CastielNovak

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134 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

new york, highschool, dunkle geheimnisse, ich. bin. so. glücklich., amoklauf

Ich. Bin. So. Glücklich.

Jessica Knoll ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei INK, 05.11.2015
ISBN 9783863960865
Genre: Krimi und Thriller

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(46)

100 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

zombies, zombie, the walking dead, apokalypse, tod

The Walking Dead 2

Robert Kirkman , Jay Bonansinga , Wally Anker
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.04.2013
ISBN 9783453529533
Genre: Fantasy

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(126)

259 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

zombie, zombies, horror, the walking dead, untote

The Walking Dead

Robert Kirkman , Jay Bonansinga
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.07.2012
ISBN 9783641081904
Genre: Fantasy

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(194)

267 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

hitler, satire, hörbuch, berlin, humor

Er ist wieder da

Timur Vermes , Christoph Maria Herbst , Andy Matern , Andy Matern
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783785747414
Genre: Romane

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(8.461)

9.562 Bibliotheken, 75 Leser, 9 Gruppen, 318 Rezensionen

krebs, liebe, tod, krankheit, john green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423625838
Genre: Jugendbuch

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(411)

762 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 167 Rezensionen

liebe, verzeihen, vergebung, familie, versöhnung

Nur einen Horizont entfernt

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.05.2015
ISBN 9783810523952
Genre: Romane

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(762)

1.488 Bibliotheken, 37 Leser, 4 Gruppen, 231 Rezensionen

krebs, familie, tod, liebe, hospiz

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.03.2015
ISBN 9783499269226
Genre: Romane

Rezension:

KLAPPENTEXT
Die beste Freundin. Die erste Liebe. Der größte Schmerz. Eve und Lily waren von klein auf ein Herz und eine Seele. Doch dann, an der Schwelle zum Erwachsenwerden, zerrissen die Ereignisse eines Sommers das Band, das sie zusammenhielt. Seitdem haben sie sich nicht wiedergesehen. Zwanzig Jahre später überlebt Eve nur knapp einen schweren Unfall. Als sie erwacht, steht eine Krankenschwester an ihrer Seite – Lily. Beide merken schnell: Jede wünscht sich sehnlichst die Freundin aus vergangenen Tagen zurück. Doch die alten Wunden sind nicht verheilt, und Lily ist noch immer mit dem Mann verheiratet, den Eve so sehr hasst …

INHALT
Wegen eines Unfalls und eines Beinbruchs landet Eve im Spital und begegnet dort per Zufall Lily, die lange Jahre ihre beste Freundin war, ehe diese an einem vorläufig noch unbekannten Grund zerbrochen ist. Durch die erzwungene Nähe, dass Lily als Krankenschwester für die Pflege von Eve zuständig ist, kommen sie sich unweigerlich wieder näher und die alte Freundschaft blüht langsam wieder auf. Es hätte einfach und perfekt sein können, wäre da nicht Duncan, Lilys Ehemann und Vater ihrer zwei allzu verwöhnter Kinder. In seinem Kontrollwahn hat er Lily vollkommen im Griff und übt so psychische Gewalt auf sie aus. Im Laufe der Geschichte decken wir mehr und mehr der Geschichten der zwei Charaktere auf, Lily fängt mehr und mehr an zu rebellieren und dann ist da noch der alte, durchaus berechtigte Hass von Eve auf Duncan, das wohl grösste Hindernis in der ganzen Geschichte.

REZENSION
Zusammen mit “Die letzten Tage von Rabbit Hayes habe ich mir auch sogleich den zweiten Roman der irischen Autorin blind gekauft. Während Ersteres für mich persönlich eher langweilig war, wartet das zweite Buch mit mehr Spannung auf, das mich letztlich deutlich mehr zu fesseln vermochte. Eine auf dem Boden gebliebene, durchaus realistische Geschichte, bei der ich Gast sein durfte und nur darauf bangte zu erfahren, warum die damals so innige Freundschaft zerbrach.
Für mich persönlich ist das Buch zwar nicht langweilig, aber auch nicht so packend wie ich es erhofft hatte, zumal gerade Rabbit Hayes so enorm beworben wurde. Realistisch geschrieben mit einigen Spannungsmomenten, nicht zuletzt der Pfeil im Auge des Nachbarkindes, sorgen dafür, dass es nicht immer einfach ist, das Buch für eine Pause zuzuklappen, aber einen wirklich bleibenden Eindruck hat es leider für mich nicht hinterlassen, frei nach dem Motto “nice to read”, das dann hübsch im Bücherregal herum steht und an den nächsten Interessenten ausgeliehen oder verschenkt wird.

