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19 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Zwillingsblut - Der Kampf der Zwerge

Hendrik Lambertus
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404209101
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Xalbada

Raphael Sturm
E-Buch Text: 211 Seiten
Erschienen bei Independently published, 12.06.2018
ISBN B07DQ6NVMQ
Genre: Fantasy

Rezension:

Nicolas ist ein ganz normaler Schüler des Internats Fichtenhain. Doch eines Tages sieht er Dinge, die scheinbar sonst niemand um ihn herum wahrnimmt. Und ehe er es sich versieht, findet er sich mit seinen besten Freunden Jasmin, Mona und Pascal in einem großen Abenteuer wieder. Denn auf den spuren der Tempelritter stoßen die vier durch Nicolas magische Gabe an einen vollkommen fremden Ort: Xalbada. Und obwohl dieser Ort so fantastisch ist, scheint er vollkommen verlassen zu sein. Außerdem spürt Nicolas eine gefährliche Dunkelheit in der Ferne lauern. Was könnte es damit nur auf sich haben?

Die Handlung rund um Nicolas und seine Freunde hat mir sehr gut gefallen. 
Xalbada vereint sehr interessante Ansätze und Ideen in einem Buch, die mir viel Freude bereitet haben. Über das Lösen von Rätseln hin zu tollen Freundschaften und neuartigen Orten war alles dabei. 
Nicolas als Protagonist fand ich sehr interessant. Etwas zu sehen, was niemand sonst sieht, würde mir eine Mordsangst einjagen. Zum glück hat er mit Jasmin, Mona und Pascal wirklich tolle Freunde zur Seite gehabt, die ihn immer unterstützten. 
Die drei Nebencharaktere waren auch sehr gelungen und vom Autor authentisch dargestellt. Ich konnte mich mit den vieren gut identifizieren und sie wiesen alle eine gewisse Tiefe und eigene Charaktereigenschaften auf. Durch das wirklich sehr rasche Erzähltempo blieben mir ein paar Feinheiten zwar etwas zurück, doch alles in allem waren jegliche Charaktere toll dargestellt.
Und auch wenn ich das Tempo bezüglich der Charakterentwicklung etwas sehr schnell fand, so kann ich mich ansonsten nicht darüber beschweren. Der Spannungsbogen wurde sehr konstant auf einem hohen Level gehalten, so dass ich immer weiter lesen wollte und die einzelnen Kapitel sehr zügig gelesen habe. Der Autor schaffte es also, einen wahren Balanceakt hinzulegen und den Spannungsbogen trotz raschem Tempo sehr gekonnt kontinuierlich auf einem Level zu halten. Nie kam beim Lesen Langeweile auf. 
Der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Kapitel hatten eine gute Länge und ich kam problemlos bei Wiederaufnahme des Buches in die Handlung wieder hinein. 
Zum Ende hin blieben mir ein paar zu viele Fragen und lose Handlungsstränge übrig, hier hätte ich mir ein wenig mehr Antworten erhofft. Da es jedoch eine Fortsetzung geben wird, bin ich dahingehend etwas vertröstet worden und werde nun auf die geplante Fortsetzung warten. Genug Stoff für weitere Abenteuer in und rund um Xalbada gibt es definitv!

Ich vergebe 3.5 Sterne (hier aufgerundet auf 4). Mir hat der Ausflug nach Xalbada sehr gut gefallen. Erinnert hat es mich vom Lesegefühl her an eine etwas erwachsener Form von der „Laura“-Reihe von Peter Freund oder auch Narnia.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

drache, drachen, drachenreiter, fantasy, kampf, krieg, leihbuch, naomi novik, temeraire

Drachenfeind

Naomi Novik , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.03.2016
ISBN 9783734160509
Genre: Fantasy

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50 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Gork der Schreckliche

Gabe Hudson , Wieland Freund , Andrea Wandel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.08.2018
ISBN 9783608962680
Genre: Fantasy

Rezension:

Gork ist ein junger Drache und Kadett der WarWings Akademie. Zum Krönungstag muss er sich eine Königin suchen, die nach Akzeptanz der ihr angebotenen Krone mit ihm ins All rausfliegt, um Planeten zu erobern und Nachkommen zu zeugen. Gork hat es sich in den Kopf gesetzt, Runcita, Jahresbeste und in seinen Augen die großartigste Drachin der gesamten Akademie zu bitten, seine Königin zu werden. Doch leider hat Gork den Status „Kuschelbär“, ist weit davon entfernt ein ansehnlicher Drache zu sein, hat die kleinsten Hörner und generell nicht viel Glück bisher im Leben. Dass es vorkommt, dass eine Drachin einen unliebsamen Bewerber einfach tötet und Gork versklavt wird, falls keine Drachin seine Krone akzeptiert, macht die ganze Angelegenheit auch nicht leichter. Und wo steckt eigentlich sein Opa Dr. Schrecklich?

Gork ist für mich wie Koriander. Entweder man liebt es oder man hasst es. Oder aber, man braucht nur ab und an eine kleinere Prise davon. Und auch wenn ich Koriander absolut liebe, so trifft das auf Gork nicht zu. Hasse tue ich die Geschichte jedoch auch nicht. 
Ich habe nur den auf der Rückseite abgedruckten Text überflogen und fand diesen zwar sehr knapp, aber auch sehr ansprechend. In meinem Kopf entstand ein Bild von einem süßen kleinen Drachen, der ein hoffnungsloser Romantiker ist und auf der Suche nach der wahren Liebe dem Leser ein paar nette Stunden bereitet. Hätte ich doch nur den Klappentext auch noch gelesen!
So wurde ich ganz schnell aus der romantischen Vorstellung eines Drachen im mittelalterlichen Settings gerissen, den schwupps befand ich mich im Weltall wieder und flog nach Blegwesia, dem Planeten der Drachen, auf dem die WarWings Akademie zu finden ist. 
Raumschiffe, Roboter und fortgeschrittene Technologie sind nicht gerade Elemente, die man mit Drachen verbindet. Und nach einem ersten kleinen Schock fand ich genau diese Elemente wahnsinnig spannend. Alte Muster – in diesem Fall die Darstellung von Drachen – zu durchbrechen finde ich generell sehr interessant. Der Autor ist mit diesem Buch tatsächlich ein Wagnis eingegangen und hat seine sehr innovativen Ideen bis zum Ende hin durchgezogen. Toll, dieser sehr frische Wind im Fantasygenre!
Doch auch wenn ich diese wirklich neue Umsetzung sehr gelungen fand, so hatte ich auch meine Probleme mit dem Buch. 
Angefangen mit Gork, der eben so überhaupt nicht meiner sehr naiven Vorstellung entsprach und mir leider auch im weiteren Verlauf der Geschichte nicht ganz ans Herz wuchs. Mein Hauptproblem jedoch ist die eigentliche Handlung. An sich könnte man den gesamten Plot des Buches problemlos auf gerade einmal 5-10 Seiten reduzieren. Doch der Autor bauscht unheimlich viele Kleinigkeiten auf, dass das Buch knapp über 400 Seiten lang ist. Verschwendete Lesezeit würde ich es nun nicht nennen, dafür fand ich zu viele Szenen und Passagen, die eigentlich unwichtig waren, viel zu amüsant. Doch an sich fliegt Gork circa 380 Seiten lang nur durch die Gegend, um Runcita aufzuspüren und gerät dabei in brenzlige und heikle Situationen. Ich habe lange überlegt, ob ich das nun einfach grandios, oder vollkommen überzogen finden sollte. Vor allem zum Ende hin war ich dann doch ziemlich genervt von dem Katz-und-Maus-Spiel und hätte mir entweder einen weiteren spannenden Handlungsstrang oder die Kürzung oder Streichung mehrerer Szenen gewünscht. 
Das Ende hingegen fand ich wieder einfach toll und absolut passend. Auch ließ mich dieses etwas versöhnt und mit einem guten Gefühl im Leserherz zurück. 
Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Viele Geräusche wurden ausgeschrieben, etliche Beschreibungen immer und immer wieder verwendet was auf Dauer immer mehr nervte. Die Länge der Kapitel variierten wirklich sehr von einer halben Seite bis hin zu normaler (10-20 Seiten) Länge. Das gefiel mir jedoch ganz gut, erhöhten diese abgehackten Kapitel durchaus die Spannung. Toll gemacht vom Autor!
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitelüberschriften, die immer passend zum folgenden Kapitel waren und an sich schon sehr unterhaltsam klangen. 

