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201 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

dystopie, liebe, wild, zukunft, lena klassen

Wild

Lena Klassen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.03.2013
ISBN 9783931989798
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens eine kleine Flaute hatte. Denn in der Mitte des Buches verlor ich ein wenig das Interesse. Die Protagonisten entdeckten zwar gerade Ihre Gefühle, versuchten damit umzugehen und steckten zugleich in einer prekären Situation, die aber meinem Empfinden nach Ähnlichkeit mit anderen Dystopien aufwies. Daher verlor ich zeitweise die Lust, was auch daran liegen könnte, dass ich gerade zu viele Dystopien gelesen hatte. Und damit legte ich es zur Seite, denn ich wollte der Geschichte natürlich eine Chance geben. Und das war auch gut so. Denn sobald ich wieder mit dem Lesen begonnen hatte, war ich fasziniert. Die Geschichte beinhaltete einige Wendungen, die mich im positiven Sinne überraschten und der Schreibstil, der für ein Jugendbuch angemessen war, lies den Leser sich gut in die Umgebung einfügen.

Pii ist als Charakter zu Beginn tollpatschig und wirkt eher wie eine graue Maus. Doch das liegt ganz allein daran, dass sie die Medikamente – den Glücksstrom – nicht verträgt und so verbringt sie ihr Leben in einer Wolke, fast schon isoliert. Als jedoch die Medikation nicht so wirkt, wie sie eigentlich sollte, taucht sie nach und nach aus ihrer Wolke auf und lernt die Welt um sie herum zum ersten Mal kennen. So ist es als Leser auch sehr interessant Gefühle mal bis ins kleinste Detail beschrieben zu bekommen und sie mit der Protagonistin zu erfahren. Sie ist nicht mehr das benebelte Mädchen vom Anfang, sondern eine starke Persönlichkeit, die um ihre Gefühle und das Leben anderer zu kämpfen lernt.

Nachdem ich nach einiger Zeit nochmal damit begonnen habe es zu lesen, gefiel es mir gleich besser. Denn nachdem ich eine langatmige Passage überwunden hatte, konnte ich es kaum noch zur Seite legen.

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(21)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

nora roberts, camilla, kronprinz alexander de cordina, prinz bennett, kinder

Cordina´s Royal Family

Nora Roberts , Roy Gottwald , M R Heinze , Emma Luxx
Flexibler Einband: 780 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.11.2008
ISBN 9783899416138
Genre: Romane

Rezension:

Klapptext Eine königliche Affäre (1)
Prinzessin Gabriella de Cordina schwebt in höchster Gefahr: Die Männer, die sie einst entführt hatten, trachten nun nach ihrem Leben. Kann Reeve MacGee für ihre Sicherheit garantieren.

Ein königlicher Kuss (2)
Eine Serie von Anschlägen erschüttert den königlichen Hof. Als sein bester Freund dabei umkommt, gibt es nur einen Ort, an dem der Kronprinz Alexander Trost findet: in den Armen der schönen Eve Hamilton.

Eine königliche Hochzeit (3)
„Playboy“-Prinz Bennett erobert die Herzen der Damen im Sturm. Nur Lady Hannah Rothschild, die neue Gesellschafterin am Hof der Cordinas, lassen seine Avancen kalt. Bennetts Ehrgeiz ist geweckt.

Ein königliches Juwel (4)
Der smarte Archäologe Delaney Caine hat keine Ahnung, wen er da gerettet hat. Und Prinzessin Camilla de Cordina lässt ihn über ihre wahre Herkunft auch im Ungewissen Doch das führt erst recht zu Komplikationen.

Meinung

Inhaltlich möchte ich gar nicht so sehr auf die einzelnen Geschichten eingehen. Kurz gesagt: Wer seine romantische Ader noch mit ein wenig Action, Glamour und natürlich Kitsch bedienen möchte, der ist bei dieser Reihe an der richtigen Adresse. Denn es ist wirklich für alle etwas dabei. Denn es gibt Geheimagenten, Mordanschläge, Gedächtnisverlust, Verräter, Schürzenjäger, Pflicht und Liebe, Missverständnisse und Prinzessinnen und Prinzen soweit das Auge reicht.

Die Geschichten werden von Nora Roberts in einem seichten und detaillierten Schreibstil verfasst und sie erfasst die momentane Situation so genau, dass der Leser sich sehr gut vorstellen kann, dort zu sein. Sie schreibt sehr blumig und romantisch und schätzt den omnipotenten Erzählungsstil bei dem es einen Allwissenden Erzähler gibt, der die Gefühle und Gedanken jeder Person kennt. Ihr Augenmerk ist deutlich mehr auf die romantische Seite ihrer Geschichten gelegt, was aber nicht heißen soll, dass die Spannung und Action zu kurz kommt. Man fiebert ohne jede Frage mit, wenn die Protagonistin oder der Protagonist sich in Gefahr begibt und dabei vielleicht einigen Blessuren wieder herauskommt.

Es handelt sich bei diesem Exemplar um einen Sammelband von Nora Roberts. Enthalten sind alle vier Bände ihrer Cordina’s Royal Family Reihe. Diese Reihe beschäftigt sich mit den Prinzen und Prinzessinnen des fiktiven Königshauses von Cordina. Interessant bei der Reihenfolge der Geschichte ist, dass zwischen den einzelnen Bänden immer einige Jahre bis hin zu Jahrzehnten vergehen und die Charaktere damit von einem Band zum nächsten, bei dem die wichtigsten Personen wieder auftauchen, deutlich älter und reifer geworden sind. Die Paarkonstellationen und Geschehnisse wirkten zu Beginn zwar etwas aufgesetzt und erzwungen, aber dies blieb zum Glück auch nur mein erster Eindruck. Da man leicht in die Geschichten hineinkommt, darf man sich von der dicke des Buches und der relativ kleinen Schrift nicht abschrecken lassen. Irgendwie müssen ja vier Bücher auf 780 Seiten passen. Jedes Buch ist individuell und die Geschichten und Verhaltensweisen der Charaktere wiederholen sich zum Glück auch nicht. Die erste Geschichte „eine königliche Affäre“ hat mich zwar nicht so überzeugt, wie die anderen drei Geschichten, aber alles in allem lag es daran, dass es auch die erste ist, bei der man die Charaktere und die Umgebung erst einmal kennen lernen muss. Die vierte Geschichte "Ein königliches Juwel" hat mich allerdings dagegen überzeut. Ich mag Prinzessin Under-Cover Geschichten.

Fazit

Inhaltlich ist wie oben schon erwähnt für jeden etwas dabei und man kommt als Romantikliebhaber auf seine kosten. Der Sammelband ist zwar etwas dicker als ein normales Buch, aber dafür hat man schon die komplette Reihe zum kleinen Preis dabei. Daher kann ich euch die Reihe nur ans Herz legen.

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(119)

298 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

hexen, fantasy, jessica spotswood, töchter des mondes, maura

Töchter des Mondes - Sternenfluch

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2013
ISBN 9783863960254
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung Zwischen dem ersten und zweiten Band ist für mich einige Zeit vergangen, aber es viel mir trotzdem nicht schwer in die Geschichte wieder einzusteigen. Cate ist zum Ende des ersten Buches unfreiwillig zur Schwesternschaft, dem Hexenbund, gegangen und hat ihre Schwestern und ihre Liebe Finn zurück gelassen. Die Lage der Frauen verschlimmert sich. Sie dürfen nicht mehr arbeiten und werden absichtlich dumm gehalten. Bücher werden verbrannt und Frauen ohne ersichtlichen Grund der Hexerei beschuldigt und weggesperrt. Die Bruderschaft lebt seine Macht aus und die Schwesternschaft scheint nichts dagegen zu unternehmen. Cate, die alle für die prophezeite Seherin halten, soll irgendwann den Orden führen, doch sie weiß nicht, ob es das ist was sie wirklich will und so befindet sie sich immer zwischen den Stühlen. Sie will einerseits ihre Schwestern in Sicherheit wissen und anderseits bei Finn sein.

Da das Buch aus der Egoperspektive verfasst ist, sieht der Leser alles aus Cates Augen. Man hat den gleichen Erkenntnisstand wie die Protagonistin und kann daher mit ihr denken und fühlen. Der Leser sieht auch wie sich Cates Charakter zu Ende immer mehr an Stärke gewinnt und sie aus sich herauskommt. Jedoch erkennt man zwischendurch immer wieder Charakterzüge eines jungen Mädchens, die Schwäche und Neid zeigt. Ihre Zauberei scheint ihr zunehmend zu gefallen und sie lernt recht schnell mit ihr umzugehen. Allerdings glaube ich auch, dass der Leser die richtige Cate noch nicht zu Gesicht bekommen hat und diese erst im dritten Teil ihre eigentliche Größe bekommt.

Ihre Schwestern Maura und Tess folgen Cate schon bald in die Schwesternschaft. Tess ist ein liebenswerter Charakter. Sie ist sehr intelligent für ihr Alter und wird oftmals unterschätzt. Trotz der Prophezeiung hält sie zu Cate und glaubt an die Familie. Wo hingegen Maura von ihrer Missgunst und Rache beherrscht wird. Sie lässt sich zu leicht beeinflussen, ist nachtragend und möchte unbedingt im Mittelpunkt stehen. Ihr Charakter hat sich weiter ins negative verwandelt. Sie ist im Grunde ein recht schwacher Charakter, der nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist.

Der Mittelteil hat sich meiner Meinung nach etwas zäh gestaltet. Man war zu Beginn neugierig, wie Cate sich bei der Schwesternschaft zu Recht findet und man bekam viele interessante Eindrücke von Leben in einer Hexengemeinschaft und zum Ende gab es die Spannung wegen der zunehmend gefährlichen Beeinflussung durch die Brüder. Allerdings fehlte dem Zwischenteil der gewisse Pepp. In erste Linie ging es der Autorin um die Darstellung der Frau unter der Herrschaft der Brüder, um die immer größer werdende Kluft zwischen den Schwestern und Cates teils naivem Verständnis der gefährlichen Situation. Aus meiner Sicht wurde nur der Beziehung von Cate zu Finn zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Was ich der Autorin im positiven Sinne wirklich übel nehme, ist der fiese Cliffhanger. (^.^)
Ich möchte wirklich gerne weiterlesen und wissen was nun passiert, denn so kann die Situation einfach nicht bleiben.
Fazit Der zweite Teil hatte seine Höhen und seine Tiefen, aber diese wahren zum Glück nicht von Dauer. Die Lage um Cate spitzt sich immer mehr zu und das Ende hat mich schon ziehmlich überrascht. Daher muss ich unbedingt weiterlesen.

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(66)

138 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

engel, liebe, schutzengel, fantasy, los angeles

Angel City Love

Scott Speer , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2012
ISBN 9783570308516
Genre: Jugendbuch

Rezension:

...Engel gleich Hollywood-Sternchen, die für ihre Rettungen Geld nehmen…

An diesen interessanten Aspekt der Geschichte musste ich mich zunächst einmal gewöhnen, aber nach und nach gefiel mir der Gedanke doch sehr. Aber wie kann es anders sein: ein schüchternes, unscheinbares Mädchen trifft auf einen dieser umschwärmten Hollywood-Engel, der auch nicht die Augen von ihr lassen kann. Zwar ist dies ein bisschen Klischeebehaftet, aber nebst der Komponente des Serienkillers, der es auf die göttlichen Wesen abgesehen hat, entwickelt sich eine gute und packende Geschichte.

