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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

berlin, hamburg, johannes groschupf, lost boy, musik

Lost Boy

Johannes Groschupf , Hauptmann & Kompanie
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 13.01.2017
ISBN 9783841504470
Genre: Jugendbuch

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

stuttgart, krimi, multiple persönlichkeit, kommissarin, mord

Scherbenkind

Britt Reißmann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.08.2016
ISBN 9783453358744
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

obdachlos, familie, jugendliche, strasse

Verdammter Paul: Roman

Linda Solanki
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei Zytglogge Verlag, 14.07.2016
ISBN 9783729621077
Genre: Sonstiges

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384 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 135 Rezensionen

thriller, folter, mord, mark roderick, interpol

Post Mortem - Tränen aus Blut

Mark Roderick
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.02.2016
ISBN 9783596031429
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch den „Stuttgarter Bücher- und Blubberstammtisch“geworden, den die liebe Bloggerin Anka von „Ankas Geblubber“ ins Leben gerufen hat. Ende April 2016 war wieder so ein Treffen, wo ich dabei war. Und als Autorengast war unter anderen auch Mark Roderick gewesen. So konnte ich nicht anders und musste mir unbedingt den ersten Teil der Thriller-Reihe „Post Mortem“ kaufen.

Allein das Cover ist schon sehr ansprechend. An sich ist es eher neutral gehalten, mit einem silbergrauen Hintergrund, wo sich kleine und große Wassertropfen drauf befinden. Dabei merkt man, wenn man das Buch in den Händen hält oder mit der flachen Hand drüber streicht, dass sich jede einzelner Tropfen hervor hebt. Titel und Autor heben sich optisch mit einer schwarzen Schrift ab, wobei der Reihenname „Post Mortem“ noch etwas größer und mit leichten blutigen Hintergrund mehr ins Auge fällt.

Als Haupttitel, und somit auch als Reihentitel, stehen die 2 Wörter „Post Mortem“, was auf deutsch übersetzt „Nach dem Tod“ heißt. So kann man sich schon gleich darauf einstellen, dass es dabei um einen Thriller handelt, der nach einem Mord anfängt. Für seinen ersten Band der Reihe steht der Untertitel „Tränen aus Blut“. Am Anfang konnte ich nicht wirklich viel damit anfangen. Auch während des Lesens, war mir einfach nicht wirklich klar, warum sich Mark Roderick gerade für diesen Untertitel entschieden hat. Doch nach etwas längeren Überlegen, oder ich interpretiere einfach zu viel in diese Geschichte hinein, dachte ich mir folgendes: Tränen aus Blut ist keine Art, wie seine Opfer sterben müssen. Also nichts mit chemischen Substanzen, die die Opfer ins Gesicht, bzw. in die Augen bekommen und somit blutige Tränen weinen. Sondern es steht symbolisch für die bestialischen Videos da, wo der Täter seine Opfer foltert. Und man aus innerlichen Entsetzen und Trauer so etwas wie „Tränen aus Blut“ weint, besonders für die Angehörigen der Opfer. Aber auf diese Erkenntnis bin ich leider erst am Ende des Thrillers gekommen und weiß nicht, ob meine Gedankenzüge dort richtig liegen.

Die Geschichte an sich besteht aus relativ kurzen bis mittellangen Kapiteln, die jeweils durch die beiden Hauptprotagonisten abwechseln. Da wäre es einmal aus der Sicht der Interpol-Agentin Emilia Ness, die nicht wirklich versteht, warum sie zu einem harmlosen Mordfall gerufen wurde. Und dann aus der Sicht von Avram Kuyper, wobei es sich dabei um den Bruder vom Opfer handelt.

Beide Charaktere werden am Anfang erst einmal vorgestellt, in seiner jeweiligen Situation zum Mord. Wobei mir sofort Emilia Ness sympathisch war. Denn Mark Roderick beschreibt sie nicht nur als Interpol-Agentin, sondern auch als sehr beschäftigte Mutter, die um jedes freie Wochenenden mit ihrer Tochter kämpft. Aber auch als allg. liebevolle Frau, die sich nach Nähe und Geborgenheit sehnt, wobei sie manchmal einfach typische menschliche Fehler macht, die einen selbst passieren können. Bei Avram Kuyper hab ich mir recht schwer getan. Würde man nicht den kurzen Inhalt auf der Rückseite des Buches lesen, wüsste man nicht, womit er sein Geld verdient. Nirgendwo hat der Autor darüber geschrieben, dass er ein Profi-Killer ist. Sondern stattdessen immer nur kleine Textabschnitte, wo drinnen steht, wie er sich konzentrieren muss, da er solche Situationen schon bereits kennt, oder dass er nichts riskieren darf, damit niemand über ihn und seiner Arbeit bescheid weiß. Mark Roderick lässt den Leser, was dem Charakter Avram Kuyper angeht, sehr im Dunkeln. Am Ende des Buches hab ich auch genau verstanden, warum er dieses so tat. Jedoch finde ich, dass es einem am Anfang sehr verwirrt, wenn nicht sogar leicht wütend macht. Aus der Angst, man hätte irgendwie einen Abschnitt vergessen, der um Avram Kuyper geht.

