Caterina

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819 Bibliotheken, 29 Leser, 2 Gruppen, 175 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, flawed, fehlerhaft, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: "Flawed - Wie perfekt willst du sein?" machte mich durch zwei sehr entscheidende Gründe neugierig. Zum einen war ich sehr gespannt, was mir Cecelia Ahern in dieser Dystopie zu bieten hat, vor allem weil man sie selber eher in anderen Genres findet. Und auf der anderen Seite gefiel mir die Aufmachung sehr, dass ich unbedingt einen genaueren Blick in die Handlung erhaschen wollte. Optisch gefällt mir das Buch sehr gut und ich war auf den Inhalt sehr gespannt.

Einstieg: Die Autorin lässt ihre Dystopie zunächst sehr ruhig und harmonisch beginnen, so dass ich mich gut an die Handlung gewöhnen konnte. Jedoch wird diese Harmonie nach wenigen Seiten schlagartig aufgebrochen und die erste Actiongeladene Szene nahm ihren Platz ein. Schon auf den ersten Seiten schuf Cecelia Ahern ein interessantes Bild ihrer Welt, was mir sehr gut gefiel. Der Einstieg gefiel mir ausgesprochen gut und ich war sehr gespannt, wie die Autorin ihre Geschichte weitererzählen wird.

Charaktere: Durchgängig aus der Sicht des personalen Ich-Erzählers lässt Cecelia Ahern ihre Protagonistin Celestine North zu Wort kommen. Dies gefiel mir ausgesprochen gut. So konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzten und ein Teil ihrer Gedanken werden. Celestine war mir gleich von Anfnag an sympathisch und ich schloss sie sehr schnell in mein Herz ein. Sehr heftig fand ich die Entwicklung, die Celestine in diesem Buch durchmachen musste. Von einem durchschnittlichen perfekten Mädchen, zu einer rebellischen, mutigen Fehlerhaften. Aber nicht nur die Protagonistin wusste zu überzeugen, auch von Clayton war ich mehr als angetan. Stellenweise fand ich ihn sogar ausdrucksstärker als Celestine selber. Nur von ihm wünsche ich mir im zweiten Band deutlich mehr.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Cecelia Ahern setzt sich mit diesem Buch wunderbar mit Fremdenhass und anderen gesellschaftlichen Problemen auseinander und hat diese Themen sehr gut in ihre Dystopie eingebaut. Sehr schnell zeigte mir die Autorin in welche Richtung ihre Geschichte geht und das fand ich manchmal ganz schön heftig. Cecelia Ahern zeigt keine Scheu und schreckt auch nicht vor brutalen Szenen zurück. Das hat mich manchmal sehr geschockt. Allerdings fehlte mir manchmal die Tiefgründigkeit ihrer Geschichte.

Schreibstil: Cecelia Ahern hat eine unglaublich fesselnde Art und Weise zu erzählen und das gefiel mir schon nach wenigen Seiten. Zusammen mit der gut durchdachten und wunderbar umgesetzten Handlung wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch durch und bereue es keine Sekunde. Die Autorin baut immer wieder spannende, schockierende und vor allem unerwartete Passagen ein, die mir manchmal die Luft zum Atmen raubten. Eine sehr gute Mischung! 

 

Mein Urteil 

 

Die Thematik, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, ist leider nichts neues. Immer wieder, gerade jetzt, werden wir mit dem Thema Fremdenhass und Ausgrenzung konfrontiert. An dieser Stelle muss ich Cecelia Ahern loben, welchen Mut sie hier an den Tag legte, genau solche Themen anzusprechen. Ich war schnell Feuer und Flamme von der Grundidee und fand es stellenweise mehr als gelungen, wie die Autorin diese Grundidee zu einer spannenden Geschichte sponn. Cecelia Ahern hat einen fesselnden Schreibstil, der mich förmlich zwang weiter zulesen. Vor allem zum Ende lieferte mir die Autorin einen spannenden Showdown, der viele Fragen aufwirbelte, die unbedingt beantwortet werden wollen. Mir fehlten ein paar Kleinigkeiten, so dass es nur für gute 4 von 5 Welten gereicht hat. Das Buch macht Lust auf mehr!



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166 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

david levithan, letztendlich sind wir dem universum egal, liebe, körper, jugendbuch

Letztendlich geht es nur um dich

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422408
Genre: Jugendbuch

Rezension:

 Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: David Levithan ist mir schon lange kein unbekannter Autor. Vor einigen Jahren las ich seinen Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" und es hat mich absolut begeistern können. Schnell war mir demnach klar, dass ich weitere Bücher des Autors lesen werde. Als ich erfuhr, dass sein Roman eine Fortsetzung bekommt, war ich sofort Feuer und Flamme. Optisch sieht Band zwei seinem Vorgänger sehr ähnlich, aber das hielt mich nicht vom Lesen ab. Ohne auch nur den Klappentext zu lesen, begann ich dieses Buch.

Einstieg: Nach nur wenigen Sätzen war ich wieder an den wunderbaren und ausdrucksstarken Schreibstil des Autors gewöhnt und ich fand mich sehr rasch in der Handlung wieder. Wie auch schon in seinem Vorgänger, beginnt David Levithan hier sofort mit der eigentlichen Handlung und auch wenn es nun doch etwas länger her war, war mir die Geschichte rund um den Gestaltenwandler A und Rhiannon sofort wieder vertraut. Der leichte und lockere Schreibstil ermöglichte mir wieder sehr schnell ein Teil der Geschichte zu werden.

Charaktere: Die Erzählperspektive von A gefiel mir damals ausgesprochen gut und ich war sehr neugierig, als ich erfuhr, dass Rhiannon im zweiten Teil zu Wort kommt. Und diese Sichtweise gefiel mir genauso gut. Schnell entwickelte ich eine Sympathie zur weiblichen Protagonistin, die mit jedem Kapitel zu wachsen schien. David Levithan haucht in seine Figuren so viel Leben ein, dass sowohl A als auch Rhiannon rasch wieder ein Platz in meinem Herzen fanden. Er verleiht seinen Figuren außerdem so viel Ausdruck, dass sie beide einfach unvergesslich sind. Durch den personalen Ich-Erzähler konnte ich ein Teil der Gedanken werden und verliebte mich immer mehr in diese außergewöhnlichen Protagonisten.

Handlung: Augenblicklich beginnt David Levithan mit der eigentlichen Handlung und ich wurde auch hier förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Gemeinsam mit den Figuren erlebte ich als Leser all die wunderbaren Momente zwischen A und Rhiannon erneut. Auch wenn die Handlung nicht in dem Sinne voranschreitet, wie man es einem 2. Teil zutraut, so baute der Autor trotzdem einige Passagen ein, die ich noch nicht kannte. Da ich nie wusste, was mich erwartet, schuf David Levithan eine gewisse Grundspannung, die sich durch das ganze Buch zog. Dies gefiel mir ausgesprochen gut.

Schreibstil: David Levithan hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den man so schnell nicht vergisst. Er verleiht seinem gesamten Buch so viel mehr als nur eine herkömmliche Lovestory. Voller Ausdruck und Kraft sind seine Worte und genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern. Und auch hier haucht der Autor so viel Leben und Gefühl in seine Geschichte ein, dass es ein purer Lesegenuss war. 

 

Mein Urteil 

Auch wenn sich "Letzendlich geht es nur um dich" handlungstechnisch auf den ersten Blick nicht viel von seinem Vorgänger unterscheidet, so erzählt dieses Buch doch eine ganz andere Geschichte. Die Chemie zwischen A und Rhiannon stimmt von der ersten Seite. Und wie ein roter Faden zieht sich diese Chemie durch das gesamte Buch. Beide Figuren sind von David Levithan so ausdrucksstark und voller Leben herausgearbeitet, dass ich sie sehr schnell ins Herz schließen konnte. Gepaart mit dieser außergewöhnlichen, scheinbar unmöglichen Liebesgeschichte zwischen A und Rhiannon sowie den unverwechselbaren, wunderbaren Schreibstil, ist diedes Buch ein Meisterwerk! Danke für diese großartige Geschichte, die Lust auf mehr macht! Ich vergebe 5 von 5 Welten.   



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200 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

thriller, wald, junggesellinnenabschied, mord, ruth ware

Im dunklen, dunklen Wald

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261234
Genre: Krimi und Thriller

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

entführung, jugendbuch, familie, spannung, cat clarke

Falsche Schwestern

Cat Clarke , Jenny Merling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841402257
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Grundsätzlich mag ich die Cover nicht, auf denen ein Portait abgebildet ist, aber bei diesem Buch ist es wirklich sehr passend, vor allem durch das zweite Bild, welches drüber bzw druntergelegt ist. Es passt einfach wunderbar zum Inhalt. Der Klappentext ist wirklich sehr gut gewählt und gibt den Leser einen guten Einblick in die Handlung, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Sofort war mein Interesse da und ich war sehr gespannt auf das eigentliche Buch.

Einstieg: Die Autorin Cat Clarke schlägt sich nicht mit Prologen herum, sondern beginnt augenblicklich mit der Handlung. Locker und leicht beginnt sie ihre Geschichte, so konnte ich mir wunderbar ein erstes Bild von der Handlung machen. Die ruhige Szenerie wird aber augenblicklich gestört, als der Anruf kam, dass Faith verschwundene Schwester Laurel wieder aufgetaucht ist. Durch diesen sehr gelungenen Szenenwandel, baute die Autorin schon gleich zu Beginn eine entscheidende und auch spannende Passage ein, die die Geschichte gleich in eine interessante Richtung lenkte.

