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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

kinderroman, lustig, oetinger verlag, ab 6 jahren, kinderbuch

Frieda Kratzbürste und ich

Rüdiger Bertram , Heribert Schulmeyer
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789104343
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Anna ist sieben Jahre alt und manchmal etwas schüchtern, aber ihre Puppe die Frieda, die Stoffpuppe traut sich so einiges. Als eine Geburtstags-Einladung eintrifft will Anna zunächst gar nicht hin, aber Frieda ist sich sicher, dass Geburtstage toll sind. Frieda hat vor nichts Angst und ist manchmal etwas aufmüpfig und frech. Manchmal ist es gut, dass nur Anna sie hören kann.
Rezension:
Das Kinderbuch rund um Frieda Kratzbürste und die kleine Anna ist bereits durch das lustige Cover ein Hingucker bei den kleinen Lesern. Darauf zu sehen ist Anna und natürlich Frieda, die gleich mehrfach in verschiedenen Positionen abgebildet ist. Hier wird sofort klar, dass es sich um ein buntes und lustiges Buch für etwas jüngere Leser handelt.
Im Buch sind auch ganz viele bunte Bilder und ich mochte die kleine Frieda sofort, denn trotz ihres frechen Mundwerkes hat sie ihr Herz am richtigen Fleck und macht Anna Mut auf die Party zu gehen.
Anna selbst ist schüchtern, zurückhaltend und hat bis auf Frieda niemanden mit dem sie so recht etwas unternehmen möchte. Als ihre Mutter die Einladung findet und direkt sagt, dass sie anruft um Annas Teilnahme zuzusagen, da bleibt Anna nichts anderes übrig als hin zugehen.
Doch schon bald merkt sie, dass sie hier sehr schnell Freunde finden kann und das obwohl Frieda auch hier für einige Verwirrung sorgt.
Die Geschichte ist also nicht nur lustig und macht den kleinen Lesern Spaß, sondern sie macht auch Mut und zeigt, dass man sich auch ruhig mal etwas trauen kann.
Besonders hervorzuheben ist hier, dass es auch ein digitales Extra gibt auf das man mit Hilfe der Tiger-Books-App zugreifen kann. Was genau das animierte Extra ist, da müsst ihr euch schon überraschen lassen, aber ich bin sicher ihr werdet es genau so lieben wie wir.


Fazit:
Eine bunte, lustige und unterhaltsame Geschichte, die auch Mut macht. Greift zu und lernt Frieda genau so wie wir kennen und ich bin sicher ihr werdet sie sehr gern haben diese kleine Kratzbürste….

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145 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

oetinger, endgame, endzeit, james frey, schlechter schreibstil

Endgame. Die Entscheidung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.11.2016
ISBN 9783789104046
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Trilogie im Überblick:
1. Endgame – Die Auserwählten (07.10.2014)
2. Endgame – Die Hoffnung (19.10.2015)
3. Endgame – Die Entscheidung (15.11.2016)
Inhalt:
Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Beid en Pyramiden von Giszeh kommt es zum alles entscheidenden Showdown. Wer wird Endgame gewinnen? die Spieler oder gewinnt am Ende das Spiel?
Wird Kepler 22 b besiegt werden oder die Welt vernichtet?
Rezension:
Das Finale von Endgame ist ein lang erwartetes Buch gewesen für mich, nachdem mich Band 2 wieder mehr überzeugen konnte, habe ich natürlich auf ein grandioses Finale gehofft.
Die Überlebenden waren mir natürlich nach zwei Bänden mehr oder weniger sympathisch und ich habe dementsprechend auch die Abschnitte entweder mit Begeisterung gelesen oder aber weniger gefesselt. Besonders gestört hat mich wieder der Spieler mit den Ticks. Diese Kapitel waren wahnsinnig anstrengend zu lesen und ich habe auch teilweise Abschnitte nur überflogen bei ihm. Es macht leider nur wenig Spaß, wenn in ganz vielen…zuck… ganz vielen… blinzel… vielen Sätzen…. Zuck, Blinzel…. Ihr seht schon was ich meine, wenn ich plötzlich so schreibe. Jedenfalls waren diese Kapitel sehr anstrengend zu lesen auch, wenn sie natürlich wesentlich zum Fortschreiten der Handlung beitrugen.
Andere Spieler wie Sarah und Jago mochte ich wiederum wahnsinnig gerne und habe mich immer gefreut, wenn ein Kapitel mit diesen beiden anstand.
Erzählt wird wieder wie in den vorigen Bänden aus der Sicht der verschiedenen Spieler. Das gab mir einen guten Überblick über die Ereignisse. Und es gibt jede menge Action und Kampfgetümmel im Buch. Teilweise kamen neue Protagonisten hinzu, die bisher noch gar nicht aufgetaucht sind um im Spiel mitzumischen. Das war mir dann auch stellenweise ein bisschen zu viel des Guten. Denn diese Personen kamen quasi aus dem Nichts aufgetaucht.
Der Showdown am Ende hat mich dann wiederum so gar nicht glücklich gemacht, denn es wurde meiner Meinung nach alles plötzlich viel zu schnell abgehandelt. Und auch die Motive von Kepler 22 b wurden meiner Meinung nach nicht restlos geklärt. Zu Vieles wurde hier meiner Interpretation überlassen und ich bin immer ein Fan von richtigen Enden in einer Trilogie. Denn es ist am Autor mir eine Geschichte zu erzählen und an mir als Leser diese zu lesen. Ich fühle mich nicht gern ratlos am Ende einer Reihe und das war hier der Fall.
Fazit:
Das Szenario mit viel Action und Gefahren hätte mit den außerirdischen Spielemachern so grandios enden können, leider wurden hier meine Hoffnungen nicht wirklich erfüllt. Dennoch ist das Buch mit jeder Menge Spannung bis dahin durchaus lesenswert.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

australien, krimi, dystopie, gefangene, entführung

Der natürliche Lauf der Dinge

Charlotte Wood , Gaby Wurster
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783038800019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Verla und Yolanda finden sich mitten in der australischen Halbwüste wieder, gemeinsam mit acht weiteren jungen Frauen. Gefangen und beaufsichtigt in einer Baracke machen ihre Peiniger auch vor Gewalttaten nicht Halt. Eine Flucht scheint aussichtslos. Ihnen werden die Köpfe kahl rasiert und sie müssen kratzige Leinenkittel tragen. Doch warum hält man sie hier gefangen? Was verbindet sie miteinander? Welchen perfiden Plan haben ihre Entführer?
Rezension:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch einfach haben. Der Einstieg fiel mir jedoch überraschend schwer. Charlotte Wood wird oft beinahe poetisch und umschreibt einige Umstände auch sehr ausschweifend. Die Ausdrucksweise ist nicht so modern wie ich es nach dem Klappentext erwartet hätte.
Ich habe auch einige Zeit mit dem Schreibstil von Frau Wood gekämpft, konnte ich mich dann aber ein wenig daran gewöhnen und so versuchen einen Draht zur Geschichte zu bekommen.
Die Hauptprotagonisten sind Verla und Yolanda aus deren Sicht die Handlung abwechselnd geschildert wird. Beide wissen zu nächst nicht warum sie hier festgehalten werden und was genau mit Ihnen geschieht. Sie bekommen die Köpfe kahl rasiert, müssen alle dieselben Leinenkittel tragen und werden von ihren Aufsehern gedemütigt wo es nur geht.
Schon bald erkennen sie ein Muster in ihrem bisherigen Leben. Und auch, wenn ihre „Entführungen“ völlig unterschiedlich abgelaufen sind, so gibt es auch hier ein paar Parallelen auf die ich nicht näher eingehen kann ohne zuviel zu verraten.
Ab einem gewissen Punkt plätschert leider die Handlung vor sich hin und es gab auch nur noch wenige Überraschungen und auch der Abschluss gab mir einiges zu Denken. Mir wurde es irgendwann zu abstrakt und ich hatte nach diesem Ende auch das Gefühl im Regen stehen gelassen zu werden. Richtig zufrieden war ich mit der Auflösung jedenfalls nicht und bin unsicher ob es hier eine Fortsetzung geben soll und es deshalb so offen gehalten wurde.
Die Fragen die hier aufgeworfen werden sind sehr tiefgreifend und es ist auf jeden Fall kein Thriller für zwischendurch. Die Veränderungen, die ein Mensch unter extremen Bedingungen durchmachen könnte sind hier sehr gut beschrieben und auch die Veränderungen in den Charakteren bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Es geht ja ums nackte Überleben und darum wie man in diesen extremen Bedingungen nicht stirbt.
Fazit:
Ich würde das Buch nicht unter klassischen Crime und Thrill einordnen, auch wenn die Rahmenhandlung durchaus brutal ist und es auch gelegentlich Szenen gibt, die für stärkere Nerven sind. Mir persönlich war es zu distanziert, zu poetisch umschrieben und ich kam nicht richtig ins Buch rein. Auch das Ende war mir zu offen gehalten von Frau Wood. Die persönlichen Veränderungen der Protagonisten fand ich jedoch recht gelungen, auch wenn mich das Buch nicht erreicht hat mit seiner Botschaft.