Was mich etwas an Laufbandschreiben erinnert hat, war, dass auf dem beigefügten Lesezeichen noch angekündigt wurde, dass alle zwei Monate von der Autorin neue Bücher auf den Markt geworfen werden. Entweder hat sie bereits so viele Manuskripte fertig herum liegen und war nur immer auf der Suche nach einem Verlag oder sie schreibt wirklich unter diesem enormen Zeitdruck, was für zukünftige Bücher einen faden Beigeschmack hinterlässt. Mal sehen, ob ich noch weitere Bücher von ihr in meine Sammlung aufnehmen und lesen werde.

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(142)

372 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

schneekugel, winter, schneekugeln, liebe, märchen

So kalt wie Eis, so klar wie Glas

Oliver Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 19.08.2015
ISBN 9783764170431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

In ein wunderschönes, malerisches Cover gepackt, fand das Buch alsbald den Weg zu mir nach Hause und wurde, kaum ausgepackt, direkt angelesen. Es war leider nicht sehr einfach, mich reinzufinden und trotz der teilweise guten Beschreibungen schien mir immer etwas zu fehlen, das den letzten, guten Schliff machte. Das Bild der Charaktere, besonders von Cora, spielte nicht mit Klischees, wie es sehr amüsant sein kann, sondern behandelte sie irgendwie staubtrocken. Die Liebste war mir da noch Elsa, die trotzdem kein Blatt vor den Mund nahm und der ganzen Biederkeit etwas Schliff und Pfeffer gab. Selbst die Kokstussi Laura wurde kurz eingeflochten, dass man eine ungefähre Ahnung und Meinung hatte, ehe sie im See tot aufgefunden wurde.

Alles in allem habe ich mich mit ach und krach durch die Seiten gelesen und muss abschliessend sagen, es ist nichts für mich. Das Buch habe ich an die Leihbibliothek verschenkt in der Hoffnung, dass es liebende Hände findet, die wirklich Freude haben, es zu zerlesen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Herrchenjahre: Vom Glück, einen ungezogenen Hund zu haben

Michael Frey Dodillet
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453603646
Genre: Humor

Rezension:

KLAPPENTEXT
Wenn der Hund die Sau rauslässt und das Herrchen auf dem Zahnfleisch Gassi geht, dann stimmt etwas nicht. Kurz entschlossen schnappt sich Michael Frey Dodillet seine aufmüpfige Hündin Luna und macht sich auf den Weg zur guten Erziehung – eine Odyssee, die die beiden in die Fänge verschrobener Trainer, absurder Methoden und spleeniger Hundehalter führt. Das Einzige, was der Hund lernt: Diese Zweibeiner haben doch alle einen Vogel! Ein tierischer Lesespaß – unterhaltsam, witzig und voller Selbstironie.

REZENSION
Ein rotes Buch, dessen Umschlag ein knuddliger, süsser Hundewelpe ziert. Ein witziger Titel quer darüber und in seiner Schlichtheit dann doch so verführend, dass es zum Spontankauf anregt - so ist dieses Buch bei uns gelandet. Zwischen den beiden Deckeln aber finden sich Horrorszenarien eines jeden Hundebesitzers wieder, dessen bepelzter Vierbeiner nicht so spurt, wie man es sich bei der Anschaffung erhofft hatte. Zig Stunden Hundeschule und das Vieh macht vielleeiiiiicht Sitz, aber nur, wenn es gerade Zeit und Lust hat und seinen Hintern sowieso auf dem Boden parken wollte.
Witzig, ironisch und ohne jegliche Bitternis schildert hier Michael Frey Dodillet den harten, steinigen Weg vom angeschafften, süssen Hund quer durch sogenannte Krauses, die ohnehin alles besser wissen, oder eben, frei nach Zitat: "Frage vier Krauses und erhalte acht unterschiedliche Meinungen".
Alles andere als chronologisch, aber fein nach Themen sortiert, nimmt er es mit sehr viel Humor gleich vorneweg, wie das Buch ausgeht und dennoch will man es genauer wissen.
Wir stolpern und fallen gemeinsam mit dem Autoren vom Fahrrad, raufen uns verzweifelt die Haare und rappeln uns immer wieder auf, darauf gefasst, dem nächsten Krause vor die Füsse zu fallen, der es doch sowieso besser weiss, wie man die ungehorsame Hundedame zur Räson bringt, dass sie das auf Befehl tut, was auch immer Herrchen von ihr will.
Hier ein kurzer Ausschnitt einer langen Liste von Dingen, die nebst dem Autoren selbst die Hauptprotagonistin Luna provoziert:
 "12. Es guckt weg.
13. Es guckt hin.
14. Es guckt."
Aber keinem sei der Spass genommen, sich diesem Buch anzunehmen und gemeinsam mit Dodillet und Luna auf den langen Weg zu gehen, braver zu werden.

