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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

familie, magie, zauber, fluch, tod

Mein dunkles Herz

Jorge Galán , Angelica Ammar
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 14.08.2017
ISBN 9783328101000
Genre: Romane

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

freundschaft, berge, italien, alpen, einsamkeit

Acht Berge

Paolo Cognetti , Christiane Burkhardt
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 11.09.2017
ISBN 9783421047786
Genre: Romane

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157 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, scherben der dunkelheit, dark fantasy, zirkus

Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Geschichte

Mein erstes Buch von Gesa Schwartz. Einfach wow. Erst kurz bevor ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich eine Unterhaltung über die Qualität deutscher und englischer Bücher und mit "Scherben der Dunkelheit" habe ich definitiv ein Buch gefunden, was für die deutsche spricht.
Mystisch, mysteriös, dunkel. Von der ersten Minute an, war ich gefesselt. Ich ließ mich in die Welt des "Dark Circus" entführen und kam dabei nicht zu kurz. Dieser Zirkus ist etwas besonderes, marschieren Sie hinein, genießen Sie die Vorstellung, aber seien Sie bitte nicht anders als der Rest. Denn dadurch fällt man auf.
Genau das passierte Anouk. Gelockt von der Magie der Zirkuswelt, landet sie in einem Strudel aus Magie, Intrigen und Geheimnissen. Dabei ist die Zirkuswelt so komplex aufgebaut, dass man nur staunen kann.
Mir fehlte in dieser Geschichte einfach nichts: Spannende, düstere Charaktere, deren Absichten unergründlich sind, Zirkusvorstellungen, die Magie in die Düsternis bringen und eine einzigartige Idee.
Positiv war für mich vor allem die unvorhersehbare Geschichte. Oft hat man einen Anfang, bei dem man schon erahnen kann, wohin das Finale läuft. Doch in diesem Buch geht alles sehr schnell und schon nach kurzer Zeit, läutete das erwartete Finale ein. Bis es sich nur als kleines Vorspiel entpuppte. Dadurch konnte ich das Buch oft nicht lange am Stück lesen. Der Mix au einer einzigartigen Sprache und einer komplexen Idee, die permanente Spannung verspricht, lies meinen Kopf manchmal zu stark rauchen, weshalb ich oft Pausen brauchte, bevor auch dieser in die Schwärze der Dunkelheit herabgleitete.
Vor allem das Finale hatte es in sich. Über 100 Seiten, das lässt mein Bücherherz gleich höher schlagen. Somit konnte die Autorin noch viele unerwartete Wendungen einbauen.
Durch das Buch landete ich bereits in einer fremden, einzigartigen Welt. Doch im Finale entsteht eine Welt, in der Zirkuswelt. Die Autorin überträgt die Gefühle ihrer Charaktere auf den Leser. Die Verwirrung und Angst zogen sich bei mir durch jede Pore. Und manchmal war es für mich schwer zu dem Geschehen zu folgen. Die Fantasie von Gesa Schwartz ist enorm! Ohne Konzentration geht hier gar nichts.

Charaktere

Achja, die Charaktere.
So toll und ausgereift. Erwähnte ich schon, dass ich es liebe, wenn man diese nicht durchschauen kann? Das ist wohl der Knackpunkt an ihnen. Denn noch bis über die letzte Seite hinaus, denkt man, sie zu kennen, obwohl man es nicht tut. In den Dark Circus wird man nur eingeladen, wenn man die Vergangenheit hinter sich lassen möchte. Doch warum wollten das die Artisten des Circus? Jeder von ihnen birgt ein Geheimnis und die Handlungen sind so unvorhersehbar, dass man sie einfach nur lieben kann.
Vor allem Anouk ist mir mit ihrer Sturheit ans Herz gewachsen. Sie weiß ganz genau, was sie möchte und ihre Fähigkeiten und Gedanken gehen hierbei nicht unter. Jedes Detail wird aufgesogen und genutzt.
Niemand bleibt auf der Strecke. Fast jeder Charakter, der eingebunden wurde, bekam auch eine Rolle.

Schreibstil & Sichtweise

Die Wortwahl der Autorin ist einfach so unglaublich poetisch. Die Autorin schafft eine ganz neue Welt der Wörter und beschreibt mit ihnen so viele Details. Die Seiten sind übersät mit Metaphern, was vielen vermutlich zu viel werden könnte und um alles zu verstehen, muss man wirklich bei der Sache sein.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht Anouks, in der dritten Person.

Cover & Titel

Ich liebe das Cover. Es strahlt Magie und Dunkelheit gleichzeitig aus verleiht ihm somit einen speziellen Touch. Auch finde ich die Idee super schön, wie Anouk in der Luft/in der Schwärze zu schweben scheint. Selbst das Cover ist metaphorisch!
Auch der Titel scheint eine doppelte Bedeutung zu haben. Einerseits bezogen auf das Finale, andererseits auf die Gefühle der Charaktere.

Zitat

"Denn das Feuer der Sterne ist unsterblich, wenn es sich in menschlichen Augen bricht."
- Seite 515

Fazit

Ein außergewöhnlicher Roman, mit einem starken Schreibstil und einer grandiosen Fantasie-Welt. Es wird viel Konzentration gefordert, die es jedoch wert ist.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

fantasy, abenteuer, geheimnis der götter, götter, familie

Funke des Erwachens: (Fantasy, Liebe, Abenteuer) (Geheimnis der Götter-Reihe)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei DIGITALPUBLISHERS_Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783960872818
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Immer auf der Suche nach dem Fantasy-Roman, der mich umhaut, bin ich hier gelandet. In einer neu erfunden Welt, mit tollem System und grandiosen Grundgedanken.
Alleine der Anfang verspricht schon viel. Ein quirliges, kleines Mädchen; ein permanent, schlecht gelaunter, aber dennoch liebevoller großer Bruder und das Mädchen, dass ihr Gedächtnis verlor - teilweise.
Allein dieses Trio schuf bereits eine tolle Grundlage. Von Beginn an fragt man sich, was es mit der Vergangenheit des Mädchens auf sich hat. Was haben ihre Erinnerungslücken zu bedeuten und wer ist sie wirklich ? Das Rätsel wird immer wieder an die Oberfläche gezehrt, durch Vorkommnisse, die auf die Vergangenheit schließen oder wiederkehrende Erinnerungsfunken.
Doch nicht nur das Mädchen hat eine Geschichte zu erzählen. Auch ihre Begleiter sind tief in ihren Abenteuern versunken. So gilt es, Leute zu retten, die aus den Zirkeln der anderen Flussseite fliehen wollen. Diese Geschichte bringt uns im ersten Buch erstmal den Hauptstrang. Natürlich ist auch unsere Protagonistin Nym irgendwie in die Geschichte verwickelt, doch wie genau, dass erfahren wir noch nicht. Doch störend war das keineswegs.
Interessant war auch die fantastische Nuance der Ikano. Sie können die Elemente bezwingen, doch sind bei Weitem nicht mehr so zahlreich wie früher. Natürlich findet man Elementbändiger in vielen Büchern, doch die Autorin schuf hier Einzigartigkeit, durch ihre Ideen, was mit den Elementen alles bewerkstelligt werden kann.
Ich muss zugeben, dass ich als Finale erwartet habe, dass Nym erkennt, wer sie ist. Ein Cliffhanger, indem sie endlich ihre Vergangenheit erkennt. Doch da habe ich mich vertan. Ich liebe es, wenn ein Buch mich überraschen kann und dem war hier definitiv so. Das Finale war für einen ersten Band angemessen. Nicht übermäßig episch, aber definitiv fesselnd, packend, Neugierde weckend. Mein Interesse hat sich entfacht, den zweiten Band kann ich mir nicht entgehen lassen.

