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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

beziehungen, götterglaube, mythologie, irland, kurzroman

Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt

Mia Faber
E-Buch Text: 67 Seiten
Erschienen bei Valkyren Verlag, 01.09.2016
ISBN 9783946608059
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext

Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein.

Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen.

Die Vorgeschichte einer irischen Sage.

Schreibstil

Fabers Schreibstil ist schnörkellos, aber nicht zu einfach. Sie beschreibt und umschreibt im richtigen Maße, sodass genügend eigene Fantasie gefordert aber auch gefördert wird.

Charaktere

Hier geht es vornehmlich um Morgan, der sich mit seiner Rolle als Bauersjunge nicht richtig abfinden mag, jedoch zu feige ist, etwas daran zu ändern. Als der Hof überfallen wird, entkommt er nur knapp mit dem Leben. Anstatt nun aber endlich zu handeln, entschließt er, sich erst einmal zu verstecken. Daraufhin hat die Göttin Morrígan einen ganz besonderen Einfall für ihn …
Es ist eine deutliche Änderung der Charakter zu sehen, dennoch für die Seiten einer Novelle nicht überstürzt und nicht erzwungen. Sehr stimmig!

Umgebung

Faber schafft es, sie wunderbar mit einfließen zu lassen und mit ihr zu interagieren. Sie dient nicht als reiner Schauplatz, sondern ist immer mal wieder Teil der Handlung. Auch Details lassen die Umgebung lebendiger wirken. Ob am Hof, im Wald oder an der Mauer zu den adligen Gemächern – man ist als Leser mittendrin statt nur dabei.

Plot

Es geht um Feigheit und Mut, Liebe und Verrat, Familie und Egoismus – diese Novelle hat viele Spektren, die alle ineinanderfließen. Und alles wird im Nachhinein gelöst, sodass ich als Leserin zufrieden zurückbleibe.

Ende

Es kam, wie ich es erwartet hatte. Dennoch war es genau passend, nicht kitschig, nicht zu heftig. Absolut treffend!

Fazit

5 Sterne gibt es von mir für diese kurzweilige Lektüre, durch die ich nur so hindurchgeflogen bin. Auch wenn Morgan für mich kein Sympathieträger durch und durch war, so arbeitete er sich zu genau dieser Stelle vor. Jetzt muss ich natürlich noch mehr von Faber lesen. Wundervoll!

Extra

Danke an den Valkyren Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar infolge der Leserunde zu "Wolfsbaum"

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kontinetalarmee, tesla, cupido, seelenlos, phoeni

Phoenix - Kinder der Glut

Ann-Kathrin Karschnick
E-Buch Text: 363 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 25.08.2015
ISBN 9783944544540
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Karschnicks Schreibstil steht den beiden Vorgängern auch im dritten Teil der Phoenix-Trilogie in nichts nach. Rasant, teilweise atemlos, spannend und verständlich, sodass die Welt des Teslapunks näher gebracht wird. Der Roman liest sich flüssig und bewegt.

Charaktere

Tavi entwickelt sich zu einer wild gewordenen Phoenix, was sich die vorangegangenen Bände schon angedeutet hat. Sie hört weiterhin stark auf ihr Gefühl, der Kopf steht trotz ihrer langen Lebenszeit im Hintergrund. Sie ist leidenschaftlich und intuitiv. Demnach ändert sich im Laufe dieses Romans an dem Charakter nur eines: Sie geht in sich selbst auf.

Leon geht schon viel beherrschter an alles heran, obwohl auch ihn hin und wieder starke Gefühle übermannen. Er behält jedoch den Überblick und lässt sich nicht täuschen. Dazu vertraut er auf seine Freunde und teilweise auch Gegner, um seinen Weg zu finden.

Katharina ist und bleibt mysteriös, doch erfährt man hier auch, warum sie so ist. Trotzdem sie mir hin und wieder mit ihren Andeutungen auf die Nerven geht und ich Tavi und Leon nur zu gut verstehen konnte, endlich mal klare Worte zu bekommen, gefällt sie mir als Charakter, denn auch sie wird im Laufe der Trilogie kantiger, in sich stimmig.

Umgebung

Karschnicks Talent liegt hierbei definitiv in dem „weniger ist mehr“-Bereich. Sie beschreibt, umschreibt und überlädt nicht mit ihrer eigenen Sichtweise, sodass ich mir die Umgebungen, in denen sich die unterschiedlichen Zweige der Geschichte abspielen, gut im Kopf vorstellen konnte, ohne fremdgelenkt zu werden. Auch nutzen die Charaktere ihre Umgebung, was mir persönlich immer besonders gefällt.

Plot

Der große rote Faden liegt darin, die Saiwalo aufzuhalten – logisch. Doch entpuppen sich noch ein paar weitere Fäden, die wichtig für Buch 3 sind. So sucht Leon nach Tavi und seiner wahren Bestimmung, Tavi sucht Nathan und den Weg, den sie gehen muss, um den großen roten Faden zu lösen. Zusammen ergibt das eine wunderbare Mischung, die am Ende aufgelöst wird.

