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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

masterminds - im sog des verbrechens, masterminds, klone, im sog des verbrechens, jugendliche

Masterminds - Im Sog des Verbrechens

Gordon Korman , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 15.08.2016
ISBN 9783407747327
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Masterminds – Trilogie im Überblick:
Im Auge der Macht (8.2.2016)
Im Sog des Verbrechens (15.08.2016)
Payback (im Englischen Original am 07.03.2017)

Inhalt:
Eli, Tori, Malik und Amber sind endlich in Freiheit. Die vier wollen dem schrecklichen Projekt Osiris endlich das Handwerk legen. Um herauszufinden wie es dazu kam und wie es gestoppt werden kann, suchen sie Tamara Dunleavy auf, eine der Gründerinnen. Auf ihrem Weg sind sie immer wieder gezwungen auch zu illegalen Mitteln zu greifen um ihre Freiheit zu erhalten. Doch sind ihre Methoden gerechtfertigt? Oder werden sie immer mehr zu den Verbrechern, deren Gene sie besitzen?
Rezension:
Nachdem der erste Masterminds Band bereits eine sehr große Spannung aufgebaut hatte, musste ich einfach wissen wie es mit den vieren weitergehen würde. Und auch, wenn die Lektüre von Teil eins schon eine Weile her war, so fiel mir der Einstieg sehr leicht. das liegt daran, dass die vier die Ereignisse des ersten Bandes noch einmal Revue passieren lassen und ich so wirklich das Gefühl bekam, ich hätte Band eins gerade erst zur Seite gelegt. Dabei wiederholt der Autor aber nicht so viel, dass es langweilig werden würde, sondern gerade genug um alles aufzufrischen.
Es wird wieder aus den Perspektiven von den vier Klonen berichtet. Dabei bleibt die Handlung aber nicht stehen oder wiederholt sich, sondern die Ereignisse setzen sich stetig fort. Durch den Wechsel zwischen den Protagonisten bekommt der Leser einen gelungenen Überblick über die Charaktere und die Handlung. Und auch, wenn die Protagonisten mit ihren 12 Jahren noch sehr jung sind, kann man ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Sie werden einfach gezwungen sich in die Rollen zu begeben, die sie nie annehmen wollten. Doch nur so können sie für ihre Freiheit kämpfen.
Die Frage inwieweit unsere Gene den Weg vorbestimmen, den man geht, ist wahnsinnig spannend und wird von vielen Wissenschaftlern weltweit diskutiert. Der Blick, den uns die Masterminds – Trilogie auf die Problematik werfen lässt ist tatsächlich gar nicht so unvorstellbar. Denn, wenn jeder erwartet, dass man böse wird, weil die Eltern Verbrecher waren…. Wird man es dann, weil es ohnehin erwartet wird, oder weil man einfach nicht anders kann?
Der erste band hatte noch vier Sterne bekommen, weil der Einstieg sehr ruhig war und ich eine Weile gebraucht habe mit den Protagonisten warm zu werden. Doch bei der Fortsetzung war ich sofort im Buch drin und habe mitfiebern können. Es passiert wahnsinnig viel und es spielt sich eine actionreiche Szene nach der anderen ab. So wurde das Buch für mich zum absoluten Pageturner.
Hier könnte ich mir auch eine Verfilmung sehr gut vorstellen, weil sich schon in meinem Kopf ein ganzer Actionfilm abgespielt hat beim lesen.
Fazit:
Actionreich und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und euch diese spannende Reihe von Gordon Korman wirklich ans Herz legen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

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526 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, die gemeinschaft der dolche

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Adelinas Haare werden über Nacht plötzlich silbern. Sie hat das furchbare Blutfieber zwar überlebt, aber das ist nicht ohne Folgen geblieben für sie. Aber die Krankheit hat sie nicht nur aus der Gesellschaft verbannt, sondern ihr auch unglaubliche Kräfte verliehen. Und sie ist nicht die einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …
Rezension:
Endlich wieder ein neuer Roman von Marie Lu ! Lang erwartet kam nun die Übersetzung der Young Elites endlich in die deutschen Buchläden.
Adelina ist eine derjenigen, die das Blutfieber überlebt haben. Doch nun ist sie gezeichnet und eine sogenannte Malfetto. Dies macht sie zur Ausgestoßenen der Gesellschaft und auch ihr Vater, der ein reicher Kaufmann ist, traktiert sie ständig. Er sagt sie bringe Schande über ihn und sie soll endlich zeigen, dass sie zu etwas nutze ist. Dafür bricht er ihr sogar einen Finger um ihre Kräfte zu erwecken. Doch nichts passiert. Als er sie einem Mann als Affäre mitgeben will, beschließt Adelina zu fliehen. Und da erwachen auch in höchster Not ihre Kräfte endlich.
Nun trifft sie auf die ominöse Gemeinschaft der Dolche. Doch sind sie ihr gut gesinnt? Was wollen sie von ihr?
Mir persönlich erschien Adelina ein wenig eine Anti-Heldin zu sein, denn sie ist nicht die klassische gute Protagonistin, der man als Leser nur alles Glück der Welt wünschen würde. Ich war auch ganz oft erschrocken welche Gedanken Adelina hat und was ihre Handlungen bewegte.
Die Handlung spielt in einem Venedig der Renaissance, doch davon bekommt man leider nicht allzuviel mit. Die Autorin hätte hier viel mehr mit der Umgebung spielen können und mehr erzählen zu der Welt in der das Buch spielt. Auch, dass es plötzlich fliegende Rochen gab, habe ich dann einfach mal hingenommen. Doch hier hat mir eindeutig etwas gefehlt und ich hoffe in den weiteren Büchern noch etwas mehr von dieser Welt zu erfahren.
der Rest des Buches hielt mich kontinuierlich in Atem und ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Wer ein grandioses Finale erwartet, der wird hier nicht enttäuscht. Ich fand es sogar so grandios, dass ich damit liebäugele die englischen Bücher zu lesen, denn diese sind bereits erschienen.
Die Autorin hat viele unerwartete Wendungen eingebaut und ich war einige Male sehr überrascht wohin die Handlung sich entwickelte.
Fazit:
Eine sehr spannende Welt erwartet den Leser hier. Die Fähigkeiten der Dolche sind beeindruckend und ich bin sicher da kommt noch viel mehr auf uns zu in dieser Trilogie. Einen Stern Abzug, weil mir etwas gefehlt hat, das mir die Umgebung näher brachte.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Tabitha Crum - Das Geheimnis von Hollingsworth Hall

Jessica Lawson , Katharina Orgaß , Iacopo Bruno
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473369393
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
England zu Zeiten von Sherlock Holmes….. Nichts liebt Tabitha mehr als die Geschichten ihres Lieblingsdetektives Clarence Clever. Als Tabitha einen gehemnisvollen Brief mit einer Einladung erhält so zögert sie nicht. Mit Mäuserich Pemberly macht sie sich auf den Weg nach Hollingsworth Hall. Was will die einsame Gräfin von den 5 ausgewählten Kindern? Warum verschwindet plötzlich ein Kind nach dem anderen? Ehe Tabitha sich versieht hat sie einen echten Fall zu lösen.
Rezension:
Tabitha Crum ist elf Jahre alt und hat kein schönes leben. Sie muss auf dem Dachboden hausen, ihre Eltern beschimpfen sie ständig und sie zwingen sie in verlumpter Kleidung zur Schule zu gehen. Da kommt die Einladung von Lady Windermere gerade richtig um diesem tristen Leben zu entfliehen.
Sie packt ihre treue Maus Pemberly und macht sich auf den Weg. Doch sobald sie in Hollingsworth Hall ankommt, merkt sie, dass hier nicht alles so ist wie es scheint. Knarrende Korridore und unheimliche Geräusche hallen durch das Anwesen. Es gibt außerdem verborgene Räume hinter Regalen.Als plötzlich ein Kind nach dem anderen verschwindet, begibt Tabitha sich mutig auf Spurensuche.
Die Erzählung von Tabitha Crum ist ein Kriminalfall für die jüngeren Ermittler. Durch die junge Hauptprotagionistin haben die Leser hier schnell eine Verbindung zur Handlung. Das Setting ist sehr bildhaft dargestellt und so fühlte auch ich mich in die Zeiten Sherlock Holmes´versetzt beim Lesen.
Ich mochte Tabitha ab der ersten Seite. Sie ist wirklich zu bedauern, lebt sie doch bei Eltern, die sie anscheinend gar nicht haben wollen. Dennoch gibt sie nie auf und verzagt nicht. Sie geht weiter ihren Weg und hofft darauf, dass sich eines Tages etwas ändert. Dabei spendet ihr die treue Maus Pemberly immer wieder Trost, denn nur durch ihn ist sie nicht alleine. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft miteinander.
Als die Einladung von Lady Windermere sie erreicht, scheint es eine neue Hoffnung zu geben. Denn so entkommt sie dem Kinderheim noch eine Weile in das ihre Eltern sie stecken wollen um sich ins Ausland abzusetzen.
Die Spannung entwickelt sich allmählich als Tabitha auf dem Anwesen eintrifft und sich immer mehr Merkwürdigkeiten ereignen. Selbst ich konnte mich der Spannung nicht entziehen und fieberte der Auflösung des Falls entgegen.
Fazit:
Spannender Lesestoff für junge Detektive. Ich hoffe sehr noch mehr von Tabitha Crum zu lesen und auf eine Fortsetzung der Reihe. Dies sollte wirklich nicht der letzte Fall für sie gewesen sein.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

