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fantasy, magie, andreas suchanek, lichtkämpfer, wechselbalg

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Das Erwachen

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Erbe der Macht - Schattenchronik. Der Titel verrät schon so Einiges darüber wo die Reise hingeht. Das Hardcover enthält die ersten drei Teile der neuen Buchreihe und macht auf den ersten Blick keinen allzu schlechten Eindruck. Zu sehen ist nur eine Hand mit einer Flamme, umgeben von einem Ring mit unbekannten Symbolen. Fans des Genre werden sich hier schon das erste Mal an die Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare erinnert fühlen. Leider nicht das letzte Mal. 

Aber nun zum Inhalt: 
Der Protagonist ist der Mittzwanziger Alex, der aus den Problemvierteln Londons kommt. Er wird zu Beginn des Buches vom Erbe der Macht erwählt und ist von nun an ein Lichtkämpfer, dessen Aufgabe es ist sich im Castillo mit Magie auseinander zusetzen und dem Bösen in Form der Schattenkämpfer Einhalt zu gebieten. 

Und so sieht es wirklich aus: 
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so viele Punkte haben mir an diesem Buch die Nerven aufgerieben. Einen richtigen Protagonisten gibt es nicht so wirklich. Die Perspektive wechselt praktisch von Kapitel zu Kapitel. Eigentlich stört das auch nicht weiter, denn mit Alex ist nicht so viel los. Nach außen hin spielt er den Macho aber im Inneren...ist er auch ein Macho. Es gibt zwar mehrfache Andeutungen, dass sein Verhalten eine Reaktion auf seine Kindheit ist und er hat auch so seine guten Momente aber die meiste Zeit macht ihn seine Denk- und Handlungsweise einfach nur unsympathisch. 

Wie bereits schon angedeutet, gibt auch die Handlung nicht so viel her. Die Schattenkämpfer spielen nur im ersten Teil eine namhafte Rolle, später geht es praktisch nur noch um die Schattenfrau. Gott sei Dank, nur dadurch kommt etwas Spannung in die Handlung. Ansonsten wirkt es wie ein billiger Abklatsch der Chroniken der Unterwelt. Es gibt eine Art Schule, das Castillo, die zufällig in Alicante steht. Eine Stadt gleichen Namens gibt es auch in zuvor erwähnter Buchreihe. Dass der Essenzstab den Krieger auswählt und es dann auch noch zwei Stäbe gibt, die auf besondere Weise miteinander verbunden sind, ist seit J.K. Rowling auch kalter Kaffee. 

Bleiben noch die Unsterblichen. Da Spoiler nicht erwünscht sind, werde ich keine Namen nennen. Vielleicht bin ich mit 19 Jahren schon zu alt für die Buchreihe aber ich finde es ein wenig befremdlich mir die größten Köpfe unserer Zeit vorzustellen, wie sie Energydrinks kippen und die bedeutendsten Taten ihres Lebens auf Geheiß beliebig wiederholen können. Klingt jetzt ein wenig kryptisch aber wer das Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine. 

Meiner Meinung nach hätte der Autor gut daran getan etwas mehr Zeit in seine Werke zu investieren. Jeden Monat ein Buch à 100 Seiten zu veröffentlichen mag lukrativ sein aber macht es ´schwierig der Handlung den Raum zu geben, den sie benötigt. So ist das Ganze wenig ausgefeilt und mit Action überladen aber mehr sollte man bei der Länge wohl auch nicht überladen.

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österreich, backen, rezepte, kochen, backbuch

Süße Österreichische Küche

Bernie Rieder
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 20.10.2015
ISBN 9783991001690
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch des Autors Bernie Rieder „Süße Österreichische Küche“ behandelt, wie der Titel schon vermuten lässt, auf knapp 280 Seiten sehr umfangreich Desserts der österreichischen Küche. Damit knüpft es an den ersten Erfolgsband (Österreichische Küche -Reloaded), welcher sich mit der herzhaften Kulinarische des Landes beschäftigt hat, an. 
Zuvor habe ich mich noch nie bewusst an österreichischen Gerichten probiert. Klar, Kaiserschmarren hat wohl schon jeder einmal gemacht (und wenn nur aus der Tüte) aber das Gericht ist ja praktisch eingedeutscht. Das Inhaltsverzeichnis und die Leseprobe versprachen jedoch mehr und das zurecht. .. 
Aber arbeiten wir uns von der Hülle zum Kern vor. 

