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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

arktis, expedition, nordpol, kälte, franz-josef-land

Die Schrecken des Eises und der Finsternis

Christoph Ransmayr
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.01.2007
ISBN 9783596509850
Genre: Romane

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krimi, klassiker, operationen, verdacht, psychothriller

Der Verdacht

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1994
ISBN 9783499104480
Genre: Krimi und Thriller

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Schüler Gerber

Friedrich Torberg
Fester Einband: 343 Seiten
Erschienen bei dtv, 23.09.2011
ISBN 9783423195225
Genre: Klassiker

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471 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

klassiker, hermann hesse, selbstfindung, gesellschaft, psychologie

Der Steppenwolf

Hermann Hesse
Flexibler Einband: 421 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 18.06.2012
ISBN 9783518463550
Genre: Klassiker

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, kafka, käfer, novelle, klassische literatur

Die Verwandlung

Franz Kafka
E-Buch Text: 44 Seiten
Erschienen bei null, 28.03.2011
ISBN B004UBAIAC
Genre: Romane

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193 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, musik, genie, tod, autismus

Schlafes Bruder

Robert Schneider
Fester Einband: 202 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 22.02.2011
ISBN 9783150108147
Genre: Romane

Rezension:

Besonders gut gefällt mir an Robert Schneiders Roman der Aufbau. Das Buch beginnt mit dem Ende und wird dann aber in chronologischer Reihenfolge erzählt, ab und zu werden nur Episoden aus vergangenen Zeiten eingefügt oder Vorausblicke auf die Zukunft gegeben. Erzählt wird aus der Sicht einer unsichtbaren Erzählergruppe, die meist mit dem Hauptcharakter mitgeht und diesen auch beeinflussen könnte, es aber nicht tut. Außerdem spricht diese Gruppe den Leser auch an manchen Stellen direkt an. Am besten gefällt mir, dass Sätze oder Absätze mehrere Male in unterschiedlichen Kapiteln vorkommen und immer in die Situation passen.

Ein Beispiel dafür ist der Absatz „Wie, dachte er, könne ein Mann reines Herzens behaupten, er liebe sein Weib ein Leben lang, tue dies aber nur des Tags und dann vielleicht nur über die Dauer eines Gedankens? Das könne nicht von Wahrheit zeugen […]“, der sowohl auf S. 9 als auch auf S. 192 vorkommt. Beendet wird die Phrase dann beide Male damit, dass jemand, der schlafe, nicht lieben könne. Dies ist gleichzeitig auch der Ursprung für den Titel „Schlafes Bruder“, womit der Tod gemeint ist. Ich denke, dass er sehr gut gewählt ist, weil er zu Beginn nicht verrät, was eigentlich damit gemeint ist. Erst als Elias in Feldberg das Lied „Kömm, oh Tod, du Schlafes Bruder“ spielen muss, wurde mir klar, warum der Autor den Roman so genannt hat.

Mehrere Stellen in dem Buch lassen bereits während des Lesens erahnen, dass Seff Alder nicht der leibliche Vater von Elias ist. Der Blickwechsel der Seffin und des Kurats Elias Benzer, der beide erröten lässt, ist ein Indiz dafür. Außerdem hört der Bub, dass das Herz seines Vaters Seff überhaupt nicht gleich schlägt wie sein eigenes. An einer weiteren Stelle steht dann geschrieben, dass Elias dem Kuraten Benzer außergewöhnlich ähnlich schauen würde. Auch die Tatsache, dass für den Jungen sein zweiter Vorname, Elias, benutzt wird und für seinen Cousin der erste, obwohl er eigentlich auch im zweiten Namen Elias heißt, lässt bereits vor der Auflösung nach dem Selbstmord vermuten, dass zwischen dem Kuraten und dem Kind eine Verbindung besteht. Da in dem Buch ohnehin einige Hinweise vorkommen, müsste meiner Meinung nach am Ende nicht erwähnt werden, dass Seff nicht der leibliche Vater von Elias ist, da der Leser das bereits vor der „Auflösung“ vermuten kann. Die Tatsache, dass Elias nicht das Kind seines Vaters ist, finde ich im Zusammenhang mit der Geschichte sehr interessant, weil Elias trotzdem zu Seff Alder immer eine ehr enge Verbindung spürt. Zum Beispiel riecht er als Kind, wenn er traurig ist, immer an Seffs Hut um sich zu trösten. „Seff und der Bub hatten sich lieb, das ist wahr“ ist ein weiteres Zeichen für deren enge Beziehung.