Ein kleiner Kritikpunkt von mir ist die fehlende Spannung. Der Prolog und der darauf gleich anschließende Mord sorgen für viel Spannung, die leider im Laufe der Geschichte immer mehr nachlässt. Am Anfang war ich „Feuer und Flamme“ für dieses Buch und hab mich immer nach mehr gesehnt, welches eben nicht erfüllt wurde. Ich denke, dass es daran liegt, dass es ziemlich viele Ortswechsel der Geschehnisse gibt, wobei der Autor erst selber wieder viel um alles drum herum erzählt. Wobei ich die gutgeschriebenen Ortschaften und Szenen wirklich klasse finde. Ich hab mich dabei so gefühlt, als wäre ich selbst dort. Doch für alle Liebe fürs Detail und die Sprunghaftigkeit, hat er meine eigene Spannung dadurch kaputt gemacht. Erst wieder zum Ende hin konnte Mark Roderick diese Spannung, die schon am Anfang des Buches da war, wieder aufbauen. Somit finde ich es etwas Schade, denn ein Thriller sollte eine konstante Spannung habe und beibehalten.


Mein Fazit:

„Post Mortem – Tränen aus Blut“ von Mark Roderick ist der Auftakt einer Thriller-Reihe. Gerade in diesem ersten Band geht es um bestialische Morde mit 2 sympathischen Charakteren, die hinter dem Mörder her sind. Für richtige Thriller-Fans ist dieses Buch eine kleine Abwechslung in eine andere Sichtweise. Für Leser, die sich noch nie wirklich an einem Thriller ran getraut haben, ein idealer Einstieg. Denn in diesem Buch geht es nicht um das reine Morden, sondern um die Entwicklungen, die danach passieren. Wie Familienmitglieder eines Opfers umgehen und wie die Polizei ermittelt. Ich würde somit eher sagen, dass es ein kleiner Mix aus Krimi und Thriller ist.  

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615 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

aliens, dystopie, rick yancey, das unendliche meer, außerirdische

Das unendliche Meer

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.03.2015
ISBN 9783442313358
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung:

Bei mir ist es nun schon über 1 Jahr her, dass ich den ersten Band „Die 5. Welle“ von Rick Yancey gelesen, sowie den Film im Kino geschaut habe. Jedoch muss ich gestehen, dass mir der 1. Band so gut gefallen hat, dass ich mich noch komplett an alles erinnern konnte. Somit fiel mir der Einstieg nun in den 2. Band „Das unendliche Meer“ nicht schwer. Doch konnte mich nun dieser Jugendroman überzeugen, dass ich auch auf jeden Fall den 3. Band „Der letzte Stern“ von der „Die 5. Welle“-Trilogie lesen werde?

Als erstes, wenn ich das Buch in meine Hände nehme, fällt mir wieder dieses tolle Cover auf. Was ich besonders schön dabei finde, dass man die Gestaltung sehr ähnlich und genau dem 1. Band „Die 5. Welle“ gestaltet hat. Dieser Efekt, wenn die Bücher nebeneinander im Bücherregal stehen und sie einem gleich zeigen „wie gehören zusammen“ ist für mich persönlich wunderschön. Man hat sich allg. an diesem düsteren Cover gehalten. Das heißt nun, das dunkle, schwarze Cover, mit einem einzigen Motiv darauf, welches zusammen mit dem Titel beim Wenden des Buches im Licht schimmert. Und wer nun den 1. Band gelesen hat, kann sich auch gleich mit diesem Motiv anfreunden. Was es nun genau darstellen soll, kann wahrscheinlich jeder selbst hininterpretieren. Es könnte ein Lagerraum sein, ein großer Saal oder ein Tunnel, wo Cassie durchläuft. Für mich persönlich ist es eher der große Lagerraum, sowie Cassie auf der Flucht aus Camp Heaven.

