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597 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buch/Schreibstil

Teardrop ist der erste Teil der neuen Trilogie der Autorin Lauren Kate und handelt von Eureka, einem Mädchen, das nicht weinen darf. So hat es ihr die Mutter Diana zumindest gesagt und selbst als diese bei einem Anschlag auf Eurekas Leben stirbt, hält sich das nunmehr depressive Mädchen daran.

Depressionen hat mir der Schreibstil auch beinahe eingebracht. Diese von Selbstmitleid zerfließende Eureka, das seitenweise Geschwafel über irgendwelche unwichtigen Details, gepaart mit einigen Logikfehlern, haben doch sehr auf mein Gemüt geschlagen.  Dabei hat der Prolog so interessant  angefangen und um diesen Abschnitt auch mit etwas weiterem Positiven abzuschließen: Der Epilog hat mich dann doch wieder ein bisschen auf den nächsten Teil neugierig machen können.

 

Story/Charaktere

Eureka ist acht Jahre alt, als sie zum ersten Mal von ihrer Mutter Diana zu hören bekommt, dass sie nicht weinen darf. Daran hält sie sich auch all die Jahre. Selbst als sie mit 17 Jahren ihre Mutter verliert. Bei der Testamentseröffnung erhält Eureka ein Buch in einer fremden Sprache, einen Stein und das Medaillon, welches ihre Mutter immer getragen hat. Begleitend erhält sie einen Brief von ihrer Mutter, den sie zusammen mit den anderen Sachen kurz vor ihrem Tod in einem Bankschließfach eingelagert hat. Der Brief macht klar, dass Diana scheinbar mit einem frühen Tod gerechnet hat. Wer aber jetzt hofft, dieser Brief helfe Eureka auf die richtige Spur, der täuscht sich gewaltig. Eigentlich werden noch mehr Fragen aufgeworfen und da die Protagonisten das Rätsel um sich ja irgendwie lösen muss, findet Eureka ganz zufällig Hilfe bei der Hellseherin Madame B. Diese kann auch noch „irgendwie“ ganz zufällig die unbekannte Sprache übersetzen. Weiter möchte ich auch nicht groß auf die Story eingehen. Ob es nun an den Entführern, die anscheinend sogar das Bett des Opfers machen oder am Lassie-Syndrom („Wuff wuff“ – Waas? Timmy liegt verletzt unten am Fluss bei der alten Eiche und hat sich ein Bein gebrochen?) in Verbindung mit einem Vogel liegt, wirklich überzeugen konnte mich die Story nicht.

Das gilt leider auch für die Charaktere. Die Story ist hauptsächlich aus Eurekas Sicht geschrieben, aber selbst sie bleibt ungewöhnlich blass. Ihre Gedanken drehen sich immer wieder darum, wie gemein doch alle zu ihr sind und wie toll Ander aussieht. Dieser taucht indes als der männliche Protagonist viel zu wenig auf. Das hat bei mir nicht Neugier, sondern eher Frustration hervorgerufen. Eigentlich würde ich mich freuen, dass die Liebesgeschichte in diesem Buch nicht die Hauptrolle spielt, aber sogar das hat hier einen sehr faden Beigeschmack. Wenn man darüber nachdenkt, dass Eureka Ander vielleicht 4- oder 5-mal kurz sieht, verliebt sie sich erschreckend schnell.

Selbst das Klischee „Dreiecksbeziehung“ wird von der Autorin nur kurz angeschnitten und ist eigentlich total überflüssig. Dies könnte man leider von einigen Nebenfiguren sagen, sei es nun die beste Freundin, die eigentlich nur auf Männerfang ist, oder die Ex-Freundin, die plötzlich nur noch fies zu der armen Eureka ist. Unterstütz wird die Geschichte von beiden nicht. Aber auch diesen Abschnitt möchte ich mit etwas Positivem abschließen. Auch wenn Madame B. als Figur sehr klischeebehaftet ist, hat sie die Geschichte zwischendurch deutlich gerettet.