Ich habe mich dafür entschieden, Gork 3 Sterne zu geben. Phasenweise hätte es einer sein können, dann jedoch wieder fünf. Die Bewertung dieses Buches ist mir sehr schwer gefallen, weshalb ich mich mit der Punktzahl für den Mittelweg entschieden habe. Eine wirkliche Empfehlung spreche ich an dieser Stelle nicht aus. Ein jeder Leser muss sich bei diesem Buch ganz besonders dafür oder dagegen entscheiden. 
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mir die Lektüre durchaus Spaß bereitet hat, ich die Geschichte unterhaltsam fand, jedoch phasenweise einfach zu abstrus. Die so tolle und neuartige Darstellung von Drachen finde ich einfach großartig! 

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Drachenkralle - Die Klaue des Morero

Janika Hoffmann
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 15.05.2017
ISBN 9783958695566
Genre: Fantasy

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204 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Miss Gladys geht auf die 71 zu und lebt zusammen mit ihren Enkel Ellie (15) und James Ormerod (10) unter einem Dach, nachdem die Mutter der beiden verstorben ist und der Vater durch einen dummen Fehler ins Gefängnis musste. Leider sind die drei kurz davor, alles zu verlieren und auch Gladys anfangende Demenz wird mehr und mehr zum Problem. 
Doch dann ruft eines Tages Thomas, ein waschechter Astronaut, aus dem Weltall an. Dieser ist auf dem Weg zum Mars, um diesen für eine Besiedlung vorzubereiten, und ist für Gladys und ihre Enkel der Retter in der Not. 

Dies war genau das Buch, das ich im Moment brauchte. Eine kurzweilige und doch ernst anklingende Geschichte, die mit viel (britischem) Humor und einer phantastischen Reise den Leser aus dem Alltag entführen kann. Einfach perfekt, wenn das Leben mal wieder etwas stressiger ist. 
Die Charaktere gefielen mir alle außerordentlich gut. Sie waren toll herausgearbeitet und authentisch dargestellt. Am meisten ans Herz wuchs mir mit der Zeit Thomas Major – auch genannt Major Tom, der sehr kratzbürstig und grantig war. Doch mit fortschreitender Seitenzahl wurde mehr und mehr seine Lebensgeschichte aufgedeckt, wodurch man seine Art und Weise viel besser verstehen konnte. Wirklich ganz toll gemacht vom Autor!
Gladys, Ellie und James fand ich einfach nur toll. Gladys ist eine sehr liebenswürdige, ältere Dame, die viel Witz in die Geschichte brachte. Ellie hingegen ist eine wahrlich tapfere, junge Frau, die für das Wohl ihrer Familie viel zu sehr ihr eigenes hinten anstellte. Von all den handelnden Charaktere fand ich Ellie am stärksten. 
Die Nebencharaktere gefielen mir auch gut. Der Autor hat es geschafft, die Nebencharaktere trotz sehr hohem Erzähltempo nicht neben den Hauptcharakteren verblassen zu lassen und konnte auch diese sehr authentisch darstellen. Oftmals bleiben ja vor allem die Nebencharaktere bei der Art von Büchern auf der Strecke. Hier jedoch ist dies nicht der Fall, was mir sehr gut gefällt.
Der Schreibstil an sich ist wirklich toll, der Spannungsbogen konstant zu spüren und das Erzähltempo sehr rasch, weshalb ich das Buch in wirklich sehr kurzer Zeit beendet habe. 
Es war ein toller Ausflug mit Major Tom und den Ormerods. 
Auch wenn die Thematik durchaus ernst ist, so schaffte es der Autor sehr gekonnt, dieser Ernsthaftigkeit etwas Leichtigkeit zu verschaffen. Dadurch regt das Buch zum Nachdenken an und liefert tolle Denkanstöße, unterhält jedoch auch ganz fabelhaft. 

Ich vergebe 4 Sterne und kann das Buch nur wärmstens empfehlen. 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Die edle Kunst des Mordens

Alex Wagner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404176991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Clara Annerson hat als Autorin genug von Liebesromanen. Deswegen möchte sie sich nun dem Schreiben von Kriminalromanen widmen. Für Recherchezwecke begibt sie sich deshalb in ein Museum in Wien und stolpert dort in ein wahres Abenteuer. Denn vor Ort ist auch der sogenannte „Rudolfsbund“, der aus sehr unterschiedlichen Kunstliebhabern besteht. Kurzer Hand wird sie dazu eingeladen, bei der Eröffnung des Landsitzes von einem der Mitglieder dabei zu sein. Doch als dann in der Bibliothek eine Leiche gefunden wird, geht Claras kriminalistische Reise erst richtig los.  

An sich lese ich nicht viele Krimis. Doch machte mich das Cover und der Titel neugierig und nach Beenden der Leseprobe war ich ganz hingerissen von diesem Buch.  
Ich brauchte während der Prüfungsphase in der Uni einfach ein Buch, das mich ablenken und gut unterhalten konnte. Und genau das hat dieses Buch ganz wunderbar getan. 
Clara und die restlichen handelnden Charaktere waren allesamt sehr toll beschrieben und authentisch dargestellt. Auch wenn ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, alle Charaktere voneinander zu unterscheiden, so legte sich das zum Glück im Laufe der Geschichte ganz schnell. Hier half mir auch sehr das beigefügte Personenverzeichnis, auf das ich tatsächlich zu Anfang viel und gerne zurückgegriffen habe. 
Jede handelnde Person wies ganz eigene Charakterzüge auf, was ihr eine ganz eigene Tiefe und Einzigartigkeit verlieh. Vor allem auf der eher kurzen Länge des Buches ist das eine tolle Leistung der Autorin. Clara als Protagonistin gefiel mir ausnehmend gut und ich konnte mich in gewissen Punkten mit ihr identifizieren. 
Der Plot war auch toll gestalten, ich habe wirklich öfters geraten, wer als Täter in Frage kommen würde und rätselte mit Clara mit. Erst zum Ende hin kristallisierte sich für mich ein Lösungsweg heraus, der auch tatsächlich der richtige war. Doch so lange im Ungewissen zu bleiben war toll gemacht von der Autorin!
Die eigentliche Art der Auflösung gefiel mir persönlich dann jedoch nicht so gut, es gab handlungstechnisch ein paar Elemente, auf die in meinen Augen hätte verzichtet werden können. Besonders gut gefallen hingegen haben mir die Gespräche und Diskussionen zwischen Clara und anderen Charakteren, wer als Mörder in Frage kommen würde. Diesen Schlagabtauschen folgte ich wirklich ganz gebannt. 
Der Schreibstil gefiel mir auch. Die Geschichte hatte einen eher humoristischen und lockeren Beiklang und so fiel es mir sehr leicht, der Geschichte flott zu folgen, ja, ich verschlang die Kapitel gerade zu. 
Das Cover und auch der Titel gefallen mir ausgesprochen gut. 

