CallieWonderwood

CallieWonderwoods Bibliothek

361 Bücher, 211 Rezensionen

Zu CallieWonderwoods Profil
Filtern nach
363 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(43)

138 Bibliotheken, 30 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

entführung, new york, paris, frankreich, musso

Das Mädchen aus Brooklyn

Guillaume Musso , Eliane Hagedorn , Bettina Runge
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.06.2017
ISBN 9783866124219
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(55)

181 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

off-campus, elle kennedy, allie, new adult, liebe

The Score – Mitten ins Herz

Elle Kennedy , Christina Kagerer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492309400
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(100)

260 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

fantasy, kendare blake, giftmischer, penhaligon, magie

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(38)

81 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, dreh dich nicht um, jennifer l. armentrout, jennifer l armentrout, heyne verlag

Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453412897
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran?
Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …
(Klappentext)


Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und so war ich gespannt auf ihren ersten Thriller.
Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen und ich fand die Umsetzung überzeugend gemacht, wo Samantha wiederauftaucht, und zurück zu ihrer Familie und ihr Zuhause kommt. Es war auch ein bisschen unheimlich, wie alles neu für sie ist und sie sich in ihrem Leben wie eine Fremde führt. Sie kennt nichts von ihren eigenen Sachen oder Gewohnheiten, und weiß nicht welche Dinge sie mag oder welche Hobbys sie hat.
Zitat : "Überhaupt nichts war gut, und es würde auch nicht gut werden. Ich steckte hier in einem Leben fest, an das ich mich nicht erinnern konnte, steckte in der Schale dieses Mädchens - dieser Samantha Jo Franco -, und je mehr ich über sie erfuhr, umso mehr begann ich sie zu hassen."
Relativ schnell merkt man, wie verändert ihre Persönlichkeit ist. Vor ihrem Verschwinden war sie fies, kalt und eher berechnend zu den Menschen in ihrem Umfeld. Sie hatte keine gute Beziehung zu ihrem Bruder, ihre Freundinnen und ihr Freund sind unfreundlich, oberflächlich und geben in der Schule mit Beleidigungen und Schikanierungen den Ton an.
Doch nach ihrer Rückkehr wirkt Samantha überhaupt nicht so. Sie versucht sich in ihrem Leben zurechtzufinden und kann gar nicht nachvollziehen, warum sie sich vorher so verhalten hat. Sie merkt, dass sie ihre Freunde unsympathisch findet und bemüht sich um alte Freundschaften, die davor keine Rolle mehr gespielt haben.
Einerseits hat mir dieser Charakterwandel wirklich gut gefallen, leider fand ich diese Aspekt im Buch gleichzeitig aber auch sehr vorhersehbar. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, wie sich die Geschichte in Bezug auf Freundschaften und Beziehungen entwickeln wird. Und dadurch ich war dann an manchen Stellen nicht mehr so überrascht. Besonders war das bei der Liebesgeschichte, bei einem Moment wusste gleich sofort, dass es in eine bestimmte Richtung gehen würde.
Ich glaube die Vorhersehbarkeit dabei hätte mich gar nicht so gestört, wenn das Buch insgesamt mehr Spannung gehabt hätte. Doch für einen (Jugendbuch-)Thriller war es mir nicht spannend genug.
Es konnte mich in dieser Hinsicht nicht richtig fesseln und es ist auch recht wenig passiert. Samantha hat öfters kurze Visionen und fühlt sich verfolgt, aber ich hätte mir definitiv mehr Action gewünscht. Zwar gab es zwischendrin auch mal eine wenig actionreichere Szene, aber für mich, kam die Geschichte doch etwas schleppend voran. Im Vordergrund stand hauptsächlich, wie Samantha mit der Situation versucht umzugehen und ihre fehlenden Erinnerungen.
Zitat : "»Ich kann mich an gar nichts erinnern.« Meine Stimme war ein trockenes Flüstern. [...] Ein Zittern lief durch meinen Körper, und ich hasste es. Ich war schwach. Hilflos. Verloren. Ich fuhr zu Carson herumn und strich mir die losen Strähnen aus dem Gesicht. »Was, wenn die Erinnerungen nie mehr wiederkommen ? Muss ich dann den Rest meines Lebens so verbringen ? Mit einem Fuß in der Vergangenheit, an die ich mich nicht erinnern kann ?«"
Den Schreibstil der Autorin fand ich bis auf die Spannung wie gewohnt richtig gut. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen.

Fazit :
Gute Idee, aber es war für mich nicht spannend genug und teilweise fand ich andere Aspekte in der Geschichte doch sehr vorhersehbar.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(135)

319 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 119 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, cora carmack, stormheart - die rebellin, stormheart

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
(Klappentext)


Das Buch hatte mich vom Klappentext her total angesprochen und neugierig auf Roras Geschichte gemacht.
Den Einstieg in die Welt von Pavan und ihr Leben im Palast und die bevorstehende Hochzeit mit Cassius hat mir gleich gut gefallen. Vor allem auch die Sturmmagie-Thematik fand ich spannend und sich Roras Leben durch ihre Flucht verändern wird.
Zitat : "Rora verbrachte den Tag damit, den anderen etwas vorzuspielen, was keinen großen Unterschied zu ihren sonstigen Tagen machte, nur dass dieses Mal Hoffnung hinter den Lügen lag. Während sie ihre Vorbereitungen traf, konnte sie noch gar nicht richtig realisieren, was sie da plante. Sie war eine Prinzessin, die nicht die Macht besaß, ihr Königreich zu halten, ein Mädchen, über dessen Zukunft andere entschieden hatten. Das war die bittere Wahrheit. Aber es musste nicht so kommen."
Leider hatte ich dann doch relativ schnell einen größeren Kritikpunkt. Denn Rora fand ich nicht so überzeugend als Protagonistin. Sie wächst behütet, gebildet und abgeschottet als Prinzessin auf und ihre Handlungen und ihr Denken wirkt dadurch recht naiv und weltfremd. Gleichzeitig hat sie aber einfache kämpferische Fähigkeiten und will unbedingt mutig sein. Und sich vor den Sturmjägern unbedingt beweisen, um deren Fertigkeiten zu erlernen. Charakterlich war sie leicht klischeehaft, aber vor allem, wirkte sie mit diesen unterschiedlichen Eigenschaften widersprüchlich und ihre öftere Leichtgläubigkeit fand ich schon etwas nervig.
Richtig gut gefallen hat mir an dem Buch die Sturmmagie-Thematik, ich fand es spannend und interessant mit den Stürmen und den vielen Details. Dabei war auch der Weltenaufbau und der immer präsenten Gefahr durch einen möglichen Sturm überzeugend umgesetzt.
Den Schreibstil von Cora Carmack mochte ich sehr gerne. Sie schreibt schön flüssig und erzählt dabei aus verschiedenen Sichten, wie der von Rora oder Lock. Ich konnte mir die Geschichte schön bildlich gut vorstellen, eine Karte für die Reise der Sturmjäger wäre aber toll gewesen.
Zitat : "Roar wirbelte zu Lock herum und blitzte ihn wild und entschlossen an. Wäre er ein anderer gewesen, wäre er vielleicht eingeknickt. Aber das tat er nicht. Nie. [...] Er hatte heute schon mehr an sie gedacht, als er zugeben wollte, hatte sich gefragt, zu was für einem Zuhause, falls es überhaupt eins gab, sie wohl gegangen war. Aber jeder Ort in dieser
Stadt war sicherer für sie als ein Leben im Wildland."

Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Lock war mir als männlicher Love-Interest leider deutlich zu klischeehaft. Er ist der erfolgreiche Sturmjäger, der auf keinen Fall eine Beziehung eingehen will, aber trotzdem dann Gefühle für Roar entwickelt, die er sich aber nicht eingestehen will. Insgesamt wirkte die Liebesgeschichte auch gekünstelt, wie sich die beiden oft streiten, aber den anderen gleichzeitig toll finden, und passierte viel zu schnell.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das nicht so wirklich viel passiert ist und kleinere Handlungselemente waren ein bisschen vorhersehbar. Und erst gegen Ende nahm die Geschichte richtig an Fahrt auf und wurde actionreicher. Das Ende war dann vielversprechend, insgesamt hatte ich meine Kritikpunkte an dem Buch, aber ich glaube, dass sich die Reihe in den Folgebänden noch deutlich steigern kann. Es gab auch einige interessante Nebencharaktere, vor allem bei Nova und Cassius bin ich gespannt, was als Nächstes passieren wird.

Fazit :
Eine interessante und spannende Sturmmagie-Thematik, aber mir war das Buch teilweise zu klischeehaft, die Protagonistin und die Liebesgeschichte fand ich leider nicht wirklich überzeugend.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(245)

562 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

mona kasten, liebe, monakasten, again-reihe, feelagain

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

Er sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne.
Sawyer Dixon ist jung, tough - und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen.
(Klappentext)


Nachdem Sawyer hatte schon in kleinere Auftritte in "Begin Again" und "Trust Again", wo sie eher unfreundlich, abweisend und cool rüberkam, war ich neugierig auf ihre eigene Geschichte und auf Isaac.
Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, wie die beiden sich zum ersten Mal durch Dawn, als ihre gemeinsame Freundin, begegnen und ins Gespräch kommen. Man hat als Leser gleich schon gemerkt, dass die sie gut zusammen passen würden, auch wenn sie selbst wahrscheinlich noch nicht mal darüber nachgedacht hatten.
Ich fand es gut, dass Sawyer Isaac helfen wollte selbstbewusster zu werden, damit ein selbstsicheres Auftreten hat und auch vielleicht eine Freundin findet. Nur mit Sawyers Idee dafür ihn von einem "Nerd" zu einem "Bad-Boy" zu machen. Sie wirkte für mich dabei ein bisschen zu voreingenommen, dass Isaac so auf jeden Fall mehr Erfolg bei Flirten haben würde. Zwar habe ich mir natürlich schon gedacht, dass sie selbst durch das Projekt auch andere Blickwinkel kennenlernen wird, trotzdem hat es mich ein kleines bisschen gestört.
Zitat : "Isaac Theodore Grant war viel mehr, als ich gedacht hatte. So wollte ich ihn auf den Bildern zeigen. Dieses Gefühl von Unbeschwertheit, Zugehörigkeit und Liebe, das er hier versprühte, aber auch den Schmerz und die Traurigkeit in seinen Augen wollte ich dokumentieren."
Dass sie das Ganze mit ihrer Fotografie und ihrem Projekt für das Studium verbunden hat, hat mir gut gefallen. Dabei mochte ich auch die Details, wie sie und wo sie ihre Fotos gerne macht und worauf sie genauer achtet beim Fotografieren und späterem Bearbeiten. Vor allem fand ich toll mit welcher Leidenschaft sie das tut.
Sawyer ist eine etwas andere Art von Protagonistin, die im ersten Moment durch ihr Auftreten vielleicht gar nicht so sympathisch wirkt, wie sie wirklich ist. Sie ist verletzlich durch ihre schwierige Vergangenheit und Angst vor Gefühlen.
Isaac als männlichen Hauptcharakter mochte ich sofort, seine leicht schüchterne und zurückhaltende Art oder wie schnell er rot wird, war echt süß. Und man merkt gleich, was er für ein großes Herz hat, er ist loyal und ein totaler Familienmensch. Dabei fand ich bemerkenswert, dass er obwohl es Probleme gibt, immer zur Stelle ist und die Familie für ihn im Vordergrund steht. Auch wie er mit seinen kleineren Geschwistern umgeht war echt schön.
Zitat : "Allein der Gedanke an Isaac genügte, und schon bekam ich keine Luft mehr vor Schmerz. [...] Ich wollte die Kontrolle über mich selbst zurückgewinnen. Ich wollte nicht das Mädchen sein, das schwach und auf andere angewiesen war. Ich war zwanzig Jahre meines Lebens alleine zurechtgekommen - ich brauchte niemanden. Schon gar nicht Isaac."
Der Schreibstil hat mir wie schon in den ersten beiden Teile richtig gut gefallen. Das Buch ließ sich super flüssig lesen, es gab viele humorvolle Szene, aber auch gefühlvolle und berührende Szenen.
Ein schönes Detail war, dass ab und zu Dawn, Spencer oder Allie und Kaden mal dabei waren. Besonders Dawn, wo ich es total schön fand, was für eine gute Freundin und nicht nur Mitbewohnerin sie für Sawyer ist. Das Ende ging mir persönlich leider ein bisschen zu schnell, aber ich mochte die Geschichte von Sawyer und Isaac sehr gerne und ich hatte damit schöne Lesestunden und viel Lesespaß. Insgesamt hat für mich aber doch etwas für 5 Sterne in der Bewertung gefehlt.