KRITIK
Treffender könnte es gar nicht sein, "Vom Glück, einen ungezogenen Hund zu haben". Denn man fühlt umso mehr mit, wenn man einiges davon an der eigenen Haut erlebt hat. Selbst Hundebesitzerin eines kleinen Leinenmonsters hatten wir alle einen harten Pfad vor uns, bis er zu dem wurde, was er heute ist - folgsamer und braver, aber immer noch stinkfrech, der es saudick hinter den gepunkteten Löffeln hat.
Das Leid von anderen Hundebesitzern, die es doch sowieso besser wissen, ohne den Hund zu kennen, wobei meine Lieblingsaussage noch immer die ist: "Wir hatten auch mal einen Hund!" und sich dann drohend über ihn zu beugen, um uns auszuschimpfen, weil er knurrt, weil er sich unwohl fühlt. Was war das für ein Leid und ein Hin und Her, bis wir kapiert haben, dass wir auf unsere Krauses pfeifen können, die ihre eigenen kleinen Kläffer nicht einmal erzogen haben.
Dass so viel Ironie so sehr zum Lachen anregen kann, dass ich es sogar ohne Zurückhaltung in den öffentlichen Verkehrsmitteln äussern kann, habe ich lange nicht mehr erlebt und die anderen Bücher über diese Krawallmaus sind bereits eingeplant in die Leseliste, die noch ansteht und dürfen sich zu dem Exemplar gesellen, das jetzt familienintern bereits die Runde macht. Ein Must-have für jeden Hundebesitzer und -Liebhaber, egal ob mit Leinenrambo, Gehsteighupe oder bravem Feinifeini gesegnet.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

scott sigler, horror, virus, reihe, usa

Pandemic - Die Seuche

Scott Sigler
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 28.07.2015
ISBN 9783865523815
Genre: Science-Fiction

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, harry potter, tagebuch, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 08.10.2008
ISBN 9783867173520
Genre: Fantasy

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, rufus beck, harry potter, drachen, potterhead

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Rufus Beck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 16.09.2010
ISBN 9783867176514
Genre: Fantasy

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422 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 16 Rezensionen

london, nick hornby, freundschaft, liebe, hornby

About a Boy

Nick Hornby , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 14.03.2011
ISBN 9783462043075
Genre: Romane

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

zombie, comic, zombies, the walking dead, rick grimes

Safety Behind Bars

Robert Kirkman
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Image Comics, 23.12.2008
ISBN B004YXSOX4
Genre: Comics

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11 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

zombies, rick grimes, the walking dead, twd, georgia

The Walking Dead #2 - Gute alte Zeit (Hardcover, Cross Cult)

Unterschiedl. Autoren
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2006
ISBN B00JNQ0GQ0
Genre: Sonstiges

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178 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

zombies, comic, endzeit, zombie, horror

The Walking Dead - Gute alte Zeit

Robert Kirkman , Tony Moore
Fester Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2006
ISBN 9783936480313
Genre: Comics

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(285)

482 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 139 Rezensionen

sophie kinsella, familie, schau mir in die augen audrey, sonnenbrille, audrey

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.07.2015
ISBN 9783570171486
Genre: Jugendbuch

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(48)

78 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

sophie kinsella, angststörung, finding audrey, audrey, starbucks

Finding Audrey

Sophie Kinsella
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Doubleday Children's, 04.06.2015
ISBN 9780857534590
Genre: Jugendbuch

Rezension:

KLAPPENTEXT
A laugh-out-loud romance from the bestselling author of the Shopaholic series. Meet Audrey: an ordinary teenage girl with not so ordinary problems. Aside from her completely crazy and chaotic family, she suffers from an anxiety disorder which makes talking to her brother’s hot new best friend a bit of a challenge. But Audrey has a plan to help her face her fears and take on the world again. First stop: Starbucks.

