Buecherbaer

Buecherbaers Bibliothek

80 Bücher, 80 Rezensionen

Zu Buecherbaers Profil
Filtern nach
80 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(254)

395 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

thriller, norwegen, engelskalt, spannung, rache

Engelskalt

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482252
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

 

Grad zum Anfang möchte ich erstmals sagen, dass mir die Geschichte gut gefallen hat – leider scheine ich da allerdings zu der Minderheit zu gehören.

Am Anfang vom Buch lernen wir erstmals die beiden Ermittler Munch und vor allem Mia kennen. Was mich hierbei gestört hat war, dass wieder einer von den beiden, nämlich Mia, ganz schöne Probleme mit sich hat. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, dass das fast zu jedem Krimi dazugehört. Dennoch fand ich beide, insbesonders Munch sehr sympathisch. Umso spannender wird es dann aber, als es endlich losgeht den Fall zu lösen. Die Morde selbst sind schon ziemlich krass, aber der Autor geht nicht allzu sehr ins Detail – also ein unblutiger Thriller, der von ekligen Details verschont geblieben ist.

Auf alle Fälle muss man an dem Buch dran bleiben – es tauchen einige verschiedene Personen auf und man muss aufpassen nicht den Faden zu verlieren.

Insgesamt hat mich die Geschichte richtig gepackt und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Autor hat tatsächlich etwas zu viele Handlungen in die Geschichte gesteckt, doch das hat mich nicht so sehr gestört.
Lediglich der Schluss ging mir dann fast zu schnell und es bleiben einige Dinge ungeklärt. Nichtsdestotrotz würde ich durchaus weitere Fälle von Mia und Munch lesen.

Fazit: Ein spannender Thriller, bei dem der Autor leider ein wenig zu viel reingepackt hat. Dennoch empfehlenswert.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(83)

220 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

tod, liebe, antonia michaelis, leben, wünsche

Das Institut der letzten Wünsche

Antonia Michaelis
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.04.2015
ISBN 9783426653654
Genre: Romane

Rezension:

Mathilda arbeitet im „Institut der letzten Wünsche“ – eine kleine Einrichtung, die sterbenden Menschen ihren letzten Wunsch erfüllt. Dafür legen sich Mathilda und ihre Chefin Ingeborg ganz schön ins Zeug und kommen auf die verrücktesten Ideen. Doch Mathildas Leben gerät völlig Durcheinander als plötzlich Birger vor ihr steht – er such seine verschollene, große Liebe und Mathilda soll sie für ihn suchen…

Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Insbesondere Mathilda ist wahnsinnig sympathisch und eine sehr lebensfrohe , witzige und irgendwie schräge Persönlichkeit. Sie hat zwar keinen leichten Job und doch ist es schön, wie sie Menschen ihren letzten Wunsch erfüllt. So traurig die Thematik auch ist, muss man doch immer wieder schmunzeln auf was für verrückte Ideen Mathilda und Ingeborg kommen um die Wünsche ihrer Klienten zu erfüllen. Mir gefällt dieser Humor, der immer wieder auftaucht - das nimmt dem Ganzen die leicht bedrückende Stimmung.

Die Geschichte hat mich total mitgenommen und ich hätte diese am liebsten in einem Zug durchgelesen. Nur zwischendurch war es kurzzeitig etwas langatmig, das hat jedoch nicht lange angehalten. Das Ende war einerseits passend, andererseits war mir eine bestimmte Handlung zu unrealistisch und theatralisch, insgesamt hat mich das allerdings nicht zu sehr gestört.

Fazit: Eine schöne Geschichte, welche zum Nachdenken anregt. Zwar mit einem traurigen und ersten Thema, das jedoch mit viel Witz und einem tollen Schreibstil erzählt wird. Ich vergebe die volle Punktzahl.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

137 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, israel, palästina, krieg, hass

Ismaels Orangen

Claire Hajaj , Karin Dufner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783764505165
Genre: Romane

Rezension:

Eine Geschichte über eine Liebe, die eigentlich nicht sein sollte. Salim ist Araber und wird zusammen mit seiner Familie von den Juden von seinem geliebten zu Hause vertrieben. Judith ist Jüdin und hat damit bereits zu Schulzeiten ihre Probleme. Salim und Judith lernen sich kennen und lieben. Doch kann ihre Liebe zu Zeiten des Krieges um Israel bestehen?

Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht ganz so leicht gefallen. Es tauchen immer wieder arabische Wörter auf, die zwar am Ende des Buches übersetzt werden, allerdings ging mir das ständige nachschlagen mit der Zeit auf die Nerven und hat den Lesefluss erheblich gestört. Ich habe die Fremdwörter dann einfach überlesen, meistens werden diese sowieso im selben Satz noch erläutert. Nach einiger Zeit war ich allerdings voll und ganz in der Geschichte drinnen und es hat mir immer mehr gefallen. Es wird zuerst Salims und Judiths Vorgeschichte erzählt, als beide noch Jugendliche sind, bevor sie sich dann schlussendlich kennenlernen.

Am Schluss war ich ein wenig hin- und hergerissen. Es geht alles ziemlich schnell und die Zeitabstände werden immer größer. Dennoch habe i ch das Buch am Schluss regelrecht verschlungen.
Insgesamt fand ich das Buch wirklich gelungen, hätte mir allerdings an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht. Insgesamt ging mir alles ein wenig zu schnell und am Schluss geht es leider nur noch um Salim und Jude kommt zu kurz..


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(219)

401 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 112 Rezensionen

wesen, thriller, horror, bird box, endzeit

Bird Box - Schließe deine Augen

Josh Malerman , Fred Kinzel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 16.03.2015
ISBN 9783764531218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allein der Anblick von unbekannten Wesen lässt die Menschheit in Raserei und Wahnsinn verfallen, bis sie schließlich Selbstmord begehen. Nach einiger Zeit sind nur noch wenige Menschen übrig. Darunter befindet sich Malorie, hochschwanger, die sich zusammen mit einer handvoll Menschen in einem Haus verbarrikadieren. Doch können sie in einer Welt leben, in der man nur blind durch die Gegend laufen kann?

