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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

forschung, bienen, natur, biene, imker

Die Intelligenz der Bienen

Randolf Menzel , Matthias Eckoldt
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.03.2016
ISBN 9783813506655
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jeder weiss, dass Bienen wichtige und nützliche Tiere sind. Wenige wissen, wie sie genau funktionieren, sich organisieren und, was sie eigentlich so wunderbar und rätselhaft macht.

In diesem wissenschaftlichen Sachbuch werden in 6 Kapiteln über ungefähr 330 Seiten ihre Gesprächvorgänge, ihre tatsächliche Sicht der Farben und Sinne im allgemeinen, ihre Fähigkeit, Elemente in ihren Gedächtnissen zu speichern verständlich erklärt und dargestellt. Diese Züge ihres Verhaltens und Funktionierens sind nach dem Neurologen und Forscher Randolf Menzel Beweise dafür, dass sie als intelligent bezeichnet werden können.

 

Dieses wissenschaftliche Sachbuch über die Bienen wurde vom Neurobiologen Randolf Menzel und dem Schriftsteller Matthias Eckoldt zusammen verfasst. Es ist dafür mit der Genauigkeit und Deutlichkeit einer wissenschaftlichen Publikation gegliedert (mit Literaturverzeichnis und Erklärungen am Ende), verlangt aber von den Lesern keine besonderen Vorkenntnisse im Bereich Zoologie oder Naturwissenschaft. Man erfährt viel, wundert sich und wird sich bewusst, wie wichtig der Schutz dieser Tiere ist.

 

Mir hat das Buch viel beigebracht. Die unterschiedliche Vorgänge und Etappen der Forschung sind auch gut erklärt und eingeführt und ich nehme sie als einen guten Beweis der Ernsthaftigkeit, mit der das Buch verfasst wurde. Ich empfehle es allen, die etwas Gründliches und gleichzeitig Verständliches über Bienen lesen möchten.

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Tags: bienen, forschung, natur, naturwissenschaft, sachbuch   (5)
 

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kinderbuch, illustrationen, jugend, kinderwunsch

Lars und die geheimnisvolle Wünschefliege

U. S. Levin
Flexibler Einband
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.02.2016
ISBN 9783954626441
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Der Satiriker U.S Levin veröffentlicht mit „Lars und die geheimnisvolle Wünschefliege“ (Mitteldeutscher Verlag) sein erstes Kinderbuch. In diesem 160-seitigen, von Ralf Alex Fichtner illustrierten Roman erzählt er die Geschichte vom zehnjährigen Lars, der nach dem Umzug seiner Familie in eine neue Schule kommt.

 

Eines Tages stößt er auf eine Fliege, die ihn bittet, ihr nichts anzutun. Natürlich war diese Fliege keine gewöhnliche Fliege: Um sich für Lars‘ Großzügigkeit zu bedanken, erfüllt sie ihm von diesem Moment an jeden seiner Wünsche.

 

Nach und nach gewinnt Lars an Selbstvertrauen und Tapferkeit und er wandelt sich vom eingeschüchterten Außenseiter in einen selbstbewussten Jungen, der seinen Platz unter den anderen Schülern findet. Sein großer Wunsch ist aber, dass die schöne Lisa ihn einfach mag. Wird auch er erfüllt werden?

 

Weil mich der Titel angesprochen hatte, haben wir das Buch zusammen mit meinen Kindern gelesen und es hat mich sehr berührt. Auch die Kinder haben es sehr genossen und sich mit der Figur von Lars identifizieren können. Während der Lektürezeit fiel es mir bzw. uns äußerst schwer vernünftig zu sein und den Rest der Geschichte auf den nächsten Tag zu verschieben. Ich kann diesen schönen Kinderroman allen jungen Familien nur empfehlen!

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Tags: illustrationen, jugend, kinderbuch, kinderwunsch   (4)
 

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berlin, krimilady, böse putzfrauen, eifersucht, bach

Die stille Wut der Tante

Isabella Bach
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Sutton, 15.03.2016
ISBN 9783954006823
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Valentina Bergh ist bei ihrer Arbeit als Chefsekretärin in einer Frankfurter Bank sehr unglücklich. Als ihr Chef ihr kündigt, droht sie in Depressionen zu versinken. Zur Ablenkung schlägt ihre Tante Konstanze vor, bei ihr in Berlin ein neues Kapitel aufzuschlagen. Valentina, die seit einer Weile schon einen Krimi schreiben möchte, akzeptiert die Einladung und freut sich auf diesen Neuanfang. In Berlin wohnt ja außerdem noch ihre beste Freundin Frederike Singer.

 

Als sie ankommt ist jedoch das Haus verwaist: ihre Tante ist erst unauffindbar, bis ihre Leiche schließlich beim Rechtsmediziner gefunden wird. Wegen fehlender Beweise wird die Untersuchung nach Hinweisen auf einen unnatürlichen Tod eingestellt – Valentina und ihre Freundin können dem aber keinen Glauben schenken. Konstanze klang doch am Telefon kerngesund! Zusammen mit Frederike forschen sie nun selbst nach, denn es gibt doch einige Leute in der Nord-Berliner Siedlung, die ihnen verdächtig vorkommen...

