Caterinas Bibliothek

353 Bücher, 50 Rezensionen

Zu Caterinas Profil
Filtern nach
353 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, dystopie, liebe, michael peinkofer, verschiedene welten

Phönix

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703772
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

17 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

syrien, flüchtlinge, hellersdorf, immigranten, neonazis

Winter so weit

Peer Martin
Flexibler Einband: 636 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2017
ISBN 9783841503985
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

angsterkrankung, attacken, trauer, panik, facharzt

Ich bin mal eben wieder tot

Nicholas Müller
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426789186
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

59 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

liebe, jugendbuch, vergangenheit, ulla scheler, und wenn die welt verbrennt

Und wenn die Welt verbrennt

Ulla Scheler , Diana Mantel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.09.2017
ISBN 9783453271425
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(315)

729 Bibliotheken, 43 Leser, 0 Gruppen, 109 Rezensionen

fae, rhysand, fantasy, das reich der sieben höfe, feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 04.08.2017
ISBN 9783423761826
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(113)

178 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

dani atkins, liebe, flugzeugabsturz, kanada, roman

Sieben Tage voller Wunder

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520888
Genre: Liebesromane

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(663)

1.465 Bibliotheken, 45 Leser, 3 Gruppen, 229 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

steinzeit, 3 sterne

Ivory and Bone

Julie Eshbaugh , Rainer Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737353441
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon als ich dieses Buch in der Vorschau entdeckt habe, dachte ich mir gleich, dass dies etwas für mich ist. Von der Grundidee mit den Clans in der Steinzeit war ich schnell angetan und ich habe hier eine spannende Geschichte erwartet. Optisch sprach mich das Buch auch gleich an, was vermutlich mit ein Grund war, warum ich mir das Buch genauer angeschaut habe. Der Klappentext machte mich sehr neugierig, so dass ich schnell mit dem Lesen begann.


Einstieg: Nun ja der Einstieg begann schon mal sehr holprig. Mit einem kurzen Prolog leitet die Autorin in ihre Geschichte ein. Und der wäre mit Sicherheit auch gut geworden, wenn der Schreibstil da nicht gewesen wäre. Denn Julie Eshbaugh hat für ihre Geschichte einen sehr außergewöhnlichen und vor allem gewöhnungsbedürftigen Schreibstil gewählt. Leider wurde mir da von Anfang an der Kontakt zu den einzelnen Figuren sehr erschwert. Trotz des weniger guten Einstiegs, wollte ich weiterlesen.


Charaktere: Das Buch wird fast durchgängig aus der Sicht von Kol erzählt. Durch den personalen Ich-Erzähler, den die Autorin hier gewählt hat, hatte ich gehofft, dass ich dadurch Zugang zu Kol bekomme, aber leider war dies sehr begrenzt. Auch muss ich hier sagen, dass ich schnell den Überblick verlor, denn Julie Eshbaugh lässt viele Figuren auf einmal auf der Bildfläche erscheinen, dass ich nicht nur einmal völlig überrumpelt war und keinen Schimmer hatte, wo a) die Figuren herkamen oder b) welche Rolle sie spielen. Ganz besonders enttäuscht bin ich von Mya, da habe ich mir auf jeden Fall mehr erhofft. Während ich Kol noch ein wenig mehr einschätzen konnte, blieb Mya für mich absolut kalt. Keine Gefühle ihrerseits, nichts kam bei mir an. Das fand ich sehr schade.


Handlung: Gerade das Thema Steinzeit machte mich hier sehr neugierig. Die Umsetzung dieser Grundidee gefiel mir an manchen Stellen gut, an manchen eher weniger. Generell fand ich die Handlung eher durchwachsen. Der Prolog bereitete mir schon einige Probleme, so dass ich recht spät einigermaßen in der Handlung ankam. Wie auch schon die ersten Seiten, sind leider auch die restlichen Kapitel teilweise sehr holprig. Es gibt Phasen, in denen die Autorin die Spannung durch steinzeitliche Elemente wie Säbelzahntiger ect. anhob, aber auch Phasen, in denen kaum etwas passiert, so dass ich das Buch ab und an zur Seite legte. Gerne hätte ich mir ein paar mehr Informationen zu den einzelnen Clans gewünscht, damit ich den Konflikt zwischen ihnen besser nachvollziehen konnte. Aber so musste ich mir selber ein Bild machen, bis die Autorin dann doch irgendwann drauf einging. Dass sich zwischen Kol und Mya Gefühle entwickeln, ist beinahe abzusehen, aber mich ließ die Liebesgeschichte kalt. Auch das Ende, was die Spannung dann wieder etwas anhob, konnte mich nicht so erreichen, wie ich gehofft habe.


Schreibstil: Gewöhnungsbedürftig und distanziert, so würde ich den Schreibstil von Julie Eshbaugh beschreiben. Außergewöhnliche Erzählweise muss ja nichts schlechtes sein, aber dann soll es bitte nicht ZU außergewöhnlich sein. Julie Eshbaugh wählte die persönliche Du-Form. Hier wird aber nicht der Leser - wie man vermuten könnte - angesprochen, sondern Kol erzählt quasi Mya, wie er ihr Kennenlernen empfunden hat. Diese Erzählweise war für mich stellenweise echt ein Problem, denn so fühlte ich mich beim Lesen ausgegrenzt und konnte keinen wirklichen Bezug zur Handlung, geschweige denn zu denn Figuren bekommen. Das war sehr schade.Warum es dann auf den letzten 100 Seiten plötzlich einen Erzählwechsel gab, war mir auch nicht klar.


Mein Urteil 

Julie Eshbaugh hat mich mit ihrem Debüt sehr neugierig gemacht. Aber schon der Einstieg fiel mir sehr schwer, dass ich nur mit Mühe in die Geschichte rein kam. Als ich dann endlich angekommen war, bereitete mir Mya große Probleme und ließ mich einfach kalt. Keine Gefühlsregung. Auch die Liebesgeschichte zwischen Kol und Mya weckte kaum Gefühle in mir. Ich bin ein wenig zwiegespalten, wie ich das Buch bewerten soll. Stellenweise waren gute Ansätze dabei, aber der Schreibstil grenzte mich von der Geschichte manchmal sehr aus. Die Grundidee gefiel mir sehr gut, aber die Umsetzung schwächelte manchmal sehr. So vergebe ich dem Buch letztendlich sehr knappe 3 von 5 Welten.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

121 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

fantasy, magie, jugendbuch, die magie der lüge, nicole gozdek

Die Magie der Lüge

Nicole Gozdek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492704380
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Grundidee von "Die Magie der Namen" fand ich sehr interessant und vor allem brachte sie frischen Wind in das Genre Jugendbuch. Und auch wenn ich die Umsetzung der Idee nicht immer gelungen fand, war ich dennoch neugierig als ich erfuhr, dass es eine Fortsetzung geben würde. "Die Magie der Lüge" ist optisch im selben Stil gehalten wie auch schon sein Vorgänger, wobei ich hier sagen muss, dass mir die warmen Farben im zweiten Band mehr gefallen. Der Klappentext machte mich hier ebenfalls sehr neugierig, so dass ich unmittelbar nach dem Eintreffen das Buch begann.

Einstieg: Nicole Gozdek beginnt augenblicklich mit der Handlung und zunächst wurde ich ein wenig stutzig, denn zum zweiten Band vollzog die Autorin einen Personenwechsel. Der Leser begleitet nun nicht die Hauptfigur Tirasan aus Band eins, sondern die Wahrheitsfinderin Anderta. Dies fand ich zwar nicht doof gelöst, aber dennoch fehlte mir irgendwie eine kurze Rückblende aus dem Vorgänger, um meine Erinnerung wieder aufzufrischen. So brauchte ich ein wenig, ehe ich in der Geschichte ankam. Der gewohnt lockere und angenehme Schreibstil ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten, so dass ich trotz der fehlende Rückblende gut einsteigen konnte.

Charaktere: Auffällig ist an erster Stelle, dass Nicole Gozdek hier im zweiten Band eine Protagonistin einführt, die ich bislang noch nicht kannte. Nach den ersten Kapitel musste ich feststellen, dass mir diese Lösung gut gefiel. So begleitet der Leser nun die junge Wahrheitsfinderin Anderta. Trotz des personalen Ich-Erzählers, durch den ich in die Gefühls- und Gedankenwelt von Anderta schauen konnte, fiel es mir sehr schwer die Absichten der Protagonistin zu verstehen. Dies blieb mir lange Zeit schleierhaft, weshalb ich vermutlich nie so ganz mit ihr warm wurde. Auch ihr stetiger Begleiter Londus blieb für mich leider sehr blass. Alte Helden aus Band eins bleiben dem Leser hier auch nicht verwehrt, so tauchen Rustan und Tirasan recht spät auf der Bildfläche aus. Aber irgendwie sprang auch hier der Sympathiefunke nicht rüber, was ich sehr schade fand, so konnte ich mich nur bedingt in die Figuren hineinversetzen.

Handlung: Die Geschichte von Band zwei beginnt ein paar Tage vor dem Ende aus Band eins, was mich schon ein wenig stutzen machen ließ. Ich muss hier an dieser Stelle sagen, dass ich mir eine kurze Rückblende gewünscht hätte, dann wäre ich vielleicht schneller in der Geschichte angekommen. Während im Vorgänger in die Magie eingeleitet wurde, legt hier Nicole Gozdek eher den Fokus auf die Auswirkung und den Umgang der Magie, was ich sehr spannend fand, denn so wurde mir ein guter Rundumblick geboten. Auch wenn mich die Geschichte lange Zeit nicht so wirklich packen konnte, habe ich es gerne gelesen und fand es vor allem schön, mit welcher Leichtigkeit die Autorin Themen wie Homosexualität in ihre Handlung einfließen ließ. Ein großer Pluspunkt. Leider wusste ich oft nicht, in welche Richtung mich die Autorin führt, und mein Lesefluss wurde hin und wieder durch ein paar Unstimmigkeiten gebremst. Manchmal saß ich sehr ratlos da und musste die eben gelesene Passage noch mal lesen. Das blieb auch bis zur letzten Seite, wo mich die Autorin mit einem Ende zurückließ, das ich nicht nur verwirrend fand, sondern für mich absolut unstimmig war.

