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87 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Das Labyrinth von London

Benedict Jacka , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734161650
Genre: Fantasy

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417 Bibliotheken, 46 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Zerrissene Erde

N. K. Jemisin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2018
ISBN 9783426521786
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

Beim zweiten Kuss verwechselt

Sonja Kaiblinger , Daniela Kohl
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500782
Genre: Jugendbuch

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892 Bibliotheken, 11 Leser, 5 Gruppen, 95 Rezensionen

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Days of Blood and Starlight

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 26.09.2013
ISBN 9783841421371
Genre: Jugendbuch

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Vielleicht passiert ein Wunder

Sara Barnard , Ilse Layer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.05.2018
ISBN 9783737355605
Genre: Jugendbuch

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(70)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Es gab mehrere Aspekte, die mich dazu brachten dieses Kinderbuch zu lesen. Einer dieser war der Titel, der nicht nur absolut klasse gewählt ist, sondern mir auch direkt ein Schmunzeln entlockte. Aber auch der Klappentext, bzw. die Grundidee von "Sprichst du Schokolade?" war einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt in diese Geschichte eintauchen wollte. Dieser versprach eine absolut herzerwärmende Geschichte mit nicht weniger wichtigen Themen. Alles in allem führten der Titel, der Klappentext, wie auch die schöne Gestaltung dazu, dass ich Nadima und Josie kennenlernen wollte.

Einstieg: Der Schreibstil von Cas Lester erweckte direkt in mir ein wohlig warmes Gefühl. Nach nur wenigen Worten war ich ihrer unglaublich liebevollen Erzählweise verfallen und wollte dieser gar nicht mehr entkommen. Es war wie nach Hause kommen. Ähnlich erging es mir aber auch mit den Figuren. Allen voran unsere junge Protagonistin Josie. Ich schloss sie nach nur wenigen Momenten augenblicklich ins Herz. Dass ich so schnell ein Urteil über Figuren fällen kann, trifft nicht so häufig ein. Umso glücklicher war ich, dass ich mich in der Geschichte sehr schnell wohlfühlte.

Charaktere: Als 13-Jährige hat man es nicht immer einfach. Das muss sich auch Josie immer wieder eingestehen. Und wenn man mit drei großen Brüdern aufgewachsen ist, ist es als Mädchen gleich doppelt so schwer. Josie hat es also mitunter nicht ganz leicht. Umso glücklicher ist sie, als sie das syrische Mädchen Nadima kennenlernt und schon bald ihren ganz eigenen Weg der Kommunikation findet. Nadima und Josie sind wie Tag und Nacht und dennoch oder gerade deswegen, habe ich sie nach nur wenigen Minuten ins Herz geschlossen. Josie ist das, was Nadima nicht ist. Sie ist taff, selbstbewusst, handelt manchmal ohne nachzudenken, gesteht sich auf der anderen Seite aber auch ihre Fehler ein. Und das machte sie so unglaublich authentisch, dass ich sie einfach lieben musste. Nadima ist eher ruhig und so ziemlich das Gegenteil von Josie, aber eins haben beide gemeinsam - sie ergänzen sich nicht nur wunderbar, sondern fanden direkt ein Platz in meinem Herzen. Aber nicht nur die beiden sind mit so viel Liebe und Tiefgründigkeit ausgearbeitet, sondern auch die Brüder von Josie, wie auch die Eltern der beiden Mädchen. Der liebevolle Umgang zu ihren eigenen Kindern, aber auch zwischen den Kindern selbst, erwärmte nicht nur einmal mein Herz.

Handlung: In diesem Buch geht es um Freundschaft. Aber nicht nur Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, sondern auch um Freundschaft mit all ihren Höhen und Tiefen. Nadima und Josie müssen in diesem Buch einige Herausforderungen bewältigen. Allen voran natürlich, wie man sich unterhalten kann, wenn man nicht die selbe Sprache spricht. Dass das nicht so einfach ist, müssen die beiden schnell erkennen. Aber auch, dass gut gemeinte Taten, schnell in die falsche Richtung ausufern können. Neben den Besonderheiten einer solchen Freundschaft, greift Cas Lester immer wieder Themen der Toleranz und Akzeptanz, wie auch der Nächstenliebe auf. Diese Themen wurden so geschickt in die Geschichte verwoben, dass man schon genauer lesen musste um eben solche Botschaften nicht einfach zu überlesen. Unglaublich berührend empfand ich die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, die sich mit der Zeit entwickelt. Sie war einfach nur herzerwärmend.

Schreibstil: Der Schreibstil von Cas Lester hat mich schon nach wenigen Momenten völlig eingenommen und ich wollte dem auch nicht entkommen. Das wohlige Gefühl, was ich gleich zu Beginn verspürte, war durch die gesamte Geschichte bemerkbar. Und so etwas mag ich ganz besonders, wenn die Erzählweise so angenehm ist, dass man die Geschichte am liebsten gar nicht beenden mag. Neben der schönen Atmosphäre, die die Autorin dadurch schuf, vernachlässigt Cas Lester dennoch keineswegs wichtige Themen wie Krieg, Hass gegenüber Ausländern, aber auch Werte wie Toleranz und Akzeptanz. All diese Themen hat sie aus meiner Sicht hervorragend in die Geschichte einfließen lassen.


 

Mein Urteil

"Sprichst du Schokolade?" scheint auf dem ersten Blick ein einfaches Kinderbuch zu sein. Aber es ist so viel mehr. Es ist eine Geschichte über Freundschaft mit all ihren schönen, wie auch tückischen Momente. Das Buch erzählt von Nadima und Josie, die man nur ins Herz schließen kann. Es ist eine Geschichte, die einem so viel gibt, die zeigt, wie wichtig bestimmte Werte sind. Es ist eine Geschichte, die ich mit jeder Faser meines Körpers genossen habe. Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Power Women - Geniale Ideen mutiger Frauen

Andreas Jäger
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845828626
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Es gibt gerade aus der Geschichte sehr spannende und bedeutende Erfindungen oder Entdeckungen, die noch heute wichtig sind. Daher gibt es einiges was mich aus der Vergangenheit interessiert. Natürlich ist es hier auch wie in anderen Bereichen, die Herren der Schöpfung liegen mit ihren Erfindungen und Entdeckungen ganz vorne. Aber auch Frauen waren, wie es die Geschichtsbücher zeigen, nicht  ganz untätig. Und dass obwohl Gleichberechtigung noch vor einigen Jahrhunderten absolut nicht groß geschrieben wurde.

Dieses Kinderbuch hat es sich zur Aufgabe gemacht Geschichte sehr ansprechend darzustellen. Dabei werden dem Leser die unterschiedlichsten Lebensgeschichten bedeutender Frauen vorgestellt. Der Fokus liegt hier aber nicht nur auf jüngere Leser, sondern auch ältere werden mit Sicherheit ihre Freude an diesem Buch haben. Mir ging es jedenfalls so. Auch wenn es kein typischer Roman ist, so hab ich mich dennoch keineswegs gelangweilt gefühlt. 

Die Aufmachung ist den vielen Illustratoren und natürlich auch dem Autor Kay Woodward sehr gelungen. So werden nicht nur stupide Biografien einzelner Persönlichkeiten an einander gereiht, sondern durch Zitate und eben auch durch farbigen Illustrationen untermalt. Dabei sind die Biografien keineswegs langweilig. Sie sind kurz und knapp gehalten und dennoch vermittelt es dem Leser genau im richtigen Maße wichtige Informationen. Man erfährt nicht nur, was diese Frauen so besonders macht, sondern auch, wie sie bei heutigen Problemen handeln würden. So stellt sich z. B. die Frage, was Kleopatra tun würde, wenn man in der Schule wegen seiner Klamotten ausgelacht wird oder wie Katharina die Große reagieren würde, wenn alle hinter einem Rücken über jemanden herziehen? Dies fand ich sehr aufregend, weil es mit Sicherheit gerade für heranwachsende Mädchen und Jungen wichtig ist, sich in seinen Taten bestätigt zu fühlen und diese Frauen zeigen, dass es nicht immer leicht ist, aber dass man es dennoch bis nach ganz oben schaffen kann.

Sehr lobenswert ist es an dieser Stelle, dass mir nicht nur Geschichten bzw. Biografien von mir namentlich bekannten Persönlichkeiten wie Marie Curie oder Johanna von Orleans gezeigt wurden. Auch junge Kämpferinnen wie Malala, die einen Kopfschuss überlebte und sich nun noch mehr für Gleichberechtigung einsetzt, oder Extremsporlerinnen wie Junko Tabei, die bislang die einzige Frau ist, die bisher auf jedem höchsten Berg eines Kontinents war, hatten hier ihren Platz. So vielfältig die einzelnen Personen sind, so vielfältig ist auch dieses Buch. 


