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184 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

zamonien, fantasy, walter moers, gehirn, märchen

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaus, 28.08.2017
ISBN 9783813507850
Genre: Fantasy

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191 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, bücher, akram el-bahay, fabelwesen, bücherstadt

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404208838
Genre: Fantasy

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120 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

drachen, fantasy, krieg, das erwachen des feuers, high fantasy

Das Erwachen des Feuers

Anthony Ryan , Birgit Maria Pfaffinger , Sara Riffel
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2017
ISBN 9783608949742
Genre: Fantasy

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263 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

sklaverei, flucht, amerika, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

familie, geschwister, suche, finnland, zahnseide, brüde

Die Wurzel alles Guten

Miika Nousiainen , Elina Kritzokat
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Nagel & Kimche, 21.08.2017
ISBN 9783312010387
Genre: Romane

Rezension:

Pekka Kirnuvaara landet auf dem Zahnarztstuhl eines Arztes, der lustiger Weise den selben ungewöhnlichen Nachnamen trägt wie er. Und schnell ist dem Finnen klar, das es sich bei dem Zahnarzt Esko Kirnuvaara um seinen (Halb-)Bruder handeln muss. Doch dieser ist anfangs gar nicht so begeistert von Pekka. Doch nach und nach kommen sich die beiden so unterschiedlichen Menschen näher und als sie dann von einer möglichen (Halb-)Schwester erfahren, packen die beiden Finnen ihre Sachen und machen sich auf den Weg zu ihr und in die Welt hinaus. 
Pekka und Kirnuvaara, so wie die anderen auftretenden Charaktere, waren ganz einfach wunderbar. Der Wechsel der beiden Erzählperspektiven aus Eskos und Pekkas Sicht hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh, dass der Autor sich auf diese beiden beschränkte und nicht auch noch andere Halbgeschwister mit aufnahm. Schon an der Wortwahl und dem Erzählton konnte man schnell erkennen, welcher Bruder gerade erzählte, falls man das Buch einmal mitten im Kapitel aus der Hand legte. Dies gefiel mir wirklich außerordentlich gut, da beide Charaktere unheimlich toll gestaltet waren, jeder seine Macken hatte und gut vom anderen differenzierter war. Oftmals verschwimmen in Romanen mit mehreren Erzählperspektiven die Charaktere sehr. Dies war hier nicht einmal der Fall.Beide Charaktere entwickeln sich mit zunehmender Seitenzahl ganz hervorragend und erscheinen niemals flach.Obwohl die Geschichte an sich etwas skurril ist, wurde es mir dann leider im letzten viertel etwas zu viel und die Geschichte traf nicht mehr zu hundert Prozent meinen Geschmack.

Es geht um Wurzeln. Sowohl die Zahnwurzeln, die sich so schnell so böse entzünden können, als auch familiäre Wurzeln, die auch gehegt und gepflegt werden müssen. Und erst, wenn das Problem an der Wurzel bekämpft wurde, lässt es sich in Ruhe und Frieden und im Einklang mit sich selber leben. 

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Durch die nicht allzu langen Unterkapitel flogen die Seiten nur so dahin, was unterstützt wurde durch den sehr humorvollen Schreibstil. So musste ich beim Lesen immer wieder schmunzeln. Der Titel ist wirklich toll gewählt und passt perfekt zum Inhalt. Auch das Cover passt, deutet der Weg doch an, dass es im Leben nicht einen gradlinigen Weg gibt, sondern ab und an auch ein paar Schlenker dabei sind. 
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten können und ich vergebe deshalb 4.5 Sterne.

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317 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

magonia, jugendbuch, vögel, fantasy, mariadheadley

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aza Rey, fast 16 Jahre alt, Tochter, Schwester, beste Freundin von Jason und medizinisches Rätsel möchte eigentlich nur ein normales Leben führen. Doch das ist ihr seit ihrer Geburt schon verwehrt. Geboren mit einer Lungenkrankheit, die nach ihr benannt wurde, da sie der einzige bekannte Fall ist, ertrinkt sie mehr oder weniger an unserer Luft. Doch entgegen aller Vorstellungen hat sie es geschafft, fast 16 Jahre alt zu werden. 
Bis sie im Unterricht ein Schiff in den Wolken sieht, das niemand sonst bemerkt, Stimmen zu ihr sprechen und sie auffordern, nach draußen zu gehen und plötzlich der gesamte Vorgarten voller Vögel ist. Nachdem sich ihr Zustand rapide verschlechtert, liegt sie in einem Krankenwagen auf dem Weg zum Krankenhaus und findet sich plötzlich auf einem Schiff in Magonia wieder. Denn Magonia ist der Ort über den Wolken, der Ort über den Flugzeugen, der Ort, den  du vielleicht manches Mal siehst, wenn du deinen Kopf in den Nacken legst und verträumt in die Wolken guckst. Und Magonia ist das Reich der Vögel und Vogelmenschen, Sturmwale und Gewitterhaie und so manch anderen Kreaturen. Hier kann Aza Rey plötzlich normal atmen, sie kriegt genug Luft, ist gesund. Und erfährt mehr über sich und ihr Leben, als sie sich je hätte zu träumen wagen. Doch auch in Magonia ist nicht alles perfekt und Aza Rey muss sehr bald ein drohendes Unheil erkennen.


Aza Rey ist ein phänomenaler Charakter von denen ich mir in Jugendbücher einfach mehr wünsche. Sie ist witzig, verdammt intelligent, ziemlich schräg und absolut liebenswert. 
Jason ist der beste männliche Charakter, der mir dieses Jahr in einem Jugendbuch begegnet ist. Vollkommen irre, unheimlich schlau, verwickelt in so manch dubiose Machenschaften und so loyal, wie ein Mensch nur sein kann. Denn seit Aza Rey in sein Leben trat, versucht er im Hintergrund alles zu tun, um ihre Krankheit zu heilen und sie zurück zu holen beziehungsweise in Magonia zu finden.
Die Dialoge der beiden sind einfach toll und haben mich sehr unterhalten können. 