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67 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

feuer, hohe schrift, sklavin, unterdrücktes volk, raisa

Feuer und Feder

Kathy MacMillan , Julian Haefs , Carolin Liepins
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 01.03.2017
ISBN 9783407747969
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Sklavin Raisa soll zur Tutorin ausgebildet werden und kann ihr Glück kaum fassen, denn in Quilara ist das Lesen und Schreiben nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die Hohe Schrift und dabei kommen sich die Beiden viel näher als es erlaubt ist. Als die Rebellen Raisa um Hilfe bitten, ist sie hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe und dem Wunsch ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Doch, wenn sie den Rebelln hilft, kann jeder Fehltritt ihren Tod bedeuten.
Rezension:
Feuer und Feder ist mir direkt durch das wundervolle Cover schon aufgefallen und ich konnte einfach nicht widerstehen und musste hier zugreifen. Der Klappentext hat sein übriges getan um mich neugierig zu machen und ich war sehr froh, das Buch noch vor Erscheinen lesen zu dürfen.
Die Geschichte wird komplett aus Raisas Sicht erzählt und so lernt man erst einmal einiges über sie und ihr Leben als Sklavin am Hofe. Die Reinigungsarbeiten in der Bibliothek, bei denen die Kinder auf Plattformen hoch gezogen werden um alles von Staub zu befreien sind sehr gefährlich. Denn mehr als ein Kind hat sich von der wackelnden Plattform schon zu Tode gestürzt, wenn es das Gleichgewicht nicht halten konnte. Da kommt die Gelegenheit sich zur Tutorin ausbilden zu lassen für Raisa einem Gnadenurteil gleich, denn die Tutorinnen haben es noch am Besten von den Sklaven. Tutorinnen dürfen schreiben lernen und haben auch andere Freiheiten, die einfach Sklaven nicht haben.
Als sie dann die ersten Male mit Prinz Mati allein ist, spürte ich sofort, dass die beiden etwas verbindet und so entstand dann auch etwas, das völlig undenkbar ist. Denn die Tutorin, die eigentlich dem Gott geweiht ist verliebt sich in den Prinzen, der später das Reich regieren soll.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und so flog ich förmlich durch dieses dicke Buch und habe mich ganz in die Geschichte fallen lassen können. Die Protagonisten sind ganz wunderbar beschrieben und ich hatte zu jedem ein genaues Bild im Kopf, das ich mit den entsprechenden Sympathien und Antipathien ergänzen konnte.
Der Spannungsbogen baut sich auf mehreren Ebenen auf. Zum einen wären da die verbotenen Gefühle der beiden Protagonisten, aber auch die Gruppe der Rebellen sorgt immer wieder für Spannungen und auch für ungeahnte gefahren. Denn die Welt in der Raisa lebt ist eine Welt in der jeder Fehltritt zum Tode führen kann für die Sklaven.
Die Umgebung, in der der Roman spielt ist sehr eingängig beschrieben und so hatte ich das Gefühl die großartige Bibliothek und die Schreibstuben förmlich vor mir zu sehen.
Wer große Überraschungen oder Wendungen in der Handlung erwartet wird hier nicht viele finden, denn ich konnte mir gleich zu Beginn ungefähr denken worauf es hinauslaufen würde, dennoch hat mich die Feuer und Feder gefesselt und gut unterhalten. das Finale des Buches hat mir gut gefallen, weil es ein rundes Ende ist und man ausnahmsweise nicht ewig auf die Fortsetzung warten muss. Dennoch würde ich mich natürlich freuen mehr aus dieser Welt zu lesen.
Fazit:
Feuer und feder konnte mich gut unterhalten und hat für einige spannende Lesestunden gesorgt. Wer ein Fan von Dystopien in Form von zum Beispiel Selection ist, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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90 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

trilogie, albträume, jason segel, dritter band, nachtmahre

Nightmares! - Die Stunde der Ungeheuer

Jason Segel , Kirsten Miller , Simone Wiemken
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791519494
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Nightmares – Trilogie:
1. Nightmares – die Schrecken der Nacht (13.11.2014)
2. Nightmares – Die Stadt der Schlafwandler (19.11.2015)
3. Nightmares – Die Jagd des Traumdiebs (20.02.2017)

Inhalt:
Seine eigenen Albträume hat Charlie inzwischen gut im Griff. Doch was soll er tun, da er nun plötzlich in einen fremden Albtraum gerät? Seit kurzem landet Charlie nämlich ausgerechnet in ICKs Traumwelt. Dabei hatte er gehofft das seltsame Mädchen, das mit seiner Zwillingsschwester fast die Traumwelt vernichtet hätte nie wieder zu sehen. Und Charlie weiß genau, dass die beiden auch diesmal nichts Gutes im Schilde führen…. Wird er Ihnen rechtzeitig auf die Schliche kommen?
Rezension:
Lange habe ich auf das Finale der Nightmares Trilogie gewartet und nun durfte ich das Buch endlich in Händen halten. Grandios ist hier zum einen wieder die Optik des Buches, das nicht nur durch ein wunderschönes Cover besticht, sondern auch mit einem passend eingefärbten Buchschnitt. Somit reiht sich nun zu dem orangenen und dem grünen Buch auch noch ein blaues.
Man ist auf den ersten Seiten schon wieder direkt in der Handlung drin und es wird auch sehr gelungen zusammengefasst was in den vorigen Bänden geschehen ist. So weiß man direkt wieder was genau mit ICK und INK vorgefallen ist, den beiden fatalen Zwillingsschwestern. Charlie und seine Freunde wissen genau, dass eine Schwester in der Andernwelt gefangen ist, während die andere durch die wache Welt streift. Doch genügt es das Portal hinter fest verschlossenen Türen im Turm zu bewachen?
Die Freunde werden sehr bald wieder in ein Abenteuer gezogen, das auf das Finale der Trilogie hinarbeitet. Es ist den Autoren gelungen hier eine abrundende Geschichte zu konstruieren, aber bei all den Hintergrundgeschichten ging die Spannung ein klein wenig unter. Denn neben den altbekannten Gesichtern ist auch eine neue Lehrerin an der Schule, die ebenfalls ein Geheimnis hütet.
Bedauerlicherweise spielt das Buch auch mehr in der wachen Welt als in der Andernwelt. Und gerade hier hätte ich mir viel mehr Szenen mit all den Wesen erhofft, die in den ersten Bänden eine so große Rolle gespielt haben. Es tauchen zwar alle mal auf, aber für mich waren die Auftritte von Medusa, Meduso und Bruce viel zu kurz.
Die Geschichte wusste mich jedoch gut zu unterhalten und es hat mir trotz der Schwächen sehr viel Spaß gemacht zu erfahren wie sich die Autoren das Finale erdacht haben und der Schreibstil ist wieder genauso fesselnd wie in den bisherigen Bänden.
Fazit:
Trotz der Tatsache, dass Band 3 für mich etwas schwächer ist als Band 2: ein gelungenes Finale und es warten hier einige unerwartete Wendungen auf die Leser, die für gute Unterhaltung sorgen werden. Denn gerade in der Andernwelt gilt: Es ist nicht immer alles so wie es scheint.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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133 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

paige mckenzie, geister, mystery, grusel, sunshine girl

Sunshine Girl - Die Heimsuchung

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 18.08.2016
ISBN 9783845814032
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Sunshine Girl-Bücher:
Sunshine Girl – die Heimsuchung (18.08.2016)
Sunshine Girl – Das Erwachen (15.02.2017)
Inhalt:
Kurz nach ihrem 16. Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Und als wäre das noch nicht schlimm genug für Sunshine, so scheint das neue Haus ein Geisterhaus zu sein. Sunshine hört Stimmen und beobachtet seltsame Ereignisse. Doch als ihre Mutter beginnt sich komisch zu verhalten beginnt sie zu ahnen, dass dies nur die Spitze des Eisberges war und noch viel schrecklichere Dinge bevorstehen werden. Sunshine muss sich der Vergangenheit stellen und ihre Mutter vor einem schrecklichen Schicksal bewahren.
Rezension:
Zunächst beobachtet der Leser die kurze Sequenz als Sunshine an ihrem 16. Geburtstag die Kerzen auf ihrer Torte auspustet um sich etwas zu wünschen. Doch eine Sekunde lang beschleunigt ihr Puls und es scheint ganz kalt im Raum zu werden. Was war das? Fragt man sich ganz unwillkürlich und meine Neugierde war geweckt. Danach zieht Sunshine mit Kat nach Washington. Weg von allen Freunden und ihrer gewohnten Umgebung scheint es zunächst so als wolle sie dem neuen Haus gar keine Chance geben. Doch als Türen sich von selbst öffnen, sie einen kalten Hauch spürt und eine leise Mädchenstimme ihr eine gute Nacht wünscht, ahnt Sunshine, dass sie in ein Geisterhaus gezogen sind.
Doch ihre Mutter will oder kann das nicht sehen und sie beginnt immer abwesender zu werden und nur noch an ihrer Arbeit festzuhalten. Was geschieht mit Kat? Und was kann Sunshine dagegen tun?
Dieses buch hat sich fast von alleine gelesen. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte drin und habe mit Spannung die Entwicklungen verfolgt. Als Sunshine auf Nolan trifft, hat sie endlich jemanden, der ihr glaubt und mit ihr gemeinsam erforscht was in dem Haus vorgefallen ist. Beide Hauptprotagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich fand die beiden grandios beschrieben. Ihre Eigenarten haben sie für mich greifbar und nachvollziehbar gemacht.
Ein wenig gestört hat mich bei der Hauptprotagonistin, dass sie zwar durch ihre Liebe zu Jane Austen und alte Dinge sehr sympathisch wurde, aber dann wieder sehr oberflächlich gedacht hat. Dieser Widerspruch passte für mich nicht so ganz. So dachte sie zum Beispiel, dass ihr Rosafarbenes Zimmer alle Jungs vergraulen müsste und hat damit zwischendurch immer einen Teil der Atmosphäre ein wenig zerredet. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sie einfach einen neuen Teppich ins Zimmer legt und nicht in einem rosa Alptraum wohnen bleibt.
Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und so richtig spannend wurde es als Kat sich merkwürdig zu verhalten beginnt. Ab da konnte ich das Buch einfach trotz der kleineren Kritikpunkte nicht mehr aus der Hand legen. Das Finale konnte mich mit viel Spannung und einem großen Showdown überzeugen und ich freue mich schon jetzt auf Teil 2.