Das Cover zeigt verwischtes Mehl auf einem Holztisch. Schlicht und einfach, doch dadurch nicht weniger ansehnlich. (Eben genau so, wie ich es bei Kochbüchern am meisten mag.) 
280 Seiten haben natürlich ordentlich Gewicht, doch die vernünftige Bindung ermöglicht einen gepflegten Umgang. Das Inhaltsverzeichnis bringt Ordnung und System in die schier endlose Rezeptauswahl. Hier ist für jeden Anlass was dabei, sei es einfach Milchreis zum Mittagessen, ein Eis für den heißen Sommertag oder raffinierte Torten für besondere Anlässe. Einige Rezepte(wie die Vanillekipferl) gibt es gleich in verschiedenen Ausführungen, damit garantiert keine Langeweile aufkommt. 
Schön in Szene gesetzt ist das Ganze natürlich auch, übermäßige Hydration der Mundregion ist praktisch unvermeidbar. Einen kleinen Extrapunkt gibt es für die Fotos, welche den Autor bereits frühzeitig, tatkräftig in der Küche zeigen. 

Nun zum praktischen Teil: 
Die Zutaten, das Meiste ist bereits im gut sortierten Haushalt vorhanden bzw. lässt sich mit dem Gang zum nächsten Supermarkt einfach organisieren, sind ordentlich aufgelistet. Die Anleitung (das A und O eines guten Rezepts) ist verständlich und nachvollziehbar geschrieben. 
Das Backen der Schoko-Erdnussbutter-Cookies (Seite 42) war somit ein Kinderspiel und das Resultat im Geschmack auf jeden Fall verführerisch, auch wenn sie nicht ganz so ansehnlich waren, wie auf dem Foto. Beflügelt durch das im Kakao enthaltene Serotonin bin ich mir sicher, dass die restlichen Rezepte ebenso gut gelingen (an der optischen Ausführung lässt sich ja noch arbeiten). 

Mein Fazit: 
Ein äußerst umfangreiches Buch über einen kulinarischen Raum, der unserem nicht ganz unähnlich ist, aber dennoch viel Neues zu bieten hat mit den modernen Interpretationen österreichischer Klassiker. Mir gefällt der Schmöker auf jeden Fall sehr gut und ich würde es trotz des nicht ganz niedrigen Preises weiterempfehlen. Man bekommt auf jeden Fall etwas geboten, für das Geld. 

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Tags: anders, backen, klassike, österreich, sü   (5)
 

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kochbuch, vegan, rezepte, katharina seiser, traditionell

Immer schon vegan

Katharina Seiser , Vanessa Maas
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 12.01.2015
ISBN 9783850338561
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Motto des Buches beginnt bereits beim Einband. Schlichte, grüne Zeichnungen verschiedener pflanzlicher Zutaten finden sich auf einem frischem gelbem Grund wieder. So sieht es aus, das neue Kochbuch "Immer schon vegan" von Katharina Seiser. Das Buch hat viel zu bieten. Neben mehr als 70 Rezepten aus 20 Ländern, gibt es farbliche passende Bändchen als Lesezeichen und ein Plakat eines freundlich dreinblickenden Gemüseschweines, inklusive Saisonkalender, gleich mit dazu. 

Vorab wird es jedoch erstmal theoretisch. In 11 verschiedenen Portraits geht die Autorin näher auf die unterschiedlichen Geschmackskomponenten ein. Dabei wird erklärt wie wichtig das Zusammenspiel der Aromen ist, damit wir ein Essen als lecker und gelungen empfinden. Natürlich werden auch Beispiele gegeben, so kann jeder zukünftig schauen, mit welcher Zutat er sein Gericht noch abrunden kann. 

Die Rezepte sind wie bei schon anderen Exmplaren des Brandstätter Verlags nach Jahreszeiten geordnet. Daneben gibt es noch die Jederzeit, deren Gerichte unabhängig von der Saison zubereitet werden können. Anders als beispielsweise bei "Italien Vegetarisch", dem Vorgänger, steht hier jedoch bei jedem Rezept für viele Personen es ausgelegt ist. Daneben zeigen eine Uhr ein besonders schnell zubereitetes und ein Häkchen ein besonders einfaches Gericht an. Kursiv gedruckte Zutaten sind häufig nicht in jeder Küche zu finden und werden sehr hilfreich im hinteren Teil des Buches erklärt. Die Fotos sind nicht auffällig nachbearbeitet, sodass sie die Erwartungen ins Unermessliche steigern. Die Gerichte sind einfach präsentiert und ansprechend präsentiert.Nur wenige Rezepte sind ohne Foto abgedruckt. 
Bevor trotz der großen Auswahl eventuell noch Langeweile entsteht, gibt es desweiteren zu vielen Rezepten noch Varianten, die den Geschmack geringfügig verändern. Neben diesen Vorschlägen für den Feinschliff gibt es außerdem stets einen Tipp, sei es das passende Getränk, eine ergänzende Beilage oder einfach praktische Hinweise für die Zubereitung. 