Dieses Mal war es nicht gleich so einfach, den Titel zu verstehen. Während man ja beim 1. Band „Die 5. Welle“ schon gleich erfahren hat, worum es sich genau dreht. Aber das sollte einem nicht abschrecken, denn ich hab gemerkt, dass man, je weiter man der Geschichter seinen Lauf nimmt, man immer mehr versteht, warum es nun „Das unendliche Meer“ heißt. Ich kann euch dazu leider nicht mehr sagen, denn sonst würde ich spoilern und euch wohl die Lust am Lesen verderben.

Zum Aufbau der Gesichte kann ich euch soweit einiges erzählen. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, sollten die Erwachsenen nicht gleich davon abschrecken. Rick Yancey hat wieder seinen leichten Schreibstil benutzt, so dass man sehr schnell der Geschichte folgen kann. Mit ein paar kleinen und großen Spannungsmomente verstetzt er den Leser richtig in das Verlagen, nicht nur noch „dieses eine Kapitel“ zu Ende zu lesen, sondern einfach weiterhin dieser Geschichte zu folgen. Dabei erzählt er weiterhin aus der Sicht von Ben und Cassie, wobei ich nun sagen muss, dass diese beiden Charaktere diesesmal etwas nebensächlich sind. Denn in erster Linie geht es um Ringer. Ringer ist ja ebenfalls ein befreiter Soldat, der nun zu der kleinen Widerstandsgruppe gehört. Wobei sie im 1. Band nur als ein sehr wichtige Nebencharakter auftaucht, vorallem am Ende des Buches, hat Rick Yancey sie diesesmal als Hauptprotagonistin in den Mittelpunkt gesetzt. Für mich selbst war es am Anfang etwas schwer, zu verstehen, warum es nun mit Ringer weiter geht. Dabei wollte ich doch nur wissen, was mit Cassie, Sam und Ben ist. Jedoch, da es nun einen extra großen Abschnitt von Ringer gibt, was sie nach der Flucht von Camp Heaven passiert, baut uns Rick Yancey eine große Spannung für das Finale auf. Denn nun versteht man beide Seiten der Geschenisse und man möchte nur noch wissen, wie es zu Ende geht. Doch dafür bräuchte man den 3. Band „Der letzte Stern“, womit wir zum Punkt Cliffhänger kommen. Ich persönlich mag nicht besondern Trilogien und Reihen, wo sich am Ende jedes Buches ein großer Cliffhänger befindet. Mir vergeht dabei dann wirklich die Lust dann weiterzulesen. Doch hierbei dreht es sich nicht um den Cliffhänger von dem 2. Band, dieser Teil ist für sich ganz abgeschlossen. Sondern es steigert eher die Spannung, was nun noch alles im 3. Band passieren könnte. Und dadurch kann man gut einige Wochen oder Monate dazwischen liegen, um eben mit dem Finale zu beginnen.


Mein Fazit:

Wer von euch nun „Die 5. Welle“ gelesen hat, wird die Fortsetzung lieben. Sie verspricht genauso viel Spannung und Grübelein, wie der 1. Band. Man freut sich um so mehr, dass man den Finale immer näher kommt, und fiebert richtig mit den Charakteren mit. Auch wenn der Autor einem leicht im Dunkeln lässt: Wieso, Weshalb, Warum. Eins kann ich nur sagen, dadurch kommt ihr der Antwort immer näher.  

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456 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, anonym, internet

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Bevor ich verzeihe

Sophie Littlefield , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2016
ISBN 9783442484478
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Cover, Titel und der kurze Inhalt auf der Rückseite des Buches versprechen sehr viel. Ich selber hatte die Erwartungen, dass es in diesem Roman darum geht, dass man Maris ihre Entscheidungen sieht, mit Rückblicken, wie damals ihre Tochter ums Leben kam. Dass Maris eben selbst vor Verzweiflung und Hoffnung entscheidet, was der Mann auf der Brücke machen soll. Ob er springen soll und sich auf diese Weise für die Tat seines Sohnes entschuldigt, oder ob er weiterleben soll und immer die Schuldgefühle für die Tat fühlen muss. Doch nun muss ich sagen, dass ich in dieser Hinsicht enttäuscht wurde.

