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internetportal, poser, mark zuckerberg, it-portal, zwischenmenschliche beziehungen

Amor Amaro beendet die diXXda© Verschwörung

Marco Toccato
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei tredition, 19.09.2016
ISBN 9783734551895
Genre: Romane

Rezension:

Wie schon im Titel zu lesen, ist alles drin.

Hans Kleinert (schon bekannt aus dem ersten Buch von Marco Toccato  (Amor Amaro und die tote Nachbarin) hatte die Idee, ein Web-Portal zu erstellen, auf dem man prahlen, protzen und angeben kann. Er nennt es KPPP für Kronenburger Poser und Prolo-Portal. Damit will er wissenschaftlich erforschen, was durch die Protzsucht von vor allem Männern entstehen kann und wie man es zum Vorteil der Menschen, Umwelt und Erde nutzen könnte.

Er sammelt damit Benutzer, die auf seinem Portal das bekannte Spiel "mein Haus, mein Auto, meine Yacht ..." spielen. Je mehr an kostspieligem Equipment einer besitzt, umso mehr Punkte sammelt er. Ziel eines echten Posers sollte es sein, im Portal an die Spitze zu kommen.

So ein Portal ist aber noch viel besser als Hilfsmittel für die Verbrauchsgüterindustrie geeignet. Man kann damit die Wünsche der Verbraucher nicht mehr nur erahnen, sondern nachlesen. Die Poser kaufen "hochgehyptes Equipment" und sorgen für Umsatz usw.

Aus diesem Grund wollen andere Personen in Toccatos Buch dieses Portal für sich haben, z. B. Mark Zuckerberg, die Gebrüder Seeger (oder Samwer?), Heiner Lurrwich, eine lokale IT-Größe in Kronenberg usw.

Lurrwich gelingt es und er nennt es diXXda, hat sogar die Marke dafür geschützt und diXXda.com reserviert. Als er das Portal für 1,5 Mrd. $ an Zuckerberg verkaufen könnte, wird er tot aufgefunden.

Es bleibt lange in der Schwebe, ob es Mord oder ein natürlicher Tod war. Hans Kleinert ist natürlich Verdächtiger Nummer 1. Soviel, ohne das Ende vorwegzunehmen.

Toccato nimmt seine Leser geschickt mit ins Internet und wie es funktioniert. Man begreift, worum es geht und wie es ggf. im Hintergrund läuft.

Sein "Personal" wird detailliert beschrieben und eine der Frauen ist zum Verlieben, wenigstens eine.

Dieses Buch ist kein Thriller, aber Marco Toccato will auch keine Thriller schreiben. Das hat er schon in seinem ersten Buch klargestellt. Ihm geht es um das Aufzeigen von menschlichen Beziehungen, wie sie entstehen und wohin sie führen können.

Ich finde, das ist ihm hier sehr gut gelungen. Der "alte Konflikt" zwischen denen, die hehre Absichten haben, die Welt retten wollen und denen, die erfolgreich sein und viel Geld verdienen wollen ist Hauptgegenstand, genau wie bei "Die Welt am Draht". Er bringt den Konflikt mit großer Leichtigkeit.

Mir gefällt auch, wie er diesmal das Thema Sex angeht, obwohl er auch damit nur soviel zu tun haben will, wie es zum menschlichen Zusammenleben gehört. Wenn da was "passiert", schreibt er so darüber, dass es auch Kinder lesen dürften. Es ist also auch kein Sexroman oder sowas.

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Tags: angeber, charaktere, die welt am draht, dortmund, gier, habgier, historischer roman, internetportal, internetspiel, it, italienisc, it-portal, konflikt, krimi, mark zuckerberg, mord oder nicht, poser, prolos, protzen, regional, rezepte, verfolgung, webportal, zwischenmenschliche beziehungen   (24)
 

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duschklo, nachbar, pasta, viele zeitsprünge, ekel

Amor Amaro und die tote Nachbarin

Marco Toccato
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei tredition, 23.05.2016
ISBN 9783734528651
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es geht sehr skurril los: Die Tote und das Duschklo und Amor Amaro mit seinem Namen, der Assoziationen hervorruft. Da gibt es einige Ereignisse, die wirklich kaum zu glauben sind. Ist ja auch alles reiner Zufall oder?
Es wird ein richtiges Ekel ins Rennen gebracht und dann ein wahrer Engel. Das Buch lebt von der farbigen Beschreibung der Charaktere und - für mich - von seinem regionalen Bezug. Es gab mir einige Erinnerungen, die mir sonst so in HH nicht gekommen wären.
Zwei "Zitate" aus "Es muß nicht immer Kaviar sein" sind darin, nämlich "Wenn ich das in meinem Club erzähle!" und Rezepte zum nachkochen. Diese Pasta mit Räucherlachs ist zum drinnen baden und die Krautwickel für Eleonore (welche?) sind originell und sehr lecker, richtig was für FischOtarier!
Hier und da hätte ich mir noch ein wenig mehr Action gewünscht, war aber wohl nicht die Absicht des Autors. Na ja, vielleicht beim nächstenmal.
Was mich beeindruckt hat, ist die Beschreibung der harten Arbeit im Stahlwerk. Als Kind habe ich da schwarze Gebäude, viel Rauch und abends den roten Himmel vom Schlackeabguss gesehen, aber wie es drinnen ausah konnte ich mir nicht vorstellen.
Verblüffend ist das Ende und die Auflösung. Man schlägt sich vor die Stirn. Da hätte man auch schon selbst drauf kommen können!

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich wünsche mir noch eins von Marco Toccato.

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Tags: ekel, engel, skurril   (3)
 
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