Caterina

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377 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

liebe, reise, wünsche, ava reed, tod

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

2017, leben, drama

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Emily Barr , Maria Poets
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440075
Genre: Jugendbuch

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

2017, leben

All die verborgenen Dinge

Sarah Moore Fitzgerald
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.03.2017
ISBN 9783737351973
Genre: Jugendbuch

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(17)

32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

geheimnis, familienschicksal, lüge, familiendram, spannung pur

Deadline

Renée Knight , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485291
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Eher weniger durch das Cover, sondern viel mehr durch den sehr ansprechenden Klappentext, wurde ich auf dieses Buch neugierig gemacht. Es klang sehr viel versprechend und vor allem nach einem sehr guten Thriller, der hin und wieder Nervenkitzel sowie Gänsehautmomente erzeugen würde. Der Klappentext verrät nichts zu viel, erzeugt aber genug Spannung, dass ich dieses Buch lesen wollte. Und ich bereue es nicht!

Einstieg: Augenblicklich beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung und ich lernte auf den ersten Seiten durch den auktorialen Erzähler die Protagonistin Catherine kennen. Sogleich wird der Leser Zeuge, was dieses mysteriöse Buch mit der Protagonistin macht. Dadurch hob die Autorin gleich zu Beginn das Spannungslevel an, so dass ich von Anfang an an den Seiten klebte. Und so sollte es auch weitergehen.

Charaktere: In verschiedenen Erzählweisen ließ Renée Knight ihre Protagonisten zu Wort kommen, was mir ausgesprochen gut gefiel. Auf der einen Seite haben wir Catherine, die mir gleich von Anfang an gefiel. Gleich zu Beginn verlieh die Autorin ihr einen sehr zerbrechlichen Touch, der sich aber nach und nach auflöst und ich als Leser selber nie genau wusste, was Catherine verbirgt. Das machte den Charakter noch interessanter. Auch fand ich es mehr als gut umgesetzt, dass die Autorin auch den Verfasser des Buches zu Wort kommen ließ. Dadurch erzeugte sie immer wieder einen gruseligen Touch und ich als Leser konnte auch in seine Gedankenwelt eintauchen. Das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Die Grundidee mit dem mysteriösem Buch, bei welchem sich weder Catherine noch ich selber mir lange nicht erklären konnten, wie es in die Hände der Protagonistin kam, gefiel mir auf der Stelle. Es verlieh dem gesamten Buch etwas gruseliges, was mir wirklich gut gefiel. Neben diesem Haupthandlungszweig, spielt sich in diesem Buch noch mehr ab und der Leser taucht nach und nach in die Vergangenheit der Hauptfigur ein. Ab und an war ich sehr überrascht in welche Richtung die Geschichte geht. Neben vielen Fragen, die auch am Ende nicht alle beantwortet wurden, kamen immer wieder überraschende und vor allem unerwartete Passagen, die das Spannungslevel durchgehend hoch ließen. 

Schreibstil: Zunächst emfpand ich den Schreibstil von Renée Knight als sehr komplex und etwas sprunghaft. Aber irgendwie fesselte er mich auch von der ersten Seite. Durch die Komplexität konnte ich das Buch nicht einfach nebenbei lesen, sondern musste ihm nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch volle Konzentration schenken. Diese komplexe Erzählweise ließ im Laufe der Geschichte nach, so dass ich zügig voran kam. Renée Knight hat zudem einen sehr spannungsreichen und auch temporeichen Schreibstil, so dass es nie langweilig wurde. Eine großartige Mischung!


Mein Urteil 

Einfach nur großartig! So würde ich das Buch in wenigen Worten beschreiben. Renée Knight schrieb auf teilweise brutale und schockierende Art und Weise einen Thriller, der es echt in sich hat. Die Grundidee gefiel mir sehr schnell, aber von der eigentlichen Umsetzung, war ich sogar noch mehr begeistert. Lange Zeit konnte ich die einzelnen Charaktere nicht einschätzen, weil ich beim Lesen immer wieder etwas über die jeweilige Figur erfuhr, die sie wiederum in ein anderes Licht stellen ließen. Das gefiel mir ausgesprochen gut. Auch der zu Beginn doch recht komplexe Schreibstil, passt im Nachhinein wirklich großartig zur Handlung. Alles in allem konnte mich Renée Knight mit ihrem Thriller absolut überzeugen. Ich vergebe 5 von 5 Welten.


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440 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 158 Rezensionen

götter, götterfunke, marah woolf, griechische mythologie, liebe

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Von Marah Woolf habe ich schon viel gehört, kam aber nie dazu auch wirklich ein Buch aus ihrer Feder zu lesen. Als mir dieses Buch dann überraschender Weise zugeschickt wurde, war es endlich so weit. Auch wenn ich Porträts auf Cover nicht immer so gut finde, gefiel mir die optische Aufmachung zu diesem Buch wirklich sehr gut. Es ist sehr ansprechend und machte mich gemeinsam mit dem Klappentext sehr neugierig.

Einstieg: Marah Woolf beginnt ihre Geschichte mit einem kurzen und knappen Kapitel, in dem sich der Leser gemeinsam mit den Göttern in Mytikas befinden. Diese Einleitung gefiel mir ganz gut. Anschließend wird dem Leser die Protagonistin Jessica Harper vorgestellt, mit der ich irgendwie kleine Problemchen hatte. Ich muss zugeben, dass ich etwas länger brauchte, um in die Handlung gänzlich reinzukommen. Zum Glück waren diese kleinen Unstimmigkeiten nicht von langer Dauer, so dass ich dann doch recht schnell in die Geschichte eintauchen konnte.

Charaktere: Beinahe durchweg erzählt die Protagonistin Jess aus der Ich-Perspektive im Präsens die Geschichte. Hin und wieder ließ Marah Woolf auch den Götterboten Hermes zu Wort kommen. Ich fand die Einblicke in die Götterwelt dadurch sehr gelungen, nur wusste ich beim besten Willen nicht, warum es ausgerechnet Hermes war, der sonst eine eher unbedeutende Rolle spielt. Mit der Hauptfigur Jessica hatte ich vor allem zu Beginn der Geschichte meine Schwierigkeiten. Allmählich taute das Eis zwischen uns auf, so dass ich sie am Ende doch als angenehme Weggefährtin wahrnahm. Mit Prometheus, oder Cayden, wie er sich in unserer Welt nennt, ging es mir leider ähnlich. So ganz schlau wurde ich während des Lesen nie aus ihm.

Handlung: Die Grundidee sprach mich schnell an. Vor allem die Idee mit dem Wettstreit zwischen dem Göttervater Zeus und Prometheus, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht, machte die Geschichte sehr interssant. Immer wieder zeigte mir die Autorin, dass sie neben ihrer Liebesgeschichte, auch noch andere Elemente einbauen kann. Diese Mischung gefiel mir sehr gut. Dadurch war ein gewisser Überraschungseffekt vorprogrammiert, was das Spannungslevel wiederum anhob. Durch ihre unerwarteten Passagen baute sie ebenso Tempo und Spannung ein.

Schreibstil: Der angenehme und leicht zu lesende Schreibstil, ließ die Seiten dahinfliegen, auch wenn es immer mal wieder Momente gab, in denen ich diesen Schreibstil etwas holprig fand. Aber das tat nichts zur Sache, denn Marah Woolf konnte mich immer wieder überraschen, so wie von sich überzeugen. Vor allem durch ihre überraschenden Wendungen herrschte eine gewisse Grundspannung vor, die sich durch das gesamte Buch zog. Sehr schön!