 

Fazit

Teardrop hätte alles, was ein guter Jugendroman braucht, haben können, ertrinkt aber in Details, blassen Charakteren und Logikfehlern. Selten waren mir Protagonisten und Nebenfiguren so egal und allein Madame B konnte mich aus diesem Wellental, genannt Buchmitte, retten. Durch das letzte Fünftel hatte die Story endlich annähernd das Potential, das es von Anfang an hätte gebrauchen können. 2 Punkte (jeweils für die Idee und Pro- bzw. Epilog) sind das höchste was ich mir abringen kann.

Abschließend muss ich allerdings noch sagen, dass ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe. Viele Kritikpunkte wären mir vermutlich beim einfachen Lesen nicht so verstärkt aufgefallen.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fee, kansas, staubstürme, jugendbuch, entführun

Ein Kleid aus Staub

Sarah Zettel , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.04.2014
ISBN 9783570402337
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buch / Schreibstil
Ein Kleid aus Staub ist ein Jugendfantasyroman und Auftakt einer Trilogie der amerikanischen Schriftstellerin Sarah Zettel. Im Mittelpunkt steht die 13jährige Callie auf der Suche nach ihren Verwandten und ihrer Magie.

Für die Zielgruppe üblich, sind die Sätze und der Sprachstil eher einfach gehalten. Die Geschichte an sich ist aber rasant, spannend und ohne langatmige Passagen. Besonders am Anfang schafft es die Autorin, eine perfekte Balance zwischen Erklärungen-Geben und Rätselhaft-Bleiben, um Neugier auf den Rest zu machen. Als kleines Highlight muss ich die Kapitelüberschriften nennen, die auch in der Originalsprache vorhanden sind.

Einziges Wermutströpfchen sind die kleinen Lücken, über die ich immer mal wieder gestolpert bin. In einem Augenblick wird noch überlegt, wie man durch den Sandsturm 3Tage ohne Wasser und ohne Richtungsangabe wandern soll und im nächsten Kapitel ist man schon in der Stadt angekommen.

Die im Klappentext angedeutete Romanze besteht quasi aus 2-3 Sätzen. Solche Übertreibungen wecken falsche Erwartungen und das finde ich schade. Zum Glück hat mich das Buch hier positiv überrascht. Eine Romanze für ein 13jähriges Mädchen zu dieser Zeit, hätte einfach nicht gepasst und hätte das Buch einigen Charme gekostet.

 

Story / Charaktere
Callie lebt mit ihrer Mutter allein in einem Hotel während der Weltwirtschaftskrise. Ihr Vater ist schon vor langer Zeit mit dem Versprechen zurückzukommen verschwunden. Trotz der verheerenden Staubstürme, die der Staublunge ihrer Tochter das Leben immer schwerer machen, möchte Callies Mutter nicht mit den anderen Einwohnern abwandern und hält an dem Versprechen des Vaters fest. Als es schon fast zu spät ist, entschließt sie sich, die Magie ihrer Tochter zu wecken und so den Vater zu rufen. Leider ruft Callie so andere Gestalten herbei und die Mutter verschwindet spurlos. Callie erhält von verschiedenen Seiten Hinweise und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Dabei wird sie von Jack unterstützt, der mehr zu Wissen scheint, als er zugibt.

Die Autorin hat viele klassische aber auch einige neue Ideen in diese Story eingeflochten. Der Zug, der die toten Seelen zum Bahnhof von Hölle und Himmel (zumindest ist dies meine Interpretation) bringt, ist großartig und hat mich entfernt an den Polarexpress erinnert.

Sarah Zettel hat mit Callie eine interessante Protagonistin geschaffen. Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar und passend. Sie macht dabei eine interessante Entwicklung durch, doch leider gibt es auch hier ein paar Lücken innerhalb der Story. Die Erklärung wie ihre Magie funktioniert, wirkt zum Beispiel ein bisschen billig.

Die weiteren Charaktere sind leider etwas blass und undurchsichtig. Das mag evtl. gewollt sein, für mich waren aber deren Handlungen nicht immer nachvollziehbar. So bleibt nur zu hoffen, dass die anderen zwei Bände mehr Licht ins Dunkel bringen.