Charaktere

Die Autorin schuf einzigartige und liebevolle Charaktere. Jeder einzelne konnte in mir eine Leidenschaft entfachen, die ich selten in Büchern habe.
Die Protagonistin Nym hat einen starken, aufmüpfigen Willen. Doch ebenso ihr Begleiter Levi. Dadurch kommt es öfter mal zu kleinen Zankereien, bei denen beide aber auch mal nachgaben. Mir gefiel sehr gut, wie eine Spannung zwischen beiden aufgebaut wurde, die aber nie nervig wurde oder mich einen weniger lieben lies.
Für Auflockerung sorgten dann die kleine Schwester Liri und der beste Freund Ro. Sie überzeugte mit ihrer quirligen, kindlichen Ader und lies mich als Leser sorgen, wie eine Schwester. Ro brachte mich oft durch seine witzige Art zum schmunzeln.
Natürlich gibt es auch noch Charaktere auf der anderen Seite des Flusses. Aus Bistaye. Auch sie sind tolle Charaktere und bilden einen guten Kontrast zu Nym und ihrem Gefolge. Sie geben einen Einblick in das Reich, in dem die Götter herrschen, bleiben aber etwas geheimnisvoll.

Schreibstil & Sichtweise

Ich kam sehr zügig durch das Buch. Der Schreibstil ist flüssig und ausführlich. Die Autorin beschreibt weder zu viel, noch zu wenig. Mit den Charakteren brachte sie mich zum lachen, ärgern und lies die Spannung stetig wachsen.
Geschrieben wurde das Buch aus mehreren Perspektiven. In erster Linie aus Nyms. Doch auch aus Levis, sowie aus den Sichten von Vea und Jeki aus Bistaye. Alle in der dritten Person.

Cover & Titel

Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben sind ein schöner, düsterer Mix. Aus den unteren roten Schnörkeln könnte man Berge erkennen, die auf den Ereignisort hinweisen. Das schwarze Loch könnte die Ungewissheit darstellen. Im Vordergrund sieht man Nym.
Der Titel "Funke des Erwachens" passt sehr gut. Schon lange werden Machtspiele gespielt, doch Nym weiß nichts mehr von Ihnen. Aus ihrer Sicht, erwacht sie gerade erst, lernt sich selbst kennen. Doch auch für alle anderen Charaktere beginnt etwas. Etwas Großes.

Zitat
"Erst erklärte sie seiner Schwester unglaublich süß und geduldig, was für außergewöhnliche Schmetterlinge es gab, und im nächsten Moment durchtrennte sie die Halsschlagader eines Angreifers, nur indem sie ihn berührte. Das war nicht normal! Das ging über die gewönhlichen Gefühlsschwankungen einer Frau hinaus." - Position 598
Fazit
Ein gelungener Auftakt, mit einer komplett neuen Welt und toll umgesetzten Ideen. Die Charaktere sind perfekt, die Story lässt fesselt und erleichtert mich. Das Ende ist ein kleiner Cliffhanger, der neugierig macht. Ich empfehle es gerne weiter!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Warum Gott Single ist

Jasmin Whiscy
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 06.07.2017
ISBN 9783740730895
Genre: Kinderbuch

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133 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, liebe, seelenverwandte, bestes buch überhaupt, finale

Verwandte Seelen - Die Trilogie

Nica Stevens
Flexibler Einband: 772 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 10.09.2016
ISBN 9783959915007
Genre: Fantasy

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257 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

meer, liebe, selkie, seehund, fantasy

Sturmherz

Britta Strauß
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2012
ISBN 9783931989774
Genre: Fantasy

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

götter, liebe, freundschaft, kampf, krieger

Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis

Alia Cruz
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.04.2017
ISBN 9783646603095
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Götter und Atlantis. Machtvolle Wesen auf einer sagenumwobenen, mystischen Insel. Darum geht es in dem Buch "Isle of God." Doch so machtvoll sind diese Götter gar nicht. Der Glaube an sie schwindet mit jedem Tag mehr und ein Notfallplan muss geschmiedet werden. Somit stranden die Kinder von Atlantis auf der Insel und sind von nun an hart umkämpft.
Am Anfang konnte ich mich sehr für die Idee begeistern. Zu Beginn merkt man, dass es in dem Buch um alle Gottheiten geht. Das diese nicht alle aufgezählt werden können ist logisch, doch ich fand es erfrischend, dass nicht immer nur die griechischen Helden im Vordergrund stehen. Mir gefiel der Einstieg, man las von den Göttern, sowie den Kindern.
Doch dann folgten einige Kapitel, in denen ich mit mir selbst kämpfen musste, überhaupt weiter zu lesen. Die Kinder von Atlantis sind Nachkommen der Götter und entfalten deswegen zum achtzehnten Geburtstag besondere Fähigkeiten. Allerdings weiß keiner so genau, wann diese geboren sind. Zur Insel wurden sie geschickt in einem Alter von bis zu zwei Jahren. Komischerweise bekommen die Kinder aber alle ihre Fähigkeiten in einem Zeitraum von zwei, drei Tagen. Allen voran die Protagonistin, die schon nach wenigen Seiten ihre Kräfte entfaltete und sie nach noch weniger Seiten schon meisterte. Ich möchte gar nicht davon anfangen, dass sie innerhalb dieser wenigen Seiten sich auch unsterblich verliebt hat.
Zu schnell. Alles viel zu schnell.
Trotzdem gab ich mir einen Ruck, sah über diesen Logikfehler hinweg, der auch nie aufgeklärt wurde und las weiter. Zum Glück! Nachdem ich die schwächliche Anfangsphase überwunden habe, ging es bergauf. Die Situationen wurden endlich ausgeweitet, näher erläutert. Szenen wurden spannender, es gab mehr Action und auch Intrigen.
Vor allem das Finale war ganz nach meinem Geschmack. Mehrere kleine Szenen in einer großen. Kämpfe, unerwartete - aber nicht überraschende - Wendungen und ein relativ abgeschlossener erster Band, der zwar auf einen zweiten hinweist, doch ohne schlimmen Cliffhanger.
Dennoch muss ich sagen, dass die meisten Szenen im Buch vorhersehbar waren. Selbst die Geschehnisse um das große Finale konnten mich nicht überraschen oder mir einen Schock-Moment geben. Eher ein Nick-Moment, wenn sich meine Vermutungen bestätigten.

Charaktere

Auf der einen Seite haben wir die Götter, die im Olymp noch wirken, wie man sie aus anderen Geschichten und Mythologien kennt. Sie sind recht selbst fixiert und wollen ihre Macht um keinen Preis von sich geben. Auch die Wortwahl gefiel mir zu dem Zeitpunkt noch.
Dann haben wir die Götterkinder und Quinn. Eigentlich konnte ich mich kaum in die Götterkinder hineinzuversetzen. Im Buch wird beschrieben, welche Entwicklung diese während des Buches durchlaufen, doch davon merken konnte ich nicht viel. Das lag wohl daran, dass ich einfach nicht genug Zeit hatte, um auch die Geschwister der Protagonistin Isabel kennen zu lernen.
Isabel an sich schien mir ein Mauerblümchen zu sein. Sie bietet selten Kontra und wenn sie es tut, lenkt sie schnell ein. Ihre Denkweise wirkte ein wenig kindlich.
Quinn hingegen schien etwas erwachsener. Seine Gedanken sind abgehärtet von seiner herben Vergangenheit. Doch trotzdem steckt ein weicher Kern in ihnen.
Womit ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte waren "Die Ältesten." Normalerweise stelle ich mir unter den "Ältesten" Menschen vor, die eine Menge Lebenserfahrung hinter sich haben, weise Entscheidungen treffen und eher andere Leute täuschen, anstatt selbst getäuscht zu werden. Doch in diesem Buch sind die Ältesten, gelinde gesagt, dumm. Sie fallen schnell auf Tricks rein und plappern ihre Gedanken laut aus, wie kleine Teenager.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil gefiel mir soweit sehr gut. Wären die Geschehnisse ein nicht so negativer Punkt, hätte mir das Buch durch den Schreibstil viele schöne Stunden bescheren können. Teilweise konnte er mich dennoch packen.
Geschrieben wurde das Buch in erster Linie aus der Sicht von der Göttertochter Isabel in der dritten Person. Doch teilweise gab es auch Kapitel aus der Sicht der Götter selbst.

