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272 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

homosexualität, liebe, coming out, freundschaft, jugendbuch

Nur drei Worte

Becky Albertalli , Ingo Herzke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2016
ISBN 9783551556097
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Nur drei Worte“ von Becky Albertalli ist ein Jugendbuch.

Nur per Mail hat Simon mit Blue Kontakt und das schon seit Monaten. Simon fühlt sich zu ihm hingezogen, weiß auch eine Menge über ihn. Nur nicht wer Blue ist. Doch womit er nicht gerechnet hat, dass seine Mails an Blue in falsche Hände geraten könnten. Dies verändert alles.

Simon lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester. Die ältere Schwester ist schon ausgezogen. Die Familie an sich ist etwas komisch, das prägt auch Simon. Somit fällt es ihm nicht immer leicht mit seinen Eltern zu reden, weil sie immer ein großes Dingen draus machen. Das er schwul ist, verrät er nicht.

Die Charaktere sind mit Liebe zum Detail erarbeitet worden. Man wird nicht überflutet damit, aber man merkt einfach was sie für Macken und Eigenheiten haben. Das lässt sie nicht nur real wirken, sondern macht sie liebenswert.

Die Geschichte ist unterteilt in Kapitel aus Simons Sicht und Emails. So bekommt man einen guten Einblick in Simons Gefühlswelt und auch ein Gespür für Blue.
Als Leser rät man mit Simon mit, wer wohl Blue ist. Aber nicht nur das man bangt mit ihm mit, ob er die Erpressung übersteht und wie weit er geht.
Es ist spannend. Nicht nur deswegen, auch wie sich die Charaktere entwickeln und was ihnen noch alles zu stößt. Denn es gibt die ein oder andere überraschende Wendung.

Becky Albertalli lädt ein über Homosexualität nach zu denken. Wie geht man selber damit um, wie schwer ist es für einen Schwulen / eine Lesbe selbst, … Man wird etwas sensibilisiert und bekommt einen anderen Blickwinkel auf die Sache.

Das Cover ist bläulich und zeigt ein gezeichnetes Pärchen auf einer Schaukel. Aber auch innen ist das Buch schön gestaltet. Jedes Kapitel hat sein eignes kleines Bild, dass immer mit Oreos zu tun hat.


Bei dem Buch hat es mir der Klappentext und die Thematik angetan. Es ist zwar mal etwas völlig anderes für mich, aber genau das hat mich gereizt. Becky Albertalli hat es geschafft mit mich mit der Geschichte zu fesseln, mich teilhaben zu lassen an den Problemen von Homosexuellen. Wir sind zwar alle so aufgeklärt und dennoch ist es oft ein Spießrutenlauf für die Betroffenen. Achja undich muss immer an das Buch denken, wenn ich an Oreos vorbei laufe. Ist einfach so hängen geblieben.

Es gibt 5 von 5 Wölfe von mir.

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(10)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, magier, insel, thuroth, fürst

Die verborgenen Inseln

Birgit Blume
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei Selbstverlag, 29.04.2013
ISBN B00CLK9N8C
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Die verborgenen Inseln“ von Birgit Blume ist der erste Teil einer Fantasy-Trologie.

Mitten in einer stürmischen Nacht findet Jo in einer Höhle an der Küste ein geheimnisvolles Buch. Als sie mit dem Buch nach Hause kommt, ist ihre Großmutter außer sich. Denn das Buch offenbart eine Familiengemeinis und ein das Geheimnis um eine verborgene Insel.

Jo lebt zusammen mit ihrer Familie an der französischen Atlantikküste. Sie hat eine wunderebare Familie. Soi verwundert es einen nichtr, dass sie sicht gut mit ihrem Bruder Motz versteht. Im Laufe der Geschichte muss sie sich mit ihren Weggefährten Gefahren stellen. So gewinnt sie an Stärke.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Man lernt sie Schritt für Schritt kennen und schleichen sich in das Herz des Lesers. Sie haben eine angenheme Tiefe, die mit jeder weiteren Seite immer deutlicher wird. Die Autorin hat sich dabei echt etwas gedacht. Wobei die vielen Namen mit M und J am Anfang für etwas Verwirrung sorgen könnten.

Aber auch bei der Welt, die Birgit Blume geschaffen hat, steckt viel dahinter. Man könnte jetzt sagen, es sind ja nur Inseln. Sicher ist es nicht schwer ein paar Insel zu gestalten, aber die Art und Weise wie sie mit Magie und den Ereignissen dort verknüpft wurde, ist richtig genial. Das steht den „großen“ Fantasy-Werken in nichts nach. Auch hat sie eigene Fantasywesen wie die Flyren erschaffen.

Man braucht als Leser etwas Zeit sich in die Geschichte einzufinden. Doch dann mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Ereignisse werden immer rasanter und brisanter. Man fliegt quasi dadurch ohne sich allerdings gehetzt zu fühlen.
Man bangt mit den Charakteren und kann sich gut in sie hineinverstzten.
Man entdeckt als Leser auch immer wieder etwas Neues. Sei es jetzt die Welt, die die jungen Abenteuer entdecken oder was hinter den Ereigneissen steckt.

Das Ende lässt einen gespannt auf den nächsten Teil warten.

Auf dem Cover ist eine Landschaft zu erkennen. Eine steile Felsküste mit einem Wasserfall. Davor ein Segelschiffe. Auf einem Vorsprung steht eine verhüllt Gestalt und am Himmel fliegt ein Flyren. Alles ist in Blau- und Weißtönen staltet. Es passt einfach zur Geschichte.
Auch die Innengestaltung ist gut gelungen. Über dem ein oder anderen Kapitel gibt es kleine „Textschnipsel“ aus der Erinnerung eines Charakters, was sehr passend ist.


Das Cover hatte es mir mal wieder angetan. Aber auch die Geschichte um das Buch, fand ich spannend. Die Geschichte selbst hatte mich sehr mitgerissen. Auch wenn sich die ersten Seiten für etwas zogen, konnte der Rest mehr als entschädigen. Es ist ein kleines Fantasy-Epos.


Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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104 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, ariach, orden, verlag amizaras, reihe

Aschamdon

Valerian Çaithoque , Holger Stiebing
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Amizaras, 01.01.2012
ISBN 9783981442106
Genre: Fantasy

Rezension:

„Aschamdon – Amizaras Chronik Band 1“ von Valerian Caithoque ist der erste Teil einer Urbanfantasy-Trilogie.

Schon als Kind sah Rafaela Dinge, die sonst keiner sah. Nach dem ihr kleiner Bruder tot aufgefunden wurde, schien sie unter Verdacht zu stehen. Darauf hin wurde sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort begegnete ihr ein Mann der flügelähnliche Gebilde am Rücken hat. Er versprach sie herauszuholen, wenn sie für ihn arbeiten würde.

Rafaela kann diese flügelartigen Energieströme sehen, die die Ariach besitzen. Durch ihre Attacke auf ihren Vater wird sie in eine Irrenanstalt geschickt. Ihr Leben ist immer ein Gefängnis gewesen. Sie sucht immer einen Ausweg. Doch kommt sie nicht wirklich raus.

Es ist egal ob es die beiden Protagonisten Rafaela und Atila sind oder einer der anderen Charaktere. Keiner ist einfach gestrickt. Jeder hat seine Ecken und Kanten, je mehr man liest desto besser lernt man sie kennen. Sie sind auch nicht die typischen Helden oder Stereotypen, die man sonst so kennt. Dennoch wirken sie sehr real.

Valerian Caithoque hat eine sehr umfassende Welt hier geschaffen. Sie spielt in unserer Welt mit unseren Mythen. Die Ariach sind menschenähnliche Wesen, die an Engel erinnert. Es gibt verschiedene Gruppen, die unter anderem die Geschicke der Menschen lenken. Sie bieten ein sehr langes Leben, Macht und Reichtum. Doch sind sie untereinander in einem Krieg, den sie durch die Menschen austragen lassen.

Es gibt zwei Handlungsstränge. Es sind nicht nur zwei verschiedene Sichtweisen, zwei Handlungsorte, … Sondern es liegen auch mehr als 50 Jahre dazwischen. Man steigt mit den beiden Protas langsam in die Geschichte und den Mysterien ein. Was auch wichtig ist, denn es gibt komplexe Strukuren. Sie vermischen unsere Sagen und Mythen mit den Fantasy-Aspekten.
Man kann das Buch also nicht mal eben zwischen durch lesen, es fordert den Leser.
Dennoch zieht es einen in seinen Bann und man möchte mehr erfahren.

Das Cover zeigt ein wappenähnliches Gebilde mit merkwürdigen Schriftzeichen darauf. Sonst ist es eher unscheinbar. Schlägt man das Buch auf, sieht man überall verteilt Zeichnungen, die die Handlung untermalen oder gewisse Gegenstände verdeutlichen. Normal würde man ja sagen, dass ein gutes Buch solche Zeichnungen nicht braucht. Die Geschichte würde auch ohne sie auskommen, sie unterstreicht hier nur und macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis.



