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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

anton, internet, ki, nico, sci-fi, spannung, technologie, virtuell

Darkworld

Tobias Rafael Junge , Nils Andersen
Flexibler Einband
Erschienen bei Dressler, 23.04.2018
ISBN 9783791500751
Genre: Jugendbuch

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Und wer rettet mich?

Stefanie Neeb
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.04.2018
ISBN 9783733503369
Genre: Jugendbuch

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(1.062)

1.964 Bibliotheken, 63 Leser, 6 Gruppen, 192 Rezensionen

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Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

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(24)

33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Solange es hell ist

Alexandra Kui
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2018
ISBN 9783570165157
Genre: Jugendbuch

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(218)

533 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Iskari - Der Sturm naht

Kristen Ciccarelli , Astrid Finke
Fester Einband
Erschienen bei Heyne, 02.10.2017
ISBN 9783453271234
Genre: Jugendbuch

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(64)

142 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

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(67)

116 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

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36 Fragen an dich

Vicki Grant , Astrid Finke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile habe ich von dem Experiment gehört, in dem bestimmte Fragen Liebe "produzieren" bzw. hervorrufen können. Auch wenn ich nicht so ganz daran glauben wollte, war ich dennoch neugierig, als dazu ein Buch auf dem Markt erschien. Nun war mein Interesse doch geweckt. Optisch finde ich es sehr schlicht gehalten, aber dennoch mag ich es irgendwie. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend, so dass ich zu diesem Buch griff.

Einstieg: Vorneweg muss ich gleich sagen, dass es mir von Anfang an gut gefiel, dass die 36 Fragen  von einer Grundhandlung umrahmt wurden. So hatte ich sofort das Gefühl ich lese nicht eine Art Interview, sondern tatsächlich einen Roman. Die Autorin Vicki Grant beginnt hier also augenblicklich mit der Handlung und dem Leser wird Hildy vorgestellt, die rein zufällig auf das Experiment gestoßen ist. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade durch ihre trottelige Art, die für mich keineswegs den Rahmen sprengte. Gleich darauf lernte ich ihren Fragepartner Paul kennen, der nur wegen der 40$ teilnimmt.

Charaktere: Auch wenn die Geschichte überwiegend in einem Dialog geschrieben wurde, konnte ich mich dennoch wunderbar in die Figuren, vor allem in Hildy hineinversetzen. Zwar war dies am Anfang etwas schwierig, aber als ich mich an die Erzählart gewöhnt hatte, war es kein Problem mehr. Gerade von Hildy war ich - wie schon gesagt - sehr schnell angetan. Durch ihre tollpatschige und etwas ungewöhnliche Art entlockte sie mir immer wieder ein kleines Schmunzeln, was manchmal zu einem breiten Grinsen wurde. Aber auch Paul war für mich an manchen Stellen wirklich sehr präsent. Vor allem in der zweiten Hälfte fand ich ihn sehr sympathisch. Auf den ersten Seiten konnte ich noch nicht ganz den Bezug zu Paul erlangen. Die Chemie zwischen diesen beiden gefiel mir aber auf Anhieb - sie ist trotz der Dialogform zu spüren und das ist schon eine Kunst für sich, wie ich finde.

Handlung: Wenn man dieses Buch in den Händen hält und vielleicht schon angelesen hat, so wird man schnell erwarten, dass diese Geschichte nicht vor Spannung und Tempo trotzen wird. Diese Tatsache war mir von Anfang an klar. Aber ich war trotzdem nicht abgeneigt. Und auch wenn dieses Buch durch Ruhe und Harmonie geprägt ist, macht es dennoch Spaß zu lesen. Die Grundidee mit den Fragen gefiel mir auf Anhieb und ich fand es sehr interessant, wie die Autorin diese 36 Fragen als Grundstein für ihre Geschichte legte und darauf aufbaute. So wurden die Fragen nicht nur intimer und persönlicher, sondern schufen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die mir sehr gut gefiel. Zudem erwischte ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich mir Gedanken über dieses Experiment machte: was hätte ich an dieser oder jener Stelle geantwortet? Was wäre für mich der perfekte Tag? Und wann habe ich das letzte Mal vor jemandem gesungen? Und auch wenn die Fragen natürlich ein zentraler Punkt der Geschichte bilden, so baute Vicki Grant eine Handlung, die wirklich sehr gefühlvoll und berührend war.

Schreibstil: Zu Beginn stößt sicherlich der ein oder andere gegen die Erzählart von Vicki Grant. Mir selber gefiel die Dialogform, die die Autorin überwiegend nutzt, sehr gut, auch wenn die Geschichte dadurch an manchen Stellen einen etwas "platten" Charakter bekam. Aber das tat nichts zur Sache, denn ich fand diese Art und Weise neu und erfrischend. Immer wieder ändert sich die Erzählform, was ich sehr positiv fand. Denn so gab die Autorin der Geschichte noch genug Raum zum Entfalten. Die Mischung gefiel mir wirklich sehr gut und empfand ich als sehr gelungen umgesetzt.



Mein Urteil


"36 Fragen an dich" ist kein herkömmlicher Roman, wie man an der Erzählart schnell feststellen wird. Dennoch gefiel mir gerade die Art des Dialogs. Es ist sehr passend zum Experiment, aber dennoch gibt Vicki Grant der Geschichte genug Entfaltungsmöglichkeiten. An manchen Stellen erschwerte mir diese Erzählart den Bezug zu den Figuren, aber im großen und ganzen konnte ich mich sowohl in Hildy, als auch in Paul sehr gut hineinversetzten. Ein Buch, welches aufgrund der gewählten Fragen auch sehr nachdenklich stimmt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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(69)

155 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Teenie Voodoo Queen

Nina MacKay
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704755
Genre: Jugendbuch

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(26)

46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Drei aus dem Ruder

Annette Lies
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453418912
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, kann ich gar nicht mehr genau sagen, aber es war einer der tyischen Momente, in denen das Buch laut "hier" schrie. Am Ende war es vermutlich der Klappentext, der mich nicht nur neugierig machte, sondern in mir direkt ein Urlaubsflair entfachte. Interessant finde ich allerdings das Cover, welches auf den ersten Blick irgendwie einen ganz anderen Eindruck erweckt. Im Nachhinein finde ich dieses aber sehr passend zur Geschichte gewählt. 

Einstieg: Der Prolog, mit dem Annette Lies in die Geschichte startet, machte mich direkt ein wenig stutzig. Ich selber fand ihn auf der einen Seite wirklich sehr schön und als Einstieg wirklich gut gemacht, gerade weil hier die Gefühlslage von Henriette sehr gut dargestellt wird. Allerdings, und das ist direkt ein Kritikpunkt, hat er mir einen wichtigen Punkt aus der Geschichte vorweggenommen. So war meine Euphorie gleich nach dem Einstieg etwas begrenzt. Aber das hat die Autorin definitiv wieder wett gemacht. Spätestens als Henriette, Mieke und Coco das erste Mal richtig in Erscheinung treten.

Charaktere: Annette Lies hat in dieser Geschichte nicht nur eine oder zwei, sondern eine Vielzahl an Figuren geschaffen, bei denen mir immer wieder das Herz aufging. Soviel vorweg. Zu allererst muss ich das Trio Henriette, Mieke und Coco erwähnen. Es ist einfach herrlich. Müsste ich mich entscheiden, wüsste ich nicht, welche der drei Frauen ich lieber mag. Denn alle sind sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und diese Mischung machte es auch so real. Denn im Leben ist es auch nicht immer so, dass man die selben Interessen und schon gar nicht die selben Ansichten vertritt. Henriette, eine gestandene Frau, die sehr darunter zu leiden hat, dass ihre nun erwachsenen Kinder hinaus in die Welt schreiten. Coco, eine Ex-Starköchin, die sich lieber in ihre Esoterik verkriecht. Und Mieke, die voller Euphorie strahlt und zu dem in einen verheirateten Mann verliebt ist. Jeder dieser Figuren hat sein eigenes Päckchen zu tragen, und umso authentischer ist es dann, wie sie sich entwickeln. Ein tolles Trio, das ich beim Lesen unglaublich liebgewonnen habe. Aber auch die Nebencharaktere haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Handlung: Es geht in erster Linie um Freundschaft, das dürfte nach dem Lesen des Klappentextes schnell klar sein. Aber ich verspreche sicherlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass Freundschaft nicht das einzige Bedeutende in diesem Buch ist. So verwebt Annette Lies ganz geschickt Themen wie Toleranz und Akzeptanz, aber auch ein wenig Mut in ihre ohnehin schon schöne Geschichte. Wie ein roter Faden zieht sich neben den genannten Themen auch der Aspekt durch das gesamte Buch, dass man auch mal etwas neues wagen, den Horizont erweitern, über den Tellerrand schauen sollte. Und das gefiel mir wirklich sehr gut. So durchlebte ich nicht nur die immense Entwicklung der einzelnen Figuren, oder die Kraft der Freundschaft, sondern spürte immer wieder, wie wichtig ein kleines bisschen Mut sein kann.

Schreibstil: Die angenehme Erzählart von Annette Lies trug ihren wesentlichen Teil dazu bei, dass ich wirklich zügig voranschritt und schneller als ich dachte am Ende angelangt war. Das Buch verbirgt unglaublich viele Botschaften, bei denen viele auf den ersten Blick nicht gleich erkennbar sind. So vermittelt die Autorin im gesamten Buch, dass auch nach jeder Dunkelheit wieder Licht kommt, und dass man Krisen nicht alleine bewältigen muss. All dies und mehr brachte mich selber immer wieder zum Nachdenken.



