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200 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Kukolka

Lana Lux
Fester Einband: 375 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 18.08.2017
ISBN 9783351036935
Genre: Romane

Rezension:

Über 375 Seiten beeindruckt dieser Debütroman, der die Geschichte von Samira erzählt.

Semira ist sieben Jahre auf und wächst ein einem Waisenhaus auf. Das Leben dort ist hart. Da sie nichts anderes kennt, hat es akzeptiert. Sie hält sich an die Regeln, im Gegensatz zu ihrer Freundin Marina. und bunkert Brotrinden unter ihrer Bettdecke.

Die Waisenkinder träumen davon adoptiert zu werden. Ihre Freundin Marina schafft es und verspricht Samira nach Deutschland nachzuholen.
Dies geschieht nicht, so dass Samira sich auf den Weg nach Deutschland macht. Schon am Bahnhof scheitert sie, wird von einem „netten Rocky“ aufgegriffen und lebt mit anderen Kindern in einem schäbigen Haus. Von nun an bettelt sie. Obwohl das Haus mehr als schäbig ist, ist Samira glücklich. Sie hat ein eigenes Sofa und eine ältere Freundin.

Tatsächlich stumpft sie hier bereits ab.

Rocky nennt sie Kukolka „Püppchen“, die aufgrund ihres Äußeren von vielen als niedlich betrachtet wird.

Die Charles Dickens Atmosphäre hält nicht sehr lange an.

Kukolka träumt weiter davon nach Deutschland zu kommen.

Von dem schäbigen Haus geht es weiter zu Dima, der letztendlich mit ihr nach Berlin geht. Er richtet sie zur Prostituierte ab und nun beginnt Kukolkas Weg als Prostituierte. Durch Menschenhändler wird sie weiter gereicht. Mit 13 Jahren hat sie bereits mehrere Freier täglich, ihr 14. Lebensjahr verbringt sie bernebelt durch Tabletten.

Die Bilder sind für den Leser heftig. Oder auch einzelne Sätze beeindrucken und machen fassungslos:

"Ich wurde so ein bisschen wie unsere Waschmaschine. Ganz viele Programme, alle laufen automatisch ab."

Das muss man aushalten können. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Die Nüchternheit mit der die Geschichte erzählt wird, trägt dazu bei.

Man hofft stets, dass die Raserei auf den Abgrund gestoppt wird. Dass die verzweifelte Suche nach Liebe erfüllt wird.

Und dass es ein Happy End geben wird.

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(76)

134 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Menschen, die es nicht verdienen

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Ursel Allenstein
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2016
ISBN 9783499271083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Normalerweise gehen schnelle Veröffentlichungen eines Autors irgendwann zu Lasten der Qualität. Nicht bei diesem Autorenpaar. Seit 2010 erscheinen in knapper Reihenfolge die Thriller um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergmann. Dieser ist recht speziell und kommt über den Tod seiner Familie, die er im Tsunami verlor, nicht hinweg. Seine Sexsucht ist ein Symptom seiner Verletzbarkeit, die er nicht zugeben will.

Ursprünglich dachte ich, dass die jeweiligen Neuerscheinungen gelesen werden können, ohne die Vorgängerbücher zu lesen. Dann würde der Leser aber die Entwicklung des Teams und von Sebastian Bergmann verpassen. Unwichtig ist das nicht.

In einem Interview las ich einen Satz der Autoren, der sinngemäß so lautete: „Ein gesellschaftliches Statement? Nein, das wollten wir mit dem Buch nicht abgeben. Wir fanden einfach den Mord an sich so schön.“

Aha, ein Autorenpaar, welches seine Morde mag……

In diesem Buch geht es um die Morde an Dokustars. Sie müssen einen Test ablegen, bei nicht bestehen werden sie ermordet. Der Mörder will damit anprangern, dass diese „Stars“ als Vorbild dienen könnten, aber keine sind, weil sie dumm sind. So mordet er fleißig durch die Gegend und ändert auch seine Vorgehensweise.