Als Leser bemerkt man, dass Scott Speer viel Erfahrung im Schreiben von Drehbüchern hat. Der Roman ist wie ein Film aufgebaut, der zu Beginn eine spektakuläre Rettungsmission präsentiert und dadurch die Problematik der Gesellschaft einem direkt vor Augen wirft. Die Szenerien wechseln wie Kameraeinstellungen und man bekommt nur Häppchenweise Hinweise auf den wahren Mörder oder die vielleicht etwas zu kitschige Liebesgeschichte.

Die Geschichte hatte durchaus etwas Gesellschaftskritisches an sich. Engel, die dem Meistbietenden das Leben retten und nicht aus Nächstenliebe handeln, aber es als solche verkaufen, ist durchaus eine Art dem Leser zu veranschaulichen, wie es auch teilweise in unserer Welt zugeht. Ich finde es schade, dass solche Themen, wenn sie schon mal angeschnitten werden nicht viel tiefer behandelt werden. Ganz besonders, wenn die Protagonisten sich gegen die aufgestellten und Gewinnorientierten Werte stellen. Aber natürlich steht in einem  Jugendbuch eher die Liebe im Vordergrund. Naja, ich bin ja auch nur ein Mädchen und kann es durchaus verstehen, dass nicht jeder Romanheld dazu geboren ist die Welt zu verbessern, denn er muss ja schließlich nur der Traumprinz sein.

Maddy und Jackson sind in grundverschiedenen Schichten aufgewachsen. Maddy ist in etwas einfacheren Umständen aufgewachsen und macht alles für eine gute Ausbildung und eine gewisse Unabhängigkeit. Neben der Schule arbeitet sie bei ihrem Onkel im Restaurant und ist nicht im Geringsten an dem Engelhype interessiert.

Jackson, der selbst unter den Engeln, als eine Art Überflieger präsentiert wird, ist mit dem Reichtum seiner Familie aufgewachsen und musste sich schon früh an den Druck der auf seinem Namen und seiner Herkunft liegt, gewöhnen. Man hat schon von Kindertagen an viel von ihm erwartet und ihn auch dahin erzogen immer der Beste sein zu wollen.

Ab dem Zeitpunkt ihres ersten aufeinander Treffens kommen sie nicht von einander los, ob nun durch Überzeugung oder Schicksal. Und das obwohl gefährliche Dinge in ihrer näheren Umgebung passieren.

Scott Speer benutzt eine einfache Jugendsprache um seine Geschichte zu erzählen. Es sind immer kurze Sätze mit fast schon groben Detailbeschreibungen der Umgebung. Die Erzählungen erfolgen durch den „allwissenden Erzähler“, der selbst die Gefühle und Gedanken seiner Figuren kennt und sie ab und an bei den richtigen Szenen preisgibt.

Über sonstige Nebendarsteller außer dem Detektive Sylvester, der selbst einmal ein Engel war, erfährt der Leser nicht viel.

 Fazit:

Alles in allem kann man sagen, dass die Geschichte interessant ist und die Kombination aus Fantasy und Kriminalroman immer etwas ist, was man als Leser mit Spannung verfolgt, aber mir war es nicht tiefgründig genug. Man hatte das Gefühl als Leser nur etwas an der Oberfläche zu kratzen, was ich sehr schade fand. Die Nebenrollen hat man nicht wirklich kennen gelernt und es gab nicht genügend Informationen zu den Protagonisten, sodass man sich mit ihnen hätte identifizieren können. Auch wirkte die Geschichte eher schnell niedergeschrieben, als ausgereift. Aber das soll nicht heißen, dass ich die Geschichte nicht schnell in einen durch hatte und sie mir nicht gefallen hätte, sondern nur, dass ich mehr davon gewollt hätte. Allerdings gibt es noch Hoffnung durch den folgenden Teil der Reihe.

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(30)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

beziehung, familie, schuld, martyn bedford, seele

CRASH - Ins falsche Leben

Martyn Bedford , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2012
ISBN 9783423249331
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Klapptext
Fremdes Bett. Fremdes Haus. Fremde Leute.

Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert? Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen...

Meinung
Alex wacht in einem anderem Körper auf und weiß, verständlicher Weise, zunächst nicht wie er damit umgehen soll. Nur eins ist ihm klar, wenn er jemandem erzählt, was mit ihm passiert ist, würde ihm kein Glauben geschenkt werden, sondern es würde an seinem Geisteszustand gezweifelt werden. Er ist überfordert mit der Situation und wird mit seiner neuen Familie und deren Alltag schneller konfrontiert, als ihm lieb ist. Er ist in allen Augen jemand anderes. Er ist Philip.

Alex ist gerade mal 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Sein einstiges Ich war der zurückgezogene, Schach und Klarinette spielende Strebertyp. Nun ist er in einem neuen Körper gefangen, der nicht mehr durch Asthmaanfälle eingeschränkt und an sich sehr sportlich ist. Als Phillip muss er sich den Problemen des Alltags und seinen eigenen Stellen. Er wirkt für sein Alter sehr erwachsen und wird, dadurch dass er in einem neuen Körper ist, selbstbewusster als sein altes Ich.

Das Buch beginnt mit an der Stelle an der Alex in einem ihm fremden Zimmer aufwacht. Der Leser besitzt genauso wenige Informationen wie Alex selbst und muss abwarten bis dieser seine Fragen beantwortet bekommt. Man hängt quasi an den Worten des Autors und will im Grunde genommen nur eine plausible Antwort für die schon sehr merkwürdige Situation haben. Dem zu Folge muss man allerdings manche Situationen aussitzen bei denen auch Alex/Philip nicht weiter kommt.

Zunächst konnte ich den Jugendroman nicht in das Thriller-Genre einordnen, weil ich das Genre im Zusammenhang mit einem Krimi oder als Art einer Horror-Inszenierung betrachtet habe. Daher habe ich mich mal etwas schlau gemacht. Charaktertypisch für einen Thriller ist das Erzeugen einer kontinuierlichen Spannung, also eines „thrills“. Dieser kann durch verschiedene Stilmittel abgeschwächt oder verstärkt werden. Auch typisch für diese Art des Genres ist die Benutzung von Cliffhangern, Spannungsbögen oder Red Herrings (Täuschungsmanövern).

Martyn Bedford erschafft mit den Voraussetzungen, die ein Jugendbuch erfüllt einen solchen Thriller. Es besteht eine kontinuierliche Spannung, die durch fehlende Informationen und Neugier erzeugt wird. Außerdem besteht immer eine gewisse „Lebensgefahr“ durch einen nicht kontrollierbaren Faktor…

Insgesamt hat mich die Geschichte positiv überrascht. Da ich zu Beginn etwas skeptisch dem ganzen gegenüber stand, kam ich doch ganz gut in den Geschichtsverlauf hinein. Teilweise gab es einige logische Komponenten und Schwierigkeiten, die ich sehr gut nachvollziehen konnte und auch der mystische Teil war interessant, hätte meiner Meinung jedoch mehr ausgebaut werden können. Fazit Alles in allem, war dieser Jugendthriller eine interessante, spannende Geschichte für zwischendurch und ist definitiv der Altersgruppe zu empfehlen.

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(771)

1.528 Bibliotheken, 16 Leser, 4 Gruppen, 181 Rezensionen

dystopie, liebe, prinz, casting, selection

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783411811250
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klapptext
Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz
Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Meinung
Ich muss sagen, dass mich das Cover von Beginn an fasziniert hat und einer der Hauptgründe war warum ich es unbedingt haben wollte. Aber wem passiert das nicht manchmal? Ich habe daher ohne große Erwartungen mit dem Lesen begonnen und bin doch positiv überrascht worden.

Die Charaktere sind recht einfach gestrickt und haben keine lange dramatische Vorgeschichte, was für mich eine angenehme Abwechslung darstellt.

America ist Künstlerin und sehr begabt im Bereich Musik. Sie möchte nichts weiter als mit ihrer ersten Liebe zusammen sein und das obwohl er einer niedrigeren Kaste angehört. Niedrigere Kaste bedeutet auch, dass das Leben schwerer ist. Nachdem er sich von ihr abwendet, damit sie ein besseres Leben führen kann, wird sie auch gleich eine der Kandidatinnen für die Wahl zur Prinzessin.

Sie ist ehrlich und warmherzig, jedoch nicht daran gewöhnt mit anderen Mädchen zusammen zu leben. Sie hat gelernt eher unscheinbar zu sein und mit ihrer neuen Anerkennung weiß sie nicht ganz umzugehen. Doch lernt sie den Prinzen als Menschen besser kennen und weiß nach und nach mit der Fassade umzugehen. Allerdings stellt sie sich immer mehr Fragen, die den Staat betreffen und die die Rebellenangriffe neugieriger machen. Denn sie möchte die Intention hinter den Angriffen erfahren und den genaue Sinn des Systems…

Prinz Maxon muss sich eine Frau unter dem Volk aussuchen. Dies geschieht natürlich ausgerechnet zu einer Zeit in der die politische Situation, durch Rebellen im höchsten Maße gespannt ist. Aber die Kameras und damit das Volk sind ständig an seiner Seite um seine Entscheidungswege zu beobachten. Das macht es dem zukünftigen König natürlich nicht leicht, seine wahre Liebe unter 35 Bewerberinnen zu finden.

Als wenn es nicht schon kompliziert genug wäre, kommt America nicht so einfach von ihrer ersten Liebe los und somit ergibt sich eine Dreiecks-Geschichte, wie sie im Buche steht oder vielmehr; wie sie häufig in mehreiligen Jugendbuch steht.

Das Buch hat einen sehr leichten, aber faszinierenden Schreibstil. Die Autorin hält sich nicht mit sehr ausschweifenden Beschreibungen auf, sondern begrenzt sich auf das wesentliche. Der Leser ist somit nur auf die Hauptpunkte und die wichtigen Ereignisse fixiert.

Ich musste mich ab und an daran erinnern, dass der Roman in der Zukunft ist und die Sprache, der heutigen Umgangssprache zum Teil ähnelt. Andererseits ist die Sprache auch Teil der Erziehung, die von Kaste zu Kaste unterschiedlich ist.

Fazit:

Es ist zwar keine neue Idee, aber der Rahmen in dem sie verpackt ist, ist interessant. Welches Mädchen hat noch nicht davon geträumt Prinzessin zu werden oder vom Bachelor eine Rose in die Hand gedrückt zu bekommen?! Es ist eine Mischung aus Dystopie und einer TV-Serie, Angrifen und wunderschönen Kleidern und Romantik verpackt in einen Wettbewerb.

