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683 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

audrey carlan, erotik, calendar girl, liebe, hawaii

Calendar Girl - Berührt

Audrey Carlan , Graziella Stern , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288857
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Im zweiten Teil der "Calendar Girl"-Reihe begleiten wir Mia durch die Monate April, Mai und Juli. Der erste Monat hat mir gut gefallen. Mias Kunde war mir sehr sympathisch. Zwischen den beiden hat sich eine sehr freundschaftliche Beziehung entwickelt. Zum ersten Mal hat man hier auch mehr Einblick in die Welt ihres Kunden erhalten. Mias hat sich größten Teils sehr anständig benommen, auch wenn sie es wieder nicht lassen konnte und sich in die Privatangelegenheiten ihres Kunden eingemischt hat, die sie nichts angehen!

Im Mai wirkt Mia mal nicht als Escort Girl gebucht, sondern für einen Job ganz anderer Art. Eine wirklich erfrischende Abwechslung! Auch dieser Monat hat mir sehr gut gefallen. Mia ist auf Hawai und sie unternimmt recht viel auf der Insel, wodurch man als Leser wirklich das Gefühlt hat, mal an einem anderen Ort zu sein. Bisher waren die Städte ja sehr austauschbar.
Dafür hatte ich allerdings das Gefühl, als wäre Mia gerade mal 10 Tage unterwegs gewesen und nicht einen ganzen Monat.

Bei den "Calendar Girl" Büchern handelt es sich um New Adult Bücher und da rechnet man einfach mit Erotikszenen. Im April und im Mai haben sich diese sehr gut die Waage gehalten mit der Handlung. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Handlung in den Erotikszenen verloren gegangen ist. Leider war das im ersten Band der Fall gewesen.
Die Szenen mit Mr. Mai waren aber teilweise sehr intensive, für mich zu intensive. Wenn man während dieser Art von Interaktionen ohnmächtig wird, sollte man sich wirklich sorgen machen und nicht so tun als wäre es ein besonderes Erlebnis.

In den ersten beiden Monaten spielt Mias Familie, bestehend aus ihrer besten Freundin und ihrer kleinen Schwester, eine große Rolle. Es war schön mehr von den beiden zu erfahren. Obwohl es für mich immer noch nicht nachvollziehbar ist, wie man seine beste Freundin als "Hurrenschlampe" bezeichnen kann.
 Der Leser bekommt klare Eindrücke in Mias Denkweise und versteht, wieso sie sich in bestimmten Situationen so verhält, wie sie es tut. Mias kleine Schwester ist ein wahres Goldstück und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Sie ist ein sehr ehrlicher, unschuldiger und strebsamer Mensch. Ich konnte mich mit ihr mehr identifizieren als mit der aufbrausenden und temperamentvollen Mia.

Die ersten beiden Monate konnten mich zufriedenstellen und haben meine Erwartungen an den zweiten Band übertroffen.
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, bis dann der Monat Juni kam.
Von da an ging es nur noch bergab. Mia kann es man wieder nicht lassen und mischt sich so dermaßen in das Privatleben ihres Kunden ein, dass es mich wirklich nur wütend gemacht hat.
Bisher haben die Kunden das ja immer mehr oder weniger geduldet, aber Mr. Juni ist davon auch nicht erfreut. Mia legt mal wieder null Taktgefühl an den Tag.
Mr. Juni hat Mia gebucht, damit sie sich mit den Freundinnen von seinen Geschäftspartnern anfreundet und dadurch Deals zustande kommen. Die Geschäftspartner mit seinen Freundinnen fand ich einfach nur widerlich. Wir reden hier über Männer, die die Großväter von ihren Freundinnen sein könnten. Die Autorin beschreibt hier ungezwungen, wie die beiden auf der Toilette übe einander herfallen. Das waren wirklich Szenen, die ich nicht lesen wollte und übersprungen habe.
Versteht mich nicht falsch, jeder soll lieben wen er will, doch dann möchte ich mir selber aussuchen, ob ich das lesen möchte oder nicht.


-Achtung Spoiler in diesem Absatz-
Noch absurder wird es dann, als Mia auf den Sohn des Senators trifft. Der sie nicht nur im Schlaf befummelt, sondern auch noch dabei ist sie im Verlauf der Geschichte zu vergewaltigen.
Ab diesem Moment hat es für mich aufgehört! Es wurde einfach alles zu übertrieben. Wie Mia die Situation regelt, war meiner Meinung nur geschmacklos. Sie wird als scheinende Heldin dargestellt, die es nicht für nötig hält, Anzeige gegen einen solchen Mann zu erstatten. Ganz selbstlos denkt sie an das Wohl seiner Familie und lässt ihn davon kommen. Natürlich hat das trotzdem Konsequenzen für den jungen Mann. Diese sind so abgemildert, dass ich kurz davor war, mein Buch gegen die Wand zu werfen. So wütend, entsetzt und lachhaft fand ich die ganze Situation.
Es tut mir leid solche harten Worte gegenüber dem Buch benutzen zu müssen und es tut mir leid, wenn sich jemand von meiner Meinung angegriffen fühlt. Das ist bestimmt nicht meine Absicht.
Aber dieser letzte Monat hat meine Lust auf die anderen Bücher dermaßen zerstört, dass ich nicht einmal ansatzweise Neugierig bin, wie es mit Mia weiter geht.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es von mir für die ersten beiden Geschichte aber auch. Ich hatte schon in meiner Rezension zu dem ersten Band gesagt, dass mir Mias Gedanken zu ihrem Job und den Verhältnissen der Männer sehr ausdruckslos vorkamen. Schon seit dem ersten Band werden immer wieder ihre Gedanken aufgegriffen, die sich nie verändern und immer gleich sind. Im Prinzip geht es darum, wie sehr sie Mr. Januar vermisst, aber sie durchhalten muss, wie sie durch diese Zeit zu sich selbst finden, wird etc... Ein oder zwei Mal ist das ja ok, aber wenn das in jedem Monat ohne neue Erkenntnisse wiederholt wird, hat man als Leser irgendwann keine Lust mehr.

Ein Lichtblick des ganzen Buches ist immerhin der Schreibstile der Autorin. So lässt sich das Buch locker und schnell lesen. Ansonsten hätte ich es vermutlich auch nicht beendet.

Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen. Mias Sexabhängigkeit finde ich sehr Besorgnis erregend, und wie mit  Schönheitsidealen umgegangen wird, kann ich auch nicht gut heißen.



Eine sehr sexbezogene Protagonistin, eine überspitze Handlung und jeglicher Realitätsverlust haben mir die Lust an der Reihe "Calendar Girl" von Audrey Carlan genommen. Ab und an gab es einige Lichtblicke, unter anderem die Schwester der Protagonistin oder der schnell zu lesende Schreibstile.Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

gilmore girls, serienjunkie, stars hollow, karla paul, buch zur serie

Gilmore Girls - 100 Seiten

Karla Paul
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 11.11.2016
ISBN 9783150204450
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich hatte mich wahnsinig auf das Buch gefreut. Es sieht super aus und passt in den herbstlichen Flair des "Gilmore Girls" Intros, zumindest äußerlich.


Das Buch erschien mir sehr gut durchdacht und strukturiert aufgebaut. Es beginnt mit einigen Gedanken der Autorin.  Gleich mit den ersten paar Sätzen hatte mich Karla Paul in ihren Bann gezogen. Ich habe mich selbst wiedererkannt und musste schmunzeln. Doch leider lies das Gefühl sehr schnell nach und es wurde trockener und trockener.

Nach einer kurzen Einleitung widmet sich das Buch den Protagonisten, den Bewohnern von Stars Hollow und die Stadt selber wird beschrieben. Anschließend folgen weitere Beschreibungen der verschiedenen Folgen und Episoden.  Für mich als Gilmore Girl war dieser Teil recht uninteressant, denn er konnte mir nichts Neues bieten. Es wurde sehr schnell fade und zäh.
Eigentlich hätte man diese Informationen ganz einfach und schnell selber aus dem Internet raussuchen können.



In dem Buch sind auch die ein oder andere Grafiken vorhanden. So z.B. der Stammbaum der Gilmores als auch eine Karte von Stars Hollow. Für Leute, die gerade erst die Serie begonnen haben, mag der Stammbaum sinnvoll sein. Allerdings konnte ich mit der Karte von Stars Hollow nicht viel anfangen. Ich hatte es deutlich anders in Erinnerung.
Das Gleiche gilt für die zwei Interviews am Ende des Buches. Als Bonus wären sie nett gewesen, allerdings so nicht unbedingt notwendig.

Außerdem sind auf den hundert Seiten ebenfalls einige Listen aufgeführt so Rorys Leseliste und Kirks Berufe. Ebenfalls ein netter Touch, allerdings habe ich es mehr als Lückenfüller empfunden. Wäre z.B. die Leselisten hinten als eine wirkliche Liste zum Abhacken als Extra angefügt geworden, dann wäre es etwas anderes.

Ein Buch, das sich an Fans oder Neueinsteiger der Serie widmet? Ich bin mir wirklich nicht sicher, für wen dieses Buch geschriebenen wurde. Fans wissen fast ausschließlich alles, was in diesem Buch vorhanden ist. Neueinsteiger wird bereits alles vorweggenommen und werden somit gespoilert.
Aus meiner Sicht muss jeder für sich entscheiden, ob das Buch etwas für einen ist.
Den Preis des Buches, empfinde ich mit 10€ etwas überpreist, da ich mich sehr gut vorstellen könnte, dass es für Fans kaum neue Blickwinkel und Eindrücke bieten kann. Da würde ich eher das Buch von Lauren Graham (Lorelei Gilmore) "Talking as Fast as I can: From Gilmore Girls zu Gilmore Girls (and Everything in Between)" empfehlen.

Bisher habe ich noch keins der anderen 100 Seiten Büchern vom Reclam Verlag gelesen. Ich denke, ich werde dieser Reihe noch einmal eine Chance geben, jedoch hat mich "Gilmore Girls. 100 Seiten" jetzt nicht total begeistert. Vielleicht sollte ich mir als nächste ein Buch zu einem Thema suchen, zu dem ich bisher noch nicht so viel weiß, denn die Bücher sind dazu gedacht einem einen groben Überblick und Einblick in ein spezifisches Thema zu geben. Obwohl ich außer die Serie zuschauen, mich kaum zusätzlich über die Serie "Gilmore Girls" informiert habe, war mir der meiste Inhalt des Buches doch bekannt. Ich hätte mir gerne mehr individuelle Texte zu dem Thema von Karla Paul gewünscht.