Cover & Titel

Das Cover ist eine Augenweide, ich liebe es. Es wirkt einfach so exotisch und hat richtig schöne Farben. Alles wirkt, wie ein Traumurlaub auf einer Insel. Meiner Meinung nach passend zu Atlantis. Auch die Coverperson finde ich passend zu Isabel gewählt.
Der Obertitel "Isle of Gods" trifft es allgemein sehr gut und spoilert auch nicht. Ebenso gut gewählt ist der Untertitel "Die Kinder von Atlantis." Obwohl er nicht spezifisch auf einen Aspekt im Buch eingeht und sich von vorne herein erschließen lässt, trifft er dennoch den Kern.

Zitat
"Nur weil du etwas nicht willst, heißt es nicht, dass es nicht geschehen wird."- Position 442
Fazit
Ein Buch, welches mir durch die Idee und den Schreibstil viel Freude bereiten konnte. Dennoch hatte ich starke Schwierigkeiten durch die Schnelllebigkeit und die Vorhersehbarkeit des Buches. Definitiv werde ich noch nach dem nächsten Band greifen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Herbstflüstern

Tanja Voosen
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2017
ISBN 9783551300744
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

selbstmord, trauer, depressionen, freitod

Einmal im Jahr für immer

Sarah Ricchizzi
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei epubli, 29.08.2017
ISBN 9783745015140
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Wie macht man weiter, nachdem der liebste Mensch nicht mehr am leben ist? Die Protagonistin Amelie Red weiß es nicht. Doch wer es weiß, ist der Clown, der plötzlich in ihrem Haus steht. Ohne Ankündigung.
Ein Thema, welches schwer auf der Brust liegt, gepaart mit Witz und Humor durch den Clown. Ein Buch, welches mit mir gespielt hat, wie mit einem Flummi. Auf und ab. Trauer und Freude.
Bereits am Anfang wird man mit der Härte und Emotionalität des Buches konfrontiert. Dabei ist alles so realitätsnah beschrieben, dass mein Herz nicht aufhören wollte, die Geschichte zu inhalieren. Meine Neugier war geweckt. Wohin möchte das Buch mich führen?
Daraufhin muss man einige Seiten lang stark bleiben. Durch emotionale Beschreibungen wird man, zusammen mit Amelie Red, in ein Loch aus Emotionen gezogen. Solange, bis der Clown auftaucht. Hier beginnt der auswegslose Kreis der Emotions-Achterbahn. Man möchte aussteigen, doch man kann es nicht. Man wird mitgerissen von der wilden Fahrt. Den untrüglich witzigen und einzigartigen Einfällen des Clowns.
Stück für Stück entwickelt sich Protagonistin Amelie und selten habe ich eine Veränderung eines Protagonisten so stark mitfühlen können. Es ist keine von-jetzt-auf-gleich-Veränderung, sondern verläuft über einen realistischen Zeitraum.
Fehlen dürfen natürlich nicht die Geheimnisse und Höhepunkte eines Buches. Dieser kam bei mir schon kurz nach der Hälfte. Und obwohl ich das Gefühl hatte, das Finale gelesen zu haben, so konnte ich nicht aufhören. So wollte ich unbedingt noch das Ende wissen. Und die Autorin fand immer wieder neue Informationen, die aufgedeckt werden wollten, neue Streiche des Clowns, die jeder mal gerne in der Realität nachmachen wollen würde.
Als ich dann dachte, dem Ende nahe zu sein, sprengt die Autorin mit einer Art Epilog meine Gefühlsgrenze. Innerhalb weniger Seiten zerriss sie mein Innerstes und ließ mich fassungslos zurück. Ich weine selten bei einem Buch, doch nun muss ich mich outen: Ich habe es getan. Das Ende hat mich komplett emotional aufgewühlt.
Doch mit Beendigung des Buches, fand ich keine Ruhe. Der Inhalt klang noch lange in mir nach. Es regte an, nachzudenken. Was ist passiert? Wie sieht es im richtigen Leben aus? Wie geht es Leuten wie Amelie und wie kann man ihnen helfen? Wie geht man mit Schmerzen um? Was bringt uns dazu zu leben?

Charaktere

In erster Linie liest man von Amelie und dem Clown.
Amelie's Emotionen sind das ganze Buch über präsent. Ihr Schmerz gerät nie in Vergessenheit und dieser Realismus lässt alle Emotionen nochmal lebendiger erscheinen. Mit Hilfe des Clowns entwickelt sie sich. Dabei gefiel mir sehr gut, wie langsam diese Entwicklung von statten ging. Oftmals liest man von einer 180 Grad Wendung, doch im richtigen Leben ist dem nicht so. Man entwickelt sich langsam. Mit den Situationen, die gerade passieren. Zudem gefiel mir Amelie's Art zurückzuschlagen. Der Clown provoziert sie oft, doch Amelie lässt sich nicht klein kriegen.
Der Clown war ein Charakter, den man auf lange Zeit noch vermissen wird. Er hat eine lockere, fröhliche Art, doch gleichzeitig hat man das Gefühl, dass er Amelie und einem selbst bis auf den Grund der Seele blicken kann. Ihn hat das Leben gezeichnet und genau das macht ihn so fröhlich. Er hat immer die passenden Worte und Aktionen gefunden

Schreibstil & Sichtweise

Selten nimmt mich ein Schreibstil emotional so mit. Selten lese ich ein Buch, welches so unzensiert, knallhart wahr ist. Dem Schreibstil ist eine Menge zu verdanken. Hier wurden Gedanken und Gefühle perfekt formuliert, die für viele schwer in Worte zu fassen sind. So perfekt, dass mir des Öfteren Tränen in die Augen stiegen und ich letzten Endes eingerollt, weinend auf dem Bett lag.
Geschrieben wurde das Buch aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers. In erster Linie werden Amelie's Gedanken und Gefühle beschrieben, doch zwischendurch wird kurz zu dem Clown abgeschweift.

Cover & Titel

Das Cover ist schlicht und doch sehr auffällig. Die blaue Farbe findet sowohl im Buch, als auch in der Bedeutung einen Platz. Blau ist die Farbe des Meeres, der mit vielen Tränen assoziiert werden kann. Die Farbe Blau entspannt und wirkt beruhigend. Den inneren Frieden finden. Sie kann die Unendlichkeit und auch Unsterblichkeit ausdrücken.
Auch den Titel finde ich schön gewählt. Zwar findet er im Buch nur bedingt anklang, war aber dann in wenigen Situationen und im Gesamtwerk sehr wichtig.

Zitat
"Ihr war nicht bewusst gewesen, wie träge ich das Fundament ihres Lebens aufgebaut hatte, wenn ein paar Worte dazu bereit wären, es zu zerstören." - Position 2103
Fazit
Ein Buch, welches einen Wort für Wort immer mehr einnimmt und emotional komplett aufwühlt. Es ist tiefgründig, spricht ein weit verbreitetes Thema an und nimmt einen mit auf eine Reise der Selbstfindung. Absolut empfehlenswert. Tränen-Effekt garantiert!