Besonders eindrucksvoll finde ich auch die Szenen, in denen der Autor das Orgelspiel von Elias beschreibt, da es so geschrieben ist, dass man sich während dem Lesen so fühlt, als würde man ihn gerade selbst spielen hören.  An manchen Stellen war die Geschichte aber ein bisschen zu grausam, zum Beispiel an der Stelle, an der Peter der kleinen Katze die Pfoten bricht oder als der Lehrer Oskar Alder ein Kind zusammenschlägt.

Alles in allem ist „Schlafes Bruder“ aber ein absolut lesenswertes Buch, das in vielerlei Hinsicht sehr faszinierend ist!

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4.770 Bibliotheken, 20 Leser, 9 Gruppen, 157 Rezensionen

liebe, analphabetismus, nationalsozialismus, kz, schuld

Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

Rezension:

„Der Vorleser“ von Bernhard Schlink ist ein sehr interessanter Roman, der sich mit der Frage nach Schuld und Geständnis, sowie mit dem Entdecken der Liebe und der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Liebenden mit großem Altersunterschied beschäftigt. Ich finde es sehr erstaunlich, wie Bernhard Schlink es schafft, einerseits sehr klar und sachlich zu schreiben und andererseits sehr viele Emotionen einzubauen, zum Beispiel Verzweiflung, Schuldigkeit, Sehnsucht und Verlangen. Dem Autor ist es gelungen die Probleme der Nachkriegszeit sowie Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und „falscher“ Beziehungen in ein Buch zu verpacken. „Der Vorleser“ ist außerdem sehr spannend aufgebaut und es gibt viele Überraschungsmomente. Zum Beispiel habe ich überhaupt nicht damit gerechnet, dass Hanna Analphabetin ist, obwohl es im Nachhinein betrachtet sehr eindeutig auf der Hand liegt. Auch mit Hannas Selbstmord habe ich in keiner Weise gerechnet. Genau diese Art, wie Bernhard Schlink das Buch schreibt und immer wieder Überraschungen einbaut, hat es geschafft, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe! Was mir auch gut gefällt, ist, dass man die Geschichte über eine längere Zeitspanne betrachtet und die Protagonisten mit fortschreitendem Alter immer wieder auftreten. Außerdem bleibt einem viel Freiraum für Interpretationen und die eigene Vorstellungskraft, da nicht jedes Detail genau ausformuliert wird, obwohl Schlink sehr präzise schreibt. Aus diesem Grund war ich leider etwas enttäuscht, als ich mir den Trailer zu der Verfilmung des Buches angesehen habe, da ich mir während des Lesens einiges ganz anders vorgestellt hatte.

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145 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, gestapo, isolation, passagierschiff, schach

Schachnovelle

Stefan Zweig
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Severus Verlag, 01.01.2014
ISBN 9783863477943
Genre: Klassiker

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darm, sachbuch, gesundheit, medizin, giulia enders

Darm mit Charme

Giulia Enders
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 14.11.2014
ISBN 9783550081088
Genre: Sachbücher

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Warum unsere Haut sehen kann

Brian Clegg , Henning Dedekind
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 19.06.2015
ISBN 9783423348485
Genre: Sachbücher

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henry, sondra, 50 jährige, exmann, brownies mit drogen

Und täglich grüßt das Irrenhaus

Ruth Pennebaker , Julia Sailer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548611112
Genre: Romane

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Et soudain tout change

Gilles Legardinier
Flexibler Einband
Erschienen bei Pocket, 01.03.2015
ISBN 9782266258494
Genre: Romane

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sachbuch gesundheit

Krankheitsherd Zähne

Rosemarie Mieg
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei TRIAS, 20.10.2010
ISBN 9783830439189
Genre: Sachbücher

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Gesunde Zähne - Gesunder Mensch

Johann Lechner , Petra Thorbrietz
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Zabert Sandmann, 01.10.2009
ISBN 9783898832564
Genre: Sachbücher

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An jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch

Dirk Schreckenbach , Dirk Schreckenbach
Geheftet: 192 Seiten
Erschienen bei Portal zur Gesundheit, 01.06.2013
ISBN 9783000119293
Genre: Sachbücher

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Energieverlust und Krankheit durch Zahnherde

