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62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Rising Sparks

Nico Abrell
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.09.2017
ISBN 9783744810128
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Biografische Angaben:
Name: Rising Sparks
Autor/in: Nico Abrell
Verlag: Books On Demand (Selfpublishing)
Preis: 11,99€
Seitenzahl: 356
Genre: Dystopie
Reihe?: Ja - Rising Sparks
- Flying Sparks

Inhalt:
Skye wird siebzehn. Mit siebzehn Jahren wird sie erfahren, welcher Beruf für sie am geeignetsten ist. Und genau das bestimmt das System für sie. Das System fragt sie Fragen und anhand ihrer Antworten wird ihr ein Beruf zugeteilt. Aber was passiert wenn das System einen Fehler macht? Einem den Beruf zuteilt, den man nicht ausführen kann?

Cover:
Können wir alle einmal dieses Cover würdigen. Es ist einfach so unglaublich schön. Es ist wirklich mein Lieblingscover im Bücherregal und das wird sich auch erstmal nicht ändern. Nico, großes Lob an dieser Stelle! Ich liebe dieses Gesicht auf dem Cover und dieses rote Banner, bei dem sich dann die Schrift befindet. Ganz große Klasse!

Schreibstil:
Den Schreibstil finde ich einfach nur fesselnd und leicht verständlich. Man kann das Buch echt schnell wegsuchten. Zudem finde ich die Ellipsen sehr gelungen und bringen auch Dynamik in die Geschichte rein. Man kann sich einfach verdammt gut in die Personen hineinversetzen. In Rising Sparks wechseln wir auch hin und wieder die Sichtweise zwischen Skye und Emilian. Dies passiert aber Kapitelweise und aus Skyes Sicht wird deutlich häufiger erzählt. Dies hat auch einen prächtigen Grund.
Generell holt Nico uns hier mit seinem Schreibstil sehr gut ab und man will einfach nicht, dass die Geschichte endet.

Story:
Die Story ist einfach nur hammer! Es gibt keine längen, sodass man einfach nur noch weiterlesen möchte. Zwar weiß man lange Zeit nicht, wohin Skyes Weg geht, aber das finde ich sehr interessant. Man konnte mitfiebern, welchen Beruf sie nun erhalten wird. Zudem finde ich die Ausbildung auch sehr interessant und was Skye dabei alles passiert.
Ab ungefähr der Hälfte des Buches kommt die Geschichte richtig in Fahd und es passiert ein Ereignis nach dem Anderen. Und dann kommt das Ende, das einen einfach nur zerstört (ja Nico, ich bin immer noch wütend auf deinen blöden Cliffhanger!).

Charaktere:
Skye finde ich sehr sympathisch. Sie hat nachvollziehbare Gedankengänge und ich finde auch ihre Entwicklung während des Training sehr realistisch. Sie ist eine Protagonistin, die man im normalen Leben begegnen kann. Skye ist menschlich und macht Fehler, sie ist nicht immer die Beste und genau das mag ich an ihr.
Die anderen Charaktere waren nicht immer im Zentrum, sodass man nicht viel von ihnen erfahren hat, aber mir hat das gereicht. Ich konnte wirklich alle in ihren Handlungen nachvollziehen, auch Cassie. Von daher gibt es auch dort keine Mängel.
Fazit:
Klar, die Dystopie macht nichts komplett Neues her, aber sie hat mich vollkommen überzeugt. Der Schreibstil, die Story und die Charaktere waren einfach perfekt (wenn man von den paar Schreibfehlern absieht, die man auch eher überliest).

Meine Bewertung:
5 / 5 Sternen

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

pastor, meredith winter, ladythriller, blutpsalm, liebe

Blutpsalm

Meredith Winter
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783981872217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Biografische Angaben:

Name: Blutpsalm
Autor/in: Meredith Winter
Seitenzahl: 208
Preis: 9,99€
Verlag: Sommerburg Verlag
Reihe?: Nein

Inhalt:
Die Kleinstadt Sommerburg wird von einer Mordserie in Atem gehalten. Seltsamerweise trifft Jonathan zu Anfang der Serie die Prostituierte Marlene. Ihr erstes Aufeinandertreffen war eher ungeplant, dennoch ist er interessiert von ihr und möchte sich noch ein weiteres Mal treffen. Am nächsten Tag entdeckt er die Leiche des ersten Opfers, an der die Visitenkarte von Marlene zu finden. Wie hängt das zusammen? Und wer ist der Mörder?

Schreibstil:
Den Schreibstil find ich einfach nur genial! Trotz der Sichtweise aus der dritten Person, was ich voll in den Gedankengängen der Personen drinnen und konnte mit ihnen fühlen und mitfiebern. Dies ist wirklich eine ganz große Leistung, die ich so nur bei, glaube ich, House of Night erlebt habe. Ebenfalls erleben wir einen wirklich tollen Humor, der das Lesen lockerer gestalten hat. Der Schreibstil ist also wirklich umwerfend.
„Für jemanden, der sich das Küssen, für die Ehe aufheben will, küsst du ganz schön oft.“ – Marlene (S.57)
Ein Problem hatte ich dennoch, manchmal war ich etwas verwirrt aus welcher Personensicht jetzt geschrieben wird. Ich wusste nicht, ob sich Winter jetzt auf eine Person bezieht oder die Gefühle mehrerer beschreibt. Vielleicht konnte ich es nur nicht folgen, dennoch hat es mich leicht gestört.