Fazit:
Mich konnte das Buch gut unterhalten und ich mochte es mal wieder eine Geistergeschichte zu lesen. Auch freue ich mich sehr auf die Fortsetzung, die kürzlich erschienen ist und sicherlich bald bei mir einziehen wird.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

internat, besondere fähigkeiten, geländespiel, schatzsuche, höhle

Club der Heldinnen. Entführung im Internat

Nina Weger , Nina Dulleck
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789104657
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Endlich beginnt ein neues Schuljahr am Matilda Imperatrix, dem Internat für Mädchen mit außerordentlichen Fähigkeiten!
Flo und Pina sind beste Freundinnen und beratschlagen bereits wie sie die Geländespiele gewinnen und aus dem Internat ausbüxen können um eine Wette für sich zu entscheiden. Doch dann wird Flos kleine Schwester Charly entführt und Flo verdächtigt sofort Blanca, die neue Zimmergenossin. Doch schon b ald merken die Mädchen, dass sie Charly nur gemeinsam finden und retten können. Wird ihnen das gelingen?
Rezension:
Nachdem wir bereits „Die Sagenhafte Saubande 1 und 2“ von Nina Weger gelesen haben, war das neue Buch natürlich ganz oben auf der Wunschliste meines Sohnes. Und so waren wir sehr froh, dieses Buch bereits vor dem Veröffentlichungstermin schon lesen zu dürfen.
Schon gleich zu Beginn wird klar, dass Flo und Pina es faustdick hinter den Ohren haben. Nicht umsonst hat man sie in das ausbruchssicherste Zimmer gesteckt und auch noch ihre Erzfeindinnen Cilly und Lilly gleich gegenüber einquartiert. Als dann noch die neue Mitschülerin auf ihr Zimmer kommen soll ist klar, dass das neue Schuljahr sowas von langweilig wird und die beiden ihre Wette vergessen können. Doch diese Langeweile hält natürlich nicht lange an, denn die merkwürdigen Ereignisse überschlagen sich förmlich. Da werden Seesäcke aufgeschnitten und die Neue verhält sich auch ganz eigenartig. Was steckt da wohl dahinter?
Als Charly entführt wird hat Flo natürlich erst einmal den Verdacht, dass die Neue dahinterstecken könnte. Doch schon bald merken die drei, dass sie nur gemeinsam die kleine Charly retten können. Das Abenteuer beginnt und die Rettung von Flos Schwester steht auf dem Plan.
Die Charaktere sind der Autorin ganz grandios gelungen. Jeder Protagonist hat seine Eigenarten und seine ganz persönliche Denkweise. So ist jeder ganz individuell und man muss die Charaktere einfach mögen. Mein Sohn hat von der ersten Seite an mitgefiebert, denn auch wenn die Heldinnen hier Mädchen sind, so ist das nicht ein reines Mädchenbuch, sondern kann von Jungs und Mädels gleichermaßen gelesen werden.
Der Spannungsbogen ist von Anfang an spürbar und auch zu lachen gibt es so einiges im Buch, denn die Sprüche der Mädels brachten meinen Sohn immer wieder zum Lachen. An einigen Stellen war es so spannend, dass für ihn nicht daran zu denken war das Buch nun zur Seite zu legen. Der wundervolle Schreibstil der Autorin machte zudem die Handlungsumgebung so vorstellbar, dass man das Gefühl hatte direkt dabei zu sein.


Fazit:
Ein spannendes und unterhaltsames Buch für junge Abenteurer, das auch mal ganz ohne Zauberei und Magie auskommt. Hier ist vielmehr Köpfchen, Geschick und Wissen gefragt. Und natürlich geht es auch um Freundschaft und Zusammenhalt. Wer also ein Abenteuer erleben möchte, dem kann ich das Buch nur empfehlen.

Wir vergeben hier: ★★★★★

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418 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 150 Rezensionen

götter, götterfunke, marah woolf, griechische mythologie, liebe

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Jess möchte einfach nur ein paar entspannte Ferientage in den Rockys verbringen zusammen mit ihrer besten Freundin Robyn. Doch dann lernt sie Cayden kennen und alles verändert sich. Denn während Jess sich ernsthaft in Cayden zu vverlieben scheint, verfolgt dieser ganz eigene Pläne. Er ist der Göttersohn Prometheus und hat einen Deal mit Zeus, den er erfüllen will. Denn nur, wenn er ein Mädchen findet das ihm widersteht, wird Zeus es ihm endlich gewähren sterblich zu werden. Wird Cayden auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?
Rezension:
Lange habe ich auf das neue Buch von Marah Woolf gewartet und mich sehr gefreut endlich Band 1 der neuen Trilogie in Händen zu halten. Und ich habe sie bereits Anfang des Jahres verschlungen.
Zunächst begegnet man Jess und ihrer Freundin Robyn. Beide sind sehr unterschiedlich und sind vielleicht gerade deshalb so gute Freundinnen.Sie reist in ein Camp in den Rockys um hier ihre Ferien zu verbringen und ein wenig Abstand zu ihrer Familie zu bekommen. Da ahnt sie aber noch nicht, dass in diesem Feriencamp ein wahrhaft göttliches Schauspiel geschehen wird. Neben Zeus, Prometheus, Aphrodite, Hades und so weiter haben sich alle dort versammelt um der erneuten Wette mit Prometheus beizuwohnen. Denn dieser will unbedingt sterblich werden und das wird Zeus ihm nur gewähren, wenn er es schafft, dass ihm ein Mädchen widersteht.
Mir hat diese Idee sehr gut gefallen und ich mochte den Schauplatz und die vielen jung gebliebenen Götter. Zeus und Hera waren allerdings als Eltern ein paar Jahre älter als ihre Kinder. Langsam spührt Jess, dass hier einiges nicht stimmt. Doch in Caydens Gegenwart wird ihr Puls viel schneller und sie hat dieses Kribbeln. Ist sie etwa dabei sich das erste Mal so richtig zu verlieben? Doch Cayden stößt sie immer wieder von sich und zeigt ihr, dass er sie nicht will. Dennoch vergibt sie ihm immer wieder und wirft sich im quasi an den Hals. Das war eine der Dinge, die aus meiner Sicht ein wenig zu überzogen waren, denn das Auf und Ab der Gefühle von Jess war für mich irgendwann sehr anstrengend.
Es geschehen aber noch so viele andere Dinge, dass ich das Buch gar nicht aus den Händen legen konnte, denn es taucht auch das Böse auf und das hat es auf die Menschheit abgesehen, die von Prometheus geschaffen wurde.
Die Verknüpfung der Erzählung mit den alten Göttersagen war sehr gelungen, denn man könnte fast glauben, dass es sich genau so abspielen würde, wenn die Götter auf die Erde kämen. Der wunderbare Schreibstil von Marah Woolf tat sein übriges dazu mich nur so durch das Buch fliegen zu lassen. Die Protagonisten wurden sehr charismatisch und vorstellbar geschrieben und so hatte ich stets ein klares Bild vor Augen.
Fazit:
Wer die Welt der Götter genauso interessant findet wie ich und Jugendbücher liebt, der wird hier genau den richtigen Stoff für spannende Lesestunden finden. Ich freue mich schon jetzt sehr auf den zweiten Teil.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

masterminds - im sog des verbrechens, masterminds, klone, im sog des verbrechens, jugendliche

Masterminds - Im Sog des Verbrechens

Gordon Korman , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 15.08.2016
ISBN 9783407747327
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Masterminds – Trilogie im Überblick:
Im Auge der Macht (8.2.2016)
Im Sog des Verbrechens (15.08.2016)
Payback (im Englischen Original am 07.03.2017)

Inhalt:
Eli, Tori, Malik und Amber sind endlich in Freiheit. Die vier wollen dem schrecklichen Projekt Osiris endlich das Handwerk legen. Um herauszufinden wie es dazu kam und wie es gestoppt werden kann, suchen sie Tamara Dunleavy auf, eine der Gründerinnen. Auf ihrem Weg sind sie immer wieder gezwungen auch zu illegalen Mitteln zu greifen um ihre Freiheit zu erhalten. Doch sind ihre Methoden gerechtfertigt? Oder werden sie immer mehr zu den Verbrechern, deren Gene sie besitzen?
Rezension:
Nachdem der erste Masterminds Band bereits eine sehr große Spannung aufgebaut hatte, musste ich einfach wissen wie es mit den vieren weitergehen würde. Und auch, wenn die Lektüre von Teil eins schon eine Weile her war, so fiel mir der Einstieg sehr leicht. das liegt daran, dass die vier die Ereignisse des ersten Bandes noch einmal Revue passieren lassen und ich so wirklich das Gefühl bekam, ich hätte Band eins gerade erst zur Seite gelegt. Dabei wiederholt der Autor aber nicht so viel, dass es langweilig werden würde, sondern gerade genug um alles aufzufrischen.
Es wird wieder aus den Perspektiven von den vier Klonen berichtet. Dabei bleibt die Handlung aber nicht stehen oder wiederholt sich, sondern die Ereignisse setzen sich stetig fort. Durch den Wechsel zwischen den Protagonisten bekommt der Leser einen gelungenen Überblick über die Charaktere und die Handlung. Und auch, wenn die Protagonisten mit ihren 12 Jahren noch sehr jung sind, kann man ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Sie werden einfach gezwungen sich in die Rollen zu begeben, die sie nie annehmen wollten. Doch nur so können sie für ihre Freiheit kämpfen.
Die Frage inwieweit unsere Gene den Weg vorbestimmen, den man geht, ist wahnsinnig spannend und wird von vielen Wissenschaftlern weltweit diskutiert. Der Blick, den uns die Masterminds – Trilogie auf die Problematik werfen lässt ist tatsächlich gar nicht so unvorstellbar. Denn, wenn jeder erwartet, dass man böse wird, weil die Eltern Verbrecher waren…. Wird man es dann, weil es ohnehin erwartet wird, oder weil man einfach nicht anders kann?
Der erste band hatte noch vier Sterne bekommen, weil der Einstieg sehr ruhig war und ich eine Weile gebraucht habe mit den Protagonisten warm zu werden. Doch bei der Fortsetzung war ich sofort im Buch drin und habe mitfiebern können. Es passiert wahnsinnig viel und es spielt sich eine actionreiche Szene nach der anderen ab. So wurde das Buch für mich zum absoluten Pageturner.
Hier könnte ich mir auch eine Verfilmung sehr gut vorstellen, weil sich schon in meinem Kopf ein ganzer Actionfilm abgespielt hat beim lesen.
Fazit:
Actionreich und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und euch diese spannende Reihe von Gordon Korman wirklich ans Herz legen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

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605 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, verrat