Malories Geschichte wird vom Autor in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. In der einen erfährt der Leser wie alles angefangen hat, wie Malorie zu der kleinen Gemeinschaft kommt und wie sie sich versuchen am besten durchzuschlagen. In der anderen ist Malorie mit ihren beiden Kindern alleine und macht sich endlich auf einen unbekannten Weg… Allein durch dieses Wissen, welches der Leser von Anfang an hat, wird auch viel Spannung weggenommen, was ich etwas schade fand. Die Rückblenden sind allerdings am interessantesten.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist auch die Tatsache, dass die Menschen irgendwas sehen, das sie verrückt werden lässt, ohne genau zu wissen um was es sich tatsächlich handelt.

Das Buch lässt sich zwar richtig schnell weglesen, aber so richtige Spannung kommt irgendwie nicht auf. Das Ende ist dafür zwar richtig spannend und auch gruselig, doch bleiben dem Leser leider viel zu viele offene Fragen übrig.

Auch die Personen selbst sind mir irgendwie etwas zu blass geblieben. Insbesonders über Malorie und ihre Zeit alleine mit den Kindern erfährt man nicht viel.
Im Großen und Ganzen habe ich das Buch aber gerne gelesen und auch die Idee an sich fand ich nicht schlecht.

Fazit: Gute Idee, leicht zu lesender Schreibstil - allerdings hätte etwas mehr Spannung und Klärung der offenen Punkte nicht geschadet.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(236)

476 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 98 Rezensionen

brasilien, paris, lucinda riley, vergangenheit, rio de janeiro

Die sieben Schwestern

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.03.2015
ISBN 9783442313945
Genre: Romane

Rezension:

Der erste Teil einer 7-teiligen Reihe. In jedem Buch liegt der Schwerpunkt bei einer der sechs Schwestern, die allesamt adoptiert worden sind. Los geht die Geschichte mit dem Tod deren Vaters, der jeder Hinweise zu ihrer Vergangenheit hinterlässt. Hier geht es nun um Maja, deren Wurzeln in Brasilien liegen und die sich sofort auf den Weg macht, um ihre Vergangenheit zu erforschen.
Schade fand ich, dass es den größten Teil des Buches nicht um Maja selbst ging, sondern um die Geschichte ihrer Ur-Großmutter Bel. Bels Geschichte ist zwar schön, wenn auch etwas kitschig und vorhersehbar. Der Rest des Buches ist leider nur so mittelmäßig, vieles wirkt sehr konstruiert und auch die Schwestern kann man schlecht einschätzen, bzw. man lernt sie gar nicht richtig kennen. Auch bleiben dem Leser sehr viele offene Fragen, die sich wohl erst in den drauffolgenden Bänden beantworten lassen.
Wenn nun auch alle Schwestern so außergewöhnliche Vergangenheiten haben, dann werde ich sicher auch nicht alle sieben Teile lesen.

Fazit: Seichte Unterhaltung, die ganz nett zum Lesen war, von der ich aber einiges mehr erwartet hätte. Leider kam der eigentliche Kern der Geschichte viel zu kurz.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(48)

131 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

zweiter weltkrieg, orient express, flucht, orientexpress, istanbul

Welt in Flammen

Benjamin Monferat ,
Fester Einband: 784 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 29.08.2014
ISBN 9783805250696
Genre: Historische Romane

Rezension:

Eine abenteuerreiche, aufregende Zugfahrt im legendären Simplon Orient Express voller interessanter und geheimnisvoller Personen.

Mir hat die Geschichte von Anfang an außerordentlich gut gefallen. Das Buch ist nach den einzelnen Streckenabschnitten gegliedert, welche der Zug fährt. Abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Personen erzählt. Es spielen zwar viele unterschiedliche Personen mit, doch ich hatte nie ein Problem mit den ganzen Namen - ganz im Gegenteil, das machte die Geschichte so spannend und abwechslungsreich.
Umso länger der Zug unterwegs war, desto turbulenter wurde es und umso mehr offene Fragen hinterließ der Autor.
Auch viele der Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und sind mir wirklich sehr sympathisch geworden.
Das Ende war mir leider teilweise etwas zu offen und nicht mehr allzu überraschend.

Fazit: Ein tolles Buch, das seine Leser mit auf eine abenteuerreiche und spannende Reise nimmt. Absolut empfehlenswert!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(238)

408 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

thriller, erik axl sund, schweden, trilogie, psychothriller

Schattenschrei

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.11.2014
ISBN 9783442481194
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte und letzte Teil der Victoria Bergmann – Trilogie.

Ich bin erstaunlich gut in die Geschichte reingekommen - hat mich noch ziemlich verwundert bei diesen ganzen Namen und Handlungssträngen. Jedoch würde ich dennoch dringend empfehlen die drei Bände am Stück zu lesen, da es ansonsten zu verwirrend wird und das Lesen keinen Spaß macht. Es ist auch so manchmal schon anstrengend und verwirrend genug.

Und auch in diesem Teil wird der Leser wieder überrascht – denn nichts ist wie es scheint und die Autoren sorgen das ein oder andere Mal für einige Fragezeichen. Sehr schade fand ich, dass leider zu viele Handlungen eingebracht wurden, die für die eigentliche Geschichte total irrelevant sind. Diese hätte man meiner Meinung nach getrost weglassen können, denn dadurch erscheinen immer mehr offene Fragen, die auch bis zum Schluss nicht beantwortet werden.

Ja und dann das Ende. Das war jetzt nicht ganz so gut und irgendwie fragt man sich als Leser, ob es das denn jetzt gewesen ist? Insgesamt hat mir die ganze Trilogie aber ganz gut gefallen. Insbesondere Victoria als Persönlichkeit fand ich sehr interessant und spannend. Und die Autoren haben einen wirklich an der Nase herum geführt, sodass man ständig auf der falschen Fährte war.