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(69)

160 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

dystopie, liebe, verrat, stadt, lucas

Das letzte Zeichen

Gemma Malley , Friedrich Pflüger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.06.2012
ISBN 9783570308172
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Die Protagonistin Evie lebt in einer Welt, die durch Kriege soweit zerstört wurde, sodass der einzig sichere Platz die von Mauern umzäunte Stadt ist. Die Bewohner dieser Stadt müssen sich der Neutaufe unterziehen, wo ihnen ein Teil des Gehirns entfernt wird, der angeblich die negativen Gedanken und Triebe beinhaltet. Fortan werden sie in Klassen unterteilt, die ihnen das Leben laut dem Bruder, dem Anführer, leichter macht. Denn nur wer sich an die Regeln des Bruders hält ist „rein“. Evie verbirgt ein Geheimnis, denn obwohl sie Lukas, ein „A“, heiraten soll, hegt sie Gefühle für seinen Bruder Raffy. Als Raffy dann das Zeichen „K“ erhält ändert sich die Welt für Evie völlig. Soll sie sich als gute Tochter der Stadt erweisen oder wechselt sie auf die Seite der Bösen.

Meinung

Zurzeit gibt es wieder eine Flut von Dystopien und ich fragte mich zunächst, wie diese sich von den anderen unterscheidet und war doch erstaunt, dass sie einige neue Aspekte aufwirft, wie das Entfernen eines Teils des Gehirns. Auch darf hierbei eine ausgeklügelte Intrige natürlich nicht fehlen.

Evie hält sich schon längere Zeit für Böse, weil sie sich heimlich nachts mit Raffy in einem verlassenen Baum trifft. Sie versteht zunächst nicht warum sie Gefühle besitzt, wobei andere in ihrer Umgebung keine zu haben scheinen, aber als sie dem ganzen auf die Schliche kommt, macht sie einen gewagten Schritt und lässt ihren Gefühlen freien Lauf.

Raffy ist sehr temperamentvoll, was in den Augen des Bruders, da Gefühle verpönt sind, ein Problem darstellt. Er hasst das System und alle die damit einverstanden sind.

Lucas scheint nach außen emotionslos und kalt zu sein. Er ist die rechte Hand des Anführers, was auf sein anpassungsfähiges Verhalten zurück zuführen ist. Er hält versucht seinen Bruder so gut es geht zu beschützen, doch dieser erkennt die Hilfe nicht. Hinter Lukas Fassade verstecken sich extreme Gefühle.

Für welchen Bruder wird sich Evie entscheiden?

Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Als Einleitung wählt Gemma Malley eine medizinische Abhandlung bei der die Entfernung des Gehirnteils und die damit verbundene Auslöschung der Gefühle beschrieben werden. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr eleganter Einstieg um den Leser in die Geschichte hineinzuführen.

Fazit

Obwohl sich diese Dystopie ein wenig von den anderen unterscheiden mag, ist es doch vorhersehbar, wie die Handlung ihren Lauf nehmen wird. Auch wird schon im ersten Teil eine mittlerweile typische Dreiecksbeziehung angedeutet, die in den nächsten Bänden vermutlich ihren Lauf nimmt. Der Roman war schon spannend, aber leider nicht fesselnd genug.

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(257)

668 Bibliotheken, 7 Leser, 7 Gruppen, 119 Rezensionen

hexen, magie, liebe, cate, bruderschaft

Töchter des Mondes - Cate

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 363 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2012
ISBN 9783863960247
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung

Cate lebt in einer Welt und zu einer Zeit in der Frauen keinerlei Meinungsfreiheit mehr besitzen. Seit die Hexen von der Bruderschaft gestürzt wurden unterdrücken diese den Willen der Frauen und predigen, dass Frauen gefährlich seien. Als Frau hat man nur zwei Möglichkeiten. Entweder entscheidet man sich Gott und damit der Schwesternschaft zu dienen oder man Verheiratet sich. Falls man bis zu einem gewissen Alter keinen möglichen Ehemann gefunden hat, bekommt man von der Bruderschaft zugeteilt. Cate muss schnell ihre Wahl treffen und dazu sich auch in die Gesellschaft einfügen, aber sie hat ein großes Problem. Sie und ihre Schwestern sind Hexen und gehören zusätzlich noch einer sagenumwobenen Prophezeiung an, die ihnen das Leben nicht einfacher macht. Die Ereignisse überhäufen sich je näher ihre Entscheidung rückt. Soll sie ihren Freund aus Kindertagen heiraten oder den Gärtner Finn den sie liebt oder sich für ihre Schwestern opfern?

Cate fühlt sich mit ihrem Schicksal mehr als nur unwohl. Sie versucht ihre Schwestern vor der Außenwelt zu schützen und sperrt sie im Gegenzug vor den Gefahren ein. Sie versucht das Richtige zu tun, allerdings ist dies im Alleingang nicht immer von Vorteil. Sie hegt Gefühle für ihren alten Freund Paul aus Kindheitstagen, doch weiß sie nicht, ob diese Gefühle reichen um ihn zu heiraten und da ist auch noch Finn, ihr neuer Gärtner zu dem sie sich doch eindeutig hingezogen fühlt. Aber ob er die richtige Wahl ist? Und über all dem hängt immer noch das Damoklesschwert in Form der Bruderschaft, die, wenn sie herausfinden, dass Cate und ihre Schwestern Hexen sind, sie einsperren, foltern oder schlimmeres mit ihnen anstellen würden.

Das Buch hat mich mehr als überrascht. Es ist eine erfrischende Idee der Autorin die Welt von Cate in eine Zeit von Stolz und Vorurteil anzusiedeln. Da die Protagonistin aus der Egoperspektive erzählt kann man sich eher mit identifizieren. Im Besonderen, da sie ihre Fehler und Macken hat und nicht als perfekter Charakter dargestellt wird. Sie ist stur und kann sich nur unter Zwang einem Mann unterordnen. Der Schreibstil ist leicht und mitreißend und die Autorin lockt mit plötzlichen Wendungen zum weiterlesen.

Fazit

Wie schon gesagt hat mich dieses Buch positiv überrascht. Cate als selbstopfernder Teenager, der sehr früh erwachsen werden musste um Verantwortung zu übernehmen hat mich in ihren Bann gezogen. Auch das Ende lädt zum Weiterlesen ein (^.^)

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(359)

793 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 150 Rezensionen

zeitreise, bamberg, liebe, hexen, hexenverbrennung

Purpurmond

Heike Eva Schmidt
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei PAN, 01.03.2012
ISBN 9783426283660
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Als Cat im alten Drudenhaus eingesperrt wird, findet sie nach einer kleinen Panikattacke einen seltsamen Halsreif. Nachdem sie ihn umgelegt und den Vers auf dem Stück Leder laut vorgelesen hat findet sie sich in einer Gasse in Bamberg wieder, die sie zuvor noch nie so gesehen hat. Außer der Tatsache, dass ihre neuen und teuren Chucks so aussehen als ob sie 10 Jahre draußen im Garten gestanden hätten, ist auch der Gestank von faulen Eiern und Exkrementen sehr seltsam. Sie befindet sich zwar in Bamberg, aber in dem Zeitalter in dem es Gang und gebe war jemand der Hexerei zu beschuldigen. Es stellt sich heraus, dass der Halsreif verflucht ist und Cat die Hexe finden und retten muss, die die diesen Fluch ausgesprochen hat, denn ansonsten wird ihr der Halsreif den Hals zuschnüren…

Meinung
Es grenzt schon fast an Hexerei…
Frau Schmidt hat es geschafft mich mit ihrem Jugendroman „Purpurmond“ in ihren Bann zu ziehen. Einmal angefangen fand ich es schwer diesen Roman aus der Hand zu legen, denn er beinhaltet eine Mischung aus Spannung, Witz und Historie. Ich finde es sehr faszinierend die historischen Elemente Bambergs in eine Fantasy Geschichte zu packen, bei der aber die Magie nicht in den Vordergrund gerät.

An der Schreibweise der Autorin gefiel mir besonders, dass sie die moderne mit der etwas altertümlichen Sprache zusammenführt und auch detaillierte Beschreibungen der unterschiedlichen Zeiten verwendet.

Cat ist mir besonders ans Herz gewachsen. Sie kommt in eine andere Zeit und erregt schon durch ihre Wortwahl viel Aufmerksamkeit und bringt durch ihr selbstbewusstes Auftreten einen Charme in die Handlung, dass man von ihr gefesselt ist. Auch ist es sehr amüsant, dass sich Cat ausgerechnet in den gutaussehenden Bruder von Dorothea verguckt, der leider ein Mönch ist. (^.^)

Cat macht eine starke Entwicklung durch. Zunächst ist sie noch die in sich gekehrte Schülerin, die neu an die Schule kommt und die sich zum Teil für viel zu cool hält um sich um den Anschluss in der Klasse zu bemühen. Je länger sie in der anderen Zeit gefangen ist und sich mit Dorothea und ihren Problemen befasst, wird aus dem abgebrühten Teenager, eine junge und hilfsbereite Frau, die in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf behält und bereit ist Opfer zu bringen um anderen das Leben zu retten.

Dorothea lebt zur Zeit der Hexenverbrennung in Bamberg und hat einige Probleme, weil sie sich über ihren Stand hinaus verliebt. Sie ist eine sehr unschuldige und liebenswerte Persönlichkeit, die in ihrem Zeitalter keine Rechte als Frau hat und auch keine Ansprüche stellen kann. Daniel ist der Sohn des in Bamberg ansässigen und kaltblütigen Richters. Er kann Dorothea nicht vor den Avancen seines Vaters schützen und findet sich leider damit ab. Aber als Dorothea in Gefahr gerät wird er von Cat wachgerüttelt und versucht zusammen mit Jakob und Cat Dorothea vor ihrem Schicksal zu bewahren.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Cat und Dorothea geschildert, so dass man sich als Leser sehr gut in diese beiden Charaktere hineinversetzen kann. Mein Lieblingscharakter war dennoch Cat, da sie der Charakter ist, der Humor in die Geschichte bringt und den größten Wandel vollzieht.

Fazit

Alles in allem hat mich dieser Roman gepackt und nicht mehr losgelassen. Er ist etwas anders und das gefällt mir.

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(45)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

humor, himmel, patrick swayze, tod, jesus

Sie da oben, er da unten

Cordula Stratmann
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 21.06.2012
ISBN 9783462043952
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Der Inhalt dieses Buches ist schnell erzählt. Dieter erwürgt Sabine als eine Art Affekthandlung. Während Sabine nun das Leben im Himmel mit den Stars und anderen Bekannten, die schon vor ihr gestorben sind, genießt, versucht Dieter mal mehr und mal weniger mit seinem neu gegründeten Singleleben klarzukommen.