 

Mein Urteil

Hier kommt ein Buch voller Frauen-Power. Es ist ein Buch, welches zeigt, dass es auch Frauen im Laufe der Geschichte immer wieder ganz weit nach vorne brachten. Sei es Marie Curie, die einer der wichtigsten Entdeckungen machte, oder Katharina die Große, die von einer einfachen Prinzessin aus Anhalt zur Zarin eines ganzen Reiches wurde. Kay Woodward schuf hier ein brillantes Kinderbuch, welches selbst meinen eigenen Horizont ein wenig erweiterte. Ein tolles Buch mit absoluter Vielfalt! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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138 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Irgendwas von dir

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841422385
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung:  Ich hatte vor einigen Jahren die Dilogie "Nur ein Tag" und "Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman gelesen und fand die Geschichte damals ganz in Ordnung. Umso gespannter war ich nun, als ich erfuhr, dass ein neues Werk aus ihrer Feder erscheint. Hin und wieder brauche ich auch sehr sensible Themen und da kam "Irgendwas von dir" gerade recht. Die Optik gefällt mir sehr gut, ebenso versprach der Klappentext eine berührende und auch bewegende Geschichte.

Einstieg: Gayle Forman beginnt hier augenblicklich mit der Geschichte und somit auch mit dem Tod von Codys bester Freundin Meg. Als Einstieg gefiel mir dies sehr gut, denn so schuf die Autorin eine gewisse Grunddramatik, die auch im weiteren Verlauf zwar nicht immer da war, aber auch nie gänzlich verschwand. Der angenehm zu lesende Schreibstil der Autorin gefiel mir gleich sehr gut, so dass ich zügig in der Geschichte ankam. Die Figuren machten es mir zu Beginn nicht ganz einfach, aber das behob sich zum Glück im Laufe der Geschichte.

Charaktere: Die Geschichte wird durchgängig aus der Ich-Perspektive von Cody im Präsens erzählt. Als gewählte Erzählform gefiel mir dies sehr gut, denn so schlüpfte ich in Codys Gedanken- und Gefühlswelt und konnte sie im Laufe der Zeit immer besser verstehen. Gut gefiel es mir, dass Meg als Figur zwar nicht direkt da war, aber doch durch die Erinnerung von Cody irgendwie zum Leben erweckt wurde. Relativ zeitnahe lernt der Leser auch den geheimnisvollen Ben kennen, der scheinbar eine gewisse Verbindung zu Meg hegte von der Cody aber nichts wusste. Dass sich da schnell Misstrauen und Zweifel breit machen, war nur abzuwarten. Ben war für mich ein Charakter, der mehr so nebenherlief, irgendwie war er für mich nicht ganz greifbar. Je mehr Cody über das Leben ihrer besten Freundin erfahren möchte und dort auch bald in Ben einen Unterstützer sieht, desto näher kamen sich die beiden, womit ich nicht so ganz einverstanden war. Im großen und ganzen gefiel mir jedoch die jeweilige Entwicklung der Figuren, ebenso die der Nebenfiguren, die für mich ruhig noch präsenter hätten sein können. Dennoch gab es auch Momente in der Geschichte, in denen ich etwas verwirrt war, da einige Handlungen der Charaktere manchmal nicht ganz nachvollziehbar waren. Das trübte dann wieder ein wenig das Gesamtbild der Figuren.

Handlung: Die Autorin hat hier ein sehr sensibles Thema als Basis gewählt, was mir von Anfang an gut gefiel, denn so ist es eben nicht ein Buch, was man mal eben schnell liest, sondern was Zeit braucht. Und die brauchte ich auch tatsächlich. Natürlich spielt hier nicht nur der plötzliche Suizid einer geliebten Person eine Rolle, sondern eben auch, wie die Hinterbliebenen das alles verarbeiten werden. Megs Leben wird ebenso sehr geschickt in die Geschichte eingewebt, wie auch Freundschaft und Liebe. Trotz der gewählten Themen, die auch gut in die Story eingebaut wurden, fehlte mir tatsächlich das, was ich von Anfang an erwartet habe - die Tiefgründigkeit. Gerade bei dem Thema habe ich mir wirklich eine sehr bewegende und berührende mitunter auch dramatische Geschichte erhofft, leider fehlte mir dies fast durchweg, was ich unglaublich schade fand. So entwickelte sich dieses Buch schnell zu einem herkömmlichen Roman mit typischen Elementen.

Schreibstil: Gayle Forman erzählt auf sehr angehme und auch lockere Art und Weise, so dass ich mich nicht nur schnell in der Geschichte wohlfühlte, sondern auch zügig vorankam. Das Thema Suizid ist an sich schon ein sehr schwer verdauliches Thema, gerade für die Angehörigen muss es unfassbar schwer sein. Leider waren für mich die Gemütszustände der einzelnen Personen, sei es Cody oder eben auch die Familie von Meg, irgendwie nicht ganz authentisch dargestellt. Das fand ich mitunter sehr schade, dadurch hätte die Geschichte sicherlich auch die Tiefgründigkeit bekommen, die ich etwas vermisst habe.

  

Mein Urteil

Auch wenn ich mich ungemein auf "Irgendwas von dir" gefreut habe, so hat es mich doch letztenendes eher ernüchternd zurückgelassen. Aufgrund der Thematik hatte ich mir eine bewegende und vielleicht auch nahegehende Geschichte erhofft, die ich aber nur ansatzweise bekam. Es gab auch immer wieder Momente, in denen ich das Verhalten der Figuren nicht gänzlich nachvollziehen konnte. Die angenehme Erzählweise Gayle Formans ließ mich auf der anderen Seite jedoch zügig in die Geschichte einsteigen und sie auch genauso zügig durchlesen. Ob ich noch mal ein Buch aus ihrer Feder lesen werde, bleibt abzuwarten. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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150 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 96 Rezensionen

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Alles Begehren

Ruth Jones , Julia Walther
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672023
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Auch wenn ich Affären absolut nicht befürworte, so war ich dennoch sehr gespannt auf dieses Buch. Gerade weil ich bisher noch kein Buch gelesen habe, in dem eine Affäre so sehr im Vordergrund steht wie hier. Denn hier baut die Geschichte auf eine solche auf. Als Grundvoraussetzung fand ich das irgendwie ziemlich erschreckend und trotzdem juckte es mich in den Fingern. Die Gestaltung selbst ist recht schlicht gehalten und hat mich von Anfang an eher an einen Erotikroman erinnert. Keine Ahnung, warum ich das dachte. Ich bin auch im Endeffekt mit dieser Erwartung herangegangen. Zum Glück war dies nicht der Fall.

Einstieg: Zunächst war ich etwas überrumpelt, weil die Geschichte genau da ansetzt, wo sich Callum und Kate das erste Mal begegnen und damit auch gleich der Stein ins Rollen kommt, der die Basis der Geschichte bildet. Denn ihre erste Begegnung endet im Jahr 1985 direkt damit, wie Callum seine Frau Belinda betrügt. Auch wenn ich natürlich wusste, dass dieser Aspekt das Grundgerüst der Geschichte ist, so war ich gleich von Kate wie auch Callum etwas abgeneigt. Der Schreibstil der Autorin wiederum ist sehr angenehm zu lesen, so dass ich mich trotz der raschen Wendung zügig in der Geschichte wiederfand.

Charaktere: Es ist wirklich sehr selten, dass ich Figuren von Anfang an nicht leiden kann. Hier war es aber der Fall. Callum ist glücklich verheiratet und Familienvater von bald drei Kindern, als er seine Frau das erste Mal betrügt. Für mich schon ein Grund, warum ich eine gewisse Aggression gegen ihn spürte. Denn ich stellte mir im Laufe der Geschichte immer wieder die Frage, wie er das nur verantworten kann. Schon bald darauf beginnt seine Ehe auf eine Lüge aufzubauen. Kate dagegen ist Anfang 20, als sie das erste Mal auf Callum trifft und sofort eine enorme Anziehung auf ihn auswirkt. Sie ist willensstark und am besten soll es nur um sie selbst gehen. Und das war auch der Grund, warum ich Kate in diesem Buch am aller wenigsten leiden konnte. Zwar wollte ich mich dennoch immer wieder in die beiden hineinversetzen, aber ich konnte ihr Handeln - gerade auch das wiederholende Handeln - nicht nachvollziehen. Es war einfach nicht schlüssig. Viel mehr mochte ich die Nebenfiguren, insbesondere Callums Frau Belinda, als auch Kates späteren Ehemann Matt und dessen Studienfreundin Hetty. Die Nebencharaktere waren mit so viel Liebe und Tiefe gezeichnet, dass ich die Rollen der Figuren am liebsten getauscht hätte. Und die Entwicklung der Nebenfiguren waren auch mit der Grund, warum ich das Buch letztendlich so gut fand.

Handlung: Selten bildet eine Affäre die Basis einer Geschichte. Umso gespannter war ich hier, welche Folgen es für die Figuren mit sich bringt. So hoffte ich gerade als Kate und Callum ihre Beziehung nach 17 Jahren wieder neu entfachten, dass beide schon bald die gerechte Strafe bekommen, weil ich so was einfach nur furchtbar finde. Ehe dies jedoch so weit kommt, bekam ich Puzzlestücke aus der Vergangenheit, wie auch aus dem Jahr 2002, was mir im Nachhinein ziemlich gut gefiel. Denn so ergab sich nach und nach ein Gesamtbild, nicht nur was Kate und Callum selbst anbetrifft, sondern natürlich auch die Beziehung zwischen einander. Natürlich ist ihre Affäre ein absolutes Spiel mit dem Feuer und erweckt auch den Reiz des Verbotenen, gerade auch als gewisse Tatsachen von der Autorin aufgedeckt wurden, die die Beziehung noch intensiver und schlimmer machten. Dadurch war auch eine gewisse Grunddramatik zu spüren, was mir sehr gut gefiel. Zwar erweckte diese Affäre keine Gefühle in mir, aber das war nicht weiter schlimm, so betrachtete ich sie lieber als Beobachter. Immer mehr fieberte ich der Auflösung hin und stellte mir beim Lesen die Frage, welches Ende ich mir sowohl für die beiden Liebenden, als auch für Belinda, Matt und Hetty wünschte. Und die Auflösung kam mit einem großen Knall, nicht ganz überraschend, trotzdem gefiel sie mir gut. Ich muss sagen, dass ich gerade das Ende extrem gut fand. Denn jeder hat genau das bekommen, was er verdient und auch genau das, was mich als Leser mehr als zufrieden zurücklässt.