Fazit :
Eine schöne, humorvolle und berührende Geschichte von Sawyer und Isaac, die mir wirklich gut gefallen hat.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(116)

261 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, prinz, liebe

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen … 
(Klappentext)


Am Anfang bin ich zunächst nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen. Man musste sich erstmal zurechtfinden, manches war ein wenig verwirrend und auch die erste Szene, wo Hazel auf einer Party ist und einfach fremde Jungs küsst, war doch etwas seltsam. Deswegen wusste ich zunächst auch nicht, was ich von der Protagonistin Hazel halten soll.
Erst im Verlauf des Buches bekommt der Leser dann mehr Informationen über das Leben in Fairfold, die Elfen und vor allem die Vergangenheit von den Geschwistern, Hazel und Ben erfahren. Dabei fand ich es gut, wie die Autorin aus verschiedenen Momente aus deren Kindheit erzählt hat, z.B. wie die beiden gemeinsam ihre ganz eigenen, besonderen und auch gefährlichen Abenteuer erlebt haben.
Zitat : "Am Ende des Waldweges, hinter einem Bach und einem ausgehöhlten Baumstamm mit Asseln und Termiten, stand auf dem Erdboden ein Sarg aus Glas. Darin schlief ein Junge mit Hörnern und Ohren, so spitz wie Messer. Soweit Hazel Evans wusste, war er schon immer da gewesen. [...] Und man konnte machen, was man wollte, er wachte nicht auf, niemals. Nicht in den langen Sommern, in denen Hazel sich mit ihrem Bruder Ben auf dem Sarg ausstreckte und
durch die Glasscheibe starrte, bis sie von ihrem Atem beschlug, während sie kühne Pläne schmiedeten."

Und desto man die Ben und Hazel und ihre Geheimnisse kennengelernt, je mehr mochte ich die beiden. Denn dadurch man konnte ihre charakterliche Art und warum, sie wie handeln, besser nachvollziehen und waren mir schließlich auch wirklich sympathisch.
Bei Hazels Charakter war besonders ihr Ritter-Traum interessant. Sie mit ihrer ganzen Art keine gewöhnliche und andere Protagonistin, sie ist mutig und handelt um die Probleme in Fairfold mit den Elfen zu beseitigen. Ben war für mich am Anfang eher im Hintergrund, aber auch er ist ein facettenreicher Charakter und besonders die Geschwister-Thematik fand ich passend dargestellt.
Richtig gut gefallen hat mir, dass mich das Buch immer wieder überrascht hat. Es gab immer wieder Momente, wo es Wendungen und Details gab, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Nachdem doch etwas schwierigen Einstieg, konnte mich die Geschichte auch mitreißen und fesseln und ich wollte unbedingt, wissen, wie es weitergeht.
Zitat : "Hazel zuckte vor Schreck zusammen, als er das sagte. Er war ein Fremder, doch seine Worte und der Druck seiner Finger wirkten sonderbar vertraut. Sie hatte sich eine Szene wie diese so oft vorgestellt, dass es sich jetzt wie ein Albtraum und gleichzeitig wie eine Fantasie anfühlte, mit ihm durch den dunklen Wald zu laufen - vollkommen unwirklich."
Den Schreibstil von Holly Black mochte ich sehr gerne. Sie erzählt atmosphärisch und das Buch hat oft etwas Märchenhaftes und fand es gut, wie sie Hazels Sicht und die Geschehnisse beschrieben hat.
Die Liebesgeschichten in diesem Buch konnten mich auch begeistern. Es hat bei beiden für mich sofort gepasst und auch die jeweilige Entwicklung war toll. Und besonders mit Blick auf das Ende fand ich die Umsetzung gut gelungen.

Fazit :
Ein märchenhaftes und schönes Fantasy-Buch, das mir bis auf zwei Kritikpunkte, total gut gefallen hat.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(285)

510 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

mord, paper palace, liebe, erin watt, royals

Paper Palace

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492060738
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kaum haben sich Ella und Reed wiedergefunden, werden sie schon wieder getrennt – und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ist er dieses Mal zu weit gegangen? Ist ihm sein aufbrausendes Temperament zum Verhängnis geworden? Ella ist eine Kämpferin. Sie ist bereit, alles zu tun, um Reed zu schützen, und den Royals zur Seite zu stehen. Doch dann wird sie plötzlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Sie muss feststellen, dass ihr Leben eine einzige Lüge war. Werden die Royals sie am Ende doch ruinieren? Oder kann es ein Happy End für Ella und Reed geben?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den dritten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.


Der zweite Teil der Reihe hatte ja mit einem größeren Knall - also mit Brookes Tod, Reeds Beschuldigung, und dem Auftauchen von Steve geendet, so dass ich unbedingt weiterlesen wollte.
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Brooke sterben würde und es krass, dass Reed gleich ins Visier der Ermittler genommen wurde. Obwohl es natürlich nicht für ihn spricht, dass er am Tatort war.
Im gesamten Buch geht es dann hauptsächlich um seine Festnahme und die Ermittlungen gegen ihn.
Zitat Reed : "»Vor Gericht ? Muss ich denn aussagen ?« Auf einen Schlag wird mir richtig übel. Eigentlich habe ich mir die ganze Zeit eingeredet, dass die Polizei während ihrer Ermittlungen den wahren Mörder schnappen wird. Aber es sieht ganz so aus, als hielten sie mich dafür."
Leider hatte ich aber hier meinen größten Kritikpunkt an dem Buch. Einmal hatte ich das Gefühl, dass es kaum noch um etwas anderes ging. Zwar gab es noch kleinere Nebenthematiken, die sich auf Ella bezogen haben, aber im Mittelpunkt stand dieses Thema.
Doch irgendwie kam es damit ziemlich schleppend voran, es gab immer wieder Punkte, die wichtig waren, aber für mich war es doch dazwischen ab und zu mal recht langatmig. Und ich hatte ziemlich schnell, eine Ahnung, wer für Brookes Tod verantwortlich und dadurch war die Geschichte auch ein bisschen vorhersehbar.
Steves Auftauchen fand ich interessant, es passte in das Gesamtbild, dass er doch nicht tot war, für mich war es trotzdem überrascht. Steve selbst charakterlich war mit total unsympathisch. Kaum weiß er, dass er eine Tochter hat, füllt er sie diese Rolle stark aus. Er will bestimmen, wo sie wohnt, was sie tut und mit wem sie zusammen ist, und dass obwohl er sie gar nicht richtig kennt. Ich hatte das Gefühl, dass er überhaupt nicht darüber nachgedacht hat, wie die ganze Situation für Ella ist und hauptsächlich nur an sich gedacht hat. Auch seinen Umgang mit Dinah, die ich zwar auch wie Ella nicht mochte, war doch schon seltsam, ziemlich bestimmend und unfreundlich.
Für Ella ist es mit ihrem Vater nicht sonderlich einfach, sie leidet darunter, kommt ihm persönlich nicht wirklich nahe und es bringt auch große Probleme für ihre Beziehung zu Reed.
Zitat Ella : "Ich lehne meinen Kopf an eins der Schließfächer und zwinge mich, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Einer Wahrheit, der ich aus dem Weg gehe, seit Steve aufgetaucht ist. [...] Aber egal, wie gern ich mich in diesen vergifteten Schulkorridoren verstecken würde : Steve wartet auf mich, und ich habe nur zwei Möglichkeiten. Entweder bleibe ich und treffe ihn, oder ich haue ab und verliere Reed. So gesehen, habe ich keine Wahl."
Bei der Liebesgeschichte geht es insgesamt dann meistens um Reeds mögliche Verurteilung, dem nächsten Schritt, den Ella unbedingt machen will, und dem Problem durch Steve. Die Annäherung von Wade und Val fand ich echt süß und ich bin auch neugierig wie es mit Easton, in den geplanten Bänden, die sich um ihn als Hauptprotagonisten dreht, weitergeht.
Den Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir wieder gut gefallen, auch wenn es mir zwischendrin mal etwas zu langatmig war.

Fazit :
Ein guter Abschluss der Reihe rund um Reed und Ella, die Hauptthematik war jedoch teilweise zu langatmig und vorhersehbar.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

monika feth, thriller, blutrosen, frauenhäuser, thema

Blutrosen

Monika Feth
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.04.2017
ISBN 9783570163153
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sie kann ihm nicht entkommen. Er liebt sie.
Romy ist leidenschaftlich verliebt, als eine Recherche ihr vor Augen führt, was aus Liebe werden kann: Sie begegnet der neunzehnjährigen Fleur, die sich vor ihrem Freund Mikael und seiner gefährlichen Eifersucht in ein Kölner Frauenhaus geflüchtet hat. Gerade als Fleur beginnt, sich dort sicher zu fühlen, geschieht ein Mord, und sie weiß, dass Mikael sie gefunden hat. Für Romy beginnt ein Wettlauf mit der Zeit ...
(Klappentext)