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Adelinas Haare werden über Nacht plötzlich silbern. Sie hat das furchbare Blutfieber zwar überlebt, aber das ist nicht ohne Folgen geblieben für sie. Aber die Krankheit hat sie nicht nur aus der Gesellschaft verbannt, sondern ihr auch unglaubliche Kräfte verliehen. Und sie ist nicht die einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …
Rezension:
Endlich wieder ein neuer Roman von Marie Lu ! Lang erwartet kam nun die Übersetzung der Young Elites endlich in die deutschen Buchläden.
Adelina ist eine derjenigen, die das Blutfieber überlebt haben. Doch nun ist sie gezeichnet und eine sogenannte Malfetto. Dies macht sie zur Ausgestoßenen der Gesellschaft und auch ihr Vater, der ein reicher Kaufmann ist, traktiert sie ständig. Er sagt sie bringe Schande über ihn und sie soll endlich zeigen, dass sie zu etwas nutze ist. Dafür bricht er ihr sogar einen Finger um ihre Kräfte zu erwecken. Doch nichts passiert. Als er sie einem Mann als Affäre mitgeben will, beschließt Adelina zu fliehen. Und da erwachen auch in höchster Not ihre Kräfte endlich.
Nun trifft sie auf die ominöse Gemeinschaft der Dolche. Doch sind sie ihr gut gesinnt? Was wollen sie von ihr?
Mir persönlich erschien Adelina ein wenig eine Anti-Heldin zu sein, denn sie ist nicht die klassische gute Protagonistin, der man als Leser nur alles Glück der Welt wünschen würde. Ich war auch ganz oft erschrocken welche Gedanken Adelina hat und was ihre Handlungen bewegte.
Die Handlung spielt in einem Venedig der Renaissance, doch davon bekommt man leider nicht allzuviel mit. Die Autorin hätte hier viel mehr mit der Umgebung spielen können und mehr erzählen zu der Welt in der das Buch spielt. Auch, dass es plötzlich fliegende Rochen gab, habe ich dann einfach mal hingenommen. Doch hier hat mir eindeutig etwas gefehlt und ich hoffe in den weiteren Büchern noch etwas mehr von dieser Welt zu erfahren.
der Rest des Buches hielt mich kontinuierlich in Atem und ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Wer ein grandioses Finale erwartet, der wird hier nicht enttäuscht. Ich fand es sogar so grandios, dass ich damit liebäugele die englischen Bücher zu lesen, denn diese sind bereits erschienen.
Die Autorin hat viele unerwartete Wendungen eingebaut und ich war einige Male sehr überrascht wohin die Handlung sich entwickelte.
Fazit:
Eine sehr spannende Welt erwartet den Leser hier. Die Fähigkeiten der Dolche sind beeindruckend und ich bin sicher da kommt noch viel mehr auf uns zu in dieser Trilogie. Einen Stern Abzug, weil mir etwas gefehlt hat, das mir die Umgebung näher brachte.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

london, krimi

Tabitha Crum - Das Geheimnis von Hollingsworth Hall

Jessica Lawson , Katharina Orgaß , Iacopo Bruno
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473369393
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
England zu Zeiten von Sherlock Holmes….. Nichts liebt Tabitha mehr als die Geschichten ihres Lieblingsdetektives Clarence Clever. Als Tabitha einen gehemnisvollen Brief mit einer Einladung erhält so zögert sie nicht. Mit Mäuserich Pemberly macht sie sich auf den Weg nach Hollingsworth Hall. Was will die einsame Gräfin von den 5 ausgewählten Kindern? Warum verschwindet plötzlich ein Kind nach dem anderen? Ehe Tabitha sich versieht hat sie einen echten Fall zu lösen.
Rezension:
Tabitha Crum ist elf Jahre alt und hat kein schönes leben. Sie muss auf dem Dachboden hausen, ihre Eltern beschimpfen sie ständig und sie zwingen sie in verlumpter Kleidung zur Schule zu gehen. Da kommt die Einladung von Lady Windermere gerade richtig um diesem tristen Leben zu entfliehen.
Sie packt ihre treue Maus Pemberly und macht sich auf den Weg. Doch sobald sie in Hollingsworth Hall ankommt, merkt sie, dass hier nicht alles so ist wie es scheint. Knarrende Korridore und unheimliche Geräusche hallen durch das Anwesen. Es gibt außerdem verborgene Räume hinter Regalen.Als plötzlich ein Kind nach dem anderen verschwindet, begibt Tabitha sich mutig auf Spurensuche.
Die Erzählung von Tabitha Crum ist ein Kriminalfall für die jüngeren Ermittler. Durch die junge Hauptprotagionistin haben die Leser hier schnell eine Verbindung zur Handlung. Das Setting ist sehr bildhaft dargestellt und so fühlte auch ich mich in die Zeiten Sherlock Holmes´versetzt beim Lesen.
Ich mochte Tabitha ab der ersten Seite. Sie ist wirklich zu bedauern, lebt sie doch bei Eltern, die sie anscheinend gar nicht haben wollen. Dennoch gibt sie nie auf und verzagt nicht. Sie geht weiter ihren Weg und hofft darauf, dass sich eines Tages etwas ändert. Dabei spendet ihr die treue Maus Pemberly immer wieder Trost, denn nur durch ihn ist sie nicht alleine. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft miteinander.
Als die Einladung von Lady Windermere sie erreicht, scheint es eine neue Hoffnung zu geben. Denn so entkommt sie dem Kinderheim noch eine Weile in das ihre Eltern sie stecken wollen um sich ins Ausland abzusetzen.
Die Spannung entwickelt sich allmählich als Tabitha auf dem Anwesen eintrifft und sich immer mehr Merkwürdigkeiten ereignen. Selbst ich konnte mich der Spannung nicht entziehen und fieberte der Auflösung des Falls entgegen.
Fazit:
Spannender Lesestoff für junge Detektive. Ich hoffe sehr noch mehr von Tabitha Crum zu lesen und auf eine Fortsetzung der Reihe. Dies sollte wirklich nicht der letzte Fall für sie gewesen sein.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

jugendroman, marzipan, ewan, stefanie gerstenberger, ella

Muffins und Marzipan - Vom großen Glück auf den zweiten Blick

Marta Martin , Stefanie Gerstenberger
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 30.06.2016
ISBN 9783401602189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ella will nach ihren Träumen greifen und sie wird tatsächlich für die Hauptrolle eines Kinofilms gecastet. Dabei bekommt sie Unterstützung von Familienhund Ewan, der plötzlich mit ihr sprechen kann. Er hilft Ella mit trockenen Kommentaren im Alltag und bei ihrer ersten Liebe zu Jeremy, einem Schauspielkollegen.
Doch Ellas Familienleben läuft ganz anders als im Film. Nach dem Tod ihres Vaters hat ihre Mutter sich distanziert und Ella muss einiges in Bewegung setzen um in ihrem privaten Film auch wieder die Hauptrolle zu spielen.
Wird Ella ihr Glück finden?
Rezension:
Auf dieses Buch wurde ich durch die Lit Love Convention aufmerksam und da war klar, dass ich unbedingt Ellas Geschichte verfolgen möchte. Denn ein sprechender Hund und die Verfilmung von Ellas liebstem Buch, bilden eine schöne Mischung für ein Jugendbuch. Das Buch wurde geschrieben vom Mutter-Tochter-Gespann Marta Martin und Stefanie Gerstenberger.
Ella hat vor zwei Jahren ihren Vater verloren und seitdem ist wahnsinnig viel geschehen. die Mutter ist unverzüglich aus der alten Heimat weggezogen. Ella musste nicht nur von ihrem Vater, sondern auch von ihren Freunden Abschied nehmen. Dadurch wurde Ella sehr einsam, denn auch ihre Mutter schenkt ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit und Liebe, die sich ein Kind wünscht. Natürlich hat Ella im Laufe der Zeit ein paar Freunde gefunden, aber sie sehnt sich immer noch nach ihrer alten Heimat.
Ewan der Familienhund ist auch nicht gerade der verschmuste Geselle. Doch als Ella anfängt und aufzugeben scheint, spricht er plötzlich mit ihr. Zwar kann nur Ella ihn hören, aber er sagt immer dann etwas, wenn Ella einen falschen Weg einzuschlagen droht. Seine trockenen und sehr treffenden Kommentare haben mich jedes Mal schmunzeln lassen.
So bekommt Ella tatsächlich die Hauptrolle in dem Film, der in ihrer alten Heimat gedreht werden soll. Und verfilmt wird „Zwei wie Zucker und Zimt„. Dies war das erste Buch des Duos. Man kann aber „Muffins und Marzipan“ völlig unabhängig davon lesen. Es wird auch nicht soviel vom ersten Buch verraten, dass man es nicht mehr lesen möchte. Im Gegenteil. Ich habe nun richtig Lust auch das erste Buch der beiden Autorinnen zu lesen.
Der Schreibstil der beiden ist sehr locker und wahnsinnig flüssig zu lesen. So flogen die Seiten quasi an mir vorbei. Die Protagonisten haben alle ganz klare Charakterzüge und so habe ich schnell mit Ella sympathisiert und die böse Justina hätte ich am liebsten mal in Ellas Situation versetzt, damit sie sieht was sie da anrichtet.
Auch die Einblicke in den Alltag einer Filmcrew waren sehr gelungen und ich hatte wirklich das Gefühl hier einen Blick hinter die Kulissen des Films gewagt zu haben. Die einzelnen Crewmitglieder waren mir schon nach ein paar Kapiteln sehr vertraut und gerade Fiona, die ebenfalls eine Rolle im Film spielt wurde sehr schnell zu einem meiner liebsten Charaktere.
Fazit:
Ein gelungener Blick hinter die Filmkulissen, des ersten Buches.Mich konnte das Buch gut unterhalten und ich hätte definitiv gerne meinen eigenen Ewan.

