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324 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, hexen, liebe, magie, everflame

Everflame - Verräterliebe

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Everflame – Verräterliebe“ von Josephine Angelini ist der letzte Teil dieser Fantasy-Trilogie.

Nachdem Lily und ihr Zirkel den Bienenwirkern entkommen sind, stehen sie vor einer Stadt. Dies hätten sie nicht zu träumen gewagt. Dort leben die Bienenwirker mit den Bewohnern zusammen und es scheint eine friedliche Stadt zu sein, in der es sich besser Leben lässt. Doch Lily bekommt einen Blick hinter das Ganze.

Lily hat sich sehr weiter entwickelt und nicht mehr das zerbrechliche kleine Ding vom Anfang. Sie hat gelernt, was es heißt eine Hexe zu sein, zu lieben und Menschen zu verlieren. Das alles macht sie stärker. Zwar ist sie manchmal noch impulsiv, aber sie lernt aus ihren Fehlern.

Auch die anderen Charaktere aus Lilys Zirkel entwickeln sich weiter und man lernt sie weiter kennen. Es gibt auch neue Gesichter, die sich gut in das Gesamtbild einfügen. Sie kommen authentisch rüber und leisten ihren Beitrag zur Story.

Auch in diesem Teil lernt man mehr über die Welt und Magie kennen. Zum einen gibt es die Stadt im Westen zu erkunden. Man lernt mit Lily und den anderen viel über sie und die Lebensweise der Menschen dort.
Zum anderen gibt es auch „neue“ magische Gegenstände für den Leser. Die Autorin hat es geschafft, diese Details gut einzubinden und Teil der Geschichte werden zu lassen. Sie wirken nicht aufgesetzt oder reingezwungen.
Es gibt auch wieder einen Abstecher in unsere Welt.

Auch dieses Mal startet die Geschichte gleich los. In ein paar Sätzen werden kurz die letzten Ereignisse aufgegriffen, bevor es richtig los geht.
Im Vergleich zum vorherigen Band, startet Lily ruhiger ins Geschehen. Das heißt aber nicht, dass es weniger spannend ist. Denn man lernt Bower City und seine Bewohner kennen. Men merkt schnell, dass mehr dahinter steckt.
Also wundert es nicht, dass die Autorin hier einige Hintergrundinfos im Laufe der Zeit aufdeckt und man mehr von der Welt versteht.

Ganz ohne Verluste kommt Lily auch dieses Mal nicht davon. Es ist emotional und fiebert mit Lily mit. So ist man wieder schnell mitten in der Story und tut sich schwer das Buch an die Seite zu legen.
Es ist spannend, atemberaubend und magisch! Genau die richtige Mischung und das perfekte Ende dieser Trilogie.

Das Cover zeigt ein halbes Gesicht eines Mädchen. Mittig verlaufen lila Flammen-Gebilde. Das Gesicht ergänzt die anderen Hälfte auf Band 2 und passt somit perfekt in die Reihe.


Auf den Abschluss der Reihe habe ich lange gewartet und mich deswegen auch riesig gefreut, als es unterm Weihnachtsbaum lag. Ich kam schnell wieder in die Geschichte rein und konnte richtig abtauchen.
Dabei konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und wurde oft etwas komisch von meinem Schatz angeguckt. Es war also spannend!

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen!

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507 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

jahreszeiten, fantasy, liebe, jennifer wolf, morgentau

Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Morgentau – Auserwählte der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf ist der Auftakt einer Fantasy – Reihe.

Alle einhundert Jahre wird eine Erwählte ausgesucht von der Göttin Gaia um einen ihrer vier Söhne zu heiraten. Maya gehört zu dem Kreis der ausgesuchten Mädchen, die Gaia vorgestellt werden und wird tatsächlich auch die Erwählte. Für wen entscheidet sie sich?

Maya wächst behütet mit ihrer Mutter, ihrer besten Freundin Iria und allen anderen Hüterinnen zusammen. Sie und sämtlich anere Mädchen werden unterrichtet und später die Ehefrau für eine der Jahreszeiten zu sein. Sie hat selbst noch keine Erfahrungen mit Jungs gesammelt und ist deswegen sehr nervös. Sonst ist Maya sehr taff.

Die vier Jungs Aviv, Sol, Jesien und Nevis passen richtig gut zu den vier Jahreszeiten, die sie verkörpern. Da findet m an schnell seinen Liebling. Aber auch die Göttermutter Gaia und die anderen Charaktere sind toll gestaltet und wirken sehr real.

Die Geschichte spielt auf der Erde im Jahre 3013. Die Welt an sich ist zerstört und es gibt nur eine kleine Ecke, wo Menschen wohnen. Die Hüterinnen haben dort das Sagen. Denn Gaia vertraut den Frauen und somit herrschen sie über die Erde. Die Hüterinnen leben unter sich, aber es gibt auch Bereiche, wo die Menschen normal zusammen leben. Es gibt nur ein geringes Maß an Technologie und es wird sehr auf die Umwelt geachtet.
Dann gibt es noch die Welt in der Gaia und ihre Söhne wohnen. Diese ist ganz anders ist, als die Erde.

Wenn man jetzt etwas Casting-Mäßiges erwartet, liegt man falsch. Sicher schaut sich Maya die Jungs genau an, geht aber sehr bedacht an die Sache. Die Jungs müssen sich nicht beweisen, Maya muss „einfach“ nur ihre Liebe finden.
Zusammen mit ihr lernt man nicht nur die Jungs sondern auch die Welten kennen. Man fragt sich wie das ein oder andere Funktioniert und staunt über die Wunder dort. Auch erfährt man immer mehr Hintergrundinfos über die Situation auf der Erde, was ziemlich interessant ist.

Spannung kommt durch die Welt von Gaia und Mayas Entscheidung auf. Man fragt sich was wird sie tun, fiebert mit ihr und leidet auch mit ihr mit. Das ist ein toller Prozess, der einen regelrecht an das Buch fesselt.

Das Cover zeigt ein junges Mädchen mit roten Haaren in einem weißen Kleid. Das passt perfekt zu Maya. Im Hintergrund ist ein Kirschbaum und sonst ist auch alles in Rosa-Tönen gehalten. Der Baum passt übrigens auch super!



Als ich das Cover gesehen habe, musste ich das Buch unbedingt haben. Ich habe es damals in der Sonderausgabe ergattert. Dann lag es (Schande über mein Haupt) lange auf meinem SuB rum und das ärgert ein wenig. Denn das Buch ist echt genial. Es lässt sich locker lesen und schwups ist man mitten drin. Ich konnte nicht aufhören. Maya war mir sofort sympathisch und ehe ich richtig gucken konnte, war ich am Ende.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

wolfselben, fantasy, magie, elben, hass

Die Wolfselbin - Gesamtausgabe (Fantasy)

Susanne Ferolla
E-Buch Text: 557 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 27.10.2016
ISBN 9783960871255
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Die Wolfselbin“ von Susanne Ferolla ist eine Fantasy-Trilogie und in diesem Fall handelt es sich um die Gesamtausgabe.

Es gibt nur eine Wolfelbin, die den dunklen Schatten aufhalten kann. Doch weiß Jerelin nichts von ihrem Schicksal. Sie wächst unter Menschen auf und hat keine Ahnung wer sie ist und was da für eine Gefahr lauert.

Jerelin ist eine Wolfelbin. Ihre Mutter ist auf einer Reise gewesen und bei ihrer Geburt gestorben. Deswegen wird sie von Menschen großgezogen. Dass sie kein Mensch ist, weiß sie durch ihr Erscheinungsbild, aber was sie genau ist weiß sie nicht.

Die Charaktere sind so recht gut gestaltet. Es gibt einige die eine Rolle spielen. Je wichtiger sie sind, desto mehr erfährt man über sie. Manche entwickeln sich im Laufe des Buches richtig gut wie Arogmir der Zauberer, Hurim der Wolfselb oder Florin. 

Neben den Menschen gibt es zwei andere Arten. Einmal die Wolfselben und zum anderen die Ji’harbi. Von ihrer Erscheinungsform ähneln sie sich und es sind auch beide nachtaktiv. Für die Menschen sind die beiden Arten wie Tiere. Wobei die Ji'habri schlimmer sind und es wird Jagd auf sie gemacht. Vor den Wolfselben haben sie etwas mehr respekt, verabscheuen sie aber dennoch.

Die Autorin hat es geschafft eine tolle und interessante Fantasywelt zu erschaffen. Sie bietet genau das Richtige für Fantsy-Fans. Die beiden Arten sind neuartig, auch wenn sie an bekannte Fanatsywesen erinnern. Ansonsten hat die Welt feudale Strukturen und ist eben typisch für Fantasy.

Wie oben schon gesgat, gibt es viele Charaktere und deswegen auch einige Erzählstränge. Man muss sich da erst etwas einfinden und die einsortieren. Später laufen sie zusammen und man versteht die Zusammenhänge.

Dennoch bleiben auch Lücken offen. Jerlins Ziehmutter und ihr Ziehbruder Florin wissen etwas über den dunklen Schatten und die ganzen Ereignisse gehen bestimmt nicht so spurlos an dem Dorf vorbei. Warum gibt es dann keine Szene wo sie drüber grübeln und Jerelin einweihen.
Generell kommt Jerelin in der ersten Hälfte nicht wirklich oft vor. Sie wird im Klappentext als Protagonistin hervor gehoben und fehlt so leider am Anfang.