Ein Buch, das sich rund um die Gilmore Girls dreht und auf 100 Seiten alles zusammenfast, was es über die Gilmore Girls zu wissen gibt. Karla Paul hat eine wunderbaren Schreibstile, der sich durchaus an die Gilmore Girls anpasst. Jeder sollte für sich entscheiden, ob das Buch vom Inhalt her für einen etwas ist, da Fans bereits schon das meiste wissen könnten.

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41 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

netgalley, chick lit, lyx verlag, tina brömme, nerds

Wie programmiert man Liebe?

Tina Brömme
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei LYX, 01.06.2016
ISBN 9783736300712
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist locker, witzig und ideal um sie zwischendurch zu lesen. Vor allem Leute, die selbst etwas "nerdig" sind und auch etwas mit z.B. lustigen T-shirt Aufschriften und Star Trek anfangen können, sind hier genau richtig.

" You read my t-shirt. That's enough social interaction for one day"
Die Protagonisten sind sehr authentisch. Während des Lesens kam es mir vor, als wären sie selber Leute, die ich in meinem Umfeld habe. Obwohl gerade im Bezug auf die "Nerds" viel mit Klischees gespielt wird, geht Tina Brömme auch in die Tiefe und zeigt, dass auch die "Nerds" viel tiefgründiger sind, als man denken mag. Sie erschatft tiefgründige und in sich schlüssige Charaktere.

Rieke war mir eine sympathische Protagonistin. Sie hatte Charakterzüge, mit den ich mich gleich von Anfang an identifizieren konnte. Allerdings fand ich es teilweise etwas anstrengend, wie sehr sie sich selber runterspielt und auch ihren Begabungen.

"Hm. Und das sollte ich glauben? Okay, ruhig Blut. Ich war hier nicht die eifersüchtige Freundin (doch!), sondern die empathische Therapeutin (grrrr!)"
Insgesamt würde ich die Geschichte nicht als Neuerfindung des Rades bezeichnen, sie ist halt eine klassische Liebesgeschichte und daher leicht vorhersehbar. Allerdings überzeugt sie mit viel Witz, Humor und dem Nerd-Faktor!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

11.22.63 by Stephen King (5-Jul-2012) Paperback


Flexibler Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B013IN9AWY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe mein erstes Stephen King Buch gelesen! Wuhu, ich bin schon ein kleines Bischen Stolz auf mich, da das Buch ein ziemlich dicker Wälzer ist und das Englisch auch nicht immer ganz einfach. Doch dazu jetzt mehr.

Stephen King hat einen sehr speziellen und ausgewogenen Schreibstile. Er beschreibt sehr viel und ausführlich. Durch seine Wortwahl wird eine einzigartige Atmosphäre vermittelt. Ich habe mir noch nie so sehr gewünscht, in einem Buch dabei zu sein. Gerade am Anfang der Geschichte, wenn Jake Epping zum ersten Mal nach Derry kommt, ist es Stephen King unglaublich gut gelungen die Atmosphäre der 50er einzufangen. Ich habe damals noch nicht gelebt und trotzdem hat es sich angefühlt, als wäre ich selber dort gewesen.
Der Schreibstile von King ist grandios und sehr wortreich. Daher war das Buch, gerade zu anfang, sehr anstrengend zu lesen. Ich bin keine Native Speakerin, hatte aber Englisch als LK und habe bereits zwei Jahre im Ausland gelebt. Trotzdem war es sehr anstrengend zu lesen und nach längeren Abschnitten musste ich öfter eine Pause einlegen um mein Gehirn eine Pause zugönnen.
Ich würde das Buch wegen seines Schreibstyles fortgeschrittenen Lesern empfehlen, die mit der englischen Sprache sehr vertraut sind.

Während des Lesens hatte ich Phasen, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wird langsam erzählt und Spannung wird nur langsam aufgebaut, bis zum Ende der Spannungshöhepunkt kommt. Kleiner Inszenierungen sorgen auf den über 600 Seiten vor dem großen Finale auch für Spannung und Abwechslung. Während des Lesens war mir nie "langweilig", sodass ich dachte, ich könte jetzt auch aufhören zu lesen. Trotzdem hat es sich an einigen Stellen gezogen und wurde etwas langatmig.

Die Handlung von 11.22.63 ist faszinierend! Ich habe schon einige Zeitreise Bücher gelesen und noch nie ist mir ein dermaßen ausgeklügelte Geschichte untergekommen. Die Art und Weise wie Stephen King mit den verschiedenen Zeitsträngen spielt ist gewieft.Es entsteht eine nicht vorraussehbare Geschichte mit einem bitter-schönen Ende.
Gerade da der Leser einen sehr großen Einblick in das Leben von Jake Epping bekommt und man von Seite 1 bis zur letzten Seite immer an seiner Seite bleibt, baut man eine starke Verbindung zu dem Protagonisten auf. Er ist ein herkömmlicher Englischlehrer an einer High School mit dem Herzen am richtigen Fleck. Er hat einen Sinn für Gerechtigkeit und seine Handlungen sind authentisch und nachvollziehbar.
Ein Gegenstück dazu bildet die exzentrische und temperamentvolle Sadie, obwohl sie sehr tollpatschig ist. Es ist schön zusehen, wie sie und Jake sich langsam annähren und eine einzigartige Liebesgeschichte zwischen den beiden entsteht, die keines Falls kitschig oder klischeebehaftet ist.

Von Anfang an ist klar, dass die Geschichte noch einen Haken haben muss und (leider) ist das der Fall. Das Ende ist bitter schön und hat mich zu Tränen gerührt.
Oft hört man in Verbindung mit Stephen King Büchern den Satz "Der Weg ist das Ziel", da seine Bücher sehr gut geschrieben sind, das Ende jedoch oft etwas enttäuschen ist oder es nicht das, vom Leser, erwünschte Finale gibt. 11.22.63 ist keins dieser Bücher, obwohl der Weg einer der bestumschriebensten und ungewöhnlichsten Wege ist. Das Ziel und der Weg sind absolute passend und stimmig.


Ein neuer und einzigartiger Blickwinkel auf das Thema Zeitreise. Sehr ausgeklügelt und spannend geschrieben mit Protagonisten, die man nur mögen kann. Eine Handlung, die sich langsam entwickelt, dies aber mit viel Charm und Anmut tut, das hierrin der Charme des Buches liegt!Ich kann es jedem empfehlen!

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sagen, nordische mythologie, neil gaiman, germanische götter, odin

Norse Mythology

Neil Gaiman
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei W. W. Norton & Company, 07.02.2017
ISBN 9780393609097
Genre: Sonstiges

Rezension:

Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass es sich um eine Ansammlung verschiedener Mythen handelt. Die einzelnen Geschichten sind meist recht kurzgehalten und in einer aufeinander aufbauenden Reihenfolge geordnet. Somit fällt es einem sehr leicht in die Geschichten einzutauchen.
"Norse Mythology" beginnt mit der Erschaffung der Welt. Die Mythen wie "The Players" und "Before the Beginning, and after", bringen einem die Welten und ihre Bewohner näher. Besonders die nordischen Götter, wie Thor, Loki und Odin stehen im Mittelpunkt.
Es folgen verschiedene Geschichten, bis Neil Gaiman sich dem Ende der Welt unter dem Titel "Ragnarok: The final destiny of the gods", widmet.

Das Lesen hat mir unglaublichen Spaß gemacht. Zu Anfang war ich erst einmal etwas überfordert mit den viele Namen, da diese auch recht außergewöhnlich sind und nicht gerade alltäglich. Zu dem Muss ich sagen, dass ich nicht im Geringsten mit den nordischen Geschichten und Legenden vertraut bin.  Für diesen Fall gibt es hinten in dem Buch ein"Glossary", dass noch einmal alle Namen umfasst und einem direkt erklärt, um wen es sich gerade handelt.
Allerdings wird man im Verlauf des Buches mit den Charakteren vertraut. Ich musste das Glossar nicht benutzen.


Ein Grund warum mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht hat, war, dass verschiedenene Mythen zu verschiedene Göttern liest und diese dann in anderen Geschichten wieder auftauchen. Und es entstehen logische Verknüpfungen zwischen den Charakteren, so weiß man z.B. dass wenn Lokis verunstaltete Lippen erwähnt werden, warum sie so sind, wie sie sind. In der Vertrautheit, die man zu den Protagonisten entwickelt, liegt für mich der Charme!

Der Schreibstile ist recht einfach gehalten und simple.Wie das oft in Legenden und Mythen der Fall ist, sind die Geschichten kaum ausgeschmückt. Es geht eher darum eine Botschaft zu übermitteln. Wenn ich den Schreibstile vergleichen müsste, würde ich ihn als "Nacherzählung der Geschiehnisse" bezeichnen. Trotzdem wirken, die Geschichten nicht trocken und verstaut. Neil Gaiman erzählt sie auf eine besondere Weise. Ab und an auch mal mit Witz.

"  "Get out," said Freya. "What kind of woman doyou think I am?""But. My hammer," said Thor."Shut up, Thor," said Loki.Thor shut up. They left.  "(Norse Mythology von Neil Gaiman, 2017, Freya's Unsusual Wedding, P. 99)

Aus diesem Grund könnte man das Buch wohl recht gut als Zwischendurchlektüre lesen, allerdings würde ich davon eher abraten. Wie oben schon erwähnt, würde sonst der Charme des Buches verloren gehen. Ich würde empfehlen, sie in aller Ruhe dem Buch zu widmen und sich Zeit zu nehmen, auf diese grandiosen und abenteurlichen Geschichten einzulassen.



Ich habe es sehr genossen "Norse Mytholgy"  von Neil Gaiman zu lesen. Ein Buch mit Charme, denn man nicht mehr häufig antrifft. Nehmt euch Zeit und lasst euch auf das Buch und seine Protagonisten ein, nur so entfaltet es seine Magie.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Headhunters

Jo Nesbø , Don Bartlett
Fester Einband: 389 Seiten
Erschienen bei Thorndike Pr, 15.02.2012
ISBN 9781410445612
Genre: Sonstiges

Rezension:

Vor weg sollte ich vielleicht einmal erwähnen, dass ich zuvor noch nie einen Krimi oder Thriller gelesen habe und mich deswegen auf diesem Gebiet nicht besonders auskenne. Daher kann ich das Buch leider nicht mit anderen Büchern aus diesem Genre vergleichen.

Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Interview, das Roger Brown mit einem Kandidaten führ. Der Leser wird sofort vertraut gemacht, mit der Denkweise von Roger Brown. Besonders präzise, überaus elegant und auch kaltherzig. Roger Brown erinnert mich sehr stark an Sherlock aus der BBC Serie!

Direkt nach den ersten Seiten nimmt die Handlung fahrt auf und bleibt bis zum Ende spannend. Viele überraschende Wendungen und unvorhersehbare Ereignisse haben das Buch zu einem Nervenkitzel werden lassen.
Vor allem der Schluss der Geschichte hat mich sehr überrascht und noch einmal sehr beeindruckt. Anders als erwartet. Einfach grandios.

