Leserpreis 2018

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Leid und letzter Tag

Elias Haller
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Edition M, 23.10.2018
ISBN 9782919802708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Franz Donner brachte vor langer Zeit den „Spielmann“ hinter Gitter, doch sein Treiben war noch nicht vorbei, es hat nur geruht. Nun ist es an Erik Donner einem Phantom das Handwerk zu legen, denn der Täter von einst ist noch immer sicher verwahrt. Wie also gelingt es ihm aus dem Gefängnis heraus seinen perfiden Plan zu verfolgen, der im Vorfeld akribisch geplant wurde? Schnell ist klar, dass es eine helfende Hand geben muss, die aus einer Motivation heraus und mit einem Ziel handelt, das den Ermittlern lange Zeit verborgen bleibt. Für wen wird es am Ende „Game Over“ heißen?

Wer Elias Haller und seine Reihe rund um Erik Donner bereits kennt weiß, dass nichts und niemand vor ihm sicher ist. Nur weil ein Charakter auf der richtigen Seite des Gesetzes steht ist er nicht gleichzeitig immun oder gar unverwundbar. Alles ist möglich, wodurch ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit entsteht, schließlich hofft man als Leser natürlich immer, dass das Gute „gewinnt“. Selten schafft man es seine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken, obwohl diese groteskerweise teilweise eher der Realität entspricht.

Während der Lektüre fragt man sich unweigerlich was technisch tatsächlich möglich wäre. Vieles erscheint weit hergeholt, hauptsächlich aber vermutlich weil man sich bisher nicht näher damit beschäftigt hat oder einfach nicht über das entsprechende Fachwissen verfügt. Indem man sich diese und andere Gedanken macht, wird man ebenfalls schnell zur Marionette des Spielmanns. Denn er weiß die Menschen in seiner Umgebung zu manipulieren, selbst wenn er ihnen bisher noch nie gegenüber stand. Daher sollte man sich immer wieder zur Raison rufen und versuchen den Blick von außen aufs Geschehen zu werfen, dann werden Hinweise klarer und Verdachtsmomente konkreter.

Von den Figuren kann man halten was man will, es handelt sich jedoch immer um Originale. Jeder mit Eigenheiten ausgestattet, die nicht nur Wiederkennungswert beim Lesen besitzen, sondern auch dazu dienen, dass man sich besser in sie hineinversetzen und somit Denken und Handeln nachvollziehen kann. Zudem wird nicht mit Spannungselementen gegeizt, vor allem wenn die Geschichte tempomäßig zu kippen droht. Jede Sekunde könnte es zum alles entscheidenden Zug kommen, man muss unbedingt gewappnet sein.

Erik Donner hat schon einiges erleben und durchmachen müssen. Warum also sollte sein sechster Fall eine Ausnahme bilden. Es geht erneut hoch her und es ist fraglich, ob er die Angriffe, die ihn erwarten, überleben wird..

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Tags: app, death rescue, edition m, erik donner, reihe, serientäter, spielmann, thriller   (8)
 

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Ein Zeichen der Liebe

Frank Schätzing , Jan J. Liefers
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 06.03.2008
ISBN 9783867172332
Genre: Krimi und Thriller

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Hitze

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499272509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Freak City / Hexenkessel

Martin Krist
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.11.2018
ISBN 9783746779751
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Patsy erhält einen angeblich todsicheren Tipp, um an das große Geld zu kommen, das sie für ihren geplanten Neuanfang so dringend benötigt. Doch damit beginnt ein Alptraum, der sie an sämtliche Grenzen und darüber hinaus bringt. Derweil übernimmt Pearl, von dem niemand so richtig weiß womit er seine Brötchen verdient, widerwillig einen Job, bei dem er eigentlich nur eine abgängige Broadway-Diva finden soll. Seine Nachforschungen allerdings führen ihn auf gänzlich andere Spuren, die umso heißer werden, je weiter er ihnen folgt…

New York brennt wie ein Hexenkessel, das macht nicht nur der Titel deutlich, sondern gleich die ersten Seiten, auf denen es sogleich heiß hergeht. Auch wenn man zunächst nicht so recht weiß die einzelnen Charaktere einzuordnen – was sicherlich Absicht ist – spürt man unterschwellig den Drang nach Adrenalin pulsieren. Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche, einige Risse sind bereits zu erkennen, der alles entscheidende und verändernde Ausbruch ist nur eine Frage der Zeit. Doch auch wenn es ein paar wenige ruhigere Passagen gibt, so kann es jede Sekunde so weit sein, die Frage ist nur, wie nah man dem Ereignis beiwohnen möchte.

Was zuerst wie einzelne Ereignisse daherkommt, manches Mal sogar abrupt endet, um erst in einem späteren Kapitel weitergeführt zu werden, verbindet sich im Laufe des Geschehens zu einem großen Ganzen. Die Perspektiv- und Ortswechsel halten den Leser auf Trab und während man noch versucht diverse Schnittstellen zu finden, ist man eigentlich schon wieder mindestens einen Schritt weiter. Konzentration ist angesagt, um nicht den leisesten Hinweis zu übersehen, der ausschlaggebend und richtungsweisend sein kann.