Ich vergebe 3.5 Sterne (hier aufgerundet auf 4 Sterne). Es ist ein netter, kurzweiliger Krimi für Zwischendurch, der mich gut unterhalten konnte. Ich werde die Autorin definitiv weiter im Auge behalten! 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Drachenzorn

Naomi Novik
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Erschienen bei Audible GmbH, 25.07.2008
ISBN B0085XLF9O
Genre: Sonstiges

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Drachenprinz (Die Feuerreiter Seiner Majestät 2)

Naomi Novik
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Erschienen bei Audible GmbH, 08.05.2008
ISBN B00TC60SH8
Genre: Sonstiges

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Drachenbrut

Naomi Novik
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 11.03.2008
ISBN B0085XLEL8
Genre: Sonstiges

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135 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren

Ali Benjamin , Petra Koob-Pawis , Violeta Topalova
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren“ ist ein Buch, dass mich auf den ersten Blick gleich angesprochen hat. Ich habe mir noch nicht einmal den Klappentext aufmerksam durchgelesen. Ich wusste einfach, dass ich es lesen MUSSTE.

Schon immer interessierte sich die zwölfjährige Su für die Erde und ihre spannenden Bewohner. Während andere Mädchen sich anfingen, um Jungs Gedanken zu machen, konnte sie naturwissenschaftliche Fakten herunterbeten. Doch als ihre Freundin Franny in den Sommerferien ertrinkt, ändert sich die Welt für Su. Sie beschließt, nicht mehr zu sprechen, die Welt nicht mehr mit sinnlosen und leeren Worten zu füllen. Außerdem versucht sie, Klarheit über Frannys Tod zu bekommen, denn schließlich war diese eine hervorragende Schwimmerin. Und schnell hat sie einen Übeltätet gefunden: Die Irukandji, eine todbringende Qualle. 

Su ist eine ganz besondere Protagonistin. Sie ist so, wie ich gerne gewesen wäre. Mutig, entschlossen und nicht bereit, von den eigenen Prinzipien abzuweichen. Dabei auch noch wahnsinnig intelligent und wissbegierig. 
Die weiteren Charaktere, wie die Familie von Su, ihre Lehrerin für Naturwissenschaften Mrs. Turton und Franny waren toll ausgearbeitet. 
Dadurch, dass das Buch kaum wörtliche Rede beinhaltete und fast wie ein Monolog geschrieben war, werden dem Leser sehr detaillierte Einblicke in die Gedankenwelt von Su gegeben. 
Es geht um das Heranwachsen und Erwachsen werden. Darum, wie es ist, Freundschaften zu schließen und zu verlieren. Wie es ist, einfach nur am Leben zu sein. 
Und erst nach Beenden des Buches ist mir klar geworden, dass es auch darum geht, zu trauern. Um einen geliebten Menschen und verpasste Gelegenheiten. Die Geschichte ist so viel tiefer, als ich es anfangs erwartete. 
Besonders gut gefallen hat mir auch die Einteilung der Abschnitte, die an ein wissenschaftliches Protokoll angelehnt waren. Der Inhalt war toll abgestimmt auf diese Abschnitte. 
Die Kapitel waren nie zu lang, der Wechsel von der eigentlichen Erzählzeit zu Rückblicken aus dem Leben von Franny und Su wurde durch Verwendung von kursiver Schrift für die Rückblicke sehr gut kenntlich gemacht. 
Der Schreibstil berührte mich sehr, er war trotz einfach gehaltenem Satzbau dennoch so bewegend und interessant, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. 
Ich habe schon lange kein Jugendbuch mehr gelesen, dass mich emotional so sehr berührte. Zum Ende hin musste selbst ich ein paar Tränchen verdrücken. 
Ich habe neben dem Lesen auf einem Notizzettel alle erwähnten Experten notiert und später gegooglet, die im Nachwort angesprochenen Videos auf eine „Watch-List“ gesetzt und die Bilder nachgeschaut. Kurzum, das Buch hat mich noch nach Beendigung lange Zeit beschäftigt und wird von nun an einen ganz besonderen Platz in meinen Bücherregal bekommen. 
Obwohl ich ein paar Semester Biologie studiert habe und in Zoologie meine beste Note erzielte, wies auch ich fachlich erhebliche Defizite in der Quallenkunde auf und bin so froh, diese mit Hilfe dieses Buches füllen zu können. Ich werde mich von nun an mehr mit diesen Lebewesen beschäftigen!

Ich vergebe die volle Punktzahl. Das Buch ist innerhalb kürzester Zeit mein Jahresfavorit geworden und darf von nun an neben anderen Herzensbüchern stehen. 
Ich kann das Buch jedem nur wärmstens empfehlen!

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

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Das Eis

Laline Paull , Dorothee Merkel
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Tropen, 31.03.2018
ISBN 9783608503524
Genre: Romane

Rezension:

Sean und Tom könnten unterschiedlicher nicht sein. Tom ist Umweltschützer durch und durch, Sean erfolgreicher Unternehmer. Und doch verbindet diese beiden Männer seit ihrer Jugend etwas, das sie zu engen Freunden werden lässt: Ihre geteilte Begeisterung für die Arktis.
Mit anderen Partnern bauen sie in Spitzbergen ein exklusives Hotel. Doch es kommt zu einem tragischen Unfall, der Tom das Leben kostet. Jahre später taucht seine bis dahin nie gefundene Leiche auf, was Vorgänge in Gang setzt, die das Leben eines jeden involvierten Partners verändern könnten. 