Auf dem Cover sieht man die Golden Gate Bridge, wo sich laut der kleinen Inhaltsangabe die Geschichte abspielen soll. Im Vordergrund steht eine Frau mit Regenschirm, wo man als Leser denken könnte, dass es sich um Maris handelt, die über ihre Entscheidung nachdenkt. An sich ein wunderschönes Cover, was mich persönlich auch sehr angesprochen hat. Und wenn man der Inhaltsangabe glaubt, auch sehr passend zum Roman. Doch jedoch wird einem beim Lesen gleich klar, dass dieses Cover nur eine kleine Nebensituation widerspiegelt und somit nicht passend zur Geschichte passt. Ich selbst könnte aber nun schlecht sagen, was das geeignete Cover ist.

Zum Titel kann ich sagen, dass er schon recht gut zum Roman passt. Denn in dieser Geschichte geht es darum, Menschen zu verzeihen. Mit alten Geschichten abzuschließen und ein neues (besseres) Leben anzufangen. Jedoch verleitet er auch sehr schnell etwas falsches hineinzuinterpretieren. Allein schon mit Verbundenheit der Inhaltsangabe. Ich selbst hab den Titel so verstanden, dass es sich dabei um Maris ihr Leben geht, wie ihr damaliges Leben, wo die Tat vom Tod ihrer Tochter, nochmal durch erlebt. Und somit an der Golden Gate Bridge eine Entscheidung treffen soll, ob die den Mann verzeihen soll oder nicht.

Die Geschichte wird unterschiedlich aus der Sicht von Maris und Ron geschrieben. Mit dem leichten Schreibstil der Autorin kann man sehr gut und auch schnell der Geschichte folgen. Sie hat zwischen den einzelnen Kapiteln keine größeren Zeitsprünge, sondern die Geschehnisse passieren immer darauf folgend. Nur geht in diesem Roman darum, wie Ron und Maris ihr Leben weiterführen. Wie die Beiden noch weitere schicksalhafte Ereignisse passieren und ein neues Leben anfangen. Somit möchte ich nun sagen, dass der Roman an sich auch nicht so verkehrt ist. Ich hab selbst oft einen Neuanfang im Leben gebraucht. Und sei es nur ein Stadtwechsel, wie es Maris gemacht hat. Ich konnte mich somit gut in diese Geschichte hineinversetzen und hab manche Situationen in einer gewissen Hinsicht sehr gut verstanden. Denn in diesem Roman geht es in erster Linie um den Neuanfang, um den Zusammenhalt von Familie und Freunde. Auch zum Nachdenken verleitet dieser Roman. Oft hab ich mich gefragt, was ich an der Stelle von Maris oder Ron machen würde. Und dabei musste ich dann sogar das Buch zur Seite legen, um mich in ihre Situationen richtig hineinzuversetzen.


Mein Fazit:

„Bevor ich verzeihe“ von Sophie Littlefield ist ein toller Roman, wer gerne selber mal einen Neuanfang nach einer schwierigen Situation machen möchte, oder schon bereits erlebt hat. Er ist sehr identisch geschrieben, so dass man sich sehr gut mit den Protagonisten verbunden fühlt. Jeder andere Leser soll sich bitte nicht von der kurzen Inhaltsangabe auf der Rückseite blenden lassen und somit mit falschen Hoffnungen ran gehen. Da kann dieser Roman schon recht enttäuschend sein. Jedoch zeigt uns „Bevor ich verzeihe“, was es bedeutet, den Mut aufzubringen, etwas im Leben zu verändern. Und egal wie viele Steine in den Weg gelegt werden, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll.  

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

lissabon, portugal, krimi, erbe, mord

Portugiesisches Erbe

Luis Sellano
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453419445
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Da ich noch nie selbst in Lissabon war, kann ich nicht genau sagen, wie es dort aussieht. Jedoch hat Luis Sellano einen guten verbildlichen Schreibstil. Er umschreibt die Umgebung so genau, als wäre man selbst dort gewesen. Und aus diesem Grund,wie er die Gassen beschrieben hat, die bergige Landschaft, sowie die Straßenbahnen (die Henrik öfters benutzt), passt das Cover gut zum Buch. Und jedes mal, wenn Henrik eine Straßenbahn benutze, musste ich sofort an die gelbe Straßenbahn denken, die vorne abgebildet ist.