Als es hies es werden Blogger für eine Blogtour zu diesem Buch gesucht, war ich sofort von den Zeichnungen begeistert, aber auch der Klappentext hat mich aufmerken lassen.
Ich war gespannt was mich da erwartet und ich wurde mehr als überrascht. Es total komplex angefangen bei den Charakteren bis zu der Story selbst. Dennoch konnteich immer gut am Ball bleiben. Mit hat es gefallen, wie unsere Mythen da verpackt wurden; wie unsere Welt mit der Fantasie verknüpft wurde.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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1.005 Bibliotheken, 10 Leser, 4 Gruppen, 60 Rezensionen

tod, flucht, liebe, zahlen, jugendbuch

Numbers - Den Tod im Blick

Rachel Ward , Uwe-Michael Gutzschhahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2012
ISBN 9783551311511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Numbers – Den Tod im Blick“ von Rachel Ward ist der erste Teil einer Jugendbuch-Trilogie.

Ja es wat eine SuB-Leiche, die ich jetzt mal wiederbelebt habe. Und ich frage mich ganz ehrlich, warum ich solange damit gewartet habe.
Allein schon der Klappentext und somit Jems Fähigkeit das Todesdatum eines jeden Menschen sehen zu können, hat mich fasziniert.
Wie geht man mit so einer Gabe um? Was macht sie aus einem? Bis Jem wusste was die Zahlen bedeuten, war es für ein Spaß die Zahlenlaut zu sagen. Als dann ihre Mutter starb und sie wusste was die Zahl war, war es ein Fluch für sie. Hat hat versucht vor der Gabe und den Menschen zu fliehen.
Zuerst habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hin geht, ob die Fähigkeit alleine genug Stoff bietet. Es ist die Mischung aus der Gabe, Liebe und wie Jem lernt, wieder Freude am Leben zu spüren, die es spannend macht. Diese Mischung hat mich gefesselt. Kann Jem ihre Mauern fallen lassen, was passiert dann mit ihr, …

Es ist eine andere Art sich mit dem Tod auseinander zu setzten und darüber nach zu denken, was man aus seinem eigenen Leben tut.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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264 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

liebe, hochzeit, royal, prinzessin, dystopie

Royal - Eine Hochzeit aus Brokat

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.12.2015
ISBN 9783646601725
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Royal – Eine Hochzeit aus Brokat“ von Valentina Fast ist der fünfte Teil einer dystopischen-Reihe.

Irgendwie habe ich es total verschwitzt für dieses Buch eine Rezi zu schreiben. Deswegen gibt es jetzt kurz und knapp, was ich dazu sagen möchte.

Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, kommt ein Phillip daher. So muss es sich für Tanya angefühlt haben. Sie ist noch fertiger als vorher, denn Phillip benimmt sich noch unmöglicher als zu vor. Es fängt zwar leicht an zu nerven, aber es bringt Tanya an ihr äußerstes. Und man bekommt ein andere Seite zu Gesicht.

Ich war ganz hin und her gerissen. Wird es Tanya oder Charlotte? Liebe oder Verpflichtung? Sodass ich das Buch wieder „hinhaliert“ habe. Etwas schade war, dass man nicht ganz so viel von dem drumherrum mitbekommen hat, also Angriffe, wer dahinter steckt, … Dies wird wohl aufgehoben werden.

Für Royal 5 gibt es 5 von 5 Wölfen.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

dublin, thriller, krimi, irland, mord

Nebelflut

Nadine d'Arachart und Sarah Wedler ,
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei telescope, 22.03.2013
ISBN 9783941139527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Nebelflut“ von Sarah Wedler und Nadine d'Archart ist ein Thriller.

Ein gutes Jahr lag das Buch jetzt auf meinem SuB. Ich hatte es 2014 in einem Adventskalender gewonnen. Von den beiden habe ich ja ihre Fantasy-Trilogie schon gelesen und da sie viele Thriller schreiben, wollte ich da mal rein schauen.

Es fängt auch gleich spannend an mit einem vermeidlichen Leichenfund. Ich konnte mich gleich einfinden. Der Schreibstil der beiden ist wieder wunderbar. Mal liest man aus der Sicht der Ermittler, mal aus der von Patrick Namara, dem Hauptverdächtigen oder von seiner verschwunden Schwester.

Mit jedem Mord steigt die Spannung und ich hab mich gefragt, ob es wirklich Patrick war oder doch wer anderer. Es war auch spannend zu lesen, wie es Amy erging. Das Ende war der krönende Abschluss.
Ich kann nur sagen, es hat sich total gelohnt, das Buch vom SuB zu nehmen :)
 
Es gibt 4 von 5 Wölfe.

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277 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

liebe, royal, krieg, prinz, prinzessin

Royal - Eine Liebe aus Samt

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.01.2016
ISBN 9783646601756
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Royal – Eine Liebe aus Samt“ von Valentina Fast ist der letzte Teil einer Dystopie-Reihe.

Nachdem die Hochzeit von Claire und Fernand von den Truppen gestört wurde, sind Tanya und Henry auf der Flucht. Die Truppen besetzen Viterra und wollen, das Königreich auflösen. Tanya und Henry sind die einzigen die noch etwas unternehmen könnten. Doch kann Tanya das tun, nach dem der Prinz Philip ihr das Herz gebrochen hat?

Tanya muss hier mehrere Sachen meistern. Da ist ihre Angst um ihre Freunde, dann das Ungewisse, das Leben außerhalb der Kuppel und weitere ihre Gefühle für Philip. Sie hängt irgendwo in diesem Choas drinnen und muss es überwinden um ihren Freunden helfen zu können.

Der ein oder andere Charakter macht hier noch mal einen Sprung nach vorne und entwickeln sich weiter. Da manche nur kurz beleuchtet werden, ist dies nicht immer klar zu erkennen. Es gibt aber sehr viele neue Charaktere, die direkt oder indirekt eingreifen und sich in die Geschichte anpassen.

In Band 5 waren ja noch ziemlich viele Fragen offen. Diese werden hier alle beantwortet. Man lernt noch mehr über die Welt und deren Strukturen kennen. Ohne groß zu spiolern kann man nur sagen, dass manches dem Leser einfach hingeworfen wird. Was etwas schade ist.

Spannend ist es auf jeden Fall. Zum einen, weil man dieses Mal nicht nur aus Tanyas Sicht liest, sondern auch aus Charles Sicht. Das man dann noch aus der Sicht von Philip und Tanyas Schwester liest, ist zu viel des Guten.
Zum anderen wird durch die Handlung an sich viel Spannugn aufgebaut. Man vermutet und fiebert einfach mit.
So interessant die Handlung auch ist, so konstruiert wirkt manchmal das Ende dieser Reihe. Klar muss die Autorin hier viel aufdecken. Doch wie es geschieht ist nicht immer ganz rund.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit rotem Kleid in einer sehr kaputten Kugel. ES passt so natürlich wieder zur Reihe und zum Inhalt.


Die Erwartung an diesen Teil war sehr hoch. Für mich wurden sie nur zum Teil erfüllt. Sicher war ich total gespannt wie es ausgeht, was Tanya noch anstellt und wie es um ihr Herz bestellt ist.
Beim Lesen war alles supi. Doch danach gab es etwas schwemut. Nicht nur weil es zu Ende ist, sondern weil manches einfach kurz erwähnt wird. Da hätte ich mir schon mehr erwartet.

Dennoch war es Lesevergnügen und es gibt 4 von 5 Wölfen.

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624 Bibliotheken, 18 Leser, 4 Gruppen, 85 Rezensionen

hexen, fantasy, liebe, magie, hexe

Everflame - Tränenpfad

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.10.2015
ISBN 9783791526317
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Everflame – Tränenpfad“ von Josephine Angelini ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

Mit schweren Verbrennungen hat es Lily wieder in ihre Welt geschafft. Sie wird von ihrer Mutter und ihrer Schwester gefunden. Rowan, der mit ihr gereist ist, heilt sie wieder. Doch zugleich versucht Lillian Lily wieder in ihre Welt zu locken.

Lily versucht auf der einen Seite Lillian zu verstehen. Dennoch muss sie ihren Austausch mit ihr vor Rowan geheim halten. Das macht ihr schwer zu schaffen. Auch das Rowan nicht in ihrer Welt bleiben möchte, kann sie zwar verstehen, aber sie möchte mit ihm zusammen bleiben.

Es gibt ein Wiedersehen mit den alten Charakteren und auch neuen, die sich in den Vordergrund drängen. Man hat auch hier wieder die Möglichkeit, die Charas gut kennen zu lernen, um sie verstehen zu können. Dabei ist es egal ob es die „Guten“ oder die „Bösen“ sind. Sie sind alle menschlich und so kann man ihr Handeln nachvollziehen.

Ein Teil der Geschichte spielt in Lily, also unserer Welt. Die Mischung aus Fantasy-Elementen und dem wahren Leben ist der Autorin gut gelungen. So muss sich Lilys Familie und ihre Freunde mit der Polizei bzw. FBI herumschlangen. Und sie lernen das Leben mit einer Hexe kennen.