Das Buch stammt aus dem Norwegischen und ich habe die englische Version gelesen. Übersetzt ins Deutsche ist "Headhunters" im Ullensteinverlag erschienen. Am Anfang hatte ich einige Probleme und es fiel mir schwer in das Buch eintauchen zu können, da das Englisch gehoben und sehr wortreich ist. Nachdem ich mich an den Schreibstile gewöhnt hatte, viel mir das Lesen leichter.


Mein erster Thriller und für mich einfach umwerfend. Definitiv werde ich wieder zu einem Jo Nesbo Buch greifen. Ein wortreicher Schreibstile und eine Geschichte, die vor Spannung nur so strotzt. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der die "Sherlock"- Serie liebt.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Ten Things We Shouldn't Have Done

Sarah Mlynowski
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Orchard Books, 28.06.2011
ISBN 9781408309797
Genre: Jugendbuch

Rezension:

April lebt seit der Trennung ihrer Eltern bei ihrem Vater mit deren Freundin. Soweit erst einmal kein Problem, obwohl sie und die Freundin nicht richtig warm miteinander werden.
Total überraschend kommt es jedoch, als ihr Vater ihr eröffnet, dass sie umziehen werden, und zwar nach Ohio. Und das Schlimmste daran, April hat kein Mitspracherecht, sie wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Ihre Welt bricht zusammen, wie soll sie ihre Freunde und vor allem Noah, ihren Freund, zurücklassen. Für April steht eins fest: sie wird in Westport bleiben!
Ihr kommt die Idee, dass sie bei ihrer Freundin Vi einziehen könnte, genug Platz ist ja. Vi und ihre Mutter stimmen zu, nur blöd, dass Vis Mutter wegen ihres Jobs nicht mit den beiden leben wird. Aprils Vater wird das so nie erlauben. Also lassen Vi und April sich was einfallen und fangen an zu tricksen..
Es dreht sich alles über ihr "verrücktes" Leben ohne Eltern. Die Mädchen lerne schnell, das so ein Leben nicht so traumhaft und verlockend ist, wie es sich zu erst angehört hat.


Die Geschichte wird aus Aprils Sicht erzählt. Zu Anfang kam mir April etwas verwöhnt und nicht gerade die Verantwortung in Person. Allerdings hat das Leben ohne Eltern sie verändert. Es war schön mitzuerleben, wie sie im Verlauf der Geschichte erwachsener geworden ist und Verantwortung übernommen hat.
Durch Rückblicke, die an verschiedenen Stellen eingeschoben werden, bekommt  der Leser die nötigen Informationen für den weiteren Verlauf der Geschichte. Sehr interessant zu sehen ist, wie sehr sich ihre und Noahs Beziehung verändert hat. Der Leser die ganze Wahrheit, vom tollen ersten Kennenlernen, über das erste Date, der erste Kuss, bis him zu den Streits, ihren Krisen und dem Ende.
Besonders die Ehrlichkeit mit der Sarah Mlynowski schreibt hat mich begeister! Ihr Schreibstile ist  für  ältere Jugendliche empfehlenswert. Ausdrucksstarke Begriffe und nicht (ausschließlich) das typische Alltagsenglisch. Ich würde zumindest die englische Version nicht an Anfänger der Sprache empfehlen.



Obwohl das Buch auf dem ersten Blick, nach Sommer, Party, Spaß und Jungs klingt. Beschäftigt es sich mit ernsthaften Thematiken. Mir hat es sehr gut gefallen, wie mit der Scheidung der Eltern umgegangen wird und dem Leser direkt klar wird, wie belastend die Situation für April ist. Obwohl ihr das, zu Beginn selber nicht klar ist. Es wird darauf eingegangen ,wie stark das Verhalten der Eltern die Kinder prägt und beeinflusst.
Zudem werden Themen, wie Sex (speziell das erste Mal), Verhütung und Geschlechtskrankheiten offen angesprochen. Der Umgang mit diesen Themen hat mir sehr gut gefallen.

Obwohl das Handeln der Mädchen Konsequenzen mit sich zieht, sind diese doch teilweise etwas zu abgeschwächt dargestellt. Teilweise wird aus meiner Sicht falsch mit der Situation  umgegangen oder gar nicht groß darauf eingegangen. Gerade wenn es um die Katze "Donut" geht, war ich erschrocken.

Das Ende war sehr nach meinem Geschmack, allerdings gibt es auch hier einen kleinen Kritikpunkt von mir. Warum ist nicht rausgekommen? Klar ich gönne es April und sie hat ja an anderen Stellen ihr Fett wegbekommen, aber was ist das für eine Botschaft?



Eine wunderbar unterhaltsame Geschichte, die nicht nur an der Oberfläche der Dinge kratzt. Sarah Mlynowski beschäftigt sich mit oft wenig angesprochenen Thematiken. Trotzdem wirkt das Buch nicht schwerfällig oder bedrückend. "Ten Things We Shouldn't Have Done" bekommt von mir 3 Punkte, anstatt 4 von 5 Punkten, da mir mir die Geschichte teilweise zu glatt über die Bühne gegangen ist und Konsequenzen für ein bestimmtes Verhalten fehlten.

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160 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

los angeles, liebe, hollywood, sommernachtsfunkeln, beatrix gurian

Sommernachtsfunkeln

Beatrix Gurian
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.04.2017
ISBN 9783401603223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Kapitel erzählen abwechselnd von der Gegenwart und der Vergangenheit. Außerdem wird abwechselnd aus Katies und Lukes Sicht erzählt. Die Verziehrungen zu Anfang der Kapitel sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch zweckmäßig. Sie geben an, aus welcher Sicht erzählt wird. Ein Schmetterling für Katie und ein Totenkopf für Luke.
Der Schreibstile vom Beatrix Gurian hat mir gut gefallen. Die Geschichte lies sich in einem Rutsch lesen. Genau wie die Wörter floss auch die Handlung in einem Rutsch dahin.  Von Anfang an, habe ich erahnt, in welche Richtung die Geschichte sich bewegen würde. Ich wartete auf den großen Plotttwist, die Erkenntnisse und auf das große Finale. Tauriger Weise hat ich an keiner Stelle des Buches das Gefühl von Spannung. Ich habe dem Ende wenig entgegen gefibert. Im Großen und Ganzen  ist der Klappentext/Blurb eine Zusammenfassung des Buches. 
Das gleiche Gefühl hatte ich damals schon bei Beatrix Gurians Buch "Glimmernächte". Ich konnte in beiden Büchern nicht in die Handlung eintauchen.Die beiden Protagonisten Luke und Katie, oder Katy wie Jeff sagen würde, waren mir sympathisch. Die beiden sind recht einzigartige Charaktere und so auch ihre Beziehung, die von W wie Wortspielen und I wie Insiderwitzen lebt. Jeff und Lucy waren dagegen sehr eindimensionale Charaktere. Sie wirkten zu kalt, vielleicht sollte das aber auch so sein. 
Während des Lesens kam es mir vor, als würde ich die Storyline der Geschichte bereits kennen. Allerdings wurde sie durch einige Komponenten wie die geheimnisvollen Smoothies aus Jeff und Lucys Bar aufgpeppt.
Sehr gut haben mir die Shakespeare-Zitate gefallen und Katies Hang dazu alles mit Shakespeare zu kommentieren. Dadurch ist sie als Charakter noch einzigartiger gemacht

Am Ende des Buches sind sehr viele Fragen für mich offengeblieben und das Ende  war sehr enttäuschend. Ich als Leser hätte mir endlich Antworten gewünscht. Während des Lesens wurden keine Fakten auf den Tisch gelegt, sondern der Leser muss selber Vermutungen anstellen.
Als Leser konnte ich erahnen, was für einen Ratschlag die Autorin einem mit auf den Weg geben möchte. Allerdings fehlten wir hier ebenfalls feste Tatsachen.

Habt ihr bereits Bücher von Beatrix Gurian gelesen und wart begeistert? Dann wird euch vermutlich auch dieses Buch ansprechen. Ansonsten würde ich es nicht unbedingt weiterempfehlen. Mein Tipp: Lest einfach in der Buchhandlung rein, sollte es euch reizen, dann will ich euch nicht davon abraten.
Von außen ein Traumbuch, von innen eine Enttäuschung für mich. Eine Story mit viel Potenzial, bei der es leider an der Umsetzung mangelt. Viele Fragen bleiben am Ende offen und der Leser bekommt keine Antworten. Man kann vieles nur erahnen.

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1.834 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 423 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, erotik, ella

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Geschichte dreht sich um Ella und ihr Leben bei den Royals. Zu Anfang stehen die Jungs gegen sie und sind gemein. Was auf den ersten Blick nach Aschenputtelmärchen aussieht mit dem armen, braven Mädchen, entpuppt sich schnell als das Gegenteil. Wer hier einen Aschenputtelcharakter sucht, ist gänzlich falsch. Ella ist eine Alleinkämpferin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und mit allen Wässerchen gewaschen ist.

Zu Beginn der Geschichte habe ich mich mit Ella als Protagonistin sehr unwohl gefühlt. Ich konnte ihr leider überhaupt nichts abgewinnen. Oft wird an Jugendbüchern kritisiert, dass die weiblichen Helden oft nicht stark genug aufgetretten und ihr Schicksal selber nicht in die Hand nehmen.
Ich denke, dass Ella genau so ein Charakater sein sollte. Jedoch war diese Rolle sehr übertrieben dargestellt und hat auf mich wenig glaubhaft und authentisch gewirkt. Nicht nur, dass Ella neben der Schule arbeiten war, um sich und ihre kranke Mutter zu finanzieren und emotional den Tod ihrer Mutter verarbeitet. Nein, sie verdient ihr Geld als Stripperin und das mit 17 Jahren!


Ihr taffes "Leg-dich-nicht-mit-mir-an"-Image hat auf mich auch nur aufgesetzt und unecht gewirkt. In der Tat wird im Hinblick auf ihre Gefühle sehr wenig erklärt oder warum bestimmte Gefühle sehr stark ausgeprägt sind. Alles wird immer mit "ihrer harten Kindheit" gerechtfertig. Auf Dauer fehlte mir Substanz.
Stark gestört an Ella hat mich auch, dass sie wenig Stolz oder Selbstbewusst sein hatte. Immer hat sie sich reizen lassen. Außerdem was für eine Botschaft hat es an die Leser, wenn die Heldin in Unterwäsche einen sexy Tanz vor der Schule hinlegt und das Ganze auch noch als "Revolution" dargestellt wird.

