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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lilly sucht die Superfreundin

Stefanie Dörr
Flexibler Einband: 88 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2013
ISBN 9783401504582
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kauf- und Lesegrund

Es lag im Zimmer meiner Tochter, das Thema und Cover sprachen mich direkt an und mit der geringen Seitenanzahl ist es ein perfektes Buch für zwischendurch - dachte ich.


Erzählperspektive

Durch die personale Erzählform bekommt man zwar einen Einblick in Terris Gedanken- und Gefühlswelt, aber man wird genau wie Terri und die anderen Freundinnen von Lilly auf die Folter gespannt, wenn es um die Aufgaben geht. Dies baut trotz der geringen Seitenzahl einen kleinen Spannungsbogen auf. 


Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und spricht sicherlich auch die angesprochene Altersklasse von 10 bis 12 an. 


Meine Meinung

Was anfangs so schön anfing, hat die Autorin mit dem Ende leider kaputt gemacht. Die Reaktion auf das gelüftete Geheimnis kann ich noch immer nicht nachvollziehen und im Hinblick darauf, dass Lilly ein fieses Spiel mit ihren vorgeblichen Freundinnen gespielt hat und u.a. Selbstzweifel bei Terri heraufbeschwört hat, kann ich dieses Ende auch nicht gut heißen. Ein anderes Ende mit starken selbstbewussten Mädchen, die sich von Lilly abwenden, hätte mir wesentlich mehr gefallen und hätte noch einen pädagogischen Nährwert gehabt.

Wenn meine Tochter solch eine Reaktion nach den Geschehnissen zeigen würde, dann wäre ein Gespräch notwendig, in dem hinterfragt werden würde, ob Lilly wirklich ihre Freundin wäre - denn meiner Meinung nach ist Lilly keine gute Freundin für keines der Mädchen aus der Clique.


Fazit

Leider keine Empfehlung von mir.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

monster, freunde, phantasie, mut, gruslig

Stichkopf und der Scheusalfinder

Guy Bass , Salah Naoura , Pete Williamson
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 27.03.2014
ISBN 9783596855650
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt

Auf der Burg zu Grottenow werden durch den verrückten Professor Erasmus allerlei bizarre Geschöpfe erschaffen. Eines davon ist Stichkopf, der es sich zur Aufgabe gemacht hat im verborgenen zu leben und die zeitweise doch sehr schrecklichen Eigenschaften der neuerschaffenen Geschöpfe durch Heiltränke in gute Eigenschaften zu verwandeln.

Allerdings meidet er sowohl den Professor als auch die Geschöpfe. Eigentlich weiß keiner, dass es Stichkopf gibt - bis er eines Tages durch das neueste Geschöpf versehentlich K.O. geschlagen wird und dieses ihm nicht mehr von der Seite weichen möchte, da es in Stichkopf seinen besten Freund sieht.

Doch durch vergangene Erfahrungen meidet Stichkopf jeglichen Kontakt zu anderen Personen/Geschöpfen und möchte auch weiterhin alleine sein.

Währenddessen zieht Schadalbert Scheusalfinder mit seinem Wanderzirkus, der eigentlich Scheusale beinhalten soll, die allerdings alles andere als scheußlich sind, durch den kleinen Ort Rafferskaff am Fuße des Berges, auf der die Burg zu Grottenow steht.

Schnell erfährt er von Professor Erasmus und heckt einen scheußlichen Plan aus.


Meine Meinung

Ein tolles Buch! Schon das Cover hat dazu geführt,dass mir der kleine Stichkopf ganz schnell ans Herz gewachsen ist und seine Lebensgeschichte, die einen wichtigen Punkt in der Handlung des gesamten Buches darstellt, hat mein Herz weich werden lassen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Kinder werden keine Probleme damit haben.

Sehr schön fand ich u.a. auch die Wortkreationen des Monsters, das Stichkopf K.O. schlägt und ihm danach auf Schritt und Tritt folgt. Auch die Kapitelanfänge sind interessant gemacht - jedes Kapitel fängt mit einer Überschrift an, welche die Handlung erahnen lässt und zusätzlich finden sich auch immer ein paar gereimte Zeilen, die zum gesamten Buch passen.

Obgleich das Buch schon durch das Cover eher eine dunkle Stimmung mit sich bringt und durch die vielen Monster auf der Burg auch alles andere als lustig zu sein scheint, schwingt eine gewisse Komik auch immer mit. Doch nicht nur dunkel und komisch ist dieses Buch - es macht wie schon erwähnt das Herz weich und als ich das Buch beendet hatte, schwang ein klein wenig Wehmut mit, weil ich die Burg zu Grottenow verlassen musste.