Doch genau wie Aza Reys Leben sich in Magonia komplett verändert, so verändert sich auch für den Leser vieles. Natürlich fallen die Dialoge und Szenen mit Jason weg und auch Aza Rey wandelt sich. War sie zuvor eher vorlaut, dickköpfig und eigensinnig, so ist sie plötzlich lammfromm und denkt nicht mehr viel selber mit. Das fand ich zwar sehr schade, doch irgendwie gefiel es mir auch. Denn in den meisten Büchern können wir als Leser die Charakterentwicklung (hoffentlich) spürbar durchs Lesen miterleben. Hier jedoch musste auch der Leser eine Entwicklung durchmachen und sich auf die neue Situation einstellen. Ob zu viel hineininterpretiert oder von der Autorin so gewollt, dass muss jeder Leser für sich selber entscheiden. 
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut auch wenn ich anfangs ein paar Probleme hatte, dem Buch flüssig folgen zu können. Denn ein wenig gewöhnungsbedürftig ist er auf jeden Fall. Doch er passt ganz wunderbar zu der Geschichte und mit der Zeit gewöhnt ich mich in die Geschichte ein. Ab und an tauchen Wortspiele auf, abgehackte Sätze, nicht vollständige Sätze und Wörter, die in besonderer Form dargestellt werden. Für mich eine nette Abwechslung, die zwar verzichtbar ist, doch so bekam das Buch seinen ganz eigenen Charme. 
Größtenteils wird aus Aza Reys Sichtweise erzählt, doch gerade zur Mitte hin gibt es mehr und mehr Kapitel auch aus Jasons Sichtweise. Den Wechsel mochte ich sehr gerne, da ich Jason einfach unheimlich klasse finde, so dem Leser jedoch noch ein weiterer, sehr spannender Erzählsprung geboten wurde.
Die Grundidee, die Idee der Bedrohung, die Umsetzung und die Auflösung fand ich einfach ganz toll gemacht. Selten stellte mich eine Umsetzung so zufrieden, die auch noch gepaart mit Botschaften an die Menschheit war.
Es existiert bereits ein zweiter Band, wann dieser jedoch übersetzt vorliegen wird, ist mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Da es keinen Cliffhanger gibt, ist es jedoch nicht zwingend notwendig, den zweiten Band zu lesen. 


Alles in allem vergebe ich 4 von 5 Sternen für dieses Buch. Die Charaktere und die Umsetzung waren so grandios, dass ich über ein paar Schwächen hinwegsehen musste.
Den zweiten Band werde ich definitiv lesen.

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343 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

freundschaft, roman, gail honeyman, ich eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

transgender, transsexualität, pubertät, transidentität, familie

Meine Mutter, sein Exmann und ich

T.A. Wegberg
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 10.03.2017
ISBN 9783499217593
Genre: Jugendbuch

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893 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 167 Rezensionen

mona kasten, liebe, feel again, monakasten, feelagain

Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

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480 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 184 Rezensionen

fantasy, cora carmack, stormheart, sturm, liebe

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aurora, Prinzessin eines Reiches, in dem verheerende Naturkatastrophen das Leben aller erschweren und nur von den sogenannten Sturmlingen unter Kontrolle gehalten und besiegt werden können, hat ein Geheimnis, das niemand im Reich erfahren darf. Obwohl königlichen Geschlechts hat sie bisher keinerlei Fähigkeiten gezeigt, selber Stürme zu besiegen und zum Sturmling zu werden, was einzig den Adligen möglich ist. Um dies zu verschleiern arrangiert ihre Mutter eine Ehe mit dem zweiten Sohn des benachbarten Reiches Lock. Cassius ist zuvorkommend, höflich und nett zu Aurora und gerade, als sie sich ein bisschen mit der arrangierten Ehe abgefunden hat, erfährt sie etwas über Cassius, was sie das Weite suchen lässt. Glücklicher Weise trifft sie auf Lock, einen gut aussehenden Sturmjäger und seine Truppe, die sie bei sich aufnehmen und mit denen sie unerkannt von allen das Land bereist. 
Aurora erfährt langsam aber sicher, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Lüge war und stellt sich ihren eigenen Problemen.