Ebenfalls missfallen haben mir die Darstellung der Familie der Royals und ihr Umfeld.
Zu erst einmal bekommt der Leser den Eindruck, dass sich in der Welt der Superreichen und Schönen sich alles nur um Sex dreht. Ich gehöre (offensichtlicher Weise) nicht in solche Kreise, trotzdem kann ich es mir nicht vorstellen, dass in Wirklichkeit solche Ausmaße annimmt.
Auch die Art und Weiße, wie die Jungs sich ihrem Vater Callum gegenüber verhalten, hat mich schockiert und teilweise war ihr Verhalten wirklich abstoßend.

Leider haben die erotischen Szenen wenig von wahren Gefühlen beinhaltet und Sex wurde aus meiner Sicht eher instrumental dargestellt. Die Szenen wirkten auf mich außerdem schlecht ausgearbeitet und gestelzt. Es fehlte Tiefgang!

""Er ist totall durchgeknallt und will dir wehtun!", schreie ich meinen Körper an.Dennoch spüre ich, wie meine Nippel steif werden."-Seite 46
Die eigentliche Handlung konnte das leider auch nicht ausbügeln. Wir haben wieder das typische "Prinzessinentraum meets versauten und sexistischen Badboy". Bereits oft da gewesen. Diesmal etwas anders verpackt. Doch letzten Endes hat es mir nicht gefallen.
"Paper Princess Die Versuchung" bedient auch das Klischee, das alle Charaktere irgendwo eine versteckte Seite haben. Der Badboy ist einfach nur emotional verletzt worden, die super sexy Stripperin ist noch Jungfrau und die unscheinbare Freundin ist in Sachen Sex erfahren und liebt es in Käfigen zu tanzen.

Ich habe bis jetzt sehr viel kritisiert und es gibt viele Stellen im Buch, die mir nicht gefallen.
Nichtsdestotrotz hat es die Autorin Erin Watt geschafft, dass ich trotzdem gerne weiterlesen möchte. Vielleicht liegt es an dem fiesen Cliffhanger am Ende oder das einige Charakatere doch positiv bei mir landen konnte, unteranderem Easton, die Zwillinge und Callum.
Ich werde dem zweiten Band "Paper Prince" trotzdem lesen und hoffentlich wird dieser mir besser gefallen als "Paper Princess". Ein paar Antworten wären nicht schlecht. Gerade da der Leser im Bezug auf Gideon Vergangenheit und Dinahs wahre Absichten im Dunkeln gelassen wird.



Vieles hat mich während des Lesen an "Paper Princess" gestört. In dem Büch wird mit Extremen gespielt, was häufig übertrieben und unecht gewirkt hat. Ich hatte das Gefühl die Autorin hat versucht mit allen Mitteln eine starke Protagonistin zu erschaffen. In diesem Fall passt der Spruch ideal "weniger ist manchmal mehr".Trotz allem möchte ich Ella gerne auf ihrem Weg weiterbegleiten und sehen, ob sie es schafft sich an der Astor Park einzulebt und ihr neues Leben akzeptieren zu können.

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(16)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Always and Forever, Lara Jean

Jenny Han
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Scholastic, 06.04.2017
ISBN 9781407177663
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im dritten Band um Lara Jean steht dasBeenden und Beginnen von neuen Lebensabschnitten im Mittelpunkt.
Lara Jean ist dabei ihre High School zu beenden und muss sich überlegen, wie es jetzt weitergeht. Auf welches College will sie gehen, was passiert mit ihren Freunden und vor allem Peter K.?
Der Leser begleitet sie von den Osterferien an bis hin zu den Sommerferien.

In diesem Buch passiert unglaublich viel. Zum einen ist das sehr positiv, da jeder der Charaktere sein "Ende" bekommt. Fragen, die sich der Leser während der ersten beiden Büchern gestellt haben, werden noch einmal aufgegriffen. Dazu zählen Stormy, Margo, Josh, die Familien Situation der Coveys and Kavinskis.

Wie ihr vielleicht schon merkt, das Buch beinhaltet wirklich viele Themen. Leider hat sich das auch auf das Leseempfinden ausgewirkt. Die Handlung schnitt geschwind voran. Dadurch sind für die süßen, kleinen Momente verloren gegangen, die den Charme ausgemacht haben.Ich konnte nicht richtig in dem Buch versinken.
Ich fand den Verlauf der Geschichte teilweise sehr vorhersehbar. So waren weite Teile des Buches nicht spannend.

Zusammengefasst hat mir das Buch doch recht gut gefallen.
Jenny Hans Schreibstile ist nach vie vor locker, leicht und sehr angenehm zu lesen.
Jenny Han hat wirklich ein handlichen dafür, den Charakteren einen tollen Abschied zu erschaffen. In den letzten Bänden war Lara Jean's Freundin Chris immer nur am Rande mit vor der Partie. Größten Teils standen immer Lara Jean und Peter K. im Mittelpunkt. An einer Stelle beschreibt Lara Jean Chris mit folgenden Worten:

"Chris isn't the kind of friend you call every night or have lunch with every day. She is like a street cat, she comes and goes as she pleases."
-p. 21/22, "To all the Boys I've Loved Before" by Jenny Han, Scholastic, 2014
Meiner Meinung nach versteht der Leser erst richtig in diesem Band, was das besondere zwischen den beiden Mädchen ausmacht. Es war sehr erfrischend, das auch die Freundschaft der beiden in Mittelpunkt gerückt.
Jenny Han hat den beiden einen wunderschönen Abschluss geschaffen.

Gerade der Wechsel von der Schule an das College oder die Uni bringt für viele Ungewissheit und neue Situationen mit.
Der Leser erlebt (leider) nicht, wie Lara Jean diesen Neuanfang meistert, aber dafür wie sie sich emotional darauf vorbereitet und von ihrer Schulzeit Abschied nimmt.
Eine Situation, in die jeder früher oder später mal kommen wird. Mir hat die Umsetzung von Jenny Han hier sehr gut gefallen.
Wer den ersten Band gelesen hat, der erinnert sich bestimmt daran, dass dieses Thema bereits mit Margos Wechsel ans College schon einmal angeschnitten wurde.

""She told me to try not to go to college with a boyfriend.She said she didn't want me to be the girl crying on the phone with her boyfriend and saying no to things instead of yes." Scotland is Margot's yes, I guess." -p.8, "To All The Boys I've Loved Before" by Jenny Han, Scholastic, 2014
Was passiert mit der High School-Liebe, wenn man plötzlich aufs College geht und unter Umständen auch noch auf verschiedene? Ist die Beziehung stark genug für eine Fernbeziehung? Sollte man wegen des Partners an ein bestimmtes College gehen?
Diesmal müssen Lara Jean und Peter sich die Fragen stellen.
Der Umgang mit diesem Thema hat mir wie gesagt sehr gut gefallen. Lediglich die Einmischung von Peters Mutter hat mir nicht gefallen und die Geschichte unnötig kompliziert. Diese Situation hat mich sehr an das erste und zweite Buch erinnert.

Selbstverständlich sind auch Kitty und Margo wieder mit von der Partie. Gerade durch Kitty  ist mir aufgefallen, wie viel Zeit zwischen "P.S. I still love you" and "Always and Forever, Lara Jean" liegt.
Nicht nur schulisch Macht Lara Jean einen Wechsel durch, sondern auch familiär. Bereits im vorherigen Band ist die Nachbarin Mrs. Rotschild immer mehr Teil der Familie geworden. Nun soll eine Hochzeit stattfinden.

Im Vergleich zu den anderen Büchern, war dies der schwächste Band. Seid ihr große Lara Jean Fans, dann kann ich euch dieses Buch trotzdem sehr ans Herz legen. Es war einfach toll noch ein letztes Mal Lara Jean begleiten zu dürfen. Ein schöner Abschluss.


Mit "Always and Forever, Lara Jean" ist Jenny Hand ein guter Abschluss der Trilogie gelungen.Meiner Meinung nach konnte der letzten Band nicht mit den vorherigen mithalten und ist das schwächste der drei Bücher. Dennoch ein herzerwärmendes Ende und für Lara Jean Fans ein Muss!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Summer Days, Summer Nights

Stephanie Perkins
Fester Einband
Erschienen bei Macmillan Childrens Books, 02.06.2016
ISBN 9781509809899
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch beinhaltet, genau wie das winterliche Gegenstück, 12 Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren. Allerdings sind das nicht genau die gleichen wie beim anderen Buch.

Ich möchte nicht zu viel über die einzelnen Geschichten sagen, weil einige wirklich sehr kurz sind und das ansonsten die Geschichte ruinieren würde, dass will ja keiner!
Hier ein Mal eine Auflistung von den verschiedenen Autoren und den Namen ihren Geschichten:

Head, Scales, Tongue, Tail ~ Leigh BardugoThe End of Love ~ Nina LaCourLast Stand at the Cinegore ~ Libba BraySick Pleasure ~ Francesca Lia BlockIn Ninety Minutes, Turn North ~ Stephanie PerkinsSouvenirs ~ Tim Federle*Inertia ~ Veronica Roth*Love is the Last Resort ~ Jon SkovronGood Luck and Farwell ~ Brandy ColbertBrand New Attraction ~ Cassandra ClareA Thousand Ways this could All go Wrong ~ Jennifer E. Smith*The Map of Tiny Perfect Things ~ Lev. Grossman*
Ich habe einmal die Geschichten mit Sternen* markiert, die mir besonders gut gefallen haben. Selbstverständlich gibt es immer Geschichten, die einem Mal mehr oder weniger zu sagen.

Besonders an dem Buch ist, dass die Themen der einzelnen Geschichten sehr weit gefächert sind. Sie reichen von Fantasy über Horror bis zu Gay/ Lesbian Geschichten. Ich gehe mal stark davon aus, das jeder Autor die Art von Geschichte geschrieben hat, die er/sie am liebsten mag und normalerweise auch schreibt. Dieses Buch ist außerdem eine sehr gute Gelegenheit, um eine Leseprobe von den verschiedenen Autoren und ihren Schreibstilen zu bekommen.
Verglichen mit "My True Love Gave to Me" hat mich "Summer Days & Summer Nights" nicht überzeugen können. Vielleicht lag es an den Autoren, dass dieser Band nichts für mich war. Ich mag eher die klassischen und gerne auch mal kitschigen Liebesgeschichten und hatte mich gefreut, diese in dem Buch zu finden. "Lazy, Hazy Days Are For Falling In Love" hat dies für mich impliziert. Daher war ich ziemlich von den Geschichten enttäuscht.Nur ein Viertel der Geschichten hat mir einigermaßen gefallen.
Mir fehlte es leider an Spannung und dem Gefühl wissen zu müssen, wie es weitergeht. Die Geschichte plätscherten einfach vor sich hin. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, die Geschichten zu kennen und der Verlauf war von vornherein klar. 
Mein größter Kritikpunkt ist, dass die wenisgten Geschichten wirklich etwas mit Sommer zu tun haben. Die meisten Geschichten sind total unabhängig von dem Thema. In machen wird direkt zu Anfang gesagt, dass gerade Sommerferien sind, aber weiter wichtig für den Verlauf der Geschichte ist das nicht. Mir fehlt der Sommerflair!
Ich würde das Buch nicht guten Gewissens weiter empfehlen. Allerdings, wenn euch ein oder mehrere Autoren des Buches interessieren, dann kann es unter Umständen genau das richtige für euch sein. Für mich war es das leider nicht.