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(24)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

federherz, federwelt, elisabeth denis, liebe, reihen-bände

Federwelt

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 26.09.2016
ISBN 9783958820081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Feder-Dilogie:
Federherz (25.07.2016)
Federwelt (26.09.2016)

Inhalt:
Mischa reist in die Federwelt ihres Vaters. Doch der Wechselbalg, der bald ihre Stelle übernehmen sollte, damit sie wieder heim zu ihrer Mutter kann, wurde getötet. Wer war es? Wer hat ein Interesse daran, dass Mischa in der Federwelt zurückbleibt? Und auch in dieser Welt droht Mischa eine große Gefahr durch die Lykoten, die sie immer noch jagen. Wird sie entkommen? Und wieso soll ausgerechnet sie die einzige sein, die die Welten der menschen und der Wesen in Frieden vereinen kann?
Rezension:
Nachdem ich Band 1 quasi verschlungen habe, so musste ich auch Band 2 natürlich lesen um zu erfahren wie die Geschichte um Mischa enden würde.
Die Handlung knüpft direkt am ersten Band an und es gibt keinen weiteren Rückblick. Dennoch findet man sich recht schnell wieder in die Federwelt ein.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Mischa in diesem Band auf die andere Seite gereist ist. Diese blieb trotz aller vorigen Erzählungen im ersten Band noch ein wenig zu sehr im Hintergrund. Nun bekommt der Leser einen gelungen Einblick in das leben der Wesen auf dieser Seite und auch welche Funktion Hainpforta genau hat wird im Laufe der Geschichte deutlich.
So bekommen alle offenen Fragen eine Antwort und das Bild vervollständigt sich.
der Schreibstil von Elisabeth Denis ist wieder so bildhaft und wunderbar, dass ich nur so durch die seiten geflogen bin. Lediglich im Mittelteil des Buches hätte ich mir ein wenig mehr Action gewünscht. Dafür kam ich zum Ende des Buches kaum noch dazu durchzuatmen, weil die grenzen wer nun Freund und wer Feind ist völlig verwischt werden. der Autorin gelingt ein tolles Verwirrspiel rund um die Charaktere und ich wurde mehr als einmal überrascht.
Die Frage wie man selbst an Mischas Stelle reagieren würde auf die eine oder andere Offenbarung stellt sich immer wieder. Und auch, wenn ich Mischa ab und an am liebsten zur Vernunft gerufen hätte so passt das Verhalten zu ihrem Alter und fügt sich gelungen in die Handlung ein.
Die Liebesgeschichte zwischen Mischa und Basil spielt auch hier wieder nicht die Hauptrolle im Buch, sondern ergänzt die Handlung. Mir hat es gut gefallen, dass die Liebe hier nicht im Vordergrund stand, sondern die Ereignisse in der Wesenwelt und der Menschenwelt.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der trotz eines runden Endes noch genug Luft lässt um auf einen Spin Off zu hoffen. Ich würde sehr gerne mehr Geschichten aus der Federwelt lesen.

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(325)

697 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 103 Rezensionen

dämonen, dark elements, liebe, sehnsuchtsvolle berührung, layla

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander , Isa-Corinna Scholz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Layla weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Der Dämonenprinz Roth zieht sie unwiderstehlich an, doch auch der Wächter Zayne spielt eine große Rolle in ihrem Leben, denn er ist ihre große Jugendliebe. Doch währen Layla noch mit sich ringt droht der Lilin alles zu vernichten was ihr wichtig ist. Und so muss Layla sich in einen Kampf stürzen, den sie unmöglich allein gewinnen kann.
Rezension:
Endlich geht es mit Layla, Zayne und Roth weiter. Nach den Enthüllungen in Band 2 konnte ich das Finale auch wirklich kaum erwarten. Die Welt, die hier geschaffen wurde hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich obwohl Band 2 schon eine Weile zurücklag, direkt wieder in die Handlung hinein gefunden habe.
Es schließt nahtlos am zweiten Band an und es gibt ein paar wenige Rückblicke, die alles in meinen Gedanken wieder direkt haben aufleben lassen.
Layla ist immer noch hin und her gerissen zwischen ihren beiden Lieben. Und auch Zayne und Roth wollen jeder Layla an ihrer Seite haben. Der Weg bis zur endgültigen Entscheidung ist auch wie in den Vorgängern bereits wieder ein Auf und Ab der Gefühle und es bleibt spannend wie sich Layla nun entscheidet.
Natürlich tauchen auch viele Protagonisten aus den ersten Bänden wieder auf und Roth und seine Hausgeister sorgen für ordentlich Wirbel.
Neben der Liebesgeschichte erwartet den Leser aber auch wieder jede menge Action und entfesselte Dämonen. Denn im dritten und finalen Band geht es wieder hoch her und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen.
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist fesselnd und sie schafft es alles bildlich vor Augen zu führen und den Leser völlig an ihr Buch zu fesseln. Dazu kommen jede Menge Ereignisse, die der Handlung immer wieder neuen Schwung geben und ich habe mich öfter gefragt wohin das noch führen soll.
Das Finale ist gut abgerundet und es werden alle offenen Fäden geklärt. Da ich keine offenen Enden mag ist auch dies ein großer Pluspunkt für mich.
Fazit:
Die Dark Elements Trilogie hat mich vom ersten bis zum letzten Band super unterhalten und gefesselt. Definitiv eine meiner Lieblings-Reihen. Und auch Band 3 muss hier nicht zurückstehen. Wer gerne Romantik Fantasy mit Gargoyles lesen möchte, der wird an dieser Reihe nicht vorbei kommen.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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(50)

71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

the evil me, stefanie hasse, dystopie, evil me, zukunft

The Evil Me

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646602289
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Monica wartet schon ihr ganzes langes Leben darauf sich endlich den MindLog einsetzen zu lassen. Und endlich bekommt sie ihn an ihrem 18. Geburtstag eingesetzt. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern….Auf jeden Blackout folgen schlimme Taten und charakterliche Änderungen…. Und was geschieht mit ihr selbst, wenn sie sich an nichts mehr erinnert? Was tut sie und wer ist dafür verantwortlich? Bald beginnt eine atemlose Jagd auf der Suche nach der Wahrheit und alle, die Monica liebt geraten in größte Gefahr……
Rezension:
Eine gar nicht mehr so weit entfernte Zukunftsvision erwartet den Leser hier. Die Menschen kommunizieren nicht mehr über Handys oder Computer, sondern über ein Implantat namens MindLog. Mit kurzen Augenbewegungen lassen sich Nachrichten abrufen, oder auch im Internet surfen. Und selbst das Telefonieren gleicht für Außenstehende eher einem Selbstgespräch dank der neuen Technologie.
Mit Monica wurde ich nicht so richtig warm. Ich konnte ihr Handeln und ihre Emotionen zwar nachvollziehen und folgte auch den spannenden Geschehnissen sehr gerne, aber ich konnte sie nicht richtig greifen. Die übrigen Protagonisten blieben auch ein wenig im HIntergrund, da ein Großteil der Handlung aus Monicas Sicht erzählt wurde. Hier hätte ich mir ab und zu einen weiteren Schwenk zu den anderen Protagonisten gewünscht.
Der Spannungsbogen baut sich recht schnell auf, wenn man als Leser merkt, dass hier einiges im Argen liegt. Und spätestens als Monicas Freunde Dinge tun, die sie sonst nie getan hätten, habe ich schnell gemerkt in welche Richtung das Buch gehen würde. Stefanie Hasse streut natürlich wieder viele Verdächtige in den Raum und so weiß man als Leser nicht so recht wie es nun ausgehen wird. Einzig Monicas Vater, der keinen MindLog hat stellt eine gewisse Konstante im Buch dar und das hat auch eine Stütze in die Geschichte gebracht.
Das Finale ging mir ein wenig zu schnell und trotz der vorhandenen Spannung ließ mich das offene Ende etwas ratlos zurück. Hier hätte ich mir auf jeden Fall gewünscht, dass es zu einer genaueren Auflösung kommt. Da dies ein Einzelband ist, wird es wohl leider keine Fortsetzung mehr geben in der alles rund zu Ende geführt wird. Die Zitate am Ende konnte ich leider nicht alle schlüssig zuordnen und hätte mir da einen kleinen Anhang gewünscht wo die Zitierten noch aufgeführt werden. Einige Der Handlungsfäden werden natürlich zu Ende geführt und ich habe auch schon viel gehört, dass das offene Ende genau passend ist für andere Leser.
Fazit:
Wer gerne spannende Zukunfts-Thriller liest, der ist hier auf jeden Fall richtig und wird sehr intensive Lesestunden haben, die in Gedanken auch noch nachwirken. Denn was wäre, wenn es ein MindLog tatsächlich gäbe? Wie sähe unser Leben dann aus? Ist das wirklich noch so weit entfernt?

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63 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

wikinger, loki, kinderbuch, mythologie, jugendbuch

Viking Warriors - Der Speer der Götter

Richard Dübell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401420
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Viking Warriors-Reihe:
Der Speer der Götter (24.08.2016)
Der Ring des Drachen (15.02.2017)