Die Idee der Stürme fand ich ganz ausgezeichnet und originell. Die Vorstellung, dass Naturkatastrophen eine Art Herz haben und ihnen eine gewisse Art Magie innewohnt, gefiel mir sehr gut. Die Autorin hat dies im gesamten Buch für mich sehr nachvollziehbar dargestellt.
Aurora, auch Rora und im späteren Verlauf nur Roar genannt, soll eine starke, junge Frau repräsentieren, die sich trotz Hindernissen ihren Problemen stellt und Eigeninitiative beweist. Leider hatte ich das Gefühl, dass die Autorin zu viel auf einmal auf Aurora projizieren wollte, weshalb sie letztendlich in vielerlei Dingen doch ein naives Prinzesschen war.
Ihr wurde es im weiteren Verlauf sehr leicht gemacht, denn bis auf eine zögerliche Stimme, nahm die Gruppe um Lock sie sofort als eine der ihren auf. Das erscheint mir nach wie vor sehr merkwürdig, denn zwar hat jeder der Gruppe eine Vergangenheit, über die er nicht gerne spricht, doch aus genau diesem Grund wäre ich in einer solchen Lage Fremden gegenüber noch misstrauischer. 
Die Gruppe, so oft erwähnt, bisher nicht beschrieben, besteht aus Lock, Duke, Random, Jing, Sly und Bait, die sich im Laufe der Zeit gefunden haben und nun auf einer Vetrauensbasis miteinander interagieren, die nur dann vorkommt, wenn man um sein Leben und Überleben gemeinsam kämpft. 
 Ich hätte mir zu jedem ein wenig mehr Hintergrundinformationen oder Auftrittszeit gewünscht, doch was nicht ist, das kann ja im nächsten Band noch werden.
Nichtsdestotrotz fand ich die Charaktere authentisch und viele auch sehr sympathisch dargestellt. Es machte mir viel Freude, mehr über sie zu erfahren und sie auf ihrem weg zu begleiten.
Was mich jedoch an der Geschichte am meisten stört, ist der Liebesaspekt. 
(Achtung: kleiner Spoiler!!) 
Es gibt kein Liebesdreieck, wie ich zu Anfang stark befürchtete. Dennoch gibt es zwei Love Interests, was ich für ein Buch ohne Liebesdreieck wahrlich etwas zu viel finde. Ich finde es jedoch absolut phänomenal, kein Liebesdreieck in diesem Buch zu haben!
(Spoilerende)
Mal wieder sind alle heißer als ihr Nachbar, außer Aurora und Lock, die sind eben überirdisch schön. Wo gibt es diese Menschen überhaupt? Wen haben die Autoren beim Schreiben immer vor Augen? Ich kenne sehr viele schöne Menschen, doch über keinen würde ich sagen, er sei überiridisch schön. Ich möchte Menschen und Charaktere mit Fehlern!
Alles in allem ist es ein typisches YA-Buch nur mit Fanatsyaspekten. Was mich mehr als enttäuschte. Ich selber habe fast alle bisher erschienenen Bücher der Autorin gelesen und verfolge ab und an auch ihren Blog. Von daher war ich wie zu erwarten ganz aufgeregt vor Freude, da ich die Charaktere in ihren Büchern bisher immer sehr gelungen fand und sie diese Kunst mit Fantasy, meinem liebsten Genre, paaren wollte. Die Aussage, sie wollte dieses Buch schon vor einem Jahrzehnt herausbringen und nun sei es endlich so weit, versetzte mich in Hochstimmung. Ich ging also mit viel Freude und einer nicht ganz so hohen Erwartungshaltung (wegen des Genrewechsels) an dieses Buch heran und wurde jedoch schnell wieder nüchtern. Der Anfang passte mir so gar nicht, ich verspürte keine Freude, sondern vermehrt Frust und liebäugelte so langsam damit, das Buch abzubrechen. Es war mir einfach viel zu viel YA und viel zu wenig Fantasy, wobei es doch selbst von der Autorin so hoch als Fantasyjugendbuch angepriesen wurde. Ich erwartete Mistborn oder Kingkiller Chronicles Feeling (auf den Jugendbuchmarkt bezogen müssten an dieser Stelle Red Rising oder auch The Reckoners eingesetzt werden) und bekam dann doch nur Selection. Schade.
Doch ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, zur Mitte hin änderte sich das Buch, nahm rasant an Fahrt auf, gab ein paar Antworten und warf noch viel mehr und viel spannendere Fragen auf. Es rückten andere Charaktere vermehrt in den Vordergrund, verknüpften so langsam Handlungsstränge miteinander, baten neue Optionen und eine ganz andere Sichtweise. Ich kann mich an kein Buch erinnern, dessen Mitte mich so überrascht hat und erneut ans Buch fesseln konnte.
Der Schreibstil ist wirklich toll, doch ich hätte hier auch nichts anderes erwartet. Die Seiten flogen nur so unter meinen Fingern dahin, das Ende kam immer näher. Wirklich ein Buch, zum Verkriechen und erst am Morgengrauen unter der Decke Hervorgucken. 
Das Cover passt in gewisser Weise sehr gut zum Inhalt, ist jedoch nicht mein Fall. Da ziehe ich doch das englische dem deutschen vor.
Der Untertitel "Die Rebellin" wiederum gefällt mir nicht und ist in meinen Augen unpassend. Doch weshalb soll an dieser Stelle nicht verraten werden :)
Ich hatte eine tolle Lesezeit, auch wenn das Buch mich nicht in allen Punkten zufriedenstellen konnte. Die Reihe werde ich jedoch auf jeden Fall weiter verfolgen, denn dieser Auftakt hinterließ mich mit vielen offenen Fragen und einem gewissen Lesehunger nach mehr. 


Alles in allem vergebe ich 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich aus für alle, die ein wenig Fantasyluft schnuppern wollen, ohne gleich in die Vollen zu gehen.
Oder eben für alle, die einen Sturm im Herzen tragen und denen der Wind um die Nase weht.

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

reise, fantasy, vulkan, high fantasy, schlüssel

Schwertläufer

Jan Peter Andres
Fester Einband: 755 Seiten
Erschienen bei Verlag Heinz Späthling, 23.03.2017
ISBN 9783942668323
Genre: Fantasy

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Percy Jackson - Auf Monsterjagd mit den Geschwistern Kane

Rick Riordan , Gabriele Haefs , Claudia Max
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 10.01.2017
ISBN 9783551556837
Genre: Jugendbuch

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326 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, der prinz der elfen, prinz

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich liebe Fantasybücher und lese Bücher in dem Genre, seit ich denken kann. Umso glücklicher war ich natürlich, dass es endlich ein neues Buch der Autorin gab, die mich - obwohl damals schon ein wenig zu alt für Kinderbücher - nachts zu den Spiderwicks reisen ließ.Und auch Der Prinz der Elfen konnte mich wieder einmal phasenweise so sehr fesseln, dass ich nachts mein Licht nicht ausschalten konnte, sondern immer noch ein Kapitel mehr lesen musste.Hazel Evans lebt zusammen mit ihren Künstlereltern und ihrem Bruder Ben im kleinen Städtchen Fairfold, einem nicht ganz so normalen Flecken Erde. Denn in Fairfold verschwimmen die Grenzen der Menschen und des Elfenvolkes. Handel werden geschlossen, Touristen verschwinden, Streiche werden gespielt, Eisen in den Hosentaschen verwahrt, die Socken auf links getragen und in einer Lichtung im Wald steht ein gläserner Sarg, der einen wunderschönen, jungen Elfen mit Hörnern beherbergt. Und keiner hat es bisher geschafft, ihn aufzuwecken und den Sarg zu zerstören. Bis er eines Tages verschwunden ist und der einstige Frieden zwischen den Elfen und Menschen bedroht wird durch das Ungeheuer, das im dunkelsten Teil des Waldes wohnt.Ich mochte Hazel als Protagonistin. Sie ist stark, ohne dass es extra betont werden muss, witzig, intelligent und hat ihre ganz eigenen Fehler. Auch die anderen Charaktere mochte ich sehr gerne auch wenn einige von ihnen etwas auf der Strecke liegen blieben und somit etwas flach wirken.Die Geschichte plätschert erst ziemlich dahin, der Leser erfährt viel von Hazel und Bens Kindheit, ihren Freunden und Fairfolds. Ich mag Geschichten sehr gerne, die auch mal etwas mehr ausholen, ein eher ruhigeres Erzähltempo haben. Doch anstatt dieses Tempo beizubehalten, nimmt das Buch zur Mitte hin rasant an Fahrt auf. Obwohl vorher gefühlt alles haarklein erklärt wurde, werden nun Dinge übersprungen, Charaktere nicht ganz so detailliert dargestellt und Handlungen auf ein paar Absätze und Seiten beschränkt. Dies nahm dem ganzen sehr die Mystik.  Der Schreibstil ist wirklich ganz einmalig. Erzählt im Stil eines Märchens, fesselte mich dieser mystische Schreibstil sofort an die Geschichte. Leider verlor sich genau das, was ich so schätzte an dem Schreibstil zur Mitte des Buches hin, wurde ausgetauscht, wodurch genau dieser wichtige Mittelteil wirkte wie jeder x-beliebige Jugendroman und wurde erst zum Ende hin wieder aufgenommen. Schade. 
Ich finde das Cover und den deutschen Titel wirklich schlecht gewählt. Der Originaltitel The darkest part of the forest passt zu der Geschichte um Längen besser als Der Prinz der Elfen. Ich assoziierte mit Cover und Titel eine ganz andere Geschichte, als sie mir letztendlich geboten wurde. Zum Glück habe ich mich geirrt! Denn es geht eben um das geheimnisvolle, doch grausame, das im dunkelsten Teil des Waldes lauert und nicht wie vermuten lässt die unsterbliche Liebe zu einem Elfenprinzen.
Außerdem verstehe ich nicht, weshalb das Buch als Hardcover und nicht als Taschenbuch erschien. Zwar füllt die Geschichte mehr oder weniger exakt 400 Seiten, die Schrift ist dabei jedoch so groß geraten, dass jede Seite nur ein paar Momente unter meinen Fingern verweilte. 