Die Reichsmordkommission ermittelt und Sebastian Bergmann unterstützt, wobei er sich in Lebensgefahr begibt.

Die Entwicklungen im Team bekommen im Buch ihren Raum und mit einem Cliffhanger endet das Buch und macht wieder einmal Appetit auf meeeehr. Nehme ich das aktuelle Schreibtempo der beiden Autoren als Grundlage, so freue ich mich schon auf das neue Buch im Herbst 2016.

Das Buch ist in Deutschland keine zwei Wochen auf dem Markt und ich habe es sehr sehr zügig gelesen. Die Krimihandlung ist interessant und die Handlungsstränge sind spannend. Die Entwicklungen im Team sind so das kleine Schmankerl obendrauf, die mich das Buch haben sehr schnell durchlesen lassen.

Unbedingt lesen!!!

Der Vollständigkeit halber führe ich bisherigen Sebastian Bergmann Bücher in der Reihe ihres Erscheinungsdatum auf:

Band 1:          Der Mann, der kein Mörder war (erschienen 2010)

Band 2:          Die Frauen, die er kannte

Band 3:          Die Toten, die niemand vergisst

Band 4:          Das Mädchen, das verstummte

Band 5:          Die Menschen, die es nicht verdienen

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578 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 85 Rezensionen

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Altes Land

Dörte Hansen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaus, 16.02.2015
ISBN 9783813506471
Genre: Romane

Rezension:

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

Welch eine Wohltat ist dieses Buch, nachdem ich über Wochen versuchte mit dem Buch von „Jennifer Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen“ warm zu werden. Die Autorin erlebte ich auf der Frankfurter Buchmesse und wurde richtig neugierig auf ihr Buch. Ein Buch, das mich leider nur langweilte. Ein Platz auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis ist kein Garant für ein gutes Buch. Nach 61 Seiten und etwas quer lesen gab ich auf. Es blieb der Eindruck, dass aus diesem Thema so viel hätte gemacht werden können. Dass das Buch von Seite 1 an mit dem Gedanken im Hinterkopf an einen Buchpreis X geschrieben wurde. Schade!

Wie immer im Herbst und um die Weihnachtszeit herum, gelüstet es mich nach kitschigen Büchern. Letztes Jahr las ich tatsächlich eines von Jojo Moyes. Asche über mein Haupt.

Irgendwie erwartete ich ein gefühlskitschiges Buch, als ich „Altes Land“ in die Hand bekam. Wie ich darauf aufmerksam wurde, weiß ich heute nicht mehr.

Die knorrige, aber auch liebenswerte, Vera nimmt gezwungenermaßen ihre Nichte auf. Beide sind Einzelgängerinnen die, in dem Haus mit der eigenen Geschichte, als Geflüchtete ihre Heimat finden. Die Beschreibung der Gegenwart wird mit Rückblenden unterbrochen, die die Geschichte von Vera, Annas Mutter und der des Hauses beschreiben.

Angesiedelt auf dem Land hätte die Geschichte richtig ins kitschige abgleiten können. Dem ist nicht so. Natürlich wird die Landromantik auch berücksichtigt. In Beschreibung eines gefeuerten Journalisten, der sich in dem Ort nieder lässt und nun mehr ein Leben mit Schilderungen aus der „Landlust“ leben möchte, statt als Stadtmensch. Hierbei macht er sich zum Gespött der Bewohner und diese Landleben Parodie genoss ich sehr.

Das Buch ist ganz, ganz großes Erzählkino!  Es beschreibt Gefühle, ohne Gefühle zu beschreiben. (Ist verständlich, was ich meine?) Nicht zu verwechseln mit Kitsch.

Zwischendurch, so vollkommen unerwartet, taucht ein Satz auf, der so tief ins Gefühl geht, dass ich schier das Atmen vergesse.

Manchmal ist es sarkastisch geschrieben, was ich sehr mag.

Das Buch beinhaltet 287 Seiten, die satt machen. Gefühlsmäßig satt. Man legt es beendet zur Seite und fühlt sich anders als zu Beginn des Buches. Satt, zufrieden mit einem Lächeln auf den Lippen. Das bewirkt bei mir der oben genannte Schreibstil, die Verwendung von Vergleichen und Metaphern, aber auch der Inhalt.

