Chocalaccino

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5 Bücher, 3 Rezensionen

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121 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 19 Rezensionen

vampire, red, blue, kris, vampir

Die Blutgabe

Franka Rubus
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 25.02.2011
ISBN 9783746626840
Genre: Science-Fiction

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228 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 34 Rezensionen

grusel, gruselgeschichten, onkel montague, kinder, geister

Onkel Montagues Schauergeschichten

Chris Priestley , Beatrice Howeg
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury, 01.02.2010
ISBN 9783827053718
Genre: Jugendbuch

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125 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

mord, tradition, chinesin, anwältin, hello kitty

Hello Kitty muss sterben

Angela S. Choi , Ute Brammertz
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Luchterhand Literaturverlag, 25.10.2010
ISBN 9783630873398
Genre: Romane

Rezension:

Die Farbe des Covers, der Titel an sich haben mich dazu veranlasst mir dieses Buch zum Geburtstag zu wünschen. Als ich dann aber die ersten paar Seiten, nein eigentlich schon die ersten paar Sätze gelesen hatte, hat mich das ganze ziemlich an Feuchtgebiete erinnert.
Ich muss dazu sagen, dass ich Feuchtgebiete nicht gelesen habe, nur in einzelne Kapitel reingehört.
Ich habe "Hello Kitty muss sterben" dann erstmal für ein paar Monate zur Seite gelegt, bis ich es vor kurzem mal wieder vorgekramt habe und mir dachte, schlimmer als die ersten Seiten kann es nicht werden.
Getreu nach dem Motto: Es kann nur noch bergauf gehen!

Und ich wurde nicht enttäuscht, es ist besser geworden, nicht gut, aber besser.
Jetzt aber mal zum Inhalt:
Fiona Yu, von allen nur Fi genannt, ist 28Jahre alt, erfolgreiche Anwältin, oft unterfordert, dadurch sehr schnell von einer Sache gelangweilt und lebt noch bei ihren Eltern. Ihre Eltern sind sehr traditionell, sie selbst, in Amerika geboren, bezeichnet alle asiatischen Frauen als Hello Kittys.
Hello Kittys sind in ihren Augen stumm, wehrlos und emotionslos (Hello Kittys haben ja keine Augenbrauen oder Krallen). Fi möchte dieser Rolle nicht entsprechen.
Und: Fi ist Jungfrau.
Dies versucht sie mit allen Mitteln (und vor allen Dingen Hilfsmitteln) zu ändern, doch bei diesem Versuch stellt sie fest, da ist gar nichts, was weg könnte.
Deswegen geht sie zu einem Spezialisten, der ihre Jungfräulichkeit wiederherstellen soll.
Dieser stellt sich als ihr ehemals bester Freund und Schulkollege Sean heraus, der sich vom damaligen Außenseiter zum Serienkiller gemausert hat.

Ich finde die gesamt Geschichte sehr flach geschrieben. Es wird sehr viel wert auf Äußerlichkeiten gelegt und alle Klamotten und Düfte werden mit Markennamen genannt. Dadurch verkommt das Buch, in meinen Augen, zu einer großen Werbeanzeige.
Auch die Characktere entwickeln für mich einfach nicht genug Tiefe.
Ich habe während des ganzen Buches keinen Draht zu Fi, oder ihrem Wesen gefunden.
Angela S. Choi benutzt sehr viel wörtliche Rede, worduch dieses Buch sehr hektisch wirkt, man hat, selbst beim lesen, das Gefühl nicht die Chance zu haben Luft zu holen.
Diese Eigenschaft wäre bei einem Thriller wahrscheinlich gold wert, aber bei diesem Buch macht es alles nur noch chaotischer.

Gut, das hört sich jetzt alles sehr negativ an, aber da das Buch sehr dünn ist, groß geschrieben und die Seiten nicht wirklich voll gepackt, ist die ganze Geschichte sehr rund.
Hundert Seiten mehr- und die Geschichte wäre dahin.

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

kafka, liebe, berlin, tod, krankheit

Die Herrlichkeit des Lebens

Michael Kumpfmüller
Fester Einband: 237 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.08.2011
ISBN 9783462043266
Genre: Romane

Rezension:

In "Die Herrlichkeit des Lebens", von Michael Kumpfmüller geht es um das letzte Lebensjahr von Franz Kafka, bevor er 1924 wegen Tuberkulose verstarb.
Franz Kafka, am Anfang des Buches nur Doktor genannt, verlebt einen Erholungsurlaub mit seiner Schwester in Müritz an der Ostsee.
Dort lernt er die Köchin Dora Diamant kennen. Alleine der Name ist zauberhaft, aber sie hieß wirklich so. Zu diesem Zeitpunkt war Dora 25 und Kafka 40.
Ziemlich schnell beschließen die beiden ihr Leben miteinander zu verbringen. Aber nicht so stumpf wie ich das gerade beschrieben habe, denn dieses Buch besteht aus tausend Metaphern, ein so schön geschriebenes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Michael Kumpfmüller schafft es seinen Schreibstil so zu gestalten, dass man das Gefühl hat, man wäre selbst im Jahr 1923 bzw. 24. Im Hintergrund lässt er die Inflation und die Wirtschaftskrise laufen, wodurch die Geschichte auch einfach runder wird, da man dadurch merkt, dass es tatsächlich passiert ist.
Franz Kafka hatte vor Dora schon Frauen, doch schaffte er es immer, ihnen mithilfe seiner Briefe den Kopf zu verdrehen und sie danach auf Distanz zu halten. Bei Dora war dies anders.
Natürlich geht es in diesem Buch um den Verfall von Kafka durch seine Krankheit, aber im Vordergrund steht der gefühlvolle und einfühlsame Franz, den Kumpfmüller versucht zu beschreiben, da man Kafka so noch nicht kannte.
Da man von Anfang an weiß, dass Kafka stirbt, lässt einen dieses Buch nicht traurig zurück, denn man weiß, er ist glücklich gestorben- und genau mit diesem Gefühl verlässt man das Buch. Obwohl die Liebe, die er bei Dora gefunden hat, weniger als ein Jahr angedauert hat, hat es sich für ihn gelohnt. Dieses eine Jahr war, trotz seiner Krankheit und den ganzen Strapazen, das schönste und lebenswerteste seinen Lebens.

Michael Kumpfmüller bezieht sich bei seinem Roman auf Briefe, Aufzeichnungen und Tagebücher von Kafka und Dora aus dieser Zeit. Da es aber als Roman betitelt ist weiß man, dass auch einiges seiner Phantasie entsprungen ist. Herr Kumpfmüller hat eine gelungene Mischung aus beiden in seinem Buch vereint.

Man muss die Person Kafka nicht kennen, oder schon einmal irgendetwas von ihm gelesen haben, um dieses Buch zu mögen, denn „Die Herrlichkeit des Lebens“ steht für sich.
Eine kleine, feine, sehr lesenswerte Liebensgeschichte zwischen Franz Kafka und Dora Diamant.

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176 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, tod, frankreich, verlust, paris

Nathalie küsst

David Foenkinos ,
Flexibler Einband: 238 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 02.10.2012
ISBN 9783406621628
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nathalie und François leben in einer perfekten Beziehung. Sie haben sich gefunden, nicht gesucht, aber gefunden.
Schon die erste Begegnung der beiden ist wie aus einem Märchen, ich konnte mich schnell in Nathalie hineinversetzen. Ihre Gedankengänge waren somit sehr schlüssig und leicht verständlich. Sie stellt sich typische Fragen, die sich jede Frau fragen würde, wenn sie plump von der Seite angesprochen wird. Vergangenheit.
Gegenwart: Die beiden schon seit Jahren verheiratet und der Alltag ist eingekehrt, aber die unendliche Liebe ist geblieben. Doch ein Schicksalsschlag ändert alles!
Auf einem Sonntag geht François joggen. Er flüstert Nathalie noch etwas zu, doch sie nimmt es nicht wahr und hält es auch nicht für bedeutend, weil sie weiß, er kommt gleich wieder. Später wird sie sich Vorwürfe machen und sich ständig fragen, was wohl das letzte war was er ihr gesagt hat. Sie sitzt lesend auf dem Sofa, trinkt Tee und schläft vor lauter Trägheit ein. Als sie aufwacht fragt sie sich, wie lange sie wohl geschlafen hat. Da der Tee aber noch warm ist kann es nicht allzu lange sein. Und dann klingelt das Telefon...

Dieses Buch wurde oft mit Anna Gavaldas Büchern verglichen, aber in meinen Augen sind sie nicht zu vergleichen.
Der Autor, David Foenkinos, schreibt sehr einfühlsam und aufwühlend. Und obwohl das Thema sehr traurig ist, schafft er es in seinem Buch stets hoffnungsvoll zu klingen.
Wir begleiten Nathalie durch Trauer, Selbstzweifel, leugnen und dem Weg wieder ins Leben zu finden. Sie fragt sich, ob sie noch lieben darf und ob es richtig ist, alles mit der Liebe zu François zu vergleichen.

Und ein sehr schönes Zitat aus dem Buch sagt sehr passend: "Der Kuss ist nur das Vorwort".

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Tags: frauen, gegenwart, küsst, nathalie, paris, roman   (6)
 
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