Die ersten beiden Teile der "Romy-Thriller"-Reihe haben mir total gut gefallen und so habe ich mich sehr auf diesen Abschluss gefreut. Jedoch kann ich schon vorab sagen, dass er mich nicht ganz so begeistern konnte wie die Vorgänger.
In dem Buch geht es um eine ziemlich erschreckende und traurige Thematik - die häusliche Gewalt gegen Frauen und wie sie, nach der Flucht vor dem jeweiligen Mann, nie richtig sicher sind und immer noch leiden.
Zitat : "Viele der Frauen waren seelisch und körperlich misshandelt worden. Hatten das, was sie für ihr Schicksal gehalten hatten, oft jahrelang ertragen, bis sie sich endlich in Sicherheit gebracht hatten. Doch jede wusste, dass diese Sicherheit brüchig war. Manche wurden aufgestöpert, andere kehrten freiwillig zu dem Mann zurück, der ihnen unaussprechliche Dinge angetan hatte."
Dabei ging mir die Geschichte von Fleur schon nahe, sie tat mir so leid, denn bevor sie Mikael begegnet ist, der ihr all das Leid zugefügt hat, war ihr Leben auch besser. Und nachdem sie es geschafft vor ihm in ein Frauenhaus zu flüchten, sie noch nicht lange alles gut und sie hat vor allem Angst, dass er sie wieder aufspüren könnte.
Gut gefallen hat, wie engagiert sich Romy in die Recherche zu diesem Thema gestürzt hat und man gemerkt hat, dass Fleur für sie nicht nur eine Story ist, sondern sie ihr helfen möchte.
Aber es gibt einen großen Aspekt, warum mich dann das Buch nach einem guten Einstieg, doch nicht so überzeugen konnte. Und das lag an Mikael und der leider fehlenden Spannung.
In vielen Büchern, die bereits von Monika Feth gelesen habe, wird das jeweilige Buch aus mehreren Sichten erzählt und auch aus der Sicht des Täters. Ich fand es dabei immer so spannend, dass man seine Gedanken kannte, aber doch nicht genau wusste, wer ist und was er als Nächstes plant. Hier war das aber genau nicht so. Es geschehen gewisse Ereignisse und man weiß als Leser gleich, wer dahinter steckt. Durch seine Sicht war auch direkt klar, wie er vorgeht und handelt. Die Polizei tappt im Dunkeln und auch Romy und Fleur haben nur Vorahnungen, aber keine Beweise, während der Leser einen kompletten Gesamtüberblick hat. Das war für mich nicht richtig spannend und die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Ein paar Überraschungen in der Handlung wären schön gewesen.
Zitat : "Fleur konnte nicht schlafen. Daran war sie gewöhnt. Es gab kaum noch Nächte, in denen sie durchschlief. Ein dumpfes Gefühl von Bedrohung hielt sie wach. Und eine dunkle Traurigkeit. Diese Traurigkeit war zäh und hartnäckig. Sie klebte an ihren Haaren, ihrer Haut und ihrer Seele. [...] Lachen bedeutet Fröhlichkeit. Lebensfreude. In Fleurs Wahrnehmung kamen diese Gefühle schon eine ganze Weile nicht mehr vor."
Der Schreibstil der Autorin war eigentlich von der Art her wie gewohnt, z.B. mit den "Schmuddelbuch"-Einträgen, aber trotzdem hat die Spannung gelitten. Ich fand es schön, die bekannten Charaktere wie Bert, Rick oder Greg wieder dabei waren.
Doch die Liebesgeschichte von Romy hat mir leider auch nicht richtig gefallen, im vorherigen Band wurde sie ein bisschen angedeutet, aber erst in diesem Teil thematisiert. Ich fand, dass die beiden nicht so gut zusammenpassen und er war mir eher unsympathisch. Die Beziehung kam nicht so nachvollziehbar rüber und passierte viel zu schnell, sie sind etwas plötzlich ein Paar und ziemlich schnell wird von "für immer" gesprochen.
Insgesamt war das Buch im Vergleich zu den anderen Bänden deutlich schwächer, obwohl die Thematik gut gemacht war.

Fazit :
Leider enttäuschend im Vergleich zu den Vorgängern. Mir fehlte die Spannung, obwohl die Thematik erschreckend und interessant war.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(703)

1.180 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 242 Rezensionen

liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, du neben mir

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

»Am Anfang war nichts. Und dann war alles.«
Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…
(Klappentext)


Dieses Buch wollte ich schon recht lange lesen, und weil nächsten Monat die Verfilmung ins Kino kommt, hat es jetzt den Weg zu mir gefunden.
Wie auch in "The Sun is also a Star" hat mir die Innengestaltung sehr gut gefallen. Die Kapitelüberschriften sind besonders, es gibt Zeichnungen von Maddy und Tabellen und Diagramme zu ihrer Krankheit. Und der Schreibstil der Autorin war wieder super, das Buch ließ sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und es war oft humorvoll.
Überzeugend fand ich, wie Maddys Umgebung und ihr Leben in ihrem Haus abgeschiedenen von der Außenwelt beschrieben war. Wie sie Unterricht über das Internet bekommt und viel Zeit mit Lesen verbringt.
Zitat : "Ich war gestern im Wintergarten, um meine Hausaufgaben zu machen. Natürlich hat sich der Raum kein bisschen verändert, aber dennoch sieht er anders aus und fühlt sich auch anders an. Er ist so viel lebendiger, wenn Olly hier ist. Wenn all die unechten Pflanzen plötzlich zum Leben erwachen würden, wäre ich nicht überrascht."
Maddy war mir als Protagonistin gleich sympathisch. Auch mit ihrer Bücherliebe konnte man sich leicht mit ihr identifzieren und sie wirkte wie jemand, mit dem man sich sofort gut verstehen würde. Ihre Gefühlswelt war so nachvollziehbar dargestellt, dass man sich als Leser insgesamt gut vorstellen, wie es sich für sich anfühlen muss durch ihre Krankheit so eingeschränkt zu sein und wie neu für sie alles ist, nachdem sie Olly kennenlernt.
Die Liebesgeschichte zwischen Olly und Maddy mochte ich auch wirklich gerne. Es war süß, wie beiden sich erst chatten, wie humorvoll schon allein diese kleinen Gespräche sind, und wie sie sich dann treffen. Olly hab ich direkt ins Herz geschlossen und ich fand es gut, dass er charakterliche Tiefe mit Bezug auf die Problematik in seiner Familie hat. Seine leichte wissenschaftliche Seite war ein schöner Pluspunkt.
Zitat : "Ich bin sich nicht verliebt, aber ich mag ihn. Und zwar extrem. Ich wandere ziellos durch das Haus und sehe überall Olly. [...] Aber ich sehe nicht nur Olly. Ich stelle mir außerdem vor, wie ich hoch über der Erde schwebe. Vom Rand des Alls aus kann ich die ganze Welt auf einmal sehen. Meine Augen stoßen nicht gegen eine Wand oder eine Tür. Ich kann den Anfang und das Ende der Zeit sehen. Ich sehe die Unendlichkeit. Zum ersten Mal seit langer Zeit will ich mehr, als ich habe."
Mir hat auch gut gefallen, wie er Maddys Leben verändert hat. Für sie die allerste große Liebe und wie er immer auf ihrer Seite war und das man gemerkt hat, wie sehr er sie mag.
Einen großen Aspekt in der Geschichte habe ich leider schon ziemlich schnell erahnt und es war ein wenig vorhersehbar. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, aber neben diesem Aspekt hat mir doch irgendetwas gefehlt. Und bei dem Ende hätte ich mir einfach noch ein bisschen mehr gewünscht.

Fazit :
Eine schöne, besondere und gute Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren. Jedoch war ein Aspekt war für mich etwas zu vorhersehbar. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

detektiv, sherlock, sherlock holmes, dtv

Holmes und ich – Unter Verrätern

Brittany Cavallaro , Anja Galič
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423761642
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem sie bei ihrem ersten Fall beinahe umgebracht wurden, kommen die Ferien Charlotte und Jamie ziemlich gelegen. Gemeinsam wollen sie ein paar Tage auf dem englischen Landsitz der Holmes‘ verbringen. Aber Charlotte ist nicht die einzige Holmes mit Geheimnissen, und die Atmosphäre bald sehr angespannt. Zudem knistert es heftig zwischen Charlotte und Jamie. Sind sie wirklich bloß Freunde? Als plötzlich Charlottes Onkel, Detektiv, wie es sich für einen Holmes gehört, verschwindet, ist das eine willkommene Ablenkung. Die beiden stürzen sich sofort in die Ermittlungen. Sein letzter Auftrag führt sie zu einem Kunstfälscherring. Erster Halt: Berlin. Erste Kontaktperson: August Moriarty – ehemaliger Schwarm von Charlotte und von vielen tot geglaubt ...
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Den ersten Teil rund um Charlotte Holmes und Jamie Watson mochte ich sehr gerne und so war ich gespannt auf den ihren neuen Fall und wie es mit ihnen weitergeht.
Richtig gut hat mir gefallen, dass die Kulisse ganz anders als im ersten Teil war, wo die beiden hauptsächlich auf dem Internat waren. Jetzt sind sie zuerst in Südengland bei Holmes Eltern und später dann in Berlin.
Auch der Einstieg wieder in die Geschichte konnte mich überzeugen. Es war erneut toll, wie Jamie mit seinem trockenen Humor über sich selbst, Holmes und die Geschehnisse erzählt hat. Und ich fand es interessant zu sehen, in welcher Umgebung sie aufgewachsen ist und wie ihre Eltern sind.
Angekommen in Berlin kommen gleich Holmes Bruder Milo und August Moriaty ins Spiel. Milo fand ich ein bisschen komisch, er wirkte so, als wäre im nur sein Sicherheitsunternehmen wirklich wichtig und dass er alles im Griff hätte. Bei August wusste ich zunächst nicht, was ich von ihm halten sollte.
Zitat : "Noch bevor sie überhaupt ein Wort gewechselt hatten, war es offensichtlich, dass sie sich gegenseitig etwas angetan hatten, dass sie sich vielleicht gegenseitig kaputt gemacht hatten oder sich gegenseitig wie Alkohol destilliert hatten, bis nur noch etwas Hartes, Eckiges übrig geblieben war. Sie hatten eine gemeinsame Geschichte, die nichts mit mir zu tun hatte. Vielleicht deutete ich zu viel hinein. In ihn. Andererseits war die Beziehung zwischen Holmes und mir schon angeknackst genug, er kam mir wie ein Windstoß vor, der auch noch den Rest zum Einstürzen bringen konnte."
Denn Jamie, und somit auch als Leser, weiß nicht genau, wie August und Holmes nach dem was in der Vergangenheit passiert ist, zueinander stehen. Denn beide verhalten sich ziemlich undurchsichtig. Und insgesamt war August schwer einschätzbar, er wirkte verloren, weil durch seinen vorgetäuschten Tod seine ursprünglichen Zukunftspläne nicht mehr machbar sind, und es ist nicht klar, welche Absichten er genau verfolgt.
Was ich ein wenig schade fand, dass mich die Handlung und der Fall nicht so packen und mitreißen konnte, wie im ersten Teil. Es dreht sich hauptsächlich um den Kunstfälscher und die Suche nach Holmes verschwundenem Onkel Leander und dabei um Nathaniel, mit der wohl während seiner Detektivarbeit zu tun hatte. Ich hatte öfters das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig vorangekommen ist und es ist nicht wirklich, etwas Wichtiges passiert. Erst gegen Ende hat sich das ein wenig verändert und auch der Bericht von Holmes über einige Ereignisse war gelungen.
Zitat : "Sie dachte eine Weile darüber nach. Ich hatte keine Ahnung, was sie antworten würde. Holmes wirkte immer so losgelöst von ihrer Umgebung, dass sie viel realer zu sein schien als alles um sie herum. Wenn sie in Sherrington über den Campus ging und einen Rucksack voller Bücher dabeihatte, wirkte er wie eine Requisite in einem Bühnenstück."
Die beiden Hauptcharaktere waren wie im ersten Teil wieder richtig toll und facettenreich. Vor allem ihre Beziehung zueinander. Sie verhält sich gegenüber ihm ein wenig abweisend und kühl. Und Jamie weiß nicht so richtig, wie er damit umgehen soll und das zwischen ihnen wirkte sehr zerbrechlich. Man merkt, dass die beiden mehr als Freundschaft füreinander empfinden, aber Holmes hält sich zu kaputt für ihn, und möchte ihn nicht verletzen.