Charaktere: Schon nach wenigen Seiten schloss ich die 17-Jährige Faith in mein Herz ein. Diese starke Sympathie, die gleich von Anfang an von Faith ausgeht, bleibt im gesamten Buch bestehen, so dass ich sie immer mehr ins Herz schließen konnte. Faith macht in diesem Buch eine unglaubliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefiel. Aber nicht nur die Protagonistin wurde von der Autorin so ausdrucksstark beschrieben, sondern die vielen Nebencharaktere, die sehr in die Tiefe gingen. Allen voran Laurel. Sie war mir nie wirklich sympathisch, vor allem weil sie sich immer in den Mittelpunkt stellte, aber dennoch hat Cat Clarke ihr so viel Kraft und Ausdruck verliehen, dass sie zum Leben erwachen konnte. Jeder Charakter hatte in diesem Buch die Chance seine Schwächen und Stärken zu zeigen und das gefiel mir sehr gut.

Handlung: Die Grundidee gefiel mir in der ersten Sekunde. Schon nach dem Klappentext wusste ich, dass mir hier wahrscheinlich eine sehr gute Story geboten würde. Und genau das traf ein! Schon nach dem ersten Kapitel zeigte mir Cat Clarke in welche Richtung ihre Geschichte gehen wird. Immer wieder baute sie dramatische, spannende und echt außergewöhnliche Szenen ein, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderen machte. Überraschende Wendungen durften hier ebenfalls nicht fehlen. Durch die düstere Handlung von Laurel war eine gewisse Grundspannung durch das gesamte Buch zu spüren und das gefiel mir ganz besonders gut. Aber am besten hat mir das letzte Drittel gefallen. Ganz wunderbar löst die Autorin all die ungeklärten Fragen, die beim Lesen aufkommen und ließ mich ziemlich perplex zurück.

Schreibstil: Cat Clarke hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mir von der ersten Sekunde an gefiel. Voller Tempo, Action und Spannung erzählt sie die Geschichte von Laurel und Faith, so dass es nie langweilig wurde. Sie verleiht all ihren Figuren so viel Lebendigkeit, dass ich mich ganz wunderbar mit ihnen verbinden konnnte. Die Grundidee hat die Autorin durch ihren wunderbaren Schreibstil sehr authentisch und gut durchdacht rüberbringen können. 

 

Mein Urteil

Die Grundidee rund um die verschwundene Laurel, die nach 13 Jahren plötzlich wieder auftaucht, gefiel mir ausgesprochen gut, sowie die Umsetzung. Cat Clarke hat eine sehr schöne Erzählweise, die der gesamten Geschichte in Stück weit eine Lebendigkeit und Glaubhaftigkeit verleiht, dass es sehr schön war, ein Teil dieser Story zu sein. Ganz besonders von Faith war ich angetan, die in diesem Buch einiges durchmachen musste. Sie ist eine sehr ausdrucksstarke Figur, die schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hat. Sehr gut gefiel mir auch das Ende. Es kam überraschend und löst die ganze Geschichte zufriedenstellend auf. Irgendetwas fehlte mir aber trotzdem noch. Dennoch war "Falsche Schwestern" eine durchweg spannende Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich verdient dieses Buch sehr gute 4 von 5 Welten.


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400 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 174 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, magie, jugendbuch

Secret Fire - Die Entflammten

C.J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit einer ganzen Weile liebäugle ich die Autorin und durch ihre Reihe "Night School" war mir C. J. Daughtery auch keine Unbekannte mehr. Demnach war ich auf ihre neue Reihe "Secret Fire" sehr neugierig. Vom optischen Aussehen war ich schnell angetan, auch wenn ich nicht so der Fan von Gesichtern auf Covern bin, finde ich dieses sehr gelungen. Ebenso der Klappentext. Absolut kurz und knackig und trotzdem nicht großartig auf die Handlung eingehend. Ein sehr gelungener Einblick in die Handlung.

Einstieg: Augenblicklich beginnt die Autorin ihre Geschichte. Zunächst begleitete ich den draufgängerischen und angeberischen Sacha auf einen seiner nächtlichen Ausflüge. Auch wenn mir die arrogante Seite von ihm so gleich präsentiert wurde, mochte ich ihn auf Anhieb. Seine schelmische und zuvorkommende Art und Weise gefiel mir auf der Stelle. Anschließend lernte ich Taylor kennen, die das absolute Gegenteil von Sacha ist. Schnell fühlte ich mich in der Erzählweise der Autorin wohl und ich war ganz gespannt, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. 

Charaktere: C. J. Daughtery hat in ihrem Buch sehr ausdrucksstarke Charaktere geschaffen, die schnell ein Platz in meinem Herzen fanden. Sacha lockerte die Stimmung durch seine Art und Weise immer wieder auf, so dass ich ihn immer mehr ins Herz schloss. Und Taylor dagegen versucht immer die Ruhe zu bewahren. Unterschiedlicher hätten diese beiden Figuren echt nicht sein können. Sacha, der für den Augenblick lebt und Taylor, die ihr durchgeplantes Leben lebt und nicht davon weichen will. Diese Verschiedenheit der beiden Charaktere, hat die Autorin wunderbar zur Geltung gebracht. Dadurch, dass jeder von den beiden die Geschichte weitererzählt, konnte ich mich ganz wunderbar in sie hineinversetzten. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin ganz toll gelungen, so dass sie mir hiermit einen echten Lesegenuss bescherte.

Handlung: Voller Spannung und Unwissen was mich in diesem Buch erwartet, begann ich dieses Buch. Lange ließ mich die Autorin im Dunkeln tappen und ich konnte nicht so wirklich ahnen, was mich inhaltlich erwarten würde. Nach und nach ließ mich die Autorin in ihre geheimnisvolle Welt eintauchen. Nicht mehr länger an der Oberfläche kratzend sondern tiefergehend, wurde ich ein Teil der Geschichte. Die einzelnen Elemente, die C. J. Daughtery miteinander verwebte, gaben der Handlung ihren ganz eigenen Touch und das gefiel mir ausgesprochen gut. Immer wieder kamen Fragen auf, die dringend eine Antwort verlangten. Aber ich muss sagen, die Autorin ließ mich manchmal ganz schön zappeln, so dass ich erst zum Ende hin manches, aber noch lange nicht alles, einleuchtend fand. Eine gewisse Grundanspannung war dadurch auf jeden Fall gegeben.

Schreibstil: Ihre angenehme Erzählweise gefiel mir schon in den ersten Sätzen. Sie haucht so viel Leben in ihre Geschichte, dass ich oft das Gefühl hatte, als befände ich mich mitten drin. C. J. Daughtery schreibt lebendig, mit viel Spannung und gleichzeitig mit viel Gefühl. Hinzu kamen die vielen unerwarteten Passagen und zahlreichen Überraschungen, die dem gesamten Buch noch einmal Tempo verpassten. Der Schreibstil der Autorin ließ mich schnell wohlfühlen und in die Geschichte voll und ganz eintauchen.

 

Mein Urteil

Dies soll nicht das letzte Buch von C. J. Daughtery sein, welches ich gelesen habe. "Secret Fire" ist ein wunderbarer Auftakt ihrer neuen Dilogie, der durch eine interessante Grundidee, einem tollen Schreibstil und unvergesslichen Charakteren zu überzeugen wusste. Ganz besonders die Figuren möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Sacha und Taylor sind so verschieden und jeder kann in diesem Buch seine ganz eigenen Stärken und Schwächen zur Geltung bringen. Sacha, der mir durch seine lockere und zuvorkommende Art immer wieder ein Schmunzeln entlockte und Taylor, die ich durch ihre Zielstrebigkeit absolut bewundere. Eine wunderbare Mischung der Figuren, die mich schon ganz gespannt auf die Fortsetzung machen. Für mich ist dieser Auftakt rund um gelungen. Ein fabelhafter Schreibstil, eine spannende Geschichte und starke Charaktere! Ich vergebe 5 von 5 Welten.



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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

nahtod, selbsmord, simon, unfall, oxford

Das große Glück tanzt auf den kleinen Wellen

Andrew Clover , Katharina Volk
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2016
ISBN 9783426517949
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Eher schlicht und unscheinbar ist dieses Buch gestaltet und wäre mir in der Menge gar nicht wirklich aufgefallen. Die hellen Farben harmonieren sehr gut miteinander. Und trotz der schlichten Gestaltung gefiel mir die Aufmachung, wobei der schöne Titel bestimmt auch einen Teil dazu beigetragen hat. Der doch recht kurze Klappentext machte mich sogleich neugierig und ich wollte das Buch unbedingt beginnen.

Einstieg: Ohne ein paar einleitende Worte beginnt der Autor seine Geschichte rund um Lucy, so dass ich förmlich hineinkatapultiert wurde. Die angenehme Erzählweise von Andrew Clover bekam ich gleich zu spüren und es dauerte nicht lange und ich befand mich in der Handlung wieder. Auch wenn dem Leser die harmonische Familie von Lucy vorgestellt wurde, spürt man gleich die Anspannung. Und diese Mischung aus Harmonie und Anspannung gefiel mir wirklich gut!

