der trotz seines etwas überstürtztem Ende für viel Unterhaltung sorgt.

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Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Liebesromane

Rezension:

Posy erbt nach dem Tod ihrer Chefin deren Buchladen. Das Erbe ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass Posy den Laden innerhalb von zwei Jahren wieder so zum Laufen bringt, dass er gutes Geld abwirft. Schnell wird ihr und ihren Freunden/Kollegen klar, dass der Laden ein Alleinstellungsmerkmal braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Dieses Alleinstellungsmerkmal soll dann daraus bestehen, dass der Laden ausschließlich Liebesromane verkauft.

Sebastian, der Enkel der Verstorbenen, mischt sich ständig in die Planung der Neueröffnung des Ladens ein. Von der Idee, sich auf Liebesromane zu spezialisieren, hält er nichts – er möchte eine Krimibuchhandlung. Posy’s Versuche, dagegen anzureden, nimmt er nicht einmal richtig wahr. Da Sebastian eine eigene Firma und viel Geld hat und Posy dann zur Neueröffnung jemanden seines Personals zur Verfügung stellt, gibt sie ihre Widersprüche irgendwann auf. Sie tut so, als würde sie tatsächlich planen, eine Krimibuchhandlung zu eröffnen, um so die Vorteile durch Sebastian zu nutzen. Tatsächlich plant sie aber weiterhin, ihre Liebesromanbuchhandlung zu eröffnen.

Das Verhältnis, das zwischen Posy und Sebastian besteht, ist ein komisches. Die beiden kennen sich schon von klein auf und ihr Umgang miteinander ist nicht gerade von Freundlichkeit geprägt. Sebastian wirkt mega arrogant. Er lässt Posy sehr oft sogar nicht einmal ausreden und wenn er sie anspricht, nennt er sie stets bei ihrem Nachnamen. So arrogant er in seinem Verhalten sehr oft wirkt, so nervig finde ich manchmal Posy’s Reaktion hierauf, denn sie lässt es sich gefallen.

Die Geschichte handelt dann in erster Linie davon, wie die Idee der Spezialisierung entsteht und wie die Planung und Renovierung verläuft. Das Buch endet dann mit dem Tag der Neueröffnung. Ich finde es zwar toll, das Bücher in diesem Buch eine so zentrale Rolle spielen, aber ich hätte mir hier noch gewünscht, dass man auch einen Einblick erhält, wie es mit dem Laden dann weitergeht. Posy steckt so viel Arbeit und Mühe in die Neueröffnung und ich finde es total schade, dass der Leser überhaupt nicht erfährt, ob sich die viele Arbeit denn auch gelohnt hat. Und natürlich wäre es vor allem auch schön gewesen, zu wissen, ob der Umsatz innerhalb der zwei Jahre dann auch wie gewünscht gesteigert wurde.

Am Ende des Buches erfolgt außerdem noch eine Erklärung für Sebastian’s unangebrachtes Verhalten. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten. Die Erklärung, die aber gegeben wird, die finde ich doch ganz schön schwach. Und auch an sich ging mir am Ende alles zu schnell. Es wirkte dann ein bisschen so, als wollte die Autorin schnell fertig werden. Außerdem war das Ende auch sehr vorhersehbar.

Fazit

Dieses Buch hat die ein oder andere Schwachstelle und besonders das Ende wäre noch ausbaufähig geworden. Insgesamt ist es aber dennoch eine nette Geschichte, die sich durch einen angenehmen Schreibstil gut lesen lässt.

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familiendrama, mord, psychothriller, vergangenheitsbewältigung, zwillinge

Schläfst du noch?

Kathleen Barber , Maria Zettner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453422087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Josie’s Vater wurde vor einigen Jahren ermordet und der Nachbarsjunge wurde für diesen Mord verurteilt und verhaftet. Die Beweislage war jedoch etwas dürftig, so dass sich eine Journalistin entschließt, den Fall selbst noch einmal zu untersuchen. Ihre Ergebnisse und Fortschritte dokumentiert sie in ihrem „Wiederaufnahme“-Podcast.

