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Sword Art Online - Novel 04

Reki Kawahara
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 16.08.2018
ISBN 9783842011175
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Kirito und das Sylphen-Mädchen Leafa sind auf dem Weg zum Weltenbaum, um Kiritos Freundin Asuna aus den schmutzigenen Händen von König Oberon zu befreien. Dabei stellen sich ihnen zahlreiche mächtige Monster und Spieler in den Weg, sodass die beiden an ihre Grenzen stoßen müssen, um sich einen Weg zu bahnen. Und auch im Reallife läuft nicht alles so, wie es soll. Während Kazuto in Gedanken stets bei Asuna ist, droht seine Schwester Suguha auf sehr schmerzhafte Art und Weise ihr Herz zu verlieren.

Fazit:
Und schon geht es weiter mit dem vierten Band der „Sword Art Online“-Reihe von Reki Kawahara. Dieser umfasst den zweiten Teil des Fairy Dance-Arcs, der hauptsächlich in ALfheim Online spielt.
Direkt zu Beginn geht es sehr actionreich los, denn Kirito und Leafa hat es mehr oder weniger freiwillig nach Jötunheimr verschlagen, einer brandgefährlichen Eislandschaft voller starker Gottheiten, für die es weitaus mehr als zwei Spieler bedarf, um diese zu besiegen. Die Situation scheint ausweglos, doch es wäre nicht die SAO-Reihe, wenn Kirito und Leafa nicht auf spektakuläre Art und Weise jeder Gefahr trotzen würden. Fans des Animes werden auf jeden Fall ihre Freude damit haben, denn endlich erfährt man, was es mit Tonky aus dem Calibur-Arc auf sich hat.
Auch werden in der Romanvorlage einige Zusammenhänge klarer und wie immer auch für doofe Menschen wie mich verständlich erklärt, ohne ausschweifend oder gar zu technisch zu wirken.
Die Harmonie zwischen Kirito und Leafa ist sehr erfrischend, das Zusammenspiel zwischen ihm und Yui einfach bezaubernd. Ich denke, Reki Kawahara kann definitiv nicht abstreiten, selbst ein kleiner Yui-Fanatiker zu sein 😉
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Suguhas Gefühlschaos so manchem übel aufstoßen wird – auch ich habe mit der Thematik so meine Probleme. Allerdings hat mich das in „Fairy Dance“ überhaupt nicht gestört, da die Fronten zumindest einseitig sehr eindeutig geklärt sind.
Mit jedem weiteren Band von „Sword Art Online“ wird mir immer mehr bewusst, was für ein großartiger Autor Reki Kawahara vor allem im Bezug auf Character-Building ist. Ausnahmslos jeder Charakter ist mir wichtig geworden, es gibt keinen, den ich nicht sofort ins Herz geschlossen habe. Man mag diejenigem, die man mögen soll und man hasst diejenigen, die man hassen soll. Das hat Reki Kawahara recht simpel konstruiert und doch verfügt nicht jeder über dieses Talent. Dass ich Kirito bereits von der ersten Seite an verfallen bitte, dürfte keine Überraschung sein – welche Frau mag ihn nicht? 😛
Ich möchte außerdem noch einmal abecs wundervolle, liebevoll umgesetzte Illustrationen hervorheben, die dem Buch wieder sehr viel Leben eingehaucht haben. Die Art, wie er die Emotionen in seine Bilder verpackt, ist einfach grandios! Außerdem liebe ich das Cover des Buches abgöttisch ♥
Reki Kawahara schafft es mit dem vierten Band „Sword Art Online – Fairy Dance“ erneut, die Qualität konstant hoch zu halten. Es wird nie langweilig und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen regelrecht verschlungen – weiter so! 🙂

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Sword Art Online - Novel 02

Reki Kawahara
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 08.02.2018
ISBN 9783842011151
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
2022, Japan: Das von allen sehnsüchtig erwartete VRMMORPG Sword Art Online geht endlich an den Start. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Onlinegame, bei dem die Spieler sich durch die 100 Ebenen von Aincrad, einem gigantischen schwebenden Schloss kämpfen müssen. Auch Silica und Lisbeth gehören zu den 10.000 glücklichen Spielern, die pünktlich zum Release in die Welt von SAO eintauchen können. Doch die Vorfreude hält nicht lange an – der Logout-Button ist nirgends zu finden und es gibt keine Möglichkeit, dem Spiel zu entkommen. 10.000 Spieler stecken in einer Welt voller Gefahren fest und es gibt kein Entrinnen – denn der Tod im Spiel bedeutet auch den Tod in der realen Welt.

Fazit:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band von „Sword Art Online – Aincrad“ von Reki Kawahara. Die Illustrationen stammen von dem japanischen Künstler abec.
Nachdem im ersten Band der Fokus hauptsächlich auf den beiden Helden Kirito und Asuna lag, umfasst der zweite Band vier Nebenstorys, die Parallel zu Band 1 laufen. Die einzige Parallele darin Kirito, der Protagonist der erfolgreichen Sword Art Online-Reihe.
In der ersten Geschichte lernen wir Silica kennen, eine noch recht junge Beast-Tamerin, die von Kirito aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet wird.
Die zweite Geschichte handelt von Lisbeth, einer erfolgreichen Schmiedmeisterin, die von Kirito den Auftrag erhält, ihm ein neues Schwert zu schmieden.
Die dritte Geschichte dreht sich um Yui, ein mysteriöses Mädchen ohne Erinnerungen, auf das Kirito und Asuna mitten im Wald auf Ebene 22 treffen.
In der vierten Geschichte geht es rückblickend um die Gilde, der Kirito sich einst angeschlossen hatte und deren Schicksal Kirito für immer verändern wird.
Während der erste Band ausschließlich den Werdegang des Schwertkämpfers Kirito und seiner tapferen Freundin Asuna behandelt, dreht sich im zweiten Band alles um die wichtigsten Side-Charaktere, denen Kirito im Laufe der zwei Jahre, die er in SAO verbringt, begegnet. Wer die Serie kennt, dürfte Silica, Lisbeth und Yui längst kennen- und liebengelernt haben. In der Romanvorlage bekommt man nun einen noch besseren Einblick in das Innenleben der Charaktere und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Reki Kawahara versteht es, den Spannungsbogen konstant am Leben zu erhalten, Gefühle authentisch rüberzubringen und auch die lebhaftesten Kampfsequenzen wunderbar in Textform zu vermitteln.
Diese Reihe macht einfach richtig viel Spaß und ich freue mich schon sehr auf Band 3 😉