Schreibstil: Wie auch schon in Band eins schreibt Nicole Gozdek auch hier sehr locker und angenehm, so dass ich, auch wenn mir gerade zum Beginn ein paar einleitende Worte gefehlt haben, gut in die Geschichte finden konnte. Der bildliche Schreibstil, der an manchen Stellen gut zur Geltung kam, ließ zudem eine schöne Atmosphäre entstehen. Die gewählten Kraftausdrücke trübten jedoch mein Bild der mittelalterlichen Welt, die bei mir im Kopf entstand, das fand ich manchmal sehr schade. Aber da habe ich gemerkt, dass es einfach an das Genre Jugendbuch angepasst war, trotzdem fand ich dies sehr unpassend.


Mein Urteil 

"Die Magie der Lüge" besticht durch eine spannende Grundidee, die in das Genre Jugendbuch frischen Wind rein bringt. Auch wenn mir manchmal, wie auch schon im ersten Teil die Umsetzung  nicht so gefiel, habe ich es dennoch gerne gelesen. Leider blieben für mich alle Figuren durchweg blass, so dass ich mich in keinen so wirklich hineinfühlen konnte. Handlungstechnisch gibt es auch einige Unstimmigkeiten oder Logikfehler, die meinen Lesefluss ein wenig bremsten. Alles in allem fand ich die Fortsetzung ein wenig schwächer als "Die Magie der Namen", aber ich denke diese Reihe werden nicht die letzten Bücher von Nicole Gozdek sein. Man kann gespannt sein. Ich vergebe 3 von 5 Welten.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

50 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

zukunft, gaming, medien, weibliche protagonistin, unterdrückung

Arena

Holly Jennings , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520215
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung:  Zunächst war ich mir ein wenig unschlüssig, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich bislang noch nicht wirklich etwas aus dem Genre Science Fiction gelesen habe. Trotzdem war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Die Grundidee mit virtuellen Gladiatorenkämpfen klang auf jeden Fall vielversprechend. Die Aufmachung ist echt schick; gerade vom Cover bin ich ein wenig angetan. Das Cover und der sehr gelungenen Klappentext, waren Grund genug, dass ich das Buch unmittelbar nach dem Eintreffen lesen musste.

Einstieg:  Holly Jennings beginnt hier sofort mit der eigentlichen Handlung und ich wurde förmlich in einen der vielen virtuellen Kämpfe hineingeworfen. Schon der erste Satz "Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich starb." klang so vielversprechend, dass ich gleich weiter lesen wollte. Auf den ersten Seiten geht es gleich brutal zu und ist auf jeden Fall nichts für Zartbesaitete. Denn die brutalen Szenen haben es teilweise ganz schön in sich. Durch dieses Match, in dem ich als Leser gleich drin war, hob die Autorin das Spannungslevel enorm an und ich konnte mir ein gutes Bild dieser Gamerwelt machen.

Charaktere:  Schon auf den ersten Seiten wurde ich mit Kali, Profigamerin und Kämpferin vertraut gemacht, die ich sehr schnell sympathisch fand. Gerade ihren Kampfgeist fand ich sehr beeindruckend. Diesen braucht sie auch, um in der Welt, in dem Gaming plötzlich eine andere Bedeutung hat, als virtuelle Gladiatorin zu überleben. So ist es nicht groß verwunderlich, dass Kali bald nach dem Tod ihres geschätzten Teamkollegen Nathan zum Kapitän ihres Teams ernannt wird. Dies erfordert von ihr nicht nur Stärke, sondern bringt viel Verantwortung mit sich. So besteht der Tagesablauf rund um Kali und ihrem Team aus Training, Training und noch mehr Training, um sich dann Woche für Woche in der Kapsel "hochzuladen" und Kämpfe zu bewältigen. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Holly Jennings hier wählte, konnte ich gut in die Gedankenwelt einer Gamerin blicken, was mir sehr gut gefiel. Kali war leider die einzige, die gut ausgearbeitet wurde - die restlichen Figuren fand ich dagegen recht unscheinbar und blass. Gerade von Rooke war ich ein wenig enttäuscht, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Vielleicht gibt es da in einer eventuellen Fortsetzung mehr?

Handlung: Holly Jennings legte einen rasanten Start hin, der mich förmlich in die Welt der Profigamer und virtuellen Kämpfe im Jahr 2054 hineinwarf. Dieser Einstieg gefiel mir sehr gut, so dass meine Erwartungen sehr nach oben gingen. Nach dem turbulenten Start und der Niederlage von Kalis Team gegen die InvictUS, drosselte die Autorin das Tempo enorm, was auch lange so blieb. Während auf den ersten Seiten die Welt näher gebracht wurde, so mussten die Figuren im weiteren Verlauf einsehen, das die virtuellen Kämpfe und das stetige "Hochladen" dazu führen kann, dass sie irgendwann die Wirklichkeit vergessen. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant und auch von der Autorin gut umgesetzt. Leider plätscherte die Handlung lange vor sich hin und es passierte nichts nennenswertes, was das Potenzial der Geschichte sehr nach unten zog. Auch fand ich vieles sehr vorhersehbar, was meine Euphorie beim Lesen sehr bremste.

Schreibstil: Der Schreibstil von Holly Jennings ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Aufgrund dessen, dass ich mich in dieser Geschichte mitten in einer Gamingwelt befand, war die Sprache auch sehr an das Setting angepasst. Manchmal störten mich die vielen Begriffe, mit denen ich, als Nicht-Gamer nichts anfangen konnte. Das bremste manchmal meinen Lesefluss. Auch wenn die Autorin immer wieder krasse und auch brutale Szenen einbaute, war es mir manchmal zu viel des Guten und definitiv nichts für Zartbesaitete.



Mein Urteil 

Die Grundidee von "Arena" hat mich wirklich sehr überzeugen können, allerdings schwächelte es manchmal sehr an der Umsetzung. Während der Anfang wirklich super war, ließ die Spannung im weiteren Verlauf sehr nach. Holly Jennings verwendet einige Wiederholungen z. B. der einzelnen Trainingseinheiten oder der Kämpfe, dass vieles auch vorhersehbar war. Leider empfand ich die Figuren auch recht blass, außer Kali, die einzig allein überzeugen konnte, wobei es mich manchmal gestört hat, dass alles, was sie anpackt ohne Probleme gelingt. Alles in allem habe ich "Arena" sehr gerne gelesen, aber ich habe mir da ein wenig mehr erhofft. Wer weiß, vielleicht gibt es ein Wiedersehen. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Welten.





  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

peer martin, was kann einer schon tun, flüchtlinge, rassismus, zukunft

Was kann einer schon tun?

Peer Martin
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 21.08.2017
ISBN 9783789108679
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

106 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

schicksal, liebe, krankheit, musik, autorin

Der Herzschlag deiner Worte

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426521236
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Seit ich "Das Leben in meinem Sinn" gelesen habe, komme ich nicht drum herum auch weitere Bücher der Autorin zu lesen. So musste selbstverständlich "Der Herzschlag deiner Worte" bei mir einziehen. Das Buch fällt wahrscheinlich durch seine sehr kräftigen Farben in der Menge auf. Es ist schlicht gestaltet, gefällt mir aber trotzdem irgendwie. Viel mehr war ich jedoch vom Klappentext angetan, spätestens nach dem ersten Satz wusste ich, dass ich das Buch lesen will.

Einstieg: Der Leser wird auf den ersten Seiten Zeuge, wie der Familienvater Vincent einem Herzinfarkt unterliegt und seine Seele sich zwar von seinem Körper lösen kann, aber trotzdem auf der Erde verweilt. Dieser Schicksalsschlag ist sehr bedeutend für den weiteren Handlungsverlauf, das wurde mir sehr schnell klar. Der angenehme und nebenbei auch gefühlsvolle Schreibstil ließ natürlich nicht lange auf sich warten und ich war diesem schnell wieder verfallen. Durch den Einstieg, den ich trotz der Umstände sehr gut gewählt und gelungen fand, wollte ich auf die Frage, warum Vincent die Welt nicht verlassen kann, eine dringende Antwort.

Charaktere: Die Figuren hier können alle nicht unterschiedlicher sein. An erster Stelle möchte ich Alex erwähnen, aus dessen Sicht das Buch fast durchweg erzählt wird. Gerade im Umgang mit seiner Patentante Jane, die an ALS erkrankt ist, zeigt er eine liebevolle und vor allem loyale Art, dass ich ihn schnell ins Herz schloss. Auch im weiteren Verlauf zeigt er mir immer wieder, dass er sein Herz definitiv am rechten Fleck hat. Aber auch Maila, die erst später auf der Bildfäche erscheint, ist ein Charakter, den ich so schnell nicht vergessen will. Sie ist im Gegensatz zu Alex eher der Mensch, der sich vor seinen eigenen Gefühlen versteckt und lieber in das Schreiben ihrer eigenen Geschichten flieht. Gerade Maila hat in diesem Buch eine gewaltige Entwicklung durchgemacht, die mir sehr gut gefiel. Natürlich möchte ich die Nebenfiguren wie Jane oder die temperamentvolle Cassie, die ihren Bruder Alex manchmal ganz schön auf Trab hält, nicht unerwähnt lassen. Aber auch Vince, der zwar nicht mehr körperlich, aber seelisch noch da ist, schloss ich schnell ins Herz.

Handlung: Mit dem Tod von Vincent, legt Susanna Ernst einen ganz wichtigen Grundstein ihrer Geschichte, denn durch diesen Schicksalsschlag werden erst gewisse Türen geöffnet. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant. Die erste Begegnung zwischen Maila und Alex findet erst recht spät statt. Zwar fand ich das auf dem ersten Blick etwas blöd, fand aber die Handlung bis dahin keineswegs langweilig, denn so legte die Autorin bis zu diesem Zeitpunkt ihr Augenmerk auf andere Dinge. Neben den tiefen Gefühlen, die sich zwischen Alex und Maila beinah lawinenartig ausbreiten, spielen auch Themen wie der Verlust eines Familienmitgliedes, enge Freundschaften und auch die Krankheit von Jane immer wieder größere Rollen. So kam es zu schönen, zu traurigen und emotionalen aber immer wieder abwechslungsreichen Szenen. Und diese Mischung gefiel mir sehr gut.