jugendroman, marzipan, ewan, stefanie gerstenberger, ella

Muffins und Marzipan - Vom großen Glück auf den zweiten Blick

Marta Martin , Stefanie Gerstenberger
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 30.06.2016
ISBN 9783401602189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ella will nach ihren Träumen greifen und sie wird tatsächlich für die Hauptrolle eines Kinofilms gecastet. Dabei bekommt sie Unterstützung von Familienhund Ewan, der plötzlich mit ihr sprechen kann. Er hilft Ella mit trockenen Kommentaren im Alltag und bei ihrer ersten Liebe zu Jeremy, einem Schauspielkollegen.
Doch Ellas Familienleben läuft ganz anders als im Film. Nach dem Tod ihres Vaters hat ihre Mutter sich distanziert und Ella muss einiges in Bewegung setzen um in ihrem privaten Film auch wieder die Hauptrolle zu spielen.
Wird Ella ihr Glück finden?
Rezension:
Auf dieses Buch wurde ich durch die Lit Love Convention aufmerksam und da war klar, dass ich unbedingt Ellas Geschichte verfolgen möchte. Denn ein sprechender Hund und die Verfilmung von Ellas liebstem Buch, bilden eine schöne Mischung für ein Jugendbuch. Das Buch wurde geschrieben vom Mutter-Tochter-Gespann Marta Martin und Stefanie Gerstenberger.
Ella hat vor zwei Jahren ihren Vater verloren und seitdem ist wahnsinnig viel geschehen. die Mutter ist unverzüglich aus der alten Heimat weggezogen. Ella musste nicht nur von ihrem Vater, sondern auch von ihren Freunden Abschied nehmen. Dadurch wurde Ella sehr einsam, denn auch ihre Mutter schenkt ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit und Liebe, die sich ein Kind wünscht. Natürlich hat Ella im Laufe der Zeit ein paar Freunde gefunden, aber sie sehnt sich immer noch nach ihrer alten Heimat.
Ewan der Familienhund ist auch nicht gerade der verschmuste Geselle. Doch als Ella anfängt und aufzugeben scheint, spricht er plötzlich mit ihr. Zwar kann nur Ella ihn hören, aber er sagt immer dann etwas, wenn Ella einen falschen Weg einzuschlagen droht. Seine trockenen und sehr treffenden Kommentare haben mich jedes Mal schmunzeln lassen.
So bekommt Ella tatsächlich die Hauptrolle in dem Film, der in ihrer alten Heimat gedreht werden soll. Und verfilmt wird „Zwei wie Zucker und Zimt„. Dies war das erste Buch des Duos. Man kann aber „Muffins und Marzipan“ völlig unabhängig davon lesen. Es wird auch nicht soviel vom ersten Buch verraten, dass man es nicht mehr lesen möchte. Im Gegenteil. Ich habe nun richtig Lust auch das erste Buch der beiden Autorinnen zu lesen.
Der Schreibstil der beiden ist sehr locker und wahnsinnig flüssig zu lesen. So flogen die Seiten quasi an mir vorbei. Die Protagonisten haben alle ganz klare Charakterzüge und so habe ich schnell mit Ella sympathisiert und die böse Justina hätte ich am liebsten mal in Ellas Situation versetzt, damit sie sieht was sie da anrichtet.
Auch die Einblicke in den Alltag einer Filmcrew waren sehr gelungen und ich hatte wirklich das Gefühl hier einen Blick hinter die Kulissen des Films gewagt zu haben. Die einzelnen Crewmitglieder waren mir schon nach ein paar Kapiteln sehr vertraut und gerade Fiona, die ebenfalls eine Rolle im Film spielt wurde sehr schnell zu einem meiner liebsten Charaktere.
Fazit:
Ein gelungener Blick hinter die Filmkulissen, des ersten Buches.Mich konnte das Buch gut unterhalten und ich hätte definitiv gerne meinen eigenen Ewan.

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

federherz, federwelt, elisabeth denis, liebe, reihen-bände

Federwelt

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 26.09.2016
ISBN 9783958820081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Feder-Dilogie:
Federherz (25.07.2016)
Federwelt (26.09.2016)

Inhalt:
Mischa reist in die Federwelt ihres Vaters. Doch der Wechselbalg, der bald ihre Stelle übernehmen sollte, damit sie wieder heim zu ihrer Mutter kann, wurde getötet. Wer war es? Wer hat ein Interesse daran, dass Mischa in der Federwelt zurückbleibt? Und auch in dieser Welt droht Mischa eine große Gefahr durch die Lykoten, die sie immer noch jagen. Wird sie entkommen? Und wieso soll ausgerechnet sie die einzige sein, die die Welten der menschen und der Wesen in Frieden vereinen kann?
Rezension:
Nachdem ich Band 1 quasi verschlungen habe, so musste ich auch Band 2 natürlich lesen um zu erfahren wie die Geschichte um Mischa enden würde.
Die Handlung knüpft direkt am ersten Band an und es gibt keinen weiteren Rückblick. Dennoch findet man sich recht schnell wieder in die Federwelt ein.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Mischa in diesem Band auf die andere Seite gereist ist. Diese blieb trotz aller vorigen Erzählungen im ersten Band noch ein wenig zu sehr im Hintergrund. Nun bekommt der Leser einen gelungen Einblick in das leben der Wesen auf dieser Seite und auch welche Funktion Hainpforta genau hat wird im Laufe der Geschichte deutlich.
So bekommen alle offenen Fragen eine Antwort und das Bild vervollständigt sich.
der Schreibstil von Elisabeth Denis ist wieder so bildhaft und wunderbar, dass ich nur so durch die seiten geflogen bin. Lediglich im Mittelteil des Buches hätte ich mir ein wenig mehr Action gewünscht. Dafür kam ich zum Ende des Buches kaum noch dazu durchzuatmen, weil die grenzen wer nun Freund und wer Feind ist völlig verwischt werden. der Autorin gelingt ein tolles Verwirrspiel rund um die Charaktere und ich wurde mehr als einmal überrascht.
Die Frage wie man selbst an Mischas Stelle reagieren würde auf die eine oder andere Offenbarung stellt sich immer wieder. Und auch, wenn ich Mischa ab und an am liebsten zur Vernunft gerufen hätte so passt das Verhalten zu ihrem Alter und fügt sich gelungen in die Handlung ein.
Die Liebesgeschichte zwischen Mischa und Basil spielt auch hier wieder nicht die Hauptrolle im Buch, sondern ergänzt die Handlung. Mir hat es gut gefallen, dass die Liebe hier nicht im Vordergrund stand, sondern die Ereignisse in der Wesenwelt und der Menschenwelt.
Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil, der trotz eines runden Endes noch genug Luft lässt um auf einen Spin Off zu hoffen. Ich würde sehr gerne mehr Geschichten aus der Federwelt lesen.