Meinung

Als ich den Klapptext las und mir der Autorin bewusst wurde (von der ich eigentlich auch ein Fan bin) habe ich dieses Buch mitgenommen. Nun bereue ich, dass ich dafür so viel Geld ausgegeben habe.
Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten geschrieben. Sabine, die nach ihrer Bestattung ein Leben im Himmel fristet und Dieter der nun auf Erden alleine zurechtkommen muss. Allein diese Idee bietet an sich viel Spielraum um die Geschichte kreativ und spaßig zu gestalten. Doch bekommt Frau Stratmann dies meines Erachtens nicht hin. Der Inhalt des Buches könnte man auch in eine Kurzgeschichte packen, denn sobald ein Charakter anfängt zu reden oder zu denken, schweift dieser innerhalb weniger Zeilen vom eigentlichen Thema ab.
Auch haben mich die Charaktere mehr als frustriert. Der nüchterne Dieter, der Emotionslos sich der Polizei stellt. Die Polizei, die im den Mord an Sabine nicht abkauft. Und Sabine, die im Himmel Partys feiert.
Cordula Stratmanns Humor fand ich eigentlich immer gut, aber vielleicht kann ich mir dieses Buch auch nur auf der Bühne antun.
Ich habe einige Erwartungen in dieses Buch gesetzt und wurde im Nachhinein enttäuscht.

Fazit

Aus der Geschichte hätte man bestimmt einiges machen können und der Roman fängt wie gesagt auch nicht schlecht an, aber man muss ein richtiger Fan von dieser Art der Schreibweise und dem Humor von Cordula Stratmann sein, denn ansonsten ist das einzige Gefühl was beim Lesen aufkommt Frust, dass man sich dieses Buch angetan hat. Somit kann ich dieses Buch nicht guten Gewissens weiterempfehlen.

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(45)

88 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

operation heartbreaker, romantic suspense, ladythriller-lk, navy seal, operation heartbreacker

Crash zwischen Liebe und Gefahr

Suzanne Brockmann , Anita Sprungk
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783899417944
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Nell und Crash verbindet nicht nur eine gemeinsame Nacht, die beide versuchten, als einen Abbau aufgestauter Gefühle zu betrachten, sondern auch eine gemeinsame Zeit des Wartens, der Trauer und der Verzweiflung. Als Crash von der tödlichen Krebserkrankung seiner Tante (Ziehmutter) erfährt, kann ihn nichts mehr aufhalten. Er zieht für die letzten Wochen bei ihr, ihrem Mann Jake (der im nächsten Teil der Reihe die Hauptrolle übernimmt) und Nell, ihrer Assistentin, ein. Durch dieses gemeinsame Zusammenleben kommen sich Nell und Crash näher, aber als das Unvermeidliche eintritt, trennen sich ihre Wege. Ein Jahr später als Crash beschuldigt wird einen Anschlag auf Jake geplant und verübt zu haben, tritt allerdings keine andere als Nell für ihn in die Presche. Ihr ist von vornherein klar, dass der unnahbare SEAL sein Leben für den Mann gegeben hätte. Als die beiden aufeinander treffen, wird Ihnen bewusst, dass doch mehr Gefühle hinter der gemeinsamen Nacht steckten. Crash und Nell befinden sich zwischen Liebe und Gefahr.

Meinung

Frau Brockmann schafft es den Leser mit ihrer Geschichte erst in eine eher wohlige Stimmung zu versetzen und in der nächsten Sekunde, nach einem traurigen Schicksalsschlag, eine mitreißende Verschwörungstheorie in die Tat umzusetzen. Wo der Leser im ersten Teil noch um Crash´s verstorbene Mutterfigur trauert und abwartet, ob sich die Romanze zwischen ihm und Nell schon in dieser zwar gedrückten, aber doch heimischen Umgebung entwickelt, ist der Action-lastige zweite Teil noch in weiter Ferne. Doch nicht aus dem Sinn. Wo sich die Geschichte am Anfang noch in Ruhe entwickelt, folgen im zweiten Teil die Handlungen Schlag auf Schlag. Jedoch nicht in einem unangenehmen Sinne.

Crash hält sich für Beziehungsunfähig und gibt daher den Gefühlen zunächst kaum eine Chance. Er möchte immer alles alleine bewältigen und ist daher nicht nur ein Mitglied des SEAL-Team twelve, sondern arbeitet auch für eine geheime Gruppe unter der Leitung von General Jake. Darum ist es für ihn mehr als ungewohnt Hilfe anzunehmen, geschweige denn danach zu fragen.

Nell arbeitet als eine persönliche Assistentin und regelt gerne die Sachen der anderen. Sie findet Crash äußert attraktiv, aber hält ihn für unnahbar. Darum sammelt sie all ihren Mut und geht auf ihn zu. Sie weiß wie es in ihm aussieht und ist von seiner Unschuld mehr als überzeugt. Darum kämpft sie für seine Rechte, auch wenn sie dafür immer wieder über ihren eigenen Schatten springen muss.

Der Schreibstil, den Frau Brockmann sich angeeignet hat ist flüssig und leicht verständlich. Man gelangt sehr schnell in das Geschehen und bekommt Einblicke in die Gefühlswelten der Protagonisten.

Fazit

Ich war wieder einmal begeistert von Frau Brockmann. Sie hat mich einfach gepackt und bis zum Ende war ich neugierig.

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(36)

90 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

operation heartbreaker, romance, fincom-agenten, 2010, ladythriller-lk

Harvard - Herz an Herz

Suzanne Brockmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Cora, 01.10.2010
ISBN 9783899417777
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Harvard ist alles andere als begeistert als erfährt, dass zu dem ausgewählten FinCOM – Agenten, die ein Sondertraining durch das sagenumwobene SEAL Team Ten erhalten sollen, eine Frau dabei ist. Die SEALs wundern sich darüber wie die FinCOM nur auf die Idee kommt eine Frau zu einen Spezialtraining zu schicken, bei denen auch regelmäßig Männer unter der Belastung aufgeben. Ihr Beschützerinstinkt springt an und sie warten alle darauf, dass P.J. Richards das Handtuch wirft. Allen voran Harvard. Aber sie haben nicht mit einer Frau wie P.J. gerechnet. Sie zeigt den Männern ordentlich wo es langgeht und verdreht auch ihrem zwar unheimlich gut aussehenden Macho-Ausbilder den Kopf.

Meinung

Ein besonderer Pluspunkt bei diesem Teil der Reihe ist es, dass man mehr von allen Charakteren erfährt und das die Handlung mal hautnah am SEAL Team Ten geknüpft ist. Die beiden Protagonisten spielen wie auch aus den anderen Bänden bekannt den Mittelpunkt der Geschichte, aber auch die anderen können mal ab und an ihren Senf dazu geben. (^.^)

P.J. Richards ist eine sehr taffe junge Frau, die alles gibt um in der Männerwelt zu bestehen. Sie gibt sich auch ein wenig selbst auf um keine Schwächen zu zeigen, denn sie ist immer noch eine Frau. Es fällt ihr ausgenommen schwer um Hilfe zu bitten. Doch kann sie auch gut zuhören und kann eine gute Freundin sein.

Harvard ist der Commander des SEAL Teams und unter anderen für die Sonderausbildung der FinCOM-Agenten verantwortlich. Als erfährt, dass eine Frau zu den neuen Agenten gehört schlägt sein Beschützerinstinkt sofort Alarm. Er ist eher von der alten Schule und das ist eines der Hauptkonflikte zwischen den beiden, denn mit einander können sie nicht, aber ohne einander erweist sich auch als extrem schwierig.

Frau Brockmann hat wieder richtig Schwung in die Geschichte gebracht. Es ist sehr viel Witz und Spannung enthalten und man möchte wie immer einfach nur erfahren, wann und auf welche Weise die beiden Sturköpfe endlich zusammen kommen.

Fazit

Dieser Teil der Reihe ist ihr wirklich gut gelungen. Nach den letzten beiden Bänden, die nicht ganz so mein Fall waren, hing ich bei diesem Band fest und konnte kaum noch davon loskommen.

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(43)

95 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

verantwortung, befreiung, 2010, adoption, liebesroman

Cowboy - Riskanter Einsatz

Suzanne Brockmann , Anita Sprungk
Buch
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2010
ISBN 9783899417418
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt

Melody Evans wird von Harlan „Cowboy“ Jones aus einer Geiselhaft im nahem Osten befreit und das explosive Gemisch der überbelasteten Gefühle der beiden sorgt dafür das es sehr leidenschaftlich zwischen ihnen wird. Die darauf folgenden Nächte im Hotel verbringen die beiden praktisch nur im Zimmer. Doch viel zu schnell müssen sich ihrer beiden Wege trennen. Während Cowboy zum nächsten Einsatz abkommandiert wird, kehrt Melody nach Hause zurück.
Nach sieben Monaten ergreift Cowboy die Initiative und sucht Melody auf. Ihn trifft der Schlag als er sie erblickt und möchte aus Verantwortung sofort, dass Melody ihn heiratet. Melody verweigert stur jede Art von Hilfestellungen. Denn sie benötigt keinen pflichtbewussten Mann um ein Kind großzuziehen.

Meinung

Suzanne Brockmanns Schreibstil bleibt unumstritten gut. Sie bringt in jede Situation, die richtige Prise Spannung und Humor, sodass es als Leser einfach nur Spaß macht ihren Geschichten zu folgen.
Dieser Teil der Reihe beginnt wirklich sehr spannend und das Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten in einer Extremsituation gefällt mir auch sehr gut. Auch finde ich es nicht schlimm, dass die Spannung danach stark abnimmt. Von mir aus hätte es auch als normale Schilderung der Beziehung der beiden weitergehen können.
Die Geschichte mit dem Nachbarsjungen, wirkt meiner Meinung zu sehr konstruiert und ist eigentlich ein Versuch etwas Spannung auch in den hinteren Teil der Geschichte zu packen. Dieser Versuch gelingt Frau Brockmann meiner nach leider nicht ganz.

Melody hat Cowboy vermisst, aber sie ist nicht bereit sich das einzugestehen. Auch will sie nicht nur aus der Verantwortung heraus ihn an sich binden. Sie ist zwar stur und dickköpfig und sieht nicht ein, dass sie Hilfe von dem Kindsvater annehmen soll, aber dies ist ein Spiel was beide spielen können. Denn anstatt geknickt Melodys Wunsch zu folgen und zu verschwinden, versucht Cowboy Melody zu überzeugen. Er ist ein Ehrenmann und weicht ihr nicht von der Seite bis sie ihn heiratet. Melodys Schwester ist ihm eine Hilfe dabei und erlaubt ihm im Garten zu zelten. Er konnte Melody nach den gemeinsamen Nächten nicht vergessen und fühlt sich magisch angezogen von ihr.
Es geht nur noch darum wer das Spiel gewinnt, denn die Zuneigung besteht auf beiden Seiten unumstritten.