Alles in allem hat mich das Buch zwar unterhalten, jedoch nicht vollständig überzeugen können. Dinge wurden erst zu viel, dann zu wenig erklärt und beschrieben, so dass ich nach Beendigung des Buches das Gefühl habe, mit losen Strängen in Händen dazustehen.
Von daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Eine wirkliche Leseempfehlung kann ich an dieser Stelle leider nicht aussprechen. Doch wer ein Buch mit einer interessanten Protagonist sucht, der sollte hier fündig werden.

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

hummerfang, hummer, insel, familiengeschichte, fischerei

Die Hummerkönige

Alexi Zentner , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2017
ISBN 9783442715442
Genre: Romane

Rezension:

Die Familie Kings von Loosewood Island, einer fiktiven Insel zwischen Nova Scotia und Maine, sind die Könige der Hummerfischer, seit dem ihr Vorfahr Brumfitt Kings sich auf eben dieser Insel niederließ.Kanada und Amerika streiten sich seit jeher um die Rechte an der Insel. Doch die Bewohner von Loosewood Island kümmern sich nicht um geringsten um so etwas. Sie fahren raus zum Hummer fischen, holen die Hummerkörbe hoch, bestücken die Körbe erneut mit Ködern und fahren zum Abend hin zurück nach Hause, wo frischer Hummer und ein gedeckter Tisch schon auf sie wartet.Cordelia Kings, Protagonistin und Erstgeborene der jetzigen Kings Generation, fuhr schon in jungen Jahren mit ihrem Vater raus, um Hummer zu fangen. Auf die Schwestern Rena und Carly folgte letztendlich der einzige Sohn Scotty. In den Augen von Cordelia Vater, Woody Kings, ist Scotty der geborene Nachkomme und Erbe. Sehr zu Cordelia Verdruss. Doch auf der Familie Kings lastet seit jeher ein Fluch und Scotty verstirbt durch einen tragischen Unfall auf See.
Die Geschichte beginnt mit Cordelias Erzählungen und Schilderungen ihrer Kindheit und nimmt ab da einen chronischen Verlauf an, wobei mehr als Dreiviertel der Länge des Buches im "Hier und Jetzt" der 30-jährigen Cordelia spielen. Unterbrochen wird Cordelias Schilderung nur durch Kapitel über die Bilder ihres Ahnen Brumfitt Kings, der als erster Fischer auf die damals unbewohnte Insel zog und nach all diesen Jahren die Menschen immer noch anlockt. Nicht durch die Fischerei, sondern durch die Bilder, die er außerdem zeichnete. So ist Loosewood Islands - zumindest im Sommer - eine Insel voller Gegensätze. So werden hier die Macht und Kraft des Ozeans vereint mit der Anziehungskraft und Magie der Kunst. 
Außerdem durchziehen die Kapitel immer wieder Geschichten über Brumfitts Frau, um die sich viele Gerüchte ranken. Denn diese soll kein Mensch gewesen sein, sondern geboren vom Ozean in der Form einer Selkie. Cordelia bezieht die Geschichte von Brumfitt immer wieder auf ihr eigenes Leben und Situationen. Die verleiht dem Roman unterschwellig zusätzlich etwas mystisches. 
Es geht viel um Familie, das Leben und die Liebe. Wie schwer es viele Menschen haben, was jeder Einzelne jedoch aus sich machen kann, das Rückschläge zum Leben gehören, man durch diese Rückschläge wachsen muss, was Familie in einem Leben eigentlich bedeutet und das man vieles (und sogar fast alles) erreichen kann, wenn man nur hart genug dafür arbeitet.Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch dargestellt und auch wenn nicht alle gleich sympathisch sind, so wirken sie doch echt und lebendig. Ich habe hier keinen Liebling gefunden, war doch jeder Charakter so individuell und einzigartig. Es gab kein klassisches Heldenbild, jeder hatte gute und schlechte Seiten, wie auch jeder Mensch auf Erden. Und genau dies macht diesen Roman so schön. Man hat nicht das Gefühl, dass der Autor dem Leser sein Bild der Insel und des gesamten Romans aufdrücken will, denn dies passiert von ganz alleine. Ich stand mit auf der King's Ransom oder Queen Jane, konnte nicht alle Handlungen gut heißen, litt mit den Charakteren und bin über die Stärke einzelner immer noch verblüfft. Die Rauheit der Insel und des Lebens auf dieser ist auf jeder Seite und in jedem Menschen spürbar. Ausgeglichen wird diese Rauheit durch die eben immer wiederkehrenden Schilderungen der Bilder von Brumfitt Kings. Das Cover ist sehr toll gestalten. Der Horizont lädt zum länger hinschauen ein, das Bott verspricht eine tolle Geschichte und der Leuchtturm lässt einen an Tage am Strand erinnern. Doch vor allem gefällt mir die Präsentierung des Titels. Die geprägten Buchstaben lassen die Finger immer wieder über das Cover streichen und der Rost unterhalb einiger Buchstaben weist auch ohne Inhaltsangabe sofort auf eine Geschichte rund ums Wasser auf. Der Schreibstil war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Cordelia Kings. Anfangs war die Geschichte mit vielen, sehr ineinander verschachtelten Nebensätze gespickt. Ich hatte als Leser das Gefühl, dass Cordelia ihre Gedanken zuerst ordnen musste, denn nach ein paar Kapiteln fand ich mich viel besser in der Geschichte zurecht und die mitunter sehr langen Sätze verschwanden zunehmend. Die Kapitel an sich haben eine sehr gute Länge, so dass es nie langweilig wurde oder zu anstrengend, bis zum nächsten Kapitel durchhalten zu müssen. Die Kapitel über Brumfitt Kings nahmen zum Ende hin deutlich an Länge ab. Die Geschichten über ihn waren mitunter mehrere Seiten lang, während die Beschreibungen seiner Bilder manches Mal nur eine halbe Seite lang waren. Ich verliebte mich in das Cover, verweilte wegen des Klappentextes und war begeistert vom Inhalt. Es war so viel mehr als ich erwartet hatte, genauso unberechenbar wie die See. Von Zeit zu Zeit war die Geschichte wie eine spiegelglatte Meeresoberfläche. Es passierte nicht viel, doch genießend verweilte man, nicht ahnend, dass der nächste Sturm schon heranzieht. Dann wieder gab es mörderischen Wellengang und dementsprechend verlief auch die Geschichte. Dies ist dem Autor wirklich ganz fabelhaft gelungen!
Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung für all diejenigen, die die See im Herzen tragen, auf das Meer hinausblicken und daran glauben, dass dort unten noch mehr lebt, als wir uns bisher vorstellen können und für diejenigen, den Wind um die Nase und die Füße im Wasser haben. Egal, wo sie sind.