Schreibstil: Schon aus ihren anderen Romanen kannte ich den gefühlsvollen und wunderschönen Schreibstil von Susanna Ernst. Und auch in "Der Herzschlag deiner Worte" spürte ich diese Erzählweise. Die Autorin schafft es einfach genau die richtige Portion Gefühl in ihre Geschichten einfließen zu lassen, dass es einfach nur ein absolutes Lesevergnügen war. Neben der hauchzarten Liebesgeschichte, die nebenbei so gut ausgearbeitet war, dass sie einfach nur authentisch war, findet auch die Poesie einen großen Platz in dieser Geschichte.


Mein Urteil 

"Der Herzschlag deiner Worte" beinhaltet nicht nur eine Liebesgeschichte, die mich mitreißen und berühren konnte, sondern auch Figuren, zu denen ich schnell eine starke Verbundenheit spürte. Susanna Ernst schreibt in diesem Roman wieder voller Gefühl, dass ich nicht nur einmal weinen musste. Auch die Geschichte rund um Maila und Alex gefiel mir wirklich so gut, dass ich immer weiterlesen wollte und in Erfahrung bringen ob sich Maila am Ende doch auf ein Happy-End einlässt. Ebenso die Frage, warum Vincent auch nach seinem Tod die Erde nicht verlassen kann, waren Grund genug, dass ich immer weiterlas. Alles in allem konnte mich die Autorin wieder vollstens von sich überzeugen. Ich vergebe 5 von 5 Welten.   



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(133)

378 Bibliotheken, 23 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

dystopie, fantasy, tod, utopie, neal shusterman

Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Neal Shusterman kenne ich schon durch seine "Vollendet-Reihe" und fand sie, so weit ich mich erinnern kann, sehr gut. Als ich dann sein neues Werk entdeckte, musste ich dieses natürlich unmittelbar lesen. Optisch finde ich das Buch schon echt cool, gerade mit der Person auf dem Cover strahlt es etwas Düsteres aus, was ja, im Anbetracht des gewählten Themas sehr passend ist. Viel mehr hat mich die Grundidee überzeugt, so dass ich das Buch schon bald nach dem Eintreffen begann.

Einstieg:  Das Buch beginnt mit einem kurzen Tagebucheintrag eines Scythe, was ich als Einleitung wirklich sehr gut fand. So bekam ich einen minimalen Einblick in die Welt, in die mich Neal Shusterman auf den kommenden Seiten entführen würde. Genauere Worte zur Welt selber waren gar nicht nötig, denn durch den sehr gelungenen Schreibstil fesselte mich Neal Shusterman augenblicklich, so dass ich mich schnell in dieser Welt der Unsterblichkeit wiederfand und mir ein Bild machen konnte. Nach dem Tagebucheintrag begleitet der Leser einen Scythe bei seiner Arbeit, der sogleich die Tesanovas und damit auch unsere Protagonistin Citra aufsucht, damit war das Spannungslevel gleich angehoben.

Charaktere:  Citra schloss ich schon nach wenigen Momenten ins Herz. Ganz besonders gefiel mir an ihr, dass sie alles tun würde, um ihre Familie zu schützen, auch wenn es beeinhaltet einen Scythe und damit Hüter des Todes herauszufordern. Denn Citra nimmt kein Blatt vor dem Mund und die Eigenschaft fand ich sehr gut. Rowan ist sehr ähnlich veranlagt wie Citra und das zeigte mir, dass beide eine rebellische Art in sich bergen, was in der Welt in der sie leben rasch zu einer Nachlese, also sprich den Tod führen kann. Rowan selber ist in einer Großfamilie aufgewachsen und hat nie so wirklich die Anerkennung bekommen, die er verdient und so sagt er kurzerhand zu, als er ebenfalls für eine Ausbildung zum Scythe ausgewählt wurde. Beide Figuren machen in diesem Buch eine immense Entwicklung durch und ich wüsste gar nicht, welche ich am besten fand.

Handlung:  Nach und nach entstand ein Bild in meinem Kopf wie die Welt in der Unsterblichkeitsära ist und auch welche Rolle die Scythe darin spielen. Die Tatsache, dass am Ende von Citras und Rowans Ausbildung nur einer den Ring eines Scythes bekommen kann, schwebte wie ein Damoklesschwert über die beiden Figuren, was eine gewisse Grundspannung erzielte. Diesen Aspekt fand ich grandios, so dass ich immer weiter las und mich nicht entscheiden wollte, wer am Ende dazu verdammt ist den anderen nachzulesen. Neal Shusterman schafft es außerdem, dass ich meine Vermutungen, die ich aufstellte, durch Überraschungen immer wieder verwarf, so dass ich wieder am Anfang stand. Das gefiel mir wahnsinnig gut, denn so fieberte ich mit und wollte das Buch nicht zur Seite legen.

Unzählig viele Überraschungen, auch brutale Phasen und unerwartete Wendungen hoben das Spannungslevel immer wieder an. Sehr gut fand ich auch, dass der Leser durch Tagebucheinträge der Scythes tiefer in das Scythetum dringen konnte und noch mehr über die Welt erfuhr. Auch erwähnenswert war, dass sich zwischen den Figuren zwar eine Verbindung entwickelte, aber keine Zeit irgendwie war, dass da auch tiefere Gefühle zu einander entstehen konnten. Das gefiel mir sehr gut, denn so legte der Autor den Fokus mehr auf die Ausbildung der beiden Figuren.

Schreibstil: Neal Shusterman schreibt auf fesselnde und spannende Art, dass ich oft mit weit aufgerissenen Augen die Geschichte verfolgte. Die Geschichte nahm mich vollends ein und ich wollte und konnte mich von diesem Sog gar nicht befreien, dazu war das Buch einfach zu gut. Die düsteren und actionreichen Szenen und die vielen bösen Überraschungen, die der Autor sehr geschickt in seine spannende Geschichte einfließen ließ, führten dazu, dass ich Seite um Seite, Kapitel um Kapitel hinter mich ließ und dem Ende und damit der Entscheidung immer näherkam. Mit einem sehr zufriedenstellenden und vor allem vielversprechenden Ende klappte ich dieses Werk letztendlich zu.


Mein Urteil 

"Scythe - Die Hüter des Todes" ist ein Buch, was auf jeden Fall gelesen werden sollte. Schon die Grundidee ist so spannend, und vor allem bringt sie frischen Wind in das Genre Jugendbuch, dass man dieses Buch einfach lesen muss. Die Welt, die Neal Shusterman hier geschaffen hat, ist facettenreich, voller Spannung und absolut genial. Citra und Rowan sind Figuren, die ich durch ihre Eigenschaften sofort ins Herz schloss. Gerade die Thematik, dass am Ende entweder Citra oder Rowan aber keinesfalls beide in das Scythetum aufgenommen werden können, brachten mich dazu, dass ich immer weiter lesen musste. Mit einem absolut zufriedenstellenden Ende, und einem nicht so furchtbaren Cliffhanger, wie ich gedacht hatte, kann ich Band zwei kaum noch erwarten. Ich vergebe sehr gute 5 von 5 Welten!  




  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(149)

248 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 137 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, aditi khorana, märchen, amrita am ende beginnt der anfang

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Aditi Khorana , Peter Klöss
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 21.08.2017
ISBN 9783791500560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Amrita fällt wahrscheinlich durch das sehr gelungene Cover auf. Ganz besonders schön finde ich die Ornamante, die nicht nur auf dem Schutzumschlag sondern auch dadrunter verteilt sind. Es verleiht dem ganzen Buch etwas Geheimnisvolles. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, vor allem nach den neugierigmachenden Klappentext wollte ich das Buch sehr schnell lesen. Die vielen kritischen Meinungen bremsten jedoch meine Euphorie, weshalb ich meine Erwartungen sehr nach unten schraubte. Und das war eine gute Entscheidung.

Einstieg: Die Autorin leitet ihre Geschichte mit der Parabel der Bäume ein. In diesem kurzen Kapitel wurde mir ein wenig Wissen über Shalingar vermittelt. Dies empfand ich als Einleitung sehr gelungen. Aditi Khorana erzählt auf beinhae märchenhafte Art und Weise, was ich sehr an das Setting Orient angepasst fand. Sofort hatte ich durch den Schreibstil das Gefühl, als befände ich mich schon mitten in Shalingar. Nach diesem Einstieg erlebt der Leser mit der jungen Prinzessin Amrita ihren großen Tag.

Charaktere: Für ihren Roman wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler, dadurch war ich mitten im Geschehen und konnte in Amritas Gefühl- und Gedankenwelt eintauchen. Zwar ist diese Protagonistin keine außergewöhnliche Figur, die in der Menge heraussticht, aber ich empfand sie als sehr angenehme Wegbegleiterin. Alle anderen Nebenfiguren erscheinen jedoch recht blass und nur wenige blieben mir wirklich im Gedächtnis. An dieser Stelle möchte ich Thala, die Amrita vom ersten Tag an auf ihrer Reise begleitet nicht unerwähnt lassen. Sie hat kein leichtes Schicksal und gerade durch ihre Fähigkeit als Seherin steht sie unter keinem guten Stern. Trotzdem beweist sie großen Mut und das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Wer das Buch lesen möchte, sollte den Klappentext nicht lesen, denn er verrät definitiv zu viel von der Handlung, leider auch Dinge, die erst recht spät passieren. Hauptsächlich geht es in diesem Buch um die beginnende Flucht von Amrita und Thala, die später zur Reise ihres Lebens wird. Neben dem Setting vom Orient, welches Aditi Khorana schön darstellte, spielen auch Magie und tiefe Freundschaft eine große Rolle. Die Liebesgeschichte konnte mich dagegen nicht erreichen, gerade nach dem Klappentext, habe ich mir da mehr erhofft. Ab und an überraschte mich die Autorin mit sehr unerwarteten Passagen oder schockierte mich mit überraschenden Wendungen. Alles in allem ist es eine sehr ruhige Geschichte und kam mir manchmal sehr gequescht vor. Für einen Einzelband gab es hier einfach viel mehr zu entdecken. Trotz allem gefiel mir die Grundidee und die Autorin baute in die orientalische Atmosphäre immer wieder mythische Elemente ein. Das Ende habe ich so nicht erwartet, finde es aber rund um gelungen. 