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Sword Art Online - Novel 03

Reki Kawahara
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 17.05.2018
ISBN 9783842011168
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Nach zwei Jahren Gefangenschaft in dem tödlichen Deathgame Sword Art Online ist Kirito endlich in die reale Welt zurückgekehrt. Doch im Gegensatz zu ihm ist Asuna nicht aufgewacht und liegt weiterhin im Krankenhaus. Der einzige Anhaltspunkt ist ein unscharfer Screenshot, den ein Spieler im VRMMORPG Alfheim Online gemacht hat, auf dem ein Mädchen zu sehen ist, das Asuna zum Verwechseln ähnlich ist. Kirito fackelt nicht lange und begibt sich ins Land der Elfen.

Fazit:
Mit dem dritten Band „Sword Art Online – Fairy Dance“ schicken uns der Autor Reki Kawahara und der Illustrator abec erneutin die Welt der VRMMORPGS.
Kirito konnte nach seinem Sieg endlich die Welt von Sword Art Online verlassen und ist in sein wahres Leben zurückgekehrt. Endlich lernt man auch seine Familie kennen, allen voran seine Schwester Suguha, die in diesem Band eine sehr große Rolle spielen wird. Waren die beiden vor Kiritos Zeit in SAO eher distanziert, versuchen sie nun, sich einander anzunähern. Während Suguha sich mit ihren Gefühlen auseinandersetzen muss, ist Kirito gedanklich ausschließlich bei seiner Freundin und InGame-Ehefrau Asuna, die seit dem Ende von SAO nicht erwacht ist. Doch dies ist nicht alles – eine Bedrohung in der realen Welt macht Kirito schwer zu schaffen und er schwört sich, Asuna unter allen Umständen zu retten.
„Sword Art Online – Fairy Dance“ entführt uns in die phantastische Welt von Alfheim Online, einem VRMMORPG, das sich in wesentlichen Zügen von Sword Art Online unterscheidet. Während sich SAO ausschließlich dem Schwertkampf widmet, basiet Alfheim Online auf dem Einsatz von Magie. So muss Kirito sich in für ihn unbekanntes Terrain begeben, was für so manch amüsante Szene mit dem sonst so talentierten Spieler führt.
Der dritte Band der SAO-Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen. Reki Kawahara ist es gelungen, mit Alfheim Online ein völlig neues VRMMORPG vorzustellen, dass sich derartig von SAO unterscheidet, dass man nicht das Gefühl hat, noch einmal dasselbe zu lesen wie in den ersten beiden Bänden. Auch die zahlreichen Nebencharaktere sind dennoch ausreichend dargestellt, dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen und sie getrost ins Herz schließen kann. Außerdem erhält man einen tollen Einblick in Kiritos Beziehung zu seiner Schwester und deren Gefühlsleben erfahren. Was ich besonders hervorheben möchte, ist die Darstellung von Kirito und Yui, die man bereits aus den ersten beiden SAO-Bänden kennt.
Der Anime konnte mich bekanntlich von Anfang an überzeugen und gehört neben Attack on Titan zu meinen absoluten Favoriten. Die Light Novels haben mich nun auch endgültig in ihren Bann geschlagen und ich liebe sie abgöttisch! Reki Kawahara ist ein großartiger Autor, abec ein wundervoller Künstler und ich kann die Reihe wirklich empfehlen! Sie ist einfach toll! ♥

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26 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Sword Art Online - Novel 01

Reki Kawahara
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 16.11.2017
ISBN 9783842011144
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
2022, Japan: Das von allen sehnsüchtig erwartete VRMMORPG Sword Art Online geht endlich an den Start. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Onlinegame, bei dem die Spieler sich durch die 100 Ebenen von Aincrad, einem gigantischen schwebenden Schloss kämpfen müssen. Auch Kirito gehört zu den 10.000 glücklichen Spielern, die pünktlich zum Release in die Welt von SAO eintauchen können. Doch die Vorfreude hält nicht lange an – der Logout-Button ist nirgends zu finden und es gibt keine Möglichkeit, dem Spiel zu entkommen. 10.000 Spieler stecken in einer Welt voller Gefahren fest und es gibt kein Entrinnen – denn der Tod im Spiel bedeutet auch den Tod in der realen Welt.

Fazit:
„Sword Art Online – Aincrad“ von Reki Kawahara ist der erste Band der erfolgreichen Light Novel-Reihe. Die Illustrationen stammen von der japanischen Künstlerin abec.
Den meisten wird wohl eher der Anime zu „Sword Art Online“ ein Begriff sein, der seit seinem Release internationale Erfolge feiert. Die Serie basiert auf den Light Novels, an denen Reki Kawahara bereits seit 2002 arbeitet.
Gemeinsam mit dem Helden Kirito tauchen wir in die fantastische Welt von Aincrad ein. Einem riesigen Schloss mit 100 Ebenen, das in der Luft schwebt. Dabei gelingt es Reki Kawahara sehr gut, den Protagonisten sehr authentisch rüberzubringen, sodass man sich als Leser sofort mit ihm im Einklang wiederfindet. Wer die Serie kennt, wird womöglich zunächst irritiert sein, denn der erste Band beschäftigt sich erst einmal ausschließlich mit Kirito und Asuna, dem tapferen Mädchen, das das Herz des sonst einsamen Solokämpfers im Sturm erobert. Erst im zweiten Band werden die anderen Charaktere dazustoßen.
Trotz der Komplexität des Spiels und dem damit verbundenen „Games-Slang“ gelingt es dem Autor, all die unbekannten Begriffe kurz und knapp zu erklären, ohne dabei groß ausschweifen zu müssen. Der Schreibstil ist manchmal recht einfach, ab und an sticht aber auch der liebevolle Sinn fürs Detail hervor. Vor allem die Art, Gefühle zu beschreiben, hat mir an Reki Kawaharas Stil unheimlich gut gefallen. Außerdem ist hervorzuheben, dass er ein Händchen für romantische Szenen hat. Seien es kurze Anspielungen, Eingeständnisse oder auch einfach die Harmonie zwischen Kirito und Asuna… Damit hat er mich wirklich von seinem Können überzeugt!
„Sword Art Online“ ist eine Light Novel-Reihe, mit der ich noch sehr viel Spaß haben werde, zumal ich von dieser Welt gar nicht genug bekommen kann. Kirito ist kein einfacher 0815-Charakter, sondern stich durch seine Komplexität hervor. Er hat viele Schwächen, wirkt oft unnahbar… doch dadurch, dass wir die Geschichte durch seine Augen erleben erhält man auch einen Einblick in das Gefühlslebens des düsteren Teenagers.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und kann die Reihe auf jeden Fall wärmstens empfehlen ♥

