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299 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 47 Rezensionen

fantasy, feen, irland, vampire, dublin

Im Reich des Vampirs

Karen Marie Moning ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2008
ISBN 9783548266022
Genre: Fantasy

Rezension:

Tod- durch Sex-Feenwesen und mehr...
Die junge MacKayla Lane hat sich bei der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester und der Jagd nach einem uralten Buch der schwarzen Magie mit den Mächten der Finsternis angelegt und es entbrennt ein Kampf um Leben und Tod. Sie ist eine mächtige Sidhe-Seherin, das heißt, sie kann Feenwesen sehen und ihre heiligen Relikte erspüren und benutzen. Mit einfacher Sprache wird ihre Geschichte erzählt und man merkt 2 Dinge sehr schnell: Zum einen dass es eine Vorgeschichte, sprich einen ersten Band gibt, den man kennen sollte, will man nicht das Glossar am Ende durcharbeiten und zum anderen, dass dieses Buch an die Zielgruppe jugendlicher Leser gerichtet ist (zu denen ich nun leider nicht mehr gehöre). Es entführt in eine eigene Welt, wie man derlei Konstrukte ja aus allen üblichen Fantasy-Romanen kennt, doch klingen hier einige Gestalten recht ungewöhnlich und ich bin nicht sicher, ob tatsächlich so schräg klingende Namen wie „Tod-durch-Sex-Feenwesen“ von der Autorin stammen, oder einfach durch eine sagen wir „unglückliche“ Übersetzung verursacht wurden. Auf jeden Fall trugen sie nicht dazu bei, mich für die Geschichte zu erwärmen. Ich bin wahrscheinlich doch eher ein Fan von „klassischen“ Vampir und Feengeschichten, die allein durch ihre Sprache vermögen, ein düsteres Bild der Geschehnisse aufzuzeigen und deren Kunst darin besteht, ohne viele Gewaltszenen, ein Gänsehautfeeling zu schaffen. Ich bin sicher, es gibt für diese Reihe eine große Fangemeinde, doch ich zähle leider nicht dazu...

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Tags: fantasy, feen   (2)
 

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373 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 64 Rezensionen

krimi, norwegen, harry hole, serienmörder, schneemann

Schneemann

Jo Nesbø , Günther Frauenlob (Übers.)
Fester Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.09.2008
ISBN 9783550087578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nur der Schneemann war Zeuge...

Ein Mörder, der am Tatort als Zeichen einen Schneemann baut – 4 Frauen, die scheinbar wahllos ermordet werden und der Ermittler Harry Hole, der zusammen mit seiner Kollegin Katrine Bratt diese Morde aufklären soll. Schnell scheinen erste Erfolge greifbar, doch jedes Mal, wenn Hole glaubt, Motive und Täter zu kennen, ergeben sich neue Hinweise, die wieder in eine andere Richtung weisen. Trotzdem wird der Täter langsam eingekreist, doch je näher Hole dem skrupellosen Serienmörder kommt, umso mehr bringt er die Menschen, die er liebt in große Gefahr…
Jo Nesbo hätte seinem Thriller auch den Titel „Falsche Fährten“ geben können, denn davon legt er eine Vielzahl meisterhaft gekonnt aus und so stößt man zusammen mit seinen Protagonisten immer wieder auf neue denkbare Erklärungen für die Motive und den Täter und hinterfragt die Vorgänge jedes Mal erneut. Und so grübelt man aufs Äußerste gespannt, verfolgt falsche Spuren, läuft ins Leere, verwirft mögliche Täter, bangt um die Opfer und fragt sich, wer die Nächste sein wird und warum. Rasant und spannend bis zur letzten Seite geschrieben und meine Krimiempfehlung des Jahres. Ein wenig störend empfand ich nur den Klappentext, der vielleicht schon etwas zuviel verrät. Wer seine Spannung bis zuletzt halten möchte, sollte ihn vielleicht also besser erst lesen, wenn er das Buch beendet hat.
Mein Fazit: Ein brillanter anspruchsvoller Krimi der Spitzenklasse und ein Autor, den ich ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen habe.