Ende

Es forderte Opfer, die gebracht werden mussten, um dorthin zu kommen, wo es schließlich endete. Es war ein langer und harter Kampf, den ich zusammen mit Tavi und Leon gekämpft habe. Super!

Fazit

Da kann ich gar nicht mehr viel zu sagen, außer: 5 Sterne von mir für den tollen Abschluss der Trilogie. Ich bin froh, Tavi und Leon begleitet zu haben und spreche eine Leseempfehlung für die komplette Trilogie aus!

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94 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, tougard, seelenseher, avid, cornelia franke

Seelenseher

Cornelia Franke , Dominic Franke
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 13.03.2015
ISBN 9783944544427
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext

Charlie gelangt aufgrund einer besonderen Gabe, von der er bislang noch nichts wusste, in die Welt Tougard. Mit anderen Befähigten lernt er in einer Schule, seine Fähigkeit zu verbessern und damit umzugehen. Als einige Mitschülerinnen verschwinden und er wegen einer Prophezeiung vermutet, ein Seelenseher würde seine beste Freundin Ann töten, scheint ihm die Zeit davonzulaufen. Für Charlie beginnt das Abenteuer seines Lebens, denn in Tougard … in Tougard ist alles möglich!

Schreibstil

Der Schreibstil des Autorenduos lässt sich wunderbar herunterlesen. Sehr lebendig beschreiben die Frankes eine Welt, die sich von unserer sehr unterscheidet und dennoch in den Grundelementen gleich ist.

Charaktere

Charlie Andrews „fluppt“ einfach so nach Tougard und hat sich laut Lehrer dort, damit abzufinden, ab nun hier zu lernen. Dem gefällt es gar nicht und so holt er seine beste Freundin und heimlichen Schwarm Ann dazu. Im Laufe des Romans wird Charlie allerdings immer jammriger und verzweifelter und ich konnte seine Beweggründe manchmal nicht ganz nachvollziehen. Sehr wünschte ich mir, dass er mal richtig auf den Tisch hauen würde, leider hatte ich das Gefühl, er würde immer neben eben genannten schlagen, wenn er sich mal behaupten wollte.

Annabelle, genannt Ann, ist eine hochbegabte Bastlerin, für die keine mechanische Herausforderung zu hoch scheint. In der Mechanik scheint sie ihre große Liebe gefunden zu haben, sehr zum Verdruss ihres besten Freundes Charlie. Auch Ann benimmt sich meiner Ansicht nach nicht ganz nachvollziehbar. Sie schwankt zwischen begabtem und um ihre Freunde besorgtem Mädchen und einer Zicke, die sie gerade bei Charlie heraushängen lässt.

Avid ist ein Assassine, dessen Aufgabe es ist, am Ende zu sterben. Das weiß er und dennoch macht er weiter, erfüllt seine Aufträge. Ich finde, er ist ein durch und durch konsequenter Charakter, den ich bis zum Ende gern hatte. Ob er wirklich stirbt oder sich retten kann? Das solltet ihr selbst lesen.

Nebencharaktere gab es eine Menge, die alle ihre Eigenarten hatten und man sie deswegen gut auseinanderhalten konnte. Sie haben zum großen Teil sehr dem Unterhaltungswert (egal ob negativ oder auch positiv) beigetragen.

Umgebung

Die Charaktere interagierten mit ihrer Umgebung. Mal war sie Freund, mal Feind, mal einfach nur Hindernis. Sehr gelungene Beschreibungen der Reise, die Charlie und seine Freunde unternehmen, was mit besonders gut gefallen hat. Egal, wo sie waren, ich war dabei und konnte es sehen. Wunderbar!  Am meisten haben mich die Twiggles begeistert.

Plot

Der Plot verändert sich im Laufe der Geschichte. Ist Charlie zuerst nur darauf aus, in Anns Nähe zu sein, wird daraus später eine Rettungsmission mit vielen Nebenplots aufgrund der Hindernisse, die sich den Helden in den Weg stellen. So entwickeln auch die Nebencharaktere einen Teil der Nebenstränge, die dann nachher offenbart werden.

Ende

Tragisch, nicht tragisch, verwirrend – es gab ein Ende, das ich hier natürlich nicht spoilere, denn damit verderbe ich ja die Leselust. Dennoch eines, das sich gewaschen hat, denn es mussten viele Stränge gelöst oder geknotet werden für den nächsten Teil.

Fazit

Eine insgesamt tolle Geschichte, die mir gefallen hat. Ich finde, dass sie gut lesbar ist und stellenweise sehr gruselig, dennoch authentisch. Ich glaube, jugendliche Leser dürften sich hier sehr ernst genommen fühlen, aber auch Erwachsene dürften mal eine andere Fantasygeschichte vor der Nase haben. Weil mir Charlies und Anns Verhalten allerdings teilweise auf die Nerven ging und nicht nachvollziehbar war, ziehe ich an dieser Stelle leider einen Stern ab. Dennoch gibt es von mir 4 Sterne :).