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1.439 Bibliotheken, 77 Leser, 1 Gruppe, 179 Rezensionen

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Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Kaz Brekker gilt als gnadenloser, gefürchteter Dieb mit der Begabung, aus jeder noch so ausweglosen Situation einen Ausweg zu finden. Mit Hilfe diverser Taschenspielertricks und seines genialen Oberstübchens hat er sich in Ketterdam einen Namen als „Dirtyhands“ gemacht. Zahlreiche Leute folgen dem jungen Genie auf seinem Kreuzzug durch die Barrels. Doch dann tritt ein einflussreicher Krämer an ihn heran und beauftragt ihn, das unmögliche möglich zu machen: Er soll einen Mann, dessen Taten für viel Leid und Schrecken unter den Grischa gesorgt haben, aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien. Ein Auftrag, dessen Erfolgschancen auf einem unterirdischen Level liegen. Doch Kaz Brekker ist kein Mann, der einfach aufgibt – er stellt sich eine bunte Truppe bestehend aus unberechenbaren Außenseitern zusammen und macht sich auf den direkten Weg in die Hölle.

Fazit:
„Das Lied der Krähen“ ist der erste Band der „Glory or Grave“-Dilogie von Leigh Bardugo und spielt im selben Universum wie die „Grischa“-Trilogie, die bereits im Carlsen Verlag erschienen ist.
Tja… Was soll ich lange um den heißen Brei reden? DasBuch ist… wow. Einfach nur WOW!
Ich habe schon lange keinen puren Fantasy-Roman ohne großes Liebesgeplänkel mehr gelesen und bin umso froher, zu diesem Buch gegriffen zu haben. Trotz der stattlichen Seitenanzahl von 581 Seiten hatte ich nicht eine Minute lang das Gefühl, mich zu langweilen oder dass etwas in der Geschichte zu lang gezogen ist. Sie schreitet rasant voran, driftet von einem Hoch ins nächste über und steckt voller Überraschungen.
Kaz Brekker ist ein grandioses Mastermind und ich finde es klasse, wie Leigh Bardugo so manche brenzlige Situation durch seine genialen Schachzüge gelöst hat. Ab und an fühlte ich mich genauso ratlos wie ein Teil seiner Gefährten, da ich ihm nicht ganz folgen konnte, aber gerade das macht ihn in meinen Augen so überdurchschnittlich klug (Okay… wahrscheinlich hätte die Autorin mir auch erzählen können, der Himmel sei Lila und im Weltall schweben Skittles-pupsende Einhörner – denn wenn sie das genauso verpackt wie in diesem Buch, dann hätte ich ihr das vermutlich auch geglaubt :D).
Auch die anderen Hauptfiguren, u.a. Inej und Jesper, haben mir unheimlich gut gefallen. Vor allem die Chemie zwischen Kaz und Inej ist mehr als faszinierend. Jeder der sechs Protagonisten ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Man erfährt viel über die Hintergründe und ich hatte das Gefühl, dass keiner von ihnen zu kurz kommt.
Die gesamte Geschichte kommt ohne viel romantisches Geplänkel aus – viel mehr ist sie brutal, ehrlich und erbarmungslos. Und genau das macht dieses Buch auch so verflucht gut. Es hebt sich von der breiten Masse ab, bedient nicht jedes 0-8-15-Klischee und überrascht immer wieder durch spektakuläre Wendungen und Einfälle.
„Das Lied der Krähen“ ist ein grandioser Reihenauftakt mit fasznierenden Charakteren, denen man nicht selten eins überziehen will. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und kann mich vor Begeisterung kaum auf dem Stuhl halten! Was für ein tolles Buch und ein großer Schatz in der phantastischen Literatur! ♥

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Fire Punch 01

Tatsuki Fujimoto , Yvonne Gerstheimer
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei KAZÉ Manga, 03.05.2018
ISBN 9782889510085
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:
Seit die Eishexe die Welt in eine in Schnee und Eis versunkene Einöde verwandelt hat, ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Hunger, Kälte und der Tod sind ständige Begleiter und verlangen den Menschen sehr viel ab. Die Geschwister Agni und Luna sind sogenannte „Gesegnete“ und verfügen über die Kraft der Regeneration, was sie zur Hauptnahrungsquelle ihres Dorfes macht. Doch dann taucht Doma und seine Gefolgschaft auf und macht dem Dorf den Garaus. Dabei verliert Agni seine geliebte Schwester und wird selbst zu einer brennenden Fackel, die auf Rache aus ist.