Ohne große Wiederholungen startet die Geschichte und schließt nahtlos an den ersten Teil an. Der Leser ist gleich mittendrin und kann wieder eintauchen in die Story.
Dabei stört es nicht, dass es kein Wiederholungen gibt. Man findet sich auch so schnell wieder ein.
Zwar sind ein paar Aspekte der Geschichte irgendwie klar, aber dennoch ist die Handlung verworren. Es gibt nämlich einige Charaktere die etwas im Schilde führen und nur auf ihre Gelegenheit warten.
So bleibt es spannend und interessant. Vor allem ist es aber abwechslungsreich und abenteuerlich.

Das Cover zeigt zwei Gesichtshälften. Zwischen den beiden züngeln blaue Flammen. Es passt genau zum neuen Cover von Band 1 und auch zu Story.


Von Band 1 war ich ja schon richtig begeistert. Da waren die Erwartungen an diesen Teil natürlich sehr hoch. Die hat Josephine Angelini halten können. Es war einfach ein wahnsinns Fantasy-Abenteuer. Es hat mich von der ersten Seite gepackt und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

Es gibt 5 von 5 Wölfe.

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431 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

jennifer estep, frostnacht, gwen, mythos academy, loki

Frostnacht

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.10.2015
ISBN 9783492280358
Genre: Fantasy

Rezension:

„Forstnacht – Mythos Acadamy 5“ von Jennifer Estep ist Teil einer Urbanfantasy-Reihe.

Nach dem Gwen ohne Logan zurecht kommen muss, versuchen die Schnitter weiter sie zu töten. Doch anstatt dass sie das Gift schluckt, erwischt es Nickademes. Um das Gegengift zu besorgen, muss Gwen mit ihren Freunden eine gefährliche Reise unternehmen.

Gwen hat ihr ganz doll unter Liebeskummer zu leiden. Sie versteht zwar, dass Logan abstand braucht, aber sie vermisst ihn unheimlich. Das Schlimmste für sie ist, dass er ohne ein Wort gegangen ist und ihre Freunde aber noch weiter Kontakt zu ihm haben.

Die Charaktere entwickeln sich alle etwas weiter und wachsen an den neuen Herausforderungen. Man kann aber immer noch mit ihnen lachen und leiden.
Es gibt auch neue Charaktere zu entdecken, die super in das Konzept passen und für frischen Wind sorgen.

Es gibt auch dieses Mal wieder etwas Neues aus der Welkt der Mythologie zu entdecken. Die Greife spielen in diesem Band eine wichtige Rolle, man lernt eine neue Gottheit und eine neue Mythos Acadamy kennen. Es passt auch gut zusammen und wirkt nicht künstlich reingedrückt, nur damit etwas Neues da ist.

Die Story an sich ist zum einen Vorhersehbar und zum anderen auch wieder nicht. Die Schnitter und ihre Aktionen kennt man gut. Deswegen ist einem klar, dass sie was Fieses planen und Fallen stellen. Auch dass Gwen alles tut um ihren Freunden zu helfen, weiß der Leser.
Aber es gibt immer wieder Wendungen oder Ereignisse, die man so nicht erwartet hat. Diese Mix macht es spannend und fesselt den Leser an die Story.

Jennifer Estep bleibt ihrem Schreibstil treu. Es ist locker zu lesen und man kann einfach eintauchen in die Geschichte. Sie wiederholt zwar nicht groß die Ereignisse, aber man kommt dennoch gut in das Buch rein und weiß wieder worum es vorher ging und wo dieser Teil anknüpft.

Das Cover zeigt wieder Augen und einen nebligen Schleier. Die sind diesmal in Lila gehalten, während der Rest wieder weiß ist.


Es ist ja schon eine Weile her, dass ich die ersten vier Teile verschlungen habe. Nun endlich kommt der fünfte Teil und ich ärgere mich schon. Warum? Weil ich mich frage, warum ich es so lange habe liegen lassen!!
Sicher ist vieles an der Story vorher schon klar, aber dennoch gibt es so viel zu entdecken und erleben. Mir hat das Lesen wieder unendlich viel Spaß gemacht.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

djinn, liebe, verrat, magie, 1001 nacht

1001 Kuss - Djinnfeuer

Rebecca Wild
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.01.2016
ISBN 9783646601909
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„1001 Kuss – Djinnfeuer“ von Rebecca Wild ist ein Fantasy-Roman.

Als Tochter eines Piraten hat Rina schon so einiges gesehen. Durch die Geschichten ihrer Mutter vermutet sie hinter vielem einen oder mehrere Djinn. Genau wie hinter dem komischen Sturm und dem brennenden Schiff, was sie finden. Dort findet sie ein kleines Fläschchen, welches ihr Leben verändern wird.

Rina ist etwas dickköpfig und hört nicht immer auf das, was ihr gesagt wird. So gerät sie öfters mal in Schwierigkeiten. Außerdem glaubt sie durch die Geschichten ihrer Mutter schon alles über Djinn zu kennen und hat so Vorurteile.

Die Charaktere sind gut gestaltet. Man bekommt einen guten Einblick und muss auch ab und an über sie schmunzeln. Sie wirken real und machen so die Geschichte erlebbar. Der ein oder andere Charakter ist einem vielleicht unsympathisch, dennoch ist er greifbar.

Sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht. Wer meint Djinn sind so wie bei Aladin, erfüllen einem drei Wünsche und alles ist schön, liegt hier daneben. Djinn leben nicht von Haus aus in Wunderlampen oder Flaschen, sie leben frei als körperlose Wesen. Man muss sie gefangen nehmen in ein solches Gefäß und erst dann erfüllen sie dem Träger 3 Wünsche. Wobei die nicht immer so aussehen, wie in den Vorstellungen des Wünschers.

Rebecca Wild hat eine orientalische Märchenwelt geschaffen, die den Leser mitreist. Durch die Handlungsorte und deren Beschreibungen spürt man den orientalischen Flair. Warum Märchenwelt? Weil es einige Dinge wie die Djinn, fliegende Teppiche und Magie gibt, die an die Märchen aus 1001 Nacht erinnern. Dennoch bringt die Autorin viele eigene Ideen rein und das macht es spannend.

Apropos spannend. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Erst muss man sich da zwar einfinden, aber im Verlauf wird es so spannender. Als Leser weiß man zwar mehr, als die Charaktere, aber man weiß nie so richtig, wie sie reagieren und was passiert.

Im Hintergrund des Covers sieht mein das Gesicht eines Mädchen. Von oben kommen orientalische Ornamente, die den Titel unterstreichen. Farblich ist es in Weinrot bis Rose gehalten.


Mich hat das Thema Djinn neugierig gemacht. Denn diese Fantasywesen habe ich selten gelesen. Rebecca Wild hat mich da auch nicht enttäuscht, sondern meine Leidenschaft geweckt. Ich mag ja orientalische Geschichten und hier wurde ich regelrecht entführt. Auch wenn ich mich erst einfinden musste.

Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfe.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

Verity heißt Wahrheit

Jeannie Waudby ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.11.2015
ISBN 9783551520814
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Verity heißt Wahrheit“ von Jeanne Waudby ist eine Dystopie.

Es ging schon immer so Residents gegen Brotherhood. K lernt, dass die Hoods böse sind und erfährt es am eigenen Leib. Ihr wird angeboten als Spionen zu arbeiten um die Machenschaften der Hoods erkennen zu können und um die Gewalt zu stoppen. Doch sind die Hoods ganz anders.

K ist 16 Jahre hat ihre Eltern früh bei einem Bombenanschlag der Brotherhoods verloren. Seitdem ihre Oma gestorben ist, verbringt sie ihr Leben in verschiedenen Heimen. Sie selbst erlebt einen weiteren Anschlag und überlebt. Ihr Weltbild ist davon geprägt, dass die Hoods die „Bösen“ sind. Sie sehnt sich nach Frieden und geht deswegen den Weg der Spionin.

Man erfährt über die Charaktere das Nötigste. Das hört sich vielleicht nicht prickelnd an, aber es reicht vollkommen. Man bekommt, dass mit was man braucht und dennoch sind die Charaktere gut gestaltet. Man entdeckt immer etwas Neues an ihnen.

In Ks Welt gibt es zwei Gruppen in der Gesellschaft. Die Residents und die Brotherhood. Die Resindents bilden die Mehrheit, sind grau gekleidet und scheinen die guten zu sein. Die Brotherhood sind eine kleine und scheinbar radikale Gruppe rotgekleideter Extremisten. Auch hier bekommt man nicht viel mehr Hintergrundinformationen. Ein paar Dinge werden noch beleuchtet, aber Motive, Entstehung etc. gibt es nicht.