Rasant und mit einer geballten Ladung Action geht es zu in der Stadt, die niemals schläft. Obwohl man sich hin und wieder tiefgründigere Informationen zu der ein oder anderen Figur gewünscht hätte, muss man doch schnell einsehen, dass der Reiz, den Freak City ausmacht, somit verloren gegangen wäre. Bleibt abzuwarten was Martin Krist sich für die weiteren Episoden hat einfallen lassen, die Neugierde wurde geweckt.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Totwasser

Julia Hofelich
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2018
ISBN 9783404178001
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Linn Geller versucht einige Jahre nach einem verheerenden Unfall endlich wieder als Anwältin Fuß zu fassen und gerät als Pflichtverteidigerin direkt zwischen die Fronten. Der Staatsanwalt lässt kein gutes Haar an ihr und selbst ihre Mandantin will alles gestehen, dessen sie angeklagt wird. Ob es sich dabei um die Wahrheit handelt scheint niemanden außer Linn wirklich zu interessieren. Daher beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, die sie schnell auf gefährliches Terrain führt…

Mit dem Prolog als Einstieg ins Geschehen wirft die Autorin den Leser sofort ins kalte Wasser und lässt ihn die absonderlichsten Theorien entwickeln. Vor allem die Frage nach dem Zustandekommen der beschriebenen Situation setzt sich schnell im Gehirn fest, in der Hoffnung auf baldige Erlösung. Doch bis es so weit ist wird noch einige Zeit vergehen, schließlich soll die Geschichte nicht in umgekehrter Reihenfolge erzählt werden, sondern möglichst chronologisch. Somit gelangt man nach dem pulsbeschleunigendem Beginn erst einmal in ruhigeres Fahrwasser.

Um die Hauptfigur besser kennenzulernen wird man mit zahlreichen Informationen konfrontiert, die sowohl konkrete Fakten wie auch Linns subjektive Empfindungen beinhalten. Dadurch ergibt sich sicherlich ein umfassendes Bild, welches jedoch ein bisschen zu ausführlich dargestellt wird, wodurch wenig Raum für eigene Denkanstöße bleibt und gleichzeitig das Spannungsniveau heruntergefahren wird. Ansonsten ist nämlich durchaus Tempo vorhanden, welches allerdings entsprechend hin und wieder Dämpfer erhält, die umso sichtbarer werden.

Was das tatsächliche inhaltliche Geschehen angeht weiß man lange Zeit selbst nicht in welche Richtung man sich wenden soll. Zu viele Möglichkeiten, zunächst kaum Tatverdächtige, schließlich viel zu viele, da hilft es nur einen kühlen Kopf zu bewahren, um konkrete Betrachtungen anzustellen und aussondern zu können. Auch Linn ist mitunter von keiner ihrer eigenen Theorien so recht überzeugt und hofft endlich auf einen Durchbruch, der alles offenbaren soll. Inwiefern es dazu kommen wird, kann nur der weitere Verlauf zeigen, der definitiv noch die ein oder andere Überraschung für Leser und Protagonisten bereit hält.

Ein starkes Debüt, das trotz kleinerer Schwächen überzeugen kann und Lust auf weitere Begegnungen mit Linn Geller macht, denn ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

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Tags: krimi, lübbe, reihe, ritual   (4)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Duftapotheke (2)

Anna Ruhe , Uta Dänekamp
Audio CD
Erschienen bei Rubikon Audioverlag, 05.10.2018
ISBN 9783945986776
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem Luzie, Benno und Mats die geheime Duftapotheke tief unter dem Haus entdeckt haben und ihnen nun die Aufgabe obliegt diese zu beschützen, kommt es zu einem verheerenden Zwischenfall. Das gesamte Meteorpulver, das als wichtigste Zutat aller Düfte gilt, wird gestohlen. Dabei war das eigentliche Ziel der Freunde ein Gegenmittel zu finden, um Mats’ Vater vom „Lieblosen Duft“ zu befreien. Jetzt müssen sie aber erst einmal den Dieb stellen und seine Machenschaften durchkreuzen. Wer weiß was er mit dem Pulver vorhat?

Nachdem nicht nur das Trio, sondern auch der Hörer um das Geheimnis der alten Villa weiß, sollte man meinen es gäbe kaum noch etwas, das einen überraschen könnte. Doch da täuscht man sich gewaltig, denn Anna Ruhe lässt die Freunde ein Abenteuer erleben, das sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Bis es aber so weit ist, geschieht auch im Vorfeld schon einiges, bei dem es nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint. Der Hörer ist mitunter verwirrt, ahnt er schließlich noch nicht, mit wem die Protagonisten in Kontakt kommen werden. Einzig die unterschwelligen Schwingungen zeugen davon, dass man sich in Acht nehmen und auf der Hut sein sollte.