Charaktere: Für seine Geschichte wählte der Autor den personalen Ich-Erzähler. So konnte ich in die Gedanken von Lucy wunderbar eintauchen. Recht früh entwickelte ich eine starke Verbundenheit zu Lucy und ich schloss sie schon nach wenigen Seiten in mein Herz ein. Hin und wieder legte sie ein recht naives Verhalten an dem Tag, was der Figur aber irgendwie einen noch interessanteren Touch verlieh. Auch von Hugh sowie Simon war ich schnell angetan. Der Autor verlieh jedem seiner Protagonisten einen ganz eigenen Charakter, so dass jeder auf seine Art ein Platz in meinem Herzen fand.

Handlung: Die Handlung beginnt zunächst recht ruhig, aber das ändert sich schon nach wenigen Seiten und der Autor baut die erste emotionale sowie spannende Passage ein, die das Level direkt anhob. Während ich auf der einen Seite ein Teil von Lucys zahlreichen Momenten wurde, bangte ich auf der anderen Seite um sie. Der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefiel mir sehr gut, auch wenn ich hin und wieder manchmal den Faden verlor.

Schreibstil: Andrew Clover
hat eine sehr angenehme Erzählweise, das bekam ich recht schnell zu spüren. Durch seine lockere und leichte Art des Erzählens tauchte ich rasch in den Seiten und in der Geschichte selber ein. Ich wurde ein Teil der einzelnen Figuren, die der Autor so wunderbar ausgearbeitet hat, dass ich sie einfach lieben musste, und konnte in ihre Gedanken eintauchen, wodurch gleich ein noch engeres Band zwischen mir und den Figuren entstand.
 

Mein Urteil

Andrew Clover schuf mit diesem Buch einen wirklich wunderbaren Roman, der mich oft zum Nachdenken brachte. Die Grundidee, die nicht sofort erkennbar ist, sondern erst nach und nach vorkommt, gefiel mir sehr schnell und wurde durch den Autor gut umgesetzt. Auch wenn mir die Tatsache gefiel, dass die Geschichte zum einen in der Vergangenheit aber auch in der Gegenwart spielt, war es für mich manchmal etwas schwierig dem Faden Folge zu leisten. Hin und wieder gab es ein paar Ungenauigkeiten, die das Gesamtbild ein wenig trübten. Dennoch bescherte mir der Autor sehr schöne Lesestunden. Für mich hat es nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht, daher bekommt es sehr gute 4 von 5 Welten.

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(147)

248 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

liebe, schicksal, freundschaft, hoffnung, roman

So wie die Hoffnung lebt

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2016
ISBN 9783426519059
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Mittlerweile gehört Susanna Ernst zu meinen absoluten deutschen Lieblingsautorinnen! Sie schreibt voller Gefühl, so dass man ihre Bücher einfach nur lieben muss. Das war auch der Grund, warum ich "So wie die Hoffnung lebt" unbedingt lesen musste. Vom Cover her spricht mich das Buch eher nicht so an, dafür gefällt mir jedoch die Innengestaltung der Klappenbroschur. Der Klappentext dagegen machte mich sofort neugierig und versprach mir eine hochemotionale und schöne Geschichte.

Einstieg:
Augenblicklich beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung und mir wurde zunächst das kleine Mädchen Katie vorgestellt. Schon nach den ersten Zeilen, war ich in der Geschichte drin und schloss fast zeitgleich die junge Protagonistin in mein Herz. Der wunderschöne Schreibstil von Susanna Ernst ließ mich gleich dahinschmelzen. Voller Faszination verfolgte ich die ersten Seiten, bis das Schicksal eine tragische Wendung nimmt. Der Einstieg ist der Autorin so wunderbar gelungen, dass ich das Buch schon nach wenigen Sätzen nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Charaktere: Sehr schnell entstand eine starke Verbundenheit zwischen mir und Katie und Jonah. In diesem Buch erzählt mal Jonah, mal Katie die Geschichte weiter. In beiden Fällen wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler. Es dauerte nur Sekunden und ich schloss die beiden Kinder in mein Herz ein. Nicht länger als Beobachter, sondern fast wie ein Freund nahm ich die besondere Freundschaft der beiden Figuren wahr und wie Jonah und Katie langsam erwachsen wurden. Susanna Ernst verleiht all ihren Figuren, sei es Neben- oder Hauptcharakter, so viel Gefühl, dass man sie einfach nur lieben kann. Und genau das liebe ich so sehr an ihren Büchern! Beide Figuren sind so unglaublich ausdrucksstark und so gut ausgearbeitet, dass man sie augenblicklich ins Herz schließt.

Handlung: Schon nach den ersten Seiten wusste ich, dass ich dieses Buch lieben werde! Und genau so ist es eingetroffen. Noch recht ruhig beginnt die Autorin die Geschichte, aber schlagartig ändert Susanna Ernst die Richtung und die erste unglaublich schockierende Passage folgt, die mich gleich zu Beginn aus der Bahn warf. Immer wieder baut sie unerwartete Szenen ein, die dem gesamten Buch eine gewisse Spannung verleihen. Durch ihre vielen hochemotionalen Kapitel, konnte und wollte ich das Buch nicht mehr weglegen. Und dann diese wunderschöne und dennoch zarte Liebesgeschichte, die so authentisch und voller Gefühl beschrieben wird. Hach!

Schreibstil: Susanna Ernst zeigte mir hier wieder einmal, wie schöne ihre Art des Erzählens ist. Die Autorin schreibt mit so viel Gefühl und solch einer Zartheit, dass man Angst hat, diese Atmosphäre durch etwas zu zerstören. Bereits in "Das Leben in meinem Sinn" oder auch "Immer wenn es Sterne regnet" bekam ich ihren wunderbaren und authentischen Schreibstil zu spüren und hier war es nicht anders. Erneut hat sich die Autorin selbst übertroffen!

Mein Urteil

 
"So wie die Hoffnung lebt"
erzählt eine Liebesgeschichte, die zart und trotzdem voller Kraft ist. Eine Liebesgeschichte, die mir durch ihre wunderbaren Figuren Jonah und Katie hoffentlich ewig in Erinnerung bleibt. Susanna Ernst schreibt mit so viel Gefühl, dass ich mich schnell wohlfühlte. Immer wieder entlockte sie mir ein kleines Lächeln, oder Tränen, die sich in meinen Augen sammelten. Ich habe lange nicht mehr so ein wunderschönes und emotionales Buch gelesen wie dieses. Dieser Roman ist so viel mehr als nur eine herkömmliche Lovestory! Susanna Ernst schaffte wieder einmal eine ganz besondere Atmosphäre, die mir zeigte, dass die Autorin zu Recht zu meinen Lieblingsautorin zählt. Danke für diese wunderbare Geschichte! Ich vergebe volle 5 von 5 Welten!

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51 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

magier, fantasy, magie, meister, drachen

Ormog

Thomas Engel
Fester Einband: 365 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 13.07.2016
ISBN 9783944788302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Immer wieder bin ich von der Gestaltung des Fabulus-Verlags begeistert. Dem steht "Ormog - Der letzte weiße Magier" in nichts nach. Das schwarze Cover sieht wirklich sehr düster und geheimnisvoll aus. Kein Wunder, dass ich gleich neugierig geworden bin. Und der farbige Buchschnitt sieht wirklich klasse aus. Insgesamt gefällt mir dieses Buch optisch wirklich sehr gut. Auch die Tatsache, dass dieses Buch das Debüt vom 16-Jährigen Thomas Engel ist, machte mich sehr neugierig.

Einstieg:
Wunderbar leitete der junge Autor in die Thematik ein. In einem kurzen Prolog wurde mir das Leben auf "Magnus" kurz vorgestellt, so dass ich nicht völlig unwissend mit dem Buch begann. Die geringen aber doch sehr wichtigen Hintergrundinformationen, die mir gleich zu Beginn geliefert wurden, erleichterten mir den Einstieg enorm. So konnte ich ganz wunderbar in die Geschichte einsteigen. Die erste spannende Passage ließ nicht lange auf sich warten, so war die Spannungsskala direkt angehoben.

Charaktere: Durch die auktoriale Erzählweise, die der Autor für seine Geschichte durchgängig wählte, konnte ich mir ein allumfassendes Bild der Figuren machen. Mit dem Protagonisten Ormog hatte ich hin und wieder ein paar Problemchen, das wurde mir schon zu Beginn des Buches klar. Ich konnte Ormog anfangs nicht richtig einschätzen, so dass sich gelegentlich Schwierigkeiten herauskristallisierten. Hin und wieder fehlten mir wichtige Hintergrundinformationen, so dass ich Ormog nie ganz ins Herz schließen konnte. Ganz besonders gefallen hat mir jedoch die weibliche Protagonistin Vatya. Mit ihr konnte ich mich sehr schnell verbinden und ich muss sagen, dass ich ihre Kapitel am liebsten gelesen habe.

Handlung: Auch wenn ich nicht mehr so der Fantasy-Fan bin, war ich von der Grundidee schnell angetan. Schon zu Beginn des Buches lieferte mir Thomas Engel die erste spannende Passage, die den Spannungsbogen gleich nach oben hob. Diese sollte aber nicht die letzte sein. Eine gewisse Grundspannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Hin und wieder gab es ein paar Momente, die etwas eintönig waren, aber diese wurden glücklicher Weise von den spannenden Phasen abgelöst. Zum Ende hin war für mich leider die Luft ein wenig raus, so dass das Ende etwas schwach war.

