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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

erziehung, mütter, zeit, cocktail, lieb

Nüchtern steh ich das nicht durch

Lyranda Martin Evans , Fiona Stevenson , Lyranda Martin Evans
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453603370
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als frischgebackene Mama ist man über jeden Ratgeber dankbar, der nicht so ernst daher kommt. Als mir das Cover von "Nüchtern steh ich das nicht durch" ins Auge fiel, hatte ich gleich das Gefühl, dass  hier die tagtäglichen Problemchen nicht so ernst genommen werden und man diesen mit Humor begegnet. Außerdem kann ein Ratgeber mit Cocktailrezepten ja wohl niemals schaden, oder?!
Schaden kann er nicht, aber weiterhelfen leider auch nur bedingt. Denn irgendwie habe ich mir inhaltlich mehr von diesem Buch erwartet. Die Cocktailrezepte waren leider sehr oft unkreativ und langweilig. Oft haben sich Standardrezepte und schnöde Saftmischungen dazwischen gemogelt, sodass ich wenig Lust hatte diese auch mal auszuprobieren.
Leider konnte auch der Ratgeberanteil nicht groß bei mir Punkten. Wenn zwei Mütter mit so einer Vita wie die beiden Autorinnen einen Ratgeber schreiben bzw. schon eine Weile einen erfolgreichen Blog mit dem Buchthema führen, erwarte ich lustige, kurze Anekdoten und Tipps, die einen den Tag wieder etwas heiterer stimmen. Leider waren die meisten Beiträge für mich ehr ermüdend und überflüssig. Oft wirkte es erzwungen, als wenn sie dringend noch ein, zwei (oder mehr) Themen bräuchten um dem Buch wenigstens eine angemessene Seitenzahl verpassen zu können. Schlussendlich konnte ich leider inhaltlich nicht viel aus diesem Ratgeber mitnehmen und bin doch sehr enttäuscht. Die Idee der Autorinnen finde ich weiterhin grandios, denke aber das die Umsetzung deutlich besser und hilfreicher sein könnte. So war das Buch in weiten Teilen für mich leider ehr eine Zeitverschwendungen. Da die Hälfte des Buches aus Cocktailrezepten besteht, war der Ratgeber wenigstens schnell gelesen. Ich hätte ihn gerne als Nachschlagewerk oder Motivationsstütze genutzt, aber das Buch gab inhaltlich, meiner Meinung nach, nicht genug dafür her.

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131 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

thriller, entführung, kindesmissbrauch, nahkampf, missbrauch

K - Kidnapped

Chelsea Cain , Lilith Winter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.07.2015
ISBN 9783734100413
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich schätze Chelsea Cain als Autorin wirklich sehr und freue mich, dass sie mit der Archie-Sheridan-Reihe rund um die Serienmörderin Gretchen so außergewöhnliche Thriller geschaffen hat. Leider hat diese Reihe aber nach dem dritten Teil etwas seinen Reiz auf mich verloren, sodass ich dort erstmal pausiere. Ich habe einfach das Gefühl etwas neues zu wollen, neue Protagonisten, neue Grundhandlung, einfach eine Innovation. Als hätte Chelsea Cain meine geheimen Wünsche erhört ist nun K - Kidnapped erschienen und mit diesem Buch etwas ganz neues! Zwar ist die Autorin sich selbst treu geblieben und Täter und Jäger haben wieder eine besondere Beziehung zu einander und auch die Jägerin ist wie in ihrer anderen Thrillerreihe nicht einfach im Umgang, aber trotzdem ist für mich alles neu. 
Neu ist für mich aber auch, dass die Autorin mich mit ihrer Namenswahl verwirrt. Die Protagonistin hat den etwas ungewöhnlichen Namen Kick, und ein zwei Abwandlungen davon. Leider habe ich mich ständig verlesen und innerlich "Kit" daraus gemacht. Ihr erinnert euch an das sprechende Auto aus Knight Rider?! Auch der Protagonist namens Bishop war für mich einfach irritierend. Mir ist der Name überhaupt nicht geläufig und so hat mein Kopf daraus gerne das beliebte Computer- und Konsolenspiel Bioshock gemacht.
Trotzdem hat mich Chelsea Cain mit diesem Thriller umgehauen, denn trotz des Klappentextes hatte ich keine Ahnung wohin mich das Buch führen wird. Zu Beginn wird man als Leser in eine Szene geschmissen, die nicht leicht zu verstehen und ertragen ist. Es ist der Moment der Befreiung von der 11-jährigen Kick aus den Fängen ihrer pädophilen Entführern. Für mich als Leser war es unverständlich, wie sehr Kick sich gegen diese Befreiung sträuben kann und bei ihren Entführern bleiben möchte. Stück für stück wird aber dieser Umstand aufgeklärt und man lernt die Kick kennen, die aus diesem Mädchen geworden ist. Von außen erscheint sie tough, aber innerlich hat sie viele Dinge noch nicht verarbeitet und ihr Leben meiner Meinung nach noch nicht im Griff. Mit Argusaugen beobachtet sie die Nachrichten und versucht ihre Vergangenheit zu verarbeiten, in dem sie nach vermissten Kindern sucht und deren Spuren verfolgt. Als der geheimnisvolle Bishop ihre Hilfe für einen aktuellen Fall ersucht, will sie zuerst ablehnen. Doch durch eine Mischung von unglaublicher Überzeugungskraft und innerlichem Drang lässt sie zustimmen und sich ihrer Vergangenheit stellen.
Für mich war Kick eine unheimlich spannende Protagonistin, da sie sehr vielschichtig ist. Sie ist diese toughe Frau, die Kampfsport macht, innerlich von Dämonen gequält und eigentlich auch ein kleines Mädchen das enttäuscht von der Welt und vor allem ihrer Mutter ist. Chelsea Cain zeigt in ihrem Buch auf, wie Menschen nach einer Entführung wieder versuchen ins Leben zu kommen und wie die Welt sie daran oft auch hindert. Mich haben viele Szenen sehr zum Nachdenken über die herrschende Sensations- und Informationsgeilheit angeregt.
Natürlich kam aber auch die Spannung durch die Geschichte an sich nicht in den Hinterhalt. Die Autorin hat meiner Meinung nach einen spannenden, gut durchdachten Thriller geschrieben, der einige interessante Wendungen beinhaltete. Im Gesamtkonzept mit den außergewöhnlichen Protagonisten hatte man dauerhaft ein mulmiges Gefühl und hat niemandem getraut. Ich bin nun schon sehr gespannt wie es mit Kick weiter geht und freue mich auf die Reihenfortsetzung.

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211 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