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(366)

885 Bibliotheken, 31 Leser, 4 Gruppen, 122 Rezensionen

bibliomantik, fantasy, bücher, kai meyer, furia

Die Seiten der Welt - Nachtland

Kai Meyer
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.06.2015
ISBN 9783841421661
Genre: Jugendbuch

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54 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

cupido, phoenix, paris, hexe, dystopie

Phoenix - Erbe des Feuers

Ann-Kathrin Karschnick , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 09.10.2014
ISBN 9783944544519
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Karschnicks Schreibstil hält sich einfach und leicht verständlich trotz fremdartiger Begriffe, die es in unserer Realität nicht gibt. Mir als Leser fiel es leicht, mich in ihrer Welt zurecht zu finden.

Charaktere

Tavi konnte ich nun noch besser verstehen. Ich weiß, warum sie handelt, wie sie handelt, warum sie nach so vielen Lebensabschnitten immer noch voller Emotion ist, und wie es aussehen würde, wäre sie es nicht. Dies wird anhand eines anderen Charakters wunderbar dargestellt. Sie entwickelt sich nur in kleinen Schritten weiter und behält trotz ihres Phoenix-Daseins stets ihre Menschlichkeit.

Leon hingegen hat seit dem ersten Band einen großen Sprung gemacht. Vom KAler zum Seelenlosen – so eine große Verwandlung geht auch an ihm nicht vorbei. Er bemüht sich, unter Kontrolle zu bleiben, was ihm jedoch nicht immer gelingt. Er handelt nach wie vor sehr emotional, was er als Cupido auch sollte.  Dennoch kann ich gerade deswegen nicht nachvollziehen, wie er ganz zum Schluss reagiert. Das stellt für mich einen Bruch des Charakters dar und wirkt zu erzwungen.

Umgebung

Zwar wird nicht jede Umgebung von Karschnick ausführlich beschrieben, doch fand ich mich als Leserin ausreichend mit Informationen versorgt. Ich saß mit Leon zusammen in einer Zelle, hetzte mit Tavi durch die Straßen Paris‘ und durchlitt den Weg zum Seelenmagneten. Alles in Maßen und damit hat mich die Autorin wieder einmal gewonnen.

Plot

Karschnick versteht es, beim Faden zu bleiben, und etliche weitere drumherum zu spinnen. So gab es nicht nur den roten Faden, sondern diverse andere, die aber für mich als Leserin wichtig waren, weil die Figuren sonst nicht so glaubwürdig erschienen wären. Wunderbar und spannend!

Ende

Es war spannend bis zum Schluss. Ich habe mit Tavi und Leon mitgefiebert, habe mit ihnen gelitten und wurde in ein Ende gestoßen, das dem Wort Finale gerecht wurde. Nur die Handlung nach dem großen Knall kann ich nicht ganz nachvollziehen, doch das nur am Rande.

Fazit

4 gute Sterne von mir für den zweiten Teil der Phoenix-Trilogie. Ganz sicher will ich auch den finalen Band miterleben.

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(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

2014

Obernewtyn

Isobelle Carmody
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Random House Childrens Books, 09.12.2008
ISBN 0375857672
Genre: Fantasy

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(40)

57 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

steampunk, plasma, steamtown, wiedergänger, mord

Steamtown - Die Fabrik

Carsten Steenbergen , T. S. Orgel ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 14.05.2015
ISBN 9783944544342
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Die drei Autoren weisen einen angenehmen und zu der Szenerie passenden Schreibstil auf, der trotz diverser fiktionaler Begriffe und Erfindungen für mich als Leserin stets verständlich blieb. Er passte in die Zeit, in das Umfeld, zu den jeweiligen Charakteren. Wunderbar!

Charaktere

Eric van Valen bemüht sich, gut in seinem Job zu sein. Als er jedoch mit den grausamen Morden in Steamtown beauftragt wird, muss er sich auch körperlich beweisen – was ihm nicht immer gelingt. So schlittert er von einem ins nächste Abenteuer, gefolgt von seinen Kumpanen, die er mal schlecht, mal recht besteht. Der Charakterentwicklung folgend wird er abgebrühter im Laufe des Romans.

Siberius Grand, ein derber Pater, der schon einiges erlebt hat, begleitet den jungen Agenten van Valen. Er dient als gute Wissensquelle und leistet van Valen Hilfe, wo er nur kann. Doch auch er ist ein eher kantiger Charakter, der im Laufe des Romans jedoch nicht an seiner witzigen und treffenden Derbheit verliert.

Mister Ferrett – zu ihm möchte ich nicht zu viel schreiben, um hier nicht zu spoilern. Dennoch ein Charakter der mir gefiel und mir zugesagt hat. Ich konnte gar nicht anders, als ihn in mein Herz zu schließen.

Umgebung

Düster, miefig, mit Blut und Leichenresten bestückt, alt und zerfallen – es gibt viele dunkle Orte in Steamtown, die jedoch nicht annähernd alle besucht werden. Aber die, denen unsere Charaktere einen Besuch abstatten, haben es in sich. Ich war stets mittendrin statt nur dabei und den Autoren gelang es, ein überzeugendes Bild ihrer Umgebung niederzuschreiben, das mich in den Roman noch tiefer eintauchen ließ. Es lässt mich Steamtown fürchten und gleichzeitig lieben – und ich will mehr Geschichten aus dieser Stadt lesen.