 

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Der Berlinerin und Jung-Autorin Isabella Bach ist es gut gelungen, die Siedlung und ihre Bewohner glaubwürdig literarisch umzusetzen. Wahrscheinlich kennt sie die Berliner Vororte gut und hat sie sie genauestens beobachtet. Die Figur Valentina fand ich besonders tief und beeindruckend: parallel zu diesem geheimnisvollen Kriminalfall wird eben auch von ihrer persönlichen Entwicklung erzählt.

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Tags: bach, berlin, krimi, mord   (4)
 

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lausitz, krimi, mühle, arzt, mord

Die Lausitzer Musen

Ivonne Hübner
Flexibler Einband
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 02.03.2016
ISBN 9783839218167
Genre: Historische Romane

Rezension:

Lausitz, 1815. Die Zeit ist vom Geist des tragischen Helden, der Glorifizierung des unglücklichen Genies geprägt und das abgrundtief Böse im Menschen hat wenig Platz im Idyll, nachdem der Napoleonische Krieg endlich beendet worden und Ruhe eingekehrt ist.

In der Löbau unter dem Mühlenrad wurden zwei Frauenleichen kurz hintereinander entdeckt. Die Bewohner, die aber zunächst an ein trauriges Unglück glauben,  schenken den Geschehnissen keine weitere Aufmerksamkeit. Dennoch hat der böhmische Wandergeselle Jakub Zweifel an diesem „Zufall“: Es gibt im Dorf mehrere Personen, die einen Beweggrund hätten, diese zwei Mädchen loszuwerden. Mit der jungen Magd Mathilde entscheidet er sich, Dr. Cornelius Waldeck, der sich mit der Untersuchung der Leichname auseinandersetzt zu helfen, um den Verantwortlichen zu finden.

 

Mir gefallen historische Romane, und der hat mich überhaupt nicht enttäuscht. Mit ihrer ausführlichen Beschreibungen der Atmosphäre des 19. Jahrhunderts in der Lausitz und ihrer fesselnden Ermittlung hat mich diese Geschichte bis zur letzten Seite gebannt. Man hat im Laufe des Romans unterschiedliche Verdächtige, der Täter wird aber erst ganz am Ende entschleiert. Ich muss zugeben, dass ich vom Ergebnis ziemlich überrascht war, obwohl es natürlich ihm Nachhinein total nachvollziehbar erscheint. Ich kann diesen Roman nur empfehlen. Es tut übrigens gut, über eine Region zu lesen, deren kulturellen Vielfalt meiner Meinung nach heute medial ein wenig vernachlässigt wird…

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Tags: 19. jahrhundert, krimi, lausitz   (3)
 

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wien, europäische union, dystopie, mythos

Dieser Tage

Manfred Rumpl
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Picus Verlag, 29.02.2016
ISBN 9783711720351
Genre: Romane

Rezension:

Der Wiener Vincent Pygmali lebt in einer nahen Zukunft, in der die Europäische Union sich als komplett unfähig erwiesen hat und der Kontinent in einen Zustand der totalen Wirtschafts- und Gesellschaftskrise geraten ist. Der leidenschaftliche Informatiker ist aber verliebt, und nichts scheint seine Freude und Wohlgefühl verderben zu können. Bis zum Tag an dem Gala, seine Freundin, plötzlich und rätselhaft verschwindet. Sein Schmerz ist danach so tief, dass er sich mit ihrer Abwesenheit nicht abfinden kann, und sich entscheidet, ein Hologram von ihr zu schaffen.

 

Galas Verschwinden wird der Auslöser von Vincents Untergangs: als nächstes verliert er seinen Job, und muss sein schickes Penthouse verlassen, um in ein kleines Zimmer im Untergeschoss einzuziehen. Die Anzahl der Arbeitslosen im Land war nie so hoch, und die Arbeitsbedingungen und die Konkurrenz werden immer drastischer – es gibt überhaupt keine Solidarität mehr. Vincent weigert sich jedoch, sich diesen Bedingungen anzupassen und zu unterwerfen. Dennoch ist er in der Ablehnung dieser neuen gesellschaftlichen Ordnung nicht allein: Rita, eine Freundin von ihm, führt schon seit langem ein alternatives Leben, und gemeinsam werden sie sich durch diese düstere und unheimliche Wiener Landschaft und Atmospäre ihren eigenen Weg bahnen, um sich an Liebe und Humanität zu binden.

 

In diesem einfallsreichen Einweben hochaktueller Themen und des antiken Mythos gelingt es Manfred Rumpl mit seinem sehr angenehmen Schreibstil, das Fortbestehende der menschlichen Gefühle im Rahmen einer dystopischen Vision Europas, die uns auf jeden Fall zur Besinnung bringen sollte, zu schildern.

 

Der Roman hat mir extrem gut gefallen und mich sehr beeindruckt!

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Tags: dystopie, europäische union, mythos, wien   (4)
 
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