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309 Bücher, 175 Rezensionen

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336 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, dark fantas, dystopie, verlag loewe

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

young adult, liebe, new adult, newadult

Im nächsten Leben vielleicht

Mia Sheridan , Uta Hege
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2017
ISBN 9783492309431
Genre: Liebesromane

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(235)

563 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 148 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

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(401)

795 Bibliotheken, 39 Leser, 2 Gruppen, 191 Rezensionen

erotik, calendar girl, audrey carlan, liebe, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

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(879)

1.757 Bibliotheken, 29 Leser, 5 Gruppen, 258 Rezensionen

dystopie, fantasy, liebe, amy ewing, das juwel

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

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126 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, umzug, postkarten, liebesgeschichte, reise

Dich immer wiedersehen

Jennifer E. Smith , Ingo Herzke
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551556592
Genre: Jugendbuch

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(185)

752 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

mondprinzessin, mond, liebe, ava reed, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...
(Klappentext)


Was mir gleich neben dem wunderschönen Cover aufgefallen ist, dass das Buch innen auch fantastisch illustriert ist und zu Beginn jeden Kapitels gibt es einen Spruch oder ein Zitat, der ein bisschen etwas von einer Weisheit hat. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Lynn erzählt, aber ab und zu gibt es ein Kapitel aus der Sicht des männlichen Protagonisten.
Lynn als Protagonistin war mir direkt sympathisch, dennoch tat sie mir am Anfang erstmal nur Leid. Denn sie wurde und wird immernoch in dem Waisenhaus schlecht behandelt, hat keine richtigen Freunde und ihr Leben wirkt eher traurig und einsam.
Zitat : "Heute schimmert der flache Boden des Daches leicht, der Mond erleuchtet den rauen Belag vollkommen. Es ist, als würde ich die Sterne nicht nur ansehen, sondern zwischen ihnen sitzen, einer von ihnen sein. Am Tag ist die Welt hektisch und unruhig, in der Nacht steht sie still und erholt sich - sie kommt zur Ruhe - und ich mit ihr."
Gut gefallen hat mir dabei dann, dass durch ihre Rettung und der Erkenntnis, dass sie eine Prinzessin auf dem Mond ist, sich ihr Leben zum Guten wendet.
Ihre Reaktionen auf die großen Veränderung in ihrem Leben und den vielen Details über ihr Leben und ihre Zukunft fand ich gut nachvollziehbar und verständlich.
Ein wirkliches süßes und niedliches Detail waren die Schutzgeister, die bei jedem Sternenkind mit der Volljährigkeit auftauchen und ihre treuen Begleiter sind. Es war vor allem schön zu sehen, wie Tia Lynn als ihr Schutzgeist sie glücklicher macht und dass Lynn endlich jemanden hat, dem sie sich anvertrauen kann.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich besonders gerne. Weil Geschichte war sehr bildhaft beschrieben war und sich angenehm und flüssig lesen ließ. Auch die erschaffene Atmosphäre hat gut dazu gepasst.
Schön und auch süß waren immer wieder die Szenen zwischen Juri und Lynn. Er hat eine freche Seite und provoziert sie öfters ein wenig, wodurch sie aus ihrer Reserve gelockt wird und sich mehr öffnet. Man hat gleich gemerkt, wie gut die beiden zusammen passen würden und ein Pluspunkt war dabei noch, dass sie zusammen trainieren und Lynn eine kämpferische Seite von sich zeigt.
Zitat : "Wir haben uns angeschrien und stehen völlig außer Atem voreinander. [...] Juris Worte dringen langsam zu mir durch und ich beginne zu begreifen, was er da gerade gesagt hat. Ich bin nicht mehr allein. Es gibt da jemanden, der sich um mich sorgt. Meine Augen brennen ganz komisch und mein Finger pikt weiterhin Juris Brust."
Den Aspekt mit den Prinzen fand ich interessant und amüsant und es hat für mich gut dazu gepasst. Hier erfährt der Leser auch noch mehr über die verschiedenen Planeten, Traditionen und gesellschaftliche und königliche Sitten.
An manchen Stellen hätte ich mir insgesamt mehr Ausführungen von bestimmten Aspekten gewünscht, z.B. war ein Konflikt meiner Meinung nach zu kurz behandelt worden, und ein paar Seiten mehr wären vielleicht für die Geschichte besser gewesen. Nicht gestört hat mich, dass es nicht unbedingt komplett neu wirkte, aber kleinere Details waren mir dann doch zu klischeehaft.
Was mir leider nicht so gut gefallen hat war das Ende der Geschichte. Ich kann verstehen, was die Autorin damit bezwecken wollte. Aber ich fand es trotzdem irgendwie schwierig und nicht so hervorragend gelöst.

Fazit :
Eine schöne und süße Geschichte, die gut gefallen hat und der Schreibstil war super. Aber ich hatte auch ein paar kleinere Kritikpunkte.

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(37)

77 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

kalifornien, museum, jenn bennett, surfen, liebe

Annähernd Alex

Jenn Bennett , Claudia Max
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551560353
Genre: Jugendbuch

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(65)

286 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, hexenjäger, liebe, witch hunter

Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423761512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was bleibt der gefürchteten Hexenjägerin Elizabeth Grey, nachdem sie ihr Stigma und damit ihre magische Unverwundbarkeit verloren hat? Ihr Kampfgeist. Und ihre Liebe. Doch nicht alle trauen der ehemaligen Gegnerin. Und was hat John, der Heiler, gewonnen, nachdem die Kraft des Stigmas auf ihn übergegangen ist? Sein Leben. Und eben jene Unverwundbarkeit. Aber diese Kraft verändert ihn. Und schon bald erkennt Elizabeth ihn kaum wieder. Denn seine neue Macht treibt ihn in den tobenden Krieg. Wird Elizabeth John vor dem Sog des Stigmas schützen können? Ohne ihre einstige Stärke, aber mit dem Mut der Verzweiflung?
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus dem vorherigen Band bezieht.

Der Beginn diesen zweiten Bandes hat mir gleich gut gefallen. Nach dem Kampf gegen Blackwell und dem Verlust ihres Stigmas hat Elizabeth einige Probleme : Ein Plan erschaffen um Blackwell zu stürzen und ihre neue Situation und ohne ihr Stigma.
Zudem wurde es auch direkt spannend, als die Anhörung vor dem Rat über ihr Schicksal und ihre früheren Taten als Hexenjägerin ansteht.
Richtig gut gefallen hat mir die Darstellung des Konflikts zwischen John und Elizabeth. Die Übertragung des Stigmas hat einiges verändert und beide haben unterschiedliche Vorstellungen, welche Rolle der anderen im weiteren Vorgehen gegen Blackwell spielen soll, weil sie in Sorge um das Leben des anderen sind.
Zitat : "John dagegen weicht seinem Blick aus, während er gleichzeitig meinen einzufangen versucht. Zwischen uns hängt immer noch der Nachhall unseres Disputs : Ich will kämpfen. John will nicht, dass ich es tue. [...] Ich will nicht, dass John kämpft. John ist wütend auf mich, aus Gründen, die ich nachvollziehen kann, und ich bin wütend auf ihn, ohne zu wissen warum."
Dabei mochte ich auch, wie die Autorin das Ganze weiter umgesetzt und zu einem großen Teil der Handlung gemacht hat. Elizabeth hat Identifikationsprobleme ohne zusätzliche Kraft und Stärke im Kampf und hier fand ich ihren Ehrgeiz ihre Fähigkeiten ohne diese neu zu erlernen, wirklich bewundernswert und ein übereugender Aspekt in der Geschichte.
Skyler und Fifer waren wieder coole Nebencharaktere und auch Keagan und Malcolm hatte interessante Charaktereigenschaften.
Die Thematik mit den Wiedergängern hat mir im Zusammenhang von der Story gut gefallen und dass sie eine größere Bedeutung als im ersten Teil hatten und durch ihre Anwesenheit viele Situationen verbessern oder verschlechtern konnten.
Zitat : "Ich hole tief Atem. In mir tobt eine Schlacht zwischen dem, was ich weiß, und dem, was ich nicht weiß, bis alles in Trümmern liegt und ich gar nichts mehr weiß."
Zwischendrin war für mich persönlich das Buch etwas zu ruhig und nicht so viel passiert ist. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte zu wenig vorangekommen ist und die Spannung hat leider auch dann ein bisschen gefehlt. Erst als der endgültige Kampf immer näher gerückt ist und die Vorbereitungen nicht mehr im Vordergrund standen, war es wieder fesselnder und mitreißender.
Insgesamt aber eine empfehlenswerte Reihe, die ich gerne mochte.