Der Leser braucht ein paar Basic-Informationen. Diese gibt es am Anfang. Deswegen m ag er etwas langatmig wirken und auch das ewige hin und her zwischen den Protagonisten zieht sich etwas. Man braucht etwas Geduld, wird aber immer von der gelungenen Fantasy-Welt entschädigt.
Mit der Zeit nimmt die Story fahrt auf und wird richtig interessant und spannend. Man kann mit fiebern und sich in die Beweggründe der Charaktere ein denken.
Das Ende ist dann richtig spannend und wird zu einem kleinen Nervenkitzel für den Leser.

Das Cover zeigt eine Fantasylandschaft mit einer sehr hübschen weiblichen Gestalt. Es ist auch das Cover des ersten Teils und wird hier für die Gesamtausgabe genutzt. Ein kleiner Eye-Catcher für Fantasy-Fans ist es auf jeden Fall.

Mich haben ja das Cover und der Klappentext gereizt und total neugierig gemacht. Leider hat sich der Anfang für mich sehr gezogen und es war zu wenig Jerelin für mich im Buch. Wäre Hurim mit im Klappentext erschienen und es wäre ersichtlich gewesen, dass eben nicht nur Jerelin eine Rolle spielt, wäre es sicher anders gewesen.

Wer mich kennt, weiß auch, dass mir das ewige hin und her zwischen den Charakteren auch nicht unbedingt liegt. Die zweite Hälfte des Buches konnte mich dann immer mehr überzeugen und es hat wieder Spaß gemacht zu lesen.

Deswegen gibt 3 ½ von 5 Wölfen von mir.

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380 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

märchen, liebe, magie, fee, lilith

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die dreizehnte Fee - Entschlafen“ von Julia Adrian ist der dritte Teil einer Fantasy-Trilogie.

Ohne Magie muss sie die dreizehnte Fee sich ihren Schwestern und dem Hexenjäger stellen. Doch es gibt auch einen neuen und viel stärkeren Feind. Lilith bleibt nichts anderes übrig als ihre Kräfte wieder zu finden.

Lilith hat es ohne ihre Magie nicht leicht. Sie ist verwundbar und eben nicht die Königin, die sie gewohnt ist zu sein. Auf der Suche nach ihrer Magie, muss sie sich selbst stellen und gucken welchen Weg sie einschlagen möchte.

Die Charaktere lernt man in diesem Teil auch wieder besser kennen. Es ist erstaunlich was die Autorin dem Leser bis hierhin von den Charakteren vorenthalten hat. Man lernt neue Seiten und Hintergründe kennen. Das macht sie richtig authentisch.

Natürlich dreht sich alles wieder um die Märchen. Man muss aber sagen, dass man oft an „alte“ Schauplätze zurück kommt. Dennoch lernt man viele neue Dinge kennen. Die Highlights liegen aber nicht bei neuen integrierten Märchen oder Figuren daraus. Denn alles ist hier zu einer gesamten Welt verbunden.

So verwundert es nicht, dass sie Spannung nicht durch neue Charaktere oder Märchenteile aufgebaut und gehalten wird. Sondern sie wird durch Lilith Suche und der bestehenden Bedrohung entwickelt. Schafft Lilith es, wird sie wie früher, was passiert mit ihr und dem Hexenjäger, … all diese und noch mehr Fragen stellt man sich als Leser.

Es gibt auch viele Stellen, die den Leser tief berühren. Es können gesgat Dinge sein, Ereignisse die geschehen, … sie fesseln den Leser und lassen einen die Emotionen der Charaktere spüren. Es ist also eine gelungene Mischung aus Fantasy und großen Gefühlen und somit ein grandiose Abschluss dieser Trilogie.

Das Cover ist diesmal in Rot-Tönen und schwarz gehalten. Blätter und Bären scheinen zu verbrennen oder zu verglühen. Es schreit alles nach Feuer und das passt auch gut zum Buch. Vom Stil her schmiegt sich das Cover wunderbar an die Vorgänger an.


Auf diesen Teil habe ich lange gewartet. Diese Märchenadaption hat es mir wirklich angetan. Julia Adrian hat es toll umgesetzt und ich musste auch oft zum Taschentuch greifen. Ich habe mit Lilith richtig mitgefiebert und hab mich oft überraschen lassen.
Ganz klar:
5 von 5 Wölfen!

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263 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

freundschaft, blindheit, blind, musik, marci lyn curtis

Alles, was ich sehe

Marci Lyn Curtis , Nadine Püschel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551560223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis ist ein Jugendbuch.

Durch eine schwere Krankheit wurde Magie blind. Mit ihrer Blindheit kann sie nicht umgehen und verkricht sich in einem Schneckenhaus. Bei einer ihrer Therapiesitzungen passiert es allerdings. Magie kann etwas sehen nämlich Ben aber nur Ben und sonst nichts anderes. Hinzukommt noch, dass Ben der kleine Bruder von Maggies Lieblingssänger ist.

Maggie kommt mit ihrer Blindheit so gar nicht klar. Sie versucht es aber auch nicht wirklich. Hilda soll ihr eigentlich helfen sich zurecht zu finden, doch boykottiert sie Hildas Unterricht. Ihre familiäre Situation ist auch nicht wirklich rosig. Auf den einzigen den sie sich verlassen kann, ist ihr Opa. Als sie dann Ben sehen kann, denkt sie natürlich gleich, dass sie verrückt ist und muss einen Weg finden damit um zu gehen.

Die Charaktere sind mit viel Liebe und Herzblut gestaltet. Ben schleicht sich gleich auch ins Herz der Leser mit seiner ganz eigenen Art. Bens Bruder Mason ist der richtig Badboy, Hilda eine kleine Nervensäge, … Jeder der Personen ist einzigartig und könnte aus der eigenen Nachbarschaft stammen.

Marci Ly Curtis behandelt das Thema Blindheit und wie sich ein Mensch damit fühlt. Durch Maggie bekommt man einen guten Einblick, wie es sich anfühlt, welche Probleme es plötzlich im alltäglichen Leben gibt und wie man sie auch lösen kann. Allein schon die Auswahl der Klamotten erweist sich als schwierig, wenn man nicht sehen kann.
So kommt man als Leser schon ins nachdenken und ist froh, dass man noch sehen kann und eben nicht alles anderes organisieren muss.

Aber es geht nicht nur um das Blindsein an sich. Ben versucht Maggie wieder Lebensfreude zu vermitteln, weil sie die einfach nicht mehr hat. Obwohl er es selbst nicht gerade leicht hat. Hinzukommen noch ganz andere Probleme von Jugendlichen, Liebe, Lügen und Missverständnisse.
Die Autorin vermischt dies zu einer ganz tollen und berührenden Geschichte. Als Leser steckt man mitten drin und fragt sich, warum gerade Ben und was hat es mit dem „Sehen“ auf sich, findet Maggie ihren Mut wieder, …

An so manchen Stellen kommt man ohne Taschentuch nicht aus. Denn die Geschichte geht einem echt unter die Haut. Sie lässt den Leser nicht nur über das Leben als Blinde nachdenken, sondern auch an das Leben an sich. Viel weiter kann man hier nicht ins Detail gehen ohne zu Spoilern.

Das Cover zeigt ein junges Mädchen mit geschlossenen Augen und am Rand ist in türkis, rosa und lila ein Muster. Dieses findet man auch im Buch wieder bei den Kapitelüberschriften oder den Seitenzahlen, aber auch am Buch selbst unter dem Schutzumschlag. Es ist einfach ein Eye-Catcher.


Normal lese ich solche Bücher ja eher selten. Durch ein gewonnenes Buchpaket vom Carlsen Verlag auf der Leipziger Buchmesse, kam es dann in meinen Besitz. Das Cover hat mich richtig neugierig gemacht. Also „musste“ ich es lesen.
Die Story hat mich voll und ganz mitgenommen, Maggie konnte ich zwar ab und an nicht so verstehen, aber Ben mit seiner Art hat es voll rausgehauen. Auch die Hintergrundgeschichte konnte mich überzeugen und lies mich mehr als einmal richtig heulen.
Das Buch kann ich nur empfehlen, deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen!

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

stefanie hasse, liebe, liebe keinen montague, luca & allegra, familie

Liebe keinen Montague

Stefanie Hasse
Flexibler Einband: 213 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551300676
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Luca & Allegra – Liebe keinen Montague“ von Stefanie Hasse ist ein Jugendfantasybuch und der erste Teil einer Dilogie.

Fernweh packt die junge Allegra. Sie möchte unbedingt an den Gardasee und nimmt ihre beste Freundin mit. 'Dort angekommen passieren ihr ungewöhnliche Dinge und sie sieht ein Gesicht von einem jungen Mann. Dieses Bild geht ihr nicht aus dem Kopf und dann steht er vor ihr.

Allegra weiß was sie möchte und ist eine starke Persönlichkeit. Ihre Tagträume verunsichern sie zwar etwas, aber sie folgt ihnen und will ihnen auf den Grund gehen. Sie hat auch ein großes Herz und steht zu ihrer besten Freundin.