Fazit
Die Autorin hat mit Ein Kleid aus Staub eine wundervolle Geschichte in einer ungewöhnlichen Zeit spielen lassen. Kleine eingestreute reale historische Verweise steigern die Atmosphäre und runden die Geschichte ab. Auch die Kapitelüberschriften erhöhen den Charme des Buches und wenn ich zur Zielgruppe gehören würde, hätte ich vermutlich volle Punktzahl gegeben. Leider bin ich schon ein Stück älter und gebe wegen der oben genannten Kritikpunkte „nur“ 4Sterne, aber trotzdem uneingeschränkte Leseempfehlung.

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1.542 Bibliotheken, 36 Leser, 7 Gruppen, 158 Rezensionen

dystopie, liebe, tris, fraktionen, jugendbuch

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.03.2014
ISBN 9783570161579
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buch / Schreibstil
Die Bestimmung – Letzte Entscheidung ist der dritte Band um Tris und Four von Veronica Roth. Die Dystophie schließt direkt an den 2. Band an. Die Autorin hat sich im Finale entschlossen, uns die Geschichte meist abwechselnd von Tris und Tobias erzählen zu lassen. Das gibt dem Leser eine besondere Einsicht in Tobias` Gedanken. Die Kapitel sind jeweils in der Ich-Form geschrieben. Leider unterscheidet sich der Stil der beiden Protagonisten nicht und so musste ich manchmal zum Kapitelanfang zurückblättern, um mir in Erinnerung zu rufen wer gerade an der Reihe war.

Story / Charaktere
Die Wahrheit ist veröffentlicht, die Fraktionen gestürzt und die Fraktionslosen an der Macht. Die Menschen fallen von dem Extrem „Fraktion vor Blut“ zu „Anzeichen für eine bestimmte Fraktion müssen vernichtet werden“. Es kommt also immer noch zu Unruhen und Tris entschließt sich, mit ein paar Freunden die Stadt zu verlassen.
Die Erklärungen und Hintergründe, die dabei aufgedeckt werden, sind leider nicht immer nachvollziehbar oder waren zu theoretisch und langweilig. Diese Schwachpunkte spiegeln sich in der gesamten Story wieder. Die Geschehnisse überstürzen sich und doch stoßen die Protagonisten kaum auf Hindernisse oder streckenweise wird die Handlung fast langweilig,
Tris macht in diesem Band eine interessante Entwicklung durch. Sie ist nicht länger einfach nur die Unbestimmte und Kämpferin, sondern sie besinnt sich auch auf die Vorteile der Fraktionen. Die Entwicklung von Tobias ist dagegen ein wenig seltsam. Einige Erkenntnisse lassen ihn an allem zweifeln, woran er bisher geglaubt hat und wird dadurch unsicher wem er noch vertrauen kann.
Eines muss man Veronica Roth allerdings lassen: auch die vielen Nebencharaktere wirken nicht blass und handeln meistens nachvollziehbar.

Fazit
Ein Fazit zu finden ist für Die Bestimmung – Letzte Entscheidung nicht einfach. Der dritte Band ist auf Grund oben genannter Punkte der schwächste. Ich habe lange überlegt ob ich 3 oder 4 Sterne gebe und hab ich mich letztendlich für 4 entschieden. Ob man mit der Entwicklung nun zufrieden ist oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle, denn es bleibt ein würdiges Finale für diese Reihe.