Fazit: Eine spannende und interessante Geschichte. Insgesamt beinhaltet die Trilogie wirklich viele Handlungen und Personen, darüber hinaus gibt es viel Verwirrung und Täuschungen. Trotz allem kann ich jedem die Bücher empfehlen.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(86)

169 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

waisen, waisenkinder, amerika, usa, new york

Der Zug der Waisen

Christina Baker Kline , Anne Fröhlich
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.11.2014
ISBN 9783442313839
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dies ist Vivians Geschichte – jetzt eine einsame, alte Frau die alleine in ihrem riesigen Haus wohnt. Doch da lernt sie Molly kennen, eine junge und rebellische Jugendliche. Zusammen mit Molly ergründet Vivian ihre ereignisreiche Vergangenheit, denn vor allem in jungen Jahren ist Vivian von einer Pflegefamilie zur anderen gereicht worden, nachdem sie mit dem "Orphan Train" unterwegs war.

Die Geschichte hat mir von Anfang an gut gefallen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Sowohl Molly, wie auch Vivian sind wirklich interessante Persönlichkeiten - beide auf ihre eigene Art und Weise. Das Buch spielt abwechseln in der Gegenwart, in der der Leser Mollys Geschichte erfährt und in der Vergangenheit, in der es um Vivians Geschichte geht.
Insbesonders die Abschnitte mit Vivian fand ich sehr interessant, wenn auch traurig und erschütternd. Gegen Ende ging mir dann alles ein wenig zu schnell – trotzdem war es ein sehr schöner und passender Abschluss.
Auch am Schluss die Fakten zu den "Orphan Trains" fand ich sehr gelungen und interessant.

Fazit: Eine wirklich großartige und berührende Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Ich vergebe 9 von 10 Punkten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(150)

232 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 69 Rezensionen

paulo coelho, untreue, depressionen, schweiz, ehebruch

Untreue

Paulo Coelho ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.09.2014
ISBN 9783257069082
Genre: Romane

Rezension:

Puh – was soll ich sagen: Seit langem mal wieder ein Buch, bei dem ich unendlich froh war als es vorbei war. Es hat mir von Anfang bis zum Ende überhaupt nicht zugesagt. Der Schreibstil ist zwar in Ordnung es liest sich relativ einfach doch die Geschichte selbst und die Protagonisten sind einfach nur schrecklich. In dem Buch geht es einfach nur um Linda, die ihr eigentlich perfektes Leben in Frage stellt und eine Affäre mit einem ehemaligen Klassenkameraden anfängt. Linda ist total unglaubwürdig, egoistisch und einfach nur nervig. Es geht auch wirklich nur um sie – der Leser erfährt so gut wie nichts über ihr Umfeld (ihren Mann, ihre Kinder). Sie scheint gar keinen Bezug zu ihren Kindern zu haben, dabei stellt sie sich selbst als perfekte und liebevolle Mutter da. Zum Lesen wird die Geschichte dann immer mühsamer, sodass ich diese teilweise nur überflogen habe.
Das war mein erstes Buch von Paulo Coelho und ich bin wirklich sehr enttäuscht davon. Der Ansatz und die Idee waren eigentlich gar nicht so schlecht, doch die Umsetzung miserabel.

Fazit: Unsympathische und nervige Protagonistin in einer total unglaubwürdigen Geschichte. Bloß die Finger davon lassen. Ich vergebe 2 von 10 Punkten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

118 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

new york, krimi, vermisst, don winslow, frank decker

Missing New York

Don Winslow , Chris Hirte
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.10.2014
ISBN 9783426304280
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die siebenjährige Hailey verschwindet spurlos. Niemand hat was gesehen und die Suchaktionen der Polizei bleiben erfolglos. Nachdem ein weiteres Mädchen verschwindet und ihre Leiche gefunden wird, denken alle, dass der Täter auch mit Haileys Verschwinden zu tun hat. Alle – bis auf Frank Decker – er schmeißt alles hin und versucht auf eigene Faust Hailey zu finden..

Die Kapitel sind sehr kurz und auch der Schreibstil des Autors liest sich sehr einfach und flüssig. Dennoch ist dieser sehr gewöhnungsbedürftig – alles wirkt etwas sachlich und ohne große Handlungen Drumherum. Es ist auf alle Fälle mal was anderes, da sich der Autor wirklich hauptsächlich auf den Kern der Geschichte fixiert. Allerdings gewöhnt man sich schnell an den Schreibstil und zum Schluss hat mir das sogar richtig gut gefallen. Auch Frank Decker wurde im Lauf der Geschichte immer sympathischer – ein Mann, der zu seinem Wort steht und der seinen Weg geht ohne auf andere zu hören.

Die Geschichte selbst wird zum Ende hin immer spannender und die Auflösung hat mir auch gefallen. Allerdings gab es doch ein paar Handlungen, die mir unrealistisch erschienen sind. Auch war die Auflösung leicht vorhersehbar.

Dennoch würde ich sicher auch einen weiteren Fall mit Frank Decker lesen.

Fazit: Sympathischer Ermittler, nüchterner Schreibstil und eine spannende Geschichte, der etwas mehr Tiefgang sicher nicht geschadet hätte. Trotzdem lesenswert. Ich vergebe 7 von 10 Punkten.

Für mich ist es ein typisches Männer-Buch, da sich der Autor auf das Wichtigste beschränkt.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(66)

150 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

zwillinge, magersucht, liebe, kindheit, tod

Zertrennlich

Saskia Sarginson , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei script5, 21.07.2014
ISBN 9783839001523
Genre: Romane

Rezension:

Viola und ihre Zwillingsschwestern Isolte verbringen einen großen und vor allem sehr bedeutsamen und einprägsamen Teil ihrer Kindheit zusammen mit ihrer Mutter Rose abgeschieden auf dem Land. Ihre einzigen Freunde sind die beiden Zwillingsbrüder Michael und John. Doch nach einem schrecklichen Ereigni, werden die beiden ihrer Umgebung entrissen und müssen nach London. Beide Schwestern gehen mit den damaligen Geschehnissen auf unterschiedliche Weise um. Isolte versucht alles zu verdrängen und ein neues Leben zu leben, währenddessen Viola sich selbst zerstört…