Fazit :
Gelungener Abschluss der Reihe mit guten Konflikten und Problemen, aber ich fand die Geschichte leider in der Mitte zu ruhig und zu wenig actionreich.

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(35)

83 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

m.leighton, heyne, sexy, bad boy, love

All The Pretty Lies - Erkenne mich

M. Leighton , Ursula C. Sturm , Julia Flynn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453419254
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Nichts in ihrem Leben hätte Sloane und Hemi darauf vorbereiten können, was sie miteinander entdecken: Besessenheit und Verstörung, Liebe und Besitzergreifen. Doch was sie vergeblich suchen werden, ist eine Zukunft. Bisher nimmt es keiner von beiden mit der Wahrheit genau. Und schon bald müssen sie feststellen, dass der Teufel im Detail steckt. Im Detail und in den Lügen. Wie weit werden zwei Menschen für die Liebe gehen?
(Klappentext)


Ich hatte mich bei diesem Buch eine schöne New-Adult-Story erwartet, aber leider hat es mich nicht überzeugen könnten.
Die ersten paar Seiten waren eigentlich recht interessant, man lernt die Protagonistin Sloane kennen, die sich ihr erstes Tattoo für den Beginn eines neues Lebensabschnitts stechen lassen will und in dem Studio lernt sie dann den Tatowierer Hemi kennen.
Eines meiner größten Probleme in dem Buch war dann leider, dass ich Sloane überhaupt nicht mochte und auch nicht wie sie sich verhalten hat. Sie erzählt gleich zu Beginn, dass sie unbedingt freier sein möchte, ihr Leben genießen will und mit dem Gedanke, man lebt ja nur einmal. Ihre Umsetzung dessen fand ich aber viel zu übertrieben, es wirkte oft trotzig. Sie möchte vieles jetzt tun, weil ihre drei großen Brüder und ihr Vater ihr keine Freiheiten gegeben haben und sie in allem beschützen wollten.
Zitat Sloane : "»Ich fühle mich, als wäre mein bisheriges Leben lang in einer Muschel eingeschlossen gewesen. Jetzt endlich, nach all den Jahren, werde ich sie aufbrechen und meine Flügel ausbreiten.«"
Viele ihrer Entscheidungen waren für mich in dem Ausmaß nicht nachvollziehbar und auch wie sie unbedingt mit Hemi schlafen möchte und von ihrer besten Freundin, die mir noch unsympathischer war, dazu auch noch angestachelt wird, war einfach nicht mehr schön. Auf mich wirkte Sloane viel zu oft naiv und unüberlegt, der Gedanke dahinter war gut, die Umsetzung jedoch nicht.
Der Aspekt der mit ihrer Vergangenheit zu tun hat und auch immer noch in ihrer Gegenwart präsent ist, war leider in meinen Augen deutlich vorhersehbar.
Dazu kam leider noch, dass ich auch den männlichen Hauptcharakter nicht wirklich mochte. Er ist nur auf sein eines Ziel fixiert, was man erst später erfährt, und will nichts mit Sloane anfangen, tut es dann aber doch und hat dabei noch einige Geheimnisse vor ihr und öffnet sich ihr gegenüber nicht.
Zitat Hemi : "Ich bin nur aus einem einzigen Grund hier, und Sloane stellt genau die Art von Ablenkung dar, die ich jetzt gerade nicht brauchen kann. Und obwohl mir das sonnenklar war, habe ich mich trotzdem mit ihr eingelassen."
Wirklich überzeugend war die Handlung insgesamt im Weiteren eher nicht. Den Konflikt und was dahinter steckte, war nicht so gut rüber gebracht und gegen war die Geschichte oft zu dramatisch und kitschig.
Den Schreibstil fand ich ganz okay, manche Szenen hätten meiner Meinung schöner beschrieben werden können und er hatte nichts besonderes, was mir noch im Gedächtnis geblieben ist.
Was mir gut gefallen hat, war der Aspekt der Kunst in dem Buch. Denn Tattoos und Zeichnen haben öfters eine größere Rolle gespielt, das war interessant und mal etwas anderes.

Fazit :
Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, die Charaktere waren mir total unsympathisch und die Handlung hatte auch ihre Schwächen. 

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(74)

200 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, colleen hoover, daniel und six, finding cinderella, teenage

Finding Cinderella

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717144
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinzen. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky – und es ihn trifft wie einen Blitzschlag.
(Klappentext)


Die erste Szene mit der Begegnung zwischen Daniel und seiner "Cinderella" in einer Putzkammer fand ich schon sehr gelungen und es war gleich etwas Besonderes. Auch vor allem deswegen, wie die beiden in dieser ungewöhnlichen Situation sich zueinander verhalten haben und was dieser Moment mit ihnen im Nachhinnein mit ihnen gemacht hat.
Daniel war mir als Hauptcharakter gleich sympathisch, ich mochte seine lockere Art, seinen Humor und auch seine Angewohnheit anderen Leuten Spezialnamen zu geben, wie Sky "Wonder Woman".
Richtig gut gefallen hat mir, dass man direkt bei dem ersten Treffen von ihm und Six merkt, dass sie auf einer Wellenlänge sind und dass es zwischen ihnen schon knistert.
Zitat : "Bei jeder anderen hätte ich jetzt sofort die Flucht ergriffen. Aber mit Six ist alles anders. Sie stößt mit jedem Satz, der über ihre Lippen kommt, alles um, was ich je über mich selbst zu wissen geglaubt habe."
Auch Six mochte ich gerne, nach außen hin wirkt sie nicht wie ein typisches Mädchen, ist schlagfertig und spontan. Sie ist für Spaß zu haben und gemeinsam mit Daniel hat das Buch dadurch an ein paar Stellen sehr humorvolle Momente. Schön war dabei ebenfalls zu sehen, wie ehrlich die beiden sich gegenüber dem anderen in ihren Unterhaltungen geben und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt.
Zitat : "Das ist die Realität. Aber in unser unvollkommenen Realität verlieben Menschen sich nicht so, wie wir uns verliebt haben. Sie entwickeln nicht so tiefe Gefühle für jemanden, den sie kaum kennen."
Überzeugend fand ich auch die Darstellung des problematischen Aspekts und des Konflikts, die Handlung hat mir insgesamt einfach total gut gefallen und alles hat super gepasst. Und es hat mich ehrlich positiv überrascht wie intensiv und vielschichtig die Geschichte auf so wenigen Seiten war.
Der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt toll und konnte die Gefühle der Charaktere berührend herüberbringen und war an anderen Stellen wiederum schön amüsant und humorvoll.

Fazit :
Schöne und berührende Liebesgeschichte, die mich auch mit ihrer eher geringeren Seitenzahl, sympathischen Charakteren und gutem Humor überzeugen konnte.

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(40)

137 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

märchen, aschenkindel, cinderella, aschenputtel, deutsches märchen

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

Rezension:

Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt …
Eine Geschichte, die verzaubert: Der Gewinner des Kindle Storyteller-Awards 2016
(Klappentext)