friedhof, krimi, familie, spannung, mord

Kaninchenherz

Annette Wieners
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2015
ISBN 9783548612584
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manche Bücher überraschen mich und lassen mich danach nicht mehr los. Zuletzt geschehen ist dies bei dem Kriminalroman "Kaninchenherz" von Annette Wieners. Von Anfang an, also schon beim Lesen des Klappentextes, hat mich die Idee angesprochen einen Kriminalroman rund um eine Friedhofsgärtnerin zu lesen.
Natürlich ist die Protagonistin Gesine Cordes keine "normale! Friedhofsgärtnerin. Ihr Traumberuf war vor einiger Zeit noch Kriminalkommissarin, sie war sogar äußerst erfolgreich in ihrem Beruf und lernte dort ihren Ehemann kennen. Als aber ihr Sohn unter ungeklärten Umständen zu Tode kam und sie den Glauben an die Justiz und ihre Familie verlor, begann sie ein Leben als Einsiedlerin. Dabei landete sie nach einiger Zeit in dem Beruf als Friedhofsgärtnerin. Dort bereitet sie Gestecke für Beerdigungen vor und pflegt den Friedhof und die Gräber. Als sie eines Tages Gestecke für eine Beerdigung zur Friedhofskapelle bringen möchte, begegnet ihr ein Mann mit seinen beiden Töchtern. Gesine ahnt sofort wer gestorben ist, denn die beiden Mädchen sehen ihrer Schwester und ihr zum Verwechseln ähnlich. Als Gesine nun hört, dass ihre Schwester angeblich Selbstmord begangen hat, ist sie skeptisch. Zwar will sie eigentlich mit ihrer Familie und vor allem ihrer Schwester seit dem Tod des eigenen Sohnes vor zehn Jahren nichts mehr zu tun haben, wird schlussendlich aber in die Vorfälle doch hineingezogen.
Ich hätte niemals gedacht, dass eine auf den ersten Blick gar nicht so außergewöhnliche Story, mich so fesseln kann. Schlussendlich hat Annette Wieners mich mit ihrem Schreibstil an das Sofa gefesselt, sodass ich es erst verlassen konnte als ich das Buch beendet hatte! Die Autorin versteht es mir als Leserin Häppchen zuzuwerfen, die mich neugierig auf den Fortgang der Geschichte machen, aber nicht so viel verraten dass ich das Gefühl habe die Auflösung schon zu kennen. Dadurch befand ich mich als Leserin auf einer spannenden Schnitzeljagd dessen Auflösung ich niemals erwartet hätte.
Da "Kaninchenherz" ein Reihenauftakt sein soll ist mir nun leider nicht ganz klar wie es weiter gehen soll. Natürlich möchte ich dringend mehr von der Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes erfahren, jedoch erschien mir der erste Band für einen Reihenaufktakt sehr abgeschlossen. Auch der Reiz aus persönlichem Schicksal der Protagonistin und altem Kriminalfall ist für mich auf den zweiten Fall nicht projizierbar. Allerdings lasse ich mich da gerne eines besseren belehren. Ich hoffe, dass die Autorin mich nicht zu lange auf die Reihenfortsetzung warten lässt und die äußerst lebensnahe Protagonistin in einen neuen, spannenden Kriminallfall verwickelt.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

KinderÜberraschung

Tracy Moore , Christina Jacobs
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.05.2015
ISBN 9783442175154
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wie ihr wahrscheinlich am Untertitel des Buches "KinderÜberraschung" erahnen könnt, geht es in diesem Buch um ungeplante / unerwartete Schwangerschaften. Der Einstieg in das Buch von Tracy Moore hat mir unheimlich gut gefallen. Sie vertritt eine ähnliche Meinung wie ich, sodass ich gleich das Gefühl hatte mich in diesem Buch ganz oft selber wiederfinden zu können. Zu Beginn stellte sie gleich klar, dass eine unerwartete Schwangerschaft nicht auch gleich eine unerwünschte Schwangerschaft bedeutet. Wir leben mittlerweile in einer Zeit in der man nicht unbedingt ein ungeplantes Kind bekommen muss. Viel mehr entscheidet man sich ganz bewusst für ein Kind, wenn man merkt dass man ungeplant Schwanger geworden ist. Deswegen ist mein Kind definitiv ein unerwartetes Wunschkind. Ich verstehe Menschen nicht, die sofort sagen: "Erzähle deinem Kind niemals das es nicht geplant war!", denn das ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Man sollte es seinem Kind nur richtig erklären, denn schließlich krempelt eine unerwartete Schwangere genauso ihr Leben für ihr ungeborenes Kind um wie eine geplante Schwangere. Nur muss man sich deutlich schneller an die neue Situation gewöhnen und man merkt selber plötzlich wie ungeeignet man vielleicht auch gerade lebt. Genau so war es bei der Autorin Tracy Moore. Sie und ihr Ehemann wurden von Ärzten als unfruchtbar deklariert und hatten deswegen ihr Leben auf ein Leben ohne Kinder eingerichtet. Dafür mit viel Alkohol, After-Work-Partys und ungesundem Essen. Als sie dann mit Bier und Zigarette in der Hand auf der Toilette einen Schwangerschaftstest machte und dieser positiv ausfiel war sie dementsprechend geschockt. In dem Moment konnte sie sich niemand ungeeigneteren als Mutter als sich selber vorstellen. Deswegen lautet ihr Mantra an den Leser: "wenn ich es geschafft habe, schaffen sie es auch - wahrscheinlich sogar locker"! In den nächsten Kapiteln erzählt sie auf humorvolle Weise was für "Nebenwirkungen" die rosaroten Schwangerschaftsratgeber gerne verheimlichen, dazu gehört das nervige, andauerende Sodbrennen, unkontrolliertes Gepupse und vieles mehr. Sie gibt Tipps wie man mit den fiesen "Bauchstreichlern" humorvoll umgeht und wie man die Nachricht der unerwarteten Schwangerschaft am Besten überbringt und vor allem den eventuellen Gegenwind inkl. Zweifel aushält.
Schlussendlich hat mir das Buch unheimlich viel gegeben, ich fühlte mich verstanden und hatte das erste Mal das Gefühl das es normal ist nicht diese Honigkuchen-Schwangere zu sein, die von innen heraus strahlt, tolle Haut und Haare hat und vor allem in Umstandsmode einfach blendend aussieht. Leider sind ein paar von Tracy Moors Tipps hier in Deutschland so nicht korrekt, aber das ist das übliche Problem mit amerikanischen Ratgebern die ins Deutsche übersetzte werden. Auch hätte ich mir vor allem gegen Ende etwas mehr Schwangerenromantik gewünscht. Mir ist zwar bewusst, dass die Schwangerschaft, Geburt und das Leben danach kein Zuckerschlecken sind, aber ein bisschen mehr Mut hätte mir die Autorin ruhig machen dürfen. Deswegen habe ich mich durch die letzten Kapitel ehr durchgequält, was dann schlussendlich auch den Gesamteindruck auf das Buch getrübt hat. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben und würde jeder unerwarteten Schwangeren, die sich noch nicht ganz angekommen fühlt, empfehlen mindestens in die ersten Kapitel einmal reinzuschnuppern.

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396 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