REZENSION
What a pleasure to read this book!
Wir tauchen ein in das Leben der vierzehnjährigen Audrey Turner, ein Mädchen, das fast die ganze Zeit über eine Sonnenbrille trägt, um sich emotional von allen zu distanzieren. Die Ausnahme bildet ihr kleiner Bruder, der noch die Unschuld in Person ist und ihr ohne Sorgen im Blick begegnet, wenn sie sich gegenseitig in die Augen sehen. Selbst ihr älterer Bruder Frank, der dem Computerspiel „Land of Conquerors“ sehr zugetan ist, hat diese Ehre nicht. Wenngleich er doch auf seine Art locker mit dem umgeht, was Audrey widerfahren ist, was der Grund ist, warum sie alle Ängste hat, die sehr schnell in Panikattacken münden können. Selbst wir als Leser erfahren nie wortwörtlich, was passiert ist, können aber zwischen den Zeilen erahnen, welches üble Schicksal das junge Mädchen erleiden musste. Dr. Sarah, ihre behandelnde Therapeutin, verzeichnet kleine Schritte in die richtige Richtung, die grossen Sprünge aber folgen erst, als Franks Freund Linus in ihr Leben tritt. Obwohl sie sich zuerst panisch in ihr Zimmer rettet, kommen sie sich allmählich näher, indem sie über Zettelchen chatten. Er bringt sie dazu, über sich selbst hinaus zu wachsen, ihm gelingt es sogar, dass sie nach draussen geht, weit weg von ihrem sicheren Zuhause, bis hin zu einer direkten Konfrontation mit einer ihrer Peinigerinnen.
Wie sollte es anders sein, dass es damit endet, dass Audrey ihre Sonnenbrille verliert. Wir wissen natürlich, dass das mehr als eine Bedeutung für unsere Protagonistin hat.

KRITIK
Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen und begonnen, die Zeilen zu lesen, fiel es sehr deutlich schwer, das wieder aus der Hand zu legen. Mit jedem Absatz versank ich tiefer in diese schräge Familie Turner mit ihren Macken, Eigenheiten und Besonderheiten, und obwohl Audrey ganz klar im Mittelpunkt steht, fiel es Kinsella nicht schwer, auch die übrigen Charaktere nicht nur zu umreissen, sondern sie so zu gestalten, dass man sich als unbenanntes, weiteres Mitglied der Familie fühlt, das dazu verdammt ist, stumm zu beobachten. Und das macht für mich ein gutes Buch aus, das man nicht nur oberflächlich liest, sondern mit dem man mitfiebert. So habe ich gelacht, gestaunt, war schockiert, hatte zeitweilen sogar kurz Angst und habe geweint. Dass durch das Filmprojekt Audreys Fortschritt gefördert wird, gibt es im ganzen Buch überall verstreut Filmskripte, die auf ihre ganz eigene Art und Weise absolut liebenswert sind.

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222 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

hollywood, becky bloomwood, shopaholic, becky, shopping

Shopaholic in Hollywood

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.01.2015
ISBN 9783442479870
Genre: Liebesromane

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(157)

377 Bibliotheken, 4 Leser, 8 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, elfen, fjordland, bernhard hennen, liebe

Das Fjordland

Bernhard Hennen ,
Flexibler Einband: 729 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.11.2008
ISBN 9783453523432
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(150)

252 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

liebe, romantisch, kinsella, geheimnisse, sophie kinsella

Sag's nicht weiter, Liebling

Sophie Kinsella
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.01.2007
ISBN 9783442463664
Genre: Liebesromane

Rezension:

KLAPPENTEXT
Emma Corrigan scheint vom Pech verfolgt. Alles in ihrem Leben geht schief, und jetzt auch noch das: Sie sitzt in einem von Turbulenzen geschüttelten Flugzeug und sieht ihr letztes Stündlein gekommen. In Panik legt Emma eine dramatische Lebensbeichte ab: Jedes Geheimnis, jede jemals geäusserte Lüge bricht aus ihr heraus. Zu dumm, dass Emmas Sitznachbar alles andere als ein Unbekannter ist…