 


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241 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

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Totenfang

Simon Beckett , Sabine Längsfeld , Karen Witthuhn
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783499255052
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.

Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.

Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverhohlener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut…

Mit der lang erwarteten Fortsetzung seiner David-Hunter-Serie legt Bestseller-Autor Simon Beckett erneut einen Thriller der Meisterklasse vor. Das Buch erscheint als Weltpremiere zuerst in deutscher Sprache.

6 Jahre ist es her, dass der letzte Roman um David Hunter erschienen ist. Kaum mag ich mich noch an den Band aus dem Jahr 2010 erinnern, außer, dass er etwas langatmig und nicht so spannend war.

Der Band „Totenfang“ lässt sich lesen, ohne dass man die Vorgänger unbedingt gelesen haben muss. Mehrmals wird erwähnt, wer ihm den Messerstich, und damit den Verlust seiner Milz, beigebracht hat und der Name Grace Strachan wird genannt (Kalte Asche).

Als ich das Buch in die Hand nahm, dachte ich erst: „554 Seiten, ein dicker Schmöker“. Das ist dieser Thriller wirklich, doch muss ich betonen, dass ich mich nicht einen Moment gelangweilt habe. Als ungefähr auf Seite 140 ein Leichenteil gefunden wird, dachte ich erst: Wie, um bis dahin zu gelangen, müssen so viele Seiten geschrieben werden? Ich merkte nicht, dass ich bereits so viel gelesen hatte.

Die Handlung ist nicht so schnell erzählt. Der reiche 31-jährige Leo Villiers ist verschwunden. Er soll eine Affäre mit der verschwundenen Emma Darby gehabt  und sie ermordet haben und sich anschließend selber umgebracht haben. Als eine Männerleiche gefunden wird, die nicht mehr komplett ist, bezeugt sein einflussreicher Vater, dass diese Wasserleiche sein Sohn ist

Kurz darauf (auf der ca. angesprochenen Seite 140) wird ein Fuß im Wasser gefunden, der nicht zu der Leiche vom angeblichen Leo Villiers gehört.

Wer ist die Leiche? Wie steht sie im Zusammenhang mit dem verschwundenen Leo Villiers und der verschwundenen Emma Darby?

Weitere Leichen werden gefunden. Natürlich obduziert David Hunter sie und die unappetitlichen Beschreibungen muss man teilweise aushalten können. Mich störten sie nicht, sie gehören zum Buch dazu.

Die Backwaters scheinen ein besonderes Gebiet zu sein, in dem viel gemordet wird. Durch verschiedene Mörder? Durch einen Mörder? Wie entsteht der Zusammenhang zu einem vor ca. 20 Jahren verschwundenen kleinen Mädchen?

Die Lösung gibt es selbstverständlich am Ende des Buches. Bis dahin ist es ein spannend geschriebener Thriller, mit detaillierten Beschreibungen aus der Tätigkeit eines Anthropologen, die manch einem vielleicht vorrübergehend den Appetit nehmen. Vielleicht.

Die Morde werden schlüssig aufgeklärt und das Buch wartet am Ende mit einem Cliffhanger auf, der Neugierde auf Band 6 weckt.

Wenn es bis zu dessen Erscheinung allerdings ebenfalls 6 Jahre dauert, haben die Leser diesen sicherlich bis dahin vergessen.