Fazit:
Puh. Das war wahrlich schwere Kost. Ich habe den Manga gestern vorm Schlafengehen beendet und er klingt noch immer sehr intensiv in mir nach. Ob er mir nun gefallen hat oder nicht, kann ich gar nicht so genau sagen. Einerseits hat mich dieses schonungslose Endzeitszenario fasziniert, andererseits bin ich sehr angeekelt von dem, was ich gelesen und gesehen habe.
„Fire Punch“ kombiniert eine handvoll Themen, die ich unter anderen Umständen niemals angerührt hätte – sei es literarisch noch in sonst irgendeiner Form. Es beginnt direkt mit Kannibalismus, denn aufgrund ihrer Regenerationsfähigkeiten dienen die Geschwiser Agni und Luna als Hauptnahrungsquelle der Dorfbewohner. Kinder gibt es keine mehr – die beiden sind die jüngsten und sorgen dafür, dass das Dorf noch nicht völlig ausstirbt. Der Preis dafür ist jedoch hoch, da Agni sich täglich mehrfach die Arme abhacken lässt, um alle hungrigen Mäuler zu stopfen. Diese Tatsache wird den Bewohnern schließlich zum Verhängnis, als Doma und seine Gefolgschaft dort auftauchen. Doma ist wie die beiden Geschwister ebenfalls ein „Gesegneter“. Seine Flammen wüten solange, bis alles verzehrt ist. Da Lunas Regenerationsfähigkeiten nicht so stark ausgeprägt sind wie die ihres Bruders, schafft sie es nicht, dem Flammeninferno zu entkommen. Agni hingegen brennt und brennt und brennt… Von Trauer, Verzweiflung, Hass und Rachedurst getrieben macht er sich schließlich (nach einer 8jährigen Gewöhnungsphase) auf den Weg, um den Mörder seiner Schwester zu Töten.
Diesen Prolog erlebt man als Leser bereits sehr intensiv mit – Agnis Schmerzen und die Verzweiflung sind beinahe greifbar. Auch die grafische Umsetzung bringt einem den Horror näher, den der zu Beginn der Geschichte 15jährige Junge erleiden muss.
Von da an rennt die Geschichte von einem – meiner Meinung nach – Tabu ins nächste. Wenn man glaubt, die Stimmung könnte nicht mehr erdrückender werden… falsch gedacht. Sklaverei, Vergewaltigung, hemmungslose Gewalt an Erwachsenen und Kindern… all das sind Faktoren, die in dieser Welt eine alltägliche Rolle spielen und ich bin mich nicht sicher, was ich davon halten soll. Eigentlich möchte ich das alles gar nicht lesen. Oder als grafische Darstellungen sehen. Oder mich damit beschäftigen. Überhaupt daran denken.
Es widert mich an.
Die gesamte Geschichte widert mich an.
Ich finde den Umgang miteinander in dieser Welt erschreckend, die derbe Sprache, die passenderweise vewendet wird, gibt einem den Rest.
Aber macht diese Intensität, mit der einem die Geschichte trifft, den Manga nicht so besonders? Ich lese viele Mangas, verfolge die verschiedensten Geschichten. Die einen berühren mich mehr, die anderen weniger. Aber in letzter Zeit hat mich keine Geschichte so nachhallend mitgenommen wie diese. Gerade der Ekel und der Horror, den ich verspürt habe, zeigen doch, wie „gut“ der Mangaka die Geschichte umgesetzt hat. Er hat es geschafft, mich als Leserin abzuholen, in eine erbarmungslose, grausame Welt zu zerren und mich so schnell nicht mehr loszulassen. Man sieht sich mit Themen konfrontiert, an die man sonst nicht einmal denken möchte. Grafischen Darstellungen, die mich würgen lassen haben (ich bin aber auch wirklich zart besaitet :’D). Insgesamt frage ich mich, was die Faszination an dieser Geschichte ausmacht und ich bin selbst schockiert darüber, dass ich wissen möchte, wie es mit Agni und auch dem kleinen Jungen Sun weitergeht.
Zeichnerisch kann man kaum etwas bemängeln – manche Bilder wirken etwas hastig hingekritzelt, aber insgesamt fängt der Stil die Geschichte doch recht gut ein.

Ich möchte keine direkte Empfehlung aussprechen – ob man sich mit dieser intensiven Geschichte auseinandersetzen möchte oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Was ich aber versprechen kann: Der Mangaka schickt den Leser auf eine ziemlich beängstigende, verstörende Reise in eine Welt, in der man nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen leben möchte.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Codename Nike

Annika Dick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.06.2017
ISBN 9783958695726
Genre: Fantasy

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87 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

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Weihnachtspunsch und Rentierpulli

Debbie Johnson , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453421066
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Maggie ist 34 Jahre alt und Mutter einer bereits 18jährigen Tochter. Ihr Leben drehte sich bisher immer nur um ihr Kind und ihr Brautmodengeschäft, in dem sie traumhaft schöne Kleider selber näht. Dabei ist ihr Liebesleben vollkommen auf der Strecke geblieben. Doch in diesem Jahr – kurz vor Weihnachten – kracht der attraktive Marco Cavelli im wahrsten Sinne des Wortes in ihr Leben und lässt sie so schnell nicht mehr los.

Fazit:
„Weihnachtspunsch und Rentierpulli“ stammt aus der Feder von Debbie Johnson, die ihre Wurzeln sowohl im Liebesroman- als auch im Fantasy- und Kimigenre geschlagen hat.
Auf 255 Seiten erzählt sie die Geschichte von Maggie und Marco, zwei mehr oder weniger einsamen Mittdreißigern, die sich durch einen Fahrradunfall auf den glatten Straßen Oxfords kennengelernt haben. Da sich niemand sonst um den verletzten Marco kümmern kann und er alleine nicht allzu mobil ist, nimmt Maggie ihn für einige Zeit bei sich auf und sie verbringen gemeinsam die Vorweihnachtszeit. Dabei liefern sie sich einen amüsanten Schlagabtausch nach dem anderen und sind auch insgamt recht unterhaltsam. Dabei bleibt es allerdings auch, denn so wirklich anspruchsvoll ist die Geschichte von den beiden nicht – ganz im Gegenteil: sie ist sogar ziemlich flach. Natürlich sind Weihnachtsromane auch nicht gerade dafür bekannt, übermäßig tiefgründig zu sein, aber ein bissche mehr Aufregung wären auf 255 Seiten schon wünschenswert gewesen.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ist stellenweise sogar ziemlich fad, und sobald es mal ein bisschen spannender wird, verläuft es sich wieder im Sand.
Gerade, wenn es um Marcos Bruder und dessen Frau Leah geht, hatte ich immer wieder den Eindruck, dass es einen Vorgängerband geben müsste, denn die Beziehung zwischen den beiden war wohl das tiefgründigste, was das ganze Buch zu bieten hatte. Tatsächlich hätte mich diese Geschichte sogar wesentlich mehr interessiert, da es zwischen den beiden ganz schön rundgegangen sein muss.
Maggie und Marco hingegen sind zwar zusammen recht unterhaltsam, aber von den Charaktereigenschaften doch eher langweilig und sogar ein bisschen unglaubwürdig.
Zum Ende hin wurde es mir dann zu hektisch und es entstand der Eindruck, dass die Autorin es plötzlich ziemlich eilig hatte, das Buch zum Abschluss zu bringen. Besonders kreativ war sie dabei übrigens nicht.
Der Schreibstil liest sich flüssig und man kommt zum Glück beim Lesen recht gut voran.
Insgesamt konnte „Weihnachtspunsch und Rentierpulli“ von Debbie Johnson mich nicht aus den Socken hauen – weniger ist in diesem Falle eben mehr. Trotzdem ist das Buch auch nicht ganz schlecht. Ab und an ist die Geschichte sogar ziemlich lustig und allgemein recht unterhaltsam. Es gibt bessere Bücher – aber auch schlechtere.