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(140)

322 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

loki, mythologie, fantasy, götter, jugendbuch

Mara und der Feuerbringer

Tommy Krappweis
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 14.09.2009
ISBN 9783505126468
Genre: Jugendbuch

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

götter, rick riordan, fantasy

Die Kane-Chroniken - Der Schatten der Schlange

Rick Riordan , Claudia Max
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551315069
Genre: Jugendbuch

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fantasy, ägyptische mythologie, rick riordan, götter, ägyptische götter

Die Kane-Chroniken - Der Feuerthron

Rick Riordan , Claudia Max
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551314123
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Rückkehr zu den Geschwistern Kane wurde für mich endlich mal wieder Zeit. Nadchem mir bereits der Vorgänger sehr gut gefallen hat, musste nun auch dieser zweite Band dran glauben und wurde in kürzester Zeit von mir verschlungen.Carter und Sadie leben zusammen mit ihrem Onkel Amos in Brooklyn und bilden neue Magier aus. Doch ihnen bleiben nur noch fünf Tage, um ein drohendes Unheil zu besiegen. Apophis, der Gott des Chaos, droht, aus seinem Gefängnis auszubrechen. Carter und Sadie müssen schnell handeln und alle Teile der Sonnenlitanei rechtzeitig finden, um Re, den Sonnengott, wiederzuerwecken. Doch Probleme lauern überall und sie müssen sich gegen finstere Gegner behaupten.Die ägyptische Mythologie ist wahrlich nicht mein Steckenpferd. Über die römischen und griechischen Götter kann ich dank humanistischer Schulausbildung stundenlang reden, mich über Fehlinterpretationen oder -darstellungen aufregenVon daher kann ich über die Darstellung der Götter in diesem Werk leider nicht viel sagen. Was ich jedoch sehr gut fand, war, dass viele der bedeutenderen Götter auch ihre eher negativen Seiten aufzeigten. So wurden Horus und Isis nicht als die absolut treuen Gefährten dargestellt, sondern es fanden sich immer wieder Hinweise auf einen möglichen Zwist. Wirklich klasse!Der Schreibstil ist, wie er immer bei Rick Riordan ist. Humorvoll, spannend, witzig und locker geschrieben, fliegt man als Leser nur so durch das Buch. Wie immer.Und genau das ist es auch leider, was mich persönlich an den Büchern von Rick Riordan stört. Nach Schema X wird ein beliebiger Charakter gepaart mit einer anderen Mythologie in ein sehr vorhersehbares Abenteuer geworfen: Die Welt vor dem absoluten Untergang zu retten. 
Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe Percy Jackson und habe auch alle anderen Bücher des Autors bisher nur verschlungen. Doch nach fünf Büchern Percy Jakcson, fünf Büchern Helden des Olymp, einem Buch Manus Chase und einem weiteren Buch Kane Chroniken wird das ganze einfach....langweilig. Na klar, jeder Charakter hat seine eigenen Merkmale, seine eigenen Wiedererkennungswerte, seine eigenen Probleme. Aber langsam werden die Charaktere an sich austauschbar. Kleine Kritik am Rande. Ich werde weiterhin alle Bücher des Autors lesen und dies fließt nicht mit in die Bewertung ein, musste doch einfach mal von mir gesagt werden.
Mir fehlte in diesem Band leider, obwohl ein rasantes Tempo durchaus vorlag, die Spannung. Und das lag unter anderem auch an den Hauptcharakteren. Carter und Sadie waren schon im ersten Band stellenweise nervig. Und auch hier ist es nicht anders. Doch zum Glück nicht mehr so präsent wie im ersten Band. Denn der Leser erfährt viel mehr über die Beweggründe der beiden und ihre Stärken und Schwächen. Ich musste zwar nie die Augen verdrehen, was sehr schnell und oft vorkommt, wenn mich Charaktere nerven, doch blieb es mir im Gedächtnis hängen. Ich hoffe hier einfach auf einen tollen Abschluss im dritten und letzten  Band der Reihe und schiebe meine Probleme einfach auf das "mittlere Buch"-Syndrom.
Was ich sehr toll fand war, dass der Fokus in diesem Buch mehr auf Sadie lag, da mir dies im ersten Band etwas fehlte. Auch das sich stärkende Band zwischen den Geschwistern ist viel besser zu spüren und entwickelte sich wirklich toll.
Das Cover finde ich wirklich toll, es passt perfekt in die Reihe und gibt den Inhalt gut wieder. 


Alles in allem vergebe ich 3.5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung für all die kleinen und großen Leseratten da draußen aus, die abtauchen wollen in eine mystische Welt

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184 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

skulduggery pleasant, darquise, derek landy, walküre unruh, fantasy

Skulduggery Pleasant - Das Sterben des Lichts

Derek Landy ,
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.09.2015
ISBN 9783785576113
Genre: Jugendbuch

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99 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

kurzgeschichten, magie, irland, walküre unruh, skulduggery pleasant

Skulduggery Pleasant - Apokalypse, Wow!