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99 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

somna, bellatoren, protectoren, fantasy, drachenmondverlag

Ewigkeitsgefüge

Laura Labas
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912976
Genre: Fantasy

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(38)

44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, vergangenheit, ängste, missbrauch, lost in pain

Lost in Pain - Zurück zu dir (Liebe, Spannung)

Jennifer Wellen
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 20.06.2017
ISBN 9783960871965
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(124)

215 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, fantasy, feyre, magie, feen

A Court of Mist and Fury

Sarah J. Maas
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury USA Childrens, 03.05.2016
ISBN 9781619634466
Genre: Fantasy

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(150)

305 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

fantasy, sarah j. maas, liebe, magie, feen

A Court of Thorns and Roses

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 419 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury UK, 05.05.2015
ISBN 9781408857861
Genre: Jugendbuch

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Warrior Cats - Die Macht der drei. Sonnenaufgang

Erin Hunter , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband
Erschienen bei Beltz, J, 10.07.2017
ISBN 9783407749185
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Nach einer halben Ewigkeit habe ich nun endlich das Finale der dritten Warrior Cats Staffel gelesen. Zunächst fiel es mir schwer, wieder in die Geschichte hinein zu kommen, denn nach einer so großen Pause sind die Namen und Geschehnisse etwas neblig.
Dennoch war ich trotz einigen Erinnerungslücken schnell wieder in der Geschichte drin und fieberte endlich der Auflösung um die "Macht der Drei" nach. Doch die kam nicht.
Eine spannende Szene nach der nächsten wurde dem Leser geboten. Kämpfe, Geheimnisse, Zerwürfnisse. Die Geschichte wurde definitiv vorangetrieben. Doch leider fehlte mir das Finale... nichts nur des Buches, sondern der ganzen Staffel. Diese ist nun vorbei, doch um die Macht der Drei weiß man noch immer kaum mehr. Wofür sind die drei Katzen bestimmt? Wohin führt ihr Weg? Normalerweise leiten die ersten fünf Bücher einer Staffel das Finale ein, doch hier leitet eine komplette Staffel eine andere ein.

Charaktere

Noch immer geht es um dieselben drei Katzen. Häherfeder, Distelblatt und Löwenglut. Während der sechs Bände erlebt man ihre Entwicklung vom Kätzchen, zur ausgewachsenen Katze. Vor allem in diesem Band merkt man, wie sie endlich begreifen, welche Ziele sie verfolgen möchten, wer sie sind. Wie immer gab es Katzen, die man sofort ins Herz schließt, unfreundliche Katzen und Katzen, von denen man überhaupt nichts mitbekommt. Die Mischung ist perfekt und auch die ältesten Katzen sind wieder dabei, die durch ihren Pessimismus immer ein wenig frische und Humor in das Buch bringen.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist lebendig, mitreißend, spannend. Die Gefühle konnten gut vermittelt werden und die Kampfszenen ließen einen ohne Atem zurück. Sprachlich sehr gelungene Szenen diesmal.
Geschrieben ist das Buch, wie die komplette Staffel, in der dritten Person aus der Sicht der drei Katzen Häherfeder, Distelblatt und Löwenglut.

Cover & Titel

Das Cover bildet wie immer einen Kopf einer Katze ab, die eine große Rolle spielt, sowie eine entscheidende Szene im Buch. Da nicht viel passiert, ist dieses diesmal nicht allzu aussagekräftig. Dennoch passt es zum Inhalt.
Der Titel erschließt sich mir weniger. Eigentlich geht in diesem Buch alles bergab und es würde eher Sonnenuntergang heißen. Dennoch steht für fast jede Katze und auch dem Clan ein Neuanfang bevor, somit wäre der Sonnenaufgang passend.

Zitat

" >>Gestalte deine eigene Zukunft, Häherfeder<<, unterbrach ihn die Geisterkatze. >>Erwarte nicht, dass sie dir zu Pfoten gelegt wird wie ein Stück Frischbeute.<<" '- Seite 97

Fazit
Ein wirklich spannender und abwechslungsreicher finaler Band der Staffel. Leider habe ich mehr Action und mehr Aufklärung um die "Macht der Drei" erwartet.

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(60)

133 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

antonia michaelis, gewalt, die worte der weißen königin, märchen, jugendbuch

Die Worte der weißen Königin

Antonia Michaelis , Kathrin Schüler
Buch: 272 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783841502704
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Meine Meinung
Geschichte

Zunächst wusste ich nicht, was mich erwartet. Der Titel klingt nach einer Fantasy-Geschichte, doch der Klappentext sagt etwas anderes aus.
Letzten Endes durfte ich eine tiefgründige, sehr an den Nerven zerrende Geschichte erleben. Der Inhalt des Buches sagt soviel aus. Hoffnung in der Schwärze, Freundschaft in der Hoffnungslosigkeit, Vertrauen in der Bodenlosigkeit.
Bewegend fand ich vor allem, in die Welt von Lion einzutauchen. Einem kleinen Jungen. Ich habe immer das Problem, das Kinder eines jungen Alters immer mehr können, als für das Alter gewöhnlich ist. Doch bei Lion wirkte alles realistisch und vor allem verlor ich nie sein Alter aus den Augen. Kindliche Fantasien, Wünsche und Ängste flossen in die Geschichte. Der kleine Lion, auf der Suche nach Worten. Bewegenden Worten einer Frau, die seine Kindheit prägte.
Gegen Ende möchte ich von keinem Höhepunkt reden, denn das ganze Buch war ein einziger, mitreißender Höhepunkt. Lions Schicksal scheint immer auswegloser. Die Wahrheit zu kennen erdrückt den Leser eher, als etwas vorweg zu nehmen. Das Ende war berührend, schön, doch leider oftmals kein Realismus. Dennoch kann ich es jedem empfehlen.

Charaktere

Die ganze Geschichte verfolgt man den kleinen Lion auf seiner Reise. Sein Geist ist stark, in seinem Alter muss er schon viel erleben. Normalerweise ist es der charakterliche Aspekt der auffällt in einem Buch, doch hier ist es der mentale. Tief in die Seele zu blicken war eine neue Erfahrung.
Jeder der Charaktere hatte Magie an sich hängen. Helle oder Dunkle. Jeder hatte eine einzigartigen Rolle in der Geschichte.

Schreibstil & Sichtweise

Geschrieben ist das Buch in einem harmonischen, tief berührenden Stil. Die Autorin spielt mit Worten, so wie es die weiße Königin tut. Sie sind magisch, berührend, einzigartig.
Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Lion.

Cover & Titel

Das Cover transportiert die Magie der Worte im Inneren des Buches. Dieser glänzende Schimmer auf der Wasseroberfläche, obwohl dieser von Dunkelheit umhüllt ist. Die Wellen die schlagen, vermutlich ausgelöst von einem einzigen Stein. Situationen, ausgelöst durch eine einzige Szene. Auf der Rückseite sieht man Lions Seeadler, der mir vorne etwas gefehlt hat, aber er ist dort.
Auch der Titel ist gut gewählt. Sofort wird man in Lions Welt mitgenommen. Die ersten Worte, die man aus seiner fantasievollen Welt erfährt.

Zitat


" >>Jetzt bist du völlig übergeschnappt<<, sagte Olin. Ich sah ihre Füße aus einem Apfelbaum hängen.<< >>Ja, jetzt bin ich wohl völlig übergeschnappt<<, sagte ich. >>Ist das nicht wunderbar?<<"
- Seite 174
Fazit
Eine tief berührende Geschichte, die mich sofort fesseln konnte und mich mit dem harmonischen Wortklang sofort in eine andere Welt führte. Nach Beendigung brauchte ich erstmal eine Pause für die Seele. Das Buch ist absolut empfehlenswert. Lest es!