Erneut gelingt der Autorin ein spannungsgeladener Mix diverser Elemente, die den Hörer staunen lassen, aber hin und wieder auch Misstrauen säen. Es ist fast als würde man selbst einem Duft ausgesetzt, der sämtliche Emotionen hervorruft, die es gibt – und das zur selben Zeit. Man kann sich schwerlich entscheiden, ob man nun den Mut der Kindern bewundern oder ihre noch immer leicht naive Haltung verurteilen soll. So gut ihre Absichten auch sein mögen, es scheint als hätten sie aus den Gefahren, denen sie bereits ausgesetzt waren, nur wenig gelernt. Nichtsdestotrotz möchte man sie natürlich unterstützen, in der Hoffnung auf einen positiven Abschluss, auch wenn sie sich Gegnern gegenübersehen, die nicht zimperlich sind, wenn es um das Durchsetzen ihrer Vorstellungen geht.

Wie bereits der erste Band wird auch „Das Rätsel der schwarzen Blume“ von Uta Dänekamp auf eine Art und Weise interpretiert, die den Hörer von der ersten Sekunde an abholt. Sofort ist man wieder gefangen in einer schier zauberhaften Atmosphäre, die zeigt wozu eine ausgeprägte Vorstellungskraft fähig ist. Es bleibt zu hoffen, dass Luzie, Benno und Mats noch viele Abenteuer miteinander erleben werden, denen man einmal mehr beiwohnen darf.

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Tags: düfte, hörbuch, kinder- und jugendbuch, magie, reihe, rubikon   (6)
 

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129 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Harry Potter

Jody Revenson
Buch: 208 Seiten
Erschienen bei Panini, 16.02.2015
ISBN 9783833229602
Genre: Sachbücher

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Das inoffizielle Harry-Potter-Buch der Zauberei

Pemerity Eagle
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei riva, 15.12.2016
ISBN 9783742301901
Genre: Kinderbuch

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Erwin, Mord & Ente

Thomas Krüger
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.10.2013
ISBN 9783453411524
Genre: Krimi und Thriller

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Weihnachten wird wunderbar

Lucie Castel , Vera Blum
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag, 02.10.2018
ISBN 9783851794083
Genre: Romane

Rezension:

Scarlett und Mélanie möchten eigentlich nur nach Hause zu ihrer Mutter, um mit ihr Weihnachten zu verbringen. Doch ein Schneesturm legt den gesamten Flugverkehr lahm, eine Ausweichmöglichkeit scheint ebenfalls aussichtslos. Als klar wird, dass sie sich wohl oder übel den höheren Mächten beugen müssen, lädt William, dem Scarlett auf Grund eines Missverständnisses auf der Herrentoilette begegnet ist, die Schwestern zu sich nach Hause ein, um das Fest gemeinsam zu begehen. Dabei konnte niemand damit rechnen, dass plötzlich seine gesamte Familie vor der Türe steht, einen Sack voller Probleme im Schlepptau. Es dauert nicht lange bis das Schauspiel seinen Lauf nimmt…

Nach mehr oder minder ereignislosem Herumgeplänkel am Flughafen, als dem Leser schon längst klar ist, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt, nimmt die Geschichte, die bis dato eher gezwungen daher kam, endlich Fahrt auf. An sich ist einem natürlich von vornherein klar – vor allem wenn man sich mit dem Inhalt bereits beschäftigt hat – dass man hier auf eine Liebesgeschichte mit Hindernissen treffen wird. Doch welcher Natur diese daherkommen wird natürlich im Vorfeld nicht verraten. Da wir uns thematisch im Winter und rund um Weihnachten befinden, wird eines der ältesten Klischees überhaupt bedient: Familienzwist unterm Baum!

Überhaupt scheint das Geschehen recht klischeebehaftet und entsprechend vorhersehbar, selbst was die Eröffnungen der einzelnen Figuren bezüglich ihrer Geheimnisse angeht. Und doch lässt man sich mitreißen von der aufgeladenen Atmosphäre, die noch einiges in petto zu haben scheint. Es ist kurios, man versteht es selbst nicht, aber trotz sämtlicher Kritikpunkte ist man gefesselt von dieser Geschichte, die alles bedient was man sich nur vorstellen kann. Einzig die ein oder andere Figur kann wahrlich positiv punkten, indem sie so gar nicht 08/15, sondern sehr individuell auftritt, wie beispielsweise Mélanie oder Lizzie, Williams Großmutter.

Lucie Castel versprüht ganz offensichtlich weihnachtlichen Zauber, auch wenn man unschlüssig ist wie sie dies anstellt. Vielleicht liegt tatsächlich eine Spur von Magie in der Luft, der niemand sich entziehen kann, gleich wie sehr man es versucht.