Schreibstil: Auch wenn ich mehr oder weniger durchgängig im Kopf hatte, dass der Autor noch sehr jung ist und ich vielleicht nicht immer das erwarten kann, was ein geübter Autor von sich bringt, so hat mich Thomas Engel mit seinem Schreibstil sehr beeindrucken können. Manchmal hatte ich das Gefühl, als erzähle nicht ein 16-Jähriger, sondern eine viel ältere Person die Geschichte. Durch die vielen schönen Beschreibungen, die Thomas Engel immer wieder einbaut, konnte ich mir ein gutes Bild von der ganzen Story machen. Sehr oft überwiegte die Spannung, so dass es nie langweilig wurde.
 

Mein Urteil

Immer wieder zeigte mir der Autor, dass mehr in ihm steckt, als man seinem Alter vielleicht zutrauen würde. Eine sehr interessante Grundidee, die mir in der Umsetzung teilweise sogar sehr gut gefiel. Ein wunderbarer Schreibstil, der irgendwie eine Prise Magie versprüht und dem gesamten Buch gleich etwas magisches verleiht. Oft konnte mich Thomas Engel mit seinen Ideen überraschen und faszinieren. Und auch wenn ich meine Problemchen mit der Hauptfigur Ormog hatte und mir gelegentlich ein paar Informationen zum Verständnis fehlten, bereicherte mir der Autor schöne Lesestunden. Ein Roman, der ein paar wenige Schwachstellen vorzuweisen hatte und mit einer spannenden Grundidee überzeugen konnte. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

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145 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

liebe, liste, freundschaft, england, liebesroman

Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

Anna Bell , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426520116
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Überraschend wurde mir das Buch vom Verlag zugeschickt. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nichts von der Autorin gehört, demnach war ich sehr neugierig auf diesen Roman. Optisch spricht mich das Buch nicht sonderlich an. Es ist sehr einfach gehalten und fällt wahrscheinlich nur durch die Farbintensität auf. Der Klappentext verriet mir viel zu viel vom Inhalt, daher war die Neugierde zum Buch für mich eher begrenzt.

Einstieg: Die Autorin beginnt das Buch mit einem Prolog, der mir etwas zu ausführlich war. Zwar war es auf der einen Seite gut, denn so wurde ich langsam der Geschichte sowie deren Hauptagierenden vertraut gemacht. Aber auf der anderen Seite hatte er schnell einen etwas zähen Charakter an sich. Schon auf den ersten Seiten hatte ich meine Problemchen mit der Protagonistin Abi die mir irgendwie teilweise sehr naiv und kindisch vorkam.

Charaktere: Abi bereitete mir schon auf den ersten Seiten im Prolog ein paar Schwierigkeiten. Leider zog sich dies fast durch das gesamte Buch. Immer wieder zeigte sie mir ein Verhalten, dass ich absolut nicht altersangemessen fand. Durch ihre Naivität und ihrem kindischen Verhalten, konnte ich mich nie ganz in sie hineinversetzten. Hin und wieder konnte ich zu ihr durchdringen und einander wurden Abi und ich vertrauter, so dass ich sie letztendlich doch noch ins Herz schließen konnte.

Handlung:
Von der Grundidee war ich sehr schnell angetan. Sie versprach eine leichte und lockere Lektüre für Zwischendurch und genau das hat mir Anna Bell am Ende geboten. Die Handlung beginnt mit der Trennung von Abi und Joseph und im Laufe der Kapitel begleitet der Leser Abi auf der Suche nach sich selbst. Durch diese Liste, die die Protagonistin erledigen will, entdeckt sie ihr wahres Ich. Und wie das die Autorin umgesetzt hat, gefiel mir teilweise sehr gut. Manchmal war die Handlung sehr vorhersehend. Auch das war für mich nicht dramatisch. Die Grundidee hat Anna Bell mit vielen romantischen und interessanten Elementen gut umgesetzt.

Schreibstil: Anna Bell besitzt eine sehr beschreibende und ausführliche Art und Weise ihre Geschichte zu erzählen. Nicht immer war der sehr detailreiche Schreibstil angemessen. Für mich kamen die vielen Details eher an den falschen Stellen. Dennoch lieferte mir die Autorin mit diesem Buch eine sehr unterhaltsame, romantische und interessante Story, die manchmal sehr an der Oberfläche kratzte und nie wirklich in die Tiefe ging.
 

Mein Urteil

Auch wenn ich Abi nicht gleich zu Beginn sympathisch fand, und ihr Verhalten mir hin und wieder doch ganz schön auf den Keks ging, konnte ich sie dann doch als angenehme Protagonistin wahrnehmen.  Wer auf Bücher steht, die sehr in die poetische und tiefgründige Richtung gehen, für den ist dieses Buch vielleicht nichts unbedingt. Mir fehlte die Tiefgründigkeit an manchen Stellen auch sehr. Vorhersehbar war die Geschichte an manchen Stellen ebenso wie auch voller Klischees. Aber wenn man die Erwartungen etwas herunterschraubt, dann kann einem das Buch doch ganz schöne Lesestunden bescheren. Für mich hat es nur für 3 von 5 Welten gereicht.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

rügen, jugendthriller, ballerina, konkurrenz, krähenmann

Schwanentod

Corina Bomann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 20.07.2016
ISBN 9783649616832
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon seit langem liebäugle ich die Autorin und ihre Bücher. Nun endlich fand ich die Gelegenheit ein Buch von ihr zu lesen. "Schwanentod" sprach mich allein wegen der Optik an. Aber nicht nur die düstere Aufmachung brachte mich dazu dieses Buch zu lesen. Der Klappentext lässt dem Leser einen kurzen Einblick geben, was einem hier erwarten wird, dennoch wird nichts zu viel verraten. Meine Neugier war augenblicklich da.

Einstieg: Die Autorin lässt das Buch mit einem recht langen Prolog beginnen, der zwar auf der einen Seite spannend war und sehr gut in die Thematik einleitete, aber mir auf der anderen Seiten ein Stück zu lang und detailreich war. Trotz allem baut sie gleich auf den ersten Seiten Spannung ein, so dass ich schnell weiterlesen wollte. Nach dem recht turbulenten Start beginnt die eigentliche Handlung und mir wurde die Protagonistin Clara vorgestellt, die ich erst ein wenig schwierig einschätzen konnte, dann aber doch nach und nach sympathisch fand.

Charaktere:
In diesem Buch wählte Corina Bomann den personalen Ich-Erzähler. So konnte ich mich gut in die Protagonistin einfinden. Die 17-Jährige Clara war für mich anfangs eher ein undurchschaubarer Charakter, der aber nach und nach ein wenig auftaute, so dass ich sie dann doch in mein Herz schließen konnte. Hin und wieder fehlten mir zur Figur jedoch ein paar Hintergrundinformationen, so dass ich sie nie gänzlich einschätzen konnte. Interessant fand ich allerdings die zweite Erzählperspektive, die die Autorin hier ab und an zu Wort kommen ließ. Als auktorialer Erzähler kommt der Mörder selber zu Wort und das gefiel mir wirklich sehr gut.

Handlung: Durch den Prolog, der sehr aufwühlend war, ließ die Autorin die Spannungsskala direkt mal nach oben wandern. Weitesgehend verlief das Buch eher sehr ruhig und nur gelegentlich spannte die Autorin den Bogen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als wäre "Schwanentod" eine indirekte Fortsetzung von "Krähenmann". Durch Informationen die rückblendenartig auf Krähenmann zurückschauen, hatte die Handlung manchmal einen sehr schleppenden Charakter und kam nur bedingt voran. Nur Stellenweise konnte mich Corina Bomann von der Geschichte fesseln. Irgendwie hatte ich mir an dieser Stelle etwas anderes erwartet.

Schreibstil: Corina Bomann hat eine angenehme Erzählweise, die mich zügig voranschreiten ließ. Durch den lockeren und trotzdem spannenden Schreibstil kam ich schnell voran und die Seiten und Kapitel flogen dahin. Hin und wieder hat sie eine sehr beschreibende Art und Weise, die ich nicht immer passend fand. Teilweise fehlten mir Beschreibungen, die in anderen Passagen zu viel waren. Das richtige Maß an vielen Details an der richtigen Stelle hat die Autorin für mich nur an wenigen Stellen gefunden.

Mein Urteil

Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite hatte das Buch wirklich interessante Seiten, aber auf der anderen Seite konnte es mich dann doch nicht so sehr begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Für mich war dieses Buch ein eher milderer Thriller, der ab und an wirklich gute Ansätze hatte, mir aber an anderen Stellen nur bedingt gefiel. Die teilweise sehr schleppende Handlung und das Gefühl, dass dies ein Mittelteil einer Reihe ist, lassen die Bewertung etwas nach unten sinken. Thrillercharakter hatte dieses Buch wirklich nur an wenigen Passagen. Für das Große Ganze haben dem Buch noch einige Punkte gefehlt, aber dennoch vergebe ich 3 von 5 Welten.