Mein Urteil

Trotz anfänglicher Ungereimtheiten, schuf Annette Lies mit "Drei aus dem Ruder" einen berührenden Roman über drei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können und trotzdem eine Gemeinsamkeit haben: sie stecken mitten in einer Lebenskrise. In diesem Buch zeigt die Autorin, dass man eine Krise niemals alleine bewältigen muss und Offenheit für neue Menschen und neue Dinge diesen Weg erleichtern können. Ein wahrhaftiges Mut-Mach-Buch mit liebenswürdigen Figuren. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

abenteuer, familie, fantasie, freundschaft, gutenachtgeschichte, spannung, treue, vorlesegeschichte, zusammenhalt

Die Sockenfresser

Pavel Šrut , Alexander Kratochvil , Andreas Tretner , Galina Miklínová
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 21.03.2018
ISBN 9783737341165
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(52)

143 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Das dunkle Herz

Lukas Hainer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Über dieses Buch bin ich mehr durch Zufall gestolpert und es sprach mich direkt an. Gerade die Gestaltung sowie die Grundidee gefielen mir sehr gut, so dass ich mir unbedingt mein eigenes Bild machen wollte. Auch dass dieses Buch das erste Hardcover aus dem ivi-Verlag ist, machte es gleich zu etwas besonderem. Lukas Hainer selbst ist vorranig im Kinderbuchbereich aktiv, und "Das dunkle Herz" somit sein erstes Abenteuer im Jugendbuch. Ich war sehr gespannt.

Einstieg: Wie schon im Klappentext angekündigt, beginnt auch die Geschichte bei der Trauerfeier um Annas verschwundenen Bruder Ben. Als Einstieg gefiel mir dies sehr gut. So machte sich gleich eine gewisse Melancholie breit, die ich als Grundstimmung sehr passend fand. Allerdings änderte sich das Ruhige schon sehr zügig und der Leser wird genau wie Anna selbst in eine völlig fremde und unheimliche Wüstenwelt geschickt. Diese Wendung gefiel mir sehr gut, denn so hob Lukas Hainer nicht nur das Spannungslevel an, sondern schuf gleich eine Atmosphäre, die mich stark an "Maze Runner" erinnerte, was aber definitiv nicht schlecht war.

Charaktere: Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser die Protagonistin Anna vorgestellt. Von Anfang an fand ich sie recht sympathisch. Es gab dann aber einen Punkt im Buch, wo sie mir immer distanzierter vorkam, so dass ich kaum einen wirklichen Bezug zu ihr aufbauen konnte. Ähnlich ging es mir mit Nick, der mir leider etwas zu normal war. Ein ganz großer Kritikpunkt von meiner Seite ist leider der Umfang der Figuren. Klar, alle sind in irgendeiner Weise bedeutend für die Geschichte, aber da mir innerhalb kürzester Zeit ein Dutzend Namen an den Kopf geknallt wurden, verlor ich bald gänzlich den Überblick, was sehr schade ist, da in einzelnen Figuren durchaus Potenzial schlummert. Gerade Nick und Anna fehlte es dadurch an Tiefe, weil sie unter der Vielzahl der Figuren etwas untergingen.

Handlung: Die Grundidee fand ich sehr erfrischend, gerade weil mich die Grundstimmung wie schon gesagt, an James Dashner erinnerte. Sofort machte sich in mir ein Überlebensinstinkt breit und gemeinsam suchte ich mit den Figuren nach anderen Gestrandeten und nach Nahrung. Alles im allen eine tolle Atmosphäre, die Lukas Hainer hier geschaffen hat. Je mehr ich beim Lesen voranschritt, umso neugieriger wurde ich, was es mit dem dunklen Herzen selber auf sich hat. Lukas Hainer hat hier auch stellenweise sehr gute Ansätze gehabt, die sich aber für meine Verhältnisse etwas verloren haben. Da fehlte mir manchmal ein wenig der rote Faden. Die Auflösung selber fand ich etwas platt, da hätte ich mir ruhig etwas mehr an Tiefe gewünscht.

Schreibstil: Der Schreibstil von Lukas Hainer ist angenehm zu lesen, so dass man zügig vorankommt. Von Anfang an schwebt etwas düsteres über der Geschichte, was mir wirklich sehr gut gefiel, denn so wollte ich immer weiter lesen und in Erfahrung bringen, was dieses dunkle Herz tatsächlich ist. Immer wieder baute der Autor kleine Botschaften ein, die mich immer weiterlesen lassen wollten. Gerade zum Ende machten sich einige Fragen in mir breit, die in einer Fortsetzung sicherlich auf ihre Antwort stoßen werden.



Mein Urteil

Lukas Hainer schuf mit "Das dunkle Herz" einen sehr interessanten Auftakt, der mich von der Grundstimmung stark an eine Dystopie wie "Maze Runner" erinnerte, was keineswegs schlecht ist. Die Vielzahl der Figuren erschwerte es mir leider einen Bezug zu einzelnen aufzubauen. Gerade Nick und Anna blieben für mich so recht blass. Insgesamt bietet der Autor eine gute Grundidee, die mir im Gesamten etwas zu wenig ausgearbeitet wurde. Eine Geschichte, in der der rote Faden manchmal etwas verloren geht. Trotzdem ein solider Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.




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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

gut, junge leser, sterne

Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.03.2018
ISBN 9783570165096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit Ewigkeiten möchte ich ein Buch aus Bettina Belitz' Feder lesen. Mit "Mein Date mit den Sternen" sollte dieses Vorhaben nun zur Tat schreiten. Die optische Aufmachung ist genau nach meinem Geschmack. Ich bin ja ein kleiner Fan davon, wenn die Gestaltung ein wenig verspielt, aber nicht zu viel, ist. Und hier haben sich die Macher definitiv Mühe gegeben. Den Titel selber finde ich auch total schön und er ist sehr passend zur Geschichte. Wenn mich bis dahin noch nicht alles überzeugt hat, so war es dann der Klappentext.

Einstieg: Bettina Belitz beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und der Leser begleitet die junge Protagonistin Joss dabei, wie sie ihrer Lieblingsbeschäftigung - dem Betrachten der Sterne - nachgeht. Schon nach wenigen Momenten schloss ich dieses Mädchen ins Herz ein. Und dazu trug auch der angenehme Schreibstil von Bettina Belitz seinen Teil bei. Es machte sich in mir ein Gefühl breit, als würde ich nach Hause kommen.

Charaktere: Die Figuren, die die Autorin in diesem Auftakt geschaffen hat, sind welche, die ich sofort ins Herz schloss. Auf der einen Seite ist der Leser ein ständiger Begleiter von der 14-Jährigen Joss, die schon lange das Gefühl hat, als sei die Erde nicht ihre tatsächliche Heimat. So verbringt sie viele ihrer Nächte auf ihrer ganz persönlichen Sternenwarte. Joss ist ein Charakter der wirklich sehr greifbar dargestellt wurde, so dass ich Mitgefühl für sie empfand und sie einfach sympathisch fand. Zudem kommt ihre etwas altmodische Erzählart hinzu, die das Mädchen noch einzigartiger machte. So entlockte mir Joss immer wieder ein Schmunzeln. Ihr bester Freund seit Kindheitstagen - Maks - ist ebenso eine Figur, die ich augenblicklich ins Herz schloss. Er ist ein bester Freund, den man sich einfach nur wünschen kann. Die Begeisterung von Maks und Joss zum Himmel, zu den Sternen, ja zum gesamten Kosmos spürt man auf jeder Seite und machen die beiden noch greifbarer.

Handlung: Bereits der Klappentext versprach mir eine süße und besondere Geschichte, die ich letztendlich auch erhielt. Die Autorin hat hier eine Geschichte geschaffen, in der man die Faszination der Menschen zum Weltall auf jeder Seite spüren kann. So erwischte ich mich selber immer wieder dabei, wie ich darüber nachdachte, ob es da draußen wirklich andere Planeten gibt, auf denen Leben möglich ist. Voller Harmonie, Spannung und einem gewissen Tempo erzählt Bettina Belitz die besondere Geschichte von ebenso besonderen und einzigartigen Figuren. Mich hat die Autorin auf jeden Fall abholen können und ich bin mit der Geschichte und ihrer Entwicklung mehr als zufrieden. So wirbelt die Autorin im Laufe der Handlung einige Fragen auf, die mich dem 2. Band gespannt entgegenfiebern lassen.

Schreibstil: Der Schreibstil war der wesentliche Teil, warum ich mich von Anfang an in der Geschichte wohlfühlte. Bettina Belitz schreibt harmonisch und lebhaft, dass es für mich ein absolutes Lesevergnügen war. Es kommt ein gewisser Zauber zu Tage, der diesem Buch noch das gewisse Etwas verleiht. Dieses Buch und vor allem der Schreibstil von der Autorin, löste in mir das Gefühl aus, als würde ich von einer langen Reise wieder nach Hause kommen.


Mein Urteil

Bettina Belitz konnte mich mit ihrem Auftakt "Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln" absolut für sich einnehmen. Die Geschichte löste in mir das Gefühl aus, als würde ich nach Hause kommen. Der Schreibstil von der Autorin ist leicht zu lesen und sprüht nur vor Magie. Auch die Figuren, die nicht nur tiefgründig und greifbar sind, trugen dazu bei, dass dieses Buch ein Leseerlebnis wurde. Für mich ein sehr gelungener Auftakt, der mich der Fortsetzung entgegenfiebern lässt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.