Bislang habe ich noch nicht viele Märchenadaptionen gelesen und habe mich sehr auf diese Neuerzählung von "Aschenputtel" gefreut.
Den Beginn fand ich schon gleich gut gelungen, denn es gab zunächst eine amüsante Diskussion zwischen der Protagonistin Claerie und ihrer guten Fee über den Ball des Prinzen. Hier wurde auch direkt deutlich, dass Aschenkindel, wie sie von ihrer Stiefmutter und Stiefschwestern genannt wird, ihren eigenen Kopf hat, schlagfertig bei Streitereien ist und kein Interesse daran hat den Prinzen zu heiraten.
Sie kam damit sympathisch rüber und ich mochte ihre etwas andere Art. Der Leser lernt auch viel über ihren Alltag kennen, der fast nur durch Putzen und Kochen besteht. Das findet sie zwar nicht unbedingt wirklich toll, gleichzeitig mag sie ihre Arbeit aber auch ein wenig, was sie aber nicht nach außen zeigt. Sie möchte sich auch nicht wirklich eingestehen, dass Ballkleider doch ganz toll und schön sein können.
Zitat : "Ich rutsche auf den Knien herum, um den Boden zu putzen, balanciere auf Stühlen und Leitern, um die Regale und Deckenleuchter von Spinnenweben zu befreien, erledige Botengänge im Dauerlauf, spurte in den Keller, um frische Vorräte heraufzuholen, die dort auf Eisschollen lagern, und serviere meinen Schwestern den Tee im dritten Stock."
Was ich leicht gewöhnungsbedürftig fand, waren die Namen der Charaktere, wie Kanickla, Wipold, Gworrokko oder Pompi. Sie waren schon etwas schräg und ausgefallen, aber es hat mich jedoch nicht so sehr gestört, dass es Einfluss auf meine Bewertung der Geschichte hat.
Die erste Begegnung mit Yspér mochte ich gerne, es war humorvoll und man hat gleich gemerkt, dass es kleine Hass-Liebe entsteht. Die hat sich dann im weiteren Verlauf auch nochmal öfters gezeigt, was echt witzig ist, wenn die Charaktere sich verlieben, aber trotzdem in manchen Dinge völlig verschiedenen Ansichten haben, über die sie sich streiten und störrisch reagieren.
Zitat : "Was tue ich hier ? Ich küsse einen wildfremden Jungen, während ich unerlaubterweise im Königschloss herumspioniere! Will ich heute mein Leben für alle Zeit runieren ?"
Mein Lesen merkt der Geschichte merkt man auch, dass es definitiv an einem Märchen und der Art, wie solche erzählt werden, orientiert ist, es aber gleichzeitig mit einer großen Portion Humor nimmt. Wie, dass sich Ypsér und Claerie relativ schnell verlieben oder das man manche Handlungelemente erahnen kann. Da ich mir dessen beim Lesen aber bewusst war, hatte mich es nicht gestört. Insgesamt fand ich die Umsetzung der Märchenelemente gelungen und kreativ und einfallsreich umgesetzt. Dazu passte darüber hinaus der Aufbau der Welt, die die von der Autorin geschaffen hat, mit Elementen wie Zauberei oder mehreren Königreichen gut. Der Schreibstil konnte dies schön rüberbringen, das Buch ließ sich sehr schnell und flüssig lesen und der Humor war auch toll.
Im Großen und Ganzen für mich eine gelungene Märchenneuerzählung und ich bin froh, dass es noch einen Folgeband geben wird, weil die Geschichte doch relativ kurz war.

Fazit :
Überzeugende und humorvolle Märchenadaption, die mir ein paar tolle Lesestunden beschert hat. 

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(84)

212 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

the mistake, elle kennedy, liebe, new adult, piper

The Mistake – Niemand ist perfekt

Elle Kennedy , Christina Kagerer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492308670
Genre: Liebesromane

Rezension:

College-Eishockey-Star Logan ahnt nicht, dass er die richtige Frau am falschen Ort trifft, als er sich eines Nachts im Zimmer irrt und aus Versehen bei Grace im Bett landet. Das erste Kennenlernen verläuft dementsprechend verheerend. Trotzdem geht ihm dieses hübsche, scharfzüngige Mauerblümchen fortan nicht mehr aus dem Kopf. Irgendwie muss er es schaffen, dass sie ihm eine zweite Chance gibt. Schade nur, dass Grace nicht vorhat, auf seine Annäherungsversuche einzugehen – wobei es ihr durchaus Spaß macht, diesem selbstverliebten Frauenheld dabei zuzusehen, wie er es immer wieder bei ihr versucht.
(Klappentext)


Nachdem mir "The Deal - Reine Verhandlungssache" so wahnsinnig gut gefallen hat, musste ich unbedingt dieses Buch lesen.
Der Einstieg war gleich wieder gut, der Leser lernt Logan näher kennen, der schon öfters in dem vorherigen Band aufgetaucht ist und auch sein Problem, dass er auf die Freundin seinen besten Freundes steht. Daraufhin die erste Begegnung mit der Erstsemesterin Grace war auch richtig gut gelungen, es war total witzig und amüsant, wie die beiden Charaktere sich dort verhalten haben und was sie jeweils über die jeweilige Situation denken.
Zitat Grace : "O Gott, ich bin so eine Träumerin, denn mich zu küssen ist wahrscheinlich so ziemlich das Letzte, an das er gerade denkt. Er ist hiergeblieben, um Stirb langsam anzuschauen, und nicht, um mit einer Studentin aus dem ersten Semester rumzuknutschen, die ihn vor einer Stunde noch mit Ted Bundy verglichen hat."
Denn das Buch wird aus der Sicht von Grace und Logan erzählt, was schön zu der Geschichte gepasst und mir gut gefallen hat. Und man merkt sofort, wie es zwischen ihnen knistert.
Grace als Protagonistin mochte ich ganz gerne. Sie schaut gerne Actionfilme, ist verknallt in Logan und redet viel, wenn sie nervös ist. Leider hat sie eine nicht ganz so tolle beste Freundin, mit der sie schon seit Jahren befreundet ist, die aber viel in der Freundschaft bestimmt, Grace nicht gut behandelt und sie eher in den Hintergrund schiebt. Damit hat mich Ramona schon ziemlich genervt und man hat mit Grace mitgefühlt, die ihren Platz an dem College dadurch noch nicht richtig gefunden hat.
Auch Logan war mir sympathisch, obwohl er vor der Begegnung mit Grace ein totaler Frauenheld ist und oft auf Partys geht. Es war echt süß, wie er sich um Grace bemüht und dabei nicht schnell aufgibt. Trotzdem war der Ärger von ihr auch defintiv berechtigt, weil sich Logan auch schon mal leicht dämlich verhält, was ihn aber auch menschlich wirken lässt.
Zitat Logan : "Es ist nach Mitternacht, und Grace hat sich immer noch nicht gemeldet. Ich habe ihr insgesamt drei Nachrichten geschrieben, und jetzt liege ich hier auf meiner Bettdecke, starre an die Decke und versuche das Bedürfnis zu ignorieren, ihr eine vierte Nachricht zu schicken. Drei Nachrichten grenzen an Verzweiflung. Vier wären einfach nur erbärmlich. Verdammt, ich wünschte, sie würde antworten."
Zudem hat er noch Probleme mit seiner Zukunft wegen seinem Vater und findet sich schon jetzt damit ab, seinen Traum nicht ausleben zu können. Diese Thematik war echt gut und authentisch dargestellt, es geht viel um Familie, Hilfe und Loyalität.
Toll fand ich auch, dass Garrett und oder Hannah, hin und wieder mal auftauchen, so was finde ich immer super.
Insgesamt konnte mich die Handlung auch überzeugen mit Kreativität, Humor und auch Konflikten. Der Schreibstil von Elle Kennedy war erneut top, oft witzig und das Buch ließ sich total schnell lesen.

Fazit :
Die Geschichte von Grace und Logan war einfach super. Schön, humorvoll und auch authentisch mit Problemen und Konflikten.

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(130)

294 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

weihnachten, jay asher, liebe, dein leuchten, jugendbuch

Dein Leuchten

Jay Asher , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2016
ISBN 9783570164792
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …
(Klappentext)