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 09.03.2015
ISBN 9783785581414
Genre: Jugendbuch

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Paper Girls 1

Brian K. Vaughan , Sarah Weissbeck , Jared K. Fletcher , Matthew Wilson
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 15.03.2017
ISBN 9783959811408
Genre: Comics

Rezension:

Graphic Novel werden (Gott sei Dank!) auch in Deutschland immer populärer. Brian K. Vaughan, der inzwischen schon mit seiner "Saga" Reihe fest in den Reihen der Graphic Novel verankert ist, konnte mit "Paper Girls" nun auch seine zweite Reihe durch den Cross Cult Verlag nach Deutschland bringen. 


In Paper Girls trifft der Leser eine vierköpfige Mädelsgruppe an, die - wie der Name schon ein wenig vermuten lässt - Zeitungen austragen. Angesiedelt in den 80er Jahren, gepaarten mit etlichen Anspielungen auf nicht nur die 80er Kultur, sondern auch Geschehnisse dieser Zeit, ist die Geschichte an sich schon sehr spannend. 
Doch es wäre kein Werk von Brian K. Vaughan, wenn nicht etwas ganz und gar phantastisches und außergewöhnliches passieren würde. Denn an dem Morgen nach Halloween 1988, an dem die vier Mädels das erste Mal aufeinander treffen, treffen auch noch ganz andere Gestalten auf der Erde ein. Denn die Aliens sind da und sie haben irgendetwas mit uns Menschen vor.


Die Charaktere haben mir außerordentlich gut gefallen. Obwohl auf so wenige Seiten zusammengestaucht, konnte ich eine Verbindung herstellen. Jedes Mädchen ist an sich einzigartig. Da wäre zum Beispiel Erin, die gerade neu in Stony Stream, Cleveland, ist und Mackenzie, genannt Mac, das erste Paper Girl unter all den Paperboys in der Stadt. Auf ihrer Route trifft Erin auf Mac und ihre beiden Freundinnen KJ und Tiffany, die auch Zeitungen austragen.
Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Hintergrund der Mädchen gewünscht. Zwar bekommt der Leser durch einzelne Flashbacks und Dialoge schon einen guten Einblick in das Leben der einzelnen Mädchen, doch hätte ich hier ein wenig mehr schön gefunden. Es dominieren auch deutlich die Charaktere von Mac und Erin, was vollkommen in Ordnung ist. Dennoch würde ich mir für die weiteren beiden Bände mehr Spielraum für Tiffany und KJ wünschen.
Insgesamt sind in dieser Ausgabe die Werke 1-5 zusammengefasst, was immer an dem farblich gefüllten Seiten zwischendrin gut erkennbar ist.
Der Zeichenstil ist wirklich phänomenal, blau und rot Töne dominieren das Werk und lassen eine ganz eigene, etwas gruselige Atmosphäre entstehen. Die Sprechblasen sind so gut gesetzt, dass keine Verwirrung aufkommt und der Leser diese sehr flüssig lesen kann. 
Die Handlung ist spannend und fesselnd, lädt zum Verweilen ein und ehe man es sich versieht, ist man auf der letzten Seite angekommen und will mehr. Mehr bekommt der Leser auch, doch erst um Juli 2017.
Da ich kein Kind der 80er bin, musste ich etliche Dinge googeln, doch das ist natürlich auch der gewisse Reiz eines solchen Buches. Mehr über eine Zeit zu erfahren, die man eben nicht miterleben konnte. 


Insgesamt vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch und spreche eine Leseempfehlung aus für alle Fans der 80er, tollen Comicstrips oder generell Interessierten!

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376 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 133 Rezensionen

bienen, bienensterben, roman, natur, zukunft

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

William, ein depressiver Samenhändler aus dem Jahre 1852 in England lebend, der um seine Familie zu ernähren das Studium der Biologie abbricht, schafft es auf Grund einer Idee aus dem Bett zu kommen und sich fortan dem Studium der Bienen und vor allem der "Behausung" der Bienen zu widmen.


George, ein Imker aus dem Jahre 2007 in den USA lebend, hat gewisse Diskrepanzen mit seinem einzigen Sohn. Dieser soll in Georges Augen einmal die Farm übernehmen, doch Tom möchte lieber seinen eigenen Träumen nachjagen.


Tao, eine Arbeiterin aus dem Jahre 2098 in China lebend, übernimmt die Aufgabe der Bienen, die schon länger ausgestorben sind und bestäubt auf Plantagen die Blüten per Hand. Bis eines Tages ihrem Sohn Wei-Wen etwas schreckliches zustößt.


Diese drei Handlungsstränge sind sehr geschickt miteinander verwoben und verflochten. Durch die Kennzeichnung auf jeder einzelnen Seite weiß der Leser sofort, ob er sich gerade in Williams, Georges oder Taos Welt befindet. Somit wird einer möglichen Verwirrung dank Zeit- und Ortsprung sehr wirksam entgegengewirkt. 
Die Charaktere fand ich alle samt sehr spannend und interessant. 
Die Autorin hat es geschafft, drei so unterschiedliche Personen sehr authentisch darzustellen. Mir persönlich gefiel der Strang von William am besten, auch wenn er ein sehr egoistischer Mensch ist und generell sehr weinerlich wirkt. Doch mit einem (zugegeben abgebrochenem) Biologiestuidum im Kopf, lasen sich seine Passagen wirklich wie die eines Wissenschaftlers, der etwas Großem auf der Spur ist.  
An sich hat mir die Geschichte außerordentlich gut gefallen. Wäre da nicht Titel, Cover und mein eigener Enthusiasmus. Erwartet habe ich eine aufrüttelnde und augenöffnende Geschichte über die Bienen und welche Bedeutung sie für uns Menschen hatten, haben und haben werden. Leider bekam ich dies nur in ganz geringen Dosen und letztendlich schnell abgehandelt auf ein paar Seiten am Ende beschränkt. Der Fokus lag viel mehr auf den einzelnen Familiengeschichten der Charaktere. Ich sehe hier verschenktes Potential für eine solch wichtige Thematik. (Achtung: Könnte Spuren von Ironie enthalten: Passender zum Inhalt wäre eventuell der Titel "Drei Menschen, die Probleme mit der Kommunikation und ihren Söhnen haben".)
Als ich mich doch damit abfinden konnte, dass meine Erwartungen hier nicht erfüllt werden, habe ich eine ganz wunderbare Lesezeit mit diesem Buch verbringen können. Ich fieberte und litt mit den Charakteren mit, nahm Anteil an jedem weiteren Schicksalsschlag. Denn diese Charaktere verdienen es einfach, gehört zu werden. 
Der Schreibstil ist wirklich einzigartig und fesselt den Leser regelrecht an die Geschichte. Die Kapitel sind weder zu lang, noch zu kurz, so dass nie Langeweile aufkommt und die Spannung auf die nächsten Ereignisse nie abreißt. 
Und auch wenn das Cover für mich etwas irreleitend hinsichtlich des Inhalts ist, so ist es wirklich ganz einmalig gestalten. Es überzeugt durch das Aussehen von Büttenpapier und seiner wunderbaren Schlichtheit.