Josie’s Mutter begeht dann auch noch Selbstmord, so dass Josie zur Beerdigung zurück in ihre Heimat zurückkehren muss. Dort wird sie mit dem gesamten Umfang ihrer Vergangenheit erneut konfrontiert. Da ist nicht nur die Sache mit dem Podcast, sondern auch noch ihre Zwillingsschwester, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat.

Der Grund für diesen Kontaktabbruch liegt zum einen darin begründet, dass Josie’s Schwester Lanie damals ihre Zeit lieber mit Drogen verbrachte und ihrer Familie dadurch das Leben schwer gemacht hat. Zum anderen wird öfters angedeutet, dass Lanie irgendetwas getan hat, was Josie ihr nicht verzeihen konnte. Als dann später aufgelöst wird, was Lanie so unverzeihliches getan hat, war ich doch etwas… enttäuscht wäre jetzt zu übertrieben ausgedrückt, aber an der entsprechende Stelle hatte ich einfach irgendwie etwas anderes, krasseres erwartet.

Während der Zeit in ihrer alten Heimat lebt Josie bei ihrer Tante. Ihre Mutter, die sich ja nun das Leben nahm, hatte auch früher immer mit psychischen Störungen zu kämpfen. Als Josie nun wieder zurück ist und sich auch die Beziehung zu ihrer Schwester wieder etwas aufbaut, stellt sie fest, dass es im Verhalten ihrer Schwester gewisse Ähnlichkeiten zu dem Verhalten ihrer psychisch kranken Mutter gibt. Durch diese Auffälligkeiten gepaart mit dem Podcast entstehen bei Josie eine Unsicherheit was den tatsächlichen Mörder ihres Vaters betrifft.

Am Ende bringt der „Wiederaufnahme“-Podcast tatsächlich ans Licht, dass nicht der Nachbarsjunge der Mörder war, sondern eine Person, mit der wohl nahezu kaum jemand gerechnet hat…

Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, allerdings bin ich nicht so ganz sicher, ob das Genre „Thriller“ hier wirklich voll zutreffend ist. Es wird zwar ein Mord aufgeklärt und das Buch ist durchaus spannend, aber Thriller trifft es meiner Meinung nach doch nicht so ganz. Ich würde es eher als eine Art Mischung aus Familiendrama und Thriller nennen.

Zwischendurch gibt es im Buch immer wieder Rückblenden. Allerdings sind diese etwas unglücklich ins Buch eingebaut wurden. Es wird nicht immer sofort deutlich, dass es sich um eine Rückblende handelt, da es keine Zwischenüberschriften oder ähnliches gibt. Sie werden einfach nur durch einen neuen Absatz abgetrennt. Das macht es manchmal schwierig zu erkennen, dass man gerade eine solche Rückblende liest. Mich hat es jedenfalls das ein oder andere mal durcheinander gebracht, bis ich erkannt habe, dass der Teil, den ich gerade lese, nichts mit der Gegenwart zutun hat. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich mag ich Rückblenden.

Auch wenn sich der Spannungsbogen eher langsam aufbaut, rätselt man doch bis zum Ende, wer nun tatsächlich der Mörder war. Meine Vermutung, die ich sehr schnell hatte, hat sich dann aber letztlich doch nicht bestätigt. So etwas finde ich immer sehr gut – wenn man sich eigentlich sicher ist, wer es war und dann doch total daneben liegt.

Fazit

Ein spannendes Buch, das zwar durch die Rückblenden manchmal etwas verwirrt, insgesamt aber durch seinen angenehmen Schreibstil und einer gut ausgearbeiteten Geschichte durchaus überzeugen kann.