Das Buch hatte direkt einen guten Einstieg und der Leser erfährt gleich, welche Gefühle Sierra mit der Weihnachtszeit in Kalifornien verbindet. Sie freut sich auf die Zeit und auch darauf dort ihre beste Freundin Heather wieder zu treffen, vermisst aber gleichzeitig jedoch ihre beste Freundinnen in der Schule. Und vor allem, will sie sich nicht verlieben, weil sie Angst davor hat, dass ihr Herz gebrochen wird, weil sie nach Weihnachten den Ort wieder verlässt.
Zitat : "Nicht, dass ich vorhätte, jemanden hier zu daten, ob er nun für uns arbeitet oder nicht. Warum mein Herz an etwas hängen, das am Weihnachtsmorgen sowieso vom Schicksal auseinandergerissen wird ?"
Womit ich mich nicht komplett anfreunden konnte war der Schreibstil von Jay Asher. Er schreibt flüssig, aber doch recht einfach und ich hätte mir da etwas mehr gewünscht, was noch besser zu der Geschichte gepasst hätte.
Richtig gut gefallen hat mir die Bedeutung von Freundschaft in dem Buch. Einmal der Konflikt zwischen Rachel, Elizabeth und Sierra. Wo beide nicht wirklich begeistert davon sind, dass Sierra in der Weihnachtszeit nicht mehr da ist.
Und Heather, die in Kalifornien lebt, und die Sierra schon seit Jahren kennt. Sie war witzig sympathisch und die Sache mit ihrem Freund Devon war amüsant und hatte dabei noch ein wenig Tiefe. Zusätzlich gab es noch eine weitere Freundschaft, die teilweise sehr traurig war und die Umsetzung von dem Problem fand ich gut gelungen.
Zitat : "Wir halten uns noch ein bisschen länger an den Händen, stehen nahe beieinander. In diesem Moment fühle ich mich ihm näher als je irgendeinem anderen Jungen. Selbst wenn ich nicht lange hier bleiben werde. Obwohl ich nicht weiß, ob ich wiederkomme."
Sierra mochte ich als Protagonistin eigentlich ganz gerne. Man konnte ihr Gefühle über ihre Zeit dort nachvollziehen und vor allem ihre Charakterentwicklung fand ich überzeugend. Zwischendrin fand ich ein wenig schade, dass sie sich widersprüchlich verhält. Sie hat ein wenig Angst vor Caleb und ist verunsichert, verbringt aber trotzdem viel Zeit mit ihm. Es wirkte so als wüsste sie selbst nicht so genau, was sie fühlt und war für mich nicht so optimal für die Geschichte.
Am besten fand ich die Liebesgeschichte. Sie war schön und vor allem nicht zu schnell und die Vertrautheit zwischen den Charakteren hat sich erst mit der Zeit aufgebaut. Caleb war mir auch sympathisch, je näher man ihn kennen gelernt hat. Er hat liebe Seiten, mag weihnachtliche Traditionen und ihm sind andere Menschen, besonders seine Familie, sehr wichtig und das merkt man auch.

Fazit :
Ein gutes Buch für zwischendurch mit einer überzeugenden Liebesgeschichte und schöner weihnachtlicher Stimmung.

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(26)

69 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

weihnachten, auf den ersten blick, kurzgeschichten, reihen-bände, liebe

Auf den ersten Blick

Stephanie Perkins , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2016
ISBN 9783401601830
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Immer an Silvester sieht Mags ihrem besten Freund Noel dabei zu, wie er ein anderes Mädchen um Mitternacht küsst - doch dieses Jahr soll es anders ablaufen, beschließt sie. Der Junge Shy dagegen wird bei einem Schneesturm eingeschneit und findet unverhofft seine große Liebe hinter der nächsten Wohnungstür. Nachdenklich, verspielt, lustig und überraschend anders: Die zwölf Kurzgeschichten bestechen durch die verschiedenen, humorvollen Schreibstile und bieten eine bunte Mischung aus realistischen und fantastischen Geschichten.
(Klappentext)


1) Mitternächte - Rainbow Rowell
Die erste Kurzgeschichte hat mir gut gefallen. Sie war süß und die Hauptcharatere waren mir gleich sympathisch. Aber es war mir ein wenig zu klischeehaft. > 4 Sterne

2) Die Dame und der Fuchs - Kelly Link
Hier hat mir leider gar nichts gefallen. Der Schreibstil war nicht angenehm zu lesen, die Handlung war langweilig und vor allem gab es keine richtigen Zusammenhänge. Zu viele verschiedenen Themen, die nicht zusammen passten.> 1 Stern
Zitat aus "Engel im Schnee" : 
"Wir waren zwei Menschen, die zufällig während eines Schneesturms allein in einem Gebäude waren. Sobald der Himmel sich aufgeklart hatte, würde dieser merkwürdige kleine Traum, in dem wir festsaßen, wie weggewischt sein."

3) Engel im Schnee - Matt de la Peña
Diese gehört zu meinen liebsten aus der Sammlung. Sie war schön und auch mit einem ernsteren Thema traurig und die Geschichte war einfach toll rüber gebracht. Auch der Schreibstil hatte etwas ganz Besonderes. 
> 5 Sterne

4) Willst du mich finden, dann folge dem Polarstern - Jenny Han
Tolle Idee, die Umsetzung mochte ich auch gerne und es hatte eine schöne magische und weihnachtliche Atmosphäre. Irgendetwas hat mir dann aber doch gefehlt.
> 4 Sterne

5) Es ist ein Weihnachtswunder, Charlie Brown - Stephanie Perkins

Wunderschön und auch süß. Zwei schlagfertige Charaktere und die Themen mit Zukunftsproblemen und Weihnachtsbäume war richtig gut dargestellt.> 5 Sterne

Zitat aus "Willst du mich finden, dann folge dem Polarstern" : 
"Elfen. Elfen bewegen sich einfach, als wären sie von einer anderen Welt. Sie sind groß und anmutig und schlank. Und wenn sie tanzen, drehen sie sich wie wirbelnde Derwische, die funkeln und glitzern wie Schnee im Sonnenlicht. Ich muss es wissen, denn ich habe sie mein ganzes Leben lang beobachtet."

6) Aushilfs-Santa - David Levithan
Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht mitreißen, ich fand sie größtenteils nur langweilig und steckte für mich zu wenig dahinter.
> 2 Sterne

7) Der Krampus-Lauf - Holly Black
Ganz okay und die Grundidee war eigentlich gut, aber der Sinn und der Fantasy-Aspekt waren komisch und leider nicht überzeugend.
> 3 Sterne

8) Was hast du verdammt noch mal getan, Sophie Roth ? - Gayle Forman
Hat mir richtig gut gefallen und mit wirklich schöner Botschaft und war einfach eine tolle Geschichte.
> 5 Sterne

9) Biereimer und das Jesuskind - Myra McEntire
Auch einer meiner Lieblingsgeschichten mit einem chaotischen und amüsanten Krippenspiel und insgesamt einfach nur schön.
> 5 Sterne

10) Willkommen in Christmas, Kalifornien - Kiersten White
Überzeugende Idee und gut umgesetzt. Aber für mich fehlte ein kleiner Wow-Effekt.
> 4 Sterne

11) Der Stern von Bethlehem - Ally Carter
Fand ich leider an vielen zu Stellen etwas seltsam und ich hatte auch keine Verbindung zu der Geschichte, trotzdem aber insgesamt okay.
> 3 Sterne

12) Das Mädchen, das den Träumer weckte - Laini Taylor

Irgendwie nichts so meins. Den Fantasy-Aspekt fand ich seltsam und die Stimmung war auch größtenteils zu drückend, obwohl ich den Sinn dahinter verstehen kann, war es mir öfters zu viel.
> 2 Sterne


Fazit :
Wirklich schöne und gute, aber leider auch einige enttäuschende Geschichten.

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280 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

liebe, schüchternheit, gabe, liebesroman, schüchtern

Klar ist es Liebe

Sandy Hall ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 20.08.2015
ISBN 9783737352093
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zwei Verliebte, 14 Erzähler – eine außergewöhnliche romantische Komödie zum Mitverlieben und Mitleiden
Lea und Gabe wären das perfekte Paar. Das erkennen alle um sie herum: der beste Freund, die Mitbewohnerin, ja sogar der Busfahrer und die Starbucks-Bedienung. Sie haben denselben College-Kurs belegt, sie bestellen das gleiche Essen, die mögen dieselben Filme. Aber obwohl die Luft zwischen ihnen knistert und alle Vorzeichen stimmen, scheinen sie den richtigen Augenblick immer zu verpassen. Werden Lea und Gabe es schaffen, trotzdem zueinanderzufinden?
(Klappentext)


