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117 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

marmelade, trauer, familiengeheimnis, familie, einkochen

Das Brombeerzimmer

Anne Töpfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613178
Genre: Romane

Rezension:

„Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer ist mal ein Roman mit Lokalkolorit „der anderen Art“ - und das meine ich absolut positiv ! Denn ich zumindestens habe schon viele Romane mit Lokalkolorit gelesen, aber noch keinen, der in der Vorpommerschen Boddenlandschaft spielt... Von daher war das für mich neu und mal was ganz Anderes.

Die 416 Seiten habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen, denn die Autorin schreibt sehr flüssig und hat mich schnell mit ihrer Geschichte „eingenommen“.

Diese dreht sich um Nora – die fast schon leidenschaftlich gerne Marmelade herstellt. Das klingt erstmal ein wenig komisch als „Hobby“ für eine junge Frau, weil man das doch meistens eher von Mutter oder Oma kennt, aber wenn man Nora „kennenlernt“, merkt man, dass das einfach zu ihr passt. Sie ist eine wirklich sympathische Protagonistin, der man gerne in ihr Leben folgt.

Und mit der man natürlich dann auch mitleidet, als ihr frisch angetrauter Mann Julian plötzlich an einem Herzinfarkt verstirbt...

Ein Brief von Julian´s Großtante Klara bringt die Wende in ihrer Trauer, sie hat wieder eine Aufgabe: Denn kurz vor seinem Tod hatte Julian Kontakt zu Klara aufgenommen, um sie nach einem alten Familienrezept für Brombeerkonfitüre zu fragen - er wollte Nora damit überraschen...

Diese macht sich auf die Suche nach der Dame, die zurückgezogen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft lebt. Sie findet einen verborgenen Marmeladenkeller voller Geheimnisse aus der Kriegszeit, und sie erfährt, wer Klara wirklich ist …

Ein wirklich schöner, romantischer und nostalgischer Roman, der einen seufzen, ein wenig Tränchen verdrücken, aber auch freuen lässt – und das ist bei mir immer die perfekte Kombination für einen richtig guten Frauenroman.



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52 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

thriller, cia, agenten, flucht, james rayburn

Sie werden dich finden

James Rayburn , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Tropen, 11.03.2017
ISBN 9783608503784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Werbetext „Früher tötete sie für ihr Land, heute tötet sie für ihre Tochter“ ist zugegebenermaßen recht „schmissig“ und dürfte viel Aufmerksamkeit auf dieses Buch von James Rayburn, alias Roger Smith, geboren 1960, renommierter Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, gelenkt haben...


Der Name Roger Smith war mir bereits geläufig durch diverse Bücher und nun war ich sehr gespannt auf diesen Thriller .


Protagonistin Kate Swift ist eine durchaus interessante Persönlichkeit: ehemalige Profikillerin, die nach der Ermordung ihres Mannes durch ihren ehemaligen Chef bei der CIA den Kampf gegen eine schier übermächtige Organisation und Mächte, die sie unmöglich alleine bezwingen kann... Kate und ihre Tochter fliehen in das vermeintliche Paradies Thailand, wo sie auf die Hilfe eines früheren Mentors hoffen. Der jedoch entpuppt sich als eine versoffene Enttäuschung. Ein zufälliger Flugzeugabsturz könnte zum perfekten Täuschungsmanöver werden. Doch Kates Gegenspieler haben nur ein Ziel: Kate Swift erwischen – tot oder lebendig. Religiös motivierter Terrorismus, übermächtige Geheimdienste und globale Überwachung – Hochspannung garantiert !


Agententhriller sind im Grunde eigentlich nicht so meins und diese 400 Seiten waren zwar recht rasch ausgelesen, doch leider enttäuschten sie mich auch ein wenig...


Es gab einige Längen, die ich bei einem Thriller einfach so nicht hinnehmen mag, denn die sollen nunmal bitte nervenzerfetzend spannend sein und durch überraschende Wendungen überzeugen, was hier leider – zumindestens für mich – nicht bzw. nicht in ausreichendem Maße vorhanden war.
"Hochspannung" konnte ich leider nicht feststellen... Spannung ja, aber leider auch nicht durchgängig bzw. in fesselndem Maße...


Mich konnte James Rayburn mit diesem Buch leider nicht überzeugen...





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57 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

sylt, meer, liebe, familie, strand

Meer Liebe auf Sylt

Claudia Thesenfitz
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548288475
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe bereits „Sylt oder Selters – Ein Glücksroman“ von Claudia Thesenfitz gelesen, fand mich sehr gut unterhalten und wäre am liebsten gleich nach Sylt gefahren bzw. hätte das Buch sehr gerne dort im Strandkorb am Meer gelesen... Das machte mich natürlich dann auch sehr neugierig auf ihr neues Buch...

Und auch „Meer Liebe auf Sylt“ hat mich sehr gut gefallen.

Zugegebenermaßen mag ich „Frauenromane“ nicht sooooo gerne – es sei denn, sie sind lustig – und Claudia Thesenfitz´ Romane sind es und verfügen zudem noch über so sympathische Protagonisten, die einem rasch ans Herz wachsen, schmunzeln lassen und einfach prima unterhalten.

Alexandra wähnt ihren Mann untreu und „verpflichtet“ kurzerhand ihre Mutter Henrietta, um auf ihre kleine Tochter Emma aufzupassen. Die Location ist denkbar schön: ein Strandhaus auf Sylt. Doch die andere Oma, Ulla, ist auch mit am Start und die beiden Omas kommen so gar nicht miteinander klar, denn sie sind denkbar verschieden: Ulla ist überzeugte Esoterikerin, Henrietta knallharte Karrierefrau ~ ergo heißt es Bio contra Business, Eso contra Ellenbogen - zwei Welten prallen aufeinander. Als auch noch Alexandras kinderlose Schwester Jana zu Hilfe eilt, ist das Chaos perfekt. Das Leben der Frauen wird ordentlich durcheinandergerüttelt - und ist am Ende viel besser als vorher ...