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(64)

123 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von Lauren DeStefano gelesen und war umso neugieriger, als ich dieses Buch für mich entdeckt habe. Das Cover erinnerte mich gleich an eine Dystopie und schon da wollte ich dieses Buch lesen. Als ich dann den Klappentext dazu las, sollte kein Weg mehr daran vorbeiführen. Schon die Grundthematik und die düstere Gestaltung waren sehr vielversprechend, so dass ich mir nun mein eigenes Bild zu diesem Auftakt machen wollte.

Einstieg: Lauren DeStefano beginnt hier sofort mit der eigentlichen Thematik und mir wurde sogleich die Protagonistin Morgan Stockhour vorgestellt. Sehr positiv fand ich, dass mir im gleichen Atemzug auch die Welt von Morgan beschrieben wurde, so dass ich schon nach wenigen Momenten auf dem selben Stand wie auch die junge Protagonistin war. Zudem ist der Schreibstil von der Autorin sehr angenehm zu lesen, so dass ich wunderbar in die Geschichte eintauchen konnte.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. Bisher bin ich damit auch meist gut gefahren, aber auch wenn mir diese Erzählweise ermöglichte in die Gedanken- und Gefühlswelt von Morgan zu blicken, so dauerte es doch ewig, ehe die junge Frau und ich so halbwegs miteinander klarkamen. So genau kann ich auch gar nicht sagen, was der Grund war, warum ich mich nicht so in Morgan hineinversetzen konnte. Vermutlich weil es mir einfach an Tiefe fehlte. Die Figuren - und zwar nicht nur Morgan selber, sondern auch die anderen - blieben für mich in der gesamten Geschichte fern, so dass ich einfach keine Verbindung aufbauen konnte. Sehr schade.

Handlung: Die Grundidee mit einer schwebenden Stadt hat mich sehr schnell überzeugen können. Lauren DeStefano beginnt ihre Geschichte sehr ruhig, dies ändert sich jedoch als ein Mord auf Internment geschieht. Schnell machten sich in mir Fragen breit, die dringend eine Antwort verlangten. Nach und nach taten sich die Türen auf und ich konnte ein wenig vom Hintergrund von Internment erfahren. Immer wieder waren gute Ansätze versteckt, die meiner Meinung nach leider zu wenig ausgeschöpft wurden. Im Gesamten war mir die Entwicklung der Geschichte oft zu schleppend, so dass sich meine Euphorie sehr bremste. Zwar steckte ich meine Hoffnungen in den Showdown, doch auch hier fehlte es mir an Tempo, so dass mich dieses Buch eher ernüchternd zurückließ.

Schreibstil: Lauren DeStefano schreibt locker und dem Genre angemessen spannend. Auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Action und Tempo gewünscht hätte, hat sie mich doch im Großen und Ganzen so weit überzeugen können. Immer wieder waren gute Wendungen im Buch enthalten, die meine Lesefreude sicherlich etwas mehr gesteigert hätten, wenn man diese auch weiter vertieft hätte. 


Mein Urteil

"Fallende Stadt" von Lauren DeStefano ist ein solider Auftakt mit einer sehr interessanten Grundidee und einem angenehmen Schreibstil, der mich zügig voranschreiten ließ. Leider blieben die Figuren für mich allesamt recht blass, so dass ich in der gesamten Geschichte keine bzw. nur im geringen Maße eine Verbindung aufbauen konnte. Dies, wie auch das fehlende Tempo an machen Stellen, bremste meine Euphorie. Es waren teilweise sehr gute Ansätze in diesem Buch zu finden, aber es wurde aus meiner Sicht zu wenig ausgenutzt. Ein ernüchtender Auftakt, der mich zweifeln lässt, ob ich weiterlesen soll oder nicht. Ich vergebe 3 von 5 Welten. 





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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das Zeiträtsel: Roman (Reise durch die Zeit 1)

Madeleine L'Engle
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 01.03.2018
ISBN 9783492990820
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Da ich Bücher, in denen Zeit eine bedeutende Rolle spielt, sehr gerne lese, und ich das Cover mehr als ansprechend fand, wollte ich unbedingt zu diesem Buch greifen. Es klang nach einer wirklich schönen Geschichte. Leider schreckte mich die Anzahl der Seiten etwas ab, denn selten passt eine Geschichte auf nicht einmal 200 Seiten. Auch die vielen eher durchwachsenden Meinungen, die durch das Netz kursierten, bremsten meine Euphorie enorm.

Einstieg: Madeleine L'Engle beginnt hier augenblicklich mit der Handlung, was ich im ersten Moment nicht schlecht fand. Aber so ein kleiner Rundumblick zur Welt hätte mir den Einstieg noch angenehmer gemacht. Und auch wenn mich die Thematik von Anfang an sehr gereizt hat, so war mir der Schreibstil gerade auf den ersten Seiten etwas doll ruppig. Auch wenn dieser im Laufe des Buches aus meiner Sicht etwas besser wurde, so war der Einstieg so für mich doch etwas holprig.

Charaktere: Kommen wir nun zu den Figuren, die bei vielen Lesern das Hauptproblem waren. Ich muss sagen, dass mir sowohl Meg, als auch ihr Bruder Charles-Wallace sowie Calvin ziemlich gut gefielen. Gerade Megs kleiner Bruder Charles war für mich ein sehr spannender Charakter auch wenn ich am Anfang etwas stutzen musste. Denn er wirkt tatsächlich viel älter, als er eigentlich ist. Ich denke, dass da in den beiden Fortsetzungen darauf noch mehr eingegangen wird. Auch die alten Damen, die die Kinder erst auf das Abenteuer schicken, fand ich unglaublichen liebenswürdig. Natürlich begleitet der Leser vorrangig die 13-Jährige Meg, die mir hin und wieder etwas auf die Nerven ging. Aber nicht unbedingt, weil sie scheinbar keinen Respekt oder nur bedingt Respekt gegenüber Autoritätspersonen pflegt, sondern viel mehr, weil sie sich selbst immer etwas klein und schlecht gemacht hat und das fand ich sehr schade. Leider waren sie mir auch - obwohl mir die Figuren im großen und ganzen gefielen - recht blass. Da hätte man noch mehr herausholen können.

Handlung: Wie bereits erwähnt, reizte mich die Thematik von Anfang an. Bevor ich das Buch begann, machten sich dennoch Zweifel in mir breit. Denn das Buch ist erstmals in den 1960ern erschienen und obliegt nun einer Neuauflage. Vor bald 50 Jahren stieß das Buch sicherlich durch die Umsetzung auf seine Fangemeinde, aber im Hinblick auf die heutige Zeit, war es mir leider viel zu hektisch. Denn Madeleine L'Engle hat hier eine wahnsinnig schöne Grundidee, die sicherlich auch gut geworden wäre, wenn sie sich insgesamt viel mehr Zeit für diese gelassen hätte. Alles passiert Schlag auf Schlag, so dass ich nicht nur den Überblick verlor, sondern auch kaum in der Handlung ankam. Gerne wäre ich ein wenig länger auf den jeweiligen Planeten gewesen, aber Madeleine L'Engle gab mir da keine Gelegenheit. So gingen viele Dinge verloren, gerade die Spannung. Und den Showdown am Ende fand ich auch etwas sehr dünn.

Schreibstil: Der Schreibstil bereitete mir wie schon weiter oben gesagt, gerade am Anfang ein wenig Probleme. Als ich mich aber dann an diesem recht ruppigen Schreibstil gewöhnt habe, ging es auch. Leider erzählt die Autorin die Geschichte in nur einem Atemzug, so dass nicht nur die Botschaft in diesem Buch, sondern auch die Spannung mehr als dünn ausfiel. Das fand ich unglaublich schade. Hätte sie sich mehr Zeit gelassen und der Geschichte vielleicht doppelt so viele Seiten gegeben, dann wäre es wirklich eine schöne Reise durch die Planeten gewesen.



Mein Urteil

In "Das Zeiträtsel" steckt unglaublich viel Potenzial, was aus meiner Sicht, leider nur bedingt ausgeschöpft wurde. Wenn Madeleine L'Engle ihrer Geschichte rund um Meg, Charles-Wallace und Calvin mehr Raum gegeben hätte, wäre dies sicherlich ein Leseerlebnis für mich gewesen. So blieben sowohl die Figuren recht blass, auch wenn ich sie sehr interessant fand, als auch die Botschaften, die in diesem Buch versteckt sind. Sehr schade. So vergebe ich 3 von 5 für eine interessante Grundidee und recht spannenden Figuren.



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(7)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Wie man Wunder wachsen lässt

Tae Keller , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 22.02.2018
ISBN 9783737340960
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Allein vom Optischen hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen, denn das Cover spricht mich irgendwie gar nicht an. Trotz allem war ich sehr froh darüber, dass es sich hierbei um eine Empfehlung des Verlages handelte, weshalb ich die Gestaltung außen vor gelassen habe und mich in die Geschichte fallen ließ. Denn genau so erging es mir.

Kaum hatte ich das Buch begonnen, hatte ich auch schon die letzten Seiten gelesen. Zum ersten Mal seit einer sehr langen Zeit ist dies ein Buch, welches ich ohne Unterbrechung gelesen habe. Und der Schreibstil von Tae Keller trug dabei einen großen Teil dazu bei, denn die Autorin schreibt wahnsinnig schön, so dass ich mich sehr rasch in der Geschichte wohlfühlte. Auch wenn die Thematik an sich nichts neues ist, so konnte ich mich trotzdem einfach fallen lassen.