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(10)

15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

jesus, biblische geschichte, marta, soziale ächtung, narde

Alabaster

Chris Aslan
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 13.06.2017
ISBN 9783775157964
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Vorweg ist zu sagen, dass diese Geschichte auf einer biblischen Geschichte basiert und auch viel mit Glauben zu tun hat. Ich persönlich bin neutral auf diesem Gebiet und wollte mich von der Geschichte überraschen lassen, ohne Vorurteile.
So viel mir der Anfang auch sehr leicht. Zunächst schwankt die Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit der Protagonistin. Die Kapitelanfänge sind jeweils aus der Gegenwart, doch vergas ich das oft, da der Zeitenwechsel nicht deutlich erkennbar war.
Die Lebensweisen und vor allem Glaubensmuster von damals - und teilweise noch heute - konnten mich immer wieder erstaunen. Zu lesen, was alles als unrein gilt und das die Leute tatsächlich danach leben, ist für meine deutschen Verhältnisse erstaunenswert.
Die Kapitel sind vielfältig und obwohl das Leben in dem Dorf sehr simpel ist, erlebt man immer wieder Abenteuer durch erschreckende Wahrheiten. Durch Schicksale, die oftmals gar nicht so selten vorkommen. Dadurch konnte das Buch mich fesseln und ich las es mit wenigen Pausen aus.
Als dann der Wunderdoktor gegen Ende eingebunden wurde, erhielt die Geschichte ihren letzten Schliff. Der Glauben rückte enorm in den Vordergrund, doch auch die Geschehnisse spitzten sich zu und brachten mir viel Lesefreude.
Einzig und allein die Emotionen der Protagonistin gegenüber des Vaters haben mir letzten Endes etwas gefehlt.

Charaktere

Alleine in der Familie der Protagonistin Maryam gab es viele unterschiedliche Charaktere. Jede Kleinigkeit beeinflusste die Leute damals, da ihr Glauben groß war. Während des Buches merkt man erst richtig, wie sehr der Glaube die Leute beeinflussen, zueinander und voneinander weg führen kann. Ich fand die Persönlichkeiten richtig gut dargestellt und liebte Maryam für ihre Stärke. Doch auch die Nebenfiguren zeigten Stärke, die nicht unterging.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und unerwartet mitreißend. Obwohl viel alltägliche Dinge geschehen, kam ich nicht von dem Buch los, da sie so realistisch beschrieben wurden, so mitfühlend, dass die Emotionen in mir hoch kamen oder der Schock mich einnahm.
Geschrieben ist das Buch aus Maryams Sicht in der Ich-Perspektive.

Cover & Titel

Das Cover ist eine einzige Augenweide, ich liebe es. Es ist einfach komplett anders, als die Cover, die man alle so kennt. Der Schatten der Person, umwunden von einer Pflanze, die golden schimmert, als wäre sie aus der Flüssigkeit, die in dem Gefäß ruht, was die Person hält. Das Cover strahlt eine Ruhe und Schönheit aus.
Der Titel bringt den Inhalt auf den Punkt, um den es geht. Ein kleines Gefäß, ein kleines Objekt, welches einen so großen Stein ins Rollen bringt.

Zitat
"Natürlich gebe ich dir keine Schuld daran, mein Kind. Schau, Männer sind wie Händler, sie kaufen die Regeln auf, als hätten sie alles Geld der Welt, und dann müssen die Frauen als Kamele herhalten und die Lasten für sie schleppen." - Seiten 77
Fazit
Eine wirklich mitreißende Geschichte, die das Leben der damaligen Zeit, mit einem strengen Glauben, gut darstellt. Viele atemraubende Szenarios, tolle Charaktere. Wer jedoch dem Glauben abgeneigt ist, der sollte sich bewusst sein, dass dieser eine große Rolle spielt.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

glück, freundschaft, reisen, liebe, roadtrip

How to be happy 2: Ascheblüte

Kim Leopold
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 20.05.2017
ISBN 9783958695528
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte 

Ans Buch setzen, aufklappen, eine Seite lesen, gefangen sein.
Dieses Buch ist einfach träumerisch und hat sich auf dem schnellsten Weg in mein Herz gebahnt. Schon den Vorgänger mochte ich sehr, doch die Reihe ist auch einzeln lesbar.
Die Geschichte fängt an mit liebenswürdigen Charakteren, bei denen man sofort weiß, wo man dran ist. Ohne viel zu sagen erschafft die Autorin eine Aura um ihre Schützlinge, durch die man sofort erkennt, wer diese wirklich sind. Und das ist keinesfalls negativ.
Man begleitet diese Charaktere auf einer Reise gepaart mit Angst, Hoffnung, Frustration, Freude, Liebe, Glück und aus einem Job wird bald weitaus mehr.
Auf einer realistische Weise kommen sich die Charaktere näher, nie war mir etwas zu viel oder zu wenig, die perfekte Mischung herrschte.
Getarnt durch die Erlebnisse, lässt die Autorin ihre Botschaften durchdringen, wie man denn nun glücklich ist. Dieses Buch ist kein Ratgeber und drängt auch nicht in den Vordergrund, was man tun muss, um glücklich zu sein. Man spürt es einfach während des Buches. Man spürt, welche Veränderungen einen glücklich machen, was die Seele erleichtert und uns vor Freude springen lässt.

Charaktere

Wer Ash schon aus dem vorigen Band kennt, der wird ihn lernen, noch mehr zu lieben... Ja, das ist tatsächlich möglich. Wer ihn noch nicht kennt, wird ihn lieben. Ash ist ein Mann, der seine Macken hat, wie jeder. Doch vor allem seine einfühlsame Seite schlägt durch und die macht ihn zerbrechlich, doch Mann bleibt Mann, er möchte stark wirken, beziehungsweise sich von der Welt schützen. Dieser Zwiespalt erweckte in mir den Beschützerinstinkt und den In-Arm-Nehmen-Reflex.
Camille - ein wirklich schöner Name - ist lebensfroh und lässt sich nicht unterkriegen. Doch auch bei ihr ist die Fassade hochgezogen. Wie im realen Leben, lernt man als Leser erst ihre äußere, fröhliche Fassade kennen, doch je tiefer man im Buch ist, desto mehr öffnet sie sich.
Allgemein schafft die Autorin viel Individualität und zeigt auf, was Geschehnisse in einem verändern können.

Schreibstil & Sichtweise

Das Buch glänzt durch einen angenehmen Schreibstil, der einen in sekundenschnelle in alle emotionale Lagen bringen kann und einen zu anderen Orten trägt.
Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Camille und Ash.

Cover & Titel

Ich liebe die Farben des Covers. Das grün ist sehr hübsch. In der Mitte sieht man ein Zelt, da die Charaktere campen gehen, dahinter Nacht. Farblich strahlt es für mich eine lauwarme Sommernacht aus. Die untere Seite des Buches ist grün verdeckt, es stellt Bäume dar. Die Inszenierung der Natur gefällt mir sehr gut. Malerisch und realistisch zugleich.
Den Titel Ascheblüte definiere ich für mich selbst so, dass aus der Asche, eine Blüte entstehen kann oder selbst die Asche etwas schönes wie eine Blüte enthalten kann. Er wirkt auf jeden Fall durchdacht und ist einzigartig.

Zitat
"Ich balle die Hände zu Fäusten und wende den Blick ab, weil ich sie sonst garantiert in den Arm ziehen würde, um sie zu trösten. Und wenn ich sie erst in meinem Arm habe, würde ich sie wahrscheinlich nie wieder gehen lassen."- Seite 141
Fazit
Buch für Buch schleicht sich die Reihe in mein Lieblingsarsenal. Ich würde sie jedem weiterempfehlen. Vor allem dieses glänzt mit einer Natürlichkeit, mit der sich jeder vergleichen kann. Einfach zum abschalten und wegträumen.