Mein Urteil

Mit der griechischen Mythologie konnte ich nie so wirklich etwas anfangen, trotzdem war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt. Immer wieder zeigte mir die Autorin Marah Woolf, dass sie teilweise sehr gute Ansätze für die Geschichte hatte, nur manchmal haperte es für mich etwas an der Umsetzung. Luft nach oben für den zweiten Band ist hier allemal. Es gab ab und an kleine Unstimmigkeiten, die den Lesefluss etwas trübten. Dennoch gefiel mir dieses Buch. Durch die vielen temporeichen und spannungsgeladenen Szenen, fesselte mich Marah Woolf immer wieder, so dass ich das Buch immer weiterlesen wollte. Ich vergebe knappe 4 von 5 Welten.

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(152)

500 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 86 Rezensionen

rat der neun, veronica roth, jugendbuch, galaxie, gezeichnet

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nach dem ich ihre "Bestimmung-Trilogie" gelesen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch zukünftige Bücher von Veronica Roth lesen werde. "Rat der Neun - Gezeichnet" ist mir durch die wirklich gute Gestaltung ins Auge gesprungen. Es wirkt unglaublich düster und sieht einfach toll aus. Aber nicht nur die optische Gestaltung machte mich neugierig, viel mehr war es der Klappentext, der mich überzeugte diesen Auftakt zur Hand zu nehmen.

Einstieg: Veronica Roth beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Hörer begleitet den jungen Akos und seine Familie zum alljährlichen Blütenfest. Voller Harmonie und Ruhe leitet sie damit in ihre Geschichte ein, so dass ich langsam eintauchen konnte. Schnell wird diese Harmonie jedoch aufgebrochen und ich fand mich in einer dunklen und düsteren Realität wieder. Somit baute die Autorin schon sehr bald Spannung auf, so dass ich das Hörbuch nicht weglegen konnte.

Charaktere: Der junge Akos, der mir in den ersten Kapiteln genauer vorgestellt wurde, brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen. Immer wieder überraschte er mich im Laufe der Handlung. Und seine Entwicklung fand ich absolut großartig! Ebenso Cyra, die zunächst etwas auf sich warten ließ, schloss ich nur nach wenigen Sekunden ins Herz. Veronica Roth wählte für ihre weibliche Protagonistin den personalen Ich-Erzähler und für Akos ebenfalls einen personalen Erzähler. Beide Figuren machen eine bemerkenswerte Entwicklung durch und ich schloss sie mit jeder ihrer Taten mehr ins Herz. Absolut großartige Figuren! Aber auch die vielen Nebenfiguren waren teilweise so stark beschrieben, dass diese ebenso einen Platz in meinem Herzen fanden.

Handlung: Rasch wurde mir die unglaublich gut durchdachte Welt von Akos und Cyra vorgestellt, in der ich mich, trotz der teilweisen sehr düsteren Wirklichkeit wohl fühlte. Wie ich es schon aus ihrer "Bestimmung-Trilogie" kannte, ließ auch hier die erste spannende und temporeiche Passage nicht lange auf sich warten und Veronica Roth zeigte sich mir von einer anderen Seite. Immer wieder baute sie durch teilweise heftige, aber auch brutale, so wie absolut unerwartete Szenen Spannung ein, so dass das Spannungslevel fast durchgehend im oberen Bereich war. Das gefiel mir sehr gut!

Sprecher: Für "Rat der Neun - Gezeichnet" wurden die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher, der den jungen Akos verkörperte und Laura Maire, die Cyra ihre Stimme verlieh, gewählt. Beide konnten mich durch ihre unglaublich angenehmen und warmen Stimmen schnell für sich begeistern. Sie beide verliehen dem Hörbuch noch mehr Tiefe, als es ohnehin schon hatte, so dass ich voller Spannung ihren Stimmen lauschte.

 

Mein Urteil 

Dieser Auftakt besitzt für mich alles, was eine gute Dystopie benötigt. Eine großartige Grundidee, die brillant umgesetzt wurde, ein Plot, der überraschte und begeisterte und Charaktere, die ich sehr schnell ins Herz schloss. "Rat der Neun - Gezeichnet" überzeugte durch eine düstere, aber auch brutale Wirklichkeit. Durch ihre unerwarteten Szenen baute Veronica Roth immer wieder Spannung und Action sowie Tempo ein, dass es nie langwelig wurde. Auch die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher sowie Laura Maire wussten zu überzeugen - sie gaben dem ganzen noch zusätzlich einen düsteren Touch. Alles in allem konnte mich die Autorin hier absolut überzeugen und ich bin mehr als gespannt, wie es rund um Cyra und Akos weitergeht! Dieses Hörbuch erhält 5 von 5 Welten!


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170 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

freundschaft, liebe, surfen, kindesentführung, entführung

Emmy & Oliver

Robin Benway , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.01.2016
ISBN 9783734850189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nach vielen überwiegend positiven Resonanzen wollte ich mir selbst ein Bild von diesem Buch machen. Optisch finde ich das Buch wirklich niedlich. Es ist eher schlicht und einfach gehalten, aber irgendwie sprach es mich augenblicklich an. Von der Grundidee, war ich ebenso rasch angetan und ich wollte einen genaueren Blick in die Handlung werfen. Vor allem der kurze und trotzdem prägnante Klappentext machte mich sehr neugierig.

Einstieg: Schon im ersten Kapitel, welches kurz und prägnant und trotzdem voller Gefühl und Zärtlichkeit geschrieben wurde, fühlte ich mich in der Erzählweise von Robin Benway augenblicklich wohl. Ebenso spürte ich gleich die starke Verbundenheit der beiden Protagonisten. Dem Leser wird die schöne Freundschaft zwischen Emmy und Oliver geschildert und ich schloss sie augenblicklich ins Herz. Sehr schön!

Charaktere: Selten habe ich ein Buch gelesen, bei denen mir die Charaktere so nah gegangen sind. Emmy und Oliver mochte ich mit der ersten Sekunde. Die Autorin Robin Benway haucht in ihre Figuren so viel Lebendigkeit ein, dass ich sie schnell ins Herz schloss und sie sich als sehr angenehme Wegbegleiter entpuppten. Auf der einen Seite haben wir die unglaublich willensstarke Emmy, die mir durch ihren tollen Charakter hoffentlich noch eine Weile in Erinnerung bleibt. Aber auch Oliver, der nach außen zwar vielleicht zerbrechlich wirkt, aber sein Herz an der richtigen Stelle hat, konnte mich überzeugen. Beide zusammen ergeben ein sehr starkes Team, was das Lesen mehr als angenehm machte.

Handlung: Die Idee mag auf den ersten Anschein nicht unbedingt etwas neues sein. Klar Entführungsgeschichten, bei dem der/die Protagonist/in plötzlich nach Jahren wieder auftaucht ist auf dem Büchermarkt nichts neues, trotzdem hat die Autorin dieses Buch besonders gemacht. Dieses unglaublich starke Band, welches Emmy und Oliver seit Jahren verbindet, lässt eine ganz besondere Freundschaft entstehen und das macht das Buch so besonders. Diese Freundschaft, die oft auf eine harte Probe gestellt wird, hat die Autorin so ausdrucksstark zur Geltung gebracht, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist genau das, was das Buch so einzigartig macht. Robin Benway erzählt auf eine angenehme, gefühlvolle und romantische Art und Weise diese ganz besondere Verbindung der beiden Protagonisten. Sehr schnell war ich von ihrer Erzählart angetan, so dass die Seiten nur dahinflogen. Ein großartiger Schreibstil!