Die Geschichte wird hier aus der personalen Ich-Perspektive von der 11-Jährigen Natalie erzählt. Natalie ist eine total liebe und sympathische Protagonistin, die der Geschichte etwas ganz besonderes verleiht. Ebenso ihre beste Freundin Twig, die ich einfach nur klasse fand, aber auch der "Nerd" Dari, der das Trio wunderbar ergänzt, gaben dem Buch einen gewissen Zauber.

Die Grundidee mit einem Forschungsexperiment, das Natalies Mutter helfen soll, gefiel mir wahnsinnig gut, gerade welche Ideen dem Trio rund um Natalie durch den Kopf geisterten, fand ich einfach nur toll. So begleitet der Leser die ungleichen Freunde auf einen Weg, den ich völlig fasziniert verfolgte. Ein Weg bei dem Freundschaften, Chancen und Unterstützung immer wieder im Fokus rutschten. Aber auch ein Weg über Niederlagen und Enttäuschungen.

Einen großen Pluspunkt bekommt die Geschichte aus meiner Sicht, weil Tae Keller in jedem Kapitel die kleinen Wunder des Lebens so wunderbar in die Handlung einfließen ließ. So steht Freundschaft, Familie, ein kleines bisschen Erfolg, Hoffnung und Zusammenhalt durchweg im Vordergrund. 


Mein Urteil


"Wie man Wunder wachsen lässt" von Tae Keller, erzählt auf total berührende Art und Weise, das in jedem Tag und auch in jeder Tat ein kleines Wunder versteckt sein kann. Dabei verbergen sich in diesem Büchlein tiefe Freundschaften, die ans Herz gehen, verrückte Ideen, die das Herz erwärmen und Hoffnung und Zusammenhalt, die zeigen, dass man gemeinsam großes schaffen kann. Mich hat die Autorin absolut abholen können. Daher empfehle ich jedem, der hin und wieder eine kurzweilige Geschichte braucht, die aber trotzdem voller Tiefgang ist, dieses Buch zu lesen. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

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528 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Seit dem ich dieses Buch das erste Mal gesehen habe, wollte ich es unbedingt lesen. Es klang nach einer Geschichte, die mir nicht nur gefallen würde, sondern die auch dazu einladen könnte, mit zurätseln. Das Cover ist dem Original recht ähnlich, aber ich finde das deutsche irgendwie schöner. Generell das Element mit den einzelnen Fotostücken, die ein Gesicht bilden gefällt mir sehr gut. Ebenso klang der Titel für mich sehr vielversprechend, wie auch der Klappentext, so dass ich das Buch unmittelbar beginnen wollte. 


Einstieg: Schon der Einstieg in die Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Autorin beginnt augenblicklich mit der Handlung und der Leser wird in ein scheinbar normales Collegeleben hineingeworfen. Die unbeschwerte Stimmung ändert sich jedoch nach wenigen Seiten, als Simon, der Admin der Gossip App an der Schule beim Nachsitzen zusammenbricht und kurz darauf stirbt. Auch wenn es nicht überraschend war, weil dies ja quasi der Grundstein der Geschichte ist, hat die Autorin dies sehr eindrucksvoll geschrieben, so dass sie hiermit gleich das Spannungslevel anhob.


Charaktere: Einen ganz großen Pluspunkt bekommt dieses Buch für mich, dass die Autoren jeden der Tatverdächtigen zu Wort kommen lässt. Auch wenn ich es eigentlich nicht mag ein Buch aus mehr als zwei Perspektiven zu lesen, war dies hier jedoch sehr gut gelöst. So blieben die Figuren trotz personalen Ich-Erzähler zunächst sehr undurchscheinend, was mir sehr gut gefiel. Denn so kam für mich gerade am Anfang jeder in Frage der Täter gewesen zu sein. Nach und nach werden die Figuren immer greifbarer und die Gedankenwelt der einzelnen, sei es von Bronwyn, Nate, Addy oder Cooper, wurde immer ausgereifter. Interessant fand ich es, dass ich mit jeder Tat, die Karen M. McManus über den einzelnen durchdriften ließ, plötzlich einen ganz anderen Verdächtigten im Kopf hatte. So drehte ich mich genau wie die Protagonisten, die ja selbst herausfinden wollen was passiert ist und wer es war, lange Zeit im Kreis. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich den beschuldigte, aber schon nach wenigen Seiten mir Gedanken machte, ob nicht doch einer der anderen Jugendlichen der Täter war. Sehr interessant gelöst.


Handlung: Der Tod von Simon ist der Grundbaustein für die gesamte Geschichte und Karen M. McManus hat darum einen sehr spannenden und interessanten Plot geschaffen, der mich nicht nur einmal etwas in Frage stellen ließ. So fieberte ich mit, und wollte unbedingt in Erfahrung bringen, wer von den vier Jugendlichen Simon auf dem Gewissen hat. War es die Homecomingqueen Addy oder das kluge Köpfchen Bronwyn, oder der Drogendealer Nate oder vielleicht doch der Footballstar Cooper? Ganz ehrlich, ich wusste es nie. Immer wieder deckte die Autorin etwas neues über die vier auf, die meine Vermutungen komplett drehten. Während des Lesens spekulierte ich selber, um im nächsten Moment diesen Verdacht über Bord zu werfen. Und das war ein ganz wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Dadurch schuf die Autorin eine Unvorhersehbarkeit, die mir sehr gut gefiel. Der Twist, wer denn wirklich den Mord an Simon begangen hat, wird sogar noch interessanter, als etwas Licht ins Dunkle gebracht wurde. Das Ende war für mich eine Möglichkeit, die ich beim Lesen nie völlig außer Acht ließ, trotzdem gut gelöst. Allerdings hat mir gerade am Ende noch das gewisse Etwas gefehlt. So genau kann ich gar nicht sagen, was es war, was fehlte.


Schreibstil: Der Schreibstil von Karen M. McManus ist sehr passend zum Collegeleben. Locker und leicht erzählt die Autorin die Geschichte und regt auf der anderen Seite total dazu an mitzurätseln, Spekulationen aufzustellem um sie im nächsten Moment wieder zu verwerfen. Diese Mischung gefiel mir wirklich sehr gut. Denn es macht dieses Buch einfach aus. Der Leser wird so noch mehr in die Geschichte integriert und das fand ich als Gestaltungselement wahnsinnig spannend. Auch die Gefühlswelten der einzelnen Figuren empfand ich als sehr authentisch.



Mein Urteil


"One of us is lying" ist ein Buch, was den Leser dazu anregt mitzurätseln. Es ist ein Buch, was den Leser lange Zeit im Dunkeln tappen lässt, dennoch aber nicht weniger spannend ist. Mir gefiel die Geschichte wirklich sehr gut und ich fand es aufregend, wie die Autorin die einzelnen Figuren gezeichnet hat, denn man möchte unbedingt in Erfahrung bringen, was sie zu verbergen haben. So verfolgte ich ganz gespannt die Handlung bis es zur Auflösung kam. Für mich war das Ende eine Option, die ich beim Lesen nicht nur einmal in Erwägung gezogen habe und auch wenn ich es gut fand, fehlte mir trotzdem irgendwie noch das gewisse Etwas. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.



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945 Bibliotheken, 65 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

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224 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Durch einige Lesungen, auf denen ich schon war, wollte ich mir unbedingt mein eigenes Bild zu den Büchern von Adriana Popescu machen. Gerade das, was ich vom Hörensagen kannte, klang alles sehr gut, so dass ich mehr als froh war, als ich ihr neustes Werk "Mein Sommer auf dem Mond" in den Händen halten konnte. Ihre Lesung auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse hatte mich dann so weit gepackt, dass ich dieses Werk unbedingt beginnen wollte.


Einstieg: Sogleich beginnt Adriana Popescu die eigentliche Geschichte und ich lernte zwei der "Astronauten" kennen. Fritzi ist ein Charakter, der definitiv nicht auf den Mund gefallen ist und mich mit ihrem Sarkasmus schnell abholen konnte. Aber auch mit Bastian machte ich Bekanntschaft und schloss ihn mindestens genauso schnell ins Herz. Ebenso konnte mich Adriana Popescu selber unglaublich schnell für sich gewinnen. Denn der wunderbare und mit Humor gezeichnete Schreibstil, ließ mich augenblicklich in die Geschichte eintauchen und ich fühlte mich einfach nur wohl.


Charaktere: Die Figuren sind welche, die mir sicherlich noch eine Weile in Erinnerung bleiben werden. Jeder dieser Figuren hat sein ganz einges Päckchen zu tragen und seinen ganz eigenen Grund, warum er oder sie den Sommer in einer psychischen Klinik für Jugendliche verbringen muss. Oft hat man beim Lesen ja s/einen Lieblingscharakter, aber in "Mein Sommer auf dem Mond" mag ich mich gar nicht entscheiden, weil ich sowohl Fritzi, als auch Bastian, wie auch Tim oder Sarah gleichermaßen ins Herz geschlossen habe. Fritzi hat mich durch ihren Sarkasmus absolut überzeugen können, auch wenn dieser eigentlich nur als Fassade dient. Ebenso bei Bastian, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, was sein Grund für den Aufenthalt ist. Aber auch Sarah, die mehr oder weniger das Küken unter den Astronauten und Tim, der auf den ersten Blick nur der gutaussehende Mistkerl ist, sind Charaktere, die einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen haben. Ganz besonders möchte ich hier die Harmonie erwähnen, die Adriana Popescu so überzeugend rübergebracht hat. Mir ist nicht nur einmal das Herz voller Freude aufgegangen, wie die vier Jugendliche eine Einheit bilden und füreinander da sind. Dafür ziehe ich meinen imaginären Hut.


