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32 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

macken, monster, privatschule, geheimnis, freundschaft

Monstermagie

Lisa Rosenbecker
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.01.2018
ISBN 9783646602647
Genre: Jugendbuch

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199 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

gestaltwandler, mediale, fantasy, nalini singh, aden

Scherben der Hoffnung

Nalini Singh , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei LYX, 03.09.2015
ISBN 9783802597084
Genre: Fantasy

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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

Das verlorene Königreich (Die Magie der Königreiche 1)

Valeria Bell
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603989
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: **Wenn du vergisst, dass du einst eine Königin warst…**

Skyler ist als frühe Vollwaise die jüngste Herrscherin des mächtigen Königreichs Andonia. Doch von ihrem Land ist nur noch ein Schatten übrig. Dunkle Dämonen haben das Gebiet übernommen und die junge Königin selbst soll in naher Zukunft genau den Magier heiraten, der das Unheil über ihr Land gebracht hat. Um ihr Volk vor der grausamen Zukunft zu bewahren, flieht Skyler über die Dächer ihres Schlosses in die Freiheit, nur um durch einen unbedachten Schritt in die Tiefe zu stürzen. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihr Gedächtnis ausgelöscht, aber ihr Schicksal lässt nicht lange auf sich warten. Bald darauf wird auch ihre Ziehschwester von den Dämonen eingeholt und Skylers Instinkt befiehlt ihr zu handeln. Doch dabei kann ihr nur einer helfen: der geheimnisvolle und viel zu attraktive Waldläufer William…

Meine Meinung

Story:
Der Klappentext klang sehr interessant und ich bin neugierig auf das Buch geworden.

Ich muss auch gestehen, dass ich vor dem lesen schon einige Rezensionen überflogen habe und die haben in den meisten Fällen nicht positiv über das Buch gesprochen. So habe ich kaum noch Erwartungen an das Buch gehabt ... und naja ... ich wurde weder enttäuscht, noch war ich absolut begeistert.

Das erste Kapitel fand ich sehr interessant - denn da erlebt man genau das, was im Klappentext schon beschrieben wird. Ich war gespannt, wie das weiter geht.
Aber ehrlich gesagt hat mich die Story nicht so richtig packen wollen. Der Anfang hat sich ein wenig gezogen und es ist nicht so richtig was passiert. Als Skylers Schwester entführt wird, nimmt die Handlung Spannung auf, aber so richtigen Nervenkitzel habe ich vergebens gesucht.
Zwischendurch gab es durchaus immer wieder Zwischenhöhepunkte, die auch ein wenig Spannung gebracht haben. Aber die Seiten dazwischen zogen sich manchmal etwas und die Handlung kam an den Stellen auch nicht so wirklich vorwärts.

Das Ende ... nun es war ein bisschen erwartbar. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass alle Probleme so schnell und abrupt geklärt sind. Das fand ich ein bisschen unpassend. Trotzdem reizt es mich ein bisschen zu erfahren, wie das verlorene Königreich gerettet werden soll.

Die sich entwickelnde Liebesgeschichte fand ich ein bisschen unglaubwürdig. Erst war da gar nichts und beide leugnen es und dann sind sie auf einmal unsterblich verliebt - naja ... für mich nicht überzeugend. Ich hoffe, dass das im Folgeband ein besser wird.

Charaktere:
Protagonistin des Buches ist Skyler. Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so richtig, was ich von ihr halten soll. Manchmal verhält sie sich ein bisschen kindisch und ist ein absoluter Tollpatsch und dann tut sie wieder so reif.

William war mir da deutlich sympathischer, wobei ich es schade fand, dass er als Charakter ziemlich blass blieb.

Einzig Zodiac hat mich von Anfang an ünerzeugen können, seine Art bringt einen immer mal wieder zum schmunzeln.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen. Das Buch ist aus der Sicht von Skyler erzählt. An manchen Stellen konnte ich ihre Haltung nicht so ganz nachvollziehen und ihre kindischen Gedanken haben auch etwas gestört. Aber ansonsten fand ich den Stil ganz angenehm zu lesen.

Mein Fazit
Ein solider Debütroman :)
Das Buch hat eine interessante Grundidee, aber die Geschichte selbst konnte mich nicht komplett überzeugen. Mir fehlte an manchen Stellen die Spannung. Auch die Protagonistin hat mich nicht von sich überzeugen können, ihre Art war mir doch etwas zu kindisch.

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72 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

jugendbuch, reihe, fantasy, 2018

Pheromon 1: Sie riechen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505536
Genre: Jugendbuch

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694 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

audrey carlan, erotik, calendar girl, liebe, hawaii

Calendar Girl - Berührt

Audrey Carlan , Graziella Stern , Christiane Sipeer , Friederike Ails
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548288857
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Jeder Monat bringt Mia Saunders ihrem Ziel näher, eine Million Dollar für die Rettung ihres Vaters aufzutreiben. Im April ist sie die Begleiterin eines Baseball-Stars, der mehr von ihr will, als im Vertrag steht. Der Bad Boy ist hartnäckig - und höllisch sexy. Im Mai schmelzen Mias gute Vorsätze unter der Sonne Hawaiis dahin - mit dem Samoaner Tai Niko verbindet sie mehr als die gemeinsame Lust. Der Juni bringt einen spannenden Job in Washington D.C., aber auch Gefahr …

Meine Meinung

Story:
Die nächsten 3 Monate stehen uns bevor ... auch diesmal haben sie wieder einiges im Petto. Ich muss sagen, dass ich die Grundidee der Reihe nach wie vor interessant finde, aber mehr leider auch nicht.
Ich hatte auch bei diesen Geschichten wieder das Gefühl, dass sich die Grundhandlung wiederholt und das in der Geschichte selbst keine Fortschritte gemacht werden.

Den April fand ich an sich ganz interessant, aber passte halt wunderbar in das vorhandene Schema.

Der Mai war da anders, aber auch nur in der Hinsicht, dass Tai nicht der Auftraggeber ist. Ansonsten ist die Geschichte wirklich nichts neues. Ich fand es sehr schade, dass man von dem eigentlichen Auftrag nur sein wenig mitbekommen hat.

Der Juni war dagegen wirklich mal etwas anderes - sowohl von den Charakteren als auch von der Handlung her. Das empfand ich als schöne Abwechslung :)

Ich habe mich gefreut, dass Mias Familie in dem Band mehr Aufmerksamkeit bekommen hat (im ersten Teil hatte ich ja kritisiert, dass sie kaum vorkommen). Es hat gut in die Geschichte gepasst und so hat man auch einen besseren Eindruck von der familiären Situation bekommen :)

Charaktere:
Die Protagonistin ist Mia und ich hatte in dem Band das Gefühl, sie ein bisschen besser verstehen zu können. Da ihre Familie hier auch mehr vertreten war, bekam man einfach einen besseren Eindruck von ihren Motiven. So langsam fang ich an, Mia zu mögen :)
Mr April und Mai fand ich übrigens auch toll ;) ... aber nicht nur wegen ihres tollen Aussehens, sondern auch wegen ihrer Art der Freundschaft :)

Schreibstil:
Anfangs hatte ich wieder mal ein wenig Mühe, mich in den Schreibstil reinzufinden (irgendwie scheint das bei allen ihrer Bücher so zu sein). Aber mit der Zeit empfand ich den Schreibstil als flüssig und fesselnd.

Mein Fazit
Eine solide Fortsetzung um das Calendar Girl :)
Die Geschichte las an manchen Stellen etwas eintönig, da sich die Grundhandlung wiederholt. Der Juni dagegen war eine spannende Abwechslung. Mias Familie rückt mehr in den Fokus und ich hatte dadurch auch das Gefühl, dass man Mias Motive besser versteht.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

andreas dutter, camp der drei gaben, olivia mikula, fantasy buch, brividolibro

Camp der drei Gaben - Diamantenschimmer

Andreas Dutter
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603644
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: **Finde die Magie in dir**

Fleur kann den Verrat von Theo nur schwer akzeptieren und doch kann sich ihr Herz nicht von ihm lösen. Immerzu kreisen ihre Gedanken um ihn und sein glänzendes Gefängnis, aus dem die Spirit ihn schnellstmöglich befreien will. Gemeinsam mit ihren Freunden sucht sie nach einer Lösung, die Theo das Leben retten und den Krieg zwischen Magiebegabten und Gestaltwandlern für immer beenden könnte. Dazu soll vor allem ein besonderer Diamant im Stande sein, den die Feinde vor langer Zeit in ihren Besitz gebracht haben. Als der nächste Angriff auf das Camp bevorsteht, fasst Fleur einen folgenschweren Entschluss: Um Theo zu retten, wird sie sich ausliefern…

Meine Meinung

Story:
Das Finale um das Camp der drei Gaben - ich hatte mir erhofft, dass es mich diesmal mehr fesseln kann. Teil 1 hatte mich ja nur mäßig überzeugt, aber ich wollte der Reihe noch eine Chance geben und sie zu Ende lesen.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich leider sagen, dass sie diese Chance nicht genutzt hat. Die Probleme, die ich schon mit dem ersten Teil hatte, haben sich hier fortgesetzt und mir fehlte mit jeder Seite mehr die Freude, es zu lesen.

Die Handlung setzt im Grunde genau nach dem Ende des ersten Teils an. Ich war zwar sofort wieder drin, aber irgendwie war ich trotzdem ständig verwirrt. Ich konnte mit manchen Charakteren nix mehr anfangen und musste mich doch erstmal wieder einlesen.

Die Handlung hat mir in dem Buch ehrlich gesagt ein bisschen gefehlt - das, was passiert ist, fand ich eher langweilig und absolut vorhersehbar. Je weiter ich kam, desto mehr konnte man die Handlung voraussagen und da machte es mir nur wenig Spaß, wenn dann auch noch alles zutrifft.

Mal davon abgesehen, dass ich keine Entwicklung in der Handlung gesehen habe - wir verraten uns ständig gegenseitig und dann kämpfen wir wieder. Mehr ist eigentlich nicht passiert.

Auch das Ende war genauso vorhersehbar.

Leider muss ich aber auch sagen, dass mich das Buch gerade zu Ende hin eher erheitert hat und ich es mit immer weniger Ernsthaftigkeit gelesen habe ... klar wird das dem Buch nicht gerecht, aber irgendwie kam bei mir einfach keine andere Reaktion raus :/

Charaktere:
Die Protagonistin ist Fleur und ich mochte sie überhaupt nicht. Sie war mir eindeutig zu egoistisch und immer auf ihre eigenen Probleme bezogen. Ich hatte den Eindruck, dass alle Anderen ihr egal seien, es sei denn, sie brauchte sie. Manchmal kam sie auch ein wenig arrogant rüber

Ihre Wandlung von dem einsamen Mäuschen zur großen Retterin fand ich auch ein wenig unglaubwürdig. Ich finde, dass sie sich in den beiden Bänden nicht wirklich weiterentwickelt hat - sie hat halt plötzlich große Kräfte und dann ist die Retterin ... das ist mir zu einfach.

Auch die anderen Charaktere sind mir zu blass gewesen. Manche habe ich durchaus gemocht, aber sie waren einfach zu wenig präsent.