Fazit

Ein berührendes Buch über Freundschaft und darüber, was Freunde alles füreinander auf sich nehmen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Herr Hasemann auf Wolke 7: Roman

Silke Schütze
E-Buch Text: 119 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 23.05.2014
ISBN 9783955206376
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Josefine Hasemann ist eine spontane und lebenslustige Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ihr Mann Gerd ist eher der Ruhepol in der Ehe der Hasemanns. Er ist berechenbar und Spontaneität ist für ihn eher ein Fremdwort.

Eines Tages jedoch schwingt Herr Hasemann alleine das Tanzbein, als er sich unbeobachtet fühlt - Frau Hasemann ahnt, dass da etwas nicht stimmt und als ihr Mann dann auch noch vorschlägt, dass man ja ganz spontan in den Urlaub fahren könnte, brennen bei Frau Hasemann alle Sicherungen durch. Denn sie ist sich sicher: Herr Hasemann hat eine andere.

Meine Meinung

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es fällt einem leicht sich in die Geschichte fallen zu lassen.

So verwundert es auch kaum, dass ich schnell mit Frau Hasemann mitfühlte und mein Groll auf Herrn Hasemann wuchs und wuchs, denn auch die Kapitel, in denen man Herrn Hasemann begleitet, lassen nur einen einzigen Schluss zu: Herr Hasemann ist einer anderen Frau nicht abgeneigt. 

Dass die Kapitel abwechselnd zwischen Frau und Herrn Hasemann wechselten empfand ich nicht als störend. Es war interessant die Gedanken und Gefühle der beiden Eheleute mitzubekommen - auch wenn man aus Herrn Hasemann nicht unbedingt schlau wird. 

Einzige Kritikpunkte sind erzählerische Fehler, die nicht unbedingt hätten sein müssen. 

So wird erzählt, dass Julia Hasemann, die Tochter, den Hochzeitstag der Eltern nicht mitfeiern könne, da sie mit ihrem Freund an die Ostsee fahren wolle. Einige Seiten später hat ebendiese ein schlechtes Gewissen, weil sie ihren Eltern eine Notlüge auf den Tisch bringen musste und und erzählt hat, dass sie genau am Hochzeitstag arbeiten müsse - jedoch in Wirklichkeit zur Ostsee fährt.

Ein ähnlicher Fehler findet sich am Ende des Buches. Erst öffnet Frau Hasemann dort ihre Futtertüte, als sie bei der Pferdekoppel des Streichelzoos steht und dann lässt sie diese doch geschlossen, da das Futter ja für die Ziegen und nicht für die Pferde ist. 

Wie gesagt, sind es kleine erzählerische Fehler, die nicht weiter störend sind, aber sie hätten vermieden werden können. 


Sehr schön finde ich persönlich die im Anhang befindlichen Rezepte und auch, dass die im Buch erwähnten Gedichte im gesamten dort zu finden sind.


Fazit

Eine schöne Geschichte für zwischendurch, in der sich Paare sicherlich hier und da wieder finden.

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255 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 70 Rezensionen

märchen, grimm, hänsel und gretel, hänsel, kinderbuch

Eine dunkle & grimmige Geschichte

Adam Gidwitz , Hugh D'Andrade , Hugh D´Andrade
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 09.09.2011
ISBN 9783760783666
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zitat von Pseudonymus Bosch zu diesem Buch:
"Diese wundervolle, gruselige Nacherzählung der Märchen der Brüder Grimm verhält sich zu den sonst üblichen Kindergeschichten ungefähr so wie eine Axt zu einem Buttermesser. Mein Rat: einfach lächeln und nicken und den Eltern erzählen, dass das hier nur ein gewöhnliches Märchenbuch ist."


Covergestaltung:
Sehr gelungen und es greift auch schon Teile der Geschichte auf.
Man sieht ganz klar Hänsel mit einem goldenen Apfel in der Hand und Gretel, die ein blutverschmiertes Schwert in der Hand hält.
Rechts am Rand im Schatten stehen ihre Eltern, das Königspaar und links ist ein Drache zu sehen, der auch noch eine Rolle spielen wird.
Auch die drei Raben über dem Titel sind von Bedeutung.
Selten habe ich ein Cover gesehen, das so viele Details der Geschichte zeigt.

Meine Meinung:
Vorab: Das obige Zitat stößt mir persönlich nach der Lektüre dieses Buches ein wenig auf - schon allein vor dem Hintergrund, dass ich eine 11-jährige Tochter habe.
Ich würde ihr das Buch zum jetzigen Zeitpunkt niemals geben.
Und dabei liest sie mittlerweile ja auch nicht nur Kinderbücher und ist in der Jugendbuchabteilung fast schon zuhause.
Der Grund liegt darin, dass in diesem Buch meiner Meinung nach zu viele Körperteile abgetrennt werden und auch schon alleine der Teil der Geschichte mit dem Vater, der seinen Kindern die Köpfe abtrennt (und das kommt recht früh am Anfang)... ich weiß nicht, ob es wirklich das richtige für 10-12 Jahre alte Kinder ist.