Wer also auf das Drumherrum steht, wird hier vielleicht etwas enttäuscht. Dennoch hat die Story einiges zu bieten. Mit K alias Verity lernt man die Brotherhood kennen und merkt schnell, dass nicht alles stimmt, was erzählt wird. Man ist geprägt durch das, was man durch die Gesellschaft und Medien erfährt. Die Situation in der K ist lässt den Leser nachdenken. Wie sehr werden auch wir beeinflusst, welche Ereignisse werden zu politischen Zwecken manipuliert, …
Das ist aber nicht das Einzige. K geht mit guten Absichten an die Arbeit als Spionin. Dennoch ist nicht alles „Gut“ was sie macht. Wo geht man selber mit guten Absichten dran und macht trotzdem einen großen Fehler? Wie steht man dazu? Übernimmt man die Verantwortung?

„Verity heißt Wahrheit“ ist also nicht nur einfach eine Dystopie und behandelt typische Probleme der jungen Charaktere. Nein es setzt sich auch mit der Gesellschaft und uns als Menschen auseinander.

Auch wenn man viel nachdenken muss, kommt die Spannung und Reiz des Buches nicht zu kurz. Manche Wendungen scheinen zwar recht konstruiert zu sein und passen teilweise zu gut in die Handlung. Allerdings gibt es auch genug Stellen, die das entschädigen.
Man fiebert mit K mit, erkundet die Welt und macht sich seine Gedanken darüber, was ihr noch passieren könnte.

Das Cover zeigt ein Mädchengesicht in der rechten oberen Hälfte. Dieses ist nach links unten gespiegelt worden. Drumherum sieht man Flammen. Das Cover ist in Rot gehalten.

Als ich Cover und Klappentext in der Verlagsvorschau von Carlsen gesehen habe, wollte ich das Buch lesen. Zwar habe ich mir etwas anderes darunter vorgestellt, als es war. Aber es hat sich gelohnt. Ich mag ja normal die Welt erkunden und die Hintergründe kennen. Da wurde ich hier enttäuscht. Doch Ks Geschichte und die Gedanken, die ich mir dazu machen musste, haben es wieder wett gemacht. Der Tiefgang der Geschichte hat mich berührt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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664 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 159 Rezensionen

selbstmord, liebe, suizid, depression, jennifer niven

All die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Limes, 28.12.2015
ISBN 9783809026570
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven eine etwas andere Liebesgeschichte.

Auf dem Glockenturm möchte sich Finch eigentlich das Leben nehmen. Die aufgeregte Menge unter ihm deutet aber nicht auf ihn. Da bemerkt er Violet neben sich. Die möchte offenbar das gleiche wie er. Von dem Tag an verbindet die beiden etwas und eine Reise beginnt.

Finch ist selbstmordgefährdet. Er lebt zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern. Sein Vater hat eine neue Familie. Einen richtigen Familienzusammenhalt kennt er nicht. Er ist scheinbar auch noch anderes erkrankt. Er nennt es den „Schlaf“ und läuft davor weg. Finch ist in der Schule einfach nur der „Freak“.

Violet hat einen Autounfall überlebt. Dabei ist allerdings ihre ältere Schwester gestorben. Seitdem hängt sie in einem tiefen Loch und lebt nicht mehr ihr Leben. Nichts macht ihr mehr Spaß, sie wendet sich von ihren Freunden ab. Sie gehörte früher zu den Beliebten.

Die Protagonisten sind sehr bewegende Charaktere. Jeder hat sein Paket zu tragen und sie sind sehr vielschichtig. Auch die anderen Charaktere passen gut in die gesamte Konstellation hinein. Wobei sie hier eher Beiwerk sind. Dennoch kann man den ein oder anderen ins Herz schließen.

Die Geschichte spielt in Bartlett, Indiana (USA). Beide gehen dort zur Schule, treffen aber normal nicht oft aufeinander. Finch überrumpelt Violet und so müssen sie zusammen ein Schulprojekt machen. Sie müssen mehrere Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung erkunden und sie später präsentieren.

Erzählt wird die Geschichte mal aus Vios und mal aus Finch Sicht. Dabei zählt Vio die Tage bis zum Schulabschluss und Finch, die die er wach ist. So bekommt ein einen guten Einblick in das Leben der beiden, wie sie fühlen und wie sie ticken.
Man könnte jetzt meinen das es eine romantische Liebesgeschichte vor einer idyllischen Kulisse wird. Er rettet sie und sie rettet ihn, ….

Ganz so wird es nicht. Man wird mit dem Leid konfrontiert einen geliebten Menschen und die Lust am Leben verloren zu haben. Aber auch damit, wie man sich das Leben nehmen kann, teilweise sehr nüchtern mit Zahlen und Fakten.
Die Liebesgeschichte steht nicht im Fokus. Sondern eher der Kampf wieder zurück ins Leben zu finden. Da Leben wieder lebenswert finden. Die Liebe zwischen den beiden ist da eher ein Mittel.

Die Geschichte ist mitreisend. Man muss weinen und lachen mit den beiden. Fragt sich was als nächstes passiert und hofft, dass es gut ausgeht.

Das Cover zeigt einen Mond, in dem der Titel ist, ein Mädchen sitzt und ein Junger auf einer Leiter reinklettert. Es ist in Weiß und Blau gehalten und ein Teil des Titels ist rot. Ich finde es passt gut zur Geschichte.

Auf etwas tragisches wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green habe ich gewartet. Denn ab und an brauche ich sowas mal. Tragisch ist es hier auf jeden Fall. Doch mag ich die beiden Bücher nicht vergleichen.
In dem hier geht es nicht nur einfach um eine tragische Liebe mit einem schweren Schicksalsschlag. Hier wird auf eine besondere Art und Weise das Thema Selbstmord behandelt. Es wirkt nicht aufdringlich und dennoch zeigt es einige Facetten davon auf.
Ich habe die Protas sehr lieb gewonnen und mich hat ihre Geschichte tief bewegt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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152 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

magie, fantasy, trudi canavan, welten, der wanderer

Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.11.2015
ISBN 9783764531065
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Magie der tausend Welten – Der Wanderer“ von Trudi Canavan ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.
Um die Zauberin Pergama aus ihrem Buch zu befreien durchstreift Tayen die tausend Welten. Dabei stößt er auf den wohl möglich stärksten Magier, Valhan. Doch um dessen Hilfe zu bekommen, soll Tayen eine Rebellengruppe ausspionieren. Dies sind aber seine Freude.

Tayen durchstreift die Welten um Pergama zu befreien. Dabei kann er seine Fähigkeiten weiter entwickeln und lernt mehr über die Magie. Er hat sich ein Stück weit auch weiterentwickelt. Um Pergama befreien zu können geht er ein großes Risiko ein. Doch er hat sich dieses Zeil nun mal gesetzt.

Rielle ist immer noch etwas naiv. Sie scheint zwar mit ihrem alten Leben abgeschlossen zu haben. Sie lebt das Leben, was sie jetzt hat, erkundet die Magie und beschäftigt sich mit moralischen Aspekten des Zauberns.

Die Charaktere sind wieder richtig gut gestaltet. Sie haben eine tolle Tiefe und man lernt immer noch etwas Neues von ihnen kennen. Auch die neuen Charaktere sind so und man kann sie sich richtig gut vorstellen.

Es sind 5 Jahre seit dem ersten Teil vergangen. Die beiden Charaktere haben also einiges erlebt, was dem Leser zunächst verborgen bleibt. Etwas problematisch ist, dass man sich nicht so schnell einfindet. Es sind auch keine Rückblenden vorhanden.
Genau wie im ersten Teil gibt es Abschnitte, die von Rielle handeln und welche die von Tayen handeln. Doch diesmal sind sie etwas mehr verwoben.

In diesem Teil lernt man viele neue Welten kennen. Somit bekommt man auch mehr Magie zu sehen und versteht mehr von dem ganzen Konstrukt der Welten.
Dies ist schon interessant.

Trudi Canavans Schreibstil lädt wieder ein in die Welten ein zu tauchen. Es ist interessant durch die vielen Dinge, die man erkundet. Aber auch plötzliche Wendungen sorgen für Lesespaß.

Das Cover zeigt einen Magier in einem ockergelben Gewand magiewirken. Es passt zum Ersten Teil und auch zur Handlung.


Auf diesen Teil habe ich schon gewartet. Wie auch im ersten Teil hat mir etwas im Vergleich zu ihren anderen Werken gefehlt. Hinzu kam dann noch, dass ich mich schwer tat beim Reinkommen, weil eben die 5 Jahre vergangen sind.
Sonst war es interessant und man konnte viel von den Welten entdecken.

Es gibt 4 von 5 Wölfen!

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

fantasy, kvothe, hörbuch, magie, musik

Die Furcht des Weisen (1)

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Wolfram Ströle , Hans-Ulrich Möhring
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 14.01.2013
ISBN 9783867179614
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Furcht des Weisen 1 - Die Königsmörder-Chronik – 2. Tag“ von Patrick Rothfuss gelesen von Stefan Kaminski ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

An der Universität hat es Kvothe nicht leicht. Er stolpert über immer mehr Intrigen und muss so immer aufmerksam sein. Aber auch Devi hängt ihm im Nacken. Denn sie möchte ihr Geld wieder haben. Und dann gibt es ja noch die Chandrian.