thriller, norwegen, engelskalt, spannung, rache

Engelskalt

Samuel Bjørk , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482252
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Engelskalt" wurde als eine der Thrillersensationen für dieses Jahr angekündigt und auch die Vita von Samuel Bjørk, das Psudonym von Frode Sander Øien, liest sich dank seiner zahlreichen Musikalben und hochgelobten Romane sehr viel versprechend. Da ich immer für einen guten Thriller zu haben neugierig auf die skandinavischen Autoren bin, habe ich mich ins Vergnügen gestürzt.
Den Schreibstil von Samuel Bjørk empfand ich als sehr direkt und kurzweilig. Der Autor kam schnell auf den Punkt und mühte sich nicht mit unnötigen Details ab. Keine seiner erschaffenen Figuren hat ein normales, problemloses Leben, was dem Thriller zusätzlich zu der Mordserie eine ziemliche Problemgewalt gab. So müht sich Kommissar Holger Munch mit seiner Exfrau und der gemeinsamen Tochter ständig ab, seine im Heim lebende Mutter macht es ihm auch nicht leichter, lediglich seine Einkelin ist ein Lichtblick in seinem Leben. Seine geniale Kollegin Mia Krüger kann auf diese Probleme noch einen drauf setzen, denn sie knabbert seit Jahren an dem Selbstmord ihrer Schwester und möchte ihr eigentlich gerne folgen. Deswegen hatte sie sich ursprünglich aus dem aktiven Polizeidienst zurückgezogen. Als die Mordserie rund um die kleinen toten Mädchen startet, kann Holger Munch sie überreden für diesen Fall zurückzukehren.
Die Mordserie hat es ebenso in sich, wie das Privatleben der Ermittler. Das erste Mädchen wird in einem Baum aufgeknüpft in Puppenkleidern und einem Schulranzen auf dem Rücken gefunden. Um den Hals hängt ein Schild "Ich reise alleine". Für mich ist es immer schwer mit Fällen rund um Kindermorde umzugehen, mein Herz schreit dann geradezu nach Gerechtigkeit und Rache. Deswegen hat mich dieses Geplänkel der Emittler rund um ihr problembehaftetes Leben manches Mal genervt. Ich wollte das sie sich auf die Jagd nach diesem furchtbaren Täter machen und nicht ein Eis essen mit der Enkelin. Als die Ermittler und ihr Team dann endlich mal auf Täterjagd gegangen sind, ging es endlich rasant los. Auf spannende Weise sind sie dem Täter immer mehr auf die Schliche gekommen und der Autor hat mich einige Male an der Nase herumgeführt. Ich habe mitgefiebert und mit dem schlussendlichen Täter absolut nicht gerechnet. Für mich wahr es toll zu sehen, wie der Samuel Bjørk viele Geschichtsstränge zu einem Ganzen vereint hat ohne das man auf den ersten Blick erahnen konnte, auf was er hinaus möchte. Leider wurde meine Begeisterung durch die problembehafteten Ermittler sehr getrübt. Mittlerweile geht mir der Trend zum Problemermittler einfach zu weit. Oft habe ich das Gefühl das die Autoren immer noch einen drauf setzen wollen und ein ganz normaler Ermittler, mit stinknormalem Leben nicht mehr erwünscht ist.
Ich bin nun neugierig, wie es mit Holger Munch und Mia Krüger weiter geht und hoffe dass beim nächsten Reihenband deren Probleme nicht mehr so stark in den Vordergrund gestellt werden.

Fazit:
Eine brutale Kindermordserie und problembehaftete Ermittler ergeben eine spannende Mischung! Beim nächsten Mal wäre ich aber mit deutlich weniger privaten Problemen der Ermittler auch glücklich.

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322 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 121 Rezensionen

thriller, mord, falle, isolation, psychothriller

Die Falle

Melanie Raabe
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 09.03.2015
ISBN 9783442754915
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf der Leipziger Buchmesse 2015 bin ich erstmals auf die Autorin Melanie Raabe aufmerksam geworden. Bei verschiedenen Gelegenheiten stellt sie ihr Debüt vor und einige seltene Leserstimmen ließen großartiges verlauten. Der Klappentext, die Begeisterung anderer Leser und vor allem Melanie Raabes unglaublich sympathische Art haben mich dann überzeugt das nichts sagende Cover zu ignorieren und mich in das Abenteuer "Romandebüt" zu stürzen.
Schlussendlich habe ich dies nicht eine Minute bereut. Melanie Raabe hat es geschafft mich mit ihrem Roman immer wieder aufs neue zu verblüffen. Bis zu letzt habe ich hinter jeder Kleinigkeit und jedem Ereigniss eine Finte erwartet, sodass ich jeden Satz und jedes Wort aufgesaugt habe. "Die Falle" ist einer der Romane in dem man der Protagonistin, der Erzählerin der Geschichte, glaubt und tiefes Mitgefühl zuspricht. Aber um so weiter man liest, um so mehr wird man verunsichert und stellt jede Aussage in Frage. Ein wirklich perfides Spiel bei dem man weder der Protagonistin, noch der Autorin und am wenigsten sich selbst und der eigenen Intuition vertraut!
Eine besondere Perspektive auf die Geschichte hat mir der Roman durch die Aufteilung in die Erlebnisse der Protagonistin und deren Buch gebracht. Denn die Protagonistin ist selber erfolgreiche Romanautorin und schreibt über ihre Erlebnisse in der Vergangenheit, aufgrund derer sie ihr zu Hause nicht mehr verlassen möchte. Dadurch wurden immer einzelne Szenen aus der Vergangenheit als Krimi mir als Leser untergeschoben, sodass ich immer mehr über Linda und die damaligen Geschehnisse erfuhr. Dies in Kombination mit den aktuellen Szenen rund um Linda und ihr Leben lassen den Leser Stück für Stück hinter das Geheimnis des Buches kommen. Allerdings sollte man dabei nie vergessen, dass die Krimi-Szenen teilweise Fiktion der Protagonistin sind. Schlussendlich entsteht dadurch eine spannende, verwirrende Mischung die mir unglaublich gut gefallen hat!

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313 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

thriller, entführung, selbstmord, spannung, wiebke lorenz

Bald ruhest du auch

Wiebke Lorenz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 16.03.2015
ISBN 9783453291713
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf die Hamburger Autorin bin ich ehr durch Zufall aufmerksam geworden. Zum damaligen Zeitraum stellte sie ihr neustes Werk "Alles muss versteckt sein" in einem Hamburger Krankenhaus mit anschließender Führung durch den Sektionssaal, vor. Bisher kannte ich sie nur in Kombination mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann unter dem Pseudonym "Anne Hertz". Nach nun drei gelesenen Thrillern habe ich mich komplett auf ihre "Seite" geschlagen und freue mich auf jedes kleine Fitzelchen das bezüglich neuer Thriller von ihr bekannt gegeben wird!
Was Wiebke Lorenz für mich auszeichnet, ist ihre oft sehr starke persönliche Verbindung zu ihren Büchern! In "Alles muss versteckt sein" fließen zum Beispiel ihre Erfahrungen mit krankhaften, aggressiven Zwangsgedanken mit ein. Bei der Autorin liest man nie etwas weich gespültes, sondern bekommt es mit einem knallharten Psychothriller zu tun. Oft muss man auch als Leser stark sein, denn zimperlich geht Wiebke Lorenz mit ihren Protagonisten nicht um.
So war "Bald ruhest du auch" eine ganz schöne Herausforderung für mich, denn wie im Klappentext zu lesen geht es um die Entführung der neugeborenen Tochter Emma von der Protagonistin Lena und ihrem kürzlich verstorbenen Mann. Ich selber war bei Beginn des Thrillers bereits schwanger, was den Thriller für mich zusätzlich sehr emotional machte. Allerdings glaube ich, dass man auch als Nichtmutter von diesem Thema unheimlich betroffen sein wird und manches Mal ordentlich schlucken muss. Zusätzlich zu diesem sehr intensiven und beunruhigenden Thema schüttelt Wiebke Lorenz den Leser mit unerwarteten Wendungen und einem flotten Tempo immer wieder kräftig durch. Dachte ich zu Beginn des Thrillers noch, ich wüsste "wie der Hase läuft" wurde ich schnell eines besseren belehrt. Es gab so manchen Moment in dem ich nicht mehr daran glauben konnte, dass die Autorin diesen haarsträubenden Thriller zu einem logischen Ende bringen kann. Schlussendlich waren die Wendungen zwar immer wieder überraschend, aber wurden meiner Meinung nach vernünftig aufgeklärt, sodass ich den Thriller beruhigt zuklappen konnte.
Für mich war "Bald ruhest du auch" ein Wechselbad der Gefühle zwischen Angst, Aufregung und Trauer. Selten schafft es eine Autorin mich auf ihre Reise mit zu nehmen und dabei so wenig Blut zu vergießen. Einen Umstand den ich früher immer an einigen Büchern von Sebastian Fitzek bewundert habe, allerdings hat dieser für mich stark nachgelassen. Ich hoffe nun, dass Wiebke Lorenz nach diesem tollen Psychothriller weiter ihr Niveau halten kann. Aber bisher muss ich mir da zum Glück keine Sorgen machen!