Auch der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Denn in erster Linie geht es um Henriks Erbe, welches ihn sein verstorbener Onkel Martin hinterlässt. Und das besteht nicht nur aus einem großen Haus mit Mietwohnungen und Antiquitätengeschäft in Lissabon, sondern auch um ein großes Geheimnis. Ein Geheimnis, welches Henrik aus dem Chaos seines verstorbenen Onkels entdeckt und gleich mit Nachforschungen beginnt. Dadurch kann ich mir sogar gut vorstellen, dass wohl noch weitere Bände aus dem Leben von Henrik kommen könnten.

Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verwirrend. Mich haben zuerst all die Beschreibungen der Umgebung etwas gestört, und somit konnte ich mich nur schlecht ins Buch hinein versetzen. Jedoch muss ich dazu sagen, dass sich der Autor und der Verlag dafür eine gute Lösung gefunden haben. Denn im Buchumschlag gibt es eine kleine Stadtkarte von Lissabon, mit kleine Vermerke von den wichtiges Orten. Aber je mehr man der Geschichte folgt, um so klarer werden die Bilder, die der Autor einen zu übermitteln versucht. Ich hatte später beim Lesen mehr das Gefühl, dass ich statt Henrik in Lissabon die Gassen entlang laufe. Somit ist es ideal für einen kleinen Kurzurlaub mit seiner Fantasie, wenn man vom tristen Alltag fliehen möchte.

Bei einem Krimi ist die Spannung nie so hoch, wie in einem Thriller. Denn schließlich geht es in erster Linie bei einem Krimi um die Handlungen, die die entsprechenden Personen machen. Jedoch muss ich sagen, dass sich nach der Hälfte des Buches die Spannung sehr steil ansteigt. Am Anfang vom Buch erfährt man erst viel über Henrik selbst und wieso er in Lissabon ist. Doch dann nimmt die Geschichte seinen Lauf mit den Ermittlungen, und ich konnte nur noch schwer das Buch aus den Händen legen. Dazu kann ich nur eins vorweg sagen, es war ein reiner Nervenkitzel zum Ende gewesen.

Wie ich bereits schon oben im Abschnitt „Titel“ erwähnt habe, kann ich mir gut vorstellen, dass wohl noch weitere Bände von den Hauptprotagonisten Henrik Falkner raus kommen könnten. Denn Henrik ist ein liebenswerter Mensch, der leider durch einen tragischen Tod seine Frau verloren hat, seinen Dienst bei der Polizei aufgibt und nun in Lissabon wohl ein neues Leben anfängt. Außerdem finde ich: „Einmal Polizist – Immer Polizist“. Und das merkt man auch bei den einzelnen Handlungssträngen, dass Henrik immer noch sehr in der Welt des Polizeidienstes lebt und arbeitet. Aber auch die Bewohner vom Haus sind mir sehr ans Herzen gewachsen und um den einen oder anderen hab ich mir sehr große Sorgen gemacht. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn noch weitere Geschichten aus Lissabon folgen.


Mein Fazit:

„Portugiesisches Erbe“ von Luis Sellano ist ein toller Krimi, der nicht nur Spannung aufbringt, sondern den Lesern auch einen kleinen Urlaub vom Alltag beschert. Seine bildliche Beschreibung der Umgebung lässt einen zum Träumen verleiten, gepaart mit einem düsteren Geheimnis, schenkt uns dieses Buch spannende Lesestunden. Für jeden Krimi-Fan, oder die es werden wollen, oder einfach per Spannung aus dem Alltag entfliehen wollen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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146 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

thriller, schweden, psychothriller, spannung, caroline eriksson

Die Vermissten

Caroline Eriksson , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.08.2016
ISBN 9783328100386
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Mit einer kleinen Shoppingtour in der Stadt führte mein Weg auch in einem Buchladen. Mit „Tipp des Monats“ fiel mir sofort das Buch „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson auf. Denn allein das düster gehaltene Cover, sowie der Inhalt vom Buch sprach mich sofort an. Aber konnte es mich auch überzeugen?

Wie ich ja eben schon geschrieben habe, ist mir sofort das Cover ins Auge gefallen. Schwarz-weiße Optik, leicht düster gehalten, mit einem Blick auf eine kleine Insel. Es passt sehr gut zur Geschichte des Buches. Denn dort fängt der Psychothriller an und ab da an geht das Leben der Hauptprotagonistin Greta rauf und runter. Ein besonderes Highlight finde ich, dass der schwarze Teil vom Cover leicht matt und angeraut verarbeitet wurde. Auch der Titel passt sehr gut zum Buch. Denn schließlich verschwinden auf mysteriöse Weise Alex und seine Tochter, und keiner hat sie je danach gesehen.