Ansonsten ist dieses Buch sehr gelungen.
Der Autor hat die Geschichte rund um Hänsel und Gretel neu gesponnen und mit anderen Geschichten der Gebrüder Grimm gekonnt verwoben.
Viele Märchen sind mir schon vorher bekannt gewesen - z.B. das Märchen der sieben Raben andere hingegen kannte ich nicht - Der Räuberhauptmann war mir persönlich gänzlich unbekannt.
Wie der Titel schon sagt, ist diese Geschichte sehr dunkel und düster.
Es durchweg spannend und auch flüssig geschrieben. Die Erzählperspektive ist im Grunde die klassische Märchenerzählerperspektive. Mit dem Unterschied, dass der Erzähler zwischendurch auch mal Anmerkungen macht, was die ganze Sache ein wenig auflockert.

Fazit:
Toller Schreibstil, tolle Umsetzung einer altbekannten Geschichte mit vielerlei neuen Wendungen, aber eben meiner Meinung nach nichts für Kinder unter 12. Ich werde es meiner Tochter wohl auch erst in 1 bis 2 Jahren zur Hand geben.

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

liebe, shearwater island, insel, extrem ärgerlich und langweilig, verrat

Die Frau von Shearwater Island

Magali Robathan , Maja Ueberle-Pfaff
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.08.2014
ISBN 9783471350980
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Alice lebt auf Shearwater Island, einem kleinen Eiland, das vor den britischen Inseln liegt. 

Sie liebt ihre Insel und das nicht immer leichte Leben dort. Nur wenige Menschen leben auf Shearwater Island und so verwundert es kaum, dass sie einander in- und auswendig kennen. Geheimnisse bleiben nicht lange geheim.

Doch das gemütliche und berechenbare Leben auf Shearwater Island gerät aus dem Lot, als der Schriftsteller Patrick ankündigt für die Herbst- und Wintermonate auf die Insel ziehen zu wollen. Es gibt Diskussionen im Vorfeld, doch da Patrick die Gastlichkeit reichlich entlohnen möchte und die Inselkirche renovierungsbedürftig ist, entscheidet man sich für eine Zusage. Alice vertraut Patrick und teilt mit ihm ihr altes Farmhaus.

Nach und nach werden die zwei vertrauter miteinander und Alice vertraut Patrick Geheimnisse an, die sie ihm besser nicht verraten hätte.

Meine Meinung

Dieses Buch war wie ein Ausflug ans Meer.

Ein Ausflug, den man so schnell nicht mehr vergessen wird.

Schnell hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum noch beiseite legen.

Die Figur Alice hatte ich anfangs auf Mitte/Ende 20 geschätzt - umso erstaunter war ich, als irgendwann ihr Alter zur Sprache kam. Sie kam mir aufgrund ihrer Gedankengänge und ihrer Unbeholfenheit gegenüber Patrick nicht wie 36 vor. Wobei der Hintergrund hierzu im Laufe der Geschichte erläutert wird. Andererseits steht Alice aufgrund der Abgeschiedenheit der Insel - und der damit verbundenen Schwierigkeiten bzw. dem Zwang selbständig in Bezug auf Handwerksarbeiten zu sein -  auch ihren Mann und ist in Bezug auf das Haus auf männliche Hilfe nur selten angewiesen.

Bei Patrick wechselte es eine ganze Zeit lang immer wieder zwischen Sympathie und Antipathie - bis zu einem Punkt, an dem in mir eine Vorahnung wuchs, Alice allerdings noch bedingt durch die rosarote Brille blind für die Wahrheit war.

Alles in allem kann ich das Buch als "rund" beurteilen, nur das Geheimnis eines Inselbewohners wirkte für mich nicht ganz durchdacht. Es war ein brisantes Geheimnis und der Hintergrund war ebenfalls ausgefeilt, nur die Auflösung des Geheimnisses erschien mir platt und gefiel mir nicht so ganz.

Das Ende hingegen gefiel mir sehr. Es rundet die Geschichte ab und ich habe das Buch mit einem beruhigtem Gefühl schließen können.


Fazit

Ein Buch voller Familiengeschichten, die allesamt spannend, fesselnd und auch teilweise traurig sind.

Wer einen Ausflug vom Alltag braucht, ist hier genau richtig und kann sich fallen lassen und auf eine einsame Insel träumen.

