Caterina

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335 Bücher, 38 Rezensionen

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135 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

schicksalsbringer, stefanie hasse, schicksalsbringer - ich bin deine bestimmung, romantasy-geschichte, phoenix und hayden

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

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75 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

usa, rassismus, polizeigewalt, vereinigte staaten von amerika, gewalt

The Hate U Give

Angie Thomas , Henriette Zeltner
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.07.2017
ISBN 9783570164822
Genre: Jugendbuch

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93 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

thriller, mary kubica, esther, familiengeheimnis, spurloses verschwinden

Don't You Cry - Falsche Tränen

Mary Kubica , Rainer Nolden
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 12.06.2017
ISBN 9783959671057
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von der Autorin gehört geschweige denn gelesen. Demnach war ich sehr neugierig, als mir Don't you cry - Falsche Tränen unter die Augen kam. Optisch sagt mir das Buch jetzt nicht unbedingt zu und wäre mir in der Menge bestimmt nicht aufgefallen, obwohl ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich die Gestaltung sehr gut auf den Inhalt angepasst finde. Der Klappentext jedoch machte mich sehr gespannt, so dass ich am liebsten sofort zum Buch greifen wollte.

Einstieg: Mary Kubica beginnt augenblicklich mit der Handlung und ich stolperte geradezu in das Leben unserer Protagonistin Quinn hinein, die ich sehr schnell liebgewonnen habe. Durch das plötzliche Verschwinden ihrer Mitbewohnerin Esther, baute die Autorin gleich zu Beginn Spannung ein, so dass ich schnell in Erfahrung bringen wollte, was mit Esther tatsächlich passiert ist. Der sehr angenehme Schreibstil, trug ebenfalls seinen Teil dazu bei, dass ich das Buch so schnell nicht aus der Hand legen konnte.

Charaktere: Die junge Protagonistin Quinn schloss ich schon nach wenigen Momenten ins Herz und ehe ich es mich versah, wollte ich gemeinsam mit ihr all die ungeklärten Fragen rund um Esther aufdecken. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Mary Kubica für ihre Protagonisten wählte, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und baute auch schnell eine emotionale Bindung zu ihr auf. Auf der anderen Seiten begleitet der Leser einen Jungen namens Alex, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie er in die Geschichte passen sollte. Dennoch schloss ich auch ihn sehr schnell ins Herz. Und dann haben wir noch Esther, die zwar großteils nur erwähnt wird, aber anscheinend alle Stricke der Geschichte in der Hand hält. Diese Mischung, der verschiedenen und trotzdem tiefgründigen Charaktere machte es aus, dass ich immer weiter lesen wollte.

Handlung: Auffällig in diesem Buch sind die zwei auf den ersten Blick völlig verschieden erscheinenden Handlungsstränge, die die Autorin für ihre Geschichte wählte. Auf der einen Seite Quinn, die bald selber nicht mehr genau weiß, wer Esther tatsächlich ist. Je weiter Quinn in die Antworten dringt, umso mehr verstrickt sich die Autorin mit den vielen Geschehnissen, was aber keineswegs schlecht war. Auch der Handlungszweig rund um Alex konnte seine düsteren Ereingnisse vorweisen. Lange Zeit wusste ich nicht, wie Quinn und Alex zueinander stehen und je weiter ich voranschritt, desto verworrener wurde das ganze. Langsam tat sich eine Vermutung auf, die aber Mary Kubica schnell wieder zunichte machte. Das gefiel mir sehr gut, denn so war eine gewisse Grundspannung immer da.

Schreibstil: Auf teilweise sehr düstere und geheimnisvolle Art und Weise erzählt die Autorin die Geschichte rund um Esther, Alex und Quinn. Lange Zeit wusste ich nicht, wohin mich Mary Kubica führte und so dauerte es nicht lange, dass ich mitten in einem Strudel voll ungeklärter Fragen und zahlreichen Überraschungen befand, aus dem ich nicht so schnell entkommen wollte. Immer wieder baut sie Spannung ein, die durch unerwartete, teils auch sehr düstere Passagen verursacht wurden. Erst zum Ende hin brachte die Autorin Licht ins Dunkle und löste all ihre Verzwickungen sehr geschickt auf.


Mein Urteil 

Don't you Cry - Falsche Tränen ist ein Thriller, der zurecht in dieses Genre gehört. Lange Zeit wusste ich nicht, wohin mich Mary Kubica führt und ehe ich es mich versah, war ich auch schon mitten drin in einem Strudel voller Geheimnisse und ungeklärten Fragen. Durch die beiden Handlungsstränge, bei denen ich lange im Dunkeln tappte, wie sie mit einander verbunden sein können, herrschte eine gewisse Grundspannung, was mir sehr gut gefiel. Erst zum Ende hin löste Mary Kubica all ihre Verworrheiten und Verzwickungen geschickt auf, so dass sie mich mit einem zufriedenstellenden Ende zurückließ. Von mir erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten. 



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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, dreh dich nicht um, jennifer l. armentrout, spannend, jennifer l armentrout

Dreh dich nicht um

Jennifer L. Armentrout , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453412897
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Seit "Dark Elements" bin ich ein absoluter Fan von Jennifer L. Armentrout. Demnach war mir schnell klar, dass ich auch zu weiteren Werken ihrer Feder greifen werde. Zu "Dreh dich nicht um" habe ich schon einige positive Stimmen gelesen, so dass ich mir bald selbst ein Bild davon machen wollte. Die Gestaltung an sich gefällt mir jetzt nicht so gut, ist aber meiner Meinung nach wirklich gut zum Inhalt angepasst. Der Klappentext versprach jedoch auf einen spannenden und nervenzerreißenden Thriller, so dass ich nicht lange zögerte.


Einstieg: Wie ich es aus ihren Bücher kenne, beginnt Jennifer L. Armentrout auch hier gleich mit der eigentlichen Geschichte und es dauerte nicht lange, ehe ich ihrem Schreibstil verfallen war. Schon zu Beginn hebt sie das Spannungslevel enorm an und ich als Leser befand mich an der Seite von Samantha, die urplötzlich nach tagelangem Verschwinden wieder auftaucht. Schon da konnte mich die Autorin mit der Geschichte überzeugen. Nach diesem sehr gelungenen Einstieg wollte ich natürlich unbedingt Antworten.


Charaktere: Jennifer L. Armentrout wählte für ihr Werk durchgängig den personalen Ich-Erzähler. So wird die Geschichte durchweg aus der Sicht der 17-Jährigen Samantha erzählt. Schon sehr am Anfang fühlte ich mich in ihrem Beisein absolut wohl und ich wollte gleich von der ersten Seite wissen, was mit Samantha tatsächlich passierte, warum die letzten vier Tage wie ein Filmriss waren und vor allem was das Mädchen mit dem Verschwinden ihrer besten Freundin Cassie zu tun hat. Durch Rückblenden ähnliche Szenen, ermöglichte mir die Protagonistin noch tiefer in ihre Gefühls- und Gedankenwelt einzutauchen, was mir sehr gut gefiel. Auch die vielen Nebenfiguren wurden von der Autorin sehr stark ausgearbeitet. Am meisten war ich von Carson angetan, der eine Ruhe ausstrahlt und mich schnell überzeugen konnte.


Handlung: Durch das Verschwinden und das anschließende Auftauchen unserer Protagonistin hob die Autorin gleich zu Beginn das Spannungslevel an. Ehe ich es mich versah, befand ich mich schon in einem Strudel voller ungeklärter Fragen und fehlenden Erinnerungen die die Geschichte sehr gut voranbrachten. Schon auf den ersten Seiten wollte ich dringend in Erfahrung bringen, was mit Samantha und ihrer besten Freundin Cassie passiert ist. Und Jennifer L. Armentrout ist eine Meisterin darin, ihre Leser zappeln zu lassen. So tappte ich lange Zeit im Dunkeln und auch wenn ich beim Lesen immer wieder einen Verdacht hatte, belehrte mich die Autorin eines besseren, so dass ich wieder am Anfang war. Jennifer L. Armentrout lässt sich wirklich sehr viel Zeit mit dem Beantworten ihrer Fragen, so dass eine gewisse Grundspannung immer vorhanden war.