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20 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Timeless Chance

Vivienna Norna
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei SadWolf Verlag, 12.07.2017
ISBN 9783946446385
Genre: Fantasy

Rezension:  
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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

flucht, afghanistan, familie, taliban, krieg

Als die Träume in den Himmel stiegen

Laura McVeigh , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.07.2017
ISBN 9783596299706
Genre: Romane

Rezension:




Meine Meinung
Allgemein

Emotional bewegend und nachdenklich stimmend.
Dieses Buch hat mich auf viele Arten tief berührt. War ich am Anfang noch unsicher, was ich von der Geschichte halten soll, da einfach sehr viel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen wurde und ich das definitiv nicht erwartet hätte, so war ich am Ende unsicher, warum meine Gefühle so wirr sind.
Seite um Seite hatte dieses Buch Wendungen, Botschaften und bittere Realität zu bieten. Immer ein wenig mehr.
In der Geschichte wird ein schon lange aktueller Aspekt besprochen: Die Flucht aus dem Krieg. Dieses Buch verbindet hierbei verschiedene Szenarien, die passieren können. Vermutlich nicht alle einer Person, aber trotzdem erlebt man sie auf einer kurzweiligen, aber erschütternder Ebene.
In der Mitte des Buches befand sich bereits der Höhepunkt, welcher die ganze Situation noch einmal um 180 Grad wendet. Ab dort gibt es nichts mehr, was diese Situation überbieten könnte, doch ab diesem Punkt war ich so im Trance von den Geschehnissen, dass ich wie durch einen Nebel das Buch weiterlesen musste. Dieser Effekt könnte vielleicht verloren gehen, wenn man danach pausiert.
Die Geschehnisse wecken einen auf, aus der heilen Welt in der wir wohnen. Es erläutert unleugbare Realitäten. Auch wenn ich persönlich vieles schon wusste, so fand die Geschichte anklang und bewegte etwas in mir und meinen Gedanken. Für Leute, die sich intensiv mit dem Thema Flucht beschäftigen, ist es wahrscheinlich nicht ganz so emotional, da doch vieles sachlich bleibt.
Das Ende lässt viele Fragen offen und endet an einem Wendepunkt in dem Leben der Protagonistin. Natürlich wünsche ich mir Antworten auf zahlreiche zurückgebliebene Fragen, doch spiegelt das Ende die Realität wieder: Viele Menschen bekommen diese Antworten in ihrem eigenen Leben selbst nicht.

Charaktere

Obwohl die Charaktere recht oberflächlich bleiben, wirken sie ausgefeilt. Jeder bekommt eine eigene Geschichte, durch die man sich erinnern kann. Jeder entwickelt sich. Und doch bleiben sie alle eine Person unter vielen. Es wirkt, als wären sie für sich untereinander einzigartig.
Es wird deutlich, dass jeder Mensch ein Geheimnis in sich trägt. Dieser trägt er sein ganzes Leben lang mit sich. Wie so schön Stephen King bereits schrieb: "Der Acker eines Mannes ist steiniger."

Schreibstil & Sichtweise

Zuerst war der Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Er bleibt recht sachlich und oberflächlich. Doch genau diese Kürze und Neutralität lässt die Szenen realer und eindrucksvoller werden. Liebe zum Detail ist hier definitiv fehl am Platz. Wenn ein Detail wichtig ist, so sticht dieses durch die Einzigartigkeit doppelt hervor.
Besondere Wörter der Kultur (Baba, Patu, ...) erschaffen eine zusätzliche Atmosphäre
Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Samar.

Cover & Titel

Ein Mädchen, welches durch eine karge Landschaft läuft. Durch den Blick nach hinten wirkt dieses, als würde es sich gehetzt umblicken und fliehen, was passend zum Inhalt wäre. Doch leider macht das Bändchen in ihrer Hand diesen Eindruck kaputt. Es wirkt mehr, als würde sie tanzen. Gepaart mit Titel wirkt das Cover eher heiter, trotz kargem Hintergrund und schwarzer Schattierung der Coverperson.
Auch mit dem Titel kann ich mich nicht so sehr anfreunden. Manche lassen Träume in den Himmel steigen als positives Zeichen, hier ist es wohl eher in dem Sinne des Verlustes. Für mich wirkt alles zu heiter, im Gegensatz zum Inhalt.

Zitat
" >Ich wollte nur vergessen.<  Fürs Vergessen ist es zu spät." - Seite 298
Fazit
Ein sehr emotionales Buch, welches einem zum nachdenken anregt und zusätzlich über die Welt der Flüchtlinge aufklärt. Ungeahnte Wendungen und eine bittere Realität. 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

haiti, schicksal, ausreißerin, nostalgisch, geschichte

Kein anderes Meer

Edwidge Danticat , Kathrin Razum
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746632872
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Kein anderes Meer, aber viele verschiedene Geschichten warten auf einen. Im Schicksal verbunden.
Entgegen des Klappentextes dachte ich, dass die Geschichte sich um die kleine Claire handelt, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Doch die Geschichte dreht sich eher um sie herum. Ein jedes Kapitel erzählt von einem prägenden Ereignis in dem Leben der erzählenden Person. In dieser Szene spielte ein anderer Mensch eine wichtige Rolle, der dann im nächsten Kapitel behandelt wird. So zieht sich die Geschichte durch das ganze Buch, bis am Ende noch einmal von Claire berichtet wurde. Eigentlich hat es aber nichts mehr mit ihr zu tun.
Die einzelnen Geschichten sind spannend zu lesen und mich haben sie alle gefesselt. Sie sind einfallsreich und nicht alltäglich und zeigt, dass jeder Mensch seine Geheimnisse mit sich rumträgt und wie unterschiedlich die Menschen über gleiche Ereignisse denken.
Das Ende widmete sich dann wieder Claire und man erfuhr, was aus ihr geworden ist. Das hat für mich auch zwangsläufig zur Geschichte gehört.

Charaktere

Die Geschichte besteht aus vielen Charakteren, die alle von Grund auf unterschiedlich sind. Ich konnte gut nachvollziehen, warum die Personen so gehandelt haben und wie sie so geworden sind. Dennoch konnte man nur schwer eine Beziehung aufbauen, da sie wieder so schnell verschwanden.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil war recht angenehm und teilweise sehr poetisch, trotzdem konnte er mich nicht in eine andere Welt befördern und so las ich eine Geschichte, die zwar schön, aber nicht mitreißend war.
Geschrieben wurde das Buch in der dritten Person, in jedem Kapitel eine andere.

Cover & Titel

Das Cover liebe ich sehr. Es ist so exotisch und passt zum Handlungsort. Trotzdem habe ich im Buch wenig von der Kulisse mitbekommen, da diese wenig detailliert beschrieben wurde.
Den Titel finde ich halbwegs passend, er ist wenig selbsterklärend. Ich interpretiere ihn so, dass es für keine Person in der Geschichte ein anderes Meer - einen anderen Weg - gibt.

Zitat 
"Der Name war so heiter, wie er klag. Es war ein Name, den man voller Liebe aussprach, den man seiner Liebsten in der Nacht vor der Geburt des gemeinsamen Kindes ins Ohr flüsterte. [...] Es war ein Name, wie man in Gedichten oder Liebesbriefen oder Liedern fand. Es war ein Name der Liebe, nicht der Rache. Es war ein Name, den man voller Hoffnung rufen konnte. Es war ein Name, der die Macht besaß, die Sonne aufgehen zu lassen."- Seite 130
Fazit
Eine Geschichte, die viel zu bieten hat. Sie ist tiefgründig und lässt einen viele Facetten des Lebens anblicken. Doch leider hatte es nicht mehr der erwarteten Geschichte zu tun und sie ging somit stark unter. Der Bezug zu Personen viel durch ständigen Perspektivenwechsel schwer.