REZENSION
Wenn im Leben doch einfach etwas funktionieren könnte, wie man es wollte! Aber seit ihre Cousine Kerry damals bei ihnen eingezogen ist, hat Emma nicht nur das Gefühl, die unzulängliche Tochter zu sein, weil Kerry ach so perfekt ist, sondern dass sich durch den rasanten Interessenumschwung kein Job länger als ein paar Monate ausgeführt werden konnte. Aber jetzt ist sie zuversichtlich, bald hat sie ihr erstes Jahr hinter sich bei Panther Cola und hat einen superwichtigen Auftrag, der dazu führt, dass sie geschäftlich nach Schottland fliegen muss, im Namen der Firma. Dasitzen und hübsch lächeln, das kann sie. Aber die Firma lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab und sie denkt, das sei ihre Schuld. Dazu kommt ihre immense Flugangst, wodurch sie sich an der Flughafenbar so betrinkt, dass ihre Zunge locker sitzt. Flugturbulenzen wirken da so schön kontraproduktiv, dass sie ihrem Sitznachbarn kurzerhand alles erzählt, was ihr durch den Kopf geht, angefangen bei der leichten Gewichtslüge, über das Giessen der unliebsamen Mitarbeiterin mit Orangensaft bis hin zu grösseren Geheimnissen. Im Glauben, ihn nie wieder zu sehen, fühlt sie sich etwas besser. Aber das Leben ist nicht fair, denn der Unbekannte ist einer der zwei Firmengründer von Panther. Er zeigt gesteigertes Interesse an ihr und fängt an, sich mit ihr zu treffen, erst, um sein eigenes Geheimnis geheim zu behalten, bis hin zu dem Verlieben in diese quirlige Person. Ihr wird wiederum klar, dass ihre Beziehung mit ihrem Freund Connor auf keiner guten Basis steht und macht Schluss. Seine Trauer währt nicht lange, zu schnell erwischt sie ihn knutschend mit einer anderen, während er jedoch öffentlich das Opfer mimt.
Doch als er bei einem Interview im Fernsehen zu viele ihrer Geheimnisse ausplaudert, glaubt sie, nur ausgenutzt worden zu sein. Das Herz zerbricht und sie ist kurz davor, das, was sie von ihm weiss, dafür zu nutzen, an sein Geheimnis zu kommen. Aber Jack sollte es gelingen, ihr klar zu machen, dass es ein Unglück war, dass er alles ausgeprochen hatte. Und ehe ihre epichte Mitbewohnerin an das Geheimnis gelangen konnte, findet die Romanze zu einem guten Ende.

KRITIK
Man ist doch etwas voreingenommen, wenn man bereits drei oder vier Kinsella-Bücher gelesen hat. Gleichzeitig hat man grosse Ansprüche. Doch wurde ich dieses Mal genau so wenig enttäuscht. Witzig, spritzig, verfolgt er der klaren Kinsellalinie und obwohl man weiss, dass es ein Happy End geben wird, weil das ja so üblich ist, ist der Weg dahin das Unterhaltsame. Und man beginnt für sich selbst über seine Geheimnisse zu sinnieren, welche man hat und warum. Der Aufbau insgesamt ist so einfach wie auch erfolgreich. Das kleine, hübsche Mädchen und der überraschend oft dunkelhaarige, starke Mann. Ritter in der glänzenden Rüstung auf Modern und Britisch. Auch dieses Buch ist ein herrliches Schmankerl für einen Tag Glückseligkeit, ein ideales Buch gerade für die jetzt kalt werdende Jahreszeit, um es sich bei Wind und Wetter vor dem Kamin bequem zu machen und zu lesen.
Nichts für jene, die gerne allzu viel Tiefgang haben oder sich eine Romanze wie Romeo und Julia erhoffen. Bei mir hatten sie bis jetzt immer einen Feel-Good-Effekt und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.

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(393)

594 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 47 Rezensionen

thriller, gillian flynn, ehe, spannung, mord

Gone Girl

Gillian Flynn
Fester Einband: 419 Seiten
Erschienen bei Random House Inc, 05.06.2012
ISBN 9780307588364
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KLAPPENTEXT
“Was denkst du gerade, Amy? Das habe ich sie so oft gefragt. Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?”

