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34 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Gesichter

Tom Rachman , Bernhard Robben
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423289696
Genre: Romane

Rezension:  
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(79)

88 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

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Familie und andere Trostpreise

Martine McDonagh , Marion Ahl
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671958
Genre: Romane

Rezension:

Sonny Andersons Vater ist ein Guru, seine Mutter verschollen – und alles, was er über zwischenmenschliche Beziehungen weiß, hat er aus seiner Lieblingszombiekomödie gelernt! 
Man könnte sagen, er ist kein normaler 21-jähriger. Man könnte auch sagen, dass er eine Menge Neurosen hat und körperlich leidet, wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge-Geräusche mit ihren Mündern machen. Und auf jeden Fall hat Sonny eine Riesenangst vor Briefumschlägen! Doch als er an seinem Geburtstag ein Vermögen erbt, weiß er, was zu tun ist: nach England reisen, um endlich seine Mutter zu finden. Dabei ahnt Sonny nicht im Geringsten, was er auf der chaotischen Suche nach seinen Wurzeln alles aufdecken wird.

‚Familie und andere Trostpreise‘ ist ein Roman der Autorin Martine McDonagh. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und locker, vornehmlich umgangssprachlich. Die Story erfahren wir aus Briefen, die Protagonist Sonny direkt an seine Mutter schreibt. Eine interessante Perspektive, die jedoch so ausschweifend erzählt, dass ich oft vergessen habe, dass sich die Erzählung eigentlich an die Mutter und nicht direkt an den Leser richtet. 
Die Handlung plätschert eher vor sich hin, es gibt keine großartigen Wendungen oder unvorhergesehene Ereignisse. Ich fand die Story teilweise sehr zäh, was auch am Charakter von Sonny liegen kann. Dieser ist ein ehereigenwilliger Protagonist, der leider nur durch seine SOTD-Vorliebe und seine Neurosen definiert wird. Schade, denn hier gäbe es großes Potential für einen angenehmen und vielschichtigen Protagonisten. SOTD oder auch Shaun of the Dead ist ein Film, den ich persönlich nicht kenne. Daher konnte ich auch mit den zahlreichen Anspielungen auf Szenen nichts anfangen. Etwas weniger hätte hier auch gereicht.
Insgesamt ein solides Buch, das mich jedoch nicht vom Hocker reißen konnte. Story und Charaktere sind leider ein wenig zu oberflächlich geblieben für meinen Geschmack.

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Tags: martine mcdonagh, paperback, roman, vorablesen   (4)
 

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Naturnahes Kochen – einfach, gut, gesund

Erwin Seitz , Jens Gyarmaty
Fester Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783458177456
Genre: Sachbücher

Rezension:

Nah an frischen natürlichen Zutaten – und nah an der Natur des Menschen: Das ist naturnahes Kochen. Erwin Seitz, gelernter Koch und Gourmetkritiker, verwendet saisonale Zutaten und sorgt für Abwechslung durch viel Gemüse und Obst, etwas Fisch und Fleisch. Seine Rezepte sind unkompliziert und schnell zubereitet: Denn gesund kochen ist ganz einfach!

 Dieses Buch ist viel mehr als ein Kochbuch, das den momentanen Trend der saisonalen und regionalen Küche aufgreift. Es bietet eine sehr umfangreiche Warenkunde, die in meinen Augen viel interessanter und spannender ist als der Rezeptteil des Buches.

Die Rezepte sind simpel, teilweise aber mit eher gehobeneren Zutaten, die für meinen studentischen Geldbeutel wenig erschwinglich sind. Im gesamten bieten sie jedoch tolle Anregungen für leicht abgewandelte Eigenkreationen. Die Rezepte, die ich 1:1 nachgekocht habe, haben mir gut geschmeckt und waren nicht zu aufwändig in der Zubereitung. Die Schritte waren verständlich geschildert.

Das Buch wird für mich jedoch eher ein kleiner Faktenbegleiter werden, denn die Infos rund um die Zutaten sind sehr ausführlich und verständlich dargestellt.

Begleitet sind Rezepte und Warenkunde von sehr hochwertigen Bildern, die mir die Lust aufs Kochen nur verstärken konnten.

  (5)
Tags: erwin seitz, hardcover, kochbuch, vorablesen   (4)
 

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(133)

267 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Dream Maker - Sehnsucht

Audrey Carlan , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.07.2018
ISBN 9783548290478
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Parker Ellis, auch Dream Maker genannt, führt die legendäre Agentur 'International Guy'. Was er anbietet: alles, was sexy, tough und unwiderstehlich macht. Wer seine Kundinnen sind: Frauen aus der ganzen Welt, die Coaching in Sachen Liebe, Leben und Karriere suchen. Was ihn auszeichnet: Sein unglaublicher Sex-Appeal und seine beiden Partner Bogart ‚Bo‘ Lundigren, der Love Maker, und Royce Sterling, der Money Maker. Seine Aufträge führen den Dream Maker von Paris über New York bis nach Kopenhagen. Die Devise lautet höchste Professionalität, doch schon die zweite Kundin in New York City lässt Parker schwächeln. Die junge Schauspielerin Skyler ist im Begriff, sein Herz zu erobern ...

Ich habe bereits die ‚Calendar-Girl‘ Reihe der Autorin gelesen und habe in diesem Buch eine ähnliche Handlung erwartet. Diese Erwartung wurde voll erfüllt. Meiner Meinung nach ist ‚Dream Maker‘ das gleiche Konzept, nur mit männlichen Protagonisten.
Meine Anforderungen an das Buch waren eher gering, ich habe eine seichte Story mit viel Erotik und eher direkten Beschreibungen erwartet – und genau das bekommen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die erotischen Beschreibungen sind zum Teil eher derb und generell sehr direkt. Das muss man mögen.
Die Charaktere werden insgesamt eher oberflächlich beschrieben, tiefergehend wird man die Protagonisten wahrscheinlich erst in den Folgebänden kennen lernen. So meine Vermutung.
Insgesamt habe ich mit dem Buch das erhalten, was ich erwartet habe: eine schnelle und leichte Lektüre, die ich lesen kann ohne meinen Kopf groß anstrengen zu müssen. Wer eine tiefgehende Story sucht wird mit diesem Buch keine Freude haben.