Die Charakter sind gut gestaltet und spielen ihre Rolle gut. Es gibt die „Guten“ und die „Bösen“ durch eine alte Familienfehde. Diese ist noch auf Romeo und Julia zurück zu führen. ES steht jeder voll und ganz zu seiner Familie und versucht für sie zu kämpfen.

Die Geschichte selbst spielt größten Teils am Gardasee. Die Autorin lässt den italienischen Flair den Leser spüren und entführt ihn laue Nächte, romantische Orte und so manches mehr. Man hat einfach das Gefühl selbst dort zu sein.

Stefanie Hasse verbinden „Romeo und Julia“ mit Fantasie und verwebt diese beiden Elemente gekonnt zu einer grandiosen Geschichte. Es gibt klassische Teile, wie auch der Aufbau des Buches. Es ist in Akte aufgeteil, eben wir ein Theaterstück. Es gibt aber auch die Fantasy-Teile. Nämlich die Gaben der Charaktere und noch einiges mehr.
Man könnte meinen, dass es im groben und ganzen eben um die Vorlage geht. Doch weit gefehlt. Sicher ist die Fehde ein entscheidendes Element, doch versteht es Stefanie Hasse genug eigene Ideen einzubringen und es zu etwas Besonderem zu machen.

Als Leser ist man schnell mitten drinnen. Man erkundet zusammen mit Alegra Italien, ihre Gabe, die Familie, … So ist man schnell in der Geschichte und fiebert mit. Es gibt tolle und spannende Wendungen, die für die nözige Spannung sorgen.

Das Cover zeigt ist größten Teils weiß. Auf der linken Seite ist die Hälfte eines maskierten Damenkopfes zu sehen. Dies passt wunderbar zum Buch.


Die Erwartungen waren hoch. Denn ich hatte schon einmal ein Buch von Stefanie Hasse gelesen und es gefiel mir eben nicht so. Ich muss aber sagen, dass sie in meine Augen Fortschritte gemacht hat und mich umgehauen hat. Die Story ist saugut und auch der Schreibstil ist genial. Ich freue mich schon auf Band 2.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

familie, verrat, neuanfang, geheimnis, ebook

Zerbrochene Seele

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.03.2016
ISBN 9783646602296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Zerbrochene Seele“ von Mirjam H. Hüberli ist ein Jugendthriller.

Wieder einmal ist Ella zu spät dran. Sie hinterlässt ihrer Mutter noch eine Nachricht, damit diese sich keine Sorgen macht. Doch als Ella nach Hause kommt, ist ihre Mutter tot. Danach kommt sie zu ihren Großeltern und muss lernen damit umzugehen.

Ella ist siebzehn Jahre alt und der Verlust ihrer Mutter wiegt schwer. Ihre Großeltern kennt sie nicht und wohnt nun bei ihnen. Sie muss sich an eine neue Umgebung und komplett unbekannte Menschen gewöhnen und versuchen mit all dem klar zu kommen.

Es gibt viele Charaktere zu entdecken. Ellas Großeltern, die neuen Schulkollegen und die anderen Bewohner des Dorfes. Die einen lernt man besser kennen, die anderen weniger. Doch wirken sie alle real und nicht aufgesetzt.

Der Umzug von der Stadt ins Ländliche spielt auch eine Rolle in dieser Geschichte. Das kleine Örtchen mit seinen Geheimnissen und mit seinen Bewohnern kommt gut rüber.
Auch die Probleme mit denen sich Ella rumschlagen muss. Man könnte zwar ab und an meinen sie lässt sich hängen, aber weiß schon wie man selbst reagiert in so einer Situation bis man es erlebt.
Mirjam H. Hüberli schafft es eben dies erlebbar zu machen.

Die Umstände von dem Tod ihrer Mutter geben nicht nur Ella ein Rätsel auf. Sicher könnte es ein tragischer Unfall sein, aber die ungewisse Vergangenheit lassen einen daran zweifeln. Als Leser entdeckt man alles mit Ella mit. Die neue Umgebung, die Schnipels aus ihrer Vergangenheit und der ihrer Mutter und wie Ella selbst mit dem allen umgeht erlbet man mit.

Die Autorin schafft es wieder den Leser zu fesseln. Gleich von Anfang an fiebert man mit. Der Jugendthriller bringt alles mit, was man von dem Genre erwartet. Die Geschichte berührt dabei den Leser.

Das Cover ist grünlich und wirkt wie ein zerbrochnes Glas. Das Loch in der Mitte ist herzförmig und zeigt eine junge Frau. Es passt zu diesem Buch und auch zu dem ersten Jugendthriller „Gefrorenes Herz“.


Auf dieses Buch war ich richtig gespannt, denn ich liebe die Bücher von Mirjam H. Hüberli. Die Geschichte hat mich gepackt und ich brauchte auch noch eine ganze Menge Taschentücher. So nah ging mir die Geschichte. Dennoch kommt er nicht ganz an der ersten Thriller ran.
Deshalb gibt es 4 ½ von 5 Wölfen.


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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

tanja voosen, spurensuche in der vergangenheit, winterflüstern, liebesgeschichte, jugendliche

Winterflüstern

Tanja Voosen
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Winterflüstern“ von Tanja Voosen ist der dritte Teil einer Jugendbuch-Reihe, die man aber auch separat von einander lesen kann.

Geschichten sammeln und den Leuten Rat geben, dass kann Kasie ziemlich gut. Doch steht sie selbst vor einem großen Problem. Sie zieht zu ihren Verwandten, die sie lange nicht gesehen hat, um dort zu wohnen. Am Bahnhof begenet sie dann noch einem Jungen, der ihr ständig über den Weg laufen wird.

Kasie Clark ist keine Superheldin. Sie schreibt Geschichten von anderen Menschen auf und hilft ihnen im Genezug dafür. Wegen familiären Problemen muss Kasie entweder zu ihrer Tante und ihrem Onkel oder in ein Internat. Sie entscheidet sich für ihre Verwandten und hat es nicht immer leicht in ihrem Leben. Außerdem ist sie ein kleiner Nerd und wirkt sehr normal.

Während Kasie eher normal ist, sind des die anderen Charaktere nicht unbedingt. Eine ihrer Cousinen ist wunderhübsch, beide haben eine tolle Beziehung und scheinen ein wesentlich besseres Leben zu haben als Kasie selbst. Jemma ist der sozusagen der Papagei. Sie ist lustig, verrückt und macht ihr Ding. Natürlich darf der Badboy Constantin Bash nicht fehlen.
Die Charaktere wirken nicht übertrieben, sondern sehr real, selbst Jemma und ihre doch sehr schräge Familie.

Die Geschichte spielt rund um eine Highschool. Es gibt Clubs, nervige Lehrer, Jungs, … eben so der typische Alltag eines Teeangers. Dazu kommt für Kasie das sie ja neu an der Schule ist und sich erst Mal zu recht finden muss. Ständig läuft ihr bash üpber den Weg. Sie kann ihn seit seiner Lüge am Bahnhof nicht leiden.
Es gibt aber nicht nur diese „alltäglichen“ Probleme. Hinzu kommt noch der Grund warum Kasie eigentlich bei ihren Vernwandeten unerkommen muss.

Als Leser weiß man lange nicht so ganz Bescheid, warum Kasie wirklich weg musste. Tanja Voosen deckt es langsam auf. So ist es von Anfang an interessant und spannend. Denn Kasie wird von der ganzen Situation beeinflusst. Es vermischt sich hier ein Familiendrama mit einer tollen Liebesgeschichte.
Es ist nicht zu kitschig sondern sehr natürlich, spannend und geheimnisvoll. Einfach eine tolle Mischung.

Wie oben schon erwähnt, ist es der dritte Band. Man kann ihn aber unhabhänig von den beiden Vorgängern lesen. Man kommt gut rein und es fehlen auch keine benötigten Informationen. Tanja Voosen kommt auch ohne Rückblenden aus. Es ist eine in sich geschlossene Geschichte.


Das Cover ist winterlich mit blaulichen und weißen Tönen. Ein jungens Pärchen liegt sich in den Armen und von oben fliegen kleine Buchseiten auf sie herab. Das Cover passt zur Geschichte.


Die beiden vorherigen Teile habe ich nicht gelesen, aber das ist auch überhaupt nicht nötig! Ich bin so richtig gut in die Geschichte reingekommen. Kasie ist mir zwar etwas zu normal, aber Jemma holt alles wieder raus.
Auch ist es Tanja Voosen wieder gelungen ein familiäres Problem mit dem Schulalltag zuverbinden und den Leser zu fesseln ähnlich wie in „Emily lives loudly“. Wobei letzteres etwas dramatischer war und mir einen Tack besser gefallen hat.

Deswegen gibt es 4 ½ von 5 Wölfen!

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125 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, mina, malen, herzseilakt, freundschaft

HerzSeilAkt

Mirjam H. Hüberli
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783959917131
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Herzeilakt – Samtküsse unter den Sternen“ von Mirjam H. Hüberli ist ein Liebesroman.

Choatisch. So kann man Mina und ihr Leben beschreiben. Auf dem Weg zu ihrer Arbeit stolpert über Frederic. Das wirft ihr Leben total durcheinander. Denn eigentlich möchte sie sich nicht verlieben. Hinzu kommt noch, dass ihr Auftrag bei dem Zusammenprall unrettbar wurde.