Kvothe muss wieder einige Gefahren stellen und sie meistern. Dabei wirkt er, wie auch im ersten Teil, älter als er eigentlich ist. Trotzdem stellt er wieder einiges an, wenn auch um teilweise seine Haut zu retten. Die Suche nach den Chandrian prägt ihn weiter hin sehr stark.

Man trifft auch wieder auf alte und bekannte Charaktere wie Devi, seine Freunde und natürlich Denna. Auf die einen freut mich man sich total, über den ein oder anderen wundert man sich und ab und an fragt man sich „Warum machst du das?“. Dennoch passt alles zu ihnen.
Natürlich gibt es auch wieder neue Charakter zu entdecken. Diese hat Patrick Rothfuss auch wieder genial entstehen lassen.

In diesem Teil lernt man wieder einige neue Aspekte aus dieser Fantasywelt kennen. In der Universiät lernt man mehr über Magie, am Hofe von Maer Alveron lernt man wieder eine neue Gegend kennen, … Es gibt immer viel zu entdecken und das macht es interessant.

Wie auch im ersten Teil gibt es wieder die Rahmenhandlung und Kvothes Biographie. Wobei die Rahmenhandlung, also die Szenen im Wirtshaus deutlich weniger sind.
Auch in diesem Teil schafft es der Autor, die scheinbar langweile Biographie toll und interessant zu erzählen. Die Geschichte ist packend und man möchte einfach wissen ob es Kvothe schafft aus diesem oder jenem rauszukommen und in wie weit er mehr über die Chandrian erfährt.

1617 Minuten dauert das Hörbuch und ist somit eine gute Stunde kürzer als der erste Teil. Wobei das gar nicht so auffällt. Denn genau wie im ersten Teil schafft Stefan Kaminski eine angenehme Atmosphäre. So kann man in die Geschichte abtauchen und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. Denn durch ihn wird Kovthe Leben erlebbar.

Das Cover zeigt einen jungen Mann mit einem Stab in der Hand vor einer Stadt. Alles ist dabei in Grün gehalten. Die Stadt unterscheidet sich allerdings von der im ersten Teil. Da die Motive ähnlich sind und die Titel gleich gestaltet sind, passen die zwei Teile richtig gut zusammen.


Der erste Teil hat mich ja schon total begeistert. Die Mischung aus der Geschichte von Patrick und gelesen Stefan war einfach genial. Deswegen habe ich mich auch richtig auf den zweiten Teil gefreut. Ich war schnell wieder drin und habe mit Kvothe mitfiebern können. Gleichzeitig konnte ich aber auch entspannen. Denn der Stimme zu lauschen und mal nichts zu tun, ist einfach eine tolle Erfahrung. Gerade weil Stefan Kaminski so angenehm vorliest.
Also wieder eine gelungene Mischung.

Dafür gibt es 5 von 5 Wölfen!

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

liebe, trauer, verlust, leben, tod

For Good

Ava Reed , Nadine Kapp
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Booklover, 01.01.2016
ISBN 9783981755039
Genre: Romane

Rezension:

„For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed ist ein tragischer Liebesroman.

Nach dem Tod von ihrem Ehemann Ben, lässt Charlie sich in ihrer Trauer einfach fallen. Sie hat keine Motivation zum Aufräumen, zum Essen, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen und und und. Sie kann einfach aus dem Loch nicht mehr aus und hängt an ihren Erinnerungen fest.

Charlie lässt sich sehr hängen. Denn sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Ben war alles für sie. Sie hat das Gefühl missverstanden zu werden, braucht aber eigentlich trotzdem ihre Leute.
Früher hat sie nur so vor Leben und Energie gesprüht. Sie war herzlich und ist in ihrem Job als Tierärztin richtig aufgegangen.

Es gibt hier mehr oder weniger nur 4 Charaktere, die hervorstechen. Die anderen kommen eher am Rand vor. Von Charlie bekommt man sehr tiefe Einblicke. Auch ihre beste Freundin, ihren Ehemann und seinen besten Freund lernt man mit der Zeit besser kennen. Sie wirken alle sehr real.

Ava Reed lässt Charlie die Geschichte in zwei Strängen erzählen. Einmal die Momentaufnahmen, wie es ihr geht. Und auf der anderen Seite ihre Erinnerungen.
So lernt man als Leser auch die Vorgeschichte zu Charlie und Ben kennen. So kann lernt man die Charaktere besser kennen und kann einiges mit der Zeit deuten.

Da Charlie sehr real wirkt und die Autorin es geschafft hat Charlies Gefühle, ihre Kraftlosigkeit und auch ihre „hellen“ Seiten an den Leser zu transportieren, leidet man einfach mit. Oder freut sich mit ihr. Je nach dem Ob man in der Gegenwart ist oder in ihren Erinnerungen.
An einem Punkt versteht man Charlie dann vielleicht nicht mehr. Man kann nicht begreifen, warum sie wirklich alles hinwirft.
Doch nach dem Ende, wenn man alles nochmal durch geht, fallen einem folgende Zitate ein:
„Ich kann nichts sagen, sie würde es sowieso nicht verstehen. “
„Nur weil man glaubt, etwas zu verstehen, heißt das nicht, dass man das wirklich tut.“
Keiner kann genau verstehen, wie Charlie sich fühlt. Denn jeder ist anders, liebt anders und fühlt anders.
Man fragt sich dann wie hätte ich reagiert als Charlie, als beste Freundin, als Elternteil, …


Das Cover zeigt eine junge, blonde Frau vor einem Kornfeld. Man sieht sie von hinten und kann erkennen, dass sie die Arme vor sich verschränkt hat. Es ist alles in Gelb gehalten.


Nach dem ich Spiegelsplitter von Ava Reed gelesen hatte und das Cover sah, war klar, dass ich „For Good“ lesen musste. Auch wenn ich es bei der Leserunde nicht gewonnen habe, habe ich es mir geholt. Das Buch hat mich einfach mitgenommen. Ich habe mit Charlie gelitten, gelacht und geweint. Ava Reed hat da ein sehr geniales Buch geschrieben, dass mich tief berührt hat.

Deswegen gibt es auch 5 von 5 Wölfe dafür!!!

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485 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, julia adrian, magie

Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Julia Adrian
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783959911320
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die dreizehnte Fee – Entzaubert“ von Julia Adrian ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

Nach dem die dreizehnte Fee dem Hexenjäger entkommen ist, wartet sie auf das Urteil ihrer verbliebenen Schwestern. Die einen möchten sie tot sehen, die anderen wegsperren und nur eine kennt die richtige Lösung und ist der Schlüssel für all die Fragen. Doch ihre Macht schwindet.

Lillith oder auch bekannt als die dreizehnte Fee ist in diesem Teil wieder sehr menschlich. Sie muss ich ihren Gefühlen stellen. Der Liebe zu dem Hexenjäger, die Verbundenheit zu ihren Schwestern und den Toten. Sie muss einige Hürden überwinden um mehr herauszufinden.

Man lernt in diesem Teil die ein oder andere neu oder besser kennen. Dabei kommen sie einem irgendwie wieder bekannt vor und irgendwie auch nicht. Außerdem trifft man wieder auf alte Bekannte Charaktere wie den Hexenjäger.

Wieder werden Märchen adaptiert und man kann eine Menge entdecken. Man lernt die Brunnwelt kennen, das Zuhause der Eishexe und viele andere wunderbare Orte. Diese sind auch sehr bildhaft beschrieben.

Im Laufe des Buches lernt man vieles kennen. Das ist total interessant. Nicht nur die Welten und Charaktere, sondern auch Zusammenhänge. Es gibt tolle Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hat. Julia Adrian hat wieder eine tolle Geschichte geschaffen aus Märchen, den Weg den Lilith geht und Erinnerungen, die sie hat. Denn diese Erinnerungen tragen oft dazu bei wie Lilith handelt.

Das Cover ähnelt dem vom ersten Band. Doch hat es einen frostigen Hauch. Die Beeren haben eine leichte Eisschicht. Auch innen ist der Stil dem Eisigen angepasst worden. Das passt einfach.


Nach dem mir Band 1 so sehr gefallen hat, musste ich wissen wie es mit Lilith weiter geht. Mir gefällt einfach die Welt, die Julia Adrian geschaffen hat. Der Mix aus Märchen und ihren Ideen ist einfach genial. Vor allem Lilith hat mir wieder gut gefallen.

Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, handball, jugendbuch, wuppertal, mädchen

Voll erwischt (German Edition)

Ellen Sommer
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei Ellen Sommer Verlag GbR, 13.09.2015
ISBN B015D6EXUI
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Voll erwischt“ von Ellen Sommer ist ein Jugendbuch mit einem Hauch mystischem.