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332 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

zwillinge, mystery, magie, familiengeheimnis, jugendbuch

Book of Lies

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.07.2016
ISBN 9783649667520
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Teri Terry konnte mich mit der Grundidee und dem Schreibstil in "Mind Games" absolut fesseln. Schnell war demnach für mich klar, dass ich auch "Book of Lies" lesen werde. Und ich bereue es keine Sekunde. Optisch gefällt mir das Buch jetzt nicht sonderlich. Zwar ist es ganz nett anzuschauen, aber vom Cover her hätte ich vermutlich nicht zum Buch gegriffen. Allerdings gefiel mir die Idee gleich auf Anhieb, so dass ich doch zum Buch griff.

Einstieg: Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen und knackigen Prolog, den ich trotz oder gerade wegen der Knappheit ziemlich gelungen fand. Schon hier bekam ich den spannenden Schreibstil der Autorin zu spüren und der Prolog machte Lust auf mehr. Anschließend beginnt die eigentliche Geschichte und dem Leser werden nach und nach die Zwillinge Quinn und Piper Blackwood vorgestellt. Der Einstieg ist Teri Terry wirklich gut gelungen und ich war schon bald ihrem Schreibstil ausgeliefert.

Charaktere: Die Erzählweise die Teri Terry in diesem Buch wählte, gefiel mir ausgesprochen gut. Abwechselnd kommt mal Quinn und mal Piper zu Wort. Die Autorin wählte hierbei den personalen Ich-Erzähler im Präsens. Anfangs wusste ich nicht recht, wer jetzt die Geschichte weitererzählt, aber es dauerte nicht allzu lange und ich konnte es schnell ausmachen, wer von den beiden an der Reihe war. Gegenüber Quinn entwickelte ich schnell eine starke Sympathie und sie war mir von Anfang an lieber als Piper. Manchmal ging mir der Charakter von Piper sehr auf die Nerven. Wer das Buch liest, weiß vielleicht was ich meine.

Handlung: Von der Grundidee sprach mich das Buch sofort an und es erinnerte mich zunächst ein wenig an das "Doppelte Lottchen" aber dieses Buch ist keineswegs wie ein Kinderbuch von Erich Kästner. Es beginnt schon mit reichlich Spannung, so dass ich schnell der Handlung verfallen war. Durch die Beerdigung der Mutter und das erste Aufeinandertreffen der Zwillinge war es der Autorin gelungen mich an die Seiten zu fesseln. Immer wieder kamen überraschende und unerwartete Passagen, die mich vereinzelt sehr nach Luft ringen ließen. Zum Ende hin holte Teri Terry erneut aus und konnte mich mit einem spannenden Ende nochmals begeistern.

Schreibstil: Der Schreibstil machte das Buch zu einem interessanten und tollen Leseabenteuer. Teri Terry schreibt fesselnd und spannend, so dass ich nach einem Kapitel gleich noch drei weitere lesen wollte. Sie zog mich sehr schnell in den Bann und gab mir keine Gelegenheit dem Bann zu entkommen. Reichlich Tempo sowie unerwartete Wendungen baute die Autorin ebenfalls ein, so dass es nie langweilig wurde.

Mein Urteil

Spannung kommt in diesem Roman nicht zu kurz; das war mir schon nach wenigen Seiten klar. Fesselnd, actionreich und vor allem temporeich beschreibt die Autorin die Geschichte von Piper und Quinn. Interessant ist an diesem Buch auch, dass die ganze Geschichte auf Lügen aufbaut und wie Teri Terry dies umgesetzt hat, gefiel mir wirklich gut. Das Buch gleicht einem Showdown. Anfangs ist es noch verhältnismäßig ruhig, während es immer spannender wird, je näher man dem Ziel kommt. Und genau das gefiel mir an dem Buch. Die vielen Überraschungen und unerwarteten Wendungen verleihen dem Buch noch mehr Tempo, so dass es nicht langweilig wurde. Das Ende ist gut gelungen nur für mich nicht ganz zufriedenstellend. Trotzdem gefiel mir das Buch! Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten!

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

jugendbuch, mobbing, freundschaft, samenspende, leben

Schweigen ist Goldfisch

Annabel Pitcher , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.05.2016
ISBN 9783737353755
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Vor einigen Monaten entdeckte ich die Autorin neu für mich und ich war schnell von ihrem Schreibstil angetan. Das war auch der Grund, der mich dazu brachte, ihren neuen Roman zu lesen. Recht unscheinbar ist dieses Cover gestaltet und mir wäre es vielleicht nicht so ins Auge gesprungen. Aber der Titel klang für mich im Gegensatz zum Cover sehr vielversprechend, ebenso die Grundidee, von der ich schnell angetan war.

Einstieg: Die Autorin beginnt augenblicklich mit der eigentlichen Handlung und der Leser wird mit der 15-Jährigen Protagonistin Tess bekannt gemacht. Schnell verliebte ich mich in den angenehmen Schreibstil der Autorin. Das Buch beginnt mit viel Wirbel und mir wurde die Situation, in der sich Tess befindet vor Augen geführt. Allerdings hatte ich gleich zu Beginn meine Problemchen mit der Protagonistin, so dass der Einstieg für mich recht holprig begann.

Charaktere: Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich ratlos und grübelnd da saß und nicht so ganz schlau aus Tess wurde. Auf der einen Seite konnte ich ihren Drang nach einem richtigen Dad verstehen, aber nicht immer nachvollziehen. Manchmal zeigte sie eine sehr naive Seite, die mir das Vorankommen gelegentlich erschwerte. Besonders unglaubwürdig wurde sie dann, als Tess mit einer Taschenlampe in Form eines Goldfisches spricht und sonst in Schweigen versinkt. Für mich blieb sie ein recht blasser Charakter, da konnte der personale Ich-Erzähler nicht so viel herumreißen. Leider konnte ich mich nur stellenweise in sie hineinversetzen.

Handlung: Von der Grundidee war ich sehr schnell begeistert und ich wollte mich gemeinsam mit Tess auf die Suche nach ihrem richtigen Vater machen. Neben der Suche nach ihrem leiblichen Vater, entwickelt sich schnell die Suche nach sich selbst. Annabel Pitcher verband diese beiden Stränge gut miteinander. Hin und wieder konnte sie mich sehr gut mit ihrer Grundidee begeistern, nur der Funke sprang nie gänzlich über.

Schreibstil: Passagenweise gefiel mir der Schreibstil von Annabel Pitcher ausgesprochen gut, so dass ich recht schnell mit dem Lesen voran kam. Auf der anderen Seite gab es jedoch auch Phasen, die sehr schleppend vorangingen. Durch ihre angenehme Erzählweise verstand ich nach und nach immer besser, was im Köpfchen der Protagonistin vor sich geht, auch wenn der Sympathiefunke nie wirklich übersprang.

Mein Urteil

Die Grundidee gefiel mir schon nach wenigen Minuten, noch bevor ich zum eigentlichen Buch griff. Leider hatte ich gleich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten in die Handlung einzusteigen. Tess machte es mir nicht gerade leicht. Oft hatte ich Probleme ihre Taten und Gedanken nachzuvollziehen und es machte sich eine Naivität breit, die mir das Voranschreiten erschwerte. Die Handlung war stellenweise etwas dünn, so dass ich einfach nicht weiterlesen wollte. Annabel Pitcher hätte viel mehr aus dieser spannenden Grundidee machen können. Für mich war es nur ein mittelmäßiges Leseerlerbnis. Schade. Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

secrets of jade, mit den augen der liebe, träume, romane, fabulus verlag

Secrets of Jade

Liza Patrick
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 26.08.2015
ISBN 9783944788333
Genre: Romane

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(334)

667 Bibliotheken, 10 Leser, 4 Gruppen, 43 Rezensionen

zeitreise, london, liebe, zeitreisen, zeitenzauber

Zeitenzauber - Das verborgene Tor

Eva Völler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 13.03.2014
ISBN 9783833902734
Genre: Jugendbuch

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(208)

396 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

zeitreise, paris, liebe, musketiere, zeitreisen

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 15.05.2015
ISBN 9783843210805
Genre: Jugendbuch

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631 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

venedig, zeitreise, liebe, zeitreisen, vergangenheit

Zeitenzauber - Die magische Gondel

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 14.02.2014
ISBN 9783843210706
Genre: Jugendbuch

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560 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

fantasy, kai meyer, bibliomantik, bücher, trilogie

Die Seiten der Welt - Blutbuch

Kai Meyer
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 10.03.2016
ISBN 9783841402264
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Die Designer der Trilogie haben sich mit jedem Band mehr übertroffen. Das Cover vom Auftakt gefiel mir schon sehr gut, aber von der Gestaltung von Band zwei war ich noch angetaner. Aber das rote Cover gefällt mir am meisten. Es sieht einfach klasse aus! Kai Meyer hat mich mit seinen Vorgängern absolut überzeugen könne, daher stand für mich fest, dass ich auch das Finale rund um Furia lesen muss. Und ich bereue es keineswegs! Also versank ich ein letztes Mal in den Seiten der Welt.

Einstieg: Kai Meyer führt seine Geschichte ohne Pause weiter und die letzten Geschehnisse mögen vielleicht nur wenige Tage her sein. Unglaublich schnell fand ich mich in der Handlung wieder. Auch wenn der Autor recht sparsam mit Rückblicken umgegangen ist, war es ganz und gar nicht schwer den Anschluss wieder zu finden. Der lebhafte und detailreiche Schreibstil ließ nicht lange auf sich warten. Es dauerte keine drei Seiten und ich war in der Welt der Bücher gefangen!