 

Mein Urteil

"Emmy & Oliver" ist auf den ersten Blick vielleicht nur eine herkömmliche Liebesgeschichte. Und auch die Grundidee mag auch nicht unbedingt das neueste sein. Dennoch hat mir Robin Benway auf jeder Seite bewiesen, dass in diesem Buch mehr verborgen ist. Die Autorin erzählt auf berührende Art und Weise die ganz besondere Verbindung der beiden Protagonisten, dass ich mich schnell in das gesamte Buch verliebte. Ebenso die beiden Figuren Emmy und Oliver konnten mich vollends überzeugen. Ein absolut zu empfehlendes Buch! Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

australien, thriller, doppelgänger, verschwinden, teenager

Ihr letzter Sommer

Anna Snoekstra , Jan Schönherr
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(99)

284 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

tod, anna pfeffer, jugendbuch, schwarzer humor, umzug

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(12)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

verlag fischer, abenteuer, jugendroman, science fiction, steampunk

Weltenriss

S.E. Grove , Christian Dreller
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.09.2016
ISBN 9783841422217
Genre: Jugendbuch

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(488)

1.246 Bibliotheken, 31 Leser, 2 Gruppen, 235 Rezensionen

dystopie, flawed, cecelia ahern, jugendbuch, fehlerhaft

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: "Flawed - Wie perfekt willst du sein?" machte mich durch zwei sehr entscheidende Gründe neugierig. Zum einen war ich sehr gespannt, was mir Cecelia Ahern in dieser Dystopie zu bieten hat, vor allem weil man sie selber eher in anderen Genres findet. Und auf der anderen Seite gefiel mir die Aufmachung sehr, dass ich unbedingt einen genaueren Blick in die Handlung erhaschen wollte. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut und ich war auf den Inhalt sehr gespannt.

Einstieg: Die Autorin lässt ihre Dystopie zunächst sehr ruhig und harmonisch beginnen, so dass ich mich gut an die Handlung gewöhnen konnte. Jedoch wird diese Harmonie nach wenigen Seiten schlagartig aufgebrochen und die erste Actiongeladene Szene nahm ihren Platz ein. Schon auf den ersten Seiten schuf Cecelia Ahern ein interessantes Bild ihrer Welt, was mir sehr gut gefiel. Der Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut und ich war sehr gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte weitererzählen wird.

Charaktere: Durchgängig aus der Sicht des personalen Ich-Erzählers lässt Cecelia Ahern ihre Protagonistin Celestine North zu Wort kommen. Dies gefiel mir ausgesprochen gut. So konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzten und ein Teil ihrer Gedanken werden. Celestine war mir gleich von Anfnag an sympathisch und ich schloss sie sehr schnell in mein Herz ein. Sehr heftig fand ich die Entwicklung, die Celestine in diesem Buch durchmachen musste. Von einem durchschnittlichen perfekten Mädchen, zu einer rebellischen, mutigen Fehlerhaften. Aber nicht nur die Protagonistin wusste zu überzeugen, auch von Clayton war ich mehr als angetan. Stellenweise fand ich ihn sogar ausdrucksstärker als Celestine selber. Nur von ihm wünsche ich mir im zweiten Band deutlich mehr.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Cecelia Ahern setzt sich mit diesem Buch wunderbar mit Fremdenhass und anderen gesellschaftlichen Problemen auseinander und hat diese Themen sehr gut in ihre Dystopie eingebaut. Sehr schnell zeigte mir die Autorin in welche Richtung ihre Geschichte geht und das fand ich manchmal ganz schön heftig. Cecelia Ahern zeigt keine Scheu und schreckt auch nicht vor brutalen Szenen zurück. Das hat mich manchmal sehr geschockt. Allerdings fehlte mir manchmal die Tiefgründigkeit ihrer Geschichte.

Schreibstil: Cecelia Ahern hat eine unglaublich fesselnde Art und Weise zu erzählen und das gefiel mir schon nach wenigen Seiten. Zusammen mit der gut durchdachten und wunderbar umgesetzten Handlung wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch durch und bereue es keine Sekunde. Die Autorin baut immer wieder spannende, schockierende und vor allem unerwartete Passagen ein, die mir manchmal die Luft zum Atmen raubten. Eine sehr gute Mischung! 

 

Mein Urteil 

 

Die Thematik, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist leider nichts neues. Immer wieder, gerade jetzt, werden wir mit dem Thema Fremdenhass und Ausgrenzung konfrontiert. An dieser Stelle muss ich Cecelia Ahern loben, welchen Mut sie hier an den Tag legte, genau solche Themen anzusprechen. Ich war schnell Feuer und Flamme von der Grundidee und fand es stellenweise mehr als gelungen, wie die Autorin diese Grundidee zu einer spannenden Geschichte sponn. Cecelia Ahern hat einen fesselnden Schreibstil, der mich förmlich zwang weiter zulesen. Vor allem zum Ende lieferte mir die Autorin einen spannenden Showdown, der viele Fragen aufwirbelte, die unbedingt beantwortet werden wollen. Mir fehlten ein paar Kleinigkeiten, so dass es nur für gute 4 von 5 Welten gereicht hat. Das Buch macht Lust auf mehr!



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(69)

204 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

david levithan, letztendlich geht es nur um dich, letztendlich sind wir dem universum egal, zweiter band, körper

Letztendlich geht es nur um dich

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422408
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: David Levithan ist mir schon lange kein unbekannter Autor. Vor einigen Jahren las ich seinen Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" und es hat mich absolut begeistern können. Schnell war mir demnach klar, dass ich weitere Bücher des Autors lesen werde. Als ich erfuhr, dass sein Roman eine Fortsetzung bekommt, war ich sofort Feuer und Flamme. Optisch sieht Band zwei seinem Vorgänger sehr ähnlich, aber das hielt mich nicht vom Lesen ab. Ohne auch nur den Klappentext zu lesen, begann ich dieses Buch.

Einstieg: Nach nur wenigen Sätzen war ich wieder an den wunderbaren und ausdrucksstarken Schreibstil des Autors gewöhnt und ich fand mich sehr rasch in der Handlung wieder. Wie auch schon in seinem Vorgänger, beginnt David Levithan hier sofort mit der eigentlichen Handlung und auch wenn es nun doch etwas länger her war, war mir die Geschichte rund um den Gestaltenwandler A und Rhiannon sofort wieder vertraut. Der leichte und lockere Schreibstil ermöglichte mir wieder sehr schnell ein Teil der Geschichte zu werden.

Charaktere: Die Erzählperspektive von A gefiel mir damals ausgesprochen gut und ich war sehr neugierig, als ich erfuhr, dass Rhiannon im zweiten Teil zu Wort kommt. Und diese Sichtweise gefiel mir genauso gut. Schnell entwickelte ich eine Sympathie zur weiblichen Protagonistin, die mit jedem Kapitel zu wachsen schien. David Levithan haucht in seine Figuren so viel Leben ein, dass sowohl A als auch Rhiannon rasch wieder ein Platz in meinem Herzen fanden. Er verleiht seinen Figuren außerdem so viel Ausdruck, dass sie beide einfach unvergesslich sind. Durch den personalen Ich-Erzähler konnte ich ein Teil der Gedanken werden und verliebte mich immer mehr in diese außergewöhnlichen Protagonisten.

Handlung: Augenblicklich beginnt David Levithan mit der eigentlichen Handlung und ich wurde auch hier förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Gemeinsam mit den Figuren erlebte ich als Leser all die wunderbaren Momente zwischen A und Rhiannon erneut. Auch wenn die Handlung nicht in dem Sinne voranschreitet, wie man es einem 2. Teil zutraut, so baute der Autor trotzdem einige Passagen ein, die ich noch nicht kannte. Da ich nie wusste, was mich erwartet, schuf David Levithan eine gewisse Grundspannung, die sich durch das ganze Buch zog. Dies gefiel mir ausgesprochen gut.