Schreibstil:
Das für mich größte Manko war wohl der Schreibstil. Zwischenzeitlich hat er mich richtig aggresiv gemacht und ich habe durchaus überlegt, dass Buch abzubrechen.
Er las sich nicht wirklich flüssig und fühlte sich für mich an manchen Stellen auch unausgereift an.
Es gab auch öfter Rechtschreibfehler, die den Lesefluss doch ein wenig gestört haben.

Das Buch wird aus der Sicht von Fleur erzählt. Ich konnte mich eher weniger in sie hineinversetzen. Liegt vielleicht daran, dass sie mir nicht so sympathisch war und ich bei manchen ihrer Gedanken auch dachte, wie kindlich sie eigentlich ist.

Mein Fazit
Ein Finale, dass mich nicht überzeugen konnte :/
Die Handlung fand ich langweilig und vorhersehbar, die Protagonistin ging mir eher auf die Nerven. Der Schreibstil war für mich das größte Manko, er wirkte unausgereift und las sich nicht flüssig.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

fantasy, mark de jager, feuer, brutal, der fluch des feuers

Der Fluch des Feuers

Mark de Jager , Michael Krug
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208913
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Als Stratus erwacht, liegt er allein auf einem Feld, Geier kreisen über ihm. Er kann sich an nichts erinnern außer seinen Namen. Doch wo kommt er her? Was hat ihn hierher gebracht? Und was bedeutet das Verlangen nach Feuer, das er in sich verspürt? Ist er von dunkler Magie besessen? Stratus ahnt, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, und macht sich auf die Suche nach Antworten. Schnell muss er die Wahrheit herausfinden, bevor die Macht in ihm ausbricht und ein Feuer entfesselt, das niemand mehr eindämmen kann …

Meine Meinung

Story:
Zuerst einmal möchte ich ein paar Sätze zum Genre verlieren: nach dem Cover und dem Klappentext habe ich ein Highfantasy-Buch erwartet. Prinzipiell ist es das auch, aber mit einem ziemlich großen Touch von Thriller - es ist an manchen Stellen ziemlich blutig und ehrlich gesagt auch ziemlich eklig. Das hatte ich so nicht erwartet ... und wurde für mich auch nicht durch den KT deutlich.

Der Klappentext beschreibt eigentlich schon ziemlich gut die Anfangssituation. Stratus wacht irgendwo auf und weiß nicht mehr, wer oder vielmehr was er ist.
Anfangs fand ich die Geschichte noch recht interessant ... es stellten sich viele Fragen und ich war neugierig auf die Antworten, die das Buch bringen würde. Die Grundidee des Buches fand ich interessant und war neugierig, was man daraus macht.
Aber so richtig kam ich in das Buch nicht rein. Mir fehlte einfach eine sinnvolle Handlung. Es folgte einfach nur Gemetzel auf Gemetzel, eines blutiger als das andere, aber die Handlung kam nicht voran. Ich muss auch gestehen, dass ich am Ende nicht sagen kann, wo der rote Faden in dem Buch lag. Ich wusste nicht, worauf die Geschichte hinauslaufen soll und was das Ziel des Buches war.
Es gab hin und wieder interessante Enthüllungen, bei denen aber nicht immer klar war, was sie mit dem Gesamtzusammenhang zu tun hatten.

Es stellte sich dann heraus, dass das Buch der erste Band einer Reihe ist und da schwahnte mir Übles.
Ich hatte die Befürchtung, dass man am Ende mit einer mehr-oder-weniger Auflösung auf dem Trockenen bleibt. Und leider ist es genauso gekommen.
Zum Ende hin wurde aufgelöst, wer/was Stratus ist, aber so richtig war ich dadurch nicht schlauer. Im Gegenteil, ich sitze immer noch da und weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Die Geschichte hörte dann einfach mitten drin auf.

Alles in allem fand ich das ziemlich unrund. Im Nachhinein ist mir schon klar, was der Inhalt der Buches sein soll, aber während des Lesens habe ich immer wieder den roten Faden gesucht (und in den wenigsten Fällen gefunden).

Charaktere:
Protagonist des Buches ist Stratus. Ich mochte ihn nicht und das lag nicht zuletzt daran, dass ich seine Art nicht verstanden habe. Er war arrogant und hat sich konsequent für etwas besseres gehalten. Nebenbei ist es für ihn anscheinend normal gewesen, ständig alle Leute umzubringen.

Ein Lichtblick war für mich Tatyana ... auch bei ihr wusste ich anfangs nicht so richtig, wie ich sie einschätzen sollte, aber sie war immer ehrlich und hat das Ganze ein wenig aufgelockert.

Die anderen Charaktere blieben doch eher blass und am Rande. Das fand ich echt schade, denn sie hätten durchaus das Potenzial für interessante Geschichten gegeben.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors konnte mich ebenfalls nicht so richtig überzeugen. Er ist geprägt von langen Schachtelsätzen und einer sehr erzählerischen Weise. Letzteres finde ich an sich sehr gut, aber nicht, wenn es darum geht, blutige Leichen und ekelhafte Würmer zu beschreiben. Da wäre mir ein wenig Zurückhaltung doch lieber gewesen.

Das Buch wird in der Ich-Perspektive von Stratus erzählt. Ich fand es teilweise sehr anstrengend zu lesen. Stratus ist viel alleine und so erlebt man doch sehr viele 'Selbstgespräche' ... das war manchmal ziemlich anstrengend und ich musste immer dran bleiben, manche Abschnitte sogar doppelt lesen, bis ich sie verstanden habe. Das ich seinen Ansichten teilweise überhaupt nicht zustimme, hat die Sache nicht einfacher gemacht.

Die wenigen Dialoge fand ich dagegen sehr erfrischend. Sie lasen sich flüssig und schnell. Gerade bei Gesprächen mit Tatyana konnte man auch immer mal wieder ein bisschen Humor finden.

Mein Fazit
Eine interessante Grundidee, die mich schlussendlich aber nicht überzeugt hat.
Mir fehlte über große Strecken eine sinnvolle Handlung, das Ende war einfach zu abrupt und unrund. Der Protagonist war mir zu arrogant und brutal - ich habe einfach keinen Draht zu ihm gefunden. Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht überzeugen

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

aliens, liebe, flüchtlinge, alien, fantasy

Starfall. So nah wie die Unendlichkeit

Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603255
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: **Zwischen uns nur die Sterne**

Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…

Meine Meinung

Story:
Wieder ein neues Buch von Jennifer Wolf - bisher habe ich alle in diesem Jahr erschienene gelesen und da wollte ich das natürlich auch verschlingen. Der Klappentext und auch das Cover haben mich schon richtig neugierig gemacht und so habe ich mich wahnsinnig auf die Geschichte gefreut.

Und was soll ich sagen ... ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Ich weiß nicht, wie die Autorin das schafft, aber ich habe mir schon wieder eine Nacht um die Ohren geschlagen, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen^^

Die Geschichte fand ich von der ersten Seite an fesselnd. Ich war sofort in der Handlung drin und konnte da schon kaum das Buch aus der Hand legen. Mein Verhängnis war der Moment, in dem wir Neven kennengelernt haben, denn von da an hab ich nicht mehr lesen aufgehört und das Buch auch erst wieder zur Seite gelegt, als es zu Ende war :D
Die Geschichte wird so packend erzählt, immer passiert etwas und irgendwie kommt man nicht richtig zur Ruhe. Die Geschichte hat mich immer berührend. Die Art, wie Melody mit Neven umgeht, fand ich echt erstaunlich und jeden Fortschritt, den die beiden gemacht haben, habe ich bewundert. Gerade zum Ende passiert aber auch das, was unweigerlich folgt: es kommt zu Streit und Terror. An manchen Stellen fand ich die Entwicklungen echt heftig, aber ehrlich gesagt könnte ich mir das in der heutigen Welt auch genauso vorstellen.

Das Ende ... nun wie man es von der Autorin gewohnt ist, sollte man sich auf einiges einstellen. Ich sag mal nur so viel, mein Taschentuchvorrat ist leer^^

Ich fand die Geschichte unglaublich realitätsnah und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sowas auch hier mal passieren könnte - mit den Guten wie den Schlechten Seiten. Es hat mich auch ein bisschen daran erinnert, dass man Fremdem gegenüber aufgeschlossener sein sollte und jedem eine Chance geben sollte.

„Alles, was wir zum Trost in diesen heiklen Zeiten haben, sind wir selbst. Wir haben uns und darin liegt eine Macht, die niemand uns nehmen kann. Ich danke Gott dafür, dass da draußen Menschen sind, die das verstanden haben. Es ist tröstlich.“ (Starfall, S. 146)

Charaktere:
Protagonistin des Buches ist Melody. Ich mochte sie von Anfang an. Vor allem hat mich ihre Wandlung überzeugt - anfangs stand sie den Aliens auch sehr skeptisch gegenüber, aber als sie Neven kennengelernt hat, ändert sich etwas. Ich fand es bewundernswert, wie sie sich um ihn gekümmert hat und wie sie auch für ihn kämpft.
Neven konnte ich anfangs nicht einschätzen, aber irgendwie hat er sich mit jeder Seite mehr in mein Herz geschlichen. Seine Entwicklung hat mich echt beeindruckt.

Auch die anderen Charaktere fand ich gut und passend. Jeder hat auf seine Art zu der spannenden Geschichte beigetragen und ich hätte keinen missen wollen. Sie haben auch immer wieder für überraschende und lustige Momente gesorgt.

Schreibstil:
Zu dem Schreibstil kann ich gar nicht so viel sagen - die Autorin schreibt einfach so gut, dass er mich von Anfang fesseln kann und ich erst zur letzten Seite wieder aufhöre. Man findet immer wieder ein paar humorvolle Stellen, aber auch sehr rührende Zitate.
Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Melody erzählt und ich fand es spannend, wie die Autorin sie dargestellt hat. Ihre Wandlung konnte man sehr gut nachvollziehen.

Mein Fazit
Jennifer Wolf hat es mal wieder geschafft, dass ich mir die Nacht um die Ohren schlage^^

Mit "Starfall" erzählt sie eine spannende und interessante Geschichte, die mich immer wieder mit überraschenden Wendungen und sehr vielen rührenden Momenten fesseln konnte.
Ich konnte einfach nicht mit lesen aufhören und gerade auch das Ende sorgte wieder für einige Gänsehautmomente <3

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144 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

bourbon lies, intrigen, intrige, geheimnis, j.r.ward

Bourbon Lies

J. R. Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.11.2017
ISBN 9783736304031
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext: Lane Baldwine hat sich nie an der Spitze des Bourbon-Imperiums gesehen. Doch nach dem Tod des Patriarchen findet er sich in der Rolle des Familienoberhaupts und als Leiter der Bradford Bourbon Company wieder. Eine Position, die eigentlich seinem älteren Bruder Edward bestimmt war. Allerdings sitzt dieser im Gefängnis, hat er doch den Mord an ihrem Vater gestanden. Überzeugt davon, dass Edward jemanden schützt, machen sich Lane und seine große Liebe Lizzie auf die Suche nach dem wahren Täter – nur um einem Geheimnis auf die Spur zu kommen, das ihre Welt für immer verändern wird.