Genau das fragt sich Nick DUnne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeittages. An diesem Morgen verschwindet seine Frau Amy spurlos. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. In seinem Computer entdeckt die Polizei merkwürdige Mails. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

REZENSION
Ein Ritter in einer Rüstung, die weder golden, weiss, noch schimmernd ist. Ein eigentlich gewöhnlicher Ehemann, mit in seinen Augen aussergewöhnlichen Ehefrau. Und Amy ist aussergewöhnlich. Immerhin liebt sie ihn, hat ihn geheiratet. Sie mag kleine Rätsel, die sie ihm noch lieber zu Hochzeitstagen macht und sich jedes Mal furchtbar aufregt, wenn er die Rätsel nicht lösen kann. Das von fünften Jahr wäre wesentlich einfacher. Aber ein anderes, grösseres Rätsel sollte seinen Tag beschatten – Amy ist verschwunden, spurlos. Auf den ersten Blick scheint es, als hätte sie sich mit jemandem gestritten und wäre dann abgehauen. Erst nach und nach sollte alles aus dem Untergrund auftauchen. Die Ottomane, die unmöglich umgefallen sein konnte, das Blut in der Küche, grob weggewischt, seltsame E-Mails und ein von Amy geführes Tagebuch, in dem sie ihre Angst vor ihrem Mann aufschreibt, detailgenau. Mehr und mehr fühlt sich Nick wie im falschen Film. Der eigentlich besorgte Ehemann rückt mehr und mehr ins falsche Licht, ein Schnappschuss mit einer Frau, die auf verlassene Männer steht, wird ihm so zu Lasten gelegt, dass er froh ist, dass Amy verschwunden ist. Seine Affäre, die er gehabt hatte, weil sich seine Frau komisch und abweisend benommen hatte, rückt von ihm ab. Im Laufe der Tage wanden sich Amys Eltern von ihm ab, seine eigenen bekamen nichts mehr davon mit. Sogar seine Zwillingsschwester fängt an, an seiner Wahrheit zu zweifeln und selbst Nick beginnt, sich selbst nicht mehr zu glauben.
Es ist das perfide Spiel einer psychisch kranken Ehefrau, die ihm die Affäre auf so grausame Weise rächen wollten. Mit viel Liebe zum Detail sorgte sie dafür, dass alle Indizien auf ihn verwiesen, ihm alles zu Lasten gelegt würde, das Bild vermittelte, dass sie die liebende, gütige Ehefrau sei, die ihm zum Opfer gefallen ist, bis hin zu ihrer Handtasche, die flussabwärts gefunden werden sollte. Sie selbst tauchte ab, beobachtete die Ereignisse unter falscher Identität. Doch sie kehrt zu ihm zurück, spielt weiter ihre Machtspielchen. Und weil er sie liebt, warum sollte er sich von Amy trennen?

KRITIK
Ein sogenannter Bestsellerroman, der nun im Kino zu sehen ist.
Ein Buch, das sich in die kleine Reihe der Bücher einreiht, die ich bereue gelesen zu haben. Zu viele Aufreger, weil man alle miteinander ohrfeigen will und beim besten Willen kein Zugang zu einer einzigen, beschriebenen Figur. Es dreht sich alles um die Frau, die einen Knacks hat wegen Eltern, die Bücher über “Amazing Amy” geschrieben haben, die alles perfekt macht, alles perfekt kann, meist geboren aus ihren Fehlern. Sie treibt diese perfiden Spiele seit der frühesten Jugend, auf einmal sind normale Mädchen psychotische Stalkerinnen, der Freund, den sie nicht ranliess, wollte sie vergewaltigen und der Mann, der eine Affäre hatte, wird als Ehemonster in den Medien dargestellt.
So genial alles scheint, so perfekt durchdacht, dass sich alles zu ihren Gunsten ergibt, so genial ich das auch finde. Ich schüttele immer noch den Kopf ob des Endes. Gerade wenn einem so etwas widerfahren ist, warum bleibt man bei der Frau und riskiert, dass man nächstes Mal nicht gelyncht wird? Welchen Grund hat sie, zu ihm zurückzukehren, wenn Liebe bei ihr eigentlich nicht einmal exisitert? Wäre es nicht angenehmer, eine andere Frau zu suchen, die nichts vormacht? Eben mit dem Risiko, das einem schlechte Dinge nachgesagt werden?
Es sind mir zu viele Fragen, die bohren, als dass ich mich mit dem zufrieden geben würde, was jetzt vor sich hin verstauben kann. Eines Tages werde ich vielleicht den Film ansehen und mein Urteil darüber bilden, aber das wird dauern, denke ich.