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liebe, frauenroman, roman, scheidung, testament

Geschickt eingefädelt

Molly O'Keefe , Barbara Alberter
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2014
ISBN 9783956490439
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Lyle Baker ist ein alter und sterbenskranker Mann. Seit Jahren hat er keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern, was ihn nun, kurz vor seinem Tod sehr beschäftigt.

Er schmiedet einen Plan, zu dem auch Tara Jean Sweet gehört. Diese hatte Lyle vor einigen Jahren aus einer Notlage gerettet und seither hat sie für ihn als Designerin im Familienbetrieb gearbeitet. Nun soll sie den Lockvogel spielen, um Lyles Kinder zur Ranch zu lotsen.


Kurz nach der Ankunft seiner Kinder stirbt Lyle, das Testament wird eröffnet und die Geschehnisse überschlagen sich direkt auf der Ranch. Doch als wäre dies nicht genug, wird Tara Jean auch noch von ihrer Vergangenheit eingeholt.


Meine Meinung

Beim lesen der ersten Seite dachte ich "Okay...." und war mir nicht sicher, ob dieses Buch, sollte es denn so weiter gehen, wirklich etwas für mich ist. Doch wie so oft trügt der erste Schein und es entwickelte sich eine äußerst interessante Geschichte.

Bezüglich der Charaktere hat sich allerdings mein erster Eindruck bis zuletzt nicht geändert. Tara Jean Sweet und auch Luc Baker - der Sohn von Lyle - fand ich auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen. Einzig und allein Taras Dämonin - eine innere Stimme, die ihr beim designen hilft - ging mir persönlich auf den Keks. Aber es hielt sich im Rahmen, sodass dieser Punkt nicht wirklich ins Gewicht fällt. 

Wer mir allerdings in keinster Weise irgendwie sympathisch war, waren Lucs Mutter und auch seine Schwester Victoria. Beide Frauen erschienen mir sehr unnahbar bzw. bei Victoria spielte eine gewisse Arroganz mit - und dabei lag sie eigentlich schon ganz tief unten am Boden nachdem ihr Mann gestorben ist - doch diese überhebliche Art, die sie in den Ehejahren angenommen hat, konnte sie scheinbar nicht ablegen. Dadurch, dass Victoria sehr auf eine helfende Männerhand angewiesen ist, ist ihre Art vielleicht auch als Schutzschild zu sehen, dennoch wirkt sie für mich nicht sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und man kann sich sehr gut in die Geschichte fallen lassen. 

Die Themen des Buches sind recht weit gefächert - von Familienkonflikten (Lyle und seine Kinder) über romantisch-erotische Szenen (Luc und Tara ziehen sich quasi magisch an) bis hin zu Spannung.


Fazit

Aufgrund der Vielfalt der Themen, welche die Autorin in diesem Buch zusammenbrachte, kam keinerlei Langeweile auf. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen an eine breitgefächerte Leserschaft empfehlen. Es sollte für jeden etwas dabei sein.

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

gespenster, gespenst, kinderbuch, schriftsteller, junge

Gespenster gibt es doch!

Kate Klise , Nina Schindler , M. Sarah Klise
Fester Einband: 151 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 24.01.2011
ISBN 9783836953214
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt

Um endlich sein nächstes Kinderbuch zu beenden mietet der Autor Ignaz B. Griesgram ein einsam gelegenes Haus an. Eigentlich wollte er so weit wie möglich entfernt von Kindern sein, denn obgleich er Kinderbücher schreibt ist er alles andere als ein Kinderfreund. 

Allerdings lebt in dem angemieteten Objekt der 11-jährige Severin Hoffnung, für den Ignaz B. Griesgram für die Dauer der Benutzung des Hauses zu sorgen hat - so wurde es auch im Mietvertrag festgehalten, den Griesgram allerdings durch seinen Anwalt hat unterschreiben lassen. 

Doch Severin lebt nicht allein in der Friedhofstraße 43. Er lebt dort zusammen mit seiner Katze (gegen die Ignaz B. Griesgram allergisch reagiert) und auch mit dem Geist der vor langer Zeit verstorbenen Olivia  C. Spence, welche das Haus erbauen ließ. 

Olivia ist alles andere als begeistert von Ignaz B. Griesgram und macht diesem das Leben schwer - klar, dass Griesgram erst einmal den Jungen in Verdacht hat, denn Gespenster - die gibt es doch gar nicht. 


Meine Meinung

Dieses Buch ist etwas besonderes - es ist anders als andere Bücher und gerade deshalb ist es so interessant. 