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Weihnachtswünsche und andere Katastrophen

Michelle Schrenk
E-Buch Text
Erschienen bei Canim Verlag, 24.11.2016
ISBN 9783942790246
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:Marie glaubt ganz fest daran, in Adam den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Zumnindest so lange, bis sie ihn mit dem Nürnberger Christkind im Bett erwischt. Für die Autorin bricht eine Welt zusammen, war er doch alles, was ihr an echter Familie geblieben war. Um ihrer Einsamkeit in der Vorweihnachtszeit zu entfliehen, kommt ihr ein Auftrag in einem kleinen Bergdorf gerade recht. Dort soll sie eine Biographie für einen älteren Herren schreiben. Und obwohl sie der Liebe und den Weihnachtswünschen abgeschworen hat, hat sie die Rechnung ohne den charmaten Niklas gemacht.
Fazit:„Weihnachtswünsche und andere Katastrophen“ ist eine herzig-schöne Weihnachtsnovelle aus der Feder von Michelle Schrenk, die genau die richtige Länge hat, um einem einen gemütlichen Vorweihnachtsnachmittag zu versüßen.Wir lernen die ziemlich verpeilte Marie kennen, eine Protagonistin, die fast schon zu naiv ist, was sie aber auch irgendwie liebenswert macht. Sie hat ihre gesamte Zukunftsplanung in die Hand eines einzelnen Mann gelegt – der tat das gleiche lieber auf dem Nürnberger Christkind. Marie stürzt daraufhin in ein Loch der Einsamkeit und klammert sich noch immer an die Hoffnung, dass ihr Adam seinen Fehler einsehen und zu ihr zurückkommen wird. Armes, armes Kind.Mit viel Witz und Charme schafft es Michelle Schrenk in dieser locker-leichten Weihnachtsnovelle, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Die Seiten fliegen förmlich dahin und ich war sogar ein klitzekleines bisschen enttäuscht, als es schon vorbei war. Andererseits ist es auch mal schön, keine ellenlangen Sexszenen zu lesen und wochenlang an einem 400-Seiten-Schmöker zu hocken.Bei dieser Novelle braucht man kein hoch literarisches und tiefgründies Wunderwerk erwarten. Die Geschichte ist einfach erzählt, größtenteils ziemlich vorhersehbar und klischeebehaftet und dennoch sehr unterhaltsam. Höhere Ansprüche sollte man meiner Meinung nach daran auch nicht haben – schließlich sprechen wir hier von Weihnachten, dem Fest des Kitsches Insgesamt also sehr unterhaltsam und empfehlenswert!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Attack On Titan - Lost Girls

Hiroshi Seko
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.08.2016
ISBN 9783551727817
Genre: Comics

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Hooked - Bis ans Ende der Welt

Cat Lewis
E-Buch Text: 183 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 27.10.2017
ISBN 9783958692954
Genre: Jugendbuch

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110 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Herren der Unterwelt - Schwarze Verführung

Gena Showalter , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.04.2013
ISBN 9783862787128
Genre: Fantasy

Rezension:  
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Halloweenküsse - Liebe oder saures?

Mirjam H. Hüberli , Tanja Bern , Jennifer J. Grimm , Maria Engels
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 15.10.2017
ISBN 9783958692992
Genre: Sonstiges

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(67)

125 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Die Rache des Pan

Anna Katmore
E-Buch Text: 127 Seiten
Erschienen bei null, 02.06.2015
ISBN B00U78FQMW
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Angelina ist in ihre Welt zurückgekehrt und verliert jegliche Erinnerung an die Zeit in Nimmerland. Nur die Herzkette, die James Hook ihr geschenkt hat, bleibt ihr, doch die Liebe scheint vergessen. Währenddessen setzt der junge Kapitän Jamie alles daran, um zu seiner großen Liebe zu gelangen. Dafür ist ihm kein Preis zu hoch, doch die Konsequenzen sind weitreichender als er erwartet hat.

Fazit:
„Die Rache des Pan“ ist der zweite Band der „Eine zauberhafte Reise“-Dilogie von Anna Katmore.
Nachdem mich der erste Band „Herzklopfen im Nimmerland“ bereits sehr begeistern konnte, habe ich den zweiten Band ebenfalls verschlungen. Dieser steht seinem Vorgänger in nichts nach – ganz im Gegenteil. Dadurch, dass die Perspektiven zwischen Angelina, Jamie und Peter hin und her springen, bekommt man einen noch besseren Einblick in das Gefühlsleben der Protagonisten und schließt sie noch viel mehr ins Herz.
Ich bin zwar immer noch kein Freund von Peter Pan und habe mich in seinen Kapiteln umso mehr nach Jamie gesehnt, konnte mich aber trotzdem gut in seine Lage versetzen und habe sogar ein klein wenig mit ihm mit gelitten.
Im Gegensatz zum ersten Band beinhaltet „Die Rache des Pan“ wesentlich mehr actionreiche Szenen. Die Lage zwischen den beiden Brüdern spitzt sich immer mehr zu und mir hat der schmale Grat zwischen Liebe und Hass unheimlich gut gefallen.
Die „Eine zauberhafte Reise“-Dilogie von Anna Katmore ist in meinen Augen eine sehr unterhaltsame, gefühlvolle Reihe, die vor allem dadurch heraussticht, dass die Mischung aus Gefühl, Spannung und Humor sehr ausgewogen ist und es zu keiner Zeit langweilig wird. „Die Rache des Pan“ stellt zudem einen sehr runden Abschluss dar, der noch so manche Überraschung in sich birgt und keine Fragen offen lässt.
Ich kann die Reihe von ganzem Herzen empfehlen und wünsche ganz viel Spaß bei einem magischen Ausflug in das liebevoll gestaltete Nimmerland! ♥

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Hooked - Jamie's Tale (Eine zauberhafte Reise 3)

Anna Katmore
E-Buch Text: 31 Seiten
Erschienen bei null, 01.12.2016
ISBN B01N41H1IH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Ein Apfel war es, der das Leben von Angelina und James Hook für immer verändert und auf den Kopf gestellt hat. In dieser Kurzgeschichte erlebt man das erste Aufeinandertreffen der beiden aus Jamie’s Perspektive.