Den Schlagabtausch der Frauen fand ich absolut lustig, aber das Buch hat auch kluge Seiten an sich, die nachdenklich machen.

Ein rundum gelungener und sehr lesenswerter Roman !



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64 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

abenteuer, fantasy, freundschaft, magie, jugendbuch

Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!

Wade Albert White , Ulrike Köbele , Timo Grubing
Fester Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522505437
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Spätestens seit „Harry Potter“ wissen wir, dass sogenannte „Kinder- bzw. Jugendbücher“ sehr gerne auch mal von Lesern „frequentiert“ werden, die die angepeilte/empfohlene Zielgruppe leicht bis vielleicht sogar stark übersteigen...


Dieses Buch wird für Leser zwischen 10-12 Jahren empfohlen und natürlich merkt man das dem Schreibstil auch an, aber: so what ? Das ist doch auch so gewünscht und von daher auch vollkommen in Ordnung ! Jeder, der sich über dieses Buch informiert, weiß das dann doch auch (ich bin dann immer über die Stimmen erstaunt, die sich hinterher über den „zu einfachen/infantilen Schreibstil“ echauffieren...)...


Mir hat es richtig gut gefallen, auch wenn ich über die angepeilte Zielgruppe nun schon weit hinaus bin.


Es ist spannend, hat durchaus interessante Persönlichkeiten und die Geschichte ist so fesselnd erzählt, dass man gerne dran bleibt, immer wissen will, wie es weitergeht.


Ich mag es ja auch sehr gerne, wenn die Kinder sich aus den Büchern noch „Vorbilder“ ziehen oder etwas lernen können aus den Aktionen dort – und hier eignen sich die Figuren schon dazu, zumindestens Mut zu zeigen, schon nacheiferungswert.


Und welches Kind wünscht sich denn nicht mal, so coole Abenteuer zu erleben..?!!


Unser Fazit: Für Jungs, für Mädchen und für jung gebliebene Erwachsene ein tolles Abenteuer, dieses Buch !


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(320)

667 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 199 Rezensionen

liebe, erin watt, paper princess, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ella hatte bis dato kein leichtes Leben und dann verstirbt auch noch ihre Mutter. Die Welt, wie sie sie bisher kannte, existiert nicht mehr und sie muss sich fortan allen Gefahren und Gegebenheiten selbst stellen, sich um sich selbst kümmern.. Oder doch nicht..??

Denn dann taucht mit einem mal der charimatische Callum Royal auf, ein sehr reicher Mann, der behauptet, ihr Vormund zu sein... Doch kann sie ihm einfach so vorbehaltlos vertrauen..?? Hat ihr Leben sie nicht anderes gelehrt..??!!

Zugegeben, die Luxuswelt gefällt Ella, doch die Söhne Callums sehen sie als Eindringling in ihre Familie, ganz besonders Reed...

Doch gerade der gefällt Ella immer mehr...


Das Buch war genauso, wie ich es auch erwartet hatte...

Das ist weder besonders positiv noch negativ gemeint, es hat mich nur einfach nicht überrascht, war eben nicht herausragend.


Ganz nett geschrieben, die Personen blieben mir ein wenig zu platt/“blutleer“ und alles in allem hätte der Geschichte meiner Meinung nach etwas weniger Kitsch doch ganz gut getan.

Das passt natürlich zur Geschichte, aber teilweise hat mich das wirklich genervt leider, sodass ich schon versucht war, das Buch wieder zur Seite zu legen...


Die Geschichte ist leider auch recht vorhersehbar, das mag ich auch nicht so gerne, habe lieber überraschende Wendungen, die ich bislang auch nicht nur bei Psychothrillern, sondern auch schon des Öfteren bei Frauenromanen oder Jugendliteratur vorfand; von daher weiß ich, dass es auch anders geht. Ob das dann besser ist, soll jeder selbst beurteilen, ich kann ja hier nur meine rein subjektive Empfindung wiedergeben und für mich hat das Buch leider nicht mehr als 2,5 Sterne verdient, die ich auf 3 aufrunde, da mir zwei dann doch zu hart erschien...

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(123)

211 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

thriller, entführung, helen callaghan, dear amy, psychothriller

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Margot Lewis unterrichtet am St. Hilda´s und schreibt für den „Cambridge Examiner“ eine Kolumne namens „Dear Amy“, in der sie Ratschläge aller Art erteilt. Kinder machen sie eigentlich wahnsinnig, doch sie muss auch welche um sich haben, sonst fehlt es ihr... Ihr Mann Eddy hat sie wegen seiner Vorgesetzten verlassen, was immer noch ein wenig an ihr nagt, so dass die Arbeit auch Ablenkung für sie bedeutet.


Dann bekommt sie mit einem Mal im Rahmen ihrer Arbeit bei der Zeitung einen Brief, der scheinbar von einer vor 17 Jahren verschollenen jungen Mädchen stammt: Der damals 15-jährigen Bethan Avery, von der nur ein Kleidungsstück aufgefunden wurde, aber keine Leiche. Kann es sein, dass sie noch lebt ?


Oder erlaubt sich ein Schüler einen dummen Scherz mit Margot ? Das kam schon vor...


Zudem ist eine von Margot´s Schülerinnen, Katie Browne, wie vom Erdboden verschluckt...


Wie passt all das zusammen und welche Rolle spielt Margot bzw. ihre Vergangenheit bei der Sache ?