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Tags: falsche fährten, hochspannung, krimi, norwegen   (4)
 

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441 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 102 Rezensionen

ratte, bücher, boston, buchhandlung, leseratte

Firmin - Ein Rattenleben

Sam Savage , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.08.2008
ISBN 9783550087424
Genre: Fantasy

Rezension:

Firmin – Ein Rattenleben

Ratten haben im Allgemeinen eine Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren, und genau so lang wurde mir die gefühlte Lesezeit dieser 214 Seiten. Obwohl ich tatsächlich nur 2 Tage in meiner Freizeit mit diesem Buch verbrachte, so kam es mir vor, wie solch ein Rattenleben, denn Firmin hatte auf mich eine besondere Wirkung: Er hat die Zeit ausgedehnt und mir das Gefühl gegeben, das Buch würde niemals enden. Immer wieder habe ich mich beim Lesen gefragt, wann der Protagonist denn nun mit seinen endlosen Monologen aufhören würde, zu welchem Zeitpunkt er zu leben beginnen würde, statt unablässig in Tagträumen zu schwelgen, doch nichts geschah.
Diese Ratte, die jegliche Ratteninstinkte vermissen lässt und sogar Rattengift frisst, oder bei Gefahr nicht flieht, scheint ein neues medizinisches Phänomen zu sein: Nicht ein Mann im Körper einer Frau oder eine Frau im Körper eines Mannes – Nein, ein Mensch (ein Bibliothekar, eventuell ein Philosoph) im Körper einer Ratte - sein Pech, dass man hier noch nicht mit einer Operation helfen kann.
Während der ganzen Geschichte habe ich mich bemüht, Sympathie für diese tragische Gestalt zu empfinden, habe versucht, mich in die Figur hineinzuversetzen, was mir schon bei Trollen, bösen Dämonen und Gregor Samsa gelang, doch vergebens – Firmin war für mich einfach nicht glaubwürdig, wirkte immer erdacht und als künstliches Hilfsmittel, die philosophischen Gedanken seines Schöpfers Sam Savage zu verkünden.
Man kann sicherlich einen tiefen Sinn in diesem Buch suchen und für sich finden, doch letztlich wird man nur in sich selbst fündig, und daher kommt dann auch meine herausgelesene Moral von der Geschichte: das aufgeben und abwenden von der Realität nicht lohnt, da man sonst mit seiner Traumwelt untergeht

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Tags: pseudophilosophie, ratte, tagträumer   (3)
 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

krimi, frankreich, paris, leipzig, mord

Der nützliche Freund

Ulrich Wickert
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Piper, 07.08.2008
ISBN 9783492050203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuviel Sachbuch-Zu wenig Krimi...
Ein Kriminalroman geschrieben von einem Journalisten, dessen Hauptinteressen scheinbar nur der Wirtschaft und der Politik gelten, das könnte man zusammengefasst über das Buch von Ulrich Wickert sagen. Er schafft es nicht, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und so bleibt die Geschichte von Jacques Ricou dem Richter aus Paris, der einen Mord aufklären soll und dabei in einem Sumpf aus Korruption und Intrigen gerät, bis zum Ende hin seltsam hölzern und steif.

Selten hat ein Krimi mich so gelangweilt hinterlassen. Wickert gelingt es die ganze Zeit über leider nicht, die Spannung, die er kurzzeitig aufbauen kann, zu halten, sondern er zerstört diese Momente immer wieder durch seine große Bemühtheit aber auch wirklich alles zu schildern, was mit der Story zu tun haben könnte. Diese Detailverliebtheit schnürt der Geschichte meiner Meinung nach die Luft ab. Wir erfahren zwar alle möglichen politischen Hintergründe und Verstrickungen, erleben Kneipengespräche, vorgelesene Zeitungsausschnitte und werden mit französischen Begriffen bombardiert, doch ohne Erfolg, das, was einen guten Krimi ausmacht, nämlich dass der Leser ihn nicht mehr aus der Hand legen mag, bis die letzte Seite gelesen worden ist, stellt sich leider nicht ein.

Zu sehr ähnelt das Buch einem gut recherchierten Sachbuch über eine politische Korruptionsaffäre und zu sehr geht auch die Wortwahl in diese Richtung – immer ein wenig, als wären die eben gelesenen Sätze nur zu dem Zweck geschrieben, sie gleich in den Nachrichten zu verlesen…
Genau da sehe ich auch die Stärke von Herrn Wickert, die er dazu nutzen sollte, gut recherchierte Sachbücher zu schreiben, denn für einen Kriminalroman fehlt ihm einfach das richtige Händchen.
Ich werde sicherlich keinen Krimi mehr in die Hände nehmen auf dem der Name dieses Autors steht.