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Tags: audrey carlan, paperback, serie, vorablesen   (4)
 

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96 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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#EGOLAND

Michael Nast
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841905963
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: leserunde, michael nast, paperback, roman   (4)
 

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101 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Chroniken von York - Die Suche nach dem Schattencode

Laura Ruby , Jeannette Bauroth
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 12.02.2018
ISBN 9783785588864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit 150 Jahren versuchen die New Yorker, den geheimnisvollen Schattencode zu entschlüsseln. Viele halten ihn bloß für ein Märchen, eine Legende, eine Touristenattraktion. Doch was, wenn der Code nur auf die Richtigen gewartet hat? 
Auch die Zwillinge Tess und Theo und ihr Freund Jaime folgen den Hinweisen des Schattencodes und begeben sich dabei auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd quer durch ein fantastisches New York, das voller Geheimnisse und Gefahren steckt. 

‚Chroniken von York – Die Suche nach dem Schattencode‘ ist der Auftakt einer Reihe von Laura Ruby. Das Buch ist für LeserInnen ab 12 Jahren empfohlen. Ich denke, dass sogar jüngere Kinder schon gefallen an dem Buch finden können.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, teilweise auch recht kindlich. Daher passt dieser definitiv zur anvisierten Zielgruppe. 
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: von Tess, Theo und Jamie. Vom Schreibstil und auch von den Gedankengängen unterscheiden sich die Perspektiven nur wenig, so dass es definitiv hilfreich ist, über dem jeweiligen Kapitel den entsprechenden Namen zu sehen. 
Insgesamt hat mir die Handlung gut gefallen. Schauplatz ist York – eine Stadt, die dem realen New York inspiriert worden ist. Das Konzept erinnert an Steampunk und konnte mich durchaus überzeugen. Dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrundinformationen gewünscht.
Die Suche nach dem Schattencode war durchaus geheimnisvoll und die jeweiligen Wendungen und Lösungen waren für mich vorab nicht zu erahnen.
Das Ende des Buches hat jedoch einen großen Haufen Fragezeichen in meinem Kopf hinterlassen. Es ist ein schmaler Grat zwischen ‚Gespannt auf den nächsten Teil-Sein‘ und ‚Keine Lust wegen zu vieler offener Dinge-Haben‘.

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Tags: fantasy, hardcover, laura ruby, wasliestdu, ya   (5)
 

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(24)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Solange es hell ist

Alexandra Kui
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2018
ISBN 9783570165157
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Irrfahrt von Leuchtturm zu Leuchtturm, ein verschollener Vater, zwei kleine Geschwister im Schlepptau: Manchmal, wenn sie nach Mitternacht aufs Meer schaut, kommt es Mika (15) vor, als ob die Pause zwischen zwei Lichtzeichen ewig dauert. „Man wartet und wartet, die Nacht wird immer schwärzer, aber irgendwann dann kommt es doch. Und solange es hell ist, für diesen kurzen Moment, ist plötzlich alles ganz einfach. Du siehst den Weg wieder“.

‚Solange es hell ist‘ von Alexandra Kui ist ein berührender Roadtrip rund um Mika und ihre jüngeren Geschwister. Das Buch ist ab 14 Jahren empfohlen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und passt gut zu Protagonistin Mika und somit auch gut zur Zielgruppe des Buches. Obwohl die Thematik wenig heiter ist, war die Handlung mit lustigen und schönen Momenten gespickt. 
Ich persönlich finde jedoch, dass der ernstere Hintergrund für den Trip eher nachlässig behandelt wurde. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Details (v.a. zu Mikas Gefühlswelt) gewünscht. In dieser Hinsicht ist das Buch meinen Ansprüchen nicht gerecht geworden. Dadurch blieben mir die drei Kinder ziemlich fremd und ich habe eher keine Bindung zu ihnen aufbauen können. Durch diese Distanz konnte ich mich nicht so sehr in die Handlung hineinfühlen.
Dennoch ist das Konzept des Buches ein sehr schönes, für mich persönlich ist es jedoch nicht im vollen Potential umgesetzt worden.

  (4)
Tags: alexandra kui, hardcover, leserunde, ya   (4)
 

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(170)

202 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Department und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall, glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat. 
Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod. 

‚Zu nah‘ ist das erste Buch, dass ich von der Autorin Olivia Kiernan gelesen habe. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist eingängig und passt gut zu den Charakteren. 
Protagonistin Frankie Sheehan ist eine solide Hauptfigur. Lädierte Kommissar/innen scheinen in letzter Zeit arg in Mode gekommen zu sein. Ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, in dem der/die Protagonist/in keinen Knacks weg hatte. So auch in diesem Buch. Insgesamt konnte mich Frankie nicht großartig vom Hocker hauen, sie ist jedoch insgesamt facettenreich dargestellt. Sie ist mir durchaus sympathisch und ihre Art ist durchaus authentisch. Wahrscheinlich bin ich das Bild des angeknackten Protagonisten überdrüssig, so dass ich nur bedingt Begeisterung aufbringen konnte. Die Nebencharaktere sind insgesamt realistisch dargestellt, hier geht die Autorin jedoch nicht über das Mindestmaß an nötigen Informationen hinaus.
Die Handlung hatte für mich ihre Höhen und Tiefen. Einige Stellen habe ich als langatmig und wenig spannend erlebt, andere waren dann schon eher spannend. Den richtig großen „Thrill“ habe ich in diesem Buch jedoch nicht gefunden. Für mich waren ganze Handlungsstränge vorhersehbar und daher nur minder spannend. Insgesamt ist die Handlung jedoch um ein interessantes Thema aufgebaut, so dass ich gern am Ball geblieben bin und trotz Vorhersehbarkeit das Interesse nicht verloren habe.
Insgesamt konnte mich ‚Zu nach‘ nur mäßig überzeugen. Es ist ein solider Thriller, den ich sehr schnell durchgelesen habe und der mir einige nette Stunden beschert hat. Die ganz große Spannung ist hier jedoch nicht zu finden.