Schreibstil: Der Schreibstil von Ruth Jones ist sehr angenehm zu lesen und sprüht nur vor Drama und Begehren. Warum ich dachte es sei ein Erotikroman, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Natürlich spielt Sex eine Rolle, aber das ist aufgrund der Idee nicht wirklich verwunderlich. Dennoch war ich froh, dass ich hier keine ausgeschmückten Beschreibungen bekam. Das hat die Autorin für mich sehr gut gelöst. Auch die Gewissensbisse die gerade in Callum immer wieder auftraten, waren für mich glaubhaft dargestellt.


 

Mein Urteil


Ruth Jones
ist hier ein Roman gelungen, der eine sehr untypische Ausgangssituation hat, was mich von Anfang an sehr gereizt hat. Immerhin ist es ihr gelungen, dass ich gleich nach wenigen Seiten eine absolute Abneigung zu den Protagonisten, mehr aber eine enge Verbindung zu den Nebenfiguren bildete. Meine anfänglichen Bedenken, es handle sich hier um einen Erotikroman, wurden zum Glück bald im Keim erstickt. Natürlich spielt Sex hin und wieder eine Rolle, gewinnt aber nie an Überhand. Ein Roman, der voller Dramatik und Gefühlen ist, und mich rund um zufriedenstellt. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.





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111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Liebe ist so scheißkompliziert

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Nachdem im vergangenen Jahr die Autorin und ihre Bücher so gelobt wurden, wollte ich mir nun endlich selbst ein Bild von ihrer Schreibkunst machen. Demzufolge durfte ihr neuer Roman "Liebe ist so scheißkompliziert" nicht lange ungelesen bleiben. Allein wegen des Titels hätte ich zu dem Buch gegriffen, aber der Inhalt klang ebenso vielversprechend, so dass ich unmittelbar damit beginnen musste. Optisch ist das Buch sehr schlicht gehalten und wäre mir in der Menge vermutlich nicht aufgefallen.

Einstieg: Schon nach wenigen Sätzen hatte mich die Autorin in den Bann gezogen. Locker und mit einem unterschwelligen Humor erzählt Sabine Schoder von Anfang an, so dass ich mich auf Anhieb wohlfühlte. Auf den ersten Seiten werden einem auch sehr wichtige Schlüsselfiguren, wie man später herausfindet, vorgestellt. So durfte ich nicht nur gleich Bekanntschaft mit der 190cm großen Nele machen, sondern lernte auch ihre pubertäre Schwester Lea sowie Neles besten Freund Tom kennen. Insgesamt gefiel mir der Einstieg wirklich sehr gut, so dass ich mich sehr auf die weitere Geschichte freute. 

Charaktere: Durchgängig wird die Geschichte aus der personalen Ich-Perspektive von Nele erzählt. Dadurch konnte ich wunderbar in ihre Gedanken- und Gefühlswelt blicken. Dass Nele kein typischer 0815-Chrakter ist, wird einem spätestens an ihrer überdurchschnittlichen Größe deutlich. Und das war einer der Punkte, warum ich sie auf Anhieb sympathisch fand, weil ihre Größe sie einzigartig und besonders macht. Selbstverständlich gehen mit ihren beinahe zwei Metern auch einige Probleme einher, die Sabine Schoder für mich sehr nachvollziehbar und verständlich dargestellt hat. Die "Nervensäge" höchstpersönlich in Form von Neles pubertären Schwester Lea, macht Neles Leben noch ein wenig komplizierter. Den Schlagabtausch zwischen den beiden fand ich an manchen Stellen einfach herrlich. Ebenso Tom, der Nele seit Kindertagen begleitet, ist definitiv ein Charakter, der einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Aber natürlich auch Jerome, der neben Nele mein ganz persönlicher Lieblingscharakter aus der Geschichte war. Er ist vielfältig und tiefgründig und birgt Geheimnisse, die man auf den ersten Blick nicht gleich erkennt. Ich wollte immer mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren und wurde hier nicht nur einmal überrascht.

Handlung: Ein großer Pluspunkt verdient die Geschichte aus meiner Sicht, weil alles in sich schlüssig ist und Sabine Schoder ihrer Story auch den nötigen Raum zum entfalten gibt. So beginnt das Buch nicht gleich mit besagter Nacht, die Nele mit Jerome verbracht hat, bei der das Video von Nele entstanden ist. Nein, denn die Autorin lässt sich Zeit, ohne dass es irgendwie langatmig daherkommt. So lernte ich die einzelnen Figuren kennen und machte mir nach und nach selbst ein Bild. Nicht nur ist es der Autorin gelungen die Figuren vielschichtig darzustellen, sondern auch die nötige Dramatik in ihre Geschichte einfließen zu lassen. Und das gefiel mir sehr gut. Denn so wies Sabine Schoder mitunter auf, welche Konsequenzen solch ein Nacktvideo mit sich bringt. Auf der einen Seite war für mich einiges vorhersehbar, das tat meinem Lesegenuss zum Glück keinen Abbruch, weil mich Sabine Schoder auf der anderen Seite auch immer wieder überraschen konnte. Die Mischung gefiel mir sehr gut.

Schreibstil: Der Schreibstil von Sabine Schoder ist sehr angenehm zu lesen und durch den unterschwelligen Humor, den man in jedem Kapitel spürt, rauschte ich nur so durch die Seiten. Zudem reizte mich die Thematik ungemein, so dass ich einfach immer weiterlesen wollte. Durch den gelegentlichen Drang zur Dramatik verlor das Buch auch an Spannung nicht, so dass ich wirklich viel Freude mit der Geschichte und den wunderbaren Figuren hatte.



 

Mein Urteil


"Liebe ist so scheißkompliziert"
wird definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. Denn Sabine Schoder schreibt so angenehm und locker, dass es für mich ein purer Lesegenuss war Nele und Jerome durch die Achterbahn der Gefühle zu begleiten. Zudem sind die Charaktere vielschichtig und sehr gut ausgearbeitet, so dass ich sie alle nach nur wenigen Momenten ins Herz schloss. Ein sehr guter, teils auch berührender Roman, der Lust auf mehr macht. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.




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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Darkworld

Tobias Rafael Junge , Nils Andersen
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Dressler, 23.04.2018
ISBN 9783791500751
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Es gibt immer wieder Bücher für mich, denen ich von Anfang an etwas skeptisch gegenübertrete, dennoch lese ich sie, weil es immer wieder sein kann, dass sich hier eine Überraschung verbirgt. Ähnlich waren meine Intentionen auch bei diesem Buch. Es klang wirklich sehr ungewöhnlich und dennoch juckte es mich in den Fingern. Schon die Aufmachung gefiel mir eigentlich ziemlich gut, wobei ich die innere Gestaltung insgesamt etwas schöner fand. Auch der Inhalt klang so weit vielversprechend, so dass ich mir mein eigenes Bild machen wollte.

Einstieg: Der Autor beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Geschichte und der Leser begleitet den jungen Protagonisten Anton dabei, wie er ein sehr wichtiges Basketballspiel spielt. Dadurch beginnt das Buch schon sehr turbulent, weil es bei dem Spiel um alles geht, vorangig um die Zukunft von Anton. Das gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil an sich war von Anfang an etwas techniklastig, dadurch brauchte ich eine Weile um in der Welt ganz klarzukommen.

Charaktere: In diesem Buch sind mit Sicherheit sehr spannende und auch tiefgründige Figuren verborgen. Nur leider habe ich sie nicht entdecken können. Durch die Erzählweise, die Tobias Rafael Junge hier wählte, wurde mir der Bezug zu den Figuren noch mehr erschwert. Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen auktorialen Erzähler, aber hier spürte ich so eine Distanz zu den Figuren, dass ich mich einfach gar nicht mit ihnen in Verbindung setzen konnte. Das fand ich sehr schade. Im Gegensatz zu den Nebenfiguren hatte immerhin Anton eine Eigenschaft, die sich von den anderen abhebt. Alle anderen glichen irgendwie einem Einheitsbrei, wobei es wenige einzelne gab, die ich ganz in Ordnung fand. Aber auch hier fehlte einfach der Raum um sich zu entfalten.  