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Tags: belletristik, familie, geheimnisse, thiele, weihnachten, zauber   (6)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Seelenfrost (Jim Devcon-Serie, Band 10)

Eva Lirot
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.12.2018
ISBN 9781790917006
Genre: Krimi und Thriller

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240 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 04.10.2017
ISBN 9783551559036
Genre: Jugendbuch

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Herr Mozart feiert Weihnachten

Eva Baronsky
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.09.2017
ISBN 9783746633787
Genre: Romane

Rezension:

200 Jahre nach seinem Tod erwacht Herr Mozart im modernen Wien und hat verständlicherweise diverse Schwierigkeiten sich zurechtzufinden. Als Weihnachten naht und er der ein oder anderen Neuerung bereits gewahr wurde, wird ihm plötzlich bewusst, dass weder Geld noch Vorräte annähernd für ein Festessen ausreichen. Schlussendlich versucht er sich vor dem Stephansdom mit der Geige ein wenig Kleingeld zu erspielen. Ein kleines Mädchen, das ihm andächtig zuhört, behauptet zu wissen wer er sei und nimmt ihn mit nach Hause – vielleicht wird ja doch noch alles gut.

Der Zauber der Weihnacht wie Mozart ihn einst kannte – scheinbar längst vergessen. Er sieht geschäftige Menschen, allerlei Geschenke, buntes Treiben und Hektik. Sind Ruhe und Besinnlichkeit innerhalb der letzten 200 Jahre so sehr in Vergessenheit geraten? Hat die Konsumgesellschaft den heiligen Abend vollends im Griff? Herr Mozart kann und will dies nicht glauben, doch zunächst muss er wichtigeres erledigen, denn sein Magen knurrt und ihm bleibt nicht mehr viel Zeit daran etwas zu ändern. Geld und Vorräte sind knapp, weshalb er es mit musikalischer Begleitung vor dem Stephansdom versucht, die Einnahmen jedoch sind kläglich. Erst ein kleines Mädchen bringt Licht in seine trüben Gedanken.

Die Patchworkfamilie, in die Mozart folglich platzt scheint einige Klischees zu bedienen, doch im gerade diese sind wohl unvermeidbar, will man der Geschichte im weiteren Verlauf eine Wendung geben. Man sollte also ein bisschen Abstand nehmen und dem Geschehen weniger voreingenommen gegenüberstehen. Denn nur so kann die Stimmung auf den Leser übergehen, sich zu entfalten und Saiten zum Klingen bringen, die man vielleicht hin und wieder vernachlässigt oder bewusst ignoriert. Ein wahrhaftiges Wunder darf man sicherlich nicht erwarten, doch eine schöne Geschichte offenbart sich allemal.

Zudem gibt es durchaus Aspekte, die genauer zu betrachten sicherlich lohnenswert sind. Vor allem im Bezug auf das Fest der Liebe und was es eigentlich bedeutet. Es ist definitiv weder schlimm noch falsch wenn Traditionen sich verändern oder ihnen etwas hinzugefügt wird, dennoch sollte man sich immer auch auf den Kern besinnen und für sich selbst überlegen welchen Weg man einschlagen möchte. Denn nicht jeder wird einen Herrn Mozart am Tisch sitzen haben, der zwar nur die Hälfte versteht, es aber dennoch mit seiner altmodischen und mitunter leicht tollpatschigen Art grandios versteht den richtigen Ton zu treffen.

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Tags: aufbau, belletristik, konsumgesellschaft, mozart, patchworkfamilie, weihnachten, wien, zeitreise   (8)
 

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Habt alle ein schönes Fest und einen warmen Ofen!

Rainer Wieland , Petra Müller
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Propyläen Verlag, 21.09.2018
ISBN 9783549076453
Genre: Biografien

Rezension:

Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt was in fremden Wohnzimmern vor sich geht, wenn die Weihnachtszeit näher rückt, Wärme und Geborgenheit als Begleiter weiter in den Vordergrund rücken und die Besinnlichkeit keine Grenzen kennt? In diesem Fall wohnt man zwar den meisten Zeremonien nicht bei, dennoch erhält man Einblick in Gefühls- und Gedankenwelten namhafter Personen vergangener wie gegenwärtiger Zeiten. Überhaupt, in Zeiten von E-Mail und neuen Medien, sollte man sich einfach wieder einmal die Zeit nehmen einen Brief – oder zumindest eine Postkarte – zu schreiben. Das bereits ist die erste Erkenntnis, sobald man mit der Lektüre begonnen hat.

Ob Schriftsteller, Maler, Philosophen, Männer wie Frauen, auch berühmte Zeitgenossen beschäftigen sich mit dem Weihnachtsfest. Seien es persönliche Befindlichkeiten oder politische Einflüsse, die sie dazu veranlassen einer ihnen nahestehenden Person zu schreiben, besondere Worte wird der Leser zuhauf vernehmen. Viele Personen wird man dadurch womöglich mit anderen Augen betrachten, vor allem aber erhält man Informationen, die einem verborgen bleiben, wenn man sich bisher nicht näher mit dem Menschen hinter dem Namen beschäftigt hat.

Interessant und unbedingt erwähnenswert sind die Einschübe der Herausgeber, die nach jedem Brief folgen. Hier erhält der Leser Hintergrundwissen, das in anderen Werken womöglich nicht unbedingt zu finden ist. Ob es die Beziehung zwischen Absender und Adressat ist, der Einfluss der Zeit oder sonstige, mehr oder minder bewegende, Gegebenheiten, der zuvor gelesene Brief wird automatisch auf Grund der Erkenntnisse im Nachhinein nochmals analysiert. Dadurch können sich Feinheiten herausfiltern lassen, die zunächst verborgen blieben. Manches Mal aber wird sich am ersten Eindruck vielleicht auch überhaupt nichts ändern.