Fazit :
Holmes und Jamie mochte ich wieder sehr und auch ihre charakterliche facettenreiche Tiefe. Dieser Folgeband war gut, aber die Handlung und der Fall konnten mich nicht richtig mitreißen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(87)

258 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, scorched, jennifer l. armentrout, frigid, piper

Scorched

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492310277
Genre: Liebesromane

Rezension:

Andrea und Tanner. Tanner und Andrea. An den meisten Tagen weiß Andrea nicht, ob sie Tanner näherkommen oder ihm lieber eine verpassen will. Er ist definitiv heiß, aber sie halten es fast nie länger als fünf Minuten in einem Raum zusammen aus. Bis jetzt. Der gemeinsame Sommerurlaub in einer Hütte in West Virginia ändert alles. Plötzlich können die beiden nicht mehr ohne einander. Aber Andrea hat private Probleme, die sie völlig aus der Bahn werfen und ihre Liebe zu Tanner zu zerstören drohen. Wird Tanner dennoch für sie da sein?
(Klappentext)


Andrea und Tanner sind die beiden besten Freunde von Sydney und Kyler und hatten auch schon kleinere Auftritte in "Frigid", wo ich sie schon als Nebencharaktere interessant fand.
Der Einstieg in das Buch hat mir richtig gut gefallen, Andrea und Sydney quatschen zusammen über die verschiedensten Dinge. Man erfährt ein wenig, wie es mit ihr und Kyler weitergegangen ist und als Tanner und Kyler auftauchen, entsteht schon ein ziemlicher Streit zwischen den beiden Hauptprotagonisten dieser Geschichte.
Die Auseinandersetzungen fand ich überzeugend gemacht, was ich jedoch ein bisschen seltsam fand, wie schnell sie Tanners Meinung über Andrea geändert hat. Zunächst hat er kein richtiges Interesse an ihr und dann möchte gerne mit ihr zusammen sein. Ihm fällt dieser plötzliche Umschwung selbst auf, aber trotzdem hat es für mich nicht so richtig gepasst und war ein wenig unrealistisch.
Zitat Tanner : "Irgendetwas vollkommen Bizarres war anscheinend zwischen Samstagabend und heute Morgen geschehen, denn ich wollte eine Beziehung. Und zwar mit Andrea. Ich konnte nicht genau sagen, was das ausgelöst hatte. Ich war mir nicht mal sicher, wieso ich ausgerechnet eine Beziehung mit ihr wollte. [...] Wenn ich ehrlich war, wusste ich es doch. Andrea konnte genauso gut austeilen wie einstecken. Sie war klug. Wenn sie mich nicht gerade auf eine Palme brachte, war sie witzig."
Andrea dagegen ist schon länger in Tanner verliebt, hat aber auch aus bestimmten Gründen gemischte Gefühle gegenüber ihm. Wie auch der erste Teil wird aus der Sicht von Tanner und Andrea erzählt, so dass die Gefühle und Gedanken schön nachvollziehbar waren.
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout war wie gewohnt super, das Buch war sehr flüssig zu lesen.
Sobald die beiden dann in der Hütte im Urlaub sind, knistert es immer mehr zwischen ihnen, die Streitereien werden deutlich weniger und die spüren die starke gegenseitige Anziehungskraft.
Andrea fand ich als Protaginstin wirklich interessant. Sie hat viele Probleme, die sie belasten, die sie zu verdrängen versucht. Wenn es ihr schlecht geht, greift sie oft zu Alkohol und will damit ihre Unsicherheiten und Ängste verdrängen. Durch ihre Probleme hat sie auch ein gewisses Selbstwertproblem, dass sie denkt, sie hätte Liebe gar nicht verdient.
Zitat Andrea : "Doch ein Teil von mir wusste, wie dumm und gefährlich das hier war. Tanner behauptete, dass das, was zwischen uns war, ihm etwas bedeutete ... Aber das hieß noch lange nicht, dass Tanner auch bleiben würde, wenn er erst einmal mehr über mich herausfand. Ich wusste, dass er das nicht tun würde. Ich erwartete es auch nicht von ihm; sobald er ein wenig tiefer unter die Oberfläche geschaut hatte."
Tanner war mir auch gleich sympathisch. Ich fand es gut, wie er um Andrea gekämpft hat, nicht so schnell aufgegeben hat und auch sie mit ihren Problemen akzeptiert hat und ihr gleichzeitig damit auch helfen wollte. Ich hätte mir bei ihm nur charakterlich ein bisschen mehr gewünscht. Die Thematik mit seinem Vater und auch Tanners Rolle als Frauenheld, der erst keine Beziehung will, wurden meiner Meinung nach zu kurz angesprochen.
Die Handlung fand ich insgesamt gut gemacht und ein schöner zusätzlicher Aspekt war, dass Sydney und Kyler einige Auftritte in diesem Buch hatten, weil ich sie so gerne mag.

Fazit :
Das Buch hat mir gut gefallen, aber der Umschwung von Streitereien zu Wunsch nach einer richtigen Beziehung kam mir doch ein wenig zu plötzlich und wirkte leicht unrealistisch. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(106)

214 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

maybe someday, liebe, colleen hoover, maybe not, wg

Maybe not

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423717250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren …
(Klappentext)

"Maybe Someday" gehört zu meinen Lieblingsbüchern und deswegen habe ich mich auch sehr auf die Geschichte von Warren und Bridgitte gefreut.
Das Buch wird aus der Sicht von Warren erzählt und spielt zeitlich vor und zum Teil während von der Hauptgeschichte von Sydney und Ridge.
Warren fand ich von seinem Charakter her ganz interessant und mochte ihn auch, allerdings aber nicht so sehr wie Ridge. In seiner Art ist eher impulsiver, direkter und nachdem er Bridgitte begegnet ist, ist er gleich so sehr von ihrer abweisenden Haltung fasziniert und will ihr dann unbedingt näher kommen.
Zitat : "Verdammt, was ist nur los mit mir ? Ich laufe im Zimmer auf und ab auf der Suche nach einer Lösung. Sie kann nicht hierbleiben. Aber ich will, dass sie hierbleibt. Ich kann mir nicht das Bad mit ihr teilen, aber ich will auch nicht wirklich, dass sie das Bad mit jemand anderem teilt. Scheinbar bin ich da etwas egoistisch."
Er gibt nicht so schnell auf und möchte mit ihr richtig zusammen sein. Größtenteils steht die gegenseitige Anziehungskraft zwischen ihnen und die kleine Hass-Liebe im Vordergrund.
Bei Bridgitte fehlte mir ein bisschen die Verbindung. Ich fand es aber total gut, dass man mehr über sie und ihre Probleme erfahren hat, denn vorher wusste man kaum etwas über sie und wieso sie sich so gegenüber Warren, Sydney und Ridge verhalten hat. Und mir hat es gut gefallen, wie Warren einen gewissen positiven Einfluss auf sie hat und er darum kämpft, dass sie sich gegenüber ihm mehr öffnet.
Zitat : "Sie weicht zurück und schiebt mich von sich weg. Dann nimmt sie ihren Kaffee und geht ohne ein Wort in ihr Zimmer zurück. Ich lege den Kopf gegen eine Schranktür und seufze tief. Was habe ich getan ? Was, um alles in der Welt, habe ich mir da angetan ?"
Etwas vermisst habe ich aber den großen Twist, den man bei Colleen Hoovers Büchern sonst so kennt. Ich hätte mir doch, obwohl es nur eine kleine Novelle ist, ein paar Seiten mehr gewünscht.
Richtig gut gefallen haben mir die Streiche in diesem Buch. Das war sehr amüsant und die Streitereien von Warren und Bridgitte mochte ich gerne. Sie sind sich doch irgendwie ähnlich und passen mit ihrer jeweils temperamentvollen Art super zusammen. Und beide verhalten sich auch öfters in ihrem Umgang mit anderen Mitmenschen öfters mal eher unhöflich und frech, aber man mag sie als Leser trotzdem oder vielleicht gerade deswegen.

Fazit :
Eine schöne Zusatzgeschichte zu "Maybe Someday". Trotz der wenigen Seiten hatte ich mir aber doch ein klein wenig mehr erhofft.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(257)

463 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 157 Rezensionen

caraval, magie, spiel, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...
(Klappentext)


Im englischsprachigen Raum wird das Buch stark gehypt und hat mich extrem neugierig gemacht. Vorab kann ich auch schon mal sagen, dass ich diese Begeisterung sehr gut nachvollziehen kann.
Direkt fasziniert hat mich die Welt von Caraval und wie die Autorin sie beschrieben hat. Alles wirkt magisch, besonders und es gibt immer passieren unerwartete Dinge.
Zitat : "Der Himmel war schwarz und der Mond besuchte einen anderen Teil der Welt, als Scarlett den ersten Schritt auf dem Weg ging, der sie ins Innere von Caraval führte. Nur ein paar rebellische Sterne hielten ihr Posten über ihr und sahen zu, wie sie und Julian die Schwelle des schmiedeeisernen Tores überschritten und eine Welt betraten, die es für die meisten nur in verrückten Geschichten geben würde."
Scarlett ist charakterlich eine interessante Protagonistin. Eher vernünftig und wegen ihre gewalttätigen Vater ständig auf die Sicherheit ihrer Schwester und von sich bedacht. Sie will den Grafen, den sie noch nie getroffen hat, unbedingt heiraten, nur um ihrem Vater zu entfliehen. Als sie in Caraval angekommen ist, ist ihr Ziel zunächst, ihre Schwester zu finden und direkt danach die Insel wieder zu verlassen.
Gleich zu Beginn habe ich mir gedacht und gehofft, dass sie durch Caraval eine Charakterentwicklung machen wird und erkennt, dass sie ihre eigene Zukunft selbst bestimmen.
Im Gegensatz zu ihr handelt Tella eher impulsiv und schon mal kopflos, wirkt aufgeweckter unf fröhlicher, aber auch ein bisschen naiv. Bei ihr steht das Vernügen im Vordergrund und geht so ganz anders mit der Situation durch ihren Vater um.
Julian war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn man schnell merkt, dass er Geheimnisse hat und etwas verbirgt. Er wirkte eher undurchschaubar und man fragt sich als Leser die größte Zeit, was noch dahinter steckt. Ich mochte einfach seine Art, wie er Scarlett geholfen und ermutigt hat und fand, dass der Aspekt, dass man nicht alles ihn über ihn wusste, ihn so interessant gemacht hat.
Zitat : "Ich habe dich nicht eingeladen, damit du nur zusiehst. 
Doch Scarlett tat nicht einmal das. Gestern hatte sie die unglaublichsten Dinge gesehen, aber sie hatte sich die ganze Zeit von ihrer Angst leiten lassen. Sie rief sich in Erinnerung, dass ihr Vater nicht hier war. Und sie blieb nur für eine Nacht und sie würde es später bereuen, wenn sie sich so sehr einschüchtern ließ, dass sie nichts von alldem genießen konnte."
Das ganze Buch mit seiner Handlung hat mir richtig gut gefallen. Wie Scarlett nach Hinweisen sucht, welche Handel sie angeboten bekommt, um voranzukommen und was sie dafür hergeben muss. Die Nebencharaktere waren interessant gemacht und insgesamt Caraval und was passiert ist, war neu und innovativ und überzeugend umgesetzt. Es konnte mich mitreißen, fesseln und es gab immer wieder Dinge, die mich total überrascht haben und gegen Ende nochmal andere Blicke auf das Geschehen geworfen haben.
Der Schreibstil der Autorin war wirklich toll. Ich mochte sehr gerne, wie sie die Geschichte erzählt, wie sie die Welt und auch die Gefühle von Scarlett beschrieben hat. Für mich einer wichtiger Punkt, warum mir das Buch so gut gefallen hat.