Caroline Eriksson schreibt hierbei aus der Sicht der Hauptprotagonistin Greta. Wie sie die Situationen erlebt, aber auch ihre Gedanken und Ängste werden niedergeschrieben. Alles passt sehr gut zusammen und ich hatte selbst eher das Gefühl, dass ich es selbst erlebe. Jedoch versucht uns die Autorin mit ihren verwirrenden Spiel der Geschehnisse zu desorientieren, was auch super geklappt hat. Ich selber wusste manchmal nicht mehr, was nun der Wahrheit entspricht, eine Lüge, ein Traum oder nur noch eingebildet war. Auch die Beschreibung der Umgebung gab mir das Gefühl, dass ich selbst schon einmal an diesem Ort war. Es fühlte sich vertraut, aber auch fremd an.

Etwas traurig finde ich, dass die aufkommende Spannung, die gleich am Anfang herrschte, gleich wieder entflieht und mich erst so richtig am Ende wieder gefesselt hat. Für mich selber trafen die Situationen am Ende des Buches zu schnell aufeinander ein und ich denke, man hätte es vielleicht auch etwas mehr in die Mitte setzen können, damit die evtl. Leseunlust nicht all so sehr auftritt.


Mein Fazit:

„Die Vermissten“ von Caroline Eriksson ist meiner Meinung nach nicht ein Buch, was als leichte Lektüre für zwischen durch gedacht ist. Trotz der kleinen Spannungspause im Buch, kann es mit seiner verwirrende Geschichte überzeugen. Wer gerne Thriller, besonders Psychothriller liest, könnte sein Gefallen daran finden.  

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

zombies, comic, endzeit, zombie, horror

The Walking Dead 1 - Gute alte Zeit

Robert Kirkman , Tony Moore
Fester Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2006
ISBN 9783936480313
Genre: Comics

Rezension:

Meine Meinung:

Wohl etwas verspätet hab ich in diesem Jahr mit der Serie „The Walking Dead“ angefangen und bin regelrecht süchtig danach geworden. Innerhalb von 2 Monaten hab ich die ersten kompletten 6 Staffeln gesehen und kann es nun kaum erwarten, dass die 7. Staffel im Fernsehen läuft. Doch was macht man in der Zwischenzeit? Nochmal alle Staffeln anschauen? Das ist eher weniger mein Fall, da bisher noch alle Szenen recht frisch in meinem Kopf sind. Somit hab ich bei Amazon herumgestöbert, und neben Funko Pops (wo nun auch einige ihr Zuhause bei mir gefunden haben) auch die Comics gesehen. Und da hatte ich die Idee: Wieso sollte ich sie eigentlich nicht auch lesen? Und es wäre für mich auch eine Primäre, da ich bisher nie einen Comic gelesen habe. Gesagt – Getan! Und ich verspreche euch: Da steigt bei den „The Walking Dead“-Fans die Suchtgefahr.

Vom Cover her bin ich nicht so begeistert. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich da an die schönen bunten Mangacover denke. Ich hatte gedacht, dass dort der Unterschied nicht all so groß wäre. Aber was ich jedoch toll finde, dass man direkt sieht, worum es geht. Um eine Familie, wo es den Anschein hat, dass sie zerbricht, und natürlich über Zombies. Auch der Untertitel „Gute alte Zeit“ passt gut zu diesem Band. Denn Rick und seine Freunde müssen anhand der Zombie-Apokalypse ein neues Leben starten, ohne mit der Technik, die wir heut zu Tage haben. Sie sind regelrecht auf sich allein gestellt.

Die Story an sich ist fast mit der kompletten 1. Staffel der TV-Serie identisch. Jedoch spielen manche Charaktere im Comic nicht mit, oder haben eine etwas andere Persönlichkeit und/oder Aussehen. Aber das sollte an sich nicht stören. Für mich selbst ging es bloß in manchen Passagen etwas zu schnell voran, denn im Hinterkopf lief bei mir immer die Serie ab. Da sollte man wirklich den Kopf abschalten und sich von der Geschichte im Comic leiten lassen.

Da es für mich mein erster Comic war, wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Etwas schade finde ich es nur, dass diese Comicreihe in schwarz-weiß gehalten wird. Trotzdem sind die Zeichnungen hervorragend und man merkt als Leser gar nicht, dass eigentlich 2 Autoren und Zeichner am Werk waren. Besonders schön finde ich dabei auch, dass sie bei den Zeichnungen, unter anderem bei dem Zombies, sehr gut ins Detail gegangen sind. Nicht ohne Grund hat es eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen.