Denn die Geschichte rund um Ignaz B. Griesgram, Severin Hoffnung und Olivia C. Spence wird nicht wie üblich erzählt. Die Protagonisten schreiben sich gegenseitig Briefe und gerade dies finde ich für die angesprochene Altersklasse (und natürlich auch für alle anderen Leser) mal etwas neues - etwas außergewöhnliches, was das Lesen etwas interessanter gestaltet. 

Dazu kommt noch, dass Severin immer wieder Zeichnungen/Skizzen mit einbringt und auch die örtliche Tageszeitung abgedruckt ist, in der die Geschichte natürlich weiter geht.

Doch nicht nur die Gestaltung des Buches hat mich überzeugen und begeistern können, sondern auch die Geschichte um die drei. 

Ein Autor, der seit Jahren kein Buch mehr veröffentlicht und eine Schreibblockade hat. 

Ein Junge, dessen Eltern nach Europa fliegen und dem nächstbesten Mieter des Hauses die Verantwortung für ihren Sohn übergeben. 

Und ein Gespenst, das sich um eben diesen Jungen kümmert und seine erste Bezugsperson ist und vor dem eigenen Tod geschworen hat so lange durch die Stadt zu spuken, bis eines ihrer eigenen Bücher veröffentlicht worden ist. 


Fazit

Der erste Band der Friedhofstraße 43-Reihe hat mir so gut gefallen, dass ich mittlerweile auch schon Band 2 und 3 gelesen habe.

Ich kann es sowohl jüngeren als auch älteren Lesern empfehlen, weil es einfach auch mal etwas anderes ist. 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abf, 2014, liebe, deutschland, weihnachten

Tausche Glückskeks gegen Weihnachtswunder

Annette Langen
E-Buch Text: 208 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.10.2013
ISBN 9783641110949
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Grete und Sina gehen in die 6. Klasse und sind ABF - allerbeste Freundinnen. Eigentlich fühlen sie sich sogar eher wie Schwestern.

Als sie von einem Klassenkameraden Glückskekse erhalten, in denen auch noch das selbe steht, nämlich "Deine Familie wird größer werden" ist den beiden Mädchen klar: Das ist ein Hinweis!

Gretes Mutter und Sinas Vater müssen sich ineinander verlieben und ein Paar werden, dann würde sich auch gleich der größte Wunsch der Mädchen erfüllen.

Allerdings sind Sinas Vater und Gretes Mutter beim ersten Zusammentreffen alles andere als voneinander begeistert und streiten sich sogar. 

Ob es wirklich zum erhofften Weihnachtswunder kommen wird?



Unsere/ meine Meinung:

Ein wundervolles Buch!

Locker, leicht, herzerwärmend - genau das richtige für die Vorweihnachtszeit. Aber auch darüber hinaus kann man meiner Meinung nach dieses Buch super lesen. Denn die Geschichte spielt zwar im Dezember und natürlich ist Weihnachten ein Thema, aber vordergründig geht es doch eigentlich um den Wunsch der Mädchen nach einer "richtigen" Familie.

Worüber ich zeitweise gestolpert bin war die ständige Abkürzung "ABF" - aber Tochterkind erklärte mir, dass man halt heute so rede - also gehört dies wohl dazu. Und eigentlich gehöre ich ja auch nicht wirklich zur Zielgruppe dieses Buches, sondern Mädchen im Alter von Tochterkind. Diese war übrigens auch sehr begeistert von diesem Buch und hat es sogleich an ihre ABF verliehen.

Was das Buch besonders macht und auch realistisch wirken lässt, sind neben dem Ich-Erzähler (Grete erzählt die Geschichte) die Alltagssituationen - ein Streit unter Freundinnen; eine Mutter, die sich Sorgen darum macht, wie die Tochter in der Schule klar kommt; Zank mit den Jungen aus der Schule; erste Annäherungsversuche unter Jungen und Mädchen - Tochterkind, die fast im gleichen Alter ist wie die Protagonistinnen war sehr schnell versunken in diesem Buch und konnte sich in die Mädels auch sehr schnell einfühlen.

Eine Frage blieb am Ende allerdings noch offen und ich hätte mir gewünscht, dass diese Frage entweder beantwortet worden wäre oder dieser Strang der Geschichte wäre gar nicht erst aufgekommen - was ist mit dem Menschen, dem der umgestürzte Apfelbaum gehört? 

Ich hatte zeitweise gehofft, dass diese Person noch im Buch auftauchen würde... Dies ist eigentlich der einzige Kritikpunkt, aber Tochterkind hat dies auch nicht wirklich gestört. Für sie war das Weihnachtswunder wesentlich wichtiger.



Fazit

Auch nach Weihnachten definitiv lesenswert!

Ein paar Stunden herzerwärmende Lektüre mit viel Spaß und starken Charakteren.

Sowohl von Tochterkind als auch von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Bücherwürmchen.