 

Folgend die Titel der David Hunter Reihe:

Band 1: Die Chemie des Todes (2006)

Band 2: Kalte Asche (2007)

Band 3: Leichenblässe (2009)

Band 4: Verwesung (2010)

Band 5: Totenfang (2016)

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Im Grab schaust du nach oben

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 27.04.2017
ISBN 9783651025189
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Böllerschüsse und Blaskapelle am Friedhof des idyllisch gelegenen Kurorts: Eine schöne Beerdigung, sagen alle, die danach ins Wirtshaus gehen. Nur schade, dass Kommissar Jennerwein gleich wieder weg musste, aber wegen dieses G7-Gipfels im Kurort sind alle Ordnungskräfte im Sondereinsatz. Dabei verliert gerade ein Mörder zwischen Polizeiabsperrungen und Anti-Gipfel-Demonstranten sein Opfer aus den Augen, ein schicksalhafter Schuss fällt, und das Bestatterehepaar a.D. Grasegger findet Verdächtiges auf dem Friedhof. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Jennerwein, dass nichts von Dauer ist – nicht einmal die Totenruhe…

Ich bleibe dabei: Regionalkrimis werden von mir nicht mehr gelesen. Die einzige Ausnahme sind die Alpenkrimis von Jörg Maurer mit dem Hauptkommissar Jennerwein. Auch wenn es nicht ausgesprochen wird, so weiß inzwischen ein jeder Leser, dass die Bücher in Garmisch Patenkirchen spielen.

Der Verlag folgt wieder der Routine und packt dieses Buch ebenfalls in einen (kitschigen) hellblauen Einband. Man will den Alpenkrimi einfach kein neues Gewand geben?

Wie bei den Vorgängerbüchern beginnt ein jedes Kapitel mit einer Tierabbildung über der Seitenzahl. Dieses Mal ist es ein Hahn. Irgendwie mag ich diese Feinheiten.

Es ist schwierig auf die Handlung des Buches im Detail einzugehen, ohne zu viel zu verraten. Wer ist der Tote im Sarg, der seine Beerdigung bis ins Detail plante?

Gibt es Zwischenfälle durch den G7-Gipfel? Ist das der Handlungsschwerpunkt?

Ich verrate nichts. Außer: Das Buch ist mit seinen 3 Kapiteln und den 405 Seiten sehr schnell gelesen. Zwischendurch habe ich über einige Beschreibungen sehr lachen müssen.

Als in einer Rückblende Mozart ins Spiel kam, der Asyl in einem Kloster fand, dort jahrelang an einem Weihnachtslied komponierte, dies fertig stellte und die alten komponierten Überreste an Wagner verkaufte – da wusste ich nicht, ob ich dem Jörg Maurer mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen sollte. Oder lachen sollte, denn dieser Einfall war mehr als schräg.

Ich entschied mich für letzteres.

Ohne zu viel von der Handlung zu verraten, so sei gesagt: Die Grasseggers tauchen im  Buch wieder auf. Ebenfalls Karl Swoboda, der im Ort gar Erpressungen durch Steuer CDs vermutet und mit der italienischen Familie etwas vom Kuchen abhaben möchte.

Das Buch lässt sich schnell lesen und amüsierte mich mit einigen Szenen oder Sätzen. Trotzdem wurde ich mit der Handlung nicht so recht warm. Dazu vermisste ich die satirischen Betrachtungen von Personen oder Gegenständen, die in anderen Büchen zuvor häufiger als Stilmittel eingesetzt wurden. Für mich waren sie immer das Tüpfelchen auf dem I.

Die Episode über Mozart macht das nicht wett. Es gibt Bücher um Kommissar Jennerwein, die gelungener sind.

Ach ja, dieses Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger, was für diese Buchreihe sehr ungewöhnlich ist.

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(86)

156 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Im Wald

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548289793
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen.
Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes.
Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit.
Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand.
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.
Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?
Nele Neuhaus fängt die trügerische Dorfidylle Rupperthains ein, in der das Ermittlerduo in ihrem achten Fall ermittelt.
Der neue Bücher Bestseller der bekannten Krimi-Autorin schafft durch die Beschreibung von Originalschauplätzen und der Skizzierung des Dorflebens eine dichte Atmosphäre.
Die Verbrechen erschüttern diese Idylle und werden in diesem Buch zu Bodensteins persönlichstem Fall.
Mit dem Taunus-Krimi landet die deutsche Schriftstellerin erneut auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.