Meine Bewertung bezieht sich im Folgenden auf das gesamte Buch und nicht auf die einzelnen Geschichten. Meines Wissens nach ist es nicht möglich, die Kurzgeschichten einzeln zu erwerben. Solltet ihr  Interesse an meiner Meinung zu einer bestimmten Geschichte haben, dann schreibt mir gerne eine Mail oder einen Kommentar.
"Summmer Days & Summer Nights" bekommt von mir 2 von 5 Punkten. Nur weniger der 12 Geschichten haben mir wirklich gefallen und ich habe es genossen, sie zu lesen. Ich hatte mir ein Buch mit Sommerflair gewünscht und locker, luftige Liebesgeschichten. Wer das sucht, ist bei diesem Buch leider falsch.Mit "My True Love Gave to Me" ist es nicht vergleichbar!
Wenn euch meine Rezension gefallen hat, dann schaut gerne mal auf meinem Blog vorbei: http://chrissis-corner.blogspot.de/

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

The Red Notebook

Antoine Laurain , Jane Aitken , Emily Boyce
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Gallic Books, 07.04.2015
ISBN 9781908313867
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen!
Laurent findet eine einsame Handtasche in Paris, schnell wird ihm klar, dass es sich wohl um eine geklaute Tasche handeln muss. Pflichtbewusst, wie er ist, möchte er sie gerne seiner Besitzerin wiedergeben. Der Leser begleitet Laurent dabei, wie dieser versucht anhand des Inhaltes der Tasche die Besitzerin zu finden.Laurent ist ein sehr sympathischer, pflichtbewusster und belesener Mann. Es hat mich fasziniert, wie leidenschaftlich Laurent sich auf die Suche nach der Taschenbesitzerin macht. Selten hat mich ein Protagonist so sehr angesprochen wie dieser.
Bei "The Red Notebook" von Antoine Laurain handelt es sich nur um eine einfache Romanze, sondern das Buch hat sehr viel Tiefe. Es befasst sich mit Familiebeziehungen und der Frage was richtig und was falsch ist.Das Buch hat es geschafft mir ein Lächeln während und nach dem Lesen ins Gesicht zu zaubern und einfach die Freude am Leben geweckt.Vor allem hat mich das Buch durch seinen Französischen Charm verzaubert. Es fühlt sich an, als sei man selber in Paris. Es liegt förmlich der Geruch nach frisch gebackenen Croissants in der Luft Antoine Laurain versteht es den Leser mit seinem Schreibstile zubetören und völlig einzunehmen.

Zu der deutschen Übersetzung kann ich leider nicht sagen, da ich nur die Englische gelesen habe. Diese hat mir aber sehr gut gefallen. Mit dem teilweise anspruchsvollen Vokabular würde ich es Lesern mit guten Englischkenntnissen empfehlen. Natürlich kann man es auch ohne diese lesen, allerdings machen gerade die wortgewandten Umschreibungen und Ausdrücke den Reiz des Buches aus. Es wäre schade, wenn diese verloren gehen würden.
Ein Roman mit französischen Charm, mit poetischen und philosophischen Touch. Sehr selten hat ein Buch mich dermaßen berührt. Ein absolutes Must-Read!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

{I Could Pee on This} I COULD PEE ON THIS: And Other Poems by Cats by Francesco Marciuliano (Aug 15, 2012)

Francesco Marciuliano
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Chronicle Books, 01.01.2012
ISBN 8937485908205
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als bekennende Katzenliebhaberin, kann ich nur gestehen, dass ich meine Katzen in vielen Situationen wiedererkannt habe. Die einzelnen Gedichte sind sehr kurz und beziehen sich meist auf eine einzige Situation und drückend aus, was unseren kleinen Lieblingen wohl durch den Kopf gegangen ist, wenn sie mal wieder Blödsinn angestellt haben (obwohl wir nach dem Lesen dieser Gedichte gelernt haben, dass es für sie kein Blödsinn war.)
Nicht alles Situationen waren mir von meinen eigenen Katzen bekannt, doch meist aus den lustigen Internetfilmchen.

Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Gedichte etwas mehr reimen würden. Meistens handelt es sich wirklich nur um "tongue-in-cheek"-Reime, so genannte unechte Reime.
Das Design des Buches hat nicht immer meinen Geschmack getroffen. Vor allem dann nicht, wenn Katzenfotos in einen kitschigen Rahmen und dann vor einer noch kitschigeren Wand abgelichtet wurden. Jedoch ist das Geschmackssache.


Im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich unterhaltsam. Es verschafft einem Einblick in die Denkweise der Katzen. Auch wenn die Reime manchmal fragwürdig sind, bringt es einem doch zum Schmunzeln.Ideal für Katzenliebhaber mit guten Englischkentnissen. Egal ob fürs Verschenken oder Selberbehalten, das Buch bringt jeden zum Schmunzeln.

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1.299 Bibliotheken, 46 Leser, 2 Gruppen, 242 Rezensionen

erotik, audrey carlan, liebe, calendar girl, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Idee, dass der Leser Mia auf ihrem Weg durch das Jahr begleitet, hat mir sehr gut gefallen. Ebenso die Idee mit dem Escort-Girl war für mich völlig neu. Aus diesen Gründen hatte ich das Buch angefragt.
Mia war mir am Anfang des Buches sehr sympathisch. Sie ist eine toughe jungen Frau, sich bisher fast alleine durchs Leben schlagen musste. Außerdem ist sie ein führsorglicher Mensch, sie verdient das Geld um ihren Vater zu retten und hat sich immer um ihre kleine Schwester gekümmert.Mia kann sich zu Beginn der Geschichte nicht vorstellen als Escort-Girl zu arbeiten und hat große Vorurteile gegenüber des Jobs. Dass ein intimes Verhältnis mit dem Kunden nicht vorausgesetzt ist, nimmt Mia den Job doch an. Mia wird als Mensch mit festen Prinzipien beschrieben.Umso unglaublicher fand ich es daher, dass sie bereits nach dem ersten Blick alle ihre Prinzipien über den Haufen wirft und ein Verhältnis mit Mr. Januar beginnt. Lachhaft und unglaubwürdig wurde es für mich, als immer wieder gesagt wird, dass sie nicht für Geld mit Leuten schlafen würde und so ein Verhalten grundsätzlich ablehnt. Im Endeffekt läuft es direkt darauf hinaus. Mia rechtfertigt sich mit den merkwürdigsten Gründen, dass sie keine "Nutte" wäre.Während des ganzen Buches werden Mias Gedanken über dieses Thema und die Beziehung zu ihren Männern immer wieder wiederholt. Es erfolgen keine neuen Erkenntnisse oder Ansichten von ihrer Seite. Diese Wiederholungen zu lesen wurde sehr ermüdend und langweilig für mich.
Mias Verhältnis zu ihrer besten Freundin Gin, war teilweise etwas übertrieben. Für mich hat es unrealistisch und überspitzt gewirkt, dass die beiden sich als "Hurrenschlampen" bezeichnen und sich sonstige Schimpfwörter an den Kopf werfen, um ihre Zuneigung auszudrücken. Die Beziehung der beiden ist sehr ehrlich und vorallem sexuell geprägt.Umso kurioser und verdrehter erscheint es, die Verbindung von Mia und ihrer kleinen Schwester (17). Mit dieser redet sie nicht über Sex, benutzt keine Schimpfwörter und tut als wäre sie rein und unschuldig. Es besteht ein Kontrast der beiden Beziehungen zueinander wie Tag und Nacht.
Durch die Idee, dass Mia jeden Monat einen anderen Kunden besucht, hatte ich mir erhofft, dass die Handlung sehr abwechslungsreich und peppig ist. Schnell musste ich einsehen, dass dem nicht so war. Vor allem Mr. Januar und Mr. Februar ähneln sich vom Verlauf der Handlung sehr dolle. Die beiden Männer und ihre Beziehungen werden von Mia unterschiedlich beschrieben, sind im Grunde sehr identisch. Obwohl im Klappentext steht, dass Sex ausdrücklich nicht Teil des Deals ist, läuft es schon direkt mit Mr. Januar darauf hinaus und Mr. Februar ist da auch keine Ausnahme. Größten Teils besteht die Handlung nur aus Mias erotischen Abenteuern mit den Männern. Ich hatte mir sehr viel mehr Substanz erhofft in Form von z.B. genauen Einblicken in das Leben dieser reichen Männer oder Beschreibungen und Unternehmungen in den jeweiligen Städten.Die Idee von "Calendar Girl" hat meiner Ansicht nach sehr viel Potenzial, das aber nicht annährend ausgeschöpft wurde.Diese Gründe haben damals dafür gesorgt, dass ich das Buch abgebrochen habe.
Glücklicherweise hat der dritte Monat einen Aufschwung für das Buch gebracht. Die Handlung ist anders als die zwei bisherigen und es stehen nicht Mias erotische Abenteuer im Vordergrund. Ich werde nicht weiter auf die Handlung vom März eingehen, da ich die Überraschung nicht vorwegnehmen möchte. Solltet ihr mehr Wissen wollen, schreibt es mir in die Kommentare.Endlich entsteht etwas Spannung und Abwechslung in der Handlung, dafür hat Mia in diesem Monat noch mehr Minuspunkte gesammelt. Ich fand ihr Verhalten gegenüber den Kunden einfach nur unmöglich. Die Leute bezahlen ihr 100.00 im Monat und sie respektiert deren Privatsphäre nicht und benimmt sich obendrein noch dreist. Für mich grenzt das wenig an Professionalität.
Es fällt mir schwierig "Calendar Girl Verführt" zu bewerten. Der Schreibstile war in Ordnung und lies sich schnell lesen. Jedoch kann ich die Handlung und die Charaktere nicht positiv bewerten.Ich würde den Monaten Januar und Februar einen Punkt geben und dem März 3 Punkten, womit wir auf eine Summe von 2 Punkten kommen.
Fazit:
"Calendar Girl Verführt" ist ein Buch mit sehr großem Potenzial, welches nicht annährend ausgeschöpft wurde. Die Handlung wiederholt sich sehr stark, genau so wie die Gedanken und Erkenntnisse der Protagonistin.Sehr eigenartige Beziehungen und eine Protagonistin, die ihre Prinzipien von Anfang an über den Haufen schmeißt, haben nicht zu einem positiven Leseerlebniss beigetragen.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

hölle, hexen, dämonen, london, kurzweili

Tierisch verflucht

Jaqueline Mercedes
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei epubli, 04.03.2017
ISBN 9783741897634
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich hatte mich für die Leserunde beworben, da "Tierisch verflucht" nach einer sehr interssanten und humorvollen Geschichte klang.