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Tags: 2014   (1)
 

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290 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

liebe, koma, schwangerschaft, tod, unfall

Ich versprach dir die Liebe

Priscille Sibley , Ulrike Werner-Richter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.02.2014
ISBN 9783404169429
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Nach einem Unfall liegt Matts Frau Elle im Koma. Eine Heilung ist ausgeschlossen, da Elle schwere Hirnverletzungen erlitten hat. Matt selbst ist Arzt und weiß also, dass seine Frau nicht zu retten ist - ebenso weiß er, dass seine Frau gegen lebensverlängernde Maßnahmen war. Doch noch bevor irgendetwas in diese Richtung unternommen wird erfährt Matt, dass Elle schwanger ist. Mit einem Mal ist ihm klar, dass er die Maschinen nicht abstellen lassen wird - und er kämpft dafür, dass sein Kind leben darf.


Meine Meinung:

Schon mit dem ersten Satz ist man direkt in den Geschehnissen dieses Buches - denn es wird direkt erwähnt, dass der Abend, von dem Matt erzählt, der letzte gemeinsame Abend mit Elle war. Man wird quasi direkt in die Geschichte hineingesogen - und nicht nur in die Geschichte von Elles Unfall, sondern auch in die Geschichte von Elle und Matt.

Matt hat Elle das erste Mal gesehen als er zwei Jahre alt war. Er habe vorher nie gesprochen - so seine Eltern - und man habe sich schon Gedanken um Matt gemacht, doch als die Nachbarin mit der wenigen Tage alten Elle aus dem Krankenhaus heimgekommen ist und Matt das kleine Baby sah, sagte er plötzlich "Peep" zu ihr. Dies war der Anfang einer langen Freundschaft, die irgendwann zur großen Liebe wurde.

"Peep" war nicht nur Matts erstes Wort zu Elle, sondern auch fortan der Kosename für Elle.

Die Beziehung von Matt und Elle war nicht immer reibungslos und es gab in den Jahren so einige Höhen und Tiefen, doch schlussendlich haben sie irgendwann den Weg zum Altar gefunden und auch über die Gründung einer Familie nachgedacht.

Aufgrund von Autoimmunproblemen war eine Schwangerschaft jedoch schwierig und Elle hat bisher keinem Kind das Leben schenken können.

Umso verbissener kämpft Matt also darum, dass die lebenserhaltenden Apparate eingeschaltet bleiben, bis das Kind im Mutterleib groß genug ist - sogar vor Gericht muss er ziehen, denn seine eigene Mutter ist gegen diese Maßnahmen und kann eine Patientenverfügung vorweisen.


Durch die Ich-Erzähler-Perspektive habe ich mich Matt sehr nahe gefühlt. Ich habe Elle fast schon vor Augen gehabt und es fiel mir an mancher Stelle schon schwer weiterzulesen, wenn Matt beschrieben hat wie schwer es ihm fällt seine Frau so zu sehen.

Andererseits gab es auch tiefe Einblicke in die Beziehung, bei denen mir das Herz aufgegangen ist oder aber ich mit ihnen getrauert habe.


Anfang fand ich es schade, dass das Buch direkt da anfängt, wo für Elle ja eigentlich alles vorbei war - in der Notaufnahme, in der sie schon nicht mehr ansprechbar war.

Doch im Nachhinein fand ich dies auch wieder sehr schön und emotional. Ich habe Elle mit Matts Augen gesehen und sie so kennengelernt wie er sie gesehen hat.


Fazit:

Ein emotionales Buch, bei dem reichlich Tränen geflossen sind.

Eine Geschichte, die immer in meinem Herzen bleiben wird und auch einige neue Gedankenansätze aufgeworfen hat - ab wann fängt das Leben eigentlich an? Welches Recht hat Vorrang - das Recht auf einen friedlichen Tod oder das Recht auf Leben? Und wie hätte ich wohl entschieden?


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Tags: 2014   (1)
 

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167 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

klassiker, freundschaft, novelle, roman, wanderarbeiter

Von Mäusen und Menschen

John Steinbeck
Flexibler Einband: 139 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2002
ISBN 9783423620727
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt

George und Lennie ziehen als Erntehelfer von Farm zu Farm. Ihr Traum ist es eines Tage eine eigene Farm zu haben und dieser Traum ist zugleich auch eine Art Druckmittel für George, um den einfach gestrickten Lennie, in die richtige Bahn zu lenken.

Lennie fehlt es zwar an der nötigen Intelligenz und vieles versteht er nur schwerlich - man könnte sagen, er ist auf dem geistigen Stand eines Kindergartenkindes - doch dies gleicht sich durch seine Stärke aus.