Da Lilles Eltern in Afrika sind, muss Lille zu ihrer Oma ziehen. Neue Schule, neue Menschen alles Dinge, die ihr nicht so liegen. Doch dann taucht Chris auf. Mit seiner Art ist sie ihm schnell verfallen. Doch ihre Großmutter möchte genau dies verhindern.

Lille mit der neuen Umgebung zu kämpfen. Die Rolle als neue liegt ihr nicht so. Hinzu kommt, dass sie etwas toplatschig ist. Dennoch findet sie Anschluss und kann sogar ihr Hobby, Handball, ausüben. Ansonsten muss sie vieles durchmachen, was auch andere Teenies durchmachen.

Die anderen Charaktere sind liebevoll gestaltet. Die Oma wirkt zwar im Prolog etwas komisch. Doch ist sie eine herzensgute und einfach eine Super-Oma. Die anderen Charas wirken vielleicht etwas stereotypisch. Doch hat jeder so seine Macken, mit denen er hervorsticht.

Die Geschichte spielt in Wuppertal. Man darf Lilles Schule, die Turnhalle und das Zuhause ihrer Oma in Augenschein nehmen. Sicher lernt man auch noch andere Schauplätze kennen, aber hier spielt sich Lilles Leben ab.

Den Hauptteil der Geschichte liest man aus Lilles Sicht. Doch gibt es auch kleine Passagen, die man aus Chris oder Saras Sicht liest. Dies ist gut gekennzeichnet und beugt so Verwirrungen vor.
Was manchmal allerdings etwas stört sind die Absätze im Buch. Die haben nicht immer Sinn.

Die Geschichte hat Ellen Sommer spannend gestaltet. Man fragt sich wie sich Lille einlebt, was es mit dem Traum auf sich hat und mit dem Prolog.
Es ist angenehm zu lesen und bietet genug Gefühle. Doch manchmal ist die Wortwahl nicht immer geeignet für Jugendliche. Nicht das sie vulgär ist, aber das ein oder andere Wort könnte nicht im Wortschatz vorhanden sein.
An sich ist alles gut beschrieben worden. Doch manchmal sind spannende Aspekte einfach nicht mehr beschrieben worden und es gab dann sogar kleine Sprünge in der Geschichte. Diese waren nicht immer gut gewählt.

Das Cover zeigt ein Pärchen bei Nacht unter einem Regenschirm und ist schwarz-orange gehalten.


Die Geschichte hat mich gereizt, aber auch der Background der Autorin. So hat mich die Geschichte gut unterhalten. Es gab spannende Elemente, Gefühle und durch die Oma auch etwas Neues dazu.
Beim Lesen haben die kleinen Absätze schon gestört und auch die kleinen Sprünge in der Story, waren nicht so meins.

Dennoch gibt es 4 von 5 Wölfe.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

drachen, samurai, japan, tilly, oni

Drachenblut - Das Erbe der Samurai

Daniela Knor
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 10.08.2015
ISBN 9783958690615
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Drachenblut – Das Erbe der Samurai“ von Daniela Knor ist ein Jugendbuch im Bereich des Urbanfantasy.

Nach einer Tragödie wächst Takeru in Deutschland auf. Nach seinem Abitur möchte er sich die Welt anschauen. Zunächst war sein Ziel die USA, doch dann zieht es ihn zurück in seine Heimat; Japan. Dort macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und gerät zwischen Dämonen und Drachen.

Takeru ist 19 Jahre alt, lebt in seiner Adoptivfamilie in Deutschland und fühlt sich dort wohl. Dennoch möchte er auf eigenen Füßen stehen und eine Wurzeln entdecken. Das Buch wird für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Da geht man von einem jüngeren Protagonisten aus. Doch es passt so wie es ist.

Die Charaktere sind wundervoll gestaltet. Jiro schleicht sich mit seiner Art in die Herzen der Leser. Aber auch die anderen Charaktere strahlen etwas aus. So ist der eine geheimnisvoll, die andere scheint etwas zu verbergen. Vor allem sind sie authentisch.

Daniela Knor entführt den Leser nach Japan und lässt die dortigen Mythen lebendig werden. Zusammen mit Takeru, der fremd ist in seiner Heimat, entdeckt man Japan, seine Sitten und Bräuche. Aber auch die mythischen Wesen, kamis, Dämonen und Drachen. Die Landschaften und Begebenheiten werden wunderbar beschrieben und vermitteln dem Leser tolle Bilder.

Die Geschichte an sich ist sehr interessant. Auch wenn sie am Anfang nicht der Spannungsknüller ist, möchte man erfahren, was Takeru erlebt. So bekommt man aber auch einen guten Einblick in seine Motive. Das ist für später wichtig. Je weiter Takeru erforscht, desto mehr gerät er in Schwierigkeiten. Somit wird auch immer spannender. Es gibt Geheimnisse, zwielichtige Gestalten und kaum einer scheint auf seiner Seite zu stehen.
Was etwas schade ist, dass der Klappentext die ganze Handlung des Buches umfasst. So wird Spannung rausgenommen. Denn man kann das Ziel, wenn auch nicht alle Stationen der Geschichte.

Das Cover zeigt eine japanische Dämonenmaske. Darunter kreuzen sich zwei Samurai-Schwerter über einem Anwesen. Im Hintergrund erkennt man einen Drachen und viele Schriftzeichen. Es ist alles in Rottönen gehalten und passt gut zum Buch.


Auf dieses Buch war ich total gespannt. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich es im Rahmen einer Leserunde gewonnen hatte. Schon die ersten Zeilen haben mich mit nach Japan genommen. Daniela Knor hat es geschafft mir Japan ein Stück lebendig zu machen. Die Geschichte ist für mich rund und ich konnte mich wieder finden.
Schade ist das aber mit dem Klappentext.

Es gibt 4 von 5 Wölfen.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

Closed Hearts - Gefährliche Hoffnung

Susan Kaye Quinn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.01.2015
ISBN 9781506177175
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Closed Hearts – Gefährliche Hoffnung“ von Susan Kaye Quinn ist der zweite Teil einer Dystopie.

Nachdem Kira sich aus Mindjackerin geoutet hat lebt sie zusammen mit ihrer Familie versteckt. Doch ob dies so gut war bezweifelt sie. Denn die Vorstellung, dass andere Gedanken kontrollieren können, verschreckt viele. Hinzukommt, dass sich jemand diese Angst zu nutzen machen möchte.

Kira hat in den letzten 8 Monaten leicht ihre Fähigkeit verlernt. Da sie sich nicht mehr mit anderen Jackern messen musste. Ansonsten ist sie in Sorge. Sie arbeitet getarnt als Enkelin eines reichen Mannes. Doch das Lügen fällt ihm schwer. Auch ist sie um die Sicherheit ihrer Familie und Freunde sehr bemüht.

Es kommen neue Charaktere hinzu und es gibt alte Bekannte, wie ihren Vater. Sie passen alle gut in das Gesamtbild hinein und wirken nicht konstruiert. So bleibt sich die Autorin treu. Der ein oder andere Charakter schleicht sich auch in das Herz des Lesers.

Das Thema Gedankenlesen und gar zu kontrollieren setzt Susan Kaye Quinn weiter gekonnt um. So lernt man neue Jacker mit anderen hervorstechenden Fähigkeiten kennen. Man merkt also, dass Kira nicht ganz so alleine bzw. besonders ist.
Sie spielt aber auch damit wie es sich anfühlt, welche Ängste es gibt und wie die Gesellschaft darauf reagiert. So wird der Leser auch diesmal zum Nachdenken animiert.

Die Geschichte selbst ist wieder total spannend. Man wird schnell wieder in das Mind-Jacking Universum reingezogen und kommt voll auf seine Kosten. Es ist auch genauso schnell und packend wie sein Vorgänger.

Auf dem Cover ist ein Mädchen mit einem Tattoo im Gesicht zu sehen. Es passt gut zum ersten Teil.


Diesen Teil finde wieder gut gelungen. Ich habe gut reingefunden und war schnell im Thema Gedanken lesen/manipulieren angekommen. Auch musste ich wieder viel drüber nachdenken. Es hat mir etwas besser gefallen als der erste Teil, doch das kleine gewisse Etwas hat noch gefehlt. Vielleicht ist es in Band 3 zu finden.

Es gibt 4 ½ von 5 Wölfen.

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(28)

85 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

katja piel, schwan, schwanenzauber, fantasy, geheimnis

Silberlicht

Katja Piel
Flexibler Einband
Erschienen bei Amazon Publishing, 05.05.2015
ISBN 9781503946972
Genre: Fantasy

Rezension:

„Silberlicht – Schwanenzauber 1“ von Katja Piel ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie.
Im Sommerurlaub besucht Ronin wieder ein Ferienhaus am Big Bears Lake. Irgendwie hat er nicht wirklich Lust drauf, da sein Vater mit seiner neuen und jüngeren Freundin auch dabei ist. Auf der Suche nach Ablenkung von dem Geturtel findet Adair, die von einem tausendjährigen Fluch befallen ist.