Ich fand die Idee mit 14 verschiedenen Erzählern, aber nicht aus der Sicht der Hauptpersonen, klang total spannend und ich habe mich sehr darauf gefreut.
Die Umsetzung davon hat mir auch gleich sehr gut gefallen. Es erzählen Freunde, Leute aus dem Kurs Kreatives Schreiben oder fremde Leute in relativ kurzen Abschnitten über das Leben von Lea und Gabe, besonders süß war dabei z.B. das Eichhörnchen.
Zitat Eichhörnchen! : "Da kommen ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen hat mir mal Erdnüsse gegeben, und sie guckt oft den Jungen an. Er guckt sie auch an. Allerdings immer im falschen Moment. Aber heute gucken beide im richtigen Moment, und dann lächeln sie so erfreut, dass es aussieht, als würden sie lachen. Hoffentlich lachen sie. Hoffentlich mögen sie Eicheln."
Und wirklich amüsant waren Fremde, wie Starbucks-Bedienungen oder die Kursleiterin, die unbedingt wollen, dass die beiden ein Paar werden und alle Ereignisse immer irgendwie verfolgt haben. Sie tauschen sie auch mit anderen Leuten aus ihrem Umfeld darüber aus und das Ganze war irgendwie total verrückt, aber doch sympathisch und extrem lustig. Schön ist mir dabei aufgefallen, was für eine gute Beobachtungsgabe diese verschiedenen Personen haben.
Gabe ist eher ein ruhiger Charakter, der nach außen hin nett wirkt, aber vor allem in Bezug auf Lea ein Problem mit seiner Schüchternheit hat. Man merkt, dass er sie mag, jedoch ist er bei mir schnell nervös und weiß nicht, wie er sich gegenüber ihr verhalten soll. Richtig gut gefallen hat mir an der Stelle, dass er charakterlich auch tiefere Seiten hat und das merkt dahinter steckt.
Lea ist dagegen aufgeschlossener und weiß gleichzeitig aber auch nicht wie sie mit Gabe umgehen soll. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne und es war schön, süß und ein wenig traurig zu sehen, wie die beiden sich mögen, aber doch durch viele Missverständnisse sich nicht richtig kennen lernen.
Zitat Victor (Seminarteilnehmer Kreatives Schreiben): "Sie haben sich noch nicht entdeckt, und das geht mir extrem auf die Nerven, weil sie eigentlich als verdammtes Paar hier antanzen sollten. Sie verdienen einander. Wenn ich ihnen in den vier Monaten, die ich in ihrer gesellschaft verbringen musste, etwas beizubringen versucht habe, dann, dass sie sich einen Ruck geben und sich endlich ihre Liebe gestehen sollen. Ich meine, es ist mir eigentlich egal, aber dieses Getue geht mir echt auf den Wecker."
Ein guter Aspekt war für mich auch, dass man total merkt, wie wichtig die jeweiligen Freunde für Lea und Gabe sind. Sie unternehmen viel zusammen und sind für den anderen da und geben Ratschläge.
Schön und interessant fand ich den Pluspunkt mit dem Kurs Kreatives Schreiben und welche Aufgaben die Kursleiterin gestellt hat.

Fazit :
Süßes und schönes Wohlfühl-Buch mit einer tollen Liebesgeschichte und vielen verschiedenen Erzählern.

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118 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

endzeit, fantasy

Endgame. Die Entscheidung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.11.2016
ISBN 9783789104046
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dunkelheit, Kälte, verwüstete Landschaften. Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Die Bedingungen sind mörderisch.
Bei den Pyramiden von Gizeh kommt es zum alles entscheidenden Kampf. Wer wird ihn gewinnen? Die Spieler oder das Spiel?
Denn die Menschheit kann nur gerettet werden, wenn sich alle der Brutalität von Endgame verweigern und aus dem Spiel aussteigen.
(Klappentext)


Achtung, es können Spoiler in Bezug auf die vorherigen Teile enthalten sein, da es sich um einen Folgeband handelt und sich diese Rezension teilweise auf Handlung und Informationen aus anderem Teil bezieht.


Der Einstieg in diesen Abschluss der Reihe, war für mich nicht so einfach. Denn ich konnte mich nicht mehr so daran erinnern, was passiert ist und braucht erstmal ein paar Seiten, um in die Geschichte hineinzukommen.
Es wird wieder aus den verschiedenen Sichten der Spieler erzählt und dabei wird auch nochmal deutlich, dass sie ganz unterschiedliche Ziele haben bei Endgame. Einige wollen es beenden, andere wollen es gewinnen.
Zitat : "Die ganze Welt weiß jetzt, dass die ersten zwei Schlüssel vereint sind. [...] Dass Endgame weitergeht, trotz der unsinnigen Anstrengungen einiger Spieler, es zu stoppen. Es geht weiter, trotz Angst und Hoffnung und Mord und sogar Liebe."
Von großer Bedeutung sind wieder die bereits gefundenen Schlüssel mit dem Erdschlüssel und der kleinen Alice, und der Suche nach dem letzten Schlüssel, der alles ändern kann. Zudem steht der Einschlag von Abbadon und damit eine sehr große Zerstörung der Welt kurz bevor und die Menschen sind in Panik und versuchen zu fliehen oder sich anders zu schützen.
Meine Lieblingscharaktere bei Endgame sind immer noch Jago und Sarah, ihre Handlungen sind am besten nachzuvollziehen, aber insgesamt finde ich es wieder sehr schwierig sich mit den Charakteren zu identifizieren. Vor allem mit An Liu, der sehr schräg und leicht irre wirkt und auch mit der Sache mit Chiyoko extrem seltsam ist. Interessant war auch, dass neue Bündnisse geschlossen werden, um gemeinsam schneller und effektiver ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Zitat : "Sie spricht darüber, wie leicht es bisher war, unterwegs zu sein, zu spielen, zu töten und Menschen zu verletzen, auch sich selbst. Wie leicht es war, jemandem Schmerzen zuzufügen oder selbst Schmerzen zugefügt zu bekommen und sie zu ertragen, abgesehen von einer bestimmten Art von Schmerz, die unerträglich ist."
Die Handlung fand ich insgesamt ganz gut, aber ein paar Geschehnisse haben mich schon etwas mehr gestört. Zwischendrin hatte ich mal das Gefühl, dass ein paar Spieler nur gestorben sind, um den Weh frei zu machen und die Spieleranzahl einfach zu reduzieren oder fand ich eine Fähigkeit, die eine größere Rolle für die Geschichte spielt, ein wenig übertrieben und es wäre nicht zwingend nötig gewesen.
Leider bin ich auch in diesem Band nicht so überzeugt von dem Schreibstil des Autors. Es passiert zwar viel Action, aber trotzdem lässt sich das Buch nicht so schnell lesen und für meinen Geschmack erzählt er die Geschichte zu gefühlslos. Ich fand es auch schade, dass man erneut, wenn es man es nicht schafft, die kryptischen Rätsel zu lösen, weniger Informationen hat, und es nicht später noch aufgeklärt wird.
Das Ende hat mir gut gefallen und es hat zu der Geschichte gepasst, obwohl ich nicht unbedingt mit so einem Ausgang gerechnet habe.

Fazit :
Passendes Ende für die Reihe, aber Teile der Handlung haben mich gestört und der Schreibstil des Autors konnte mich auch erneut nicht überzeugen.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

jugendbuch, missbrauch, freundschaft, ballet, spannung

My Life in Circles

Brandy Colbert , Nina Frey
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423740197
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein vermisster Freund kehrt zurück - schließt sich der Kreis?
Alles könnte wieder gut sein. Nachdem Theodoras bester Freund Donovan vor vier Jahren entführt wurde, brach ihre Welt zusammen. Jetzt geht es ihr endlich besser, sie kann wieder essen, trifft sich wieder mit ihren Freunden und geht mit Typen aus, die fast schon annehmbar sind. Mit Hosea z.B., der zwar seine eigenen kleinen Geheimnisse hat und vor allem leider bereits eine Freundin, sich aber der Anziehungskraft von Theo nicht entziehen kann und umgekehrt. Doch dann taucht plötzlich Donovan, ihr Kindheitsfreund, wieder auf. Und für Theo beginnt ein Albtraum. Noch einmal durchlebt sie die Erinnerung an Donovans Entführung und an den Mann, der ihn entführt hat. Denn sie weiß mehr, als sie sich und anderen zunächst eingestehen möchte.
(Klappentext)