Mein Fazit:

Für alle „The Walking Dead“ Fans, oder die es noch werden wollen, ist es definitiv ein Muss! Auch für die Leser unter uns, die gerne Comics lesen, werden an dieser Reihe ihren Spaß haben. Man wird regelrecht in die Zombie-Apokalypse geworfen und fiebert den Charakteren von der ersten bis zur letzten Seite mit.  

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770 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

meredith wild, hardwired, erotik, verführt, liebe

Hardwired - verführt

Meredith Wild , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.05.2016
ISBN 9783736301245
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

„Hardwired – Verführt“ von Meredith Wild ist der erste Band der Serie „Hacker“, wo bereits im August und darauf in kurzen monatlichen Abständen die Folgebände erscheinen. Insgesamt kommen 4 Bände, die aus dem leichten Erotik-Genre stammen. Ich selbst bin kein Fan von Erotikbüchern, aber Dank der Lovelybox wurde meine Meinung ein klein wenig umgestimmt.

Allein das Cover ist ein echter Hingucker mit seinem kupferglänzenden Schimmer. Der Nachteil dabei ist nur, wenn man es abfotografieren möchte, spiegelt man sich selbst und seine Umgebung darin. Jedoch sollte dieses kein Kritikpunkt fürs Lesen sein. Im Gegenteil, es schaut eher sehr schön aus, wenn es im Bücherregal steht.

Mit ihren lockeren und leicht zu lesenden Schreibstil erzählt uns die Autorin das Leben von Erica. Dass sie das College abgeschlossen hat, in dieser Zwischenzeit des Studiums ein Modeunternehmen im Internet gründete und nun von einer großen Investmentgruppe Geldzulagen haben möchte. Dabei verliebt sie sich in den „düsteren“ Blake, der nicht nur dort eine hohe Stelle hat, sondern auch so einige dunkle Geheimnisse mit sich bringt.

Wie ich bereits oben schon erwähnte, hab ich mich bisher immer vor Erotik etwas gescheut. Ich dachte immer, dass es in solchen Büchern nur um Sexszenen geht. Jedoch zeigte mir „Hardwired – Verführt“, dass die Autorin ihre Sexszenen zwar oft niedergeschrieben hat, aber es zum Teil eher nebensächlich war. Denn ihre Geschichte handelt auch von Freundschaft und Liebe, was nicht so sehr aus dem Leben gegriffen ist. Für mich ist es jedoch etwas klischeehaft, dass gerade eine junge, naive Frau sich in den „Boss“ einer Firma verliebt und sie sich ständig verführen. Dabei schreibt Meredith Wild die Szenen so weit aus, dass sie nicht obszön sind. Man kann selbst mit seiner Fantasie spielen, wie weit man gehen möchte.

Wer jedoch die Spannung in diesem Buch sucht, ist etwas fehl am Platz. Es ist teilweise durch das Hin- und Her von Erica voraussehbar, und manche Szenen sind auch etwas zu langatmig geschrieben. Die Spannung zur eigentlichen Geschichte kommt erst am Ende mit einem Cliffhanger. Der dazu einem verleitet, den Folgeband zu kaufen.


Fazit:

„Hardwired – Verführt“ von Meredith Wild ist eine kleine Abwechslung für den stressigen Alltag. Mit ihrem leichten Schreibstil verliert man sich schnell in die Geschichte und man kann sehr gut abschalten. Auch die erotischen Abschnitte bringen ein prickelndes Gefühl in diese Geschichte. Jedoch sollte der Leser schon dieses Erotik-Genre mögen, oder sich dafür interessieren. Wer aber auf Spannung und Aktion steht, ist hier leider fehl am Platz.  

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228 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

freundschaft, liebe, buchclub, bücher, beziehungen

Die Bücherfreundinnen

Jo Platt , Katharina Naumann , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.05.2016
ISBN 9783499268861
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

„Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt ist der erste Roman, den ich von dieser Autorin gelesen haben. Bereits im Mai 2015 hat sie ihren ersten Roman „Herz über Kopf“ heraus gebracht, welches komischer weise an mir vorbei gegangen ist. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Wie es wohl jeder Leseratte so ergeht, liest man bei Neuerscheinungen all die Büchertitel und bleibt dann bei einem hängen, weil er sich besonders in euren Kopf gebrannt hat. Genau das ist mir mit „Die Bücherfreundinnen“ passiert. Als ich den Klapptext gelesen habe, wollte ich gerne dieses Buch in nächster Zeit lesen. Und Dank Lovelybooks mit ihrer Lovelybox wurde mir dieser Wunsch erfüllt.