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Tags: frankreich, wirtschaftskriminalität   (2)
 

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

krimi, deutschland, hippies, 68er, frankfurt

Schrei nach Stille

Anne Chaplet
Fester Einband: 333 Seiten
Erschienen bei List, Paul, 01.08.2008
ISBN 9783471772829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Was geschah im Sommer '68?

Ein wenig hineingestoßen und allein gelassen fühlte ich mich bei dieser Geschichte, denn man merkt nur zu deutlich, dass man mitten in einer Buch-Reihe gelandet ist, deren Protagonisten alle eine Vorgeschichte zu haben scheinen. Leider erschließt sich die dem Leser nicht so leicht und mehr als einmal hätte ich auf erklärende Worte zu dem einen oder anderen gehofft, doch vergeblich. Trotz dieses Kritikpunktes ergab sich dann aber zum Glück doch eine solch gut konstruierte Spannung, dass ich gern am Ball blieb.
Ein altes Haus, eine einsame und geheimnisvolle Frau, die dort allein lebt und die einige Dorfbewohner zwar kennen, aber nicht zu mögen scheinen, dazu ein vermisstes Kind und ein vor Jahren verschwundenes junges Mädchen – es scheint, als ob noch einige Rechnungen offen sind und viele Dinge von damals, als die Frau schon einmal im Dörfchen wohnte, nun langsam aus der Dunkelheit auftauchen.
Erschreckend realistisch erzählt Anne Chaplet von den Vorkommnissen `68 im Dorf Klein-Rhoda - einer Zeit, in der auf einer Seite Hippiebewegung, wilde Kommunen und die Vorstellung von freier Liebe das Land revolutionierten und auf der anderen Seite Intoleranz und Spießbürgertum die Gesellschaft beherrschten. Manchmal hätte ich mir einen etwas flüssigeren Schreibstil gewünscht, denn oft lesen sich die kurzen Sätze und eingestreuten sms-Dialoge ein wenig abgehackt und holprig, das aber machen die mit viel Liebe zum Detail geschilderten Hauptpersonen und die gut erdachte Story wieder wett und so wird es nicht der letzte Krimi sein, den ich von der Autorin gelesen habe.

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Tags: 68er generation, amnesie, krimi, verschwundene mädchen   (4)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

paar, thriller, belletristik, ehepaar, roman

Domofon

Zygmunt Miloszewski , Jan Opielka , Katarzyna Opielka , Zygmunt Miłoszewski
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.01.2008
ISBN 9783423246392
Genre: Krimi und Thriller

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385 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 44 Rezensionen

indien, schiffbruch, religion, tiger, zoo

Schiffbruch mit Tiger

Yann Martel , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.08.2004
ISBN 9783596156658
Genre: Romane

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108 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, liebe, magie, der sternwanderer, neil gaiman

Der Sternwanderer - Stardust

Neil Gaiman
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 15.05.2007
ISBN 9783866073920
Genre: Fantasy

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

afrika, kolonialismus, erster weltkrieg, deutsch-ostafrika, 1. weltkrieg

Eine Frage der Zeit

Alex Capus
Fester Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Knaus, A, 20.08.2007
ISBN 9783813502725
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

King Rat

China Miéville
Flexibler Einband
Erschienen bei Tor Books
ISBN 9780312890728
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

liebe, familie

Elfenecho

Margaret Skjelbred , Sigrid C. Engeler , Sigrid Engeler
Flexibler Einband: 235 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.04.2003
ISBN 9783423243407
Genre: Romane

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, london, antiquariat, dido hoare, bücher

Die Schriftrolle

Marianne MacDonald
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.01.2003
ISBN 9783548603957
Genre: Krimi und Thriller

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113 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

fantasy, köln, heinzelmännchen, bernhard hennen, nebenan

Nebenan

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2010
ISBN 9783492266499
Genre: Fantasy

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

natur, glück, kindheit, träume, norwegen

Lerchenherzen

Margaret Skjelbred , Sigrid C. Engeler , Sigrid Engeler
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.05.2005
ISBN 9783423252300
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

liebe, norwegen

Windgesang

Margaret Skjelbred , Sigrid C. Engeler , Sigrid Engeler
Flexibler Einband: 218 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.03.2004
ISBN 9783423206822
Genre: Romane

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suche, bath, audiokassetten, belletristik, verschwinden

Gefangen im Licht

Robert Goddard , Elke vom Scheidt
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.01.2001
ISBN 9783442450350
Genre: Krimi und Thriller