Das Wichtigste sind jedoch die Rezepte und die können überzeugen. Auch wenn manches wie das Baba Ganoush schon in etlichen Kochbüchern abgedruckt war, so präsentiert die Autorin unzählige weniger bekannte Gerichte. Die rauchige Karottencreme macht ihrem Namen alle Ehre. Süß und scharf zugleich spiegelt sie genau die zu Beginn erklärte Theorie wieder. Ebenfalls unglaublich lecker: der geröstete Blumenkohl mit zwei verschiedenen Sorten Tarator. Unglaublich ist hier wörtlich zu nehmen, denn ich hätte wohl kaum erwartet, dass trockenes, wieder aufgeweichtes Brot in Verbindung mit Walnüssen so himmlisch schmecken kann. Dass die Gerichte vegan und völlig frei von dubiosen Ersatzmitteln sind, vergisst man da schnell mal. 

Eines sollte man jedoch nicht übersehen. Der vielfältige Geschmack braucht häufig Zeit um sich zu entfalten, wie u.a die Ribollita zeigt, welche mindestens 2 Stunden köcheln soll. Vegan zu kochen fordert daher vielleicht manchmal etwas Planung. Andererseits finde ich gerade diese traditionelle, langsame Zubereitungsweise ungeheuer hilfreich um dem Alltag seine Hektik zu nehmen. 

"Immer schon vegan" ist daher ein Buch für das Seelenwohl.

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Tags: desserts, katharina seiser, kochen, rezepte, traditionelle rezepte, vegan   (6)
 

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backen, zauberkuchen, backbuch, alltagstauglich, nichtgesund

Zauberkuchen

Christelle Huet-Gomez
Fester Einband: 72 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 24.05.2016
ISBN 9783799506755
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der äußere Eindruck: 
Das Cover des Buches ist nicht unbedingt spektakulär und würde in der breiten Masse an Koch-und Backbüchern in Buchhandlungen wohl untergehen. Dennoch behandelt es einen Backtrend, der gerade weite Kreise in der Deutschen und Fremdsprachigen Foodbloggerszene zieht. Die Rede ist von den sogenannten "Magic Custard Cakes" oder eben Zauberkuchen. Die Aufmachung des Buches kann man als niedlich oder kindlich bezeichnen, so ist es vergleichsweise klein und dünn, doch man erkennt viel Liebe dahinter. Das Design der Seiten ist durchaus ansprechend aber nichts Besonderes, doch die Fotos zu den Rezepten lassen mir persönlich die Finger jucken (auch wenn das Cover etwas besser ausgewählt hätte sein können). 
Nun aber zum Inhalt: 
Dem Autoren Christelle Huet-Gomez zu Folge, gelingt es mit den Rezepten aus nur einem Teig einen Kuchen, bestehend aus drei verschiedenen Schichten zu zaubern (fester Boden, Creme und Bisquit). Diese Idee macht die sonst in Backbüchern beschriebenen, langen Anleitungen eines Schichtkuchens überflüssig. Wie das geht? Natürlich nur, indem man ein paar goldene Regeln beachtet z.B. die vorgegebene Formgröße je nach Rezept, die schonende Backweise bei 150 Grad Celsius und das unbedingt notwendige Auskühlen (ja leider) des Kuchens. 
Die Listen fordern Zutaten, die man leicht in jedem Supermarkt finden kann, es ist wenig außergewöhnliches dabei. Diese, wenn man sie nicht sogar schon im Haushalt vorrätig hat, sind also schnell besorgt. An dieser Stelle sollte vielleicht nochmal angemerkt werden, dass das Buch absolut kein Geschenk bei einer veganen Lebensweise ist, denn der ganze Zauber funktioniert nur mit Eiern. 
Die Beschreibungen und Anweisungen sind sehr verständlich, da muss man sich schon ein wenig blöd anstellen, um diese zu missinterpretieren. Ebenfalls sehr praktisch: die saisonale Einordnung der Rezepte. 
Der Praxistest: 
Zu Beginn wurde eines der simplen Rezepte getestet. Der "Vanille-Zauberkuchen" ist auch durchaus ganz gut gelungen, zumindest geschmacklich. Optisch lässt er wenig zu wünschen übrig aber dass lag eher an der dekorationstechnisch unbegabten Amateurbäckerin (also an mir). 
Anschließend ging es dann zu etwas anspruchsvolleren Rezepten. Geschmacklich konnte auch diese alle überzeugen. 
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich um ein außergewöhnliches Backbuch handelt, welches jedem Hobbybäcker viel Freude bereiten wird, nicht nur in der süßen Küche. 

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Tags: alltagstauglich, backen, einfach nur lecker :), nichtgesund   (4)
 
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