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liebe, zeitreise, fantasy, zeitreisen, kerstin gier

Rubinrot

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2014
ISBN 9783401506005
Genre: Jugendbuch

Rezension:

...erinnert mich ein wenig an „Die Frau des Zeitreisenden" von Audrey Niffenegger. Zumindest die Sache mit dem Zeitreisegen.Allerdings waren die Zeitresen der Protagonistin Gwendolyn schon recht spannend. Vielleicht lag dies jedoch daran, dass ich mich für das 18. Jahrhundert, insbesondere für die vorrevolutionäre Zeit interessiere. Des weiteren fand ich die mysteriöse „Aura" dieses Buches, beziehungsweise der „Loge des Grafen von Saint-Germain" sehr anziehend und die Tatsache, dass das Zeitreisegen seit Jahrhunderten in Gwendolyns Familie vererbt wird als gelungene Idee. Sonst fand ich es hübsch gestaltet, dass kurze Texte aus den „Annalen der Wächter" oder Ähnlichem vor jedem Kapitel abgedruckt waren. Leider war man dadurch jedoch etwas weiter auf dem Wissensstand als Gwendolyn und das war dann nicht mehr so toll. Außerdem fand ich es schade, dass viele Zeitreisende garnicht an der Geschichte teilgenommen haben, obwohl sie beispielsweise in den Stammtafeln der männlichen und weiblichen Zeitreisenden erwähnt wurden. Nichts desto trotz war die Handlung interessant gestaltet und macht Neugierde auf die nächsten beiden Bände. So, das war dann die Beurteilung der Geschichte. Als nächste will ich hier meine Meinung über die Figuren darlegen: 

Gwendolyn ist meiner Ansicht nach ein junges Mädchen, das gerne die Entscheidungen anderen abgeben würde. So versucht ihre beste Freundin sie auf ihre Trips in die Vergangenheit ein wenig vorzubereiten, während Gwen nie auf den Gedanken kommen würde, sich für sowas zu interessieren. Als nächstes befolgt sie jede Anweisung der Wächter ohne zu hinterfragen, egal ob sie es weiß\kann\versteht. Außerdem kommt sie mir für eine Sechzehnjährige definitiv zu tollpatschig vor. Als Letztes möchte ich hier erwähnen wie unverständlich es für mich ist, dass sie sich nicht traute, sogleich ihrer Mutter von den Zeitsprüngen zu berichten, obwohl sich die Familie schon seit Jahrhunderten damit beschäftigt.

Gideon, der männliche Part der Liebesgeschichte (die vermutlich erst in den Folgebänden in Gang tritt), ist ein arroganter Haufen, der sich anfangs, besonders als er von der „Planänderung" beziehungsweise von der „neuen Charlotte " erfährt, gern als Macho darstellt und Gwendolyn nur als nervtötende Anhängsel betrachtet. Umso unverständlicher ist es, wie er sich dann am Ende in sie verlieben kann.

Das war dann meine Beurteilung und die drei Sterne gibt es nur wegen der guten Handlung. 
(Falls sich jemand durch die Rezension persönlich angegriffen fühlt, so tut es mir leid)

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