Schreibstil: Aditi Khorana schreibt auf faszinierende und angenehme Art, so dass ich mich schnell in Shalingar wohlfühlte. Leider merkte ich immer wieder, dass die Autorin sich nicht genügend Zeit gab. Sie hetzte förmlich durch die Geschichte und einzelne Ereignisse hatten nicht die Möglichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das Potenzial ist hier auf jeden Fall da, aber ein paar mehr Seiten so wie ausführliche Beschreibungen hätte das Buch manchmal sehr gebraucht.


Mein Urteil 

Amrita - Am Ende beginnt der Anfang ist ein recht ruhiges Buch, welches großes Potenzial auf jeden Fall in sich birgt. Jedoch wurde dieses nicht vollstens ausgenutzt. Der teilweise bildhafte Schreibstil erweckte in mir das Gefühl, als sei ich selber auf dieser Reise. Aditi Khorana überraschte mit unerwarteten Passagen und interessanten Wendungen. Die Liebesgeschichte dagegen konnte mich nicht erreichen. Ein paar mehr Seiten hätten dem Buch aber auch nicht geschadet. Ich habe es gerne gelesen und vergebe knappe 4 von 5 Welten.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(117)

176 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 87 Rezensionen

new york, anna pfeffer, liebe, chatroman, cbj verlag

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Mit dem Buch "Für dich soll es tausend Tode regnen" konnte mich das Autorengespann sehr gut unterhalten, weshalb relativ schnell für mich klar war, dass ich auch zu weiteren Werken greifen werde. "New York zu verschenken" fällt natürlich gleich durch das farbintensive Cover auf. Aber auch der Titel, sowie der Klappentext versprachen auf eine kurzweilige und dennoch lockere und humorvolle Geschichte. Auch dass dieses Buch ein reiner Chatroman ist, machte mich sehr neugierig.

Einstieg: Ohne viel drum herum beginnen die beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit mit der eigentlich Handlung. So wurde ich förmlich in den Chat zwischen Liv und Anton hineingeworfen. Dies gefiel mir wirklich gut, denn so war ich von Anfang an in dieses Kennenlernen der beiden Figuren involviert. Durch die Chatform, die das Autorengespann Anna Pfeffer hier wählte, fiel mir der Einstieg sehr leicht und ich fühlte mich augenblicklich wohl.

Charaktere: Liv und Anton sind zwei Figuren, die nicht unterschiedlicher sein können, das merkte ich nur nach wenigen Seiten. Auf der einen Seite ist die geheimnisvolle unbekannte Liv, die so ganz anders als die Exfreundin von Anton ist. Auf der anderen Seite begleitet der Leser Angeber höchstpersönlich und Oberflächigkeit in Person Anton. Ihn empfand ich gerade zu Beginn echt nervig. Er legt nur Wert auf das Äußere und Geld spielt bei ihm auch keine große Rolle. Dennoch hat er eine enorme Entwicklung durchgemacht, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte. Durch Liv lernt er plötzlich ganz andere Ansichten kennen und brachten ihn vor allem auch zum Nachdenken. Trotz der Chatform ist es dem Autorenduo wunderbar gelungen beiden Figuren genug Tiefgang zu geben.

Handlung: Das Hauptaugenmerk liegt nicht, wie man vielleicht denken mag auf New York, sondern hier wurde mehr der Fokus auf das Kennenlernen der beiden Figuren gelegt. Das mag zwar ein wenig öde klingen, aber ich muss sagen, dass das Autorengespann dies wirklich gut gelöst haben. Trotz der Erzählform ist es den beiden Autorinnen gelungen ausreichend Gefühl und jede Menge Humor und Sarkasmus einzubauen, was mir sehr gut gefiel. Manchmal war die Handlung etwas zäher, wurde aber wieder durch die schlagfertigen Dialoge aufgebrochen. Zum Ende hin ahnte ich langsam, wie das Buch ausklingen könnte und behielt damit auch recht, aber das störte mich nicht. Ich hatte zwar einen etwas anderen Ausklang erwartet, finde jedoch das gewählte Ende gut umgesetzt.

Schreibstil: Der Erzähl- und Schreibstil des Autorengespann ist gewohnt locker und sehr angenehm zu lesen. Gerade durch die Chatform ließ sich dieses Buch so schnell lesen, dass ich es quasi in einem Rutsch verschlang. Mit viel Humor und auch einer Prise Gefühl erzählen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit die Geschichte von Liv und Anton. Gerade die teilweise aberwitzigen Szenen zwischen den beiden Figuren fand ich so gelungen, dass meine Mundwinkel nicht nur einmal zuckten. Sehr schön!


Mein Urteil 

"New York zu verschenken" ist ein lockeres Buch, was nicht zu viel Konzentration vom Leser verlangt. Perfekt für zwischendurch. Durch den Humor den Anna Pfeffer hier immer wieder einfließen ließ, sowie durch die Chatform die hier gewählt wurde, rutschte ich förmlich durch die Geschichte. Selbst Gefühle und ein paar wichtige Botschaften, die für die Weiterentwicklung der Figuren wichtig waren, hatten genug Möglichkeit sich trotz der Chatform zu entfalten. Dies gefiel mir sehr gut. Einige Unstimmigkeiten mit den Figuren, sowie das Ende, dass ich zwar gut fand, aber ein anderes erwartet habe, trübten den Lesefluss keineswegs. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

damaris liest, psychologie, manipulation, thriller, freundschaf

Beware That Girl

Teresa Toten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 24.08.2017
ISBN 9783733504205
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Seit ich es in der Verlagsvorschau entdeckt habe, wollte ich es lesen. Das Cover gefiel mir durch die Farbwahl sowie die Silhouette im unteren Bereich des Bildes sehr gut. Es harmoniert gut miteinander und auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Ebenso hatte ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen, was zusätzlich ein Grund dafür war, dass ich dieses Buch lesen wollte. So begann ich es also kurz nach dem Einzug. Schnell merkte ich jedoch, dass dieses Buch und ich, irgendwie nicht warm werden wollten.

Einstieg: Teresa Toten beginnt mit einem sehr kurzen Prolog, bei dem der Leser die beiden Protagonistinnen Olivia und Kate in einem Krankenhaus begleitet. Dabei wird allerdings nicht ersichtlich, was mit den beiden passiert ist, weshalb ich dann in Erfahrung bringen wollte, was geschehen war. Anschließend beginnt die eigentliche Handlung. Und ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Der Schreibstil bereitete mir ebenso Probleme, wie auch die beiden Mädchen, dass mir der Einstieg alles andere als leicht fiel.

Charaktere: Die Figuren waren leider mein Hauptproblem. Ich habe es wirklich versucht, ganz ehrlich. Aber es sollte irgendwie nicht sein. Abwechselnd mal aus der Sicht von Kate, mal von Olivia wird dieses Buch erzählt, was ich auf den ersten Augenblick auch ganz gut fand. Aber, ich wurde weder mit Kate warm, noch mit Olivia. Es fehlten ihnen an Tiefe und der Zugang zu ihnen wurde mir leider verwehrt. Olivia fand ich absolut unerträglich und auch Kate machte es mir nicht leicht. Ich dachte, wenn ich das Buch für einen Moment zur Seite lege, vielleicht geht es dann. Jedoch entwickelte sich keine Sympathie zwischen ihnen und mir. Ebenso die Nebencharaktere, wo keiner irgendwie herausstach, blieben eher blass. Sehr schade eigentlich.

Handlung: Leider musste ich mit der eigentlichen Geschichte auch ganz schön kämpfen. Zwar wollte ich von Anfang an in Erfahrung bringen, welche Absichten die liebe Kate hegt und vor allem was das reiche Mädchen Olivia damit zu tun hat, aber irgendwann war einfach die Luft raus. Weil ich mehr über den Hintergrund der Figuren wissen wollte, hab ich doch immer wieder weitergelesen, bis ich es dann nach ca 200 Seiten endgültig abgebrochen habe. Die Handlung kam nicht in Fahrt und dümpelte leider nur vor sich hin. Ebenso sprang die Autorin ganz schön in den Geschehnissen herum, dass ich gar nicht erst in der Handlung ankam und mir irgendwann der Überblick fehlte. Auch der Lehrer Mark Redkin, bei dem alle Figuren hin und weg waren - was ich im Übrigen absolut nicht verstehen konnte - der wie ich schnell den Verdacht hatte sicherlich der Drahtzieher der ganzen Handlung ist, konnte mich leider nicht mehr umstimmen.

Schreibstil: Nun ja, der Schreibstil war zwar angenehm zu lesen, aber mich konnte die Autorin leider gar nicht erreichen. Ich weiß nicht, ob es an mir lag, oder am Buch selber, aber es gab einfach keinen Zugang. Schon der Prolog, ließ mich sehr durcheinander zurück. Und auch wenn ich viele Fragen hatte, klärten die sich irgendwie gar nicht auf. Vielleicht hätte ich meine Antworten zum Ende bekommen, aber mir fehlte irgendwann einfach die Lust tatsächlich weiterzulesen.


Mein Urteil

Das Buch klang so vielversprechend, dass ich es kurz nach dem Eintreffen begonnen habe, aber ich bin maßlos enttäuscht. Ich bin weder mit den Figuren warm geworden, noch konnte mich die Handlung erreichen. Sehr schade. Wahrscheinlich sollte es einfach nicht sein. Die Handlung kam ewig nicht in Fahrt, was mir die Leselust immer mehr nahm, bis ich am Ende nach ca. der Hälfte beschlossen habe, dass "Beware That Girl" und ich einfach nicht zusammenpassen und es abgebrochen habe. So etwas mache ich wirklich sehr ungern, aber es kommt leider auch vor. Ich vergebe dem Buch letztendlich 2 von 5 Welten.