Schreibstil: David Levithan hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den man so schnell nicht vergisst. Er verleiht seinem gesamten Buch so viel mehr als nur eine herkömmliche Lovestory. Voller Ausdruck und Kraft sind seine Worte und genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern. Und auch hier haucht der Autor so viel Leben und Gefühl in seine Geschichte ein, dass es ein purer Lesegenuss war. 

 

Mein Urteil 

Auch wenn sich "Letzendlich geht es nur um dich" handlungstechnisch auf den ersten Blick nicht viel von seinem Vorgänger unterscheidet, so erzählt dieses Buch doch eine ganz andere Geschichte. Die Chemie zwischen A und Rhiannon stimmt von der ersten Seite. Und wie ein roter Faden zieht sich diese Chemie durch das gesamte Buch. Beide Figuren sind von David Levithan so ausdrucksstark und voller Leben herausgearbeitet, dass ich sie sehr schnell ins Herz schließen konnte. Gepaart mit dieser außergewöhnlichen, scheinbar unmöglichen Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon sowie den unverwechselbaren, wunderbaren Schreibstil, ist diedes Buch ein Meisterwerk! Danke für diese großartige Geschichte, die Lust auf mehr macht! Ich vergebe 5 von 5 Welten.   



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(148)

237 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, ruth ware, glashaus

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

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(44)

117 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

entführung, jugendbuch, familie, spannung, cat clarke

Falsche Schwestern

Cat Clarke , Jenny Merling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841402257
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Grundsätzlich mag ich die Cover nicht, auf denen ein Portait abgebildet ist, aber bei diesem Buch ist es wirklich sehr passend, vor allem durch das zweite Bild, welches drüber bzw druntergelegt ist. Es passt einfach wunderbar zum Inhalt. Der Klappentext ist wirklich sehr gut gewählt und gibt den Leser einen guten Einblick in die Handlung, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Sofort war mein Interesse da und ich war sehr gespannt auf das eigentliche Buch.

Einstieg: Die Autorin Cat Clarke schlägt sich nicht mit Prologen herum, sondern beginnt augenblicklich mit der Handlung. Locker und leicht beginnt sie ihre Geschichte, so konnte ich mir wunderbar ein erstes Bild von der Handlung machen. Die ruhige Szenerie wird aber augenblicklich gestört, als der Anruf kam, dass Faith verschwundene Schwester Laurel wieder aufgetaucht ist. Durch diesen sehr gelungenen Szenenwandel, baute die Autorin schon gleich zu Beginn eine entscheidende und auch spannende Passage ein, die die Geschichte gleich in eine interessante Richtung lenkte.

Charaktere: Schon nach wenigen Seiten schloss ich die 17-Jährige Faith in mein Herz ein. Diese starke Sympathie, die gleich von Anfang an von Faith ausgeht, bleibt im gesamten Buch bestehen, so dass ich sie immer mehr ins Herz schließen konnte. Faith macht in diesem Buch eine unglaubliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefiel. Aber nicht nur die Protagonistin wurde von der Autorin so ausdrucksstark beschrieben, sondern die vielen Nebencharaktere, die sehr in die Tiefe gingen. Allen voran Laurel. Sie war mir nie wirklich sympathisch, vor allem weil sie sich immer in den Mittelpunkt stellte, aber dennoch hat Cat Clarke ihr so viel Kraft und Ausdruck verliehen, dass sie zum Leben erwachen konnte. Jeder Charakter hatte in diesem Buch die Chance seine Schwächen und Stärken zu zeigen und das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir in der ersten Sekunde. Schon nach dem Klappentext wusste ich, dass mir hier wahrscheinlich eine sehr gute Story geboten würde. Und genau das traf ein! Schon nach dem ersten Kapitel zeigte mir Cat Clarke in welche Richtung ihre Geschichte gehen wird. Immer wieder baute sie dramatische, spannende und echt außergewöhnliche Szenen ein, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderen machte. Überraschende Wendungen durften hier ebenfalls nicht fehlen. Durch die düstere Handlung von Laurel war eine gewisse Grundspannung durch das gesamte Buch zu spüren und das gefiel mir ganz besonders gut. Aber am besten hat mir das letzte Drittel gefallen. Ganz wunderbar löst die Autorin all die ungeklärten Fragen, die beim Lesen aufkommen und ließ mich ziemlich perplex zurück.

Schreibstil: Cat Clarke hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mir von der ersten Sekunde an gefiel. Voller Tempo, Action und Spannung erzählt sie die Geschichte von Laurel und Faith, so dass es nie langweilig wurde. Sie verleiht all ihren Figuren so viel Lebendigkeit, dass ich mich ganz wunderbar mit ihnen verbinden konnnte. Die Grundidee hat die Autorin durch ihren wunderbaren Schreibstil sehr authentisch und gut durchdacht rüberbringen können. 

 

Mein Urteil

Die Grundidee rund um die verschwundene Laurel, die nach 13 Jahren plötzlich wieder auftaucht, gefiel mir ausgesprochen gut, sowie die Umsetzung. Cat Clarke hat eine sehr schöne Erzählweise, die der gesamten Geschichte in Stück weit eine Lebendigkeit und Glaubhaftigkeit verleiht, dass es sehr schön war, ein Teil dieser Story zu sein. Ganz besonders von Faith war ich angetan, die in diesem Buch einiges durchmachen musste. Sie ist eine sehr ausdrucksstarke Figur, die schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hat. Sehr gut gefiel mir auch das Ende. Es kam überraschend und löst die ganze Geschichte zufriedenstellend auf. Irgendetwas fehlte mir aber trotzdem noch. Dennoch war "Falsche Schwestern" eine durchweg spannende Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich verdient dieses Buch sehr gute 4 von 5 Welten.


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(286)

528 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 211 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, jugendbuch, secret fire

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit einer ganzen Weile liebäugle ich die Autorin und durch ihre Reihe "Night School" war mir C. J. Daughtery auch keine Unbekannte mehr. Demnach war ich auf ihre neue Reihe "Secret Fire" sehr neugierig. Vom optischen Aussehen war ich schnell angetan, auch wenn ich nicht so der Fan von Gesichtern auf Covern bin, finde ich dieses sehr gelungen. Ebenso der Klappentext. Absolut kurz und knackig und trotzdem nicht großartig auf die Handlung eingehend. Ein sehr gelungener Einblick in die Handlung.

Einstieg: Augenblicklich beginnt die Autorin ihre Geschichte. Zunächst begleitete ich den draufgängerischen und angeberischen Sacha auf einen seiner nächtlichen Ausflüge. Auch wenn mir die arrogante Seite von ihm so gleich präsentiert wurde, mochte ich ihn auf Anhieb. Seine schelmische und zuvorkommende Art und Weise gefiel mir auf der Stelle. Anschließend lernte ich Taylor kennen, die das absolute Gegenteil von Sacha ist. Schnell fühlte ich mich in der Erzählweise der Autorin wohl und ich war ganz gespannt, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. 

Charaktere: C. J. Daughtery hat in ihrem Buch sehr ausdrucksstarke Charaktere geschaffen, die schnell ein Platz in meinem Herzen fanden. Sacha lockerte die Stimmung durch seine Art und Weise immer wieder auf, so dass ich ihn immer mehr ins Herz schloss. Und Taylor dagegen versucht immer die Ruhe zu bewahren. Unterschiedlicher hätten diese beiden Figuren echt nicht sein können. Sacha, der für den Augenblick lebt und Taylor, die ihr durchgeplantes Leben lebt und nicht davon weichen will. Diese Verschiedenheit der beiden Charaktere, hat die Autorin wunderbar zur Geltung gebracht. Dadurch, dass jeder von den beiden die Geschichte weitererzählt, konnte ich mich ganz wunderbar in sie hineinversetzten. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin ganz toll gelungen, so dass sie mir hiermit einen echten Lesegenuss bescherte.