Man spürt sofort, dass man hier kein Buch vorliegen hat, das man am Stück verschlingt und schnell ausgelesen hat. Dafür ist es weder gemacht noch geeignet. Vielmehr sollte man sich die Zeit und Ruhe nehmen, um hineinzuspüren in die unterschiedlichen Persönlichkeiten und eine Vertrautheit zu erlangen, die nur durch die teilweise sehr intimen Briefe entstehen kann. So kann es sein, dass man nur einen Brief pro Tag liest, da dieser in einer Weise nachwirkt, die nach Aufmerksamkeit verlangt. Jeder wird den für sich richtigen Weg diese Lektüre betreffend finden.


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Tags: briefe, propyläen, weihnachten   (3)
 

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Der Gesang des Todes

Anne Gold
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Reinhardt, Friedrich, 01.10.2018
ISBN 9783724522959
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kaltes Grab

Rolf von Siebenthal
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Reinhardt, Friedrich, 01.09.2018
ISBN 9783724522966
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Winterhaus

Ben Guterson , Alexandra Ernst , Chloe Bristol
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Freies Geistesleben, 14.12.2018
ISBN 9783772528910
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Elizabeth wird von ihrem Onkel und ihrer Tante, denen sie bisher nie etwas recht machen konnte, kurzerhand über Weihnachten und Silvester ins Hotel Winterhaus geschickt, während sie selbst ausgiebig urlauben. Schon während der Busfahrt trifft sie auf seltsame Gestalten, doch da ahnt Beth noch nicht welche Überraschungen sie erwarten. Diese Reise wird ihr lange in Erinnerung bleiben... 

Winterhaus – ein einzigartiges Hotel, das allein durch die ersten Beschreibungen jeden dazu veranlasst seinen Urlaub dort verbringen zu wollen. Hinzu kommt eine geheimnisvolle Familiengeschichte, die man nur zu gern zur Gänze in Erfahrung bringen möchte. Dahingehend ist der Leser ebenso neugierig wie auch Elizabeth, die sich der für sie neuen Situation zunächst vorsichtig und unsicher nähert, schließlich ist sie ganz alleine unterwegs und weiß noch nicht wem sie vertrauen kann und wem nicht. Obwohl im Grunde kaum Veranlassung dazu besteht, stellt sich schnell eine gewisse atmosphärische Unruhe ein, wodurch man schon bald ganz besonders auf der Hut ist. Zwar tendiert man recht früh in bestimmte Richtungen was Sympathiebekundungen angeht, doch zu sicher darf man sich dennoch nicht fühlen, schließlich ist noch alles offen. 

Der Erzählung wohnt eine besondere Magie inne, die, obgleich nicht rational erklärbar, unweigerlich und unbestritten zu Winterhaus gehört. Nichtsdestotrotz verliert die Geschichte innerhalb mancher Passagen kurzfristig ihren Reiz, da diese in ihrer Darstellung zu lang sind und den Leser somit gedanklich nicht mehr so fesseln können wie noch zuvor. Der Dreh gelingt zwar glücklicherweise, ein leichter Beigeschmack bleibt leider dennoch erhalten. Wie auch in Anbetracht der Tatsache, dass das wahrhaftig zu lösende Rätsel sich dem Leser schon allzu früh offenbart, als die Charaktere selbst noch nicht einmal wissen, wonach genau sie suchen. Dennoch ist man gerne gewillt dem bunten Treiben weiterhin beizuwohnen, schließlich können noch immer unerwartete Ereignisse eintreten. 

Im Große und Ganzen hat Ben Guterson dann aber doch eine wundervolle Geschichte erschaffen, die den Leser mitnimmt auf eine Reise voller Magie und Rätsel. Gleichzeitig ahnt man, dass im Winterhaus noch immer Kräfte schlummern, die man nicht einmal ansatzweise zu Gesicht bekommen hat. In der Hoffnung die ein oder andere Figur zudem besser kennenlernen zu können, ist die Neugierde auf den zweiten Teil, trotz kleinerer Kritikpunkte am ersten Band, groß.

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Wie tief ist deine Schuld

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 30.11.2018
ISBN 9783423262088
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Treibts zua!

Lisa Brandstätter , Clemens Wenger
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2018
ISBN 9783740804558
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es scheint als würde ein Serientäter sein Unwesen treiben, als zwischen Bayern und Salzburg – genau auf der Landesgrenze – eine Leiche gefunden wird. Da es Hinweise gibt, die darauf schließen lassen, dass es noch weitere Opfer geben wird, müssen die Ermittler schnell Ergebnisse erzielen. Landesübergreifend muss man nun zusammenarbeiten, doch Lilly Engel und Sigmund Huber werden nicht so richtig warm miteinander. Werden private Zwistigkeiten ihre Arbeit behindern?