Ronin ist 17 Jahre alt und muss erstmal verdauen, dass seine Eltern getrennt sind und vor allem, dass sein Vater eine neue Freundin hat. Er mag die Neue zwar, aber es fehlt sich dennoch fremd an. Sonst ist er ein normaler Teenager, der selber Liebe sucht und das was ihm wichtig ist, beschützen möchte.

Adair hat tausend Jahre als Schwan gelebt. Sie kennt die Welt in der wir leben nicht. Alles ist neu und befremdlich für sie. Einzig durch Ronin findet sich einen Zugang zu dieser Welt.

Die Charaktere an sich sind gut und glaubhaft gestaltet. Jeder hat so seine Macken und Besonderheiten. Man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

Die Geschichte spielt in unserer Welt, genauer gesagt in den USA. Es wird plausibel erklärt wie auch Adair dort hinkommt und wie sie verflucht wird. Der Schwanenzauber übt eine große Faszination aus. Nicht nur auf den Leser. Es wirkt sich auch im Buch aus.
Natürlich bleibt Adair nicht unentdeckt. Die Presse bekommt von ihr Wind und schon geht die Hetzjagd los.
Katja Piel beschreibt sehr realistisch, wie die Menschen auf so ein Wunder reagieren würden; von helfenden Freunden bis hin zu denen, die sie zu Versuchszwecken haben möchten. Welche Abgründe sich dabei auftun, erschrecken einen. Dennoch sind diese Teil unseres Wesens.
Es ist spannend und interessant wie Ronin und Adair zusammen finden. Wie sie die neue Welt entdeckt und wie Ronin damit umgeht.
Doch irgendwann ist die Spannung raus und es müsste etwas passieren. Zwar gerät Adair in Gefahr, aber der rote Faden ist nicht ganz da. Was ist Adairs Rolle in unserer Welt? Wie gehören sie und Ronin zusammen?
Es dreht sich eher mehr um ihre Erfahrungen in der unbekannten Welt und so fehlt etwas.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und entführt den Leser in die Welt um Ronin und Adair. Man liest normal aus der Sicht von Ronin. Im späteren Teil des Buches auch aus anderen Sichten. Dies ist nicht weiter schlimm. Zumindest dann nicht wenn Adair etwas ohne Ronin macht. Doch man liest plötzlich etwas von einer Person, die man nicht kennt. Man ahnt zwar, dass es wichtig wird. Doch fühlt man sich aus dem Geschehen rausgerissen.

Das Cover zeigt eine Silhouette eines Frauenkopfs. Die Haare gehen dabei in Blumen und Schmetterlinge über. Der Kopf und Teile des Titels sind Türkis gehalten, der Rest silbrig-weiß. Es ist ein richtiger Eye-Catcher.


Als ich das Cover gesehen habe, war mir klar ich muss das Buch lesen. Auch die Idee mit dem Schwanenfluch hat mir auf Anhieb gefallen. Es ist mal etwas anderes. Doch konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Bis zur Hälfte ca. war alles in Ordnung. Ich habe bewundert wie die zwei Aufeinander treffen und was es für Auswirkungen hat. Doch dann hat mir einfach etwas gefehlt. Der Glanz und Zauber gingen verloren.
Deswegen gibt es nur 3 ½ von 5 Wölfen.

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(165)

270 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, prinz, königreich, prinzessin, royal

Royal - Eine Krone aus Stahl

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.11.2015
ISBN 9783646601718
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Royal – Eine Krone aus Stahl“ von Valentina Fast ist der vierte Teil dieser dystopischen Jugendbuch-Reihe.
Die zweite Aufgabe ist geschafft, die Mädchen wurden weiter aussortiert und die nächste Aufgabe steht bvevor. Eine Reise durchs Königreich soll die Entscheidung bringen, wer ins Finale kommt. Die vier Jungs scheinen ihre Kandidatinnen gefunden zu haben. Doch sorgt Tanya weiter für einen Wirbel aus Gefühlen.

Tanyas Freundschaft mit Claire wächst immer weiter. Es ist schön zu sehen, wie die zwei harmonieren. Claire ist eine feste Konstante, die Tanya dringend braucht. Denn Phillip macht sie immer noch wahnsinnig. Henry und Charles machen es ihr auch nicht gerade leicht. Auch der Konkurrenzkampf wird immer größer.

Vieles an den Charakteren kennt man schon, aber dennoch gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Gerade zum Ende hin zeigen sich viele Facetten. Die großen Entwicklungen bleiben zwar aus, aber man merkt deutlich die Tiefe der Charaktere.

Während der Reise erkundet man mit den Mädchen Viterra, oder besser gesagt kleine Dörfer des Königreiches. Dies gibt einem vieles zu Denken. Warum werden nur kleine Dörfer angefahren und nicht größere Städte? Bei einem Zwischenfall wird dem Leser einiges klarer. Doch werden noch mehr Fragen aufgeworfen. Wie steht es eigentlich wirklich um Viterra?

Das einzige was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass Claire und Fernand zusammen kommen. Doch welche Kandidatinnen die anderen drei für das Finale wählen nicht unbedingt. Auch so gibt es wieder viele spannende und packende Momente. Zwar geht einem Phillps Getue etwas auf den Senkel, doch bekommt man auch eine kleine Ahnung davon, was dahinter stecken könnte.
Es gibt eine unerwartete Wendung zum Ende hin, die einem den Atem nimmt. Was da genau hinter steckt und wie verzwickt die Alge in Viterra ist, fesselt den Leser.

Das Cover zeigt wieder eine junge Frau in einem Kleid. Wie gehabt sind Pose und Kleid anders. Des Weiteren gibt es wieder mehr Risse in der Kugel. Es ist gräulich gehalten mit rötlichen Schimmern. Durch die Gestaltung passt es zum Buch als auch zu den vorherigen Bänden.

Wie lang ein Monat sein kann, weiß man, wenn man so lange auf den nächsten Teil warten muss. Von Band eins an hänge ich ja an dieser Reihe und dieser Teil konnte auch wieder voll überzeugen. Zwar wird Phillips Getue und Tanyas Gefühlschaos langsam etwas nervig, doch bekommt man zum Schluss einen Hauch davon zu spüren, warum er so ist. Ich musste wieder mit Tanya mitfiebern und wie es um Viterra wirklich steht, lässt mich nicht in Ruhe.
Das Ende war überraschend und lässt mich wieder sehnsüchtig auf den nächsten Teil warten.

Es gibt wieder 5 von 5 Wölfen!

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(49)

87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

götter, liebe, martina riemer, kampf, impress

Essenz der Götter II

Martina Riemer
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.11.2015
ISBN 9783646601428
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Essenz der Götter 2“ von Martina Riemer ist der zweite Teil einer Fantasy-Reihe.
Nach dem Kampf erwacht Loreen und ist in einer Hütte gefangen. Da sie nicht nur zu den Divinus sondern auch zu den Titanus gehört wird sie aus dem Lager der Divinus verstoßen. Man setzt sie aus. Direkt vor der Nase der Titanus. Doch nicht nur die werden ihr gefährlich. Etwas bedroht die ganze Welt.

Loreen glaubt ihre große Liebe verloren zu haben und lernt einen neuen Teil ihrer Familie bzw. ihrer Herkunft kennen. Dies alleine nimmt sie schon mit. Doch muss sie auch mit ihrer neuen Rolle als Retterin klar kommen. Dabei ist sie nicht immer souverän und taff. Sie zweifelt an sich und zeigt ihre Gefühle da ganz offen.

Die Verbundenheit zwischen den Charakteren ist auch diesmal deutlich zu spüren. Neben Slash, Sky und Pure kommen auch noch andere Charaktere hinzu. Es stecken auch wieder viele Details drinnen, doch ab und an wirken sie etwas dünn.

Auch dieses Mal kommt die griechische Mythologie nicht zu kurz. Es wird natürlich weiter auf den Kampf zwischen den Titanen und den Göttern aufgebaut, aber es gibt auch neue Elemente. Diese verknüpft Martina Riemer super mit ihren eigenen Ideen. So dass ihre Fantasywelt sehr gut mit den Mythen harmoniert.

Auch in diesem Teil ist der Spannungsbogen gut gelungen. Die Autorin fängt gleich schon spannend an und baut diese immer weiter auf. Es gibt auch ruhigere Phasen. Doch wird es nie uninteressant. Das Ganze gipfelt dann in einer Schlacht um alles oder nichts. Die Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen kommen auch nicht zu kurz.
Es gibt allerdings auch etwas zum Nachdenken. Was tut man alles um seine Liebsten zu schützen? Welche Grenzen überschreitet man dabei? Neben diesen Fragen gibt es aber noch diese: In wie weit folge ich bedingungslos oder mache mir mein eigenes Bild?

Das Cover ist genau das gleiche wie beim ersten Teil, nur dass es jetzt silber-blau ist. Wer Loreens Abstammung kennt, weiß dass es gut passt.