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Tags: leserunde, olivia kiernan, paperback, thriller   (4)
 

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(38)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Alicia verschwindet

Matthias Sachau
Flexibler Einband: 242 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.05.2018
ISBN 9783458363422
Genre: Romane

Rezension:

Alicia und Robert sind beste Freunde. Eines Tages jedoch ist Alicia plötzlich verschwunden, ohne ein Wort der Erklärung. Die einzigen Hinweise, die sie hinterlassen hat, sind drei Fotos und ihr Lieblingsbuch »Sturmhöhe«. 
Roberts Nachforschungen in London verlaufen im Nichts. So begibt er sich auf eine abenteuerlichen Reise, die ihn nicht nur quer durch England führt, sondern auch zurück in seine eigene Vergangenheit ... Die Suche nach der Freundin wird immer mehr zur Suche nach sich selbst. Erst wenn er sich seinen wahren Gefühlen stellt, kann er Alicia finden. Und ihre Liebe. 

‚Alicia verschwindet‘ ist ein Roman von Matthias Sachau, dem eine interessante Idee zu Grunde liegt. Die Umsetzung ist jedoch anders, als ich sie anhand des Klappentextes (oben) erwartet habe.
Die Story wird durch die Sicht einer dritten Person wiedergegeben, welche die Handlung von Robert erzählt bekommt. Dadurch wurde die Handlung für mich sehr distanziert und ich konnte mich nur schlecht in hineinversetzen. Stellenweise hatte die Story deutliche Längen, die den Lesefluss teilweise erschwert haben.
Die Charaktere sind eher minimal dargestellt, ich konnte sie nie ganz greifen – auch sie blieben distanziert wie die Handlung allgemein auch. Diese vagen Beschreibungen konnten mich nicht recht mitfiebern lassen.
Der Schreibstil war für mich in Ordnung, ich konnte ihn gut und einigermaßen flüssig lesen. Die Sprache ist passend zu Protagonist Robert ein wenig extravagant, das hat mich jedoch nicht gestört.
Insgesamt ist ‚Alicia verschwindet‘ ein solider Roman, von dem ich mir wesentlich mehr erhofft habe. Dennoch konnte ich den Roman gut lesen und habe ein wenig Gefallen daran gefunden.

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Tags: leserunde, matthias sachau, paperback, roman   (4)
 

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Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.01.2015
ISBN 9783596197002
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(83)

88 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

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Eine Liebe in Apulien

Sabrina Grementieri , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.04.2018
ISBN 9783956497971
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der silbrige Glanz des Olivenbaumes vor dem alten Haus, der Duft der Bougainvillea, die Hitze des Südens. Gern denkt Viola an die Sommer, die sie in Apulien bei ihrer Großmutter Adele verbracht hat. Nun fährt sie aus einem traurigen Anlass zurück nach Süditalien. Adele ist gestorben. Der zweite Schock für Viola: Sie erbt das heruntergekommene Anwesen. An das Erbe ist jedoch eine Aufgabe geknüpft. Eine Aufgabe, die Violas Leben verändern wird.

Schon das Cover macht deutlich, dass es sich hier um einen seichten, sommerlichen Roman handelt. Dieser Prämisse hat das Buch dann auch entsprochen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sehr bildreich. Die vielen detailreichen Beschreibungen machen das Lesen zunächst ein wenig schwerer, ich habe mich jedoch sehr schnell daran gewöhnt und großen Gefallen daran gefunden. Meinem Kopfkino wurde in diesem Buch ausreichend Grundlage gegeben.
Die Handlung konnte mich positiv überraschen. Ich war auf eine eher seichte und wenig anspruchsvolle Lektüre eingestellt. Die Handlung konnte mich dann jedoch sehr fesseln und durch unvorhersehbare Wendungen überraschen. Anderes hingegen war ziemlich vorhersehbar, insgesamt war es eine ausgewogene Mischung,
Geschildert wird die Geschichte aus einer auktorialen Sicht, so dass man als Leser einen guten Überblick über die Charaktere und deren Sichtweisen hat. Die Charaktere sind solide dargestellt.
Insgesamt hat ‚Eine Liebe in Apulien‘ meine Erwartungen erfüllt. Dieses Buch ist sicher keine anspruchsvolle Lektüre, für einen sonnigen Tag ist es jedoch genau das richtige. Die Geschichte plätschert vor sich hin ohne langweilig zu werden und versetzt den Leser in das sonnige Italien.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Wo ist Norden: Roman

Barbara Handke
E-Buch Text: 308 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.03.2018
ISBN 9783746089584
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Geschichte einer Familie, die nach dem Mauerfall die Gunst der Stunde nutzt: Sie kauft und renoviert das Gutshaus im mecklenburgischen Plenskow. Die Welt, die sie schaffen, wirkt weit über die Dorfgrenzen hinaus. Gäste erscheinen zahlreich, mancher zieht kurzerhand ein und auch Niketsch, der Erzähler, verstrickt sich tief in dieses Leben, das eigentlich gar nicht das seine ist. Rückblickend beschreibt er das Jahrzehnt, in dem die großen neuen Möglichkeiten doch nicht ganz bedingungslos zu haben waren.