Inhalt:
Ein listiger Plan Lokis katapultiert Viggo in die Vergangenheit, wo er angeblich seine leiblichen Eltern finden wird. Doch Loki wäre nicht Loki, wenn er nicht viel mehr beabsichtigen würde. Viggo soll nämlich nach einer Prophezeiung den drohenden Weltuntergang verhindern. Doch bevor Ragnarök aufgehalten werden kann, muss Viggo den sagenumwobenen Speer Odins finden. Wird es ihm gelingen? Kann er sein Schickal annehmen und erfüllen? Schon bald muss Viggo in der rauen Wikinger-Welt um sein Überleben kämpfen.
Rezension:
Viggo ist gerade einmal 14 Jahre alt und lebt im 21. Jahrhundert. Die Wikinger kennt er aus dem Geschichtsunterricht. Er lebt bei seinen Pflegeeltern und alles scheint ganz normal. Bis eines Tages ein Mitarbeiter des Jugendamtes auftaucht, ein gewisser Herr Koil, und eine Merkwürdigkeit nach der anderen geschieht. Ehe sichs Viggo versieht ist er durch eine List Lokis im Wikinger-Zeitalter gelandet und er weiß weder was er da soll, noch was ihn hier erwartet.
Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Die Schrift “ Viking Warriors“ ist silbern und erhaben auf den Buchdeckel geprägt. Man ahnt schon, wenn man das Buch sieht, dass hier eine fantastische Geschichte mit viel Action auf den Leser wartet. Im Großen und ganzen stimmt das auch,allerdings gab es immer mal wieder Stellen, die mir etwas zu lang gezogen waren, weil Viggo einfach sehr langsam reagiert oder sich manchmal auch einfach treiben lässt. Hier wäre mehr Initiative des Protagonisten besser gewesen an diesen Stellen um die Handlung in Schwung zu halten. Dennoch schaffte es der Autor diese Stellen gekonnt mit einigen Überraschungen immer wieder aufzufangen und die Spannung so dennoch zu erhalten.
Die nordische Mythologie hat er dabei als Basis genommen und sich an ihr orientiert. Und wenn es die Sage um Viggo gegeben hätte, dann würde das Ganze wohl genau so ablaufen, wie Herr Dübell es hier geschildert hat. Die Details der Mythologie hat er so eingebaut, dass sich eine frische, überzeugende und neue Handlung ergeben hat. Der angenehme Schreibstil und der immer wieder eingebaute Humor, gerade von Loki, hat mich mitgerissen, unterhalten und verstanden zu überzeugen.
Fazit:
Wer diese Reihe noch nicht kennt und sich gerne auf eine Reise in die nordische Mythologie begeben möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen, denn trotz des einen oder anderen Parts, der mir zu langatmig war, freue ich mich wahnsinnig auf Teil 2, weil ich unbedingt wissen muss wie es mit Viggo weitergeht.

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(53)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

4 sterne, gedächtnisverlust, mystery, jugendroman, schuld

Brennt die Schuld

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783958820296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Trilogie im Überblick:
1: Wenn du vergisst (22.08.2016)
2: Brennt die Schuld (24.10.2016)
3: In deinem Herz (01.01.2017)
Inhalt:
Zoe kann sich inzwischen bruchstückhaft an einige Dinge erinnern, doch die Todesnacht ihrer Schwester Maya bleibt immer noch im Dunkel. Bei ihren Eltern hält sie es nicht mehr aus und wohnt derzeit bei Elias, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch was geschah wirklich in der besagten Nacht? Ist Zoe am Ende schuldig? Eine Reise nach Bamberg zu alten Freunden soll ihr weitere Erkenntnisse liefern…..
Rezension:
Nachdem der erste Band mit einem ganz fiesen Cliffhanger endete musste ich einfach zu Band 2 greifen. Die weitere Entwicklung der Geschichte war zu interessant für mich.
Auch Band 2 entwickelte schnell ein hohes Spannungspotenzial und riss mich förmlich mit sich. Im Mittelteil allerdings ließ der Spannungsbogen ein wenig nach und nahm gegen Ende erst wieder richtig an Tempo auf. Zoes ständige Selbstzweifel und ihr Wahn, dass alles an den Bildern liegen könnte, wiederholen sich in der Mitte des Buches leider recht oft und verloren so für mich an Glaubwürdigkeit. Natürlich passt Zoes Verhalten und ihre starken Schuldgefühle zum Titel . Doch war es mir einfach ein wenig zu viel an dieser Stelle. Doch Heidrun Wagner hat mich mit fortlaufender Handlung auch wieder eingefangen und so konnte ich das Buch am Ende doch kaum aus der Hand legen.
Die Illustrationen sind wieder auf jeder Seite zu finden und sie verändern sich auch parallel zu Zoes Entwicklung immer ein wenig. Die Entfaltung von Zoes Persönlichkeit ist somit nicht nur in ihren Taten spürbar und darin wie sie nach und nach einige Teile zusammenfügt, sondern eben auch an den grafischen Ergänzungen des Buches. Das hat mir wieder gut gefallen. Einige der Bilder waren leider etwas zu dunkel und man konnte dadurch die Schrift ab und zu nicht so gut lesen. Da hätte ich mir etwas weniger kräftige Grautöne gewünscht auf ein paar Seiten.
Der Schreibstil ist wieder jugendlich gehalten und passt absolut zur Zielgruppe. Doch auch ich lese solche lockeren Wortwechsel ganz gerne und habe mich gut unterhalten gefühlt.Doch nicht nur um Mayas Todesnacht geht es, sondern eben auch um Zoes Gefühle für Elias und Niklas, die ja bereits im ersten Band schon etwas zwiegespalten waren. So sorgen auch hier wieder wechselnde Szenen dafür,dass man als Leser mal das eine und mal das andere glaubt. Dieses Verwirrspiel war wirklich wieder sehr gelungen umgesetzt.
Fazit:
Wer den Auftakt der Trilogie mochte, der wird von der Fortsetzung ebenfalls begeistert sein. Bis auf die kleinen Spannungshänger im Mittelteil konnte mich Band 2 jedenfalls überzeugen und ich freue mich auf das Finale.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

drohne, elanus, jona, ausspionieren, linda

Elanus

Ursula Poznanski , Jens Wawrczeck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 22.08.2016
ISBN 9783844523225
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Jona ist mit seinen siebzehn Jahren seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus was die Intelligenz betrifft. Seine sozialen Kompetenzen allerdings sind weit weniger ausgeprägt. So macht er sich schnell unbeliebt und eckt überall an. Er reagiert darauf auf seine ganz eigene Weise: er sendet sein Geheimprojekt aus um andere zu bespitzeln. Elanus ist eine Drohne, die Jona gebaut hat und das was er über die Drohne erfährt kann Jona einsetzen um sich gegen Spott und Häme zur Wehr zu setzen. Doch er entdeckt auch Dinge, die besser verborgen geblieben wären, denn adurch gerät Jona in größte Gefahr.
Rezension:
Der Hauptprotagonist Jona ist siebzehn Jahre alt und war mit gleich zu Beginn nur wenig sympathisch. Ich konnte mich mit ihm nicht so recht anfreunden. Das liegt daran, dass Jona zweifelsohne ein wahnsinnig schlauer Kopf ist, aber er kennt kein Mitgefühl und kann sich in andere Personen nicht hineinversetzen. So schießt er häufig übers Ziel hinaus und das ist ihm auch nur mäßig bewusst. Doch nach und nach gelangt er zu einigen Erkenntnissen was das Miteinander betrifft und mit jedem kleinen Schritt wurde er mir sympathischer. Elanus hilft ihm bei einigen dieser Erkenntnisse, da er hier ungefiltert mitbekommt was andere denken und fühlen muss er sich zwangsläufig auch mit dem einen oder anderen Auslöser für diese Situation auseinandersetzen.
Er deckt natürlich nicht nur Dinge auf, die ihn selbst betreffen, sondern auch viele private Geheimnisse von Kommilitonen und Lehrern. Und hat nicht jeder das eine oder andere Geheimnis? Doch schon bald stellt sich heraus, dass einige der Dinge, die Jona erfährt höchst brisant sind…. Und dann gerät auch Jona in große Gefahr und muss plötzlich sogar um sein Leben fürchten.
Ich habe die Idee von einem sozial inkompetenten Jungen, der eine Drohne zum bespitzeln anderer verwendet, mit Spannung verfolgt. In diesen kurzen Momenten, die Elanus aufnimmt kann kein komplettes Bild einer Situation entstehen und so wird der Leser mitgenommen auf dem Weg diese Mosaiksteinchen zusammenzusetzen. Dieses Tatsachen-Puzzle empfand ich als sehr spannend, weil man es während des Lesens erst langsam zusammenfügt. Hier gibt es keinen auktorialen Erzähler, der etwas vorweg nehmen würde, sondern nur Jonas Sichtweise aus der erzählt wird.
Das Hörbuch ist eine komplett-Lesung und wurde von Jens Wawrczeck gesprochen, der auch schon einige andere Bücher von Ursula Poznanski vertont hat. Seine Stimme ist sehr angenehm und so verfliegen diese 11 Stunden und 33 Minuten sehr schnell.
Spannungsreich und realistisch wird hier das Bild einer schon heute möglichen Szenerie gezeigt, in der eine Drohne als Überwachungsobjekt bei Privathaushalten genutzt wird.
Fazit:
Ein spannendes Buch und ein gelungenes Hörbuch für alle Fans von Jugend-Thrillern, die durchaus so in der Nachbarschaft geschehen könnten.

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(50)

93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, italien, aprikosen, erbe, aprikose