Meine Meinung

Story:
Das Finale um die Bradford-Familie steht an - und ich habe mich auf einen spannenden und nervenaufreibenden Showdown gefreut. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht :D
Das setzt kurz nach dem Ende von Teil 2 ein und hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen. Ich war total neugierig, wie die Autorin die ganzen Intrigen auflösen wollte und natürlich war ich gespannt darauf, wer der Mörder von William war.

Die Autorin macht es in diesem Band nochmal richtig spannend. Anfangs wurden sogar eher noch ein paar Intrigen mehr gesponnen und das hat meine Theorien eigentlich nur befeuert. Ständig habe ich sie über den Haufen geworfen und neu entwickelt. Ehrlich gesagt, hat mir das echt Freude bereitet ;)
Ab der Mitte kommen dann immer mehr Auflösungen und es ist so viel Spannung da, dass ich kaum mit lesen aufhören konnte. Ich wollte alles wissen. Und ich wurde durchaus befriedigt - alles wurde aufgelöst. Auch wenn ich mit manchen Lösung nicht ganz zufrieden bin, war das Ende doch genauso rund, dass es einfach gepasst hat.
Ich habe mich gefreut, dass viele ihr Happy End bekommen haben und das eigentlich alle Fragen geklärt wurden.

Was mir an dem Buch ebenfalls richtig gut gefallen hat, war die Mischung aus rührenden Momente und actionreicher Spannung. Beides hat zu einer sehr abwechslungsreichen und interessanten Handlung beigetragen :D Hin und wieder gab es auch humorvolle Stellen.

„Es gab doch nichts Besseres, als mitten in einem Skandal zu stecken, um zu verstehen, wie viel an den Nachrichten manipuliert war, um Leser, Klicks und Kommentare zu bekommen.“ (Bourbon Lies, S. 94)

Mir tut es fast schon ein bisschen leid, die Bradford-Familie nun verlassen zu müssen.
Ich hatte meine Freude mit der Reihe und kann sie wirklich empfehlen :)

Charaktere:
Das Buch hat unglaublich viele Hauptcharaktere. Anfangs gibt es wieder eine kurze Auflistung, die ich wirklich gut fand (auch wenn ich sie nicht gebraucht habe^^).

Jeder Charakter hat mich in diesem Band auf seine Art beeindruckt. Man merkt, dass sie sich alle im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben und sich nicht mehr von den Schatten der Vergangenheit beeinflussen lassen.

Mehr möchte ich an der Stelle gar nicht sagen, denn das wären wohl alles nur Spoiler ;)

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin emfand ich als flüssig und gut zu lesen. Je mehr Spannung aufkam und je weiter das Buch fortschritt, desto weniger konnte ich es beiseite legen.

Das Buch wird aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt. So bekommt man immer einen sehr guten Eindruck von allen Handlungssträngen und Entwicklungen. Ich bin nach wie vor ein bisschen beeindruckt, wie die Autorin es geschafft, so viele Stränge unter einen Hut zu bekommen.

Mein Fazit
Ein packendes und mitreißendes Finale <3

Mit jeder Seite stieg die Spannung an und ich konnte mich kaum von dem Buch loseisen. Ich war total gespannt auf die Auflösungen und wurde definitiv nicht enttäuscht.

Ebenso beeindruckt hat mich die Entwicklung der Charaktere - jeder hat auf seine Art seine Schatten bekämpft.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

cyberworld, london, freundschaft, jugendbuch, zukunft

CyberWorld 5.0: Burning London

Nadine Erdmann
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 29.11.2017
ISBN 9783958342835
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld. Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen …

Meine Meinung

Story:
Ein weiteres Mal entführt uns die Autorin in die Welt von Jemma, Jamie, Zack & Co. Und diesmal gehts nicht in ein CyberGame, sondern in eine CyberCity - genauer gesagt nach London :D
Doch nichts ist, wie es zu sein scheint …

Ich bin eigentlich nicht so der Fan von Science Fiction - aber seit ich den ersten Teil der Cyberworld-Reihe gelesen habe, fiebere ich jedem einzelnem Teil entgegen. Und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Der Klappentext verspricht ja schon einiges an Action und genau das haben wir auch bekommen.
Der Anfang ist noch etwas verhalten, aber schnell wird alles zu einem tödlichen Wettlauf.
Ich würde jetzt gerne so viele Details erzählen, aber das wäre definitiv ein Spoiler, also mal nur so viel .... es geht echt hart auf hart und immer, wenn ich denke, dass es nicht schlimmer geht, kommt eine neue Bedrohung zum Vorschein.
Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und schockierende Ereignisse. Mehr als einmal war ich echt entsetzt ... wie kann man sich solche Grausamkeiten ausdenken?

„Warum war er dann jetzt so geschockt, es zu sehen? Weil es einfach zu viel war. Zu viel für eine Nacht. Zu viel nach allem, was passiert war.“ (Cyberworld 5, S. 159)

Ich war dann doch mehr als froh, dass alles irgendwie zu einem Ende gefunden hat ... aber natürlich ist es auch wieder ein bisschen offen gehalten. Im nächsten Teil wird uns sicher noch einiges davon begegnen.
Ich fand es spannend, auf die Art durch London zu reisen. Auch wenn man jetzt nicht so viel 'gesehen' hat, war es doch eine Erfahrung. Ich würde auch gerne mal in so eine CyberStadt gehen - aber dann bitte ohne solche Grausamkeiten^^
Die Autorin hat aber nicht nur bewiesen, dass sie actionreiche Geschichten schreiben kann. Ebenso oft gibt es wirklich rührende und emotionale Momente. Die Gespräche zwischen den einzelnen Charakteren haben mich wirklich überzeugend und bin doch ein wenig neugierig, wie sie sich weiter entwickeln werden :)

„Und wenn ihr euch das nächste Mal eine Ausrede überlegt, damit ich von irgendeiner fürchterlichen Veranstaltung flüchten kann, wäre es mir etwas weniger Nervenaufreibendes bedeutend lieber.“ (Cyberworld 5, S. 129)

Charaktere:
Ich würde jetzt gerne wieder was zu allen Charakteren erzählen, aber dafür sind es mittlerweile einfach zu viele^^ Ich liebe sie alle, sie haben sich auf ihre Art einen Platz in meinem Herzen gesichtert. Deswegen nur mal kurz ein bisschen was zu denen, die mich sehr beeindruckt haben.
Will ... ich fand es toll, dass er sich so für die anderen eingesetzt hat. Seine Unsicherheit hat man ihm nicht angemerkt und er hat echt immer die richtigen Worte gefunden.
Charlie ... toughes Mädel^^ Standpauken kann sie wirklich halten.
Kate ... sie ist der Charakter, der diesmal etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt und ich war durchaus beeindruckt, wie sie mit der Situation umgegangen ist.
Insgesamt finde ich die Charaktere gut ausgearbeitet und man merkt auch, dass sie sich im Laufe der Bücher weiterentwickeln. Ich finde es auch spannend, dass sich der Hauptcast immer wieder erweitert - aber ich habe bisher noch nie das Gefühl gehabt, dass es zu viel wurde.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und gut zu lesen. An den richtigen Stellen ist er emotional, an anderen wieder richtig actiongeladen, sodass man immer von der Geschichte gefesselt sein kann.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, wobei sich die einzelnen Charaktere abwechseln. Die eine Sichtweise ist die in der realen Welt, die andere ist die aus CyberLondon. Beide fand ich toll, aber auch notwendig, um die Geschichte nachvollziehen zu können.

Mein Fazit
Eine spannende, actionreiche Fortsetzung, die vor allem auch mit vielen rührenden und emotionalen Momenten überzeugen konnte :D
Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte einfach nicht mehr mit lesen aufhören.

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316 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

paper passion, liebe, royal, love, familie

Paper Passion

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492061162
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?

Meine Meinung

Story:
Die Geschichte um die Royals geht weiter und diesmal dürfen wir Easton auf seinem Weg begleiten. Ich war total neugierig, was er so zu erzählen hat.
Aber so richtig hat mich das Buch nicht überzeugen können ... mein Standardsatz zu den Ereignissen war wohl "Ach Easton, was hast du jetzt schon wieder angestellt?". Was durchaus für einen Lacher gesorgt hat, wenn Ella genau das gleiche sagt^^
Aber mal von vorne ... anfangs bekommt man schon einen relativ guten Eindruck von Eastons Leben. Er genießt es, einfach ein Draufgänger zu sein und Ernsthaftigkeit scheint ihm zu fehlen. Aber okay, das ist jetzt nichts wirklich neues, das wissen wir ja schon aus den vorangegangenen Teilen.
Trotzdem hat mich Easton echt ein bisschen enttäuscht, denn ich hatte gehofft, dass er im Laufe des Buches mal dazu lernt. Die Handlung ist eigentlich geprägt von seinen Fehltritten. Immer, wenn er ein bisschen was Gutes erreicht hat, schafft er blitzschnell, es kaputt zu machen.
Und irgendwie wurde die Story dadurch echt ein bisschen eintönig, denn man konnte sich immer schon denken, dass es gleich wieder schlimmer wird.

Nach dem Großteil der Seiten hätte ich dem Buch eigentlich 3 Sterne gegeben, die Handlung war einfach nicht so fesselnd und auch nicht so reizvoll wie die Vorgänger. Warum gebe ich also 4 Sterne?
Nun ... Schuld ist das Ende ... denn ist das einzige an dem Buch, was ich definitiv nicht erwartet habe. Hier haben die Autoren wirklich Geschick bewiesen und einen sehr, sehr, sehr fiesen Cliffhanger aus dem Boden gestampft (ich hoffe immer noch, dass das nicht wirklich passiert ist und sich das alles noch rückgängig machen lässt). Und seit dem diskutiere ich wieder mit mir selbst, ob ich Cliffhanger nun mag oder nicht^^
Ich will unbedingt den nächsten Teil haben ... leider muss man dafür noch bis Mai warten …
Kleiner Tipp: wenn ihr fiese Cliffhanger nicht mögt, dann solltet ihr lieber auf den nächsten Teil warten.

Charaktere:
Zu Easton habe ich ja oben schon was gesagt. Ich war ein bisschen enttäuscht von ihm. Irgendwie hatte ich gehofft, dass er endlich zu der Erkenntnis kommt, dass es so nicht mehr geht. Aber ich habe die Befürchtung, dass er diese Erkenntnis am Ende bekommen hat und wir im nächsten Band (hoffentlich) eine Wandlung erleben.
Hartley war da schon ein anderes Kaliber. Ihre abwehrende Haltung konnte ich nur zu gut nachvollziehen. Ich bin gespannt, wie sie mit den Ereignissen im folgenden Band umgehen wird.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorinnen ist an sich flüssig und lässt sich gut lesen. Wobei ich auch gestehen muss, dass ich meistens nur wenige Kapitel am Stück gelesen habe und es dann wieder weggelegt habe. Das lag aber eher an der Story als am Stil.