Fazit :
Eine faszinierende und magische Welt von Caraval, die mich mit ihrer spannenden und mitreißenden Geschichte überzeugen konnte. Und mit einem tollen Schreibstil und interessanten Charakteren. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(442)

695 Bibliotheken, 32 Leser, 0 Gruppen, 138 Rezensionen

erin watt, paper prince, intrigen, royals, liebe

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Seit Ella Harper in die Villa der Royals gezogen ist, steht das Leben dort auf dem Kopf. Durch ihre aufrichtige, liebenswerte Art hat sie so manches Herz erobert – vor allem das von Reed. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter kann der attraktivste der Royal-Söhne echte Gefühle zulassen. Doch wie groß seine Liebe ist, merkt er erst, als es zu spät ist: Nach einem Streit verschwindet Ella spurlos. Und er trägt die Schuld daran. Seine Brüder hassen ihn dafür, doch er hasst sich selbst am meisten. Wird er Ella finden? Und wenn ja, wird er ihr Herz zurückerobern können?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Nachdem fiesen Cliffhanger von "Paper Princess" musste ich natürlich total gerne weiterlesen.
Richtig gut gefallen hat mir, dass es dieses Buch jetzt neben der Sicht von Ella, auch aus Reeds Sicht erzählt wird. Vorher konnte man ihn schlechter einschätzen und nun gibt es Einblicke in seine Gefühlswelt. Wie er genau gegenüber Ella empfindet und auch seine familiären Beziehungen zu den anderen Royals.
Zitat Reed : "Ich kann wirklich nicht sagen, ob sich diese Familie je von Moms Tod erholen wird. [...] Durch Ella war ich endlich ein wenig zur Ruhe gekommen. Jetzt fällt alles auseinander."
Mit Ellas Verschwinden merkt man als Leser ziemlich schnell, wie viel sie allein durch ihre Anwesenheit und ihre Art dort verändert hat. Und dass dadurch im Haus eine gewisse Leere geherrscht hat. Auch vor allem Eastons Reaktion war (neben Reed) interessant.
Ella mochte ich als Protagonistin genauso gerne wie schon im ersten Teil. Sie ist recht taff, lässt sich nicht alles gefallen, besonders nicht von Jordan und Brooke. Es war auch nachvollziehbar, warum sie geflüchtet war, Reed hat sie ziemlich verletzt und in der Welt der Reichen ist auf den ersten Blick doch nicht alles so toll, so dass sie ihr altes Leben dem irgendwie doch vorziehen würde.
Zitat Ella : "Als sich zum Beispiel Reed neben mich setzt, reagiert jede Zelle meines Körpers mit Glück, weil er sich an all die Gefühle erinnert, die er ihm entlockt hat. Und mein Herz schlägt höher beim Gedanken daran, dass er alle Risse dort mit Zuwendung und Wärme gefüllt hat, von der ich nicht mal wusste, dass sie in meinem Leben fehlten. Aber mein Verstand erinnert mich daran, dass dieser Junge grausam zu mir war."
Ich fand postiv und überzeugend, dass sie Reed erstmal die kalte Schulter gezeigt hat, weil sie nicht wieder von ihm verletzt werden wollte. Genauso gut, war dann aber auch Reeds Verhalten. Er gibt nicht so schnell auf, zeigt seine verletzliche Seite, erzählt von seinen Geheimnissen, was bei ihr trotzdem zunächst auf Abwehr stößt, da sie nicht sicher ist, ob sie ihm wieder vertrauen kann.
Die Handlung insgesamt gut, allerdings war es mir ein bisschen zu viel Drama. Es gibt Höhen und Tiefen bei den Royals und vor allem gegen Ende gab es viele actionreiche und erschreckende Momente und Situationen. Doch für meinen Geschmack leicht übertrieben oder zu viel. 
Was ich auch nicht unbedingt so toll fand, aber nur ein kleiner Kritikpunkt ist, der Umgang mit Gewalt. Aus Reeds Sicht war das Ganze noch verstärkt, weil er besonders in der Schule, andere durch seine Schläge zurechtweist. Das gab es schon im ersten Teil, hier war es jedoch verstärkt und ich hätte mir davon weniger gewünscht.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen war wieder toll, die Seiten flogen dahin und man wollte unbedingt wissen, was als Nächtes passiert.

Fazit : 
Ein guter zweiter Teil, der mich begeistern konnte, an manchen Stellen war es mir jedoch etwas zu dramatisch. Ich freue mich auf den dritten und finalen Teil. 

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(42)

62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

appalachian trail, wandern, usa, abenteuer, jugendbuch

The Distance from me to you

Marina Gessner , Katrin Behringer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 06.03.2017
ISBN 9783845816043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen.
Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht ...
(Klappentext)


Die Idee hinter der Geschichte, dass Kendra ganz alleine den Appalachian Trail wandern will, fand ich wirklich spannend und es war auch mal etwas ganz Neues.
Schon zu Beginn fiel mir aber leider eine Identifikation mit der Protagonistin recht schwer, einfach weil ich wahrscheinlich eher nicht vorstellen könnte, so eine "Reise" zu machen. Kendra ist stark auf die Natur fokussiert und freut sich eine gewisse Abgeschiedenheit und möchte sich auch selbst beweisen, dass sie diese Wanderung schaffen kann. Ich fand es aber gut, wie selbstständig sie dabei vorgegangen war und was für einem Ehrgeiz, einer Willensstärke und einem Durchhaltevermögen das gesamte Buch über gezeigt hat.
Zitat : "Kendra war stark genug, um einen Berg zu erklimmen, zu scheitern und es dann am nächsten Tag noch einmal zu versuchen. Sie war stark genug, um sich ausgehungert, verletzt und erschöpft durch die Wildnis zu kämpfen, egal wie viele Tage und Nächte es dauern würde."
Sam war ein recht interessanter Charakter, der schon viel durchgemacht hat und es wirklich bis jetzt nicht leicht hatte und auf sich allein gestellt ist. Es war nachvollziehbar, warum er ein wenig verschlossen ist und mit Kendra Zeit verbringen will, sich aber ihr nicht richtig öffnen will. Irgendwie war er mir aber trotzdem eher unsympathisch, er tat mir leid, aber von seinem Charakter her, mochte ich ihn insgesamt nicht so und er war öfters zur stur.
Was mir richtig gut gefallen hat, war wie die Autorin das ganze Erlebnis beschrieben hat. Wie viel Kendra allein körperlich durchmacht oder wie viel sie allein zum Überleben mit ihrem Rucksack hat. Und allgemein, wie eine solche Wanderung auf einem Trail, mit z.B. Schutzhütten und Ähnlichem, abläuft. Und ich fand es toll, dass Kendra die ganze Wanderung für sich selbst so viel gebracht hat. Es geht viel um Selbstfindung und mentale Stärke.
Kendra und Sam fand ich ganz süß zusammen. Durch ihre unterschiedlichen familiären Hintergründe, sie sind beide recht charakterlich verschieden und denken über manche Sachen ganz anders, was auch zu kleineren Streits führt. Es war schön, dass sie sich auf dem Trail gefunden haben und zusammen Zeit verbracht haben.
Zitat : "Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie nicht das Gefühl, irgendetwas erreichen zu müssen, sondern war einfach sie selbst. Unter einem blauen, wolkenlosen Himmel, umgeben von Bäumen, begleitet von einem Menschen, den sie in der Wildnis kennengelernt hatte, einem Menschen, den sie von ganzem Herzen liebte."
Das gewisse Etwas hat leider gefehlt, vor allem, weil sich das Buch größtenteils für mich zu sehr gezogen hat. Die Grundstory war gut, aber es ist auch zu wenig passiert. Es war mir insgesamt einfach zu ruhig und die Geschichte konnte mich dadurch nicht richtig mitreißen oder fesseln.
Der Schreibstil konnte mich dabei auch nicht hundertprozentig überzeugen, weil er doch zu langtamig war.
Kendra wandert den Trail und begegnet später Sam, die beiden verlieben sich einander, streiten sich aber auch. Erst auf den letzten 100 Seiten kam dann richtig die Spannung auf, als beide den Trail verlassen und auf eigene Faust weiter erkunden. Da wollte man als Leser unbedingt wissen, was als Nächstes passiert und es war erschreckend, was Kendra und Sam dann alles erlebt haben. Das Ende hat mir auch gut gefallen, es hat zu der Geschichte gepasst und war doch überraschend.

Fazit :
Das Buch war mir insgesamt leider zu langatmig und es konnte mich nicht fesseln. Die Idee dahinter fand ich aber gut und es interessant mal über eine solche Thematik zu lesen. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

freundschaft, liebe, krimi, humor, entführung

Digby #02. Zu cool zum Sterben

Stephanie Tromly , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789148101
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Ermittlungen gehen weiter! Monatelang kein Lebenszeichen und jetzt steht er wieder vor Zoes Tür: Digby. Zähneknirschend hilft sie ihm auch diesmal bei seinen Ermittlungen zum Verschwinden seiner kleinen Schwester Sally. Von jetzt auf gleich stecken beide mittendrin im reinsten Chaos. Aber Digby wäre nicht Digby, hätte er nicht bereits einen Plan. Zumindest so ungefähr. Außerdem läuft es ja sowieso nie genau nach Plan. Schon gar nicht zwischen ihm und Zoe.
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Der erste Teil konnte mich nicht komplett überzeugen, aber ich wollte trotzdem gerne den zweiten Teil lesen.
Es gibt einen größeren Zeitsprung nach dem Ende, denn Digby war fünf Monate lang verschwunden und taucht auf einmal jetzt wieder in der Stadt und in Zoes Leben auf. Er verhält sich dabei genau wie immer und spannt sie mit in seine Ermittlungen ein.
Meinen ersten Kritikpunkt hat ich dann leider mit der Protagonistin Zoe. Während Digby weg war, wollte sie unbedingt neue Freunde an ihrer Schule finden und um dazuzugehören. Der Grundgedanke war eigentlich ganz nachvollziehbar, aber ihre zwei neuen Freundinnen, Allie und Charlotte, wirkten total oberflächlich und besonders ihr Freund Austin. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum sie mit ihm zusammen war, und Zoe vor allem auch nicht so richtig. Das fand ich wirklich schade und auch nervig.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Zoe und Digby sind immer wieder in actionreichen und öfters gefährlichen Situationen. Doch es konnte mich nicht mitreißen, ich hätte mir Spannung gewünscht und dass es mich richtig fesseln würde.
Zitat : "»Was ist ?«, fragte ich. »Vielleicht bin ich nervös ?«, sagte er. »Ich habe keinen richtigen Plan im Kopf. Ich hatte mir immer vorgestellt, wir müssen nur rausfinden, wer es war, und es dann der Polizei erzählen.« »Naja, aber, wie du gesagt hast : Wir verfolgen sie einfach und gucken, wo wir landen«, sagte ich. »Du musst ja keinen fix und fertigen Plan haben.«"
Es gab auch wieder viele humorvolle Szenen und Unterhaltungen zwischen Zoe und Digby. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, es gibt wenige Beschreibungen und mehr Dialoge, und ließ sich sehr schnell lesen.
Digby war von seinem Charakter und seinem Verhalten genauso wie im vorherigen Teil. Er ist fokussiert auf die Suche nach seiner Schwester und kümmert sich währenddessen gar nicht so wirklich um seine Zukunft oder andere Dinge. Man sieht bei ihm dort auch seine verletzliche Seite, mit seinen Eltern, die sie sich nicht mehr richtig um ihn kümmern und nach Sallys Verschwinden auf sich allein gestellt ist. Das fand ich gut, aber er wirkte charakterlich doch recht blass. Was macht ihn daneben noch charakterlich aus ? Diese Thematik wurde im Buch auch ganz kurz angesprochen, trotzdem war es doch ein Kritikpunkt für mich. Ich hoffe, dass dazu mehr im dritten Teil kommt.
Zitat : "»Wie in alten Zeiten, Princeton, was ?« Er kletterte auf den Ast vor meinem Fenster. »Aber es sind nicht die alten Zeiten, stimmt's ?«  Seit er wieder da, wussten wir beide, dass etwas zerbrochen war, und jetzt waren wir zum ersten Mal bereit, es zuzugeben."
Die Liebesgeschichte war für mich leider zu vorhersehbar und recht offentsichtlich, vor allem nach dem was als Letztes im ersten Band passiert ist, und wie Zoe und Digby dann zueinander stehen.