Fazit:
„Hooked – Jamie’s Tale“ ist eine kleine Zusatzgeschichte zur „Eine zauberhafte Reise“-Dilogie von Anna Katmore. Darin erlebt man das erste Aufeinandertreffen von Angel und Jamie aus der Sicht des (mehr oder weniger) furchteinflößenden (*hust!hinreißenden!hust*) Piraten und ist ein netter Zusatz für alle Fans der „Eine zauberhafte Reise“-Reihe. Der Fokus liegt darin ausschließlich auf Angel und Jamie und kann genauso gut als Leseprobe gelesen werden, da sie noch nicht allzu viel verrät und neugierig auf die Hauptgeschichte macht. Wer also noch nicht ganz überzeugt ist, ob die Reihe etwas für ihn ist, kann sich erst einmal mithilfe dieser Kurzgeschichte ein Bild von Anna Katmores fabelhaftem und mitreißenden Schreibstil voller Witz, Spannung und Gefühl machen.
Ansonsten ein netter Zusatz für alle, die nicht genug vom süßesten Paar von ganz Nimmerland bekommen können ♥

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Herzklopfen in Nimmerland

Anna Katmore
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.03.2015
ISBN 9781508600299
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:Die 17jährige Angelina McFarland stammt aus einem reichen Elternhaus und lebt mit ihrer Familie in einer prächtigen Villa in London. Ihre beiden Geschwister Paulina und Brittney Renae sind ihr ein und alles und es ist ihr immer wieder ein Vergnügen, auf die Zwillinge aufzupassen, während sich die Eltern den gesellschaftlichen Verpflichtungen widmen. Doch durch einen unglücklichen Zwischenfall verschlägt es Angelina in ein Land fernab von England und das größte Abenteuer ihres Lebens beginnt.
Fazit:„Herzklopfen in Nimmerland“ ist der erste Band der „Eine zauberhafte Reise“-Dilogie von Anna Katmore.Inzwischen gibt es auf dem Buchmarkt immer mehr Neuinterpretationen von Märchen. Viele spielen in der heutigen Zeit, andere Settings wiederum ähneln den Originalen. Ich habe James Matthew Berrie’s „Peter Pan“ nie gelesen, kenne aber mehrere Filme und habe auch schon Bücher wie beispielsweise „Unhooked“ von Lisa Maxwell gelesen. Zugegebenermaßen bin ich kein großer Fan von Peter Pan – ganz im Gegenteil: Ich finde, er ist ein arroganter Kotzbrocken :P Captain Hook hat es mir persönlich viel mehr angetan, deswegen mag ich es auch, wenn er der Held der Geschichte ist. Tatsächlich habe ich gezielt nach solchen Büchern gesucht und bin froh, bei Anna Katmore fündig geworden zu sein, auch wenn ich zugegebenermaßen ziemlich lange um das Buch herumgeschlichen bin. Ich bin ein sehr mäkeliger Coverkäufer und mich spricht dieses leider so gar nicht an – eher im Gegenteil. Aber zum Glück gibt es eBook-Reader, auch wenn ich eine hübsche Printausgabe zum Blättern bevorzuge. Nun bin ich unheimlich froh, mich für den Kauf entschieden zu haben, denn hinter dem Deckel versteckt sich eine echte Buchperle. Schon lange konnte mich kein Buch mehr so fesseln wie dieses. Anna Katmore ist es definitiv gelungen, mir mithilfe ihres flüssigen und leichten Schreibstils sowie der liebevoll gestalteten Geschichte rund um Peter Pan, Captain Hook und Angelina sehr viel Freude zu bereiten.Was mir ganz besonders an „Herzklopfen in Nimmerland“ gefallen hat ist die Tatsache, dass Angelina selbst ein Fan der Geschichte rund um Peter Pan ist und ein Faible für „Fluch der Karibik“ hat. Allein das hat schon ausgereicht, dass ich mich beim Lesen mit ihr identifizieren konnte. Ihre bedingungslose Liebe zu ihren Geschwistern ist herzzerreißend und ein wichtiger Bestandteil des Buches, denn all das zeigt, wie wichtig es ist, sich an die geliebten Dinge im Leben zu erinnern. Die Liebe macht einen Menschen aus und ohne sie ist es kaum möglich, zu existieren. Jeder trägt sie in sich – ganz egal ob man nun ein verlorener Junge wie Peter Pan, ein erbarmungsloser Captain Hook oder eine junge Frau aus London ist.Obwohl „Herzklopfen im Nimmerland“ so einige spannende Stellen aufweist, kommt die Geschichte ziemlich gut ohne nervenaufreibende Action aus. Sie ist gefühlvoll, witzig und die regelmäßigen Schlagabtausche zwischen Hook und Angelina sind sehr amüsant und haben mich so manches Mal zum Lachen gebracht. Die Mischung aus Kitsch, Gefühl und Spannung ist sehr ausgewogen und macht aus „Herzklopfen im Nimmerland“ ein richtig tolles Buch mit jugendlichem Touch, dass ich sehr, sehr gern gelesen habe. Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und ich – als ziemlich großer Hook-Fan – kann diese Perle bedenkenlos jedem ans Herz legen, der für ein paar Stunden in eine sehr anschauliche und phantastische Welt abtauchen möchte.So, und nun entschuldigt mich bitte – ich habe ein Date mit Jamie und muss jetzt sofort mit Band 2, „Die Rache des Pan“, beginnen. ;)

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Harry Potter und das verwunschene Kind

Joanne K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Neunzehn Jahre ist es her, seit die Schlacht von Hogwarts gewonnen wurde. Seitdem hat sich in Harry Potters Leben einiges geändert: Er ist ein liebender Ehemann, dreifacher Vater und arbeitet für das Zaubereiministerium. Doch es ist nicht leicht für ihn, ein guter Vater sein, denn er gerät immer wieder mit Albus Severus aneinander. Aufgrund der unerwarteten Geschehnisse, die die Vergangenheit und die Gegenwart ins Taumeln geraten lassen, werden Harry und sein Sohn auf eine harte Probe gestellt.