Denn der Titel ist sehr ansprechend und passt zum Teil auch sehr gut zur Geschichte. Denn es geht in erster Line um die Freundschaft von 5 Frauen, die sich regelmäßig einmal im Monat treffen, um eine „kleine“ Buchbesprechung zu machen. Jedoch fand ich es traurig, dass man dabei nicht genau drauf eingegangen ist, besonders, weil mir diese Titel von den Büchern überhaupt nichts gesagt haben. Es ging dabei eher um das Liebesleben von Alice, die eigentlich nur nach Mr. Right sucht, aber dabei immer an die Falschen gerät. Ich selbst habe eher das Gefühl, dass diese kleinen Lesezirkel-Treffen eher so ein kleiner Festhalteanker der Geschichte ist, um nicht ganz vom Titel abzudriften.

Auch selbst das Cover finde ich persönlich nicht sehr ansprechend. Es zeigt einen künstlerischen Apfel vor einem gelben Hintergrund. Dabei hat die Hauptprotagonistin damit überhaupt nichts zu tun. Sie arbeitet nicht auf einer Obstplantage oder ist noch so sehr künstlerisch begabt. Somit frage ich mich, was man sich bei diesem Cover gedacht hat. Wenn ich nun ehrlich bin: Wenn der Titel nicht so verlockend gewesen wäre, hätte ich mir nie dieses Buch im Buchhandel genauer angeschaut.

Aber kommen wir nun mal zu der Geschichte. Jo Platt erzählt uns Alice ihr Leben. Was sie beruflich macht, was sie mit ihren Freundinnen unternimmt und wie ihr, wie ich finde, chaotisches Liebesleben aussieht. Mit ihrer leichten und auch zum Teil sehr humorvollen Schreibweise hab ich mich manchmal gefühlt, als ob es kein Roman wäre, sondern jemand direkt neben mir steht und von sich erzählt. Es ist sehr realistisch geschrieben und so manche Frau findet sich wohl in der ein oder anderen Szene wieder.

Im ersten Drittel gibt es sogar kleine Rückblenden von der 6. Freundin Lydia, die an Krebs gestorben ist. Ich finde es schade, dass man nicht etwas mehr auf Lydias Geschichte noch mit eingegangen ist. Es waren immer nur ein paar Fetzen aus ihrer damaligen Zeit, wie sie sich kennen gelernt haben und später paar kurze Details, bevor sie gestorben ist. Ich kann leider schlecht mehr dazu sagen, sonst würde ich spoilern. Aber jeder Leser wird vielleicht das merken, was ich mit meiner Aussage zu Lydia meine.

Jo Platts Aufbau zur Geschichte finde ich sehr schön. Sie fängt wirklich von vorne an. Auch wenn sie am Anfang sehr viel mit vielen Namen rum wirft. Dabei ist es sehr hilfreich, dass es am Anfang sogar eine kleine Übersicht der Charaktere gibt, somit kommt man doch sehr schnell rein, wer nur welche Frau oder sogar Mann ist. Im laufe der Geschichte fiebert man richtig mit der Alice mit, wie sie ihren Tag und so mache Katastrophen erlebt. Dabei würde man am liebsten ihr ins Gesicht schreien: „Nein, tu das nicht!“ oder „Öffne deine Augen, sieht du es nicht?“ Und genau da kommen wir leider zu einem kleinen Kritikpunkt von mir. Ich selbst hab recht schnell gemerkt, wer nun Mr. Right für sie ist. Vielleicht wollte es auch so die Autorin bezwecken, dass man einfach sieht, wie es auch im normalen Leben ist. Dass man eben die einfachsten Dinge vor seinen Augen nicht sieht. Aber trotz allem war ich sehr glücklich, dass es ein tolles Happy End gab.


Mein Fazit:

„Die Bücherfreundinnen“ von Jo Platt ist leichter Sommerroman für zwischen drin. Locker wird die Geschichte von Alice erzählt, wie sie zu ihrem Mr. Right kommt. Meine Empfehlung für jeden, der aus dem Alltag entfliehen will.

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