Allerdings kann Lennie seine Kraft und Stärke kaum bis gar nicht einschätzen und in Stresssituationen blendet er alles um sich herum aus... Eine Kombination, die nicht immer gut ausgeht...



Meine Meinung

Per Zufall ist dieses Buch bei mir gelandet und ich bin froh, dass es so gekommen ist.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Er ist recht einfach - eben so, wie die einfachen Erntehelfer früher gesprochen haben. Einige Buchstaben werden verschluckt und der Satzbau würde wohl Tochterkinds Deutschlehrerin erschaudern lassen.

Andererseits führt der Schreibstil des Autors zu einer gewissen Nähe zu den Protagonisten.

Der Großteil des Buches besteht aus Dialogen, was zumindest mir das Gefühl gab, dass ich mit Lennie, George und den anderen Erntehelfern zusammen am Tisch saß. Hinzu kommt, dass ein gewisser Beschützerinstinkt gegenüber Lennie geweckt wird. 

Schnell wird dem Leser auch klar, welche Gefahr die Mischung aus Lennies Einfältigkeit und seiner immensen Kraft birgt. Es gibt Situationen in der Geschichte, in denen einem der Atem stockt und man hofft, dass Lennie aus seiner Angststarre, in der er dennoch sehr viel Kraft ausübt, erwacht und von seinen Gegenüber ablässt.



Fazit

Ein Buch, das unterhält, aber auch Denkanstösse gibt. Freundschaft, Solidarität, Verantwortung - all diese Themen werden in diesem Buch aufgegriffen und führen zu einem ergreifenden Ende.

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Tags: 2013, dtv, roman   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

2013, bilderbuch, buch über bücher

The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore

William Joyce , William Joyce
Sonstige Formate: 56 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 19.06.2012
ISBN 9781442457027
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: 2013, bilderbuch, buch über bücher   (3)
 

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1.116 Bibliotheken, 11 Leser, 17 Gruppen, 159 Rezensionen

thriller, college, jugendbuch, tal, mord

Das Tal - Das Spiel

Krystyna Kuhn
Flexibler Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.05.2010
ISBN 9783401064727
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: 2013, arena jugendthriller, jugendthriller, reihe, spannung, thriller   (6)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

mama muh, r kuh, bilderbuch, carl, mut

Mama Muh schaukelt

Jujja Wieslander , Angelika Kutsch , Sven Nordqvist , Sven Nordqvist
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.02.1993
ISBN 9783789173035
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: 2013, all-time-favourite, gemeinsam lesen, kinderbuch, mama muh   (5)
 

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

frauenroman, trennung, familie, chick-lit, humor

Pantoffel oder Held?

Jana Voosen
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453410138
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags: 2013, chick-lit, frauenroman, lieb, lustig   (5)
 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

thriller, band, lena, geld, angie

Wenn Küsse töten können

Tamina Berger
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2012
ISBN 9783401503943
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: 2013, arena jugendthriller, jugendbuch, jugendthriller, thriller   (5)
 

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241 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

scheinehe, liebe, humor, finanzamt, wg

Wir tun es für Geld

Matthias Sachau
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2010
ISBN 9783548281445
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: abgebrochen !!!   (1)
 

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

thriller, arena thriller, gruselig, leonie, lotta

Weiß ist die Unschuld

Ulrike Bliefert , Susanne Mischke
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2012
ISBN 9783401503967
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: 2013, arena jugendthriller, jugendbuch, thriller   (4)
 

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, unterhaltungsliteratur, aldi, schlecht, supermarkt

Rendezvous bei Aldi

Michaela Saal , Kai Finn
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.02.2008
ISBN 9783492262583
Genre: Romane

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Tags: 2013   (1)
 

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experiment, schule, jugendbuch, nationalsozialismus, faschismus

Die Welle

Morton Rhue , Hans-Georg Noack
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2013
ISBN 9783473544042
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Ben Ross ist ein junger engagierter Geschichtslehrer. Auf dem Lehrplan steht der Zweite Weltkrieg und Ben Ross zeig seinen Schülern einen Film über diese Zeit, in dem u.a. auch Aufnahmen aus Konzentrationslagern zu sehen sind. Diese Aufnahmen erschüttern viele der Schüler und sie stellen die Frage, wie solche Grausamkeiten geschehen konnten. Wieso haben die Leute damals nichts gegen die Judendeportationen etc. getan? Wieso wusste angeblich niemand etwas davon?

Diese Fragen beschäftigen Ben Ross auch noch nach dem Unterricht, sodass er sich in Vorbereitung auf die nächste Geschichtsstunde ein Experiment ausdenkt.

Was mit aufrechter Sitzhaltung und bestimmter Regeln während des Unterrichts anfängt, zieht bald schon weitere Kreise.