Margot war nun keine Protagonistin, die mir unbedingt sympathisch gewesen wäre... Ich wurde nicht recht „warm“ mit ihr... Allein schon die Tatsache, dass Kinder sie wahnsinnig machen eigentlich, sie aber als Lehrerin arbeitet, weil sie ihr sonst fehlen, fand ich unglaubwürdig. Dann wird man keine Lehrerin... Das machte sie schon mal unsympathisch.

Auch wie sie manchmal agiert, konnte ich nicht recht nachvollziehen... Und auch wenn mir eine Protagonistin nicht zwingend sympathisch sein muss, um ein Buch zu genießen, hat mich das hier doch ein Stück weit genervt und geärgert. Es passt zur Geschichte, dass sie so ein „eckiger“ Charakter ist, sicherlich, und ich brauche auch keine aalglatten Persönlichkeiten, aber hier mochte ich es eben nicht so wie bei anderen, vergleichbaren Büchern mit außergewöhnlichen oder schwierigen Charakteren...


Die Geschichte an sich ist aber gut und auch spannend präsentiert, wenn auch nicht durchgehend.


Eine Wendung kam dann doch recht überraschend, das hat mir gut gefallen und das Ende hat durchaus auch überzeugt. Da ich aber doch schon noch bessere Thriller gelesen habe, vergebe ich für „Dear Amy“ alles in allem dann vier Sterne.

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(37)

51 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

journalist, spanking, schweden, thriller, demut

Demut

Mats Olsson , Leena Flegler
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei btb, 27.02.2017
ISBN 9783442714643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mats Olsson ist einer der bekanntesten Journalisten Schwedens und da lag es nun wohl nahe, dass auch sein Protagonist, Harry Svensson, einer sein soll...

So weit, so gut - denn Harry ist eigentlich im Grunde nur ein Exreporter und nun angehender Kneipenwirt.

Ein Date läuft schief und Harry entdeckt im Nachbarzimmer, in dem die Tür nur angelehnt ist, ein weibliches Mordopfer. Und das ist noch nicht genug: neben ihr liegt ein bekannter Sänger...

Schnell ist sicher, dass es der Sänger nicht gewesen sein kann.

Und dann gibt es ein zweites Opfer...

Ist Harry gar einem Serienkiller auf der Spur ?


Ich dachte erst, der Autor bedient sich auch eines abgehalfterten Reporters als Hauptfigur – das habe ich in letzter Zeit so oft gelesen, das hätte ich echt nicht mehr weiter gelesen wahrscheinlich dann, weil sich das gefühlt immer wiederholt geschichtstechnisch...

Doch ganz so einfach ist es hier nicht, Harry ist schon „vielschichtiger“ und durchaus eine interessante Persönlichkeit mit Background.


Ich habe mit „nordischen“ Autoren oft meine „liebe Not“, weil sie mir oft leider zu langatmig schreiben, aber das ist natürlich nur ein rein subjektiver Eindruck und soll die Bücher dieser sicherlich zurecht gefeierten Autoren nicht schmälern ! Geschmäcker sind eben verschieden und das ist auch ganz gut so !


Doch hier hat mir das Debüt von Olsson wirklich gut gefallen. Die 736 Seiten sind zwar schon eine Ansage und waren auch nicht in einem Rutsch ausgelesen, doch das lag nicht am Buch, sondern am Zeitmangel.


Spannend ist es auf jeden Fall, es lohnt sich – auch wenn einigen Lesern die „Längen“, die das Buch zugegebenermaßen dann doch hat (wie gesagt, 736 Seiten... So einen langen Thriller hatte ich selten und ich lese sehr, sehr viel...) evtl. stören dürften. Das würden sie bei mir eigentlich auch, doch hier fand ich sie nicht so gravierend...


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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Brauchstu ma keine Doktor, brauchstu nur diese Buch

Mimi Fiedler , Iris Luckhaus
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei mvg, 04.09.2015
ISBN 9783868825855
Genre: Humor

Rezension:

Um es gleich vorweg zu nehmen: ich hatte mir von diesem Buch erheblich mehr versprochen...

Was ? Nun ja, ein witziges Buch mit Anekdoten, die einen zum Schmunzeln bringen, die vielleicht auch was bringen tippmäßig, doch leider ist das Buch gerade mal mäßig lustig, wenn überhaupt, und der Schreibstil hat mich schnell genervt leider... „Frei nach Schnauze“ zu schreiben sollte wohl authentisch wirken, wirkte aber teilweise leider nur sehr plump und nervtötend, sorry...

Die Absichten waren sicherlich gut, aber die Umsetzung haperte leider sehr... Ich habe das Buch auch ehrlicherweise nicht zuende gelesen, habe mir aber immerhin die Hälfte circa angetan, damit ich eine Rezension schreiben kann. Besser wäre das meiner Meinung nach auch weiter hinten nicht geworden (wo ich noch teilweise „quer gelesen“ habe, um es beurteilen zu können), von daher leider nur einen Stern.

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(102)

158 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

hamburg, sturmflut, liebe, usa, flut

Sturmherz

Corina Bomann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288390
Genre: Romane

Rezension:

Bei Corina Bomann kann man sich immer so richtig schön „in die Bücher fallen und sich von der Geschichte tragen lassen“ und „Sturmherz“ war da auch keine Ausnahme glücklicherweise.

Protagonistin ist dieses Mal die junge Alexa Petri. Das Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia ist nach einem Verschwinden von dieser in Alexa´s Kindheit schwierig, vorsichtig ausgedrückt. Eigentlich ist es danach nicht mehr existent gewesen, die Mutter hat sie mehr oder minder ignoriert und Alexa sah sich gezwungen, sich mit diesem Umstand zu arrangieren...