Die Geschichte klang von dem Inhalt für mich interessant und erschreckend zugleich und ich war auf die Umsetzung gespannt.
Den Einstieg mochte ich dabei ganz gerne, man lernt die Protagonistin Theodora, kurz Theo, kennen, die von der Rückkehr ihres besten Freundes erfährt, der entführt wurde. Ihre Gefühle in dieser aktuellen Situation waren nachvollziehbar dargestellt und man hat ihr mitgefühlt.
Da war mir Theo auch noch recht sympathisch, die leidenschaftliche Balletttänzerin, die sonst einfach normal wirkt, aber doch noch Geheimnisse in ihrer Vergangenheit hat.
Zitat : "Denn niemand könnte verstehen, dass die Spitzenschuhe an meinen Füßen mir das Gefühl geben, dass ich verdammt noch mal alles erreichen kann. Um ehrlich zu sein: Wenn ich das Tanzen nicht hätte, wäre ich wahrscheinlich längst vor die Hunde gegangen."
Je weiter die Geschichte aber voran geschritten ist, desto mehr hat sich meine Meinung über sie geändert. Bei dem was sie damals erlebt und wie sie sich verhalten hat, wirkte ein wenig dumm und naiv, war aber auch bei ihrem jüngeren Alter verständlich. Was mich deutlich mehr gestört hat war, ist ihr anderes Problem aus ihrer Vergangenheit, was stark mit dem anderen verbunden ist, und wobei ich aber leider oft das Gefühl hattte, dass sie sich selbst belügt und das Problem immer noch präsent und nicht gelöst wurde.
Im Vordergrund des Buches steht auch oft Hosea, mit dem Theo etwas anfängt, obwohl er eigentlich vergeben ist. Er ist der Drogendealer an der Schule, der aber auch ein begabter Klavierspieler ist. Charakterlich fand ich meistens schwer einschätzbar und durch sein Verhalten überhaupt nicht sympathisch.
Ich finde, dass eine gute Umsetzung von "Betrugs-Geschichten" oft schwierig ist und hier leider nicht so gut gelungen ist, da ich die Charaktere dadurch und ihrem weiteren Handlungen unsympathischer fand.
Zitat : "Ich nicke. Und mir ist klar, was ich damit signalisiere: dass sich das, was wir hier gerade tun, wiederholen könnte. Dass ich nicht die Kraft habe, ihm zu widerstehen. Ich kann nicht gegen diese Gefühle der Verliebtheit an. Ich mag diese Gefühle."
Insgesamt war ich oft von der Protagonistin enttäuscht. Für mich wirkte es so, dass sie kein bisschen aus ihren Fehlern oder Problemen in der Vergangenheit gelernt hat oder diese bekämpfen will. Theo war eher ein schwacher Charakter und nur das Ende fand ich wirklich richtig gut. Nur leider war das nur das Ende und das reicht dann nicht aus, um das Buch deutlich besser zu machen.
Die Thematik mit der Entführung von Theos besten Freund war berührend, trauig und erschreckend, auch mit der Vermutung der Protagonistin und dem gesamten Zusammenhang.
Was ich aber schade fand war, dass Donovan so wenig präsent war. Man hat nur Erinnerungen aus der gemeinsamen Kindheit von ihm und Theo, die Entführung und seine Rückkehr, wo er nicht spricht und sich abkapselt. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mehr erwartet, dass er selbst in der Geschichte eine größere Bedeutung hat.
Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin, weil er gut zu der Geschichte gepasst hat und sich das Buch flüssig lesen lies.

Fazit :
Die Grunidee der mit der Entführung des besten Freundes von Theo und ihrem Problemen und Fehlern aus der Vergangenheit fand ich gut. Aber insgesamt enttäuschte mich die Protagonistin und die Geschichte war für mich nur okay.

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(178)

378 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

frigid, liebe, piper, new adult, jennifer l. armentrout

Frigid

J. Lynn , Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492309851
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sydney und Kyler sind so unterschiedlich wie Feuer und Eis. Während Kyler eine Frau nach der anderen abschleppt, geht Sydney lieber mit einem guten Buch ins Bett. Trotzdem sind sie seit Kindertagen beste Freunde. Doch als sie bei einem Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht werden und in einer abgelegenen Skihütte übernachten müssen, werden alte, stets verdrängte Gefühle neu entfacht. Kann ihre Freundschaft diese Nacht überstehen? Und viel wichtiger: Werden sie die Nacht überstehen? Denn während sich die beiden einander vorsichtig nähern, hat es jemand auf ihr Leben abgesehen …
(Klappentext)


Nachdem ich vor ein paar Monaten ein erstes New-Adult-Buch gelesen habe, was mich definitiv begeistern konnte, wollte ich auch unbedingt diesen lesen.
Gleich zu Beginn fand ich es positiv, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Sydney und Kyler erzählt wird und dass der Leser schon dadurch mehr über ihr gegenseitige Gefühle füreinandere weiß und manche Situationen auch anders wahrnimmt, als die Charaktere selbst.
Zitat Sydney : "Ich musste wirklich dringend mit diesem Mist aufhören. Ich hatte es lange Zeit über geschafft, mich von meiner Verliebtheit nicht beeinflussen zu lassen. Diese Woche musste dasselbe gelten - ich konnte es einfach nicht riskieren, unsere Freundschaft in Gefahr zu bringen."
Sydney als Protagonistin war mir sofort sympathisch, sie liest gerne Bücher, ist nicht so der Partymensch und ist schon länger in ihre besten Freund verliebt, was sie zu verbergen versucht, da sie Kyler freundschaftlich nicht verlieren will und gleichzeitig denkt, dass sie bei einem Frauenschwarm wie ihm nie eine Chance hätte. Gut gefallen hat mir hier, dass ihre Handlungen und ihr Denken nachvollziehbar dargestellt waren und dabei gehofft hat, dass sie ihr Glück findet.
Auch Kyler mochte ich charakterlich sehr gerne, obwohl ihm die Frauen zu Füßen zu liegen und er das ausnutzt. Auf der anderen Seite hat er einen großen Beschützerinstinkt gegenüber Sydney, dabei ihr aber auch nicht seine Gefühle gesteht.
Interessant war auch, dass Kyler ein kleineres Selbstfindungsproblem hat, da er gar nicht die berufliche Richtung eingeschlagen will, die von ihm erwartet wird.
Zitat Kyler : "Ich war sicher nicht perfekt, aber verdammt, hier ging es um Syd. Sie würde immer mehr verdienen als das. Sie war viel besser als ich, egal, wie tief meine Gefühle für sie auch waren."
Der Schreibstil der Autorin war auch wieder super, flüssig und humorvoll geschrieben,
auch wenn ich den Thriller-Aspekt nicht komplett gelungen fand. Es war mal was anderes bei einer Liebesgeschichte und mit einer eigentlichen guten Idee dahinter, dafür war es mir jedoch zu vorhersehbar. Da ich schon ziemlich eine klare Vermutung hatte, wer der geheimnisvolle Täter sein könnte.
In dem Buch geht es insgesamt um schöne gemeinsame Momente, Missverständnisse und der Angst die jahrlange Freundschaft zu verlieren.
Was ich ein wenig schade fand, dass das Buch nur über einen relativen kurzen Zeitraum spielt, ich mochte zwar die Kulisse mit der zugeschneiten Hütte und die tolle winterliche Atmosphäre. Aber ich hätte die Charaktere doch gerne länger kennen gelernt und noch ein wenig mehr über sie und auch ihren Alltag erfahren.

Fazit :
Mir hat das Buch mit der winterlichen Kulisse und den sympathischen Charakteren gut gefallen, aber für mich kein 5-Sterne-Buch.

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(99)

321 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, hexen, liebe, magie, everflame

Everflame - Verräterliebe

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Freund oder Feind, Zukunft oder Untergang.
Lily hat ihre Macht angenommen und macht weit im Westen eine bedeutsame Entdeckung. Doch kann sie Außenländer, Hexenzirkel und Stadtrat gegen die Armee des Westens vereinen und gleichzeitig einen Bürgerkrieg mit den 13 Städten verhindern? Ein fast aussichtsloser Kampf. Welche ihrer Freunde werden ihr dabei treu zur Seite stehen und wer wird überleben? Lily muss lernen, ihren Verbündeten zu trauen und am Ende ihrem Herzen zu folgen.
(Klappentext)


Es könnten Spoiler enthalten sein, da es sich hier um den dritten Band einer Reihe handelt und sich auf Informationen und Details aus den vorherigen Bänden bezieht.