Story:
Die Story konnte mich recht schnell fesseln, was sie auch muss, bei einer Seitenzahl von knapp 200 Seiten. Ich war wirklich skeptisch, was in 208 Seiten passieren kann, aber ich wurde wirklich überzeugt. Die Story hat einen sehr guten Spannungsbogen. Dadurch, dass ich mich auf einen Ladythriller eingestellt hatte, war mich auch schon bewusst, dass auch die Liebe einen großen Anteil an der Geschichte haben könnte und diese Liebesgeschichte ist schön aber auch sehr überladen.
„Jetzt stell dich nicht so an. Für alle anderen machst du schließlich auch die Beine breit.“ – Jonathan (S.142)
Die Liebesgeschichte enthält eine Menge von Drama. Manchmal saß ich wirklich da und fragte mich, wie alt sie seien und ob sich die Beiden nicht aussprechen könnten. Gefühlt schwankte es alle zehn Seiten zwischen Drama und Frieden. Man hätte vielleicht eins oder zwei Mal weniger Drama einbauen können, meiner Meinung. So ist es auch manchmal wirklich nur ein einziges hin und her.
So, nun zu dem Thrillerelement. Ja, es gibt den gewissen Nervenkitzel, dennoch wird er immer wieder in den Hintergrund gedrängt. Dies ist besonders am Anfang der Fall. Zum Ende hin ist die Geschichte um die Mordserie sehr präsent durch die Entwicklung, die dort im Buch passiert.
Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt. (Personen, die sich schnell gespoilert fühlen, sollten diesen Absatz überspringen.) Für mich wurde der Täter zu früh bekannt gegeben. Ich war voll in der Story drin und es war verdammt spannend, weil man nicht wusste wer es ist. Und dann erfahren wir schon in der Mitte des Buches den Täter. Das nimmt einen großen Teil der Spannung. Dies hat mich etwas enttäuscht. Vielleicht hätte man dies noch etwas verschieben können auf zehn Seiten, wo die Person wirklich mehr offen sich dazu bekennt, als zu diesem Zeitpunkt.

Charaktere:
Mein Lieblingscharakter ist Marlene. Ich weiß nicht, ich konnte sie verstehen, mit ihr mitfühlen und habe sie einfach in mein Herz geschlossen. Ich kann auch nicht viel mehr sagen, da ich sie einfach nur mochte. Eine Sache gibt es, bei der ich eher gehofft habe sie würde Jonathan ansprechen und diese Sache nachfragen, anstatt einfach wegzulaufen.
Jonathan mag ich zwar auch, aber ihn konnte ich nicht ganz ins Herz schließen. Manchmal war er mir zu voreingenommen, auch wenn sich das noch geändert hat. Ich wurde dennoch nicht warm mit ihm. Seine Taten sind zwar Großteiles schlüssig, dennoch war ich ihm nicht ganz so nahe. Ich denke es liegt aber auch, dass er als Pastor sehr unterschiedliche Sichtweisen hat, wie ich mit siebzehn jetzt.
Zu den anderen Charakteren sage ich nichts Weiteres, um keinen hier zu spoilern.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, welches ich nur jedem wärmstens empfehlen kann. Nur Achtung, es ist keim Jugendroman! So überwiegen die positiven Aspekte über den negativen, die ich hier erwähnt habe.


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56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

homosexualität, schwul, highschool, coming out, jugendbuch

Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

S.J. Goslee , Marianne Harms-Nicolai , David B. Hauptmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500300
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension auch auf meinem Blog: http://buecherimherz.blogspot.com/2017/08/rezension-die-welt-ubt-den-untergang.html
Inhalt:
Mike denkt er hat ein ziemlich gutes Leben. Er hat Lisa, seine Freundin, eine Band mit Bandmitgliedern, die seine besten Kumpels sind. Bis Lisa ihr Verhältnis beendet. Seitdem beginnt Mike sich zu fragen wer er ist. Vor allem fragt er sich aber, was auf der Party seines Kumpels Cam zwischen J.J. und ihm vorgefallen ist. Hat Mike wirklich mit J.J. herumgeknutscht? Ist er schwul oder bi? Und wie soll er es seinen Freunden und seiner Familie gestehen?

Cover:
Das Cover finde ich echt cool gestaltet. Mit den Farben, die so in Wolken fliegen. Es erinnert mich an das Holi-Festival irgendwie. Ich finde es auch gar nicht schlimm, dass sonst nicht viel los ist auf dem Cover. Die bunten Farben und der Titel reichen aus.