Das Buch ‚Wo ist Norden‘ der Autorin Barbara Handke konnte meinen Geschmack leider gar nicht treffen. Ich hatte arge Probleme, in die Story hineinzufinden und konnte mit keinem der Charaktere so richtig warm werden. Der Schreibstil liest sich an sich gut, war jedoch nicht in der Lage mein Kopfkino zum Leben zu erwecken. Der von mir erdachte historische Roman kam irgendwie nicht recht durch – langwierige Beschreibungen eines Hausumbaus konnten mich nicht packen.
Nach den ersten, für mich extrem zähen, 80 Seiten habe ich das Buch für eine Weile weggelegt. Seitdem kann ich mich nicht überwinden es erneut mit ihm zu probieren – es hängt immer noch der öde und langweilige Nachgeschmack des Buches in der Luft. Ich werde dem Roman definitiv nochmal eine Chance geben. Zur jetzigen Zeit kommen das Buch und ich jedoch nicht zusammen – es packt mich nicht und kann mir kein Interesse am beschriebenen Handlungsverlauf entlocken.

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Tags: abgebrochener flügel, barbara handke, paperback, roman, vorablesen   (5)
 

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(20)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Nicu & Jess

Sarah Crossan , Brian Conaghan , Cordula Setsman
Fester Einband
Erschienen bei mixtvision, 05.03.2018
ISBN 9783958541061
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jess und Nicu lernen sich beim Müllaufsammeln im Park kennen. Auf den ersten Blick ein ungleiches Paar, entwickelt sich ihre Freundschaft bald zu einer zarten Liebe. Als die Situation bei Jess zuhause immer schlimmer wird und auch Nicus Zukunft in England bedroht ist, laufen sie davon. Doch dann trifft Nicu eine folgenschwere Entscheidung.

‚Nicu & Jess‘ war mein erstes Buch der Autorin Sarah Crossan. Der Schreibstil ist sehr interessant, da er sehr poetisch und gleichzeitig skizzenhaft ist. Nach einigen Seiten bin ich gut in diesen, für mich neuen, Schreibstil hinein gekommen.
Nicu und Jess könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt und bekommt so eine ganz eigene Dynamik. Auch der Sprachstil ist an den jeweiligen Charakter angepasst. Migrant Nicu spricht und denkt z.B. in einer gebrochenen und abgehackten Sprache. Ein sehr authentisches Stilmittel, das mir gut gefallen hat.
Die Handlung geht für mein Erachten sehr schnell voran, bleibt aber in einem durchaus realistischen Rahmen. Inhaltlich konnte mich das Buch auch überzeugen. Neben den einzelnen Schicksalen der beiden bekommt man auch einen Einblick in das umgebende Hilfssystem, dass bei beiden Jugendlichen scheinbar nicht greifen und fruchten will. Die zwei Jugendlichen sind in ihrem Kummer ausweglos und allein – hätten sie nicht einander.
Insgesamt habe ich ‚Nicu & Jess‘ sehr gern gelesen. Ich habe es als sehr tiefgründiges uns außergewöhnliches Buch empfunden. Für mich war das Tempo der Erzählung jedoch ein wenig zu schnell, denn dadurch blieben viele Dinge fast schon oberflächlich.

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Blutadler

Craig Russell , Bernd Rullkötter
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.06.2017
ISBN 9783746633206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Serienmörder versetzt Hamburg in Angst und Schrecken. Der Täter folgt einem Ritus, der aus der Zeit der Wikinger stammt. Hauptkommissar Jan Fabel, dessen ungewöhnliche Methoden nicht unumstritten sind, wird mit dem Fall betraut. Er stößt auf einen geheimnisvollen Kult, dessen Mitglieder vor keinem Opfer zurückschrecken. Doch noch eine Organisation ist involviert: der Bundesnachrichtendienst. 

Dieser Thriller um Kommissar Jan Fabel verläuft in mehreren Handlungssträngen, die im Laufe der Handlung ineinander verschmelzen. Vordergründig geht es um die Mordfälle, es sind jedoch auch weitere Verbrechen involviert, die alle zusammen zu hängen scheinen. 
Fabel und sein Team sind meiner Meinung nach sehr authentisch und realistisch gestaltet. Die verschiedenen Charaktere wurden angemessen porträtiert und ich konnte mir alle Figuren gut vor meinem inneren Auge vorstellen.  Der Schreibstil ist allgemein auch sehr angenehm und bildlich zu lesen, so dass mein Kopfkino immer aus vollsten Touren lief.
Die Handlung ist durchaus spannend und konnte zwischendurch immer mit einigen Höhepunkten aufwarten. Einiges war für mich jedoch vorhersehbar und nicht überraschend. Dazu konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen.
Insgesamt ist ‚Blutadler‘ jedoch ein solider Thriller, den ich gern gelesen habe.


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(38)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

biographie, lagerfeld, lebensmotto, lifestlye, london, michael michalsky, michalsky, mode, modell, models, paperback, prinzipien, sachbuch, stil, style

Lass uns über Style reden

Michael Michalsky
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841906052
Genre: Sachbücher

Rezension:

Viele denken, sie sind stylish, wenn sie sich gut kleiden. Doch zu einem stilvollen Leben gehört weit mehr. Welche Musik höre ich? Wie wohne ich? Welche Meinungen vertrete ich und wie kommuniziere ich mit meinen Mitmenschen? Wie komme ich stilvoll und authentisch durch den Alltag? Michael Michalsky denkt in seinem Buch über diese Themen nach und verrät uns, was Style wirklich bedeutet. 