Ich hatte zugegebener Maßen meine Probleme mit diesem Buch. Zum einen lag es an meinen viel zu hohe Erwartungen, die ich an ökologisch motivierte Bücher habe, zum anderen jedoch an den Charakteren und dem Schreibstil.
Ich wurde leider mit keinem der Charaktere wirklich warm, Sean als Protagonist war mir sehr unsympathisch. Charaktere können immer gerne Ecken und Kanten haben, an denen ich mich stoße, dann sind sie wenigsten interessant. Doch war mir Sean zu profitgierig und zu egoistisch. Es gab etliche Passagen, in denen er mir sehr sympathisch wurde. Diese waren meist aus seiner Zeit mit Tom oder beherbergten seine immer zu spürende Liebe zur Arktis. Die Nebencharaktere waren mir teilweise zu blass gehalten und bis auf Tom nahmen sie nicht viel Handlung ein. An sich würde ich mich daran nicht viel stören, da es in der Geschichte vor allem um Sean geht, doch da bereits zu Anfang so viele unterschiedliche Charaktere eingeführt wurden, hätte ich es besser gefunden, wenn dieses auch etwas tiefer gehend dargestellt worden wären. So kam ich mir als Leser phasenweise vor, als würden mir vielversprechende Charaktere als nette Dreingabe gegeben worden wären, nur um mir im nächsten Moment vor der Nase weggeschnappt zu werden. 
Es gibt mehrere Erzählstränge, die sehr gekonnt miteinander verwoben waren. So folgte auf eine Passage in der Gegenwart oftmals ein Absatz aus Seans Vergangenheit. Die Verwendung von mehreren, temporär getrennten Stränge gefiel mir außerordentlich gut. 
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir auch durch den anfangs sehr monoton gehaltenen Schreibstil eher schwer. Emotionen wurden nicht wirklich in mir geweckt. Ausgenommen die Passagen, in den die Natur der Arktis beschrieben wurde. Dort packte mich regelmäßig das Fernweh. Ich hätte mir über das Buch hinweg viel mehr Schilderungen der Arktis gewünscht. 
Auch das Erzähltempo war eher schleppend, ein Spannungsaufbau kaum zu spüren. Dies änderte sich jedoch im letzten Viertel des Buches, das mir wirklich sehr gut gefiel. Eben in diesem letzten Viertel kaum auch auf einmal so viel Spannung auf, so viele neue Fragen und langersehnte Antworten kamen hinzu, so viele lose Enden wurden miteinander verknüpft. 
Man könnte meinen, das Buch ist in gewisser Weise eine reale Zukunftsvision. Der Klimawandel hat erschreckende Auswirkungen auf das Wetter gehabt, in London toben Sandstürme. Das Eis der Arktis ist geschmolzen, was neue Handelsrouten möglich macht. Spitzbergen ist zu einem viel zu beliebten Ausflugsziel für Kreuzfahrtschiffe geworden. Diese so realistische Darstellung einer möglichen Zukunft ist erschreckend und von der Autorin wirklich gut umgesetzt worden. 
Ganz toll fand ich auch die jedem Kapitel voranstehenden Zitate aus unterschiedlichen Büchern von Arktisforschern. Diese Zitate erweiterten meine Leseliste um mehrere fantastische Bücher, die ich mir für die stürmischen und kalten Tage aufhebe. 

„Das Eis“ ist ein Buch, für das man sich lieber viel Zeit nimmt, um es rasch und hintereinander weg lesen zu können. Da mir der Einstieg etwas schwerer gefallen ist, musste ich mich immer wieder selber dazu motivieren, das Buch zur Hand zu nehmen. Hatte ich es dann erst aufgeschlagen, sog mich die Geschichte so sehr in ihren Bann, dass ich kaum aufhören konnte, zu lesen. Für mich ist dieses Buch definitiv nichts für Zwischendurch. 

Ich vergebe 3 Sterne. Ich werde die Autorin weiterhin im Blick behalten und „Die Bienen“ definitiv noch lesen. 

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120 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Najaden - Das Siegel des Meeres

Heike Knauber
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.05.2018
ISBN 9783734161438
Genre: Fantasy

Rezension:

Meliaes Welt wird von einem auf den anderen Tag aus den Fugen gerissen, als fremde Männer auf Befehl des Sultans dieser Armee ihre Heimatstadt angreifen und ihre Eltern töten. Auf der Flucht vor den Söhnen des Sultans bekommt sie überraschend Hilfe von den Najaden. Einem Volk, das verborgen am Rande der Länder wohnt und dem sie angehört. Und nicht nur das, sie erfährt, dass sie die Prinzessin der Najaden ist und willigt in eine Hochzeit mit einem der Sultanssöhne ein, um ihr Volk zu beschützen. Doch schnell muss sie lernen, dass sie Teil von etwas viel größerem ist. 

Richtig warm wurde ich leider nicht mit den Charakteren. Meliae handelte in meinen Augen ab und an sehr undurchdacht und wirkte naiv, im nächsten Moment hingegen war sie super tough. Ich liebe starke Frauen im Fantasygenre und finde, dass es einfach noch viel mehr von diesen geben muss. Doch muss es für mich dann auch sehr authentisch dargestellt werden, was in Meliaes Fall oft, aber leider nicht immer vorkam. 
Die beschriebene Welt wird von starken, machtgierigen Männern dominiert, was an sich sehr interessant ist. Doch dementsprechend auch leider seine Auswirkungen auf die sich in meinem Kopf formende Sicht auf die handelnden männlichen Charaktere hatte. Keinen von ihnen konnte ich so richtig in mein Herz schließen. Was an und für sich vollkommen in Ordnung ist, wodurch ich jedoch ein wenig Schwierigkeiten mit der Liebesgeschichte hatte. Vor allem Sayef hätte ich zum Ende hin gerne ein wenig geschüttelt.
Wobei mir das Ende richtig gut gefallen hat. Ein wenig Herzschmerz und Bedauern löste dieses dann selbst in mir noch aus.
Auch gut gefallen haben mir die orientalischen und griechischen Einschläge, die in wirklich toller Harmonie der Geschichte einen sehr außergewöhnlichen Touch verliehen. Viele der in die Handlung eingewobenen Ideen brachten frischen Wind ins Genre und passten sehr gut in die Handlung hinein. 
Mir fehlten an etlichen Stellen ausführende Erklärungen bezüglich des Worldbuildings und Settings. Bereits zu Anfang wird der Leser mehr in die Geschichte hineingeworfen und erst im Laufe des Buches werden die vielen offenen Fragen geklärt. An sich ist das für mich kein Problem, bin ich es doch aus dem Fantasygenre doch gewohnt, doch an ein paar Stellen hätte ich mir eine raschere Aufklärung einfach gewünscht. An dieser Stelle würde eine Fortsetzung durchaus Sinn ergeben, auch wenn ich zu Anfang der Geschichte sehr begeistert davon war, dass Najaden eventuell ein Einzelband sein könnte. 
Ich finde das Cover leider nicht passend zum Rest der Geschichte, ja sogar fast abschreckend. Never judge a book by it’s cover, aber rein vom Äußeren hätte ich eine phantastische Geschichte mit unterschiedlichen Fantasyelementen und einer sehr zarten Erzählweise erwartet. Und nicht eine Geschichte, die mehr im Highfantasy Bereich anzusiedeln ist und durchaus brutale und gewaltsame Szenen beherbergt. Schade, dass sich der Verlag nicht getraut hat, eine weniger zarte (und „mädchenhafte“) Covergestaltung umzusetzen. Auch wenn ich das Cover an sich einfach traumhaft finde!
Meine Kritikpunkte am Cover fließen jedoch nicht in meine Bewertung mit ein. 
Alles in allem war ich jedoch sehr positiv überrascht von diesem tollen Debüt. 

Ich vergebe 4 Sterne. Die Autorin werde ich von nun an definitiv im Auge behalten!

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der digitale Tod

Tobias Schrödel
Flexibler Einband
Erschienen bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 11.05.2018
ISBN 9783658156510
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wem gehören eigentlich meine digital produzierten Daten nach meinem Tod? 
Diese Frage beschäftigte mich im Laufe des Buches wirklich sehr. Genauso wie die Frage: Wie soll mit meinen Daten nach meinem Ableben umgegangen werden? 
Fragen, die ich mir vorher noch nie in meinem Leben stellte. Warum auch, habe ich mit Mitte 20 (zum Glück!) noch nicht viel über meinen Tod nachdenken müssen. Und wenn, dann gäbe es vielleicht auch dringendere und wichtigere Fragen, die im Vordergrund stehen würden. 