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645 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 98 Rezensionen

dämonen, dark elements, liebe, sehnsuchtsvolle berührung, layla

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander , Isa-Corinna Scholz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Layla weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Der Dämonenprinz Roth zieht sie unwiderstehlich an, doch auch der Wächter Zayne spielt eine große Rolle in ihrem Leben, denn er ist ihre große Jugendliebe. Doch währen Layla noch mit sich ringt droht der Lilin alles zu vernichten was ihr wichtig ist. Und so muss Layla sich in einen Kampf stürzen, den sie unmöglich allein gewinnen kann.
Rezension:
Endlich geht es mit Layla, Zayne und Roth weiter. Nach den Enthüllungen in Band 2 konnte ich das Finale auch wirklich kaum erwarten. Die Welt, die hier geschaffen wurde hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich obwohl Band 2 schon eine Weile zurücklag, direkt wieder in die Handlung hinein gefunden habe.
Es schließt nahtlos am zweiten Band an und es gibt ein paar wenige Rückblicke, die alles in meinen Gedanken wieder direkt haben aufleben lassen.
Layla ist immer noch hin und her gerissen zwischen ihren beiden Lieben. Und auch Zayne und Roth wollen jeder Layla an ihrer Seite haben. Der Weg bis zur endgültigen Entscheidung ist auch wie in den Vorgängern bereits wieder ein Auf und Ab der Gefühle und es bleibt spannend wie sich Layla nun entscheidet.
Natürlich tauchen auch viele Protagonisten aus den ersten Bänden wieder auf und Roth und seine Hausgeister sorgen für ordentlich Wirbel.
Neben der Liebesgeschichte erwartet den Leser aber auch wieder jede menge Action und entfesselte Dämonen. Denn im dritten und finalen Band geht es wieder hoch her und es bleibt kaum Zeit zum Luft holen.
Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist fesselnd und sie schafft es alles bildlich vor Augen zu führen und den Leser völlig an ihr Buch zu fesseln. Dazu kommen jede Menge Ereignisse, die der Handlung immer wieder neuen Schwung geben und ich habe mich öfter gefragt wohin das noch führen soll.
Das Finale ist gut abgerundet und es werden alle offenen Fäden geklärt. Da ich keine offenen Enden mag ist auch dies ein großer Pluspunkt für mich.
Fazit:
Die Dark Elements Trilogie hat mich vom ersten bis zum letzten Band super unterhalten und gefesselt. Definitiv eine meiner Lieblings-Reihen. Und auch Band 3 muss hier nicht zurückstehen. Wer gerne Romantik Fantasy mit Gargoyles lesen möchte, der wird an dieser Reihe nicht vorbei kommen.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

the evil me, stefanie hasse, dystopie, evil me, zukunft

The Evil Me

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646602289
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Monica wartet schon ihr ganzes langes Leben darauf sich endlich den MindLog einsetzen zu lassen. Und endlich bekommt sie ihn an ihrem 18. Geburtstag eingesetzt. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern….Auf jeden Blackout folgen schlimme Taten und charakterliche Änderungen…. Und was geschieht mit ihr selbst, wenn sie sich an nichts mehr erinnert? Was tut sie und wer ist dafür verantwortlich? Bald beginnt eine atemlose Jagd auf der Suche nach der Wahrheit und alle, die Monica liebt geraten in größte Gefahr……
Rezension:
Eine gar nicht mehr so weit entfernte Zukunftsvision erwartet den Leser hier. Die Menschen kommunizieren nicht mehr über Handys oder Computer, sondern über ein Implantat namens MindLog. Mit kurzen Augenbewegungen lassen sich Nachrichten abrufen, oder auch im Internet surfen. Und selbst das Telefonieren gleicht für Außenstehende eher einem Selbstgespräch dank der neuen Technologie.
Mit Monica wurde ich nicht so richtig warm. Ich konnte ihr Handeln und ihre Emotionen zwar nachvollziehen und folgte auch den spannenden Geschehnissen sehr gerne, aber ich konnte sie nicht richtig greifen. Die übrigen Protagonisten blieben auch ein wenig im HIntergrund, da ein Großteil der Handlung aus Monicas Sicht erzählt wurde. Hier hätte ich mir ab und zu einen weiteren Schwenk zu den anderen Protagonisten gewünscht.
Der Spannungsbogen baut sich recht schnell auf, wenn man als Leser merkt, dass hier einiges im Argen liegt. Und spätestens als Monicas Freunde Dinge tun, die sie sonst nie getan hätten, habe ich schnell gemerkt in welche Richtung das Buch gehen würde. Stefanie Hasse streut natürlich wieder viele Verdächtige in den Raum und so weiß man als Leser nicht so recht wie es nun ausgehen wird. Einzig Monicas Vater, der keinen MindLog hat stellt eine gewisse Konstante im Buch dar und das hat auch eine Stütze in die Geschichte gebracht.
Das Finale ging mir ein wenig zu schnell und trotz der vorhandenen Spannung ließ mich das offene Ende etwas ratlos zurück. Hier hätte ich mir auf jeden Fall gewünscht, dass es zu einer genaueren Auflösung kommt. Da dies ein Einzelband ist, wird es wohl leider keine Fortsetzung mehr geben in der alles rund zu Ende geführt wird. Die Zitate am Ende konnte ich leider nicht alle schlüssig zuordnen und hätte mir da einen kleinen Anhang gewünscht wo die Zitierten noch aufgeführt werden. Einige Der Handlungsfäden werden natürlich zu Ende geführt und ich habe auch schon viel gehört, dass das offene Ende genau passend ist für andere Leser.
Fazit:
Wer gerne spannende Zukunfts-Thriller liest, der ist hier auf jeden Fall richtig und wird sehr intensive Lesestunden haben, die in Gedanken auch noch nachwirken. Denn was wäre, wenn es ein MindLog tatsächlich gäbe? Wie sähe unser Leben dann aus? Ist das wirklich noch so weit entfernt?

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

wikinger, loki, kinderbuch, mythologie, jugendbuch

Viking Warriors - Der Speer der Götter

Richard Dübell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401420
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Viking Warriors-Reihe:
Der Speer der Götter (24.08.2016)
Der Ring des Drachen (15.02.2017)

Inhalt:
Ein listiger Plan Lokis katapultiert Viggo in die Vergangenheit, wo er angeblich seine leiblichen Eltern finden wird. Doch Loki wäre nicht Loki, wenn er nicht viel mehr beabsichtigen würde. Viggo soll nämlich nach einer Prophezeiung den drohenden Weltuntergang verhindern. Doch bevor Ragnarök aufgehalten werden kann, muss Viggo den sagenumwobenen Speer Odins finden. Wird es ihm gelingen? Kann er sein Schickal annehmen und erfüllen? Schon bald muss Viggo in der rauen Wikinger-Welt um sein Überleben kämpfen.
Rezension:
Viggo ist gerade einmal 14 Jahre alt und lebt im 21. Jahrhundert. Die Wikinger kennt er aus dem Geschichtsunterricht. Er lebt bei seinen Pflegeeltern und alles scheint ganz normal. Bis eines Tages ein Mitarbeiter des Jugendamtes auftaucht, ein gewisser Herr Koil, und eine Merkwürdigkeit nach der anderen geschieht. Ehe sichs Viggo versieht ist er durch eine List Lokis im Wikinger-Zeitalter gelandet und er weiß weder was er da soll, noch was ihn hier erwartet.
Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Die Schrift “ Viking Warriors“ ist silbern und erhaben auf den Buchdeckel geprägt. Man ahnt schon, wenn man das Buch sieht, dass hier eine fantastische Geschichte mit viel Action auf den Leser wartet. Im Großen und ganzen stimmt das auch,allerdings gab es immer mal wieder Stellen, die mir etwas zu lang gezogen waren, weil Viggo einfach sehr langsam reagiert oder sich manchmal auch einfach treiben lässt. Hier wäre mehr Initiative des Protagonisten besser gewesen an diesen Stellen um die Handlung in Schwung zu halten. Dennoch schaffte es der Autor diese Stellen gekonnt mit einigen Überraschungen immer wieder aufzufangen und die Spannung so dennoch zu erhalten.
Die nordische Mythologie hat er dabei als Basis genommen und sich an ihr orientiert. Und wenn es die Sage um Viggo gegeben hätte, dann würde das Ganze wohl genau so ablaufen, wie Herr Dübell es hier geschildert hat. Die Details der Mythologie hat er so eingebaut, dass sich eine frische, überzeugende und neue Handlung ergeben hat. Der angenehme Schreibstil und der immer wieder eingebaute Humor, gerade von Loki, hat mich mitgerissen, unterhalten und verstanden zu überzeugen.
Fazit:
Wer diese Reihe noch nicht kennt und sich gerne auf eine Reise in die nordische Mythologie begeben möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen, denn trotz des einen oder anderen Parts, der mir zu langatmig war, freue ich mich wahnsinnig auf Teil 2, weil ich unbedingt wissen muss wie es mit Viggo weitergeht.