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

thriller, gibraltar, terrorbekämpfung, spionage, folgen

Empfindliche Wahrheit

John Le Carré , Sabine Roth
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 18.11.2013
ISBN 9783550080364
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Buch / Schreibstil
Empfindliche Wahrheit ist der neueste Polit-Thriller aus der Feder von John le Carré. Es war mein erstes Buch aus diesem Genre und auch das erste von diesem Autor. Vermutlich ist dieser Roman nicht wirklich repräsentativ, ich bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass weder Polit-Thriller noch John le Carré wirklich etwas für mich sind. Die 391 Seiten, aufgeteilt auf 7 Kapitel, haben es mir teilweise sehr schwer gemacht.
Der Schreibstil ist ein wenig altmodisch und ich bin beim Lesen mehr als einmal über einen seltsamen Begriff oder ungewöhnliche Redewendung gestolpert. Nach dem ersten Kapitel verliert sich der Autor in viel zu vielen Details. Das mag manchmal ein Vorteil sein, hat mich aber besonders mit dem 2. Kapitel stark kämpfen lassen. Spätestens mit dem 4. Kapitel legt sich das aber und das Buch wird lesenswert. Gerade wenn der schwarze Humor des Autors durchblitzt, sind die Passagen gut und die verwirrenden Zeitsprünge stören nicht mehr.

Story / Charaktere
Nachdem Kit an einer geheimen Mission in Gibraltar beteiligt war, wird er als Diplomat in die Karibik geschickt. 3 Jahre später tauchen Zweifel an der Mission auf und er bittet Toby Bell um Hilfe, Licht in diese verworrenen Vertuschungen zu bringen. Gemeinsam mit Jeb, einem Soldaten der damals an der Aktion beteiligt war, wollen sie die Geschichte an die Öffentlichkeit bringen.
Nach Snowden wird auch dem letzten Leser klar sein, dass das nicht so einfach ist. Mich hat vor allem überrascht, dass dieser Roman vor Snowdens Enthüllungen erschienen ist.
Einer meiner Hauptkritikpunkte an Carré ist wohl die Überzeichnung der Charaktere. So richtig warm bin ich mit ihnen erst nach gut 2/3 des Buches geworden. Zum Beispiel ist Kit mir zu lächerlich und Toby zu unbedarft dargestellt.
Auch deren Motive habe ich nicht wirklich verstanden. Warum diese Vertuschungen? Warum handeln die Beteiligten wie sie es tun? Das Ende ist ein ebenso grenzwertig. Ein Epilog hätte die Sache sicherlich positiv abgerundet.

Fazit
Dies war mein erster und wahrscheinlich letzter Carré. Das liegt aber weniger an seinem Stil, sondern mehr daran, dass Polit-Thriller als Buch für mich nicht wirklich funktionieren. Als Film könnte ich mir Empfindliche Wahrheit gut vorstellen und gebe deswegen einen Extrapunkt, also 4 Sterne.

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555 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 93 Rezensionen

bücher, google, buchhandlung, geheimnis, rätsel

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Robin Sloan , Ruth Keen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blessing, 03.03.2014
ISBN 9783896674807
Genre: Romane

Rezension:

"Wenn man ein Buch liest, spielt sich die Geschichte definitiv im Kopf ab. Wenn man sie hört, spielt sie sich irgendwie in einer kleinen Wolke ab, die den Kopf umgibt, wie eine flauschige Strickmütze, die man sich bis über die Augen gezogen hat." (Seite 288)

 

Buch/Schreibstil

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra ist der Debütroman des amerikanischen Schriftstellers Robin Sloan. Und meinem Fazit vorwegzugreifen: er hat ein Werk geschaffen, bei dem der Leser zwar nicht genau weiß, wohin die Reise geht, aber er das grandios umgesetzt hat. Da der Autor in der Ich-Form und dabei im Präsens bleibt, hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass ich die Geschichte direkt miterlebe und nicht nachträglich erzählt bekomme. Der Stil an sich ist einfach zu lesen und interessant, wird allerdings manchmal etwas „nerdig“. Ein Buch über Bücher, Leser und irgendwie auch über Schriftsteller, aber trotzdem wird die Liebe des Autors für neue Medien sehr deutlich.

 

Story/Charaktere

Mehr als das, was im Klappentext steht, will ich hier nicht verraten. Meiner Meinung nach macht gerade das Unwissen während des Lesens einen ganz besonderen Reiz aus. Man könnte aber in etwa sagen, dass die Protagonisten quasi ihr eigenes RPG erleben und dabei als Quest das Rätsel der Bücher und Penumbra lösen müssen.