Tobias Schrödel hingegen stellte sich eines Tages zusätzlich eine ganz andere Frage. Ist der Umgang mit Daten eines Verstorbenen eigentlich moralisch vertretbar?
Und nicht nur moralisch, sondern auch ethisch und juristisch. 
Dieser großen Frage und vielen weiteren nimmt er sich in diesem Buch an und erklärt verständlich und einfühlsam wichtige Aspekte. 
Als IT-Experte, der auch mal bei Stern TV zu sehen ist, bekommt er immer wieder Anfragen von Menschen, denen Daten abhanden gekommen sind, die verzweifelt sind, da die Festplatte nicht funktioniert oder die ein Bild gerettet haben wollen. Doch eines Tages schreibt ihm Daniela, die ihn bittet, das Handy ihrer verstorbenen Tochter zu öffnen, da sie die PIN nicht kennt. Doch je mehr er sich mit diesem besonderen Fall beschäftigt, desto mehr Lücken sieht er in unserer digitalen Gesellschaft und desto mehr Fragen tauchen auf. So versucht Tobias Schrödel für sich die Frage zu beantworten, ob das, was er vorhat, überhaupt in Ordnung ist.  
Das Buch ist mit knapp 200 Seiten, die mit vielen Absätzen und Bildern gespickt sind, wirklich kein dicker Wälzer. Und doch klingt noch immer so viel nach, was auf diesen wenigen Seiten geschrieben wurde. 
Ich habe mich mit Freunden und meiner Familie ausgetauscht wie noch nie über ein anderes Buch zuvor. Und wie auch der Autor, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es keine gemeingültige Meinung zu dem digitalen Nachlass gibt. Jeder von uns geht an das Thema mit einer anderen Vorgeschichte ran, einer anderen Einstellung. Und herauskommen hunderte verschiedene Meinungen. Auch deshalb ist eine allgemeine Regelung so wichtig. Damit ich weiß, wie ich mich zu verhalten habe. 
Die Lockerheit, mit der dieses so ernste Thema besprochen wurde, spiegelte sich vor allem auch im Schreibstil wieder. Es ist kein Lehrbuch, sondern eine persönliche Erzählung voller interessanter und informativer Details. 
Was mir an diesem Buch am meisten gefiel, waren die interessanten Einschübe von Experten anderer Themengebiete. So wurde ein Gespräch mit einem Juristen abgedruckt, aber unter anderem auch Gespräche einer Trauerrednerin und eines Pfarrers. Diese verschiedenen Blickwinkel auf ein großes Thema gaben mir weitere Denkanstöße, lieferten wertvolle Informationen und öffneten mir sogar in einzelnen Passagen die Augen. 
Kurzum, ein Buch über eine Thematik, die immer mehr an Wichtigkeit und Relevanz gewinnt, toll geschrieben und versehen mit interessanten Meinungen. 
So schnell werde ich das Buch nicht vergessen!

Ich vergebe die volle Punktzahl.Empfehlen würde ich das Buch jedem, der in irgendeiner Art und Weise eine Datenspur in der digitalen Welt hinterlässt. Es lohnt sich sehr, sich darüber einmal Gedanken zu machen. 

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

charlie human, fantasy, horror, kampf gegen monster, kapstadt, kopfgeldjäger, krimi, magie, mystery, mythologie, punk, roman, science fiction, skuril, südafrika

Apocalypse Now Now - Schatten über Cape Town

Charlie Human , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.11.2016
ISBN 9783596034987
Genre: Fantasy

Rezension:  
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284 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die sechzehnjährige Willowdean aus Texas setzt es sich in den Kopf, am Schönheitswettbewerb ihrer Stadt mitzumachen. An sich ist dies nichts außergewöhnliches, gibt es doch so viele Schönheitswettbewerbe in den USA. Doch Willowdean hat zwei Probleme. Das erste ist ihre Mutter, die selber Schönheitskönigin wurde und jedes Jahr den Wettbewerb mitgestaltet und moderiert. Das zweite ist ihr Gewicht. Mit ihrem Gewicht, dass eigentlich viel zu hoch ist, hat Willowdean an sich kein Problem. Sie ist nun einmal dick. Und genau deswegen nimmt sie teil. Doch irgendwie kriselt ihre langjährige Freundschaft zu El, der allerbesten Freundin der Welt. 
Und dann ist da natürlich auch noch Bo, der sie in seinen Bann gezogen hat. 

Um meine so negative Bewertung rechtfertigen zu können, muss ich leider auf Einzelheiten der Geschichte eingehen, die eventuell spoilern könnten. Ich werde diese Spoiler im Text durch [SPOILER!] versuchen zu kennzeichnen.
Ich hatte das ganze Buch über meine Schwierigkeiten mit Willowdean. Ich fand sie leider viel zu oft unsympathisch, nervig und egoistisch. Fast schon wie ein Kleinkind quengelte sie sehr oft rum und schlug um sich, wenn ihr etwas mal nicht in den Kram passte. Ich fand es furchtbar, wie sie sich ihrer besten Freundin El und vor allem El’s Arbeitskolleginnen gegenüber verhalten hat. Und auch wenn Willowdean und ich ähnliche Lebensumstände beziehungsweise fast die selbe Körperfülle teilen, so konnte ich mich leider deshalb einfach nicht mit ihr identifizieren. 
Die Nebencharaktere hingegen gefielen mir eigentlich alle sehr gut. Sie waren toll ausgearbeitet, nicht farblos und hatten eine charakterliche Tiefe. 
Sehr gut gefallen hat mir allen voran El, die ich mir auch als Freundin gewünscht hätte. Mit El an der Seite kann man wirklich alles bestehen. Millie, Amanda und Hannah, Willowdeans Mitstreiterin der Revolution im Schönheitswettbewerb fand ich alle toll ausgearbeitet und interessant. 
Bo fand ich in Ordnung. Sonderlich aufregend oder besonders war er wirklich nicht. Ganz im Gegenteil, ich war teilweise wirklich gelangweilt von ihm. Nur seine Sicht auf das Leben, die Welt und unsere Gesellschaft gefiel mir ganz gut. 
[SPOILER!] 
Es gibt ein Liebesdreieck. Und das treibt mich in den Wahnsinn. Muss jedes NA-/YA-/Jugendbuch gefühlt immer ein Liebesdreieck haben? Funktioniert es nicht endlich einmal wieder ohne? Und auch wenn ich ein absoluter Gegner von Liebesdreiecken bin, so stößt mir das Verhalten von Willowdean noch saurer auf. Denn Mitch ist ein wirklich toller Kerl und sie nutzt ihn nur aus, um nicht alleine zu sein, um Bo zu vergessen, um sich selbst etwas zu beweisen. Und wirklich niemand hat es verdient, so behandelt zu werden! In den meisten Geschichten mit Liebesdreiecken hat sich die Protagonistin bisher immer für den mir vorgezogenen entschieden, doch hier gefällt mir die Endpaarung, wenn auch absolut vorhersehbar, nicht. Schade.
[SPOLIER ENDE]
Aber mein größtes Problem mit der Geschichte ist, dass Willowdean als Dreh- und Angelpunkt der Geschichte nicht die Botschaft des Buches vermittelt:  Sich selber zu lieben und zu akzeptieren.
Nein, diese Botschaft wird von den wirklich tollen Nebencharakteren übermittelt. Allen voran Millie, die mir im Laufe der Geschichte etwas ans Herz gewachsen ist. Doch auch wenn Bodypositivity im Zusammenhang mit diesem Buch immer wieder genannt wird, so kann ich dies nicht nachempfinden. Mir geht es ähnlich wie Willowdean, ich bringe viel zu viel auf die Waage. Es gibt durchaus Passagen und Szenen, in denen ich mich wiedergefunden habe, Bestätigung und phasenweise sogar Trost fand. Doch diese Szenen wurden vom Bodyshaming, das Willowdean in „umgekehrter Richtung“ betrieb, überschattet. Anstatt sich zu lieben, das nach außen zu tragen und mit ihrem Verhalten andere zu animieren, es ihr nachzutun, macht sie genau das, was sie so an anderen stört beziehungsweise wovor sie Angst hat. Denn auch Willowdean steckt Leute in Schubladen und kategorisiert die Mädels um sie herum (die Chormädchen, Zicken, u.a.) und äußert sich auch sehr kritisch – fast abfällig - über die noch fülligere Millie. Ihr kommt nicht einmal in den Sinn, dass auch dünnere Frauen sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen. Oder dass es auch andere Merkmale außer der Körperfülle gibt, die in das Thema Bodypositivity fallen. Dass es eben egal ist, wie man aussieht. Nein, Willowdean ist es eben nicht egal, sie ist super unsicher und verletzlich. Was ich nicht schlimm finde. Im Gegenteil, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Doch genau aus dem Grund ist und bleibt Willowdean für mich nicht die Übermittlerin von Bodypositivity. Von daher finde ich den Ansatz schon mal gut, doch an der Umsetzung muss noch deutlich gearbeitet werden. Lasst uns doch einfach alle Menschen akzeptieren und respektieren, egal, wie sie aussehen! (Wie zum Beispiel Millie es ganz toll macht, an der man sich wirklich ein Beispiel nehmen kann.) 
Gut gefallen haben mir hingegen die verschiedenen Elemente, die dieses Buch auf eine ganz eigene Weise so wunderbar machen. Die Dolly Parton verehrende, übergewichtige Lucy, die als Tante für Willowdean fast wie eine Mutter war. Die Thematisierung von Sex, vor allem dem ersten Mal. Niemals wurde Sex verteufelt oder zu sehr romantisiert. Die Blockaden im Kopf, wenn man zu viel über das eigene Aussehen nachdenkt und was einem dabei alles entgeht. Die wirklich starke, wunderbare Freundschaft von Willowdean und El. Die komplizierte Beziehung von Mutter und Tochter, die nicht mehr ganz wissen, wie sie miteinander umzugehen haben. Da sie sich auf der Strecke verloren haben und beide verletzend sind. In den Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten steckte für mich so viel mehr Inhalt als in dem ganzen Gewese um Willowdean. 
Der Schreibstil gefiel mir ganz gut, er passte mit seiner Lockerheit zum Tempo der Geschichte. Ich habe sowohl im Buch gelesen, als auch das Hörbuch gehört. Das Hörbuch kann ich nur in Grenzen empfehlen. Die Aussprache von englischen Originalnamen, -marken und -titeln war teilweise einfach grauenhaft.