Mein Fazit
Ich habe mich darauf gefreut, mal Eastons Sicht zu erleben. Die Handlung fand ich leider etwas eintönig und wenig überraschend, dafür hat das Ende es doch ganz schön wieder rausgehauen ... fieser Cliffanger ahoi^^

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171 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

olymp, griechische mythologie, sohn des poseidon, die letzte göttin, percy jackson

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2017
ISBN 9783551557315
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt
zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins
Herz von New York - dabei sind doch die olympischen Götter alle
ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen!
Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten
Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der
Götter zu verteidigen, aber zu allem Unglück haben sie auch noch
einen Spion in den eigenen Reihen. Gut, dass wenigstens eine Göttin
im Olymp zurückgeblieben ist …

Meine Meinung

Story:
Der
letzte Kampf hat begonnen - Percy und seine Freunde müssen den Olymp
beschützen, denn auch die Götter kämpfen gegen ihren Todfeind.
Da
ich die Nachfolgereihe "Helden des Olymp" ja schon gelesen
habe, kannte ich natürlich den Ausgang dieser Reihe schon. Aber
dennoch war ich neugierig, wie es zu dem Ende kommt und gegen welche
Schwierigkeiten die Protagonisten sich behaupten müssen.


Von
Anfang an war ich in der Geschichte drin und bin nur so durch die
Seiten geflogen. Es gibt kein langes Vorspiel, man ist praktisch
sofort im Krieg. Immer wieder gibt es spannende und unerwartete
Entwicklungen. Dabei überzeugt der Autor vor allem auch wieder mit
seinem Humor. Immer wieder gibt es lustige Kommentare, die das ganze
durchaus ein bisschen aufheitern.


„Dann
ließ er ein weiteres unverzichtbares Werkzeug für Halbgötter und
Helden folgen – Klebeband.“ (Percy
Jackson 5, S. 21)


Da
ich das Ende ja schon kannte, kann ich schlecht sagen, dass es mich
überrascht hat. Aber mich haben durchaus die Entwicklungen
überrascht. So habe ich das dann auch nicht erwartet.
Alles in
allem war es ein toller Finalband!

Charaktere:
Protagonist
des Buches ist Percy, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt
wird.
Ich mag ihn und ich finde, dass er sich in dem Band nochmal
stark entwickelt hat. Aber damit meine ich nicht nur seine
körperliche Kraft, sondern vor allem auch seine Einstellung.
Man
trifft viele Charaktere aus den vergangenen Bänden wieder, manche
lernen wir besser kennen. Einen Teil davon trifft man auch in der
Folgereihe wieder.
Die Charaktere finde ich gut und tiefgründig
ausgearbeitet und konnte mich gut in sie
hineinversetzen.

Schreibstil:
Der Schreibstil des
Buches ist vor allem geprägt von dem einfachen, humorvollen Stil
Rick Riordans. Immer wieder kann man lachen, aber gleichzeitig kann
er auch ernsthaft sein.
Ich persönlich mag den Schreibstil aber
nicht ganz so besonders, da er auch sehr kindlich wirkt. Das mag aber
wohl auch an der Zielgruppe des Buches liegen. In den neueren Werken
des Autors wirkt der Stil deutlich 'reifer'.

Mein Fazit
Ein
spannendes Finale, dass vor allem mit ein interessanten Handlung,
liebenswürdigen Charakteren und einem humorvollen Schreibstil
überzeugt :D

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(12)

61 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

drachen, schnee, fantasy, feuerschwert, magie

Die Eiskriegerin

Licia Troisi , Bruno Genzler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453318991
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: An ihrem achten Geburtstag endet die Kindheit der kleinen Myra auf tragische Weise: Ihr Zuhause wird von vermummten Männern überfallen, ihr über alles geliebter Adoptivvater Fadi, wird getötet, Myra selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht in die eisigen Wälder Biaswads im Süden des Tränenreiches. Zehn Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine starke Kriegerin geworden, die mit ihren beiden brennenden Klingen an der Seite des mächtigen Acrab für Frieden und Freiheit kämpft. Doch dann wird Myra von ihrer Vergangenheit eingeholt. Warum musste Fadi wirklich sterben? Und was weiß Acrab über den Tod ihres Vaters? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Myra auf Geheimnisse, die das ganze Reich in seinen Grundfesten erschüttern könnten …

Meine Meinung

Story:
Licia Troisi entführt uns eine neue Welt - Dominium. Viele verschiedene Völker teilen sich das Land und scheinbar herrscht Frieden. Doch manche Völker werden aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgebeutet, Blutmagier beherrschen das Geschehen.
Und mittendrin wird die Geschichte von Myra erzählt. Eine junge Krigerin, deren Vater vor Jahren ermordet wurde und die nun nach Rache trachtet.

Das Buch ist unglaublich komplex. Es gibt viele verschiedene Völker und am Anfang war ich doch ein wenig verwirrt. Aber die Autorin schafft es, dass man sich in dem Buch gut zurecht findet und schnell auch die Unterschiede zwischen den Völkern erkennt.
Die Geschichte begann richtig spannend, denn man konnte im Prolog erstmal jene verhängnisvollen Ereignisse erleben, die schon im Klappentext beschrieben wurden.
Ich war sofort in der Geschichte drin und sie konnte mich fesseln. Auch wenn ich mich in den folgenden Kapiteln etwas schwer getan habe, hat die Geschichte nie ihren Reiz verloren und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Es kommen immer wieder überraschende Wendungen, die Geschichte ist praktisch immer in Wandlung. Ich konnte es kaum erwarten, mehr zu erfahren. Zwischendurch werden auch immer wieder Sequenzen aus der Vergangenheit eingespielt. Hier wechseln auch mal die Erzähler - aber das stört nicht. Im Gegenteil, so konnte man die Handlung der Gegenwart besser nachvollziehen. Auch wenn manche Szenen erst gegen Ende wirklich Sinn ergaben, habe ich mit Freuden Theorien entwickelt.
Das Ende ... nun, ich hab das im Laufe des Buches schon vermutet. Ich kenne bisher alle übersetzten Bücher der Autorin und da hab ich doch ein wenig das Gefühl zu wissen, worauf manches hinauslaufen wird. Dennoch hat das die Spannung nicht gemildert und ich war gespannt, ob meine Vermutungen zutrafen.
Wie schon fast zu erwarten, endet das Buch mit einem Cliffhanger und ja, ich würde ihn echt als fies bezeichnen und jetzt will ich sofort wissen, wie es weitergeht^^ Mal schauen, wie lange ich auf die Fortsetzung warten muss.

Zusätzlich gibt es eine Karte von Dominium und auch ein Glossar. Da ich das Ebook gelesen habe, wusste ich nicht, ob sie noch kommen, aber ich hatte sie im Print schon gesehen (Hinweis: im Ebook sind beide auf den letzten Seiten). Gebraucht habe ich sie nicht, die Autorin hat die Welt und ihre Bewohner so schlüssig erklärt, dass ich nicht das Bedürfnis zum nachschauen hatte.

Charaktere:
Wie die Handlung sind auch die Charaktere unglaublich vielschichtig. Im überwiegenden Teil des Buches begleiten wir Myra auf ihrem Weg. Anfangs wusste ich nicht so ganz, was ich von ihr halten sollte. Ihre doch etwas ruppige Art hat nicht immer für Gefallen gesorgt und doch konnte ich sie voll verstehen. Man merkt auch, dass sie sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und auch Veränderungen zulässt.
Weiterhin gibt es die Sichtweise von Acrab. Zu ihm sage ich einfach mal nix, denn ich wüsste nicht so richtig, was. Er war wohl einer der undurchsichtigsten Charaktere und so richtig bin ich noch nicht hinter seine Motive gestiegen.
Mit der Zeit werden auch Kyllen und Marjane wichtiger für die Handlung. Ich hoffe, dass die beiden im nächsten Teil noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Schreibstil:
Mit dem Schreibstil der Autorin habe ich mich anfangs ein bisschen schwer getan. Ich weiß nicht so ganz, woran das liegt, aber bei High-Fantasy brauche ich immer eine ganze Weile, bis dieser mich so richtig packen (und da kann das Buch noch so spannend sein).
Das war hier auch wieder so - ich hab bis etwa S. 150 (Ebook) gebraucht, bis ich da richtig drin war und die Handlung war definitiv nicht die Ursache. Aber als ich dann drin war, folgen die Seiten nur so an mir vorbei und ich konnte kaum mit lesen aufhören.
Zwischendurch ist der Stil sehr beschreibend, so dass man sich die Welt und ihre Figuren wirklich gut vorstellen konnte.

Mein Fazit
Mit "Eiskriegerin" erschafft die Autorin eine beeindruckende neue Welt. Sie erzählt die Geschichte von Myra, einer Kriegerin. Mit einer komplexen Geschichte, einer spannenden Handlung und überraschenden Wendungen konnte mich das Buch von Anfang an packen.
Einzig mit dem Schreibstil habe ich mich anfangs etwas schwer getan.

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1.309 Bibliotheken, 42 Leser, 2 Gruppen, 243 Rezensionen

erotik, audrey carlan, liebe, calendar girl, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Mia Saunders
braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu
retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht
begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer
Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft
kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des
Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso
abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes
Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden
knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer
Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr
Januar...

Meine Meinung

Story:
Die
Idee des Buches hat mich irgendwie gereizt und bin doch neugierig
geworden, wie das ablaufen wird und was Mia da so erleben wird :)
Der
Januar begann ganz interessant. Man lernt Mia und ihre aktuelle
Situation kennen une erfährt auch, wie die Sache mit dem Escort Girl
ablaufen wird. Da jeder Monat für sich gesehen eine eigene
Geschichte ist, sag ich mal kurz zu jedem etwas.

Januar - als
Einstieg okay, an etlichen Stellen ging es mir dann aber doch zu
schnell. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man nur so
durchgeraucht ist.
Februar - ähnelte mir ein bisschen zu sehr dem
Januar. Irgendwie wiederholte sich die Geschichte, auch wenn sie
nicht gleich war. Den Monat fand ich ein bisschen creppy.
März -
bisher mein liebster Monat (von der Geschichte her). Sie war anders
und auch an etlichen Stellen unerwartet. Mehr mag ich gar nicht
sagen, lasst euch da einfach überraschen ;)

Insgesamt kamen
mir die Geschichten alle ziemlich kurz vor. Man rannte irgendwie
durch die Handlung, aber so richtig hat meine keine Wandlungen
wahrgenommen.
Im Buch kommen sehr viele Sexszenen vor (stört
mich prinzipiell nicht). Aber irgendwie wirkte die Handlung dadurch
ein bisschen flach und im Hintergrund.
Den zweiten Band werde ich
noch lesen, mal schauen, ob er wieder nur ähnliche Geschichten
bringt - denn dann wird es einfach nur noch
langweilig.

Charaktere:
Mia ist mir einerseits
sympathisch, ich mag ihre toughe Art. Sie scheut sich auch nicht, mal
ihre Meinung zu sagen. Aber an manchen Stellen konnte ihr Gezetter
nicht verstehen.
Mr. Januar (Wes) ... einfach nur Zucker. So einen
Mann will ich auch haben *-*
Mr. Februar (Alex) fand ich einfach
nur creppy, an etlichen Stellen hab ich über ihn den Kopf
geschüttelt und ich wäre wohl eher davongelaufen^^
Mr. März
(Tony) .... *schwärm* so ein süßer und knuffiger Mann

Insgesamt
fand ich die Charaktere gut ausgearbeitet, hätte mir aber gewünscht,
dass die aus Mias Umfeld ein bisschen mehr im Fokus gestanden hätten.
Die gingen ein bisschen unter.