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

science fiction, fantasy, schöne sprache, fremde welten, bas-lag

Die Narbe

China Miéville
Flexibler Einband: 525 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.01.2004
ISBN 9783404243204
Genre: Science-Fiction

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

großvater, gewalt, norwegen, liebe, enkelin

Die Perlenkönigin

Margaret Skjelbred , Sigrid C. Engeler , Sigrid Engeler
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2006
ISBN 9783423245098
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

internat, selbstmord, erwachsen werden, spott, bezugsperson

Warum du mich verlassen hast

Paul Ingendaay
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2007
ISBN 9783423135979
Genre: Romane

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, magie, liebe, gabe

Sophie im Schloss des Zauberers

Diana Wynne Jones
Flexibler Einband: 363 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2008
ISBN 9783551356949
Genre: Fantasy

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241 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

tod, freundschaft, trauer, jonathan stroud, jugendbuch

Die Spur ins Schattenland

Jonathan Stroud , Bernadette Ott
Flexibler Einband: 313 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.12.2007
ISBN 9783570218471
Genre: Jugendbuch

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

nutten und schnaps, selbstverwirklichung, krude, mittelamerika, jelinek

Zwei sehr ernsthafte Damen

Jane Bowles , Adelheid Dormagen
Fester Einband: 265 Seiten
Erschienen bei Gruner + Jahr Brigitte Edition, 01.01.2005
ISBN 9783570195123
Genre: Romane

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, elfen, menschen, kinder & jugendbuch, kids

Das Elfenportal

Herbie Brennan , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 355 Seiten
Erschienen bei DTV
ISBN 9783423243742
Genre: Fantasy

Rezension:

Mitten in Heilbronn im Kaufhof geschah es - Ich bummelte mal wieder rein zufällig durch die Bücherabteilung, als ich ein Portal vor mir sah, ein echtes Elfenportal. Solch ein Portal tut sich nur sehr selten auf und wenn man es sieht, gehört man zu den seltenen Glückskindern, die das Schicksal erwählt hat und sollte sofort handeln. Ich handelte und zwar sofort und schnell. Schon nahte nämlich Gefahr in Person eines älteren grauhaarigen Herrn, der sich schlurfenden Schrittes diesem seltenen Exemplar näherte und es dabei intensiv durch seine etwas beschlagene Lesebrille fixierte. Fix riss ich das Buch an mich, lächelte ihn unschuldig und innerlich schadenfroh ins entrüstete Gesicht und eilte zur Kasse. Nachdem ich der Verkäuferin die unglaublich günstige Summe von 9,90 Euro in die Hand drückte, verließ ich auf schnellstem Weg das Kaufhaus, bevor mich der ältere Herr, der nun mit einem Rollator ausgestattet, etwas wütend Klingendes hinter mir herrief, einholen konnte und verschwand in der Menschenmenge. Endlich hatte ich Zeit, in Ruhe meine Beute anzusehen und setzte mich nun erst einmal unter den Sonnenschirm eines Strassencafès.

Herbie Brennan
Das Elfenportal
Roman (Taschenbuch)
ISBN 3-423-20893-7
9,90 Euro, 356 Seiten

Auf dem Cover ist ein wunderbares Bild zu sehen, das zum Träumen verleitet. Zwei Felsen stehen sich gegenüber, um sie herum Wasser, das kurz darauf herunterstürzt auf eine Wolkenformation, die sich über einem märchenartigen Schloss auftürmt. Ein wenig erinnert es mich an die Bilder von Sahm, die vor einiger Zeit einmal ganz groß in Mode waren. Auf jeden Fall ein gelungener Einstieg, denn das ist der Einband eines Romans oft für mich.