Handlung: Voller Spannung und Unwissen was mich in diesem Buch erwartet, begann ich dieses Buch. Lange ließ mich die Autorin im Dunkeln tappen und ich konnte nicht so wirklich ahnen, was mich inhaltlich erwarten würde. Nach und nach ließ mich die Autorin in ihre geheimnisvolle Welt eintauchen. Nicht mehr länger an der Oberfläche kratzend sondern tiefergehend, wurde ich ein Teil der Geschichte. Die einzelnen Elemente, die C. J. Daughtery miteinander verwebte, gaben der Handlung ihren ganz eigenen Touch und das gefiel mir ausgesprochen gut. Immer wieder kamen Fragen auf, die dringend eine Antwort verlangten. Aber ich muss sagen, die Autorin ließ mich manchmal ganz schön zappeln, so dass ich erst zum Ende hin manches, aber noch lange nicht alles, einleuchtend fand. Eine gewisse Grundanspannung war dadurch auf jeden Fall gegeben.

Schreibstil: Ihre angenehme Erzählweise gefiel mir schon in den ersten Sätzen. Sie haucht so viel Leben in ihre Geschichte, dass ich oft das Gefühl hatte, als befände ich mich mitten drin. C. J. Daughtery schreibt lebendig, mit viel Spannung und gleichzeitig mit viel Gefühl. Hinzu kamen die vielen unerwarteten Passagen und zahlreichen Überraschungen, die dem gesamten Buch noch einmal Tempo verpassten. Der Schreibstil der Autorin ließ mich schnell wohlfühlen und in die Geschichte voll und ganz eintauchen.

 

Mein Urteil

Dies soll nicht das letzte Buch von C. J. Daughtery sein, welches ich gelesen habe. "Secret Fire" ist ein wunderbarer Auftakt ihrer neuen Dilogie, der durch eine interessante Grundidee, einem tollen Schreibstil und unvergesslichen Charakteren zu überzeugen wusste. Ganz besonders die Figuren möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Sacha und Taylor sind so verschieden und jeder kann in diesem Buch seine ganz eigenen Stärken und Schwächen zur Geltung bringen. Sacha, der mir durch seine lockere und zuvorkommende Art immer wieder ein Schmunzeln entlockte und Taylor, die ich durch ihre Zielstrebigkeit absolut bewundere. Eine wunderbare Mischung der Figuren, die mich schon ganz gespannt auf die Fortsetzung machen. Für mich ist dieser Auftakt rund um gelungen. Ein fabelhafter Schreibstil, eine spannende Geschichte und starke Charaktere! Ich vergebe 5 von 5 Welten.



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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

nahtod, selbsmord, simon, unfall, oxford

Das große Glück tanzt auf den kleinen Wellen

Andrew Clover , Katharina Volk
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2016
ISBN 9783426517949
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Eher schlicht und unscheinbar ist dieses Buch gestaltet und wäre mir in der Menge gar nicht wirklich aufgefallen. Die hellen Farben harmonieren sehr gut miteinander. Und trotz der schlichten Gestaltung gefiel mir die Aufmachung, wobei der schöne Titel bestimmt auch einen Teil dazu beigetragen hat. Der doch recht kurze Klappentext machte mich sogleich neugierig und ich wollte das Buch unbedingt beginnen.

Einstieg: Ohne ein paar einleitende Worte beginnt der Autor seine Geschichte rund um Lucy, so dass ich förmlich hineinkatapultiert wurde. Die angenehme Erzählweise von Andrew Clover bekam ich gleich zu spüren und es dauerte nicht lange und ich befand mich in der Handlung wieder. Auch wenn dem Leser die harmonische Familie von Lucy vorgestellt wurde, spürt man gleich die Anspannung. Und diese Mischung aus Harmonie und Anspannung gefiel mir wirklich gut!

Charaktere: Für seine Geschichte wählte der Autor den personalen Ich-Erzähler. So konnte ich in die Gedanken von Lucy wunderbar eintauchen. Recht früh entwickelte ich eine starke Verbundenheit zu Lucy und ich schloss sie schon nach wenigen Seiten in mein Herz ein. Hin und wieder legte sie ein recht naives Verhalten an dem Tag, was der Figur aber irgendwie einen noch interessanteren Touch verlieh. Auch von Hugh sowie Simon war ich schnell angetan. Der Autor verlieh jedem seiner Protagonisten einen ganz eigenen Charakter, so dass jeder auf seine Art ein Platz in meinem Herzen fand.

Handlung: Die Handlung beginnt zunächst recht ruhig, aber das ändert sich schon nach wenigen Seiten und der Autor baut die erste emotionale sowie spannende Passage ein, die das Level direkt anhob. Während ich auf der einen Seite ein Teil von Lucys zahlreichen Momenten wurde, bangte ich auf der anderen Seite um sie. Der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefiel mir sehr gut, auch wenn ich hin und wieder manchmal den Faden verlor.

Schreibstil: Andrew Clover
hat eine sehr angenehme Erzählweise, das bekam ich recht schnell zu spüren. Durch seine lockere und leichte Art des Erzählens tauchte ich rasch in den Seiten und in der Geschichte selber ein. Ich wurde ein Teil der einzelnen Figuren, die der Autor so wunderbar ausgearbeitet hat, dass ich sie einfach lieben musste, und konnte in ihre Gedanken eintauchen, wodurch gleich ein noch engeres Band zwischen mir und den Figuren entstand.
 

Mein Urteil

Andrew Clover schuf mit diesem Buch einen wirklich wunderbaren Roman, der mich oft zum Nachdenken brachte. Die Grundidee, die nicht sofort erkennbar ist, sondern erst nach und nach vorkommt, gefiel mir sehr schnell und wurde durch den Autor gut umgesetzt. Auch wenn mir die Tatsache gefiel, dass die Geschichte zum einen in der Vergangenheit aber auch in der Gegenwart spielt, war es für mich manchmal etwas schwierig dem Faden Folge zu leisten. Hin und wieder gab es ein paar Ungenauigkeiten, die das Gesamtbild ein wenig trübten. Dennoch bescherte mir der Autor sehr schöne Lesestunden. Für mich hat es nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht, daher bekommt es sehr gute 4 von 5 Welten.

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280 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 149 Rezensionen

liebe, hoffnung, freundschaft, schicksal, roman

So wie die Hoffnung lebt

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2016
ISBN 9783426519059
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Mittlerweile gehört Susanna Ernst zu meinen absoluten deutschen Lieblingsautorinnen! Sie schreibt voller Gefühl, so dass man ihre Bücher einfach nur lieben muss. Das war auch der Grund, warum ich "So wie die Hoffnung lebt" unbedingt lesen musste. Vom Cover her spricht mich das Buch eher nicht so an, dafür gefällt mir jedoch die Innengestaltung der Klappenbroschur. Der Klappentext dagegen machte mich sofort neugierig und versprach mir eine hochemotionale und schöne Geschichte.