Worauf zuerst konzentrieren? Ebenso wenig wie die Ermittler wissen wo genau sie mit ihren Nachforschungen ansetzen sollen, weiß der Leser zunächst sämtliche Informationen zu sortieren und zu verarbeiten. Obwohl von der Machart eher ruhig ist das Geschehen dennoch voll mit Hinweisen zu Protagonisten und örtlichen Gegebenheiten. Zwar keinesfalls in der Form, dass man sich überfordert fühlt, dennoch ist es erst einmal wichtig eine gewisse Struktur hineinzubringen, um der Geschichte weiterhin folgen zu können ohne sich in Details zu verlieren.

Dem Autorenduo gelingt ein besonderer Coup, indem sie den einzelnen Passagen einen individuellen Stempel aufdrücken. Trotz jeweils eigenständigem Stil sind Protagonisten und Sequenzen gut aufeinander abgestimmt, so dass ein stimmiges Bild entsteht und die vorherrschende Atmosphäre sich verdichtet. Auch wenn der entscheidende Hinweis noch immer auf sich warten lässt, wird das Spannungsniveau gekonnt und kontinuierlich gesteigert. Sicherlich versucht der Leser sich an eigenen Theorien, hat aber immer das Gefühl, dass man nicht einmal annähernd versteht was sich im Kopf des Täters abspielt. Vielleicht fehlt auch einfach noch ein wichtiges Detail, um die richtige Richtung einzuschlagen.

Streitigkeiten unter Kollegen sind im Grunde eher schädlich, vor allem wenn es, wie in diesem Fall, um Menschenleben geht. Dennoch kommt man nicht umhin den Zwist zwischen Engel und Huber eher von der amüsanten Seite zu betrachten. Auf eine Seite stellen mag man sich gar nicht, denn von der Ferne betrachtet sieht man schon ganz gut und vor allem viel klarer als involvierte Personen dies könnten. Ihre Probleme sollten die Protagonisten allerdings nicht von ihrer Arbeit ablenken. Ob dies gelingt?

„Treibts zua!“ bietet wirklich alles was einen guten Regionalkrimi ausmacht. Auch wenn kurzzeitig die Befürchtung im Raum steht das Geschehen würde zu sehr abdrehen, wird gekonnt die Kurve genommen. Bis zum Schluss bleibt es dem Leser ein Rätsel wer hinter den grauenhaften Taten steckt und wie jemand so sehr im Verborgenen agieren kann, ohne dass der kleinste Hinweis auftaucht. Aber gerade das macht den Reiz aus, am Ball zu bleiben und die Geschichte zu verfolgen.

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Tags: bayern, emons, krimi, regionalkrimi, salzburg   (5)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Pechsträhnen färbt man pink

Mina Teichert , Stephanie Reis
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.09.2018
ISBN 9783522505987
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Winni konzentriert sich voll und ganz auf den Tanzwettbewerb, an dem sie nicht nur teilnehmen, sondern auch gewinnen will. Dafür würde sie alles geben, inklusive pinker Haare und Fake-Piercing in der Nase. Da es jedoch immer anders kommt als man denkt sieht sie sich plötzlich Fiete gegenüber, der zur Reha auf Amrum ist und mit dem sie nun Zeit verbringen soll. Obwohl er sogleich anbietet sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen ist Winni alles andere als begeistert, sieht jedoch ein, dass sie keine andere Wahl hat. Doch spätestens als immer mehr (Haus)Tiere verschwinden, schwindet auch Winnis anfängliche Abneigung. Gemeinsam mit Fiete nimmt sie den Kampf gegen die Diebe auf und merkt dabei zu spät, dass nicht nur die Inseltiere in Gefahr sind.

Dass ein Teenager seinen eigenen Kopf hat, der zumeist nicht dasselbe möchte wie die Eltern, ist hinreichend bekannt. Winni setzt ihre Wünsche dann auch sogleich in die Tat um, indem sie sich kurzerhand die Haare färbt. Nichtsdestotrotz spürt man eine Bindung zwischen ihr und ihrer Familie, die nicht so leicht ins Wanken gebracht werden kann. Schnell kann man sich mit Winni und ihren leicht rebellischen Zügen identifizieren, testet man nicht nahezu in jeder Lebenslage selbst seine Grenzen aus, um schlussendlich dennoch genau den Weg zu finden, mit dem alle zufrieden sind. Es ist ein Geben und Nehmen, das wird auch hier wieder deutlich.