Fazit :
Die Handlung hat mir ganz gut gefallen, aber es konnte mich nicht so mitreißen. Schade fand ich auch ein paar Aspekte bei den Hauptcharakteren.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(159)

283 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

liebe, abschiebung, new york, schicksal, the sun is also a star

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.
(Klappentext)


Der Einstieg in die Geschichte von dem gemeinsamen Tag von Daniel und Natasha in New York hat mir schon mal gut gefallen. Es wird aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt und so erlebt man als Leser mit, wie Daniel Natasha zum ersten Mal sieht und gleich fasziniert von ihr ist und sie dann unbedingt näher kennen lernen will.
Immer wieder gibt es aber auch kurze Kapitel, die aus einer ganzen anderen und teilweise ein wenig skurillen Art erzählt sind. Dabei gibt es z.B. die Geschichte von Natashas Vater oder einer Person, der die beiden an diesem Tag begegnen und auch von der Liebe oder Haaren.
Letztere waren mit wissenschaftlichen und geschichtlichen Infos, hatten dazu aber eine Verbindung zu den Hauptcharakteren.
Richtig gut gefallen hat mir, dass die Familie und deren Probleme große Bedeutung in diesem Buch hatten. Daniel hat von seinen Eltern eine Zukunft vorgegeben, die er überhaupt nicht einschlagen möchte und er hat keine gute Beziehung zu seinem älteren Bruder Charlie.
Zitat Daniel : "Ich schüttele ihr die Hand. Ich trage Anzug und Krawatte und schüttele ihr die Hand. Was bin ich ? Ein Banker ? Wer lernt ein hübsches Mädchen kennen und schüttelt ihr die Hand ? Charlie hätte irgendetwas Charmantes zu ihr gesagt."
Bei Natashas Familie steht die bevorstehende Abschiebung nach Jamaika im Vordergrund, aber vor allem das Verhältnis von Vater und Tochter leidet darunter sehr stark.
Daniel mochte ich als Protagonisten ganz gerne. Ich finde es cool, dass er Gedichte toll findet und selbst welche schreibt. Seinen Humor, seine ganze Art und mit seiner "Ernsthaftigkeit", wie Natasha es beschreibt. Es war auch gut dargestellt, wie sehr er darunter leidet, dass seine Berufswahl und sein Leben von seiner Eltern bestimmt wird. Was ich aber schade fand, dass seine Meinung über die Liebe und dabei seinem Versuch Natashas Herz zu gewinnen, übertrieben wirkte. Er beharrt immer wieder total auf darauf, dass sie beide füreinander bestimmt sind, und dass sie die große Liebe seines Lebens ist. Das fand ich zwar schön und romantisch, aber an einigen Stellen war es einfach zu viel.
Ein bisschen das gleiche Problem hatte ich auch mit Natasha. Sie war mir eigentlich gleich sympathisch, auch sie hat Humor und ich fand es gut umgesetzt, wie sie versucht mit der ganzen bevorstehenden Abschiebung umzugehen. Mir hat gut gefallen, wie begeistert sie von der Wissenschaft ist, aber gleichzeitig, hat sie wie Daniel, total an ihrer Meinung festgehalten. Es wirkte leicht verbissen, dass es für sie die große Liebe und auch Liebe auf den ersten Blick nicht gibt. Sie betrachtet alles wissenschaftlich und meint, dass man sie an einem einzigen Tag gar nicht verlieben kann.
Zitat Natasha : "Was ist, wenn sich das mit der Abschiebung alles in Wohlgefallen auflöst ? Wenn ich bleiben kannm wie soll ich ihn da finden ? Denn auch wenn ich mir noch so viel Mühe gegeben habe, so zu tun, als wäre da nichts zwischen uns, ist da etwas. Etwas Großes."
Schön fand ich dann aber, dass es bei Daniel und Natasha, jeweils eine Charakterentwicklung gegeben hat und ihre gemeinsame Begegnung ihr ganzes Leben verändert hat. Ich fand es auch gut, wie Rassismus thematisiert wurde und die Handlung konnte mich insgesamt überzeugen. Nur teilweise wirkten ein paar Zufälle oder kleinere Ereignisse an dem Tag schon etwas unrealistisch, das fand ich ein wenig schade.
Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und ich mochte es, wie sie die Geschichte erzählt.

Fazit :
Eine schöne und teilweise humorvolle Liebesgeschichte. Ich fand es gut, dass auch ernstere Themen angesprochen wurden, ich hatte aber dann noch kleinere Kritikpunkte.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(137)

331 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

fantasy, liebe, finsternis, jugendbuch, märchen

Königreich der Schatten: Die wahre Königin

Sophie Jordan , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 06.03.2017
ISBN 9783959670708
Genre: Fantasy

Rezension:

Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.
(Klappentext)


Als ich mit dem Buch angefangen habe, war ich gleich begeistert von dem tollen Worldbuilding. Alles in Dunkelheit, bis auf eine einzelnene Stunde - Mitterlicht -, riesige unheimlichliche Fledermäuse, die Kaninchen jagen und dann noch die Finsterirdischen, die für Angst und Schrecken sorgen. Mich hat die Welt auch während des gesamten Buches total fasziniert.
Zitat Luna : "Die Finsternis umspannte mein ganzes Leben. Sie drang in alles ein - eine tiefe, sickernde Schwärze, die in jeder Ritze und jeden Spalt brann wie zusammenlaufendes Blut. Außerhalb meines Turms war die Dunkelheit besonders undurchdringlich; wie Tinte floss sie dorthin, wo ich auf dem Balkon stand und dem Summen hungriger Insekten und Tiere lauschte."
Die Protagonistin Luna mochte ich sehr gerne. Sie wirkt unglaublich geschickt, ist selbständig und kein bisschen hilflos, auch wenn das andere von ihr denken. Und ich fand es gut, dass sie so kämpferisch ist. Was ein wenig schade war, dass sie, weil sie ihr ganzes Leben bis jetzt auf dem Turm gelebt hat, doch manchmal leicht naiv oder zu gutgläubig ist. Denn die Welt ist grausamer als sie dachte.
Fowler war mir zwar sympathisch, aber sein Charakter und dann die Liebesgeschichte fand ich leider zu klischeehaft. Er ist Einzelgänger, nur am das Überleben konzentriert und will keinen mehr an sich heranlassen, weil er schon viele geliebte Menschen verloren hat. Gegenüber Luna zeigt er sich am Anfang verschlossen und unnahbar. Im Verlauf des Buches entwickelt sich natürlich dann doch etwas zwischen ihnen. Und für Luna ist der dabei auch der erste Junge, dem sie je begegnet ist, und allein mit ihm auf der Reise zu sein (nur ihn als Verbündeten zu haben), ist für sie total neu.
Zitat Fowler : "Ich runzelte die Stirn. Sie war nun anders als das Mädchen, dem ich zum ersten Mal am Turm begegnet war. Alles sollte so geschehen. Hier draußen blieb niemand unberührt. Sie holte zu mir auf und ging neben mir weiter. Ich ersparte ihr meinen Blick. Ich streckte die Hand aus, als wollte ich sie berühren, hielt aber inne. Es bestand keine Notwenigkeit dazu."
Insgesamt fand ich die Liebesgeschichte zwar süß und schön, doch ich hätte mir irgendwie mehr Neues gewünscht.
Ich habe schon mal ein anderes Buch von der Autorin gelesen und fand dort auch ihren Schreibstil gut. Bei diesem Buch hat er mir aber irgendwie noch besser gefallen, die Geschichte war spannend, mitreißend und es ließ sich sehr schnell lesen. Und es war gelungen, dass Sophie Jordan aus der Sicht von Luna und Fowler erzählt.
Die Entwicklung der Geschichte und alles was Luna und Fowler unterwegs erleben, mit Gefahren, Angriffen und Hindernissen hat mir gut gefallen. Nur gegen Ende war es mir nicht überraschend genug, nach einem Ereignis hatte ich schon ein deutliches Gefühl, was als nächstes passieren würde und das fand ein wenig schade. Auf den allerletzten Seiten wurde es dann aber nochmal deutlich spannender und das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger.

Fazit :
Gelungener Auftakt mit einem tollen Worldbuilding. Ich fand die Liebesgeschichte aber ein bisschen zu klischeehaft.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(214)

445 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 106 Rezensionen

liebe, morgen lieb ich dich für immer, jennifer l. armentrout, rezension, kindesmisshandlung

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
(Klappentext)


Auf dieses Buch habe ich mich schon lange gefreut, es klang einfach richtig gut und die Bücher von Jennifer L. Armentrout sehr gerne. Die Thematik rund um Mallory und Rider und ihre Vergangenheit hatte ich nicht erwartet und die Umsetzung war dann umso besser gelungen.
Mallory ist eine schüchterne und ängstliche Protagonistin, die durch ihre Kindheit bei einer Pflegefamilie traumatisiert ist und bis vor kurzem nur zu Hause (bei ihren Adoptiveltern) unterrichtet wurde. Sie will aber mehr aus sich herauskommen und ihre Ängste ablegen und eine Highschool besuchen.
Erstmal finde ich sehr mutig und bemerkenswert von Mallory, dass sie diesen Schritt wagen will und ihr Leben in kleinen Schritten verändern möchte. Sie möchte "normaler" werden und will nicht mehr so unsicher sein, wenn sie mit anderen "fremden" Menschen spricht.
Zitat : "Ich ließ den Blick durch die Mensa wandern und wünschte, Rider würde auftauchen und mich wegbringen. Bei diesem Gedanken keimte sofort Hoffnung in mir auf. Ich atmete tief durch. Das war falsch - alles war falsch, die Hoffnung und dann dieses Gefühl der Bedürftigkeit in mir. Mich auf ihn zu verlassen, statt mein Leben selbst in die Hand zu nehmen - genau das wollte ich und brauchte ich nicht mehr."
Mir hat auch gut gefallen, wie Rider wie in ihr Leben tritt und wie schnell wieder eine schöne Vertrautheit zwischen den beiden da ist. Gleichzeitig möchte er sie immer noch beschützen, was Mallory aber mit der Zeit stört, weil sie alleine schaffen möchte.
Ich mochte Rider direkt gerne, man merkt gleich, wie sehr ihm Mallory am Herzen liegt und auch wie er sich für seine "Brüder" aus seiner Plegefamilie einsetzt. Er ist auch ein kleiner Bad Boy, bemüht sich kaum in der Schule, weil er denkt, dass es niemanden interessiert, schwänzt auch mal öfters und geht in seiner Freizeit gerne sprayen.
lch fand es toll, dass Mallorys Leben sich im Gegensatz zu früher deutlich verbessert hat. Mit Rosa und Carl, ihren Adoptiveltern, die sie über alle lieben, aber doch manchmal sie, ähnlich wie Rider, zu sehr beschützen wollen, und auch ihrer besten Freundin Ainsley, mit der sie über alles reden kann.
Die Liebesgeschichte insgesamt fand ich gut umgesetzt. Für Mallory ist ihre erste Verliebtheit noch total neu und auch hier ist sie leicht ängstlich, einfach weil sie nicht weiß, ob er genauso empfindet. Das war süß, vielleicht auch ein bisschen kitschig und vor allem schön.
Zitat : "Ich war verliebt ihn ihn. So viel wusste ich wenigstens. Dieses hoffnungsvolle Gefühl in mir, das jedes Mal in mir hochsteigt, wenn ich ihn sah - das war Liebe. Dass ich alles um mich herum vergaß, wenn ich bei ihm war - das war Liebe. [...] Die Tatsache, dass ich ... dass ich mich in seiner Gegenwart nicht verstellen musste, dass ich nicht perfekt sein musste oder mir Sorgen darüber machen musste, was er über mich dachte, weil er mich so nahm, wie ich war - das war Liebe."
Das Buch war etwas ruhigerer mit der Handlung, aber ich fand das genau angenehm, weil es super zu der Geschichte gepasst hat. Auch mit Blick auf die Vergangenheit der Charaktere, ihre aktuellen Probleme, ihre Entwicklung und der Sache mit Jayden. Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt toll und flüssig zu lesen.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen.