Schreibstil: Jennifer L. Armentrout schreibt auf eine sehr fesselnde Art, dass ich das Buch schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es herrschte durchweg eine gewisse Grundspannung, so dass nie langweilig wurde. Immer wieder musste ich damit rechnen, dass auf den nächsten Seiten wieder irgendetwas unerwartetes passiert. Das gefiel mir sehr gut! Auch die Grundidee hat die Autorin wirklich hervorragend umsetzen konnte. Sie zeigte mir hier wieder einmal, warum ich ihre Bücher so sehr liebe: Es ist wie ein Sog, dem man nicht entkommen will!



Mein Urteil 

Jennifer L. Armentrout gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren. Und in "Dreh dich nicht um" bewies sie es wieder einmal! Voller Spannung erzählt sie ihre Geschichte. Schon zu Beginn war ich völlig hin und weg, sowohl von der Grundidee, als auch von den Protagonisten, die sehr gut ausgearbeitet wurden, dass ich mich wirklich schnell in sie hineinversetzen konnte. Manchmal spannte mich die Autorin sehr auf die Folter, weil sie sich scheinbar unendlich viel Zeit ließ, um all meine dringenden Fragen zu beantworten. Dadurch schuf sie eine starke Grundspannung, die nie ganz verschwand und das gefiel mir sehr gut. Dieses Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Welten!


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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schweden, norwegen, reisen, adac, liebe

Darf ich dir das Sie anbieten?

Luisa Binder
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426520420
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: "Darf ich dir das Sie anbieten?" von Luisa Binder ist mir vor allem durch den coolen Titel und das gut gewählte Cover ins Auge gesprungen. Die Gestaltung ist sehr schlicht und einfach gehalten, verspricht aber irgendwie auf eine lockere, teils humorvolle Lektüre - passend für die Urlaubszeit. Und genau das war auch der Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Der Klappentext machte mich ebenfalls neugierig, so dass ich schnell zu diesem Werk griff.

Einstieg: Die Autorin beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und der Leser wird Zeuge, wie die Protagonistin Ellen Bornemann allein im Nordkap mit einer Schildkröte feststeckt. An sich ein ziemlich guter Einstieg in das Buch, nur da kam leider mein ersten Problemchen. Ich kam mit Ellen gleich zu Beginn gar nicht klar. Irgendwie strahlte sie so eine Antipathie aus, dass ich gar nicht weiterlesen wollte. Aber ich gab mir dann doch einen Ruck, weil ich vom Schreibstil der Autorin gleich angetan war.

Charaktere: Ellen Bornemann ist eine Frau Mitte Fünfzig, die ungewollt im Nordkap liegengeblieben ist, nach dem ihr Mann einfach die Fliege gemacht hatte. Vor allem in den ersten Kapiteln hatte ich ganz schön mit dieser teilweise sehr miesepetrigen Frau zu kämpfen. Durch ihre Art und Weise taute das Eis zwischen uns erst recht spät. Aber dann konnte ich sie absolut verstehen und schloss sie doch in mein Herz. Ganz besonders angetan war ich aber von dem ADAC- Mitarbeiter Ronny, der gleich von Beginn an einen tollen Charme versprühte, so dass es mir eine Freude war, ihn zu begleiten. Auch die vielen weiteren Nebencharaktere, denen Luisa Binder einen interessanten Touch verlieh, erhaschten sich schnell ein Platz in meinem Herzen.

Handlung: Die Grundidee konnte mich schnell begeistern. Eine Frau, die durch ihren Mann plötzlich am nördlichsten Zipfel Europas festsitzt und irgendwie wieder nach Hamburg gelangen soll, klang für mich sehr vielversprechend. Und auch wenn ich mit der eigentlichen Protagonistin nicht so gut klarkam, gefiel mir die Geschichte sehr schnell. Der Leser begleitet Ellen auf eine sehr tiefgehende Reise, die viele Höhen aber auch Tiefen mit sich bringt. Es war für mich sehr interessant zu beobachten, wie die beiden Figuren, die unterschiedlicher nicht sein können, gemeinsam diese 3000 Kilometer bewältigen. Und das ist nicht immer leicht.

Schreibstil: Luisa Binder erzählt auf teilweise sehr humoristische, teils sehr tiefgehende Art und Weise, was mir sehr schnell gefiel. Immer wieder baut sie gerade zu absurde Szenen ein, die manchmal so unerwartet und auch unpassend kamen, dass meine Mundwinkel mehr als einmal zuckten. Neben ihrem Witz und Charme, versprüht die Autorin in ihrem Buch aber auch Emotionen und wichtige Themen, wie Liebe, Freundschaft und vor allem Familie. Die Mischung gefiel mir sehr gut.



Mein Urteil 

"Darf ich dir das Sie anbieten?" ist eine tolle Urlaubslektüre, aber auch ein Buch mal für zwischen durch. Es verlangt nicht zu viel Aufmerksamkeit, so dass man es schnell mal zwischen schieben kann. Luisa Binder erzählt auf teilweise sehr eindrucksvolle Art eine spannende Reise, die vielleicht so gar zu sich selbst führt. Und auch wenn das Eis zwischen mir und Ellen bis zum Ende nie ganz aufgetaut war, schloss ich sie trotz ihrer oft miesepetrige Art ins Herz. Ein Buch bei dem Themen wie das Reisen, die Familie, die Liebe sowie Witz und Charme nicht zu kurz kommen. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

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277 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

roman, freundschaft, gail honeyman, eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Überraschender Weise wurde mir dieses Buch vom Verlag zugeschickt und ich muss sagen, dss ich schnell Feuer und Flamme war. Das lag natürlich ganz klar an der optischen Gestaltung, die für mich zwar zum einen ein wenig verspielt wirkt, aber auf der anderen Seite eine Ruhe und Harmonie ausstrahlt, dass ich dieses Werk schnell zur Hand nehmen wollte. Auch die Farben harmonieren ganz wunderbar miteinander. Insgesamt finde ich das Cover sehr gut auf den Inhalt angepasst. Aber auch der tolle Klappentext trug seinen Teil dazu bei, dass ich diesen Roman schnell lesen wollte.

Einstieg: Gail Honeyman beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung. Sogleich wurde mir die Protagonistin Eleanor Oliphant vorgestellt, mit der ich anfangs nicht ganz so gut klar kam. Vor allem zu Beginn fand ich sie sehr skuril und wurde nicht so wirklich warm mit ihr. Auch die Geschichte brauchte etwas länger, ehe sie mich packen konnte. Schon in den ersten Kapiteln wusste ich nicht so recht, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Trotz des eher holprigen Einstiegs, war ich ganz gespannt auf den weiteren Handlungsverlauf.

Charaktere: In diesem Buch begleitet der Leser eine Protagonistin, die zu Beginn vielleicht etwas schrullig und merkwürdig ist, aber definitiv ihr Herz an der richtigen Stelle hat. Eleanor Oliphant hat kein leichtes Leben, aber sie macht das beste draus. Sie distanziert sich von allem, geht ihrem Beruf nach, ohne viel mit ihren Kollegen zu quatschen, verbringt die Abende lieber alleine, anstatt sich mit Freunden zu treffen. Als ich mir das so angeschaut habe, empfand ich Eleanor unglaublich einsam und ich entwickelte starkes Mitgefühl für sie. Je weiter ich voranschritt, umso mehr gab die Autorin zu dieser besonderen Protagonistin preis, so dass ich ihre Art immer mehr verstand. Schnell waren die anfänglichen Problemchen wie weggeblasen und ich schloss sie schnell ins Herz.

Handlung: Auch wenn ich gerade zu Beginn nicht so recht wusste, wohin mich diese Geschichte bringt, war ich trotzdem schnell von ihr angetan. Der Leser begleitet die Protagonistin auf den fast 500 Seiten durch ein Leben, welches viele Höhen und Tiefen hat. Und das fand ich sehr eindrucksvoll. Immer wieder wollte ich beim Lesen mehr über Eleanor erfahren. Ich wollte in Erfahrung bringen, warum sie so ist, wie sie ist, warum sie jeglichen Kontakt zur Außenwelt meidet. Gail Honeyman lässt sich mit dem Beantworten dieser Fragen sehr viel Zeit, so dass sie mich dadurch manchmal sehr auf die Folter spannte.Wie auch ihr Leben hat diesen Buch ebenfalls seine Höhen und Tiefen. Mal ist die Handlung eher ruhiger, mal geht sie ins gefühlsvolle, mal ist sie lustig. Hier kam wirklich ein breites Spektrum an Gefühlen zum Vorschein. Sehr schön.