Handlung: Auch wenn das Buch in erster Linie an ein typisches ruhiges Jugendbuch erinnert, so versteckt sich hier weit mehr. Klar sind auch hier Elemente zu finden, die auch in anderen Jugendbüchern vertreten sind, aber das gibt diesem ganzen Werk noch das gewisse Besondere. Mir gefiel die Mischung aus Dramatik, Action, humorvollen, traurigen und ernsten Szenen wahnsinnig gut. So war mir nicht nur einmal die Überraschung, die Wut oder das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Wahnsinnig berührend fand ich die Entwicklung der Freundschaft zwischen Bastian, Fritzi, Tim und Sarah. Wie schon gesagt, sie bilden trotz ihrer eigenen Lasten eine wunderbare Einheit. Ein Wohlfühlbuch von vorne bis hinten, was aber den Ernst der Lage keineswegs beschönigt, sondern ehrlich damit umgeht. 


Schreibstil: Genau wie ich Adriana Popescu bisher auf ihren Lesungen erlebt habe, so schreibt sie auch. So ist die Geschichte mit wirklich viel Humor geprägt, was aber den Ernst der Krankheiten, den Ernst der Päckchen, die Fritzi, Bastian, Tim und Sarah mit sich herumtragen, nie vergisst. Die vielen Anspielungen in diesem Buch, lockern die Stimmung immer wieder auf, aber im gleichen Moment spürt man auch wie wichtig es ist, die Augen nicht vor solchen Dämonen, mit denen die vier Astronauten kämpfen müssen, zu verschließen. Und das hat für mich Adriana Popescu sehr gut auf einen gemeinsamen Nenner gebracht. 


Mein Urteil


"Mein Sommer auf dem Mond" konnte mich völlig für sich gewinnen. Ein Buch, was zwar auf der einen Seite mit wirklich viel Humor erzählt wird, aber auf der anderen Seite den Ernst der Krankheiten nicht außer Acht lässt. So schuf Adriana Popescu mit diesem Buch ein absolutes Wohlfühlbuch mit wunderbaren Figuren und einem Sommer, den man so schnell nicht vergisst. Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Ich vergebe 5 von 5 Welten, für diese wunderbare und berührende Geschichte.




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108 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Mädchen in Scherben

Kathleen Glasgow
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 21.03.2018
ISBN 9783733504151
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Als ich das erste Mal von "Mädchen in Scherben" hörte, wollte ich gleich wissen, was sich in diesem Buch verbirgt. Optisch gefällt es mir echt gut. Gerade durch die Schlichtheit, die hier für die Gestaltung gewählt wurde, ahnt man als Leser überhaupt nicht, was sich hier verbergen könnte. Ebenso verrät der Klappentext gefühlt nichts über die Geschichte, machte mich aber dennoch neugierig, so dass ich dieses Buch unmittelbar nach dem Eintreffen begann.


Einstieg: Das Buch beginnt damit, dass ein Mädchen nur in einem Bettlaken bekleidet und blutend vor einer Einrichtung für Jugendliche steht. Allein diese ersten Zeilen lösten in mir ein unglaublich beklemmendes Gefühl aus, dass ich diesen Eindruck erst einmal sacken lassen musste. Das habe ich wirklich sehr selten, dass mich ein Buch direkt mit den ersten Sätzen so bedrückt. Aber Kathleen Glasgow hat es geschafft. Allerdings bereitete mir der Schreibstil gerade zum Anfang arge Probleme, da er sehr abgehackt daher kam. Das behob sich allerdings im Laufe der Zeit.


Charaktere: Es wird durchweg aus der personalen Ich-Perspektive von der jungen Charlie erzählt. Dass dieses Mädchen einige Lasten mit sich herumtragen muss, spürt man sofort. Allerdings weiß man lange Zeit nicht, was mit Charlie tatsächlich passiert ist. Gerade weil die junge Frau zunächst kein Wort spricht und in der Psychiatrie für Jugendliche nur die "stumme Sue" genannt wird. Das erschwerte mir zunächst den Zugang zur Protagonistin. Auch die Gedankenfetzen, die der Leser aus Charlies Leben erfuhr, erschwerten den Zugang noch zusätzlich. Je weiter ich dennoch vorankam, umso deutlicher wurde das Bild, was ich von der jungen Frau erhielt und erfuhr, was ihr geschehen ist. Und das hat mich nicht nur einmal sehr bedrückt. Trotzallem macht Charlie in diesem Buch eine gewaltige Entwicklung durch, die ich wirklich sehr bewegend fand. Manches war für mich nicht ganz nachvollziehbar, gerade in Hinblick ihres Heilungsprozesses, aber dennoch gefiel mir die Entwicklung von ihr wirklich sehr gut. Auch die zahlreichen Nebenfiguren, die Charlie auf ihrem Weg begleiten, gefielen mir weitesgehend sehr gut.


Handlung: Auf die Handlung möchte ich gar nicht so viel eingehen, weil ich sonst zu viel vom Inhalt verraten könnte. Denn ich finde, man sollte an dieses Buch völlig unvoreingenommen ran gehen und sich berühren lassen. Daher sei nur so viel zu sagen, dass der Leser Charlie auf einen Weg begleitet, der viele Höhen und Tiefen mit sich bringt. Während es in dem einen Moment darum geht nach vorne zu schauen und sich ein Leben aufzubauen, geht es im selben Atemzug um die Vergangenheit von Charlie, die sie natürlich sehr geprägt hat und immer wieder einholt. Diese Mischung löste fast durchweg ein sehr bedrückendes Gefühl in mir aus. Denn so war zwar Hoffnung zu spüren, aber auch immer wieder die Sorge, dass das Mädchen vielleicht doch rückfällig wird.


Schreibstil: Den Schreibstil von Kathleen Glasgow würde ich als gewöhnungsbedürftig beschreiben. Gerade am Anfang hatte ich große Schwierigkeiten, weil es für mich sehr distanziert und irgendwie auch grob auf mich wirkte. Aber je mehr ich las und je mehr ich über Charlie erfuhr, desto passender fand ich diesen Schreibstil. Denn die junge Frau ist durch ihre Vergangenheit gezeichnet und zerbrochen und genauso wirkte der Schreibstil für mich auch. Auch die Gedanken- und Gefühlswelt, in die der Leser immer wieder einen kurzen Blick erhaschen konnte, fand ich erschreckend authentisch. Man merkt beim Lesen die intensive Auseinandersetzung bzw. Recherche zum Thema.


Mein Urteil

"Mädchen in Scherben" ist ein sehr bedrückendes Buch, denn die Thematik hallt auch nach dem Beenden des Buches noch ein wenig nach. Es stimmt nachdenklich und man entwickelt nicht nur Mitgefühl, sondern irgendwie auch Unverständnis. Ich weiß nicht, wie oft ich beim Lesen entsetzt den Kopf schütteln musste. Über so viele Dinge. Gerade durch die Thematik, rate ich Zartbesaiteten Lesern eher von diesem Buch ab, denn das ist wirklich harter Tobak wie ich finde. Kathleen Glasgow hat hier ein Buch geschaffen, was man nicht so einfach wegstecken kann. Ich vergebe 4 von 5 Welten.



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56 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Liebe und der erste Blick

Josh Sundquist , Claudia Max
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 25.01.2018
ISBN 9783733503581
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: In der Menge wäre mir das Buch vermutlich nicht aufgefallen. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses für mich entdeckt habe. Obwohl ich das Cover recht einfach gehalten finde, greift es dennoch die Thematik des Buches auf und ist so umso passender und schöner gestaltet. Viel mehr überzeugte mich aber der Klappentext, der mir eine sehr berührende Geschichte versprach. So freute ich mich wirklich sehr auf diese.


Einstieg:  Der Leser wird förmlich in das Geschehen hineingeworfen und befindet sich an der Seite von unseren Protagonisten Will. Dieser erlebt seinen ersten Tag an einer "normalen" Schule. Für Will ist das etwas ganz besonderes, denn er ist seit seiner Geburt blind, möchte aber trotzdem so normal wie es geht sein. Der Einsteig gefiel mir wahnsinnig gut. Gerade im Hinblick auf Will. Ich fand ihn von Anfang an sympathisch. Ebenso trug auch Josh Sundquist selbst seinen Teil dazu bei, warum ich mich auf Anhieb wohlfühlte. Denn Erzähltechnisch konnte mich der Autor sehr schnell für sich gewinnen.

Charaktere: Für seine Geschichte wählte der Autor die personale Ich-Perspektive aus Wills Sicht. Hier hätte auch gar keine andere Sichtweise gepasst, da sonst die Situation von Will nicht so eindrucksvoll rüber gekommen wäre. Will war für mich von Beginn an ein sehr starker Protagonist. Durch seine Gedanken- und Gefühlswelt konnte ich mich wunderbar mit ihm verbinden und das Leben eines Blinden quasi aus seiner "Sicht" erleben. Und das hat der Autor für mich sehr eindrucksvoll dargestellt. Will ist jemand, der sich durch seine Erblindung nicht unterkriegen will und trotzdem ein normales Leben führen möchte mit Spieleabenden, Fahrrad fahren und natürlich dem Besuch einer normalen Schule. Diese Zielstrebigkeit und Willensstärke gefiel mir an diesem Protagonisten wahnsinnig gut. Aber nicht nur Will selber ist so greifbar dargestellt, sondern auch Cecily oder Whitford, Nick oder Ion. Ebenso die Eltern von Will fand ich sehr gut ausgearbeitet.