Die Geschichte

Der Beginn ist ein wenig untypisch für einen Fantasy-Roman, denn er spielt in der Wirklichkeit und die ist gerade für Henry nicht besonders rosig. Am frühen Morgen schon erfährt er, dass seine Mutter ein Verhältnis mit der Sekretärin seines Vaters hat und die Eltern beschlossen haben, sich zu trennen. - Er weiß nicht genau, wie er damit umgehen soll, grübelt, ist unsicher, trotzig, und geht zu seinem "Freund" Mr. Fogarty, einem ziemlich paranoiden Rentner, dem er hilft, Haus und Garten etwas in Ordnung zu bringen. Fogarty glaubt, dass pro Jahr unzählige Amerikaner von kleinen Männchen in Ufos entführt werden und dass ein Plan zur Übernahme der Weltherrschaft existiert. Henry will sich an diesem Tag durch viel Arbeit ablenken und steht gerade im Garten, als der Kater von Fogarty einen Schmetterling fängt. Als er ihn befreit, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen, denn der vermeintliche Schmetterling ist ein winzig kleiner Junge in etwa im gleichen Alter, wie er und er trägt Flügel. Es stellt sich heraus, dass sein Name Pyrgus ist, der Sohn des Purpurkaisers aus der Elfenwelt. Eigentlich sollte er durch ein Elfenportal auf eine Insel gelangen, um eine Zeit lang unterzutauchen, doch das Portal ist von Feinden manipuliert worden. Pyrgus möchte natürlich wieder zurück in seine Welt und wenn er wüsste, dass er eine Zeitbombe mit sich herumträgt, die in wenigen Tagen explodieren wird, würde er es noch dringlicher wollen. Fogarty und Henry wollen ihm helfen, mit einem selbst gebastelten Portal wieder zurückzukommen, denn sein Vater und seine Schwester sind in großer Gefahr.

Leseprobe

Das, denke ich soll als kurze Inhaltsangabe genügen, denn die Spannung und die Freude auf das Buch will ich niemandem nehmen. Damit man sich ein Bild vom Schreibstil machen kann, eine kleine Leseprobe. Die Situation: Pyrgus ist bei einer Verfolgungsjagd in eine Leimfabrik geraten und hat beobachtet, dass dort junge Kätzchen in Käfigen gehalten werden, um sie als Zutat dem Leim zuzusetzen. Der Besitzer der Fabrik namens Brimstone hat soeben einen Pakt mit einem bösen Dämon geschlossen, der fordert, dass Pyrgus ihm geopfert werden soll. Pyrgus, der erwischt wurde, wird zu Brimstone gebracht und dieser bereitet die Opferung vor, doch bevor es dazu kommt, greift die Kaiserliche Garde ein und rettet Pyrgus. Nun steht Brimstone ohne Opfer da und lässt seine Anwälte kommen, denn ein Pakt mit einem Dämon ist gefährlich:

Brimstones Arbeitszimmer ähnelte dem seines Partners in keiner Weise. Es war viel kleiner, voller Krempel, düster und verstaubt. An allen vier Wänden standen Regale mit alten Werken zur Zauberei und Dämonologie - eine Bibliothek, die zusammenzutragen eine Lebensaufgabe gewesen war.(…) Brimstone spielte gerade mit einer Totenhand, als Glanville und Grayling hereinspaziert kamen.(…) "Ich möchte dass sie sich einen Pakt ansehen", sagte Brimstone. "Vertragsrecht!" rief Glanville, ganz und gar nicht überrascht. "Ihr Fachgebiet, glaube ich, mein lieber Herr Kollege." "Ich will, dass Sie beide ihn sich ansehen", fauchte Brimstone. "Ich will die beste Rechtsberatung, die sie mir geben können!" Er knickte nervös den Daumen der Totenhand um und an ihren Fingerspitzen entzündeten sich kleine Flammen. Brimstone pustete sie rasch aus. "Die sollen Sie haben", sagte Glanville. "Die sollen Sie haben", sagte Grayling. Brimstone nahm ein einzelnes Blatt Pergament aus der Schreibtischschublade und schob es ihnen hin. Glanville nahm es, las es durch und gab es dann kommentarlos an Grayling weiter. "Ist er rechtswirksam?" fragte Brimstone. "Ja" sagte Grayling. "ja" sagte Glanville. "Er wurde mit einem Dämon geschlossen", betonte Brimstone. "Macht keinen Unterschied", sagte Grayling. "Solange der Dämon nur geschäftsfähig ist." Glanville beugte sich vor und nahm das Schriftstück. "Ich bin mir vollauf bewusst, dass jeder gern aus einem solchen Pakt wieder heraus möchte, und Dämonen sind fürchterliche Schlamper, wenn es um Rechtsangelegenheiten geht-" (…) "Der Pakt beinhaltet eine Strafklausel…" "Ist mir nicht entgangen", sagte Grayling ernst. "Wenn ich Sie recht verstehe, ist dieser Pakt noch nicht erfüllt worden", sagte Glanville. Brimstone schüttelte erneut den Kopf. "Noch nicht." Die Totenhand begann davonzukrabbeln, und er nagelte sie mit einem Brieföffner auf der Tischplatte fest. Alle fünf Finger wanden sich schwach. "Ich möchte wissen, wie hoch meine Chancen sind, da herauszukommen." Grayling wedelte mit seiner Brille. "Mein lieber Brimstone, Sie haben mit Blut unterschrieben." "Die Strafklausel ist klar und eindeutig", sagte Grayling. "Sollten Sie ihm dieses Opfer nicht binnen eines Monats dargebracht haben, wird dieser Beleth-Dämon ihre Seele holen. "Da führt kein Weg dran vorbei", sagte Glanville. "Da führt kein Weg dran vorbei", bestätigte Grayling.