Aprikosenküsse

Claudia Winter
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483907
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Die junge Foodjournalistin ist in ihrem Job zwar umstritten, aber erfolgreich. Doch diese eine Restaurantkritik bringt ihr ganzes Leben durcheinander. Die italienische Gutsherrin hat dank der Kritik einen Herzinfarkt erlitten und Hanna gelangt versehentlich auch noch in den Besitz der Urne. Nun muss sie wohl oder übel nach Italien reisen und wird dort unfreiwillig zum Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn Giuseppa Camini hat auch über den Tod hinaus nur ein Ziel: Ihren Enkel Fabrizio unter die Haube zu bringen. Eine Aufgabe, die ein ganzes Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühle völlig durcheinanderwirbelt.
Rezension:
Hanna ist völlig auf ihren Job fixiert. Sie schreibt und arbeitet fast ununterbrochen und hat auch kaum Freunde. Ihre Wohnung sehr unpersönlich und fast alles ist noch in Kisten verpackt. Hanna legt da einfach sehr wenig Wert drauf, weil sie schließlich kaum zu Hause anzutreffen ist. Ihre Restaurantkritiken sind meist sehr bissig geschrieben und sie lässt nur dann ein gutes Haar an einem Restaurant, wenn sie absolut und völlig überzeugt ist. Doch natürlich verkaufen die schlechten Kritiken sich wesentlich besser als die guten.
Fabrizio hat das recht schwere Erbe der Familie Camini angetreten und versucht verzweifelt aus dem Aprikosenhain einen Gewinn zu erwirtschaften. Doch es läuft nicht so gut und das Likör-Rezept seiner Nonna scheint mit ihrem Tod ebenfalls verschollen zu sein. Bei der Testamentseröffnung erfährt Fabrizio dann auch noch, dass sein Erbe an eine Hochzeit geknüpft sein soll. Natürlich hat er noch keine geeignete Frau gefunden.
Aprikosenküsse wird abwechselnd aus Hannas und Fabrizios Sicht erzählt und man bekommt so zu beiden Protagonisten eine Beziehung. Ich konnte sowohl Hanna als auch Fabrizio stets gut verstehen und habe mit Spannung beobachtet wie sich alles veränderte für die Familie Camini nach Nonnas Tod. Der locker leichte und humorvolle Schreibstil haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und man spürt mit jeder Zeile wie sehr die Autorin ihr Herzblut in die Geschichte investiert hat. Auch die Beschreibungen im Buch lassen die Landschaft und die Leute vor dem inneren Auge lebendig werden und ich habe fast die Sonne im Gesicht gespürt während ich las.
Dieses Buch ist mir zunächst durch sein tolles Cover aufgefallen, das eine warme und sommerliche Erzählung verspricht. Gerechnet habe ich mit einem leichten Liebesroman und viel Herz. Was mich sehr positiv mitgenommen hat war der Humor. Denn die Autorin erzählt mit so viel Witz und Flair, dass es einfach Freude macht ihr nach Italien zu folgen.
Besonderen Spaß hatte ich mit Vittoria, dem Hof-Huhn. Sie hält sich nicht nur meistens für einen Hahn, sondern auch noch für einen recht giftigen Wachhund. Diese Szenen bildlich vor Augen zu haben ließ mich sehr schmunzeln.
Am Ende von Aprikosenküsse wartet auf den letzten Seiten noch ein schönes Extra. Nämlich ein paar der Rezepte, die auch in der Küche der Caminis eine Rolle spielen. So kann man sich das Flair des Buches auch ganz schnell in die heimische Küche holen.
Fazit:
Eine fesselnde, humorvolle Lovestory, die ein Familiengeheimnis verbirgt. Hier ist wirklich alles drin und es bleiben keine Wünsche für Fans des Genres offen. Greift zu, lest das Buch und reist mit nach Italien.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

blog, jugendbuch, kinderbuch, club, theoretiker

Der Theoretikerclub

Anja Janotta , Vera Schmidt
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei cbt, 29.08.2016
ISBN 9783570164358
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Knut ist ein Theoretiker in Ausbildung. Die Jungs vom Club haben den vollen Durchblick… Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Und dann ersinnen die Theoretiker den ultimativen Plan, der für Frieden sorgen soll und der, zumindest theoretisch unschlagbar ist. Praktisch gesehen hat der Plan jedoch einige Schwächen.
Rezension:
Nachdem uns die „Linkslesestärke“ und der „Linkslesemut“ schon sehr gut gefallen hat, war klar, dass wir auch das neue Buch der Autorin zusammen lesen werden. Und wir wurden in keinster Weise enttäuscht. Mit viel Witz und Humor berichtet die Autorin von Linus Kurz und seinen Theoretikerfreunden.
Linus kennen wir bereits aus den anderen beiden Büchern, denn er ist Miras Bruder, die die Hauptprotagonistin in diesen Geschichten war. Es ist aber keine Vorkenntnis der beiden ersten Bücher notwendig, sondern man kann die Theoretiker auch ganz unabhängig davon lesen.
Die Handlung wird immer mal wieder mit Chat-Unterhaltungen der Theoretiker im Blog aufgelockert und auch von einigen wirklich lustigen Szenen, die sich so abspielen. Aber auch ernstere Ereignisse finden hier ihren Platz und es kommt auch mal zum Streit.
Es geht also nicht nur um den Club und die verrückten Ideen der Theoretiker, sondern auch um den Umgang miteinander. Denn auch unter Geschwistern oder Mitschülern sollte man sich an einige Dinge halten. Und genau das wird hier vermittelt. Die Theoretiker gehen eine ganze Weile falsche Wege und müssen am Ende doch erkennen was wichtig ist im Leben und dass man mit Ehrlichkeit oft viel weiter voran kommt als mit perfiden Plänen.
Das Buch wird ab einem Lesealter von 11 Jahren empfohlen, wobei ich mit meinem neunjährigen Sohn auch sehr viel Spaß daran hatte. Es sind teilweise sehr lange Kapitel, aber damit kamen wir sehr gut zurecht.
Durch die immer wieder neuen und aberwitzigen Ideen der Theoretiker wird der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten und es passiert immer wieder etwas neues. So mag man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen.
An jedem Kapitelanfang findet man eine Illustration von Vera Schmidt, die einen Blick in das Kapitel erahnen lässt. Dazu ist ein Daumenkino im Buch illustriert, das auch sehr gelungen ist.
Fazit:
Eine unterhaltsame und witzige Lesezeit erwartet euch hier. „Big Bang Theory“ für junge Leser, die uns überzeugen konnte.

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(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

emily bold, praline, liebe

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503995444
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Amy Bishop liebt Pralinen und ist mit ihrer Herstellung vertraut. Kein Wunder hat sie doch die Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt. Doch mit diesem Erbe kommen jede Menge Probleme. Die Sugar Tale Corporation möchte sich die Mehrzahl der Stimmrechte sichern und das Geld ist auch stets zu wenig und Amy kann nicht kostendeckend arbeiten. Dann entsendet die Corporation den attraktiven Ryan Scandrik um den Willen der Corporation durchzusetzen. Doch alle Versuche von Amy die Firma zu retten scheinen schief zu gehen und dann verliebt sie sich auch noch in diesen unmöglichen Kerl.
Rezension:
Die Geschichte rund um Amy Bishop und Archers Sweets hat mich vom Klappentext her schon sehr angesprochen. Amy ist eine sehr herzensgute Frau, die nur schwer realisiert wie schlecht es um die Firma eigentlich steht. Sie kämpft wirklich bis zum Letzten um keine Entlassungen durchführen zu müssen, weil ihre Angestellten inzwischen auch zu Freunden geworden sind. Diese Haltung hat mich sehr beeindruckt und ich mochte es, dass Amy nicht kampflos aufgeben will.
Ryan Scandrik war mir zunächst ein wenig suspekt, da er sehr analytisch vorgeht und die Firma nicht als Herzensangelegenheit betrachtet, sondern nur als Kosten- Nutzenfaktor.
Amys beste Freundin Kiki oder Kendra empfand ich als sehr seltsam. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Was auch daran lag, dass es einige Kapitel gebraucht hat bis ich verstanden habe, dass Kiki und Kendra dieselbe Person sind. Sie wird im Laufe des Buches fast willkürlich einmal so und einmal so genannt. Teilweise im gleichen Gedankengang von Amy. Auch, dass Kiki bereits im Rentenalter ist hat mich etwas verblüfft, weil ich sie im ersten Abschnitt noch für wesentlich jünger gehalten hätte. Ich hatte manchmal auch nicht das Gefühl als ob Kiki tatsächlich so viel Lebenserfahrung hat. Sie wirkt einfach viel jünger in der Geschichte.
Die Erzählung konnte mich gut unterhalten, dennoch habe ich an einigen Stellen vermisst, dass ich nicht so mitfiebern konnte wie in anderen Romanen der Autorin. Die Emotionen der Protagonisten kamen nicht zu hundert Prozent bei mir an.
Die Handlung spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Einmal Amys Ebene in der heutigen Zeit und dann gibt es immer wieder Kapitel aus Archers Vergangenheit, die nach und nach aufdecken wie es zur Gründung der Firma und dem schlechten finanziellen Status kam. Auch einige weitere Geheimnisse werden in diesen Rückblenden nach und nach ans Licht gebracht.
Fazit:
Ein schöner Liebesroman, der mich gut unterhalten, aber nicht ganz überzeugen konnte. Und ihr werdet nach der Lektüre sicherlich Hunger auf Pralinen und Schokolade haben.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

kinderbuch, marionetten, kopenhagen, dänemark, erinnerung

Caspar und der Meister des Vergessens

Stefanie Taschinski , Cornelia Haas
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783789104268
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Zuerst glaubt Caspar noch nicht was er erlebt. Nach der Neujahrsnacht ist sein Bruder Till verschwunden, aber seine Eltern suchen ihn nicht. Sie scheinen vergessen zu haben, dass es Till gibt. Doch wo ist der kleine Bruder von Caspar und Greta? Was ist geschehen? Und wie konnten die Eltern ihr jüngstes Kind vergessen?
Rezension:
Caspar ist 11 Jahre alt, seine Schwester Greta 13 und sein kleiner Bruder Till ist mit 6 Jahren das Nesthäckchen der Familie. Sie sind alle Kinder der berühmten Puppenspielerfamilie aus Kopenhagen. Die Familie betreibt seit Generationen ein Puppentheater, das mit immer neuen Ideen stets zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Die Vorstellungen sind ausgebucht und jedes neue Thetaterstück wird sehnsüchtig vom Publikum erwartet. Die Geschwister sind sehr herzlich im Umgang miteinander und die beiden Großen kümmern sich abwechselnd um Till. Doch in der Neujahrsnacht ist Till plötzlich verschwunden. Sein Zimmer ist ein Raum für Putzutensilien und auch von den Fotos ist er wie weg gewischt. Caspars Eltern haben völlig vergessen, dass Till jemals existiert hat. Nur Caspar und Greta erinnern sich noch und so begeben sich die beiden auf Spurensuche. Diese Jagd nach dem Kleinen Bruder wird bald auch Caspar in große Gefahr bringen. Werden die beiden Till retten können? Was ist mit Till geschehen und warum? Und wer ist der Meister des Vergessens?
Schon der Buchtitel macht direkt neugierig auf den Inhalt. Nachdem ich "Funklerwald" von der Autorin bereits gelesen hatte, musste ich das neue Kinderbuch von ihr unbedingt auch lesen. Jedes Kapitel ist mit einer Illustration versehen, die jeweils zur Handlung des Buches passt. Solche kleinen Illustrationen mag ich persönlich immer sehr gerne.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt zunächst Caspars Familie kennen und erfährt einiges über das Leben der Protagonisten. Danach geht es recht schnell mit dem Neujahrsmorgen weiter und Tills Verschwinden. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich das Buch wegzulegen. Ich war von der Handlung gefesselt und besonders die etwas düsteren Fantasy-Elemente haben mir gut gefallen. Auch der Zusammenhalt der Familie und die Bereitschaft etwas zum Wohle des anderen zu riskieren war sehr beeindruckend und eine wichtige Grundaussage des Buches.
Der Schreibstil ist sehr gut und angenehm zu lesen. Die Handlung lässt sich so auch für die jungen Leser sehr gut nach verfolgen. Einige Zusammenhänge bleiben jedoch noch verborgen bis zum Finale. Der Showdown ist sehr emotional, spannend und mitreißend.
Die Handlung ist düsterer als bei Funklerwald und deshalb auch erst ab 10 Jahren geeignet. Manchmal wird es im Laufe der Erzählung schon etwas gruselig wie zum Beispiel zu Beginn als Till noch da ist und Caspar eine Marionette ohne Kopf zugesteckt bekommt. Die jungen Leser sollten also leicht schaurige Geschichten mögen.
Fazit:
Eine grandiose, etwas düstere Fantasy für junge und jung gebliebene Leser. Mich konnte Caspar restlos überzeugen und fesseln.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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142 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