Schreibstil:
An den
Schreibstil der Autorin muss ich mich anfangs immer erst gewöhnen
(das war auch schon bei Trinity so). Mit der Zeit wird es aber besser
und es liest sich flüssig und man kommt gut voran.

Mein
Fazit
Ein solider Einstieg in die Reihe :)
Gänzlich
überzeugt hat er mich nicht, irgendwie fehlte mir ein bisschen die
Kreativität in den einzelnen Geschichten und mit Mia bin ich auch
noch nicht ganz warm geworden.




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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

zeitenwanderer chroniken, zeitreiseroman, karolyn ciseau, verloren

Verloren

Karolyn Ciseau
E-Buch Text: 182 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.11.2017
ISBN B0776LWTMG
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Erst die schmerzhafte Trennung von Gregor, und dann gibt es auch noch Streit zwischen Alison und ihren besten Freunden Melissa und Ben. Da kommt die Flucht in eine andere Zeit gerade recht. Alison reist ins Norwegen des 8. Jahrhunderts. Eigentlich hatte sie gehofft, Gregor wiederzusehen und mehr über die apokalyptische Prophezeiung in Erfahrung zu bringen. Doch dann kommt alles anders: Alison gerät in den erbitterten Kampf zwischen zwei Wikinger-Clans und muss sich in einer Welt voller blutiger Schlachten und nordischer Götter-Mythen behaupten. Eine Welt, die ihr einiges über ihre große Liebe offenbart: Denn Gregors Vergangenheit birgt ein düsteres Geheimnis.

Meine Meinung

Story:
Das Cover finde ich echt schön und auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Wie wird sich Alison wohl bei den Wikingern schlagen? Und was ist Gregors Geheimnis?
Das Buch beginnt wieder in Gegenwart und wir erleben als erstes die Streitigkeiten zwischen Alison und ihren Freunden. Ich muss gestehen, dass ich da noch nicht so ganz durchgestiegen bin ... aber da wird sicherlich noch was kommen.
Alisons Reise in Vergangenheit hat mich dagegen vollkommen gefesselt. Die Autorin beschreibt, finde ich, die Situationen und die Lebenslage der Menschen echt lebensnah und ich konnte es mir auch sehr gut vorstellen.
Trotz der Tatsache, dass die Geschichte relativ kurz ist (sie hätte meiner Meinung nach ruhig auch etwas länger sein können), hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlte oder die Handlung zu schnell voranschritt. Ich war von Anfang an gefesselt und konnte einfach nicht mit lesen aufhören. Es passierte ständig etwas - sei es eine Schlacht nach Wikinger-Art oder ein romantisch angehauchtes Gespräch.
Das Ende fand ich richtig spannend und ich hätte ehrlich gesagt gerne noch gewusst, wie es mit den Wikingern weitergegangen ist.
Ich bin gespannt, wie es mit Alison weitergehen wird und wohin es sie als nächstes verschlagen wird :D

„Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich keine Wörter in seiner Sprache sprechen kann. Es wären ohnehin die falschen.“ (Zeitenwanderer-Chroniken 3, S. 150)

Den Titel "Verloren" finde ich übrigens sehr passend gewählt. Man merkt, dass es in dem Band auch darum geht, sich selbst und seine Ziele zu finden.

Charaktere:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Alison erzählt. Ich finde, dass sie in dem Band eine Wandlung durchgemacht hat. Ich hätte nicht erwartet, dass sie sich so gut schlagen wird. Und ich finde es auch schön, dass sie für eigenen Gefühle und Hoffnungen einsteht.
Gregor überzeugt mich mit jedem Band mehr - ich hätte ihn in der Zeit ein bisschen anders erwartet, aber er war irgendwie (mal wieder) einfach nur zucker^^ Sein Geheimnis - ich hatte es ehrlich gesagt schon fast vermutet, aber ich hätte nicht erwartet, dass er diesmal derjenige ist, der Hilfe bedarf.
Insgesamt fand ich die Charaktere gut ausgearbeitet und konnte mich in jeden sehr gut hineinversetzen.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin finde ich angenehm und leicht zu lesen. Ich war total gefesselt von der Geschichte und bin nur so durch die Seiten geflogen. Durch die wenigen Seiten war ich innerhalb eines Tages schon durch.

Mein Fazit
Mit "Verloren" führt uns die Autorin diesmal in die Welt der Wikinger - eine spannende Handlung und liebenswürdige Charakter sorgen für eine tolle Lesestimmung. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen ... es hätte aber durchaus auch etwas länger sein können ;)

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elementarmagie, weltenwechsel, magier, weltentor, elementare

Die Elementarsturm-Chroniken: Die Kinder des Windes: Fantasy Roman

Kieran L. McLeod
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Independently published, 29.09.2017
ISBN 9781549623073
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext: Auf Gaetan wandelten einst Götter unter den Sterblichen, mit ihnen verschwand die Magie aus der Welt. Ein 600 Jahre altes Geheimnis bringt den junge Waliser Stuart nach Gaetan, der dort gegen seinen Willen zum Mittelpunkt eines magischen Krieges wird. Seine Ankunft setzt eine Kettenreaktion in Gang: Eine uralte Gefahr erwacht , ein längst vergessenes Volk kehrt ans Tageslicht zurück – und eine Prophezeiung aus alter Zeit stellt Stuart vor die Entscheidung seines Lebens.

Meine Meinung

Story:
Erstmal muss ich dazu sagen, dass die Inhaltsangabe, die auf dem TB steht, deutlich länger ist, allerdings auch schon deutlich mehr über die Handlung verrät. Ehrlich gesagt fand ich den Text im Nachhinein als eine sehr gute Inhaltszusammenfassung, denn sonderlich mehr passiert auch nicht wirklich.
Die Klappentexte zu den einzelnen Episoden habe ich mir inzwischen auch schon durchgelesen und die fand jeweils ziemlich passend. Allerdings hat der 'allgemeine' Klappentext für alle 3 Episoden ein bisschen falsche Erwartungen bei mir geweckt.
Kommen wir zum Inhalt - ich werde versuchen, das vom Rest zu trennen, aber das wird ein bisschen schwierig werden, weil alles ineinander greift.
Die beschriebene Grundidee des Buches finde ich richtig gut. Ich hatte mich auf eine High-Fantasy-Geschichte mit Spannung und viel Magie gefreut. Bekommen habe ich aber eine Abhandlung von Ereignissen, bei denen man erst am Ende begreift, was die überhaupt miteinander zu tun haben.
Die Geschichte wird in 4 verschiedenen Zeitsträngen erzählt, was mich an sich gar nicht so gestört hat. Allerdings hatte dann gefühlt jeder Strang noch eine Vergangenheit und eine Zukunft und da wurde es dann doch unübersichtlich. Im Nachhinein habe ich mich auch gefragt, ob die ein oder andere Szene überhaupt notwendig war, da sie die Handlung nicht vorangebracht hat.
Die Handlung selbst fehlte mir ehrlich gesagt auch ein bisschen - Stuarts Ankunft, die ja schon im Klappentext erwähnt wird, findet nach der Hälfte des Buches statt. Alles davor erzählt etwas aus der Vergangenheit, was zwar irgendwie interessant, aber auch nicht so richtig notwendig war.
Ich hab mich echt ein bisschen schwer getan, denn mir fehlte es auch ein bisschen an Höhepunkten.

Was ich zuletzt hier noch anmerken muss - und das hat mich wohl am meisten an der Handlung gestört - sind die Logikfehler. Teilweise sind es zwar nur kleine Sachen, aber an vielen Stellen bin ich hängen geblieben und das den Lesefluss doch erheblich gestört.
Da muss ich auch sagen, dass mir ein gutes Lektorat gefehlt hat, weil dem diese Sachen sicher aufgefallen wären.

Man muss zu dem Buch vielleicht noch wissen, dass es eine interaktive Geschichte ist. Der Leser entscheidet mit, was passieren wird und welche Charaktere mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen. Manchmal liest es sich dadurch etwas komisch, weil man gar nicht so richtig weiß, welcher Charakter in einer Szene der Erzähler ist und wer überhaupt für die Handlung wichtig ist.

Charaktere:
Auch bei den Charakteren hatte ich so meine Schwierigkeiten - und das lag vor allem an ihrer Vielzahl. Ich habe nicht nachgezählt, wie viele es tatsächlich waren, aber es waren unglaublich viele. Und ich konnte sie einfach nicht auseinander halten. Am Anfang gab es zwar ein Personae, aber das war unvollständig und nicht mal die Hälfte der Personen war drin - also sah ich mich gezwungen, ein eigenes Personenverzeichnis zu basteln (und das sollte eigentlich nicht sein!).

Was an den Charakteren auch schwierig war, sind ihre ähnlichen Namen. Als Beispiel: es gibt Tarina und Therina - beide haben nix miteinander zu tun und trotzdem hab ich sie ständig verwechselt.
Außerdem ist das Buch dominiert von Männer, es gibt wenige Frauen und selbst die haben irgendwie keine wichtige Rolle.

Ein letzter Punkt noch: ich könnte keinen Lieblingscharaktere benennen, weil sie mir alle zu oberflächlich geblieben sind. Durch die ständigen Sicht- und Zeitwechsel hat man einfach keine Bindung aufbauen können und das fand ich dann doch sehr schade.

Schreibstil:
Jetzt kommt wohl das größte Manko des Buches - der Schreibstil :/
Von Anfang an hatte ich Schwierigkeiten damit, mich reinzufinden. Mit der Zeit hat man sich daran gewöhnt, aber wirklich Freude hat er nicht gemacht.
Das lag wohl auch daran, dass es ständig Rechtschreib-, Komma- und Logikfehler gab, sodass sich einfach kein richtiger Lesefluss bei mir entwickelt hat (fehlendes Lektorat). Auch gab es zwischendurch wissenschaftliche Fachbegriffe, dich ich zum Verständnis erstmal nachschauen musste.

Es wurde aufgrund der vielen unterschiedlichen Sichtweisen auch nicht gerade einfacher. Manchmal wusste ich gar nicht so richtig, welcher Charakter der Erzähler war, weil das auch mal mitten drin wechselte. Es las sich einfach etwas komisch.

Mein Fazit
Eine tolle und vielversprechende Grundidee mit leider mangelhafter Umsetzung :/

Viele verschiedene Zeitstränge, ein fehlendes Lektorat, ein den Lesefluss eher störenden Schreibstil, zu viele Charaktere - ich hatte andere Erwartungen an das Buch und muss ehrlich gestehen, dass ich im Nachhinein enttäuscht bin.