Mina hat Kunst studiert und fristet ihr Dasein in einem Modegeschäft. Dort ist sie quasi das Mädchen für alles. Mit ihrer kranken Mutter hat sie auch viel um die Ohren und die Liebe ist nichts für sie. Sie trifft sich lieber mit ihren Freundinnen und liest Bücher.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und man lernt sie Stück für Stück kennen. Jeder hat seine Eigenheiten und passt super in die Story. Dabei ist es egal ob es Minas strenge Chefin ist, der Buchclub oder ihre Mutter. Jeder Charakter ist einzigartig.

Jedem Kapitel geht ein Horoskopspruch von Miss Starlet voraus. Um diese mysteröise Dame und ihr Horoskop dreht sich total viel. Mina und ihre Freundinnen schwören auf sie, auch wen Mina nicht an die vorher gesagte Liebe glaubt.

Minas Geschichte beginnt rasant. Erst der Zusammenstoß mit Frederic und dann das zerstörte Kleid dessen Folge. Man fragt sich wie sie das alles regeln kann und ob sie sich nicht doch verliebt.
Mirjam H. Hüberli schafft es Minas Geschichte ohne viel kitsch zu schreiben. Sie lässt den Leser mitfühlen, lachen und erleben. So ist man mitten drin und erlebt die Geschichte.

Das Cover zeigt einen Modeentwurf. Dies passt einfach zu Mina. Der Ständer mit Kleid, aber auch die ganzen Illustrationen im Buch hat die Autorin selbst gezeichnet. So wird das Buch auch optisch zu einem Highlight.


Bisher habe ich nur die Jugendthriller und Fantasybücher von Mirjam gelesen. Ich war gespannt ob sie den Sprung in dieses Genre schafft und ob es nicht zu kitschig für mich wird. Sie hat mich positiv überrascht. Minas Geschichte hat mich voll mitgerissen. Mir gefällt einfach wie sie schreibt.

Es gibt daher 5 von 5 Wölfen.

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

jugendbuch, blog, contemporary, high school, liebe

Emily lives loudly

Tanja Voosen
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.08.2014
ISBN 9783646600728
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Emily lives loudly“ von Tanja Voosen ist ein Jugenbuch.

Ihr größter Wunsch ist es auf eine Filmschule zu gehen. Dazu muss Emily erneut einen Film drehen. Dabei soll es um Liebe gehen. Ihr Bruder und sein Freund kommen von einem Auslandsaufenthalt wieder. Deshalb möchte sie sich in den Freund verlieben und darüber Filmen. Wird es mit dem Klischee klappen?

Emily wohnt mit ihren Eltern zusammen. Ihr Bruder Parker ist im Ausland gewesen und damit kommt sie nicht so klar. Auch als er wieder da ist. Müssen die zwei erstmal wieder ihre Rollen finden. Ja und dann kommt noch die Liebe dazu. Sie versucht sich ja in Parkers Freund zu verlieben. Doch kommt sie immer wieder mit Austin zusammen.

Die Charaktere sind vielfälltig. Es gibt den großen Bruder, der Emily irgendwie beschützen will. Den besten Freund von ihm, Brick, der nicht in der Zwickmühle zwischen den Geschwistern kommen möchte. Der BadBoy Austin, der immer in Probleme verwickelt ist. Die beste Freundin, …. Also alle wichtigen Stereotypen, die eine Jugendgeschichte braucht. Dennoch haben sie ihren Charme.

Die Geschichtze spielt in einer kleinen Stadt in der USA an meist an der Highscool. Es ist aber nicht die typische Highschoolgeschichte. Denn Emily ist nicht das blonde Cheerleader-Mädchen. Es geht vielmehr um Probleme von Jugendlichen und dem Film.

Wer jetzt befürchtet es geht um eine Dreiecksbeziehung und ein naives Mädchen, täuscht sich. Emily versucht zwar sich in Brick zu verlieben und zieht da alle Register. Austin läuft ihr zwar über den Weg und sie hat viel mit ihm zu tun, doch er ist ja eigentlich nicht ihr Ziel. Es ist also anders.

Tanja Voosen schafft es den Leser zu fesseln. Sie streut von anfang an kleine Schnipsel, die man registriert und Fragen aufwerfen. Denn man merkt, dass es um mehr geht als nur den Film. Mehr sei aber nicht verraten. Die Autorin schafft es diese Teil mit einander zu verbinden und für Spannung zu sorgen. Dabei ist einiges anders als man vielleicht erwartet.

Das Cover ist vorwiegend türkis. Die Zeichnungen und der bunte Titel passen einfach zu Emily und ihrem Leben.


Das Buch war eine SuB-Leiche von mir. Ich hatte es im Rahmen der Blogtour gewonnen und war eigentlich auch total gespannt drauf. Ich ägere mich ein bisschen, dass ich es nicht eher gelesen habe. Denn es konnte mich vollends überzeugen. Emily ist zwar etwas anders und war mir nicht gleich sympthisch, aber der Schreibstil von Tanja Voosen hat mich gleich gepackt. Auch die Wendungen sind super.

Deswegen kann ich nur 5 von 5 Wölfen vergeben.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

altmühltal, krimi, erpressung, mord, dialekt

Ein Mord und zwei Leichen

Alexander Bálly , Anton Mirwald
Flexibler Einband
Erschienen bei Sutton, 15.03.2016
ISBN 9783954006632
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ein Mord und zwei Leichen“ von Alexander Bálly ist der dritte Krimi dieser Reihe.

Eigentlich wollten Wimmer und Anna nur an einem Ausflug teilnehmen und sich einen entspannten Sonnatg machen. Doch während eines Zwischenstopps passiert es und Anna findet gleich zwei Leichen. Die zwei fangen gleich an zu ermitteln.

Wimmer und Anna stoplern gleich wieder über ihren nächsten Fall. Zwar ging der letzte gut aus, aber sie mussten einiges selbst verdauen. Doch das hindert die zwei nicht daran, sich etwas im Dorf umzuhören und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Auch die Ermahnungen von der Familie und Polizei können daran nicht viel ändern.

Was diesmal schön ist, dass auch andere Charaktere mehr in den Fokus kommen. So leitet diesmal Kriminalhauptkommissar Stimpfle die Ermittlung, denn Konrad darf sich diesmal auf einer Schifffahrt erholen.

Auch dieses Mal schafft es Alexander Bálly den Charm des bayrischen Örtchens gut rüberzubringen. Man lernt neue Teile der Region kennen. Der leichte Dialekt in der wörtlichen Rede bringt wieder genug Flair mit und lässt sich flüssig lesen.

Gleich zwei Leichen gibt es in diesem Krimi, die dem Ermittlerdou als auch der Polizei ein Rätsel aufgeben.
Mit dieser Konstellation weckt der Autor das Interesse des Lesers. Man fragt sich, wie es passiert ist und wer es war. Es ist spannend und packend. Ab und an ist sehr unerwartet und Wimmer rückt in den Fokus der Ermittlungen.

Das Cover zeigt einen Kirchturm auf der rechten Seite und eine heiligen Statue. So kann man sich Wolnzach vorstellen.


Wimmer und Anna liebe ich. Also war ganz klar, dass ich auch den dritten Teil lesen muss. Auf einer Leseung zur LBM 16 habe ich dann schon einen kleinen Einblick bekommen und war gespannt wie ein Flitzebogen. Beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht und war schnell Mitten im Geschehen.
Ich hoffe es gibt noch einen Teil und verteile mal 5 von 5 Wölfen.













































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289 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

homosexualität, liebe, coming out, freundschaft, jugendbuch

Nur drei Worte

Becky Albertalli , Ingo Herzke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2016
ISBN 9783551556097
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Nur drei Worte“ von Becky Albertalli ist ein Jugendbuch.

Nur per Mail hat Simon mit Blue Kontakt und das schon seit Monaten. Simon fühlt sich zu ihm hingezogen, weiß auch eine Menge über ihn. Nur nicht wer Blue ist. Doch womit er nicht gerechnet hat, dass seine Mails an Blue in falsche Hände geraten könnten. Dies verändert alles.

Simon lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester. Die ältere Schwester ist schon ausgezogen. Die Familie an sich ist etwas komisch, das prägt auch Simon. Somit fällt es ihm nicht immer leicht mit seinen Eltern zu reden, weil sie immer ein großes Dingen draus machen. Das er schwul ist, verrät er nicht.

Die Charaktere sind mit Liebe zum Detail erarbeitet worden. Man wird nicht überflutet damit, aber man merkt einfach was sie für Macken und Eigenheiten haben. Das lässt sie nicht nur real wirken, sondern macht sie liebenswert.

Die Geschichte ist unterteilt in Kapitel aus Simons Sicht und Emails. So bekommt man einen guten Einblick in Simons Gefühlswelt und auch ein Gespür für Blue.
Als Leser rät man mit Simon mit, wer wohl Blue ist. Aber nicht nur das man bangt mit ihm mit, ob er die Erpressung übersteht und wie weit er geht.
Es ist spannend. Nicht nur deswegen, auch wie sich die Charaktere entwickeln und was ihnen noch alles zu stößt. Denn es gibt die ein oder andere überraschende Wendung.