Dieser Teil schließt mit der Handlung nahtlos an, trotzdem konnte mich der Beginn des Buches nicht komplett überzeugen. Lily und ihr Zirkel kommen in Bower City an und man lernt dort das Leben mit dem Schwarm und zwei neue Charaktere kennen. Da fand ich Grace und Toshi zunächst etwas komisch und eher undurchschaubar. Und sie waren mir auch nicht besonders sympathisch.
Die Sache mit dem Schwarm war zwar gut, aber es passierte leider viel zu wenig. Die Handlung kam nur schleppend voran und erst nach einigen Seiten wurde es actionreicher und spannender.
Zitat : "Lily nahm die tausend kleinen Explosionen so freudig auf wie Feuerwerk. sie nutzte den frischen Energieschub, um auch dem Rest ihres Zirkels die Gabe zu verleihen, und ihre Helfer stürzten sich ins Getümmel."
Lily als Protagonistin mochte ich immer noch sehr gern und ihre Stärke ist bewunderswert. Ihr anderes Ich, Lillian, war mir auch sympathisch, denn sie hatte viele Aufgaben zu meistern und handelte dabei klug und hatte trotzdem zusätzlich ihre böse Seite. Und Lily konnte sie immer um Rat fragen und mit ihr ihre Sorgen teilen.
Die Liebesgeschichte war gut dargestellt, obwohl sie deutlich im Hintergrund war. Rowan und Lily kamen größere Probleme miteinander, aber man merkt, dass sie sich immer noch lieben, auch wenn sie das gerade nicht unbedingt wollen.
Zitat : "»Ich bleibe, wenn du bleibst, und ich gehe, wenn du gehst.« »Warum ?« Lily seufzte und schüttelte den Kopf. »Hier gibt es nichts für dich. Nicht mit mir.« »Ich kann von nichts leben«, sagte er, und zum ersten Mal seit seiner Rückkehr sah Lily ihn lächeln."
Was mir richtig gut gefallen hat, war der finale Kampf und die Vorbereitungen darauf. Es waren einige Charaktere aus Lilys Zirkel im Vordergrund, es war spannend und mitreißend.
Allerdings fand ich das Ende dann überhaupt nicht toll. In Bezug auf die Wirken und die Außenländer sind eigentlich noch alle Fragen offen geblieben und das Entscheidende, was in den vorherigen Bücher immer sehr wichtig war, nicht abgeschlossen. Der Fokus war nur auf den Kampf gerichtet und das Ende hat mich leider sehr enttäuscht.
Die "Everflame"-Reihe war insgesamt gelungen, aber ist der schwächste Teil der Reihe.

Fazit :
Eigentlich hat mir der Abschluss der Reihe gut gefallen, aber der Anfang war zu langatmig und das Ende wurde zu offen gelassen.

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(74)

230 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

jugendbuch, schwarzer humor, tod, umzug, todesarten

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …
(Klappentext)


Das Autorenduo Anna Pfeffer habe ich dieses Jahr zufällig auf der Frankfurter Buchmesse getroffen und da das Buch echt toll klang, habe ich es mir dort dann auch gekauft.
Emi war mir auch mit ihrer Eigenart, anderen Leuten die verschiedensten Arten von Toden zu wünschen, gleich sympathisch. Sie ist nicht begeistert von dem Umzug von Heidelberg nach Hamburg und sie will sich dort auch nicht einleben und neue Freunde finden, und bleibt lieber an der neuen Schule die Außenseiterin. Gut gefallen hat mir an ihrem Charakter, dass sie oft sarkastisch spricht und eher negativ eingestellt, was eine schöne Abwechslung war.
Zitat : "Dann ging ich weiter, sah mir die Leute auf der Straße an und versuchte, mir vorzustellen, wie sie sterben würden. Bei ein paar war es geradezu lächerlich einfach. [...] Der fahrige Junge an der Rolltreppe zur U-bahn mit den stumpfen Haaren und dem schäbigen alten Parker: Überdosis."
Den Schreibstil mochte ich von Anfang an gerne, weil er flüssig, leicht zu lesen und oft humorvoll ist. Er hat dem Buch eine süße und besondere Art verliehen und es war einfach ein "Wohlfühl"-Buch, was bei mir für eine gute Unterhaltung gesorgt hat.
Am besten gefallen hat mir an dem Buch die Hass-Liebe. Emi und Erik können sich am Anfang überhaupt nicht leiden und streiten sich fast jede Minute. Gleichzeitig hat man gemerkt, dass sie viel mehr gemeinsam haben, als sie denken, und super zusammen passen würden. Es gab viele humorvolle und süße Momente und es hat einfach alles gepasst.
Interessant war auf jeden Fall auch, die Idee mit den Challenges. Immer wieder stellen sich die beiden gegenseitig Aufgaben, hoffen, dass der andere sie nicht schafft und verbringen dadurch auch mehr Zeit miteinander, als sie zunächst eigentlich wollten.
Zitat : "Aber mein schwarzes Buch ging niemanden etwas an, schon gar nicht Superarschloch Erik, der sich noch immer an die Wand lehnte, anstatt endlich die Gummihandschuhe überzuziehen und mitzuhelfen. Ich musste das so schnell wie möglich hinter mich bringen, jeder Atemzug mit Erik war einer zu viel."
Die Nebencharakteren, wie Toni oder Oliver, waren auch gut, haben die Geschichte aufgefrischt.
Schön fand ich, dass tiefergehende und ernstere Aspekte, wie die Probleme in der Familie von Erik mit seiner Mutter, behandelt wurden. Oder die Probleme von Emi sich in Hamburg einzuleben und der Nicht-Akzeptanz von der neuen Freundin ihres Vaters.
Den Konflikt in der Geschichte war überzeugend dargestellt und ich mochte auch das Ende.

Fazit :
Eine süße, kreative und humorvolle Geschichte, die voll und ganz überzeugen konnte.

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(40)

89 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

geheimnisse, wg, lügen, mündigkeit, venice beach

Little Secrets - Lügen unter Freunden

M.G. Reyes , Alessa Krempel
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.10.2016
ISBN 9783959670654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder seine eigene Haut retten will …
(Klappentext)


Die Geschichte klang für mich vielversprechend und so war ich gespannt, was die sechs Jugendliche in dem Haus gemeinsam erleben und welche Geheimnisse ans Licht kommen.
Zitat : "Alles fing damit an, dass Candace von zu Hause wegwollte und Grace eine Lösung parat hatte. Die beiden Stiefschwestern hatten genug von den ständigen Streitereien ihrer Eltern und den Drohungen von Graces Mutter, sich scheiden zu lassen."
Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Sichten der Hauptcharaktere in der dritten Person und es gibt inmer wiedere kleinere Zeitsprünge.
Den Einstieg fand ich eigentlich ganz gut, aber nach 70 Seiten hatte ich das Gefühl, das kaum etwas passiert ist. Es wurden die Charaktere und ihre Gründe vorgestellt, warum sie dort einziehen und wieso sie für mündig erklärt worden sind.
Dabei war es interessant, dass hauptsächlich familiäre Gründe dahinter stecken und die Charaktere nach Freiheit und Unabhänigkeit streben. Diese Protagonisten sind alle ziemlich verschieden und unterschiedlich. Trotzdem verstehen sie sich untereinander eigentlich ganz gut und leben gerne in der großen WG zusammen.
Schade fand ich war jedoch, dass keiner der Charaktere wirklich herausgestochen ist. Jeder ist durch größenteils durch eine Eigenschaft oder ein Hobby definiert, wie Sport, Schauspielerei, Musik, Hacken und auf der anderen Seite noch das brave Mädchen und der Außenseiter. Es fehlte mir Besonderheit und charakterliche Tiefe, und allein das jeweilige Geheimnis hat da für mich nicht ausgereicht. Leider fand ich sie weder sympathsich noch unsympathisch, und man konnte keine Bindung zu ihnen aufbauen.
Zitat : "Mayas Herz setzte für einen Moment aus. [...] Das konnte kein Zufall sein. [...] Plötzlich ergab alles einen Sinn. Maya wurde schwarz vor Augen, und ihr Magen rebellierte; sie beugte sich vor und atmete tief ein und aus."
Nach dem eher langsameren Einstieg, nahm für mich die Geschichte bis auf wenige Szenen kaum an Fahrt auf. Manche Charaktere geraten in brenzlige Situationen oder merken, dass ein Mitbewohner etwas zu verbergen hat, aber insgesamt war es oft ruhig. Ich hatte hier, auch aufgrund des Klappentextes, eine leichte thrillermäßige Spannung erwartet, die überhaupt nicht da war, aber super dazu gepasst hätte. Das größte Geheimnis fand ich zudem leider zu vorhersehbar und der Überraschungsmoment fehlte hier.
Was mich am meisten an dem Buch enttäuscht hat war, dass ein roter Faden in der Geschichte gefehlt hat. Ich habe mich öfters gefragt, worauf die Autorin eigentlich hinaus will und was sie dem Leser vermitteln möchte. Vielleicht wird das erst später im Zusammenhang mit den zwei Folgebänden deutlich, es war für mich jedoch keine gute Umsetzung einer guten Idee.
Insgesamt konnte mich die Geschichte und die Charaktere leider nicht mitreißen und überzeugen.

Fazit :
Es fehlte mir die Spannung und ein roter Faden in der Geschichte. Leider konnten mich auch die Charaktere nicht überzeugen, obwohl die Grundidee gut war.