Thomas Klein
Buch: 301 Seiten
Erschienen bei Hygeia-Verlag, 01.01.2007
ISBN 9783000130151
Genre: Sachbücher

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Was Zähne zeigen

Michèle Caffin
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, 01.01.2008
ISBN 9783899013870
Genre: Sachbücher

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sagen, siegfried, hagen von tronje, sage, brünhild

Die Nibelungen

Michael Köhlmeier , Michael Köhlmeier
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.1999
ISBN 9783492228824
Genre: Romane

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295 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

nationalsozialismus, lehrer, mord, gott, schüler

Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth , Elisabeth Tworek , Elisabeth Tworek
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.03.2012
ISBN 9783518188071
Genre: Klassiker

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Faust. Erster Teil: Der Tragödie erster Teil (Reclam Edition)

Johann Wolfgang von Goethe
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Reclam Verlag, 09.07.2012
ISBN 9783159600017
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

terroranschlag, reportage, medienlandschaft, wien, österreich

Opernball: Roman

Josef Haslinger
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei S.Fischer Verlage, 10.07.2012
ISBN 9783104001203
Genre: Romane

Rezension:

Opernball

Dies ist die Inhaltsangabe, die ich für den Deutschunterricht verfasste, nachdem ich das Buch gelesen hatte.

Inhaltsangabe

 1.       Kapitel – Der Kameramann

Die Geschichte wird von hinten aufgerollt und beginnt mit dem dramatischen Ereignis, dass Neonazis einen Giftgasanschlag auf den Wiener Opernball ausüben. Bei diesem stirbt auch der Sohn von einer der Hauptpersonen: Kurt Fraser. Nach dem Tod seines Sohnes beginnt er über dessen Werdegang nachzudenken. Damals heiratete er selbst seine Kollegin Heather und bekam mit ihr einen Sohn: Fred. Dieser war zwar kein Wunschkind, aber Heather wollte ihn trotzdem bekommen. Während dieser ein Kind war, stritten er und seine Frau allerdings viel und nach einem Umzug kümmerten die beiden sich wenig um Fred, da sie mehr Geld verdienen mussten. Nach der Scheidung hört Kurt lange nichts mehr von seinem Sohn, er bezahlt nur die Alimente. Erst als Heather ihn anrief, um ihm mitzuteilen, dass ihr inzwischen siebzehn Jahre alter Sohn die High-School abgebrochen habe und heroinsüchtig sei, gewinnt er wieder an Interesse für seinen Sohn. Nach einer langen Suche findet er ihn endlich und führt ein Gespräch mit ihm, bei dem Fred sehr merkwürdige, sinnlose Antworten.

 

2.       Kapitel – Ingenieur (1)

Der Ingenieur berichtet vom Geringsten. Dieser hatte ein sehr spezielles Verhältnis zu seinem Vater, das sich ein bisschen als Hassliebe beschreiben lässt. Einerseits spielte er eine große Rolle in seinem Leben, aber andererseits mochte er ihn nicht wirklich. Der Vater erwartete von seinem Sohn, dass er Jura studieren würde, was dieser jedoch nicht wollte, da sein bevorzugter Beruf zuerst Abt war. Dieser Wunsch entstand als er den Abt von Kremsmünster kennenlernte, der von da an sein großes Vorbild war. Später wollte er aber dann Schriftsteller werden – was sein Vater ebenfalls nicht erlaubte. Als dann seine noch nicht einmal vierzig Jahre alte Mutter, die er sehr innig liebte, bei einem Unfall ums Leben kam, zog er nach Wien. Der Ingenieur, der auch Mitglied der „Bewegung der Volkstreuen“ war, behauptet am Ende des Monologs, sie seien es nicht gewesen, die die Menschen in der Oper umgebracht hatten. Sie hätten vorgehabt nur Kohlenmonoxid zu verwendet.

 

3.       Kapitel – Fritz Amon (1)

Der Polizeiinspektor berichtet von seinem Einsatz am Tag des Opernballs. Er erzählt, dass er eineinhalb Jahre zuvor im Museumseck, einem sehr verkommenen, zwielichtigen Plätzchen in Wien, einen kleinen abgetrennten Finger gefunden hatte. Es stellt sich heraus, dass dieser von einem Jugendlichen stammt und mit einem stumpfen Messer abgeschnitten worden ist. Mehr erfährt man nicht, da niemand außer Herrn Amon glaubt, dass eine spannende Geschichte dahintersteckt, bei der es sich lohnt, weiter nachzuforschen.