Becky Albertalli lädt ein über Homosexualität nach zu denken. Wie geht man selber damit um, wie schwer ist es für einen Schwulen / eine Lesbe selbst, … Man wird etwas sensibilisiert und bekommt einen anderen Blickwinkel auf die Sache.

Das Cover ist bläulich und zeigt ein gezeichnetes Pärchen auf einer Schaukel. Aber auch innen ist das Buch schön gestaltet. Jedes Kapitel hat sein eignes kleines Bild, dass immer mit Oreos zu tun hat.


Bei dem Buch hat es mir der Klappentext und die Thematik angetan. Es ist zwar mal etwas völlig anderes für mich, aber genau das hat mich gereizt. Becky Albertalli hat es geschafft mit mich mit der Geschichte zu fesseln, mich teilhaben zu lassen an den Problemen von Homosexuellen. Wir sind zwar alle so aufgeklärt und dennoch ist es oft ein Spießrutenlauf für die Betroffenen. Achja undich muss immer an das Buch denken, wenn ich an Oreos vorbei laufe. Ist einfach so hängen geblieben.

Es gibt 5 von 5 Wölfe von mir.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, magier, insel, thuroth, fürst

Die verborgenen Inseln

Birgit Blume
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei Selbstverlag, 29.04.2013
ISBN B00CLK9N8C
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Die verborgenen Inseln“ von Birgit Blume ist der erste Teil einer Fantasy-Trologie.

Mitten in einer stürmischen Nacht findet Jo in einer Höhle an der Küste ein geheimnisvolles Buch. Als sie mit dem Buch nach Hause kommt, ist ihre Großmutter außer sich. Denn das Buch offenbart eine Familiengemeinis und ein das Geheimnis um eine verborgene Insel.

Jo lebt zusammen mit ihrer Familie an der französischen Atlantikküste. Sie hat eine wunderebare Familie. Soi verwundert es einen nichtr, dass sie sicht gut mit ihrem Bruder Motz versteht. Im Laufe der Geschichte muss sie sich mit ihren Weggefährten Gefahren stellen. So gewinnt sie an Stärke.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Man lernt sie Schritt für Schritt kennen und schleichen sich in das Herz des Lesers. Sie haben eine angenheme Tiefe, die mit jeder weiteren Seite immer deutlicher wird. Die Autorin hat sich dabei echt etwas gedacht. Wobei die vielen Namen mit M und J am Anfang für etwas Verwirrung sorgen könnten.

Aber auch bei der Welt, die Birgit Blume geschaffen hat, steckt viel dahinter. Man könnte jetzt sagen, es sind ja nur Inseln. Sicher ist es nicht schwer ein paar Insel zu gestalten, aber die Art und Weise wie sie mit Magie und den Ereignissen dort verknüpft wurde, ist richtig genial. Das steht den „großen“ Fantasy-Werken in nichts nach. Auch hat sie eigene Fantasywesen wie die Flyren erschaffen.

Man braucht als Leser etwas Zeit sich in die Geschichte einzufinden. Doch dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Ereignisse werden immer rasanter und brisanter. Man fliegt quasi dadurch ohne sich allerdings gehetzt zu fühlen.
Man bangt mit den Charakteren und kann sich gut in sie hineinverstzten.
Man entdeckt als Leser auch immer wieder etwas Neues. Sei es jetzt die Welt, die die jungen Abenteuer entdecken oder was hinter den Ereigneissen steckt.

Das Ende lässt einen gespannt auf den nächsten Teil warten.

Auf dem Cover ist eine Landschaft zu erkennen. Eine steile Felsküste mit einem Wasserfall. Davor ein Segelschiffe. Auf einem Vorsprung steht eine verhüllt Gestalt und am Himmel fliegt ein Flyren. Alles ist in Blau- und Weißtönen staltet. Es passt einfach zur Geschichte.
Auch die Innengestaltung ist gut gelungen. Über dem ein oder anderen Kapitel gibt es kleine „Textschnipsel“ aus der Erinnerung eines Charakters, was sehr passend ist.


Das Cover hatte es mir mal wieder angetan. Aber auch die Geschichte um das Buch, fand ich spannend. Die Geschichte selbst hatte mich sehr mitgerissen. Auch wenn sich die ersten Seiten für etwas zogen, konnte der Rest mehr als entschädigen. Es ist ein kleines Fantasy-Epos.


Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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108 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, ariach, orden, verlag amizaras, reihe

Aschamdon

Valerian Çaithoque , Holger Stiebing
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Amizaras, 01.01.2012
ISBN 9783981442106
Genre: Fantasy

Rezension:

„Aschamdon – Amizaras Chronik Band 1“ von Valerian Caithoque ist der erste Teil einer Urbanfantasy-Trilogie.

Schon als Kind sah Rafaela Dinge, die sonst keiner sah. Nach dem ihr kleiner Bruder tot aufgefunden wurde, schien sie unter Verdacht zu stehen. Darauf hin wurde sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort begegnete ihr ein Mann der flügelähnliche Gebilde am Rücken hat. Er versprach sie herauszuholen, wenn sie für ihn arbeiten würde.

Rafaela kann diese flügelartigen Energieströme sehen, die die Ariach besitzen. Durch ihre Attacke auf ihren Vater wird sie in eine Irrenanstalt geschickt. Ihr Leben ist immer ein Gefängnis gewesen. Sie sucht immer einen Ausweg. Doch kommt sie nicht wirklich raus.

Es ist egal ob es die beiden Protagonisten Rafaela und Atila sind oder einer der anderen Charaktere. Keiner ist einfach gestrickt. Jeder hat seine Ecken und Kanten, je mehr man liest desto besser lernt man sie kennen. Sie sind auch nicht die typischen Helden oder Stereotypen, die man sonst so kennt. Dennoch wirken sie sehr real.

Valerian Caithoque hat eine sehr umfassende Welt hier geschaffen. Sie spielt in unserer Welt mit unseren Mythen. Die Ariach sind menschenähnliche Wesen, die an Engel erinnert. Es gibt verschiedene Gruppen, die unter anderem die Geschicke der Menschen lenken. Sie bieten ein sehr langes Leben, Macht und Reichtum. Doch sind sie untereinander in einem Krieg, den sie durch die Menschen austragen lassen.

Es gibt zwei Handlungsstränge. Es sind nicht nur zwei verschiedene Sichtweisen, zwei Handlungsorte, … Sondern es liegen auch mehr als 50 Jahre dazwischen. Man steigt mit den beiden Protas langsam in die Geschichte und den Mysterien ein. Was auch wichtig ist, denn es gibt komplexe Strukuren. Sie vermischen unsere Sagen und Mythen mit den Fantasy-Aspekten.
Man kann das Buch also nicht mal eben zwischen durch lesen, es fordert den Leser.
Dennoch zieht es einen in seinen Bann und man möchte mehr erfahren.

Das Cover zeigt ein wappenähnliches Gebilde mit merkwürdigen Schriftzeichen darauf. Sonst ist es eher unscheinbar. Schlägt man das Buch auf, sieht man überall verteilt Zeichnungen, die die Handlung untermalen oder gewisse Gegenstände verdeutlichen. Normal würde man ja sagen, dass ein gutes Buch solche Zeichnungen nicht braucht. Die Geschichte würde auch ohne sie auskommen, sie unterstreicht hier nur und macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis.



Als es hies es werden Blogger für eine Blogtour zu diesem Buch gesucht, war ich sofort von den Zeichnungen begeistert, aber auch der Klappentext hat mich aufmerken lassen.
Ich war gespannt was mich da erwartet und ich wurde mehr als überrascht. Es total komplex angefangen bei den Charakteren bis zu der Story selbst. Dennoch konnteich immer gut am Ball bleiben. Mit hat es gefallen, wie unsere Mythen da verpackt wurden; wie unsere Welt mit der Fantasie verknüpft wurde.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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1.021 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 62 Rezensionen

tod, flucht, liebe, zahlen, jugendbuch

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2012
ISBN 9783551311511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Numbers – Den Tod im Blick“ von Rachel Ward ist der erste Teil einer Jugendbuch-Trilogie.

Ja es wat eine SuB-Leiche, die ich jetzt mal wiederbelebt habe. Und ich frage mich ganz ehrlich, warum ich solange damit gewartet habe.
Allein schon der Klappentext und somit Jems Fähigkeit das Todesdatum eines jeden Menschen sehen zu können, hat mich fasziniert.
Wie geht man mit so einer Gabe um? Was macht sie aus einem? Bis Jem wusste was die Zahlen bedeuten, war es für ein Spaß die Zahlenlaut zu sagen. Als dann ihre Mutter starb und sie wusste was die Zahl war, war es ein Fluch für sie. Hat hat versucht vor der Gabe und den Menschen zu fliehen.
Zuerst habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hin geht, ob die Fähigkeit alleine genug Stoff bietet. Es ist die Mischung aus der Gabe, Liebe und wie Jem lernt, wieder Freude am Leben zu spüren, die es spannend macht. Diese Mischung hat mich gefesselt. Kann Jem ihre Mauern fallen lassen, was passiert dann mit ihr, …

Es ist eine andere Art sich mit dem Tod auseinander zu setzten und darüber nach zu denken, was man aus seinem eigenen Leben tut.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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283 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, hochzeit, royal, dystopie, fantasy

Royal - Eine Hochzeit aus Brokat

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.12.2015
ISBN 9783646601725
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Royal – Eine Hochzeit aus Brokat“ von Valentina Fast ist der fünfte Teil einer dystopischen-Reihe.