Nach dem Ende von Band 1 wollte ich wissen, wie es weiter geht. Wie Loreen sich entwickelt und wie alles ausgeht. Ich habe mit den Protas mitgefiebert und war auch ab und an seht traurig. ES war einfach wieder top!

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen!

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670 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

märchen, fee, hexenjäger, fantasy, hexe

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die dreizehnte Fee – Erwachen“ von Julia Adrian ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie.

Aus ihrem Schlaf erwacht braucht die dreizehnte Fee etwas Zeit um sich zu orientieren. Der Prinz der sie aus ihrem tausendjährigen Schlaf geweckt hat, scheint nicht ihre wahre Liebe zu sein und der Hexenjäger ist seltsam. Dennoch erkundet sie mit ihm die Welt und möchte Rache an ihren Schwestern üben.

Lilith ist die dreizehnte Fee oder Hexe, wie sie jetzt heißen. Sie erwacht in einer Welt, die ihr völlig fremd geworden ist. Ohne eigene Magie und dem Wunsch nach Liebe, wirkt sie sehr zerbrechlich. Doch lernt sie damit umzugehen und findet andere Wege sich ihren Schwestern zu stellen.

Ein paar der Charaktere scheint man aus Märchen zu kennen. Doch hat Julia Adrian ihnen allen etwas Besonderes verliehen. Man erkennt sie zwar und dennoch sind sie nicht so wie man es glaubt. Sie haben eine schöne Tiefe und man lernt immer etwas mehr von ihnen kennen.

Die Geschichte spielt in einer Märchenwelt. Märchenwelt darum, weil bekannte Märchen adaptiert werden. Es gibt gewisse Elemente die bekannt sind, ein Dornröschenschlaf, 13 Feen, 7 Zwerge, … Dennoch stehen sie in einem etwas anderen Kontext als in den ursprünglichen Märchen. Die Märchen wurden zusammen in eine Geschichte gepackt und es ist etwas ganz neues Entstanden. Wie eine wahre Geschichte zu einer Sage.

Julia Adrians Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Sie versteht es den Leser ab zu holen und an das Buch zu fesseln. Man entdeckt mit Lilith die Welt, fühlt mit ihr und fiebert mit ihr mit. Dabei gibt es immer etwas neues oder anderes zu lesen. Es gibt tolle Überraschungen und man kann erkennen, wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte langsam verändern.

Das Cover zeigt ein mit Ornamenten versehenes Oval. Es wirkt wie ein alter antiker Spiegel. Drumherum gibt ein Brombeergestrüpp. Die Innengestaltung ist diesmal auch zu erwähnen. An den Seitenecken gibt es ebenso die Beeren. Die Kapitelüberschriften beginnen mit einer Kalligraphie und ab und angibt es sogar eine Zeichnung.


Das Buch hat es mir angetan seitdem Pierre von Ich liebe Fantasybücher darüber berichtet hat. Nun durfte ich es selber lesen. Mich hat die Geschichte überrascht. Zum einen die Gestaltung des Buches. Die ist so genial, individuell und passt wie die Faust aufs Auge. Man hat selten so einen Augenschmaus. Zum anderen hat mich die Geschichte überrascht. Sicher konnte man erkennen, dass es irgendwie um Märchen geht. Doch was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich umgehauen.

Dafür gibt es ganz klar 5 von 5 Wölfen!!

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(40)

59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

drachen, anika oeschger, liebe, fantasy, jugendbuch

E.J. und das Drachenmal

Anika Oeschger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Riverfield Verlag, 25.09.2015
ISBN 9783952446324
Genre: Fantasy

Rezension:

„E. J. und das Drachenmal“ von Anika Oschger ist ein Fantasyroman.

Liebeskummer zu haben ist für einen Teenager ja normal. Doch plötzlich eine blaue Flüssigkeit erbrechen, zusammenzubrechen und einen merkwürdigen Ausschlag bekommen, ist ganz und gar nicht normal. Dies alles muss E.J. durchmachen, doch es kommt noch schlimmer.

E. J. ist die Abkürzung für Emilia Jane. Sie ist 16 Jahre alt und ist mit ihren Eltern von Schottland nach Zürich gezogen. So lebt sie ein ganz normales Leben. Bis sie sich an einem Exponat ihres Vaters schneidet und sich langsam aber sicher ihr Drachenmal abzeichnet.

Die Charaktere sind gut gestaltet, manchmal vielleicht nicht ganz so tief, aber es ist nicht weiter tragisch. Sie sind sympathisch und man kann größten Teils mit ihnen mitfühlen. An ihren Aufgaben wachsen sie und stehen sie gemeinsam durch.

Die Träger der Drachenmale können die Elemente beherrschen. Jeder hat dabei ein Hauptelement, welches ihm am besten liegt. Die Fähigkeiten erwachen aber erst, wenn das Drachenmal zu sehen ist und sie müssen erlernt werden. Die Idee ist zwar nicht neu, aber wunderbar umgesetzt und individuell gestaltet.

An manchen Stellen merkt man, dass es ein Debütroman ist. E.J. hat am Anfang der Geschichte Liebeskummer. Sie weint deswegen auch bitterlich und es wird auch beschrieben wie sie leidet. Doch das ihre Gefühle kommen nicht ganz beim Leser an. Es ist eher wie eine Notiz, die man wahrnimmt.
Manch eine Stelle hätte etwas stärker beleuchtet werden können, andere etwas weniger.

Sonst ist die Geschichte in sich stimmig. Es werden zwar Fragen aufgeworfen, aber es bleiben keine bohrenden Fragen offen. Den Spannungsbogen hat die Autorin richtig gut gespannt. Da muss man beim Lesen schon mal den Atem anhalten und bangt mit.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und passt zu den jugendlichen Charakteren.
Das Handlung ist ans sich abgeschlossen. Doch durch eine Bemerkung eines Charakters könnte es noch weiter gehen.

Das Cover zeigt ein Mädchenkopf mit roten Haaren und Sommersprossen. Umrahmt wird sie von Schuppen, die von einem Drachen stammen könnten. So ist das Cover auf jeden Fall ein Hingucker.


Mich haben das Cover und der Klappentext neugierig gemacht. Die Geschichte war gut, sie hat mich gefesselt und war richtig spannend. Ab und an hätte ich mir aber auch mehr Gefühle und Emotionen gewünscht. Die Idee mit den Malen und den Kräften ist gut gelungen und die Oma einfach er Hammer!

Es gibt 4 von 5 Wölfen! 

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liebe, selection, dystopie, rebellen, prinz

Selection - Der Erwählte

Kiera Cass , Susann Friedrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 19.02.2015
ISBN 9783737364980
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Selecetion – Der Erwählte“ von Kiera Cass ist der dritte Teil einer dystopischen Reihe.

Die letzten vier Mädchen kämpfen um Maxon. America gehört zu ihnen und muss sich gegen den König behaupten, der versucht sie aus dem Rennen zu drängen. Die Rebellen nehmen den Palast immer mehr in Beschuss. Der Druck steigt von allen Seiten.

America hat es nicht leicht. Sie weiß nicht wie sie bei Maxon steht und ob er nicht eine andere in Betracht zieht. Der König stellt ihr eine Falle nach der anderen und auch so hat sie noch einiges zu meistern. Was sich aber rauskristallisiert ist, dass sie Maxon liebt und Aspen für sie nur ein sehr gut Freund sein wird.

Man lernt auch die anderen Charaktere weiter kennen. Wer meint man kann sich von ihnen nicht mehr überraschen lassen, der irrt. Da gibt noch das ein oder andere was man so nicht gedacht hätte. Auch entwickeln sie sich weiter.

Auch über die Hintergründe, das Land, die Rebellion lernt man neues dazu und versteht so bestimmte Zusammenhänge. Auch die ein oder andere Frage wird aufgeklärt. Es bleibt also auch spannend.

Kiera Cass bleibt ihrem Schreibstil treu. Man taucht als Leser wieder voll ab und darf die Gefühle miterleben. Es gibt immer wieder überraschende Momente, die Schwung rein bringen. So baut sich die Spannung immer weiter auf.
Zum Ende hin spitz es sich immer mehr zu und man bangt richtig mit.
Die Geschichte rund um Maxon und America wurde mir diesem Teil geschlossen. Die Handlung an sich ist somit abgeschlossen und in sich rund.
Es gibt noch ein paar Fragen die offen bleiben bezüglich der Zukunft von Illeá und Maxons Plänen. An sich stört es nicht, dass sie offen sind, aber so kann man sich auf die nächsten Teile freuen. Sie sind aber kein Muss.

Das Cover zeigt wieder ein Mädchen im Kleid. Diesmal ist alles in Weiß gehalten und die Schrift ist Türkis. Es passt prima zu den anderen Teilen und auch zum Buch selber.

Den Teil habe ich ja etwas aufgeschoben. Warum? Keine Ahnung. Ich ärgere mich schon darüber, denn es war ein absolutes Highlight. Es ist emotional und ich hab ein paar Tränen vergossen. Ich konnte mitfiebern und habe es genossen.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.

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