Die Handlung ist auf den ersten Blick überschaubar. In dem Ort Ruppertshain  brennt ein Wohnwagen ab, eine Leiche wird darin gefunden. Ruppertshain ist der Ort, in dem Oliver von Bodenstein aufgewachsen ist. Er ermittelte gemeinsam mit seiner Kollegin Pia Sander vom K11 in den vergangenen Taunus Krimis.

Kurz darauf gibt es weitere Tote und Oliver von Bodenstein sieht einen Zusammenhang zu einem Vermisstenfall aus seiner Kindheit.

So weit so gut. Dies können Grundlagen für die zwei Handlungsstränge sein und auch für Spannung sorgen.

Könnten.
Tatsächlich tritt das Gegenteil ein. Obwohl dem Buch ein Glossar über die einzelnen Personen beigefügt ist, erhält man fast das Gefühl von den vielen Namen, Erlebnissen der Vergangenheit und wer mit wem verwandt ist, erschlagen zu werden. Nur aufgrund dessen muss das Buch konzentriert gelesen werden.

Die Grundidee des Buches ist sicherlich gut, trotzdem enttäuschte es mich. Definitiv ist es eines der schwächsten Bücher aus der Reihe. Ich hatte das Gefühl, dass es künstlich auf 553 Seiten gedehnt wurde.

Häufig wird auf das Vorgängerbuch mit seinen Kontrahenten verwiesen, was ungewohnt ist.

Im Grunde kann man das Buch folgend zusammenfassen:

Handlung 1 in der Gegenwart: Rätsel, sprich Morde, werden gelöst.

Handlung 2 aus der Vergangenheit: Wird gelöst

Ständige Selbstzweifel Oliver von Bodensteins: In der Menge überflüssig

Viele Seiten werden zusätzlich mit seinen ständigen Selbstzweifeln gefüllt. Dermaßen gefüllt, dass sie ein eigenes, kleines Büchlein füllen könnten. Warum sich diese so häufen, erschließt sich mir nicht wirklich, wobei ich wieder bei dem Thema bin: Das Buch wurde künstlich in die Länge gezogen.

Oder soll damit sehr deutlich sein immer währender Ausstieg angedeutet werden?

Durch diese ständigen Selbstzweifel kam ich aus dem Lesefluss heraus.

Irgendwann erreichte ich den Punkt, an dem mich das Buch nur noch langweilte und ich nur dabei blieb, um die Auflösung zu lesen. Das ist wirklich schade, denn die Vorgänger waren teilweise sehr gut geschrieben.

Schade um den größten Teil der Lesezeit.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

abenteuer, alltag, biografie, erfahrungen, fernweh, kapitän, kapitän-in, matrosen, schiffe, schifffahrt, seefahrt, seemann, sturm, sucht (alkohol), verlag: ankerherz

Sturmwarnung

Stefan Krücken , Hans Baltzer , Andree Kaiser , Jürgen Schwandt
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Ankerherz Verlag, 15.04.2016
ISBN 9783945877005
Genre: Biografien

Rezension:

Betrachtet man das Buchcover überliest man schnell, dass dieses Buch von Stefan Krücken geschrieben wurde und untertitelt ist mit: „Das aufregende Leben von Kapitän Schwandt“.

Wer ist Stefan Krücken? Er ist ein Journalist, der 2009 den Ankerherz Verlag gründete. Zu Beginn schrieb er die Bücher selbst, inzwischen sucht er eher die Themen.

Der Verlag veröffentlicht Geschichten von besonderen Menschen. Geschrieben von Journalisten. So entstand auch „Sturmwarnung“, geschrieben von Stefan Krücken.

Wer ist Kapitän Schwandt? Er fiel mir auf Facebook auf, auf der er eine eigene Seite betreibt und klar Stellung zu vielen Themen bezieht. Insbesondere in Bezug auf AfD und Rechtsextremismus. Dabei folgten ihm gute 155.000 Menschen. Seine Beiträge waren fundiert und ich bewunderte, dass er in seinem Alter noch so am Geschehen teilnahm.

Einigen mag er durch seine Kolumnen aus der Hamburger Morgenpost bekannt sein.