Schreibstil: Gail Honeyman hat einen sehr eindrucksvollen Schreibstil, mit dem ich mich sehr schnell wohlfühlte. Er ist flüssig und vor allem angenehm zu lesen, so dass ich zügig voran kam. Die Autorin baute immer wieder die Themen Freundschaft und Familie, aber auch Liebe und Selbstfindung in ihre Geschichte ein, so dass es nicht wenig gefühlsvoll wurde. Neben ihrer sehr schönen Art des Erzählens, waren auch Überraschungen und unerwartete Passagen Bestandteil ihrer Geschichte und das gefiel mir sehr gut.


Mein Urteil 

"Ich, Eleanor Oliphant" lässt sich im Wesentlich mit dem Wort eindrucksvoll beschreiben. Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat und in der Liebeleien nicht im Vordergrund stehen. Eine Protagonistin, die auf dem ersten Blick vielleicht etwas merkwürdig erscheint, aber eine unglaublich treue Seele hat. Und zu dem eine Autorin, die diese Geschichte so lebendig machte. Alles in allem bin ich wirklich sehr fasziniert von diesem Werk. Ein absolutes Herzensbuch, bei dem viele verschiedene Themen auf seine Kosten kommen. Sehr schön! Ich vergebe gute 5 von 5 Welten!


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380 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 152 Rezensionen

fantasy, liebe, cora carmack, sturm, stormheart

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon in der Verlagsvorschau ist mir "Stormheart" gleich aufgefallen und das nicht nur durch das sehr coole Cover. Normalerweise finde ich Porträts sowie Personen als gestalterliches Mittel für Cover nicht so gut, aber hier passt es einfach wirklich sehr gut. Auch die Farbgebung gefällt mir sehr gut. Vor allem ist mir dieses Buch aber durch den sehr spannenden Klappentext ins Bewusstsein gekommen. Das versprach auf eine Story, die es so in dem Sinne noch nicht wirklich gab und das machte mich gleich sehr neugierig.

Einstieg: Cora Carmack leitet beinahe vorsichtig mit einem kurzen, aber nicht weniger spannenden Prolog in ihre Geschichte ein. Schon dieser Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut, so dass ich ganz gespannt auf die weitere Geschichte war. Anschließend werden dem Leser nach und nach die Protagonisten vorgestellt, die mich sehr schnell überzeugen konnten. Aber am meisten muss ich den Schreibstil der Autorin erwähnen. Schon auf den ersten Seiten sprüht ihr Erzählstil förmlich vor Magie, so dass ich mich sehr schnell in der Geschichte wohlfühlte. 

Charaktere: Diese starken und unvergesslichen Figuren, die Cora Carmack in ihre Geschichte eingebaut hat, machten das Buch so einzigartig. An erster Stelle muss ich die selbstbewusste und mutige Aurora erwähnen, die mir immer wieder bewies, dass sie tatsächlich ein Herz aus Sturm besitzt. Sie ist eine Prinzessin, die mir genau durch diese Eigenschaften hoffentlich noch eine ganze Weile in Erinnerung bleibt. Ebenso schnell konnte ich mich in die vielen Nebencharaktere hineinversetzen. Da wusste ich gar nicht, wer mich mehr überzeugen konnte. Ob es der charmante aber auch selbstsichere Lock war, der mir den Kopf verdrehte, oder die Kammerzofe Nova, die einen unglaublichen Mut und Widerstandskraft an den Tag legte, weiß ich nicht genau. Sehr großartige Figuren.

Handlung: Schon die Grundidee klang sehr vielversprechend, so dass ich das Buch nicht zu lange ungelesen lassen wollte. Noch recht ruhig beginnt die Autorin mit ihrer Geschichte und nach und nach entstand bei mir ein Bild dieser außergewöhnlichen Welt. Es dauert jedoch nicht lange und diese Ruhe und Harmonie wird aufgebrochen und Cora Carmack entführt den Leser in eine Welt voller Gefahren, Action, Stürmen - spätestens an dieser Stelle war ich völlig hin und weg. Die Autorin behält dieses Spannungslevel bei und das gefiel mir ausgesprochen gut. Immer wieder überraschte sie mich mit sehr unerwarteten und teilweise schockierenden Passagen, so dass ich noch mehr an den Seiten klebte und das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. 

Schreibstil: Cora Carmack konnte mich mit ihrem Schreibstil schon auf der ersten Seite faszinieren. Durch ihre lockere und angenehme Erzählweise kam ich schnell voran und die Kapitel flogen förmlich, so dass ich schneller als gedacht die letzte Seite gelesen habe. Wie ein Sog kam mir dieses Buch vor, welcher durch die Lebendigkeit, die man in den einzelnen Kapiteln spürt, aber auch durch die Magie, die die Autorin in ihrem Roman einhaucht, sehr verstärkt wird. Absolut großartig!

Mein Urteil 

Ich bin komplett begeistert von diesem Auftakt! Cora Carmack schreibt nicht nur fesselnd, so dass ich unglaublich schnell ihrem Schreibstil verfallen war, sondern auch mit so einer gewaltigen bildhaften Sprache, dass ich teilweise wirklich das Gefühl hatte, als kämpfe ich gemeinsam mit Aurora an ihrer Seite. Und das gefiel mir ausgesprochen gut. Zu dem besitzt dieses Buch eine unfassbar gute Mischung an Figuren, die ich gleichermaßen ins Herz schloss. Vor allem von Aurora bin ich beeindruckt. Für mich beinhaltet dieses Buch wirklich alles, was es benötigt, um den Leser zu begeistern. Von mir erhält "Stormheart - Die Rebellin" 5 von 5 Welten.


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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

jugendbuch, märchenerzähler, poetisch, wundervoll, liebe zu einer fee

Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle

Timothée de Fombelle , Sabine Grebing , Tobias Scheffel
Fester Einband
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 01.01.2017
ISBN 9783836958790
Genre: Jugendbuch

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

schwul, highschool, coming out, homosexualität, liebe

Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück

S.J. Goslee , Marianne Harms-Nicolai , David B. Hauptmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500300
Genre: Jugendbuch

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

abenteuer, maus, käse, muskeltiere, ein für alle mal

Die Muskeltiere - Einer für alle - alle für einen

Ute Krause , Ute Krause
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei cbj, 01.09.2014
ISBN 9783570159033
Genre: Kinderbuch

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79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

jack cheng, hallo leben hörst du mich, jugendbuch, leben, verlag cbt

Hallo Leben, hörst du mich?

Jack Cheng , Bernadette Ott
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbt, 06.03.2017
ISBN 9783570164563
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Mehr durch Zufall ist mir dieses Buch unter die Augen gekommen und irgendwie war ich gleich fasziniert von diesem Werk. Ob es am Cover lag, welches ich wirklich sehr passend finde, oder am Klappentext, der mich wirklich sehr neugierig gemacht hat, oder am Ende an der Grundidee, die mich gleich schmunzeln ließ, weiß ich nicht mehr genau. Auf jeden Fall wusste ich, dass ich mir dieses Buch von Jack Cheng genauer anschauen musste.

Einstieg: Der Autor beginnt in seinem Buch "Hallo Leben, hörst du mich?" augenblicklich mit der Handlung. Und auch wenn mir am Anfang ein paar einleitende Worte gefehlt haben, fühlte ich mich erstaunlich schnell in der Geschichte wohl. Durch den sehr kindlich gehaltenen Schreibstil, entstand gleich eine starke Verbindung zu dem jungen und absolut drolligen Protagonisten Alex, den ich sehr schnell ins Herz schloss. Auch den Schreibstil fand ich sehr passend und machte mich schnell auf den weiteren Handlungsverlauf neugierig.

Charaktere: In seinem Buch wählte Jack Cheng den personalen Ich-Erzähler und ließ vorrangig den 11-Jährigen Alex zu Wort kommen. Ab und an erzählen auch andere Nebenfiguren die Geschichte weiter, so dass ich mir ein gutes Bild über die einzelnen Charaktere machen konnte. Ganz vorne steht natürlich unser kleiner Held, der mich mit seiner Liebe zum Weltall und einem möglichen Leben auf anderen Planeten, wirklich faszinieren und mir immer wieder ein Schmunzeln entlocken konnte. Aber auch die vielen Nebenfiguren, die der kleine Junge auf seiner kuriosen Reise kennenlernt, schloss ich sehr schnell ins Herz.