Handlung: Der Plot, den Josh Sundquist hier geschaffen hat, ist sehr spannend zu verfolgen, auch wenn die Handlung an sich recht ruhig von statten geht. So geht es natürlich in erster Linie darum, wie Will seinen Alltag als blinder Schüler meistert. Hier merkte ich beim Lesen ganz stark, wie viel Recherche in diesem Buch stecken muss, um Wills Leben so authentisch und so glaubhaft darzustellen. Dafür ziehe ich meinen imaginären Hut. Auch die Freundschaft zwischen Ion, Whitford, Nick und natürlich Cecily zu Will gefiel mir sehr gut. Dass sich plötzlich mehr zwischen Will und Cecily entwickelt, ist beinahe abzuwarten. Trotzdem fand ich den Werdegang bis dahin total schön zu verfolgen. Ebenso die Augenoperation, die Will das Sehen ermöglicht, wird immer präsenter und ich verfolgte ganz gespannt, welche Auswirkungen diese für Will und seine Freunde hat.

Schreibstil: Harmonisch ist das erste Wort, was mir zum Schreibstil von Josh Sundquist einfällt. Denn der Autor schuf in diesem Buch eine Unbeschwertheit und Harmonie, die mich durch die Seiten fliegen ließ. Ganz besonders lobenswert ist jedoch, wie der Autor die Erblindung von Will darstellt. Josh Sundquist hat es geschafft, die Welt der Blinden so überzeugend zu zeigen, dass eben nicht optische Details, sondern das Wahrnehmen der anderen Sinneseindrücke im Vordergrund stehen. So legte er eher Wert darauf zu beschreiben, wie sich etwas anfühlt ect. Und das macht das Buch noch authentischer.


Mein Urteil

Josh Sundquist greift in seinem Buch "Liebe und der erste Blick" eine Thematik auf, die vermutlich sehr schwer zu greifen bzw. darzustellen ist. Denn wie will man als Sehender eine Welt beschreiben, wie sie ein Blinder wahrnimmt? Für mich hat dies der Autor sehr überzeugend dargestellt. Es ist eine sehr ruhige Geschichte mit einem total sympathischen Charakter und einer Unbeschwertheit, die einen zügig voranschreiten lässt. Ein Buch, das dazu einlädt kurzweilig dem Alltag zu entfliehen. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.






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447 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 160 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Neal Shusterman hat mich mit seinem Auftakt "Scythe - Die Hüter des Todes" sehr überzeugen können, so war es für mich glasklar, dass ich auch zum zweiten Band greifen werde. Der Stil von diesem Cover gefällt mir an sich sehr gut, wobei mich die Person auf diesem etwas sehr an einer Modelpose erinnert. Das silberne Design, was zunächst angedacht war, gefiel mir auch, wobei ich das im Endeffekt etwas besser finde.


Einstieg: Wie ich es schon aus dem ersten Teil kannte, wirft mich auch hier Neal Shusterman förmlich in die Geschichte hinein. Und auch wenn ich den ersten Teil vor ziemlich einem Jahr gelesen hatte, konnte ich mich sehr schnell in der Geschichte zurecht finden. So baut der Autor ganz geschickt Rückblenden in seine Geschichte ein, ohne, dass es zu viel oder zu wenig wird. Es beginnt gleich die Story von der Fortsetzung und mein Gedächtnis wurde im selben Atemzug noch einmal aufgefrischt. Sehr gut gelöst!


Charaktere: Unsere Protagonistin Citra wurde also im Scythetum aufgenommen und muss sich nun als Scythe Anastasia beweisen. Was im ersten Moment gar nicht so einfach ist, da Citra ihre ganz eigene -humane - Methode zum Nachlesen hat. So stößt sie durch ihre Art immer wieder auf andere Scythe, die diese Methode gar nicht gut heißen. Auch begleitet der Leser Rowan wieder, der nach der Aufnahme von Citra untertauchen musste und nun als selbst ernannten Scythe sein Unwesen treibt. Er liest somit Scythe nach, die nach Rowans Sicht nicht das Recht dazu haben ein Hüter des Todes zu sein. Diese beiden Aspekte, machten Citra und Rowan unglaublich interessant und ich verfolgte ganz aufmerksam ihren Werdegang. Auch alte Bekannte behält Neal Shusterman bei, was mir sehr gut gefiel, denn so konnte ich die Facette dieser Welt noch mehr wahrnehmen. Aber nicht nur bekannte Figuren sind hier von Bedeutung, denn so lernt der Leser auch Greyson kennen, der eine ganz entscheidende Rolle in diesem Band spielt. Und ganz vorne ist in dieser Fortsetzung der Thunderhead. Eine künstliche Intelligenz, die die Welt der Scythe geschaffen hat. Für mich ein wahnsinnig interessanter "Charakter". Denn so erfuhr ich durch diesen viel mehr, was mir noch im ersten Band verborgen war.


Handlung: Auch wenn viele neue und alte Gesichter in diesem Band ihren Platz finden, so sind es nicht wirklich die Figuren die diese Geschichte so besonders machen. Das fand ich schon im ersten Teil extrem interessant, denn der Fokus des Autors liegt in erster Sicht auf der Handlung. Natürlich tragen auch die Figuren ihren Teil dazu bei. Aber es ist die Grundidee, die so einwandfrei ist. Für mich war gerade die erste Hälfte des Buches etwas schwer zu greifen, was aber in erster Linie an mir lag, da ich das Buch begann, als ich ganz schön viel um die Ohren hatte. Wäre dies nicht gewesen, hätte mich Neal Shusterman sicherlich vom ersten Moment an gepackt. Dafür gefiel mir die zweite Hälfte umso mehr. Überraschungen, neue Elemente, die die Geschichte in eine komplett neue Richtung brachten, Wendungen, die ich so nicht kommen sah und ganz viel Kritik an unsere heutige Gesellschaft. Absolut geschickt in die Geschichte verwebt. Einen absoluten Pluspunkt hat dieses Buch aus meiner Sicht verdient, weil wir hier noch tiefer in das Scythetum blicken konnten und mir Neal Shusterman durch den Thunderhead eine Möglichkeit bot, diese Welt der Unsterblichkeit viel besser zu verstehen. Sehr schön. Und dann gipfelt der Autor diesen 2. Band in einem Showdown, der mir echt den Atem raubte. Und dann dieser Cliffhanger. Ich konnte es nicht fassen und mein erster Gedanke, nach dem ich die letzte Seite gelesen habe war: Das ist jetzt nicht sein Ernst.


Schreibstil: Neal Shusterman schaffte es auch in diesem Teil mich zu fesseln und zu begeistern. Gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, dass ich völlig überrumpelt war. Und das meine ich nicht negativ. Der Autor hat ein Spannungslevel geschaffen, was konsequent im oberen Bereich war, so dass es nie langweilig wurde. Neben temporeichen Szenen, gab es auch wieder ruhige und nachdenklich stimmende Passagen - dieser Wechsel gefiel mir wahnsinnig gut.


Mein Urteil


Auch wenn ich gerade mit der ersten Hälfte des Buches etwas brauchte, hat mich dieser zweite Teil im Nachhinein wirklich überzeugen können. Eine Grundidee, die gut durchdacht und noch besser umgesetzt wurde, Figuren die zur Abwechslung mal eher im Hintergrund stehen, was ich als Element echt interessant finde, und eine Handlung, die düster ist, aber unglaublich Spaß macht. Neal Shusterman schuf mit "Scythe - Der Zorn der Gerechten" einen 2. Band, der dem ersten in nichts nachsteht. Spannend bis zum Schluss und ein Cliffhanger, der die Geschichte um 180 Grad gedreht hat. Ich brauche dringend den 3. Teil. Ich vergebe 5 von 5 Welten.




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16 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Eden Park – Der neunte Würfel

Tobias Elsäßer
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.02.2018
ISBN 9783737354622
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Da ich Kinderbücher bei Gelegenheit total gerne lese, und das Buch von Tobias Elsäßer echt interessant klang, wollte ich mir hierzu mein eigenes Urteil fällen. Die optische Gestaltung gefällt mir sehr gut und ich denke gerade für jüngere Leser ist es sogar noch ansprechender. Der Klappentext machte mich ebenso neugierig, wobei ich hier kritisieren muss, dass dieser leider sehr viel vorwegnimmt.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem kurzen Zeitungsartikel, den ich als Einstieg sehr gelungen fand. So stellte ich mich mental auf die Geschichte ein. Anschließend beginnt der Autor seine Geschichte in Form eines Prologes. In diesem begleitet der Leser Vincent dabei, wie seine Familie von einem Erdbeben erschüttert wird. Zudem lernt der Leser Äsch kennen, der scheinbar von einem anderen Planeten kommt und eine wichtige Aufgabe erfüllen muss. Insgesamt hat mir der Einstieg sehr gut gefallen. Es ist kindgerecht erzählt und man findet sich gut in der Geschichte wieder. 