Handlung: Der Leser begleitet Anton zunächst dabei, wie er sich Gedanken um seine Karriere als Basketballer macht. Dies wird aber schon nach wenigen Momenten zur kleinsten seiner Sorge. Fragen traten bei Anton auf. Wer steckte hinter dem Anschlag, bei dem Antons Familie beinahe ums Leben kam und vor allem welche Absicht steht dahinter? Durch diese Fragen schuf der Autor eine Dramatik, die sich durch die gesamte Geschichte zog und nie verschwand. Natürlich begann auch ich mir Fragen zu stellen und zeifelte an  der Wahrheit, die mir gesagt wurde. Immer wieder änderte der Autor die Ansichten, so dass ich schnell den Überblick verlor und gar nicht mehr so recht wusste, was jetzt der Wahrheit entspricht und was nicht. Eigentlich reizt mich so was total, nur hier war mir dieses ewige Hin und Her dann doch etwas leid. Leider übernahm schnell das Technische und Mediale die Überhand, so dass mir der Bezug zur Handlung beinahe gänzlich verwehrt wurde. Schade fand ich es außerdem, dass der Autor die Ereignisse immer hektischer ablaufen ließ, so dass Tobias Rafael Junge extrem durch die Geschichte hetzte. Ich hatte keine Gelegenheit, das Geschehene mal sacken zu lassen.

Schreibstil: Wie schon weiter oben beschrieben, ist der Schreibstil von Tobias Rafael Junge sehr  von Technik geprägt. Ich hätte mich sicherlich daran gewöhnt, wenn er nicht ganz so sehr durch die Geschichte gerast wäre. So fiel es mir allerdings mitunter sehr schwer den Gedankengängen des Autors zu folgen. Gerade zum Ende hin verlor ich ganz den Überblick als es immer hektischer und vor allem technischer wurde. Da war ich ganz raus. Die kleinen Anektdoten und Einschübe, die sich in Form von Randnotizen durch die gesamte Geschichte zogen, klärten manchmal meine wirren Gedanken, allerdings wusste ich an manchen Stellen nicht, wann ich die Zusatzinformationen am besten lesen sollte. 

 

Mein Urteil

"Dark World - Der geheime Code" von Tobias Rafael Junge hätte ein spannendes Buch sein können, aber leider war es dies für mich nicht. Sowohl die Idee an sich als auch den Aspekt die Geschichte mit Chatverläufen und anderen Informationen weiter auszuschmücken, gefielen mir sehr gut. Und ich bin mir auch fast sicher, dass sich hier sehr vielfältige Figuren verbergen. Nur ich hab davon nichts mitbekommen, weil der Autor mir einfach zu sehr durch die Geschichte gerast ist und ich kaum Gelegenheit hatte das alles zu verinnerlichen. Ich vergebe 2 von 5 Welten.



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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Und wer rettet mich?

Stefanie Neeb
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.04.2018
ISBN 9783733503369
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Im diesjährigen Programm hatte der Verlag einige interessante Titel, darunter auch "Und wer rettet mich?". Schon die Grundstory klang einerseits nach einem Buch, welches in stückweit zum Rätseln animiert, aber auf der anderen Seite nach einer Geschichte mit dem Drang zur Dramatik. Die Mischung machte mich direkt neugierig. Rein vom optischen, hätte ich vermutlich eher nicht zum Buch gegriffen, weil ich das Cover ein wenig nichtssagend finde. Auch der Titel an sich, kommt mir nun im Nachhinein ein wenig deplatziert vor.

Einstieg: Wie bei jedem Buch, ging ich auch hier mit gewissen Erwartungen an die Geschichte. Allerdings wurden diese direkt von der Autorin über den Haufen geworden. Die Geschichte selber setzt einen Tag nach dem Brand in der Scheune an. Grundsätzlich keine schlechte Idee, weil ich direkt zig Fragen im Kopf hatte, die dringend nach einer Antwort verlangten und ich somit rasch im "Rätselfieber" war. Allerdings hätte ich es nicht schlecht gefunden, wenn der Leser den Brand noch mitbekommen hätte, weil dadurch eine gewisse Dramatik an den Tag gelegt wurden wäre. So habe ich mich zu Beginn doch ein wenig verloren gefühlt und musste erst einige Kapitel lesen, um in der Story vollends anzukommen.


Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der personalen Ich-Perspektive unserer Protagonistin Kim erzählt. Und da wäre ich schon bei einer meiner größten Schwierigkeiten. Ich konnte mich wirklich ganz schwer in Kim hineinversetzen, weil sie eine Art an sich hat, die nicht nur hin und wieder einen zickigen Touch hat, sondern sie hatte auch immer wieder den Drang alles abzublocken, was in der Nacht des Feuers passiert ist. An manchen Stellen hat das vielleicht gepasst, es gab aber auch Momente wo ich dachte: Mädchen, denke doch einmal an die anderen, nicht nur was das beste für dich ist. Zu den Nebenfiguren konnte ich leider auch nur bedingt eine Verbindung aufbauen. So dass hier meine Euphorie am weiterlesen ein wenig gebremst wurde. Allerdings muss ich sagen, dass - obwohl ich alle Figuren fast durchgängig blass fand - ich nie wusste, wer jetzt die Wahrheit sagt und wer lügt.

Handlung: Die Kernfrage dieser Geschichte wird wohl in erster Linie sein: was ist in der Nacht des Brandes passiert? War es Brandstiftung und wenn ja, wer hegte solche Absichten, um nicht nur sich, sondern auch alle anderen in Gefahr zu bringen? All diese Fragen und mein dringendes Verlangen nach einer Erklärung, ließen mich immer weiter lesen. Trotz des dauerhaften Gespanntsein, was als nächstes an den Tag kommt und welche Hinweise nun aufgedeckt werden, fehlte mir an manchen Stellen etwas Spannung, so dass die Geschichte hin und wieder mit einigen Durststrecken zu kämpfen hatte. Nebenbei schuf auch die Autorin Raum für zarte Gefühle, die mit jedem Hinweis stärker wurden. Schön fand ich, dass diese nicht die gesamte Geschichte einnahm, sondern nur so nebenherlief. Je weiter ich beim Lesen voranschritt, umso mehr entwickelte ich eine Tendenz, wer hinter dem Brand stecken könnte. Aber war mir auch nie zu 100 % sicher. Als es dann doch so eintraf, war ich von der Auflösung ein wenig enttäuscht. Die kam mir ein wenig plump vor. Schade eigentlich.

Schreibstil: Stefanie Neeb erzählt auf sehr angenehme und flüssige Art, so dass ich zügig voran kam. Im Laufe der Geschichte wurde nach und nach all meine Fragen beantwortet, die aber durch neue abgelöst wurden. Mit jedem neuen Hinweis oder Verdacht lud mich die Autorin noch mehr dazu ein selbst zu spekulieren. Und das war für mich mit das beste am gesamten Buch. Gerne hätte ich mir allerdings etwas mehr Dramatik gehofft, kam hier jedoch nicht vollstens auf meine Kosten.

 

Mein Urteil

Stefanie Neeb schuf mit "Und wer rettet mich?" eine interessante Grundidee, die mir an manchen Stellen etwas langatmig war. Zwar konnte ich mich in keinen der Figuren so wirklich wiederfinden, aber die vielen Hinweise, die im Laufe der Geschichte aufgedeckt wurden, machten dies wett. Denn so spekulierte und rätselte ich, was in jener Nacht in der Scheune tatsächlich passiert war. Ein wenig Drama mehr hätte der Geschichte sicherlich nicht geschadet. Insgesamt eine nette Geschichte, bei der ich mir etwas mehr erhofft habe. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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2.090 Bibliotheken, 69 Leser, 6 Gruppen, 199 Rezensionen

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Solange es hell ist

Alexandra Kui
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2018
ISBN 9783570165157
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang habe ich noch nichts aus der Feder von Alexandra Kui gelesen, war dann also umso neugieriger, als ich "Solange es hell ist" für mich entdeckt habe. Es klang nach einem sehr interessanten Roadtrip, der in mir vielleicht die Reiselust wecken könnte. Auch das Cover finde ich wirklich schön, gerade weil irgendwie auch das Kernelement abgebildet ist. Mit den Farben harmoniert der Leuchtturm in der Mitte ebenso hervorragend, so dass alles in sich stimmig ist.

Einstieg: Ohne vieler Worte beginnt die Autorin direkt mit der Geschichte und ehe ich es mich versah, befand ich mich schon mit der 15-Jährigen Mika und ihren kleinen Geschwister auf einen Roadtrip, der das Leben der Geschwister komplett verändern sollte. Zwar fand ich es grundsätzlich nicht schlecht, dass die Story direkt mit der Tour beginnt, aber irgendwie erschwerte es auch sehr den Bezug zur Geschichte. Von Anfang an wirbelt Alexandra Kui Fragen auf, zu denen ich dringend eine Antwort wollte, die sie aber erst sehr spät beantwortet. Insgesamt gefiel mir der Einstieg so weit gut, so dass ich gespannt auf die weitere Handlung war.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. So wird das gesamte Buch aus der Sicht der 15-Jährigen Mika erzählt. Mika selbst konnte ich sehr schwer einschätzen, was den Zugang zu ihr erschwerte. Sie muss mit ihren jungen Jahren quasi die Mutterrolle für ihre jüngeren Geschwister aufnehmen, was sicher nicht einfach ist. Dafür ziehe ich meinen Hut. Natürlich ist sie selbst beinahe noch ein Kind und kann sich kaum einen Moment für sich, geschweige denn einen Moment der Schwäche erlauben. Und ihre Geschwister machen es ihr auch mit unter nicht immer leicht. So bewältigt Mika im Laufe der Geschichte immer neue Hürden, muss aber auch Fehler eingestehen und muss immer für ihren Bruder und ihre Schwester da sein. Trotz des geringen Zugangs zu ihr, fand ich ihre Entwicklung sehr interssant zu verfolgen. Leider blieben die Nebenfiguren ebenfalls recht blass, so dass ich zu ihnen kaum eine Verbindung aufbauen konnte.