Handlung: Schon die Grundidee konnte mich nach wenigen Sekunden überzeugen. Ich fand es auf der einen Seite unglaublich mutig von einem 11-Jährigen, allein durch die Staaten zu fahren, anfänglich zu einem Raketenfest, bis hin nach Florida und Las Vegas. Auf der anderen Seite konnte mich diese Grundidee aber auch absolut begeistern und ehe ich es mich versah, begleitete ich Alex auf einer Reise, die schnell zum Abenteuer seines Lebens wurde. Gemeinsam mit ihm lernte ich viele merkwürdige, aber auch herzliche Menschen kennen und auch viel über das Weltall und die Raumfahrt.

Schreibstil: Jack Cheng ermöglichte es mir schnell in die Welt von Alex und seinem Hund Carl Sagan einzutauchen. Durch den sehr einfachen Schreibstil, hatte ich wirklich das Gefühl, als würde ich die Abenteuer durch die Augen eines Kindes erleben, und das fand ich absolut großartig. Am meisten muss ich jedoch die Art und Weise des Erzählens loben: Der Leser bekommt quasi die Aufnahmen, die Alex auf seinem iPod macht, zu lesen. Das fand ich an manchen Stellen sehr gut, denn so war ich teilweise direkt mit im Geschehen.


Mein Urteil 

Schon der Titel "Hallo Leben, hörst du mich?" klang für mich sehr vielversprechend, so dass ich schnell in Erfahrung bringen wollte, was sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt. Jack Cheng hat mit diesem Buch ein wirklich tolles Kinderbuch geschaffen, welches mir vor allem durch den jungen Protagonisten hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleibt. Durch den teilweise sehr kindlichen Schreibstil, konnte ich mich in Alex sehr gut hineinversetzen und begleitete ihn auf eine sehr lehrreiche, abenteuerliche Reise. Ein Roadtrip der besonderen Art! Für mich verdient das Buch gute 4 von 5 Welten.


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322 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 137 Rezensionen

liebe, abschiebung, new york, schicksal, familie

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nicola Yoon konnte mich vor einiger Zeit mit ihrem Debütroman "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" vollends überzeugen. Demnach war für mich recht schnell klar, dass ich auch weitere Werke von ihr lesen werde. "The Sun is also a Star" klingt allein vom Titel her ähnlich schön, wie auch "Du neben mir...". Ganz besonders toll finde ich an dieser Stelle, dass hier der originale Titel beibehalten wurde. Optisch gefällt mir das Cover sehr gut, vor allem weil es unter dem Schutzumschlag genauso schön aussieht.

Einstieg: Mit einem recht kurzen, aber auch sehr tiefgehenden Prolog leitet die Autorin in ihre Geschichte ein. Dieser sehr poetische Einstieg gefiel mir unglaublich gut, so dass ich mich rasch wohlfühlte und gespannt auf den weiteren Handlungsverlauf war. Nach dem sehr gelungenen Prolog werden dem Leser die beiden Protagonisten Daniel und Natasha vorgestellt, die ich vom ersten Moment an sympathisch fand. Alles in allem ist Nicola Yoon hier ein wirklich schöner Einstieg gelungen, der mich rasch neugierig machte.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler sowohl für Daniel, als auch Natasha. Dies fand ich an manchen Stellen wirklich sehr gut gelöst, denn so konnte ich in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Charaktere eintauchen. Gut gelungen fand ich es auch, dass Nicola Yoon ebenso andere Figuren zu Wort kommen ließ. Natasha schloss ich schon nach wenigen Sätzen ins Herz und auch wenn ich Daniel als sehr angenehm wahrnahm, konnte ich mich mit Natasha mehr verbinden. Aber auch Daniel hat eine Art an sich, die ich wirklich sehr gemocht habe, auch wenn er mir manchmal etwas zu aufdringlich vorkam.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir schon nach wenigen Sekunden, vor allem mit der Thematik Schicksal und Bestimmung, war meine Neugier schnell geweckt. Nach dem sehr poetischen Einstieg, wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Nach und nach wurden mir die Protagonisten vorgestellt und je weiter ich in der Geschichte vordrang, desto mehr erfuhr ich über diese doch so verschiedenen Charaktere. Sehr schön fand ich auch den Aspekt, den die Autorin hier übrigens sehr authentisch rübergebracht hat, dass ein einziger Tag alles verändern kann. Das gefiel mir wirklich gut. Und genau dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Schreibstil: Nicola Yoon konnte mich mit ihrem Schreibstil in "Du neben mir ..." sehr berühren und vor allem begeistern. Demnach war ich sehr gespannt, was sie mir in diesem Buch bieten würde. Auch hier konnte mich die Autorin berühren und faszinieren. Vor allem ihre poetische Ader kam hier an manchen Stellen ganz besonders zur Geltung und das gefiel mir sehr gut. Sie baute in ihre Geschichte eine gute Mischung an Gefühlen, Dramatik und unerwarteten Passagen ein. Allerdings muss ich sagen, dass mir manchmal das tiefgehende fehlte, was ich aus "Du neben mir ..." beim Lesen so oft zu spüren bekam.


Mein Urteil 

"The Sun is also a Star" ist so ganz anders, als ich es von Nicola Yoon kannte. Aber das ist auf keinen Fall schlimm. Ganz im Gegenteil. So zeigte mir die Autorin hier in diesem Buch vor allem eine sehr poetische Schreibweise und das gefiel mir stellenweise sehr sehr gut. Die Grundidee konnte mich schnell packen und ehe ich es mich versah, befand ich mich in der Geschichte. Auf sehr berührende Art und Weise erzählt sie diese wundersame Begegnung von Natasha und Daniel und beide nahmen rasch einen Platz in meinem Herzen ein. Ein schönes und poetisches Buch über Schicksal, Zufall, Bestimmung und andere Wunder des Lebens. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!



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574 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

liebe, reise, wünsche, ava reed, jugendbuch

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von der Autorin gelesen, demnach war ich sehr neugierig, als Ava Reed persönlich "Wir fliegen, wenn wir fallen" auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse vorgestellt hat. Optisch sieht es wirklich echt klasse aus, wobei mir die Gestaltung unter dem Schutzumschlag noch besser gefällt. Auch die Grundidee konnte mich schnell packen, so dass ich ganz bald dieses Buch beginnen wollte.

Einstieg: Ava Reed beginnt ihr Buch augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Leser begleitet die Protagonistin Yara auf einen ihrer mittlerweile regelmäßigen Besuche bei Phil. Der Schreibstil gefiel mir schon nach wenigen Augenblicken und ich fühlte mich durch die angenehme Erzählweise gleich wohl. Auch von Yara war ich sehr schnell angetan und ehe ich es mich versah, nahm sie einen Platz in meinem Herzen ein.

Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler sowohl für Yara als auch Noel. Dadurch konnte nicht nur die Geschichte aus der jeweiligen Sicht weitererzählt werden, sondern ich konnte auch wunderbar ein Teil ihrer Gedankenwelt werden. Yara gefiel mir schon nach wenigen Sätzen und auch Noel, der nicht lange auf sich warten ließ, schloss ich vor allem durch seine teilweise sehr sarkastische Art und Weise schnell ins Herz. Zusammen sind die beiden Figuren ein wirklich tolles Dreamteam. Phil, der zwar nur kurz auf der Bildfläche war, konnte mich ebenso schnell von sich überzeugen. Alles in allem, schuf Ava Reed hier ganz besondere Protagonisten.

Handlung: Schon der Einstieg war für mich sehr gelungen, so dass ich schnell neugierig wurde, wie Ava Reed ihre Grundidee mit den Herzenswünschen in die Tat umsetzen würde. Und diese Umsetzung gefiel mir teilweise wirklich gut. Spätestens, als beide Figuren sich auf die Reise machen, um Phil den letzten Wunsch zu erfüllen, war ich vollkommen von der Geschichte angetan. Die einzelnen Wünsche, wurden oft sehr tiefgründig ausgearbeitet, dass es mir ein Vergnügen war Yara und Noel zu begleiten. Nur die Beziehung der beiden ging mir an manchen Stellen etwas zu schnell, so dass es manchmal nicht ganz glaubwürdig war.