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

268 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

bibliomantik, kai meyer, bücher, fantasy, london

Die Spur der Bücher

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.08.2017
ISBN 9783841440051
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Kai Meyer zählt schon seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsautoren. Ganz besonders in "Die Seiten der Welt" ließ er mein Leserherz höher schlagen. Da war mir schnell klar, dass ich auch die Vorgeschichte zu dieser Trilogie lesen will. "Die Spur der Bücher" sieht optisch genauso schön aus, wie seine Trilogie über Bibliomantik. Ganz besonders das Goldene fällt in der Menge bestimmt auf. Ebenso sprach mich der Klappentext augenblicklich an, dass ich unbedingt in Erfahrung bringen wollte, was es mit Mercy Amberdale auf sich hat.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem Prolog, der vielleicht durch seine Länge ganz schön abschreckt. Aber ich muss an dieser Stelle sagen, dass mich Kai Meyer so schnell in den Bann ziehen konnte, dass mir dieser Einstieg keineswegs wie 50 Seiten vorkam. Diese Einleitung spielt zwei Jahre vor der eigentlichen Handlung und der Leser begleitet Mercy und ihre Freunde auf eine Mission, die es ganz schön in sich hat. Der gewohnt flüssige und angenehme Schreibstil trug dazu bei, dass ich dieses Buch schon von Beginn an nicht mehr zur Seite legen wollte. Gleich in den ersten Kapiteln hob Kai Meyer das Spannungslevel enorm an, dass ich förmlich an den Seiten klebte.

Charaktere: Der Autor wählte für dieses Buch die Sicht aus der dritten Person, was mir sehr gut gefiel, denn so war ich nicht nur an einer Figur gebunden, sondern konnte ganz nach meinen Belieben hinter die Fassaden der einzelnen Charaktere blicken. Mercy Amberdale ist eine junge Bibliomantin, mit der ich eine ganze Weile kämpfen musste. Es dauerte recht lange, ehe ich mit der Protagonistin warm wurde. Als ich sie aber im Laufe des Buches näher kennenlernte und mehr über sie erfuhr, entwickelte ich doch eine Sympathie zu ihr. Ganz besonders möchte ich aber an dieser Stelle die Nebenfiguren Tempest und Philander erwähnen, von denen ich sehr bald angetan war. Tempest, die die jüngste Bibliomantin unter den Freunden ist, konnte mich mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit mehr als nur einmal begeistern. Und auch Philander konnte sich durch seine liebenswerte Art schnell einen Platz in meinem Herzen erhaschen.

Handlung: Schon der Prolog, der nicht nur wunderbar in die Geschichte einleitet, sondern zu dem auch voller Spannung und Magie war, überzeugte mich sehr schnell. In den kurzen Kapiteln zeigte mir Kai Meyer, dass er vor nichts zurückschreckt. So musste ich immer wieder um die Protagonisten bangen und jedes Mal aufs Neue mit Überraschungen rechnen, dass die Spannung kontinuierlich gegeben war. Manchmal fehlten mir jedoch die Zusammenhänge der einzelnen Geschehnisse, so dass ich ab und an ein wenig überfragt war. Wie ich es schon von "Die Seiten der Welt" kannte, waren auch hier wieder viele magische Wesen zu finden. Nicht nur alte Geschöpfe wie die Seelenbücher und Origamis kreuzten hier meinen Weg, sondern ich durfte in den Kapiteln auch neue Kreaturen wie z. B. den Besserwisser kennenlernen. All diese kleinen Details zeigten mir, dass in Kai Meyer noch deutlich mehr Fantasy und Magie herrscht, als ich bislang angenommen habe.

Schreibstil: Der Schreibstil von Kai Meyer ist für mich mittlerweile so unverwechselbar und großartig, dass es gar nicht mehr lange dauert, ehe ich in seinen Büchern angekommen war. Und so war es auch hier wieder. Schon auf den ersten Seiten war so eine unverkennbare Sogwirkung zu spüren, dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Oft hatte ich das Gefühl, als würde ich gemeinsam mit den Bibliomanten durch die Seiten der Welt fliegen und spürte immer wieder die Magie zwischen den Zeilen. Der Autor schreibt auf spannende und magische Art und Weise, dass die Kapitel nur dahinflogen und ich schneller als mir lieb war am Ende angelangt war.


Mein Urteil 

Mit "Die Spur der Bücher" entführte mich Kai Meyer abermals in seine Welt der Bibliomanten und anderen buchigen Kreaturen. Der unverkennbare Schreibstil trug dazu bei, dass ich Seite um Seite umblätterte und mit großen Schritten dem Ende entgegenkam. Leider hatte ich mit Mercy ein wenig zu kämpfen, so dass es lange dauerte, ehe ich mich ihr wirklich anvertrauen konnte. Auch fehlten mir manchmal die Zusammenhänge der einzelnen Geschehnisse. Trotz der kleinen Kritikpunkte konnte mich Kai Meyer wieder begeistern und macht mich sehr neugierig auf die Fortsetzung, denn es gibt in dieser Welt ganz bestimmt noch mehr zu entdecken. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, zeitreise, technik, geschichtsunterricht, time transmitter

Time Travel Girl: 1989

Susanne Wittpennig
Flexibler Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Fontis – Brunnen Basel, 21.03.2017
ISBN 9783038481089
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Susanne Wittpennig zählt schon seit einigen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Als ich dann erfuhr, dass ihre neue Trilogie sogar mit dem Thema Zeitreise zu tun hat, musste ich es mir gleich vorbestellen. Optisch spricht es mich leider absolut nicht an. Es ist für mich viel zu überladen und wirkt nicht einladend. Wobei ich die kleinen Akzente mit den Uhrwerk im Hintergrund ganz hübsch finde, aber im Gesamten ist das Cover echt nicht meins. Wer das Buch lesen will, sollte vielleicht nicht unbedingt den Klappentext lesen, denn er verrät meiner Meinung nach etwas zu viel von der Handlung.

Einstieg: Mit einem kurzen und dennoch prägnanten Prolog beginnt die Autorin ihre Geschichte. Sogleich fühlte ich mich in ihrem Erzählstil absolut wohl und konnte schon nach wenigen Kapiteln das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es war wie ein Sog, das spürte ich schon auf den ersten Seiten. Nach dem kurzen Prolog befindet sich der Leser mit der damals fünfjährigen Lisa im Jahr 1973 und ich lernte die Freundschaft zwischen Morgan und Lisa kennen, die einfach nur zum Dahinschmelzen war. Durch diese Einleitung konnte ich wunderbar in die eigentliche Handlung einsteigen. Auch mit Morgan und Lisa wurde ich sehr schnell warm und schloss sie nach wenigen Momenten in mein Herz ein.

Charaktere: Das Buch wird durchgängig aus der dritten Person erzählt, so dass ich all die Figuren als Beobachter wahrnahm. Dies war absolut nicht schlecht, denn so konnte ich auch immer wieder hinter die Fassade der einzelnen Figuren schauen. An erster Stelle muss ich Lisa Lambridge erwähnen, die mich mit ihrer loyalen, fürsorglichen und ehrlichen Art gleich für sich gewinnen konnte. Sie hat ihr Herz definitiv am rechten Fleck. Ganz besonders gefiel es mir, dass sie nicht diese typische Klischeeprotagonistin ist, sondern ein Mädchen, was sich für Skateboards und Technik interessiert und weniger für Klamotten und Jungs. Das machte sie gleich unglaublich sympathisch. Aber auch ihren besten Freund Zac Silverman möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, der mich sofort an Dr. Emmett Brown aus "Zurück in die Zukunft" erinnerte - Generell gibt es viele Anspielungen zu diesen Filmen. - Er ist ein Wissenschaftler schlechthin und lebt für seine Experimente. Gerade was das Zeitreisen anbetrifft, ist er geradezu fanatisch, was mich sehr schmunzeln ließ.

Handlung:  Durch den turbulenten Prolog hob Susanne Wittpennig das Spannungslevel gleich enorm an, so dass ich schnell Feuer und Flamme war. Nach dem sehr spannenden Einstieg nahm die Handlung beinahe vorsichtig ihren Lauf. Es verlief lange Zeit sehr ruhig ab, was ich aber nicht schlecht fand, denn so konnte ich gemütlich in die Handlung hineinfinden, alles genau erkunden, ehe es dann Schlag auf Schlag kommt. Ganz besonders nach dem ersten Zeitreiseversuch, der absolut nicht nach Plan lief, überschlagen sich beinahe die Ereignisse und ich klebte an den Seiten. Gerade als dann Lisas zukünftiges Ich auftauchte, wurde es richtig spannend. Und dieses Level hielt Susanne Wittpennig kontinuierlich bis zum Ende bei. Vor allem im letzten Drittel des Buches holte die Autorin noch einmal alles vor, so dass ich Seite um Seite umblätterte. Mit einem unglaublich neugierig machenenden Ende ließ die Autorin diese Geschichte ausklingen. 

Schreibstil: Schon in ihrer Maya und Domenico Reihe zeigte mir die Autorin mit jedem Buch mehr, warum ich ihre Bücher so sehr liebe. Voller Gefühl und beinah vorsichtig erzählt sie ihre Geschichten und das war hier nicht anders. Auch wenn ich Time Travel Girl nicht mit Maya und Domenico vergleichen kann, denn hier geht es nicht nur in die Gefühlsebene, sondern auch in viele Turbulenzen und Spannung. Susanne Wittpennig schreibt auf fesselnde Art und Weise, dass ich nicht mehr lange als Beobachter, sondern selbst in der Handlung agierte. Und das gefiel mir wirklich sehr gut!


Mein Urteil 

Mit Time Travel Girl zeigte mir Susanne Wittpennig wieder einmal, warum ich ihre Bücher so sehr liebe. Es ist absolut spannend, aber auch gefühlsvoll und ereignisreich. Gerade das Ende hat mich wirklich umgehauen. Lisa ist ein ganz besonderer Charakter, der mir durch ihre Hilfsbereitschaft und ihrer Loyalität hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleibt. Morgan bzw Momo fand ich dagegen ein wenig blass, da erhoffe ich mir in der Fortsetzung deutlich mehr. Dennoch konnte mich die Autorin immer wieder aufs Neue fesseln und zeigte mir, warum ich Zeitreiseromane so gerne lese. Ich freue mich auf eine tolle Fortsetzung. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(137)

341 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

stefanie hasse, schicksal, schicksalsbringer, fantasy, jugendbuch

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Grundsätzlich bin ich nicht so der Fan davon, wenn Personen auf Büchercovern abgebildet sind, aber hier finde ich es sogar recht passend. Zusammen mit den gut gewählten Farben, die wahrscheinlich eher die weiblichen Leser unter uns ansprechen, sieht das Cover wirkllich echt schön aus. Auch mit dem Schicksalsrad im Hintergrund, sowie die Glitzereinheiten kann sich das Cover wirklich definitiv sehen lassen. Der Klappentext verrät nicht zu viel und machte mich gleich neugierig.