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

4 sterne, gedächtnisverlust, mystery, jugendroman, schuld

Brennt die Schuld

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783958820296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Trilogie im Überblick:
1: Wenn du vergisst (22.08.2016)
2: Brennt die Schuld (24.10.2016)
3: In deinem Herz (01.01.2017)
Inhalt:
Zoe kann sich inzwischen bruchstückhaft an einige Dinge erinnern, doch die Todesnacht ihrer Schwester Maya bleibt immer noch im Dunkel. Bei ihren Eltern hält sie es nicht mehr aus und wohnt derzeit bei Elias, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch was geschah wirklich in der besagten Nacht? Ist Zoe am Ende schuldig? Eine Reise nach Bamberg zu alten Freunden soll ihr weitere Erkenntnisse liefern…..
Rezension:
Nachdem der erste Band mit einem ganz fiesen Cliffhanger endete musste ich einfach zu Band 2 greifen. Die weitere Entwicklung der Geschichte war zu interessant für mich.
Auch Band 2 entwickelte schnell ein hohes Spannungspotenzial und riss mich förmlich mit sich. Im Mittelteil allerdings ließ der Spannungsbogen ein wenig nach und nahm gegen Ende erst wieder richtig an Tempo auf. Zoes ständige Selbstzweifel und ihr Wahn, dass alles an den Bildern liegen könnte, wiederholen sich in der Mitte des Buches leider recht oft und verloren so für mich an Glaubwürdigkeit. Natürlich passt Zoes Verhalten und ihre starken Schuldgefühle zum Titel . Doch war es mir einfach ein wenig zu viel an dieser Stelle. Doch Heidrun Wagner hat mich mit fortlaufender Handlung auch wieder eingefangen und so konnte ich das Buch am Ende doch kaum aus der Hand legen.
Die Illustrationen sind wieder auf jeder Seite zu finden und sie verändern sich auch parallel zu Zoes Entwicklung immer ein wenig. Die Entfaltung von Zoes Persönlichkeit ist somit nicht nur in ihren Taten spürbar und darin wie sie nach und nach einige Teile zusammenfügt, sondern eben auch an den grafischen Ergänzungen des Buches. Das hat mir wieder gut gefallen. Einige der Bilder waren leider etwas zu dunkel und man konnte dadurch die Schrift ab und zu nicht so gut lesen. Da hätte ich mir etwas weniger kräftige Grautöne gewünscht auf ein paar Seiten.
Der Schreibstil ist wieder jugendlich gehalten und passt absolut zur Zielgruppe. Doch auch ich lese solche lockeren Wortwechsel ganz gerne und habe mich gut unterhalten gefühlt.Doch nicht nur um Mayas Todesnacht geht es, sondern eben auch um Zoes Gefühle für Elias und Niklas, die ja bereits im ersten Band schon etwas zwiegespalten waren. So sorgen auch hier wieder wechselnde Szenen dafür,dass man als Leser mal das eine und mal das andere glaubt. Dieses Verwirrspiel war wirklich wieder sehr gelungen umgesetzt.
Fazit:
Wer den Auftakt der Trilogie mochte, der wird von der Fortsetzung ebenfalls begeistert sein. Bis auf die kleinen Spannungshänger im Mittelteil konnte mich Band 2 jedenfalls überzeugen und ich freue mich auf das Finale.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

drohne, elanus, jona, ausspionieren, linda

Elanus

Ursula Poznanski , Jens Wawrczeck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 22.08.2016
ISBN 9783844523225
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Jona ist mit seinen siebzehn Jahren seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus was die Intelligenz betrifft. Seine sozialen Kompetenzen allerdings sind weit weniger ausgeprägt. So macht er sich schnell unbeliebt und eckt überall an. Er reagiert darauf auf seine ganz eigene Weise: er sendet sein Geheimprojekt aus um andere zu bespitzeln. Elanus ist eine Drohne, die Jona gebaut hat und das was er über die Drohne erfährt kann Jona einsetzen um sich gegen Spott und Häme zur Wehr zu setzen. Doch er entdeckt auch Dinge, die besser verborgen geblieben wären, denn adurch gerät Jona in größte Gefahr.
Rezension:
Der Hauptprotagonist Jona ist siebzehn Jahre alt und war mit gleich zu Beginn nur wenig sympathisch. Ich konnte mich mit ihm nicht so recht anfreunden. Das liegt daran, dass Jona zweifelsohne ein wahnsinnig schlauer Kopf ist, aber er kennt kein Mitgefühl und kann sich in andere Personen nicht hineinversetzen. So schießt er häufig übers Ziel hinaus und das ist ihm auch nur mäßig bewusst. Doch nach und nach gelangt er zu einigen Erkenntnissen was das Miteinander betrifft und mit jedem kleinen Schritt wurde er mir sympathischer. Elanus hilft ihm bei einigen dieser Erkenntnisse, da er hier ungefiltert mitbekommt was andere denken und fühlen muss er sich zwangsläufig auch mit dem einen oder anderen Auslöser für diese Situation auseinandersetzen.
Er deckt natürlich nicht nur Dinge auf, die ihn selbst betreffen, sondern auch viele private Geheimnisse von Kommilitonen und Lehrern. Und hat nicht jeder das eine oder andere Geheimnis? Doch schon bald stellt sich heraus, dass einige der Dinge, die Jona erfährt höchst brisant sind…. Und dann gerät auch Jona in große Gefahr und muss plötzlich sogar um sein Leben fürchten.
Ich habe die Idee von einem sozial inkompetenten Jungen, der eine Drohne zum bespitzeln anderer verwendet, mit Spannung verfolgt. In diesen kurzen Momenten, die Elanus aufnimmt kann kein komplettes Bild einer Situation entstehen und so wird der Leser mitgenommen auf dem Weg diese Mosaiksteinchen zusammenzusetzen. Dieses Tatsachen-Puzzle empfand ich als sehr spannend, weil man es während des Lesens erst langsam zusammenfügt. Hier gibt es keinen auktorialen Erzähler, der etwas vorweg nehmen würde, sondern nur Jonas Sichtweise aus der erzählt wird.
Das Hörbuch ist eine komplett-Lesung und wurde von Jens Wawrczeck gesprochen, der auch schon einige andere Bücher von Ursula Poznanski vertont hat. Seine Stimme ist sehr angenehm und so verfliegen diese 11 Stunden und 33 Minuten sehr schnell.
Spannungsreich und realistisch wird hier das Bild einer schon heute möglichen Szenerie gezeigt, in der eine Drohne als Überwachungsobjekt bei Privathaushalten genutzt wird.
Fazit:
Ein spannendes Buch und ein gelungenes Hörbuch für alle Fans von Jugend-Thrillern, die durchaus so in der Nachbarschaft geschehen könnten.

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91 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, italien, aprikosen, erbe, urne

Aprikosenküsse

Claudia Winter
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.02.2016
ISBN 9783442483907
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Die junge Foodjournalistin ist in ihrem Job zwar umstritten, aber erfolgreich. Doch diese eine Restaurantkritik bringt ihr ganzes Leben durcheinander. Die italienische Gutsherrin hat dank der Kritik einen Herzinfarkt erlitten und Hanna gelangt versehentlich auch noch in den Besitz der Urne. Nun muss sie wohl oder übel nach Italien reisen und wird dort unfreiwillig zum Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn Giuseppa Camini hat auch über den Tod hinaus nur ein Ziel: Ihren Enkel Fabrizio unter die Haube zu bringen. Eine Aufgabe, die ein ganzes Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühle völlig durcheinanderwirbelt.
Rezension:
Hanna ist völlig auf ihren Job fixiert. Sie schreibt und arbeitet fast ununterbrochen und hat auch kaum Freunde. Ihre Wohnung sehr unpersönlich und fast alles ist noch in Kisten verpackt. Hanna legt da einfach sehr wenig Wert drauf, weil sie schließlich kaum zu Hause anzutreffen ist. Ihre Restaurantkritiken sind meist sehr bissig geschrieben und sie lässt nur dann ein gutes Haar an einem Restaurant, wenn sie absolut und völlig überzeugt ist. Doch natürlich verkaufen die schlechten Kritiken sich wesentlich besser als die guten.
Fabrizio hat das recht schwere Erbe der Familie Camini angetreten und versucht verzweifelt aus dem Aprikosenhain einen Gewinn zu erwirtschaften. Doch es läuft nicht so gut und das Likör-Rezept seiner Nonna scheint mit ihrem Tod ebenfalls verschollen zu sein. Bei der Testamentseröffnung erfährt Fabrizio dann auch noch, dass sein Erbe an eine Hochzeit geknüpft sein soll. Natürlich hat er noch keine geeignete Frau gefunden.
Aprikosenküsse wird abwechselnd aus Hannas und Fabrizios Sicht erzählt und man bekommt so zu beiden Protagonisten eine Beziehung. Ich konnte sowohl Hanna als auch Fabrizio stets gut verstehen und habe mit Spannung beobachtet wie sich alles veränderte für die Familie Camini nach Nonnas Tod. Der locker leichte und humorvolle Schreibstil haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und man spürt mit jeder Zeile wie sehr die Autorin ihr Herzblut in die Geschichte investiert hat. Auch die Beschreibungen im Buch lassen die Landschaft und die Leute vor dem inneren Auge lebendig werden und ich habe fast die Sonne im Gesicht gespürt während ich las.
Dieses Buch ist mir zunächst durch sein tolles Cover aufgefallen, das eine warme und sommerliche Erzählung verspricht. Gerechnet habe ich mit einem leichten Liebesroman und viel Herz. Was mich sehr positiv mitgenommen hat war der Humor. Denn die Autorin erzählt mit so viel Witz und Flair, dass es einfach Freude macht ihr nach Italien zu folgen.
Besonderen Spaß hatte ich mit Vittoria, dem Hof-Huhn. Sie hält sich nicht nur meistens für einen Hahn, sondern auch noch für einen recht giftigen Wachhund. Diese Szenen bildlich vor Augen zu haben ließ mich sehr schmunzeln.
Am Ende von Aprikosenküsse wartet auf den letzten Seiten noch ein schönes Extra. Nämlich ein paar der Rezepte, die auch in der Küche der Caminis eine Rolle spielen. So kann man sich das Flair des Buches auch ganz schnell in die heimische Küche holen.
Fazit:
Eine fesselnde, humorvolle Lovestory, die ein Familiengeheimnis verbirgt. Hier ist wirklich alles drin und es bleiben keine Wünsche für Fans des Genres offen. Greift zu, lest das Buch und reist mit nach Italien.