Aufgrund von Krankheit hat er sich aus dem öffentlichem Leben zurückgezogen.

Der Klappentext bezeichnet dieses Buch als Biografie, was es definitiv nicht ist. Das Buch umfasst 189 Seiten, inklusive der Danksagung, den Fotos und dem Bonusmaterial der Kolumnen der Morgenpost, die Kapitän Schwandt schrieb. Recycled halt.

Es bleiben, nach Abzug der Fotos und des Bonusmaterials, gerade 120 Seiten übrig. Diese sind sehr großzügig gedruckt und in 7 Kapitel unterteilt.

Nein, dieses Buch ist keine Biografie, sondern eine Sammlung von Anekdoten, die ein alter Seemann dem Journalisten erzählt hat. Mit einem Augenzwinkern erzählt und mit sehr schönen Fotos versehen ist das Buch ein Bilderbuch für Erwachsene. Ein Bilderbuch, welches Sehnsucht nach dem Meer weckt und den Menschen „Kapitän Schwandt“ ein ganz klein wenig kennen lernen lässt.

Natürlich macht das lesen Spaß, habe ich die Fotos sehr genossen, doch für 29,80€ war mir das etwas zu wenig.

Auch wenn ich die liebevoll und hochwertige Ausstattung mit sehr schönen Fotos anerkenne: Das verwendete Papier ist ein wahrer Handschmeichler, der Umschlag wunderbar.

Mag ich ein Buch um seiner Ausstattung willen, so ist dieses Buch für die Anschaffung geeignet.

Mag ich ausreichend Lesestoff, so ist es deutlich zu wenig.

Trotzdem möchte ich jedem raten auf den Seiten des Ankerherz Verlages zu stöbern. Dieser kleine Verlag hat manches Kleinod im Programm.

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345 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

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Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auszulöschen ...

Andreas Gruber beherrscht sein Geschäft: Auf 576 Seiten schreibt er wieder einen sehr spannenden Thriller, wobei mehr als 200 Seiten auf den Countdown entfallen.

Nach dem letzten Band (Todesmärchen) um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ging ich davon aus, dass diese Reihe beendet ist. Warum? Der spezielle Profiler Maarten S. Sneijder erschoss, nein ermordete jemanden. Das Buch endete mit seiner Verhaftung. Damals dachte ich: „Du Idiot, jetzt muss diese Thrillerreihe, die mir ans Herz gewachsen ist, beendet werden.“

Ich trauerte ein wenig um die Romanfigur Maarten S. Sneijder. Dementsprechend sperrte ich mich erst dagegen Band 4 zu lesen. Ich wollte keine hanebüchene Story lesen, in der er wieder seinen Job als Profiler ausübt und für den Mord nicht belangt wird.

Die Lösung, die Andreas Gruber in „Todesreigen“ nutzte, um ihn als Figur nicht sterben zu lassen, war geschickt gewählt und überzeugte. Band 1 der neuen Trilogie um ihn und Sabine Nemez wurde somit geschaffen.

Besser als die Vorgänger?

 Definitiv nicht. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses Buch ausschließlich geschrieben wurde, um Maarten S. Sneijder wieder als Figur, in anderer Funktion, zu etablieren. Ja, es ist jammern auf sehr hohem Niveau. Doch wenn Andreas Gruber seine Leser mit den Thrillern aus dieser Reihe zuvor sehr verwöhnt hat, was Handlung, Figuren und Spannung betrifft, so darf man äußern, wenn mir hier diesbezüglich etwas fehlt. Die I-Tüpfelchen fehlen einfach. Ich bin mir sicher, dass es diese in den nächsten Bänden wieder geben wird. Die letzte Seite in dem Buch lässt diese Hoffnung zu.

Worum geht es in diesem Band? Viele BKA Kollegen werden ermordet. Eine alte Verschwörung und ein frisch entlassener Häftling spielen die Hauptrolle. Maarten S. Sneijder ist weiterhin vom Dienst suspendiert und warnt sich in den Fall einzubringen. Die falschen Worte für Sabine Nemez, die ermittelt und verschwindet.
Wer sind die Täter in der Vergangenheit? Sind sie zuständig für die aktuellen Morde?