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

berlin, thriller, kathrin lange, faris iskander, hass

Gotteslüge

Kathrin Lange
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442383467
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Letztes Jahr um diese Zeit war ich schon total hibbelig und habe mich riesig auf Gotteslüge gefreut. Damals hatte ich gerade 40 Stunden, den Auftakt der Faris-Iskander-Reihe begeistert ausgelesen und rezensiert. Von Gotteslüge erwartete ich nun eine ähnliche Tiefe bezüglich Vorurteilen gegenüber Muslimen. Leider konnte die Fortsetzung meinen Erwartungen nicht stand halten. Mir fehlte in vielen Momenten die Interaktion zwischen Faris und seinen Kollegen bzw. seiner Familie. Faris Iskander ist in Gotteslüge in der Regel Einzelkämpfer, der auf das Vertrauen der Kollegen und Vorgesetzten baut. Der Einstieg in die Fortsetzung von 40 Stunden war gewohnt einfach, Einzelheiten die mir aus dem ersten Band entfallen sind, wurden mir geschickt wieder in das Bewusstsein gebracht. Dadurch konnte ich schnell in den neuen Fall von Faris Iskander einsteigen.
Zu Beginn wurde der Polizei eine Geiselnahme gemeldet. Das Besondere hierbei war, dass Faris Iskander ausdrücklich als Verhandlungspartner gewünscht wurde. Dieser leidet jedoch weiterhin unter den Erlebnissen aus dem ersten Band und der Zeit davor. Aus diesen Gründen ist er auch seit einer Weile in psychologischer Behandlung. Nach einigen Diskussion innerhalb der Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen geht Faris in die gefährliche Situation um mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Voller Schrecken stellt Faris Iskander nun fest, dass er den jungen Mann kennt. Nach dem dieser ihm die Nachricht überbracht hat, dass er beim nächsten Mal den Auslöser drücken wird, zündert er den Sprengstoffgürtel sodass Faris nur noch die Geisel und sich retten kann.
Bis dahin war ich sehr zufrieden mit Kathrin Langes Werk. Es gab brenzliche Situationen, spannende Umstände und allerhand Unvorhersehbares. Leider kippte mein gutes Gefühl aber ab diesen Seiten. Faris begann mit seinen Alleingängen und viele zwischenmenschliche Beziehungen wurden leider nicht näher beleuchtet. Faris war der Star in der Geschichte und es zählten nur seine Gedanken, Gefühle und Ansichten. Das Zusammenspiel zwischen Faris muslimischer Familie und ihm wurde leider nicht näher beleuchtet, obwohl dort einige interessante Ansätze vorhanden waren.
Für mich wirkte Faris als Ermittler oft austauschbar. Alle Besonderheiten aus dem Auftakt der Thriller-Reihe fehlten meist, sodass es unwichtig war, ob Faris einen muslimischen Hintergrund hat oder nicht. Ich empfand dies als sehr störend, denn gerade die muslimische Kultur und die Interaktion und Vorurteile die daraus entstehen, haben den Reiz dieser Thriller-Reihe für mich ausgemacht.
Obwohl mich der zweite Teil "Gotteslüge" sehr enttäuscht hat, hat mich Kathrin Lange mit ihrer Faris-Iskander-Reihe noch nicht verloren. Ich hoffe auf eine Fortsetzung im Frühjahr 2016, in der dann hoffentlich auch der gemeine Cliffhanger aus diesem Band aufgeklärt wird.

Fazit: Durch den fulminanten Auftakt der Faris-Iskander-Reihe waren meine Erwartungen hoch und wurden leider sehr enttäuscht!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Hochzeitsfieber

Froonck
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.12.2014
ISBN 9783442175147
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich bin bekennender Fan der Sendung "4 Hochzeiten und eine Traumreise" und den alten Folgen des Weddingplaners Froonck. Da nun auch bei mir die erste und (hoffentlich) ganz bestimmt letzte Hochzeit ansteht, bin ich immer auf der Suche nach Tipps und Tricks rund um das Heiraten. Und wer kann da bessere Tipps verraten als Deutschlands Weddingplaner Nr. 1 Froonck?!
In seinem Buch "Hochzeitsfieber" verrät er einige seiner Tipps und erzählt verschiedene Annekdoten zu seinen geplanten Hochzeiten. Da auf einigen nicht alles so lief wie geplant und trotzdem wunderschön wurde, beruhigte er mich doch ein ganzes Stück. Seine Grundaussage war immer, wenn es dem Brautpaar gefällt und nicht aufgesetzt wirkt, ist alles gut! Man kann auch ein rauschendes Fest mit kleinerem Budget feiern, und nur weil man viel Geld hat und seine Gäste in fremde Länder fliegt heißt es nicht, dass alles gut endet.
Für mich waren die Geschichten kurzweilig und ich habe gerne immer mal wieder ein, zwei Hochzeiten zwischendurch gelesen. Schlussendlich hätte ich mir aber doch noch etwas mehr erhofft.
Ich hätte mir mehr Tricks und Planungshilfen gewünscht. Eine gesunde Mischung aus Ratgeber und Erfahrungsberichten. So war "Hochzeitsfieber" für mich ein unterhaltsamer Kurzgeschichtenband, aus dem ich gelegenlich auch etwas für meine Hochzeit mitnehmen konnte. In der Regel waren die wenigen Tipps für mich auch nicht weltbewegend. Meist kommt man mit gesundem Menschenverstand auch auf die gleiche Idee. Etwas mehr Innovationen und weniger alltägliches hatte ich mir von Froonck da schon erhofft.
Außerdem waren die 224 Seiten viel zu schnell ausgelesen. In seinen 12 Jahren als Weddingplaner hat Froonck doch noch viel mehr zu erzählen, oder?! Auch eine Aufstellung seiner Lieblingslocations oder Lieblingsthemen wäre toll gewesen. Eventuell auch eine Linksammlung mit den besten Hochzeitswebsites. Denn als Braut oder auch Brautpaar ist es oft gar nicht so einfach sich in dem Hochzeitsdschungel zurecht zu finden und die hilfreichen Dinge von dem Quatsch zu unterscheiden.

Fazit:
Als angehende Braut bringt es Spaß in die vielen Hochzeitsvorbereitungen zu Schnuppern, aber ich hätte gerne mehr Tipps für die eigene Planung gehabt!

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743 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 128 Rezensionen

liebe, blaubeeren, sommer, mary simses, großmutter

Der Sommer der Blaubeeren

Mary Simses ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.04.2014
ISBN 9783442382170
Genre: Liebesromane

Rezension:

Für mich ist "Der Sommer der Blaubeeren" ein absolutes Überraschungshighlight gewesen! Cover und Klappentext klingen für mich irgendwie schnöde und schon tausendmal vorhanden, aber inhaltlich hat es mich wirklich vom Hocker gehauen.
Wie eine kleine Besserwisserin habe ich mir die ganze Zeit eingebildet, dass ich ganz genau weiß was Mary Simses in ihrer Geschichte erzählen will, wer wen liebt und natürlich wie es endet. Allerdings kam es dann schlussendlich ganz anders als gedacht. Die Autorin hat mich mit der Stadtziege Ellen bekannt gemacht, mit der ich zu Anfang auch etwas gefremdelt habe. Schließlich komme ich vom Dorf und kann mit diesen Karriereweibern oft nichts anfangen. Jedoch konnte ich schnell einen Blick hinter Ellens Fassade riskieren und habe dort einige Gemeinsamkeiten mit mir entdeckt.
Immer wieder versucht die Protagonisten es allen in ihrem Leben recht zu machen und den Vorstellungen anderer zu entsprechen. Leider vergisst sie dabei immer mehr, was sie eigentlich möchte und wie sie sich ihr Leben vorstellt. Als sie dann durch die Erfüllung des letzten Wunsches ihrer Großmutter mal von der Leine gelassen wird und abseits ihrer Mutter und ihres Verlobten ist, findet sie sich selbst wieder. 
Eigentlich dachte sie, dass die Angelegenheit schnell erledigt werden kann, aber dann kommen so einige unvorhersehbare Schwierigkeiten dazwischen. Dank ihnen lernt die Protagonistin unheimlich viel über sich selbst, ihre Vergangenheit und vor allem über ihre Großmutter.
Für mich war es eine fantastische Reise in die Vergangenheit, die in mir die Liebe zu Blaubeeren neu entfacht hat. Denn eigentlich sind sie viel mehr als nur eine einfache Frucht. Hinter ihnen kann Liebe und Leid stecken, sie können trennen aber auch vereinen.
Eine wunderschöne Geschichte über das kennenlernen der eigenen Seele, das herausfinden der eigenen Träume und vor allem über Liebe. Einfach perfekt für den Sommer!
Mir wird dieses Buch noch ewig in Erinnerung bleiben und mich immer wieder anstupsen, damit ich beim Suchen meines Weges vor allem auch auf mein Bauchgefühl höre und weniger auf meine Umgebung!