Ben Ross und seine Klasse nennen sich nun "Die Welle", führen einen bestimmten Gruß ein, es gibt Mitgliedskarten und Versammlungen. Auch einen Schlachtruf gibt es: "Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Handeln!"

Doch bald schon stellt sich die Frage: Ist dies alles wirklich nur noch ein spielerisches Experiment? Oder geht das ganze nicht doch zu weit?



"Die Welle" ist eines der Bücher, von dem jeder schon irgendwann mal etwas gehört hat. Viele haben es sogar im Unterricht gelesen.

Dass es oftmals als Unterrichtslektüre genutzt wird, ließ mich lange Zeit von diesem Buch abschrecken. Denn unter Schullektüre habe ich mir lange Zeit wirklich trockene und langweilige Materie vorgestellt bzw. so waren oft die Schullektüren, die ich während meiner Schulzeit lesen musste.

Umso überraschter war ich über den lockeren und einfachen Schreibstil dieses Buches. Ich kam direkt in die Geschichte hinein und es entstand ein regelrechter Lesesog. Das Buch beiseite legen? Keine Chance. Schließlich fesselte mich die Geschichte viel zu sehr.

Die Stimmung des Buches wird durch die Fotos, die am Anfang jedes Kapitels zu finden sind noch verstärkt und die Parallelen zwischen Nazi-Regime und Welle verdeutlichen sich dadurch auch noch mehr.

Für mich war interessant zu sehen, wie sich die Jugendlichen durch die Welle veränderten bzw. wie sich auch ihr Umgang untereinander veränderte. Vormals Außenstehende werden plötzlich Teil der Gruppe und andere, die vorher als Vorbild fungierten und dem ganzen Experiment kritisch gegenüber stehen, werden regelrecht ausgeschlossen.

Die Beendigung des Experiments, das ursprünglich ja eigentlich nur ein paar wenige Unterrichtsstunden in Anspruch nehmen sollte, stellt sich als nicht ganz so einfach heraus und umso gespannter ist man als Leser auf genau diesen Augenblick. Wird Ben Ross es schaffen dem ganzen Wahnsinn ein Ende zu bereiten oder haben die Schüler Gefallen an diesem System gefunden?


Zu Recht wird dieses Buch als Schullektüre genutzt  Es öffnet die Augen und hilft ansatzweise zu verstehen, was damals zwischen 1933 und dem Ende des Zweiten Weltkrieges geschehen ist. Es regt zum Nachdenken an und auch dazu, Fragen zu stellen.

Hinzu kommt der Umstand, dass Morton Rhue dieses Buch auf Basis einer wahren Begebenheit geschrieben hat. Die Nachbemerkungen des Verlages sollten in diesem Fall auch gelesen werden - schließlich befindet sich hier ein Auszug des Interviews mit dem Lehrer, der das ursprüngliche Experiment gestartet hatte.


Fazit:

Ein Lesemuss für alle Altersklassen. 

Sollte Tochterkind das Buch später ebenfalls nicht als Schullektüre lesen, wird sie es zumindest von mir empfohlen bekommen. - Spätestens dann, wenn von ihr die o. g. Fragen kommen sollten.


Da dieses Buch, wie bereits schon erwähnt aufrüttelt und die Augen öffnet, Fragen beantwortet und bzw. dabei hilft zu verstehen, hat es mit Recht 5 Bücherwürmchen verdient.

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2013, dauerbrenner

Mir geht's so richtig gar nicht gut!

Lauren Child , Lauren Child , Martin Frei-Borchers , Karen Thilo
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 08.04.2008
ISBN 9783596852994
Genre: Kinderbuch

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familie, kinderbuch, lustiges, kurzgeschichten, kindermund

Die Quigleys

Simon Mason , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.03.2012
ISBN 9783551311184
Genre: Kinderbuch

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ausleihen, lesen, charlie, bibliothek, bücher

Das ist aber total mein Buch!

Lauren Child , Martin Frei-Borchers , Karen Thilo
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 15.10.2007
ISBN 9783596852673
Genre: Kinderbuch

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schauspielerei, selbstmord, jugendlich, eltern, eigenständigkeit

Der Club der toten Dichter

Nancy H. Kleinbaum
Fester Einband: 157 Seiten
Erschienen bei Schneekluth, 01.10.1993
ISBN 9783795111762
Genre: Sonstiges

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fantasy, staub, abenteuer, freundschaft, dämonen

Der goldene Kompass

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Andrea Kann
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503076
Genre: Fantasy

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fantasy, lyra, dämonen, parallelwelten, krieg

Das Bernstein-Teleskop

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Reinhard Tiffert
Flexibler Einband: 590 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503731
Genre: Fantasy

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