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(34)

100 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, dana müller-braun, dystopie, prinz, liebesroman

Königlich verliebt

Dana Müller-Braun
E-Buch Text: 392 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603453
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: **Plötzlich Prinzessin?**
Jahrelang wurde die Agentin Insidia innerhalb ihrer Geheimorganisation darauf trainiert, einen ganz speziellen Auftrag zu erfüllen: den Prinzen bei der alljährlichen Partnerschaftswahl für sich zu gewinnen und schließlich zu heiraten. Doch aufgewachsen hinter dicken Mauern, gelehrt keine Emotionen zuzulassen, fällt es ihr nicht leicht, sich dem Stadttrubel mit den vielen Menschen und der Mode mit den pompösen Kleidern anzupassen. Erst langsam lernt sie sich in dem alltäglichen Leben zurechtzufinden, das sich in den letzten Jahren ungesehen vor ihr abgespielt hat. Dazu gehört, dass sie in der Gegenwart des hübschen Nachbarsjungen Kyle merkwürdige Gefühle in sich wahrzunehmen beginnt. Aber nachgeben darf sie ihnen auf gar keinen Fall. Denn schließlich hat ihr Auftrag oberste Priorität…

Meine Meinung

Story:
Eine Agentin, die eine Prinzessin werden soll ... ja, am Anfang dachte ich auch, dass ist wirklich eine seltsame Kombination. Trotzdem hat mich der Klappentext neugierig gemacht ... und das Cover auch, denn ich finde es wirklich echt toll :)
Das Buch fängt an der Stelle an, wo Insidia ihren Auftrag erhält. Wir erleben von ihrer Agententätigkeit nicht wirklich was, da hätte ich mir doch ein wenig mehr gewünscht. Danach muss sie sich in einer Welt zurecht finden, die Insidia nur aus Geschichten kennt - ich kann mir vorstellen, dass das schwer ist, trotzdem konnte ich ihre ablehnende Haltung anfangs nicht so richtig nachvollziehen.
Die Handlung nimmt an Fahrt auf, als Insidia den Prinzen kennenlernt und ab da an war ich total gefesselt von der Geschichte. Die Handlung hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Hauptaugenmerk liegt tatsächlich auf der Liebe, die Agententätigkeit wird erst zum Ende nochmal aufgegriffen.
Immer wieder gibt es auch unerwartete Wendungen und man merkte schnell, dass nicht alle so ehrlich sind, wie sie scheinen. Gerade gegen Ende hin wird manches aufgeklärt, vieles bleibt aber auch noch offen.
Das Ende ... nun, ich hatte mit vielem gerechnet, aber definitiv nicht damit. Ich weiß auch nicht warum, aber es hat mich zum lachen gebracht (obwohl das an der Stelle echt nicht angebracht war).
Ich hatte sowas einfach nicht erwartet. Ich bin sehr neugierig, wie es in Teil 2 weitergehen wird und wie sich das ganze noch entwickeln wird :D und welche meiner tausenden von Theorien, die ich im Kopf habe, zutreffen wird^^

Charaktere:
Insidia ist eine toughe Frau. Anfangs hatte ich so meine Problemchen mit ihrer Meinung, aber das hat sich nach und nach gelegt und ich habe angefangen, sie zu mögen.
Prinz Leo mochte ich von Anfang an, er war wirklich sehr sympathisch. Allerdings hat sich in meinem Kopf auch immer ein Misstrauen festgesetzt, aber ich wusste nicht so ganz, warum.
Kyle ... ihn fand ich einfach nur süß. Wobei ich auch bei ihm etwas skeptisch war, aber er hat sich in mein Herz geschlichen ;)
Die Charaktere fand ich insgesamt gut ausgearbeitet und man konnte sich gut in sie hineinversetzen.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin fand ich angenehm und flüssig zu lesen. Gerade gegen Ende hin bin ich nur noch so durch die Seiten geflogen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Insidia erzählt und ich fand es spannend, mit ihr Insidia zu erkunden. Auch ihre Art, hin und wieder mal sarkastisch zu werden, hat das ganze irgendwie aufgelockert.

Mein Fazit
Ein sehr interessanter und spannender Reihenauftakt :D
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Protagonisten war ich komplett von der Handlung gefesselt. Ich bin gerade gegen Ende hin nur so durch die Seiten geflogen. Am meisten überrascht hat mich wohl das Ende.

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(79)

133 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

cassandra clare, schattenjäger, lady midnight, los angeles, fantasy

Lady Midnight

Cassandra Clare
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Margaret K. McElderry Books, 08.03.2016
ISBN 9781442468351
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …

Meine Meinung

Story:
Lange hat das Buch in meinem Regal gewartet ... und ich weiß bis heute nicht, warum ich es so lange aufgeschoben habe, es zu lesen ? Denn was soll ich sagen .. ich liebe es ? *Schwärm-Modus an*
Aber mal von Anfang an ... das Cover finde ich echt schön. Und auch der Klappentext hat mich von Anfang an gereizt. Emma und Julien haben wir ja in Chroniken der Unterwelt 6 schon kurz kennengelernt und ich war echt neugierig auf die Geschichte der beiden.
Und ich (und meine Erwartungen) wurden nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte einfach nicht mehr mit lesen aufhören. Mit jeder Seite wurde es spannender, interessanter und immer wenn ich dachte, jetzt kann es nicht mehr spannender werden, kam eine überraschende Wendung und ich war noch gefesselter.
Ich würde gerne mehr zum Inhalt sagen, aber das geht gar nicht ... das würde alles spoilern, also lass ich es besser^^

Immer wieder gab es auch lustige und erheiternde Passagen - Emma hat so manches Mal etwas rausgehauen^^

„>>Pudding?<<, wisperte Julian matt. Emma musste sich eingestehen, dass sie als Julians erste Reaktion auf diese Situation ein ganz anderes Wort erwartet hatte – und bestimmt nicht >>Pudding<<“ (Lady Midnight, S. 468)

Das Ende ... ja es war wie erwartet - spannend, teilweise unerwartet und gepickt mit Überraschungen.
Ich meine, dass Buch hat 832 Seiten und selbst am Ende habe ich noch dagesessen und mir viel die Kindlade auf den Boden ... einfach nur genial.
Und ich bin natürlich total neugierig, wie es im zweiten Teil weitergehen wird. Viele Sachen sind noch offen und der Epilog ... naja, er ist schon ein kleiner, fieser Cliffhanger ... ich will eigentlich sofort weiterlesen und mich von dem Flair der Bücher mitreißen lassen ? *Schwärmmodus aus*

Klappentext:
Das Buch hat viele Protagonisten - sei es Julian, Emma, Christina oder die anderen Blackthorn-Kids. Jeder von ihnen hat mich auf seine Art und Weise berührt und mitgerissen.
Emma mit ihrer etwas aggressiven liebenswürdigen Art, Julian mit seiner aufopferungsvollen zuckersüßen Art, Christina mit ihrer geheimnisvollen freundlichen Art, die Blackthorn-Kids mit ihrer süßen kindlichen, aber auch reifen Art ....... ich könnte ewig so weitermachen ;)
Sie alle haben mich von sich überzeugt und mitgerissen. Außerdem darf man sich auf viele neue, aber auch altbekannte Charaktere freuen.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin finde ich mitreißend, sowohl von der Spannung als auch von den Emotionen her. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Buch ist aus der Sicht von mehreren Charakteren geschrieben, aber ich hatte nie das Gefühl, durcheinander zu kommen.

Mein Fazit
Ich liebe dieses Buch <3 es ist spannend, emotional, mitreißend, überraschend - es hat mich vollkommen gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Eine spannende und immer wieder überraschende Story, überzeugende und liebenswürdige Charaktere ... das hatte alles, was ein Jahreshighlight für mich braucht!

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(6)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

jessica stephens, wächter

Wächter: Die letzte Entscheidung

Jessica Stephens
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.10.2017
ISBN B075QCLBZJ
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Gibst du auf, wenn alles in sich zusammenfällt?
Melody lebt, sie hat den entscheidenden Kampf um die Regentschaft überstanden und dabei alles verloren. Eingesperrt und bewacht vom neuen Regenten muss sie ihre Tage bestreiten. Doch viel schwerer wiegt die Trauer über die Verluste, aber sie ist wie leer, einfach nicht fähig zu trauern.
Ihre Liebe zu Ethan ist zerstört, sie fühlt sich einsam und ihre Trauer zerfrisst sie. Als sie das Gefühl hat, verloren zu sein, fällt sie eine folgenschwere Entscheidung - sie will keine Wächterin mehr sein. Aber wer einmal die Welt der Wächter verlässt, für den gibt es kein Zurück mehr – wird Melody alles aufgeben, wofür sie gekämpft hat?

Meine Meinung:

Story
Das Finale steht - und mit ihm einige Entscheidungen, die Melody treffen muss.
Ich war sofort wieder in der Geschichte drin. Ich konnte mich noch gut an das Ende von Teil 2 erinnern und war natürlich dementsprechend neugierig, wie die Geschichte weitergehen würde.

Die Geschichte entwickelt sich anfangs einerseits relativ leicht, es gibt noch keine großen Enthüllungen oder Spannung. Andererseits beschäftigt sich Melody sehr stark mit sich selbst und man merkt, dass sie sich im Laufe der Bände sehr entwickelt hat. Ich fand es spannend zu sehen, wie sie ihre Entscheidungen trifft.
Danach wird die Handlung spannender, es kommen Probleme auf, die sich nicht so einfach lösen lassen - sei es in der Liebe oder in Safaris.
Es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen, manche echt schockierend, andere wiederum sehr schön ... lasst euch also überraschen ;)

Gegen Ende hin kommt einerseits nochmal richtig Spannung auf, denn Safaris steht noch immer vor einer Bedrohung. Andererseits wird es aber auch nochmal richtig schön und ja, auch ein bisschen kitschig. Aber wie sagt die Autorin doch in der Danksagung: das Ende ist so, wie es ist, einfach passend für die Geschichte ... und da kann ich ihr nur aus vollstem Herzen zustimmen.
Sie hat es sogar geschafft, mich zum weinen zu bringen ... warum, das verrate ich aber nicht ;)

Charaktere:
Die Protagonisten der Geschichte sind Melody und Ethan. Die Geschichte wird auch aus beiden Sichten erzählt, wobei Melody aber im Vordergrund steht.
Ich finde, dass man allen Charakteren im Laufe der Reihe eine Wandlung anmerkt - sie sind reifer geworden und übernehmen mehr Verantwortung. Ich habe sie eigentlich alle lieb gewonnen ;)
Wir lernen auch einen neuen Charakter kennen, der die Geschichte in dem Band sehr geprägt hat.
Ich fand die Charaktere gut ausgearbeitet und konnte mich soweit in alle hineinversetzen.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, man merkt aber an manchen Stellen auch, dass er durchaus auch ernsthaft sein kann.
Wenn ich die Reihe nochmal Revue passieren lasse, dann merkt man vor allem, wie die Autorin daran gewachsen ist und ich habe das Gefühl, dass sie mit jedem Band sicherer geworden ist.
Ich finde, man merkt es dem Schreibstil auch ein bisschen an.

Mein Fazit?
Ein tolles Finale einer interessanten Reihe :D
Das Buch spricht viele Facetten an - sei es Spannung, Liebe, ein bisschen Dramatik. Ich fand die Entwicklung der Charaktere toll und man merkt auch, dass sich die Autorin weiterentwickelt hat.