Alles in allem vergebe ich 3.5 Sterne. Es ist ein ganz wunderbares Buch über Familien- und Einzelschicksale, jedoch kein Buch über Bienen. Zumindest nicht in dem Ausmaß, in dem ich es mir gewünscht hätte.

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370 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

liebe, abschiebung, new york, schicksal, familie

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Natasha und Daniel könnten unterschiedlicher nicht sein. 
Während er sich für Gedichte begeistert, seine koreanischen Eltern jedoch von ihm erwarten, Arzt zu werden, steht Natashas letzter Tag in New York an, denn sie muss zurück nach Jamaika. Ihre Eltern kamen als Illegale nach Amerika, um den amerikanischen Traum zu leben und wurden durch einen Fehltritt ihres Vaters entdeckt. Während Natasha, die sich leidenschaftlich für die Wissenschaft interessiert, alles erdenklich mögliche versucht, um die Abschiebung zu verhindern, lernt sie durch einen Wink des Schicksals Daniel kennen und plötzlich ist alles anders als zuvor. 

Natasha Kingsley war einfach toll. Ich habe sie von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Ihr drang, Dinge wissenschaftlich zu erklären, nicht an Zufälle und das Schicksal zu glauben und der Wunsch Datenanalystin zu werden, spiegelte einen großen Teil meines Selbst wieder. 
Daniel Jae Ho Bae, der sowohl einen amerikanischen, als auch einen koreanischen Vornamen trägt, damit er sich daran erinnern konnte, wer er war und daran denken konnte, was aus ihm mal werden könnte, ist ein Träumer, unverbesserlicher Romantiker und alles in allem einfach ein prima Kerl. 
Doch eins haben diese beiden, die doc so verschieden sind, gemeinsam. Sie sind nicht gerade gut auf ihre jeweiligen Familien zu sprechen.
Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten, die an einem einzigen Tag spielen. Ich bin der Meinung, dass nach nur ein paar gemeinsamen Stunden nicht von Liebe gesprochen werden kann und stehe Büchern, die eben dieses Thema behandeln deutlich skeptischer gegenüber. Dreiviertel des Buches lang hatte ich das Gefühl (und die Angst), dass mir das Buch durch genau diese Liebesgeschichte vermiest werden würde und hätte mir eine Geschichte, die rein die Freundschaft zwischen zwei Menschen behandelt viel besser gefunden. Doch ich muss gestehen, dass mich das Ende überraschen konnte und mich komplett versöhnen konnte. 
Doch ist es nicht nur eine schöne Liebesgeschichte, es steckt so viel mehr dahinter. Es geht und Immigration und Rassismus, Selbstfindung, Träume und Schicksal. Und um diversity. Vor allem die Themen diversity, Immigration und Rassismus sind in der heutigen Zeit und der politischen Weltlage so wichtige Punkte, die angesprochen werden müssen.
Geschrieben ist das Buch aus den jeweiligen Perspektiven der beiden, doch immer wieder durchsetzt mit kleinen Kapiteln über Nebencharaktere. Seien es eine Wachbeamtin oder die Sekretärin eines Anwalts. Jede Geschichte wird ein wenig mehr beleuchtet und Reaktionen, Entscheidungen und Gedankengänge besser erklärt. Auch ein paar erläuternde Kapitel (zum Beispiel "Haare - Eine afroamerikanische Geschichte") sind mit dabei. Diese Aufteilung hat mir extrem gut gefallen, das Buch wurde dadurch und durch die Länge der Kapitel, die meist nur ein paar Seiten lang waren nie langweilig. Dem Leser wird konstante Unterhaltung geboten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und unterstützt das rasche Lesetempo durch keine komplexen Satzzstrukturen. Ein wenig störend sind die ausgeschriebenen Akzente, die im Englischen wahrscheinlich deutlich besser rüberkommen und hier an der Stelle dem Deutschen angepasst wurden.
Das Cover ist sehr schön gehalten und sticht sofort ins Auge. Der Titel ist wirklich toll gewählt, nimmt er doch direkten Bezug auf den Inhalt.
Die Atmosphäre ist durchweg- trotz ernster Thematik - sehr positiv gehalten, lädt jedoch dennoch zum Träumen ein und regt zum Nachdenken an. 
Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen und die Geschichte konnte mich sehr gut unterhalten. Es ist vielleicht kein literarisches Meisterwerk, muss jedoch für die Thematik und die Umsetzung dieser hoch gelobt werden.

Von daher vergebe ich 4.5 Sterne für dieses Buch und spreche eine ganz klare Leseempfehlung für all die Jugendbuchliebhaber aus. Doch auch für Leser, die gerne mal mehr diversity in Büchern haben möchten, ist dieses Buch nur wärmstens zu empfehlen!

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

tod, skulduggery pleasant, verräter, irland, befreiung

Skulduggery Pleasant – Die Rückkehr der Toten Männer

Derek Landy , Ursula Höfker
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 15.02.2016
ISBN 9783785582435
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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149 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 85 Rezensionen

irland, geister, mord, tote, roman

Der Freund der Toten

Jess Kidd , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 04.09.2017
ISBN 9783832198367
Genre: Romane

Rezension:

Mahony, ein 26-Jähriger kleiner Langfinger, Hippie und leider Waise, wuchs in einem Waisenhaus in Dublin. Jahrelang hat er in dem Glauben gelebt, dass seine Mutter ihn dort abgegeben hatte. Als er jedoch einen Brief mit inliegendem Bild, das ihn und seine Mutter kurz nach seiner Geburt zeigt, erreicht, macht er sich in sein Heimatdorf Mulderrig auf. Ein kleines Fleckchen in Irland, dass sich in den 26 Jahren, die seit Mahonys Geburt vergangen sind, scheinbar nicht verändert hat. Dort möchte er Antworten auf den Verbleib seiner Mutter erhalten. Und vielleicht erfahren, wer sein Vater war, denn irgendetwas ist sehr faul an der Geschichte rund um Orla Sweeney. Und auch Mahony ist nicht ganz normal, denn er kann die Geister Verstorbener sehen.