Der Schreibstile von Jaqueline Mercedes hat mir wirklich gut gefallen. Locker, leicht und flüssig. Ich bin sozusagen durch das Buch geflogen.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Szenen genau beschrieben worden wären und mehr ausgearbeitet worden wären. Die einzelnen Geschehnisse waren immer direkt wieder vorbei. Keine Zeit zum Mitfiebern.


Ähnlich erging es mir mit den Protagonisten. Ash und Luce scheinen sehr nett und sympathisch zu sein. Jedoch viel es mir sehr schwer eine Bindung zu den beiden aufzubauen. Ihr Gefühle werden immer nur kurz angerissen und Gedanken kaum erklärt. 

Natürlich kann man sich aus dem Nichts heraus verlieben (passiert in Büchern ja häufiger), allerdings hätte ich gerne mehr Substanz gehabt.


Zu Beginn der Geschichte hatte ich noch sehr viele Fragezeichnen in meinem Kopf herumschwirren, die sich im Laufe der Geschichte auflösten. Einer der größten Plottwist war für mich vorhersehbar, wodurch die Geschichte leider die Spannung verlor. 


Während des Lesens bin ich auch über den einen oder anderen Rechtschreibfehler gestolpert.


Eine abwechslungsreiche Idee. Leider konnte die Umsetzung mich nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir gerne etwas mehr Tiefgang und ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Als Leser rast man gerade zu durch das Buch, woduch die Spannung verloren geht.

Wer ein nettes Buch für zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch nicht verkehrt.

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Textrovert

Lindsey Summers
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kids Can Press, 02.05.2017
ISBN 9781771387354
Genre: Sonstiges

Rezension:

Durch Zufall vertauscht Keeley ihr Handy mit einem Fremden.
Und ausgerechnet fährt dieser für eine Woche in ein Football Camp mit IHREM Handy. Keeley kommt nicht darum herum mit dem Fremden Kontakt aufzunehmen. Leider entpupt sich der Fremde als ziemlich arrogant. Da die beiden auf den jeweils anderen angewiesen sind, um ihre Nachrichten zu erhalten, kommen sie nicht umher sich zu schreiben.
Schnell bemerkt Keeley, dass der Junge auch andere Seiten an sich hat und sogar witzig sein kann.
Viel zu schnell ist die Woche rum und ein Handyaustausch steht an. Keeley ist nervös, wie wird der Fremde in Wirklichkeit sein, werden sie sich trotzdem noch schreiben?

Mit "Textrovert" ist Lindsey Summer eine sehr abwechslungsreicher Debütroman gelungen.
Mit Keeley hat Lindsey Summer eine sehr sympathische Protagonistin erschaffen. Sie war bisher  das graue Mäuschen und stand hinter ihrem Zwillingsbruder Zack, dem Star Quarterback ihrer High School. Anstatt wie er auf Partys zu gehen, bleibt sie lieber zu Hause und verbringt ihre Zeit mit ihrer besten Freundin.
Während der Geschichte erlebt man als Leser, wie Keeley sich entwickelt. Von dem etwas schüchternen Mädchen, zu einer starken Frau, die  ihre Meinung frei äußert.

Auch an Talon (der Fremde) habe ich einen Narren gefressen. Er ist der Typ von Junge, der einen immer neckt und ärgert. Teilweise sogar ziemlich unanständig, aber wenn dann seine liebenswerte Seite durchblitzt, dann kann man ihm alle verzeihen.
Es war unglaublich süß und herzerwärmend zu sehen, wie Keeley und Talon sich zusammen verhalten. Beide wachsen durch ihr Beziehung zu einander.
Ich nehme mal an, dass die wenigsten Deutschen ein Ding für Peeps haben und die meisten übberhaupt jemals von diesen kleinen zuckrigen Geschöpfen gehhört haben. Nichtsdestotrotz haben sie der Geschichte den gewissen Reiz verliehen. Wo kann ich meine Pepps bestellen?


Der Schreibstile von Lindsey Summer ist sehr angenehm zu lesen. Für Leute, die noch nicht sehr viele englische Bücher gelesen haben, mag dieses Buch genau richtig sein. Das Englisch ist nicht zu anspruchsvoll und trotzdem schön zu lesen.

Gibt es Unterschiede zwischen "The Cell Phone Swap" und "Textrovert"?Als ich das Buch angefangen habe, war ich ziemlich erstaunt. Gleich zum Anfang sind mir einige sehr entscheidende Unterschiede aufgefallen.Der größte Unterschied wird wohl sein, dass sich Textrovert nur auf die Liebesgeschichte zwischen Keeley und Talon fokussiert. In TCPS gibt es verschiedene Handlungsstränge, zum einen Keeleys Job in dem Surf Shop und zum anderen die familiäre Situation ihrer Freundin Nicki.
Im Großen und Ganzen konnte mich Nicki, Keeley beste Freundin, nicht überzeugen. In "Textrovert" war sie für mich eher ein grauer Charakter. Sie war ganz nett, aber viele Infos hat der Leser nicht zu ihr bekommen. Wohingegen in TCPS ihr Charakter manchmal etwas übertrieben dargestellt wird, aber man sie nur ins Herz schließen kann. In TCPS war sie neben Talon mein Lieblingscharakter. In "Textrovert" war ich von ihr leider enttäuscht.
Außerdem hat Keeley in TCPS einen Nachhilfelehrer. Den sie auch ziemlich gut findet und sich mehr erhofft. In "Textrovert" existiert dieser gar nicht. Stattdessen erfahren wir mehr über Keeleys Exfreund. Stark sieht in "Textrovert" der Wandel Keeleys im Vordergrund, welcher in TCPS nur angedeutet wird und der Leser diesen selber bemerkt, wird er in "Textrovert" mit der Nase darauf gedrückt.Lindsey Summers sagt selber, dass man in "Textrovert" die besten Stellen aus TCPS zu lesen bekommt, allerdings in der komprimierten Version.In gewisser Weise kann ich mich ihr anschließen. Die besten und bezaubertsten Stellen aus TCPS sind zwar in "Textrovert", allerdings haben sie auf mich nicht in dem gleichen Maßen gewirkt wie in TCPS. Vermutlich mag es daran liegen, dass viele Szenen, die die Beziehung der beiden kompliziert haben, weggelassen wurden. Selbstverständlich gibt es noch genug Probleme zwischen Keeley und Talon, aber nur die wichtigsten ;)Dadurch, dass die Geschichte verkürzt wurde, lernt man Keeley, Talon, Zack und Nicki nicht in dem gleichen Maß kennen, wie in TCPS.
Habt ihr TCPS noch nicht gelesen, dann kann ich euch "Textrovert" nur wärmstens empfehlen, die perfekte Sommerromanze! Solltet ihr TCPS bereits auf Wattpad gelesen haben, dann sieht meine Empfehlung etwas anders aus. Textrovert ist immer noch eine tolle Geschichte, allerdings hat mir TCPS noch ein bisschen besser gefallen. Vor allem der Fund der Schatzsuche hat mich in TCPS einfach zum Lachen gebracht. Ich war traurig zu sehen, dass diese Szene in Textrovert umgeändert wurde.
Trotz der vielen Änderungen zu " The Cellphone Swap" hat "Textrovert" mir sehr gefallen. Eine  interessante Handlung, tolle Protagonisten und eins angenehmer Schreibstile machen "Textrovert" zu einem tollen Leseerlebnis. 

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1.095 Bibliotheken, 28 Leser, 0 Gruppen, 178 Rezensionen

paper prince, erin watt, liebe, royals, ella

Paper Prince

Erin Watt , Ulrike Brauns
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492060721
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Das letzte Buch hat damit geendet, dass Ella von Zuhause abgehauen ist. Sie hatte Reed und Brooke im Bett "erwischt" und hat schwarz gesehen.
"Paper Prince" beginnt mit einem Wechsel der Perspektive. Wir erleben die Geschehnisse aus jener Nacht noch einmal aus Reed Royals Sicht.Hatte er wirklich etwas mit Brooke?Die Perspektive wird beibehalten, bis Ella (zur großen Überraschung aller) wieder auftaucht. Ab diesem Zeitpunkt wird abwechselnd aus der Sicht von Reed und Ella erzählt.
Der Anfang des Buches hat mir nicht richtig gefallen. Durch Ellas Verschwinden stellen sich die Royal Brüder gegen Reed, der bis dato  als ihr Anführer beschrieben wird. Zwischen den einzelnen Familienmitgliedern besteht nur noch Streit und Hass.Dies wirkt sich ebenfalls auf die Astor Park aus. Seit Reed nur noch an Ella denken kann und zu nichts anderem mehr fähig ist, geht die Schule den Bach hinunter.Diese Entwicklung der Geschichte hat in mir sehr gespaltene Gefühle hervor gerufen. Zum einen war es herzerwärmend, wie sehr die Brüder Ella lieb gewonnen haben. Bisher gab es außer von Eastons Seite dafür keine Anzeichen. Auf der anderen war ich wieder  erschrocken über das übertriebene Verhalten der Jungs und deren Mitschüler.So was würde doch niemals im echten Leben passieren! Die Brutalität, die an den Tag gelegt wird, hat schon leichte Anzüge einer "Purge".
Nachdem Ella wieder zurück bei der Familie Royal ist, wendet sich das Blatt. Zwar nur sehr langsam, aber es wendet sich. Die Brüder vertragen sich und es kommt endlich etwas Frieden in die Familie. Dennoch bleibt die Gewaltbereitschaft nicht aus.
Die Beziehung zwischen Ella und Reed beginnt wieder von vorne. Obwohl einige romantische Szenen dabei sind, konnte ihre Beziehung mein Herz nicht erwärmen. Es hat sich alles sehr gekünstelt angefühlt.Im Vergleich dazu hat mich die Entwicklung einiger Charakteresehr überrascht. Ganz vorne mit dabei Callum. Wir bekommen mehr Einblicke in seine Denkweise und endlich schafft der Mann es sich wie ein Vater zu benehmen! Wofür er Respekt von seinen Kindern erntet.Leider sind seine Methoden zum Durchgreifen genauso falsch wie die seiner Kinder. Man lernt, woher die Royal-Brüder ihre Art haben Probleme zu lösen. Außerdem wird der Leser nicht länger im Dunkel gelassen, in Bezug auf Gideon. Easton und Ella machen eine (schockierende) Entdeckung, woraufhin Reed Ella in Gideons Vergangenheit einweiht.
Das Ende des Buches  hat mich sehr enttäuscht. Ein "billiger" Cliffhanger, sorgt wieder dafür, dass der Leser wissen möchte, wie es weiter geht. Ein neues Problem wird aus dem nichts heraus geschaffen. Für mich hat sich das danach angefühlt, als hätte die Autorin sich überlegt, was noch nicht in dem Buch vorhanden war und ist zu einer simplen Lösung gekommen.
Wer es bereits genossen hat "Paper Prince" zu lesen, dem wird wahrscheinlich dieses Buch auch überzeugen. Hattet ihr bereits eine kritische Ansicht zu dem ersten Band, dann würde ich euch von dem zweiten Band abraten.
"Paper Prince Das Verlangen" hat mir nicht gefallen. Zwar ist das Buch angenehm zu lesen, allerdings hat die Handlung deutliche Schwächen. Die vorherrschende Brutalität hat mich ebenfalls abgeschreckt