Charaktere: Tobias Elsäßer wählte für seine Geschichte die dritte Person. Dies gefiel mir ganz gut, denn so bekam ich einen guten Überblick und konnte mal hier mal da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erleben. Hauptsächlich schauen wir jedoch Vincent über die Schulter, der eigentlich ganz normal ist. Außer seiner unglaublichen Größe und der Tatsache, dass er eine Bildschirmallergie hat. Was in der Welt, in der er lebt, schnell zum Problem wird. Gerade wenn es heißt, man lebt in Eden Park. Neben Vincent, den ich wirklich sehr sympathisch fand, schuf Tobias Elsäßer interessante Nebencharakter, die im Laufe der Geschichte eine immer größere Rolle einnahmen. Ganz besonders von Äsch, dem Boten, war ich sehr angetan. Da können wir uns sicherlich auf eine interessante Entwicklung freuen.

Handlung: Schon der Einstieg gefiel mir recht gut. So hob der Autor das Spannungslevel direkt mal an und ehe man es sich versieht, rückt Eden Park, die modernste Stadt seinerzeit in den Vordergrund. So gut mir gerade die ersten Seiten gefielen, so schleppend fand ich dann gerade das 2. Drittel. Es zog sich für mich etwas sehr und das Ende war dann wieder etwas zu viel des Guten. Hier hätte ich mir ein gutes Mittelmaß gewünscht. Leider muss ich auch bemängeln, dass der Klappentext mir viel zu viel vorweggenommen hat, so dass meine Lesefreude etwas sehr gebremst wurde. Einiges kam für mich nicht mehr überraschend. Ich wartete förmlich darauf, bis das eintrifft. Wäre ich ohne das Vorwissen herangegangen, hätte mich der Autor mit seiner Handlung sicherlich etwas mehr packen können.

Schreibstil: Die Art und Weise wie Tobias Elsäßer erzählt, ist sehr passend zur Zielgruppe gewählt. So hält sich der Autor nicht lange auf mit Details, sondern kommt gleich zur Sache. Und das gefiel mir sehr gut. Ebenso positiv waren die kleinen Fußnoten, die er in seine Geschichte einfließen ließ. Dadurch konnte ich mir noch besser ein Bild von dieser modernen Welt machen. Gerade im Hinblick auf Äsch. Das fand ich sehr gut gelöst. Mich hat der Autor fast durchweg abholen können.



Mein Urteil

"Eden Park - Der neunte Würfel" ist ein spannender Auftakt, bei dem gerade die jüngeren Leser sicherlich ihre Freude finden werden. Es klang sehr vielversprechend, leider nahm mir da der Klappentext ein wenig zu viel weg, so dass sich die Überraschungen sehr in Grenzen hielten. Das fand ich sehr schade. Allerdings wüsste ich nicht, wie man das Buch kürzer zusammenfassen kann, ohne neugierig zu machen. Ich freue mich auf jeden Fall wie es weitergeht und vergebe knappe 4 von 5 Welten.


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62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Auf den ersten Blick verzaubert

Sonja Kaiblinger
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500713
Genre: Jugendbuch

Rezension:


 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Immer wieder gebe ich mir neuen Autoren/*innen eine Chance, weshalb ich Sonja Kaiblingers neustes Buch unbedingt lesen wollte. Die optische Gestaltung hat mich gleich ein wenig an die Jugendbücher von Kerstin Gier erinnert, was für mich noch mehr Grund genug war, zu diesem Buch zu greifen. Spätestens beim Klappentext wusste ich: Dieses Buch und ich, wir passen wie der Topf zum Deckel zusammen. Die Aufmachung gefällt mir zudem sehr gut; sie wirkt verspielt, was wiederum sehr gut zur eigentlichen Geschichte passt.


Einstieg:  Der Titel beschreibt ziemlich genau wie die Art des Erzählens von Sonja Kaiblinger auf mich wirkte: Ich war auf den ersten Blick verzaubert. Denn schon nach wenigen Sätzen hatte mich die Autorin völlig abgeholt und ich musste nach kurzer Zeit das erste Mal laut lachen. Und das war definitiv nicht das letzte Mal. Teilweise musste ich mich echt beherrschen, gerade weil ich dieses geniale Buch in der Straßenbahn begann. Die angenehme, humorvolle und lockere Art und Weise gefiel mir wahnsinnig gut, so dass ich mich schnell in der Geschichte wohlfühlte. Gepaart mit der absolut genialen Protagonistin Ophelia ist der Autorin ein wunderbarer Einstieg gelungen.


Charaktere:  Die Figuren sind erste Sahne! Ich habe mich teilweise echt kringelig gelacht, wenn Ophelia wieder einmal von einer Peinlichtkeit in die nächste Katastrophe stürzte. Aber von vorne. Die 15-Jährige Ophelia muss sich in dieser Geschichte nicht nur mit den typischen Wahnsinn eines Teenagers herumschlagen, sondern sie muss irgendwie spontane und vor allem nur teilweise Verwandlungen in ihren Alltag integrieren. So fängt das Buch schon damit an, dass der Protagonistin mitten in der Schule ein Vollbart wächst und dann auch noch der ihres Sportlehrers. Aber das ist natürlich nicht die einzige Peinlichkeit mit der Ophelia umgehen muss. Ihre trottelige und tollpatschige Art hat mich konsequent zum Schmunzeln oder zum laut Auflachen gebracht. Einfach eine absolut geniale Protagonistin. Ihre drei Tanten, die auch das Gen der Verwandlung in sich tragen, fand ich auch einfach nur großartig. Ich musste eigentlich nur grinsen, sobald die Drillinge auf der Bildfläche erschienen. Ebenso von Lola, Ophelias Zwillingsschwester, war ich absolut begeistert. Aber auch die Nebenfiguren wie Adam oder andere waren sehr gut ausgearbeitet.


Handlung: In erster Linie befasst sich die Autorin mit Verwandlungen und wie man damit umgehen kann, gerade wenn es wie in Ophelias Fall nur zu einer teilweisen Verwandlung kommt. So verstecken sich in diesem Buch einige Katastrophen, die Ophelia irgendwie meistern muss, damit es nicht noch peinlicher wird, als ohne hin schon. Sonja Kaiblinger macht hier einige Anspielungen, die manche Passagen noch lustiger machten. So kommt wohl jeder, gerade die jüngeren Leser immer wieder auf seine Kosten. Insgesamt habe ich den Werdegang von Ophelia wahnsinnig gerne gelesen. Natürlich kann man hier keine absolut tiefsinnige Geschichte erwarten, die dem Leser viele Messages zum Nachdenken vermittelt. Denn das ist die Geschichte nicht. Sie ist locker und mit unglaublich viel Humor gepaart, dass es einfach nur Spaß macht diese zu lesen. An klitze kleinen Stellen war es zu überladen mit Peinlichkeit, so dass es vorkam, dass es etwas lächerlich wurde. Aber darüber sehe ich mal hinweg.


Schreibstil: Ich liebe ja den Schreibstil von Sonja Kaiblinger. Er erinnert mich an vielen Stellen an Kerstin Gier, und trotzdem hat sie ihre eigene Art zu erzählen. Immer wieder überraschte sie mich mit Szenen, wo ich mir nur dachte: Oh je, wie soll Ophelia nur da wieder raus kommen? Aber meine Sorgen waren diesbezüglich völlig unbegründet, denn Sonja Kaiblinger schaffte es geschickt ihre Protagonistin zunächst ins Chaos zu stürzen, sie aber auch auch wieder raus zu retten. Durch ihre absolut tolle und humorvolle Erzählweise musste ich mich manchmal sehr beherrschen, um nicht in der Öffentlichkeit laut loszulachen. Einfach nur klasse!


Mein Urteil 


"Auf den ersten Blick verzaubert" wird definitv nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. Mir hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich konnte wunderbar abschalten und diesen köstlich genialen Humor einfach nur genießen. An manchen Stellen war es mir etwas zu viel der Peinlichkeit, aber darüber kann ich gerne hinwegsehen. Denn Sonja Kaiblinger hat mich so oft zum Lachen gebracht, dass mich dieses Übertriebene fast nicht gestört hat. Zu dem hat sie hier Protagonisten geschaffen, die ich so klasse fand, dass es einfach ein purer Lesegenuss war. Ich vergebe 5 von 5 Welten für diese Geschichte.

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Das Mädchen, das den Mond trank

Kelly Barnhill
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.02.2018
ISBN 9783737355384
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Auf "Das Mädchen, das den Mond trank" habe ich mich schon seit längerem gefreut und als ich es endlich in den Händen hielt, wollte ich unmittelbar damit beginnen. Die Grundidee sprach mich augenblicklich an, gerade weil ich in der letzten Zeit total gerne Kinderbücher lese. Und da war dieses Buch genau das richtige für mich. Optisch gefällt es mir ebenfalls und so sind alle wichtigen Elemente aus der Geschichte auf dem Cover zu finden, was ich sehr gut finde. Zu dem klang der Klappentext wirklich absolut zauberhaft, was meine Vorfreude noch größer machte.


Einstieg: Die Autorin beginnt mit einem kurzen Kapitel, in dem in der Geschichte eine Geschichte erzählt wird, was ich als Einstieg unglaublich gelungen fand. Denn in diesen ersten Seiten, erzählt eine Mutter ihrem Kind die Geschichte von der bösen Hexe Xan, die jedes Jahr ein Kind aus dem Protektorat mit sich nimmt. Diese Einleitung gefiel mir sehr gut, denn so war ich als Leser auf dem selben Stand, wie auch die Bewohner des Dorfes. So schnell ich in der Geschichte ankam, so wohl fühlte ich mich auch gleich im Erzählstil von Kelly Barnhill.