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943 Bibliotheken, 7 Leser, 5 Gruppen, 40 Rezensionen

elfen, fantasy, liebe, zeitreisen, prophezeiung

Die dunkle Prophezeiung des Pan

Sandra Regnier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2014
ISBN 9783551313966
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon nach dem ersten Teil war ich der Meinung, dass Sandra Regnier es verdammt nochmal verdient hat gedruckt veröffentlicht zu werden. Wer es nicht weiß, die Trilogie ist bereits als eBook im impress-Verlag, dem Imprint des Carlsen-Verlages, erschienen. Nun wird ca. halbjährlich das ganze auch Gedruckt auf den Markt gebracht. Meiner Meinung nach sind die Bücher gute deutsche, lesenswerte Fantasylektüre. Außerdem zeigt diese kleine Erfolgsgeschichte, dass der neue Trend der eBook-Imprints der Verlage auch eine riesen Chance für Autoren sein können.
Kommen wir aber mal zum Inhalt, der ist wie schon beim Trilogieauftakt außergewöhnlich. Die Autorin erfreut mich immer wieder damit, dass sie mir keine typische Liebesgeschichte auftischt. Leander und Felicity schlagen sich zwar gemeinsam durch ihre Abenteuer rund um die Elfen, aber nur als gute Freunde. Denn obwohl Leander ein besonders heißer Elf aus dem Königshaus ist, findet Feli den Filmstar Richard besser. Hier würde ich mir zwar wünschen, dass sie einen ganz normalem Typen ihrer Schule verfallen wäre, aber man kann ja nicht alles haben. So ist die unscheinbare Feli, die sich langsam zu einem schönen Schwan entwickelt, also mit einem berühmten und umschwärmten Schauspieler zusammen.
Dafür gefällt mir Felis Freundeskreis sehr gut. Denn diese sind mit ihrer Weltrettermission nicht so einverstanden. Sie wissen zwar nicht wo Felicity ständig steckt und das sie teilweise auch in echten Schwierigkeiten steckt, aber sie beschweren sich bitter darüber das Feli wenig Zeit für sie hat und sich teilweise auch nicht nur im positiven Sinne entwickelt hat. Für mich zeigt dass, das die Autorin auch einen Blick für Details hat und kann mich damit auch in etwas ereignislosere Szenen unterhalten.
Leider war der zweite Teil der Pan-Trilogie ein typischer Zwischenband, sprich es geht ein bisschen in der Geschichte vorran aber es gibt keine große Erleuchtung. Es gibt also keinen richtigen Anfang und auch kein richtiges Ende, die Spannung wurde auch ehr mäßig gehalten.
Feli steht nun plötzlich unter Mordverdacht und zusammen mit Leander stätig bemüht zu beweisen, dass sie damit nichts zu tun hat und eigentlich eine Heldin ist. Leider sieht der Elfenkönig das ganz anders und macht sich auf die Jagd nach Felicity. Gleichzeitig hat sie auch noch mit unkontrollierbaren Zeitsprüngen zu kämpfen und dann ist Leander auch noch plötzlich verschwunden. Als Feli nachts mit Albträumen geplagt wird, scheint das Chaos perfekt.
Am Ende gab es dann noch die eine oder andere Wendung die sehr unerwartet kam, sodass ich keine Ahnung habe was im Trilogieabschluss passieren wird. Geschweige denn, dass ich den Ausgang voraus ahnen kann.
Abschließend kann ich sagen, dass Sandra Regnier ihrer Linie treu geblieben ist und eine tolle Jugendfantasygeschichte mit viel Witz und Charme geschrieben hat. Leider fehlte mir an einigen Stellen die Spannung und der rote Pfaden, darüber konnten mich aber die tollen Protagonisten trösten.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

chicago, beziehung, gegenwartsliteratur, paartherapie, mord

Die stille Frau

A.S.A. Harrison , Juliane Pahnke
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 12.05.2014
ISBN 9783827012074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich doch ziemlich zwiegespalten. Nach dem ich aber die Aussage "Besser als Gone Girl" gelesen habe, wollte ich mich doch auf "Die stille Frau" stürzen. "Gone Girl - das perfekte Opfer" habe ich im September 2013 gelesen und mich ordentlich von der Geschichte und meinen Gefühlen verwirren lassen. Meine Ansprüche an "Die stille Frau" waren dementsprechend recht hoch und eins vorweg: die Geschichte konnt dem nicht standhalten!
Die Geschichte rund um Jodi und Todd wird aus der Sichtweise der Beiden erzählt. Schon lange leben beide nur noch nebeneinander her, sie zehrt ihre Liebe aus der Anfangszeit von Jodi und Todd und Todd findet wiederum seine Erfüllung in zahlreichen Affären und genießt die Bequemlichkeit einer festen Beziehung. Während Jodi sich an den Rythmus einer Ehe klammert und nur vormittags arbeitet um nachmittags Todd zu bekochen, rast er mit seinem Doppelleben mitten auf eine kleine Katastrophe zu. Hat Todd jahrelang nichts anbrennen lassen, findet er plötzlich mit der Tochter seines besten Freundes seinen zweiten Fühling. Ihr verspricht er, dass er Jodi verlässt, möchte das Versprechen aber niemals halten. Denn eigentlich mag er es das Jodi ihm niemals Vorwürfe macht und ihn bedingungslos umsorgt. Als seine Freundin aber plötzlich schwanger wird, steht sein bequemes Leben auf der Kippe. Wie soll er das Jodi erklären und möchte er sie wirklich für eine Studentin Anfang 20 verlassen?!
Während Todd denkt, dass Jodi bisher nichts von seinem Doppelleben wusste, rächt sie sich durch Kleinigkeiten an ihm für seine zahlreichen Fehltritte. So versteckt sie zum Beispiel seinen Büroschlüssel oder mischt ihm Schlaftabletten in den Cocktail damit er morgens wichtige Termine verpasst. Ihrer Meinung nach, stellt sie durch diese kleinen Rachetaten das Gleichgewicht in der Beziehung wieder her.
Die große Frage des Buches ist schlussendlich, was tut der jeweilige Protagonist wenn die bequeme Beziehung plötzlich auf der Kippe steht. Ist er das Opfer oder doch ehr ein Täter und für wen entscheidet Todd sich? Was macht Jodi - plant sie die große Rache oder steckt sie den Kopf in den Sand?
Die Autorin A. S. A. Harrison hat mit Jodi und Todd brilliante Protagonisten gezeichnet, die eine unglaubliche Tiefe haben. Für mich fühlte es sich an, als hätte ich jemanden auf der Straße gesehen und dann Schritt für Schritt in die Abgründe seines Lebens und seiner Psyche geschaut.
Leider konnte die Autorin jedoch keine Spannung in der Geschichte aufbauen. Oft schleppten sich die Geschehnisse einfach nur Seite für Seite dahin, sodass ich am liebsten vorgeblättert hätte. Sie verstrickte sich in den Andeutungen die oft Seitenlang nicht näher Beschrieben wurden. Als dann aber der Moment kam an dem ich schon nicht mehr neugierig war, wurden sie dann näher thematisiert. A.S.A. Harrison hat es leider nicht geschafft, mich dauerhaft mit ihrer Geschichte zu fesseln. Die Grundidee der Geschichte war toll, jedoch war die Umsetzung in weiten Teilen zu langweilig.
Gerne gebe ich Autoren nach ihrem ersten Spannungsroman eine weitere Chance und die Möglichkeit sich zu entwickeln. Leider ist die Autorin Anfang 2013 verstorben, sodass mein erster Bucheindruck auch der letzte sein wird.