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206 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

liebe, intrigen, mord, bourbon, geld

Bourbon Sins

J. R. Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.06.2017
ISBN 9783736304017
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Liebe und Verrat, Lügen und Geheimnisse

Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint …


Meine Meinung:

Story:
Die Saga um die Familie Bradfort geht weiter ... und wie auch schon im ersten Teil erwarten uns Intrigen, Liebe, Verrat und ein schockierendes Ende.
Der Klappentext erzählt einerseits schon ziemlich viel, andererseits fasst er gefühlt nicht mal die Hälfte des Buches.
Von der ersten Seite an war ich wieder in der Handlung drin und es ging sofort Schlag auf Schlag weiter. Lane und der Bourbon Company wird keine Schonfrist gegeben, Intrigen und Lügen kommen ans Lichte und müssen schnellstmöglich gelöst werden, denn ansonsten ist die Firma dem Untergang geweiht.
Die Handlung ist geprägt von Wendungen - manche fand ich ein bisschen vorhersehbar, andere kamen definitiv überraschend und haben noch überraschendernde Konsequenzen nach sich gezogen. Es gab kaum Sequenzen, wo mal "Ruhe" geherrscht hatte - aber irgendwie hätte das auch gar nicht so zu dem Buch gepasst.
Das Ende fand ich richtig gut, es ist schon ein Cliffhanger, den man aber im Laufe der Handlung bereits irgendwie befürchtet hat. Dennoch war ich am Ende ein bisschen schockiert und bin ich nun total gespannt, wie es in Teil 3 weitergehen wird (Gott sei Dank muss ich nicht mehr lange auf ihn warten ;) ). Da werden noch einige Bomben platzen.

Charaktere:
Das Buch hat unglaublich viele Charaktere und über jeden einzelnen zu reden, würde einfach zu lange dauern. Richtig gut fand ich, dass es am Anfang des Buches ein Personae gab, sodass man wieder sofort mit den Figuren vertraut war.
Ich spreche jetz mal nur die beiden Charaktere an, die mich im Laufe des Buches doch sehr überrascht haben.
Zum einen ist da Lane. Ich fand es echt bewunderswert, wie er immer wieder gegen die neuen Intrigen gekämpft hat und sich einfach nicht unterkriegen lassen wollte - Hut ab, ich hätte wahrscheinlich schon lange kapituliert.
Zum anderen ist da Gin, Lanes jüngere Schwester. Sie hat im Buch eine erstaunliche Wandlung durchgemacht, die man so überhaupt nicht erwartet hat.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte. Auch die verschiedenen Sichtweisen fand ich richtig gut, so konnte man sich von vielem selbst ein Bild machen.

Mein Fazit?
Eine tolle, spannende und intrigenreiche Fortsetzung um die Bradford-Familie :D
Man wird sofort von der Handlung mitgerissen und es passiert eine Überraschung nach der anderen - immer wieder muss man sich auf neue Herausforderungen einstellen ...

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96 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

fantasy, andreas dutter, liebe, camp, magie

Camp der drei Gaben - Juwelenglanz

Andreas Dutter
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603637
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: **Entdecke, was wirklich in dir steckt**

Fleur Bailey führt ein ganz normales Leben, wenn man davon absieht, dass sie zu ihrem eigenen Schutz nur selten das Haus verlässt. Doch als ihre Familie wider aller Vorsichtsmaßnahmen überfallen und Fleur verschleppt wird, ändert sich ihr Dasein schlagartig. Sie erwacht in einem Ausbildungscamp für Menschen mit übernatürlichen Begabungen und erfährt, dass magische Fähigkeiten in ihr schlummern. Unglaublich, aber wahr: Sie ist eine Spirit und besitzt die Macht der Telekinese. Diese soll sie nun beherrschen lernen, um im Kampf gegen ihre größten Feinde bestehen zu können. Dass sie dabei auch dem gut aussehenden Theo näherkommt, könnte sich jedoch als gefährlich herausstellen…

Meine Meinung:



Story:
Der Klappentext und auch das Cover haben mich sofort angesprochen und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut - Camp-Geschichten und übernatürliche Begabungen sind ja absolut mein Beuteschema. Leider muss ich aber sagen, dass das Buch meine Erwartungen nur bedingt erfüllen konnte.

Die Geschichte beginnt relativ ruhig, man wird in die Handlung und die Charaktere eingeführt. Doch schnell kommt es zu der im Klappentext angesprochenen Entführung und es ändert sich für Fleur alles. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich den Klappentext vor dem lesen mir nicht nochmal angeschaut habe, den er verät schon ziemlich viel über die Handlung, sodass ich kaum mehr sagen kann.
Die Handlung fand ich an manchen Stellen interessant, an anderen wiederum relativ langweilig. Irgendwie kam man nicht so richtig vorwärts. Es kommen ein paar Schlüsselereignisse, die meiner Meinung nach ruhig etwas mehr ausgeschrieben hätten werden können. Mir fehlte insgesamt ein bisschen Tiefe, aber das Potenzial war auf jeden Fall vorhanden.
Das Ende fand ich ein bisschen vorhersehbar, manche Ereignisse dort haben mich ehrlich gesagt auch nicht überrascht. Eine Sache hat mich dann aber doch flashen können, was ich durchaus echt gut fand. Das Ende ist definitiv ein Cliffhanger, aber ich fand den nicht so 'böse' und reizvoll wie manch andere.

Charaktere:
Protagonistin des Buches ist Fleur, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich hatte so meine lieben Schwierigkeiten mit ihr - sie war mir ein bisschen weinerlich und kindlich. Ich meine, wer sich beschwert, dass er nix weiß und dann praktisch nichts tut, um etwas zu wissen ... naja, das finde ich ein bisschen unverständlich. Fleur ist auch ein bisschen das Klischee eines schüchtern, zurückhaltenden Mädchens, dass sich zur Retterin der Welt mausert - es passt in den Roman, aber so richtig überzeugt hat es mich nicht.
Die anderen Charaktere blieben meines Erachtens ein bisschen blass und sehr viel hat man auch nicht über sie erfahren.

Schreibstil:
Ach ja der Schreibstil ... ich bin ehrlich, mich konnte er nicht überzeugen.
Viele kurze Sätze, eine kindliche, abgehackte Sprache ... irgendwie las sich das für mich nicht gut und mehr als einmal dachte ich mir, dass das in anderen Worten verständlicher gewesen wäre.
Gegen Ende hin las es sich etwas besser, aber das kann auch nur Gewöhnung sein.

Mein Fazit?


Eine Idee mit viel Potenzial, dass sie aber leider nicht ausschöpft.
Die Geschichte ist interessant, an manchen Stellen aber sehr vorhersehbar. Die Protagonistin konnte mich nicht überzeugen und auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine lieben Mühen.

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51 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

fantasy, intrigen, magie, schlachten, krieg

Die Blausteinkriege - Der verborgene Turm

T. S. Orgel
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453317079
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Im Kaiserreich Berun ist nichts mehr so, wie es war. In der Hauptstadt haben sich die Fürsten versammelt, um den anrückenden Kolnorern entgegenzutreten – umsonst. Es ist längst zu spät, der Feind ist bereits mitten unter ihnen. Sogar das Protektorat Macouban ist mittlerweile vollständig von den Hexern der Huacoun und ihren Vasallen besetzt. Allein Xari, Ordensritter Cunrad und die Schildbrecher stehen ihnen entgegen. Doch die Wahrheit ist noch viel schrecklicher. Denn während das Reich im Krieg versinkt, erwachen uralte Kräfte, und das Ende der Welt steht bevor …

Meine Meinung:

Lange habe ich dem Buch entgegengefiebert und endlich ist das Finale der Blausteinkriege da!
Zunächst mal ... ich habe mich (mal wieder) in das Cover verliebt. Ich finde es einfach genial gemacht und es passt sowohl zu der Geschichte als auch zu der ganzen Reihe :D

Nun ... ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit meinen ersten Gedanken, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte:
HAMMERGEIL! Es war genau das Finale, was ich mir erhofft hatte und ich muss ehrlich gestehen, dass es meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.

„Es gab vermutlich für alles eine schlüssige Erklärung, auch wenn diese von außen betrachtet vollkommen unverständlich war.“ (Blausteinkriege 3, S. 258)

Der Satz passt einfach unglaublich gut zum Anfang des Buches. Die Geschichte setzt da ein, wo sie im zweiten Teil aufgehört hat und ist schon ab da ziemlich rasant. Immer wieder passiert etwas und man weiß gar nicht so richtig, wie man das einordnen soll. Immer wieder hatte ich so meine Theorien, nicht immer waren sie richtig.
Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt. Durch die ständigen Sichtwechsel entsteht unglaublich viel Spannung, denn die Charaktere befinden sich nicht alle am selben Ort. Dennoch ist die Handlung abgestimmt und ich konnte die Ereignisse kaum erwarten.
Mit jeder weiteren Seite hatte ich das Gefühl, besser durchzusteigen und ich habe dem Ende richtig entgegengefiebert. Und wie man es von so einem Buch erwartet kann (und es in dem Titel ja um Kriege geht), kommt auch noch die große Schlacht - Spannung pur.

Ich fand es genial, wie die Autoren es geschafft haben, so viele verschiedene einzelne Geschichten und Handlungsstränge zu einem Ganzen zusammenzufügen und so die Geschichte eines Kaiserreichs zu erzählen.
Spannung pur trifft es für mich noch am besten, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte immer sofort wissen, wie es weitergeht und welche neuen Intrigen und Herausforderungen als Nächstes kommen.
Aber man findet in dem Buch auch emotionale und lustige Szenen, die das ganze richtig gut abrunden. Für mich war das ein perfektes Finale!

Als zusätzliches Schmankerl gibt es auch in diesem Band wieder ein paar Karten, ein Personenverzeichnes und ein Glossar. Auch zu Beginn wird nochmal kurz die Handlung der ersten beiden Bände zusammengefasst, sodass man sich gleich richtig einstimmen kann.

„Ein Mörder, ein Kriegsknecht, eine Hexe, ein Verrückter und ein Idiot sitzen in einer Taverne …“ (Blausteinkriege 3, S. 502)
Als ich den Satz las, musste ich grinsen. Aber eigentlich trifft er es ganz gut und zeigt die Vielfalt der Charaktere.
Über jeden einzelnen davon zu besprechen, würde jetzt zu lange dauern. Aber jeder von ihnen, sei es nun Cunrat, Thoren, Danil, Sara, Ness, Messer ..., hat sich seinen Platz in meinem Herz erobert.
Ich fand die Charaktere insgesamt gut ausgearbeitet, ich konnte mich sehr gut ins sie hineinversetzen. Man konnte auch bei allen eine Entwicklung feststellen und ich habe sie teilweise für ihre Stärke, ihre Kraft und vor allem ihren Mut bewundert.
Klar gibt es auch Charaktere, die ich nicht gemocht habe ... aber auch sie gehören zu einer Geschichte halt dazu.

Den Schreibstil der Autoren finde ich spannend und reizvoll. Von der ersten Seite an hat er mich gepackt und je spannender es wurde, desto schneller flog ich durch die Seiten.

Mein Fazit? Genau das Finale, was ich mir gewünscht hatte :D
Und es hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen - von der ersten Seite an war ich von der Handlung gefesselt, sie war spannend und intrigenreich bis zum Ende.