Doch dann liegt Cornelia im Koma und Alexa übernimmt ihre Vormundschaft. Dabei stößt sie auf einen Brief, der sie ihre Mutter in einem ganz anderen, emotionaleren Licht sehen lässt und der sie langsam wieder zu ihrer Mutter „zurückführt“: sie lernt, sie zu verstehen und wieder zu lieben.

Das klingt irgendwie kitschig, zugegeben, doch diese Autorin schreibt einfach gefühlvoll, ohne in Kitsch abzugleiten, was sie zu einer meiner Lieblingsautorinnen macht und einer der wenigen Autorinnen von „Frauenromanen“, die ich lese, denn dieses Genre ist normalerweise so gar nicht meins. Doch ihre Bücher sind immer auch ein Stück weit Familiengeschichte und das gefällt mir einfach immer wieder sehr gut.

Auch „Sturmherz“ war rasch ausgelesen – einfach nur schön !


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55 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

alleinerziehend, zimmermann, kinder, single, schwange

Esst euer Eis auf, sonst gibt's keine Pommes

Katja Zimmermann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548376707
Genre: Humor

Rezension:

Katja Zimmermann beweist allein schon mit diesem Satz jede Menge Humor – und den braucht mal als Alleinerziehende auch, das weiß ich ja aus eigener Erfahrung.


„Esst euer Eis auf, sonst gibt es keine Pommes !“ ist nicht nur schlicht ein sehr lustiger „Bericht“ einer Alleinerziehenden, man erkennt sich auch so oft in den Schilderungen der Autorin wieder und da hat das Lesen echt viel Spass gemacht.

Insofern ist Katja Zimmermann auch absolut authentisch und wenn man das dann noch so unterhaltsam verpackt, herrlich !


Sie trifft es einfach mit jedem Kapitel auf den Punkt.

Alleinerziehend ist definitiv in der Tat ein Abenteuer, in das die meisten Frauen (und natürlich auch Männer) mehr oder minder plötzlich hinein geworfen werden und dann sehen müssen, wie sie klar kommen...


Dieses Buch wirft einen wirklich amüsanten Blick auf das Ganze und das kann in schwierigen Situationen durchaus mal „helfen“, einen anderen, leichteren, witzigeren Blick auf alles zu werfen, auch wenn es natürlich kein schnöder Ratgeber ist (und das ist auch gut so, denn ich finde, jeder muss das mit sich selbst ausmachen und selbst entscheiden, was richtig für sich und das Kind/die Kinder ist, denn wir sind nunmal alle verschieden).

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73 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

spreewald, erntehelfer, gurkenbauern, klaudia wagner, krimi

Spreewaldtod

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548287614
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dort/so leben die Erinnerungen...

So brachte es auch nichts, dass Klaudia Wagner den Rucksack in der Emscher entsorgte, der sie an Ex Arno erinnerte...

Genauso wenig wie sie Joe vergessen an, der gleich mehrere Leben zerstört hat...

Kommissarin Klaudia Wagner lebt bei Kollege und Freund Uwe, dessen Schicksal mit dem ihren verknüpft ist. Sie lebt in Lübbenau und tut sich schwer mit dem Kollegen Demel, der sie vor sämtlichen Kollegen gedemütigt und beleidigt hat, was eine normale Zusammenarbeit schier unmöglich zu machen scheint...

Das, die traumatische Vergangenheit – und dann noch ein Toter...

Das klingt eigentlich, als hätte man einen wirklich spannenden Kriminalroman mit psychologischem Einschlag vor sich – doch leider fand ich das Buch recht enttäuschend...

Die Geschichte dümpelte für mich nur so vor sich hin, war mir einfach nicht spannend und durchgehend interessant genug. Schade eigentlich, denn die Personen hatten durchaus das Potential und auch die Geschichte fing gut an. Nur leider schaffte sie es nicht, mich zu fesseln, so dass ich es schlussendlich sogar abgebrochen habe.

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(45)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

kochen, englische küche, diana henry, kochbuch, diverse gerichte

Simple

Diana Henry , Margot Fischer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 13.01.2017
ISBN 9783869137599
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Ihr Wort in Gottes Gehörgang...“ und „Ich nicht so wirklich...“ waren meine ersten Reaktionen auf diesen prägnanten Satz der irischen Autorin Diana Henry, die mit „Simple – Kleiner Aufwand, grandioser Geschmack“ nun schon ihr zehntes Kochbuch vorlegt...


Bei uns muss es oft auch mal schnell gehen – soll aber trotzdem auch gesund sein und vor allen Dingen lecker, da gerade das kleinste Familienmitglied auch sehr wählerisch sein kann essenstechnisch.


Mit diesem Buch zeigt Diana Henry eindrucksvoll, dass man nicht immer „das ganz große Kino“ auspacken muss, um Leckeres auf den Esstisch zu zaubern – eben weniger Aufwand, aber dennoch große Wirkung und das hat mich wirklich beeindruckt. Und das, obwohl ich sonst nicht unbedingt ein Kochbuch-Käufer bin – doch nach einer Leseprobe habe ich mir dieses hier gleich mal zugelegt.


Die Fotos sind sehr appetitlich angelegt und eine schöne Zugabe zu den einfach erklärten Gerichten, bei denen auch wirklich für jedermann etwas dabei sein dürfte/müsste.


Spart Zeit und Aufwand und ist lecker, ganz klare fünf Sterne nach Irland bzw. mittlerweile ja nach London.

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(84)

114 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die Totenfrau-Trilogie ist eine der wenigen, die aus der breiten Masse herausstechen.

Brünhilde Blum ist eine absolut polarisierende Persönlichkeit, die die Leserwelt spalten dürfte und auch wenn man sich mit ihr nicht unbedingt identifizieren kann, ist sie doch eine „schillernde“ Protagonistin, die diese Trilogie meiner Meinung nach auch absolut „trägt“.