Plot

Der Plot hielt sich konsequent, nicht viele Nebenplots tauchten auf, die dann nicht zum Hauptstrang zurückführten. Es hat mir richtig Spaß gebracht, in die Welt der drei Autoren einzutauchen und all das Widerwärtige, Faszinierende und Schöne zu erleben – und am Ende zu sehen, wie es sich ausdröselt.

Ende

Das Ende war gut, mehr sage ich dazu nicht. Mittendrin nahm es mir viel mehr den Atem und ich bin dankbar, dass es in diesem Fall nicht das Ende war wie in vielen anderen Büchern.

Fazit

Steamtown ist ein durchwachsender, starker Roman, den ich allen Science Fiction-Fans nur empfehlen kann, die auch mit Steampunk etwas anfangen können oder sich testen wollen, ob es etwas für sie ist. Hier taucht man ein, hier wird man fasziniert und abgeholt, hier will man bleiben und flüchten. Volle 5 Sterne von mir und eine klare Leseempfehlung!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vor dem Fall

Francis Knight
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 27.03.2015
ISBN 9783944544236
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Klappentext

Nach der Zerstörung des Energieversorgungssystems von Mahala kämpft die Stadt mit einer Krise. Aufstände entflammen, Magier werden ermordet und die Stadt spaltet sich in zwei verfeindete Lager. Gleichzeitig wächst die Bedrohung von außen stetig. Rojan bleibt keine andere Wahl, als sich erneut in die Geschicke der Mächtigen einzumischen, denn als Schmerzmagier und Bruder des neuen Erzdiakons kann nur er die Stadt vor der endgültigen Zerstörung bewahren. In einem Wettlauf gegen die Zeit begibt er sich auf die Spur des Mörders und muss sich erneut seiner schlimmsten Angst stellen: für das Schicksal anderer verantwortlich zu sein.

Schreibstil

Auch in Band 2 behält sich Knight ihren klaren und deutlichen Schreibstil. Zwar kommen diesmal nicht wieder so viele großartige und neue Erfindungen hinzu, dennoch bleibt es verständlich. Es fiel mir diesmal sogar leichter, in Mahalas Tiefen abzutauchen.

Charaktere

Rojan entkommt seinem Verhaltensmuster, immer neue Frauen zu umgarnen, was ihn ein wenig sympathischer macht. Zusätzlich wächst die Beziehung zu seinem Bruder, der nun Erzdiakon ist und die Geschicke der Stadt leiten soll. Rojan muss sich erneut für das Wohl aller einsetzen und gleichzeitig gegen das Nichts ankämpfen, was ihn in meinen Augen zu einem starken Charakter macht.

Jake ging mir in diesem Band ein wenig gegen den Strich. Zwar ist und bleibt sie ein konsequenter Charakter, aber ich mag sie nicht mehr. Sie ist eine Kämpferin mit ihren eigenen Ansichten und Methoden, doch hatte ich das Gefühl, sie stagniert in diesem Roman.

Pasha hingegen wächst mir immer mehr ans Herz mit seiner Aufopferungsbereitschaft und seinem Charakterzug, die meisten Dinge offen anzusprechen. Auch er entwickelt sich stetig weiter.

Umgebung

Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Es werden mehrere Schichten Mahalas gezeigt und die Figuren interagieren mit ihrer Umwelt. Das fand ich wieder toll! Doch das System verabscheue ich immer mehr, was, so nehme ich an, beabsichtigt war ;).

Plot

Die Krise um die Energieversorgung verschlimmert sich, sodass Rojan und andere Schmerzmagier gezwungen sind, sich selbst anzuzapfen. Doch dann werden immer mehr Morde verübt und ich als Leserin sah mich mit Rojan zusammen hin- und hergerissen zwischen diesen beiden Plots, die sich dann wunderbar vereinen. Daumen hoch!

Ende

Leider konnte mich das Finale nicht ganz überzeugen. Im Vergleich zum vorangegangenen Band fiel dieses eher schwach aus. Dennoch bin ich total gespannt, wie es in Mahala und mit Rojan weitergeht!

Fazit

4 tolle Sterne für eine spannende Geschichte in einer vielschichtigen Stadt mit sich entwickelnden Charakteren und wunderbaren Freundschaften, die in diesem Band geknüpft werden.

Mehr Rezensionen unter: https://cathrinkuehl.wordpress.com/

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(2)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Amulett der Elben

Silvia Krautz
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei In Farbe und Bunt Verlag, 04.05.2015
ISBN 9783941864597
Genre: Sonstiges

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33 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

katzen, ermitteln, katzenroman, elro, tierschutzorganisation

Sunnie und Polli - Im Land der Monate

Joachim Sohn
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.03.2015
ISBN 9783944544403
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Sohn schreibt detailiert, geistreich und witzig – eine Mischung aus allem mit einem Hauch Fantasie gewürzt. Es fällt leicht, seinen Worten zu folgen und dennoch ist man an manchen Stellen amüsiert durcheinander. Einfach ist er also nicht.