Charaktere: Die vielen verschiedenen Facetten der einzelnen Charaktere sind genau das, was das Buch so wahnsinnig gut machten. Während ich manche Figuren im zweiten Band teilweise nur am Rand wahrnahm, konnten sie sich hier gänzlich entfalten - und das gefiel mir ausgesprochen gut. Die 16-jährige Furia Salamandra Faerfax verschwand im Vorgänger ein wenig von der Bildfläche, auch hier in diesem Finale spielte sie eher eine Nebenrolle, war aber trotzdem nicht wegzudenken. So hatte ich aber durch den stetigen Perspektivenwechsel die Gelegenheit alle anderen Protagonisten näher kennen und lieben zu lernen. Unglaublich stark wurden die einzelnen Figuren von Kai Meyer ausgearbeitet. Und ich schloss sie alle gleichermaßen in mein Herz ein.

Handlung:
Schnell wurde mir beim Lesen vor Augen geführt, dass es sich hier um einen Trilogieabschluss handelt. Die Spannung ließ nicht lange auf sich warten und ich klebte schon bald an den Seiten. Ich bangte, fühlte, erlebte mit und das gefiel mir unglaublich gut. Auch hier lässt Kai Meyer viele seiner fantastischen Elemente in die Geschichte einfließen und so wurde es keineswegs langweilig. Immer wieder kam eine neue Überraschung. Durch den stetigen Perspektivenwechsel legte er reichlich Tempo an den Tag, so dass ich gar nicht mehr entkommen konnte und wollte. Das Tempo nimmt zum Ende noch einmal enorm zu, so dass der Autor mich mit einem spannenden Finale zurückließ.

Schreibstil: Genau der Schreibstil von Kai Meyer ist es, der dem gesamten Buch Leben einhaucht. Und nicht nur ein bisschen, sondern jede Menge. Der lebhafte, spannende und vor allem bildliche Schreibstil gab mir die Möglichkeit förmlich in den Seiten zu versinken. Im Laufe der Bücher hat er sich immer mehr gesteigert und das gefiel mir sehr gut. Er weiß, wie er Magie in seine Bücher einhaucht, wie sie lebendig werden und vor allem wie er seine Leser an seine Werke fesselt. Großartig!

Mein Urteil

Schon der Auftakt dieser Trilogie gefiel mir richtig gut. Band zwei selber kam an seinen Vorgänger nicht ganz ran, dafür das Finale aber alle mal! Dieses Buch sprudelt vor Magie! Seien es die Seelenbücher der Bibliomanten, die Exlibri, Tintlinge, Büchersüchtigen und so viele mehr. Kai Meyer hat mit dieser Trilogie eine unglaublich starke und fantastische Welt geschaffen, die einen großen Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Starke Protagonisten, die ihren ganz eigenen Charakter verpasst bekommen haben, magische Elemente und ein lebhafter und bildlicher Schreibstil, der dieses Buch zu einem absoluten Leseabenteuer gemacht haben. Ich bin restlos begeistert, was mir der Autor in diesem grandiosen Finale geliefert hat! Ein wohlverdientes, sensationelles und spannendes Finale! Ich vergebe 5 von 5 Welten für dieses überwältigende Buch.

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(152)

340 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

magie, fantasy, nicole gozdek, namen, die magie der namen

Die Magie der Namen

Nicole Gozdek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492703871
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Sehr düster, geheimnisvoll und irgendwie auch magisch wirkt dieses Cover, als ich es das erste Mal sah. Die doch recht dunkle Gestaltung wird durch einzelne goldene Elemente aufgebrochen, was der Gestaltung zusätzlich etwas Mystisches verleiht. Das gesamte Erscheinungsbild gefiel mir besonders gut. Auch von der Grundidee war ich augenblicklich angetan, so dass meine Neugierde wuchs.

Einstieg: Ohne viele einleitende Worte beginnt Nicole Gozdek sofort mit der eigentlichen Geschichte. Schnell bemerkte ich, dass mir wichtige Hintergrundinformation für den weiteren Verlauf fehlten. Dadurch fiel mir der Einstieg nicht so leicht, wie ich es mir erhofft habe. Hinzu kam, dass ich den Protagonisten Nummer 19 - später dann Tirasan - zu Beginn gar nicht einschätzen konnte und so meine Problemchen mit ihm hatte. Meine anfänglichen Schwierigkeiten dauerten dennoch nicht lange an und ich konnte nun in die Geschichte eintauchen.

Charaktere:
Durch die gewählte Erzählweise des personalen Ich-Erzählers fiel es mir zeitweise gar nicht so leicht Tirasan als einen Jungen zu definieren. Vor allem zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass Nummer 19 ein Mädchen sei. Im Laufe der Geschichte wurde mir Tirasan - wie er dann später genannt wird - angenehmer, auch wenn hin und wieder ein paar Charakterzüge hervorkamen, die ihn schnell in ein falsches Licht stellten. So ganz konnte ich mich jedoch nicht mit ihm verbinden, so dass die Chemie nicht immer stimmig war. Die Nebencharaktere nahm ich leider auch nur am Rande wahr.

Handlung: Während das Buch noch recht ruhig beginnt, und ich mich langsam an die Handlung gewöhnen konnte, überraschte mich Nicole Gozdek schon gleich mit der ersten spannenderen Phase. Und die sollte auch nicht die letzte sein. Denn auf der Reise der Protagonisten zum großen Namensarchiv in Himmelstor überraschte mich die Autorin immer wieder aufs Neue. Unerwartete spannende Passagen lösten die vielen ungeklärten Fragen, die mir beim Lesen aufkamen, immer wieder ab. Im letzten Drittel der Geschichte war ein wenig die Luft raus, so dass mich Nicole Gozdek nur mit einem mäßigeren Ende zurückließ.

Schreibstil: Der Schreibstil gefiel mir teilweise richtig gut und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiß, wie man überraschende und zugleich spannende Momente einbaut und gemeinsam mit Tirasan und seinen Freunden machte ich mich auf die Suche nach seinem Schicksal. Erzähltechnisch lieferte mir Nicole Gozdek spannende und interessante, aber auch gefährliche und unerwartete Passagen und das gefiel mir sehr gut.

Mein Urteil

Eine interessante Grundidee, die mal etwas Neues versprach. Und das hat mir Nicole Gozdek in ihrem Debüt auch geboten. Voller Spannung verfolgte ich die Handlung, durchlebte gemeinsam mit den Protagonisten eine gefährliche und trotzdem magische Reise, und war auf der Suche nach Antworten. Tirasan ist ein wenig kompliziert einzuschätzen. Vor allem zu Beginn hatte ich meine Schwierigkeiten mit ihm und ich konnte mich erst recht spät mit ihm verbinden. Der Schreibstil dagegen gefiel mir gut. Allen voran die vielen überraschenden Wendungen, die dem gesamten Buch reichlich Tempo bescherten. Leider gefiel mir das Ende nicht sonderlich. Es ist zwar gut, aber für mich ein wenig dünn ausgearbeitet. Ich vergebe 3 von 5 Welten für eine magische Reise und einer spannenden Grundidee!

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403 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

liebe, jugendbuch, reisen, paris, liebesroman

Und ein ganzes Jahr

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.03.2016
ISBN 9783841421074
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Das Besondere an der Gestaltung der Dilogie ist, dass beide Cover zu einem verschmelzen und das allein kann ein echter Hingucker sein. Ich muss selber zugeben, dass mir die türkiese Aufmachung mehr gefällt, als die rote Gestaltung. Auch hier ist wieder eine gewisse Verspieltheit zu finden. "Nur ein Tag" hat mir nur mäßig gefallen, trotzdem war ich gespannt, was mit Willem in dem einen Jahr passiert war.

Einstieg: Für mich begann der Einstieg recht holprig. Zunächst musste ich mich selber ein wenig sortieren und mir Klarheit verschaffen, ehe ich in die Geschichte einsteigen konnte. Nach und nach konnte ich mich orientieren und erfuhr, warum Willem wortlos an jenem Tag verschwand. Durch den angenehmen und leichten Schreibstil konnte ich dann doch in die Geschichte eintauchen.

Charaktere:
In diesem zweiten Teil der Dilogie wählte die Autorin den personalen Ich-Erzähler, so dass nun Willem die Geschichte erzählt. Das gefiel mir deutlich besser als die Handlung aus Allysons Sicht zu erleben. Willem war mir im ersten Teil sympathischer als die eigentliche Protagonistin. Schade fand ich hier aber trotzdem, dass sie selber so gut wie gar nicht zu Wort kam, weshalb ich auch keine Entwicklung bei ihr feststellen konnte. Willem durchlebt in diesem Buch einiges und irgendwie wurde er mir immer unsympathischer. Es entwickelte sich ein Charakterzug bei ihm, den ich nicht genau erklären kann, aber es hatte zur Folge, dass ich hin und wieder ganz schön mit Willem zu kämpfen hatte.