Fazit:
Seit dem 30. Juli 2016 wird „Harry Potter and the Cursed Child“ sehr erfolgreich im Londonder Westend als Theaterstück aufgeführt und glänzt immer wieder durch bereits seit Monaten ausverkaufte Vorstellungen. Für alle, die das Stück noch einmal erleben wollen bzw. nicht besuchen können, ist es als gedrucktes Skript erschienen, das für so manchen ungewohnt sein mag.
„Harry Potter und das verwunschene Kind“ gilt als achter Band, der wahrlich nicht hätte sein müssen. Ganz im Gegenteil – soviel vorab: Ich wünschte, ich hätte dieses Buch nie gelesen. Für mich ist das kein echter Potter, sondern eine ziemlich enttäuschende Fortsetzung, die mehr als lahme Fanfiction durchgehen könnte. Meine Vorfreude auf das Stück, dass ich am 16. September in London sehen werde, hält sich demnach auch in Grenzen, obwohl meine Vorfreude seit über einem Jahr nicht größer hätte sein können.

In dieser Fortsetzung lernen wir einen erwachsenen Harry Potter kennen, der nichts mehr mit dem Jungen von damals zu tun hat. Doch der Fokus der Geschichte liegt zweifelsohne auf seinem Sohn, Albus Severus, der gleich am Anfang seine erste Reise nach Hogwarts beginnt. Seine beiden Geschwister, James und Lily, bleiben eher im Hintergrund und man erfährt auch im Laufe des Stücks nicht wirklich viel über sie. Im Zug trifft Albus auf Scorpius, den Sohn von Draco Malfoy, Harry Potters größter Rivale aus alten Zeiten. Die beiden freunden sich an, aber Scorpius umgibt ein gruseliges Gerücht. Ein Gerücht, das in meinen Augen absurder nicht sein kann. Viel mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, denn an dieser Stelle beginnt die Geschichte, in meinen Augen vollkommen idiotisch zu werden. Ich habe beim Lesen des Scripts unheimlich viele Dinge gefühlt: Am Anfang war es Vorfreude, die jedoch sehr schnell in Unglauben, Zweifel und sogar Wut umschwing. Als ich endlich fertig war (das Buch liest sich aufgrund der Textform sehr schnell), war ich einerseits erleichtert, dass es vorbei war, andererseits unendlich traurig, dass ich dieses Buch überhaupt gelesen und somit meine perfekte Erinnerung an die Geschichte rund um Harry Potter kaputt gemacht habe. Denn wenn mich jemand fragt, was mir denn an diesem Buch gefallen hat, dann kann ich leider nur sagen: gar nichts. Gegen Ende tauchten plötzlich so viele inhaltliche Fehler auf, dass ich nur noch den Kopf schütteln und mich fragen konnte, wie J.K. Rowling das zulassen konnte.
Ich habe vorab sehr viel Kritik an dem Buch mitbekommen – aber auch sehr viel Lob. Aber ich bilde mir gerne selbst eine Meinung und hegte die Hoffnung, dass die Erwartungen der Leser womöglich nur zu hoch angesetzt waren. Also ging ich vollkommen erwartungslos an das Buch ran – und, um Himmels Willen, es war einfach unterirdisch!

Nun kann ich einfach nicht glauben, dass ich tatsächlich einen Verriss zu einem Potter-Buch geschrieben habe… Deswegen zücke ich jetzt meinen Zauberstab, rufe OBLIVIATE und hoffe, dass ich ganz schnell vergesse, dieses Buch jemals gelesen zu haben. Hogwarts wird immer mein zweites Zuhause sein, daran kann und wird auch „Harry Potter und das verwunschene Kind“ nichts ändern.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Falling Paradise 2: Zart wie der Frühling

Cat Lewis
Flexibler Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 19.11.2017
ISBN 9783958695542
Genre: Romane

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Affections 1: Barfuß durch die Nacht

Katie Kling
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 21.03.2017
ISBN 9783958695504
Genre: Liebesromane

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kriminalität, kurzgeschichte, märchen, märchenadaption, saint falls

White Swan: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Saint Falls 3)

David Michel Rohlmann , Maria Engels , Jenny Wood , Cat Lewis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.04.2017
ISBN B072DVVM9H
Genre: Sonstiges

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Saint Falls (Sammelband): Märchen aus der Welt des Verbrechens

David Michel Rohlmann , Maria Engels , Jenny Wood , Cat Lewis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.04.2017
ISBN B0713QX361
Genre: Sonstiges

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Der Advent, in dem Emma ihren Schutzengel verklagte

Noel Hardy
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.10.2013
ISBN 9783453410381
Genre: Liebesromane

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Zimtzauber

Katrin Koppold
E-Buch Text: 122 Seiten
Erschienen bei Aureolus Verlag: Inhaberin Katrin Hohme, 28.11.2016
ISBN B01N1M4PJY
Genre: Romane

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Der Duft von Büchern und Kaffee

J. Vellguth
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2016
ISBN B01M0O5LFO
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Seit sechs Jahren arbeitet Amy in Beatrice‘ Buchladen und ist mit ihrem Job sehr, sehr glücklich. Doch eines Tages taucht Ryan auf, ein unverschämter Kerl, der angeblich der Enkel der älteren Dame, der der Buchladen gehört, sein soll. Seine Großmutter hat sich für Amy und Ryan einen Wettbewerb ausgedacht, bei dem es um das Erbe der Buchhandlung gehen soll. Amy sieht sich bereits vor einem Desaster stehen, da der Traum von der eigenen Buchhandlung durch Ryans Pläne, den Laden in eine Bar umzubauen, gefährdet sind.