Fazit:
Eine perfide Geschichte über eine Beziehung zwischen zwei völlig unterschiedlichen Menschen. Jedoch fehlte viel zu oft die Spannung!

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

ns-zeit, familie, angst, bedrohung

Das Geheimnis meiner Mutter

J. L. Witterick , Anne Braun
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.06.2014
ISBN 9783570402580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch hat es mir wirklich schwer gemacht, denn eigentlich interessieren mich Geschichten über die Zeit des Dritten Reichs unheimlich. Allerdings fing schon die Aufmachung des Buches an, mich zu stören. Beim Cover ist es mir zum Beispiel unerklärlich wer dieser kleine Junge mit Hund ist. Hauptperson des Buches sind nämlich Helena und natürlich ihre mutige Mutter.
Als ich das Buch dann aufklappte wurde ich von einer außergewöhnlich großen Schrift enttäuscht. Die ausgeschriebenen 256 Seiten könnten durch eine normalgroße Schriftart locker auf 180 bis 200 Seiten gekürzt werden. Dementsprechend hatte ich mit dem Buch keine schönen langen Lesestunden, sondern habe es sehr schnell beendet. Das jedoch hätte nicht sein müssen, denn wäre die Autorin tiefer ins Detail gegangen, hätte sie noch einige interessante Seiten füllen können.
Allgemein war mir die Geschichte in weiten Teilen zu flach und ungenau. Die Kapitel waren oft nur 3 bis 4 Seiten lang und machten es mir schwer die damalige Zeit nachzuempfinden.
Das Buch ist als Jugendbuch ab 12 Jahren ausgeschrieben, wird also vermehrt von Jugendlichen gelesen die mit der Nazi-Zeit nur durch Bücher oder allerhöchstens Erzählungen der Großeltern in Berührung gekommen sind. Diesen Umstand scheint die Autorin in weiten Teilen vergessen zu haben, denn es fehlten oft die Hintergründe zu den Geschehnissen. Mir ist bewusst warum damals die Juden verfolgt wurden und wie schlimm die Zeit auch war. Einem 12-jährigen Kind ist es das aber vielleicht nicht. Wenn dann die Hintergründe von der Autorin nicht geboten werden, hat dieses Kind niemals die Chance ein Gefühl für diese unfassbaren Gräultaten zu entwickeln und den unglaublichen Mut von Helenas Mutter zu erfassen.
Ich finde das unglaublich schade, denn der Ansatz von der Autorin J. L. Witterick ist wirklich gut.
Sie erzählt aus verschiedenen Sichtweisen, wie das Haus von Helenas Mutter zu einem kleinen "Flüchtlingslager" wurde und wie die dortlebenden Personen empfunden haben. Als Leser wird man Zeuge davon, warum Helena mit ihrer Mutter alleine in dem Haus wohnt und wie Helena ihre erste große Liebe kennenlernt. Der soziale Abstieg der jüdischen Arztfamilie, die später in Helenas Haus unterkommt, wird erzählt genauso wie die andere jüdische Familie plötzlich nach einer sicheren Unterkunft sucht.
Besonders interessant war für mich die Geschichte des deutschen Deserteuer, denn dieser Umstand wurde in meinen vorherigen Büchern nie thematisiert. Wie aber auch schon bei den Sichtweisen, war mir der Einblick in das Leben des Deutschen viel zu kurz. Es fehlten die Details und oftmals auch die Emotionen.
Häufig hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht recht wusste ob ihr Buch ein Tatsachenberich oder ein Roman werden sollte. Selber erlebt hat sie diese Geschehnisse nämlich nicht, sondern nur von einer Frau gehört die wie Helenas Mutter war und beschlossen das diese Geschichte erzählt gehört.

Fazit:
Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details und wirkte sehr ungenau, sodass ich als Leser den Schrecken der damaligen Zeit nicht erfassen konnte.

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228 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

jahreszeiten, winter, dystopie, gaia, sommer

Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.03.2014
ISBN 9783646600162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich staune immer wieder, wie banal ein Klappentext klingen kann und wie toll die Geschichte dahinter sein kann! Jennifer Wolf hat mich mit ihrer Geschichte und dem ganzen Setting richtiggehend umgehauen!
Von mir aus hätte es mit Maya noch ewig weitergehen können, sodass ich etwas Wehmütig war als ich sie gehen lassen musste.
Der Einstieg in die Geschichte findet kurz vor der Zeremonie der Auserwählten statt. Maya plappert aufgeregt mit ihrer besten Freundin und ihrer Mutter über die Zeremonie. Sie zerbrechen sich den Kopf darüber, wer wohl die Auserwählte sein wird und vor allem welchen Sohn sie im Fall der Fälle wählen würden. Als die Wahl der Göttin Gaia überraschenderweise auf Maya fällt ist diese wie vor den Kopf gestoßen, denn sie muss ihre Mutter, ihre beste Freundin und den ganzen Ordern für immer verlassen um einer ungewissen Zukunft entgegen zu gehen. Dafür darf sie die Söhne Gaias kennenlernen und einen von ihnen zu ihrem Ehemann nehmen. Im Gegensatz zu vielen Auserwählten vor ihr nimmt sie sich Zeit mit ihrer Wahl und möchte jeden der Söhne kennenlernen. Den gutaussehenden und selbstverliebten Sommer, den fröhlichen und netten Frühling, den etwas traurigen und Wein zusprechenden Herbst und den eiskalten Winter. Jeder Sohn für sich hat seine Vorzüge, sodass auch meine Meinung ständig schwankt.
Zwar ist Maya zu Beginn dem Winter sehr zu getan, doch dieser lässt sie eiskalt abblitzen und straft sie mit Desinteresse. Dafür ist der Herbst ein netter Geselle.
Im Laufe der Geschichte lernt man alle vier recht gut kennen und bekommt Einblicke in deren Reiche. Auch die zugehörigen Tiergeister sind immer für einen Spaß zu haben und haben mir manches Schmunzeln entlockt.
Besonders begeistert hat mich die Autorin auch damit, dass die Geschichte sehr unerwartete Wendungen genommen hat. Immer wenn ich dachte, ich würde wissen für wen sich Maya entscheidet und wie die Geschichte endet kam eine neue Überraschung. Dadurch verging die Zeit mit dem 223-starken Werk im Nu und ich war sehr enttäuscht als es dann leider vorbei war.
Jennifer Wolf hat eine wirklich tolle Welt geschaffen, mit einzigartigen Charakteren. Nicht eine der Figuren wirkte blass oder einfallslos, ehr wirkten sie wie aus dem Leben gerissen. Schon bei der Beschreibung der Kleidung der Söhne konnte ich sie sofort einer Jahreszeit zuordnen und auch deren Verhalten passte wie die Faust aufs Auge.
Für mich gehört dieses eBook zu einem meiner momentanen Lesehighlights und es gehört schnellstmöglich gedruckt in die Bücherregale aller Buchläden. Hoffentlich merkt der Carlsen Verlag das auch schnell und erfüllt mir diesen Wunsch bald!