Handlung: Die Reise, die Mika und ihre Geschwister auf sich nehmen, erinnert natürlich in keinster Weise an einem Urlaub in Dänemark. Denn Penny, Elias und Mika sind in erster Linie auf sich allein gestellt. Das einzige, was sie voran treibt, ist ein Foto von Mikas verschollenen Vater. So reisen sie von Leuchtturm zu Leuchtturm um Antworten zu bekommen und ihrer Odyssee endlich ein Ende zu setzen. Auf ihrer Reise warten nicht nur viele Herausforderungen, die die drei nur gemeinsam bewältigen können, sondern müssen auch mit Enttäuschungen klarkommen. Auch wenn in mir nicht ganz die Reiselust geweckt worden ist, so emfpand ich diesen Roadtrip an der dänischen Küste mitunter aufregend und aufwühlend. Zudem erfährt man auch nach und nach etwas über Mikas Familie, was ich sehr bewegend fand. So bekamen meine anfänglichen Fragen nach und nach ihre gewünschte Antwort. Den Leuchtturm als Kernelement der Geschichte fand ich sehr gut gewählt auch wenn dies ruhig einen etwas größeren Raum hätte einnehmen können. Ebenso die Tatsache mit dem verschollenen Vater. Gerade bei diesem Aspekt hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin manchmal etwas verrannt hatte. So kam mir gerade das Ende nicht nur etwas aufgesetzt, sondern auch sehr an den Haaren herbeigezogen vor.

Schreibstil: Sehr angenehm erzählt Alexandra Kui die Geschichte von Mika und ihren Geschwister und verwebt dabei ganz geschickt sehr wichtige Botschaften mit hinein. So legt sie Wert auf Zusammenhalt und Familie und dass man es gemeinsam weit bringen an und sei es "nur" an die dänische Küste ohne Fahrerlaubnis, was schon nicht einfach ist. Außerdem deutet die Autorin immer wieder darauf hin, dass auch Hürden und Niederlagen einen voran bringen. Diese Aspekte gefielen mir sehr gut, so dass diese Geschichte ein Buch ist, welches auch in stückweit zum Nachdenken anregt. Und solche Bücher mag ich ganz besonders.

 

Mein Urteil

Zwar wurde bei mir in "Solange es hell ist" nicht wirklich das Reisefeeling geweckt, aber dennoch ist es ein Buch, was nach dem beenden ein wenig nachhallt. So verwebt Alexandra Kui ganz geschickt wichtige Botschaften in ihre Geschichte hinein, die man aber nicht auf den ersten Moment  entdeckt. Auch wenn ich zu den meisten der Figuren kaum einen Bezug aufbauen konnte, so emfpand ich die Entwicklung, die die junge Mika durchgemacht hat, nachvollziehbar und interessant zu verfolgen. Ich für meinen Teil hätte den "Leuchttürmen" und auch den verschollenen Vater durchaus mehr Raum zugemutet. Aber unabhängig dessen hat mich das Buch gut unterhalten. Ich vergebe 3 von 5 Welten.





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569 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Schon im vergangenen Jahr ist mir "Iskari - Der Sturm naht" vermehrt aufgefallen. Es kribbelte mir seit dem Erscheinen zwischen den Fingern, so dass ich kurzerhand beschloss mir mein eigenes Bild zu diesem Buch zu machen. Und auch wenn meine Erwartungen aufgrund der sehr begeisterten Stimmen schon hoch waren, wurde ich trotzdem noch positiv überrascht.

Ich persönlich finde das Cover irgendwie schon echt cool, wobei ich für das Messer ein etwas gefährlicher aussehendes favorisiert hätte. Aber das ist wirklich meckern auf dem höchsten Niveau, denn inhaltlich konnte Kristen Ciccarelli schon nach den ersten Sätzen punkten. Dieser umgekehrte Aspekt, dass Drachen eben nicht zum reiten, sondern zum jagen da sind, fand ich unglaublich faszinierend. Und vor allem, dass diese Geschöpfe nicht die lieben Schoßhündchen sind, mit denen man durch die Lüfte saust, sondern Wesen, in denen etwas dunkles schlummert, reizte mich vom ersten Moment.

Der Schreibstil von Kristen Ciccarelli zog mich sehr schnell in den Bann und ich wollte der Erzählart, der Welt und dieser atemberaubenden Atmosphäre nicht mehr entkommen. Schon auf den ersten Seiten war ich von dieser Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, gefesselt, fasziniert und begeistert und mit jeden Kapitel tauchte ich tiefer in diese sagenumwobende Welt ein. Das Grundsetting ist düster, aber hat hier genau meinen Geschmack getroffen. Ebenso wird es nicht langweilig, denn Kristen Ciccarelli weiß wie man selbst ruhige Szenen spannend darstellt. Das gesamte Buch ist temporeich, voller unerwarteter Wendungen und von Anfang bis Ende sehr gut durchdacht und dargestellt.

Natürlich möchte ich an dieser Stelle die Figuren nicht unerwähnt lassen. Denn sie waren mit der Grund, warum ich das Buch nicht zur Seite legen konnte und wollte. Asha ist eine taffe junge Frau, die ihre Fehler hat und gemacht hat, aber genau das machte sie so authentisch und greifbar. Jeder hat sicherlich schon mal etwas getan, was im ersten Moment nicht tragisch ist, sich dann aber zu einer Katastrophe entpuppt. Die Iskari, Tochter des Königs und gefürchtete Drachentöterin des Landes, eroberte mein Herz im Sturm. Ebenso Torwin der Sklave ihres zukünftigen Ehemanns. Torwin bringt etwas ruhiges und harmonisches in die doch recht düstere Geschichte und ist für mich ein Charakter, neben Asha und all diesen toll gezeichneten Figuren, der sich einen festen Platz in meinem Herzen ergattern konnte.


Mein Urteil


"Iskari - Der Sturm naht"
von Kristen Ciccarelli konnte mich von der ersten Seite in den Bann ziehen. Schon die Grundidee sprach mich sofort an, die zwar bekannte Elemente enthält, aber doch ihren ganz eigenen Charme hat. Das Spannungslevel ist konstant hoch, so dass ich mich dieser fantastischen Welt nicht entreißen konnte und wollte. Dieser Auftakt ist düster, temporeich, voller Legenden und hat sich tief in mir verwurzelt. Die Mischung aus einer taffen jungen Frau und einem Sklaven, der Harmonie und Ruhe in die Geschichte bringt, runden dieses Buch perfekt ab. Für mich eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Welten! (*Hightlight*)



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172 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Seit einigen Jahren juckt es mir in den Fingern ein Werk aus der Feder von Ransom Riggs zu lesen. Wie zu erwarten, ist dies noch nicht eingetroffen. Als die ersten Meinungen zu diesem dünnen Büchlein durch das Netz kursierten, wusste ich sehr schnell, dass ich dieses Buch auch unbedingt besitzen bzw. lesen wollte. So führte also kein weiterer Weg mehr vorbei und ich begann mit diesen kurzen aber wunderbaren Legenden.

Zu aller erst kann ich alle da draußen beruhigen, die genau wie ich die Trilogie der "Besonderen Kinder" noch nicht gelesen haben. Es ist nicht zwingend notwendig, die Bücher vorher gelesen zu haben, da "Die Legenden der besonderen Kinder" kaum etwas mit der eigentlichen Reihe zu tun haben und gut für sich allein stehen kann. Und als Einstieg in die Welt der besonderen Kinder, finde ich dieses Buch großartig gemacht. Allein die optische Gestaltung war für mich direkt ein Blickfang. Die goldenen Verzierungen auf dem Cover erinnerten mich gleich an ein altes Märchenbuch, was wiederum auch sehr passend zum Inhalt ist.

In unterschiedlichen langen Kapiteln erzählt der Autor - wie der Name des Buches schon sagt - die Legenden verschiedener besonderer Kinder. So taucht man in Geschichten von einer Prinzessin mit der Schlangenhaut oder einem Jungen, der das Wasser beherrschen kann oder man erfährt alles über die Entstehung der Zeitschleifen. Die Vielfalt ist natürlich noch bedeutend größer, so dass sicher jeder hier auf seine Kosten kommt. Ransom Riggs schafft es außerdem wichtige Botschaften in seine Geschichten einfließen zu lassen. Dabei zieht sich die Aussage, dass ein jeder zu seinen Makeln und Fehlern stehen sollte, wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Sehr aussagekräftig ist zu dem, dass man sich nicht für andere Menschen verbiegen muss, um ihnen gefallen. Und diese Botschaften webte der Autor sehr geschickt in seine Legenden.