 

4.       Kapitel – Befreiung

Wegen seiner jüdischen Herkunft und kommunistischen Überzeugung hatte Kurts Vater Kurts Feuerbach vor dem "Anschluss" im Frühjahr 1938 vor den Nazis fliehen müssen. In London lernte er die tschechische Emigrantin Blanka kennen, die an einer Grundschule Englisch unterrichtete und ihm sein Germanistikstudium finanzierte, bis er bei Kriegsbeginn auf der Isle of Man interniert wurde. Um nicht nach Kanada abgeschoben zu werden, meldete er sich zur Royal Army und nahm den Namen Kirk Fraser an. 1946 kehrte er nach London zurück, heiratete Blanka und wurde College-Professor für Germanistik. Kirks Eltern hatten den Krieg nicht überlebt: Sie waren in Auschwitz ermordet worden. Auf einem von vier Fotos, die Kirk von der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen mitgebracht hatte, war er in britischer Uniform zu sehen. Seinen Sohn Kurt, der die Bilder immer wieder heimlich anschaute, faszinierten zuerst die Leichenberge, bis er sich in der Pubertät mehr für die Nacktheit der Toten interessierte. Es waren die ersten nackten Frauen, die er sah.

Nachdem er mehrere Studien abgebrochen hatte, bekam er eine Stelle beim BBC. Von dort erklomm er die Karriereleiter. Unter anderem filmt er im Irak eine Dokumentation, bei der er einen Bunker ausgraben lässt. Als man dann jedoch auf die Leichen in dem Bunker stoßt, darf nicht mehr weiter gefilmt werden. Der Film erlangt trotzdem internationale Beachtung.

 

5.       Kapitel – Ingenieur (2)

Der Ingenieur erzählt, dass der Geringste bei einer Baufirma als Hilfsarbeiter angestellt war. Dort hatte er ihn auch kennen gelernt, da er selbst gerade seine Ausbildung als technischer Zeichner abgeschlossen hatte und dann auf derselben Baustelle arbeitete wie Joe. Es wurden dann aber immer mehr Ausländer angestellt, was Joe gar nicht gefiel. Er lehnt sich auch dagegen auf, aber vergeblich. Besonders gut mit dem Geringsten verstand sich der Polier. Nach einiger Zeit fand der Ingenieur heraus, dass die beiden nationalsozialistisch angehaucht waren. Ein Onkel des Poliers besaß einen verfallenen Bauernhof in der Nähe von Rappottenstein. Dorthin wurde der Ingenieur eines Tages eingeladen und als neuntes und letztes Mitglied in die von einem Joe geführte "Bewegung der Volkstreuen" aufgenommen. Eines der Mitglieder ist der Kranführer der Baustelle, der Blader genannt wurde. Im Keller des Bauernhofes lagerten die „Volkstreuen“ viele Waffen, mit denen sie gerne Schießspiele spielten. Außerdem luden sie ab und zu die Neumeier Annerl zu sich ein, doch nach sieben oder acht Mal war sie auf einmal verschwunden.

 

6.       Kapitel – Fritz Amon (2)

Er berichtet, dass kurz vor dem Opernball zur Öffentlichkeit durchgesickert war, dass einige rechts eingestellte Politiker die Veranstaltung werden würden. Diese Tatsache löste viele Proteste aus.

 

7.       Kapitel – Die Bewährungsprobe

Kurt bekam von dem Privatsender ETV in Wien ein Jobangebot, er hing jedoch an seinem Job als Kriegsberichterstatter beim BBC in London. Sein Sohn Fred befand sich zu dieser Zeit gerade in einer Londoner Privatklinik für Drogenabhängige. Am Ende nimmt Kurt das Angebot an, allerdings nur unter der Bedingung, dass Fred ebenfalls eingestellt wird, und zwar als Kameramann. Die Entzugstherapie zeigte langsam erste Erfolge und doch dann wieder Rückfälle. Fred fürchtete sich vor Strahlen aller Art und war der Ansicht, nur Hakenkreuze könnten ihn davor beschützen. Dann brachte ihn sein Vater in ein Entzugscamp in New Mexiko, wo er zwei Monate verbringen sollte.