Handlung: Der Anfang gefiel mir ganz gut, auch wenn ich zunächst etwas verwirrt dasaß und nicht genau realisierte, was mir dort gerade geschildert wurde. Allmählich löste sich der Wirrwarr in meinem Kopf und ich konnte der Handlung folgen. Zwischenzeitlich gab es einige zähe Phasen, die mir das Weiterlesen erschwerten. Hin und wieder versuchte die Autorin spannende Momente einzubauen, aber sie konnten mich nur mäßig begeistern. Nach und nach erhielt ich ein paar Antworten auf meine Fragen, aber zufriedenstellen konnten sie mich auch nicht sonderlich.

Schreibstil: Erzähltechnisch lieferte mir die Autorin wieder Passagen, die detailreich und voller Beschreibungen waren. Auch hier haben die ausführlichen Darbietungen mal gepasst und mal war es eher unpassend. So dass ich zeitweise ganze Abschnitte übersprang. Der jedoch sehr leichte und angenehme Schreibstil ließ mich schnell voran kommen, so dass ich die vielen Kapitel als bald hinter mich ließ.

Mein Urteil

So ganz genau weiß ich nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es hatte seine schönen Momente, keine Frage. Nur leider auch Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Nach dem Ende von Band eins, hatte ich einige Fragen: Wer ist Willem? Warum ist er so plötzlich verschwunden? Und viele mehr. Mir wurden Antworten gebracht, nur nicht ganz zu meiner vollsten Zufriedenheit. Jetzt am Ende weiß ich irgendwie immer noch nichts von den Figuren. Ich hatte mir erhofft, da Willem hier nun zu Wort kommt, dass ich tiefer in den Charakter tauchen kann, aber oft kam er mir vor, wie ein Buch mit sieben Siegeln und zeitweise konnte ich ihn gar nicht richtig einschätzen. Und das Ende mag ich auch nicht. Die Autorin hätte so viel daraus machen können. Schade. Trotzallem konnte mich die Reihe hin und wieder begeistern, und irgendwie wurde die Reiselust in mir geweckt! Ich vergebe 3 von 5 Welten.

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(171)

307 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

familie, liebe, bettelarmband, viola shipman, generationen

Für immer in deinem Herzen

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.05.2016
ISBN 9783810524256
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Schon als mir das Buch vorgestellt wurde, war mein Interesse da. Es klang sehr interessant und versprach eine leichte Lektüre, die mir letztendlich auch geboten wurde. Das Cover ist wirklich richtig schön und süß gestaltet, vor allem durch die kleinen goldenen Details. Es sieht einfach toll aus und passt wirklich sehr gut zum Inhalt. Der Klappentext klang absolut vielversprechend und ich konnte es nicht mehr abwarten, das Buch endlich zu lesen.

Einstieg: Ganz wunderbar beginnt Viola Shipman mit meinem kurzen Prolog, der wirklich herzerwärmend ist. In diesem wurde mir die Protagonistin Lolly vorgestellt. Der Leser befindet sich im Jahre 1953 an ihrem 10. Geburtstag und ich verliebte mich nach wenigen Sätzen in die Protagonistin. Die Autorin ließ mich wahnsinnig schnell von ihren wunderbaren, zauberhaften und einfach schönen Schreibstil teilhaben und ich war sehr schnell begeistert. Der Einstieg gefiel mir super!

Charaktere: Ich habe lange nicht mehr solche wunderbaren Charaktere erlebt, die mir auf Anhieb gleichermaßen sympathisch waren und ich augenblicklich ins Herz schloss. Auf der einen Seite haben wir Lolly. Sie konnte mich immer wieder zum Lächeln bringen und mein Herz erweichen. Durch ihre Freude am Leben und ihren wunderbaren Geschichten, verliebte ich mich sofort in die quirlige und vielleicht auch durchgeknallte Frau. Ihre Tochter Arden schloss ich ebenso ins Herz, auch wenn sie das absolute Gegenteil von Lolly ist. Und dann Lauren, die mich durch ihre Freude am Leben absolut begeistern konnte. Zusammen sind diese drei Frauen ein starkes Bündel voller Energie, Selbstbewusstsein und der Affinität zum Verrückten. Sie sind von der Autorin sehr stark ausgearbeitet und es war mir ein Vergnügen, sie zu begleiten.

Handlung: Nach wenigen Seiten war ich von der Grundidee mit dem Bettelarmbändern absolut fasziniert. Zunächst werden dem Leser die Figuren einzeln vorgestellt, aber sehr schnell werden diese verschiedenen Leben zu einem. Viola Shipman konnte mich durch ihre Idee immer wieder verzaubern. Schnell spielen Spaß am Leben, Freunde, Liebe und vor allem die Bedeutung der Familie eine große und wichtige Rolle. All dies, hat die Autorin ganz wunderbar in ihrem Buch verpackt.

Schreibstil: Der wunderbare, angenehme und schöne Schreibstil rundet dieses Buch wunderbar ab. Viola Shipman erzählt ihre Geschichte ganz wunderbar, so dass ich oft das Gefühl hatte, ich erlebe die Geschichten, die Lolly ihrer Tochter und ihrer Enkelin erzählt, am eigenen Körper. So authentisch! Durch ihre angenehme Erzählweise konnte ich problemlos in die Handlung eintauchen und die Seiten flogen nur dahin.

Mein Urteil

Wahnsinn! So ein schönes Buch über den Wert der Familie! Viola Shipman konnte mich von ihrer Grundidee von Anfang an fesseln. Spannende und schöne Momente, emotionale und traurige Momente wechseln sich in diesem Buch ab und diese Mischung gefiel mir ausgesprochen gut. Dieser Roman erzählt wie wichtig die eigene Familie ist und wie wichtig es ist, sie niemals zu vergessen. Die Charaktere, die äußerlich alle so verschieden sind, aber innerlich doch alle gleich, hat die Autorin hervorragend ausgearbeitet, so dass ich sie alle gleichermaßen ins Herz schließen konnte. Schade, dass ich so schnell am Ende des Buches war, denn gerne hätte ich den Geschichten von Lollys Leben weiter gelauscht. Ein absolut zu empfehlendes Buch! Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

zauberbuch, schattenmenschen, elemente, kampf, wald

Verschwundene Seelen

Annika Meyer
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783944788173
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Ein wesentliches Merkmal aller im Fabulus-Verlag erschienen Bücher ist der farbige Buchschnitt, der bei diesem Buch natürlich nicht fehlen darf. Er ist sehr auf die doch recht dunkle Gestaltung angepasst und das wirkt sehr düster und geheimnisvoll auf mich. Kein Wunder, dass ich schnell angetan war und neugierig wurde. Der Klappentext selber verrät nur wenig vom Inhalt und ich war gespannt, was mich in den folgenden Kapiteln erwarten würde.

Einstieg: Ein wenig holprig und trotzdem interessant beginnt die eigentliche Geschichte. Annika Meyer beginnt ihre Geschichte sogleich, ohne sich mit Prologen herumzuschlagen. Das war zwar auf der einen Seite gut gelöst, dennoch hätte es dem Buch auch nicht geschadet. Mir wurde gleich die weibliche Protagonistin Alina vorgestellt, die mich zunächst kalt ließ. Der Einstieg gefiel mir nur mäßig, trotzdem reichte es aus, auf den weiteren Verlauf gespannt zu sein.

Charaktere:
Durchweg begleitet der Leser Alina auf ihrem Abenteuer. Zu Beginn hatte ich meine Problemchen mit ihr und ich konnte mich nur mäßig in sie hineinversetzten. So ganz verschwanden die Schwierigkeiten nie. Zum Ende wurde sie mir jedoch endlich sympathischer, auch wenn hin und wieder eine gewisse Naivität und Egoismus in den Vordergrund kamen. Annika Meyer lässt in ihrem Debüt einige Figuren Teil ihrer Geschichte werden. Manchmal hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, sie alle zuzuordnen. Trotzdem ist es Annika Meyer gelungen, jeder Figur seinen ganz eigenen Charakter zu verpassen. Diese Vielfältigkeit gefiel mir sehr gut.

Handlung: Da ich durch den Klappentext nur wenig vom Inhalt erfuhr, wusste ich natürlich auch nicht, was mich hier erwarten würde. Nach und nach bekam ich eine kleine Vermutung, die sich jedoch nicht immer bestätigte. Annika Meyer konnte mich immer wieder überraschen. Sie baut wirklich sehr spannende Passagen ein, die der Geschichte eine unglaubliche Portion Action verpasste. So wurde es nie langweilig. Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde sie sich in ihren eigenen Ideen verspinnen, da es manche Passagen gab, die meines Erachtens nicht gänzlich durchdacht waren. Von der Grundidee war ich jedoch augenblicklich angetan und mir gefiel die Entwicklung der Geschichte teilweise richtig gut.

Schreibstil: Besonders am Schreibstil habe ich oft gemerkt, dass Annika Meyer noch wirklich sehr jung ist, aber das war nicht zwingend negativ. Ich konnte mich schnell mit ihr verbinden und merkte ihre Begeisterung am Schreiben immer wieder. Sie hat sehr viele Überraschungen und spannende Momente übrig und manchmal konnte sie mich echt schockieren, wie authentisch sie manches beschrieb. Natürlich lebt dieses Buch von Beschreibungen. Viele und genaue Beschreibungen. Sie schreibt sehr bildhaft und das gefiel mir ausgesprochen gut.