Die Geschichte über die beiden Mädchen ist sicherlich keine leichte Kost und das ganze Buch über herrscht eine bedrückende und traurige Grundstimmung. Die Geschichte ist aus der Erzählperspektive geschrieben, doch abwechselnd erzählt Viola die Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit. Ich war ziemlich schnell in der Geschichte drinnen und die Zeit- und Perspektivenwechsel haben mich gar nicht gestört – ich fand sie sogar ziemlich passend. Umso mehr ich gelesen habe, desto besser hat mir die Geschichte auch gefallen. Insbesonders die Abschnitte in der Vergangenheit waren auch die positiven und fröhlichen Abschnitte im Leben von Viola und Isolte. Immer wollte ich weiterlesen und wissen was denn nun damals bei den beiden schlimmes geschehen ist. Auch ihre Freundschaft zu Michael und John und ihre Beziehung zu ihrer Mutter fand ich sehr schön beschrieben.
Sehr enttäuscht dagegen war ich vom Ende. Dieses passt absolut nicht zu dem Rest des Buches. Hier hat man das Gefühl, dass die Autorin es plötzlich eilig hatte die Geschichte zu beenden und dafür sich ein ziemlich plattes Ende hat einfallen lassen. Schade – an sich hat mir die Geschichte und auch der Schreibstil sehr gut gefallen.

Fazit: Eine bedrückende und doch sehr lesenswerte Geschichte über das tragische Leben der beiden Schwestern Viola und Isolte – einzig das platte Ende war sehr enttäuschend und führt zu Punkteabzug.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(536)

904 Bibliotheken, 30 Leser, 5 Gruppen, 112 Rezensionen

schweden, thriller, psychothriller, erik axl sund, krähenmädchen

Krähenmädchen

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442481170
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

In Stockholm tauchen Leichen von Jungen auf, die auf übelste Weise missbraucht wurden. Es wird nicht allzu viel Aufsehen darüber gemacht, da es sich um Kinder handeln, die von niemandem vermisst werden – höchstwahrscheinlich handelt es sich um illegale Einwanderer. Aber Kommissarin Jeanette versucht den Täter zu finden und arbeitet dafür auch mit Psychologin Sofia zusammen. Doch Sofia hat auch noch ganz andere Probleme: sie wird einfach nicht schlau aus ihrer Patientin Victoria Bergmann, der Schlimmes in ihrer Kindheit widerfahren ist…

Zu aller erst muss man sagen, dass dies der erste Band einer Trilogie ist und am Ende auch ein gemeiner Cliffhanger vorkommt. Daher ist es absolut kein Buch, welches man alleine für sich lesen kann. Aus diesem Grund möchte ich auch gar nicht so viel zum Inhalt sagen, da ansonsten zu viel verraten wird.

Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage gelesen, da es wirklich sehr spannend war. Bedingt durch die kurzen Kapitel und Perspektivenwechsel lässt es sich wirklich ratz-fatz weglesen. Am Anfang ist es zwar gerade durch die häufigen Perspektivenwechsel ein wenig verwirrend, doch das hebt nicht lange an. Wenn ich das Buch langsamer gelesen hätte, hätte ich evtl. auch Schwierigkeiten mit den ganzen Namen gehabt.
Die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge führen zum Ende hin so gut wie alle zusammen. Meiner Meinung nach lösen sich auch die größten Fragezeichen auf – aber natürlich gibt es dann am Schluss noch viele offene Fragen, von denen ich hoffe, dass sie im zweiten und dritten Band beantwortet werden.
Das Buch ist auf alle Fälle nichts für zarte Gemüter, obwohl ich selbst es gar nicht so schlimm fand. Die einzelnen Szenen werden nicht im Detail beschrieben – da habe ich schon schlimmeres gelesen. Aber gerade diejenigen, die Probleme haben über Kindesmissbrauch zu lesen, sollten die Finger von dem Buch lassen.
Wirklich warm geworden bin ich mit keiner der Personen– dies stört aber bei dieser Geschichte überhaupt nicht. Es geht hier auch nicht nur hauptsächlich um die Ermittlungsarbeit, man sollte also keinen klassischen Krimi erwarten. Es geht auch viel um das Leben der Psychologin Sofia Zetterlund und ihrer Patientin Victoria Bergmann.

Fazit: Ein sehr gelungener und spannender erster Teil einer hoffentlich insgesamt guten Trilogie.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

88 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

hamburg, virus, kreuzfahrtschiff, krimi, kreuzfahrt

Treibland

Till Raether ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2014
ISBN 9783499267086
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Kreuzfahrtschiff „Große Freiheit“ wird am Hamburger Hafen unter Quarantäne gestellt. Ein Passagier ist dort an einem sehr gefährlichen und tödlichen Ebola-Virus gestorben. Damit um die ganze Sache keinen großen Wind gemacht wird, wird Kriminalkommissar Adam Danowski mit dem Fall beauftragt. Doch Adam merkt schnell, dass hier etwas faul ist und ermittelt auf eigene Faust. Damit begibt er sich in große und tödliche Gefahr…

Der Kriminalkommissar Danowski ist ein etwas komischer und eigenwilliger Typ. Schnell überfordert ihn auch die ganze Situation und trotzdem ermittelt er großartig. Und genau aus diesem Grund war er mir auf Anhieb sympathisch. Er scheint etwas linkisch und unbeholfen zu sein, doch er hat einen messerscharfen Verstand gepaart mit einer guten Prise Humor.
Einmal angefangen konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen. Der Autor versteht es wirklich die Leser in seinen Bann zu ziehen. Auch sein Schreibstil, der mal etwas erfrischend anders, aber sehr gut zum Lesen ist, hat mir sehr zugesagt. Zum Schluss wurde die Geschichte immer rasanter und der Autor hat viele Teile der Auflösung bis zum Schluss offen gelassen. Und es wurden auch wirklich alle offenen Fragen schlüssig aufgelöst. Es hört sich an, als ob es weitere Fälle mit Danowski geben soll. Und ja, ich bitte darum und wäre auf jeden Fall wieder mit dabei

Fazit: Spannender Krimi mit einem sehr gelungen, humorvollen, eigenwilligen und doch sympathischen Kriminalkommissar. Bitte mehr davon!