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(10)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga , Adelheid Zöfel , Inka Löwendorf , Dirk Kauffels
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 23.04.2015
ISBN 9783839846995
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(419)

1.012 Bibliotheken, 44 Leser, 1 Gruppe, 196 Rezensionen

mona kasten, liebe, begin again, vergangenheit, new adult

Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

Er stellt die Regeln auf - sie bricht jede einzelne davon.
Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv - mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren.
(Klappentext)


Monas Videos auf Youtube verfolge ich schon länger und gucke ich sehr gerne. Und ich war deswegen auch sehr neugierig auf ihr erstes Buch aus dem New-Adult-Genre.
Der Einstieg und die Idee mit Allie, die ihr altes, von ihrer Mutter bestimmtes, hinter sich lassen will und neu starten will, gefiel mir gut. Dabei ist der Schreibstil flüssig zu lesen und oft humorvoll, er hat super zu dieser Art von Geschichte gepasst.
Zitat : "Ich wollte nicht zurück nach Denver, in ein Leben, das unecht war - so ähnlich wie Plastik. Meine gesamte Persönlichkeit war eine Fassade gewesen, die meine Mutter nach ihren Wünschen errichtet hatte."
Allie war mit als Protagonistin gleich sympathisch, ihre Gefühle und Gedanken, aufgrund ihrer Vergangenheit, waren nachvollziehbar dargestellt. Sie hat genug von Perfektion, Kontrolle und der Wichtigkeit des Gesellschaftstatuses.
Gut gefallen hat mir zudem noch, dass sie nicht auf den Mund gefallen ist, und sich gegen Kaden auch behaupten kann und auch ihre Eigenschaft, dass sie viel auf einmal redet oder "blubbert" war ein witziger Charakterzug.
Kaden mochte ich auch gerne. Zunächst auf den ersten Blick eher unfreundlich und oft provozierend gegenüber Allie, aber er hat noch andere Seiten. Er wanderte gerne, spielt gerne Mario Kart und ist ein guter Freund, mit dem man Spaß haben kann. An manchen Stellen war er mir allerdings zu bestimmerisch, es gelten nur seine Regeln und lässt Allie auch mal keine Wahlmöglichkeiten. Diese Eigenschaft fand ich nicht so sympathisch und hat mich ein wenig gestört.
Die besten Freunde Spencer und Dawn waren auch coole Nebencharaktere, sie wirken nett und sind immer für ihre Freunde da. Ich habe mich auch für Allie gefreut, dass sie endlich eine gute Freundin gefunden hat und bin gespannt auf ihre Geschichte in "Trust Again".
Zitat : "Manchmal, wenn wir gemeinsam vor dem Fernseher saßen, erwischte ich mich dabei, wie ich ihn anstarrte und nicht den Bildschirm. Ich hatte das Gefühl, ihn unglaublich gut zu kennen, aber nach letzter Nacht wusste ich nicht mehr, wie ich ihm wieder gegenübertreten sollte."
Die Handlung und die Liebesgeschichte fand ich insgesamt gelungen. Es gab schöne, humorvolle und auch konfliktreicherer oder berührende Momente. Ich hatte unterhaltsame und entspannte Lesestunden mit dem Buch.
Leider hatte ich noch ein paar kleinere Kritikpunkte. Ab und zu war es mir zu klischeehaft, mit Allies neuen schwulen besten Freund und die Charaktere gehen ständig feiern. Die Ausgangssituation mit der Szene von Thanksgiving fand ich auch nicht mehr so neu und habe ich schon öfters in ähnlicher Form gelesen.
Das Ende fand ich gut, aber es kam für meinen Geschmack ein wenig zu schnell.

Fazit :
Gelungener New-Adult-Roman, der mich gut unterhalten konnte und mir schöne Lesestunden beschert hat. An manchen Stellen hatte ich dann aber doch kleinere Kritikpunkte.

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aliens, rick yancey, dystopie, endzeit, cassie

Der letzte Stern

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 03.10.2016
ISBN 9783442313365
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die 'Anderen', eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...
(Klappentext)


Achtung, es können Spoiler in Bezug auf die vorherigen Teile enthalten sein, da es sich um einen Folgeband handelt und sich diese Rezension teilweise auf Handlung und Informationen aus anderen Teil bezieht.

Auf diesen Abschluss der Triologie war ich sehr gespannt und auch darauf, ob Cassie, Ben, Evan, Sam, Dumbo, Megan und Ringer den Feind besiegen und überleben werden.
Der Einstieg war interessant, denn er hatte wieder das typische gewisse andere Etwas von Rick Yancey, sodass der Leser zunächst für ein paar wenige Kapitel einem völlig fremden Charakter begegnet und erst später den Gesamtzusammenhang mit den Hauptcharakteren entdeckt.
Bei diesen gibt es schon einen größeren Zeitsprung, wo sie schon für einen kleineren Zeitraum nur in dem Haus von Grace sich aufgehalten habe und erst durch eine Mission von Ben zur Rettung von Ringer und Teacupe sich die aktuellen Situation im Überlebenskampf verändert.
Wie auch schon in den anderen beiden Teile wird das Buch aus mehreren Sichten erzählt, wo diese meistens die von Cassie, Ringer und Ben sind. Cassies Sicht mochte ich davon am liebsten, da ihr Sarkasmus einfach wieder so genial ist und super zu der Geschichte passt.
Zitat : "Der Feind hatte mich alles gelehrt, was ich wissen musste, um in der Wildnis zu überleben, und mich dann mit außerirdischer Technologie ausgestattet, die meinem Körper dabei hilft, sich ihr anzupassen. Er hatte mich gelehrt, wie man tötet und wie man vermeidet, getötet zu werden."
Von großer Bedeutung waren auch die Kapitel aus Ringers Perspektive, da sie sich für einen größeren Teil des Buches an einem ganz anderen Ort befindet, teilweise irgendwie immer noch mit Vosch verstrickt ist und mit der Veränderung ihres Körpers durch das Zwölfte System klar kommen muss. Eigentlich mochte ich sie als Charakter ganz gerne, aber ab und zu wurde sie mir doch ein wenig unsympathischer, weil ich ihr Denken und Handeln nicht immer nachvollziehen konnte und sie ein wenig zu gefühlskalt wirkte.
Die anderen Charaktere wie Ben und Sam und auch Cassie waren mir erneut sympathisch und ich finde es gut, dass sie alle so verschieden und gemeinsame eine tolle Gruppe sind.
Was bei mir auch ein kleiner Kritikpunkt war, ist die Liebesgeschichte von Evan und Cassie. Eine gewisse Entwicklung und auch Cassies Gedanken darüber und alles insgesamt fand ich irgendwie leicht unnötig und es hat für mich nicht zur der Geschichte gepasst. Ich hätte mir stattdessen gewünscht, dass es mehr Momente von den beiden gegeben hätte, obgleich sie versuchen zu überleben.
Gut gefallen hat mir, dass der Autor wieder Symbole, auch im Zusammenhang mit dem Geschehenen aus den vorherigen Teilen, verwendet und mit seinem Schreibstil, das Buch besonders und anders gemacht hat.
Zitat : "»Es genügt nicht, die Bevölkerung auf ein zukunftsfähiges Maß zu reduzieren. Es genügt nicht, das, was wir gebaut haben dem Erdboden gleichzumachen. Wir werden uns wieder vermehren. Wir werden das Zerstörte wieder aufbauen. [...] Wenn uns die Anderen Vertrauen nehmen, nehmen sie uns die Möglichkeit zur Kooperation. Wenn sie uns die Möglichkeit zur Kooperation nehmen, ist keine Zivilisaton mehr möglich.«"
Die Handlung war spannend, erschreckend, fesselnd, abwechslungsreich, voller Action und auch hin und wieder ziemlich verwirrend. Besonders eine neue Erkenntnis war überraschend und krass und hat die Sicht auf das Geschehen verändert. Insgesamt war es öfters mal abgedreht und man fragt sich, was da gerade überhaupt passiert. Es hat mir gut gefallen, aber zwischendrin wusste ich nicht ganz, was ich davon halte sollte. Der Funke ist leider nicht an allen Stellen rüber gesprungen. Dabei war das Ende interessant und es hat gepasst, obwohl es auch zum Teil traurig war.

Fazit :
Guter, spannender, teilweise verwirrender und abgedrehter Abschluss der Reihe. Ich hatte zwei kleinere Kritikpunkte.


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