Nicht nur die Aufmachung, sondern die Erzählart von Ransom Riggs erinnert sehr an ein Märchen. So beginnen viele seiner Geschichten mit "Es war einmal..." was mich definitiv schnell fesseln konnte. Ebenso schaffte es Ransom Riggs mich auch in recht kurzen Kapiteln von Anfang an zu begeistern. Ich war sofort von seinem Schreibstil und den einzelnen Legenden angetan, die nicht nur voller Botschaften, sondern auch mit Liebe zum Detail ausgeschmückt waren. Außerdem werden die einzelnen Legenden mit sehr ausdrucksstarken Illustrationen untermalt, was sogleich ein weiterer Pluspunkt ist.



Mein Urteil

Ransom Riggs schuf mit "Die Legenden der besonderen Kinder" ein kurzweiliges Buch, welches sich nicht nur ergänzend zur Trilogie lesen lässt, sondern sich auch für "Laien" der Reihe prima als Einstiegsbuch eignet. Sowohl optisch, als auch die einzelnen Geschichten sind wie ein Märchen aufgebaut, was mir gleich positiv auffiel. Zudem steckt ganz viel Liebe zum Detail in den teilweise doch so kurzen Legenden, so dass ich mich von Anhieb wohlfühlte. Die vielen Botschaften, die Ransom Riggs zudem in seine Geschichten einfließen lässt, regen außerdem zum Nachdenken an. Ein tolles Buch, was die Vorfreude zur Trilogie noch mehr steigert. Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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123 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

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36 Fragen an dich

Vicki Grant , Astrid Finke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile habe ich von dem Experiment gehört, in dem bestimmte Fragen Liebe "produzieren" bzw. hervorrufen können. Auch wenn ich nicht so ganz daran glauben wollte, war ich dennoch neugierig, als dazu ein Buch auf dem Markt erschien. Nun war mein Interesse doch geweckt. Optisch finde ich es sehr schlicht gehalten, aber dennoch mag ich es irgendwie. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend, so dass ich zu diesem Buch griff.

Einstieg: Vorneweg muss ich gleich sagen, dass es mir von Anfang an gut gefiel, dass die 36 Fragen  von einer Grundhandlung umrahmt wurden. So hatte ich sofort das Gefühl ich lese nicht eine Art Interview, sondern tatsächlich einen Roman. Die Autorin Vicki Grant beginnt hier also augenblicklich mit der Handlung und dem Leser wird Hildy vorgestellt, die rein zufällig auf das Experiment gestoßen ist. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade durch ihre trottelige Art, die für mich keineswegs den Rahmen sprengte. Gleich darauf lernte ich ihren Fragepartner Paul kennen, der nur wegen der 40$ teilnimmt.

Charaktere: Auch wenn die Geschichte überwiegend in einem Dialog geschrieben wurde, konnte ich mich dennoch wunderbar in die Figuren, vor allem in Hildy hineinversetzen. Zwar war dies am Anfang etwas schwierig, aber als ich mich an die Erzählart gewöhnt hatte, war es kein Problem mehr. Gerade von Hildy war ich - wie schon gesagt - sehr schnell angetan. Durch ihre tollpatschige und etwas ungewöhnliche Art entlockte sie mir immer wieder ein kleines Schmunzeln, was manchmal zu einem breiten Grinsen wurde. Aber auch Paul war für mich an manchen Stellen wirklich sehr präsent. Vor allem in der zweiten Hälfte fand ich ihn sehr sympathisch. Auf den ersten Seiten konnte ich noch nicht ganz den Bezug zu Paul erlangen. Die Chemie zwischen diesen beiden gefiel mir aber auf Anhieb - sie ist trotz der Dialogform zu spüren und das ist schon eine Kunst für sich, wie ich finde.

Handlung: Wenn man dieses Buch in den Händen hält und vielleicht schon angelesen hat, so wird man schnell erwarten, dass diese Geschichte nicht vor Spannung und Tempo trotzen wird. Diese Tatsache war mir von Anfang an klar. Aber ich war trotzdem nicht abgeneigt. Und auch wenn dieses Buch durch Ruhe und Harmonie geprägt ist, macht es dennoch Spaß zu lesen. Die Grundidee mit den Fragen gefiel mir auf Anhieb und ich fand es sehr interessant, wie die Autorin diese 36 Fragen als Grundstein für ihre Geschichte legte und darauf aufbaute. So wurden die Fragen nicht nur intimer und persönlicher, sondern schufen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die mir sehr gut gefiel. Zudem erwischte ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich mir Gedanken über dieses Experiment machte: was hätte ich an dieser oder jener Stelle geantwortet? Was wäre für mich der perfekte Tag? Und wann habe ich das letzte Mal vor jemandem gesungen? Und auch wenn die Fragen natürlich ein zentraler Punkt der Geschichte bilden, so baute Vicki Grant eine Handlung, die wirklich sehr gefühlvoll und berührend war.

Schreibstil: Zu Beginn stößt sicherlich der ein oder andere gegen die Erzählart von Vicki Grant. Mir selber gefiel die Dialogform, die die Autorin überwiegend nutzt, sehr gut, auch wenn die Geschichte dadurch an manchen Stellen einen etwas "platten" Charakter bekam. Aber das tat nichts zur Sache, denn ich fand diese Art und Weise neu und erfrischend. Immer wieder ändert sich die Erzählform, was ich sehr positiv fand. Denn so gab die Autorin der Geschichte noch genug Raum zum Entfalten. Die Mischung gefiel mir wirklich sehr gut und empfand ich als sehr gelungen umgesetzt.



Mein Urteil


"36 Fragen an dich" ist kein herkömmlicher Roman, wie man an der Erzählart schnell feststellen wird. Dennoch gefiel mir gerade die Art des Dialogs. Es ist sehr passend zum Experiment, aber dennoch gibt Vicki Grant der Geschichte genug Entfaltungsmöglichkeiten. An manchen Stellen erschwerte mir diese Erzählart den Bezug zu den Figuren, aber im großen und ganzen konnte ich mich sowohl in Hildy, als auch in Paul sehr gut hineinversetzten. Ein Buch, welches aufgrund der gewählten Fragen auch sehr nachdenklich stimmt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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166 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Teenie Voodoo Queen

Nina MacKay
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704755
Genre: Jugendbuch

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Drei aus dem Ruder

Annette Lies
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453418912
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, kann ich gar nicht mehr genau sagen, aber es war einer der tyischen Momente, in denen das Buch laut "hier" schrie. Am Ende war es vermutlich der Klappentext, der mich nicht nur neugierig machte, sondern in mir direkt ein Urlaubsflair entfachte. Interessant finde ich allerdings das Cover, welches auf den ersten Blick irgendwie einen ganz anderen Eindruck erweckt. Im Nachhinein finde ich dieses aber sehr passend zur Geschichte gewählt. 

Einstieg: Der Prolog, mit dem Annette Lies in die Geschichte startet, machte mich direkt ein wenig stutzig. Ich selber fand ihn auf der einen Seite wirklich sehr schön und als Einstieg wirklich gut gemacht, gerade weil hier die Gefühlslage von Henriette sehr gut dargestellt wird. Allerdings, und das ist direkt ein Kritikpunkt, hat er mir einen wichtigen Punkt aus der Geschichte vorweggenommen. So war meine Euphorie gleich nach dem Einstieg etwas begrenzt. Aber das hat die Autorin definitiv wieder wett gemacht. Spätestens als Henriette, Mieke und Coco das erste Mal richtig in Erscheinung treten.

Charaktere: Annette Lies hat in dieser Geschichte nicht nur eine oder zwei, sondern eine Vielzahl an Figuren geschaffen, bei denen mir immer wieder das Herz aufging. Soviel vorweg. Zu allererst muss ich das Trio Henriette, Mieke und Coco erwähnen. Es ist einfach herrlich. Müsste ich mich entscheiden, wüsste ich nicht, welche der drei Frauen ich lieber mag. Denn alle sind sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und diese Mischung machte es auch so real. Denn im Leben ist es auch nicht immer so, dass man die selben Interessen und schon gar nicht die selben Ansichten vertritt. Henriette, eine gestandene Frau, die sehr darunter zu leiden hat, dass ihre nun erwachsenen Kinder hinaus in die Welt schreiten. Coco, eine Ex-Starköchin, die sich lieber in ihre Esoterik verkriecht. Und Mieke, die voller Euphorie strahlt und zu dem in einen verheirateten Mann verliebt ist. Jeder dieser Figuren hat sein eigenes Päckchen zu tragen, und umso authentischer ist es dann, wie sie sich entwickeln. Ein tolles Trio, das ich beim Lesen unglaublich liebgewonnen habe. Aber auch die Nebencharaktere haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Handlung: Es geht in erster Linie um Freundschaft, das dürfte nach dem Lesen des Klappentextes schnell klar sein. Aber ich verspreche sicherlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass Freundschaft nicht das einzige Bedeutende in diesem Buch ist. So verwebt Annette Lies ganz geschickt Themen wie Toleranz und Akzeptanz, aber auch ein wenig Mut in ihre ohnehin schon schöne Geschichte. Wie ein roter Faden zieht sich neben den genannten Themen auch der Aspekt durch das gesamte Buch, dass man auch mal etwas neues wagen, den Horizont erweitern, über den Tellerrand schauen sollte. Und das gefiel mir wirklich sehr gut. So durchlebte ich nicht nur die immense Entwicklung der einzelnen Figuren, oder die Kraft der Freundschaft, sondern spürte immer wieder, wie wichtig ein kleines bisschen Mut sein kann.