Hinzu kommt eine besondere Freundschaft, mit der vor allem die Hauptprotagonistin so nicht gerechnet hätte. Da sie jedoch ein gutmütiges Wesen besitzt ist dem Leser schnell klar, dass die aufgebaute Fassade schon bald bröckeln wird und auch Winni zu sich stehen kann. So bleibt vor allem genügend Zeit die wichtigen Dinge in Angriff zu nehmen, einerseits das Video für den Tanzwettbewerb fertigzustellen, andererseits aber auch die gemeinen Tierdiebe dingfest zu machen. Letzteres erweist sich schwieriger als zunächst gedacht, denn obwohl ein Anfangsverdacht besteht scheint die Spur ins Leere zu führen, so dass Winni und Fiete wieder von vorne beginnen müssen. Für den Leser mag es das ein oder andere Anzeichen geben, welches in die richtige Richtung deutet, doch auch hier handelt es sich in erster Linie um reine Spekulation, konkrete Beweise müssen erst noch erbracht werden. Hoffentlich ist es bis dahin nicht zu spät…

Mina Teichert erzählt diese Geschichte zielgruppengerecht und ohne viel Schnörkel, quasi wie dem wirklichen Leben entnommen. Vor allem was Gedanken und Gefühle der Hauptfiguren angeht. Ein kleiner Störfaktor sind diverse abgedroschene Sprüche, die es im selben Wortlaut nahezu täglich in den sozialen Netzwerken zu finden gibt. Es scheint als solle hier bewusst eine humoristische Note eingebracht werden, die der entsprechenden Generation heutzutage nachgesagt wird. Leider wirken diese Passagen jedoch recht konstruiert und gestelzt. Ansonsten passt das Zusammenspiel zwischen Witz und Spannung sehr gut, ohne die Einschübe wäre es perfekt.

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Tags: amrum, diebe, freundschaft, insel, kinder- und jugendbuch, planet, rebellion, reha, tanzwettbewerb, teenager   (10)
 

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Die Opfer, die man bringt (3 MP3-CDs)

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Ursel Allenstein , Ulla Ackermann
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 23.10.2018
ISBN 9783958620759
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die unvorstellbar geniale, atemberaubend revolutionäre und verblüffend katastrophale Tesla-Trilogie

Neal Shusterman , Eric Elfman , Tim Schwarzmaier
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 15.09.2017
ISBN 9783956392511
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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Das krumme Haus

Agatha Christie , Giovanni und Ditte Bandini
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 05.11.2018
ISBN 9783455004991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sophia und Charles lieben sich, wollen heiraten. Als jedoch das Oberhaupt der Familie Leonides, Sophias Großvater, ermordet wird, möchte sie das große Ereignis verständlicherweise erst nach der Aufklärung des Falls vollziehen. Die Suche nach Täter und Motiv beginnt – und gestaltet sich mühsamer als gedacht. Jedes Familienmitglied weiß ein anderes an den Pranger zu stellen, doch eigentlich weiß niemand etwas konkretes. Oder vielleicht doch? Plötzlich gibt es eine weitere Leiche…

Familienfehden eignen sich vorzüglich für einen Kriminalfall der ganz eigenen Art. Das wusste auch Agatha Christie und lässt drei Generationen, mit den unterschiedlichsten Charaktereigenschaften ausgestattet, unter einem Dach hausen. Als einer von ihnen eines unnatürlichen Todes stirbt ist schnell klar, dass der Täter nicht außerhalb zu suchen ist. Wie Scotland Yard tappt auch der Leser zunächst im Dunkeln, obwohl offensichtliche Gründe für die Beseitigung des Familienoberhaupts angebracht werden, die durchaus logisch klingen. Es ist mehr ein intuitives Zweifeln, das einen an Ort und Stelle hält, um nicht gleich die erstbeste Spur zu verfolgen, die sich vermutlich sowieso als Sackgasse herausstellen würde.

Obwohl bereits Ende der 1940er erstmals erschienen hat „Das krumme Haus“ bis heute nichts an Reiz und Spannung eingebüßt. Verwinkelte Szenarien, vertrackte Situationen und ein Personal, das weiß wie seine jeweilige Rolle einzusetzen ist, all das führt zu interessanten wie unvorhersehbaren Ereignissen, die im Laufe des Geschehens zwar durchsichtiger werden, aber doch nicht recht greifbar sind. Sicherlich wird man die ein oder andere (abwegige) Theorie verfolgen und ganz bestimmt schon bald den richtigen Weg einschlagen – vielleicht aber in der Hoffnung sich geirrt zu haben.

Ohne viel Schnickschnack erschafft Agatha Christie eine aufgeheizte Atmosphäre, in der niemand dem anderen mehr über den Weg traut, wodurch negative Schwingungen laut werden. Man darf gespannt sein wie sich die filmische Umsetzung, die ab Ende November in den deutschen Kinos zu sehen sein wird, gestaltet.

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Tags: agatha christie, england, familienfehde, generationenkonflikt, krimi, mord   (6)
 

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Hanni und Nanni, Band 29

Enid Blyton , Eleni Livanios , Susanne George
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 06.09.2018
ISBN 9783505141959
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Obwohl das neue Schulhalbjahr noch ganz am Anfang steht, ist die Aufregung bereits groß, als mitten in der Nacht fünf vermummte Gestalten das Internat betreten. Wie sich herausstellt handelt es sich dabei um Schwestern, die zumindest einige Zeit in Lindenhof verbringen werden, über die Beweggründe hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, das die Schülerinnen in Atem hält. Denn es hält sich das hartnäckige Gerücht, dass im Park ein uralter Schatz vergraben wäre. Schnell greift das Schatzsucherfieber um sich, bei Nacht und Nebel und Eiseskälte wird systematisch gegraben was das Zeug hält…

Gleich zwei Handlungsstränge, die einerseits parallel verlaufen, andererseits aber auch gewisse Querverbindungen aufweisen, halten nicht nur die Mädchen auf Trab, sondern auch den Leser. Sicherlich verfolgt man eigene Gedanken und Theorien, generell gilt jedoch auch für ambitionierte Schnüffler sich bis zum Schluss gedulden zu müssen. Hundertprozentige Gewissheit über angestellte Vermutungen gibt es nämlich erst ganz am Ende, auch wenn im Verlauf des Geschehens das ein oder andere Rätsel bereits gelöst wird.