„Das ist der Stoff, aus dem Krieg gemacht ist. Krieg – und die großen Heldensagen.“ (Blausteinkriege 3, S. 164)


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312 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 58 Rezensionen

mythologie, rick riordan, götter, nordische mythologie, magnus chase

Magnus Chase - Das Schwert des Sommers

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551556684
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!


Meine Meinung:

Story:
Mal wieder eine Geschichte von Rick Riordan. Ich liebe ja seine Göttergeschichten und war doch sehr neugierig, wie er uns die nordische Götterwelt erzählen wird.
Mal eine Kurzmeinung zuerst: ich finde, das Buch liest sich irgendwie 'wie mit angezogener Handbremse' ... ja, das mag jetzt komisch und seltsam klingen, aber ich hoffe, ich kann euch das im folgenden erklären.

Mit Magnus Chase werden wir in die nordische Götterwelt geführt und schon am Anfang merkt man, dass es wieder eine einzigartige Geschichte werden wird. Auch wenn wir nun mittlerweile in die 4. Götterwelt geführt werden, hatte ich nie das Gefühl, dass es doppelt oder die Handlungen ähnlich sind.
Magnus ist eigentlich ein normaler Junge ... eigentlich, denn er stammt ja von einem Gott ab, also stehen im wahnsinnige Abenteuer bevor. Die Geschichte an sich entwickelt sich rasant und spannend, immer wieder passiert etwas und man kommt kaum zur Ruhe. Und genau hier setzt auch meine 'Handbremse' an. Es passiert wahnsinnig viel, aber an etlichen Stellen hatte ich das Gefühl, dass man da noch mehr hätte draus machen können bzw dass das Ereignis noch gar nicht fertig erzählt worden ist. Irgendwie war es mir ein bisschen zu viel. Das ganze ist vielleicht auch durch die kurzen Kapitel entstanden - die meisten sind um die 10 Seiten lang und gefühlt in jedem 2. Kapitel (von 72) kam etwas neues ... da hätte man lieber eine Sache mehr ausschmücke können.
Die Geschichte enthält durchaus viele Überraschungen und so manche Wendung kam echt unerwartet. Das war immer eine Stärke des Autors und das habe ich hier auch wiedergefunden.
Das Ende fand ich richtig gut und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird. Es wurden schon jede Menge Andeutungen gemacht, worum es gehen wird.

Wie man es von Bücher von Rick Riordan gewohnt ist, gibt es auch hier wieder Kapitelüberschriften. Manche fand ich urkomisch, bei anderen habe ich mich dann aber doch gefragt, was die mit dem Inhalt zu tun haben ... das hat dann doch ein wenig gestört (und einmal auch falsche Erwartungen geweckt).

Versteht mich nicht falsch, ich fand das Buch richtig gut und ich würde es definitiv empfehlen, aber irgendwie hatte ich halt das Gefühl, dass hier viel von dem Potenzial eines Rick Riordan da war, es aber einfach nicht komplett ausgeschöpft wurde.
Gerade wenn ich es bspw. mit Helden des Olymp oder mit meinem Favorit den Kane-Chroniken vergleiche, dann fehlte halt an manchen Stellen das i-Tüpfelchen.

Charaktere:
Hauptcharaktere der Geschichte ist Magnus Chase. Er war mir von Anfang an sympathisch und ich bewundere seinen Mut. Ich finde, dass er mehr als einmal über sich hinausgewachsen ist. An manchen Stellen hat er mich ein bisschen an Percy erinnert.
Sein Team wird durch Sam, Hearth und Blitzen vervollständigt - ich fand sie alle echt gut und sie haben mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht.
Auch die Götter werden authentisch rübergebracht, sie sorgen mal wieder für den ein oder anderen Lacher, weil sie gar nicht so sind, wie man es vielleicht erwarten würde.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Rick Riordan hat mich mit seinem typischen Humor und Witz wieder in seinen Bann gezogen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich ihn manchmal ein bisschen übertrieben fand. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe öfters herzlich lachen müssen.

Mein Fazit:

Mit Magnus Chase entführt uns Rick Riordan in die nordische Götterwelt - und erzählt mit Witz, Humor und Spannung eine interessante Geschichte :D
Dennoch muss ich sagen, dass sich das Buch ein bisschen mit 'angezogener Handbremse' gelesen hat


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(11)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

insel, liebe, geheimnis, freiheit, vergangenheit

Forbidden Secrets. Nadia & Noah

Veronika Mauel
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.10.2017
ISBN 9783646603675
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext: **All die Geheimnisse, die zwischen uns stehen...**

Nichts wünscht sich die 17-jährige Nadia mehr, als aus ihrem strengen Elternhaus auszubrechen und sich einmal im Leben vollkommen frei zu fühlen. Mit dem Familienumzug auf die wild-romantische Insel in der Nordsee scheint ihr Traum endlich näher zu rücken. Schnell gehört sie zur Clique der Reichen und Schönen und sogar ihre Eltern haben zum ersten Mal keine Bedenken mehr, sie zu Poolpartys und Strandübernachtungen gehen zu lassen. Innere Freiheit empfindet sie aber trotzdem nur mit einer Person – und zwar ausgerechnet mit Noah, dem viel zu gut aussehenden Bad Boy, der ein düsteres Geheimnis mit sich trägt und den ihre neue Clique bis aufs Blut nicht ausstehen kann…

Meine Meinung:

Story:
Ein Umzug, eine neue Stadt, eine neue Chance auf ein freies Leben - das wünscht sich Nadia, als sie mit ihren Eltern auf eine Insel in der Nordsee zieht.
Freiheit, Ruhe und Anerkennung - das wünscht sich Noah aus tiefster Seele.
Nadia und Noah ... 2 sehr unterschiedliche Charaktere und trotzdem fühlen sich von der ersten Sekunde an zueinander hingezogen.

Die Geschichte beginnt relativ ruhig, wir lernen Nadia und Noah kennen und bekommen auch einen Einblick in ihre bisherigen Leben und ihre Probleme. Einfach haben es beide nicht, wobei ich gestehen muss, dass mich Noahs Geschichte immer ein bisschen mehr gereizt hat.
Die Story entwickelt sich weiter, mal sind spannende Elemente dabei, mal ist es einfach nur ruhig. Es gibt jetzt keine wirklich überraschenden Wendungen, aber trotzdem fand ich es interessant und spannend.
Die Szenen zwischen Nadia und Noah haben so manches Mal eine Gänsehaut bei mir ausgelöst und ich habe mich immer wieder gefreut, wenn die beiden mal wieder zusammen sind.
Zum Ende hin wird es nochmal reizvoller, einige Probleme werden gelöst, Konflikte geklärt.
Für sich gesehen ist es abgeschlossen und ich fand es sehr schön. Gleichzeitig ist es aber auch ein bisschen offen gehalten.

Das Buch spricht aber auch kritischere Themen an, was ich persönlich sehr interessant fand. Die Autorin bringt es gut rüber und ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass es auch reell genauso ablaufen könnte. Zum Ende hin hatte ich aber (leider) auch das Gefühl, dass es nicht ganz durchdacht war. Die Probleme wurden meines Erachtens 'zu einfach' gelöst - wir reden mal kurz drüber, dann ist alles okay und fertig. Da hätte man durchaus noch mehr machen können.

Charaktere:
Die Hauptrpotagonisten sind Nadia und Noah, die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von beiden erzählt.
Nadia ist an sich eine interessante Persönlichkeit und nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich sie in mein Herz geschlossen. Anfangs hab ich sie nicht so richtig verstanden - sie will frei sein, aber gleichzeitig zu den Reichen und Schönen gehören. Das schließt sich für mich aus und da hab ich über ihre Einstellung so manches Mal den Kopf geschüttelt. Aber mit fortschreitender Geschichte hab ich sie mehr gemocht.
Noah mochte ich von Anfang an - er war authentisch und ich konnte ihn und seine Handlungen sehr gut verstehen. Ich bewundere seine Kraft, sich gegen die anderen zu wehren und trotzdem immer er selbst zu bleiben.
Die anderen Charaktere fand ich soweit auch ganz gut, manche waren mir aber etwas blass.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin fand ich angenehm und leicht zu lesen. Die Perspektivwechsel haben die Geschichte definitiv bereichert und es war sehr interessant, die unterschiedlichen Sichten zu lesen. Die Seiten lasen sich schnell weg und dann war man auch schon am Ende.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte mit einer interessanten, spannenden Handlung und Gänsehautmomenten :)
An manchen Stellen fehlte mir aber doch die Tiefe und auch mit Nadia hatte ich anfangs so meine Schwierigkeiten.

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328 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

mythos academy, bitterfrost, jennifer estep, fantasy, loki

Bitterfrost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Doch ist der Kampf gegen Lokis Schnitter wirklich vorüber? Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.

Meine Meinung:

Und wieder werden wir in die Welt der Mythos Academy entführt - doch diesmal erzählt uns Rory ihre Geschichte.
Rory haben wir ja schon als Gwens Cousine in der Mythos Academy-Reihe kennen gelernt und ich habe mich sehr gefreut, auch ihre Geschichte lesen zu dürfen :D
Die Geschichte beginnt relativ ruhig, wir lernen Rory und ihre Tante etwas besser kennen und es werden nochmal die wichtigsten Ereignisse aus dem 6. Teil der Mythos Academy Revue passieren gelassen. (**Hinweis: wenn man Mythos Academy noch nicht gelesen hat, besteht Spoilergefahr**)
Anfangs ähnelte die Geschichte ein bisschen der von Gwen ... aber ich hatte das Gefühl, das genau das Absicht war, es werden immer wieder auch direkt Parallelen gezogen. Aber dann entwickelt sich die Geschichte selbstständig und hat kaum noch Ähnlichkeiten.
Ich fand sie spannend und interessant und bin irgendwann nur noch durch die Seiten geflogen :D
Immer wieder gab es auch überraschende Momente, auch Zwischenhöhepunkte kamen vor. Das ganze gipfelt in einem kleinen Finale ... und ich hatte schon das schlimmste befürchtet.
Es ist kein direkter Cliffhanger, aber man weiß sofort, dass es spannend weitergehen wird. :D
Der Flair der Mythos Academy hat mich wieder in seinen Bann gezogen!

Protagonisten des Buches ist Rory. Ich mag ihre schlagfertige, toughe Art, vor allem ihre Kabbeleien mit Ian fand ich teilweise zum schreien :D Man merkt ihr auch an, dass sie sich im Laufe des Bandes weiterentwickelt.
Wir lernen sehr viele neue Charaktere kennen, manche davon haben sich in mein Herz geschlichen, andere schicke ich mal auf den Mond (ohne Rückfahrkarte versteht sich^^).
Wir treffen aber auch altbekannte Charaktere wieder - sei es Rorys Tante Rachel oder Raven (deren Mysterium hier wieder aufgegriffen wird).

Wie ich es von Jennifer Estep gewohnt bin, ist der Schreibstil flüssig, spannend und leicht, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Mein Fazit?
Eine spannende und interessante Geschichte :D
Anfängliche Ähnlichkeiten mit der Geschichte um Gwen haben sich schnell aufgelöst und die Handlung wurde spannend und fesselnd. Neue und altbekannte Charaktere bereichern die Handlung.

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