Der Hauptprotagonist Clay gefällt mir besonders wegen seiner ironischen und teilweise sarkastischen Art.  Da der Leser die Geschichte aus seiner Sicht erlebt, sind vor allem seine Handlungen immer nachvollziehbar.  Die anderen Protagonisten wirken ebenfalls gut durchdacht. Das einzige, was man manchen vorwerfen könnte, ist, dass sie ein wenig stereotyp sind. Auf der einen Seite hätten wir Clays Freundin Kat: sie ist der Nerd und kann mit normalen Büchern erst etwas anfangen, wenn sie digitalisiert sind. Als Gegenpol dient Penumbras Boss, der am liebsten alles Neue von seinen Büchern fernhalten will. Dazwischen haben wir Penumbra, der als älterer Mann der neuen Technik mit ebensolchem Respekt, wie Faszination gegenübersteht.

Eines haben aber alle Figuren in dieser Geschichte gemeinsam: sie wirken lebendig und helfen so, das Buch spannend und lesenswert werden zu lassen.

 

Fazit

Selten hat mich ein Buch so positiv überrascht wie dieses. Die Charaktere sind toll, die Handlung ist logisch und bis zum Schluss spannend. Als einzige Wermutstropfen bleiben nur, dass es die im Buch genannten Drachenlied-Chroniken nicht gibt, und dass der Autor auffällig unauffällig oft  große amerikanische Firmen namentlich nennt. Trotzdem kann ich hier nur volle Punktzahl geben.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

dystopie, liebe, hoffnung, freundschaft, endzeit

Narrando - Pechschwarze Hoffnung

Kyra Dittmann
Buch: 354 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 09.12.2013
ISBN 9789963520831
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Buch/Cover/Schreibstil

Pechschwarze Hoffnung ist der erste Teil der Narrando-Reihe von Kyra Dittmann und erfüllt alle gängigen Punkte einer Jugend-Dystopie. Eine kaputte Gesellschaft in einer zerstörten Welt, ein paar dunklen Geheimnisse und natürlich auch ein bisschen Romantik.

Das schlichte Cover gefällt mir dabei besonders gut, unter anderem auch, weil es zu dem Buch passt.

Der Schreibstil ist ebenfalls schlicht und meist realistisch. Höchstens die Namens- bzw Begriffswahl fand ich zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig. Warum die „reiche Fraktion“ Hot Bloods heißt, wird nicht wirklich klar und klingt für mich eher nach Vampirroman. Bei Smoothies denke ich nicht an hautenge Anzüge, sondern an Fruchtpampe.


Story/Charaktere
In einer zerstörten Welt wachsen Vella und Jai sehr unterschiedlich auf. Als Tochter des Präsidenten wächst Vella als Halbwaise behütet auf. Eigentlich fehlt ihr nichts, nur Liebe und Freundschaft sind in diesen Kreisen eher Mangelware. Als sie zu einer Zweckheirat gezwungen werden soll, flieht Vella mit ihrer Gesellschafterin. Jai hingegen ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und inzwischen Anführer der Rebellen. Auf der Flucht landen Vella und Marta als Gefangene bei den Rebellen. Durch eine Verwechslung kommen sich Vella und Jai näher, als gut für sie wäre und finden gemeinsam eine Spur zu den geheimnissenvollen Todesfällen. Außerdem entdecken sie eine Verbindung zwischen sich, die viel weiter zurückreicht.

Sind Vella und Jai als Charaktere  interessant und gut ausgearbeitet, so sind die wichtigen Nebencharaktere stereotyp und leider blass. Vermutlich ändert sich das noch mit den nächsten Bänden, aber für diesen Teil hat mir einfach das letzte Extra gefehlt.