Charaktere

Sunnie und Polli, zwei Katerdetektive, die immer wieder während ihrer hochbrisanten Recherchen in Raufereien verfallen, so durcheinander sind, dass sie nicht mehr wissen, was sie eigentlich recherchieren und im Laufe des Romans nur eines dazulernen: Sie lösen jeden Fall – natürlich. Die beiden sind so von sich selbst überzeugt, wie eine derartige Arroganz nur von Katzen an den Tag gelegt werden kann. Herrlich zu lesen. Gerade mir als Katzenbesitzerin erschien es wie ein genau getroffenes Ziel.

Keli, eine eisverkaufende Hundedame, ist nicht ganz so durcheinander, aber einzigartig genug, um in diesen Roman zu passen. Mutig und beherzt schreitet – oder fährt – sie voran, immer auf der Suche nach Abnehmern für ihr Pferdeapeleis. Ein Eis, auf das selbst ich verzichten würde ;).

Mai, die sich auf die Suche nach Juni begibt, lässt sich von den Meisterdetektiven einspinnen, obwohl sie deren Handlungsweise nicht recht versteht. Dennoch vertraut sie mal mehr und mal weniger auf die beiden Kater und tut alles, um ihren Juni wiederzufinden.

Umgebung

Obwohl die Umgebungen größtenteils durch und durch fantastischer Natur sind, so konnte ich mich dennoch gut darin einfinden. Die Beschreibungen wirken nicht erzwungen, sondern als wandle der Autor tatsächlich durch diese Räumlichkeiten und Landschaften. Zusätzlich nutzen die Charaktere ihre Umgebung, was mir besonders gut gefiel.

Plot

Schlüssig bis zum Schluss ;). Er ist ausgereift und es gibt genügend rote Fäden (einige dicker, manche dünner), an denen man sich als Leser entlanghangeln kann. Nur an einer Stelle kam es zu einer kleinen Langatmigkeit, dennoch fand ich sie eher amüsant als störend, demnach habe ich nichts zu beanstanden.

Ende

Leider hat dieses Buch eines. Ich will mehr, sofort! Es ist ein wunderbares Beispiel, wie Fairytale Fantasy funktionieren kann!

Fazit

5 Sterne von mir und ein Herzchen für diese wunderbare Welt und die liebevolle Charakterzeichnung noch dazu!

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

dystopie, magie, magier, future fantasy, schmerz

Weg ins Nichts

Francis Knight
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 05.11.2014
ISBN 9783944544212
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Knight hat einen klaren und deutlichen Schreibstil, sodass ich mich als Leserin leicht in ihre Welt einfinden konnte. Die Begriffe ihrer Welt veranschaulicht sie manchmal mit Metaphern; es geht immer hervor, wie etwas funktioniert und wie es zu dieser Entwicklung kam.

Charaktere
Rojan ist ein Schmerzmagier, der mit Hilfe dieser Magie die Gabe besitzt, Menschen ausfindig zu machen und ein weiterer kleiner Nebeneffekt: Er kann sein und das Aussehen anderer kurzfristig verändern. Er ist ein Weiberheld und definitiv nicht Everbodys Darling. Anfangs fiel es mir ein wenig schwer, mit ihm warm zu werden, doch schließlich fand ich ihn sogar sympathisch. Auch die Angst, die Rojan vor dem Nichts hat – die Bewusstseinsebene, in die man als Schmerzmagier fällt, wenn man sich der Magie zu sehr hingibt -, machte ihn ein wenig menschlicher.

Jake ist eine Kämpferin, die in der Unterstadt ihr Zuhause hat. Sie hat ihren eigenen Kopf und setzt ihn auch meist durch. Berührungen kann sie nicht ausstehen, deswegen bleibt sie immer auf Distanz, auch emotional. Was sie zu dem gemacht hat, was sie ist, wird erst im Laufe der Geschichte immer klarer.

Pasha, ebenfalls ein Schmerzmagier, ist Jakes Freund und würde alles für sie tun – auch wenn das bedeutet, sich gegen sie zu stellen. Er überschreitet Grenzen und muss dafür einen hohen Preis bezahlen.

Umgebung
Mahala ist eine vielschichtige Stadt, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn sie breitet sich in die Höhe aus, nicht in die Breite. Ich konnte mir die Satdtteile, selbst die in Unterstadt, sehr gut vorstellen und war begeistert von dem Gesellschaftssystem und deren soziale Strukturen. Zwar gefallen sie mir nicht, aber die Autorin hat sich da etwas Schönes einfallen lassen. Zusätzlich agieren die Figuren mit ihrer Umgebung, was ich umso besser finde.

Plot
Hauptplot: Rojans Nichte finden. Und dann gibt es noch einige Subplots wie Jakes Herkunft, den Weg ins Nichts, wo Glimm (die Akkus, mit denen die ganze Stadt betrieben wird) wirklich herkommt, wie verbreitet die Schmerzmagie wirklich ist, etc pp. Das scheint ein wenig viel zu sein, ist aber so geschickt eingeflechtet, dass es zum Lese- und Entdeckungsvergnügen wird.

Ende
Wahnsinn! Ich habe es genossen. Es war für mich das Highlight des Buches und strahlte heller als Glimm ;).