Fazit:
J. Vellguth hat sich im letzten Jahr einen Namen dadurch gemacht, dass sie jeden Monat ein Buch veröffentlicht hat. „Der Duft von Büchern und Kaffee“ gehört ebenfalls dazu.
Diese Geschichte ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die Macht der Bücher, wie sie ein Buchliebhaber nicht besser beschreiben könnte. J. Vellguth vermag es, die Liebe zur Literatur und zum Duft von Kaffee in wundervolle Worte zu verpacken, denen jeder von uns Lesern wohl zustimmen kann. Was dies betrifft, so ist dieses Buch unheimlich schön. Die erste Hälfte des Buches dreht sich hauptsächlich darum, die Charaktere einzuführen und ihren Standpunkt im Bezug auf das mögliche Erbe der Buchhandlung klar zu machen. Dabei entstehen immer wieder sehr amüsante Szenen zwischen Amy und Ryan, in denen sie ihre Schlagkräftigkeit unter Beweis stellen müssen. Auch die detaillierten Beschreibungen von New York haben mir sehr gut gefallen, sodass ich die Geschichte der beiden sehr gerne verfolgt habe.
Die zweite Hälfte des Buches hingegen war ein absoluter Reinfall. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist, aber die Qualität der Geschichte hat so rapide abgenommen, dass ich mich regelrecht durch die letzten 50% gequält habe. Die Charaktere haben plötzlich dazu geneigt, ihre schrecklichen und sehr klischeehaften Erinnerungen aus der Vergangenheit auszupacken (erst fragt Ryan sich, was bloß mit Amy passiert sein mag und anschließend beklagt er sich, wieso sie ihm ihr Seelenleben derart präsentieren muss), haben sich vor lauter Widersprüchen regelrecht überschlagen und die Handlungen der beiden wurden immer weniger nachvollziehbar. Nach einem packenden romantischen Finale sucht man vergebens, denn die Autorin spult nur noch ein Klischee nach dem anderen ab.
Desweiteren bin ich mir darüber im klaren, dass es finanziell gesehen ein sehr kritisches Vorhaben ist, zwölf Bücher in einem Jahr zu veröffentlichen, allerdings hätte dabei nicht an einem Lektor gespart werden sollen. Dieser hätte der Geschichte womöglich den nötigen Feinschliff gegeben und auch den großteils guten, teils aber auch sehr holprigen Schreibstil verfeinern können. Außerdem kann sich das Buch vor Kommafehlern kaum retten, was auf Dauer sehr, sehr anstrengend war.
Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen, die Liebe zu Kaffee und Büchern wurde wunderbar rübergebracht und auch die Charaktere waren mir bis zu einem gewissen Grad sehr sympathisch, doch die Geschichte erschien mir vor allem in der zweiten Hälfte nicht sonderlich ausgereift. Dies bedaure ich sehr und muss von einer Empfehlung leider absehen.

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

attentat, blaues blut, freundschaft, liebe, monarchie, prinzessinnen, romance, royal, royal me, royals, selfpublisher, serie, thronfolger, tina köpke, viele charakter

Royal Me - The Masquerade

Tina Köpke
E-Buch Text
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 04.12.2016
ISBN B01MRJWS0B
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt:

Nach einem Anschlag auf das russische Königshaus und den tragischen Tod der Prinzessin befinden sich auch all die anderen Thronerben in tödlicher Gefahr. Eine Terrororganisation hat es auf das Leben der königlichen Nachkommen abgesehen, weswegen diese allesamt auf der Isle of Mull in Schottland in Sicherheit gebracht werden.

Fazit:
„The Masquerade“ ist der erste Band der „Royal me“-Reihe von Tina Köpke.
Die Grundgeschichte, die erzählt wird, ist ziemlich dramatisch. Die russische Prinzessin wurde entführt und in einer Live-Übertragung im Fernsehn von Terroristen enthauptet. Diese haben auch all den anderen Königsfamilien gedroht, ihre Sprößlinge zu töten. Darauf folgte eine sofortige Evakuierung der zum Großteil jungen Erwachsenen. Nichtsahnend werden diese auf eine alte Burg auf der Isle of Mull verfrachtet, wo sie ab sofort auf unbestimmte Zeit zusammengepfercht leben sollen, denn schließlich würde niemand auf die Idee kommen, dass sich sämtliche Prinzen und Prinzessinnen ausgerechnet auf einer Burg in Schottland aufhalten.
Die Geschichte wird aus den verschiedenen Sichtweisen einiger ausgewählter Royals erzählt. Durch die Ich-Perspektive braucht man allerdings ein wenig, ehe man durchblickt, wer nun wer ist. Dies schafft leider auch eine gewisse Distanz zu den Charakteren, da es einfach zu viele Protagonisten gibt und man sich auf niemanden so richtig konzentrieren kann. Zwar verfolgen alle denselben Handlungsstrang, jedoch wirkt vor allem der ständige Perspektivwechsel teils sehr verwirrend.
Die Grundidee, dass die Royals von Terroristen bedroht werden, empfinde ich als ziemlich spannend. Die Umsetzung dieses heiklen Themas ist meiner Meinung nach im ersten Band jedoch eher suboptimal gelungen. Statt sich auf den vorangegangenen, ziemlich schockierenden Mord, die drohende Gefahr und die Ängste der Beteiligten zu konzentrieren, steht nur das Kennenlernen, der Luxus und die zwischenmenschlichen Beziehungen im Vordergrund. An dieser Stelle hätte die Autorin meiner Meinung nach viel mehr rausholen können, denn es steckt viel Potential in der Geschichte. Mir ist zwar bewusst, dass das Hauptthema dieser Reihe auf dem Romance-Anteil liegen soll, doch dann hätte man wahrscheinlich eher einen anderen Aufhänger als eine Rebellengruppierung mit terroristischen Motiven wählen sollen.
Auch weist die Handlung einige Schwächen auf, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte. Der Showdown, den ich an dieser Stelle nicht spoilern möchte, hätte vieles rausreißen können, allerdings hat es mir auch dort an Emotionalität und Spannung gefehlt.
Was ich jedoch positiv hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass die Autorin trotz der inhaltlichen Schwächen recht gut schreiben kann. Der Stil ist sehr flüssig und auch, wenn das Lektorat an einigen Stellen ziemlich gepennt hat, lässt sich dieses Buch im Novellenformat sehr zügig und flüssig lesen.
Tina Köpke hat in „Royal Me – The Masquerade“ ein spannendes Thema aufgegriffen, dessen Umsetzung zumindest im ersten Teil leider noch nicht sonderlich gut geglückt ist. Nun liegt die Hoffnung auf dem zweiten Band, der für März 2017 angekündigt ist.

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