 

Fazit
Im großen und ganzen hat mir das Buch gefallen. Der größte Kritikpunkt: fehlende Informationen. Denn nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei der Welt ist für mich nicht alles logisch. Obwohl ich auch hier sagen muss, dass die Autorin die Welt sehr realistisch beschrieben hat. Trotzdem fehlt mir auch hier das gewisse Quäntchen, um den Roman rundzumachen. 4 von 5 Sternen

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

dämonen, geister, kami garcia, fantasy, dämone

The Legion - Der Kreis der Fünf

Kami Garcia , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 28.10.2013
ISBN 9783570162705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Buch/Stil
The Legion – Der  Kreis der 5 ist der erste Band der neuen Reihe der Autorin Kami Garcia. In diesem Roman müssen 5 Jugendliche auf der Flucht vor und im Kampf  gegen Geister einen Weg finden, einen Dämon zu vernichten, den ihre Vorfahren vor rund 300 Jahren fast auf die Erde losgelassen haben. Dieser sitzt seit dieser Zeit in einer Art Zwischenwelt fest, kann aber eingeschränkt Einfluss auf  Menschen nehmen.
Das Cover ist nicht besonders hübsch, aber gerade weil es ein bisschen anders ist, gefällt es mir gut.
Der Schreibstil sorgt für ein kurzweiliges Vergnügen, da er locker leicht zu lesen ist. Neben den vielen Ungereimtheiten und Logikfehlern hat mich besonders die Vorhersehbarkeit gestört.

Story/Charaktere
Kennedy wächst bei ihrer Mutter auf, als diese unter mysteriösen Umständen stirbt. An ihrem letzten Abend im Haus ihrer Mutter wird sie von einem Geist angegriffen und von dem Zwillingspaar Lukas und Jared gerettet. Auf der Flucht erfährt sie, dass ihre Mutter, wie auch der Vater und der Onkel der Zwillinge, der Legion der schwarzen Taube angehört haben. Die 5 Mitglieder sind in der gleichen Nacht umgebracht worden und jetzt ist es die Aufgabe  der neuen Generation den Dämon aufzuhalten. Auf der Suche nach einer Waffe müssen die 5 Jugendlichen gegen gefährliche Geister kämpfen.
Die Story ist nicht besonders neu, aber bis auf die oben genannten Schwächen ist die Umsetzung gut gelungen. Besonders dankbar bin ich der Autorin, dass sie uns nicht mit einer langen Dreiecksbeziehung nervt. Die Liebesgeschichte geht mir zwar viel zu schnell, ist aber nicht besonders in den Vordergrund geschoben. Ein Highlight in diesem Roman sind aber auf jeden Fall die Szenen, in denen Geister vorkommen. Diese sind spannend und gruselig und lenken von den Schwächen der Hintergrundstory ab.
Neben Kennedy gefallen mir besonders die beiden anderen LegionsmitgliederAlara und Priest. Trotzdem bleiben alle Charaktere bis auf Kennedy ein bisschen  blass.

Fazit
Mir hat der Auftaktband auf Grund der vielen Schwächen leider nicht besonders gut gefallen. Als Vielleserin war das meiste einfach zu vorhersehbar und vermutlich bin ich auch einfach schon zu alt für dieses Buch. Jugendliche, wenn sie sich nicht so viele Gedanken zu den Hintergründen machen, werden sicher Gefallen an diesem Buch finden und ich gebe daher trotzdem 4 von 5 Sternchen.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

wuli highlights

Die Fälschung der Welt

William Gaddis , Marcus Ingendaay , Marcus Ingendaay
Fester Einband: 1.200 Seiten
Erschienen bei DVA, 09.04.2013
ISBN 9783421045195
Genre: Romane

Rezension:

Zitat: …daß nicht die Macht den Menschen korrumpiert, sondern der Mensch die Macht.

 

Buch / Schreibstil

Die Fälschung der Welt von William Gaddis wurde als sein Erstlingswerk 1955 erstmals veröffentlicht. Zum 58jährigen Jubiläum wurde der gut 1200-Seiten-Roman neu aufgelegt und auch wenn mich dieses Buch oft vor eine Herausforderung gestellt hat, muss ich sagen, dass es diese Neuauflegung wirklich verdient hat. Die Fälschung der Welt war seit jeher ein umstrittenes Buch und auch meine Gefühle sind sehr zwiespältig.