Fazit
5 verdiente Sterne von mir. Die Idee der Schmerzmagie und deren Folgen hat mich nicht mehr losgelassen!

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163 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 55 Rezensionen

hexen, fantasy, london, magie, schule

Eiskalter Atem

Alyxandra Harvey , Ann-Kathrin Karschnick
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.12.2014
ISBN 9783944544267
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Harvey schreibt eindringlich und gut verständlich, was dazu führt, dass ich mir als Leserin auch die mir unbekannten Sachen gut vorstellen konnte. Auch mangelte es für mich nie an Spannung.

Charaktere

Emma ist hin- und hergerissen zwischen der Vernunft und dem, was sie fühlt. Immer wieder weiß sie, was sie tun sollte und folgt dann doch ihrem Herzen. Dies kommt im Laufe des Romans allerdings nicht kitschig herüber, sondern ausgesprochen beherzt.

Penelope und Gretchen sind Emmas Cousinen, die sich zusammen mit ihr durch die Bälle und Veranstaltungen quälen. Sowohl Zurückhaltung als auch Mut und Initiative weisen die beiden als gute Begleiterinnen der Protagonistin aus.

Cormac ist kein Magier, wie er es gern wäre, dennoch wirkt er als Bewahrer gegen dunkle Magie und beschützt Emma und ihre Cousinen. Zwar empfand ich ihn auch im Laufe des Romans nicht als sympathisch, dennoch hat er seinen eigenen Charakter, mit dem andere sicherlich warm werden können.

Umgebung

Harvey lässt die einzelnen Schauplätze lebendig werden. Nicht nur in Emmas Gegenwart wird die Umgebung mit eingebunden, auch die Vergangenheitsreisen, die sie zwangsweise unternimmt, weisen einen schönen Anteil an Landschaften und deren Einbindung auf. Tolle Settings baut die Autorin mit ein, ausgesprochen gelungen.

Plot

Hauptsächlich dreht es sich um das Geheimnis von Emmas Herkunft und die Aufklärung des Todesfalls, der gleich zu Beginn des Romans vorfällt. Viele kleine Nebenstränge vereinen sich dann mit den beiden großen zur Auflösung. Spannungshighlights wachsen immer wieder deutlich hervor.

Ende

Ein wenig überraschend. Es ging anders aus, als ich es erwartet habe, dennoch stellt es mich zufrieden. Nun bin ich gespannt auf Teil 2.

Fazit

Selbst wenn im letzten Drittel vermehrt Tippfehler ihren Weg in den Roman gefunden haben, so tut es in diesem Fall dem Spaßfaktor und den Spannungsbögen keinen Abbruch (dennoch musste ich das hier erwähnen). Ein empfehlenswerter und auch lesenswerter Roman! Volle 5 Sterne dafür von mir :).

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(339)

604 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 103 Rezensionen

liebe, arbeitslos, kündigung, britta sabbag, köln

Pinguinwetter

Britta Sabbag , Peter Frommann
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.06.2012
ISBN 9783404166527
Genre: Liebesromane

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27 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

krieg, fantasy, kobrin, sirene, alania

Alania - Das Lied der Geister

Caroline G. Brinkmann ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.03.2015
ISBN 9783944544571
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext

Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden.

Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann.

Schreibstil

Brinkmann hat auch in Teil 2 ihrer Trilogie einen bildhaften Schreibstil, der magisch und fesselnd wirkt. Ich als Leserin wollte immer weiterlesen, konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Dazu bekommt jeder Charakter und deren Sichtweisen ihre ganz eigenen Worte und Ausdrücke, was die Welt nur noch lebendiger machte.

Charaktere

Lani, Kobrins Cousine, hat den Angriff der Tiranen überlebt und begibt sich auf die Suche nach ihrem Bruder Luni, an den sie sich nicht erinnert. Schon im ersten Teil mochte ich die kleine Elfe, die kein Blatt vor den Mund nimmt und somit erfrischend auf die überflutete Jugendliteratur wirkt, in der es den Protagonisten meist nur darum geht, was sie nicht äußern wollen/können/sollen/dürfen. Sie wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und wird zu meiner Heldin.

Fergulas von Fichtenstein, der eingebildete Elf aus dem ersten Teil, der Kobrin immer fies geärgert hat, muss sich mit Lani zusammentun, um die große Heldentat zu vollbringen, damit sein Vater ihn respektiert. Der hochnäsige Magiebegabte kämpft nicht nur gegen Tiranen, sondern auch gegen Lani, sich selbst, seine Ansichten und Überzeugungen. Man erhält tiefen Einblick in die oberflächlich wirkende Seele, die viel mehr zu bieten hat, als sie im ersten Teil zeigte. Auch wenn Fergulas wahrscheinlich nie alles seiner verschrobenen Weltansicht hinter sich lassen kann, wuchs er mir schwer ans Herz. Wow!

Milas ist ein junger Tirane, der seinen Platz unter den Kameraden halten will. Doch nachdem eine Nixe gefangen genommen wurde, und als einziges auf ihn reagiert, beginnt er die Methoden seiner Kameraden und Vorgesetzten in Frage zu stellen. Eine unglaubliche Entwicklung offenbart sich dem Leser, der die Bedeutung des schmalen Grats zwischen Gut und Böse eine neue Sichtweise verleiht.