Einstieg:
Augenblicklich beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung und mir wurde zunächst das kleine Mädchen Katie vorgestellt. Schon nach den ersten Zeilen, war ich in der Geschichte drin und schloss fast zeitgleich die junge Protagonistin in mein Herz. Der wunderschöne Schreibstil von Susanna Ernst ließ mich gleich dahinschmelzen. Voller Faszination verfolgte ich die ersten Seiten, bis das Schicksal eine tragische Wendung nimmt. Der Einstieg ist der Autorin so wunderbar gelungen, dass ich das Buch schon nach wenigen Sätzen nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Charaktere: Sehr schnell entstand eine starke Verbundenheit zwischen mir und Katie und Jonah. In diesem Buch erzählt mal Jonah, mal Katie die Geschichte weiter. In beiden Fällen wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. Es dauerte nur Sekunden und ich schloss die beiden Kinder in mein Herz ein. Nicht länger als Beobachter, sondern fast wie ein Freund nahm ich die besondere Freundschaft der beiden Figuren wahr und wie Jonah und Katie langsam erwachsen wurden. Susanna Ernst verleiht all ihren Figuren, sei es Neben- oder Hauptcharakter, so viel Gefühl, dass man sie einfach nur lieben kann. Und genau das liebe ich so sehr an ihren Büchern! Beide Figuren sind so unglaublich ausdrucksstark und so gut ausgearbeitet, dass man sie augenblicklich ins Herz schließt.

Handlung: Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich dieses Buch lieben werde! Und genau so ist es eingetroffen. Noch recht ruhig beginnt die Autorin die Geschichte, aber schlagartig ändert Susanna Ernst die Richtung und die erste unglaublich schockierende Passage folgt, die mich gleich zu Beginn aus der Bahn warf. Immer wieder baut sie unerwartete Szenen ein, die dem gesamten Buch eine gewisse Spannung verleihen. Durch ihre vielen hochemotionalen Kapitel, konnte und wollte ich das Buch nicht mehr weglegen. Und dann diese wunderschöne und dennoch zarte Liebesgeschichte, die so authentisch und voller Gefühl beschrieben wird. Hach!

Schreibstil: Susanna Ernst zeigte mir hier wieder einmal, wie schöne ihre Art des Erzählens ist. Die Autorin schreibt mit so viel Gefühl und solch einer Zartheit, dass man Angst hat, diese Atmosphäre durch etwas zu zerstören. Bereits in "Das Leben in meinem Sinn" oder auch "Immer wenn es Sterne regnet" bekam ich ihren wunderbaren und authentischen Schreibstil zu spüren und hier war es nicht anders. Erneut hat sich die Autorin selbst übertroffen!

Mein Urteil

 
"So wie die Hoffnung lebt"
erzählt eine Liebesgeschichte, die zart und trotzdem voller Kraft ist. Eine Liebesgeschichte, die mir durch ihre wunderbaren Figuren Jonah und Katie hoffentlich ewig in Erinnerung bleibt. Susanna Ernst schreibt mit so viel Gefühl, dass ich mich schnell wohlfühlte. Immer wieder entlockte sie mir ein kleines Lächeln, oder Tränen, die sich in meinen Augen sammelten. Ich habe lange nicht mehr so ein wunderschönes und emotionales Buch gelesen wie dieses. Dieser Roman ist so viel mehr als nur eine herkömmliche Lovestory! Susanna Ernst schaffte wieder einmal eine ganz besondere Atmosphäre, die mir zeigte, dass die Autorin zu Recht zu meinen Lieblingsautorin zählt. Danke für diese wunderbare Geschichte! Ich vergebe volle 5 von 5 Welten!

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58 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

fantasy, magier, magie, meister, drachen

Ormog

Thomas Engel
Fester Einband: 365 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 13.07.2016
ISBN 9783944788302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Immer wieder bin ich von der Gestaltung des Fabulus-Verlags begeistert. Dem steht "Ormog - Der letzte weiße Magier" in nichts nach. Das schwarze Cover sieht wirklich sehr düster und geheimnisvoll aus. Kein Wunder, dass ich gleich neugierig geworden bin. Und der farbige Buchschnitt sieht wirklich klasse aus. Insgesamt gefällt mir dieses Buch optisch wirklich sehr gut. Auch die Tatsache, dass dieses Buch das Debüt vom 16-Jährigen Thomas Engel ist, machte mich sehr neugierig.

Einstieg:
Wunderbar leitete der junge Autor in die Thematik ein. In einem kurzen Prolog wurde mir das Leben auf "Magnus" kurz vorgestellt, so dass ich nicht völlig unwissend mit dem Buch begann. Die geringen aber doch sehr wichtigen Hintergrundinformationen, die mir gleich zu Beginn geliefert wurden, erleichterten mir den Einstieg enorm. So konnte ich ganz wunderbar in die Geschichte einsteigen. Die erste spannende Passage ließ nicht lange auf sich warten, so war die Spannungsskala direkt angehoben.

Charaktere: Durch die auktoriale Erzählweise, die der Autor für seine Geschichte durchgängig wählte, konnte ich mir ein allumfassendes Bild der Figuren machen. Mit dem Protagonisten Ormog hatte ich hin und wieder ein paar Problemchen, das wurde mir schon zu Beginn des Buches klar. Ich konnte Ormog anfangs nicht richtig einschätzen, so dass sich gelegentlich Schwierigkeiten herauskristallisierten. Hin und wieder fehlten mir wichtige Hintergrundinformationen, so dass ich Ormog nie ganz ins Herz schließen konnte. Ganz besonders gefallen hat mir jedoch die weibliche Protagonistin Vatya. Mit ihr konnte ich mich sehr schnell verbinden und ich muss sagen, dass ich ihre Kapitel am liebsten gelesen habe.

Handlung: Auch wenn ich nicht mehr so der Fantasy-Fan bin, war ich von der Grundidee schnell angetan. Schon zu Beginn des Buches lieferte mir Thomas Engel die erste spannende Passage, die den Spannungsbogen gleich nach oben hob. Diese sollte aber nicht die letzte sein. Eine gewisse Grundspannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Hin und wieder gab es ein paar Momente, die etwas eintönig waren, aber diese wurden glücklicher Weise von den spannenden Phasen abgelöst. Zum Ende hin war für mich leider die Luft ein wenig raus, so dass das Ende etwas schwach war.

Schreibstil: Auch wenn ich mehr oder weniger durchgängig im Kopf hatte, dass der Autor noch sehr jung ist und ich vielleicht nicht immer das erwarten kann, was ein geübter Autor von sich bringt, so hat mich Thomas Engel mit seinem Schreibstil sehr beeindrucken können. Manchmal hatte ich das Gefühl, als erzähle nicht ein 16-Jähriger, sondern eine viel ältere Person die Geschichte. Durch die vielen schönen Beschreibungen, die Thomas Engel immer wieder einbaut, konnte ich mir ein gutes Bild von der ganzen Story machen. Sehr oft überwiegte die Spannung, so dass es nie langweilig wurde.
 

Mein Urteil

Immer wieder zeigte mir der Autor, dass mehr in ihm steckt, als man seinem Alter vielleicht zutrauen würde. Eine sehr interessante Grundidee, die mir in der Umsetzung teilweise sogar sehr gut gefiel. Ein wunderbarer Schreibstil, der irgendwie eine Prise Magie versprüht und dem gesamten Buch gleich etwas magisches verleiht. Oft konnte mich Thomas Engel mit seinen Ideen überraschen und faszinieren. Und auch wenn ich meine Problemchen mit der Hauptfigur Ormog hatte und mir gelegentlich ein paar Informationen zum Verständnis fehlten, bereicherte mir der Autor schöne Lesestunden. Ein Roman, der ein paar wenige Schwachstellen vorzuweisen hatte und mit einer spannenden Grundidee überzeugen konnte. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

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(101)

165 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

liebe, liste, freundschaft, england, liebesroman

Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

Anna Bell , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426520116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Überraschend wurde mir das Buch vom Verlag zugeschickt. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nichts von der Autorin gehört, demnach war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Optisch spricht mich das Buch nicht sonderlich an. Es ist sehr einfach gehalten und fällt wahrscheinlich nur durch die Farbintensität auf. Der Klappentext verriet mir viel zu viel vom Inhalt, daher war die Neugierde zum Buch für mich eher begrenzt.