Fazit

Leider waren mir die Protagonisten zu engstirnig, sodass dieser Teil nicht ganz so meinen Geschmack getroffen hat, aber das heißt noch lange nicht, dass ich ihn nicht weiterempfehlen würde. (^.^)

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(61)

106 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

operation heartbreaker, 2010, liebesroman, operation heartbreacker, nichte

Für einen Kuss von Frisco

Suzanne Brockmann , Anita Sprungk
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.05.2010
ISBN 9783899417227
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Nach einer folgenschweren Verletzung im Kampfeinsatz scheidet der Navy SEAL Alan „Frisco“ Francisco aus dem aktiven Dienst aus, was für ihn gleichbedeutend mit einem Stich ins Herz ist. Der Dienst war sein Leben und er weiß nicht, was er ohne die gefährliche Kampfeinsätze tun soll und vergeht in Selbstmitleid. Jedoch kommt er nicht dazu seinen Frust in Alkohol zu ertränken, denn seine Nichte steht mit Sack und Pack vor seiner Tür und er muss von jetzt auf gleich seinen Ärger vergessen und Verantwortung übernehmen. Aber wie passt man auf ein kleines Mädchen auf, wenn das eigene Leben gerade eher einem Scherbenhaufen ähnelt. Die Lösung wohnt direkt neben ihm. Seine Nachbarin Mia erweist sich als Retter in der Not, aber kann sie vielleicht auch dem verbitterten SEAL aus seinem Loch helfen?

Meinung

Dieser Teil der Reihe hat im Grunde nur am Rande mit den Charakteren zu tun, die in den anderen beiden Bänden schon eingeführt wurden. Auch kommt die Spannung erst am Ende des Buches auf, was ich an sich etwas schade und bei dieser Reihe eher unvorteilhaft finde.

Frisco’s Leben geht gerade den Bach runter. Der Austritt aus dem aktiven Dienst macht ihm mehr zu schaffen als ihm lieb ist und er badet sich in Selbstmitleid. Obwohl er in der Reha versucht hat, seine Konstitution wieder herzustellen sind seine Verletzungen so schwerwiegend, dass es nicht mehr möglich für ihn ist ein SEAL im aktiven Dienst zu sein. Er ist ein sturer Pessimist, der sich in keiner Weise helfen lassen möchte und da liegt auch sein größtes Problem. Wie soll er mit seiner kleinen Nichte fertig werden ohne fremde Hilfe anzunehmen.

Seine Nachbarin Mia versucht den verbitterten Mann zu helfen und kümmert sich im Endeffekt nicht nur um Tascha seine Nichte, sondern auch um den Navy SEAL selbst. Sie zeigt ihm, dass man seine Ziele nicht zu hoch stecken soll und dass es manchmal besser ist sich um das Positive im Leben zu bemühen anstatt den Kopf in den Sand zu setzen.

Tascha ist richtig süß und das, obwohl ihr Leben von Anfang an keine richtige Konstante hatte. Aber sie schleicht sich nach und nach in das Herz des harten Soldaten.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder unverändert gut und pfiffig. Nur die fehlende Spannung, die die Story und die Charaktere so mit sich bringen, lässt den Roman im Vergleich schwächeln.

Fazit

Dieser Teil der Reihe hat mich zwar nicht so umgehauen wie der erste, aber er ist trotzdem empfehlenswert.

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(48)

110 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

suzanne brockmann, operation heartbreaker, navy seal, sehnsucht, mörder

Für immer - Blue

Suzanne Brockmann , Daniela Peter
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.03.2010
ISBN 9783899416824
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Als Blue McCoy auf die Hochzeit seines Stiefbruders mit seiner Ex-Freundin eingeladen wird, weiß er zunächst nicht, ob er die Einladung nicht ausschlagen möchte. Aber als unerschrockener Navy SEAL macht er sich klar, dass es größere Herausforderungen gibt und tritt die Reise in seine alte Heimat an. Dort angekommen trifft er gleich auf Lucy, die in der High-School einige Jahre unter ihm war. Überrascht stellt er fest, dass aus diesem zierlichen Mädchen eine starke, selbstbewusste Frau geworden ist, die zwar immer noch nicht viel auf den Rippen hat, aber dies im sportlichen Sinne positiv für sie ist. Lucy, die seit der Schulzeit in Blue verknallt ist, kann es eigentlich nicht wirklich fassen, dass er zur Hochzeit wieder nach Hause kommt. Bevor sie sich jedoch richtig näher kommen können, wird Blues Stiefbruder ermordet aufgefunden und Blue ist in den Augen der Polizei schnell der Hauptverdächtige. Lucy glaubt an seine Unschuld, aber ob sie die ganze Stadt davon überzeugen kann?

Meinung

Zwar ist von Beginn an klar, dass dieses Buch ein Happy End haben wird, aber das macht mir absolut nichts aus. Die beiden Protagonisten Blue und Lucy werden zusammen kommen, aber die Frage die man sich stellt ist: Auf welche Weise? Suzanne Brockmann packt in ihre Romane nicht nur das übliche Liebesgeplänkel sondern auch jede Menge Spannung, Witz und Action.

Blue ist der gutaussehende Beschützer, den Frauen vergöttern und Männer fürchten. Mit einem Navy SEAL ist halt nicht zu spaßen J Der blonde und blauäugige Soldat zeigt nicht offen seine Gefühle. Er hat nicht viele Freunde, aber die Menschen die sein Vertrauen haben, würden für ihn durch die Hölle und einmal zurückgehen. Daher ist es umso interessanter, dass er Lucy so viel von sich Preis gibt und es ihm eigentlich nichts ausmacht, dass sie so viel über ihn weiß.

Lucy ist ein wandelndes Lexikon in Sachen Navy SEALs. Seit sie erfahren hat, dass Blue, ihr Schwarm, die Ausbildung antritt, wollte sie alles darüber wissen. Von Natur aus ist sie eine Kämpferin, die sich schon zu ihrer Schulzeit durchsetzen musste. Den Beruf des Polizisten hat sie eingeschlagen, weil sie dachte, dass sie so für Gerechtigkeit sorgen kann. Jedoch hat auch Lucy einige Geheimnisse die erst zum Ende hin aufgedeckt werden. Ansonsten ist sie freundlich und sehr hilfsbereit und erneut in einen gutaussehenden Soldaten verknallt.

Die Geschichte handelt natürlich von einer Extremsituation, wobei mich manche Charaktere ein wenig genervt haben. Bzw. das vielleicht zu gut dargestellte Kleinstädtchen Amerikas hat mich bis aufs Äußerste gereizt. Daher wirkte die Geschichte für mich auch nicht so mitreißend wie der erste Teil der Reihe, aber das heißt noch lange nicht, dass er schlecht ist (^.^)

Fazit

Obwohl ich den zweiten Teil für nicht so gut wie den ersten halte, hat er immer noch alles was für mich zu einem zu einem guten Liebes-Action-Roman gehört.

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(77)

119 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

prinz, liebe, double, navy seal, military romance

Joe - Liebe Top Secret

Suzanne Brockmann , Daniela Peter
Buch: 320 Seiten
Erschienen bei Mira Taschenbuch im Cora Verlag, 01.02.2010
ISBN 9783899416558
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Nach einem missglückten Attentat auf den Kronprinzen von Ustanzien wird für dessen Sicherheit ein Double für die weiteren wichtigen politischen Treffen in Amerika gesucht. Wie es der Zufall will weiß der Prinz sofort, wer für ihn einspringen könnte. Bei einer Belagerung vor einigen Jahren wurde Prinz Tederic von einer Truppe SEALs – einem Spezialeinsatzkommando der Marine – befreit und traf dabei auf Joe Catalanotto, den Captain des Teams, der sein Zwillingsbruder sein könnte.
Der SEAL, der sich gerade in einem wohl verdienten Urlaub befindet, wird natürlich sofort wegen eines Notstandes herbeigerufen. Nun ist es Veronica St. Johns Aufgabe aus dem gutaussehenden Kämpfer, der in einem etwas desolatem Zustand das erste Mal auf sie trifft, innerhalb der nächsten 48 Stunden einen passablen Prinzen zu machen. Einfacher gesagt als getan. Wenn man mal von den Terroristen und dem viel zu wenigem Schlaf der beiden absieht, fällt ihnen die Arbeit nicht einfacher, denn sie sind sich sofort der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, bewusst. Aber wie kann man nach außen hin die Form waren, wenn die Gefühle mit einem durch gehen?

Meinung

Ich habe mich an diese Reihe gewagt, weil ich nur Gutes von ihr gehört hatte und als ein Navy CIS Fan, der ich nun schon sehr lange bin, konnte ich nicht anders als mir sofort die ersten fünf Teile zu bestellen. Ich war natürlich von Anfang an darauf eingestellt, dass es sich bei diesen Romanen um Liebesromanzen mit einem Happy End handelt. Und Suzanne Brockmann packt zur ganzen Sache noch eine enorme Prise Aktion und Dramatik, dass ich als Leser einfach gefesselt an ihren Worten hing. Auch die Akzente, die durch den Humor der Charaktere gesetzt werden, verleihen der Geschichte noch das gewisse Etwas.

Der erste Teil startet natürlich spektakulär mit einem Attentat, den die Protagonistin todesmutig noch verhindern kann. Aber dieses vielleicht oftmals Überzogene, ist genau das was diese Geschichten so mitreißend machen. Man würde nämlich auch gerne der Held oder die Heldin sein wollen, den am Ende die große Liebe erwartet.

Joe ist natürlich ein selbstbewusster und dominierender Charakter. Durch seine SEAL Ausbildung und die Kampferfahrung, die die Einsätze überall auf der Welt mit sich bringt, weiß er mit den meisten Situationen sehr gut umzugehen. Doch wenn es um Angelegenheiten geht, die Veronica St. John betreffen, wird er auf einmal unsicher und empfindet sich für nicht gut genug.

Veronika, liebevoll auch Ronnie genannt, kommt aus gutem Hause und begleitet den Prinzen, der der Bruder ihrer besten Freundin ist, als seine Medienberaterin, nach Amerika. Sie hat schnell gelernt ihre weiblichen Reize zu kaschieren, sodass sie als Beraterin wirklich ernst genommen werden kann. Durch reines Verhandlungsgeschick und ein wenig kommutative Manipulation, gelingt es ihr fast immer ihre Ziele und Wünsche zu erreichen. Nur bei Joe weiß sie manchmal nicht was sie sagen soll und ihre kalte Fassade bröckelt immer weiter in seiner Gegenwart, sodass sie sich einen noch nie dagewesenen Gefühlschaos widmen muss.