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(34)

66 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

thriller, kiran mendelsohn, berlin, bka, stasi

Sibirischer Wind

Ilja Albrecht
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2014
ISBN 9783442382279
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

KLAPPENTEXT
Der Mörder, der aus der Kälte kam…
Bei seinem Morgenspaziergang am Wannsee wird der 72-jährige Industriemagnat Friedrich Lautenschläger brutal zusammengeschlagen und erschossen. Für Kiran Mendelsohn, der gemeinsam mit dem eigenwilligen Kommissar Bolko Blohm die Ermittlungen leitet, tut sich ein Abgrund aus illegalen Machenschaften, Waffen- und Menschenhandel auf. Doch nichts kann ihn vorbereiten auf die Skrupellosigkeit des eiskalten Killers, der eine Seite in Kiran weckt, die der junge Ermittler eigentlich für immer vergessen wollte.

REZENSION
Nach dem Klappentext dauert es nicht lange, bis man merkt, dass die Gepflogenheiten von Kiran Mendelsohn, seines Zeichens Hauptakteur des folgenden Drahtseilakts, nicht gerade alltäglich oder aussergewöhnlich gewöhnlich sind. Nach den kleinen Verwirrungen des Prologs, den man eventuell im Laufe der Geschichte ein wenig aus dem Gedächtnis verbannt, landet man zügig in den Ermittlungen um den Mord von Lautenschläger. Die üblichen Verdächtigen erweisen sich in diesem Falle aber irgendwann als unschuldig, dafür kommt man ganz anderen Verbrechen auf die Spur.
Auch dass der feine Herr Lautenschläger senior alles andere als ein feiner Herr war, entpuppt sich als ziemlichen Skandal, wenn klar wird, inwieweit seine eigenen Verbrechen auch in die Staatsangelegenheiten von Deutschland involviert sind. Zwischen durchaus spannenden Details zu der russischen Mafia, Menschenhandel und mehr aus dem Bereich, das die wenigsten wirklich wissen wollen, muss man ab und an aufpassen, den Fall selbst noch im Blick zu behandeln. Einzig Lautenschläger senior hat das Theater hinter sich und mit seinem Tod fällt viel zusammen ein.
Der Täter ist eine kleine Überraschung, der gegen Ende des Buches tatsächlich noch gefunden wird. Enttäuschend ist aber die Festnahme selbst. Ein Mann mit einem solchen Hintergrund und Erfahrung und den Jahren, die er ungesehen unter den Menschen weilte, braucht es nur ein paar Beamte und ihre Schusswaffen, um ihn festzunehmen.

KRITIK
Dieser Roman war mein Begleiter in den Irlandferien und wurde in den wenigen Pausen, in denen ich effektiv zum Lesen kam, gern gelesen. Obwohl Krimis nur spärlich mein Fall sind, ist Hern Albrecht mit diesem Buch ein ausgezeichneter Start gelungen, von dem man gerne mehr lesen würde. Mir fehlte bei einigen Charakteren jedoch mehr Hintergrund, um sie vollends zu verstehen und obwohl mir mittlerweile bekannt ist, dass im Folgeroman mehr über die Hauptfigur Mendelsohn bekannt werden sollte – ein kleiner Cliffhanger, um dabei zu bleiben, nehme ich an – ist es doch schade, dass man sich das Meiste selbst zusammen reimen muss.
Im Grossen und Ganzen fiel es mir nie schwer, den Faden zu behalten, trotz der oft vielen Details, denen man sich ausgeliefert sah, wobei das leicht daran liegen könnte, dass ich oft abschnitteweise über Stunden verteilt gelesen habe. Kiran hinterlässt bei mir dazu noch einen faden Nachgeschmack, was sein Können und die Sonderposition betrifft und ich dachte ab und zu an “Mary-Sues”. Den Zweitling werde ich mir besorgen, sowie ich kann und hoffe, dass dieser Nachgeschmack sich als Irrtum herausstellt.
Enttäuschend ist, wie oben kurz angerissen, die Festnahme des Mörders. Wer so viel weiss und kann wie er, lässt sich einfach so festnehmen und gibt auf? Es hat den Anschein des Zwanges, die Geschichte endlich zu Ende zu bringen.