Schreibstil: Ava Reed hat eine ganz besondere Erzählweise, die mir beim Lesen oft ins Herz ging. Durch ihren mehr als angenehmen Schreibstil konnte ich schnell voranschreiten und tiefer in die Geschichte eintauchen. Auch die Figuren Yara und Noel, sowie die vielen Nebencharaktere, die die beiden auf ihren Weg kennenlernen, waren von Ava Reed sehr detailreich und authentisch beschrieben. Eine gute Mischung von Gefühlen, Tempo und schönen Momenten!



Mein Urteil 

"Wir fliegen, wenn wir fallen" ist ein Buch, welches meiner Meinung nach nicht ungelesen bleiben soll. Allein die Grundidee gefiel mir ausgesprochen gut, so dass ich mir selbst ein Bild von der Geschichte machen wollte. Auch die beiden Protagonisten Yara und Noel schloss ich sehr schnell ins Herz ein. Vor allem von Yara war ich sehr angetan! Der Schreibstil von Ava Reed ist rund um gelungen und flüssig zu lesen, so dass ich schnell vorankam. Viel zu schnell war ich dadurch am Ende. Dieses Buch ist etwas Besonderes, denn beim Lesen kamen bei mir selber immer wieder die Fragen auf: Was möchte ich selber vom Leben? Und was sind meine eigenen Herzenswünsche? Ein Buch, was zum Nachdenken anregt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten. 


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167 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

liebe, jugendbuch, amnesie, young adult, familie

Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Emily Barr , Maria Poets
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.03.2017
ISBN 9783841440075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Im Wesentlichen kann ich hier nicht so viel zur Gestaltung sagen, nur, dass ich sofort in das optische Erscheinungsbild verliebt war. Allein den Titel fand ich absolut großartig gewählt, dass ich augenblicklich ein Blick in die Handlung werfen wollte. Auch das Cover an sich gefällt mir durch die bezaubernde Gestaltung wirklich sehr. Der Klappentext, der absolut perfekt auf die Geschichte angepasst ist, ohne zu viel zu verraten, machte mich sehr schnell neugierig.

Einstieg: Emily Barr beginnt ihre Geschichte mit einem sehr wortgewaltigen Prolog, der wunderbar in die Handlung einleitet. Die Autorin hat eine sehr angenehme Erzählweise, so dass ich mich schon nach wenigen Sätzen in ihren Schreibstil verliebte. Auch von ihrer Grundidee war ich rasch angetan. Aber am meisten gefiel mir die Protagonistin Flora, die ich schon im Prolog ins Herz schloss. Alles in allem ist der Autorin ein großartiger Einstieg gelungen. Ich fühlte mich sehr schnell wohl!

Charaktere: Flora schloss ich schon nach wenigen Sätzen in mein Herz. Durch ihre Amnesie entwickelte ich Mitgefühl, teilweise aber auch absolute Bewunderung, wie sie ihren Alltag meistert. In diesem Buch macht die junge Frau eine gewaltige Entwicklung durch und mit jeder ihrer Taten, war ich noch beeindruckter als ohnehin schon. Durch den personalen Ich-Erzähler, den die Autorin für ihre Protagonistin wählte, war ich hautnah bei ihr und begleitete sie durch ihre Gefühlswelt und auf ihrer Reise in die Arktis. Auch die vielen Personen, die Flora auf ihrer Reise kennenlernt, schloss ich in mein Herz ein. Sie waren teilweise so tiefgründig und authentisch beschrieben, dass es gar nicht anders ging, als sie zu mögen. Großartig!

Handlung: Schon der Einstieg in die Geschichte, ist der Autorin so wunderbar gelungen, dass ich einfach weiterlesen musste. Je weiter ich foranschritt, desto wohler fühlte ich mich in der Handlung. Durch die Grundidee, dass sich eine unter Amnesie leidene junge Frau auf den Weg macht, um ihre große Liebe am anderen Ende der Welt zu finden, schuf Emily Barr eine Geschichte, die ins Herz ging und vor allem zur Abwechslung auch einmal etwas neues ist.

Schreibstil: Der authentische und sehr gefühlsvolle Schreibstil war wahrscheinlich mit der bedeutendste Grund, warum ich dieses Buch nicht aus der Hand legen konnte. Schon der Prolog hat mich absolut faszinieren können und das sollte auch so bleiben. Emily Barr hauchte in ihre Geschichte so viel Gefühl und Lebendigkeit ein, dass es für mich ein pures Lesevergnügen war. Immer wieder überraschte sie mich und ab und an musste ich doch die ein oder andere Träne verdrücken, weil das Buch einfach nur schön ist. 



Mein Urteil 

"Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" ist ein Buch, welches unter die Haut geht und vor allem durch den sehr wortgewaltigen Schreibstil von Emily Barr zu überzeugen wusste. Optisch sieht das Buch einfach zauberhaft aus, aber das, was sich zwischen den Seiten verbirgt, ist so viel mehr. Absolut faszinierend! Die Autorin konnte mich mit ihrem lebendigen Schreibstil verzaubern, begeistern und vor allem berühren. Aber am meisten bin ich von der willenstarke Protagonistin angetan. Ein Buch, was mir hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleiben wird, mit der Protagonistin, die ganz besonders ist. Wohlverdiente 5 von 5 Welten.



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41 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

all ag, schule, 2017, freundschaft, jugendbuch

All die verborgenen Dinge

Sarah Moore Fitzgerald
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.03.2017
ISBN 9783737351973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Mehr durch Zufall als durch gezielte Suche bin ich auf dieses Buch gestoßen. Und irgendwie brauchte ich eine schöne Geschichte über das Wunder der Freundschaft. Optisch sieht das Buch wirklich schön aus, wobei es mich rein von der Gestaltung eher an ein orientalisches Märchen erinnert. Der Klappentext ist recht kurz gehalten, bot mir aber auf der anderen Seite einen guten Einblick in die Handlung.


Einstieg: Ich weiß nicht, ob es an mir lag, oder am Buch selber, jedenfalls brauchte ich erstaunlich lange, ehe ich wirklich ganz in der Geschichte angekommen war. Die Autorin Sarah Moore Fitzgerald beginnt hier augenblicklich mit der Handlung und mir wurden sogleich gefühlt ein Dutzend Figuren vorgestellt, die ich beim besten Willen nicht zuordnen konnte. Auch der Schreibstil bereitete mir am Anfang einige Probleme, so dass meine Lesemotivation zunächst leider recht gering blieb.


Charaktere: Für ihre Geschichte wählte die Autorin durchgehend den personalen Ich-Erzähler, dabei wird das Buch aus der Sicht der Protagonistin Minty erzählt. Mit Minty kam ich irgendwie so gar nicht klar. Ich konnte weder herauslesen, wie alt das Mädchen ist, noch ihren Charakter einschätzen. Zu dem war die Autorin, was Informationen zu den einzelnen Personen angeht, sehr sparsam. Auch mit dem männlichen Hauptcharakter Ned ging es mir nicht anders. Ich wurde beim Lesen nie warm mit ihm, was ich sehr schade fand. Irgendwie hatte ich mir bezüglich der Figuren mehr erhofft.


Handlung: So ganz genau weiß ich nicht, wie ich am besten beginnen soll. Fangen wir einfach mal von vorne an. Schon der Einstieg war für mich eher mittelmäßig, so dass meine Erwartungen bezüglich der weiteren Handlung erheblich sanken. Grundsätzlich konnte mich die Grundidee von Sarah Moore Fitzgerald faszinieren, nur für mich harperte es manchmal an der Umsetzung. Etwas sehr enttäuscht bin ich von der Entwicklung der Freundschaft zwischen Minty und Ned. Irgendwie hatte ich mir nach dem Klappentext mehr erwartet. Da fehlte mir an manchen Stellen einfach die Tiefe. Allerdings fand ich die Ansätze, die sich in der Geschichte immer wieder fanden teilweise sehr gut.


Schreibstil: Sarah Moore Fitzgerald hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der mich zügig voranschreiten ließ. Jedoch empfand ich diesen an manchen Stellen etwas holprig, was wahrscheinlich durch die von der Autorin oft verwendete indirekte Rede verursacht wurde. Durch die Verwendung der besagten indirekten Rede, konnte ich nie wirklich in die Geschichte eintauchen; eher flog es an mir vorbei, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Schade.