Schreibstil: Die angenehme Erzählart von Annette Lies trug ihren wesentlichen Teil dazu bei, dass ich wirklich zügig voranschritt und schneller als ich dachte am Ende angelangt war. Das Buch verbirgt unglaublich viele Botschaften, bei denen viele auf den ersten Blick nicht gleich erkennbar sind. So vermittelt die Autorin im gesamten Buch, dass auch nach jeder Dunkelheit wieder Licht kommt, und dass man Krisen nicht alleine bewältigen muss. All dies und mehr brachte mich selber immer wieder zum Nachdenken.



Mein Urteil

Trotz anfänglicher Ungereimtheiten, schuf Annette Lies mit "Drei aus dem Ruder" einen berührenden Roman über drei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können und trotzdem eine Gemeinsamkeit haben: sie stecken mitten in einer Lebenskrise. In diesem Buch zeigt die Autorin, dass man eine Krise niemals alleine bewältigen muss und Offenheit für neue Menschen und neue Dinge diesen Weg erleichtern können. Ein wahrhaftiges Mut-Mach-Buch mit liebenswürdigen Figuren. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Die Sockenfresser

Pavel Šrut , Alexander Kratochvil , Andreas Tretner , Galina Miklínová
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 21.03.2018
ISBN 9783737341165
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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146 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Das dunkle Herz

Lukas Hainer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Über dieses Buch bin ich mehr durch Zufall gestolpert und es sprach mich direkt an. Gerade die Gestaltung sowie die Grundidee gefielen mir sehr gut, so dass ich mir unbedingt mein eigenes Bild machen wollte. Auch dass dieses Buch das erste Hardcover aus dem ivi-Verlag ist, machte es gleich zu etwas besonderem. Lukas Hainer selbst ist vorranig im Kinderbuchbereich aktiv, und "Das dunkle Herz" somit sein erstes Abenteuer im Jugendbuch. Ich war sehr gespannt.

Einstieg: Wie schon im Klappentext angekündigt, beginnt auch die Geschichte bei der Trauerfeier um Annas verschwundenen Bruder Ben. Als Einstieg gefiel mir dies sehr gut. So machte sich gleich eine gewisse Melancholie breit, die ich als Grundstimmung sehr passend fand. Allerdings änderte sich das Ruhige schon sehr zügig und der Leser wird genau wie Anna selbst in eine völlig fremde und unheimliche Wüstenwelt geschickt. Diese Wendung gefiel mir sehr gut, denn so hob Lukas Hainer nicht nur das Spannungslevel an, sondern schuf gleich eine Atmosphäre, die mich stark an "Maze Runner" erinnerte, was aber definitiv nicht schlecht war.

Charaktere: Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser die Protagonistin Anna vorgestellt. Von Anfang an fand ich sie recht sympathisch. Es gab dann aber einen Punkt im Buch, wo sie mir immer distanzierter vorkam, so dass ich kaum einen wirklichen Bezug zu ihr aufbauen konnte. Ähnlich ging es mir mit Nick, der mir leider etwas zu normal war. Ein ganz großer Kritikpunkt von meiner Seite ist leider der Umfang der Figuren. Klar, alle sind in irgendeiner Weise bedeutend für die Geschichte, aber da mir innerhalb kürzester Zeit ein Dutzend Namen an den Kopf geknallt wurden, verlor ich bald gänzlich den Überblick, was sehr schade ist, da in einzelnen Figuren durchaus Potenzial schlummert. Gerade Nick und Anna fehlte es dadurch an Tiefe, weil sie unter der Vielzahl der Figuren etwas untergingen.

Handlung: Die Grundidee fand ich sehr erfrischend, gerade weil mich die Grundstimmung wie schon gesagt, an James Dashner erinnerte. Sofort machte sich in mir ein Überlebensinstinkt breit und gemeinsam suchte ich mit den Figuren nach anderen Gestrandeten und nach Nahrung. Alles im allen eine tolle Atmosphäre, die Lukas Hainer hier geschaffen hat. Je mehr ich beim Lesen voranschritt, umso neugieriger wurde ich, was es mit dem dunklen Herzen selber auf sich hat. Lukas Hainer hat hier auch stellenweise sehr gute Ansätze gehabt, die sich aber für meine Verhältnisse etwas verloren haben. Da fehlte mir manchmal ein wenig der rote Faden. Die Auflösung selber fand ich etwas platt, da hätte ich mir ruhig etwas mehr an Tiefe gewünscht.

Schreibstil: Der Schreibstil von Lukas Hainer ist angenehm zu lesen, so dass man zügig vorankommt. Von Anfang an schwebt etwas düsteres über der Geschichte, was mir wirklich sehr gut gefiel, denn so wollte ich immer weiter lesen und in Erfahrung bringen, was dieses dunkle Herz tatsächlich ist. Immer wieder baute der Autor kleine Botschaften ein, die mich immer weiterlesen lassen wollten. Gerade zum Ende machten sich einige Fragen in mir breit, die in einer Fortsetzung sicherlich auf ihre Antwort stoßen werden.



Mein Urteil

Lukas Hainer schuf mit "Das dunkle Herz" einen sehr interessanten Auftakt, der mich von der Grundstimmung stark an eine Dystopie wie "Maze Runner" erinnerte, was keineswegs schlecht ist. Die Vielzahl der Figuren erschwerte es mir leider einen Bezug zu einzelnen aufzubauen. Gerade Nick und Anna blieben für mich so recht blass. Insgesamt bietet der Autor eine gute Grundidee, die mir im Gesamten etwas zu wenig ausgearbeitet wurde. Eine Geschichte, in der der rote Faden manchmal etwas verloren geht. Trotzdem ein solider Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.




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Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.03.2018
ISBN 9783570165096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit Ewigkeiten möchte ich ein Buch aus Bettina Belitz' Feder lesen. Mit "Mein Date mit den Sternen" sollte dieses Vorhaben nun zur Tat schreiten. Die optische Aufmachung ist genau nach meinem Geschmack. Ich bin ja ein kleiner Fan davon, wenn die Gestaltung ein wenig verspielt, aber nicht zu viel, ist. Und hier haben sich die Macher definitiv Mühe gegeben. Den Titel selber finde ich auch total schön und er ist sehr passend zur Geschichte. Wenn mich bis dahin noch nicht alles überzeugt hat, so war es dann der Klappentext.

Einstieg: Bettina Belitz beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und der Leser begleitet die junge Protagonistin Joss dabei, wie sie ihrer Lieblingsbeschäftigung - dem Betrachten der Sterne - nachgeht. Schon nach wenigen Momenten schloss ich dieses Mädchen ins Herz ein. Und dazu trug auch der angenehme Schreibstil von Bettina Belitz seinen Teil bei. Es machte sich in mir ein Gefühl breit, als würde ich nach Hause kommen.

Charaktere: Die Figuren, die die Autorin in diesem Auftakt geschaffen hat, sind welche, die ich sofort ins Herz schloss. Auf der einen Seite ist der Leser ein ständiger Begleiter von der 14-Jährigen Joss, die schon lange das Gefühl hat, als sei die Erde nicht ihre tatsächliche Heimat. So verbringt sie viele ihrer Nächte auf ihrer ganz persönlichen Sternenwarte. Joss ist ein Charakter der wirklich sehr greifbar dargestellt wurde, so dass ich Mitgefühl für sie empfand und sie einfach sympathisch fand. Zudem kommt ihre etwas altmodische Erzählart hinzu, die das Mädchen noch einzigartiger machte. So entlockte mir Joss immer wieder ein Schmunzeln. Ihr bester Freund seit Kindheitstagen - Maks - ist ebenso eine Figur, die ich augenblicklich ins Herz schloss. Er ist ein bester Freund, den man sich einfach nur wünschen kann. Die Begeisterung von Maks und Joss zum Himmel, zu den Sternen, ja zum gesamten Kosmos spürt man auf jeder Seite und machen die beiden noch greifbarer.

Handlung: Bereits der Klappentext versprach mir eine süße und besondere Geschichte, die ich letztendlich auch erhielt. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, in der man die Faszination der Menschen zum Weltall auf jeder Seite spüren kann. So erwischte ich mich selber immer wieder dabei, wie ich darüber nachdachte, ob es da draußen wirklich andere Planeten gibt, auf denen Leben möglich ist. Voller Harmonie, Spannung und einem gewissen Tempo erzählt Bettina Belitz die besondere Geschichte von ebenso besonderen und einzigartigen Figuren. Mich hat die Autorin auf jeden Fall abholen können und ich bin mit der Geschichte und ihrer Entwicklung mehr als zufrieden. So wirbelt die Autorin im Laufe der Handlung einige Fragen auf, die mich dem 2. Band gespannt entgegenfiebern lassen.

Schreibstil: Der Schreibstil war der wesentliche Teil, warum ich mich von Anfang an in der Geschichte wohlfühlte. Bettina Belitz schreibt harmonisch und lebhaft, dass es für mich ein absolutes Lesevergnügen war. Es kommt ein gewisser Zauber zu Tage, der diesem Buch noch das gewisse Etwas verleiht. Dieses Buch und vor allem der Schreibstil von der Autorin, löste in mir das Gefühl aus, als würde ich von einer langen Reise wieder nach Hause kommen.