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(44)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

geister, jugendbuch, michelle harrison, schlaf nicht ein, loewe

Schlaf nicht ein

Michelle Harrison , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785577264
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Elliot war bereits Tod – nach diesem schrecklichen Unfall, bei dem er wiederbelebt wurde, geschehen mit ihm seltsame Dinge. Sobald er einschläft wird er von Toten heimgesucht. Er selbst kann seinen Körper währenddessen verlassen und sich selbst beim Schlafen beobachten. Doch welche Absichten haben die Toten?
Um mehr darüber zu erfahren fängt er eine Stelle in einem spukenden Museum an. Doch ob das wirklich eine gute Idee war?

Als Erstes muss ich hierzu sagen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, was der Leser auch auf Anhieb merkt. Die Hauptprotagonisten sind ca. 17 Jahre alt und auch der Schreibstil ist relativ einfach gehalten. Nichts desto trotz können natürlich auch ältere Generationen dieses Buch sehr gut lesen.

Mit dem Einstieg des Buches hatte ich etwas meine Schwierigkeiten. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das liegt. Ich denke, dass mir die Thematik doch etwas suspekt war und das Ganze etwas zu unglaubwürdig rüber kam. Allerdings schaffte es Michelle Harrison noch, dass mich die Geschichte gepackt hat.
Auch waren Elliots außerkörperlichen Erfahrungen wirklich interessant. Man selbst kann und will sich gar nicht vorstellen wie sowas genau abläuft.
Elliot selbst war mir auf Anhieb sympathisch und seine Ängste wurden gut geschildert. Auch Ophelia mit ihrer eigenwilligen Art hat mir gut gefallen.

Das Ende fand ich auch sehr gelungen. Insbesondere hier hat mich die Autorin wirklich positiv überrascht, da alles ein wenig anders kam als ich erwartet hätte. Für ein Jugendbuch auch ein eher untypisches Ende.

Fazit: Eine nette und im Verlauf immer besser werdende Geschichte mit dem interessanten Thema „Außerkörperliche Erfahrungen“. Nicht nur etwas für junge Leser. Ich vergebe gute 7 von 10 Punkten.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(50)

94 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

serienmörder, serienkiller, thriller, mord, klone

Verdorbenes Blut

Geoffrey Girard , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2014
ISBN 9783785761090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sechs Jugendliche auf der Flucht. Ausgebrochen sind sie aus einer ganz speziellen „Einrichtung“. Denn es handelt sich nicht um gewöhnliche Jugendliche: Sie sind Klone von den brutalsten Serienmörder der Geschichte. Doch ist ihr Schicksal damit wirklich vorher bestimmt? Diese und weitere Fragen stellt sich Ex-Militär Castillo, der damit beauftragt wurde die Jugendlichen ausfindig zu machen. Dabei macht er noch weitere, schreckliche Entdeckungen und wird schließlich selbst zum Gejagten..

Zuerst muss ich sagen, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe und kaum aus der Hand legen konnte. Mich haben die Geschichte und vor allem die Thematik sofort in ihren Bann gezogen.
Viele Gesichtspunkte, insbesondere zum Klonen fand ich sehr interessant und haben zum Nachdenken angeregt. Daraus haben sich allerdings auf einige Fragen ergeben, die leider nicht alle zufriedenstellend beantwortet wurden. Auch hat mir am Schluss ein geeignetes Nachwort vom Autor gefehlt, in dem einige Sachverhalte auf ihren Wahrheitsgehalt angesprochen werden.

Die Geschichte an sich ist aber wirklich ziemlich rasant und spannend. Castillo ist zwar der typische „ausrangierte“ Ex-Militär, wie er häufig auftritt, dennoch war er mir auf Anhieb sympathisch.
Teilweise, insbesondere am Anfang, benutzt der Autor viele Fachbegriffe, die ziemlich verwirrend sind und auch nicht immer sonderlich gut geklärt werden. Dies hat mich aber im weiteren Verlauf des Buches nicht so sehr gestört.
Das Ende hatte es dann ziemlich in sich und war meiner Meinung nach aber dann doch etwas zu übertrieben. Insgesamt muss man sagen, dass es teilweise recht blutig zugeht..

Trotz kleiner Kritikpunkte hat mich das Buch doch sehr gut unterhalten und ich hatte es innerhalb weniger Tage gelesen. Interessantes Thema, bei dem ich gerne noch gewusst hätte, was an den fachlichen Themen nun wahr ist und was nicht.

Fazit: Ein rasantes und spannendes Buch, mit einem sehr interessanten Thema. Teilweise etwas übertrieben und heftig, doch auf jeden Fall lesenswert. Ich vergebe 8 von 10 Punkten!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(39)

91 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

tschetschenien, krieg, folter, verrat, familie

Die niedrigen Himmel

Anthony Marra , Ulrich Blumenbach , Stefanie Jacobs
Fester Einband: 489 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 17.02.2014
ISBN 9783518424278
Genre: Romane

Rezension:

Eine Geschichte während des Krieges in Tschetschenien. Von dem Krieg selbst bekommt der Leser allerdings nicht allzu viel mit. Darum geht es aber auch nicht. Sondern um die Geschichte von Achmed, wie er die Tochter seines besten Freundes, in das nahe gelegene Krankenhaus bringt. Und wie er dort mit der eigenwilligen und scheinbar gefühlskalten Ärztin Sonja klarkommt. Sonja hat aber auch ihre eigene Geschichte..

Ich habe mich Anfangs etwas schwer getan mit dem Buch. Der Schreibstil des Autors hat mir ganz gut gefallen, allerdings waren mir manche Szenen zu lang bzw. überflüssig, sodass das Lesen teilweise ziemlich mühsam war. Es hat auch etwas gedauert bis ich mit den Personen warm geworden bin.  Der Leser erfährt die Geschichte jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven, sodass man in jede der Hauptpersonen einen guten Einblick bekommt. Gut gefallen hat mir auch die schöne und bildreiche Sprache. Insbesondere den Schluss fand ich sehr gelungen. Mir hat es gefallen wie der Autor einen Kreis um die ganze Geschichte zieht und sich so ziemlich alle offenen Fragen klären.