Mein Urteil

Nun ja, ich bin etwas sehr zwiegespalten, wie ich das Buch am Ende bewerten soll. Fangen wir mal mit den positiven Dingen an. Die Grundidee gefiel mir hier sehr schnell, so dass ich rasch neugierig wurde. Auch während der Handlung zeigte die Autorin immer wieder gute Ansätze. Der Schreibstil von Sarah Moore Fitzgerald gefiel mir ebenso an manchen Stellen sehr gut. ABER die Protagonisten Minty und Ned konnten mich absolut nicht erreichen, ebenso die anderen Charaktere, die ich teilweise als Einheitsbrei empfand. Da fehlte mir die genaue Ausarbeitung. Auch die Handlung konnte mich nicht so wirklich mitreißen, da hatte ich mir nach dem Klappentext mehr erwartet. Für mich war dies leider nicht so gut. Ich vergebe gute 2 von 5 Welten.


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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

geheimnis, familienschicksal, lüge, familiendram, spannung pur

Deadline

Renée Knight , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485291
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Eher weniger durch das Cover, sondern viel mehr durch den sehr ansprechenden Klappentext, wurde ich auf dieses Buch neugierig gemacht. Es klang sehr viel versprechend und vor allem nach einem sehr guten Thriller, der hin und wieder Nervenkitzel sowie Gänsehautmomente erzeugen würde. Der Klappentext verrät nichts zu viel, erzeugt aber genug Spannung, dass ich dieses Buch lesen wollte. Und ich bereue es nicht!

Einstieg: Augenblicklich beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung und ich lernte auf den ersten Seiten durch den auktorialen Erzähler die Protagonistin Catherine kennen. Sogleich wird der Leser Zeuge, was dieses mysteriöse Buch mit der Protagonistin macht. Dadurch hob die Autorin gleich zu Beginn das Spannungslevel an, so dass ich von Anfang an an den Seiten klebte. Und so sollte es auch weitergehen.

Charaktere: In verschiedenen Erzählweisen ließ Renée Knight ihre Protagonisten zu Wort kommen, was mir ausgesprochen gut gefiel. Auf der einen Seite haben wir Catherine, die mir gleich von Anfang an gefiel. Gleich zu Beginn verlieh die Autorin ihr einen sehr zerbrechlichen Touch, der sich aber nach und nach auflöst und ich als Leser selber nie genau wusste, was Catherine verbirgt. Das machte den Charakter noch interessanter. Auch fand ich es mehr als gut umgesetzt, dass die Autorin auch den Verfasser des Buches zu Wort kommen ließ. Dadurch erzeugte sie immer wieder einen gruseligen Touch und ich als Leser konnte auch in seine Gedankenwelt eintauchen. Das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Die Grundidee mit dem mysteriösem Buch, bei welchem sich weder Catherine noch ich selber mir lange nicht erklären konnten, wie es in die Hände der Protagonistin kam, gefiel mir auf der Stelle. Es verlieh dem gesamten Buch etwas gruseliges, was mir wirklich gut gefiel. Neben diesem Haupthandlungszweig, spielt sich in diesem Buch noch mehr ab und der Leser taucht nach und nach in die Vergangenheit der Hauptfigur ein. Ab und an war ich sehr überrascht in welche Richtung die Geschichte geht. Neben vielen Fragen, die auch am Ende nicht alle beantwortet wurden, kamen immer wieder überraschende und vor allem unerwartete Passagen, die das Spannungslevel durchgehend hoch ließen. 

Schreibstil: Zunächst emfpand ich den Schreibstil von Renée Knight als sehr komplex und etwas sprunghaft. Aber irgendwie fesselte er mich auch von der ersten Seite. Durch die Komplexität konnte ich das Buch nicht einfach nebenbei lesen, sondern musste ihm nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch volle Konzentration schenken. Diese komplexe Erzählweise ließ im Laufe der Geschichte nach, so dass ich zügig voran kam. Renée Knight hat zudem einen sehr spannungsreichen und auch temporeichen Schreibstil, so dass es nie langweilig wurde. Eine großartige Mischung!


Mein Urteil 

Einfach nur großartig! So würde ich das Buch in wenigen Worten beschreiben. Renée Knight schrieb auf teilweise brutale und schockierende Art und Weise einen Thriller, der es echt in sich hat. Die Grundidee gefiel mir sehr schnell, aber von der eigentlichen Umsetzung, war ich sogar noch mehr begeistert. Lange Zeit konnte ich die einzelnen Charaktere nicht einschätzen, weil ich beim Lesen immer wieder etwas über die jeweilige Figur erfuhr, die sie wiederum in ein anderes Licht stellen ließen. Das gefiel mir ausgesprochen gut. Auch der zu Beginn doch recht komplexe Schreibstil, passt im Nachhinein wirklich großartig zur Handlung. Alles in allem konnte mich Renée Knight mit ihrem Thriller absolut überzeugen. Ich vergebe 5 von 5 Welten.


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692 Bibliotheken, 16 Leser, 3 Gruppen, 213 Rezensionen

götter, götterfunke, marah woolf, griechische mythologie, jugendbuch

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Von Marah Woolf habe ich schon viel gehört, kam aber nie dazu auch wirklich ein Buch aus ihrer Feder zu lesen. Als mir dieses Buch dann überraschender Weise zugeschickt wurde, war es endlich so weit. Auch wenn ich Porträts auf Cover nicht immer so gut finde, gefiel mir die optische Aufmachung zu diesem Buch wirklich sehr gut. Es ist sehr ansprechend und machte mich gemeinsam mit dem Klappentext sehr neugierig.

Einstieg: Marah Woolf beginnt ihre Geschichte mit einem kurzen und knappen Kapitel, in dem sich der Leser gemeinsam mit den Göttern in Mytikas befinden. Diese Einleitung gefiel mir ganz gut. Anschließend wird dem Leser die Protagonistin Jessica Harper vorgestellt, mit der ich irgendwie kleine Problemchen hatte. Ich muss zugeben, dass ich etwas länger brauchte, um in die Handlung gänzlich reinzukommen. Zum Glück waren diese kleinen Unstimmigkeiten nicht von langer Dauer, so dass ich dann doch recht schnell in die Geschichte eintauchen konnte.

Charaktere: Beinahe durchweg erzählt die Protagonistin Jess aus der Ich-Perspektive im Präsens die Geschichte. Hin und wieder ließ Marah Woolf auch den Götterboten Hermes zu Wort kommen. Ich fand die Einblicke in die Götterwelt dadurch sehr gelungen, nur wusste ich beim besten Willen nicht, warum es ausgerechnet Hermes war, der sonst eine eher unbedeutende Rolle spielt. Mit der Hauptfigur Jessica hatte ich vor allem zu Beginn der Geschichte meine Schwierigkeiten. Allmählich taute das Eis zwischen uns auf, so dass ich sie am Ende doch als angenehme Weggefährtin wahrnahm. Mit Prometheus, oder Cayden, wie er sich in unserer Welt nennt, ging es mir leider ähnlich. So ganz schlau wurde ich während des Lesen nie aus ihm.

Handlung: Die Grundidee sprach mich schnell an. Vor allem die Idee mit dem Wettstreit zwischen dem Göttervater Zeus und Prometheus, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht, machte die Geschichte sehr interssant. Immer wieder zeigte mir die Autorin, dass sie neben ihrer Liebesgeschichte, auch noch andere Elemente einbauen kann. Diese Mischung gefiel mir sehr gut. Dadurch war ein gewisser Überraschungseffekt vorprogrammiert, was das Spannungslevel wiederum anhob. Durch ihre unerwarteten Passagen baute sie ebenso Tempo und Spannung ein.

Schreibstil: Der angenehme und leicht zu lesende Schreibstil, ließ die Seiten dahinfliegen, auch wenn es immer mal wieder Momente gab, in denen ich diesen Schreibstil etwas holprig fand. Aber das tat nichts zur Sache, denn Marah Woolf konnte mich immer wieder überraschen, so wie von sich überzeugen. Vor allem durch ihre überraschenden Wendungen herrschte eine gewisse Grundspannung vor, die sich durch das gesamte Buch zog. Sehr schön!