Mein Urteil

Bettina Belitz konnte mich mit ihrem Auftakt "Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln" absolut für sich einnehmen. Die Geschichte löste in mir das Gefühl aus, als würde ich nach Hause kommen. Der Schreibstil von der Autorin ist leicht zu lesen und sprüht nur vor Magie. Auch die Figuren, die nicht nur tiefgründig und greifbar sind, trugen dazu bei, dass dieses Buch ein Leseerlebnis wurde. Für mich ein sehr gelungener Auftakt, der mich der Fortsetzung entgegenfiebern lässt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.



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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von Lauren DeStefano gelesen und war umso neugieriger, als ich dieses Buch für mich entdeckt habe. Das Cover erinnerte mich gleich an eine Dystopie und schon da wollte ich dieses Buch lesen. Als ich dann den Klappentext dazu las, sollte kein Weg mehr daran vorbeiführen. Schon die Grundthematik und die düstere Gestaltung waren sehr vielversprechend, so dass ich mir nun mein eigenes Bild zu diesem Auftakt machen wollte.

Einstieg: Lauren DeStefano beginnt hier sofort mit der eigentlichen Thematik und mir wurde sogleich die Protagonistin Morgan Stockhour vorgestellt. Sehr positiv fand ich, dass mir im gleichen Atemzug auch die Welt von Morgan beschrieben wurde, so dass ich schon nach wenigen Momenten auf dem selben Stand wie auch die junge Protagonistin war. Zudem ist der Schreibstil von der Autorin sehr angenehm zu lesen, so dass ich wunderbar in die Geschichte eintauchen konnte.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. Bisher bin ich damit auch meist gut gefahren, aber auch wenn mir diese Erzählweise ermöglichte in die Gedanken- und Gefühlswelt von Morgan zu blicken, so dauerte es doch ewig, ehe die junge Frau und ich so halbwegs miteinander klarkamen. So genau kann ich auch gar nicht sagen, was der Grund war, warum ich mich nicht so in Morgan hineinversetzen konnte. Vermutlich weil es mir einfach an Tiefe fehlte. Die Figuren - und zwar nicht nur Morgan selber, sondern auch die anderen - blieben für mich in der gesamten Geschichte fern, so dass ich einfach keine Verbindung aufbauen konnte. Sehr schade.

Handlung: Die Grundidee mit einer schwebenden Stadt hat mich sehr schnell überzeugen können. Lauren DeStefano beginnt ihre Geschichte sehr ruhig, dies ändert sich jedoch als ein Mord auf Internment geschieht. Schnell machten sich in mir Fragen breit, die dringend eine Antwort verlangten. Nach und nach taten sich die Türen auf und ich konnte ein wenig vom Hintergrund von Internment erfahren. Immer wieder waren gute Ansätze versteckt, die meiner Meinung nach leider zu wenig ausgeschöpft wurden. Im Gesamten war mir die Entwicklung der Geschichte oft zu schleppend, so dass sich meine Euphorie sehr bremste. Zwar steckte ich meine Hoffnungen in den Showdown, doch auch hier fehlte es mir an Tempo, so dass mich dieses Buch eher ernüchternd zurückließ.

Schreibstil: Lauren DeStefano schreibt locker und dem Genre angemessen spannend. Auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Action und Tempo gewünscht hätte, hat sie mich doch im Großen und Ganzen so weit überzeugen können. Immer wieder waren gute Wendungen im Buch enthalten, die meine Lesefreude sicherlich etwas mehr gesteigert hätten, wenn man diese auch weiter vertieft hätte. 


Mein Urteil

"Fallende Stadt" von Lauren DeStefano ist ein solider Auftakt mit einer sehr interessanten Grundidee und einem angenehmen Schreibstil, der mich zügig voranschreiten ließ. Leider blieben die Figuren für mich allesamt recht blass, so dass ich in der gesamten Geschichte keine bzw. nur im geringen Maße eine Verbindung aufbauen konnte. Dies, wie auch das fehlende Tempo an machen Stellen, bremste meine Euphorie. Es waren teilweise sehr gute Ansätze in diesem Buch zu finden, aber es wurde aus meiner Sicht zu wenig ausgenutzt. Ein ernüchtender Auftakt, der mich zweifeln lässt, ob ich weiterlesen soll oder nicht. Ich vergebe 3 von 5 Welten. 





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Das Zeiträtsel: Roman (Reise durch die Zeit 1)

Madeleine L'Engle
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.03.2018
ISBN 9783492990820
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Da ich Bücher, in denen Zeit eine bedeutende Rolle spielt, sehr gerne lese, und ich das Cover mehr als ansprechend fand, wollte ich unbedingt zu diesem Buch greifen. Es klang nach einer wirklich schönen Geschichte. Leider schreckte mich die Anzahl der Seiten etwas ab, denn selten passt eine Geschichte auf nicht einmal 200 Seiten. Auch die vielen eher durchwachsenden Meinungen, die durch das Netz kursierten, bremsten meine Euphorie enorm.

Einstieg: Madeleine L'Engle beginnt hier augenblicklich mit der Handlung, was ich im ersten Moment nicht schlecht fand. Aber so ein kleiner Rundumblick zur Welt hätte mir den Einstieg noch angenehmer gemacht. Und auch wenn mich die Thematik von Anfang an sehr gereizt hat, so war mir der Schreibstil gerade auf den ersten Seiten etwas doll ruppig. Auch wenn dieser im Laufe des Buches aus meiner Sicht etwas besser wurde, so war der Einstieg so für mich doch etwas holprig.

Charaktere: Kommen wir nun zu den Figuren, die bei vielen Lesern das Hauptproblem waren. Ich muss sagen, dass mir sowohl Meg, als auch ihr Bruder Charles-Wallace sowie Calvin ziemlich gut gefielen. Gerade Megs kleiner Bruder Charles war für mich ein sehr spannender Charakter auch wenn ich am Anfang etwas stutzen musste. Denn er wirkt tatsächlich viel älter, als er eigentlich ist. Ich denke, dass da in den beiden Fortsetzungen darauf noch mehr eingegangen wird. Auch die alten Damen, die die Kinder erst auf das Abenteuer schicken, fand ich unglaublichen liebenswürdig. Natürlich begleitet der Leser vorrangig die 13-Jährige Meg, die mir hin und wieder etwas auf die Nerven ging. Aber nicht unbedingt, weil sie scheinbar keinen Respekt oder nur bedingt Respekt gegenüber Autoritätspersonen pflegt, sondern viel mehr, weil sie sich selbst immer etwas klein und schlecht gemacht hat und das fand ich sehr schade. Leider waren sie mir auch - obwohl mir die Figuren im großen und ganzen gefielen - recht blass. Da hätte man noch mehr herausholen können.

Handlung: Wie bereits erwähnt, reizte mich die Thematik von Anfang an. Bevor ich das Buch begann, machten sich dennoch Zweifel in mir breit. Denn das Buch ist erstmals in den 1960ern erschienen und obliegt nun einer Neuauflage. Vor bald 50 Jahren stieß das Buch sicherlich durch die Umsetzung auf seine Fangemeinde, aber im Hinblick auf die heutige Zeit, war es mir leider viel zu hektisch. Denn Madeleine L'Engle hat hier eine wahnsinnig schöne Grundidee, die sicherlich auch gut geworden wäre, wenn sie sich insgesamt viel mehr Zeit für diese gelassen hätte. Alles passiert Schlag auf Schlag, so dass ich nicht nur den Überblick verlor, sondern auch kaum in der Handlung ankam. Gerne wäre ich ein wenig länger auf den jeweiligen Planeten gewesen, aber Madeleine L'Engle gab mir da keine Gelegenheit. So gingen viele Dinge verloren, gerade die Spannung. Und den Showdown am Ende fand ich auch etwas sehr dünn.

Schreibstil: Der Schreibstil bereitete mir wie schon weiter oben gesagt, gerade am Anfang ein wenig Probleme. Als ich mich aber dann an diesem recht ruppigen Schreibstil gewöhnt habe, ging es auch. Leider erzählt die Autorin die Geschichte in nur einem Atemzug, so dass nicht nur die Botschaft in diesem Buch, sondern auch die Spannung mehr als dünn ausfiel. Das fand ich unglaublich schade. Hätte sie sich mehr Zeit gelassen und der Geschichte vielleicht doppelt so viele Seiten gegeben, dann wäre es wirklich eine schöne Reise durch die Planeten gewesen.



Mein Urteil

In "Das Zeiträtsel" steckt unglaublich viel Potenzial, was aus meiner Sicht, leider nur bedingt ausgeschöpft wurde. Wenn Madeleine L'Engle ihrer Geschichte rund um Meg, Charles-Wallace und Calvin mehr Raum gegeben hätte, wäre dies sicherlich ein Leseerlebnis für mich gewesen. So blieben sowohl die Figuren recht blass, auch wenn ich sie sehr interessant fand, als auch die Botschaften, die in diesem Buch versteckt sind. Sehr schade. So vergebe ich 3 von 5 für eine interessante Grundidee und recht spannenden Figuren.



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