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

trauer, familie, verlust, tod, freundschaft

Der Anfang von Danach

Jennifer Castle , Karen Nölle
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.02.2014
ISBN 9783551582669
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie schon das Cover unschwer erkennen lässt verbirgt sich hinter "Der Anfang von Danach" keine leichte Sommerlektüre. Themen wie Verlust, Schuld und Trauer nehmen den größten Teil des Buches ein, aber auch die Hoffnung kommt nicht zu kurz. Die Autorin Jennifer Castle greift hier ein Thema auf, mit dem man sich vor allem in den Jugendtagen kaum beschäftigt und es vor allem auch gar nicht will - dem Tod der Eltern.
Wie jedes Jahr Treffen sich die beiden Familien zum Essen. Durch einen Zufall hat niemand an den Nachtisch gedacht, deswegen wollen sie gemeinsam in die Eisdiele fahren.
Laurel und David, der Sohn der befreundeten Familie wollen nicht mit und bleiben zurück. Also fahren Laurels Eltern und ihr Bruder gemeinsam mit Davids Eltern in dem neuen Auto seines Vaters los. Auf dem Weg zur Eisdiele kommen sie jedoch von der Straße ab und kommen bei einem schweren Unfall um. Lediglich Davids Vater überlebt schwerverletzt. Da er jedoch im Koma liegt, kann niemand sagen wie es zu dem Unfall kam und warum er den Abhang hinuntergefahren ist.
Laurel und David fallen in einen Strudel aus Selbstvorwürfen und Trauer. Auch Freund und Familie können sie nicht befreuen. Nach außen hin versuchen die Beiden oft zu zeigen, dass sie stark sind und mit beiden Beinen im Leben stehen. Doch innerlich wissen sie nicht wohin mit ihren Gefühlen.
Insgesamt konnte das Buch mit einigen Überraschungen aufwarten. Denn ich habe damit gerechnet, dass sich aus der traurigen Gemeinsamkeit eine Liebesgeschichte entwickelt, jedoch konzentriert sich die Story ganz intensiv mit der Trauerbewältigung. Es zeigt auf, wie unterschiedlich Menschen mit der nahezu gleichen Situation umgehen und wie vor allem auch die Umgebung auf diesen Unfall reagiert.
Es war "interessant" zu sehen, wie Laurel sich in dieser Geschichte fühlt - jedoch konnte sie mich damit nicht berühren. Alles in allem wirkte der Inhalt relativ trist und oft auch gefühlslos. Durch den Klappentext und auch das Cover habe ich erwartet, dass ich tagelang nicht vor die Tür gehen kann, da meine Augen vor lauter weinen total verquollen sind. Aber entweder habe ich mich durch meine Erwartungen schon ein bisschen abgeschottet, oder das Buch konnte mich tatsächlich gar nicht erreichen.
"Der Anfang von Danach" war gut geschrieben, sodass ich in die Geschichte richtiggehend eintauchen konnte. Jedoch fehlte mir einfach, dass meine Gefühle angestupst werden und ich mit der Protagonistin mitleiden konnte. So war es einfach eine interessante Geschichte über ein Mädchen und einen Jungen, die nach dem Tod der Familie wieder versuchen ins Leben zu finden!

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464 Bibliotheken, 10 Leser, 3 Gruppen, 54 Rezensionen

krimi, bayern, rita falk, provinzkrimi, oma

Winterkartoffelknödel

Rita Falk
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2012
ISBN 9783423213301
Genre: Krimi und Thriller

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

sissi, zeitreise, hier, franzl, was

Was will Sissi hier?

Birgit Huspek
E-Buch Text
Erschienen bei Instant Books, 06.03.2014
ISBN 9783646800395
Genre: Jugendbuch

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151 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

schöffin, ehrenmord, berlin, krimi, kurden

Unschuldslamm

Judith Arendt
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 04.01.2014
ISBN 9783548285641
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Two-way Street

Lauren Barnholdt
Sonstige Formate: 288 Seiten
Erschienen bei Paw Prints, 09.04.2009
ISBN 9781439592953
Genre: Sonstiges

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225 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

science fiction, internet, thriller, daniel suarez, cyberthriller

DAEMON

Daniel Suarez , Cornelia Holfelder-von der Tann , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2011
ISBN 9783499256431
Genre: Krimi und Thriller

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

biografie, amsterdam

Guckt ihr nur!

Louise Fokkens , Martine Fokkens , Monika Götze
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.05.2013
ISBN 9783442381364
Genre: Biografien

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

köln, laura wulff, daniel zucker, thriller, kinder

Nr. 13

Laura Wulff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2014
ISBN 9783862788705
Genre: Krimi und Thriller

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

krimi, berlin, jugendkrimi, lustig, potsdam

Tote tragen keine Pelzmütze

Karin Baron
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 01.01.2014
ISBN 9783440140093
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Teil der Fanny-Reihe sprüht einfach nur so für Witz, Charme und ein bisschen Spannung.
Seit Fannys ersten Kriminallfall auf Sylt ist nun ein halbes Jahr vergangen, sodass sie sich im winterlichen Berlin wiederfindet.
Allerdings wundert es mich, dass der Kosmos-Verlag ein Buch mit einem "Winter-Cover" ehr Richtung Frühling auf den Markt gebracht hat Ich denke im November oder Dezember wäre das Buch passender gewesen. So habe ich die ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon genoßen und zeitgleich mir innerlich mit dem Buch die Füße abgefroren... Ich kann auch verstehen, dass das Cover die Wenigsten zu dieser Jahreszeit zum Kauf animiert, denn wie das Cover schon suggeriert liegt in dem Buch Schnee und es ist bitterkalt!
Das Wichtigste ist dann aber doch der Inhalt - für mich ist die 16-jährige Protagonistin unheimlich liebenswert, denn sie hat einen hohen Gerechtigkeitssinn und verschließt nicht die Augen vor ihrer Umgebung. Sie hat war ihre pubertären Anfälle, allerdings ist das in dem Alter meiner Meinung nach normal und lässt das Buch und seine Figuren auch realer werden.
Da Fannys Vater auf einer Ausgrabung in Ägypten ist, verbringt Fanny die freie Zeit bei ihrer Mutter in Potsdam. Zwar findet sie es immer noch komisch, dass diese mit ihrem deutlich jüngeren Karate-Trainer durchgebrannt ist, aber dafür ist sie dadurch ihrem Freund Jan deutlich näher. Diesen hat sie im Sommer auf Sylt kennen und lieben gelernt, leider trennt sie die weite Entfernung zwischen Fannys Heimatstadt Hamburg und Jans Heimatstadt Berlin. Den Besuch bei ihrer Mutter nutzen die beiden also für schöne Pärchenstunden, die leider durch Fannys Babysitterdienst bei den Nachbarn manches Mal gestört werden.
Als Fanny dann vergisst das Babyfon wieder mit abzugeben, rutscht sie mittenrein in einen spannenden Entführungsfall. Sie wird unfreiwillig Zeuge einer Entführung, die durch eine Fehlkopplung über das Babyfon übertragen wird. Detektiv Fanny ist natürlich sofort Feuer und Flamme und versucht den Fall zu lösen. Dabei gelingt sie auch in die ein oder andere brenzliche Situation und muss den Kindsvater beschatten.
Immer an ihrer Seite ist ihr Freund Jan, sodass sie ganz nebenbei auch die ein oder andere schöne Zeit miteinander verbringen können.
Mir hat Fannys zweiter Fall unheimlich gut gefallen, denn er war weder brutal noch zu beängstigend. Vom Spannungsniveau ist die Geschichte mit den "Fünf Freunden" vergleichbar, also auch sehr gut für ängstliche Kinder und Jugendliche geeignet. Die Liebesgeschichte zwischen Jan und Fanny ist einfach schön und herzlich und kommt ganz ohne herzzerreißende Szenen aus.
Ich habe Fanny und ihre witzige, charmante Art sofort in mein Herz geschlossen und freue mich nun auf eine Fortsetzung der Reihe!

Fazit:
Fanny ist pfiffig und sehr unterhaltsam. Ein tolles Buch für Jugendliche die etwas ängstlich sind, es aber es trotzdem spannend mögen!

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653 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 137 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Phantasmen und ich hatten von Anfang an nur einen mittelmäßigen Start. War ich doch auf der Preview-Lesung zum Buch und war von der Geschichte nicht besonders gefangen. Die ersten 40 bis 50 Seiten konnten mich dort schon nicht begeistern, jedoch fand ich die Idee außergewöhnlich und spannend. Fest der Meinung, dass einer der größten deutschen Fantasy-Jugendbuchautoren schon das Beste aus seinen Ideen rausholen wird, habe ich mich ans lesen gemacht.
Leider wurde es nicht unbedingt besser, denn die Protagonisten blieben für mich sehr blass. Von Rain weiß ich auch nach dem Lesen nicht viel mehr, als das sie rote Dreadlocks hat und ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Mir war sie nicht sonderlich sympathisch, aber es war auch nicht so das ich sie nicht leiden konnte. Sie war halt einfach da.
Ihre kleine Schwester Emma hat etwas Pfiff in die Geschichte gebracht, da sie sehr seltsame Gedankengänge hatte und diese auch laut ausgesprochen hat. Die Fähigkeit keine Gefühle zu empfinden und die anderer nicht zu verstehen hat mich dann aber schon ein bisschen an Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory erinnert. Trotzdem sorgte Emma für einige Schmunzler, obwohl sie sich meiner Meinung nach oft nicht ihrem Alter entsprechend verhalten hat. Hätte mir der Autor nicht verraten das sie 16 Jahre alt ist, hätte ich sie ehr auf 11 oder 12 Jahre geschätzt.
Der dritte im Bunde war dann Tyler. Der Norweger ist recht zurückgezogen und trotzdem hilfsbereit. Für mich war es schwer seine Aussagen und Taten zu deuten.
Alles in allem hatte ich also drei Protagonisten zur Hand, denen meiner Meinung nach oft die Tiefe fehlte. Wenn dieses Buch verfilmt worden würde, hätte ich absolut gar keine Vorstellung wie sie auszusehen hätten. Für mich ein ungewöhnlicher Zustand, wenn es um Kai Meyer - Bücher geht.
Mit Rain, Emma und Tyler an meiner Seite stürzte ich mich in eine Geschichte, die zu Beginn ehr vor sich hinplätscherte und keine Richtung erkennen ließ. Sie war voller Rätsel, deren Lösung ich nicht erahnen konnte. Im letzten Drittel des Buches driftete die Geschichte dann stark in die Science Fiction - Alien - Richtung ab. Für mich fing es spätestens dann an, sehr unlogisch zu werden. 
Die drei Protagonisten fielen von einer brenzligen Situation in die nächste und kamen doch trotzdem immer wieder heile da raus. Zu Beginn hieß es immer: "Das schafft aus dem und dem Grund kein Mensch lebend da durch" und schwups kamen unsere Helden und bewiesen das Gegenteil.
Für mich war das absolut nicht nachvolziehbar und ließ die Bedrohungen wie eine Farce wirken.
Bis jetzt trauere ich der tollen Idee hinter der Geschichte hinterher, denn der Auftakt war doch ganz gut. Natürlich wäre da noch eine Steigerung drin gewesen, aber das hat man ja fast immer. Wäre der Schreibstil von Kai Meyer nicht so unheimlich fesselnd, hätte die Punktzahl schlussendlich wahrscheinlich auch noch anders ausgesehen. So war das Buch einfach nur ok, ganz nett aber keine Leseempfehlung für mich!

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

kerstin klein, humor, knalltüten, frauenroman, tüten

Knalltüten

Kerstin Klein
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 20.01.2014
ISBN 9783442381753
Genre: Liebesromane

Rezension:

Auf die Alice-Reihe bin ich eigentlich nur aufgrund der Cover gestoßen. Die strahlten mich so schön knallig bunt und niedlich aus dem Regal in der Buchhandlung an und wollten mitgenommen werden. Natürlich ist es nicht überraschend, dass die Cover so gar nicht den Inhalt wiederspiegeln. Leider ist das für Frauenliteratur mittlerweile normal.
Jedoch kann man vom Titel sofort ableiten dass die Protagonistin Alice manchmal sehr verplant ist und ständig für Chaos sorgt. Das sie aber Gedanklich manchmal so hinterm Mond ist wie in "Knalltüten" hatte ich nicht mehr in Erinnerung. Alice hat mich die ersten Seiten schier zur Verzweiflung gebracht, denn sie wirkte einfach nur fürchterlich dumm und naiv. Das sie dann auch noch blonde, lange Haare hat und ihr ganzes Gehalt für Klamotten und Schuhe ausgibt, haben die Vorurteile nicht gerade entkräftet.
Als ich die ersten Dialoge zwischen Alice und ihrer Arbeitskollegin und Freundin Mimi las, hätte ich ihr am Liebsten ein bisschen Intelligenz geschenkt. An diese Naivität und Dämlichkeit musste ich mich erst wieder gewöhnen...
Hinzukommend war ich mir oft nicht sicher, wo die Autorin mit ihrer Geschichte hinmöchte. Aus "Vollmeisen" und "Dumpfbacken" kenne ich es, dass Alice mal wieder in irgendein Chaos gerät und dieser Fall dann gelöst werden muss. In Knalltüten fängt sie jedoch in einem Inkassobüro an und löst viele kleine Fälle. Dadurch war ich mir auch nach 350 Seiten nicht sicher wie das Buch enden soll.
Oft fehlte auch das vorankommen der Geschichte. Das Leben wurde von Alice bis ins kleinste ausgeschlachtet, sprich ich war mit in der Badewanne, bei der Autofahren, beim Einkaufen, und und und. Lediglich auf die Toilette durfte ich nicht mit. Damit haben auch ungewohnte 512 Seiten zusammen. War die Autorin sonst immer bei 300 bis 350 Seiten unterwegs hat sie jetzt schon fast die Seiten verdoppelt.
Das wird natürlich zu einem Problem wenn manchmal der rote Faden fehlt und man solch eine dusselige Protagonistin hat, die eigentlich nur Shoppen im Kopf hat.
Am meisten die Augen verdreht habe ich an der Stelle, als Alice sagte dass sie mit ihren 6.000 € Provision ja kaum weit kommt, weil sie ja Miete usw zahlen muss... Verdammt, was macht die denn bitte mit ihrem Geld?!
Schlussendlich bin ich immer noch irritiert und frage mich, was bei diesem Buch in die Autorin gefahren ist. Die beiden vorangegangenen Teile der Alice-Reihe waren super unterhaltsam und auch recht charmant, nur bei "Knalltüten" bin ich mir immer noch nicht sicher was die Autorin erreichen wollte. Alice war mir in diesem Buch auch viel zu oberflächlich und dusselig, vielleicht ist es mir aber auch erst hier so richtig aufgefallen weil es deutlich mehr Seiten und damit mehr Geplänkel gibt als sonst.Ich bin also etwas enttäuscht von dem dritten Teil der Alice-Reihe habe die Protagonistin aber noch nicht aufgegeben!

Fazit:
Alice ist gewohnt chaotisch aber auch sehr oberflächlich und dusselig. Auch der rote Faden der Geschichte fehlt, sodass ich etwas enttäuscht bin!

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