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(16)

22 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

blog, jugendbuch, kinderbuch, club, theoretiker

Der Theoretikerclub

Anja Janotta , Vera Schmidt
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei cbt, 29.08.2016
ISBN 9783570164358
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Linus, Albert und Roman sind der Theoretikerclub. Knut ist ein Theoretiker in Ausbildung. Die Jungs vom Club haben den vollen Durchblick… Theoretisch jedenfalls. Praktisch muss immer wieder Knut zu Hilfe kommen, wenn es um ausgekochte Schwestern, um streitlustige Nachbarjungs oder die Rettung ihres krummen Baumhauses geht. Knut ist zwar nur ein Genie in Ausbildung, besitzt aber mehr gesunden Menschenverstand als alle Großen zusammen. Und dann ersinnen die Theoretiker den ultimativen Plan, der für Frieden sorgen soll und der, zumindest theoretisch unschlagbar ist. Praktisch gesehen hat der Plan jedoch einige Schwächen.
Rezension:
Nachdem uns die „Linkslesestärke“ und der „Linkslesemut“ schon sehr gut gefallen hat, war klar, dass wir auch das neue Buch der Autorin zusammen lesen werden. Und wir wurden in keinster Weise enttäuscht. Mit viel Witz und Humor berichtet die Autorin von Linus Kurz und seinen Theoretikerfreunden.
Linus kennen wir bereits aus den anderen beiden Büchern, denn er ist Miras Bruder, die die Hauptprotagonistin in diesen Geschichten war. Es ist aber keine Vorkenntnis der beiden ersten Bücher notwendig, sondern man kann die Theoretiker auch ganz unabhängig davon lesen.
Die Handlung wird immer mal wieder mit Chat-Unterhaltungen der Theoretiker im Blog aufgelockert und auch von einigen wirklich lustigen Szenen, die sich so abspielen. Aber auch ernstere Ereignisse finden hier ihren Platz und es kommt auch mal zum Streit.
Es geht also nicht nur um den Club und die verrückten Ideen der Theoretiker, sondern auch um den Umgang miteinander. Denn auch unter Geschwistern oder Mitschülern sollte man sich an einige Dinge halten. Und genau das wird hier vermittelt. Die Theoretiker gehen eine ganze Weile falsche Wege und müssen am Ende doch erkennen was wichtig ist im Leben und dass man mit Ehrlichkeit oft viel weiter voran kommt als mit perfiden Plänen.
Das Buch wird ab einem Lesealter von 11 Jahren empfohlen, wobei ich mit meinem neunjährigen Sohn auch sehr viel Spaß daran hatte. Es sind teilweise sehr lange Kapitel, aber damit kamen wir sehr gut zurecht.
Durch die immer wieder neuen und aberwitzigen Ideen der Theoretiker wird der Spannungsbogen stets aufrecht erhalten und es passiert immer wieder etwas neues. So mag man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen.
An jedem Kapitelanfang findet man eine Illustration von Vera Schmidt, die einen Blick in das Kapitel erahnen lässt. Dazu ist ein Daumenkino im Buch illustriert, das auch sehr gelungen ist.
Fazit:
Eine unterhaltsame und witzige Lesezeit erwartet euch hier. „Big Bang Theory“ für junge Leser, die uns überzeugen konnte.

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(11)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

emily bold, praline, liebe

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503995444
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Amy Bishop liebt Pralinen und ist mit ihrer Herstellung vertraut. Kein Wunder hat sie doch die Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt. Doch mit diesem Erbe kommen jede Menge Probleme. Die Sugar Tale Corporation möchte sich die Mehrzahl der Stimmrechte sichern und das Geld ist auch stets zu wenig und Amy kann nicht kostendeckend arbeiten. Dann entsendet die Corporation den attraktiven Ryan Scandrik um den Willen der Corporation durchzusetzen. Doch alle Versuche von Amy die Firma zu retten scheinen schief zu gehen und dann verliebt sie sich auch noch in diesen unmöglichen Kerl.
Rezension:
Die Geschichte rund um Amy Bishop und Archers Sweets hat mich vom Klappentext her schon sehr angesprochen. Amy ist eine sehr herzensgute Frau, die nur schwer realisiert wie schlecht es um die Firma eigentlich steht. Sie kämpft wirklich bis zum Letzten um keine Entlassungen durchführen zu müssen, weil ihre Angestellten inzwischen auch zu Freunden geworden sind. Diese Haltung hat mich sehr beeindruckt und ich mochte es, dass Amy nicht kampflos aufgeben will.
Ryan Scandrik war mir zunächst ein wenig suspekt, da er sehr analytisch vorgeht und die Firma nicht als Herzensangelegenheit betrachtet, sondern nur als Kosten- Nutzenfaktor.
Amys beste Freundin Kiki oder Kendra empfand ich als sehr seltsam. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Was auch daran lag, dass es einige Kapitel gebraucht hat bis ich verstanden habe, dass Kiki und Kendra dieselbe Person sind. Sie wird im Laufe des Buches fast willkürlich einmal so und einmal so genannt. Teilweise im gleichen Gedankengang von Amy. Auch, dass Kiki bereits im Rentenalter ist hat mich etwas verblüfft, weil ich sie im ersten Abschnitt noch für wesentlich jünger gehalten hätte. Ich hatte manchmal auch nicht das Gefühl als ob Kiki tatsächlich so viel Lebenserfahrung hat. Sie wirkt einfach viel jünger in der Geschichte.
Die Erzählung konnte mich gut unterhalten, dennoch habe ich an einigen Stellen vermisst, dass ich nicht so mitfiebern konnte wie in anderen Romanen der Autorin. Die Emotionen der Protagonisten kamen nicht zu hundert Prozent bei mir an.
Die Handlung spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Einmal Amys Ebene in der heutigen Zeit und dann gibt es immer wieder Kapitel aus Archers Vergangenheit, die nach und nach aufdecken wie es zur Gründung der Firma und dem schlechten finanziellen Status kam. Auch einige weitere Geheimnisse werden in diesen Rückblenden nach und nach ans Licht gebracht.
Fazit:
Ein schöner Liebesroman, der mich gut unterhalten, aber nicht ganz überzeugen konnte. Und ihr werdet nach der Lektüre sicherlich Hunger auf Pralinen und Schokolade haben.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