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114 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

katie agnew, perlen, familie, liebe, roman

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420298
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn es Buches wird der Leser direkt vertraut mit der Protagonistin des Buches, Sophia, und dem Leben, das sie führt. Mein erster Eindruck von Sophia war recht negative. Sie wirkt wie ein verzogenes Partygirl und die Art und Weise wie sie ihr Leben lebt (wohnungstechnisch) fand ich sehr abschreckend. Das Gleiche gilt auch für ihren besten Freund.

Im Laufe der Geschichte blickt der Leser immer mehr hinter die Fassade von Sophie. Man lernt viel über ihre Vergangenheit und begibt sich gemeinsam mit ihr auf eine Reise. Nicht nur um die Perlen für Tilly zu finden, sondern auch eine Reise zu der wahren Sophia. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonisten. Nicht nur Sophias, sondern auch die ihrer Mutter.


Es war sehr spannend mit zu erleben und zu erforschen, wie diese verschiedenen Familien und Schicksale alle mit den Perlen in Verbindung stehen. Ich war teilweise wirklich erstaunt.

Natürlich gibt es wie am Ende zu erwarten, das typische Happy End. Viel spannender als die sich entwickelnde Liebesgeschichte war für mich jedoch, das Ende der Reise für die Perlen mit zu erleben. Nicht unbedingt überraschend, doch sehr gut gelungen.


Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben. Nach den ersten paar Seiten hat das Buch mich direkt in seinen Bann gezogen.

Obwohl die Kapitel immer wieder von verschiedenen Personen erzählen und an verschiedenen Orten spielen, war es nicht so, dass nur ein bestimmter Handlungsstrang mein Interesse geweckt hat. Alle Schicksale haben mich gleichermaßen angesprochen!


Ein toller Frauenroman mit unglaublich starken Frauen von den man noch selber lernen kann! Ein abwechslungsreicher und vielschichtiger Roman.

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

suche, heterodiegetisch, trauma, angst, sucht

Fillory - Die Zauberer

Lev Grossman , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.11.2013
ISBN 9783596187256
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch hat mich total überrascht!

Mein Freund hatte definitiv recht, was die Sache mit Harry Potter und Narnia angeht, allerdings anders als erwartet...

Ich hatte gedacht, dass es sich ähnlich wie bei Harry Potter sehr viel um eine Zauberschule und das Erlernen von Magie drehen würde, jedoch ist das ein verhältnismäßiger kleiner Teil. Die meiste Zeit dreht sich wirklich alles um diesen "Narnia"-Apsekt, ich will nicht zu viel sagen, sonst wird die große Überraschung zerstört. Wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt mir einfach eine Nachricht :)


Quentin ist ein sehr abwechslungs- und facettenreicher Protagonist. Teilweise konnte ich mich wirklich gut mit ihm identifizieren, jedoch gab es immer wieder Phasen, wo ich er mir ein wirkliches Rätsel war. Er ist gleichzeitig einfach sehr faszinierend und nervig zugleich.

Ich fand es unbefriedigend, dass Quentin immer noch Dingen oder Situationen gestrebt hat und sobald er sie erreicht hat, einfach keine Genugtuung gefühlt hat. Er war immer unzufrieden und wollte immer mehr und mehr.

Einzigartig ist ein sehr gutes Wort um Quentins Gedanken auszudrücken. Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, was einen solchen einzigartigen Protagonisten hatte. Seine Gedankengänge sind faszinierend und deprimierend zu gleich. Sehr spannend!


Im Verlauf der Geschichte bekommt Q Mitstreiter an seine Seite gestellt. Es gelingt einem sehr schnell eine Verbindung zu diesen Aufzubauen. Jeder ist anders und hat sein eingenes kleines Päckchen, über das man nach und nach mehr erfährt. Besonders Alice und ihre Geschichte hat mich begeistert und gerührt!


Das Ende war etwas sehr chaotisch und schnell... wobei es nicht das richtige Ende war, sondern eher das Endevent, auf das sich die Geschichte konzentriert. Teilweise waren die  Zusammenhänge wirklich unerwartet genial und mindblowing!


Das Buch ist definitiv etwas für "Grown-Ups" teilweise hat es wirklich sehr düstere Gedanken und kommt schon fast depressive daher. Vor allem Quentins Gedanken. Ich fand das aber doch recht ansprechend. Es war etwas anderes. Dadurch hat sich das Buch realer angefühlt, denn es zeigt einem, dass nicht alles immer Zuckerwatte und Luftschloss ist.


Die Geschichte lässt sich gut lesen und verläuft in einem sehr angenehmen Tempo. Zur Mitte hin war ich richtig süchtig nach dem Buch!

Obwohl das Englisch sehr gut zu lesen und zu verstehen, würde ich es keinen Anfänger empfehlen. 


Zu dem Schreibstil der deutschen Version kann ich leider nicht viel zusagen. Ich habe das Buch in der original Sprache gelesen und das lies sich flüssig lesen.



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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ist Menschlichkeit erlaubt?

L. P.
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei united p.c., 04.10.2016
ISBN 9783710328695
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch lässt sich meiner Meinung nach sehr gut in zwei Teile teilen. Wir haben den ersten Teil, in dem die Autorin uns nach und nach in die Umstände der Geschichte einführt und es sich viel um die Charaktere geht. Außerdem steht größten Teils die Ausbildung zum Pax im Vordergrund.

Der zweite Teil befasst sich zwar auch noch sehr mit den Charakteren, jedoch steht hier eher ein internes Problem der Pax im Vordergrund und die Lösung dieses.

Mir hat der erste Teil am besten gefallen, weil es sehr interessant war, in diese neue Welt einzutauchen und die Ausbildung zum Pax mit zu erleben. Das Buch geht hier sehr in Richtung Dystopie, beschäfigt sich aber eher weniger mit gesellschaftskritischen Gedanken, wie es der Titel vielleicht anklingen lässt.


Die Protagonisten sind sehr gelungen. Amelia ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Ich mag ihre Kämpfernatur und wie sie gerne Sachen für sich behält. Allerdings weiß sie auch, dass man manchmal über seinen Schatten springen muss, und überwindet sich dazu, dass ist eine Eigenschaft, die ich mir ihr teilen. 

Liam ist einfach nur grandios! Ich liiiiebe ihn, er ist einfach einer dieser Charaktere, die man mögen muss. Wobei Diamian  mir größten Teil ein Rätsel war... 

Auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen und passen perfekt zu Geschichte. Angesprochen hat es mich, dass einige der Nebencharaktere vom Anfang, zum Ende hin wieder mehr an Bedeutung gewinnen und teilweise einen wichtigen Part in der Geschichte übernehmen.


Das Ende habe ich wirklich nicht kommen gesehen. Die finale Schlacht, fand ich etwas lang. Teilweise war es für mich etwas un durchsichtig und vieles passierte direkt auf einander Allerdings legte sich das sehr schnell wieder. Die Autorin hat einige sehr interessante Wendungen in die Geschichte eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet habe.

Der Schluss der Gesichte war sehr emotional und trotzdem einfach nur herzerwärmend! 


L.P.s Schreibstile ist sehr gerade heraus und sie schreibt nicht viel und lange um den heißen Brei herum. Ungewöhnt war es für mich, dass sie teilweise sehr genaue Angabe macht, zum Beispiel hat sie oft genaue Größen- oder Längenangabe. Mein liest öfter Beschreibungen wie "sein Haar war 3 cm lang." Das hilft dem Leser einerseits sich ein sehr genaues Bild von der Person zu machen, zum anderen hätte ich es aber nicht ganz so genau gebraucht.


Dich würde das Buch Lesern ab 14 Jahren empfehlen. Teilweise ist es etwas gewaltlastiger, gerade auch das Ende, allerdings wird im angemessenen Maße beschrieben. Ich kann das Buch Fans von "Der Bestimmung", "Die Tribute von Panem" und "Infernale" nur ans Herz legen. 


Leider hat das Buch einen kleinen Negativpunkt: Der Preis. Ich habe das Buch als E-Book gelesen und weiß daher nicht genau, wie das richtige Buch aussieht. Allerdings ist über 20€ für ein Taschenbuch recht viel. Trotzdem solltet ihr euch von dem Preis nicht abschrecken lassen und dem Buch eine Chance geben. Vielleicht einfach mal in der Buchhandlung reinlesen?

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

prinzessin, schule, new york, liebe, 08/2016

Prinzessin sucht Prinz

Meg Cabot , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 247 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.09.2004
ISBN 9783570301487
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der dritte Band der Prinzessin Mia Reihe schließt direkt an den zweiten Band an.
Wie die vorherigen Bände ist dieses Buch wieder das Tagebuch von Mia und wir erfahren, was sie alles reinschreibt.
Besonders ansprechend finde ich diese Art der Erzählung, weil man genau weiß, was die Protagonistin denkt und fühlt. Außerdem sind Mias Gedanken einfach nur brillant, sehr unterhaltsam und lustig! Ich wünschte, ich wäre wieder in diesem Alter.

In diesem Band sind kaum neue Charaktere mit von der Partie. Allerdings bekommt der Leser einen besseren Eindruck von Kenny, Mias Freund.
Außerdem ist sehr interessant zu sehen, wie Mia mit ihren Herausforderungen wächst. Besonders die kleinen Insiderwitze und ihr Humor verleihem dem Buch seinen ganz besonderen eigenen Charm.