Was natürlich nebenbei auch erwähnt werden muss, dass alle Navy SEALs sich natürlich in keiner festen Beziehung befinden, geschweige denn sich auch für die jetzigen bzw. späteren Zeitpunkte eine vorstellen können. Wie hätte man auch elf Bände ungehindert einiger Exfrauen schreiben sollen, wenn die attraktiven SEALs alle leiert wären. (^.^)

Suzanne Brockmann beschreibt detailliert die Szenerie und Charaktere, sodass der Leser teils das Gefühl besitzt mit den Protagonisten an Ort und Stelle zu sein. Andererseits fragt man sich aber auch, was die beiden für ein Problem haben, weil sie ihre Gefühle nicht ausdrücken können. Aber daran hapert es ja sowieso immer. An der fehlenden Kommunikation und der Darlegung der Gefühle in einer Beziehung :)

Fazit

Ich liebe solche Geschichten, bei denen man einfach anfägt und es schade findet, wenn man schon so schnell beim Happy End angekommen ist

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(702)

1.311 Bibliotheken, 8 Leser, 20 Gruppen, 76 Rezensionen

vampire, liebe, erotik, fantasy, vampir

Geschöpf der Finsternis

Lara Adrian , Kathrin Kremmler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.04.2008
ISBN 9783802581328
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Nach dem tragischen Verlust ihres Mannes und ihres einzigen Sohnes bleibt Elise Chase nichts mehr außer dem erbitterten Wunsch nach Rache. Als Stammesgefährtin hat sie die besondere Gabe die bösen Gedanken Anderer zu hören. Und mit diesem Hilfsmittel macht sie sich auf die Jagd nach den Handlangern der Vampire, die an dem Tod ihrer beiden Männer Schuld sind. Ihr ist es egal, ob sie stirbt. Entweder auf der Jagd oder durch ihre Fähigkeit, die sie langsam mürbe macht.
Tegan, den sie im vorherigen Band schon kennengelernt hat, soll unerklärliche Morde an Lakaien aufklären möchte, doch als die Spur zu Elise führt, macht er sich Sorgen um sie. Er kann sie nicht von ihrem Selbstmordtrip abbringen, daher versucht er ihr zu helfen und sie damit auch zu beschützen. Aber aus seinen leichten Beschützerinstinkt, entwickeln sich nach und nach stärkere Gefühle, die der unnahbare Gen 1 Vampir so nicht kennt.

Meinung

Der dritte Teil dieser Reihe schließt erfolgreich an die anderen an. Die Spannung, die Liebesgeschichte und das weitere Enthüllen der bösen Machenschaften macht es immer wieder interessant diese Reihe zu verfolgen. Man wird als Leser mit jedem weiteren Teil tiefer in die Geschichte geführt. Was also dem Leser im ersten Teil noch als ein simpler Bösewicht präsentiert wird, entwickelt sich im weiteren Verlauf als immer komplexer werdende Intrige, die sich bis zum zehnten Teil durchzieht.
Elise ist auf einem einsamen Rachefeldzug. Das ist der einzige Grund warum sie sich nicht schon längst das Leben genommen hat. Sie spürt durch ihre Gabe Lakaien auf, die indirekt mit dem Tod ihres Mannes und ihres Sohnes zu tun haben. Sie ist gebrochen und möchte aus dem Rest ihres Lebens noch das Beste mitnehmen. Doch durch Tegan empfindet sie wieder etwas anderes außer Rache.
Tegan erscheint eher reserviert und unnahbar doch Elise erweckt Gefühle in ihm, die eigentlich nicht hegen wollte. Auch er trägt Schicksalsschläge mit sich herum, die ihn immer noch belasten. Aber diese Gemeinsamkeit schweißt beide zusammen. Tegan und Elise sind eine interessante Pärchen-Konstellation, die mir gut gefällt.
Lara Adrian schreibt flüssig und detailliert und erschafft eine gelungene Mischung aus Brutalität und Erotik. Auch wenn diese Vampirromanreihe nicht so humorvoll gestaltet ist wie andere, gibt es hier auch einige Stellen bei denen ich herzhaft lachen musste. Die Spannung wird schon zu Anfang aufgebaut und verliert während des gesamten Romans nicht an Wirkung. Der Wechsel der Sichtweisen zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ gelingt auch sehr gut und es ist nicht wie bei einigen anderen Romanen so, dass man die Kapitel der anderen Seite überließt um zu den beiden Hauptcharakteren zurück zu gelangen. Die Handlung ist ineinander Verwoben und lädt zum kontinuierlichen weiterlesen ein.

Fazit

Lara Adrian ist mit dem dritten Teil wieder ein sehr guter Anschluss an die Reihe gelungen.

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(114)

225 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

donnervogel, gestaltwandler, liebe, wyr, thea harrison

Gebieter des Sturms

Thea Harrison , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.07.2012
ISBN 9783802586507
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Niniane ist die rechtmäßige Erbin des Thrones der Dunklen Fae. Als ihr Onkel Urien ihre Familie ermordete um die Herrschaft für sich zu beanspruchen, gelang es Niniane bei den mächtigen Wyr unterzutauchen und übernahm dort als Tricks die Öffentlichkeitsarbeit für Dragos, den Herrscher der Wyr. Nach dem Tod ihres Onkels beschließt Tricks/Niniane ihr Vermächtnis anzuerkennen und an der Krönungszeremonie teilzunehmen. Doch nicht jeder ist damit einverstanden, dass sie nicht zusammen mit ihrer Familie ums Leben kam und ein Anschlag auf ihr Leben ist die Folge. Als die Wyr von dieser Tat erfahren und das Video sehen, sind sie zutiefst schockiert und Tiago, Dragos Kriegsherr, kann nichts mehr aufhalten. Er muss Niniane aufzuspüren und will sie unter keinen Umständen mehr ungeschützt lassen. Die anfänglichen Gefühle die keiner so richtig einzuordnen vermag wachsen und damit auch ihre unerwartete Verbindung, aber wie kann die zukünftige Königin der Dunklen Fae nur einen Pakt mit den Wyr eingehen und ganz besonders mit einem dessen Gestalt der Donnervogel ist?

Meinung

Die Welt, die Thea Harrison mit ihrer Romanreihe erschafft, unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von unserer, Magie. Es ist allen bewusst, dass es diese Magie gibt und die Wesen, die diese Magie ausüben können, leben ganz normal zwischen den andern Menschen oder im Anderland, einer parallelen Welt, die von Magie durchzogen ist. Amerika ist eine Zentrale der mächtigsten Alten Völker, die ihre Territorien natürlich penibel bewachen. So befindet sich das Reich der Dunklen Fae zum Beispiel in der Metropole Chicago. In dieser findet auch der meiste Teil der Handlung statt.
Niniane, die kleine Fee, die ein riesen Fan der Popkultur und Make up ist, kam durch traurige Umstände zu den Wyr. Diese akzeptierten sie so wie sie war und waren ihre Familie geworden. Sie ist eine einnehmende Persönlichkeit und möchte eigentlich auch von jedem anderen gemocht werden. Zwar ist sie mit ihren 200 Jahren für eine Fee noch sehr jung, aber was ihr an politischem Wissen fehlt macht sie durch Charme, Mitgefühl und Gerechtigkeitssinn wieder wett.
Tiago ist ein vom Kampf beherrschter Charakter. Er ist seit einer geraumen Zeit Dragos Kriegsherr und führt für ihn die Truppen in gefährdeten Gebieten an. Seine Wyr-Gestalt ist der Donnervogel, einer der mächtigsten noch lebenden magischen Wesen der Welt, weswegen ihn auch manche alte Völker als Gott verehrten. Eigentlich hat er Niniane nur wenige Male zu Gesicht bekommen und selbst in dieser Zeit bis auf einen einzigen Streit nicht viel mit ihr geredet. Nun aber, als er sieht, dass sie in Gefahr ist, rutscht ihm so zu sagen das Herz in die Hose. Ihm bleibt keine andere Möglichkeit. Er muss die untergetauchte Fee finden und in Sicherheit bringen.
Diese beiden könnten auch unterschiedlicher nicht sein. Sie ist eine kleine oftmals Pink tragendende Fee und er ein mächtiger, muskulöser und von Narben überzogener Herrscher des Himmels. Denn wenn er wütet, dann hört der Donner nicht mehr auf und jeder kann froh sein, wenn die Blitze nicht in der Nähe einschlagen.
Zu Anfang tauchen sehr viele Charaktere auf, sodass ich manchmal einen kurzen Moment inne halten musste um die Beziehungsstränge einordnen zu können. Aber keine Angst, dass ist schnell vorbei. Denn auch in diesem Teil werden wieder Charaktere eingeführt die wahrscheinlich in den kommenden Bänden sehr wichtige Rollen spielen werden. (Augenzwinker)
Was ganz schön bei solchen Reihen ist, ist das Charaktere auftauchen, die man schon in den voran gegangenen Bänden kennen gelernt hat. Auch Thea Harrison lässt den beiden Protagonisten genug platzt sich zu entfalten, doch baut auch geschickt die anderen Charaktere wieder ein. Diese Figuren bekommen auch genug Gesprächsanteile, wie man bei Filmen so schön sagt, dass sie nicht nur Hintergrundgestalten sind.
Die Geschichte ist wieder richtig fesselnd geschrieben und von Humor durchzogen. Man kann außer der Liebesgeschichte, die sich auch schon in Band 1 anbandelt, nicht erraten welche Wendungen als nächstes eintreffen.

Fazit

Gebieter des Sturms ist meiner Ansicht nach ein gelungener zweiter Teil dieser Reihe, auch wenn ich ihn nicht ganz so gut finde wie den ersten, ist er doch mehr als einnehmend. Auch freue ich mich schon auf den dritten Teil, weil die Reihe schon süchtig macht. (^.^)

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(276)

730 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 104 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, himmel, alexandra adornetto

Halo

Alexandra Adornetto , Katharina Naumann , Christiane Steen , Sonja Fiedler-Tresp
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499216008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Bethanys Mission ist es, die Menschen in ihrer Umgebung zu guten Taten aufzufordern. Zusammen mit ihren Geschwistern Gabrielle und Ivy wurde sie in die kleine Stad Venus Cove geschickt, um das eventuelle Böse im Keim zu ersticken. Doch Bethanys ist noch ein sehr junger Engel, der schnell von menschlichen Empfindungen beeinflusst wird. Das ist auch der Grund warum Bethany mit ihren aufkeimenden Gefühlen für den hübschen und hilfsbereiten Xavier ziemlich überfordert ist und ihre eigentliche von Gott aufgetragene Mission in den Hintergrund stellt. Um die ganz Sache noch ein wenig komplizierter zu gestalten und Beth fast völlig aus dem Konzept zu werfen, ist das Böse näher und gefährlicher als sie zu glauben ahnt.

Meinung

Die Handlung des Romans klingt vielversprechend für eine packende Fantasy Geschichte. Drei Engel, die von Gott gesandt, auf der Erde den Menschen zur Seite stehen sollen, um das Böse fernzuhalten. Frau Adornetto hatte die richtige Idee, eine elegante Schreibweise, doch keine idealen Charaktere.

Bethany ist die Protagonistin des Fantasy-Romans. Als junger Engel wird sie als unschuldige, liebenswerte und wunderschöne Persönlichkeit beschrieben. Sie ist sehr naiv und unerfahren, weil sie das erste Mal unter Menschen wandelt. Sie hat wie ihre Geschwister eine Mission, die sie eigentlich in erster Linie erfüllen soll. Doch ist nach den ersten aufkeimenden Gefühlen, die Mission fast komplett vergessen. Die Liebe, die für sie ein neues und umwerfendes Gefühl ist, lässt sie ihre kompletten Pflichten vernachlässigen und aus ihrem zu Anfang noch liebenswerten Charakter einen recht egoistischen werden. Allerdings ist sie auch ein Teenager, was das Ganze ein wenig rechtfertigen kann.

Xavier scheint auf den ersten Blick noch distanziert Mädchen gegenüber, weil seine vorherige feste Freundin ums Leben kam und er dies noch nicht gänzlich verarbeitet hat. Auch wenn andere Mädchen sich um seine Gunst bemühen, schafft es nur Bethany ihn aufzuwecken. Als er von ihrem Geheimnis erfährt packt ihn ein Beschützerinstinkt, der ihn fast nicht mehr von Bethanys Seite weichen lässt.