Der Klappentext des Buches kann vermuten lassen, dass es sich bei dem Buch von Michael Michalsky um eine Art Ratgeber handelt. Mein erster Eindruck hat mich zu der Annahme kommen lassen, dass sich hier vielleicht der ein oder andere Tipp für ein ‚stylisheres‘ Leben finden lassen.
Meine Annahme war nicht komplett falsch – dennoch hat das Buch mir nicht das geboten, was ich mir erwartet habe. Herr Michalsky sinniert in diesem Buch über seine Einstellung zum Thema ‚Style‘. Es gibt einige sehr angenehme Passagen. Für mich waren das die persönlichen Momente, in denen er von seinem Leben und Werdegang spricht. Beim Lesen merkt man, dass er viel recherchiert hat – er spricht Studien an, vergleicht Ergebnisse. Ich hätte mich gefreut an irgendeiner Stelle auch die Namen der Studien zu erfahren, um sich mit dem ein oder anderen interessanten Ergebnis näher beschäftigen zu können.
Insgesamt habe ich das Buch als ein großes „Ich finde, dass…“ empfunden. Was ja auch verständlich ist. Dennoch hatte ich zu oft den Eindruck, dass die persönlichen Ansichten des Autors als die einzig wahren glorifiziert wurden. Das hat viele Passagen arrogant und überheblich wirken lassen und mir ein wenig den Spaß an der Lektüre genommen.
‚Lass uns über Style reden‘ ist ein kurzweiliges und partiell interessantes Buch. Ich persönlich konnte daraus jedoch keinen Mehrwert ziehen und frage mich mit welcher Intention es denn genau auf den Markt gekommen ist – das wurde mir beim Lesen nämlich nicht klar.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

angst, buchverlosung, christina feiersinger, erkrankung, hilfe, lebenswille, medizin, morbus still, paperback, rheuma, roman, schatten, stille, unsicherheit, unterstützung

Die Stille, die im Schatten blüht

Christina Feiersinger
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 13.12.2017
ISBN 9788868392963
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: buchverlosung, christina feiersinger, paperback, roman   (4)
 

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67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

berlin, freundschaft, kleidung, lebenstraum, liebe, liebesgeschichten, märchen, mode, modeatelier, nähen, roman, schneiderin, selbstverwirklichung, traum, vintage

Das Leben ist ein Seidenkleid

Tanja Wekwerth
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671637
Genre: Romane

Rezension:

Ein Kleid kann ein Leben verändern, sagt Maja. Jede Nacht sitzt sie allein an ihrer Nähmaschine und zaubert bestickte Mäntel oder raffinierte Röcke – die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Dazu fehlt ihr der Mut. Bis sie sich mit Leonhard anfreundet, einem sanftmütigen älteren Herrn. Seit dem Tod seiner Frau Luise hat niemand mehr ihr Ankleidezimmer betreten dürfen, niemand außer Maja. Dort, zwischen Petticoats und Maßband, stellt sie mit Leos Hilfe bald fest, dass Lebensträume keinem Schnittmuster folgen.

‚Das Leben ist ein Seidenkleid‘ ist das erste Buch, dass ich von der Autorin Tanja Wekwerth gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr bildlich und kann die angesprochenen Emotionen sehr gut vermitteln. Ich konnte gut in die Handlung eintauchen und habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Insgesamt sind Charaktere und Handlung jedoch ziemlich von Klischees gefärbt. Das muss man mögen. Durch die vielen Klischees wird die Handlung auch durchaus vorhersehbar und konnte mich nur selten wirklich überraschen. 
Maja ist eine sympathische Protagonistin, die auf den ersten Blick ziemlich perfekt wirkt. Aber auch sie ist nur menschlich, was im Laufe der Handlung gut dargestellt wird. Insgesamt sind alle Charaktere durchaus realistisch, wenn auch ein wenig überspitzt und in den Klischee-Eimer gefallen. Die Handlung ist durchaus ein wenig seicht, das Thema ‚Mode‘ ist vordergründig und bietet sogar ein wenig Stoff zum Nachdenken! Das hat mir gut gefallen. 
Insgesamt ist dieses Buch ein ziemlich klischeehaftes, das jedoch gerade dadurch einen ziemlichen Wohlfühl-Charakter hat. Ein schönes Buch für zwischendurch, bei dem einem ein wenig wärmer ums Herz wird.

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Tags: leserunde, paperback, roman, tanja wekwerth   (4)
 

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 47 Rezensionen

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Nackt über Berlin

Axel Ranisch
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein fünf, 23.02.2018
ISBN 9783961010134
Genre: Romane

Rezension:

Jannik und Tai, von ihren Mitschülern liebevoll Fetti und Fidschi genannt, sind zwei ganz normale Sechzehnjährige. Bis sie eines Tages ihren Rektor sturzbetrunken auf der Straße auflesen und in seiner eigenen Wohnung einsperren. Aus dem Scherz wird schnell eine handfeste Entführung. Tai genießt es, »Gott« zu spielen und zwingt den Lehrer zu einem Seelenstriptease. Ein Höllentrip für Jannik, der schnell bemerkt, dass Tai seine zarte Verliebtheit nur ausnutzt. Er muss handeln…

‚Nackt über Berlin‘ erzählt eine durch und durch kuriose Geschichte im Herzen Berlins. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und humorvoll. 
Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven: der von Jannik und dem Rektor. Jannik ist ein eigenwilliger Protagonist, mit dem ich erst im Laufe des Buches warm geworden bin. Tai konnte mit hingegen gar nicht sympathisch werden und auch mit dem Rektor bin ich nicht ganz warm geworden. Die Charaktere sind insgesamt durchaus liebevoll und durchdacht gestaltet, für mich aber nur bedingt realistisch. Als Leser wird man gleich vollständig in die Handlung hinein geworfen und steht mitten im pubertären Leben von Jannik und Tai. Für mich weist die Handlung einige unnötige Längen auf, die den Lesefluss ein wenig gestört haben. Der Autor Axel Ranisch kann die Spannung dennoch geschickt aufbauen, so dass mir eher selten langweilig geworden ist. Hinter der Entführung und deren Folgen steht eine Moral, was schon relativ früh im Buch deutlich wird. Ich finde es schön, dass kontinuierlich auf diese hingearbeitet wird. Obwohl die Handlung ziemlich unrealistisch ist, konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen und mich gut in die Szenerie des Buches einfühlen.
Insgesamt ist ‚Nackt über Berlin‘ eine solide Coming-of-Age-Geschichte, die mit einem tollen Humor besticht. 
Was die Covergestaltung angeht bin ich übrigens ziemlich ratlos – mit dem Inhalt hat sie nämlich rein gar nichts zu tun…