Einstieg: Die Autorin beginnt das Buch mit einem Prolog, der mir etwas zu ausführlich war. Zwar war es auf der einen Seite gut, denn so wurde ich langsam der Geschichte sowie deren Hauptagierenden vertraut gemacht. Aber auf der anderen Seite hatte er schnell einen etwas zähen Charakter an sich. Schon auf den ersten Seiten hatte ich meine Problemchen mit der Protagonistin Abi die mir irgendwie teilweise sehr naiv und kindisch vorkam.

Charaktere: Abi bereitete mir schon auf den ersten Seiten im Prolog ein paar Schwierigkeiten. Leider zog sich dies fast durch das gesamte Buch. Immer wieder zeigte sie mir ein Verhalten, dass ich absolut nicht altersangemessen fand. Durch ihre Naivität und ihrem kindischen Verhalten, konnte ich mich nie ganz in sie hineinversetzten. Hin und wieder konnte ich zu ihr durchdringen und einander wurden Abi und ich vertrauter, so dass ich sie letztendlich doch noch ins Herz schließen konnte.

Handlung:
Von der Grundidee war ich sehr schnell angetan. Sie versprach eine leichte und lockere Lektüre für Zwischendurch und genau das hat mir Anna Bell am Ende geboten. Die Handlung beginnt mit der Trennung von Abi und Joseph und im Laufe der Kapitel begleitet der Leser Abi auf der Suche nach sich selbst. Durch diese Liste, die die Protagonistin erledigen will, entdeckt sie ihr wahres Ich. Und wie das die Autorin umgesetzt hat, gefiel mir teilweise sehr gut. Manchmal war die Handlung sehr vorhersehend. Auch das war für mich nicht dramatisch. Die Grundidee hat Anna Bell mit vielen romantischen und interessanten Elementen gut umgesetzt.

Schreibstil: Anna Bell besitzt eine sehr beschreibende und ausführliche Art und Weise ihre Geschichte zu erzählen. Nicht immer war der sehr detailreiche Schreibstil angemessen. Für mich kamen die vielen Details eher an den falschen Stellen. Dennoch lieferte mir die Autorin mit diesem Buch eine sehr unterhaltsame, romantische und interessante Story, die manchmal sehr an der Oberfläche kratzte und nie wirklich in die Tiefe ging.
 

Mein Urteil

Auch wenn ich Abi nicht gleich zu Beginn sympathisch fand, und ihr Verhalten mir hin und wieder doch ganz schön auf den Keks ging, konnte ich sie dann doch als angenehme Protagonistin wahrnehmen.  Wer auf Bücher steht, die sehr in die poetische und tiefgründige Richtung gehen, für den ist dieses Buch vielleicht nichts unbedingt. Mir fehlte die Tiefgründigkeit an manchen Stellen auch sehr. Vorhersehbar war die Geschichte an manchen Stellen ebenso wie auch voller Klischees. Aber wenn man die Erwartungen etwas herunterschraubt, dann kann einem das Buch doch ganz schöne Lesestunden bescheren. Für mich hat es nur für 3 von 5 Welten gereicht.

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(13)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

rügen, jugendthriller, ballerina, konkurrenz, krähenmann

Schwanentod

Corina Bomann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.07.2016
ISBN 9783649616832
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit langem liebäugle ich die Autorin und ihre Bücher. Nun endlich fand ich die Gelegenheit ein Buch von ihr zu lesen. "Schwanentod" sprach mich allein wegen der Optik an. Aber nicht nur die düstere Aufmachung brachte mich dazu dieses Buch zu lesen. Der Klappentext lässt dem Leser einen kurzen Einblick geben, was einem hier erwarten wird, dennoch wird nichts zu viel verraten. Meine Neugier war augenblicklich da.

Einstieg: Die Autorin lässt das Buch mit einem recht langen Prolog beginnen, der zwar auf der einen Seite spannend war und sehr gut in die Thematik einleitete, aber mir auf der anderen Seiten ein Stück zu lang und detailreich war. Trotz allem baut sie gleich auf den ersten Seiten Spannung ein, so dass ich schnell weiterlesen wollte. Nach dem recht turbulenten Start beginnt die eigentliche Handlung und mir wurde die Protagonistin Clara vorgestellt, die ich erst ein wenig schwierig einschätzen konnte, dann aber doch nach und nach sympathisch fand.

Charaktere:
In diesem Buch wählte Corina Bomann den personalen Ich-Erzähler. So konnte ich mich gut in die Protagonistin einfinden. Die 17-Jährige Clara war für mich anfangs eher ein undurchschaubarer Charakter, der aber nach und nach ein wenig auftaute, so dass ich sie dann doch in mein Herz schließen konnte. Hin und wieder fehlten mir zur Figur jedoch ein paar Hintergrundinformationen, so dass ich sie nie gänzlich einschätzen konnte. Interessant fand ich allerdings die zweite Erzählperspektive, die die Autorin hier ab und an zu Wort kommen ließ. Als auktorialer Erzähler kommt der Mörder selber zu Wort und das gefiel mir wirklich sehr gut.

Handlung: Durch den Prolog, der sehr aufwühlend war, ließ die Autorin die Spannungsskala direkt mal nach oben wandern. Weitesgehend verlief das Buch eher sehr ruhig und nur gelegentlich spannte die Autorin den Bogen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als wäre "Schwanentod" eine indirekte Fortsetzung von "Krähenmann". Durch Informationen die rückblendenartig auf Krähenmann zurückschauen, hatte die Handlung manchmal einen sehr schleppenden Charakter und kam nur bedingt voran. Nur Stellenweise konnte mich Corina Bomann von der Geschichte fesseln. Irgendwie hatte ich mir an dieser Stelle etwas anderes erwartet.

Schreibstil: Corina Bomann hat eine angenehme Erzählweise, die mich zügig voranschreiten ließ. Durch den lockeren und trotzdem spannenden Schreibstil kam ich schnell voran und die Seiten und Kapitel flogen dahin. Hin und wieder hat sie eine sehr beschreibende Art und Weise, die ich nicht immer passend fand. Teilweise fehlten mir Beschreibungen, die in anderen Passagen zu viel waren. Das richtige Maß an vielen Details an der richtigen Stelle hat die Autorin für mich nur an wenigen Stellen gefunden.

Mein Urteil

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite hatte das Buch wirklich interessante Seiten, aber auf der anderen Seite konnte es mich dann doch nicht so sehr begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Für mich war dieses Buch ein eher milderer Thriller, der ab und an wirklich gute Ansätze hatte, mir aber an anderen Stellen nur bedingt gefiel. Die teilweise sehr schleppende Handlung und das Gefühl, dass dies ein Mittelteil einer Reihe ist, lassen die Bewertung etwas nach unten sinken. Thrillercharakter hatte dieses Buch wirklich nur an wenigen Passagen. Für das Große Ganze haben dem Buch noch einige Punkte gefehlt, aber dennoch vergebe ich 3 von 5 Welten.