Irgendwie habe ich es total verschwitzt für dieses Buch eine Rezi zu schreiben. Deswegen gibt es jetzt kurz und knapp, was ich dazu sagen möchte.

Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, kommt ein Phillip daher. So muss es sich für Tanya angefühlt haben. Sie ist noch fertiger als vorher, denn Phillip benimmt sich noch unmöglicher als zu vor. Es fängt zwar leicht an zu nerven, aber es bringt Tanya an ihr äußerstes. Und man bekommt ein andere Seite zu Gesicht.

Ich war ganz hin und her gerissen. Wird es Tanya oder Charlotte? Liebe oder Verpflichtung? Sodass ich das Buch wieder „hinhaliert“ habe. Etwas schade war, dass man nicht ganz so viel von dem drumherrum mitbekommen hat, also Angriffe, wer dahinter steckt, … Dies wird wohl aufgehoben werden.

Für Royal 5 gibt es 5 von 5 Wölfen.

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

dublin, thriller, krimi, irland, mord

Nebelflut

Nadine d'Arachart und Sarah Wedler ,
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei telescope, 22.03.2013
ISBN 9783941139527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Nebelflut“ von Sarah Wedler und Nadine d'Archart ist ein Thriller.

Ein gutes Jahr lag das Buch jetzt auf meinem SuB. Ich hatte es 2014 in einem Adventskalender gewonnen. Von den beiden habe ich ja ihre Fantasy-Trilogie schon gelesen und da sie viele Thriller schreiben, wollte ich da mal rein schauen.

Es fängt auch gleich spannend an mit einem vermeidlichen Leichenfund. Ich konnte mich gleich einfinden. Der Schreibstil der beiden ist wieder wunderbar. Mal liest man aus der Sicht der Ermittler, mal aus der von Patrick Namara, dem Hauptverdächtigen oder von seiner verschwunden Schwester.

Mit jedem Mord steigt die Spannung und ich hab mich gefragt, ob es wirklich Patrick war oder doch wer anderer. Es war auch spannend zu lesen, wie es Amy erging. Das Ende war der krönende Abschluss.
Ich kann nur sagen, es hat sich total gelohnt, das Buch vom SuB zu nehmen :)
 
Es gibt 4 von 5 Wölfe.

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295 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

liebe, royal, krieg, prinzessin, valentina fast

Royal - Eine Liebe aus Samt

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.01.2016
ISBN 9783646601756
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Royal – Eine Liebe aus Samt“ von Valentina Fast ist der letzte Teil einer Dystopie-Reihe.

Nachdem die Hochzeit von Claire und Fernand von den Truppen gestört wurde, sind Tanya und Henry auf der Flucht. Die Truppen besetzen Viterra und wollen, das Königreich auflösen. Tanya und Henry sind die einzigen die noch etwas unternehmen könnten. Doch kann Tanya das tun, nach dem der Prinz Philip ihr das Herz gebrochen hat?

Tanya muss hier mehrere Sachen meistern. Da ist ihre Angst um ihre Freunde, dann das Ungewisse, das Leben außerhalb der Kuppel und weitere ihre Gefühle für Philip. Sie hängt irgendwo in diesem Choas drinnen und muss es überwinden um ihren Freunden helfen zu können.

Der ein oder andere Charakter macht hier noch mal einen Sprung nach vorne und entwickeln sich weiter. Da manche nur kurz beleuchtet werden, ist dies nicht immer klar zu erkennen. Es gibt aber sehr viele neue Charaktere, die direkt oder indirekt eingreifen und sich in die Geschichte anpassen.

In Band 5 waren ja noch ziemlich viele Fragen offen. Diese werden hier alle beantwortet. Man lernt noch mehr über die Welt und deren Strukturen kennen. Ohne groß zu spiolern kann man nur sagen, dass manches dem Leser einfach hingeworfen wird. Was etwas schade ist.

Spannend ist es auf jeden Fall. Zum einen, weil man dieses Mal nicht nur aus Tanyas Sicht liest, sondern auch aus Charles Sicht. Das man dann noch aus der Sicht von Philip und Tanyas Schwester liest, ist zu viel des Guten.
Zum anderen wird durch die Handlung an sich viel Spannugn aufgebaut. Man vermutet und fiebert einfach mit.
So interessant die Handlung auch ist, so konstruiert wirkt manchmal das Ende dieser Reihe. Klar muss die Autorin hier viel aufdecken. Doch wie es geschieht ist nicht immer ganz rund.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit rotem Kleid in einer sehr kaputten Kugel. ES passt so natürlich wieder zur Reihe und zum Inhalt.


Die Erwartung an diesen Teil war sehr hoch. Für mich wurden sie nur zum Teil erfüllt. Sicher war ich total gespannt wie es ausgeht, was Tanya noch anstellt und wie es um ihr Herz bestellt ist.
Beim Lesen war alles supi. Doch danach gab es etwas schwemut. Nicht nur weil es zu Ende ist, sondern weil manches einfach kurz erwähnt wird. Da hätte ich mir schon mehr erwartet.

Dennoch war es Lesevergnügen und es gibt 4 von 5 Wölfen.

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661 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 86 Rezensionen

hexen, fantasy, magie, liebe, hexe

Everflame - Tränenpfad

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.10.2015
ISBN 9783791526317
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Everflame – Tränenpfad“ von Josephine Angelini ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

Mit schweren Verbrennungen hat es Lily wieder in ihre Welt geschafft. Sie wird von ihrer Mutter und ihrer Schwester gefunden. Rowan, der mit ihr gereist ist, heilt sie wieder. Doch zugleich versucht Lillian Lily wieder in ihre Welt zu locken.

Lily versucht auf der einen Seite Lillian zu verstehen. Dennoch muss sie ihren Austausch mit ihr vor Rowan geheim halten. Das macht ihr schwer zu schaffen. Auch das Rowan nicht in ihrer Welt bleiben möchte, kann sie zwar verstehen, aber sie möchte mit ihm zusammen bleiben.

Es gibt ein Wiedersehen mit den alten Charakteren und auch neuen, die sich in den Vordergrund drängen. Man hat auch hier wieder die Möglichkeit, die Charas gut kennen zu lernen, um sie verstehen zu können. Dabei ist es egal ob es die „Guten“ oder die „Bösen“ sind. Sie sind alle menschlich und so kann man ihr Handeln nachvollziehen.

Ein Teil der Geschichte spielt in Lily, also unserer Welt. Die Mischung aus Fantasy-Elementen und dem wahren Leben ist der Autorin gut gelungen. So muss sich Lilys Familie und ihre Freunde mit der Polizei bzw. FBI herumschlangen. Und sie lernen das Leben mit einer Hexe kennen.

Ohne große Wiederholungen startet die Geschichte und schließt nahtlos an den ersten Teil an. Der Leser ist gleich mittendrin und kann wieder eintauchen in die Story.
Dabei stört es nicht, dass es kein Wiederholungen gibt. Man findet sich auch so schnell wieder ein.
Zwar sind ein paar Aspekte der Geschichte irgendwie klar, aber dennoch ist die Handlung verworren. Es gibt nämlich einige Charaktere die etwas im Schilde führen und nur auf ihre Gelegenheit warten.
So bleibt es spannend und interessant. Vor allem ist es aber abwechslungsreich und abenteuerlich.

Das Cover zeigt zwei Gesichtshälften. Zwischen den beiden züngeln blaue Flammen. Es passt genau zum neuen Cover von Band 1 und auch zu Story.


Von Band 1 war ich ja schon richtig begeistert. Da waren die Erwartungen an diesen Teil natürlich sehr hoch. Die hat Josephine Angelini halten können. Es war einfach ein wahnsinns Fantasy-Abenteuer. Es hat mich von der ersten Seite gepackt und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

Es gibt 5 von 5 Wölfe.

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483 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

jennifer estep, mythos academy, frostnacht, fantasy, gwen

Frostnacht

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280358
Genre: Fantasy

Rezension:

„Forstnacht – Mythos Acadamy 5“ von Jennifer Estep ist Teil einer Urbanfantasy-Reihe.

Nach dem Gwen ohne Logan zurecht kommen muss, versuchen die Schnitter weiter sie zu töten. Doch anstatt dass sie das Gift schluckt, erwischt es Nickademes. Um das Gegengift zu besorgen, muss Gwen mit ihren Freunden eine gefährliche Reise unternehmen.

Gwen hat ihr ganz doll unter Liebeskummer zu leiden. Sie versteht zwar, dass Logan abstand braucht, aber sie vermisst ihn unheimlich. Das Schlimmste für sie ist, dass er ohne ein Wort gegangen ist und ihre Freunde aber noch weiter Kontakt zu ihm haben.

Die Charaktere entwickeln sich alle etwas weiter und wachsen an den neuen Herausforderungen. Man kann aber immer noch mit ihnen lachen und leiden.
Es gibt auch neue Charaktere zu entdecken, die super in das Konzept passen und für frischen Wind sorgen.