kinderbuch, marionetten, kopenhagen, dänemark, erinnerung

Caspar und der Meister des Vergessens

Stefanie Taschinski , Cornelia Haas
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783789104268
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Zuerst glaubt Caspar noch nicht was er erlebt. Nach der Neujahrsnacht ist sein Bruder Till verschwunden, aber seine Eltern suchen ihn nicht. Sie scheinen vergessen zu haben, dass es Till gibt. Doch wo ist der kleine Bruder von Caspar und Greta? Was ist geschehen? Und wie konnten die Eltern ihr jüngstes Kind vergessen?
Rezension:
Caspar ist 11 Jahre alt, seine Schwester Greta 13 und sein kleiner Bruder Till ist mit 6 Jahren das Nesthäckchen der Familie. Sie sind alle Kinder der berühmten Puppenspielerfamilie aus Kopenhagen. Die Familie betreibt seit Generationen ein Puppentheater, das mit immer neuen Ideen stets zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Die Vorstellungen sind ausgebucht und jedes neue Thetaterstück wird sehnsüchtig vom Publikum erwartet. Die Geschwister sind sehr herzlich im Umgang miteinander und die beiden Großen kümmern sich abwechselnd um Till. Doch in der Neujahrsnacht ist Till plötzlich verschwunden. Sein Zimmer ist ein Raum für Putzutensilien und auch von den Fotos ist er wie weg gewischt. Caspars Eltern haben völlig vergessen, dass Till jemals existiert hat. Nur Caspar und Greta erinnern sich noch und so begeben sich die beiden auf Spurensuche. Diese Jagd nach dem Kleinen Bruder wird bald auch Caspar in große Gefahr bringen. Werden die beiden Till retten können? Was ist mit Till geschehen und warum? Und wer ist der Meister des Vergessens?
Schon der Buchtitel macht direkt neugierig auf den Inhalt. Nachdem ich "Funklerwald" von der Autorin bereits gelesen hatte, musste ich das neue Kinderbuch von ihr unbedingt auch lesen. Jedes Kapitel ist mit einer Illustration versehen, die jeweils zur Handlung des Buches passt. Solche kleinen Illustrationen mag ich persönlich immer sehr gerne.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt zunächst Caspars Familie kennen und erfährt einiges über das Leben der Protagonisten. Danach geht es recht schnell mit dem Neujahrsmorgen weiter und Tills Verschwinden. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich das Buch wegzulegen. Ich war von der Handlung gefesselt und besonders die etwas düsteren Fantasy-Elemente haben mir gut gefallen. Auch der Zusammenhalt der Familie und die Bereitschaft etwas zum Wohle des anderen zu riskieren war sehr beeindruckend und eine wichtige Grundaussage des Buches.
Der Schreibstil ist sehr gut und angenehm zu lesen. Die Handlung lässt sich so auch für die jungen Leser sehr gut nach verfolgen. Einige Zusammenhänge bleiben jedoch noch verborgen bis zum Finale. Der Showdown ist sehr emotional, spannend und mitreißend.
Die Handlung ist düsterer als bei Funklerwald und deshalb auch erst ab 10 Jahren geeignet. Manchmal wird es im Laufe der Erzählung schon etwas gruselig wie zum Beispiel zu Beginn als Till noch da ist und Caspar eine Marionette ohne Kopf zugesteckt bekommt. Die jungen Leser sollten also leicht schaurige Geschichten mögen.
Fazit:
Eine grandiose, etwas düstere Fantasy für junge und jung gebliebene Leser. Mich konnte Caspar restlos überzeugen und fesseln.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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(75)

129 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

animox, das heulen der wölfe, gestaltwandler, tiere, kinderbuch

Animox - Das Heulen der Wölfe

Aimée Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789146237
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Als seine Mutter von Ratten entführt wird und sein Onkel sich vor seinen Augen in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon klar, dass er zu den Animox gehört. Die Animox sind Tierwandler und die fünf Königreiche der Animox führen einen erbitterten Krieg gegeneinander. Wie ist Simon nur zwischen die Fronten geraten? Wird er seine Mutter retten können? Und wsa genau steckt hinter dem Krieg der Animox?
Rezension:
Simon ist gerade einmal 12 Jahre alt als sein Leben plötzlich aus den Fugen gerät. Ein Adler taucht auf um ihn zu warnen. Doch vor was oder wem das begreift Simon erst als seine Mutter von Ratten entführt wird und auch er selbst angegriffen wird. Da stellt sich auch heraus, dass sein Onkel sich in einen Wolf verwandeln kann. Wie genau das alles zusammen hängt und welche Rolle Simon dabei spielt, das stellt sich erst später heraus.
Der Einstieg in das neue Buch von Aimee Carter fiel mir sehr leicht, da sie zu Beginn nicht all zuviel erläutert, sondern die Hintergrundgeschichte nach und nach aufklärt. So verbringt man weniger Zeit mit den Charaktervorstellungen, was aber im Rahmen eines Fantasybuches für jüngere Leser genau richtig ist. Der Spannungsbogen baut sich sofort auf. Man wird neugierig gemacht was nun hinter dem plötzlich auftauchenden Adler steckt, der Simon gleich im ersten Kapitel zu warnen versucht.
Der Schreibstil von Aimee Carter ist auch im Auftakt der Simon Thorn-Reihe wieder wahnsinnig angenehm zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich wollte unbedingt das Geheimnis ergründen und mehr über Simon und die Animox wissen. Mit einigen überraschenden Wendungen versteht es die Autorin entsprechend Verwirrung zu stiften und so bleibt die Wahrheit bis zum Ende des Buches gut verborgen. Das Finale hält dann einen gelungenen Showdown bereit sowie einen kleinen Cliffhanger für Band 2. Dieser ist jedoch nicht allzu gemein.
Die Welt, die Aimee Carter hier erschaffen hat ist gelungen in unsere Welt integriert und man könnte fast glauben, dass es im Untergrund Animox gibt von deren Existenz die Menschen nicht einmal etwas ahnen.
Und wer hat sich nicht schon einmal gewünscht sich in ein Tier verwandeln zu können. Das greift gelungen die Wünsche und Träume vieler junger Leser auf und weckt die Fantasie.
Fazit:
Wahnsinnig spannender Auftakt, der für mich nichts zu wünschen übrig lies. Eine Erzählung über Wesen, die unerkannt unter uns leben und eigene Hierarchien und Strukturen entwickelt haben. Mich konnte das Buch komplett überzeugen und deshalb empfehle ich es euch unbedingt.

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

harry potter, kulinarisc, kochbuch

Das inoffizielle Harry-Potter-Kochbuch

Dinah Bucholz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei riva, 23.09.2016
ISBN 9783742300294
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:
Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch enthält 150 fantastische Rezepte von Butterbier bis Kürbispasteten, die einen direkt an Hogwarts und die große Halle denken lassen.
Rezension:
Nachdem ich in der Verlagsvorschau entdeckt habe, dass es ein Harry Potter Kochbuch geben wird, war klar, dass ich es einfach haben musste. Als großer Fan der Reihe, der Filme und überhaupt allem was mit der fantastischen Welt dieser Bücher zu tun hat, war es selbstverständlich, dass dieses Buch in die Sammlung hineingehört.
Aufgeteilt ist das Buch in 10 Kapitel, die sich nicht an den einzelnen Büchern oder der Rezeptkategorie orientieren, sondern nach den Orten und Zeiten der Bücher. So gibt es die Kapitel Gutes Essen mit bösen Verwandten, in dem die Rezepte der Dursleys aufgegriffen werden. Oder Tafelfreuden in der Winkelgasse. Aber auch Frühstück vor dem Unterricht, Mittag und Abendessen in der Großen Halle und Desserts und Snacks in der Schule sind drei dieser Kapitel.
Sehr gelungen fand ich, dass über den Rezepten häufig ein Buchzitat zu finden ist und auch dabei steht aus welchem Buch und Kapitel das Zitat stammt. Daran sieht man, dass die Autorin sich die Rezepte nicht frei erdacht hat, sondern sich schon an den Büchern orientiert. Was leider fehlt ist die Zubereitungs- und Garzeit sowie die Nährwerte. Doch will man bei Butterbier echt wissen wie viel tausend Kalorien das hat?
Neben dem Rezept findet sich auch immer eine aufgedruckte Schriftrolle mit interessanten Hintergrundinformationen zu den einzelnen Rezepten.
Ich selbst schaue schon immer mal gern drauf ob die Zubereitungszeit in meinen Plan passt, hier muss man eben das ganze Rezept lesen und die Zeit schätzen.
Was mir leider auch fehlt ist die Struktur. Es wäre für meinen Geschmack besser gewesen die Rezepte nach Hauptspeisen (Fleisch, Fisch, Geflügel, Vegetarisch) und Desserts, Snacks, Suppen und so weiter zu ordnen. Durch die Sortierung nach Orten gerät das so sehr durcheinander, dass ein spezielles Suchen nach einem Dessert merklich erschwert wird. Und ob ich Lammkotletts und Brathähnchen beim Frühstück gesucht hätte glaube ich auch nicht, da dies für mich eher zu Hauptspeisen zählt.
Fazit:
Trotz einiger Schwächen enthält das Buch alles was das Herz begehrt. Und ich kann über die fehlende Sortierung auch ein Stück weit hinwegsehen, weil man dank dem alphabetischen Register zumindest einen kleinen Überblick behält. Und die traditionell britische Küche bietet viele spannende Ideen zum Nachkochen.