 

8.       Kapitel – Ingenieur (3)

Der Ingenieur wurde in die Gruppe der „Volkstreuen“ aufgenommen. Feilböck schlug vor, noch andere Mitglieder aufzunehmen, doch der Geringste war davon überzeugt, dass die Gruppe bereits die richtige Größe hatte. Jeden Sonntag feiern sie eine Totenmesse, bei der sie nationalsozialistische Inhalte besprechen. Es kristallisiert sich heraus, dass die „Volkstreuen“ sich schon langsam von den Nazis abheben wollen. Ihr Hauptziel ist es, alle Ausländer aus Österreich zu verbannen.

 

9.       Kapitel – Fritz Amon (3)

Die Gruppe „Ausländerhilfsverein“, die laut dem Polizeiinspektor sehr radikal eingestellt ist, plante eine Opernballdemonstration aus Rache für Abdul Haman, der von einem Wiener Polizisten getötet worden war. Mitglieder der Gruppe sind einerseits Einheimische, die sich für Ausländer einsetzen und andererseits ägyptische Mohammedaner. Am Abend des Opernballs hätte Fritz Amon eigentlich frei, doch auf einmal wird Verstärkung gebraucht und Amon muss auf seinen Feierabend verzichten. Es kommt eine Alarmfahndung herein: gesucht wird Karl Feilböck, Mitglied der „Entschlossenen“. Als Amon erfährt, dass ein fehlender kleiner Finger sein Merkmal ist, wurde er hellhörig. Die Polizeiinspektoren mussten sich in der Roßauer Kaserne einfinden. Dort erfuhren sie, dass der Finger Karl Feilböck gehörte. Vor einiger Zeit war er Mitglied der „Bewegung der Volkstreuen“. Er trat jedoch dann aus und gab der Polizei einen entscheidenden Hinweis zu einem Attentat. Als deren Führer nach dem sogenannten „Gürtelhausbrand“ geflohen war, wurde die Bewegung verboten. Später kam er dann wieder zur Polizei, um sie vor den „Entschlossenen“ zu warnen. Diese würden einen Anschlag auf den Opernball planen. Er selbst wollte jedoch nicht mitmachen, weshalb ihm der kleine Finger abgerissen worden war. Mehr Informationen gab er jedoch damals nicht und beim darauf folgenden Opernball passierte nichts. Für die kommende Nacht würden so viele Polizisten wie möglich bereit sein.

 

10.   Kapitel – Zurück in die alte Welt

Kurt Fraser berichtet von seinen Dreharbeiten für die Kriegsdokumentation „Die Hölle von Mostar“. Man erfährt, dass bei dem „Gürtelhausbrand“, einem Anschlag auf ein Wohnhaus, 24 Ausländer getötet worden waren. Herr Fraser machte sich auf den Weg nach Sarajewo um wieder einmal einen Krieg zu filmen und bereitete daheim alles für die Ankunft von Fred vor. Die Doku wurde ein großer Erfolg und Fred war seinem Vater einigermaßen dankbar, dass er ihn auf das Entzugscamp geschickt hatte.

 

11.   Kapitel –Ingenieur (4)

Die Volkstreuen hielten eine Sitzung am Bauernhof ab. Sie saßen vor einem Altar und der Geringste ließ Stellen aus der Bibel und anderen Texten vor, die alle nationalsozialistische Gedanken enthielten. Der Ingenieur verpflichtete sich so wie die anderen Mitglieder zu Schweigen. Sie tätowierten sich gegenseitig zwei Achter auf den kleinen Finger, die für „Heil Hitler“ standen. Eines Abends wurde Joe von Türken überfallen und die Gruppe beschloss, in zwei Monaten das Haus niederzubrennen, da der Geringste dann das Geld geerbte haben würde, das er brauchte, um sich eine neue Wohnung leisten zu können. Dieser Brand würde später der „Gürtelhaubrand“ werden. Die acht Mitglieder überlegten sich einen genauen Plan samt  Alibis und ihr Plan schien aufzugehen. Druckeberger und der Professor wurden nur wenige Tage später verhaftet.

 

12.   Kapitel – Fritz Amon (4)

Am Abend des Opernballs schienen die Demonstranten gegen den Ball dem Polizeiapparat überlegen und die Lage scheint aussichtslos. Die Polizisten mussten sich in der Passage zusammenfinden und der Gebrauch von Schusswaffen wurde strengstens untersagt. Die „Chaoten“ wurden immer mehr und man versuchte sie unter Kontrolle zu halten, was die große Medienpräsenz nicht einfacher machte.

 

13.   Kapitel – Ingenieur (5)

Feilböck suchte den Kontakt zu kirchlichen Organisationen, wohingegen der Geringste ihnen kritischer gegenübersteht. Die Gruppe plante ihre nächste Aktion, genannt „Harmagedon“. Nach der Rückkehr von Joe aus Amerika trafen sich die Mitglieder wieder. Joe hatte seinen Namen geändert und hieß von da an Steve Huff, war Mormone und hatte eine lupenreine Identität. Genannt werden wollte er von da an nur noch der Geringste oder eben Steve Huff, der Mormone. Bei einer erneuten Sitzung in einer Ruine entsteht die neue Verbindung, die sich „die Entschlossenen“ nennt.

 

14.   Kapitel – Der Kontrakt

Da Fred ein unordentliches Leben führte und Kurt mit seinem Sohn nicht so gut zurecht kam, zog dieser in eine eigene kleine Wohnung im selben Haus wie sein Vater. Kurt Fraser plante die Ausstrahlung des Opernballs auf ETV. Kurt besuchte außerdem Rosa Novotny, die Jugendliebe seines Vaters.

 

15.   Kapitel – Richard Schmidleitner (1)

Diese Person ist der Besitzer einer Brotfabrik, der auf der Straße Jan Friedl kennengelernt hatte, der so tut als wäre er ein Hund. Herr Schmidleitner lud Jan Friedl zu einem Mittagessen ein, bei dem sich herausstellte, dass Friedl seine Aktion als Aktion für Feminismus sah. Schmidleitner versprach ihn bei seinen Projekten zu unterstützen, da er allgemein gerne Skandale finanziert. Zum Opernball lud er Catherine Petit aus der Schweiz und Jan Friedl in seine Stammloge ein. Bevor die Live-Übertragung begann, flatterten plötzlich schwarze Zettel mit der Aufschrift „Wir sind der letzte Dreck!“ aus einer der Logen zu Boden. Sie waren vom Ausländerhilfsverein verstreut worden.

 

16.   Kapitel – Fritz Amon (5)

Die Demonstranten wurden immer unbändigbarer und eine Frau wird zu Boden gerissen und gerät unter die Füße der Polizisten, da die Chaoten immer mehr Druck ausüben und die Polizisten immer mehr zusammendrängen. Als die Kobra gekommen war, schaffte sie es, die Demonstranten zu bändigen. Aber auf einmal fiel ein Schuss und dann attackierten die Demonstranten die Polizisten mit Molotow-Cocktails.

 

17.   Kapitel – Ingenieur (6)

Der Geringste war mit dem Ingenieur immer gerne in Ausländergasthäuser gegangen. Obwohl er Ausländern gegenüber sehr feindlich eingestellt war, kam es dem Ingenieur so vor, als würde er sich dort am wohlsten fühlen. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, was für Kontakte Joe zur Polizei hatte, aber er vermutete es wären gute. Nur Joe weiß über den gesamten Plan von Harmagedon Bescheid, da ihm zwar alle alles erzählen, er aber nur die nötigsten Infos für einzelne an diese weitergibt. Einmal saßen der Ingenieur, der Blade, Pandabär und der Polier gemeinsam beim Mittagessen, da sie ja gemeinsam auf einer Baustelle arbeiten, und aufgrund einer Bemerkung des Bladen begannen sie zu phantasieren, was sie machen würden, wenn sie Ausländer so behandeln dürften wie sie es wollen. Eines Tages sahen sie Feilböck, doch sie beachteten sich gegenseitig nicht. Der Ingenieur berichtet alles dem Geringsten und eines Tages treffen sich die Männer von der Baustelle mit Feilböck und dieser äußert sein Misstrauen gegenüber dem Geringsten, da dieser nicht mit anderen kooperieren wolle.

 

18.   Kapitel – Claudia Röhler (1)

Claudia Röhlers Vater ruft diese alle paar Tage um 5 Uhr morgens an. Eines Tages, als er wieder anrief, lud er Frau Röhler und ihren Mann zum Opernball in Wien ein. Nachdem das Ehepaar erfahren hatte, dass der Opernball am Geburtstag des Vaters stattfinden würde, sagte es zu, da der Opernball das letzte Mal am 21. Februar stattgefunden hatte, als er mit der Liebe seines Lebens dort gewesen war.

 

19.   Kapitel – Ingenieur (7)

Der Geringste lud den Ingenieur zu sich nach Hause ein, weshalb sich dieser als „Auserwählter“ sah. Sie trafen sich in der Wohnung eines Herrn Leitners, der ein Verbündeter von Joe war, und besprachen eine angemessene Strafe für Feilböcks Verstoß gegen die von Joe erlassenen Gesetze. Eine Finca auf Mallorca wurde für Feilböck gemietet.

 

20.   Kapitel – Diese verdammte Erinnerung

Kurt Fraser bereitete mit viel Herzblut die Ausstrahlung des Opernballs auf ETV vor. Er freute sich schon besonders auf diesen Ball, weil sein Sohn Fred einer der Kameramänner sein würde. Catherine Petit würde später nicht am Opernball erscheinen, da sie durch einen Zollbeamten aufgehalten worden war. Kurt Fraser reiste mit seinem Sohn zu Weihnachten nach London zu Freds Großeltern. Kurze Zeit später war Michael Reboisson, der nicht zum Opernball kommen würde, in Wien. Als Kurt eines Abends noch ins Büro musste, um einen Zettel zu holen, bemerkte er, dass seine Zettel in Unordnung waren. Ihm kam die Idee, Michael Reboisson wisse von einem Anschlag auf den Opernball Bescheid und aus diesem Grund wurde er selbst von diesem beauftragt, im Regiewagen zu sitzen. Später soll sich herausstellen, dass Kurt ohne Herrn Reboisson bereits tot wäre, da er sich dann zur Zeit des Anschlags im Opernhaus befunden hätte.

 

21.   Kapitel – Richard Schmidleitner (2)

Richard Schmidleitner besuchte am Ball den Kommerzialrat Schwarz in seiner Lodge und die beiden sprachen über Geschäfte. Anschließend redete er mit dem alten Dolezal und dessen Frau.

 

22.   Kapitel – Ingenieur (8)

Er berichtet sehr blutrünstig davon, wie Feilböck seine „gerechte“ Strafe bekommen hatte. Den abgerissenen Finger hatte er am Karlsplatz deponiert.

 

23.   Kapitel – Claudia Röhler

Sie erzählt von den Vorbereitungen, die sie, ihr Mann und ihr Vater für den Opernballbesuch trafen. Während sie zum Opernhaus gingen, staunten sie über das sehr große Polizeiaufgebot und der Vater meint, diese Situation komme ihm vor wie im Krieg. Am Ball selbst waren sehr viele Besucher und alle stehen dicht gedrängt. Der Vater äußerte, er wäre damals zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges Mitglied der Nazis gewesen, was seine Tochter sehr schockierte. Außerdem würde er am nächsten Tag gerne seine große Liebe treffen. Claudia wollte ihm jedoch nicht sagen, dass diese bereits gestorben war. Die beiden tanzten noch ein wenig und der Vater bewies ihr, dass er kein Nazi gewesen sei. Dann beschloss seine Tochter mit ihrem Mann schon ins Hotel zu gehen, da sie sich mit Orangensaft angeschüttet hatte. Herbert, ihr Mann, würde ihren Vater in zweieinhalb Stunden abholen, doch dieser ging schon kurz danach alleine heim.

 

24.   Kapitel – Ingenieur (9)

Feilböck schien verschwunden zu sein und auch seine Mutter wusste nicht, wo er war. Vom Geringsten erfuhr der Ingenieur, dass Feilböck sie an die Polizei verraten hatte. Joe würde ihn „beseitigen“, während die anderen ein Sonnwendfeuer vorbereiteten. Als die Männer von der Baufirma nach fast zwei Jahren erstmals wieder am Hof waren, bemerkten sie Feilböcks Auto. Sie gingen in den Schießkeller hinunter und fanden Feilböck tot am Boden liegend vor. Neben ihm saß der Geringste. Er meint, er habe Totenwache gehalten. Sie zerstückelten Feilböck und verbrannten ihn beim Sonnwendfeuer. Im nächsten halben Jahr wurde der Ingenieur immer wieder nach Joe, Feilböck und George aus Irland, als den sich Joe beim Sonnwendfeuer ausgegeben hatte, gefragt, doch er blieb bei seinen Lügen.

 

25.   Kapitel – Richard Schmidleitner

Richard Schmidleitner verließ die Oper, um Catherine Petit vom Flughafen abzuholen. Als er herauskam, traute er seinen Augen kaum. Vor den Toren der Oper wütete ein wilder Kampf, der durch die Demonstrationen verursacht worden war. Während er seinen Chauffeur suchte, fielen die ersten Schüsse. Am Flughafen angekommen, verzögerte sich die Ankunft von Catherine Petit, da ihr Schoßhündchen kein Impfzeugnis hatte. Als Herr Schmidleitner den Zöllner endlich davon überzeugen hatte können, sie trotzdem einreisen zu lassen, machten sie sich auf den Weg zur Oper. Plötzlich hören sie im Radio anstatt der aktuellen Verkehrslage, dass sich in der Oper eine Tragödie ereignet hatte. Die Menschen stürzten zu Boden. Die Ursache wäre noch ungeklärt und man müsse für die Opfer beten, dass sie nicht sterben würden.

 

26.   Kapitel – Requiem

Kurt Fraser musste eine Dokumentation über den Anschlag auf die Oper machen, doch der Tod seines Sohnes Fred beschäftigte ihn zu sehr. Es wurden zahlreiche Totenlisten veröffentlicht und die Regierung rief einen Trauermonat aus. Heather, Freds Mutter, kam für den Trauermarsch und Freds Begräbnis am folgenden Tag von London nach Wien. Am Marsch nahmen 600 000 Menschen teil.


27.   Kapitel – Ingenieur (10)

Er erzählt, dass der Plan für Harmagedon immer mehr Gestalt annahm. Man erfährt außerdem, dass die Personen alle mit Kurt Fraser sprechen und ihm ihre Versionen der Geschichte erzählen. Geplant wäre gewesen, dass sich in den drei Gasflaschen eine spezielle Kohlenmonoxidmischung befindet Stattdessen waren sie jedoch mit Blausäure befüllt, welche weitaus schlimmere Folgen hatte als es Kohenmonoxid gehabt hätte. Der Ingenieur war der einzige gewesen, der am Opernballabend vorerst zu Hause war. Von Joe bekam er dann die Mitteilung, nach Mallorca zu flüchten, was er auch tat.


28.   Claudia Röhler (3)

Sie hatte den Ball mit ihrem Mann verlassen und mit ihm im Hotel eine schöne Zeit verbracht, als sie im Fernsehen die grausamen Bildern von den Leichen in der Oper sahen. Vergeblich versuchten sie ihren Vater zu finden. Auch am nächsten Tag wussten sie noch nicht, ob er unter den Toten war oder ob er in ein Krankenhaus gebracht worden war. Endlich erfuhren sie, als sie bei Claudias Schwester Sigrid waren, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Nach einigen Tagen erwachte er endlich aus dem Koma. Am Abend des Opernballs war er gerade dabei gewesen, die Oper zu verlassen, als er die Blausäure gerochen hatte. Zuerst ging es mit dem Vater bergauf, doch eines Tages starb er.


29.   Kapitel – Auf Abwegen

In diesem Kapitel wird erklärt, wie Kurt Fraser zu den Interviews gekommen war.

 

Meine Meinung

Da das Buch in einer sehr komplexen Struktur verfasst ist und die Geschichte verschiedene Erzählstränge aufweist, fiel es mir am Anfang schwer, das Buch zu lesen und den Inhalt zu verstehen. Je mehr ich jedoch las, desto klarer wurde mir die Handlung. Ich bin absolut beeindruckt, wie der Autor Joseph Haslinger so ein Buch schreiben konnte, da jedes Kapitel wie ein Puzzleteil ist. Am Ende ergibt die Masse an unterschiedlichen, zuerst unzusammenhängend scheinenden, Informationen ein Gesamtbild, für das jede einzelne Information wichtig ist. Manche Teile werden etwas zu ausführlich beschrieben, beispielsweise der Teil, in dem Claudia Röhler von dem Oberschenkelbruch ihres Vaters berichtet. Alles in allem ist „Opernball“ aber ein wirklich lesenswertes Buch.

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Sterben sollst du für dein Glück

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Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2006
ISBN 9783426779125
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Fester Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Residenz, 01.09.2004
ISBN 9783701713820
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Der Ruf des Kolibris

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Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.05.2012
ISBN 9783551310019
Genre: Jugendbuch

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Sophie Scholl

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Flexibler Einband: 493 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.08.2011
ISBN 9783458357490
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