Schreibstil:
Der Schreibstil ... Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Ich fand ihn recht angenehm zu lesen, aber Synonyme sind nicht die Stärke von Goslee. Jeder sagt nur. Goslee schreibt wirklich bei jedem Redebegleitsatz „sagen“. Das hat einfach einen unkreativen Eindruck und es wird sehr eintönig. Ein Mal habe ich gelesen, wie sie „meinen“ anstatt „sagen“ geschrieben hat. Das war wirklich überraschend. Denn sogar als die Charaktere Fragen gestellt haben, kam nur „sagen“. Diese synonymkarge Ausdrucksweise hat den Schreibstil für mich ungemein verschlechtert.
Zudem schadet dieser Story die Sichtweise enorm. Coming-out Geschichten sollten eher persönlich sein und mit tiefen Gefühlen, aber dadurch, dass Goslee die Geschehnisse aus der 3. Person schildert, fühlt man sich Mike fern. Das ist einfach schade für die Geschichte, weil man noch viel mehr herausholen hätte können. Aber zu erzählen, wie jemanden bewusstwird, dass er schwul ist und was in ihm dabei vorgeht aus der 3. Person ist schwer. Sehr schwer.
Dann eins zur Übersetzung: Ich finde sie grässlich. Zum Teil übersetzen sie das Wort „whatever“ gar nicht und dann wieder doch. Phrasen wie „no fucking way“ wurden auch nicht übersetzt. Dieses „whatever“ hätte meiner Meinung einheitlich nicht übersetzt oder einheitlich übersetzt werden müssen. So ist es eher nach Lust und Laune geschehen. Der Originaltitel ist Whatever, deswegen finde ich, hätte man das Wort gar nicht übersetzen sollen.

Story:
Die Story fand ich interessant. Ich habe noch nie eine Coming-out Geschichte gelesen und war demnach sehr gespannt. Aber es hat mich nicht gepackt. Ich hatte Probleme mit Mike und seinem Verhalten sowie die von Lisa. Auf dem Klappentext wird noch explizit darauf hingewiesen, dass Mike jetzt den Abschlussball mitorganisiert. Zuerst, es war der Homecoming Ball und zumal war es eher eine Randhandlung. Wir haben hier eher Mike begleitet und seinen Prozess mitbekommen. Die Liebesgeschichte fand ich süß und auch nicht mit allzu viel Drama überladen.

Charaktere:
Fangen wir mit Mike an, unseren Protagonisten. Nachdem Lisa Schluss gemacht hat, kam sie schnell an und meinte er sein schwul. Mike hat dagegen nicht lange gezögert. Ich finde er hat es sehr schnell hingenommen. Das finde ich wirklich unrealistisch. Aus persönlichen Erfahrungen weiß ich, dass es durchaus länger dauert. Da kam auch nicht wirklich dieser tiefe Gedankenprozess rüber, den man in der Phase hat. Ich für meinen Teil habe sogar gegoogelt um nach Hilfe zu suchen, ob ich bi bin oder nicht, da ich Angst hatte mit irgendwem darüber zu sprechen. Deswegen finde ich, dass Mikes Prozess wirklich schnell abgehakt wurde und auch nicht tief genug. Es war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und greifbar. Auch nachdem er von seiner Großmutter – die Frau ist klasse – vor die Frage gestellt wird, ob er jetzt schwul ist oder nicht und dabei eingeschüchtert wird, fühlt sich eher an, dass ihm das schwul sein „aufgezwungen“ wird.
Da kommen wir auch mal zu Lisa. Lisa fand ich kritisch. Ich konnte verstehen, warum sie mir Mike Schluss gemacht hat. Dennoch waren ihre Äußerungen im Sinne, dass die Beiden nie ein Paar waren sehr grob. Sie hätte früh genug sagen können, dass die Beiden keine Beziehung führten, sondern lediglich Freundschaft Plus hatten. Das fand ich auch arg fies von ihr gegenüber Mike und kann nicht verstehen, wie Mike nachdem noch mit ihr befreundet bleiben konnte.
Sein Freundeskreis war recht eintönig gestaltet. Da waren einzelne Merkmale, die sie unterschieden. Rückblickend finde ich, dass ich außer zu Cam, nicht viel sagen könnte über die Charaktere oder was sie extrem voneinander unterschieden hatte. Die Charaktere kamen hier in der Aufarbeitung zu kurz. Dennoch muss ich auch sagen, dass ich auch den einen Handlungsschritt in der Geschichte sehr gut fand. Zwei seiner Freunde taten etwas, das andere vielleicht kritisch betrachten würden, aber ich finde manche Reaktionen können durchaus so geschehen.
Ich muss gestehen, Mikes kleine Schwester fand ich wirklich süß. Die Beziehung der Beiden stimmte und man nahm den Beiden eine innige Geschwisterbeziehung ab. Mike kümmert sich wirklich um sie und die Schwester lebt noch in einer kindlichen Welt, die gefühlt immer nur glücklich ist.

Fazit:
Ich finde es ist ein Buch für Zwischendurch, aber kein grandioses Buch. Ich finde die Aufklärung um den Coming-Out Prozess und Homosexualität ist nicht tief genug. Dennoch ist die Liebesbeziehung die hier entsteht sehr süß und ich mochte sie wirklich.

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