Und, wie war es?

Nicht jeder mag Fantasy und doch denke ich, hat nach dem Film "Der Herr der Ringe" die Zahl der Leser, die sich nun auch einmal an dieses Genre getraut haben, stetig zugenommen. Das zeigt auch die große Anzahl an Neuerscheinungen auf diesem Gebiet. Man ist nun eher bereit, sich mit Elfen, Elben und anderen fantastischen Wesen auseinanderzusetzen, an sie zu glauben und ihre Abenteuer zu verfolgen. Natürlich sind viele Fantasy-Romane nach einem immer wiederkehrenden Schema geschrieben, dass man recht schnell herausgefunden hat: Meist geht es um die Bedrohung einer guten und heilen Welt oder eines Landes durch eine böse und grausame Seite und meist zieht ein Häufchen tapferer Auserwählter oder zufällig zusammengewürfelter Helden los, um das Gute zu retten. Was der Autor letztendlich aus diesem Grundgerüst macht, wie er die Geschichte mit Leben füllt, die Charaktere ausarbeitet, die Handlung ablaufen lässt, erst das macht dann einen guten Roman aus und so steht und fällt auch hier alles mit dem Talent des Autors. Ist er dann noch in der Lage, sein Werk mit Humor auszustatten und hat das Können, die spannenden Momente so stark zu zeichnen, dass man beim Lesen ständig in Versuchung gerät, ein paar Seite vorzublättern, um zu wissen, ob die eben geschilderte Situation ein gutes Ende nimmt, so beherrscht er seine Kunst. Und genau diesen Anforderungen wird Herbie Brennan gerecht, wie ich meine sogar mehr als gerecht. Ich habe selten solch einen Fantasy-Roman gelesen, der mir so ausnahmslos gut gefallen hat. Sicher hat man stellenweise das Gefühl, der Roman sei eher für Jugendliche geeignet, besonders, wenn es um die beiden Hauptpersonen Henry und Pyrgus geht, die neben den Abenteuern, die sie erleben auch das Abenteuer "Erwachsenwerden" bestehen müssen.

Gut gefallen hat mir die Mischung der Handlungsorte, die Brennan gewählt hat. - Einerseits die reale Welt, die wir alle kennen und die Schilderung von Henry, seiner Familie und deren Problemen - Andrerseits die Elfenwelt, in der Pyrgus lebt und die viele Parallelen zu Henrys Umfeld ausweist. Auch bei den Elfen gibt es Badezimmer, auch dort schicke Möbel, Tapeten, Geschäfte und sogar Leimfabriken, selbst wenn es dort von Fantasy-Wesen nur so wimmelt und eine Dämonenbeschwörung ebenso an der Tagesordnung ist, wie Magie, so hat Pyrgus doch ähnliche Probleme mit seinem Vater und damit, erwachsen zu werden. Immer wieder finden sich sehr spannende Situationen, die zum Teil auch recht brutal sind, doch sie werden auch von Humor begleitet. All das hat mich das Buch in 2 Tagen durchlesen lassen und in das nächste Büchergeschäft getrieben, um mir den Nachfolger "Der Purpurkaiser" zu kaufen. Auf den angehängten Seiten am Schluss steht ein Zitat von Eoin Colfer, dem Autor von "Artemis Fowl": "Herbie, wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagen!" Und ich muss sagen, er würde sicher genug Leute zusammenbekommen, die gemeinsam mit ihm eine Sammelklage einreichen - Ich wäre auf jeden Fall dabei.

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(3.732)

4.491 Bibliotheken, 19 Leser, 16 Gruppen, 161 Rezensionen

schweden, krimi, thriller, mord, journalismus

Verblendung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn ,
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 02.05.2007
ISBN 9783453432451
Genre: Krimi und Thriller

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

angst, explosion, ladythriller, fesselnd, packend

Hetzjagd

Andrea Kane
Flexibler Einband: 477 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 12.06.2007
ISBN 9783404157044
Genre: Krimi und Thriller

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