Zum einen ist der Schreibstil wirklich sehr langatmig, ausufernd und anstrengend, aber auf der anderen Seite verstand es William Gaddis immer wieder großartige Szenen und Dialoge einzubauen. Neben den unzähligen Anspielungen machen diese das Buch lesenswert.

 

Story / Charaktere

Im Zentrum des Buches steht der Pastorensohn und malerisch begabte Wyatt Gwyon.  In seinem Leben dreht sich auf die eine oder andere Weise immer alles um Fälschungen und natürlich auch Originale. Sei es nun seine Ehe, sein Job oder später die Kunstfälschungen. Von den Bildern, die seine Unterschrift tragen, will kaum einer etwas wissen und so fängt er an Bilder im Auftrag eines Kunsthändlers im Stile berühmter Maler zu malen. Das bringt zwar theoretisch viel Geld, stürzt den armen Wyatt aber auch in Depressionen und  „verrückte“ Phasen.

Im Anbetracht dessen, dass dieser Roman schon ein paar Jährchen auf den Buckel hat, ist es erstaunlich, wie aktuell viele geführte Diskussionen sind. William Gaddis war seiner Zeit weit voraus.

Eines kann man wegen des ausufernden Schreibstils sagen: es gibt keine blassen Charaktere. Fast jede noch so kleine Nebenfigur ist genauestens beschrieben und wenn es nicht gerade um Wyatts verrückte Anwandlungen geht, sind auch alle Handlungen und Gedanken nachvollziehbar. Das will durchaus was heißen, denn es gibt gefühlt mehr als 50 wichtige Nebenfiguren, deren Weg Wyatts immer wieder kreuzt.

 

Fazit

Die Fälschung der Welt ist kein Roman, den man schnell zwischendurch liest. Dafür ist dieser Roman, von der Länge abgesehen, einfach zu vielschichtig und komplex. Oft ging mir beim Lesen deswegen das Vergnügen verloren und ich musste mich mehrmals zwingen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass William Gaddis ein monumentales Werk geschaffen hat, das man zumindest zu lesen versuchen sollte.

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

stephanie linnhe, fantasy, parallelwelt, romance, liebe

Nicht menschlich Inc.

Stephanie Linnhe
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 27.10.2013
ISBN 9789963727834
Genre: Fantasy

Rezension:

Buch/Schreibstil/Cover

Nicht Menschlich Inc ist der Debütroman der deutschen Schriftstellerin Stephanie Linnhe und ist ein gelungener Auftakt geworden. Endlich mal eine Fantasy-Romance Geschichte, in der die Romanze nicht die ganze Zeit in den Vordergrund gespielt wird, und so bleibt mir nur zu hoffen, dass es entweder Fortsetzungen, oder weitere Bücher dieser Autorin geben wird.

Der Schreibstil ist witzig und passt absolut zur Hauptprotagonisten Nala. Die Seitenhiebe in Richtung deutsche Büros sind großartig gelungen und so manchen Charakter vermag man auch in seinem Umfeld entdecken.

Dass man es nicht mit dem üblichen Einheitsbrei zu tun hat, wird einem auch schon beim Cover angedeutet. Das ist relativ schlicht gehalten und zeigt im Hintergrund stilisiert das Foyer einer Firma.

 

Story/Charaktere

Nala ist schon längere Zeit arbeitslos, als sie ein etwas dubioses Jobangebot per Mail bekommt. Bei der Firma ABM hatte sie sich gar nicht beworben, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Mit der Hoffnung, bald wieder ihrem Elternhaus entfliehen zu können, schlittert sie an ihrem ersten Arbeitstag in eine Parallelwelt, in der sie überprüfen soll, ob die netten Kollegen wirklich krank sind. Wenn diese Kollegen aber irgendwelche Unterteufel oder Dämonen sind, wirkt dieser Job gar nicht mehr so langweilig und ungefährlich.