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Tags: axel ranisch, hardcover, vorablesen, ya   (4)
 

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Tiefe Havel

Tim Pieper
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783740802851
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Binnenfrachtschiff treibt im Havelkanal. An Bord liegt der Kapitän, hingerichtet in Profimanier. Erste Hinweise führen den Potsdamer Hauptkommissar Toni Sanftleben ins Berufsschiffermilieu. Doch der Täter hat bereits weiteres Blut an den Händen. Zu spät begreift Toni, dass es um alles geht, auch um seine eigene Zukunft.

‚Tiefe Havel‘ ist der dritte Krimi um Hauptkommissar Toni Sanftleben. Ich kenne die beiden vorangehenden Teile, finde jedoch, dass man das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen kann. Essentielle Szenen der ersten Bücher werden nochmals aufgegriffen und passend zusammengefasst. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und bildlich. Ich konnte gut in die Handlung hineintauchen und habe das Buch dann auch in einem Zug durchgelesen – es war einfach zu spannend um aufzuhören zu können. Tim Pieper hat wieder absolutes Suchtmaterial geschaffen. 
Toni ist ein Protagonist mit authentischen Ecken und Kanten. Seine Entwicklung in diesem Buch ist durchaus realistisch dargestellt und konnte mir den Hauptkommissar noch sympathischer machen. Ich finde es schön, dass auch das Privatleben des Ermittlers im Fokus steht – so wirkt er viel menschlicher und bringt eine tolle Dynamik in die Handlung. Die Handlung wird jedoch nicht nur aus Tonis Perspektive geschildert. Dieser Wechsel macht es besonders spannend, da man als Leser sowohl in die Gedanken vom Täter als auch vom Ermittler blicken kann. Eine tolle Abwechslung, die es besonders spannend macht. Insgesamt finde ich die Darstellungen der Charaktere sehr gelungen.
Die Handlung ist enorm spannend, ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Der Spannungsbogen ist aber der ersten Seite gut geführt, ich konnte die Drehungen und Wendungen des Buches nicht vorhersehen und wurde somit optimal unterhalten. 
Insgesamt konnte mich ‚Tiefe Havel‘ auf voller Linie überzeugen. Er bietet eine tolle, spannende Handlung mit authentischen Charakteren und einem wunderbar bildhaften Schreibstil. Zudem versteckt sich die ein oder andere Andeutung, die mich ganz neugierig auf den vierten Teil machen! 

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Tags: fremdgehen. leserunde, krimi, paperback, serie, tim pieper   (5)
 

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217 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

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Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie – ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady – herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen. Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt – sie ist ja auch neu hier.

‚Für immer ist die längste Zeit‘ ist der Debütroman von Abby Fabiashi. Der Schreibstil gefällt mir gut, er ist schnörkellos und direkt. Gefühle kann er nach meinem Empfinden nur bedingt vermitteln, teilweise kam es mir etwas hölzern vor. Die Story ist durchaus emotional, das Thema Selbstmord und Umgang mit diesem wurde gut aufgegriffen. Für mich waren die Reaktionen der verbliebenen Menschen durchaus authentisch dargestellt.  Dennoch blieben die Schilderungen distanziert und ich konnte mich nicht wirklich in die emotionale Lage der Charaktere hineinversetzen. 
Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert, so dass man als Leser stets gut im Bilde über alle Gefühlslagen und Ansichten ist. Wirklich ans Herz ist mir keiner der Charaktere gewachsen. Ich habe ihren Werdegang gern verfolgt, habe jedoch nicht mitgefiebert. 
Richtig packen konnte mich das Buch jedoch nicht, dafür hatte es zu viele Längen. Zum Ende hin nimmt die Story nochmals ein wenig Fahrt auf, was zumindest die letzten Seiten angenehm macht.

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Tags: abby fabiaschi, paperback, roman, vorablesen   (4)
 

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(63)

78 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

achtsamkeit, erling kagge, gelassenheit, geräuschlosigkeit, geschenk, hardcover, ich, insel, nordpol, ruhe, sachbuch, stille, südpol, wegweiser, zur ruhe kommen

Stille

Erling Kagge , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2017
ISBN 9783458177241
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille. Auf seinen Expeditionen – zum Süd- und zum Nordpol, auf den Mount Everest – hat er sie gefunden. Aber ist Stille auch in der Stadt zu erfahren? Im turbulenten Oslo, wo er lebt? Ja, wenn man bereit ist, die Welt auszusperren und eine Reise in sein Inneres anzutreten, kann man auf dem Weg zur Arbeit, beim Lesen, Stricken, Musikhören, beim Abwaschen, beim Yoga »seinen eigenen Südpol finden«, denn »Stille ist überall«.