Das soll aber auch nicht heißen, dass die Geschichte nicht gut ist, ganz im Gegenteil.

Aber es passt hier eben einfach alles perfekt zusammen und „Totenrausch“ ist ein würdiger Abschluss für diese spannende Geschichte in drei Teilen.


Im letzten Teil möchte Mutter und Mörderin Blum einen Neuanfang in Hamburg wagen, endlich einmal mit ihren zwei Töchtern zur Ruhe kommen. Doch das wäre natürlich zu langweilig und solche Geschichten erzählt dieser Autor nicht...

Es scheint alles gut – doch das ist es nicht... Denn es kommt der Tag, an dem Brünhilde für ihr neues Leben bezahlen muss – denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist …


Ich war begeistert vom Spannungsbogen, wie immer von Brünhilde, von der gesamte Story und auch der Schluss hat mich überzeugt.

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(135)

210 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

cornwall, thriller, minen, stiefkind, weihnachten

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Düstere Visionen

Rachel Kerthen hat ein Leben, von dem andere Frauen nur träumen können:

sie lernt einen phantastischen Mann kennen, der auch noch gut situiert ist und zieht mit ihm in sein stattliches Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall.

Eine wunderschöne Landschaft, aber auch geheimnisumwittert und für Stiefsohn Jamie und Mann David durchaus auch ein Ort der Qual, denn vor gut eineinhalb Jahren kam hier Jamie´s Mutter Nina in einer überfluteten Zinngrube ums Leben und beide scheinen noch nicht ganz darüber hinweg zu sein...

Jamie quälen sogar Visionen und eines Tages platzt er schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."


Es ist ja mittlerweile ein beliebtes Stilmittel, zur Geschichte auch die Umgebung möglichst bildhaft zu schildern und bei manchen Büchern ist das auch gut so: z. Bsp. Bei historischen Geschichten oder welchen, die an ungewöhnlichen Orten spielen, aber es darf halt auch nicht Überhand nehmen...


„Stiefkind“ spielt an der Küste Cornwalls – man sieht geradezu die sturmumtosten Felsen/Klippen vor sich und von daher hätte das sicherlich hier gut zur Geschichte gepasst, wenn man auch die Umgebung bildhaft beschreibt, doch leider empfand ich das dann doch als „zuviel des Guten“... Klar steht die Mine im Mittelpunkt, aber das immer wieder zu erwähnen bzw. die Gegend immer und immer wieder so detailliert zu beschreiben, riss mich dann leider immer wieder aus meinem Lesefluss heraus, was ich sehr schade fand, denn das Buch ist ja nicht schlecht geschrieben... Nur lag für mich das Augenmerk etwas zuviel auf der Gegend.


Bei „Eisige Schwestern“, dem ersten Buch des Autors, war mir das noch nicht so krass aufgefallen; hier leider schon.


Wenn man davon mal absieht, hat mir die Geschichte und die agierenden Personen allerdings ganz gut gefallen, von daher vergebe ich vier Sterne.



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(130)

206 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, happy slapping

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stefan Anhem ist einer der wenigen „nordischen“ Autoren, die ich mag...

Ich tue mich mit deren Schreibstil und den unaussprechlichen Namen und Orten immer sehr schwer, weil mich diese halt einfach immer wieder aus meinem Lesefluss herausreißen und das mag ich nicht; lese lieber „flüssig“.

Auch „Minus 18 Grad“ war wieder spannend verfasst, mit einer überzeugenden Geschichte, charakterstarken Figuren und Wendungen, die der Geschichte schlussendlich noch den „letzten Schliff“ gaben.


Fabian Risk mutet fast schon wie ein guter, alter Bekannter an. Beim nunmehr dritten Buch glaubt man fast schon, ihn persönlich zu kennen.


In „Minus 18 Grad“ wird er mit einem mysteriösen Fund konfrontiert:

Es wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall, doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte.

Und doch will ihn kurz zuvor noch jemand gesehen haben – lebend... Wie ist das bitte möglich ? Ist es nicht... Oder doch..??

Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...


Der Autor schafft es, eine Geschichte über immer stattliche 560 Seiten so spannend zu erzählen, dass man gerne „am Ball bleibt“ und immer wieder weiterlesen möchte. Der Schreibstil ist auch flüssig und durchaus eingängig.

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(71)

73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

low carb, kochbuch, lchf, diät, rezepte

Easy. Überraschend. Low Carb.

Bettina Matthaei , Oliver Brachat
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer wünscht sich denn nicht ein Kochbuch, in dem leckere Rezepte aufgeführt sind, die auch noch beim Abnehmen unterstützen..??


Bislang waren Diät-Kochbücher für mich immer eher „unlecker“ leider... Abgenommen hat man zwar mehr oder weniger meistens, das ja, aber es war eben leider auch nicht wirklich lecker bzw. hat immer ewig gedauert, alles vorzubereiten. Ich habe auch noch etliche Lebensmittel-Allergien und kann einfach auch nicht jedes Kochbuch brauchen daher...


Man darf kein Brot und keine Brötchen... Doch, darf man !

Und Bettina Matthaei zeigt, wie es geht und das auf so einfache Art und Weise, dass man es auch als „Nicht-Koch“ bzw. Koch-Laie super nachmachen kann.


Dieses Buch hier besticht nicht nur durch leckere Gerichte, sondern auch durch sehr ansprechende Fotos, die einfach Lust auf mehr machen. Wir haben schon mehrere Rezepte nachgekocht, mit Freunden und Familie, und alle waren durch die Bank weg begeistert.

Tolles Buch !