Es gibt auch dieses Mal wieder etwas Neues aus der Welkt der Mythologie zu entdecken. Die Greife spielen in diesem Band eine wichtige Rolle, man lernt eine neue Gottheit und eine neue Mythos Acadamy kennen. Es passt auch gut zusammen und wirkt nicht künstlich reingedrückt, nur damit etwas Neues da ist.

Die Story an sich ist zum einen Vorhersehbar und zum anderen auch wieder nicht. Die Schnitter und ihre Aktionen kennt man gut. Deswegen ist einem klar, dass sie was Fieses planen und Fallen stellen. Auch dass Gwen alles tut um ihren Freunden zu helfen, weiß der Leser.
Aber es gibt immer wieder Wendungen oder Ereignisse, die man so nicht erwartet hat. Diese Mix macht es spannend und fesselt den Leser an die Story.

Jennifer Estep bleibt ihrem Schreibstil treu. Es ist locker zu lesen und man kann einfach eintauchen in die Geschichte. Sie wiederholt zwar nicht groß die Ereignisse, aber man kommt dennoch gut in das Buch rein und weiß wieder worum es vorher ging und wo dieser Teil anknüpft.

Das Cover zeigt wieder Augen und einen nebligen Schleier. Die sind diesmal in Lila gehalten, während der Rest wieder weiß ist.


Es ist ja schon eine Weile her, dass ich die ersten vier Teile verschlungen habe. Nun endlich kommt der fünfte Teil und ich ärgere mich schon. Warum? Weil ich mich frage, warum ich es so lange habe liegen lassen!!
Sicher ist vieles an der Story vorher schon klar, aber dennoch gibt es so viel zu entdecken und erleben. Mir hat das Lesen wieder unendlich viel Spaß gemacht.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

djinn, liebe, verrat, magie, 1001 nacht

1001 Kuss - Djinnfeuer

Rebecca Wild
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.01.2016
ISBN 9783646601909
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„1001 Kuss – Djinnfeuer“ von Rebecca Wild ist ein Fantasy-Roman.

Als Tochter eines Piraten hat Rina schon so einiges gesehen. Durch die Geschichten ihrer Mutter vermutet sie hinter vielem einen oder mehrere Djinn. Genau wie hinter dem komischen Sturm und dem brennenden Schiff, was sie finden. Dort findet sie ein kleines Fläschchen, welches ihr Leben verändern wird.

Rina ist etwas dickköpfig und hört nicht immer auf das, was ihr gesagt wird. So gerät sie öfters mal in Schwierigkeiten. Außerdem glaubt sie durch die Geschichten ihrer Mutter schon alles über Djinn zu kennen und hat so Vorurteile.

Die Charaktere sind gut gestaltet. Man bekommt einen guten Einblick und muss auch ab und an über sie schmunzeln. Sie wirken real und machen so die Geschichte erlebbar. Der ein oder andere Charakter ist einem vielleicht unsympathisch, dennoch ist er greifbar.

Sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht. Wer meint Djinn sind so wie bei Aladin, erfüllen einem drei Wünsche und alles ist schön, liegt hier daneben. Djinn leben nicht von Haus aus in Wunderlampen oder Flaschen, sie leben frei als körperlose Wesen. Man muss sie gefangen nehmen in ein solches Gefäß und erst dann erfüllen sie dem Träger 3 Wünsche. Wobei die nicht immer so aussehen, wie in den Vorstellungen des Wünschers.

Rebecca Wild hat eine orientalische Märchenwelt geschaffen, die den Leser mitreist. Durch die Handlungsorte und deren Beschreibungen spürt man den orientalischen Flair. Warum Märchenwelt? Weil es einige Dinge wie die Djinn, fliegende Teppiche und Magie gibt, die an die Märchen aus 1001 Nacht erinnern. Dennoch bringt die Autorin viele eigene Ideen rein und das macht es spannend.

Apropos spannend. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Erst muss man sich da zwar einfinden, aber im Verlauf wird es so spannender. Als Leser weiß man zwar mehr, als die Charaktere, aber man weiß nie so richtig, wie sie reagieren und was passiert.

Im Hintergrund des Covers sieht mein das Gesicht eines Mädchen. Von oben kommen orientalische Ornamente, die den Titel unterstreichen. Farblich ist es in Weinrot bis Rose gehalten.


Mich hat das Thema Djinn neugierig gemacht. Denn diese Fantasywesen habe ich selten gelesen. Rebecca Wild hat mich da auch nicht enttäuscht, sondern meine Leidenschaft geweckt. Ich mag ja orientalische Geschichten und hier wurde ich regelrecht entführt. Auch wenn ich mich erst einfinden musste.

Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfe.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

Verity heißt Wahrheit

Jeannie Waudby ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.11.2015
ISBN 9783551520814
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Verity heißt Wahrheit“ von Jeanne Waudby ist eine Dystopie.

Es ging schon immer so Residents gegen Brotherhood. K lernt, dass die Hoods böse sind und erfährt es am eigenen Leib. Ihr wird angeboten als Spionen zu arbeiten um die Machenschaften der Hoods erkennen zu können und um die Gewalt zu stoppen. Doch sind die Hoods ganz anders.

K ist 16 Jahre hat ihre Eltern früh bei einem Bombenanschlag der Brotherhoods verloren. Seitdem ihre Oma gestorben ist, verbringt sie ihr Leben in verschiedenen Heimen. Sie selbst erlebt einen weiteren Anschlag und überlebt. Ihr Weltbild ist davon geprägt, dass die Hoods die „Bösen“ sind. Sie sehnt sich nach Frieden und geht deswegen den Weg der Spionin.

Man erfährt über die Charaktere das Nötigste. Das hört sich vielleicht nicht prickelnd an, aber es reicht vollkommen. Man bekommt, dass mit was man braucht und dennoch sind die Charaktere gut gestaltet. Man entdeckt immer etwas Neues an ihnen.

In Ks Welt gibt es zwei Gruppen in der Gesellschaft. Die Residents und die Brotherhood. Die Resindents bilden die Mehrheit, sind grau gekleidet und scheinen die guten zu sein. Die Brotherhood sind eine kleine und scheinbar radikale Gruppe rotgekleideter Extremisten. Auch hier bekommt man nicht viel mehr Hintergrundinformationen. Ein paar Dinge werden noch beleuchtet, aber Motive, Entstehung etc. gibt es nicht.

Wer also auf das Drumherrum steht, wird hier vielleicht etwas enttäuscht. Dennoch hat die Story einiges zu bieten. Mit K alias Verity lernt man die Brotherhood kennen und merkt schnell, dass nicht alles stimmt, was erzählt wird. Man ist geprägt durch das, was man durch die Gesellschaft und Medien erfährt. Die Situation in der K ist lässt den Leser nachdenken. Wie sehr werden auch wir beeinflusst, welche Ereignisse werden zu politischen Zwecken manipuliert, …
Das ist aber nicht das Einzige. K geht mit guten Absichten an die Arbeit als Spionin. Dennoch ist nicht alles „Gut“ was sie macht. Wo geht man selber mit guten Absichten dran und macht trotzdem einen großen Fehler? Wie steht man dazu? Übernimmt man die Verantwortung?

„Verity heißt Wahrheit“ ist also nicht nur einfach eine Dystopie und behandelt typische Probleme der jungen Charaktere. Nein es setzt sich auch mit der Gesellschaft und uns als Menschen auseinander.

Auch wenn man viel nachdenken muss, kommt die Spannung und Reiz des Buches nicht zu kurz. Manche Wendungen scheinen zwar recht konstruiert zu sein und passen teilweise zu gut in die Handlung. Allerdings gibt es auch genug Stellen, die das entschädigen.
Man fiebert mit K mit, erkundet die Welt und macht sich seine Gedanken darüber, was ihr noch passieren könnte.

Das Cover zeigt ein Mädchengesicht in der rechten oberen Hälfte. Dieses ist nach links unten gespiegelt worden. Drumherum sieht man Flammen. Das Cover ist in Rot gehalten.

Als ich Cover und Klappentext in der Verlagsvorschau von Carlsen gesehen habe, wollte ich das Buch lesen. Zwar habe ich mir etwas anderes darunter vorgestellt, als es war. Aber es hat sich gelohnt. Ich mag ja normal die Welt erkunden und die Hintergründe kennen. Da wurde ich hier enttäuscht. Doch Ks Geschichte und die Gedanken, die ich mir dazu machen musste, haben es wieder wett gemacht. Der Tiefgang der Geschichte hat mich berührt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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(360)

702 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

selbstmord, liebe, suizid, depression, trauer

All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 28.12.2015
ISBN 9783809026570
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven eine etwas andere Liebesgeschichte.

Auf dem Glockenturm möchte sich Finch eigentlich das Leben nehmen. Die aufgeregte Menge unter ihm deutet aber nicht auf ihn. Da bemerkt er Violet neben sich. Die möchte offenbar das gleiche wie er. Von dem Tag an verbindet die beiden etwas und eine Reise beginnt.

Finch ist selbstmordgefährdet. Er lebt zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern. Sein Vater hat eine neue Familie. Einen richtigen Familienzusammenhalt kennt er nicht. Er ist scheinbar auch noch anderes erkrankt. Er nennt es den „Schlaf“ und läuft davor weg. Finch ist in der Schule einfach nur der „Freak“.