Fazit: Eine schöne und berührende Geschichte, in einer wunderschönen Sprache. Leider teilweise etwas zu langatmig.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

thriller, gibraltar, terrorbekämpfung, spionage, folgen

Empfindliche Wahrheit

John Le Carré , Sabine Roth
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 18.11.2013
ISBN 9783550080364
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine streng geheime Operation in der britischen Kolonie Gibraltar. Kit, Beamter des Außenministeriums spielt bei dieser Operation eine eher unerhebliche Rolle. Nach dem Einsatz wird er ins Ausland und danach in Frührente geschickt. Für Kit hat dies alles keine Bedeutung, bis er Jahre später auf seinen alten Bekannten Jeb trifft, der damals an der Operation beteiligt war. Und Jeb erzählt ihm höchst merkwürdige Dinge..

Gleichzeitig stößt Toby Bell, Assistent von Fergus Quin, Drahtzieher der geheimen Operation ebenfalls auf geheime Aktionen. Er stellt eigene Nachforschungen an, landet bei Kit und beide geraten in eine ziemlich brenzlige Lage.

Dies war mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch von John le Carré. Anfangs hatte ich ziemliche Bedenken: Zum Einen ist der Schreibstil etwas anspruchsvoller und zum Anderen dachte ich, dass ich die Zusammenhänge der politischen Verwicklungen und Geschehnisse nicht ganz verstehen werde. Doch all meine Bedenken waren unbegründet. Der Autor hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft mich in den Bann des Buches zu ziehen. Trotz häufiger Perspektiven- und Zeitwechsel habe ich nie den Überblick verloren. Und auch die politischen Hintergründe und Zusammenhänge wurden sehr verständlich und einleuchtend erklärt, sodass dies sogar etwas für Einsteiger von Polit- und Spionageromanen ist. Ab und zu tauchten mir einige unbekannte Wörter auf, was mich jedoch nicht sonderlich gestört hat, da es sich im Rahmen gehalten hat. Sehr gut gefallen hat mir auch sein Schreibstil. Dieser war mal erfrischend anders: Einerseits etwas anspruchsvoller und andererseits voller Leichtigkeit.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einem interessanten und brisanten Thema. Besonders gefallen hat mir der anspruchsvolle und doch erfrischende Schreibstil. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(30)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

liebesgeschichte, liebe, schiff, 1938-1945, mcconnochie

Wenn das Meer die Liebe trägt

Mardi McConnochie ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548611792
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Geschichte über Stead und Marina.
Stead ist Seefahrer und lernt bei einem seiner Landurlaube auf Sidney Marina kennen. Besonders angetan fühlt er sich von Marianas Leidenschaft fürs Klavier spielen. Sie verbringen nur 3 Tage zusammen, doch können sie einander nicht vergessen. Nach Jahren kehrt er zurück – doch Marina ist nicht mehr in Sidney. Nachdem sie auf eine Musikschule nach London sollte ist sie plötzlich spurlos verschwunden. So macht sich Stead auf die Suche nach ihr…

Dieses kleine Büchlein ist eine nette Liebesgeschichte über das Leben. Ich hatte es ziemlich schnell gelesen. Wir erfahren die Geschichte aus Sicht von Stead und Marina im Wechsel, wobei
Stead bereits fünf Jahre voraus ist. Doch das macht nichts, da wir so erfahren was Marina in der Zwischenzeit gemacht hat. Leider waren mir die Figuren insgesamt zu blass und teilweise auch zu unglaubwürdig. Vor allem bei Stead heißt es zuerst, dass er die gesamten fünf Jahre nie an Marina gedacht hat und plötzlich möchte er sie unbedingt ausfindig machen. Irgendwie hätte ich mir ein wenig mehr Gefühle und Tiefe der Personen gewünscht.

Fazit: Abgesehen von den leider etwas blassen Personen, handelt es sich hier um nette und leichte Unterhaltung für Zwischendurch

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(83)

179 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

england, gouvernante, 19. jahrhundert, london, geheimnis

Der verbotene Fluss

Susanne Goga
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.01.2014
ISBN 9783453356504
Genre: Historische Romane

Rezension:

Charlotte verlässt ihr Heimatland Deutschland um in England als Gouvernante zu arbeiten.
Sie freut sich auf die neue Herausforderung und ist auch sofort verzaubert von dem abgelegenen Anwesen inmitten von Hügeln, Wald und dem naheliegenden Fluss. Doch schon bald geschehen merkwürdige Dinge in Chalk Hill. Ihre Schülerin Emily verhält sich eigenartig und scheint noch sehr über ihre kürzlich verstorbenen Mutter zu trauern . Hinzu kommt, dass niemand über den rätselhaften Tod Emilys Mutter spricht... Und so versucht Charlotte das Geheimnis zu lüften.

Ich war von Anfang an in der Geschichte gefangen und durchweg lässt sich das Buch flüssig und gut lesen. Der Leser kann sich sehr gut in die Geschehnisse hineinversetzen und ist ständig selbst am Rätseln, was mit Emily los ist und was es mit dem rätselhaften Tod ihrer Mutter zu tun hat. Die Geschichte war durchweg spannend und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Der Schluss war zwar nicht allzu überraschend, dafür allerdings schlüssig und gut gelöst. Das war mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin.

Fazit: Eine spannende, leicht zu lesende Geschichte mit einem zwar nicht neuen, aber doch gut umgesetzten Thema. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(194)

330 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 117 Rezensionen

fantasy, wolf, liebe, frost, dämon

Frostblüte

Zoë Marriott , Claudia Max
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2013
ISBN 9783551312709
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Frost wurde noch nie richtig geliebt. Ihr Vater ist vor ihrer Geburt gestorben, ihre Mutter fürchtet sich vor ihr. Sie kennt nur ein Leben voller Angst und auf der Flucht sein. Denn Frost ist nicht wie andere – sie hat mit ihrem eigenen Dämon zu kämpfen.
Wir lernen Frost als unsicheres, misstrauisches Mädchen kennen, welches am Besten alleine klar kommt. Da trifft sie auf Luca, der erste Mensch, der sie versteht und ihr hilft zu sich selbst zu finden. Doch auch Luca hat seine Dämonen zu bekämpfen.