Mein Urteil


Die Grundidee gefiel mir schon nach wenigen Momenten und auch wenn der Einstieg etwas holprig war, war ich schnell von ihrem Weltentwurf angetan. Sie schreibt sehr lebendig und bildhaft. Auch wenn es mir manchmal ein wenig zu viele Beschreibungen waren, konnte sie mich größtenteils von sich überzeugen. Dass Annika Meyer noch sehr jung ist, hat man beim Lesen manchmal mitbekommen. Aber das, was sie mir hier teilweise geboten hat, hat mir gezeigt, dass sie eine unglaubliche Reife an den Tag legt. Hut ab! Ihre Idee war an manchen Stellen nicht ganz ausgereift, aber das fande ich gar nicht schlimm. Potenzial hat sie auf jeden Fall und das habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt. Und ich freue mich schon sehr, in Zukunft wieder von ihr zu lesen. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

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(66)

98 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

liebe, trennung, ehe, christiane von laffert, kinder

Herz verloren, Glück gefunden

Christiane von Laffert
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484126
Genre: Liebesromane

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167 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

digby, liebe, jugendbuch, entführung, krimi

Digby #01

Stephanie Tromly , Sylke Hachmeister , Carolin Liepins , Christiane Schultz
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789148095
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Mehr oder weniger zufällig bin ich über dieses Buch gestolpert und mein Interesse war sehr schnell geweckt. Die Gestaltung ist gut gewählt und passt auch gut zum Inhalt. Nach dem Lesen des Klappentexts stand für mich ohne weitere Diskussion fest, dass ich dieses Buch dringend lesen will. Es klang viel versprechend und zog mich magisch an. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir Aufgrund des Covers eine andere Geschichte ausgemalt habe. Jedoch hat es mich nicht abgeschreckt.

Einstieg: Die Autorin lässt das Buch mit einem prologartigen Kapitel beginnen, was mir unglaublich gut gefiel. Sofort wurde mir die Protagonistin Zoe bekannt gemacht. Durch den lockeren und sehr angenehmen Schreibstil, den die Autorin schon in den ersten Sätzen verwendete, fühlte ich mich augenblicklich wohl. Zoe war mir auf Anhieb sympathisch. Selbst Digby, der im Prolog selber nicht zu Wort kommt, auch wenn dem Leser schon hier ein kleiner Einblick in die Figur geboten wird, schlich sich schnell in mein Herz. Und das blieb auch so.

Charaktere:
Zoe brauchte nicht lange, um mich von sich zu überzeugen. Sie war mir sehr sympatisch und das schon nach wenigen Sätzen. Der Humor, der bei ihr immer wieder ein wenig vorkommt, brachte mich oft zum Schmunzeln. Und dann wäre da noch Digby, der mich absolut von sich überzeugen konnte. Zunächst hatte ich den Eindruck, als wäre er unglaublich eingebildet und von sich überzeugt, klar, das ist Digby in gewisser Weise und man muss sich daran gewöhnen, für mich war er aber weit mehr als das. Er konnte mit Cleverness und Humor punkten. Die Chemie zwischen den Figuren passte sofort, wie auch die Chemie zwischen mir und den Protagonisten. Alle anderen Figuren nahm ich nur am Rand wahr.

Handlung:
Von der Geschichte hatte ich zunächst etwas anderes erwartet. Aber das was mir geboten wurde, war auch nicht schlecht. Schnell zog mich die Autorin in den Bann und gemeinsam mit dem vorlauten Digby und der braven Zoe machte ich mich auf die Suche nach Antworten. Was ist damals wirklich mit seiner Schwester passiert? Es wird nicht nur dem Leser, sondern auch den beiden Charakteren klar, dass dieses Rätsel wohl nicht das einzige ungelöste bleibt. Die Geschichte gewinnt an Fahrt und schnell befinden sich Leser und Figuren in einem Strudel von Geheimnissen.

Schreibstil: Der Schreibstil gefiel mir auf der Stelle. Stephanie Tromly schreibt unglaublich locker und angenehm, dass ich schnell im Lesefluss war und die Seiten nur so dahin flogen. Hin und wieder baute sie spannende Momente ein, die mich ganz schön aus der Bahn warfen. Immer mehr wurde ich in die Geheimnisse hineingezogen, die Digby und Zoe zu lösen versuchten. Die Autorin baut reichlich Tempo in ihre Geschichte und das gefiel mir wirklich sehr gut, denn so wurde es nie langweilig.

Mein Urteil


Durch den sehr angenehmen Schreibstil, der schon nach wenigen Sätzen bei mir punkten konnte, verlor ich mich sehr schnell in die Handlung. So auch die Figuren, die durch ihre Schwächen und Stärken überzeugen konnten. Stephanie Tromly ist es in diesem Buch gelungen viel Spannung, viele Rätsel und eine Prise Humor wunderbar miteinander zu kombinieren. Zoe und vor allem der starrsinnige Digby verpassen dem Buch noch das gewisse Etwas. Die Handlung konnte mich leider nicht gänzlich begeistern. So gab es neben den spannenden Passagen auch Szenen, die mir ein wenig zu schnell kamen und ich der Handlung nicht mehr ganz folgen konnte. Manchmal kamen mir die actiongeladenen Szenen zu unüberlegt vor. Zum Glück nahmen der Humor und die interessante Entwicklung der Geschichte Überhand, was mir viele tolle Lesestunden brachten. Ich vergebe 4 von 5 Welten und bin gespannt, wie es nun weitergeht.

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216 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

jonah, liebe, jugendbuch, laura newman, krimi

Jonah

Laura Newman
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.12.2015
ISBN 9783739212548
Genre: Jugendbuch

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paris, liebe, shakespeare, gayle forman, nur ein tag

Nur ein Tag

Gayle Forman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.03.2016
ISBN 9783841421067
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Trotz der doch recht unscheinbaren Gestaltung und den Verzicht auf pompösen Gestaltungselementen, sprach mich das Cover dennoch schnell an. Mir gefällt die schlichte Aufmachung sehr gut und es wirkt ein wenig verspielt. Als mir das Buch genauer vorgestellt wurde, war mein Interesse augenblicklich da. Der Klappentext machte mich sehr neugierig und ich war sehr gespannt, was mich in den kommenden Kapiteln erwarten würde.

Einstieg: Leicht, locker und vor allem ruhig beginnt die eigentliche Handlung. Schon der erste Satz klang vielversprechend. Augenblicklich wurde mir die Protagonistin Allyson vorgestellt, mit der ich vor allem zu Beginn ein wenig zu kämpfen hatte. Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb. Schnell packte mich die Reiselust. Durch die angenehme Erzählweise von Gayle Forman konnte ich ganz wunderbar in die Handlung einsteigen.

Charaktere: In diesem Auftaktsroman wählte die Autorin durchgängig den personalen Ich-Erzähler im Präsens. Allyson erzielte zunächst nicht das Bild, was ich mir bei ihr erhofft habe. Vor allem zu Beginn des Buches erschien sie mir unglaublich naiv und vereinzelt egoistisch. Und das gefiel mir gar nicht. Erst sehr spät, konnte ich mich ein wenig in sie hineinversetzten. Zum Ende hin wurde unser Verhältnis zu einander deutlich besser, so dass ich sie letzten Endes doch einigermaßen ins Herz schließen konnte. Willem dagegen mochte ich sofort, auch wenn mir als Leser recht schnell ein bestimmtes Bild gegeben wurde, war er mir deutlich angenehmer als Allyson.

Handlung:
Zunächst begleitet der Leser Allyson auf ihrer Europareise, welche ungeplanter Weise in Paris endet. Schnell verliebte ich mich in diese Stadt. Gemeinsam mit Allyson erlebte ich einen sehr interessanten und auch nicht nach Plan laufenden Tag in Paris. Innerlich habe ich mir erhofft, dass diese Stadt eine deutlich größere Rolle in dem Buch spielt, aber dem war nicht so. Hin und wieder baute die Autorin spannende Phasen ein, die mich aber nicht gänzlich überzeugen konnten. Teilweise plätschert die Handlung nur so hin, so dass manchmal auch etwas langatmigere Passagen entstehen konnten.

Schreibstil: Der Schreibstil ist wirklich schön. Gayle Forman erzählt das Leben von Allyson, welches von Unfällen, Zufällen und etwas Glück handelt, sehr angenehm. Immer wieder konnte sie mit sehr ausführlichen Beschreibungen ein detailreiches Bild schaffen. Manchmal haben diese genauen Beschreibungen sehr gut gepasst, aber an manchen Stellen war es mir auch zu viel des Guten. Trotz allem, konnte mir die Autorin schöne Lesestunden bescheren.


Mein Urteil


Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch begeistern. Hier wurde eine sehr schöne Grundidee wunderbar umgesetzt, auch wenn sie mich nicht immer zu 100% überzeugen konnte. Mein Interesse zu diesem Buch war schnell geweckt, umso gespannter war ich, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Die Figuren sind durchwachsen. Während ich mich recht schnell in Willem verliebte, brauchte ich mit Allyson lange, ehe ich mich in sie hineinversetzten konnte. Es kam oft vor, dass ich ihre Taten nicht nachvollziehen konnte und ihr Handeln sehr naiv und unüberlegt fand. Insgesamt konnte mich das Buch recht gut unterhalten, trotzdem wünsche ich mir eine Steigerung im 2. Band. Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

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