Mahony hat sich erst langsam und dann sehr schnell in mein Herz geschlichen. Anders als bei den Frauen von Mulderrig, die ihm dank seines unwiderstehlichem Charmes und seinem Aussehen sofort verfallen sind. Sehr zum Unmut einiger, die ihn aus dem Dorf vertrieben möchten, damit wieder Ruhe einkehrt wie in all den Jahren, in denen Orla nicht mehr ihr Unwesen im Dorf treibt. Denn wirklich beliebt war Orla bei keinem, war sie doch für so manche Schandtat berühmt. Doch verbissen ist Mahony bemüht, die Geheimnisse um den Verbleib seiner Mutter aufzudecken.
Die Nebencharaktere waren alle samt sehr gut ausgearbeitet und es war eine reine Freude, auch über diese mehr zu erfahren. Sie bilden eine ganze Palette unterschiedlichster Charakterzüge und keiner wirkte blass oder leblos. Alle hatten etwas an sich, sei es nun, dass sie besonders neugierig, hinterhältig, fies, nett oder amüsant waren. Ins Herz geschlossen habe ich eindeutig die Bewohner von Rathmore House, Mrs Cauley und Shauna. Die beiden unterstützen Mahony wo sie nur können. Denn Mrs Cauley inszeniert ein Theaterstück, um die schweigenden Dorfbewohner zum Reden zu bringen.
Die Geschichte rund um Mahony spielt im Jahre 1976, ist jedoch immer wieder durchzogen durch Zeitsprünge in die Jahre 1944 und 1950, wo der Leser Orla und ihre Abenteuer mit dem Dorf begleiten kann. 
Diese Zeitsprünge haben mir sehr gut gefallen, da so der Einblick in Orlas Welt viel mehr verdeutlicht werden konnte. Verwirrt wurde ich keineswegs durch diese Sprünge, da jedes Kapitel mit dem Monat und Jahr des Geschehens versehen war.
Auch wenn das Buch viele Züge des Fantasy Genres aufzeigt, so würde ich es dennoch als Roman verbuchen. Die Toten, Geister und phantastischen Ereignisse passen sich sehr gut in die Geschichte ein und sind mehr Nebenerscheinungen als wirkliche Stilmittel der eigentlichen Handlung.
Das Cover ist wirklich ganz einmalig und wunderschön gestalten. Es passt perfekt zu der Geschichte und ist im Bücherregal ein wahrer Blickfang.
Der Erzählstil ist sehr schön, poetisch und ein wenig außergewöhnlich und unterstreicht sehr gut den Klang der Geschichte. Es wird nicht gehetzt, nicht zu viel Spannung aufgebaut, doch es ist immer genug, um den Leser weiterlesen lassen zu wollen, bis wirklich alle kleinen und großen Geheimnisse klar geworden sind.




Ich habe die Geschichte wirklich sehr genossen und das Buch ab den ersten Kapitel in mein Herz geschlossen. Die wunderbare Gestaltung der Charaktere und des Settings haben ihr Übriges getan. 
Von daher vergebe ich die volle Punktzahl für dieses Buch. Wer sich auch mitreißen lassen möchte von einer außergewöhnlichen Geschichte, der sollte schleunigst dieses Buch zur Hand nehmen. 

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106 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

sagen, thor, mythen, nordische mythen, odin

Nordische Mythen und Sagen

Neil Gaiman , André Mumot
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783847906360
Genre: Fantasy

Rezension:

Mir war - abgesehen von Informationen aus ein paar Superheldenfilmen - so gut wie nichts über die Welt der nordischen Mythen und Sagen bekannt. Umso mehr freute ich mich darauf, ein gesammeltes Werk von einem so phantastischen Autor lesen zu können, wie Neil Gaiman einer ist.
Wer jedoch phantastische Welten und Ideen seitens des Autors sucht, wird in diesem Buch nicht fündig werden. Nordische Mythen und Sagen ist eine Zusammenstellung einzelner Sagen und Geschichten rund um die nordischen Götter. Die Geschichten sind in sehr simpler Sprache gehalten und der Satzbau besteht fast nur aus kurzen Hauptsätzen. Da dies jedoch kein wirklicher Roman ist, sondern eine Verschriftlichung erzählter Sagen und Mythen, ist dieser Aufbau sehr verständlich. Wie der Autor schon im Vorwort erwähnt, sollen die Geschichten gemerkt und auf eigene Weise wieder erzählt werden. Diese Umsetzung und die Idee fand ich grandios.
Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, umfassen meist nur zehn Seiten und sind ineinander abgeschlossen, so dass man durchaus auch nur einzelne Sagen lesen kann. Ab und an werden Verknüpfungen zu bereits erzählten Sagen erstellt, doch beziehen sich die einzelnen Kapitel nur minimal aufeinander. 
Die Götter werden allesamt als sehr natürlich - solange man dieses Wort für Götter benutzen kann - und brutal und grausam dargestellt. Dass sie eben nicht romantisiert wurden, sondern jegliche Seiten aufzeigten, fand ich ganz toll. Über ihre Handlungen und Einstellungen lässt sich jedoch wirklich streiten.
Zusätzlich verfügt das Buch über einen Glossar, in dem alles an Göttern, Riesen und Lebewesen noch einmal kurz beschrieben wird. Für den schnellen Leser vielleicht etwas überflüssig, doch ist es eine tolle Ergänzung, will man nur eine bestimmte Sage lesen und sich noch ein bisschen mehr Hintergrundwissen aneignen. 

Wer mehr über Odin, Thor und den Rest der nordischen Götter lesen möchte, dem kann ich dieses Buch wahrhaft empfehlen. Mich konnte es sehr gut unterhalten, doch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr gewünscht. In meinen Augen hätte der Autor auch einige Fuß- oder Randnotizen mit seiner eigenen Meinung machen können, doch ist dies wahrhaft "Verlangen" auf sehr hohem Niveau.



Von daher bekommt das Buch von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung an all diejenigen, die gerne Sagen oder Mythen lesen oder sich ein wenig mehr mit der nordischen Götterwelt auseinandersetzen wollen.

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