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(71)

128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

bluescreen, science fiction, dan wells, jugendbuch, zukunft

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Los Angeles im Jahre 2050. Hier kann man tun und lassen was man möchte solange man nur vernetzt ist. Durch das Djinni, also ein Implantat im Kopf ist man 24 Stunden online. Für viele Menschen ist das Netz bereits überlebenswichtig, so auch für die junge Marisa, die im Satdtteil Mirador lebt. Doch was ist, wenn im Netz ein dunkler Feind lauert. Als Marisa auf die angeblich sichere Droge Bluescreen stößt, deckt sie eine Verschwörung auf, die weitreichender ist als sie sich vorstellen könnte.
Rezension:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss. Der Einstieg fiel mir recht leicht, da der Autor zunächst alle Protagonisten vorstellt und man genau erklärt bekommt wie diese neue Welt der Zukunft so gestrickt ist. Der Spannungsbogen baut sich jedoch aufgrund der Länge der Einführung noch nicht so richtig auf an dieser Stelle, denn außer, dass Marisa und ihre Freunde die „Cherry Dogs“ bilden und ein Onlinegame spielen erfährt man noch einiges aus dem Privatleben der einzelnen Mitglieder dieser Gruppe. Wer also direkt einen spannenden Einstieg erwartet, der wird ein wenig durchhalten müssen. Marisa lebt in Mirador, einem eher ärmlichen Viertel der Stadt.
Dafür überschlagen sich die Ereignisse förmlich als der Bluescreen Stick auftaucht, der bei weitem nicht so harmlos ist wie die Dealer ihn darstellen. Und da Marisa eine sehr begabte Hackerin ist, begibt sie sich auf Spurensuche und entdeckt nicht nur unglaubliches, sondern gerät auch selbst in größte Gefahr.
Die Zukunftsvision von Dan Wells hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen und ist auch bei weitem nicht so abwegig wie man zunächst glauben sollte. Wer hätte denn in den 80ern an Smartphones gedacht und daran was man mit so einem Teil alles machen kann. Das Djinni geht noch ein paar Schritte weiter, da es direkt implantiert ist. Man kann nicht nur mit all seinen Kontakten jederzeit sprechen darüber, sondern durch blinzeln und Augenbewegungen durchs Internet surfen und noch viele andere Dinge. Hat man sich im Gedränge mal verloren? Kein Problem, denn wer online ist von den Freunden wird auch mit Ortsangabe auf dem Djinni angezeigt und man findet sich schnell wieder. Die Autos fahren automatisch und man muss sie gar nicht mehr manuell steuern. Es ist tatsächlich eine völlig neue Welt und die Menschen leben quasi online.
Einerseits ist das erschreckend, andererseits auch gar nicht so weit hergeholt. Eine durchaus mögliche Vision der Zukunft.
Fazit:
Ein etwas zäher Einstieg, der schnell durch viel Action aufwartet und am Ende ging es mir fast schon wieder zu schnell. Wer diese Art von Technik-Science-Fiction mag, der wird hier nicht enttäuscht werden.

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(65)

234 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

jugendbuch, liebe, parallelwelt, wurmloch, fantasy

Gefangen zwischen den Welten

Sara Oliver
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.01.2017
ISBN 9783473401444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar und sind doch keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen wortwörtlich Welten. Durch einen seltsamen Apparat ist Ve in Nickys Universum katapultiert worden. Wie kommt Ve nun wieder nach Hause? Wo ist ihr Vater? Ist ihm etwas geschehen? Und wer ist hinter der Erfindung her, die Ve die Welten wechseln ließ?
Rezension:
Ve und Nicky sind beide interessante Charaktere. Sie haben sich aufgrund irgendeiner Entscheidung vor 6 Jahren in unterschiedlichen parallel-Welten weiterentwickelt. Als Ve ihren Vater besuchen soll, hat sie zunächst noch so gar keine Lust darauf, denn ihr Vater ist ein verschrobener und armer Erfinder, der sich nur wenig um seine Tochter kümmert. Ves Eltern haben sich schon lange getrennt und gehen jeder eigene Wege. Nun steht Ve plötzlich in dem Haus ihres Vaters und er ist nicht da. Zunächst glaubt sie er habe sie einfach vergessen, doch dann häufen sich schnell die Verdachtsmomente, das ihm etwas passiert sein könnte. Doch wo ist er? Auf ihren Erkundungstouren durchs Haus gerät Ve in den Keller und entdeckt hier eine Maschine, die wie ein Aufzug aussieht. Doch was sie nun tut und wie sie funktioniert weiß Ve nicht. Dann gerät sie doch hinein und steht plötzlich sich selbst, oder vielmehr Nicky, gegenüber.
Beide sind mit 17 Jahren noch recht jung und reagieren ihrem Alter entsprechend nicht immer wohl überlegt. Doch das passt genau ins Genre Jugendbuch und zur Zielgruppe.
Die Idee mit den Parallelwelten ist wirklich sehr gelungen und hat mich durchweg gut unterhalten. Es war erstaunlich welch unterschiedliche Wege einige Charaktere im Laufe der letzten Jahre genommen haben und wo sich dennoch Ähnlichkeiten herauskristallisieren. Ist es nicht faszinierend zu glauben, dass die Welt sich an einem gravierenden Entscheidungspunkt spaltet und sich die Welten danach getrennt voneinander weiterentwickeln? Die Frage: Was wäre, wenn? Wird hier wirklich gelungen umgesetzt.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und locker und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Einziger Kritikpunkt an Band 1 ist, dass es ein wenig dauert bis Schwung in die Handlung kommt und ich so ein wenig gebraucht haben bis ich voll in die Geschichte einsteigen konnte. Doch mit Ves Eintritt in die Parallelwelt nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf und die Autorin führt den Leser mit diversen Ereignissen immer näher an die Lösung der Geschichte heran. Natürlich lösen sich nicht alle Probleme direkt auf und es bleibt jede Menge Potenzial für die anderen zwei Bände, dennoch ist das Ende kein so wahnsinnig gemeiner Cliffhanger.
Neben der Storyline mit dem verschwundenen Vater gibt es natürlich auch noch eine kleine Liebesgeschichte, die sich jedoch nicht so in den Vordergrund drängt und die Rahmenhandlung einfach um einen weiteren Punkt ergänzt.
Fazit:
Krimi, SciFy und ein Hauch Lovestory machen dieses Jugendbuch zu einer Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. Ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe den zweiten Teil schnell in Händen halten zu können.

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(8)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

träume

Der Weg zwischen den Sternen (Himmlische Geschichten zum Träumen 2)

Michelle Schrenk
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei Canim Verlag, 06.09.2016
ISBN 9783942790222
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Josy und Tim haben sich mit 17 die große und ewige Liebe versprochen. Doch dann kommt alles anders und ihre Wege trennen sich. Zehn Jahre später begegnen sie sich zufällig wieder. Josy ist inzwischen verlobt und will Marc heiraten, doch Tim geht ihr wieder unter die Haut. Kann wahre Liebe so lange warten? Was ist mit Josys Zukunftsplänen? Und wird es einen Weg zwischen den Sternen geben, der Märchen wahr machen kann?
Rezension:
Das Buch beginnt mit der zufälligen Begegnung von Tim und Josy. Man spürt hier schon ein gewisses Prickeln, doch es ist klar, dass beide die letzten Jahre viel erlebt haben. Josy ist inzwischen verlobt und will demnächst heiraten. Doch wie kann es sein, dass Tim ihr so nahe geht? Ist da doch noch mehr?
Tim ist ein wahnsinnig sympatischer Protagonist. Er geht seinen Weg und nimmt dabei auch gerne Kurven und Stolpersteine in Kauf. Josy will es dagegen immer allen recht machen und ihre Nachgiebigkeit war mir an einigen Stellen nicht ganz nachvollziehbar, denn sie muss ja mit ihrer Zukunft leben und nicht die anderen.
Josys Traum war immer das Fotografieren, doch da Marc und ihre Mutter das für Humbug halten hat sie es aufgegeben. Genauso wie ihren Traum einer kleinen Hochzeit und selbst die Deko bestimmen ihre Mutter und Marc. Mir hat Josy teilweise leid getan, dennoch habe ich immer wieder gedacht, dass sie nun beginnen wird sich durchzusetzen. Dieser innere Kampf von Josy hat Auswirkungen auf ihr gesamtes Umfeld. Und es passiert noch viel mehr, das Josy aus der Bahn wirft…..
Dies ist die Fortsetzung zu „Unter halbblauem Himmel“, jedoch nur insofern, dass man Robin und Lea begegnet. Ihre Geschichte wird nicht weiter fortgesetzt, sondern hier geht es um Tim, den man in „Über rosaroten Wolken“ auch schon einmal kennen lernen durfte. Alle drei Romane lassen sich aber komplett unabhängig voneinander lesen.
Das Cover ist wunderschön und absolut gelungen. Das Bild mit dem Sternenhimmel und der Hängematte bekommt im Laufe der Geschichte eine ganz besondere Bedeutung.
Michelle Schrenks Schreibstil ist absolut traumhaft. Ihre Worte haben mich wieder direkt in ihren Bann gezogen und auf eine emotionale Reise mitgenommen. Die Art wie sie Emotionen und Gedanken beschreibt lassen so richtig mitfühlen und schaffen es, das Geschriebene in die Realität zu transferieren. Die Frage ob der eingeschlagene Weg der richtige war und ob man denn seinen eigenen Weg zwischen den Sternen schon gefunden hat sollte sich jeder stellen. Denn nur so findet man auch das wahre Glück.
Fazit:
Wunderbar geschriebene emotionale Liebesgeschichte, die nicht direkt die Fortsetzung zu „Unter halbblauem Himmel“ ist, sondern sich auch gut allein lesen lässt. Mir hat es sehr gut gefallen wieder auf emotionale Reise zu gehen und ich kann das Buch defintiv empfehlen.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