Ich vergebe 1.5 Sterne. Auch wenn mir die Geschichte um Willowdean nicht gefiel, so werde ich auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, der sich rund um Millie drehen wird. Ich bin ganz optimistisch gestimmt, dass meine hier geäußerte Kritik im zweiten Band hinfällig sein wird, hatte ich doch vor allem Probleme mit Willowdean als Protagonistin. 

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554 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 5 Rezensionen

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Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.06.2017
ISBN 9783608939835
Genre: Fantasy

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Universum für Eilige

Neil deGrasse Tyson , Hans-Peter Remmler
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.01.2018
ISBN 9783446258358
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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73 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

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Kenia Valley

Kat Gordon , Mayela Gerhardt
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 24.04.2018
ISBN 9783455002775
Genre: Romane

Rezension:

Theo verlässt mit seiner Familie Schottland, um nach Kenia zu ziehen, wo sein Vater für die Eisenbahn arbeiten wird. In Kenia angekommen trifft der Vierzehnjährige auf Freddie, einen charismatischen, gutaussehenden und charmanten junger Mann und seine Partnerin Sylvie, die so wunderschön ist und Theo vom ersten Augenblick an verzaubert. Das für Theo exotische Paar führt ihn ein in ihre Welt voller alkoholgetränkten Nächte, berauschenden Partys und moralischer Verwerflichkeit im Happy Valley Set. 

Mir hat die Geschichte rund um Theo wirklich gut gefallen. 
War das erste Drittel noch voller bunten und berauschenden Partys, die mich an Gatsby erinnerten, so änderte sich der Erzählton im weiteren Verlauf des Buches. Der Erzählton wurde ernster, die Politik nahm eine große Rolle ein. Diese Mischung gefiel mir außerordentlich gut. An sich lese ich in dem Genre nicht sehr viel, umso gespannter war ich natürlich was mir die Geschichte um Theo so erzählen könnte und ob sie mir eventuell das ein oder andere Thema etwas näher erläutern würde. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. 
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich in vielen Handlungen und Aussagen mit den meisten nicht übereinstimmen kann. Doch vor allem Sylvie gefiel mir als Kunstfigur außerordentlich gut. 
Theo ist kein Held, nicht außergewöhnlich oder hat Rückgrat. Er ist ein Mitläufer, will allen gefallen, lässt sich zu sehr blenden und denkt nicht selber nach. Doch eben dies funktioniert in dieser Geschichte außerordentlich gut. Sympathie habe ich nicht viel für ihn entwickeln können, doch ich wollte seiner Geschichte unbedingt folgen, so berauscht war auch ich teilweise von dem dekadenten Kreis rund um Sylvie und Freddie. 
Super sympathisch fand ich hingegen Theos jüngere Schwester Maud, die sich über die Zeit der Geschichte hinweg zu einer starken jungen Damen mausert, die für andere einsteht und gegen die Ungerechtigkeit im Land vorgehen möchte. 
Freddie hingegen ist ein Blender. Passagenweise habe ich gedacht, dass dies der interessanteste Charakter in einem Buch ist, das ich dieses Jahr gelesen habe. Nur um dann festzustellen, dass ich hinter Theo her stapfe und mir eigene Gedanken um Freddie machen sollte. Und schon wurde der Schleier gehoben, der Freddie umgab und ich sah seine Handlungen auf eine andere Art und Weise. Großes Lob an der Stelle an die Autorin!
Und dann wäre da natürlich noch Sylvie. Die eigentlich alles im Leben hat und doch nicht genug bekommt. Die ihre eigenen Kinder nicht beachtet, einen sie innig liebenden Mann ignoriert, Chaos stiftet und nur an sich denkt. Und doch ist sie so aufregend, dass ich sie gerne einmal selber getroffen hätte. 
Mir war zu Begin nicht bewusst, dass Freddie und Sylvie wohl auf realen Personen existieren. Dies habe ich dank anderer Rezensionen auf der Plattform Goodreads erfahren. 
Die Charaktere waren wirklich gut ausgearbeitet. Sie waren nicht flach gestalten, hatten alle Ecken und Kanten, eine gewisse Tiefe, keiner ging je unter. Selbst viele der Nebencharaktere verblassten nicht oder waren nur Mittel zum Zweck. 
Kat Gordon hat mit ihrer Art zu schreiben eine ganz zauberhafte Atmosphäre geschaffen. Überall schwang ein bisschen Afrika mit im Hintergrund und ich konnte mich gedanklich absolut in das Setting hineinversetzen. 
Auch die 20er Jahre hat die Autorin treffend (zumindest für mich als Laien) beschrieben, sodass ich mich dank des wunderbaren Schreibstils im geschaffenen Bild von Kenia verlieren konnte. 
Sehr gut gefallen haben mir auch die vereinzelten Schilderungen von Flora und Fauna, bei denen auch ich als großer Biologiefan etwas lernen konnte, wie zum Beispiel woher das Dikdik seinen Namen hat.  
Ich bin kein Coverkäufer, sträube mich auch manches Mal, es überhaupt zu erwähnen. Doch an dieser Stelle muss ich einmal meine Begeisterung über dieses wundervolle Cover zum Ausdruck bringen. Ich finde es einfach traumhaft!