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Heute fängt der Himmel an

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.08.2017
ISBN 9783734102899
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Klappentext des Buches hat mich angesprochen, da er nicht nach 0815-Liebesgeschichte klingt. Ich mag Liebesromane sehr gerne, besonders dann, wenn sie etwas Besonderes sind. Sie setzen sich damit dann einfach aus der Masse der Romane ab. Das ist bei diesem Buch absolut der Fall.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Beziehung von Emily’s Großelter – Margarete und Peter. Die beiden lernten sich während des zweiten Weltkrieges kennen. Zu dieser Zeit war Peter ein Kriegsgefangener in Amerika. Die Beziehung der beiden wurde nicht geduldet, so dass sie sich stets heimlich treffen mussten. Als Peter nach dem Krieg aus der Gefangenschaft entlassen wurde, erfahren sowohl Maragert’s als auch Peter’s Familie von der Beziehung der beiden. Da keine der Familien damit einverstanden ist, tragen beide Seiten ihren Teil dazu bei, dass Margaret und Peter nicht wieder zueinander finden.

Im Buch geht es aber auch um die Beziehung zwischen Emily (Margart’s und Peter’s Enkeltochter) und ihrem Vater Victor (der Sohn der beiden). Victor hat seine Frau und seine Tochter verlassen, als Emily noch ein kleines Mädchen war. Er versucht zwar, sich ihr wieder anzunähern, doch die Verletzung bei Emily sitzt noch sehr tief. Die Wut auf ihren Vater ist noch immer ihr ständiger Begleiter.

Nachdem Margaret gestorben ist, erhält Emily ein Gemälde, das ihre Großmutter in jungen Jahren zeigt. Emily sowie auch ihr Vater wissen nichts von Peter. Der Schmerz von Margaret war immer zu groß, um über ihre große Liebe zu sprechen. Nachdem Emily jedoch dieses Gemälde erhält, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Vater auf die Suche nach Informationen zu diesem Gemälde. Stück für Stück decken sie so die tragische Geschichte von Margaret’s und Peter’s Liebe auf. Aber auch Emily und Victor fangen an, sich einander wieder anzunähern.,

Auch hat Emily hat noch mit weiteren „Geistern“ ihrer Vergangenheit zu kämpfen und während sie auf der Suche nach Antworten bzgl. ihrer Großmutter ist, erkennt sie, dass sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, um bereit für eine unbeschwerte Zukunft zu sein.

Im Grunde handelt „Heute fängt der Himmel an“ also von drei Beziehungskonstellationen, die alle miteinander verbunden sind. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, dies alles so im Buch unterzubringen, dass die Geschichte dennoch übersichtlich und nachvollziehbar bleibt.

Hauptsächlich wird die Geschichte aus Emily’s Sicht erzählt, zwischendurch gibt es aber immer wieder Rückblicke, die zeigen, wie es Peter erging und wie sein Leben verlaufen ist. Durch Emily’s Fortschritte auf der Suche nach Klarheit und diese Rückblicke, entsteht nach und nach das Bild ein sehr tragischen und berührenden Liebesgeschichte.

Der Schreibstil ist so angenehm und die Geschichte so spannend, dass es schwer ist, das Buch aus der Hand zu legen. Zwar ist von Anfang an klar, dass es für Margaret und Peter kein Happy End geben wird – Margaret ist ja bereits verstorben – aber für mich entstand beim Lesen schnell die Hoffnung, dass es wenigstens zu einer Wiedervereinigung zwischen Peter, Emily und Victor kommt. Wobei „Wiedervereinigung“ eigentlich das falsche Wort ist, die drei haben sich ja nie kennengelernt. Ich habe mich beim Lesen das ein oder andere Mal wie auf einer Gefühlsachterbahn gefühlt – Hoffnung, Bedauern, Mitleid, Freude, alles war dabei.

Am Ende des Buches sollte man die Erkenntnis mitnehmen, dass es niemals zu spät für eine zweite Chance ist. Außerdem sollten manche Dinge nicht ungesagt bleiben. Irgendwann hat man die Chance verpasst und wird es vielleicht ewig bereuen.

Fazit

„Heute fängt der Himmel an“ ist eine tragische Geschichte über eine Liebe aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Liebende, deren Beziehung von den Familien nicht geduldet und zerstört wurde. So traurig und berührend die Geschichte aber auch ist, zeigt sie doch, dass man die Hoffnung niemals aufgeben sollte.

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