Mir hat die Geschichte über das Mädchen Frost sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Der Fantasy-Anteil in diesem Buch ist wirklich nur sehr gering und bis auf ein paar Kleinigkeiten, könnte man sich Frosts Dämon auch einfach als was anderes, realistisches vorstellen. Mir hätte die Geschichte auch ohne ihren „Wolf“ sehr gut gefallen.
Nichts desto trotz gehört dieser zur Geschichte dazu und die Idee an sich fand ich nicht schlecht. Nachdem Frost auf Luca und Arian trifft – zwei grundverschiedene junge Männer – ändert sich ihr Leben schlagartig. Die Veränderung, die Frost durchmacht hat die Autorin sehr schön verdeutlicht.
Ich wusste anfangs gar nicht, dass es sich hier um einen Jugendroman handelt und meiner Ansicht nach, merkt man dies auch nicht beim Lesen. Das Buch kann ich daher bedenklos jeglicher Altersklasse empfehlen.
In der Geschichte treten sowohl spannende, wie auch romantische Szenen auf. Beides ungefähr zu gleichen Anteilen und ohne jemals kitschig und übertrieben zu wirken.
Dies war bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin.

Fazit: Eine schöne und spannende Geschichte um ein aussergewöhnliches Mädchen. Unbedingt lesen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(81)

158 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

familie, kanada, suche, verlust, liebe

Der Duft des Regens

Frances Greenslade , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.10.2013
ISBN 9783458359555
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte zweier Schwestern – Maggie und Jenny wachsen tief in der Wildnis auf. Ohne Strom und ohne fließend Wasser, doch sie lieben ihr einfaches Leben. Bis plötzlich ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kommt. Danach wird nichts mehr sein, wie es einmal war…

Vorweg muss ich sagen, dass man den Klappentext gar nicht lesen sollte, da dieser viel zu viel verrät. Die Geschichte selbst hat mich total gefesselt. Bereits nach den ersten Seiten konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei passiert auf den ersten Seiten gar nicht mal so viel. Aber die Autorin hat einen so fesselnden, realitätsnahen Schreibstil, der es mir sehr angetan hat. Sie beschreibt die Lebensverhältnisse und die Natur so authentisch, dass sich der Leser sofort hineingezogen fühlt in diese wunderschöne Landschaft.Interessant war auch wie die Familie lebt: ohne Strom und ohne fließend Wasser, das Leben inmitten dieser Natur, verbunden mit Spaziergängen und Hütten bauen aus jeglichem Material. Dieser Lebensstil ändert sich allerdings schlagartig, als der Vater stirbt und ihre Mutter jegliche Verantwortung abgibt.  Die Mädchen lernen es auf sich allein gestellt zu sein und versuchen mit der Situation so gut es geht klar zu kommen.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Maggie geschrieben und gegen Ende gibt es auch Abschnitte aus Jennys Sicht. Dadurch erfahren wir sehr gut, ws in den beiden Mädchen vor sich geht. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Hier hätte ich mir sogar vorstellen können, dass wir noch einige Details mehr erfahren. Doch auch so war der Abschluss schön stimmig.
Es handelt sich auf alle Fälle um ein Buch, auf welches man sich einlassen muss - doch dann wird man nicht enttäuscht und erlebt ein großartiges Leseerlebnis.

Fazit: Eine schöne und tragische Geschichte über die beiden Schwestern Maggie und Jenny. Durch den tollen Schreibstil der Autorin ein wirklich empfehlenswertes Buch.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(65)

129 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, psychose, tom rob smith, labil, sschweden

Ohne jeden Zweifel

Tom Rob Smith
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 14.10.2013
ISBN 9783641091484
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Daniels Eltern leben seit Kurzem in Schweden um dort einen Neuanfang zu starten. Doch das Glück währt nicht lange: Eines Tages erhält Daniel einen Anruf von seinem Vater, der erzählt, dass seine Mutter Tilde unter Wahnvorstellungen leidet.. Und schon ist Tilde auch bei ihrem Sohn in London und erzählt die Dinge aus ihrer Sicht.  Daniel ist hin- und hergerissen und hört sich Tildes Geschichte an..


Die Geschichte hört sich vielversprechend an - ich war aber leider ziemlich enttäuscht.

Den Autor kenne ich von "Kind 44" und dessen Nachfolger, von denen ich absolut begeistert war. Der Schreibstil ist hier aber total anders. Das ganze Buch besteht hauptsächlich aus Tildes Erzählungen. Diese sind leider ziemlich langgezogen und der Leser wünscht sich, dass sie endlich auf den Punkt kommt und dass man vllt. noch die andere Seite hört.. Da muss der Leser sich allerdings bis zum Schluss gedulden.


Sehr störend empfand ich auch die Art und Weise der Erzählung von Tilde. Ich fand diese sehr unrealistisch - es hat sich eher angehört, als ob sie ihre Geschichte aufschreibt, mit hübschen Umschreibungen, jeglichen Kleinigkeiten und alles schön der Reihe nach. Für eine gejagte und verstörende Frau eher unpassend.


Das Ende selbst war mich für dann nicht mehr allzu überraschend und irgendwie war ich froh, als es vorbei war.

Im Großen und Ganzen konnte man das Buch gut lesen und es war auch soweit spannend, weil der Leser wissen möchte, was nun an Tildes Erzählungen dran ist. Leider hat sich alles sehr gezogen und der Schreibstil hat mich extrem gestört.


Fazit: Eine teilweise spannende Geschichte, die sich aber sehr in die Länge zieht und mit einem sehr unrealistischen und nervigen Schreibstil. Daher nur bedingt empfehlenswert.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(186)

419 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

krebs, liebe, bipolare störung, krankheit, tod

Tanz auf Glas

Ka Hancock , Katharina Volk
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.09.2013
ISBN 9783426653227
Genre: Romane

Rezension:


Mickey Chandler hat es nicht leicht in seinem Leben - denn er leidet an einer bipolaren Störung und schwankt oft am Abgrund seines Wahnsinns.

Doch zum Glück hat er seine wundervolle Frau Lucy, die ihn liebt und ihn in jeder noch so schwierigen Situation unterstützt.

Doch plötzlich passiert das Unvermeidbare und ihre heile Welt droht zu zerstören..