Stephanie Linnhe hat mit Nala einen Charakter erschaffen, der absolut meinen Geschmack trifft. Etwas naiv und tollpatschig, aber (oder gerade deswegen) absolut sympathisch.  Aber auch die Nebencharaktere treffen meinen Geschmack. Besonders haben es mir  Stacey (abgesehen von dem Teufelsschwanz erinnert sie mich total an meine Ex-Kollegin) und Türsteher Alphonse angetan. Ich weiß ich wiederhole mich, aber wenn es eine Fortsetzung gibt, müssen diese eine weitere oder noch besser eine größere Rolle spielen.

 

Fazit

Diese Geschichte hat mich bis zur letzten Seite amüsiert und unterhalten und ich kann sie deswegen wirklich jedem empfehlen und gebe deswegen 5 von 5 Sternchen. Ach, hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich mich wirklich über eine Fortsetzung freuen würde?  =)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

parallelwelt, fantasy romance, portal, bookshouse, krankenscheine

Nicht menschlich Inc.

Stephanie Linnhe
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 30.09.2013
ISBN 9789963727872
Genre: Sonstiges

Rezension:

Buch/Schreibstil/Cover

Nicht Menschlich Inc ist der Debütroman der deutschen Schriftstellerin Stephanie Linnhe und ist ein gelungener Auftakt geworden. Endlich mal eine Fantasy-Romance Geschichte, in der die Romanze nicht die ganze Zeit in den Vordergrund gespielt wird, und so bleibt mir nur zu hoffen, dass es entweder Fortsetzungen, oder weitere Bücher dieser Autorin geben wird.

Der Schreibstil ist witzig und passt absolut zur Hauptprotagonisten Nala. Die Seitenhiebe in Richtung deutsche Büros sind großartig gelungen und so manchen Charakter vermag man auch in seinem Umfeld entdecken.

Dass man es nicht mit dem üblichen Einheitsbrei zu tun hat, wird einem auch schon beim Cover angedeutet. Das ist relativ schlicht gehalten und zeigt im Hintergrund stilisiert das Foyer einer Firma.

 

Story/Charaktere

Nala ist schon längere Zeit arbeitslos, als sie ein etwas dubioses Jobangebot per Mail bekommt. Bei der Firma ABM hatte sie sich gar nicht beworben, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Mit der Hoffnung, bald wieder ihrem Elternhaus entfliehen zu können, schlittert sie an ihrem ersten Arbeitstag in eine Parallelwelt, in der sie überprüfen soll, ob die netten Kollegen wirklich krank sind. Wenn diese Kollegen aber irgendwelche Unterteufel oder Dämonen sind, wirkt dieser Job gar nicht mehr so langweilig und ungefährlich.

Stephanie Linnhe hat mit Nala einen Charakter erschaffen, der absolut meinen Geschmack trifft. Etwas naiv und tollpatschig, aber (oder gerade deswegen) absolut sympathisch.  Aber auch die Nebencharaktere treffen meinen Geschmack. Besonders haben es mir  Stacey (abgesehen von dem Teufelsschwanz erinnert sie mich total an meine Ex-Kollegin) und Türsteher Alphonse angetan. Ich weiß ich wiederhole mich, aber wenn es eine Fortsetzung gibt, müssen diese eine weitere oder noch besser eine größere Rolle spielen.

 

Fazit

Diese Geschichte hat mich bis zur letzten Seite amüsiert und unterhalten und ich kann sie deswegen wirklich jedem empfehlen und gebe deswegen 5 von 5 Sternchen. Ach, hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich mich wirklich über eine Fortsetzung freuen würde?  =)

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(272)

608 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

vampire, alchemisten, moroi, strigoi, richelle mead

Bloodlines - Falsche Versprechen

Richelle Mead , Michaela Link
Flexibler Einband: 395 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 05.04.2012
ISBN 9783802587863
Genre: Fantasy

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(10)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Skulduggery Pleasant: Death Bringer

Derek Landy
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 16.04.2011
ISBN 9780007326020
Genre: Jugendbuch

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