Fazit :
Eine tolle Geschichte rund um Mallory und Rider, die mich komplett überzeugen konnte. Es geht um die erste Liebe, das Überwinden von Ängsten und um Charakterentwicklung.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

146 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

fantasy, krieg, jugendbuch, alchemie, fluch

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 15.02.2017
ISBN 9783845817941
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Land ist in Aufruhr. Die Königin hat eine alte Legende entfesselt und den gefährlichen Schlafenden Prinzen nach vielen Jahrhunderten wieder zum Leben erweckt. Nun bringt er Krieg und Zerstörung zu den Menschen von Tregellian. Die junge Apothekerstochter Errin versucht verzweifelt, sich in diesen gefährlichen Zeiten über Wasser zu halten. Doch seit ihr Bruder Lief verschwunden ist, muss sie sich alleine um ihre kranke Mutter kümmern. Über die Runden kommt sie nur, weil sie verbotene Kräutertränke braut, die sie heimlich verkauft.
Als Soldaten sie und ihre Mutter aus ihrem Dorf vertreiben, gibt es nur einen, an den sich Errin wenden kann: den mysteriösen Silas. Ein junger Mann, der tödliche Gifte bei ihr kauft, aber nie verrät, wozu er sie verwendet. Silas verspricht, Errin zu helfen. Doch als ihr vermeintlicher Retter spurlos verschwindet, muss Errin eine Entscheidung treffen, die das Schicksal des Reiches verändern wird ...
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Von dem ersten Teil war ich nicht komplett überzeugt, aber ich wollte doch unbedingt weiterlesen und war auch gespannt auf die andere und neue Protagonistin Errin gespannt.
Der Anfang hat mir auch wirklich gut gefallen, es war interessant mit dem Dorf Almwyk, wo Errin mit ihrer Mutter lebt. Dabei der unheimliche Silas, der niemals seine Kapuze abzieht und dem sie ein wenig "befreundet" ist. Was ich ein wenig schade fand, dass Silas aber doch recht klischeehaft gewirkt hat. Denn er hat viele Geheimnisse vor ihr und will auf keinen Fall Gefühle gegenüber ihr zulassen, sie ist ihm aber doch irgendwie wichtig.
Zitat : "Während dieses ersten Mondes, als ich langsam, aber sicher begriff, dass Lief in ernsthaften Schwierigkeiten steckte und es nur noch uns beide gab - mich und das Ungeheuer, in das sich meine Muttter verwandelte -, es war Silas, der mich davon abhielt, verrückt zu werden. Er hatte die unheimliche Angewohnheit, immer dann aufzutauchen, wenn ich taumelnd an einem dunklen Abgrund stand, aus dem ich fürchtete, nie wieder herauszukommen."
Errin tat mir leid, weil sie es mit ihrer Mutter und Geldsorgen, es nicht einfach hat. Und sie hat den Tod ihres Vaters noch nicht ganz verarbeitet und macht sich Sorgen um ihren Bruder Lief. Aber leider hat sie mich auch doch wieder leicht genervt, weil sie öfters instinktiv und kopflos handelt. Ich finde es zwar schön, dass man merkt, wie wichtig ihr ihre Familie ist und das sie alles für sie tun würde und dabei auch mutig vorgeht. In manchen Situationen hätte ihr ein überlegteres Handeln mehr geholfen.
Doch mein größter Kritikpunkt bei ihr ist, dass ich das Gefühl hatte, sie erkennt manche Zusammenhänge zu langsam und verhält sich teilweise widersprüchlich. Sie weiß z.B. etwas über Alchemisten und ihre Fähigkeiten, glaubt bei ihnen, aber nicht mehr an ihre Existenz, aber sie hat einen klare Theorie darüber, was mit ihren Mutter zusammenhängt, was sie mit einer Sage zusammenbringt.
Ich fand das leider viel zu vorhersehbar. Als Leser hat man das Ganze viel schneller überblickt und dabei hatte man nur die gleichen Informationen wie Errin selbst. Und es war schade, dass ein großer Aspekt in der Geschichte und seinen Hintergrund sehr schnell klar wurde, einfach weil man den ersten Teil gelesen hat.
Zitat : "Ich verbringe die Zeit bis zum Abend damit, die verbliebenen Komponenten zu isolieren, finde ich aber nichts, was ich zweifelsfrei wiederkennen würde. Ich teste auf Basen und Säuren und destilliere eine winzige Menge, aber auch dabei erhalte ich keine brauchbaren Resultate."
Die Umsetzung mit dem Schlafenden Prinzen, den Golems und insgesamt Magie mochte ich gerne. Auch die Alchemisten und die Tätigkeiten der Herbalistin fand ich interessant und gut gemacht. Eigentlich fand ich die Handlung mit dem Schlafenden Prinzen, der nach Lormere auch Tregallan einnehmen will und dem Götterglauben der Lormerianer überzeugend. Es war spannend und mitreißend und oft actionreich, nur die Vorhersehbarkeit hat mich zu sehr gestört.

Fazit :
Eine gute Idee mit Alchemie, Magie und dem schlafenden Prinzen. Leider war es aber zu vorhersehbar und die Protagonistin hat mich teilweise genervt.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(334)

713 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

colleen hoover, liebe, nächstes jahr am selben tag, dtv, feuer

Nächstes Jahr am selben Tag

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423740258
Genre: Jugendbuch

Rezension:

New York – Los Angeles, und dazwischen die große Liebe
Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …
(Klappentext)


Ich liebe Colleen Hoovers Bücher und als mit dem diesem Buch endlich wieder etwas Neues von ihr erscheint, musste ich das natürlich unbedingt lesen.
Die erste Szene hat mir schon richtig gut gefallen, man lernt Fallon kennen, die Probleme mit der Beziehung zu ihrem Vater hat und wegen ihren Narben mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen hat. Ich fand es toll und bewunderswert, dass sie ihren Traum als Schauspielerin nicht aufgeben will und in New York einen Neustart versuchen will.
Ben mochte ich auch vom ersten Augenblick an sehr gerne und den Moment, wie die beiden sich zunm ersten Mal begegnen fand ich super. Er hatte etwas Besonderes und es war schön, dass Ben sie unterstützt hat und wie die beiden sich gleich total gut verstanden haben. Man merkt sofort, dass die beiden irgendwie zusammen gehören und auf einer Wellenlänge sind.
Fallon und Ben haben beide Humor, sind spontan und in gewisser Weise dabei auch mutig. Sie spüren, dass es zwischen ihnen knistert und lassen sich einfach darauf ein, den Tag gemeinsam zu verbringen. Trotzdem stellen sie ihren beruflichen Traum erstmal voran, bevor sie es zusammen als Paar versuchen wollen.
Zitat : "Fallon ~ »Wir sehen uns entweder am 9. November oder gar nicht«, bestätigt er. »Fünf Jahre lang. Bis wir dreiundzwanzig sind.«
Ich nicke und frage mich, ob er gerade das Gleiche denkt wie ich : Was, wenn die fünf Jahre um sind ? Aber diese Frage hebe ich mir lieber für einen anderen Tag auf. Wenn sich gezeigt hat, dass wir unseren verrückten Plan tatsächlich in die Tat umgesetzt haben."

Für mich gab es dabei auch gleich schöne und süße Highlightes, wie ihre Gespräche über Liebesromane, besonders "liebensromanwürdige Küsse" und spielerische Vergleiche mit den Typen aus Büchern.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von beiden Hauptcharakteren erzählt und das fand ich wirklich gut. Zu Beginn von jedem Abschnitt ist auch ein Zitat von Ben abgedruckt, was toll zu der Geschichte gepasst hat und man man dabei merkt, wie gut er mit Worten umgehen kann.
Der Schreibstil von Colleen Hoover war für immer top, sie hat es wieder geschafft eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, wo man als Leser total mitfühlt. Das Buch ist humorvoll und mit vielen einfach tollen Momente, aber auch Szenen, die herzzerreißend und traurig sind.
Zitat : "Ben ~ Gleichzeitig erleichtert es mich irgendwie, das alles zu hören, weil ich schon Angst hatte, sie könnte mich womöglich irgendwann im Laufe des Abends um den Verstand küssen und
davon überzeugen, dass wir füreinander bestimmt sind. Ich würde sie nämlich sofort festhalten und nie mehr loslassen, wenn sie auch nur das kleinste bisschen Interesse an mir zeigen würde - obwohl ich weiß, dass es absolut Letzte ist, was ich tun sollte."

Beide Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen, aber auch die Nebencharaktere wie Jordyn, Kyle, Amber oder ihre jeweilige Eltern sind wichtig für die Geschichte. Am erlebt Fallon und Ben zwar nur an einem Tag im Jahr, aber das allein reicht aus, weil es die Autorin schafft, charakterliche Tiefe und individuelle Facetten der beiden zu zeigen. Mir hat es gut gefallen, dass Ben oft einfach nur süß ist, wie er Fallon als "verflucht schön" bezeichnet und um sie kämpft.
Das Ende war wirklich gelungen und ich habe das Buch einfach nur geliebt. Große Leseempfehlung.

Fazit :
Ein weiteres Buch von Colleen Hoover, was mich komplett überzeugen konnte. Tolle Charaktere, berührende, herzzereißende, aber auch schöne und humorvolle Momente. 