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276 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, liebe, fluch, alchemie

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

Rezension:




Meine Meinung
Allgemein

Das sich meine Meinung oft mit anderen spaltet, erkennt man mal wieder an dieser Dilogie. Während viele von Band 1 begeistert waren, fand ich es zu klischeehaft. Während viele von Band 2 enttäuscht waren, war ich begeistert.
Trotz meiner nicht so positiv ausfallenden Kritik zum ersten Teil, gab ich dem Finale der Reihe eine Chance und erneut merke ich: So etwas lohnt sich!
Spannend beginnt das Buch bereits und genau diese zieht sich durch das komplette Buch bis zum Ende. Die Situationen waren abwechslungsreich und großteils nachvollziehbar. Und obwohl ich teilweise noch immer Parallelen zu anderen, bekannten Bücher entdeckt habe, so machten mir diese nichts mehr aus, da die Geschichte so viel mehr bot.
Fasziniert hat mich, wie die Autorin es immer wieder schaffte, dass ich mich um den Charakter Sacha sorgte. Obwohl ich als Leser sein Schicksal kannte und wusste, was ihm zustoßen kann und was nicht, so saß ich dennoch immer fiebernd vor dem Buch.
Die Sahne auf dem Tortenbuch war definitiv die Sprache. Wenn ich Bücher lese, vergesse ich oft, dass diese nicht in Deutschland spielen, doch hier wurde man durch immer wiederkehrende und bekannte französische Ausdrücke in der Welt Frankreichs gehalten.
Nur ein Aspekt ging mir etwas verloren: Die Einzigartigkeit von Taylor. Es wird immer wieder betont, dass nur sie alles verändern kann und das ihre Kräfte außergewöhnlich sind. Das waren sie auch, doch stach diese Bedeutung nicht hervor und blieb oberflächlich.

Charaktere

Die Autorin schafft einzigartige Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind. Im Vorgänger hatte ich noch keine große Beziehung. Sacha war mir zu sehr der BadBoy, dem alles egal ist und Taylor nichts besonderes. Doch beide mausern sich zu einer Persönlichkeit, die ich nicht vergessen möchte.
Am meisten gefiel mir jedoch Louisa, der man den typischen "harte Schale, weicher Kern"-Aussage anhängen kann. Ihre persönliche Wandlung war nicht zu aufgesetzt, realistisch und nahm mich ein.

Schreibstil & Sichtweise

In diesem Band herrscht permanente Spannung. Von Anfang bis Ende zieht sich diese permanent durchs Buch, sodass ich sogar um Charakter Sacha bangte, dessen Schicksal man als Leser ja schon kennt.
Durch immer wiederkehrende französische Bezeichnungen und Hinweise auf Taylors Akzent, bleibt das Gefühl eines anderen Landes aufrecht und erinnert einen immer wieder daran, wo die Handlung spielt.
Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, aus Taylors Sachas und Louisas Sicht.

Cover & Titel

Das Cover gleicht dem ersten stark. Erneut ist der Kopf in der Mitte, vermutlich von Taylor, umrahmt von Symbolen und dem Tier oben links in der Ecke. Die Farbe ist nun ein schönes grün, nicht wie im Internet vermutbar blau. Das Cover ist nicht individuell auf das Buch zugeschnitten. Im groben, ganzen passt es aber zum Buch.
Auch der Titel passt, da jeder in diesem Buch Kräfte hat, die er entfesselt. Magisch oder einfach mental.

Zitat
"Was hat das Leben für einen Sinn, wenn du den Tag kennst, an dem du sterben wirst?" - Seite 222
Fazit
Durch den zweiten Band wurde die Dilogie lesenswert für mich. Die Handlung bleibt konstant spannend und die Charaktere wuchsen mir ans Herz.

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(83)

249 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

straßensymphonie, jäger, wandler, musik, liebe

Straßensymphonie

Alexandra Fuchs
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959911795
Genre: Fantasy

Rezension:




Meine Meinung
Allgemein

Der Einstieg in das Buch viel mir spielend leicht. Die Protagonistin hat einen Humor, der genau meinen Geschmack trifft und sich durch das ganze Buch zieht. Vollkommen ironisch, aber in einem gesunden Maß.
Das Buch fällt sofort in die Musikebene. Der Anfang geht zügig, die Protagonistin findet zu ihrer Musik zurück. Doch dabei bleibt es leider nicht lange. Schon ab der Hälfte des Buches hat der Inhalt eigentlich nicht mehr viel mit Musik zu tun. Das erwartete Finale lag bereits hinter mir und ich widmete mich einem Thema, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte. Zwar wusste ich durch den Klappentext, dass es in dem Buch auch Gestaltwandler gibt, doch hätte ich niemals damit gerechnet, dass diese den Großteil einnehmen und die Musik gnadenlos beiseite drängen werden.
Keine Frage: Die Szenen waren gut geschrieben und die Geschichte auch spannend, doch hat sie einfach nicht zu der erwarteten Geschichte gepasst. Der Klappentext, Titel und Cover erzählen mir, dass es sich um Musik handelt, doch genau dieser Aspekt fällt fast gänzlich weg und wird nur zwischendurch immer mal sanft eingeschoben. Es wäre definitiv ein guter Stoff für ein Fantasy-Buch geworden, doch nicht für dieses.
Schön finde ich jedoch, wie erwartete Situationen einzigartig werden, da sie eine andere Wendung nehmen, als gedacht, So liebe ich es, wenn Charaktere nicht alles bekommen, was sie sich wünschen und eben nicht alles so unnatürlich perfekt läuft.
Das Ende jedoch lies einiges an Spannung offen. Der Bösewicht kam nicht überraschend und auch wenn das Szenario an sich spannend war, so fehlte mir etwas zum Schluss.

Charaktere

Ich liebe die Charaktere. Die Protagonistin Kat kommt mir sehr nah. Sie hat eine ironische Ader und einen Sturrkopf. Es hat viel Spaß gemacht über sie zu lesen.
Auch die Eigenschaften der Tiere konnte ich gut mit den Charakteren verbinden. Sie haben einfach super gepasst.
Im Zwiespalt bin ich mit der Liebesbeziehung. Einerseits geht alles langsam und seicht, genauso wie ich es liebe. Doch andererseits bemerke ich die Entwicklung zwischen beiden nicht. Sehr schnell können die beiden es gut miteinander, mögen sich, haben diese Anziehung, doch das bleibt dann über das ganze Buch auf diesem Level und man merkt die Sprünge nicht, wann sich etwas verändert, wann sie denn jetzt zusammen sind und vieles mehr. Die Grenzen waren mir zu schwammig.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil ist locker zu lesen. Viel Humor ist durch Kat's ironisches Denken eingebaut. Auch emotional konnte es mich packen.
Geschrieben wurde das Buch aus Kat's Sicht in der Ich-Perspektive.

Cover & Titel

Ich liebe das Cover! Es ist so idyllisch. Eine Musikerin, die bei Nacht die Straße Richtung statt geht, über ihr der Mond. Neben ihr läuft ihr Seelentier und schaut sie an. Die Coverfigur lässt etwas hinter sich, das Cover ist malerisch.
Auch der Titel lädt zum Träumen ein: Straßensymphonie. Hier möchte ich nicht zuviel verraten, aber er passt auf jeden Fall zur ersten Hälfte des Buches.
Doch leider war es genau das, Entweder passt der Inhalt nicht zum Cover/Titel oder andersrum. Wie man es eben sehen möchte.

Zitat

Fazit
Eine wirklich schöne Geschichte, die mich hätte überzeugen können, wenn nicht diese unerwartete Wendung gekommen wäre, die einfach nicht ins Buch passen mag.