Nichts würde man den Freundinnen mehr gönnen als einen wahrhaftigen Schatz zu finden, auch wenn eigentlich niemand so recht weiß woraus dieser bestehen könnte. Als die Grabungen schließlich widererwartend erfolgreich sind ist man umso gespannter auf die Ausbeute, die zwar anders ausfällt aber auch weitaus mehr beinhaltet als gedacht. Freundschaft und Zusammenhalt sind immer wieder große Themen in Enid Blytons Büchern, so auch hier. Man fiebert während nächtlicher Aktionen mit und hofft darauf, dass die Geschichte sich nach den Vorstellungen der Mädchen entwickelt. Auch wenn man aus dem ein oder anderen Charakter noch nicht so recht schlau wird, ist man gewillt jedem eine faire Chance zu geben.

Erwachsene Leser fühlen sich womöglich in die Vergangenheit zurückversetzt, denn schon damals war die Reihe rund um die Lindenhof-Mädchen mit den berühmten Zwillingen Kult. Doch auch die heutige Zielgruppe wird direkt von der heimeligen Atmosphäre eingesogen und in die Gemeinschaft aufgenommen als wäre es nie anders gewesen. Generationsübergreifend und zeitlos im Trend sozusagen.

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Tags: hanni und nanni, internat, kinder- und jugendbuch, lindenhof, mädchenbuch, reihe, schneiderbuch, zwillinge   (8)
 

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Hanni und Nanni, Band 30

Enid Blyton , Eleni Livanios , Susanne George
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 04.10.2018
ISBN 9783505141966
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eigentlich sollte es nur ein harmloser Schulausflug in den Wald werden, um die Biologiethemen anschaulicher und eindrucksvoller zu erleben als es im Klassenzimmer möglich ist. Als Hanni, Nanni und ihre Freundinnen allerdings ein Winseln und Jaulen vernehmen und am nächsten Tag schließlich drei kleine Welpen vorfinden, die augenscheinlich ausgesetzt wurden, ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei. Da die Hunde natürlich nicht mit ins Internat können, bringen die Mädchen die Racker ins Hundeasyl. Hier wird schnell deutlich, dass Not am Mann ist, Renovierungsarbeiten stehen an und überhaupt wäre eine Auffrischung notwendig. Gemeinsam lassen die Schülerinnen ihrer Kreativität freien Lauf, um möglichst viel Hilfe zu organisieren. Außerdem muss natürlich auch noch derjenige gefasst werden, der die jungen Hunde einfach ausgesetzt hat…

Die Zwillinge und ihre Freundinnen haben wahrlich ein großes Herz, das haben sie bereits häufig bewiesen und auch in diesem Band wird einmal mehr deutlich, wie sehr sie jedwedes Lebewesen schätzen und wie stark ausgeprägt ihr Gerechtigkeitssinn ist. Es ist immer löblich das Wohl anderer vor das eigene zu stellen und entsprechend zu handeln, doch sehen die Lehrer es genauso gerne, wenn dadurch das Lernen erst an zweiter Stelle kommt? Sicherlich, es gilt immer Prioritäten zu setzen, aber ein gesundes Maß zu finden ist beinahe ebenso wichtig. Auch wenn man das Handeln der Freundinnen durchaus nachvollziehen kann, manch eine Reaktion seitens der Erwachsenen ist ebenso verständlich.

Nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter „Glück auf vier Pfoten“ natürlich erneut eine wundervolle Geschichte, die mit reichlich Dramatik, aber auch Humor und guter Unterhaltung gespickt ist. Das detektivische Unterfangen fällt verhältnismäßig gering aus, aber auch wenn man sich vielleicht hier und da ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Man fühlt einfach eine Verbundenheit zu den Protagonistinnen, wie sie nicht oft zu finden ist. Als würde man selbst auf Internat Lindenhof zu Hause sein. Tierliebe und Hilfsbereitschaft sind die großen Themen neben dem Aspekt der Freundschaft, der in jedem Band behandelt wird. Hier wird sich der ein oder andere sicherlich wiedererkennen und vielleicht sogar Anregungen finden. Möglichkeiten gibt es zuhauf, der Kreativität und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, jeder Leser wird die für ihn wichtigen Elemente erkennen und verstehen.

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Tags: enid blyton, freundschaft, gerechtigkeit, hanni und nanni, internat, kinder- und jugendbuch, reihe, schneiderbuch, tierasyl, tierheim, tierliebe, welpen, zwillinge   (13)
 
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