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(109)

153 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

jugendbuch, convention, liebe, nerd, ana und zak

Ana und Zak

Brian Katcher , Ute Mihr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423650250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss
Bis Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teilnehmen wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.
(Klappentext)


Bei diesem Buch hatte ich eine süße und nerdige Geschichte erwartet, wo aber doch bei den Charakteren noch mehr dahinter steckt. Und das Buch hat mich dabei auch nicht enttäuscht.
Zuerst lernt der Leser Ana kennen, deren Alltag von ihren Eltern streng kontrolliert wird. Sie hat jeden Tag Aktivitäten, wie Bogenschließen oder das Quiz-Bowl-Team um ihren Lebenslauf zu verbessern. Dabei wirkt sie auf ihre Mitschüler nur wie eine Streberin, aber sie haben keine Ahnung davon, dass Ana überhaupt keinen Spaß daran hat und gar nichts in ihrer Freizeit machen kann, was sie gerne tun würde.
Zak dagegen interessiert sich hauptsächlich für Filme, (Rollen-)Spiele und seine geliebte Waschingcon. In der Schule ist er eher faul, interessiert sich nicht so sehr für seine Zukunft und hat Probleme mit seinem Stiefvater.
Bei der Quiz-Meisterschaft, kommen die beiden zum ersten Mal richtig in Kontakt und man merkt schnell, das Ana voller Vorurteile gegenüber Zak ist und ihn überhaupt nicht leiden kann. Er mag sie eigentlich und hofft, dass sie vielleicht mal irgendwann mit ihm ausgeht.
Zitat : "Aber ich sehe Ana dort drüben in der Schlange. Sie sieht verwirrt aus und ein bisschen missmutig. Für sie muss das alles ziemlich merkwürdig sein. Normalerweise hat sie alles so was von im Griff. Diese Sache mit ihrem Bruder bringt sie aber offenbar total durcheinander, und wenn ich ankomme und ihr den Tag rette, dann wäre sie vielleicht gerade genug dankbar ... um ... keine Ahnung, mit mir wie mit einem menschlichen Wesen zu reden."
Schließlich machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Clayton, der zu Con abgehauen ist und erleben dabei die verrücktesten Dinge. Auf dieser Con geht es um alles Mögliche zu Fantasy-und Science-Fiction mit viele Fanartikel, Vorträge, Wettkämpfe oder Autogrammstunden.
Während Ana und Zak dort sind spielt dann z.B. auch der Karten-Wettbewerb "Labyrinth der Monster" eine Rolle. Und durch die verschiedensten Situationen gibt es Leute, die es auf Ana und Zak abgesehen haben und sie verfolgen.
Wie auch es im Klappentext von dem Buch steht, kommen die beiden sich schließlich näher und merken, dass der andere vielleicht gar nicht so ist, wie sie ihn bisher gesehen haben. Ana meckert ständig nur an Zak herum, was total amüsant war, und hält ihn nur für einen Nerd, der ein "faules Großmaul" und ein Idiot ist. Zak dachte immer, Anas Leben wäre eher sorglos und er merkt, dass da etwas ganz anderes hintersteckt und lernt auch ihre schlagfertige und sarkastische Seite kennen.
Zitat Ana : "Mensch, ist dieser Typ eingebildet und nervig. Aber ich erinnere mich, was er da draußen durchgemacht hat. [...] Ich fange langsam an, keine besondere Abneigung gegen Zak Duquette zu haben. Tatsächlich fange ich langsam an, überhaupt keine Abneigung gegen ihn zu haben."
Ich mochte sehr gerne, wie das Buch mit der Geschichte und auch dem Zeitraum, wo es spielt, aufgebaut ist. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere erzählt und über jedem Kapitel sind Zeitangaben. Der Schreibstil des Autors war flüssig und oft humorvoll.
Richtig gut gefallen hat mir, wie sehr die beiden die gemeinsame Zeit verändert hat, weil ihnen der andere einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Probleme gegeben hat. Schön fand ich auch, dass Ana merkt, dass Zak gar nicht so ein Idiot ist, wie sie dachte und langsam anfängt auf der Con Spaß zu haben.

Fazit :
Eine süße, humorvolle und nerdige Liebesgeschichte, die mich begeistern konnte.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(765)

1.294 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 355 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …
(Klappentext)


Der Beginn des Buches hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich es auch schon teilweise ein wenig klischeehaft fand. Ellas Leben, bevor Callum Royal auftaucht, war überhaupt nicht toll, voller Geldsorgen, ohne richtige Mutter und komplett auf sich allein gestellt. Und dann kommt der Millionär, der ein typischer reicher Mann wirkt, der es gewohnt ist, das alle tuen was er sagt und eine gewisse Macht hat.
Zitat : "Vielleicht wird alles wieder etwas normaler, wenn ich mein eigenes Geld verdiene und ein paar richtige Freunde gefunden habe. Als ich früher von der Zukunft geträumt habe, habe ich dabei nicht an Limousinen, Paläste, fiese Mädchen und Designerabel gedacht. Das war viel zu weit entfernt von meiner Lebensrealität ..."
Trotzdem dieser Klischees mochte ich Ella als Protagonistin direkt gerne. Sie lässt sich nicht unterkriegen, ist taff und selbstbewusst. Sie tat mir gleichzeitig aber auch leid, dass sie schon so viel durchmachen musste und ich habe mich wirklich für sie gefreut, dass sie auch in Valerie eine neue richtig gute Freundin gefunden hat.
Irgendwie war es aber doch schon ein wenig unrealistisch, dass alle fünf Royal-Brüder total attraktiv sind und Ella gleich von ihnen fasziniert ist. Und es war auch nicht so schön, wie sie mit Ella umgegangen sind, voller Vorurteile und wollten sie gar nicht in der Familie akzeptieren. Dabei waren sie teilweise auch richtig fies und unfreundlich.
Aber relativ schnell merkt man, dass bei ihnen mehr dahinter steckt. Jeder, auch Callum, schleppt etwas mit sich herum, hat seine Probleme und wirken nicht komplett glücklich. Die Ansätze dahinter fand ich schon mal wirklich interessant und hoffe, dass man später noch mehr erfahren wird.
Am sympathischsten waren mir Easton und Reed, auch wenn ich sie sich in manchen Momenten doch dämlich verhalten haben, mochte ich sie irgendwie doch ganz gerne.
Zitat : "Es ist nämlich offensichtlich, dass Reed Royal Geheimnisse hat, von denen ich momentan noch keinen blassen Schimmer habe.
Aber das wird sich ändern. Ich werde es rauskriegen. Warum er alle so auf Abstand hält, warum er glaubt, ein schlechter Mensch zu sein, und warum zum Teufel er so tut, als wäre da nichts zwischen uns - obwohl wir es beide doch besser wissen."

Die Entwicklung der Liebesgeschichte fand ich eigentlich gut, nur hatte ich am Ende das Gefühl, dass die beiden Charaktere anders über die Situation denken, und Ella ziemlich schnell die große Liebe sieht, er sich aber noch gar nicht richtig gegenüber ihr geöffnet hat. Aber deswegen bin ich umso mehr gespannt, was in den anderen beiden Teile passieren wird.
Besonders gut fand ich den Schreibstil des Autorenduos, Elle Kennedy, die mich schon mit zwei Büchern begeistern konnte, und Jen Frederick. Er war sehr flüssig zu lesen und schön humorvoll.

Fazit :
Etwas zu klischeehaft, aber ein wirklich gutes Buch in der Welt der Reichen, wo bei den Charakteren aber auch noch deutlich mehr dahinter steckt. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(108)

271 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

alexander der große, fantasy, magie, antike, jugendbuch

Schattenkrone - Royal Blood

Eleanor Herman , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2017
ISBN 9783841422309
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ...
Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.
Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.
Wem kannst du trauen?
Und was ist am Ende stärker?
Das Schicksal?
Magie?
Oder deine Feinde?
(Klappentext)


Die Idee hinter dem Buch, mit der Geschichte von Alexander dem Großen in einem Fantasy-Buch mit Magie und Kämpfen, klang für mich richtig spannend und ich wollte es unbedingt lesen, auch wenn ich mich sonst gar nicht so für Geschichte interessiere.
Den Anfang mochte ich wirklich gerne, es war überraschend, dass mehrere Charaktere die Hauptpersonen sind, und das Buch aus ihren Sichten mit den jeweiligen Schauplätzen erzählt wird.
Es dreht sich also nicht alles um Alex und Kat, sondern auch sein bester Freund Heph, seine Halbschwester Cyn, die große von Kat - Jacob, und die persische Prinzessin Zo.
Zitat : "Als er Katerina zum ersten Mal gesehen hat, lädiert und schmutzig vor der Arena, da wusste er, dass sie anders war. Aber gut anders oder gefährlich ? Das war auch der ursprüngliche Grund, weshalb er sie in den Palast einlud : Er wollte herausfinden, warum dieses Dorfmädchen anders war, als alle Menschen, die er kannte. Noch immer hat er keine Ahnung, aber er fühlt sich auf eine Art mit ihr verbunden, wie er es noch bei niemandem sonst gefühlt hat, nicht einmal mit Heph."
Das hat mir eigentlich gut gefallen, aber nach jedem Kapitel musste man sich erst mal neu zurechtfinden, es tauchen immer wieder neue Nebencharaktere auf, und insgesamt konnte mich der Schreibstil leider nicht überzeugen. Ich kam nur sehr langsam in dem Buch voran, obwohl ich die Handlung und ihren Verlauf spannend fand. Das fand ich total schade, weil ich auch keinen richtigen Lesefluss hatte und das Buch für mich nicht ganz so mitreißend und fesslend war, wie es vielleicht hätte sein können. Der Schreibstil war aber schön bildlich und es war mal etwas anderes, dass es im Präsens geschrieben war.
Die Handlung hatte für mich wirklich gute und interessante Aspekte, die Liebesgeschichte von Jacob und Kat war zunächst recht süß, aber hat ein großes Problem, das zwischen ihnen steht. Ich mochte auch Alex ursprüngliches Ziel, eine bestimme Quelle zu finden, um sein hinkendes Bein zu heilen und seinen Wunsch nach Anerkennung bei den wichtigen Leuten in Makedonien als der Thronfolger. Auch Zos Geschichte oder Cyns Vorhaben fand ich eigentlich gut gemacht.
Zitat : "Aber sie konnte es nicht. Natürlich konnte sie es nicht. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen - sie mag zwar nicht so ganz abenteuerlich und folgenreich sein wie die Alexanders, aber sie muss sie ebenso dringend zu Ende bringen."
Leider habe ich den größten Kritikpunkt bei den Charakteren selbst. Denn sie nur oberflächlich und bei allen fünf Protagonistin fehlt die charakterliche Tiefe. Jeder zeichnet sich nur durch sein großes Ziel aus : Macht, Rache oder Liebe. Andere Charakterzüge, mehr Gefühle und Eigenschaften werden nicht beschrieben. Hier wurde leider viel Potenzial verschenkt. Ich fand zwar keinen der Charaktere richtig unsympathisch, aber ich hätte sie einfach gerne besser kennengelernt.
Auch die Hauptthematik mit der Magie fand ich in der Idee gut, aber zwischendrin war sie zu wenig präsent und zu sehr am Rande. Zwischendrin gabe es auch schon mal kleinere Momente, die ich ein wenig seltsam fand, weil es irgendwie nicht so richtig gepasst hat und mehr Erklärungen gut gewesen wären.
Auch wenn ich meine Kritikpunkte an dem Buch habe, gebe ich dem zweiten Teil definitiv noch eine Chance, vor allem, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit :
Eigentlich eine spannende und interessante Geschichte, aber leider waren die Charaktere sehr oberflächlich und der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen.

  (3)
Tags:  
 
363 Ergebnisse