Ich vergebe 4.5 Sterne. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich in einem mal etwas anderen Setting der 20er Jahre verlieren möchte, der ein bisschen Gatsby-Feeling sucht oder der ein bisschen sich in Afrika verlieren möchte. 

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Spiegelherz

Janine Wilk
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 24.04.2018
ISBN 9783522505628
Genre: Jugendbuch

Rezension:

An den Blocksberg im Harz zu ziehen kann schon etwas gruselig sein. Doch als dann auch noch die sechzehnjährige Anna merkt, dass sie nicht so normal ist wie sie glaubt, wird ein unglaubliches Geheimnis gelüftet. Anna ist eine Hexe!
Zusammen mit David wird sie von den drei Blocksberghexen in Magie unterrichtet. Aber die Zeit drängt. Denn Nebruel, der Sohn des Teufels, droht aus seinem Gefängnis auszubrechen. Und das muss um jeden Preis verhindert werden!

Im Fantasygenre habe ich mich schon immer heimisch gefühlt. Und da die Ära der Vampire – zumindest für mich – im Jugendbuchbereich vorbei ist, wollte ich anderen Geschöpfen der Nacht, Dunkelheit und Mysterien wieder eine Plattform in meinem (Lese-)Leben geben. Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Buch lesen zu können. Und dann spielt es auch och im Harz!
Mit dem Harz verbinde ich geprägt durch Kindheitserinnerungen hohe, düstere Tannen und eine mystische Grundstimmung. Kurzum mit all den Geschichten und Legenden, die sich um den Blocksberg ranken, das perfekte Setting für eine Geschichte um eine junge Hexe.
Der Autorin sind die Beschreibungen des Settings wirklich sehr gut gelungen. Ich konnte mich mit Anna im tiefen, düsteren Wald verlieren und hörte die Schnarcherklippen durch das Buch hindurch. Gut gefallen hat mir auch die im Buch geschaffene mystische Atmosphäre, die auch mal etwas dunkel und düster wurde. Im Jugendbuchbereich ist so etwas ja eher seltener geworden, vieles zu glatt gebügelt. Doch ich mag es sehr, wenn man eine ganz kleine Gänsehaut im Nacken beim Lesen bekommt.
Anna als Protagonistin gefiel mir ganz gut. Sie war sympathisch und ich denke, dass sich gerade jüngere Leser gut mit ihr identifizieren konnten. Bei Anna und mir war der Altersunterschied vielleicht etwas zu groß und die Lebensabschnitte zu verschieden als dass eine Identifikation gut geklappt hätte. Aber ich gehöre ja nun mal auch nicht zur eigentlichen Zielgruppe!
Das Ende beziehungsweise den Epilog mochte ich leider dafür überhaupt nicht. Er passte auch in meinen Augen nicht zum Rest der Geschichte, war etwas zu aufgesetzt und „Zuckerwatte-süß“. Aber Geschmäcker  sind zum Glück ja verschieden. 
Was mir die gesamte Geschichte über fehlte, waren Emotionen. Zum Teil meine ich auch Emotionen im Buch beziehungsweise die Charaktere betreffend. Aber vor allem beziehe ich mich auf meine eigenen. Ich fieberte bis auf die letzten paar Kapitel überhaupt nicht mit. Die Mitte des Buches zog sich für mich wahnsinnig in die Länge, da es mir schlichtweg egal war, was aus den Charakteren werden würde und ich mich wirklich zusammenreißen musste, das Buch in die Hand zu nehmen und am Ball zu bleiben. Zum Glück habe ich durchgehalten, denn das letzte Viertel des Buches holte viel nach, was mir vorher fehlte. Spannung, Tempo und Geheimnisse, die gelüftet wurden. 
Das Ende ist sehr offen gehalten, so dass ein zweiter Teil nicht auszuschließen ist. Ich werde die Autorin weiterhin im Blick behalten und würde mir für einen etwaigen zweiten Teil ein paar mehr Emotionen wünschen.  
Den Plot hingegen fand ich wiederum sehr gut. Ich rätselte Kapitel um Kapitel mehr mit und war wie Anna auf der Spur nach Lösungen. Und genau dies fesselte mich auch am Ende hin mehr an das Buch.

Ich vergebe 4 Sterne. Empfehlen kann ich das Buch Harz-Liebhabern und jungen Hexen (und natürlich auch Zauberern). Die stürmische Herbstzeit würde zum Lesen perfekt passen!

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205 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach dem furchtbaren Unfalltod ihres Bruders Tim ist die Welt für Jana nie wieder dieselbe geworden. Vor sechs Jahren verursachte Leander, der beste Freund ihres Bruders, einen Autounfall, der für Tim tödlich endete und ihre Familie in die Dunkelheit stürzte.
Und eines Tages steht vor Jana der Mensch, den sie seit sechs Jahren erfolgreich aus ihrem Leben verbannt hat. Leander. Und diese Begegnung ändert alles.

Ich habe noch vor einigen Jahren viel und gerne im YA/NA-Bereich gelesen. Doch irgendwann hatte ich die Nase voll von den tätowierten Bad Boys und Liebesdreiecken und nahm Abstand. Dann jedoch geisterte „Nichts ist gut. Ohne dich.“ durch jegliche von mir genutzten Portale und Foren. Meine Neugierde auf das Genre war endlich wieder geweckt und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Denn auch der Klappentext sagte mir zu, obwohl er nicht zu viel preisgibt. Und doch alles relevante beschreibt.
Aber nach ein paar Kapitel kam die Ernüchterung, da ich mit Jana einfach nicht warm wurde. Dies hielt sich leider auch über den Rest der Geschichte so. Jana war mir einfach unsympathisch. Sie verhielt sich zu oft sehr selbstsüchtig, egoistisch und kindlich. Außerdem bog sie sich ihre Wertevorstellungen sehr zurecht, wie zum Beispiel, dass es für sie in Ordnung war, eine Affäre mit einem vergebenen Mann zu haben,  doch eine andere Frau, die ihren Freund betrog, absolut verteufelt wurde. Hinzukommt, dass ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen kann, da sie nur unzureichend erklärt wurden. 
Wäre es nur bei Jana geblieben, hätte ich das Buch eventuell nicht weitergelesen. Doch zum Glück gab es da noch Leander, der mir wirklich gut gefiel. Während Leander in meinen Augen durchaus eine Charakterentwicklung durchlebte, trat Jana auf der Stelle. Außerdem war der Charakter an sich sehr interessant, denn wie geht man damit um, am Tode seines besten Freundes mit Schuld zu sein? 
Doch auch wenn mir Leander besser gefiel als Jana, so fehlte es beiden einfach an Tiefe. Ich konnte mich in keinen von ihnen komplett hineinversetzen, mitfiebern oder –leiden. Phasenweise fand ich die Geschichte um Janas Schwester Marie sogar interessanter als die von Jana und Leander. Das lag für mich einfach daran, dass das Potential für interessante Dialoge zwar da war, jedoch nicht genutzt wurde. Zum Beispiel der Konflikt von Jana und ihren Eltern, Leander und das schwierige Verhältnis zu seinem Vater, Leander und Janas Familie und auch einfach Jana und Leander selber. Mir hat einfach zu vieles am Ende gefehlt, zu viel war ungeklärt, zu viel stand im Raum. Es ist für mich kein offenes Ende, das in einem zweiten Band weitergeführt wird. An sich ist die Geschichte für mich beendet. Doch es hängen zu viele lose Handlungsstränge noch in der Luft, als dass ich nun nach Beendigung des Buches zufrieden wäre. Ich hätte mir so viel mehr Auseinandersetzung mit dem Thema Tod eines Familienmitglieds, Schuld, Selbstzweifel und Stärke gewünscht. 
Jegliche Nebencharaktere waren blass, farblos und irgendwie austauschbar, auf viele hätte man getrost verzichten können. 
Emotional ließ mich die Geschichte zwischen den beiden vollkommen kalt. Und gerade die Emotionen sind für mich das wichtigste im YA/NA-Bereich. Es gab Bücher dieses Genres, die mich schon die ein oder andere Träne vergießen ließen, hier jedoch fieberte ich noch nicht einmal mit. Es war mir irgendwie klar wie es enden wird, überrascht wurde ich nicht wirklich. 
Der Schreibstil gefiel mir an diesem Buch am besten. Er ist locker und leicht, passt also sehr gut in das Genre. Auch gelang es der Autorin, obwohl mir die Charaktere nicht zusagten, dass ich dennoch weiterlesen wollte. Hier muss also ein großes Lob ausgesprochen werden.
Die Aufteilung der Kapitel ist gut, der Perspektivwechsel von Jana und Leander gefiel mir sehr gut. So hat man als Leser die Möglichkeit, sich auf noch eine ganz andere Art und Weise in die Charaktere hineinzuversetzen. 
Das Cover finde ich in Ordnung, es sticht auf jeden Fall durch die Farbgebung hervor, trifft nur einfach nicht vollkommen meinen Geschmack. Doch ist der an dieser Stelle ja nur eine Nebensächlichkeit. 
Ich habe von der Geschichte mehr erwartet. Leider stellt mich das Ende auch einfach nicht zufrieden. Zu viele Konflikte sind mir offen geblieben oder nur mäßig gelöst worden.