Der Schreibstil von Meg Cabot ist wie in den bisherigen Bänden brillant. Es ist, als würde man mit einer 14 Jährigen reden. Sehr authentisch.
Außerdem wird die Geschichte sehr rasant erzählt, sodass keine Langeweile aufkommt und es durchgehend spannend bleibt.


Ein würdiger Nachfolgerband, der den anderen in Nichts nach steht. Wer die Reihe um Prinzessin Mia nicht kennt, sollte sie definitiv lesen!

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schule, fröhlich, leicht, humorvoll, liebe

Power, Prinzessin!

Meg Cabot , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.04.2004
ISBN 9783570302439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei "Power, Prinzessin" handelt es sich um den 2. Band der Prinzessin Mia-Reihe und dieser Band steht dem Ersten in nichts nach!

Erzählt wird wieder aus Mias Perspektive und das Buch ist im Tagebuchstil angeleckt. Man erfährt als sehr genau, was Mia denkt.
Die Bücher sind sehr humorvoll und bezirzen durch ihren ganz eigen Charm und Witz. Es bauen sich über die Bände und die Handlung mit der Zeit einige Insiderwitze auf, die mich jedes Mal zum Lachen gebracht haben!

Dieser Band strotz vor einer abwechslungsreichen Handlung. Mia kann einem schon fast Leid tun, dass so viel in ihrem Leben los ist. Für uns als Leser hat das selbstverständlich den Vorteil, dass es nie langweilig wird.
Dieses Mal waren auch einige neue Charaktere mit von der Partie, z.B. Mias anderen Großeltern, ihr Cousine Hank und ihrem Biositznachbarn Kenny wurde auch mehr Aufmerksamkeit zu teil.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur göttlich und passt perfekt zu einem 14-jährigen Mädchen.
Besonders überzeugt hat mich an diesem Band, dass sich erkennen lässt, das Mia schon älter und etwas reifer geworden ist


Ich habe "Power, Prinzessin!" zum zweiten Mal gelesen und dieses Buch hat mich immer noch genauso phänomenal unterhalten könne wie beim ersten Lesen.Eine absolute Leseempfehlung für jeden, der diese Bücher noch nicht kennt!!

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dystopie, hörbuch, mörder, liebe, mord

Infernale

Sophie Jordan , Ulrike Brauns , Friederike Walke
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 15.02.2016
ISBN 9783837135091
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover:
Durch das Cover bin ich überhaupt auf das (Hör-)Buch aufmerksam geworden.
Es ist sehr schön und wirkt auf mich schon, als würde es sich bei diesem Buch um etwas aus dem Fantasy-Genre handeln.


Wenn man das Buch gelesen hat, wird man merken, dass sich das Tattoo an dem Hals des Mädchens (vermutlich Davy?) von dem aus dem Buch etwas
 unterscheidet. Ich persönlich finde das nicht als zu gravierend.

Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Aufmachung des Hörbuches legen. So ist z.B. Davys Stundenplan abgedruckt worden. Man merkt, viel viel Mühe sich der Verlag mit der Gestaltung der Verpackung gemacht hat. Großes Lob!

Meine Meinung:
Zu aller erst möchte ich erwähnen., wie genial ich die Idee finde!
In Davys Welt ist es so, dass es ein spezielles Gen, auch Mördergen gibt, dass dafür verantwortlich ist, ob jemand Straftaten begeht oder nicht (will einem die Regierung und Wissenschaft weiß machen). In letzter Zeit gab es leider vermehrt schreckliche Anschläge und Schießerein. Ich finde es wirklich interessant, wie eine solche aktuelle Thematik aufgegriffen wird!

Ich fand den Einstieg in die Geschichte sehr angenehm und leicht. Davy erklärt einem nach und nach was es mit dem HTS auf sich hat und der Leser begleitet sie dabei, wie sie die schreckliche Nachricht erhält ebenfalls Trägerin des Gens zu sein und welche Konsequenzen das auf sie hat.
Teilweise war ich wirklich schockiert über das Ausmaß, wobei ich es keines Wegs abwegig fand. Großenteils erschien mir die Geschichte sehr real und authentisch.

Der Verlauf der Geschichte war für mich nicht offensichtlich und ich habe mitgefiebert, wie Davy mit den verschiedensten Situationen klarkommen wird. Teilweise waren mir ihre Reaktionen etwas befremdlich. Allerdings merkt der Leser, wie Davy sich im Laufe der Dinge verändert.
Teilweise auch sehr gesellschaftskritisch, wenn man bedenkt, wie sich Davy durch die Erwartungen und den Druck der Gesellschaft verändert.
Gewalttaten und Brutalität sind in diesem Buch keine Seltenheit.

Die Protagonisten sind alle sehr verschieden, doch ich würde sagen, man kann sie in zwei Kategorien einteilen. Die typischen "Guten", die zu Gewalttaten bereit sind und die "Bösen", die Gewalt lieben.

Das Ende des (Hör-) Buches kam für mich sehr überraschend und zu kurz, leider auch im Vergleich zum Rest des Buches schwach. Allerdings habe ich erst im Nachhinein erfahren, dass jetzt im Juli ein zweiter Band zu dem Buch erscheinen wird!

Gesprochen wird das Hörbuch von Friederike Walke. Sie hat mich unglaublich überzeugt und hat die zum Teil im Buch herrschende Brutalität und Aggressivität unglaublich stark und überzeugend zum Ausdruck gebracht. Gänsehaut ist vorprogrammiert!



Ein sehr gut gelungenes Buch mit einer einmaligen Handlung und einer tollen Grundidee. Der Schluss ist leider etwas schwach. Die Sprecherin hat es geschafft, das Buch zum Leben zu erwecken und es zu einem wahren Genuss zu machen!

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carolin kippels, liebe, chaostheorie der liebe, tod, chaos

Chaostheorie der Liebe

Carolin Kippels
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei Forever, 17.06.2016
ISBN 9783958181045
Genre: Liebesromane

Rezension:


Das Cover:
Oben bin ich bereits kurz auf das Cover eingegangen. Wie man nach dem Klappentext merkt, sind meine Erwartungen nach dem Cover etwas sehr daneben. Trotzdem mag ich das Cover sehr!

Meine Meinung:
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gabriel und Alina erzählt. Ich habe Gabriels Sicht sehr genossen. Lediglich mit Alina hatte ich meine Schwierigkeiten. Teilweise hat sie sehr altklug und allwissend geklungen. Zusätzlich war sie in Situationen eingeschnappt und hat Probleme verursacht, wo keine hätten sein müssen.
Besonders gut gefallen hat mir im Gegensatz, wie Mia und Gabriel sich kennengelernt haben und über ein Buch von Mia geredet haben. (Ich verrate nicht zu viel, um Spoiler zu vermeiden)

Das Buch beschäftigt sich mit verschiedenen Thematiken, leider werden alle nur recht kurz und knapp behandelt. Vor allem soziale Schichten, Drogen und schwere Krankheiten mit der Verbindung zum Tod, werden angesprochen. Ich könnte mir vorstellen, dass es für einige Leser sehr enttäuschend sein könnte, da diese Thematiken nur sehr oberflächlich angekratzt werden und nur kurz behandelt werden.

Zum Ende hin wird erklärt, wieso das Buch den Namen "Chaostheorie der Liebe" trägt. Die Idee dahinter ist sehr nett, allerdings finde ich, dass sie nicht mit den Figuren und deren Charakter übereinstimmt. Sehr schade.

Das war jetzt sehr viel Kritik auf einmal...
Nichtsdestotrotz ein angenehmer Schreibstile und ein Buch kann man gut zwischendurchlesen kann.
Außerdem habe ich das Lesen sehr genossen.


Das Buch war nichts Halbes und nichts Ganzes, allerdings nett zu lesen. Aus diesem Grund erhält "Die Chaostheorie der Liebe" von mir 2 von 5 Punkten.Den momentanen Preis von 2,99 für das Ebook, finde ich sehr fair und für den Preis kann man nichts falsch machen.

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canterbury, pilgerreise, kim wright, liebe, pilger

Die Canterbury Schwestern

Kim Wright , Elfriede Peschel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 26.05.2016
ISBN 9783548287867
Genre: Romane

Rezension:

Die Grundidee des Buches hat mich sehr gereizt. Mir gefiel die Idee, das eine Frau sich auf eine Wanderschaft begibt mit anderen und dabei zu sich selber findet. Ebenfalls hatte ich mit etwas leichtem Humor gerechnet, der dem eventuell angeschnittenen Themen etwas, das schwere nehmen würde.
Leider war dem nicht so. Es mag sich vielleicht lustig anhören, wenn ich schreibe, dass Che ihre Mutter in einem Gefrierbeutel durch die britische Landschaft schleppt, allerdings war davon beim Lesen nichts zu spüren.

Der Schreibstil war gut und leicht zu lesen, allerdings hat sich die Handlung sehr gezogen und der Schreibstil das leider nicht ausgleichen.
Bis kurz vor Canterbury bleibt die Handlung wenig ereignisreich. Jede der Frauen erzählt nach und nach ihre Geschichte. Wobei mir diese Geschichten nicht wirklich unterhalten haben. Sie waren für mich eher langweilig und nicht wirklich berühren, wobei dass deutlich anders sein sollte.
Ich denke, das mag daran gelegen haben, dass ich einfach keine Bindung zu den verschiedenen Charakteren aufbauen konnte und die ständig verwechselt habe. Insgesamt sind 9 Frauen unterwegs. Alle werden recht früh in ein paar Sätzen vorgestellt und danach wird nur noch vereinzelt auf bestimmte eingegangen.
Kurz vor dem Erreichen von Canterbury ereignet sich dann noch einmal ein Zwischenfall, der für mich nicht wirklich zu der Geschichte gepasst hat. Ich könnte mich vorstellen, dass die Autorin damit zeigen wollte, wie sich Ches Sicht auf die Dinge geändert haben mag.

Unzählige Male schweift die Protagonisten ab und erzählt aus der Vergangenheit oder von ihrer Sicht auf die Gesellschaft. Leider fehlt das weniger tiefgründiger aus, als es sich vielleicht anhören mag. Wirklich spannend war das für mich nicht. Ebenfalls haben in den Erzählungen aus der Vergangenheit keinerlei Bezüge zu der gegenwärtigen Handlung gesehen. Außer selbstverständlich, dass Che ja die Reise für ihre Mutter macht.

Das Ende war für mich genauso ereignislos wie der Rest des Romans. Die kleine Liebesgeschichte war zwar sehr nett, allerdings auch sehr voraussichtlich. Für mich hätte man diese aber auch weglassen können.


Die Pilgerwanderung von Che konnte mich leider nicht überzeugen. Die Handlung hat sich sehr gezogen und ich konnte keine Verbindungen aufbauen, weder zur Protagonistin noch zu ihren Mitstreiterinnen.

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