Mich stört an dem Roman, dass obwohl es der erste Teil einer Trilogie ist, sich die Liebesgeschichte in Akkordzeit entwickelt. Übertrieben gesagt handeln fast 75% des Buches nur von „Ich liebe Xavier, ich vermisse Xavier“ oder „Ich würde sterben für dich Beth“. Bethany interessiert sich als geborener Engel in keiner Weise mehr für ihre von Gott aufgetragene Mission, was der Geschichte somit die Spannung, die im Kampf zwischen Gut und Böse eigentlich vorhanden sein soll, entzieht.

Spannung kommt erst zum Schluss auf, als das Böse sich in die Machenschaften der Engel einmischt. Diese Spannung hat mich dann allerdings gefesselt und fast gar nicht mehr losgelassen. So schnell sie gekommen war, war sie dann auch schon wieder vorbei. Ich kann hier nur sagen „Ich will mehr davon“.

Die flüssige und fantasievolle Schreibweise der Autorin macht jedoch einiges oben genanntes wieder gut. Durch die sehr gut beschriebene Szenerie und den Ideenreichtum konnte man als Leser auch gut am Ball bleiben.

Fazit

Ich hätte mir für diese Geschichte weniger Kitsch und Klischees und mehr Spannung gewünscht. Ich hoffe, dass der zweite Teil davon mehr zu bieten hat.

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(217)

454 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 92 Rezensionen

engel, liebe, hölle, himmel, dämon

Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle

Lisa Desrochers , Gabriele Weber-Jaric
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 01.08.2011
ISBN 9783862520060
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Frannie hat es als einzige in ihrer streng gläubigen Familie geschafft von der katholischen Schule zu fliegen und besucht daher die staatliche High-School. Weil ihr Bruder in jungen Jahren verstorben ist, hat Frannie an sich kein Vertrauen mehr in Gott und das will Luc, Diener der Hölle, ausnutzen. Er will Frannies Seele so verderben, dass sie für die Hölle markiert ist. Doch da hat er nicht mit dem Engel Gabe gerechnet, der seine schützende Hand über Frannie hält. Denn er will sie für den Himmel gewinnen. Das Wetteifern um Frannies Zuneigung hat also begonnen, doch wissen Gabe und Luc nicht, dass sie sich an dieser sterblichen ordentlich die Finger verbrennen.

Meinung

Frau Desrochers schafft es nicht in ihrer Geschichte einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen. Innerhalb des ersten Bandes greifen viele Handlungen in einander, aber es baut sich trotz der Gefahr, die für die Protagonistin besteht, keine richtige Spannung auf. Alles geschieht einfach nur der Reihenfolge nach, ohne dass man als Leser mitfiebern kann.

Die Idee der Geschichte finde ich nicht schlecht. Himmel und Hölle, die sich um die Seele eines jungen Mädchens streiten, die im Grunde genommen mehr als durchschnittlich ist. Auch werden gewisse kreative Fakten eingebaut, die die Handlung interessanter gestalten und die Story spektakulärer machen könnten, wenn die besagte Spannung nicht fehlen würde.

Frannie ist mit einer besonderen Gabe gesegnet, die Himmel und Hölle gleichermaßen als mächtig empfinden. Sie hat allerdings kaum eine Ahnung, was für eine Macht in ihr ruht. Als Luc und Gabe auf ihre Schule kommen ist sie von beiden fasziniert. Luc, der gefährliche Rebell, zieht sie genauso an, wie Gabe, der Gentleman, den ihre Eltern schon als Schwiegersohn sehen. Auch den beiden Herren wird klar, dass es sich bei Frannie um keinen Standartfall handelt, denn auch sie weckt bei den Herren gewisse Gefühle, die diese eigentlich nicht haben dürften.

Diese ganze Beziehungskiste zwischen den Dreien kommt sehr gestelzt und unrealistisch rüber. Auch kann ich Frannie an sich überhaupt nicht verstehen, da diese sich gegen Ende beiden Jungen quasi an den Hals wirft.

Da die Geschichte nur aus den Sichtweisen von Frannie und einem ihrer beiden Verehrer erzählt wird dem Leser schnell klar für wen der beiden sie sich letzten Endes entscheiden wird.
Was ich ganz süß an der Aufmachung der Kapitel fand, waren kleine Sprüche, die zu Beginn jedes Kapitels standen und den Inhalt ein wenig einleiteten.

Fazit

Ich finde Idee der Geschichte wirklich gut. Ich mag den Kampf zwischen Gut und Böse. Auch einige der Wendungen sind Frau Desrochers gut gelungen, aber der Auftritt des Bösen war recht schwach und man konnte die Bedrohung als Leser nicht ernst nehmen. Mit der Hoffnung, dass die folgenden Bände besser sind, vergebe ich: 3/5 Sternen

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(202)

396 Bibliotheken, 2 Leser, 8 Gruppen, 41 Rezensionen

dämonen, krieger, budapest, liebe, maddox

Schwarze Nacht

Gena Showalter , Maike Walter (Übersetzer)
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Mira Taschenbuch im Cora Verlag, 03.08.2009
ISBN 9783899416411
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Durch Neid und Missgunst besiegelten die 12 Herren der Unterwelt ihr Schicksal. Der Gottkönig, dem sie einst dienten, bestrafte sie für den Mord an der Hüterin der Büchse der Pandora mit einem aus jener Büchse freigelassenen Dämonen. Die Dämonen nisteten sich bei den 12 Rittern ein und wie Parasiten sind sie mit den Seelen der Unsterblichen verbunden.
Maddox, der damals die Hüterin der Büchse durch sechs Schwerthiebe erstach, stirbt jede Nacht auf die gleiche grauenvolle Art. Er trägt den Dämon der Gewalt in sich und der Dämon wird immer gefährlicher je näher der Zeitpunkt kommt um zu sterben. Wegen eines Alarms auf dem Gelände der Burg, in der ein paar der Herren ihr unsterbliches Elend fristen, muss Maddox noch mal raus. Er will sich um die eventuellen Feinde sofort kümmern, doch er trifft auf eine zitternde Frau die einfach keine Angst vor ihm hat. Sie scheint seine Anwesenheit sogar noch zu genießen…
Ashlyn sucht seit jeher nach einer Methode um die Stimmen in ihrem Bewusstsein verstummen zu lassen. Sie hat die besondere Fähigkeit an jedem Ort die Gespräche zu hören, die dort jemals stattgefunden haben. Als sie von den angeblichen Göttern die auf dem Berg wohnen hört, in einem kleinen Dorf in Budapest, ist es ihr gleich, ob diese Götter sie vielleicht umbringen, denn sie sucht einfach nur Ruhe…

Meinung
Mit dem ersten Teil dieser Reihe gelingt Gena Showalter eine gelungene Einführung in ihre Fantasywelt. Ich finde es ist eine Abwechslung zu den üblichen Fantasy Gestalten wie den Vampiren und Werwölfen. Ihre Geschichte beinhaltet etwas griechische Mythologie durch die Einbringung der Büchse der Pandora. Auch ist die Art der Bestrafung durch den immer wieder neu durchlebten Tod eine Parabel der der Antike, die die Autorin wunderbar einbindet.
Das erste Wort, welches mir zu dem Buch einfällt ist „brutal“, weil Maddox z.B. immer wieder ermordet wird oder der Träger des Schmerzdämons sich andauernd verletzten muss um glücklich zu sein. Das zweite Wort ist unter anderem deswegen auch „Schmerzen“ und erst an dritter Stelle folgt das Wort „Liebe“. Diese Liebe darf man dann aber nicht unterschätzen, weil sie zum Teil mit den ersten beiden Begriffen einher geht und daher besonders stark wirkt. Natürlich spielt hierbei auch der Liebesakt eine wichtige Rolle.
Maddox, der der Hüter des Dämons der Gewalt ist, bereut schon sehr lange den Mord an der Hüterin der Büchse der Pandora. Er lebt mit einigen anderen Unsterblichen zusammen in einer Art WG. Keiner der anderen möchte sich so schnell mit Maddox anlegen. Einerseits haben sie Mitleid wegen dem was ihm jeden Abend angetan wird und andererseits wollen sie nicht miterleben wie der Dämon die Oberhand gewinnt. Als er Ashlyn begegnet, weiß er zunächst nicht was er tun soll, denn er versteht ihre Reaktionen auf ihn nicht, daher beschließt er sie kurzer Hand mit zu sich zu nehmen. In ihrer Gegenwart wird der Dämon der Gewalt auch ruhiger und Maddox kann seit langer Zeit wieder Glück empfinden.
Ashlyn arbeitet für eine Organisation die paranormale Phänomene aufspürt und so gelangt sie auch nach Budapest. Sie ist verzweifelt und hält es mit den Stimmen nicht mehr aus. Die junge Wissenschaftlerin ist ein sehr selbstbewusster und hilfsbereiter Charakter, die gerne auch für Gerechtigkeit kämpft. Allerdings wird sie von den Leuten gemieden, die über ihre Fähigkeit Bescheid wissen. Von Anfang an lässt sie sich nichts von Maddox sagen, obwohl dieser definitiv der ist, der ihr mit einer Hand das Genick brechen könnte, aber sie empfindet in seiner Gegenwart Ruhe und Zufriedenheit.
Gena Showalter startet ihre Geschichte mit der Vorstellung vieler verschiedener Personen, wobei ich es zu Beginn schwer fand, diese dann in Beziehung zu setzen. Mit der Zeit und der wiederholten Erwähnung, welcher Dämon, denn in wem schlummert, gelingt es dem Leser dann recht schnell wieder den Faden zu finden. Das Buch lässt sich leicht lesen, ist aber anspruchsvoller als mancher Jugendroman. Auch wird das Geschehen detailliert beschrieben und man kann als Leser sehr gut nachvollziehen, wie die Dämonen ihre Träger gerade quälen. Obwohl zwischendurch witzige Bemerkungen gemacht werden und Situationen entstehen, steht doch der Ernst der Geschichte im Vordergrund.
Trotz einiger Kontrapunkte war der Roman sehr mitreißend und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Fazit
Wenn man sich nicht von der Brutalität und der Gewalt abschrecken lässt und Lust hat mal andere Gestalten außer Vampire und Werwölfe in einem Fantasy-Roman zu verfolgen, der ist mit Schwarze Nacht sehr gut bedient.

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Tags: gena showalter, schwarze nacht   (2)
 

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243 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

wölfe, werwölfe, liebe, finn, mortal kiss

Mortal Kiss - Ist deine Liebe unsterblich?