Ich vergebe 3 Sterne. 

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1.476 Bibliotheken, 51 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

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585 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 7 Rezensionen

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Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 06.05.2018
ISBN 9783608939828
Genre: Fantasy

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728 Bibliotheken, 34 Leser, 4 Gruppen, 19 Rezensionen

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Der Herr der Ringe - Die Gefährten

J. R. R. Tolkien , Wolfgang Krege
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 17.07.2017
ISBN 9783608939811
Genre: Fantasy

Rezension:  
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96 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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#EGOLAND

Michael Nast
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841905963
Genre: Romane

Rezension:

Andreas Landwehr, ein erfolgreicher Schriftsteller, ist stets auf der Suche nach neuen Ideen für ein weiteres Buch. Als er eines Abends Christoph kennenlernt, der unglücklich in seiner Beziehung zu Julia ist, beginnt in ihm ein Plan zu reifen.  Als dann noch seine Exfreundin Leonie auftaucht, 
Unter dem Deckmantel der Freundschaft greift Andreas in das Leben von Christoph, Julia und Leonie ein, manipuliert, lügt und zieht im Hintergrund seine Fäden. Bis zur absoluten Katatstrophe.

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da es auf der Startseite vieler Leseplattformen zu sehen war und der Autor schon mit „Generation Beziehungsunfähig“ in vielen Zeitschriften und Artikeln vorgestellt worden war. Auch der Klappentext machte mich super neugierig.
Ich wurde jedoch schnell wieder von meiner Euphoriewelle gerissen. Denn nach nur ein paar Kapiteln fand ich alle Charaktere einfach unausstehlich. 
Der eine äußerte sich unfassbar abfällig über alles, der andere handelte gegen meinen Wertekompass. Kurzum, ich wurde mit niemandem wirklich warm und verlor dadurch schnell die Lust an dem weiteren Verbleib der Charaktere.
Dennoch ließ mich die eigentliche Idee hinter dem Buch immer weiter lesen. Mein Durchhaltevermögen wurde jedoch bis auf das letzte Drittel auf eine harte Probe gestellt. Die Geschichte war zäh, es passierte wenig, detailreiche wurde die Gedankenwelt der Charaktere ausgeschmückt. Ich habe an sich kein Problem mit detailreichen Weidergaben, da mir diese die Möglichkeit geben, mich mehr mit dem Charakter auseinanderzusetzen. Der Charakter bekommt Kanten und Ecken, eine Tiefe, ist nicht mehr glatt poliert und gleich viel interessanter. Doch da mir die Charaktere einfach im höchsten Grade unsympathsich waren, langweilte ich mich sehr schnell, ich brauchte eine gefühlte Ewigkeit, um ein Kapitel zu beenden. 

Für mich ist das Buch auch nicht als Gesellschaftskritik anzusehen. Kritik muss geäußert werden, gerne auch immer wieder. Doch sehe ich #Egoland nicht als Kritik an unserem Konsumverhalten im Social Media Bereich oder als Spiegel, der uns als Nutzer von Social Media Kanälen vorgehalten wird an. Es ist einfach nur Kritik, die in so unfassbar vielen Bücher schon geäußert wurde, dass es hier auf mich nur noch lächerlich, nicht innovativ und langweilig wirkt. Einfach gequirlter Einheitsbrei in nicht mehr neuer Form wiedergekäut.
Dabei finde ich die Ausgangsidee wirklich richtig gut und ich habe mir immer wieder beim Lesen Fragen gestellt. Denn bis zu welchem Grad ist etwas nun auf die Literatur bezogen noch Kunst und ab wann moralisch verwerflich? Sind wir uns überhaupt bewusste, was für eine immense Macht Freundschaft hat?  
Leider wurden immer nur wieder interessante Ansätze erläutert, jedoch nie weiter ausgeführt.
Das Cover gefällt mir ganz gut. Der Riss in der Oberfläche passt in gewisser Weise zum Inhalt. 
Der Schreibstil konnte mich nicht wirklich fesseln, gerade zum Ende der Geschichte hin ertappte ich mich dabei, wie ich ganze Seiten nur noch überflog. Verpasste habe ich  trotz Überspringen etlicher Passagen nichts. 
Leider gab es in dieser Ausgabe noch etliche Rechtschreibe- und Grammatikfehler, welche mir das Lesen zusätzlich erschwerten. 
Als Randbemerkung möchte ich hier einmal noch hinzufügen, dass mich das in diesem Buch gezeichnete Bild von Berlin so wütend machte, dass ich das Buch fast vom Balkon warf. Mit einem authentischen Leben in Berlin haben diese Schilderungen rein gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, es wurden sich jeglicher Klischees bedient, fernab jeglicher Realität des Berliner Alltags. Beeinflusst hat dieses meine Bewertung nicht, da es sich hierbei um einen zu persönlichen Punkt handelt. 
Es ist schon nicht einfach, ein Buch zu lesen, in dem einem alle Charaktere sehr unsympathisch sind. Kommt dann jedoch noch dazu, dass sich die Geschichte wahnsinnig in die Länge zieht, so muss ich mich als Leser wirklich durch das Buch zwingen. Denn genau das war auch hier der Fall. Immer wieder musste ich mich selber motivieren, dass Buch in die Hand zu nehmen und hätte ich es nicht im Zuge einer Leserunde gelesen, so hätte ich es eventuell abgebrochen. 

Ich vergebe 2 Sterne. 
Interessante Ansätze, viel verschenktes Potential, grauenhafte Charaktere und ein Plot, der sich zu sehr in die Länge zog. 

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