 Wie ich eingangs erwähnte: Spannend geschrieben, der Handlungsstrang zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird gut gehalten. Toll wird es, als Maarten S. Sneijder in die Ermittlungen einsteigt. Doch irgendetwas fehlt mir.

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Tags: thriller   (1)
 

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(59)

139 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die Springflut

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Paul Berf
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei btb, 12.01.2015
ISBN 9783442748204
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

(Die Rönning/Stilton-Serie, Band 1)

 

Klappentext:

Eine laue Sommernacht im Jahre 1987. Es ist Vollmond im schwedischen Nordkoster. In der Nacht wird es eine Springflut geben – und einen brutalen Mord. Das Opfer: eine junge, hochschwangere Frau. Ihre Identität: unbekannt. Tom Stilton, der ermittelnde Polizeibeamte, zerbricht an diesem Fall. Er kann weder Motiv noch aussagekräftige Spuren finden. Die Tat bleibt ungesühnt. 23 Jahre später: Eine Serie von feigen Angriffen auf Obdachlose erschüttert die Hauptstadt Stockholm. Die Ermittlungen verlaufen schleppend. Olivia Rönning, angehende Polizistin im zweiten Jahr ihrer Ausbildung, beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Sie ist mit anderen Dingen beschäftigt. Sie soll einen »Cold Case« knacken – den Tod einer jungen Frau an einem Strand vor vielen Jahren klären. Ihr ist klar: Sie muss Tom Stilton finden. Doch der ist wie vom Erdboden verschluckt.

 

Schon lange ist es her, dass ich ein Buch mit über 500 Seiten (in diesem Fall sind es 581 Seiten) in einem Rutsch durchgelesen habe. Ja, ich muss nun etwas Schlaf nachholen.

Bereits mit Hjorth & Rosenfeldt zeigen die Schweden, dass einige ihrer hervorragenden Drehbuchschreiber auch sehr gute Krimis schreiben können. Cilla & Rolf Börjlind brauchen sich dahinter nicht zu verstecken. Beide sind ebenfalls Drehbuchautoren und haben mich mit dem ersten Band um Olivia Rönning und Tom Stilton sofort in den Bann gezogen. Der Epilog mit der Beschreibung eines grausamen Mordes weckte sofort meine Leselust, die mit keiner Seite gebrochen wurde.

 

Es geht um einen ungelösten Mordfall aus 1987, bei dem eine schwangere Frau ermordet wird. Eingegraben in den Strand, gestorben durch die einsetzende Springflut.

Der Fall wurde nie gelöst und die Polizeischülerin sucht sich diesen Cold Case als Übung für die Ferien heraus, denn auch ihr Vater war an den Ermittlungen beteiligt.

Der damalige ermittelnde Polizeibeamter, den sie gerne kontaktieren möchte, Tom Stilton, ist verschwunden.

In der Gegenwart werden in Stockholm Obdachlose brutal zusammen geschlagen, ein Opfer stirbt an den Verletzungen.

Diese beiden Handlungsstränge laufen parallel, sind manchmal miteinander verwoben und beide sehr spannend.

Wie ich eingangs schrieb, das Buch lässt sich nicht aus der Hand legen. Es ist das erste Buch aus einer inzwischen vierteiligen Reihe und die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben. Sie wachsen einem jetzt schon ans Herz und machen sehr neugierig auf die anderen Bücher.

Allzu viel möchte ich nicht verraten. Die Lösung geht in eine ganz andere Richtung als jemals von mir angedacht, ist trotzdem überzeugend und bildet eine solide Grundlage für einen weiteren Thriller.

Am Ende des Buches, gibt es neben den üblichen Danksagungen, ein Interview mit den Autoren. Ich mag das, da ich als Leser ein klein bisschen davon erfahre, wie sie als Autoren ticken.

So, und nun besorge ich mir Band 2!

Und Band 3!

Und Band 4!

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Tags: thriller   (1)
 
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