Ich war von Anfang an von der Geschichte gefangen und total begeistert. Im ersten Abschnitt geht es viel um Mickeys Krankheit, welche genauso interessant wie auch erschreckend ist. Der Leser erfährt zwischendrin, rückblickend wie sich Lucy und Mickey kennenlernen und zwar auch aus beiden Perspektiven. Lucy erzählt aus der Ich-Perspektive und Mickey in Brief-/Tagebuchform. Die Autorin schildert das Leben und Kennenlernen der beiden wirklich sehr einfühlsam und gefühlsstark.

Es geht hier aber keineswegs nur um Mickeys Krankheit, sowie ich zuerst angenommen hatte. Hinzu kommen noch weitere schwierige Themen, die ich hier aber nicht weiter erläutern möchte.

Wie bereits der Klappentext aussagt, handelt es sich hier eindeutig um eine Liebes- aber auch Leidenssgeschichte. Und man muss dazu sagen,

dass es gewissermaßen etwas kitschig und vllt. auch überzogen dargestellt wird,  mich hat das aber in keinster Weise gestört. Das Ende war zwar wenig überraschend, ich habe es aber trotzdem verschlungen und fand es sehr gelungen. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, hat mir diese großartige Geschichte wirklich außerordentlich gut gefallen.


Fazit: Eine wunderschöne, rührende und traurige Geschichte über viele heikle Themen, die zum Nachdenken anregen. Für alle, die sich gerne auf gefühlvolle Geschichten einlassen, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(171)

471 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

liebe, fantasy, jennifer benkau, jugendbuch, himmelsfern

Himmelsfern

Jennifer Benkau
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 16.09.2013
ISBN 9783839001431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noa lernt unter etwas unglücklichen Umständen Marlon kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch Marlon benimmt sich ziemlich seltsam und ihn umgibt ein düsteres Geheimnis. Den beiden Liebenden bleibt nicht viel Zeit zusammen...

Dies ist nun bereits mein viertes Buch der Autorin und ich war wieder mal sehr angetan von der Geschichte. Auch wenn diese meiner Meinung nach bei weitem nicht ganz an "Dark Canopy" und "Dark Destiny" rankommt...
Ganz eindeutig handelt es sich hier wieder um ein Jugendbuch, was man natürlich auch an den jungen Protagonisten erkennt. Dementsprechend sind manche Reaktionen und Handelsweisen ziemlich naiv und nicht nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist aber wieder ganz große Klasse. Jennifer Benkau schafft es einfach immer auf wunderbare Weise ihre Leser in ihren Bann zu ziehen. Sie zeichnet ihre Personen immer sehr genau und liebevoll und immer wieder tauchen wunderschöne Sätze auf, die man sich am liebsten alle notieren würde.
Es gab zwar einige Kleinigkeiten, die mich störten, die aber das Lesevergnügen absolut nicht eingeschränkt haben.
Das Ende war wieder Mal so wunderschön und großartig, dass mir dabei die Tränen gekommen sind. Es war wirklich alles passend und überhaupt nicht kitschig. Leider gibt es aber auch viele offene Fragen, die nicht ganz zufriedenstellend beantwortet worden sind.

Fazit: Eine wunderschöne, spannende und fantastische Geschichte, die wundervoll geschrieben ist. Leider bleiben viele Fragen unbeantwortet, doch trotzdem kann ich das Buch nur jedem uneingeschränkt empfehlen, der gerne außergewöhnliche Geschichten liest.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

180 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

champagner, champagne, berlin, frankreich, winzer

Die Champagnerkönigin

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 13.09.2013
ISBN 9783471350584
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Alles im Leben hat seine Zeit. Die Liebe kommt zu dem, der an sie glaubt."

"Ein jeder ist auf seine Art schön und einzigartig."

Isabelle, eine junge und verwöhnte Fabrikantentochter, heiratet gegen den Willen ihrer Eltern Leon Feininger, in den sie sich sofort verliebt hat. Zusammen machen sie sich auf den Weg in die Champagne, wo Leon das Weingut seines verstorbenen Onkels erbt. Beide sind in der Champagnerherstellung total ahnungslos und haben keinen leichten Weg vor sich. Doch Isabelle will um ihr neues Glück kämpfen und nimmt dafür harte Arbeit auf sich..

In der Jahrhundertwindtrilogie geht es um die drei grundverschiedenen Freundinnen Joe, Isabelle und Clara. In diesem zweiten Teil geht es um die Geschichte von Isabelle. Ihre beiden Freundinnen spielen zwar auch mit, haben aber nur eine Nebenrolle. Ich muss dazu sagen, dass ich den ersten Teil "Solange die Welt noch schläft" nicht kenne, ich aber kein einziges Mal das Gefühl hatte, dass mir dadurch Informationen fehlen. Man kann das Buch also auch sehr gut als einzelne Geschichte lesen.
Dies war außerdem mein erstes Buch von Petra-Durst-Brenning, aber sicher nicht mein letztes. Sie hat einen lockeren, fesselnden Schreibstil und versteht es ihre Protagonisten einfühlsam und realistisch zu schildern.
Leider muss ich sagen, dass die ganze Geschichte von Anfang an ziemlich vorhersehbar ist und mich die Autorin nur in einigen, wenigen Punkten überrascht hat. Das fand ich ein wenig schade, da ich es doch immer gern habe, wenn nachher alles anders kommt, als man meint. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch teilweise gar nicht mehr aus der Hand legen.
Sehr schön sind auch die Landschaftsbeschreibungen und sehr interessant und informativ die Erläuterungen zur Champagnerherstellung. Ich habe nun richtig Lust auch mal in die Champagne zu reisen und an diversen Champagnerproben teilzunehmen (und das obwohl ich eigentlich keine Champagner-Trinkerin bin, aber vielleicht habe ich nur noch nicht den richtigen getrunken).

Fazit: Eine schöne, manchmal traurige und vor allem interessante Geschichte rund um das Thema Champagner. Meiner Meinung nach manchmal etwas zu "rund" und vorhersehbar, aber dennoch wundervoll zum Lesen.

  (2)
Tags:  
 
80 Ergebnisse