Mein Urteil

Mit der griechischen Mythologie konnte ich nie so wirklich etwas anfangen, trotzdem war ich sehr gespannt auf diesen Auftakt. Immer wieder zeigte mir die Autorin Marah Woolf, dass sie teilweise sehr gute Ansätze für die Geschichte hatte, nur manchmal haperte es für mich etwas an der Umsetzung. Luft nach oben für den zweiten Band ist hier allemal. Es gab ab und an kleine Unstimmigkeiten, die den Lesefluss etwas trübten. Dennoch gefiel mir dieses Buch. Durch die vielen temporeichen und spannungsgeladenen Szenen, fesselte mich Marah Woolf immer wieder, so dass ich das Buch immer weiterlesen wollte. Ich vergebe knappe 4 von 5 Welten.

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649 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 123 Rezensionen

veronica roth, rat der neun, jugendbuch, fantasy, galaxie

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nach dem ich ihre "Bestimmung-Trilogie" gelesen hatte, war für mich schnell klar, dass ich auch zukünftige Bücher von Veronica Roth lesen werde. "Rat der Neun - Gezeichnet" ist mir durch die wirklich gute Gestaltung ins Auge gesprungen. Es wirkt unglaublich düster und sieht einfach toll aus. Aber nicht nur die optische Gestaltung machte mich neugierig, viel mehr war es der Klappentext, der mich überzeugte diesen Auftakt zur Hand zu nehmen.

Einstieg: Veronica Roth beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Hörer begleitet den jungen Akos und seine Familie zum alljährlichen Blütenfest. Voller Harmonie und Ruhe leitet sie damit in ihre Geschichte ein, so dass ich langsam eintauchen konnte. Schnell wird diese Harmonie jedoch aufgebrochen und ich fand mich in einer dunklen und düsteren Realität wieder. Somit baute die Autorin schon sehr bald Spannung auf, so dass ich das Hörbuch nicht weglegen konnte.

Charaktere: Der junge Akos, der mir in den ersten Kapiteln genauer vorgestellt wurde, brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen. Immer wieder überraschte er mich im Laufe der Handlung. Und seine Entwicklung fand ich absolut großartig! Ebenso Cyra, die zunächst etwas auf sich warten ließ, schloss ich nur nach wenigen Sekunden ins Herz. Veronica Roth wählte für ihre weibliche Protagonistin den personalen Ich-Erzähler und für Akos ebenfalls einen personalen Erzähler. Beide Figuren machen eine bemerkenswerte Entwicklung durch und ich schloss sie mit jeder ihrer Taten mehr ins Herz. Absolut großartige Figuren! Aber auch die vielen Nebenfiguren waren teilweise so stark beschrieben, dass diese ebenso einen Platz in meinem Herzen fanden.

Handlung: Rasch wurde mir die unglaublich gut durchdachte Welt von Akos und Cyra vorgestellt, in der ich mich, trotz der teilweisen sehr düsteren Wirklichkeit wohl fühlte. Wie ich es schon aus ihrer "Bestimmung-Trilogie" kannte, ließ auch hier die erste spannende und temporeiche Passage nicht lange auf sich warten und Veronica Roth zeigte sich mir von einer anderen Seite. Immer wieder baute sie durch teilweise heftige, aber auch brutale, so wie absolut unerwartete Szenen Spannung ein, so dass das Spannungslevel fast durchgehend im oberen Bereich war. Das gefiel mir sehr gut!

Sprecher: Für "Rat der Neun - Gezeichnet" wurden die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher, der den jungen Akos verkörperte und Laura Maire, die Cyra ihre Stimme verlieh, gewählt. Beide konnten mich durch ihre unglaublich angenehmen und warmen Stimmen schnell für sich begeistern. Sie beide verliehen dem Hörbuch noch mehr Tiefe, als es ohnehin schon hatte, so dass ich voller Spannung ihren Stimmen lauschte.

 

Mein Urteil 

Dieser Auftakt besitzt für mich alles, was eine gute Dystopie benötigt. Eine großartige Grundidee, die brillant umgesetzt wurde, ein Plot, der überraschte und begeisterte und Charaktere, die ich sehr schnell ins Herz schloss. "Rat der Neun - Gezeichnet" überzeugte durch eine düstere, aber auch brutale Wirklichkeit. Durch ihre unerwarteten Szenen baute Veronica Roth immer wieder Spannung und Action sowie Tempo ein, dass es nie langwelig wurde. Auch die beiden Synchronsprecher Shenja Lacher sowie Laura Maire wussten zu überzeugen - sie gaben dem ganzen noch zusätzlich einen düsteren Touch. Alles in allem konnte mich die Autorin hier absolut überzeugen und ich bin mehr als gespannt, wie es rund um Cyra und Akos weitergeht! Dieses Hörbuch erhält 5 von 5 Welten!


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178 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

freundschaft, liebe, surfen, kindesentführung, entführung

Emmy & Oliver

Robin Benway , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.01.2016
ISBN 9783734850189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Nach vielen überwiegend positiven Resonanzen wollte ich mir selbst ein Bild von diesem Buch machen. Optisch finde ich das Buch wirklich niedlich. Es ist eher schlicht und einfach gehalten, aber irgendwie sprach es mich augenblicklich an. Von der Grundidee, war ich ebenso rasch angetan und ich wollte einen genaueren Blick in die Handlung werfen. Vor allem der kurze und trotzdem prägnante Klappentext machte mich sehr neugierig.

Einstieg: Schon im ersten Kapitel, welches kurz und prägnant und trotzdem voller Gefühl und Zärtlichkeit geschrieben wurde, fühlte ich mich in der Erzählweise von Robin Benway augenblicklich wohl. Ebenso spürte ich gleich die starke Verbundenheit der beiden Protagonisten. Dem Leser wird die schöne Freundschaft zwischen Emmy und Oliver geschildert und ich schloss sie augenblicklich ins Herz. Sehr schön!

Charaktere: Selten habe ich ein Buch gelesen, bei denen mir die Charaktere so nah gegangen sind. Emmy und Oliver mochte ich mit der ersten Sekunde. Die Autorin Robin Benway haucht in ihre Figuren so viel Lebendigkeit ein, dass ich sie schnell ins Herz schloss und sie sich als sehr angenehme Wegbegleiter entpuppten. Auf der einen Seite haben wir die unglaublich willensstarke Emmy, die mir durch ihren tollen Charakter hoffentlich noch eine Weile in Erinnerung bleibt. Aber auch Oliver, der nach außen zwar vielleicht zerbrechlich wirkt, aber sein Herz an der richtigen Stelle hat, konnte mich überzeugen. Beide zusammen ergeben ein sehr starkes Team, was das Lesen mehr als angenehm machte.

Handlung: Die Idee mag auf den ersten Anschein nicht unbedingt etwas neues sein. Klar Entführungsgeschichten, bei dem der/die Protagonist/in plötzlich nach Jahren wieder auftaucht ist auf dem Büchermarkt nichts neues, trotzdem hat die Autorin dieses Buch besonders gemacht. Dieses unglaublich starke Band, welches Emmy und Oliver seit Jahren verbindet, lässt eine ganz besondere Freundschaft entstehen und das macht das Buch so besonders. Diese Freundschaft, die oft auf eine harte Probe gestellt wird, hat die Autorin so ausdrucksstark zur Geltung gebracht, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.

Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist genau das, was das Buch so einzigartig macht. Robin Benway erzählt auf eine angenehme, gefühlvolle und romantische Art und Weise diese ganz besondere Verbindung der beiden Protagonisten. Sehr schnell war ich von ihrer Erzählart angetan, so dass die Seiten nur dahinflogen. Ein großartiger Schreibstil!