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414 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 70 Rezensionen

zwillinge, fantasy, mystery, magie, lügen

Book of Lies

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.07.2016
ISBN 9783649667520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Teri Terry konnte mich mit der Grundidee und dem Schreibstil in "Mind Games" absolut fesseln. Schnell war demnach für mich klar, dass ich auch "Book of Lies" lesen werde. Und ich bereue es keine Sekunde. Optisch gefällt mir das Buch jetzt nicht sonderlich. Zwar ist es ganz nett anzuschauen, aber vom Cover her hätte ich vermutlich nicht zum Buch gegriffen. Allerdings gefiel mir die Idee gleich auf Anhieb, so dass ich doch zum Buch griff.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen und knackigen Prolog, den ich trotz oder gerade wegen der Knappheit ziemlich gelungen fand. Schon hier bekam ich den spannenden Schreibstil der Autorin zu spüren und der Prolog machte Lust auf mehr. Anschließend beginnt die eigentliche Geschichte und dem Leser werden nach und nach die Zwillinge Quinn und Piper Blackwood vorgestellt. Der Einstieg ist Teri Terry wirklich gut gelungen und ich war schon bald ihrem Schreibstil ausgeliefert.

Charaktere: Die Erzählweise die Teri Terry in diesem Buch wählte, gefiel mir ausgesprochen gut. Abwechselnd kommt mal Quinn und mal Piper zu Wort. Die Autorin wählte hierbei den personalen Ich-Erzähler im Präsens. Anfangs wusste ich nicht recht, wer jetzt die Geschichte weitererzählt, aber es dauerte nicht allzu lange und ich konnte es schnell ausmachen, wer von den beiden an der Reihe war. Gegenüber Quinn entwickelte ich schnell eine starke Sympathie und sie war mir von Anfang an lieber als Piper. Manchmal ging mir der Charakter von Piper sehr auf die Nerven. Wer das Buch liest, weiß vielleicht was ich meine.

Handlung: Von der Grundidee sprach mich das Buch sofort an und es erinnerte mich zunächst ein wenig an das "Doppelte Lottchen" aber dieses Buch ist keineswegs wie ein Kinderbuch von Erich Kästner. Es beginnt schon mit reichlich Spannung, so dass ich schnell der Handlung verfallen war. Durch die Beerdigung der Mutter und das erste Aufeinandertreffen der Zwillinge war es der Autorin gelungen mich an die Seiten zu fesseln. Immer wieder kamen überraschende und unerwartete Passagen, die mich vereinzelt sehr nach Luft ringen ließen. Zum Ende hin holte Teri Terry erneut aus und konnte mich mit einem spannenden Ende nochmals begeistern.

Schreibstil: Der Schreibstil machte das Buch zu einem interessanten und tollen Leseabenteuer. Teri Terry schreibt fesselnd und spannend, so dass ich nach einem Kapitel gleich noch drei weitere lesen wollte. Sie zog mich sehr schnell in den Bann und gab mir keine Gelegenheit dem Bann zu entkommen. Reichlich Tempo sowie unerwartete Wendungen baute die Autorin ebenfalls ein, so dass es nie langweilig wurde.

Mein Urteil

Spannung kommt in diesem Roman nicht zu kurz; das war mir schon nach wenigen Seiten klar. Fesselnd, actionreich und vor allem temporeich beschreibt die Autorin die Geschichte von Piper und Quinn. Interessant ist an diesem Buch auch, dass die ganze Geschichte auf Lügen aufbaut und wie Teri Terry dies umgesetzt hat, gefiel mir wirklich gut. Das Buch gleicht einem Showdown. Anfangs ist es noch verhältnismäßig ruhig, während es immer spannender wird, je näher man dem Ziel kommt. Und genau das gefiel mir an dem Buch. Die vielen Überraschungen und unerwarteten Wendungen verleihen dem Buch noch mehr Tempo, so dass es nicht langweilig wurde. Das Ende ist gut gelungen nur für mich nicht ganz zufriedenstellend. Trotzdem gefiel mir das Buch! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

jugendbuch, mobbing, freundschaft, samenspende, leben

Schweigen ist Goldfisch

Annabel Pitcher , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.05.2016
ISBN 9783737353755
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Vor einigen Monaten entdeckte ich die Autorin neu für mich und ich war schnell von ihrem Schreibstil angetan. Das war auch der Grund, der mich dazu brachte, ihren neuen Roman zu lesen. Recht unscheinbar ist dieses Cover gestaltet und mir wäre es vielleicht nicht so ins Auge gesprungen. Aber der Titel klang für mich im Gegensatz zum Cover sehr vielversprechend, ebenso die Grundidee, von der ich schnell angetan war.

Einstieg: Die Autorin beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Leser wird mit der 15-Jährigen Protagonistin Tess bekannt gemacht. Schnell verliebte ich mich in den angenehmen Schreibstil der Autorin. Das Buch beginnt mit viel Wirbel und mir wurde die Situation, in der sich Tess befindet vor Augen geführt. Allerdings hatte ich gleich zu Beginn meine Problemchen mit der Protagonistin, so dass der Einstieg für mich recht holprig begann.

Charaktere: Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich ratlos und grübelnd da saß und nicht so ganz schlau aus Tess wurde. Auf der einen Seite konnte ich ihren Drang nach einem richtigen Dad verstehen, aber nicht immer nachvollziehen. Manchmal zeigte sie eine sehr naive Seite, die mir das Vorankommen gelegentlich erschwerte. Besonders unglaubwürdig wurde sie dann, als Tess mit einer Taschenlampe in Form eines Goldfisches spricht und sonst in Schweigen versinkt. Für mich blieb sie ein recht blasser Charakter, da konnte der personale Ich-Erzähler nicht so viel herumreißen. Leider konnte ich mich nur stellenweise in sie hineinversetzen.

Handlung: Von der Grundidee war ich sehr schnell begeistert und ich wollte mich gemeinsam mit Tess auf die Suche nach ihrem richtigen Vater machen. Neben der Suche nach ihrem leiblichen Vater, entwickelt sich schnell die Suche nach sich selbst. Annabel Pitcher verband diese beiden Stränge gut miteinander. Hin und wieder konnte sie mich sehr gut mit ihrer Grundidee begeistern, nur der Funke sprang nie gänzlich über.

Schreibstil: Passagenweise gefiel mir der Schreibstil von Annabel Pitcher ausgesprochen gut, so dass ich recht schnell mit dem Lesen voran kam. Auf der anderen Seite gab es jedoch auch Phasen, die sehr schleppend vorangingen. Durch ihre angenehme Erzählweise verstand ich nach und nach immer besser, was im Köpfchen der Protagonistin vor sich geht, auch wenn der Sympathiefunke nie wirklich übersprang.

Mein Urteil

Die Grundidee gefiel mir schon nach wenigen Minuten, noch bevor ich zum eigentlichen Buch griff. Leider hatte ich gleich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten in die Handlung einzusteigen. Tess machte es mir nicht gerade leicht. Oft hatte ich Probleme ihre Taten und Gedanken nachzuvollziehen und es machte sich eine Naivität breit, die mir das Voranschreiten erschwerte. Die Handlung war stellenweise etwas dünn, so dass ich einfach nicht weiterlesen wollte. Annabel Pitcher hätte viel mehr aus dieser spannenden Grundidee machen können. Für mich war es nur ein mittelmäßiges Leseerlerbnis. Schade. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

secrets of jade, mit den augen der liebe, träume, romane, fabulus verlag

Secrets of Jade

Liza Patrick
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 26.08.2015
ISBN 9783944788333
Genre: Romane

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(365)

714 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 46 Rezensionen

zeitreise, london, liebe, zeitreisen, zeitenzauber

Zeitenzauber - Das verborgene Tor

Eva Völler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.03.2014
ISBN 9783833902734
Genre: Jugendbuch

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447 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

zeitreise, paris, liebe, musketiere, zeitreisen

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.05.2015
ISBN 9783843210805
Genre: Jugendbuch

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