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(522)

1.002 Bibliotheken, 14 Leser, 4 Gruppen, 192 Rezensionen

märchen, hexenjäger, fee, fantasy, julia adrian

Die Dreizehnte Fee - Erwachen

Julia Adrian , Svenja Jarisch
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2015
ISBN 9783959911313
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Märchenadaptionen sind gern gelesen und oft sind sie so malerisch schön, wie es nur ein Happy End machen kann. Doch die Autorin Julia Adrian hat sich überlegt, was wäre, wenn die Märchen gar kein Happy End hätten und alles nur Geschichten sind, um Kinder glücklich zu machen. Sie verwebt verschiedenste Märchen und Erzählungen - bekannte, wie unbekannte - und formt aus ihnen eine ganz neue Geschichte. Eine Geschichte über die berühmt berüchtigte 13. Fee, welche nach Rache sinnt.
Bei jedem Kapitel staunte ich erneut über den roten Faden, den die Autorin durch alle erdenklichen Märchen zieht. Es ist bewundernswert, interessant, fesselnd. Doch wie so oft bei kürzen Büchern, habe ich auch hier das Problem der Schnelllebigkeit. Die Rache der Fee ging viel zu schnell vonstatten. Es wirkt wie ein Fingerschnips und all die Spannung, all die Möglichkeiten sind beendet. Jede Situation hatte ich erneut die Hoffnung, dass sich dies bessert, aber leider war dem nicht so und selbst das Finale verging in einem Wimpernschlag.
So auch die Liebe. Erneut las ich über sofortige Anziehungskraft, über Liebe auf den ersten Blick, die ständig hinterfragt wird. Natürlich ist die 13. Fee wunderschön, eben aus einem Märchen entsprungen, doch deswegen muss man sie nicht gleich anspringen, obwohl man sie umbringen möchte.
Die letzten Seiten klangen vielversprechend, doch fehlt das Bedürfnis weiterlesen zu wollen, da die Befürchtung besteht, dass sich im Folgeband nichts ändert.

Charaktere

Eine Verbindung aufzubauen war für mich unmöglich. Die Charaktere kamen und gingen in wenigen Sekunden, man empfand weder Leid, noch Freude, weil alles so schnell verging. Die 13. Fee an sich nervte mich ein wenig mit ihrem permanenten inneren Zwiespalt, ob sie nun Liebe empfindet oder nicht und auch der Hexenjäger war viel zu distanziert.

Schreibstil & Sichtweise

Das Buch wurde sehr schnelllebig erzählt. Die Sätze sind kurz und  mehrere folgen aufeinander. Dadurch erhöht sich die Spannung und das Lesetempo. Oft wirkte alles jedoch ein wenig konfus, da der Stil eher beschreibend, als erklärend war. Dennoch war dieser der Grund, dass ich durchs Buch gerast bin.
Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht der 13. Fee in der Ich-Perspektive.

Cover & Titel

Das Cover ist in einem sanften dunkelblau gestaltet. In der Mitte ein Spiegel, so wirkt es. Der Spiegel ist ein großes Symbol in der Märchenwelt. Er steht für Schönheit, man kann durch ihn andere Personen beobachten. Dennoch würde ich nicht behaupten, dass dadurch die Geschichte des ersten Bandes hervorgehoben wird.
Bei dem Titel "Erwachen" war nicht viel falsch zu machen. Die 13. Fee erwacht, sie möchte Rache, alle ändert sich durch sie.

Zitat

" >Das ist Liebe?<, frage ich. >Alles zu entbehren, um einen geliebten Menschen zu schützen?  Selbst wenn es den eigenen Tod bedeutet?< Er schnaubt. >Erkläre das dem Fünfjährigen, der zwischen den Leichen seiner Eltern sitzt.< "- Position 1401
Fazit
Eine wirklich durchdachte Geschichte mit einem roten Faden, der sich durch alle erdenklichen Märchen und Erzählungen zieht. Doch leider war mir alles zu schnelllebig, die Spannung verflog zu schnell, die Charaktere blieben unnahbar. 

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91 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

magie, fantasy, fantasie, organisation, bücher

Empire of Ink - Die Kraft der Fantasie

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646603439
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung
Geschichte

Bereits viele Bücher der Autorin haben mich begleitet. All ihre Adaptionen, Witches of Norway und alle konnten sie mich begeistern. So griff ich auch zu diesem Buch, doch leider sagte es mir bei Weitem nicht so zu, wie die anderen.
Der Start begann viel zu schnell. Es wird kaum etwas über die Gabe der Protagonistin erzählt und am liebsten hätte ich sie begleitet, ihre Welt kennen gelernt. Doch sie rutscht direkt in das Abenteuer, akzeptiert viel zu schnell,was man ihr sagt und vertraut blind.
Zudem kam die Kulisse. Momentan habe ich das Gefühl, dass viel zu viele Geschichten in einer Universität oder Schule oder einem Internat statt findet. So war es auch hier. Eine verdeckte Uni, abgeschottet, niemand weiß von ihr und es wird für einen geheimen Zweck gekämpft.
Nachdem ich mich eingelesen habe fingen dann die Fragen an. Mir erschloss sich der Zusammenhang zwischen Tintenwelt und normaler Welt nicht.
Das Ende kam dann irgendwie sehr plötzlich. Ich dachte, ich wäre in der Mitte des Buches, da es keinesfalls wie ein Finale für mich wirkte. Eine ganz normale Szene, wie sie zwischendrin passieren könnte - und in vielen anderen Büchern auch mittendrin geschieht.
Positiv waren jedoch die vielen Geschichte, die die Autorin in die Tintenwelt webt. Man erkennt sie sofort, zieht Schlüsse.

Charaktere

Die Charaktere konnten mich alle nicht überzeugen. Die Protagonistin ist von Anfang an naiv, glaubt alles, darf alles. Schon nach kurzer Zeit ist sie ohne jegliche Vorerfahrung im Einsatz. Kein richtiger Soldat würde das jemals tun, wenn er erfahrene Leute an seiner Seite hat.
Apropos Soldat... "Coopers" Beweggründe blieben für mich oberflächlich und nicht nachvollziehbar.
Der einzige, der etwas Farbe erlangen konnte war Finn. Mit seiner lustigen Art erwärmte er mir das Herz.

Schreibstil & Sichtweise

Diesmal blieb der Schreibstil der Autorin recht trocken für mich. Sehr ungewohnt war dies, da sie sonst sehr lebensfroh und malerisch schreibt. Doch diesmal geriet ich permanent ins Stocken und konnte nicht eingenommen werden.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von der Protagonistin Scar in der Ich-Perspektive.

Cover & Titel

Das Cover ist liebevoll gestaltet und gut durchdacht. Oben sieht man ein umgedrehtes Schloss aus Tinte. Gerade betrachtet fließt die Tinte nach unten, zerläuft. Unten sieht man zwei Personen unter einem Regenschirm. Sie sehen aus, als schützten sie sich vor der Tintenwelt. doch gleichzetig sind auch sie in der Farbe von Tinte dargestellt.
Der Titel kommt dem Inhalt meiner Meinung nach nicht nah. Die Kraft der Fantasie... Das, was die Protagonistin ausmacht, was die Geschichte ausmacht... Ausmachen sollte. Denn viel zu wenig erfahre ich von dieser Kraft.

Zitat
"Ich weiß nicht einmal, was passiert, wenn es die andere Welt tatsächlich irgendwann nicht mehr gibt. Wohin fließen dann unsere Träume, Fantasien und Geschichten? Was passiert mit alledem? Diese Frage kann dir niemand beantworten. "- Position 2779
Fazit
Ein Buch von dem ich mir viel erhofft habe. Leider packte mich der Schreibstil nicht, genauso wenig wie die Charaktere und die Umsetzung der Geschichte. Dabei war die Idee mal ganz anders, als andere Tintenwelt-Geschichten.

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