Alice Moss , Anna Serafin
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei INK, 04.08.2011
ISBN 9783863960186
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die Geschichte beginnt damit, dass ein neuer Junge an die High School von Winter Mill kommt und natürlich, wie das schon in einigen Geschichten der Fall war, sind die ganzen Mädchen hin und weg von dem gut aussehenden, reichen und charmanten Neuling. Auch Faye ist nicht so ganz abgeneigt von Lukas, was aber auf Gegenseitigkeit beruht.
Doch da ist auch noch der Junge von der gefürchteten „Bikergang“, den „BlackDogs“, die sich in der Nähe der Stadt niedergelassen haben. Ein Blick in Finns Augen und Faye hat das Gefühl als würden sie beide sich nach einer Ewigkeit wiederfinden. Doch Finn ist geheimnisvoll und versucht immer wieder sich Fayes Gegenwart zu entziehen.
Aber Faye hat kaum Zeit sich Gedanken darüber zu machen, wer der richtige für sie ist, denn der Fund einer Leiche im nahe gelegenen Wald wirft einige Fragen auf und die größte Frage hat mit dem Bild in der Hand des Toten zu tun. Ein Bild von einem Mädchen das Fayes Zwillingsschwester sein könnte.

Meinung
Es ist Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass die Erzählperspektiven immer wechseln. So startet die Geschichte auch nicht mit der Sichtweise von Faye, der Protagonistin, sondern aus der Sicht von Liz, ihrer besten Freundin.

Faye ist eine schlagfertige, aber liebenswürdige und hilfsbereite Person, die zum größten Teil bei ihrer Tante aufwächst, weil ihr Vater als Archäologe sehr oft beruflich unterwegs ist.

Lukas ist der zu Anfang verwöhnte Zögling seiner reichen abgebrühten Mutter, aber er hat durchaus Träume und so widmet er sich der Musik. Finn hingegen hat einen ihn liebenden Vater und in der „Bikergang“ eine richtige Familie gefunden. Aber ihn umgibt ein Geheimnis, welches Faye nur durch Zufall herausfindet.
Die Entscheidung für wen der beiden sie sich letztendlich entscheidet fällt ihr doch recht leicht und ist leider vorhersehbar.

Im Großen und Ganzen sind sie zwar alle noch Teenager und in diesem Alter dreht sich halt alles um Jungs, aber ich verstehe nicht wirklich, dass sich z.B. Faye nicht intensiver mit dem Verschwinden ihres Vaters auseinander setzt. Und nicht nur Faye hinterfragt nicht alles, sondern auch die anderen Charaktere weisen ein eher oberflächliches Verhalten auf.

Auch scheint der Autorin oftmals die Frage des Outfits der Protagonistin und ihrer besten Freundin wichtiger zu sein, als näher auf die Handlung einzugehen. Fayes Vater ist verschwunden, es werden Gegenstände in unmittelbarer Nähe gefunden, die er eigentlich immer bei sich trug und doch kümmert sie sich nach einem kurzen Moment der Sorge wieder um das Outfit der besten Freundin für die Party, um es mal überspitzt auszudrücken.

Was mir allerdings sehr gefallen hat waren die überraschenden Wendungen der Geschichte. Ich konnte nicht erahnen, bis auf das vielleicht etwas zu kitschige Ende, wie die Handlung verläuft. Auch der mystische Teil der Geschichte war mal ein neuer ideenreicher Ansatz, den man aber etwas mehr ausbauen hätte können.
Fazit
Die Geschichte ist interessant und man will als Leser wissen wie es weiter geht, aber meines Erachtens ist sie noch stark ausbaufähig. Daher war so einfach nur nett zu lesen.

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Tags: mortal kiss   (1)
 

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fantasy, liebe, faun, jade, nina blazon

Faunblut

Nina Blazon
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.12.2010
ISBN 9783570307083
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jade, die Protagonistin des Romans, ist ein Mädchen mit wassergrünen Augen und dunklen Haaren. Sie kann sich schlecht einem Regime unterordnen und gerät
dadurch auch oft in gefährliche Situationen. Sie liebt die Freiheit und durch ihre außerordentlich gute körperliche Konstitution schafft sie es auch den Blicken der Wachen (im Roman als „Jäger“ bezeichnet) zu entgehen.
Faun ist meiner Meinung nach ein Charakter der sich mehr im Hintergrund hält und ab und zu auftaucht, wenn man es eher nicht erwartet. Ich konnte sein Verhalten bis zuletzt nicht richtig einordnen. Einerseits zeigt er Jade die eiskalte Schulter und andererseits ist er zärtlich und liebevoll in den gemeinsamen Nächten. Er hat zwei Gesichter. Eins, dass sich seinem Gefährten dem „Tierflüsterer“ unterordnet, und eins, dass sich um Jade sorgt und sehr eifersüchtig sein kann.
Die Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt sich natürlich und Nina Blazon schafft es diese Romanze keinerlei kitschig wirken zu lassen. Jedoch konnte ich mich nicht so ganz in diese Charaktere hineinversetzen.
Zwar kommt die Figur Faun in diesem Roman vor, jedoch steht der Titel nicht wirklich in Verbindung zur Geschichte. Wenn ich den Buchtitel „Faunblut“ lese, denke ich automatisch, dass das Blut eines Faun an sich oder ein Sprössling eines Faun (aus meiner Sicht ein Fabelwesen aus der griechischen Mythologie) eine sehr prägnante Rolle spielt. Es wäre auch denkbar, dass, wie es in dieser Geschichte geschehen ist, Faun nur ein Name für einen Charakter ist, aber weil dieser Charakter nicht der Protagonist ist und anderen magischen Wesen weitaus mehr Bedeutung im Roman zu Teil wird, finde ich den Titel eher schlecht gewählt.
Die Echos sind Wasserwesen die Lady Mar, die vor ca. 20 Jahren die Macht an sich gerissen hat und nur noch mit einer eisernen Maske zu sehen ist, an den Kragen wollen. Warum sie sich gegen diese Herrschaft wehren, warum die Bevölkerung Angst vor den eigenen Herrschern hat und sich ein Wiederstand im Untergrund bildet und warum ein „Tierflüsterer“ seine Finger mit im Spiel hat, sind die Fragen, die die Hintergründe darlegen.
Was mir auch besonders gut gefällt, dass es sich bei Faunblut um eine in sich abgeschlossene, spannende und nicht überzogene Fantasy-Geschichte handelt. Es werden die Technik und das Mystische vermischt und nichts wird für selbstverständlich gehalten. Eine neue Welt wird erschaffen, aber diese wird nicht bis ins letzte Detail dargestellt, sondern man hat als Leser die Möglichkeit sich selber ein Bild davon zu machen.
Ich fand Faunblut spannend bis zum Schluss. Obwohl am Ende die Antworten auf die noch offenen Fragen meiner Meinung nach etwas schnell aufeinander folgte und das Ende auch ein bisschen plötzlich kam, kann ich diesen Roman nur weiterempfehlen.

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Tags: faunblut, nina blazon   (2)
 

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drachen, liebe, drache, gestaltwandler, new york

Im Bann des Drachen

Thea Harrison , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 459 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.02.2012
ISBN 9783802586255
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Roman beginnt direkt im Geschehen:
Pia, die kurz zuvor den Diebstahl an Dragos begangen hat, sucht nach einem magischen Ausweg ihrem Erpresser an sein Versprechen zu binden. In der Einführung wird veranschaulicht, wie sich die Welt von unserer unterscheidet. Sie ist durchzogen von Magie und allen Menschen ist bewusst, dass sie existiert.
Pia ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, die über viele magische Kräfte verfügt, die sie aber lieber verborgen hält. Sie ist dazu erzogen worden die Flucht zu ergreifen, sobald sich Schwierigkeiten anbahnen oder ihre wahre Identität aufzufliegen droht. Die Geheimnisse, die Pia besitzt, werden nur nach und nach gelüftet und manche bleiben auch ganz im Verborgenen.
Dragos Gegner sind dich hingegen seiner Macht im vollsten Maße bewusst und fürchten sich vor der Rache des Drachen. Auch Dragos selbst weiß wie er auf andere wirkt und setzt daher fast immer seinen Willen durch. Er hat eine wirtschaftliche und politische Machtposition und besitzt Unternehmen weltweit. Diese beiden Charaktere machen im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch, denn Pia muss lernen jemanden zu vertrauen und sich zu öffnen und Dragos muss lernen zu teilen und Rücksicht auf Gefühle anderer zu nehmen.
Thea Harrison erschafft durch die detaillierte und lebendige Beschreibung eine Welt, die man fast schon anfassen kann. Man wird von der Spannung mitgerissen und fiebert des Öfteren mit angehaltenem Atem mit oder hält sich den Bauch vor Lachen, weil die Dialoge spritzig und humorvoll sind.
Die Einführung in die Reihe gelingt Thea Harrison überaus gut. Es ist eine Geschichte bei der man mehr über die Charaktere erfahren möchte, aber trotzdem in sich abgeschlossen sein könnte. Es ist seit längerem wieder ein Buch, dass ich restlos verschlungen habe.

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Tags: im bann des drachen, thea harrison   (2)
 

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hex hall, liebe, magie, dämonen, fantasy

Hex Hall - Dämonenbann

Rachel Hawkins , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.03.2012
ISBN 9783802582417
Genre: Fantasy

Rezension:

Weil der zweite Teil der Reihe definitiv ein Cliffhanger war, habe ich das dritte Buch direkt im Anschluss gelesen. Mit der anscheinend aussichtslosen Situation wird Sophie allein gelassen und muss sich, natürlich nicht ohne den nötigen Sarkasmus und ein paar Zufällen, den Weg zum Finale erkämpfen. Sie wirkt erwachsener und abgebrühter, als am Anfang der Reihe, aber das ist nicht verwunderlich, wenn man an all das denkt, was sie schon durchgemacht hat.
Im Laufe des letzten Teils müsste Sophie sich eigentlich für ihre wahre Liebe entscheiden. Die beiden die zur Auswahl stünden wären Archer, der eigentlich ihr Feind ist, aber trotzdem starke Gefühle für Sophie empfindet, und Cal, der ruhige Retter in der Not, der eigentlich immer dann zur Stelle ist, wenn es Sophie es am meisten braucht. Leider macht die Autorin Sophie es zu leicht und lässt das Schicksal entscheiden. Was dem Ende dann doch einen etwas zu sehr konstruierten Charakter verleiht. Eher nach dem Motto: „Friede, Freude, Eierkuchen.“ Oder welcher Paare sind noch offen.
Wie schon beim ersten Teil überzeugt Hex Hall mit Spannung, Witz und sehr unvorhersehbaren Wendungen den Leser dazu einfach weiter zu lesen. Aber meiner Meinung nach bleibt auch das einzige Manko bestehen. Rachel Hawkins nutzt nicht das ganze Potenzial der Geschichte. Die Mythologie wurde etwas vernachlässigt und die Handlungsstränge folgten zu rasch aufeinander.
Das Ende von Hex Hall hat mich leider nicht so mitgerissen, aber so ergeht es mir mit den meisten Enden von Buchreihen. Allerdings, war das Ende wieder ungewöhnlich und die Geschichte war genauso wie bei den Vorgängern überraschend. Hex Hall ist eine sehr amüsante kurze Buchreihe, die ich nur empfehlen möchte. Man wünscht sich zwar manchmal mehr Geschichte, aber der Humor ist super.

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Tags: dämonenbann, hex hall, rachel hawkins   (3)
 
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