Erling Kagge gibt in seinem Buch ‚Stille – Ein Wegweiser‘ 33 Antworten auf die Frage, was Stille ist, wo sie zu finden ist und was sie bedeutet. Sein Schreibstil ist sehr direkt und schnörkellos. Das hat mir gut gefallen. Die Sprache ist konstant und trägt gut durch das Buch.
Die 33 Antworten sind in ihrer Länge und Thematik sehr unterschiedlich. Einige haben mich sehr, andere gar nicht angesprochen. Aber das ist okay. Insgesamt konnte ich aus diesem Buch sehr viel mitnehmen, Kagges Ausführungen schwanken zwischen philosophisch und nüchtern beschreibend. Eine tolle Abwechslung, die die Vielseitigkeit der Stille adäquat unterstreicht.
Im Buch finden sich auch einige Bilder. Ihre Anwesenheit wird nirgends erklärt und nicht immer erschließt sich mir ein Zusammenhang zwischen Bild und Text. Dennoch haben die Bilder allesamt eine eher beruhigende Wirkung auf mich.
Insgesamt ist ‚Stille – Ein Wegweiser‘ genau das, was es vorgibt zu sein. Ein Wegweiser. Durch das Buch habe ich mich intensiv damit auseinander gesetzt, was Stille für mich ist und wo ich sie finden kann. In jedem Fall ein lehrreiches Buch, aus dem ich viel mitnehmen konnte.

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Tags: erling kagge, hardcover, leserunde, sachbuch   (4)
 

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(145)

212 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 123 Rezensionen

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Aura - Die Gabe

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522202411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat ... Hat sie dem Falschen vertraut?

‚Aura – die Gabe‘ ist der Auftakt der Aura-Reihe von Clara Benedict. Der Klappentext verspricht einen spannenden Romantasy-Roman aus dem Young-Adult Bereich. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, er hat mich gut durch das Buch getragen. Die Sprache passt jedoch nicht so recht zur Aufmachung des Buches. Sie wirkt oft viel zu reif für die 16-jährige Protagonistin Hannah, die sich hingegen meist wie 13 benimmt. Diese Mischung aus erwachsener Sprache und kindlicher Protagonistin ist auf Dauer ein wenig unangenehm.
Hannah wird mit Fortschreiten der Handlung auch immer unangenehmer. Sie ist ein sehr unreflektierter und naiver Charakter, was zu Teilen an ihrer immensen Schwärmerei liegen mag. Die rosarote Brille ist ja bekanntlich ein ziemlicher Weichspüler. Dennoch ist die Unbedarftheit, mit der Hannah sich auf Jan einlässt geradezu erschreckend! Der Großteil des Buches wird von dem Hin und Her zwischen Jan und Hannah bestimmt. Ihre Gabe kommt zuweilen etwas zu kurz. Der Spannungsbogen ist für mich daher auch eher flach, denn die Jan-Hannah-Kombi schwankt zwischen unglaublich kindisch/naiv zu erschreckend/absurd. Spannend wird das Buch in den letzten Kapiteln, die bei mir tatsächlich ein wenig Neugier auf den kommenden Teil erweckt haben.
Insgesamt ist ‚Aura – die Gabe‘ ein Buch mit viel Potential, das leider durch eine unreife Protagonistin und zu viel Fokus auf jugendliche Verliebtheit nicht ausgeschöpft werden konnte.

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Tags: clara benedict, fantasy, hardcover, leserunde, ya   (5)
 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

biografie, biographie, drama, drogen, england, entführung, familie, familien-biographie, fluch des geldes, gefangenschaft, geiz, geld, generationen, john pearson, leserunde

Alles Geld der Welt

John Pearson , Claudia Heuer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959672191
Genre: Biografien

Rezension:

Die Entführung des 16-jährigen Millionen-Erben Paul Getty schockiert Menschen auf der ganzen Welt. Als die Entführer 17 Millionen Dollar Lösegeld fordern, wendet sich Pauls Mutter Gail Harris an ihren Schwiegervater. Doch der milliardenschwere Unternehmer Jean Paul Getty weigert sich, für die Freilassung seines Enkels zu zahlen. Während Paul in der Gefangenschaft seiner Kidnapper immer grausameren Folterungen ausgesetzt wird, wartet die ganze Welt auf eine Reaktion der Familie Getty. Und Gail Harris ist nicht bereit, den Kampf um das Leben ihres Sohnes aufzugeben. 

‚Alles Geld der Welt‘ von John Pearson wird als ‚Das Buch zum Film‘ ausgeschrieben. In meinen Augen ist es das nur bedingt. Zum einen, weil es viel weitreichender ist und die Entführung von JPG III nur einen relativ kurzen Abschnitt des Buches einnimmt, während sie Hauptaugenmerk des Filmes ist. Zum anderen, weil dadurch (für mich) ein eher romanartiges Buch impliziert wird, und darum handelt es sich hier keinesfalls, sondern eher um eine durchaus umfangreiche Biografie der Familie Getty.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, auch die Sprache passt gut zum Inhalt. Ich habe bei diesem Buch jedoch eher einen Roman erwartet und war dann doch ein wenig ernüchtert, als ich festgestellt habe, dass dieses Buch eher eine Biografie ist. Der hilfreichste Teil dieses Buches war der Stammbaum zu Beginn. Zu diesem habe ich sehr oft zurückgeblättert, denn die Gettys sind eine sehr große, verzweigte Familie mit dem Faible für den Namen Paul. Ich wäre heillos durcheinander gekommen, wenn es diesen Stammbaum nicht gegeben hätte.
Der Inhalt wirkt jedoch gut recherchiert und ist sehr umfangreich, die Lebensumstände von beinahe vier Generationen werden anschaulich wiedergegeben. Für mich hat sich jedoch recht schnell herausgestellt, dass ich mit den Gettys nicht so recht warm werde – ihre Einstellungen und entsprechenden Handlungen sind schon sehr extrem. 
Insgesamt ist ‚Alles Geld der Welt‘ eine durchaus interessante Biografie über die Gettys und geht weit über die im Film thematisierte Entführung hinaus. 