Charaktere: Einer der wichtigsten Schlüsselfiguren in dieser Geschichte ist die Hexe Xan, die natürlich alles andere als böse ist. So versteht sie die Bewohner nicht, die jedes Jahr zur selben Zeit das jüngste Kind des Dorfes in den Wald aussetzen. Da Xan aber ein Charakter mit einem ganz großen Herzen ist, nimmt sie die Kinder an sich, gibt ihnen Sternenlicht zu trinken und schenkt ihnen ein neues Leben. So kommt es aber eins ums andere, dass Xan einem Mädchen aus Versehen Mondlicht zu trinken gibt - da das Kind nun magifiziert ist, nimmt sie die kleine Luna bei sich auf. Und Luna ist ein absolutes Goldstück. Ich habe mich sofort in diesen kleinen Wirbelwind verliebt und wer dieses Buch liest, dem wird es nicht anders ergehen. Sie ist so lebensfroh und brachte mich immer wieder zum Lachen. Aber die Autorin hat noch mehr Figuren geschaffen, bei denen mir regelrecht das Herz aufging. Kelly Barnhill verleiht ihren Figuren so unendlich viel Tiefe, dass es gar nicht anders ging, als diese ins Herz zu schließen. Selbst die Nebenfiguren wie Antain und die "Verrückte" die nicht weniger bedeutend waren, waren wunderbar ausgearbeitet. Und so war ich auch von dem wahrhaft winzigen Drachen Fyrian, der die kleine Familie mit seiner freudigen Art wunderbar ergänzt, aber auch vom sechsarmigen Sumpfmonster Glerk (dessen Namen ich total passend finde, wenn man es Glörk ausspricht), der ein gewisser Ruhepol der Familie ist, und ziemlich alles in Gedichten ausdrückt, absolut angetan.


Handlung: Für ihre Geschichte wählte die Autorin mehrere Handlungsstränge, die nach und nach zusammenkommen. So betrachtete ich die Geschichte aus verschiedenen Sichten und konnte unterschiedliche Orte kennenlernen. Vorrangig begleitete ich auf der einen Seite die kleine Familie rund um Luna, Xan, Fyrian und Glerk - ein Handlungsstrang, der oft nur vor Freude und Magie sprühte - und auf der anderen Seite gab es immer wieder Passagen aus dem Protektorat, wo die Stimmung viel melancholischer war. Die Mischung gefiel mir wahnsinnig gut. Schnell merkt man aber auch, dass sich auch rund um Luna die Stimmung ändert, und so machte sich eine Melancholie über diese Geschichte breit, die vielleicht für jüngere Leser etwas schwer zu greifen ist. Mir hat die Geschichte wahnsinnig gut gefallen und so baut die Autorin neben einfach nur bezaubernden Szenen, auch recht düstere Passagen ein, die wiederrum von sehr traurigen und auch herzerwärmenden abgelöst werden. Gerade zum Ende brachte Kelly Barnhill eine Wendung ein, die ich in keinster Weise vorhersehen konnte, für mich aber sehr stimmig war. Und auch wenn ich gerade das Ende sehr traurig fand, war es für mich mehr als passend und zufriedenstellend.


Schreibstil: Kelly Barnhill schreibt einfach ganz wundervoll, so dass selbst ich - die keine 10-Jährige ist, für die eigentlich die Geschichte gerichtet ist - mich absolut wohl in der Geschichte fühlte. Die Autorin schreibt so lebendig und bildhaft, dass es für mich ein Vergnügen war zu sehen, wie Luna aufwächst, zu erleben, wie sich Antain auf die Reise begibt, um die Lüge um Xan aufzudecken, wie all die Figuren eine wunderbare Einheit bilden und vor allem wie viele Details entdeckt werden wollten. Kelly Barnhill schreibt so angenehm und ihre Liebe zum Detail merkt man in jedem Kapitel, was mich noch tiefer in die Geschichte eintauchen ließ.



Mein Urteil 

 

"Das Mädchen, das den Mond trank" von Kelly Barnhill sieht nicht nur optisch sehr schön aus, sondern zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine Geschichte, die man unbedingt lesen sollte, gerade wer Märchen und besondere Figuren liebt. Mich hat dieses Buch wahnsinnig berührt, gerade die tollen Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können, habe ich augenblicklich ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist von einer großen Melancholie geprägt, was ich selbst gar nicht schlecht fand - trotzdem ist hier meine einzige Kritik: Gerade für jüngere Leser ab 10 ist diese Traurigkeit vielleicht etwas schwer zu greifen. Für mich war hier jedoch alles stimmig und deshalb spreche ich hier eine absolute Leseempfehlung aus. Ich vergebe sehr gute 5 von 5 Welten!





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Everless - Zeit der Liebe

Sara Holland , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.02.2018
ISBN 9783789108648
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit ich dieses Buch in der Vorschau im Herbst entdeckt habe, war ich wahnsinnig neugierig auf diese Geschichte. Da ich ein absoluter Fan von Zeit, in welcher Form auch immer, bin, und der Verlag sich mit der Gestaltung absolut selbst übertroffen hat, musste ich diesen Auftakt unmittelbar nach dem Eintreffen lesen. Zum Cover brauche ich nichts mehr sagen, außer, dass ich absolut verliebt bin. Aber auch die Grundstory klang so vielversprechend, was meine Vorfreude noch größer machte.


Einstieg: Sara Holland beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Handlung, so dass ich förmlich ins Geschehen hineingeworfen wurde. Zum Glück brauchte ich nicht lange, ehe ich mich in der Welt von Jules, unserer Protagonistin, zurechtfand. Und so begleitet der Leser die Protagonistin, die einen schweren Entschluss fasst, wie sie und ihr Vater die monatliche Pacht bezahlen sollen. Spätestens da war ich völlig von der Geschichte angetan. Zudem schreibt Sara Holland so angenehm, dass ich mich schon nach wenigen Seiten in der Geschichte wohlfühlte.


Charaktere: Unsere Protagonistin Jules lebt in einer Welt, in dem die Reichen von der Zeit der Armen profitieren, was ich als Grundidee wahnsinnig spannend fand. So begleitet der Leser eine junge Frau, die mich irgendwie gleich an Belle aus die Schöne und das Biest erinnerte. Wie auch Belle, würde Jules eine Entscheidung fällen, um ihren Vater zu helfen. Was sie auch tut - denn um das nötige Geld aufzutreiben um die Schulden ihres Vaters zu begleichen, geht sie freiwillig nach "Everless" - den Ort, aus dem sie einst mit ihrem Vater fliehen musste. Ich habe Jules sofort gemocht. Gerade ihren Mut und ihre Zuversicht habe ich von Anfang an bewundert. Durch den personalen Ich-Erzähler, bot mir Sara Holland immer wieder die Möglichkeit ein Blick in Jules Gedankenwelt zu werfen. In Everless lernt der Leser zudem die reiche Familie Gerling kennen, wo ich lange Zeit nicht wusste, was diese Familie im Schilde führt. Erst nach und nach wurde mir klar, warum die Königsfamilie, gerade von den Dorfbewohnern, so gefürchtet wird. Außerdem gibt Sara Holland ebenso manch Nebencharakter unglaublich Tiefe, dass ich diese ebenfalls sofort ins Herz schloss.


Handlung: Die Grundiee gefiel mir schon nach wenigen Sekunden. Gerade finde ich hier den Aspekt interessant, wie Sara Holland mit dem Thema Zeit um geht, dabei zieht sich das Sprichwort "Zeit ist Geld" wie ein roter Faden durch die Geschichte und das gefiel mir wahnsinnig gut. Spannend fand ich es auch, dass die Menschen, in Jules Welt, Lebenszeit spenden können. Wie das ganze funktioniert, möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen, das muss man schon selbst lesen. Zudem schafft es Sara Holland, auch wenn ich die ganze Geschichte an sich sehr ruhig fand, mich konsequent an die Seiten zu fesseln. So ließ sie in ihrem Auftakt immer neue Aspekte miteinfließen, die mich noch mehr fesselten, so dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Gerade zum Ende hin hält die Autorin einiges an Überraschungen bereit, mit denen ich gar nicht gerechnet habe. Zwar habe ich mir anhand des Klappentexts etwas mehr Liebe erwartet, war jetzt aber im Nachhinein sogar froh, dass diese eher im Hintergrund spielt.


Schreibstil: Die Autorin brauchte nicht lange, ehe sie mich überzeugt hat. Schon in den ersten Kapiteln war ich von ihrer unglaublich angenehmen und schönen Erzählweise angetan. Auch mit Überraschungen und unerwarteten Wendungen wusste Sara Holland zu überzeugen. So erlebte ich hier immer wieder etwas neues, was mich noch mehr in den Bann ziehen konnte. Zudem schreibt die Autorin so bildhaft, dass ich teilweise direkt in Everless selber war. Ich konnte für eine gewisse Zeit völlig aus dem Alltag entfliehen, da beim Lesen so kräftige Bilder entstanden, dass ich förmlich in diese eintauchte.


Mein Urteil 

 

Sara Holland hat mit "Everless Zeit der Liebe" ein unsagbar schönen Auftakt geschaffen, der das Element Zeit komplett neu verpackt. Mich hat die Autorin definitiv überzeugt, auch wenn mir die Handlung an sich oft zu ruhig war. Trotzdem ist dieses Buch ein Werk, was man gelesen haben sollte. Gerade die Grundidee ist so spannend und teilweise richtig gut umgesetzt, dass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band zu lesen, der aber leider im Original erst im Januar 2019 erscheint. Die Autorin besticht durch viele Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und einer Handlung, die mich völlig in den Bann ziehen konnte. Ich vergebe 5 von 5 Welten.



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