Violet hat einen Autounfall überlebt. Dabei ist allerdings ihre ältere Schwester gestorben. Seitdem hängt sie in einem tiefen Loch und lebt nicht mehr ihr Leben. Nichts macht ihr mehr Spaß, sie wendet sich von ihren Freunden ab. Sie gehörte früher zu den Beliebten.

Die Protagonisten sind sehr bewegende Charaktere. Jeder hat sein Paket zu tragen und sie sind sehr vielschichtig. Auch die anderen Charaktere passen gut in die gesamte Konstellation hinein. Wobei sie hier eher Beiwerk sind. Dennoch kann man den ein oder anderen ins Herz schließen.

Die Geschichte spielt in Bartlett, Indiana (USA). Beide gehen dort zur Schule, treffen aber normal nicht oft aufeinander. Finch überrumpelt Violet und so müssen sie zusammen ein Schulprojekt machen. Sie müssen mehrere Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung erkunden und sie später präsentieren.

Erzählt wird die Geschichte mal aus Vios und mal aus Finch Sicht. Dabei zählt Vio die Tage bis zum Schulabschluss und Finch, die die er wach ist. So bekommt ein einen guten Einblick in das Leben der beiden, wie sie fühlen und wie sie ticken.
Man könnte jetzt meinen das es eine romantische Liebesgeschichte vor einer idyllischen Kulisse wird. Er rettet sie und sie rettet ihn, ….

Ganz so wird es nicht. Man wird mit dem Leid konfrontiert einen geliebten Menschen und die Lust am Leben verloren zu haben. Aber auch damit, wie man sich das Leben nehmen kann, teilweise sehr nüchtern mit Zahlen und Fakten.
Die Liebesgeschichte steht nicht im Fokus. Sondern eher der Kampf wieder zurück ins Leben zu finden. Da Leben wieder lebenswert finden. Die Liebe zwischen den beiden ist da eher ein Mittel.

Die Geschichte ist mitreisend. Man muss weinen und lachen mit den beiden. Fragt sich was als nächstes passiert und hofft, dass es gut ausgeht.

Das Cover zeigt einen Mond, in dem der Titel ist, ein Mädchen sitzt und ein Junger auf einer Leiter reinklettert. Es ist in Weiß und Blau gehalten und ein Teil des Titels ist rot. Ich finde es passt gut zur Geschichte.

Auf etwas tragisches wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green habe ich gewartet. Denn ab und an brauche ich sowas mal. Tragisch ist es hier auf jeden Fall. Doch mag ich die beiden Bücher nicht vergleichen.
In dem hier geht es nicht nur einfach um eine tragische Liebe mit einem schweren Schicksalsschlag. Hier wird auf eine besondere Art und Weise das Thema Selbstmord behandelt. Es wirkt nicht aufdringlich und dennoch zeigt es einige Facetten davon auf.
Ich habe die Protas sehr lieb gewonnen und mich hat ihre Geschichte tief bewegt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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(60)

158 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

magie, fantasy, trudi canavan, welten, der wanderer

Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.11.2015
ISBN 9783764531065
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Magie der tausend Welten – Der Wanderer“ von Trudi Canavan ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.
Um die Zauberin Pergama aus ihrem Buch zu befreien durchstreift Tayen die tausend Welten. Dabei stößt er auf den wohl möglich stärksten Magier, Valhan. Doch um dessen Hilfe zu bekommen, soll Tayen eine Rebellengruppe ausspionieren. Dies sind aber seine Freude.

Tayen durchstreift die Welten um Pergama zu befreien. Dabei kann er seine Fähigkeiten weiter entwickeln und lernt mehr über die Magie. Er hat sich ein Stück weit auch weiterentwickelt. Um Pergama befreien zu können geht er ein großes Risiko ein. Doch er hat sich dieses Zeil nun mal gesetzt.

Rielle ist immer noch etwas naiv. Sie scheint zwar mit ihrem alten Leben abgeschlossen zu haben. Sie lebt das Leben, was sie jetzt hat, erkundet die Magie und beschäftigt sich mit moralischen Aspekten des Zauberns.

Die Charaktere sind wieder richtig gut gestaltet. Sie haben eine tolle Tiefe und man lernt immer noch etwas Neues von ihnen kennen. Auch die neuen Charaktere sind so und man kann sie sich richtig gut vorstellen.

Es sind 5 Jahre seit dem ersten Teil vergangen. Die beiden Charaktere haben also einiges erlebt, was dem Leser zunächst verborgen bleibt. Etwas problematisch ist, dass man sich nicht so schnell einfindet. Es sind auch keine Rückblenden vorhanden.
Genau wie im ersten Teil gibt es Abschnitte, die von Rielle handeln und welche die von Tayen handeln. Doch diesmal sind sie etwas mehr verwoben.

In diesem Teil lernt man viele neue Welten kennen. Somit bekommt man auch mehr Magie zu sehen und versteht mehr von dem ganzen Konstrukt der Welten.
Dies ist schon interessant.

Trudi Canavans Schreibstil lädt wieder ein in die Welten ein zu tauchen. Es ist interessant durch die vielen Dinge, die man erkundet. Aber auch plötzliche Wendungen sorgen für Lesespaß.

Das Cover zeigt einen Magier in einem ockergelben Gewand magiewirken. Es passt zum Ersten Teil und auch zur Handlung.


Auf diesen Teil habe ich schon gewartet. Wie auch im ersten Teil hat mir etwas im Vergleich zu ihren anderen Werken gefehlt. Hinzu kam dann noch, dass ich mich schwer tat beim Reinkommen, weil eben die 5 Jahre vergangen sind.
Sonst war es interessant und man konnte viel von den Welten entdecken.

Es gibt 4 von 5 Wölfen!

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fantasy, kvothe, hörbuch, magie, musik

Die Furcht des Weisen (1)

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Wolfram Ströle , Hans-Ulrich Möhring
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 14.01.2013
ISBN 9783867179614
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Furcht des Weisen 1 - Die Königsmörder-Chronik – 2. Tag“ von Patrick Rothfuss gelesen von Stefan Kaminski ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

An der Universität hat es Kvothe nicht leicht. Er stolpert über immer mehr Intrigen und muss so immer aufmerksam sein. Aber auch Devi hängt ihm im Nacken. Denn sie möchte ihr Geld wieder haben. Und dann gibt es ja noch die Chandrian.

Kvothe muss wieder einige Gefahren stellen und sie meistern. Dabei wirkt er, wie auch im ersten Teil, älter als er eigentlich ist. Trotzdem stellt er wieder einiges an, wenn auch um teilweise seine Haut zu retten. Die Suche nach den Chandrian prägt ihn weiter hin sehr stark.

Man trifft auch wieder auf alte und bekannte Charaktere wie Devi, seine Freunde und natürlich Denna. Auf die einen freut mich man sich total, über den ein oder anderen wundert man sich und ab und an fragt man sich „Warum machst du das?“. Dennoch passt alles zu ihnen.
Natürlich gibt es auch wieder neue Charakter zu entdecken. Diese hat Patrick Rothfuss auch wieder genial entstehen lassen.

In diesem Teil lernt man wieder einige neue Aspekte aus dieser Fantasywelt kennen. In der Universiät lernt man mehr über Magie, am Hofe von Maer Alveron lernt man wieder eine neue Gegend kennen, … Es gibt immer viel zu entdecken und das macht es interessant.

Wie auch im ersten Teil gibt es wieder die Rahmenhandlung und Kvothes Biographie. Wobei die Rahmenhandlung, also die Szenen im Wirtshaus deutlich weniger sind.
Auch in diesem Teil schafft es der Autor, die scheinbar langweile Biographie toll und interessant zu erzählen. Die Geschichte ist packend und man möchte einfach wissen ob es Kvothe schafft aus diesem oder jenem rauszukommen und in wie weit er mehr über die Chandrian erfährt.

1617 Minuten dauert das Hörbuch und ist somit eine gute Stunde kürzer als der erste Teil. Wobei das gar nicht so auffällt. Denn genau wie im ersten Teil schafft Stefan Kaminski eine angenehme Atmosphäre. So kann man in die Geschichte abtauchen und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. Denn durch ihn wird Kovthe Leben erlebbar.

Das Cover zeigt einen jungen Mann mit einem Stab in der Hand vor einer Stadt. Alles ist dabei in Grün gehalten. Die Stadt unterscheidet sich allerdings von der im ersten Teil. Da die Motive ähnlich sind und die Titel gleich gestaltet sind, passen die zwei Teile richtig gut zusammen.


Der erste Teil hat mich ja schon total begeistert. Die Mischung aus der Geschichte von Patrick und gelesen Stefan war einfach genial. Deswegen habe ich mich auch richtig auf den zweiten Teil gefreut. Ich war schnell wieder drin und habe mit Kvothe mitfiebern können. Gleichzeitig konnte ich aber auch entspannen. Denn der Stimme zu lauschen und mal nichts zu tun, ist einfach eine tolle Erfahrung. Gerade weil Stefan Kaminski so angenehm vorliest.
Also wieder eine gelungene Mischung.

Dafür gibt es 5 von 5 Wölfen!

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