Einstieg: Stefanie Hasse leitet mit einem kurzen Prolog in die Geschichte ein, der mir wirklich sehr gut gefiel. Gemeinsam mit der damals sechsjährigen Kiera befindet sich der Leser auf einem Jahrmarkt und wird Zeuge, wie das kleine Mädchen eine besondere Münze erhält. Ich hatte sofort das Gefühl den Duft von Zuckerwatte und Popcorn in der Nase zu haben. Der lockere und sehr angenehme Schreibstil sowie das vorsichtige Herantasten an die Geschichte gefiel mir sehr gut, so konnte ich hervorragend in die Handlung einsteigen. 

Charaktere: Kiera gefiel mir von der aller ersten Sekunde. Durch ihre sarkastischen und trockenen Sprüche musste ich immer wieder Schmunzeln. Sie ist schlagfertig, direkt und nimmt kein Blatt vor dem Mund, aber auf der anderen Seite ist sie auch emotional, mutig und zeigt Gefühle. Diese Mischung der Eigenschaften gefiel mir sehr gut. Der personale Ich-Erzähler, den Stefanie Hasse für ihren Roman wählte, ließ mich noch tiefer in Kieras Gefühls- und Gedankenwelt tauchen. Aber auch die Nebencharaktere möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Da hätten wir Cody, der Kieras bester Freund seit Kindertagen ist, und zu dem ich gleich eine starke Bindung hatte. Aber auch die Zwillige Hayden und Phoenix, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, konnten mich sehr überzeugen. Ganz besonders von Phoenix war ich angetan, der genau wie Kiera mit Sprüchen um sich wirft, dass es nicht nur einmal zu einer kuriosen Szene kam.

Handlung: Schon die Grundidee mit dem Schicksal und der Bestimmung sprach mich augenblicklich an, so dass ich wirklich sehr neugierig darauf war, wie Stefanie Hasse die Idee umsetzen würde. Und ich muss sagen, ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Umsetzung. Schon zu Beginn merkte ich schnell, dass die Autorin einen Drang für Überraschungen hat. So wurde es nie langweilig. Immer wieder kam sie mit einer neuen spannenden Passage her, die ich nur manchmal vorhersehen konnte. Natürlich war zu erwarten, dass sich zwischen Kiera und ihrem Begleiter Phoenix etwas anbahnte, allerdings ging mir das zwischen den beiden etwas zu schnell, so dass die Glaubwürdigkeit ihrer Gefühle manchmal verloren ging. Ganz besonders gut gefiel mir dann aber der Showdown zum Ende. Da holte die Autorin noch einmal alles vor und konnte mich mit einem zufriedenstellenden und neugierig machenden Ende überzeugen.

Schreibstil: Dass Stefanie Hasse auf beinahe ruhige, aber dennoch nicht weniger spannende Art und Weise schreibt, kannte ich mittlerweile aus ihren anderen Büchern. Und hier war es nicht anders. Ihr angenehmer und lockerer Schreibstil trugen dazu bei, dass ich wirklich zügig vorankam und das Buch auch nicht zur Seite legen wollte. Die Mischung aus Mythologie, Gefühl und Magie gefiel mir wirklich sehr gut und sind wunderbar auf einander angepasst. Sehr schön!


Mein Urteil 

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung ist ein wirklich gelungener Auftakt. Stefanie Hasse schreibt auf beinahe ruhige, aber trotzdem sehr spannende Art, dass ich immer mit dem Gefühl leben musste, dass auf den nächsten Seiten wieder etwas unerwartetes passiert. Die Idee mit dem Schicksal hat die Autorin wirklich wunderbar umgesetzt und auch die einzelnen Figuren gefielen mir sehr gut. Gerade von Kiera war ich angetan, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hatte, so dass ich mehr als nur einmal schmunzeln musste. Stefanie Hasse konnte mich schnell für sich gewinnen und ich bin schon sehr gespannt, wie es rund um Kiera und Fortunas Jungs weitergeht. Sehr gute 4 von 5 Welten.


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(177)

371 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

rassismus, angie thomas, the hate u give, jugendbuch, thug

The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: The Hate U Give ist mir schon vor einer ganzen Weile unter die Augen gekommen und schon da wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Die optische Aufmachung gefällt mir auch sehr gut, obwohl sie sehr schlicht gehalten ist. Dahinter verbirgt sich eine wichtige Botschaft und diese wollte ich schnell ergründen. Fremdenhass, Rassismus und auch Kriminalität in Banden und unter Polizisten sind leider Themen, die immer wieder in den Fokus rücken, umso gespannter war ich, wie Angie Thomas all diese Themen in einem Jugendbuch einbauen würde.

Einstieg: Schon der Einstieg gefiel mir wirklich gut. Der Leser begleitet die junge Starr Carter auf eine Party, bei der man schnell merkt, dass das Mädchen am liebsten woanders sein möchte. Gleich zu Beginn hielt mir die Autorin einen Spiegel vor Augen und zeigte mir, wie das Leben in einem "Ghetto" - wie es Starr selber beschreibt - abläuft. Der Einstieg gefiel mir wirklich sehr gut. Vor allem der lockere Schreibstil ließ mich wunderbar in die Geschichte hineinfinden.

Charaktere: Starr mochte ich von Anfang an. Schnell merkte ich, dass dieses Mädchen nicht das Zepter an sich reißt und mit großen Reden schwingt, sondern unglücklicher Weise Zeugin eines schlimmen Schicksals war. Starr ist absolut nicht perfekt und macht und hat auch ihre Fehler, aber genau diese Eigenschaften machten sie so glaubwürdig. Die Zweifel, die im Laufe des Buches immer wieder in ihr aufkommen, ob das, was sie tut, wirklich das richtige ist und ob das, was sie sagt wirklich Gerechtigkeit für ihren besten Freund Khalil bringen wird, machen sie zu einem sehr authentischen Charakter. Ebenso die Tatsache, dass die 16-Jährige zwischen den Fronten zweier komplett verschiedenen Welten lebt, macht sie sehr sympathisch. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Angie Thomas für Starr wählte, konnte ich immer wieder in ihre Gefühls- und Gedankenwelt schauen und das brachte mich dazu, diese Protagonistin noch mehr zu lieben.

Handlung: Durch den heftigen Schicksalsschlag, den unsere Protagonistin gleich zu Beginn erleben musste, beginnt das Buch wirklich sehr aufwühlend und emotional. Kaum hatte ich die ersten Kapitel hinter mich, machte sich ein dicker Kloß in meinem Hals breit. Und dieses Gefühl der Schockstarre, in die mich Angie Thomas gleich zu Beginn versetzte, kam immer wieder auf. Themen wie Rassismus und auch Kriminalität reflektierte die Autorin immer wieder und diese verliehen dem Buch etwas Düsteres, was mich immer wieder zum Nachdenken brachte.

Der Weg, den Starr durchmacht ist wirklich nicht leicht, umso interessanter und auch spannender fand ich den Werdegang von ihr und dass der Mut für die Gerechtigkeit von Khalil zu kämpfen immer stärker wurde, je weiter ich voranschritt. Das gefiel mir sehr gut. Und der Showdown am Ende, der so voller Energie und Gefühl geschrieben wurde, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! 

Schreibstil: Angie Thomas hat einen Schreibstil, der durch seine Energie und seine Power absolut zu überzeugen wusste. Die Autorin schreibt auf sehr direkte und ehrliche Art und Weise, dass ich nicht nur einmal schwer schlucken musste. Es ist ein Erzählstil, der mir durch die Mischung von Energie, Dramatik, Humor und Gefühl auf jeden Fall noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird. Ganz besonders toll fand ich es, wie sie die sehr ernsten Themen wunderbar in ihre Geschichte einfließen ließ. Ihr starker Drang zum Dramatischen, ließ mich immer weiterlesen!


Mein Urteil 

The Hate U Give ist so viel mehr als nur ein herkömmliches Buch. Es steckt so viel mehr drin. Nicht nur eine Protagonistin, die glaubwürdig, tiefgründig und wirklich authentisch ausgearbeitet wurde. Oder ein Schreibstil, der so Energiegeladen ist, dass man dem Sog, den die Autorin damit geschaffen hat, gar nicht mehr entkommen will. Es ist ein Buch, was die Augen öffnet und zum Nachdenken anregt. Ein Buch mit einer ganz tiefen Bedeutung und Botschaft, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt! Ein Buch, was ich mit gutem Gewissen definitiv zu meinen Jahreshighlight zähle. Absolut wohlverdiente 5 von 5 Welten!




  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(67)

111 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, mary kubica, falsche tränen, don't you cry - falsche tränen, chicago

Don't You Cry - Falsche Tränen

Mary Kubica , Rainer Nolden
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671057
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von der Autorin gehört geschweige denn gelesen. Demnach war ich sehr neugierig, als mir Don't you cry - Falsche Tränen unter die Augen kam. Optisch sagt mir das Buch jetzt nicht unbedingt zu und wäre mir in der Menge bestimmt nicht aufgefallen, obwohl ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich die Gestaltung sehr gut auf den Inhalt angepasst finde. Der Klappentext jedoch machte mich sehr gespannt, so dass ich am liebsten sofort zum Buch greifen wollte.

Einstieg: Mary Kubica beginnt augenblicklich mit der Handlung und ich stolperte geradezu in das Leben unserer Protagonistin Quinn hinein, die ich sehr schnell liebgewonnen habe. Durch das plötzliche Verschwinden ihrer Mitbewohnerin Esther, baute die Autorin gleich zu Beginn Spannung ein, so dass ich schnell in Erfahrung bringen wollte, was mit Esther tatsächlich passiert ist. Der sehr angenehme Schreibstil, trug ebenfalls seinen Teil dazu bei, dass ich das Buch so schnell nicht aus der Hand legen konnte.