Umgebung

Egal wo ich mich in Argorn befand, ich war immer mit dabei. Neben dem heimisch wirkenden Lager der Tiranen und der Zuflucht in einem feuchtkalten Berg, waren die Wubabuba-Sümpfe mir die liebsten, weil sie mich so herrlich frei fühlen ließen und zum Lachen brachten :). Auch hier gilt wieder: Mittendrin statt nur dabei!

Plot

Lani sucht ihren Zwillingsbruder, Fergulas seine Anerkennung, Milas den richtigen Weg und ich als Leser die “gute” Seite. Leider fand ich sie nicht, denn als sich Milas, Fergulas und Lani in einem Kampf gegenüberstehen (mit jeweils einer Armee im Rücken), vermochte ich nicht zu sagen, wem ich den Sieg gönne. Dass jeder Krieg zwei Seiten hat (das Motto des Buchs), wurde für mich noch nie so deutlich herübergebracht. Und dass auch nicht belehrend und beschrieben, sondern gezeigt, indem ich es nachfühlen musste. Toll, toll, toll!!!

Ende

Ich wünschte, dieses Buch ginge nie zu Ende. Aber das musste es. Und ich musste weinen. Dennoch spoiler ich hier nicht, ihr sollt euch euer eigene Bild machen :).

Fazit

Wow, einfach nur wow! Ich fand das Buch von Anfang bis Ende einfach nur wahnsinnig toll! Ganz klar ein Lesemuss! :)

Fünf Sterne von mir!

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1.685 Bibliotheken, 25 Leser, 6 Gruppen, 118 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, augen, fitzek

Der Augenjäger

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2012
ISBN 9783426503737
Genre: Krimi und Thriller

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fantasy, lyra, dämonen, parallelwelten, krieg

Das Bernstein-Teleskop

Philip Pullman , Wolfram Ströle , Reinhard Tiffert
Flexibler Einband: 590 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.09.2007
ISBN 9783453503731
Genre: Fantasy

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1.118 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 178 Rezensionen

magie, magisterium, fantasy, cassandra clare, holly black

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.11.2014
ISBN 9783846600047
Genre: Jugendbuch

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henning mützlitz, fantasyroman, dsa, high-fantasy, fantas

Wächter der letzten Pforte

Henning Mützlitz , Christian Kopp
Fester Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783944544670
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Mützlitz und Kopp haben einen schwankenden Schreibstil. sind einige Passagen klar verständlich, wild und spannend, ziehen sich andere wiederum in die Länge und verschnörkeln sich mit Titeln, Ländern, Gedanken, dass ich von nichts mehr eine Ahnung hatte. Allerdings konnte ich anschließend wieder in das Geschehen einsteigen und manches ergab sich aus dem Zusammenhang.

Charaktere

Liocas ist ein Knappe, der als einziger Valdorer eine Schlacht überlebt hat. Das Herz und den Glauben an seinen Gott am rechten Fleck macht er sich zusammen mit Moriana auf die Suche nach den Ursachen. Auch übermannt ihn hier und da der Eifer des Gefechts, doch alles in allem bleibt er sich treu und bewahrt seine Gutherzigkeit.

Moriana kommt von den Stämmen der Tequari und ist eine starke Kriegerin. Sogar ein gebrochenes Bein halten sie weder vom davonhumpeln, noch herumkeifen ab. Ihre sehr verbohrte Sicht klärt sich im Laufe des Romans, dennoch behält sie ihr wildes Herz, was mir besonders gut gefiel.

Saresh ist ein Gathori (Magier), der von seinem Meister gelinkt wurde. Von Beginn an kämpft man sich mit ihm durch seine Selbstzweifel und ringt mit dem richtigen Weg. Für mich war Saresh ein starker Charakter, der sich logisch weiterentwickelte.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit in der Charakterbildung bemerke. Keine Figur wirkt irgendwie lieblos dahingeschrieben, jede hat mehrere Schichten. Sehr gelungen!

Umgebung

Teilweise war es für mich etwas zu viel des Guten. Historische Beschreibungen sollten ein plausibles und anschauliches Bild zeichnen, leider traf das nicht immer meinen Geschmack, gerade weil ich den Sinn darin nicht erkannte, außer die Vorstellung der Autoren auf die Leser zu übertragen. Ich selbst brauche da ein wenig mehr Freiheit. Dennoch haben die Helden der Geschichte mit ihrer Umgebung auch interagiert, was mir gut gefiel. So gleicht es sich ein wenig aus.

Plot

Egal, was es für Nebenstränge gab, es lief immer auf den einen roten Faden hinaus: Den übermächtigen Elyr (ein Stein) zu finden und/oder nicht mehr zum Einsatz kommen zu lassen. Ein Faden, an dem ich mich als Leserin entlanghangeln konnte. Spannend gemacht, gerade nach der Hälfte des Buchs gewinnt die Geschichte für mich nur noch.