 

Mein Urteil

"Emmy & Oliver" ist auf den ersten Blick vielleicht nur eine herkömmliche Liebesgeschichte. Und auch die Grundidee mag auch nicht unbedingt das neueste sein. Dennoch hat mir Robin Benway auf jeder Seite bewiesen, dass in diesem Buch mehr verborgen ist. Die Autorin erzählt auf berührende Art und Weise die ganz besondere Verbindung der beiden Protagonisten, dass ich mich schnell in das gesamte Buch verliebte. Ebenso die beiden Figuren Emmy und Oliver konnten mich vollends überzeugen. Ein absolut zu empfehlendes Buch! Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

australien, thriller, doppelgänger, verschwinden, teenager

Ihr letzter Sommer

Anna Snoekstra , Jan Schönherr
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(121)

332 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

jugendbuch, anna pfeffer, tod, humor, schwarzer humor

Für dich soll's tausend Tode regnen

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570171554
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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74 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

verlag fischer, abenteuer, amerika, karten, jugendroman

Weltenriss

S.E. Grove , Christian Dreller
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.09.2016
ISBN 9783841422217
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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1.448 Bibliotheken, 38 Leser, 2 Gruppen, 264 Rezensionen

dystopie, flawed, cecelia ahern, jugendbuch, fehlerhaft

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: "Flawed - Wie perfekt willst du sein?" machte mich durch zwei sehr entscheidende Gründe neugierig. Zum einen war ich sehr gespannt, was mir Cecelia Ahern in dieser Dystopie zu bieten hat, vor allem weil man sie selber eher in anderen Genres findet. Und auf der anderen Seite gefiel mir die Aufmachung sehr, dass ich unbedingt einen genaueren Blick in die Handlung erhaschen wollte. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut und ich war auf den Inhalt sehr gespannt.

Einstieg: Die Autorin lässt ihre Dystopie zunächst sehr ruhig und harmonisch beginnen, so dass ich mich gut an die Handlung gewöhnen konnte. Jedoch wird diese Harmonie nach wenigen Seiten schlagartig aufgebrochen und die erste Actiongeladene Szene nahm ihren Platz ein. Schon auf den ersten Seiten schuf Cecelia Ahern ein interessantes Bild ihrer Welt, was mir sehr gut gefiel. Der Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut und ich war sehr gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte weitererzählen wird.

Charaktere: Durchgängig aus der Sicht des personalen Ich-Erzählers lässt Cecelia Ahern ihre Protagonistin Celestine North zu Wort kommen. Dies gefiel mir ausgesprochen gut. So konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzten und ein Teil ihrer Gedanken werden. Celestine war mir gleich von Anfnag an sympathisch und ich schloss sie sehr schnell in mein Herz ein. Sehr heftig fand ich die Entwicklung, die Celestine in diesem Buch durchmachen musste. Von einem durchschnittlichen perfekten Mädchen, zu einer rebellischen, mutigen Fehlerhaften. Aber nicht nur die Protagonistin wusste zu überzeugen, auch von Clayton war ich mehr als angetan. Stellenweise fand ich ihn sogar ausdrucksstärker als Celestine selber. Nur von ihm wünsche ich mir im zweiten Band deutlich mehr.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Cecelia Ahern setzt sich mit diesem Buch wunderbar mit Fremdenhass und anderen gesellschaftlichen Problemen auseinander und hat diese Themen sehr gut in ihre Dystopie eingebaut. Sehr schnell zeigte mir die Autorin in welche Richtung ihre Geschichte geht und das fand ich manchmal ganz schön heftig. Cecelia Ahern zeigt keine Scheu und schreckt auch nicht vor brutalen Szenen zurück. Das hat mich manchmal sehr geschockt. Allerdings fehlte mir manchmal die Tiefgründigkeit ihrer Geschichte.

Schreibstil: Cecelia Ahern hat eine unglaublich fesselnde Art und Weise zu erzählen und das gefiel mir schon nach wenigen Seiten. Zusammen mit der gut durchdachten und wunderbar umgesetzten Handlung wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch durch und bereue es keine Sekunde. Die Autorin baut immer wieder spannende, schockierende und vor allem unerwartete Passagen ein, die mir manchmal die Luft zum Atmen raubten. Eine sehr gute Mischung! 

 

Mein Urteil 

 

Die Thematik, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist leider nichts neues. Immer wieder, gerade jetzt, werden wir mit dem Thema Fremdenhass und Ausgrenzung konfrontiert. An dieser Stelle muss ich Cecelia Ahern loben, welchen Mut sie hier an den Tag legte, genau solche Themen anzusprechen. Ich war schnell Feuer und Flamme von der Grundidee und fand es stellenweise mehr als gelungen, wie die Autorin diese Grundidee zu einer spannenden Geschichte sponn. Cecelia Ahern hat einen fesselnden Schreibstil, der mich förmlich zwang weiter zulesen. Vor allem zum Ende lieferte mir die Autorin einen spannenden Showdown, der viele Fragen aufwirbelte, die unbedingt beantwortet werden wollen. Mir fehlten ein paar Kleinigkeiten, so dass es nur für gute 4 von 5 Welten gereicht hat. Das Buch macht Lust auf mehr!



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221 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

letztendlich geht es nur um dich, david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal, liebe, freundschaft

Letztendlich geht es nur um dich

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422408
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: David Levithan ist mir schon lange kein unbekannter Autor. Vor einigen Jahren las ich seinen Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" und es hat mich absolut begeistern können. Schnell war mir demnach klar, dass ich weitere Bücher des Autors lesen werde. Als ich erfuhr, dass sein Roman eine Fortsetzung bekommt, war ich sofort Feuer und Flamme. Optisch sieht Band zwei seinem Vorgänger sehr ähnlich, aber das hielt mich nicht vom Lesen ab. Ohne auch nur den Klappentext zu lesen, begann ich dieses Buch.

Einstieg: Nach nur wenigen Sätzen war ich wieder an den wunderbaren und ausdrucksstarken Schreibstil des Autors gewöhnt und ich fand mich sehr rasch in der Handlung wieder. Wie auch schon in seinem Vorgänger, beginnt David Levithan hier sofort mit der eigentlichen Handlung und auch wenn es nun doch etwas länger her war, war mir die Geschichte rund um den Gestaltenwandler A und Rhiannon sofort wieder vertraut. Der leichte und lockere Schreibstil ermöglichte mir wieder sehr schnell ein Teil der Geschichte zu werden.

Charaktere: Die Erzählperspektive von A gefiel mir damals ausgesprochen gut und ich war sehr neugierig, als ich erfuhr, dass Rhiannon im zweiten Teil zu Wort kommt. Und diese Sichtweise gefiel mir genauso gut. Schnell entwickelte ich eine Sympathie zur weiblichen Protagonistin, die mit jedem Kapitel zu wachsen schien. David Levithan haucht in seine Figuren so viel Leben ein, dass sowohl A als auch Rhiannon rasch wieder ein Platz in meinem Herzen fanden. Er verleiht seinen Figuren außerdem so viel Ausdruck, dass sie beide einfach unvergesslich sind. Durch den personalen Ich-Erzähler konnte ich ein Teil der Gedanken werden und verliebte mich immer mehr in diese außergewöhnlichen Protagonisten.

Handlung: Augenblicklich beginnt David Levithan mit der eigentlichen Handlung und ich wurde auch hier förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Gemeinsam mit den Figuren erlebte ich als Leser all die wunderbaren Momente zwischen A und Rhiannon erneut. Auch wenn die Handlung nicht in dem Sinne voranschreitet, wie man es einem 2. Teil zutraut, so baute der Autor trotzdem einige Passagen ein, die ich noch nicht kannte. Da ich nie wusste, was mich erwartet, schuf David Levithan eine gewisse Grundspannung, die sich durch das ganze Buch zog. Dies gefiel mir ausgesprochen gut.

Schreibstil: David Levithan hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den man so schnell nicht vergisst. Er verleiht seinem gesamten Buch so viel mehr als nur eine herkömmliche Lovestory. Voller Ausdruck und Kraft sind seine Worte und genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern. Und auch hier haucht der Autor so viel Leben und Gefühl in seine Geschichte ein, dass es ein purer Lesegenuss war. 

 

Mein Urteil 

Auch wenn sich "Letzendlich geht es nur um dich" handlungstechnisch auf den ersten Blick nicht viel von seinem Vorgänger unterscheidet, so erzählt dieses Buch doch eine ganz andere Geschichte. Die Chemie zwischen A und Rhiannon stimmt von der ersten Seite. Und wie ein roter Faden zieht sich diese Chemie durch das gesamte Buch. Beide Figuren sind von David Levithan so ausdrucksstark und voller Leben herausgearbeitet, dass ich sie sehr schnell ins Herz schließen konnte. Gepaart mit dieser außergewöhnlichen, scheinbar unmöglichen Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon sowie den unverwechselbaren, wunderbaren Schreibstil, ist diedes Buch ein Meisterwerk! Danke für diese großartige Geschichte, die Lust auf mehr macht! Ich vergebe 5 von 5 Welten.   



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thriller, wald, junggesellinnenabschied, spannung, mord

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

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