Charaktere: Die junge Protagonistin Quinn schloss ich schon nach wenigen Momenten ins Herz und ehe ich es mich versah, wollte ich gemeinsam mit ihr all die ungeklärten Fragen rund um Esther aufdecken. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Mary Kubica für ihre Protagonisten wählte, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und baute auch schnell eine emotionale Bindung zu ihr auf. Auf der anderen Seiten begleitet der Leser einen Jungen namens Alex, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie er in die Geschichte passen sollte. Dennoch schloss ich auch ihn sehr schnell ins Herz. Und dann haben wir noch Esther, die zwar großteils nur erwähnt wird, aber anscheinend alle Stricke der Geschichte in der Hand hält. Diese Mischung, der verschiedenen und trotzdem tiefgründigen Charaktere machte es aus, dass ich immer weiter lesen wollte.

Handlung: Auffällig in diesem Buch sind die zwei auf den ersten Blick völlig verschieden erscheinenden Handlungsstränge, die die Autorin für ihre Geschichte wählte. Auf der einen Seite Quinn, die bald selber nicht mehr genau weiß, wer Esther tatsächlich ist. Je weiter Quinn in die Antworten dringt, umso mehr verstrickt sich die Autorin mit den vielen Geschehnissen, was aber keineswegs schlecht war. Auch der Handlungszweig rund um Alex konnte seine düsteren Ereingnisse vorweisen. Lange Zeit wusste ich nicht, wie Quinn und Alex zueinander stehen und je weiter ich voranschritt, desto verworrener wurde das ganze. Langsam tat sich eine Vermutung auf, die aber Mary Kubica schnell wieder zunichte machte. Das gefiel mir sehr gut, denn so war eine gewisse Grundspannung immer da.

Schreibstil: Auf teilweise sehr düstere und geheimnisvolle Art und Weise erzählt die Autorin die Geschichte rund um Esther, Alex und Quinn. Lange Zeit wusste ich nicht, wohin mich Mary Kubica führte und so dauerte es nicht lange, dass ich mitten in einem Strudel voll ungeklärter Fragen und zahlreichen Überraschungen befand, aus dem ich nicht so schnell entkommen wollte. Immer wieder baut sie Spannung ein, die durch unerwartete, teils auch sehr düstere Passagen verursacht wurden. Erst zum Ende hin brachte die Autorin Licht ins Dunkle und löste all ihre Verzwickungen sehr geschickt auf.


Mein Urteil 

Don't you Cry - Falsche Tränen ist ein Thriller, der zurecht in dieses Genre gehört. Lange Zeit wusste ich nicht, wohin mich Mary Kubica führt und ehe ich es mich versah, war ich auch schon mitten drin in einem Strudel voller Geheimnisse und ungeklärten Fragen. Durch die beiden Handlungsstränge, bei denen ich lange im Dunkeln tappte, wie sie mit einander verbunden sein können, herrschte eine gewisse Grundspannung, was mir sehr gut gefiel. Erst zum Ende hin löste Mary Kubica all ihre Verworrheiten und Verzwickungen geschickt auf, so dass sie mich mit einem zufriedenstellenden Ende zurückließ. Von mir erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten. 



  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(74)

149 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, dreh dich nicht um, jennifer l. armentrout, spannend, jugendbuch

Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453412897
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Seit "Dark Elements" bin ich ein absoluter Fan von Jennifer L. Armentrout. Demnach war mir schnell klar, dass ich auch zu weiteren Werken ihrer Feder greifen werde. Zu "Dreh dich nicht um" habe ich schon einige positive Stimmen gelesen, so dass ich mir bald selbst ein Bild davon machen wollte. Die Gestaltung an sich gefällt mir jetzt nicht so gut, ist aber meiner Meinung nach wirklich gut zum Inhalt angepasst. Der Klappentext versprach jedoch auf einen spannenden und nervenzerreißenden Thriller, so dass ich nicht lange zögerte.


Einstieg: Wie ich es aus ihren Bücher kenne, beginnt Jennifer L. Armentrout auch hier gleich mit der eigentlichen Geschichte und es dauerte nicht lange, ehe ich ihrem Schreibstil verfallen war. Schon zu Beginn hebt sie das Spannungslevel enorm an und ich als Leser befand mich an der Seite von Samantha, die urplötzlich nach tagelangem Verschwinden wieder auftaucht. Schon da konnte mich die Autorin mit der Geschichte überzeugen. Nach diesem sehr gelungenen Einstieg wollte ich natürlich unbedingt Antworten.


Charaktere: Jennifer L. Armentrout wählte für ihr Werk durchgängig den personalen Ich-Erzähler. So wird die Geschichte durchweg aus der Sicht der 17-Jährigen Samantha erzählt. Schon sehr am Anfang fühlte ich mich in ihrem Beisein absolut wohl und ich wollte gleich von der ersten Seite wissen, was mit Samantha tatsächlich passierte, warum die letzten vier Tage wie ein Filmriss waren und vor allem was das Mädchen mit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Cassie zu tun hat. Durch Rückblenden ähnliche Szenen, ermöglichte mir die Protagonistin noch tiefer in ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen, was mir sehr gut gefiel. Auch die vielen Nebenfiguren wurden von der Autorin sehr stark ausgearbeitet. Am meisten war ich von Carson angetan, der eine Ruhe ausstrahlt und mich schnell überzeugen konnte.


Handlung: Durch das Verschwinden und das anschließende Auftauchen unserer Protagonistin hob die Autorin gleich zu Beginn das Spannungslevel an. Ehe ich es mich versah, befand ich mich schon in einem Strudel voller ungeklärter Fragen und fehlenden Erinnerungen die die Geschichte sehr gut voranbrachten. Schon auf den ersten Seiten wollte ich dringend in Erfahrung bringen, was mit Samantha und ihrer besten Freundin Cassie passiert ist. Und Jennifer L. Armentrout ist eine Meisterin darin, ihre Leser zappeln zu lassen. So tappte ich lange Zeit im Dunkeln und auch wenn ich beim Lesen immer wieder einen Verdacht hatte, belehrte mich die Autorin eines besseren, so dass ich wieder am Anfang war. Jennifer L. Armentrout lässt sich wirklich sehr viel Zeit mit dem Beantworten ihrer Fragen, so dass eine gewisse Grundspannung immer vorhanden war.


Schreibstil: Jennifer L. Armentrout schreibt auf eine sehr fesselnde Art, dass ich das Buch schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es herrschte durchweg eine gewisse Grundspannung, so dass nie langweilig wurde. Immer wieder musste ich damit rechnen, dass auf den nächsten Seiten wieder irgendetwas unerwartetes passiert. Das gefiel mir sehr gut! Auch die Grundidee hat die Autorin wirklich hervorragend umsetzen konnte. Sie zeigte mir hier wieder einmal, warum ich ihre Bücher so sehr liebe: Es ist wie ein Sog, dem man nicht entkommen will!



Mein Urteil 

Jennifer L. Armentrout gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren. Und in "Dreh dich nicht um" bewies sie es wieder einmal! Voller Spannung erzählt sie ihre Geschichte. Schon zu Beginn war ich völlig hin und weg, sowohl von der Grundidee, als auch von den Protagonisten, die sehr gut ausgearbeitet wurden, dass ich mich wirklich schnell in sie hineinversetzen konnte. Manchmal spannte mich die Autorin sehr auf die Folter, weil sie sich scheinbar unendlich viel Zeit ließ, um all meine dringenden Fragen zu beantworten. Dadurch schuf sie eine starke Grundspannung, die nie ganz verschwand und das gefiel mir sehr gut. Dieses Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Welten!


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

schweden, norwegen, reisen, adac, liebe

Darf ich dir das Sie anbieten?

Luisa Binder
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520420
Genre: Humor

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: "Darf ich dir das Sie anbieten?" von Luisa Binder ist mir vor allem durch den coolen Titel und das gut gewählte Cover ins Auge gesprungen. Die Gestaltung ist sehr schlicht und einfach gehalten, verspricht aber irgendwie auf eine lockere, teils humorvolle Lektüre - passend für die Urlaubszeit. Und genau das war auch der Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Der Klappentext machte mich ebenfalls neugierig, so dass ich schnell zu diesem Werk griff.

Einstieg: Die Autorin beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und der Leser wird Zeuge, wie die Protagonistin Ellen Bornemann allein im Nordkap mit einer Schildkröte feststeckt. An sich ein ziemlich guter Einstieg in das Buch, nur da kam leider mein ersten Problemchen. Ich kam mit Ellen gleich zu Beginn gar nicht klar. Irgendwie strahlte sie so eine Antipathie aus, dass ich gar nicht weiterlesen wollte. Aber ich gab mir dann doch einen Ruck, weil ich vom Schreibstil der Autorin gleich angetan war.

Charaktere: Ellen Bornemann ist eine Frau Mitte Fünfzig, die ungewollt im Nordkap liegengeblieben ist, nach dem ihr Mann einfach die Fliege gemacht hatte. Vor allem in den ersten Kapiteln hatte ich ganz schön mit dieser teilweise sehr miesepetrigen Frau zu kämpfen. Durch ihre Art und Weise taute das Eis zwischen uns erst recht spät. Aber dann konnte ich sie absolut verstehen und schloss sie doch in mein Herz. Ganz besonders angetan war ich aber von dem ADAC- Mitarbeiter Ronny, der gleich von Beginn an einen tollen Charme versprühte, so dass es mir eine Freude war, ihn zu begleiten. Auch die vielen weiteren Nebencharaktere, denen Luisa Binder einen interessanten Touch verlieh, erhaschten sich schnell ein Platz in meinem Herzen.

Handlung: Die Grundidee konnte mich schnell begeistern. Eine Frau, die durch ihren Mann plötzlich am nördlichsten Zipfel Europas festsitzt und irgendwie wieder nach Hamburg gelangen soll, klang für mich sehr vielversprechend. Und auch wenn ich mit der eigentlichen Protagonistin nicht so gut klarkam, gefiel mir die Geschichte sehr schnell. Der Leser begleitet Ellen auf eine sehr tiefgehende Reise, die viele Höhen aber auch Tiefen mit sich bringt. Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie die beiden Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können, gemeinsam diese 3000 Kilometer bewältigen. Und das ist nicht immer leicht.