Ende

Ich muss gestehen, dass ich es so nicht erwartet habe und es mir auch ein wenig zu schnell ging. Der Endkampf war hervorragend, der Epilog ließ mich mit einigen Fragen zurück. Für einen solch engmaschigen Roman riss es mir zu plötzlich ab. Gerne hätte ich mir noch ein wenig mehr Erholung mit den Überlebenden gewünscht.

Fazit

Ein Roman, der durchaus ein paar Schwachpunkte aufweist, ABER (!) der richtig an Fahrt gewinnt, wenn man diese Längen hinter sich bringt. Es lohnt sich, diesen tollen Fantasyroman zu lesen, der immer spannender wird, je weiter man kommt. Auch die Liebe zu den Figuren möchte ich hier nochmal als ausgesprochen gewinnbringend für den Roman anmerken. Wieder einmal hat mich der Papierverzierer Verlag überzeugt und ich freue mich auf die nächsten beiden Romane, die in meinem Bücherregal auf mich warten (diesmal gekaufte Exemplare, keine Rezensionsexemplare ;)).

Vier Sterne von mir! 

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grammatik, deutsche sprache, deutsch, bastian sick, sprache

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Bastian Sick
Flexibler Einband
Erschienen bei RM Buch und Medien, 01.01.2004
ISBN B0079S331E
Genre: Sonstiges

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stephen king, vergnügungspark, joyland, mord, freizeitpark

Joyland

Stephen King , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.01.2015
ISBN 9783453437951
Genre: Krimi und Thriller

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dunkellicht, fantasy, mystery, martin ulmer, dortmund

Dunkellicht

Martin Ulmer ,
Buch: 432 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 06.06.2014
ISBN 9783944544618
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil

Ulmer schreibt klar und ohne Umschweife. Das Buch ist flüssig zu lesen. Dazu versteht er sich auf kurze und knappe Kapitel, die meist spannend Enden und zum Weiterlesen einladen.

Charaktere

Die Charaktere in “Dunkellicht” sind vielschichtig. Selten bis gar nicht wirkt eine Figur durch und durch gut oder böse. Es geht (wie beim Buchtitel) nicht um schwarz und weiß, sondern um die feinen Grautöne.

So ist Johannes, Krieger des Lichtes, schon bereit zu töten, obwohl er dem für sich Guten dient.

Antoine hingegen, Gelehrter der Dunkelheit, muss das Töten z.B. erst erlernen, wobei ich als Leser noch mit dem schwarz-weiß Denken vorausgegangen bin und von dieser Sicht überrascht war.

Martus, ein Magiker, handelt anfangs aus egoistischen Gründen, wird jedoch zunehmend selbstloser. Das kommt nicht in einer großen Erkenntnis, sondern sickert nach und nach hinein, was wunderbar zu lesen war.

Ella wiederum bleibt für mich eine undurchsichtige Figur, die aber definitiv mehr will, als nur danebenzustehen.

Dorn ist und bleibt ein Dorn. Nein, eigentlich nicht, nur ein Dorn im Fleisch. Denn er mutiert vom gewaltbereiten Fiesling zu einem noch schlimmeren Fiesling. schüttel Eine Figur, die selbst mir als erfahrene Leserin Albträume bereitet!

Umgebung

Die Geschichte spielt größtenteils in Dortmund und Berlin, ein paar Zwischenschauplätze sind auch dabei. Ulmer schafft es stets, die Umgebung ansehnlich zu gestalten, sodass ich als Leserin das Gefühl bekam, mittendrin zu sein. Ob unheimlich, kalt, ungemütlich, schäbig – ich war dabei. Wunderbar!

Plot

Es geht um ein Buch, das Schein und Schatten wirft, das unsere vier Helden suchen. Dabei müssen sie sich anfangs erstmal selbst finden, um mit der Suche zu beginnen. Doch auch als sie das Buch haben, ist noch nicht alles vorbei, denn es lauert das Dunkellicht … Konsequenter Plot, der sich durchs Buch hangelt.

Ende

Traurig … und dann noch ein ganz fieser Cliffhanger! Nun will ich unbedingt noch Teil 2 lesen, leider ist der noch nicht erschienen. hmpf

Fazit

Volle Leseempfehlung für alle ab 16 Jahren! Taucht ein in die Welt aus Licht und Dunkelheit und geht auf ein spannendes und rasantes Abenteuer mit den Helden! Toll, toll, toll! Fünf Sterne von mir!

PS: Das Cover der Printausgabe ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern hält auch eine Überraschung bereit ;). Es ist eben ganz das Dunkellicht.

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hölle, liebe, dämonen, luzifer, lilith

Die Blumen des Schmerzes

Brenna Yovanoff , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei script5, 01.03.2012
ISBN 9783839001332
Genre: Jugendbuch

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1.808 Bibliotheken, 26 Leser, 3 Gruppen, 168 Rezensionen

fantasy, liebe, maggie stiefvater, magie, jugendbuch

Wen der Rabe ruft

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei script5, 09.10.2013
ISBN 9783839001530
Genre: Jugendbuch

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jugendbuch, jennifer estep, götter, kurzgeschichte, eshort

First Frost

Jennifer Estep
E-Buch Text: 35 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 05.03.2012
ISBN 9783492956505
Genre: Jugendbuch

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