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156 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

mops, magie, schweden, krimi, fantasy

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

Lars Simon
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423216517
Genre: Romane

Rezension:

„Der Beginn einer fantastischen Reise…“ verspricht dem Leser, dass dieses Abenteuer um Lennart und den sprechenden Mops Bölthorn nicht das letzte seiner Art bleiben wird – und das ist auch gut so, lieber Lars Simon, der Du uns schon mit „Elchscheiße“, „Kaimankacke“ und „Rentierköttel“ viel Spass gebracht hast. Und nun mal mit Magie – bitte sehr !

Und das ist ja durchaus nicht weniger lustig..!

Lennart Malmkvist ist an sich ein erfolgreicher, junger und dynamischer Unternehmenberater, der sich in Göteborg ein Leben aufgebaut hat, das an sich durchgetaktet und strukturiert zu sein scheint. Doch als ihn ein ein Leierkastenmann in rotem Frack und zerbeultem Zylinder nicht nur am helllichten Tag, sondern bis in seine Träume verfolgt, verliert er kurzzeitig die Sprache, was ihm die fristlose Kündigung einbringt, und ihm schließlich sein skurriler Nachbar, der alte Buri Bolmen, der ermordet wurde, auch noch seinen Zauber- und Scherzartikelladen – inklusive übellaunigem Mops vermacht, steht sein Leben gehörig auf dem Kopf.

Und als sei das alles noch nicht genug, spricht dieser Mops auch noch..!

Allerdings auch nur unter bestimmten Umständen (die wir aber hier natürlich nicht verraten !)...

Lennart soll sein Erbe annehmen, erklärt ihm Bölthorn, der Mops. Erbe ? Welches Erbe ? Und wieso magisch ?? Lennart ist verwirrt. Aber es muss doch jemand den Mord an Buri aufklären... Und Lennart hat doch jetzt Hilfe... Also was tun ? Therapie oder doch Mordermittlung ?

Herrlich, wie der Autor das erste Zusammentreffen mit dem sprechenden Mops erzählt (gesehen haben sie sich natürlich vorher auch schon oft) – wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus. Wenn man sich das mal bildlich vorstellt, einfach super !
Dieses Buch hat einfach alles: Witz, Charme, Spannung, Verwicklungen und einen Protagonisten, der so herrlich schräg ist wie der sprechende Mops.

Wir freuen uns schon auf weitere Abenteuer mit Lennart und Bölthorn !





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189 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

dystopie, maze runner, jugendbuch, james dashner, prequel

Phase Null - Die Auserwählten

James Dashner , Ilse Rothfuss
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.11.2016
ISBN 9783551520777
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Ende und doch der Anfang...

Mit „Phase Null – Die Auserwählten“ und somit Band Nr. 5 beendet James Dashner seine „Maze Runner“-Bestseller-Reihe, die nicht nur SciFi-Fans in ihren Bann gezogen hat, sondern auch mich, die ich sonst mit SciFi so gar nichts anfangen kann. Doch seine Bücher und auch die Verfilmungen fand ich sehr gelungen und fesselnd.

Wir waren mit den Protagonisten im Labyrinth, in der Brandwüste und der Todeszone – und nun...

Endlich erfahren wir, wie alles begann – Thomas´ Geschichte. Aus welchem Grund behauptet wurde früher, er habe doch beim Bau des Labyrinths damals geholfen u.ä. Hier wird endlich alles aufgeklärt, alle Fragen beantwortet, auf die der Leser so lange keine adäquate Antwort bekommen hat.

Da man hier schnell auch zuviel verraten kann, möchte ich auf den Inhalt nicht näher eingehen, nur soviel: es lohnt sich, spannend, fesselnd, beeindruckend, eindrucksvoll, ans Herz und an die Nieren gehend, absolut lesenswert !



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168 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 104 Rezensionen

thriller, moor, maya, krimi, mooresschwärze

Mooresschwärze

Catherine Shepherd
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.11.2016
ISBN 9783944676067
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Eislady

ließ mich leider verhältnismäßig kalt...


Catherine Shephard´s neuster Thriller soll dunkel sein, rasant und einem nicht mehr loslassen...

Das klingt natürlich erstmal sehr lesenswert, doch leider kann ich dem nach der Lektüre nur bedingt zustimmen...


Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, auch „Die Eislady“ genannt, weil sie so leicht nichts aus der Ruhe bringt und sie immer so unnahbar wirkt, ist sehr versiert in ihrem Job und schafft es halbwegs, ihre düstere Vergangenheit „auszublenden“. Doch wie man weiß: irgendwann holt einen die Vergangenheit immer ein... Davor ist niemand gefeiht...



Als Kriminalkommissar Florian Kessler sie zu einem Tatort in einem nahe gelegenen Moor ruft, sieht alles zunächst nach einem einfachen Fall aus.

Aber dann verschwindet die Leiche und Julia macht sich auf die Suche nach dem toten Mädchen. Doch statt der Leiche stößt sie auf ein weiteres Opfer. Erst jetzt begreift Julia, dass sie es mit einem gefährlichen Serientäter zu tun hat, der einen perfiden Plan verfolgt.

Ein sonderbares Tattoo auf dem Bauch der Frauen scheint die einzige Verbindung zwischen den Fällen zu sein. Aber die Zeit läuft gegen Julia und sie ahnt nicht, dass sie selbst bereits viel zu tief in den Strudel des Bösen geraten ist.

Was nun explizit mit „dunkel“ gemeint war, erschließt sich mir nicht wirklich. Dunkler als andere Thriller fand ich diesen nicht, im Gegenteil...

Und rasant kann ich leider auch nicht bestätigen... Ich fand eher, dass sich das Geschehen hinzog und so vor sich hindümpelte...

Die Protagonistin ist angelegt als eher kühle Person, schon klar und mir müssen auch die Personen absolut nicht sympathisch sein, damit mir ein Buch gefällt, aber hier wurde ich einfach nicht „warm“ mit der Rechtsmedizinerin und das verlitt mir das Buch zusätzlich ein wenig.

Wenn ich all das bedenke, kann ich nur drei Sterne geben, denn schlecht ist die Geschichte ja nicht, nur vermochte sie mich eben nicht zu fesseln, so wie ich das von anderen Thrillern gewöhnt bin.

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236 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, ruth ware, glashaus

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nora wird von Flo zu dem Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare eingeladen. Sie weiß gar nicht, was sie dort soll – die Freundschaft mit Clare zerbrach schon vor über zehn Jahren und seitdem hatten die beiden auch keinerlei Kontakt mehr... Und das hat einen guten Grund – von daher versteht Nora die Einladung auch nicht so recht... Was soll sie da ?

Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief...


Ich habe das Buch an sich in einem Rutsch durchgelesen, denn es liest sich sehr flüssig und ist auch recht spannend und unterhaltsam. Doch ab einem gewissen Punkt wusste ich, wo die Geschichte hingeht – das fand ich ein wenig schade, denn ich hatte es mir weniger vorhersehbar gewünscht. An dieser Stelle wäre eine unerwartete Wendung schön gewesen.


Auch fehlte es mir ein wenig an Spannung... Für mich war „Im dunklen, dunklen Wald“ eher ein Kriminalroman als ein Thriller. Thriller sind für mich nervenzerfetzend spannend, mit unerwarteten Wendungen und einem überzeugenden Plot – bis auf den Plot war das für mich bei diesem Buch leider alles nicht gegeben...

Und letzteren fand ich ja ~ wie schon gesagt ~ auch noch recht vorhersehbar leider...



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464 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 157 Rezensionen

new york, ally taylor, liebe, freundschaft, liebesroman

New York Diaries – Claire

Ally Taylor
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519394
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die „New York Diaries“ sind eine Mischung aus ein wenig Sex and the city, ein wenig Ildiko von Kürthy, ein wenig von... So genau kann ich das gar nicht verifizieren. Auf jeden Fall ist das erste Buch um Foodkritikerin Claire Gershwin wirklich unterhaltsam und witzig geschrieben.


Claire ist eine wirklich lustige, charismatische und chaotische Protagonistin, der man gerne durch ihr Leben folgt, das für „Otto Normalverbraucher“ schon recht aufregend und spannend ist:


„Im Herzen von New York City steht das Knights Building, ein ziemlich abgelebtes Wohnhaus. Etwas schäbig und daher nicht ganz so teuer, ist es perfekt für Frauen, die frisch in die Stadt gekommen sind, um ihre Träume zu jagen oder vor ihrer Vergangenheit zu fliehen. Weg vom College oder der Universität, weg von der Familie, weg von der alten Liebe, die nicht gehalten hat ... bereit für alles, was jetzt kommt...


Auch Foodkritikerin Claire Gershwin kommt als Suchende in die aufregendste Stadt der Welt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich ihr Status von „in einer Beziehung, lebt in London und hat einen tollen Job“ zu „Single, arbeits- und obdachlos“ geändert.

Claire ist viel zu pleite, um sich ein eigenes Appartement leisten zu können, deswegen zieht sie kurzerhand in den begehbaren Kleiderschrank ihrer Freundin June, die im Knights Building wohnt.

Doch werden sich hier ihr Träume und Hoffnungen erfüllen?“


Auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume und Hoffnungen, nach einem neuen, besseren Leben macht es wirklich Spass, dabei zu sein.


Die 320 Seiten waren rasch ausgelesen und ich freue mich schon auf „The New York Diaries – Sarah“, das am 02. Januar 2017 erscheint (Autorin Carrie Price). Die Autorin Ally Taylor schreibt diese Reihe im Wechsel mit Carrie Price (Adriana Popescu).


So ziemlich mit das Beste, was ich in letzter Zeit im Bereich „New Adult“ gelesen habe.


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233 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

thriller, island, mord, krimi, psychologin

DNA

Yrsa Sigurdardóttir , Anika Wolff
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 26.09.2016
ISBN 9783442756568
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe immer so meine „lieben Probleme“ mit nordischen Autoren, doch nachdem ich den neuen Arne Dahl so super fand und Yrsa Siguardardottir auch schon kannte und mochte, war ich sehr gespannt auf ihren neuesten Thriller, der mit 480 Seiten nicht wirklich dick ist und daher auch rasch ausgelesen war.

Die Autorin konfrontiert den Leser mit einem perfiden Täter, der erbarmungslos zuschlägt. Man sieht ihn nicht kommen, er kommt scheinbar aus dem Nichts...

Erstes Opfer wird eine junge Mutter, deren kleine Tochter auch noch Zeugin des Verbrechens wird... Und die erzählt, dass es noch ein weiteres Opfer geben wird...

Als wenig später tatsächlich eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel.


Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem:

Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat...


Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Der Umstand, dass Kommissar Huldar und Freya eine wenn auch sehr kurze Vorgeschichte miteinander haben, die aber doch unangenehm behaftet ist, macht das Zusammentreffen der Beiden noch interessanter.

Überhaupt sind die agierenden Personen fast allesamt sehr interessant geschildert; man bekommt Hintergründe zu ihnen und lernt sie so quasi mit kennen.

Die Geschichte ist wirklich spannend erzählt und auch die Auflösung des Täters fand ich absolut glaubwürdig und nicht vorhersehbar. Natürlich hat man irgendwann einen Verdacht, aber das wirklich erst recht spät und das hat mir gut gefallen, denn ich mag keine vorhersehbaren Thriller.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

jugendbuch, krimi-reihe, krimi, spannung, kevin brooks

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

Kevin Brooks , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423717014
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Travis Delaney – Was geschah um 16:08?" ist der Auftakt einer neuen, hochspannenden Thrillerreihe von Kevin Brooks und für Leser ab 12 Jahren geeignet.

Entgegen anderer Jugendbücher, die auch vom Stil her von Erwachsenen gelesen werden können, ohne dass man dem Buch das jugendliche Zielpublikum anmerkt, fand ich, dass man diesem Buch absolut anmerkt, dass es eher für junge Leser gedacht ist; besonders vom Stil her.

Das ist auch nicht unbedingt ein Minuspunkt für mich, da das Buch ja klar ab 12 Jahren deklariert ist, aber es macht sich eben beim Stil auch bemerkbar und sollte meiner Meinung nach dann auch erwähnt werden (dürfen)...

Travis´ Eltern waren Detektive und kamen bei einem Verkehrsunfall ums Leben, als er 13 Jahre alt ist. Bei ihrer Beerdigung fällt ihm ein Mann auf, der eine versteckte Kamera bei sich hat und das soll nicht das einzig Mysteriöse bleiben: das Büro der Eltern wird verwüstet und spätestens ab dann glaubt Travis nicht mehr an die Unfalltheorie...

Jugendliche Detektive sind ja recht beliebt seit einigen Jahren und auch namhafte Autoren bedienten sich ihrer Dienste gelegentlich.

Kevin Brooks erfindet also nicht das Rad neu unbedingt, aber unterhaltsam ist sein Werk allemal. Ob ich allerdings weitere Bände der Reihe lesen würde, da bin ich noch ein wenig zwiegespalten...







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221 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dresden, krimi, 2. weltkrieg, serienmörder, krieg

Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frank Goldammers „Der Angstmann“ spielt in Dresden zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, 1944. Das ist für mich der erste Krimi, der in der Vergangenheit spielt, Neuland also und ich war total gespannt, ob mir das nun gefällt oder ich eher Probleme damit habe, mich gedanklich in diese Zeit zu versetzen; ob mir der hier halt vorhandene historische Aspekt eher zusagt oder eben vielleicht auch nicht...


Durch den eingängigen Schreibstil sowie die deutlich guten Recherchen kam ich gut in die Geschichte hinein. Ich konnte flüssig lesen, auch wenn die Zeit und die geschilderten Ereignisse nicht so locker zu nehmen sind natürlich. Ich meinte damit auch nur, dass ich keine großen „Längen“ ausgemacht habe und mein Lesefluss nicht unterbrochen wurde.

Spannungstechnisch kann man sagen, dass die Geschichte krimitypisch die Spannung langsamer aufbaut, als es ein Thriller im Allgemeinen tut, aber das passt hier auch sehr gut zur Zeit, in der alles spielt.

Auch wenn das natürlich nicht zur eigentlichen Rezension gehört: By the way noch meinen Respekt für Herrn Goldammer, dass er als alleinziehender Vater noch zum Schreiben kommt. Viel Zeit kann er dafür ja eigentlich nicht haben... Und zumindestens was den „Angstmann“ angeht, finde ich das Resultat wirklich gelungen (seine drei Regionalkrimis über Dresden kenne ich bislang leider noch nicht).


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364 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 176 Rezensionen

thriller, psychothriller, hamburg, entführung, spannung

Die Wahrheit

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 29.08.2016
ISBN 9783442754922
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Falle“ fand ich schon sehr gut, von daher war ich umso gespannter auf „Die Wahrheit“ - und Melanie Raabe hat mich nicht enttäuscht; ganz im Gegenteil !


Sarah ist eine junge, 37-jährige Frau, die nach dem Verschwinden ihres Mannes Philipp vor sieben Jahren (es geschah auf einer Geschäftsreise) mit ihrem Sohn Leo alleine lebt. Obwohl sie ihren Mann auch nach all den Jahren noch vermisst und immer noch spüren kann (zum Beispiel, wie er ihr zärtlich durchs Haar fährt), will sie eben diese Haare nun abschneiden; als eine Art „Befreiungsschlag“, damit sie endlich ihr Leben weiterleben kann.

Das mag manch einem unlogisch vorkommen, doch für mich war das völlig verständlich, denn sie kann ihn ja durchaus noch vermissen und trotzdem bemerken, dass sie endlich ihr Leben weiterleben muss, dass ihres auch so weitergeht, ohne ihn, aber für sie und ihren gemeinsamen Sohn..!

Und ausgerechnet da taucht Philipp wieder auf.

Nur – es ist nicht Philipp, sondern ein für Sarah völlig Fremder, der sich für ihn ausgibt und wild entschlossen ist, seinen Platz einzunehmen...

Und er bedroht sie, ja den Mund zu halten...

Ein Albtraum für Sarah beginnt...


Melanie Raabe schreibt sehr detailliert, gut beobachtend und kommt doch ohne unnötige „Schnörkel“ aus oder Füllstellen, bei denen man den Eindruck hat, der Autor beschreibt gefühlte drei Seiten lang ein sich im Wind wiegendes Blatt, nur um auf seine 400-500 Seiten zu kommen. Das hat diese talentierte Autorin gar nicht nötig, da sitzt jedes Wort.


Die perfide Situation, in der sich Sarah befindet, ist so spannend und fesselnd geschildert, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich endlich Seite 441 erreichte – oder besser gesagt leider, denn bis zum nächsten Buch dauert es ja nun wohl wieder ein Weilchen...

Aber ich freue mich jetzt schon darauf !


Danke, liebe Melanie Raabe, für ein wieder grandioses Buch, das mir spannende Lesestunden beschert und mich eine Zeitlang alles um mich herum vergessen lassen hat.

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