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Tags: biografie, john pearson, leserunde, paperback   (4)
 

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(11)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

böhmen, debüt 2018, hardcover, heimatsuche, kommunismus, kurzgeschichten, leserunde, märchen, meerjungfrauen, prager frühling, rhea krčmářová, roman, rusalka, slawische mythologie, wasser

Böhmen ist der Ozean

Rhea Krčmářová
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 01.02.2018
ISBN 9783218011051
Genre: Romane

Rezension:

Das Wasser schlängelt sich durch die Orte Böhmens, als wären es Inseln. Mal tritt es über die Ufer, mal verschluckt es Land und Leute, eine Verbindungslinie, die hinter den Eisernen Vorhang führt, oder kuriose Urgewalt, die Leben und Tod bringt. Und es birgt Rusalkas, Wassermänner und Frühlingsgöttinnen, die Zeugen einer anderen Zeit sind, Vergangenes ans Tageslicht holen oder für immer in den Tiefen des Ozeans verschwinden lassen. 
‚Böhmen ist der Ozean‘ von Rhea Krčmářová beinhaltet insgesamt neun Erzählungen, die mit Böhmen verbunden sind. Sie sind in unterschiedlichen Stilen verfasst: mal sprechen sie den Leser direkt an, mal schlüpft der Leser in die Perspektive der Erzählerin. Die Geschichten haben sich demnach für mich auch unterschiedlich gut lesen lassen. Einige haben mich inhaltlich nicht angesprochen, bei anderen war der Schreibstil etwas problematisch. Der Großteil der Erzählungen hat mir jedoch gut gefallen.Alle Geschichten sind etwas mystisch angehaucht, alte Böhmische Sagen spielen eine zentrale Rolle. Eine weitere zentrale Rolle nimmt politisches Geschehen ein – die Folgen des Kommunismus werden oft deutlich. Die Erzählungen an sich bilden ein stimmiges Gesamtbild, einige Elemente einer Erzählung lassen sich in einer weiteren widerfinden. So entsteht eine ganz eigene Harmonie, die mir gut gefällt. 

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Tags: hardcover, kurzgeschichten, leserunde, rhea krčmářová   (4)
 

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

amerika, bernhard und juliane, biografie, biographie, ehen, eigene bank, einkommensstuer, emanzipation, emanzipation der protagonistin, este eisenbahn, familiengeschichte, flucht ins spiel, niederländisches königshaus, prinzessin, sachbuch

Die amerikanische Prinzessin

Annejet van der Zijl , Marianne Holberg
Fester Einband: 296 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.01.2018
ISBN 9783806234824
Genre: Biografien

Rezension:

Am 13. April 1927 geht Allene Tew im Hafen von New York an Bord der Mauretania. Sie lässt ein Leben hinter sich, das ihr alles geschenkt hatte, wovon sie als junges Mädchen vom Land einst träumte: Wohlstand, Ansehen, Mutterglück und die Liebe ihres Lebens. Fast alles hat sie wieder verloren. ›Die reichste und traurigste Witwe der Stadt‹ nennen die Klatschspalten Allene. Doch an diesem Tag bricht sie auf in eine neue Welt. In Europa wartet auf sie eine zweite Heimat, eine Zukunft als wahrhaftige Prinzessin, russische Gräfin und Patentante von Königin Beatrix. ›Die amerikanische Prinzessin‹ ist die Rekonstruktion eines faszinierenden Lebens vor dem historischem Panorama von Wirtschaftsboom, Revolution und Krieg. Vor allem aber ist es die bewegende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die den Mut hat, ihren eigenen Weg zu gehen bis zum bitteren Ende.

‚Die Amerikanische Prinzessin‘ von Annejet van der Zijl ist eine biografische Erzählung über das Leben der Allene Tew. Allene war mir bis dato kein Begriff, ihren Namen habe ich vorab in keinem Zusammenhang gehört. Daher war dieses Buch für mich gleichzeitig die Entdeckung einer komplett neuen Person.Mit dem Schreibstil bin ich zuerst nicht wirklich klargekommen, ich habe einige Anläufe gebraucht, um mich diesem Buch zu nähern und auch am Ball zu bleiben. Die Erzählung basiert auf der Wiedergabe vieler Quellen, was sich auch beim Lesen bemerkbar macht. Da dieses Buch jedoch eine Biografie darstellt, ist dies zu erwarten und für meinen Geschmack wenig störend. Sehr schön fand ich die beigefügten Bildseiten, die den Text passend illustrierten und das Ganze für mich greifbarer gemacht haben.Die Kapitel geben einzelne Lebensabschnitte wieder, die zu einem großen Teil von diversen Schicksals- und Rückschlägen geprägt sind. Bereits in den ersten Kapiteln wird klar, dass Allene Tew eine sehr starke Frau ist, die sich von keiner Widrigkeit aus der Bahn werfen lässt. Eine Eigenschaft, der ich viel Respekt entgegenbringe. Pro- und Epilog bilden eine Einheit, so dass die Erzählung recht rund ist. Neben den persönlichen Wendungen spielen auch die beiden Weltkriege eine zentrale Rolle. Ich fand es äußerst interessant, wie die Auswirkungen derer beschrieben wurden – für ich auch mal in einem neuen Licht.Insgesamt war ich nach der Beendigung des Buches jedoch ein wenig ernüchtert. Die Geschehnisse waren gut wiedergegeben, ich habe die Handlung als sehr lehrreich empfunden. Mein Interesse an Allene Tew ist jedoch nicht gewachsen und ich habe mich mehrmals gefragt, warum sie die Hauptfigur dieses Buches geworden ist. Sie ist unzweifelhaft eine bemerkenswert starke Frau, die einen Lebenslauf mit vielen Höhen und Tiefen aufweisen kann – doch damit ist sie glaube ich nicht die Einzige ihrer Generation. Ich habe das Buch gern gelesen, wirklich fesseln konnte es mich jedoch nicht…

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Tags: annejet van der zijlsa, hardcover, leserunde, sachbuch   (4)
 
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