animox, das heulen der wölfe, gestaltwandler, kinderbuch, wölfe

Animox - Das Heulen der Wölfe

Aimée Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789146237
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Als seine Mutter von Ratten entführt wird und sein Onkel sich vor seinen Augen in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon klar, dass er zu den Animox gehört. Die Animox sind Tierwandler und die fünf Königreiche der Animox führen einen erbitterten Krieg gegeneinander. Wie ist Simon nur zwischen die Fronten geraten? Wird er seine Mutter retten können? Und wsa genau steckt hinter dem Krieg der Animox?
Rezension:
Simon ist gerade einmal 12 Jahre alt als sein Leben plötzlich aus den Fugen gerät. Ein Adler taucht auf um ihn zu warnen. Doch vor was oder wem das begreift Simon erst als seine Mutter von Ratten entführt wird und auch er selbst angegriffen wird. Da stellt sich auch heraus, dass sein Onkel sich in einen Wolf verwandeln kann. Wie genau das alles zusammen hängt und welche Rolle Simon dabei spielt, das stellt sich erst später heraus.
Der Einstieg in das neue Buch von Aimee Carter fiel mir sehr leicht, da sie zu Beginn nicht all zuviel erläutert, sondern die Hintergrundgeschichte nach und nach aufklärt. So verbringt man weniger Zeit mit den Charaktervorstellungen, was aber im Rahmen eines Fantasybuches für jüngere Leser genau richtig ist. Der Spannungsbogen baut sich sofort auf. Man wird neugierig gemacht was nun hinter dem plötzlich auftauchenden Adler steckt, der Simon gleich im ersten Kapitel zu warnen versucht.
Der Schreibstil von Aimee Carter ist auch im Auftakt der Simon Thorn-Reihe wieder wahnsinnig angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich wollte unbedingt das Geheimnis ergründen und mehr über Simon und die Animox wissen. Mit einigen überraschenden Wendungen versteht es die Autorin entsprechend Verwirrung zu stiften und so bleibt die Wahrheit bis zum Ende des Buches gut verborgen. Das Finale hält dann einen gelungenen Showdown bereit sowie einen kleinen Cliffhanger für Band 2. Dieser ist jedoch nicht allzu gemein.
Die Welt, die Aimee Carter hier erschaffen hat ist gelungen in unsere Welt integriert und man könnte fast glauben, dass es im Untergrund Animox gibt von deren Existenz die Menschen nicht einmal etwas ahnen.
Und wer hat sich nicht schon einmal gewünscht sich in ein Tier verwandeln zu können. Das greift gelungen die Wünsche und Träume vieler junger Leser auf und weckt die Fantasie.
Fazit:
Wahnsinnig spannender Auftakt, der für mich nichts zu wünschen übrig lies. Eine Erzählung über Wesen, die unerkannt unter uns leben und eigene Hierarchien und Strukturen entwickelt haben. Mich konnte das Buch komplett überzeugen und deshalb empfehle ich es euch unbedingt.

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54 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

kochbuch, harry potter, harry potte, essen, englische rezepte

Das inoffizielle Harry-Potter-Kochbuch

Dinah Bucholz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei riva, 23.09.2016
ISBN 9783742300294
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch enthält 150 fantastische Rezepte von Butterbier bis Kürbispasteten, die einen direkt an Hogwarts und die große Halle denken lassen.
Rezension:
Nachdem ich in der Verlagsvorschau entdeckt habe, dass es ein Harry Potter Kochbuch geben wird, war klar, dass ich es einfach haben musste. Als großer Fan der Reihe, der Filme und überhaupt allem was mit der fantastischen Welt dieser Bücher zu tun hat, war es selbstverständlich, dass dieses Buch in die Sammlung hineingehört.
Aufgeteilt ist das Buch in 10 Kapitel, die sich nicht an den einzelnen Büchern oder der Rezeptkategorie orientieren, sondern nach den Orten und Zeiten der Bücher. So gibt es die Kapitel Gutes Essen mit bösen Verwandten, in dem die Rezepte der Dursleys aufgegriffen werden. Oder Tafelfreuden in der Winkelgasse. Aber auch Frühstück vor dem Unterricht, Mittag und Abendessen in der Großen Halle und Desserts und Snacks in der Schule sind drei dieser Kapitel.
Sehr gelungen fand ich, dass über den Rezepten häufig ein Buchzitat zu finden ist und auch dabei steht aus welchem Buch und Kapitel das Zitat stammt. Daran sieht man, dass die Autorin sich die Rezepte nicht frei erdacht hat, sondern sich schon an den Büchern orientiert. Was leider fehlt ist die Zubereitungs- und Garzeit sowie die Nährwerte. Doch will man bei Butterbier echt wissen wie viel tausend Kalorien das hat?
Neben dem Rezept findet sich auch immer eine aufgedruckte Schriftrolle mit interessanten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Rezepten.
Ich selbst schaue schon immer mal gern drauf ob die Zubereitungszeit in meinen Plan passt, hier muss man eben das ganze Rezept lesen und die Zeit schätzen.
Was mir leider auch fehlt ist die Struktur. Es wäre für meinen Geschmack besser gewesen die Rezepte nach Hauptspeisen (Fleisch, Fisch, Geflügel, Vegetarisch) und Desserts, Snacks, Suppen und so weiter zu ordnen. Durch die Sortierung nach Orten gerät das so sehr durcheinander, dass ein spezielles Suchen nach einem Dessert merklich erschwert wird. Und ob ich Lammkotletts und Brathähnchen beim Frühstück gesucht hätte glaube ich auch nicht, da dies für mich eher zu Hauptspeisen zählt.
Fazit:
Trotz einiger Schwächen enthält das Buch alles was das Herz begehrt. Und ich kann über die fehlende Sortierung auch ein Stück weit hinwegsehen, weil man dank dem alphabetischen Register zumindest einen kleinen Überblick behält. Und die traditionell britische Küche bietet viele spannende Ideen zum Nachkochen.

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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

bluescreen, science fiction, dan wells, jugendbuch, zukunft

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Los Angeles im Jahre 2050. Hier kann man tun und lassen was man möchte solange man nur vernetzt ist. Durch das Djinni, also ein Implantat im Kopf ist man 24 Stunden online. Für viele Menschen ist das Netz bereits überlebenswichtig, so auch für die junge Marisa, die im Satdtteil Mirador lebt. Doch was ist, wenn im Netz ein dunkler Feind lauert. Als Marisa auf die angeblich sichere Droge Bluescreen stößt, deckt sie eine Verschwörung auf, die weitreichender ist als sie sich vorstellen könnte.
Rezension:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Der Einstieg fiel mir recht leicht, da der Autor zunächst alle Protagonisten vorstellt und man genau erklärt bekommt wie diese neue Welt der Zukunft so gestrickt ist. Der Spannungsbogen baut sich jedoch aufgrund der Länge der Einführung noch nicht so richtig auf an dieser Stelle, denn außer, dass Marisa und ihre Freunde die „Cherry Dogs“ bilden und ein Onlinegame spielen erfährt man noch einiges aus dem Privatleben der einzelnen Mitglieder dieser Gruppe. Wer also direkt einen spannenden Einstieg erwartet, der wird ein wenig durchhalten müssen. Marisa lebt in Mirador, einem eher ärmlichen Viertel der Stadt.
Dafür überschlagen sich die Ereignisse förmlich als der Bluescreen Stick auftaucht, der bei weitem nicht so harmlos ist wie die Dealer ihn darstellen. Und da Marisa eine sehr begabte Hackerin ist, begibt sie sich auf Spurensuche und entdeckt nicht nur unglaubliches, sondern gerät auch selbst in größte Gefahr.
Die Zukunftsvision von Dan Wells hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen und ist auch bei weitem nicht so abwegig wie man zunächst glauben sollte. Wer hätte denn in den 80ern an Smartphones gedacht und daran was man mit so einem Teil alles machen kann. Das Djinni geht noch ein paar Schritte weiter, da es direkt implantiert ist. Man kann nicht nur mit all seinen Kontakten jederzeit sprechen darüber, sondern durch blinzeln und Augenbewegungen durchs Internet surfen und noch viele andere Dinge. Hat man sich im Gedränge mal verloren? Kein Problem, denn wer online ist von den Freunden wird auch mit Ortsangabe auf dem Djinni angezeigt und man findet sich schnell wieder. Die Autos fahren automatisch und man muss sie gar nicht mehr manuell steuern. Es ist tatsächlich eine völlig neue Welt und die Menschen leben quasi online.
Einerseits ist das erschreckend, andererseits auch gar nicht so weit hergeholt. Eine durchaus mögliche Vision der Zukunft.
Fazit:
Ein etwas zäher Einstieg, der schnell durch viel Action aufwartet und am Ende ging es mir fast schon wieder zu schnell. Wer diese Art von Technik-Science-Fiction mag, der wird hier nicht enttäuscht werden.

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