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estonia, musik, schweden, lüge, kreuzfahrt

Der Grund

Anne von Canal , Anne Canal
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 08.07.2014
ISBN 9783866481961
Genre: Romane

Rezension:

KLAPPENTEXT
Wie oft kann ein Mensch von vorn beginnen?
“Er dachte an Pelle, an die Friedhofsmauer, Fida, Blüthner und die quietschende Tür zum Dachboden, er dachte an die Standuhr in der Halle, das sommerliche Knarzen des Parketts und den Geruch der Ledersessel in der Bibliothek.
Drei Sekunden reichten, um endgültig Abschied von allem zu nehmen, was ihm wichtig war.”

REZENSION
In erst etwas verwirrendem Aufbau erzählt uns der Mann Lawrence Alexander, der weg von seiner mittlerweile schwangeren Freundin Rosa ein Kreuzfahrtschiff betritt, um Klavier zu spielen. Weder spektakulär, noch besonders Aufsehen erregend, so ist er auch eher der Einsamkeit und seinen Gedanken zugeneigt, als sich mit anderen abzugeben, soweit sein Beruf das zulässt. Ein Trinker, der mit der Vergangenheit abschliessen will, die sich nur nach und nach erschliesst.

Denn eigentlich heisst er Victor Alexander Laurentius Simonsen, genannt Laurits, seines Zeichens Einzelkind von wohlhabenden Eltern. Sein bester Freund Pelle war der Rebell, der Demos versuchte und mehr als einmal wollte, dass Laurits die Augen öffnete, das Leben sah, wie es war. Doch ihm war nur das Klavier wirklich wichtig. Pelle verschwand auf Reisen, von denen er sich nur sporadisch melden sollte, vor allem, weil er Geld brauchte.
Laurits hoffte, mit seinem Klavierspiel gut genug zu sein, um an der Musikschule angenommen zu werden. Sein Vater gab ihm genau eine Chance, sein Vater, der wollte, dass er Medizin studierte. Etwas Praktisches. Etwas, das sicher war. Und so gab er ihm die Möglichkeit, dass er diesen einen Tag hatte. Sollte er angenommen werden, würde er Musiker sein. Sollte er jedoch eine Absage erhalten, würde er Medizin studieren und Arzt werden. Alles stand auf dem Spiel. Aber trotz des offenen Deals war sein Vater schlauer als er und kaufte die Jury, dass sie ihn ablehnten.
Einige Jahre später sollte das herauskommen, an einem Tag, an dem er unlängst verheiratet und Vater geworden ist. Das Schicksal schlug ihm schon mehrere Schnippchen und das liess seine Welt erneut zusammen brechen.

KRITIK
Der Grund ist ein Debütroman, den ich vor geraumer Zeit bei LovelyBooks gewonnen und eigentlich schon längst ausgelesen habe.
Nebst der Umschlaggestaltung, die in meinen Augen zu grell und übertrieben ist und durch die schlechte Typografie noch mehr Verluste einstreichen muss, überzeugt die Autorin zwar mit einem guten Lesefluss und schöner Detailbeschreibung, im Grossen und Ganzen blieben die Momente, die eigentlich betroffen machen sollten, in meinen Augen doch eher fad und stellenweise leider langweilig. Man blieb an der Geschichte dran, deckt nach und nach die Vergangenheit auf, entdeckt den Unterschied zwischen Laurits und Lawrence und wie er zum Kreuzfahrtpianisten wurde. Das Drama ist wohldosiert, dem Leben angepasst vorhanden, weder zu viel noch zu wenig.
Dennoch fehlte mir der letzte Bezug zur Hauptfigur, um mich vom Geschehen vollends mitreissen zu lassen. Die Parts der Musik jedoch erschienen mir mit mehr Leidenschaft geschrieben als andere, das hat mich jeweils wirklich begeistert.

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Auf der Achterbahn des Lebens: Mein chaotisches Leben

Judith Bernegger
E-Buch Text: 108 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.05.2013
ISBN 9783842392854
Genre: Sonstiges

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