Schreibstil: Luisa Binder erzählt auf teilweise sehr humoristische, teils sehr tiefgehende Art und Weise, was mir sehr schnell gefiel. Immer wieder baut sie gerade zu absurde Szenen ein, die manchmal so unerwartet und auch unpassend kamen, dass meine Mundwinkel mehr als einmal zuckten. Neben ihrem Witz und Charme, versprüht die Autorin in ihrem Buch aber auch Emotionen und wichtige Themen, wie Liebe, Freundschaft und vor allem Familie. Die Mischung gefiel mir sehr gut.



Mein Urteil 

"Darf ich dir das Sie anbieten?" ist eine tolle Urlaubslektüre, aber auch ein Buch mal für zwischen durch. Es verlangt nicht zu viel Aufmerksamkeit, so dass man es schnell mal zwischen schieben kann. Luisa Binder erzählt auf teilweise sehr eindrucksvolle Art eine spannende Reise, die vielleicht so gar zu sich selbst führt. Und auch wenn das Eis zwischen mir und Ellen bis zum Ende nie ganz aufgetaut war, schloss ich sie trotz ihrer oft miesepetrige Art ins Herz. Ein Buch bei dem Themen wie das Reisen, die Familie, die Liebe sowie Witz und Charme nicht zu kurz kommen. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(155)

366 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

freundschaft, roman, gail honeyman, ich eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Überraschender Weise wurde mir dieses Buch vom Verlag zugeschickt und ich muss sagen, dss ich schnell Feuer und Flamme war. Das lag natürlich ganz klar an der optischen Gestaltung, die für mich zwar zum einen ein wenig verspielt wirkt, aber auf der anderen Seite eine Ruhe und Harmonie ausstrahlt, dass ich dieses Werk schnell zur Hand nehmen wollte. Auch die Farben harmonieren ganz wunderbar miteinander. Insgesamt finde ich das Cover sehr gut auf den Inhalt angepasst. Aber auch der tolle Klappentext trug seinen Teil dazu bei, dass ich diesen Roman schnell lesen wollte.

Einstieg: Gail Honeyman beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung. Sogleich wurde mir die Protagonistin Eleanor Oliphant vorgestellt, mit der ich anfangs nicht ganz so gut klar kam. Vor allem zu Beginn fand ich sie sehr skuril und wurde nicht so wirklich warm mit ihr. Auch die Geschichte brauchte etwas länger, ehe sie mich packen konnte. Schon in den ersten Kapiteln wusste ich nicht so recht, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Trotz des eher holprigen Einstiegs, war ich ganz gespannt auf den weiteren Handlungsverlauf.

Charaktere: In diesem Buch begleitet der Leser eine Protagonistin, die zu Beginn vielleicht etwas schrullig und merkwürdig ist, aber definitiv ihr Herz an der richtigen Stelle hat. Eleanor Oliphant hat kein leichtes Leben, aber sie macht das beste draus. Sie distanziert sich von allem, geht ihrem Beruf nach, ohne viel mit ihren Kollegen zu quatschen, verbringt die Abende lieber alleine, anstatt sich mit Freunden zu treffen. Als ich mir das so angeschaut habe, empfand ich Eleanor unglaublich einsam und ich entwickelte starkes Mitgefühl für sie. Je weiter ich voranschritt, umso mehr gab die Autorin zu dieser besonderen Protagonistin preis, so dass ich ihre Art immer mehr verstand. Schnell waren die anfänglichen Problemchen wie weggeblasen und ich schloss sie schnell ins Herz.

Handlung: Auch wenn ich gerade zu Beginn nicht so recht wusste, wohin mich diese Geschichte bringt, war ich trotzdem schnell von ihr angetan. Der Leser begleitet die Protagonistin auf den fast 500 Seiten durch ein Leben, welches viele Höhen und Tiefen hat. Und das fand ich sehr eindrucksvoll. Immer wieder wollte ich beim Lesen mehr über Eleanor erfahren. Ich wollte in Erfahrung bringen, warum sie so ist, wie sie ist, warum sie jeglichen Kontakt zur Außenwelt meidet. Gail Honeyman lässt sich mit dem Beantworten dieser Fragen sehr viel Zeit, so dass sie mich dadurch manchmal sehr auf die Folter spannte.Wie auch ihr Leben hat diesen Buch ebenfalls seine Höhen und Tiefen. Mal ist die Handlung eher ruhiger, mal geht sie ins gefühlsvolle, mal ist sie lustig. Hier kam wirklich ein breites Spektrum an Gefühlen zum Vorschein. Sehr schön.

Schreibstil: Gail Honeyman hat einen sehr eindrucksvollen Schreibstil, mit dem ich mich sehr schnell wohlfühlte. Er ist flüssig und vor allem angenehm zu lesen, so dass ich zügig voran kam. Die Autorin baute immer wieder die Themen Freundschaft und Familie, aber auch Liebe und Selbstfindung in ihre Geschichte ein, so dass es nicht wenig gefühlsvoll wurde. Neben ihrer sehr schönen Art des Erzählens, waren auch Überraschungen und unerwartete Passagen Bestandteil ihrer Geschichte und das gefiel mir sehr gut.


Mein Urteil 

"Ich, Eleanor Oliphant" lässt sich im Wesentlich mit dem Wort eindrucksvoll beschreiben. Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat und in der Liebeleien nicht im Vordergrund stehen. Eine Protagonistin, die auf dem ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig erscheint, aber eine unglaublich treue Seele hat. Und zu dem eine Autorin, die diese Geschichte so lebendig machte. Alles in allem bin ich wirklich sehr fasziniert von diesem Werk. Ein absolutes Herzensbuch, bei dem viele verschiedene Themen auf seine Kosten kommen. Sehr schön! Ich vergebe gute 5 von 5 Welten!


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(239)

509 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 187 Rezensionen

fantasy, cora carmack, sturm, stormheart, liebe

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon in der Verlagsvorschau ist mir "Stormheart" gleich aufgefallen und das nicht nur durch das sehr coole Cover. Normalerweise finde ich Porträts sowie Personen als gestalterliches Mittel für Cover nicht so gut, aber hier passt es einfach wirklich sehr gut. Auch die Farbgebung gefällt mir sehr gut. Vor allem ist mir dieses Buch aber durch den sehr spannenden Klappentext ins Bewusstsein gekommen. Das versprach auf eine Story, die es so in dem Sinne noch nicht wirklich gab und das machte mich gleich sehr neugierig.

Einstieg: Cora Carmack leitet beinahe vorsichtig mit einem kurzen, aber nicht weniger spannenden Prolog in ihre Geschichte ein. Schon dieser Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut, so dass ich ganz gespannt auf die weitere Geschichte war. Anschließend werden dem Leser nach und nach die Protagonisten vorgestellt, die mich sehr schnell überzeugen konnten. Aber am meisten muss ich den Schreibstil der Autorin erwähnen. Schon auf den ersten Seiten sprüht ihr Erzählstil förmlich vor Magie, so dass ich mich sehr schnell in der Geschichte wohlfühlte. 

Charaktere: Diese starken und unvergesslichen Figuren, die Cora Carmack in ihre Geschichte eingebaut hat, machten das Buch so einzigartig. An erster Stelle muss ich die selbstbewusste und mutige Aurora erwähnen, die mir immer wieder bewies, dass sie tatsächlich ein Herz aus Sturm besitzt. Sie ist eine Prinzessin, die mir genau durch diese Eigenschaften hoffentlich noch eine ganze Weile in Erinnerung bleibt. Ebenso schnell konnte ich mich in die vielen Nebencharaktere hineinversetzen. Da wusste ich gar nicht, wer mich mehr überzeugen konnte. Ob es der charmante aber auch selbstsichere Lock war, der mir den Kopf verdrehte, oder die Kammerzofe Nova, die einen unglaublichen Mut und Widerstandskraft an den Tag legte, weiß ich nicht genau. Sehr großartige Figuren.

Handlung: Schon die Grundidee klang sehr vielversprechend, so dass ich das Buch nicht zu lange ungelesen lassen wollte. Noch recht ruhig beginnt die Autorin mit ihrer Geschichte und nach und nach entstand bei mir ein Bild dieser außergewöhnlichen Welt. Es dauert jedoch nicht lange und diese Ruhe und Harmonie wird aufgebrochen und Cora Carmack entführt den Leser in eine Welt voller Gefahren, Action, Stürmen - spätestens an dieser Stelle war ich völlig hin und weg. Die Autorin behält dieses Spannungslevel bei und das gefiel mir ausgesprochen gut. Immer wieder überraschte sie mich mit sehr unerwarteten und teilweise schockierenden Passagen, so dass ich noch mehr an den Seiten klebte und das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. 

Schreibstil: Cora Carmack konnte mich mit ihrem Schreibstil schon auf der ersten Seite faszinieren. Durch ihre lockere und angenehme Erzählweise kam ich schnell voran und die Kapitel flogen förmlich, so dass ich schneller als gedacht die letzte Seite gelesen habe. Wie ein Sog kam mir dieses Buch vor, welcher durch die Lebendigkeit, die man in den einzelnen Kapiteln spürt, aber auch durch die Magie, die die Autorin in ihrem Roman einhaucht, sehr verstärkt wird. Absolut großartig!

Mein Urteil 

Ich bin komplett begeistert von diesem Auftakt! Cora Carmack schreibt nicht nur fesselnd, so dass ich unglaublich schnell ihrem Schreibstil verfallen war, sondern auch mit so einer gewaltigen bildhaften Sprache, dass ich teilweise wirklich das Gefühl hatte, als kämpfe ich gemeinsam mit Aurora an ihrer Seite. Und das gefiel mir ausgesprochen gut. Zu dem besitzt dieses Buch eine unfassbar gute Mischung an Figuren, die ich gleichermaßen ins Herz schloss. Vor allem von Aurora bin ich beeindruckt. Für mich beinhaltet dieses Buch wirklich alles, was es benötigt, um den Leser zu begeistern. Von mir erhält "Stormheart - Die Rebellin" 5 von 5 Welten.


  (1)
Tags:  
 
353 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks