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154 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

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Der Alphabetmörder

Lars-Erik Schütz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289304
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich lese soviele Thriller und Krimis, dass ich oft das Gefühl habe „Das habe ich doch schon mal gelesen...“. Kein Mensch kann von den Autoren verlangen, dass sie komplett neue Geschichten erfinden, noch nie da gewesene – bei der Fülle von Autoren/Büchern erscheint mir das auch recht unmöglich - aber ab und an gibt es mal ein Buch, das mich erfreulicherweise dann doch noch überraschen kann und „Der Alphabetmörder“ war so eines.


Jan Grall und Rabea Wyler sind beide Profiler beim LKA und hier die Ermittler der ersten Stunde.

In einem Wildpark wurde ein Mann mit zersplitterter Schädeldecke gefunden. Wenig später stoßen die Ermittler auf zwei weitere Leichen, beide aufs Brutalste verstümmelt. Allen Opfern wurden Buchstaben unter die Haut tätowiert: ein A, ein B, ein C. Und das ist erst der Anfang … Mit der Post erhalten Grall und Wyler eine perfide Botschaft: einen blutverkrusteten Hautfetzen mit einem weiteren Buchstaben. Ist das Opfer noch am Leben? Als Gralls Hotelzimmer mit einem Z markiert wird, beginnt endgültig der Wettlauf gegen die Zeit.


Profiler als Ermittler – das kannte ich bis dato immer nur aus amerikanischen Thrillern. Dass dieser nun in Deutschland spielt, zeigt ja auch nur, dass das auch hier ganz gut funktioniert, auch wenn Grall und Wyler ein wenig „leiser“ daherkommen als ihre „Knall auf Fall“- Kollegen aus Amerika. Durchdachter eben, gründlich, organisiert, „typisch“ Deutsch (denkt euch an dieser Stelle bitte einen grinsenden Smiley).


Spannungstechnisch ist hier auch alles in Ordnung. Die Spannung ist fast durchgängig und ich blieb gerne „am Ball“, wollte immer weiterlesen und schauen, wie es ausgeht. Ein gutes Zeichen bei mir und sicherlich nicht nur bei mir.


Die Figuren sind glaubwürdig und auch wenn ich nicht mit allen Charaktern etwas „anfangen“ konnte, so passten sie gut ins Gesamtbild hinein.


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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

Zwiegespalten

Joseph Lister, 1. Baron Lister (* 5. April 1827 in Upton, Essex; † 10. Februar 1912 in Walmer, Kent) war ein britischer Mediziner. Er machte sich einen Namen als „Vater der antiseptischen Chirurgie“.


Und um genau diesen schon interessanten Mann geht es auch in dem Buch:


Leichenraub, Chirurgen in Straßenklamotten und Heroin als verschriebenes Heilmittel – Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Praktizieren der Ärzte ein einziger Albtraum, die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Bis der junge Londoner Student Joseph Lister eine Methode entwickelt, die das Sterben vielleicht beenden kann – und mit seinen Entdeckungen alles verändert.


Wenn man sich für Medizin interessiert, ist dieses Buch sicherlich so ein wenig etwas wie der „heilige Gral“, wenn ich das mal so überspitzt formulieren darf.

Die Autorin kennt sich in ihrem Gebiet mehr als nur gut aus und das merkt man ihrem Schreibstil auch an. Sehr detailliert, immer auf den Punkt, keine „Schnörkel“ oder füllende Phrasen. Alles sehr „clean“, fand ich.


Wenn man sich nicht so sehr für die Medizin und ihre Ursprünge interessiert, ist das Buch natürlich trotzdem noch lesenswert, gar keine Frage – aber es wird dann vielleicht nicht ganz soviel Anklang finden, könnte ich mir vorstellen.


Ich bin da zwiegespalten. Einerseits interessiert mich das Thema und ich finde die Aufbereitung und Präsentation auch ganz gut, andererseits hatte das Buch auch „Längen“ und ich habe es nicht – was ich sonst meistens tue, da ich auch sehr schnell lese – in einem Rutsch durchgelesen.

Es liest sich eben dann doch auch ein wenig wie eine Biographie von Lister...

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112 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Wenn wir wieder leben

Charlotte Roth
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783426520307
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich war recht schnell in der Zeit zurückgereist

Historische Romane finden sich eigentlich eher selten auf meinen Wunschlisten und auch in meinen Händen später dann, aber es gibt immer mal wieder eine Ausnahme, die mich erst neugierig macht und es dann sogar schlussendlich schafft, mich von sich zu überzeugen.


„Wenn wir wieder leben“ von Charlotte Roth ist absolut so ein Roman und ich bin sehr froh, dass ich den 680 Seiten eine Chance gegeben habe.


Das vornehme Ostseebad Zoppot in den 1920er-Jahren. Noch herrschen überschäumende Lebenslust und unbeschwerte Sommerfrische. Die vier Freunde Lore, Gundi, Julius und Erik erfreuen die Kurgäste mit flotten Rhythmen und eingängigen Melodien und träumen vom Durchbruch als Musiker. Bald ist ihnen tatsächlich Erfolg beschieden, auf dem Luxusschiff Wilhelm Gustloff befahren sie die Meere – und wollen nicht wahrhaben, dass sich die Zeiten schon lange geändert haben. Gundi verliebt sich in den Sänger Tadek, aber dann überfällt Hitler Polen, und Tadek schließt sich dem Widerstand an: das Ende einer großen Liebe? Viele Jahre später begibt sich die junge Wanda auf die Suche nach dem, was von den Träumen der jungen Leute übrig blieb.


Die Autorin schafft es, dass man sich vorkommt, als sei man selbst in diese Zeit zurückgereist und man hat die Geschichte wie einen Film vor Augen. Das hat mich sehr gut gefallen und unterhält zudem sehr gut.


Die Figuren sind durch die Bank weg so lebensnah, als kämen sie aus dem eigenen Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis.


Die 680 Seiten schrecken vielleicht den einen oder anderen Leser ab, aber denen sei gesagt: es lohnt sich..!


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(136)

219 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andreas Winkelmann fand sich schon öfter in meinem Bücherregal bzw. meinen Händen und hat mich selten richtiggehend enttäuscht.

Aber es gab eben auch Bücher von ihm, die mich nicht so wirklich von sich überzeugen konnten – bei denen mir die Spannung nicht durchgängig genug war für einen Thriller.


„Das Haus der Mädchen“ hat mich aber in großen Teilen wieder von sich überzeugen können erfreulicherweise und spannend unterhalten.


„Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...“


„Das Haus der Mädchen“ war ein solider Thriller, der zwar nicht mit nervenzerfetzender Spannung daher kam, aber trotzdem spannender war als ein Kriminalroman, von daher ist er durchaus im richtigen Genre eingeordnet.


An einigen Stellen hätte ich mir aber trotzdem ein wenig mehr Spannung bzw. überraschende Wendungen gewünscht, von daher vergebe ich hier vier von fünf Sternen, denn ansonsten hat mir das Buch ja gut gefallen.

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(78)

86 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Familie und andere Trostpreise

Martine McDonagh , Marion Ahl
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671958
Genre: Romane

Rezension:

Herrlich schräg

Martine McDonagh unterrichtet kreatives Schreiben und ich bin der Meinung, dass man von ihr absolut auch etwas lernen kann, denn sie versteht ihr Handwerk wirklich gut, das merkt man relativ rasch bei Lesen.


Der Protagonist Sonny Anderson ist ein junger, wirklich schräger Mann – solche Protagonisten begegnen einem auch nicht so oft und dieser ist wirklich mal herzerfrischend anders.


Die Autorin erzählt auf 304 Seiten auf sehr komische Art und Weise die Geschichte von Sonny und hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Das Schmunzeln war schon fast ein Dauerzustand. Wirklich herrlich !


Wer bin ich? Gute Frage! Sonny Anderson, 21. Filmfreak, Neurotiker und neuerdings Millionär.


Sonny Andersons Vater ist ein Guru, seine Mutter verschollen – und alles, was er über zwischenmenschliche Beziehungen weiß, hat er aus seiner Lieblingszombiekomödie gelernt !

Man könnte sagen, er ist kein normaler 21-jähriger. Man könnte auch sagen, dass er eine Menge Neurosen hat und körperlich leidet, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und auf jeden Fall hat Sonny eine Riesenangst vor Briefumschlägen ! Doch als er an seinem Geburtstag ein Vermögen erbt, weiß er, was zu tun ist: nach England reisen, um endlich seine Mutter zu finden.

Dabei ahnt Sonny nicht im Geringsten, was er auf der chaotischen Suche nach seinen Wurzeln alles aufdecken wird...

Sonny hat mich ein wenig an die Serie „Monk“ und den Hauptdarsteller Adrian Monk erinnert, der ja auch so seine „Marotten“ und Phobien hat. Aber genau das macht Tony Shalhoub in der Rolle des „Mr. Monk“ ja auch gleichzeitig so sympathisch und liebenswert. Mit Sonny erging es mir genauso.

Mein Fazit:

Nicht nur wirklich lustig, sondern auch noch berührend und diese Mischung aus „Komik und Herz“ machte das Buch für mich zu einem wirklich besonderen Leseerlebnis.



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(97)

175 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich mag die Bücher von Melanie Raabe an sich sehr gerne, aber leider dümpelte mir bei „Der Schatten“ die Geschichte eher so vor sich hin. Es war mir leider einfach nicht spannend genug...

Der Klappentext

„Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund.“ Gerade ist die junge Journalistin Norah von Berlin nach Wien gezogen, um ihr altes Leben endgültig hinter sich zu lassen, als ihr eine alte Bettlerin auf der Straße diese Worte förmlich entgegenspuckt. Norah ist verstört, denn ausgerechnet in der Nacht des 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches geschehen. Trotzdem tut sie die Frau als verwirrt ab, eine Irre ist sie, es kann gar nicht anders sein – bis kurz darauf ein mysteriöser Mann namens Arthur Grimm in ihrem Leben auftaucht. Bald kommt Norah ein schlimmer Verdacht: Hat sie tatsächlich allen Grund, sich an Grimm zu rächen? Was ist damals, in der schlimmsten Nacht ihres Lebens, wirklich passiert? Und kann Norah für Gerechtigkeit sorgen, ohne selbst zur Mörderin zu werden ?“

versprach schon sehr viel, aber leider hielt das Buch für mich dieses Versprechen nicht wirklich ein...

Nicht falsch verstehen, ich fand das Buch jetzt nicht schlecht (ich vergebe ja auch immerhin noch 3,5 Sterne, abgerundet auf 3 Sterne) und ich habe es auch zuende gelesen, aber es hat mich eben nicht so „geflasht“ wie andere Bücher dieses Genres oder auch die früheren Bücher der Autorin.

Besonders mit der Protagonistin wurde ich gar nicht „warm“, die fand ich einfach nur unmöglich und unsympathisch, so leid es mir auch tut. Natürlich ist es nicht Grundvoraussetzung für ein gutes Buch, dass mir die Protagonisten gefallen, aber hier war das schon recht arg der Fall und das hat mir zumindestens den Lesefluss immer wieder durcheinander gebracht...





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(138)

204 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Nicht nur lustig, auch noch lebensbejahend : großartig !

Bücher, die im Genre „Literatur“ beheimatet sind, sind mir leider oftmals zu „sperrig“ und langatmig, daher meide ich diese meistens... Dadurch sind mir sicherlich schon einige gute Bücher „durch die Lappen gegangen“... Von daher bin ich sehr froh, dass ich auf dieses durch die Leseprobe aufmerksam wurde und habe es mir gleich bei der Stadtbücherei vorbestellt.

„Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan...“

David M. Barnett schreibt nicht nur lustig, sondern auch noch emotional-bewegend. Er „toucht“ den Leser mit seiner Geschichte auf eine wirklich ungewöhnliche Art und Weise, das ging nicht nur mir als Leserin so, das hörte ich auch von vielen Anderen.

Zudem ist die Geschichte absolut lebensbejahend und das ist in der heutigen Zeit meiner Meinung nach auch eine wichtige Botschaft, die hoffentlich viele Leser erreicht.



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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Der englische Liebhaber

Federica de Cesco
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 29.06.2018
ISBN 9783958900806
Genre: Romane

Rezension:

Das »Vom Winde verweht« der deutschen Nachkriegszeit

Besser kann man die 360 Seiten des neuen Romans von Federica de Cesco nun wirklich nicht zusammenfassen, also sei mir bitte verziehen, dass ich das dann auch mal als Überschrift für meine Rezension so zitiere.

Bücher, die im Genre „Literatur“ beheimatet sind, sind mir leider oftmals zu „sperrig“ und langatmig, daher meide ich diese meistens... Dadurch sind mir sicherlich schon einige gute Bücher „durch die Lappen gegangen“... Von daher bin ich sehr froh, dass ich auf dieses durch die Leseprobe aufmerksam wurde und eine Freundin hat es mir dann geliehen. Sie war auch total begeistert und hatte mir das Buch auch schon sehr ans Herz gelegt.

Die Geschichte spielt in Münster, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Stadt ist zerstört, es ist Winter, die Menschen kämpfen um ihre Existenz. Die junge Anna hält ihre Familie mit einer Stelle als Dolmetscherin bei der britischen Besatzungsmacht über Wasser.

Als sie eines Tages mit Fieber bei der Arbeit erscheint und sich kaum auf den Beinen halten kann, bietet ihr der englische Captain Jeremy an, sie nach Hause zu bringen – es ist der Beginn einer leidenschaftlichen Liaison, die im Nachkriegsdeutschland verpönt ist, denn mit dem Feind lässt man sich nicht ein...

40 Jahre später findet Annas Tochter Charlotte Tagebuchaufzeichnungen und alte Tonbandaufnahmen – und sie macht sich daran, das Geheimnis der großen verbotenen Liebe von Anna und Jeremy zu lüften. Warum verschwand er eines Tages spurlos aus Annas Leben, obwohl sie seine große Liebe war? Was verbarg der charismatische und so undurchschaubare Mann, der ihr Vater ist? Und was war der Grund für Annas Selbstmordversuch Jahrzehnte später?

Je mehr Charlotte in die Geschichte ihrer Familie eintaucht, desto lebendiger wird für sie – und die Leser – auch die deutsche Nachkriegszeit, als die europäischen Völker einander als Feinde galten und in vielen Familien das Gespenst des Nationalsozialismus noch lebendig war.

Die Autorin bedient sich so schöner & bildhafter Worte, schreibt so einfühlsam und präzise, dass man sich ihrer Geschichte nicht mehr entziehen kann, bis die letzte Seite ausgelesen ist. Ihr kennt das sicherlich alle: man muss ab und an einfach aus diversen Gründen das Buch aus der Hand legen/eine Pause einlegen, doch hier war mir das schier unmöglich.

Die Geschichte ist wirklich schön, doch auch tragisch, so dass man quasi mit einem lachen und einem weinenden Auge liest.

Sie wirkt sehr lebensnah und authentisch, was auch nicht weiter verwundern dürfte, ist sie doch nach einer wahren Begebenheit aus der Familie der Autorin erzählt.

Ich mag Bücher, in denen Frauen im Vordergrund stehen, die kraftvoll agieren, Vorbilder sind, was hier auch der Fall ist.

Ein wirklich beeindruckendes Buch, das gut unterhält und auch sehr berührt.



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(34)

64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Hyde

Antje Wagner
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 10.07.2018
ISBN 9783407754356
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit „Hyde“ hat Antje Wagner auf 408 Seiten ein Buch geschaffen, das ich nur als „besonders“ bezeichnen kann – und das in mehrerlei Hinsicht und natürlich im positiven Sinne.


Katrina´s Zuhause „Hyde“ verschwindet und nun ist die junge Frau auf sich allein gestellt. Ein ganz neues Leben beginnt...

Von dem, was geschehen ist, weiß sie nur noch Bruchstücke. Als sie beginnt, ein verfallenes Haus zu renovieren, mit dem sie sich auf seltsame Weise verbunden fühlt, führt sie dies auf die Spur eines ungeheuren Geheimnisses. Ist sie überhaupt diejenige, die sie glaubt zu sein?


Antje Wagner hat in der Tat ein großes Gespür für ihre Figuren, das kann ich nur bestätigen. Sie sind gut skizziert und sehr glaubwürdig. Fast denkt man, man kennt sie bereits.


Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, aber das passt absolut toll zur Geschichte und da es sich ebenso mit der Spannung verhält, fügt sich alles prima zusammen. Man erfährt erst nach und nach durch Rückblenden, was und wie was passiert ist.


Ein wirklich schönes Buch, das auch ein wenig zum Nachdenken anregt.


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(86)

92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

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Nie wieder Amore!

Tessa Hennig
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290928
Genre: Humor

Rezension:


Das muss Moni Renner feststellen, als sie – mit viel Zeit als Rentnerin – über ihre große Liebe Vincenzo sinniert, der plötzlich verstorben ist. Doch als sich Lena bei ihr meldet, die in Italien lebt und ihr mitteilt, dass der Gute gar nicht tot ist, packt sich Moni empört ihren Enkel Jan und reist kurzerhand nach Italien. Ihr Engagement in allen Ehren – doch mit einem Mal hat sie auch noch die Mafia am Hals... Doch Moni wäre nicht Moni, würde sie nicht auch mit diesem Problem noch fertig..!


Tessa Hennig´s Bücher haben mich schon des Öfteren zum Schmunzeln gebracht und auch hier war das nicht anders.


Herrlich ! Moni ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack: resolut, tapfer, lustig und engagiert. Sie ist einem sofort sympathisch und man möchte ihr beistehen wie einer guten Freundin, die man schon länger hat und nie mehr missen möchte..!


Besonders gut gefallen hat mir an „Nie wieder Amore“, dass es sich dabei nicht um einen einfachen Frauenroman handelt, den man so „runterliest“. Natürlich ist er auch kurzweilig, gar keine Frage (aber das sollen Romane dieses Genres meiner Meinung nach auch ruhig sein), aber er ist auch noch richtig spannend, als die Mafia ins Spiel kommt. Und genau diese Kombination aus lustig und spannend fand ich richtig super.



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(73)

79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die 304 Seiten von „Der einsame Bote“ von Gard Sveen ließen mich ein wenig zwiegespalten zurück...


Der Klappentext

„Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.“


klang erstmal sehr vielversprechend, doch leider hielt das ganze Buch nicht, was dieser „in Aussicht stellte“...


Von einem Kriminalroman erwarte ich nun wirklich nicht die nervenzerfetzende Spannung, die ein Thriller liefert – aber doch eine Spannung, die mich „am Ball hält“, dass ich immer wissen möchte, wie es weitergeht, wie sich alles auflöst am Ende... Doch leider war die Spannung hier für meinen Geschmack nicht wirklich durchgängig. Es gab mehrere „Längen“, die mir den Lesegenuss dann doch ein wenig vermiest haben...


Aber alles in allem gefiel mir der Krimi dann doch ganz gut, von daher vergebe ich gute dreieinhalb Sterne, aufgerundet auf vier.

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(88)

98 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

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Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845825755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Joëlle´s Ferienabenteuer haben uns sehr gefesselt und viel Spass gemacht

„Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis“ ist mit nur 144 Seiten ein kleines, aber ganz feines Kinderbuch, das für Kinder ab 9 Jahren geeignet ist, wobei ich es meiner Tochter auch jetzt schon vorgelesen habe (sie ist fast 6) und sie fand es auch schon toll. Solche Altersangaben kommen ja auch immer auf das Kind an – jedes Kind ist anders und das ist ja auch gut so !

Na toll - weil Joëlles Mutter das Navi falsch programmiert hat, landet Familie Fröhlich nicht im »Beach Holiday Superior«, sondern 400 Kilometer entfernt in Rose-Linde Apfels »Traumhotel«. Statt Riesenwasserrutsche und Kletterpark gibt es im Urlaub nun ein verwunschenes kleines Strandhotel mit einer Gans namens Agathe als Haustier...

Doch was sich anfangs wie ein Riesenreinfall darstellt, wird bald zum spannenden Abenteuer: Die Hotelbesitzerin Fräulein Apfel hütet ein Geheimnis, davon ist Joëlle schnell überzeugt. Warum klingelt in der Rezeption ein uraltes Telefon, das gar nicht angeschlossen ist? Warum fliegt der Seeadler, der eigentlich ausgestopft im Hoteleingang steht, um Mitternacht über den Strand? Und was hat es mit dem merkwürdigen Dachboden auf sich, in dem Hunderte Traumfänger hängen?

Joëlle will dem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen - und macht dabei ganz erstaunliche Entdeckungen ...

Das Buch ist ganz zauberhaft geschrieben und meine Tochter konnte gar nicht genug davon bekommen, wollte dass ich immer weiterlese. Sie ist generell sehr für Bücher, aber dieses hat es ihr besonders angetan, weil sie auch die Hauptfigur gleich so mochte und unbedingt wissen wollte, wie es mit ihr weitergeht.

Die Spannung kommt nicht zu kurz, das Cover ist sehr schön und passend und die Hauptfigur wächst einem irgendwie gleich ans Herz – was will man mehr ?

Für uns ein durchweg gelungenes, sehr lesenswertes Kinderbuch, das wir weiterempfehlen werden !

Zeitgleich erscheint übrigens auch Band 2, "Das Hotel der verzauberten Träume - Annabells Tagebuch", den wir auch noch bestellt haben jetzt.



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(192)

277 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 171 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hätte ich mal Mr. King´s Satz beherzigt...

»Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.« Stephen King

Das sagte er nämlich über „Der Kreidemann“ von C.J. Tudor und ich habe trotzdem gelesen, obwohl ich mit seinen Büchern so gar nichts anfangen kann meistens („Es“ war eine Ausnahme, ebenso „Misery“...), weil sie mir zu langatmig und ausschweifend sind...

„Der Kreidemann“ war leider genauso, obwohl der Klappentext

„Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ...“

sooooooo vielversprechend klang...

Leider hielt das Buch dann quasi aber nicht, was er „versprochen“ hatte...

Man könnte dem Buch noch zugute halten, dass es eher „ein Thriller der leisen Töne“ war, aber dann hätte man es besser als Krimi „klassifizieren“ sollen...

Ich fand diesen „Thriller“ leider absolut gar nicht „thriller-artig“: viel zu vorhersehbar, eigentlich keine überraschenden Wendungen und mit nervenzerfetzender Spannung war auch nichts...

Mein Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht - sprich man verpasst dann auch nichts leider...

Drei gut gemeinte Sterne für „nicht schlecht“, mehr ist nicht drin, sorry.



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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Dünenzauber

Evelyn Kühne
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Forever , 06.07.2018
ISBN 9783958189706
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ebooks sind eigentlich so gar nicht meins, aber ab und an „begegnet“ mir mal eines, dessen „Klappentext“ sich so gut anhört, dass ich dann doch mal auf die Papierform verzichte und „Dünenzauber“ von Evelyn Kühne ist so eines. Zudem wurde es mir noch von zwei Freundinnen wärmstens ans Herz gelegt – ich MUSSTE also quasi einen Blick riskieren, grins...

Klara fällt aus allen Wolken, als ihre Freundin Jessi ihr eröffnet, dass sie heiraten möchte und zwar schon in drei Wochen. Doch beste Freundinnen sind füreinander da, also packt Klara kurzerhand ihre Sachen und fährt zusammen mit Jessi nach Prerow an die Ostsee, wo die Hochzeit stattfinden soll.

Die Hochzeitsplanung gestaltet sich jedoch mehr als schwierig, vor allem als Jessi Klara ein Geheimnis anvertraut, was deren Welt ins Wanken bringt...

Und dann ist da auch noch ein mysteriöser Fremder, der Klara immer wieder über den Weg läuft und ihr Herz höherschlagen lässt.

Wird die Hochzeit trotz aller Widrigkeiten stattfinden?

Und wer ist der Mann, zu dem sich Klara auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt?

Ein wenig merkwürdig für mich war der Name der Protagonistin am Anfang, denn so hieß meine Oma. Aber Klara wuchs mir sehr schnell ans Herz, sie mag man sich gerne als eigene Freundin vorstellen und hat Interesse daran, wie es mit ihr weitergeht.

Ich mag diese typisch-verkitschten Frauenromane nicht so gerne und erfreulicherweise war dieser keiner von ihnen. Dieser unterhält einfach gut, ist teilweise witzig und war zu keiner Zeit irgendwie kitschig, das hat mir sehr gut gefallen, von daher Daumen hoch und volle Punktzahl.



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161 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 96 Rezensionen

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The Wife Between Us

Greer Hendricks , Sarah Pekkanen , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499291173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Besser kann man dieses Buch nun wirklich nicht zusammenfassen, von daher erlaubt mir, dass ich das auch mal so zitiere...

Greer Hendricks kannte ich bis dato noch nicht namentlich (als Autorin ging das auch schwerlich, weil „The wife between us“ ja auch ihr Debüt ist...), Sarah Pekkanen hingegen war mir als Bestsellerautorin bereits ein Begriff.

Beginnen wir mal beim Cover. Dieses ist wirklich gut gewählt und spiegelt den Klappentext bzw. Titel auch gut wieder. Das ist schon mal gut gelungen – hat man auch schon oft anders erlebt...

Und dass der Originaltitel übernommen wurde (okay, mit dem deutschen Untertitel „Wer ist sie wirklich ?“...) finde ich auch sehr gut, denn der passt einfach perfekt; da gab es also auch nichts zu verbessern.

Dieses Buch war ja auch eines von denen, die sehr „gehypt“ wurden.

Leider dieses Mal nicht ganz zurecht, wie ich sagen muss, denn für mich hatte dieser Roman leider auch so seine Schwächen... Langatmige Passagen, die mir fast das Lesen komplett verdorben hätten, weil sie die Geschichte für mich unnötig in die Länge zogen, wirkten für mich wie „Füllpassagen“... Da hätte man Einiges weglassen und der Leser hätte trotzdem noch der Geschichte folgen können.

Auch kommt das Buch leider erst recht spät „in Fahrt“... Mir fehlte einfach ein wenig die Spannung. Die hatte ich mir einfach gewünscht, weil sie auch gut zur Geschichte an sich gepasst hätte... Gut, man darf auch nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen Roman und keinen Thriller handelt, aber die Geschichte hätte das „hergegeben“ und so war mir die Spannung einfach zu „mau“, sorry...



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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ohne ein einziges Wort“ ist das Romandebüt der britischen Autorin Rosie Walsh und ich möchte gleich zu Beginn einen Teil des Briefes zitieren, den sie an ihre Leser dieses Buches gerichtet hat, denn dieser passt einfach so schön zum Buch und zeigt, wie die Autorin „tickt“:

Brief an die Leser

Hallo! Ich bin Rosie Walsh, und ich habe eine Geschichte geschrieben, die nahezu jede Frau nachempfinden kann: Eine Geschichte über einen Mann, der sich nicht mehr meldet.

Ist mir das selbst schon passiert? Natürlich! Und warum? Weil er kein Interesse hatte.

Das war keine leichte Erfahrung, und ich habe mir selbst Tausende Lügen erzählt, bevor ich der Wahrheit ins Auge blicken konnte. Aber dies ist nicht meine Geschichte. Dies ist die Geschichte einer Frau, die fest davon überzeugt ist, dass dem Mann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat, etwas Schreckliches zugestoßen sein muss.

Der Roman spielt in einem wunderschönen Teil Englands, der Besucher aus der ganzen Welt anlockt. Inmitten der Wälder, Täler und Felder von Gloucestershire, die einen leuchtenden Teppich aus unzähligen Grüntönen bilden, bespickt mit verschlafenen kleinen Dörfern und alten Wollspinnereien, bin ich aufgewachsen. Und trotz der zahlreichen Besucher ist es ein stiller, abgeschiedener Ort – ein Ort, der seine Geheimnisse wohl hütet …

Während ich dieses Buch schrieb, bin ich oft in mein Lieblingstal zurückgekehrt. Ich habe sogar im Freien übernachtet, um die Geräusche und Gerüche der Nacht hautnah zu erleben. Ich muss zugeben, ich habe nicht besonders gut geschlafen, aber ich hoffe, es hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass ihr dieses Buch genauso gerne lest, wie ich es geschrieben habe. Und ich hoffe, dass es mir gelingt, euch bis zur letzten Seit in Bann zu schlagen.

Mal ehrlich, Mädels und Frauen – das ist uns doch schon selbst oder zumindestens einer nahen Freundin auch mal so passiert...

Und exakt ist es auch, was dieses Buch für mich ausmacht: die Authentizität. Ich mag es, wenn Bücher „aus dem Leben gegriffen“ sind und das ist so eines: lebensnah, am Puls der Zeit, ehrlich, schnörkellos und authentisch.

Klappentext

„Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.“

Ich habe so mitgelitten mit Sarah und fühlte mich gleich an die Bücher von Jojo Moyes erinnert, die ich liebe – und ich denke, ich kann bereits jetzt schon sagen, dass mir das mit weiteren Büchern von Rosie Walsh ebenso ergehen wird, denn sie schreibt wirklich sehr schön, schont den Leser aber auch nicht mit „negativen“ Dingen, weswegen sie meiner Meinung nach so ehrlich rüberkommt und das mag ich, wie schon gesagt, sehr.

Ein wundervolles Buch, das allerdings meiner Meinung nach ein besseres Cover verdient hätte, denn das finde ich leider ein wenig einfallslos.

Allerdings wurde der Originaltitel „The man who didn´t call“ besser übersetzt als es das wörtlich getan worden wäre...

Ich wünsche diesem schönen Buch noch viele, viele Leser und vergebe begeisterte 5 Sterne ! Ich werde es weiterempfehlen !


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61 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

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MUTIG

Rose McGowan , Regina Schneider
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672535
Genre: Biografien

Rezension:

Mutig zu sein ist immer gut.

Für eine Sache einzustehen, die einem wichtig ist.

Laut seine Stimme zu erheben, um Unrecht kund zu tun.

Genau das tut auch Rose McGowan, die ich bislang eigentlich nur aus der Serie „Charmed“ kannte. Doch anscheinend ist sie auch noch Schriftstellerin, Regisseurin, Musikerin, Ikone, Unternehmerin und feministische Enthüllungsjournalistin. Ganz schön umtriebig, die Gute..!

Auf 400 Seiten nimmt sie nun die die Missstände der Unterhaltungsindustrie aufs Korn und stellt gängige Klischees von Ruhm und Erfolg bloß.

Mit der Plattform #ROSEARMY setzte sie ein Zeichen für ein neues Denken und Handeln.


Fragt sich, ob es dazu noch ein Buch gebraucht hätte, da sie ja schon sehr viel Aufmerksamkeit hatte durch die Medien... Kommt ein wenig so rüber, als sei das ein Mittel zum mehr Geld verdienen gewesen, das Buch meine ich...

Natürlich ist das Thema sehr wichtig und es sollte/es muss auch darüber gesprochen werden und wenn man ein prominentes Gesicht hat, lesen die Leute das Buch natürlich eher, schauen sich die Kampagne eher an, als wenn ein „Otto Normalverbraucher“ das macht. Dennoch: das Buch liest sich ein wenig „sperrig“, teilweise war es mir doch zu „abgehoben“ (sorry, ich finde einfach kein besseres Wort dafür...) und zu übertrieben und fast schon wirr in Teilen. Man weiß, was sie möchte und das Cover ist durchaus auch eindrucksvoll, aber gelesen haben muss man es jetzt nicht meiner Meinung nach. Sie „verrennt“ sich oft in ihrer guten Absicht irgendwie...

3,5 Sterne, abgerundet auf 3 vergebe ich daher für „Mutig“, weil ich die Absicht ja wirklich sehr gut finde, nur die Umsetzung etwas dürftig und zudem der Meinung bin, dass es da auch bessere „Zugpferde“ gegeben hätte, geeignetere...



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87 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

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Eine Liebe in Apulien

Sabrina Grementieri , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783956497971
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allein schon das Cover ist so schön und ansprechend, dass es Lust auf dieses Buch macht. Es passt einfach super zur Geschichte, zur Jahreszeit und lädt schon zum Träumen ein.


Der silbrige Glanz des Olivenbaumes vor dem alten Haus, der Duft der Bougainvillea, die Hitze des Südens. Gern denkt Viola an die Sommer, die sie in Apulien bei ihrer Großmutter Adele verbracht hat.

Nun fährt sie aus einem traurigen Anlass zurück nach Süditalien: Adele ist gestorben...

Der zweite Schock für Viola: Sie erbt das etwas heruntergekommende Anwesen. An das Erbe ist jedoch eine Aufgabe geknüpft. Eine Aufgabe, die Violas Leben verändern wird...


Die enge Beziehung zur Großmutter ist etwas, das ich mehr als gut nachempfinden kann und so litt ich mit Viola, als diese die Nachricht vom Tod von Adele erhielt.

Das Erbe und die damit verbundene Aufgabe konnte natürlich diesen Schmerz nicht verschwinden lassen, doch ein wenig lindern evtl. schon. Viola war beschäftigt und gab ihrem Leben eine neue Richtung. Das verdrängt die Trauer nur, aber man hat (wieder) ein Ziel... Eine kleine Ablenkung...


Die Geschichte ist wirklich schön erzählt und absolut dafür geeignet, den Alltag ein wenig außen vor zu lassen. Man kann tief in die Geschichte eintauchen, einfach schön.

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Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:


Wenn man stirbt und hätte trotzdem noch die Möglichkeit, wenn auch leider nur begrenzt natürlich, auf das Leben seiner Liebsten „zuzugreifen“, es vielleicht sogar in Teilen noch zu beeinflussen... Das wäre doch herrlich...

Maddy bekommt diese Chance. Sie ist tot - vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie – ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady – herab.

Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen. Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt – sie ist ja auch neu hier...

Ihren Liebsten dabei zuzusehen, wie sie versuchen, mit dieser Tragödie klarzukommen, war mehr als berührend und trieb einem die Tränen in die Augen...

Doch wer denkt, dass einen das Buch durchweg nur traurig macht, der irrt.

Dieses Buch kann viel mehr – und hat durchaus auch Momente, die einen zum Lachen bringen.

Und genau diese Mischung macht „Für immer ist die längste Zeit“ für mich zu einem fast perfekten Buch. Es macht nachdenklich, unterhält aber gleichzeitig sehr gut. Sowas ist selten und ich bin froh, dass ich dieses schöne Buch für mich entdecken durfte.





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Nackt über Berlin

Axel Ranisch
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein fünf, 23.02.2018
ISBN 9783961010134
Genre: Romane

Rezension:

Mein Humorzentrum wurde getroffen

Ich mochte Axel Ranisch in der Rolle des Schröder bei den „Zorn“-Verfilmungen immer schon sehr gerne und war nun gespannt, wie er sich als Autor so macht...


Dass er auch Regisseur und Opernschreiber ist, wusste ich gar nicht.

Nun ja, als Romanautor macht er sich auch nicht schlecht, muss ich sagen.

Im Ernst, mir hat sein schräges Roman-Debüt wirklich gut gefallen.


Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganz normale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease. Ein Höllentrip für Jannik, der schnell bemerkt, dass Tai seine zarte Verliebtheit nur ausnutzt. Er muss handeln…


Ranisch erzählt liebevoll, aber dennoch witzig – eine Kombination, die ich bislang noch nicht gelesen habe und von daher: super und sehr innovativ.

Ich mag ja ab und an mal „schräge“ Literatur und dieses Buch zählt definitiv dazu. Man muss vielleicht ein wenig in der Laune dafür sein, aber bei mir passte es gerade super nach zwei Krimis und ich habe das Buch wirklich genossen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dieser Schreibstil bzw. die Geschichte nicht etwas für Jedermann sein könnte, denn es ist schon recht speziell, aber mir hat es gut gefallen und mein „Komik- bzw. Humorzentrum“ bestens getroffen.



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54 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Sylt oder solo

Claudia Thesenfitz
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.04.2018
ISBN 9783548289588
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach „Sylt oder Selters“ hatte ich auch bei „Sylt oder solo“ einen spritzigen Frauenroman erwartet, der mich gut unterhalten würde – kurzweilig zwar, aber das sind sie ja alle. Dennoch aber gut unterhaltend.

Leider kann ich das so nun nicht bestätigen, denn ich habe mich eher durch das Buch gequält leider anstatt es mit Genuss und Freude zu lesen...


Liebe, Geld und ein Leben auf Sylt – Nina hat alles, wovon sie früher nur träumen konnte: Sie lebt zusammen mit ihrem Traummann Jan auf Deutschlands schönster Insel. Die Tage in der Surfschule und dem kleinen Strandbistro sind märchenhaft. Doch wie hält man die Liebe fest? Geht das überhaupt? Als Jan urplötzlich eine Auszeit will, Ninas Ex auftaucht und das Leben noch einige andere Überraschungen für sie parat hält, begreift sie, dass nichts selbstverständlich ist. Und sie beginnt, um ihr Glück zu kämpfen.


Ich war sogar nach einer Zeit so genervt von Nina und ihrem Verhalten, der ganzen Situation, die mir so an den Haaren herbei gezogen erschien, dass ich das Buch wieder weggelegt und erst ein anderes gelesen habe. Zugegebenermaßen habe ich dieses auch nicht zuende gelesen danach, weil es mich einfach auch nicht mehr interessiert hat, wie es mit Nina weitergeht.


Ich wurde einfach nicht „warm“ mit der Protagonistin, deren Verhalten und Charakter mir relativ rasch wirklich auf die Nerven ging...

Nun ist es nicht Grundvoraussetzung für mich, dass ich die Hauptperson super-sympathisch finde, aber wenn ich so gar nichts mit ihr anfangen kann... Man identifiziert sich vielleicht auch unbewusst immer ein Stück weit mit den Frauen dieser Art Romane und das bringt einen der Geschichte dann richtig nahe. Hier war das leider aber nicht möglich...


Der erste Band war weit witziger und locker-leicht, dieser leider nur noch nervig nach einer Weile, sorry...


Mehr als zwei Sterne kann ich wirklich nicht vergeben...


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202 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat.

Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.

Als Thriller würde ich „Zu nah“ von Olivia Kiernan nun wirklich nicht bezeichnen. Damit möchte ich ihr keineswegs ihr Talent absprechen, auch wenn es ihr erster Thriller ist und sie vorher wohl andere Genre bedient hat. Aber ich hatte einfach doch viel mehr Spannung erwartet – thriller-typische eben, mit überraschenden Wendungen und einer Spannungskurve, die nicht merklich abfällt, sondern sich vielleicht - im Idealfall – bis zum Plot stetig ansteigt.

Spannung war ja vorhanden, aber leider nur „lauwarme“... Das war mir einfach zu wenig und ich kam auch recht schwer in die Geschichte hinein, weil mir diese schon zu langweilig anfing und leider kamen dann noch mehr Phasen gleicher Art.

Die Geschichte „plätschert“ vor sich hin, kommt nicht wirklich in Gang und hat meinen Lesefluss auch deutlich gehemmt. Ich hatte nicht wirklich Lust, dran zu bleiben leider. Schade, denn die Geschichte hat Potential, doch leider wurde das irgendwie ungeschickt umgesetzt. So waren die 368 Seiten eher quälend und leider konnte mich auch das Ende nicht mehr überzeugen...

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163 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

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Das Geheimnis der Muse

Jessie Burton , Peter Knecht
Flexibler Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783458363293
Genre: Romane

Rezension:

Sprachgewaltig

Trotz des eher unscheinbaren Covers hoffe ich, dass dieses Buch noch viele Leser findet, denn es ist eines von denen, das man nach dem Zuklappen fast schon wieder „vermisst“. Es „hallt“ noch eine Weile nach eben...

London, 1967. Odelle Bastien, aus Trinidad nach England gekommen, um ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen, ergattert einen Job in der renommierten Kunstgalerie Skelton. Durch einen sensationellen Fund – ein Gemälde des seit dem Spanischen Bürgerkrieg verschollenen Künstlers Isaac Robles –, wird Odelle in eine Geschichte verstrickt, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellt. Denn um das Gemälde rankt sich ein folgenschweres Geheimnis, das ins Jahr 1936 zurückreicht, als Olive Schloss, eine begabte junge Malerin, in Andalusien auf den Künstler und Revolutionär Isaac Robles trifft. Eine Begegnung, die ungeahnte Konsequenzen nach sich zieht.

„Zwischen dem schillernden London der Sechziger und dem schwülheißen Andalusien der Dreißiger, wo sich die Revolution wie ein Donnergrollen ankündigt, spinnt Jessie Burton eine fesselnde und betörende Geschichte um große Ambitionen und noch größere Begierden.“

Besser als mit diesem Zitat kann man dieses Buch nun wirklich nicht beschreiben bzw. „zusammenfassen“..!

Jessie Burton schafft es, mit Sprachgewalt und sehr bildhaften Schilderungen, den Leser in ihre Geschichte hineinzuziehen und ihn gefesselt dort zu halten.

Sie wählt ihre Worte so sehr mit Bedacht, dass es eine wahre Freude war, ihr auf den 461 Seiten zu folgen.



Sowohl Odelle als auch Olive gehen ihren Weg, der nicht immer einfach ist und ihnen dabei „zuzusehen“ hat nicht nur gut unterhalten, sondern war in Teilen auch richtiggehend spannend.


Mein Fazit: Eine außergewöhnliche Geschichte über zwei sehr charismatische Frauen, zurecht ein Bestseller.



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203 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 142 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Jede Mutter hat ihn: den „Löwen-Automatismus“. Die Bereitschaft, sich vor sei Kind zu werfen bei Gefahr und es um jeden Preis zu schützen, wie eine Löwenmutter es auch tun würde.


Bei diesem Buch habe ich mich oft gefragt: Was hätte ich in dieser Situation getan ? Hätte ich mich genauso verhalten – oder anders ?


Ich konnte nicht jede Handlung von Joan unbedingt nachvollziehen, doch das konnte ich noch bei keinem Thriller komplett und von daher hat es mich auch hier nicht weiter gestört. Zum Glück ist diese Situation ja nun auch eher außergewöhnlich und nicht alltäglich.


Und genauso ist auch dieser Thriller. Er umfasst ja nur eine recht kurze Zeitspanne. Was aber nicht heißen soll, dass er diese nicht intensiv erzählt. Ganz im Gegenteil !


„Nachtwild“ ist wohl der außergewöhnlichste Thriller, den ich je gelesen habe.

Bei Büchern, die bereits im Vorfeld so „mega-gehypt“ werden, bin ich immer ein wenig skeptisch und hatte auch schon oft den Fall, dass mir das Buch absolut gar nicht gefallen hat, ich damit gar nichts anfangen konnte und es noch nicht mal zuende lesen wollte... Hier war das glücklicherweise aber anders.


Autorin Gin Philipps erzählt auf 304 Seiten eine schier albtraumhafte Situation:


Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo – da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind.

Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte...


Ich bin Joan und ihrem kleinen Sohn fast schon atemlos durch die Ereignisse gefolgt und habe mehr als einmal den Atem angehalten beim Lesen. Man kam sich vor „wie getrieben“, so rast man unwillkürlich durch die Geschichte.

Phantastisch, sehr spannend, überzeugende Figuren und sehr gut geschrieben.

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89 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Kühn hat Ärger

Jan Weiler
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492057578
Genre: Romane

Rezension:



Nach „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ war ich recht rasch begeisterter Jan-Weiler-Fan. Ich mochte seinen augenzwinkernden, lustigen Stil und war nun gespannt auf einen „Krimi“ von ihm.


Das Buch ist ja aber im Genre „Literatur“ angesiedelt, was auch durchaus Sinn macht meiner Meinung nach, denn der Kriminalfall steht hier nicht im Vordergrund, also kann man das Buch auch nicht als Krimi bezeichnen. Aber es hat eben Krimi-Aspekte, was mir ganz gut gefallen hat.


„Kühn hat zu tun“, den ersten Fall von Martin Kühn, kannte ich bislang nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass man ihn zwingend gelesen haben muss, um dieses Buch zu verstehen. Einige Bezüge gibt es, von daher soll jeder selbst entscheiden, ob er „Kühn hat zu tun“ zuerst lesen möchte oder nicht.

Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist.
400 wirklich unterhaltsame Seiten, bei denen es keine großartigen Längen gab, so dass mein Lesefluss nicht unterbrochen wurde.


Ein wenig Gesellschafts-Psychogramm, ein paar Krimi-Aspekte, lustige Stellen – so ganz lässt sich dieses Buch „nicht fassen“/in keine Schublade pressen. Aber genau das finde ich auch gut. Man entdeckt immer wieder einen neuen Aspekt, prima gemacht.



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