eifersucht, verrat, liebe, jugendbuch , spannung

Schrei

Eric Berg
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783841504425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Es ist ein heißer August als Lulu in das Internat am See zurückkehrt. Doch das Schuljahr verspricht hart zu werden, denn sie wird fies gemobbt und ihre beste Freundin zeichnet plötzlich wie verrückt Mordszenen. Und dann geht ihr Niko einfach nicht aus dem Kopf obwohl sie dich mit Lars zusammen ist. Es ist höchste Zeit sich zu entscheiden. Doch dann geschieht ein Mord. Die Ereignisse überschlagen sich und für Lulu spitzt sich die Lage zu.
Rezension:
Zunächst ist mir bei „Schrei“ das Cover aufgefallen. Dazu der markante und kurze Titel und es war klar, dass ich es lesen musste.
Der Einstieg ins Buch war etwas verwirrend, weil neben Lulu auch immer wieder ihre Mitschüler zu Wort kommen, die sich mal mehr und mal weniger gut über Lulu auslassen. Dazu wird immer wieder über Halbwissen und Hörensagen einiges angedeutet was noch passieren wird. Dadurch wird Spannung erzeugt und ich war durch das recht dünne Buch an einem Tag auch schon durch, weil ich unbedingt die Auflösung wissen wollte.
Der Schreibstil von Eric Berg ist hier sehr markant und präzise. Die Ausdrucksweise passt sehr gut zum Genre und zur Geschichte. Die kurzen Kapitel und Abschnitte erzeugen zusätzlich Spannung und haben mich mit ihren Andeutungen über das was kommen wird wirklich gut unterhalten.
Die Themen Mobbing, Liebe, Eifersucht, Stalking sowie Freundschaft und Feindschaft werden hier in einem einzigen Buch gekonnt miteinander verknüpft und es regt die Jugendlichen hoffentlich zum Nachdenken an über einiges. Denn wo früher höchstens mal getuschelt wurde, werden die Mobbing-Attacken heute über das Internet verbreitet. Das kann einen großen Schaden anrichten.
Neben der Aktualität der Themen konnte der Autor mich mit dem Showdown und den Ende teilweise überraschen auch wenn hier nicht alle Fragen geklärt wurden leider. Da hätte ich mir ein etwas runderes Ende gewünscht. Und auch ein paar andere Details am Finale waren mir ein wenig zu unrealistisch, doch darauf kann ich nicht näher eingehen ohne euch zu viel zu erzählen. Wer das Buch gelesen hat darf mich aber gern zwecks Austauschs kontaktieren.
Fazit:
Hier hätten es tatsächlich nicht viel mehr Seiten sein dürfen, dennoch hätte ich mir am Ende gewünscht, dass alle Fragen gelöst werden. Aufgrund der Aktualität der Themen empfehle ich das Buch vor allem dem jugendlichen Publikum zum Lesen. Vielleicht wäre „Schrei“hier auch als Schullektüre angebracht, weil man über die aufgegriffenen Motive sicher gut im Klassenverband sprechen kann. Wer auf der Suche nach einen kurzen Jugend-Krimi ist, dem kann ich das Buch jedenfalls empfehlen.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, geister, tod, romance, ritter

Arrion

Tanja Rast
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 20.08.2015
ISBN 9783958692114
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Neve ist eine Geistersängerin und zieht einsam von Stadt zu Stadt. Immer auf der Spur der leidenden Geister, die sie in die andere Welt singen will. Dies ist ihre Pflicht und ihre Lebensaufgabe. Als Sängerin gilt sie als unberührbar und niemand würde es normalerweise wagen den Gesandten der Götter ein Leid zuzufügen. Doch plötzlich wird sie gejagt und nur der ungewöhnliche Geist von Ritter Arrion kann sie retten. Was geschieht in der Welt? Warum sind die Geistersängerinnen plötzlich Freiwild?
Rezension:
Der Einstieg in das Bcuh ist mir sehr gut gelungen. Man lernt direkt Neve und ihre Mutter kennen und erfährt, dass Geistersängerinnen mit verschiedenen Männern schlafen um Töchter zu bekommen. Diese Töchter werden von der Mutter ausgebildet und dann hinaus in die Welt gesandt. Genau diesen Weg schlägt auch Neve ein, nur ist ihr leider bisher keine Tochter vergönnt.
Als Neve von großen Leid Arrions angezogen die Stadt betritt ahnt sie noch nicht, dass Arrion kein gewöhnlicher Geist ist. Normalerweise sind die Geister verwaschene Flecken, die sich recht einfach ins Jenseits geleiten lassen. Doch Arrion kann sich vollständig materialisieren. Als er Neve gegen die Stadtwache verteidigt, gibt sie ihr Leben in seine Hände und flieht. Dabei folgt ihr Arrion als persönlicher Beschützer.
Und Neve fühlt sich zu Arrion hingezogen, doch die beiden finden nicht zueinander, denn bei jeder Berührung und jedem Kuss kommt das Fischproblem zutage. Sobald sie sich näher kommen fühlt es sich eklig und fischig an. Solche Annäherungsszenen hat man recht oft im Buch und auch das Wort Fischproblem kommt für meinen Gecshmack etwas zu häufig vor, zumal es nicht wirklich zur Handlung beiträgt, denn die hat es durchaus in sich. Die Hintergründe zur plötzlichen Jagd auf die Sängerinnen sind spannend und werden von der Autorin mit viel Action erzählt.
Neve ist als Hauptprotagonistin manchmal etwas unangenehm, was nicht an ihrer hilfsbereiten Art liegt sondern daran, dass sie immer und überall zu kichern anfängt. Selbst bei Szenen wo sie über blutige Leichen laufen muss kichert sie. Oder als Arrion und Neve angegriffen werden, auch da kichert sie an den unpassendsten Stellen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr flüssig und angenehm zu lesen. So fliegt man förmlich durch die Seiten und schnell war das Buch zu Ende. Und mit der Auflösung des Ganzen habe ich auch nicht wirklich gerechnet.
Fazit:
Ein ungewöhnlicher Geisterritter, eine Geistersängerin und eine tollen Storyline, die mich gut unterhalten hat. Kleine Abstriche gibt es für das stets auftauchende Fischproblem und das oft unpassende Kichern von Neve.

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(73)

131 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

jugendbuch, battle, battle island, schatz, insel

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Louisa ist Teilnehmerin einer neuen TV-Show namens Battle Island. Hier müssen die Teilnehmer auf einer Insel einen Schatz bergen und wer ihn zuerst findet bekommt eine Million Euro in Gold. Lou möchte mit dem Geld die Therapie für ihre Mutter zahlen und hofft, dass sie so gesund werden wird. Doch auch die anderen haben Pläne mit dem Geld. Und einige sind bereit weiter zu gehen als andere um ans Ziel zu kommen. Und so wird aus der Unterhaltungsshow bald bitterer Ernst.
Rezension:
Der Leser wird hier direkt an Tag 8 nach Battle Island versetzt und man bekommt mit wie Lou verfolgt wird von einigen anderen Teilnehmern. Dieses Vorausgreifen in der Handlung hat mich zunächst mehr verwirrt, da mir sämtliche Umstände noch nicht bekannt waren und ich auch die Protagonisten noch nicht kannte und mir so einiges an Vorwissen gefehlt hat. Dann geht es Wochen vor dem Start der Show weiter und auch die Erzählperspektiven wechseln ständig zwischen mehreren Protagonisten hin und her.
Wenn man sich an die Zeitsprünge und die wechselnden Perspektiven gewöhnt hat, dann kennt man auch die Protagonisten ein wenig besser. Mir persönlich war es zu Beginn ein wenig zuviel Input um mich wirklich in die Geschichte einfinden zu können. Doch dann wurde der Lesefluss immer besser und ich konnte in Gedanken besser nach Battle Island reisen. Ab der Hälfte des Buches haben sich beide Zeitschienen angeglichen und es geht chronologisch weiter.
Lou war mir als Hauptprotagonistin zwar sympathisch, jedoch verhält sie sich manchmal sehr blauäugig. So hat sie sich, obwohl sie ein Praktikum bei dem TV Sender absolviert, der auch Battle Island ausrichtet, den Vertrag überhaupt nicht durchgelesen. Und auch die anderen Teilnehmer, die ähnlich jung sind wie die 16jährige Louisa kennen keine einzige Vertragsklausel. Das konnte ich mir nicht so recht vorstellen in der heutigen Zeit.
Es wird auch immer mal hinter die Kulissen der Casting-Show geblickt und auch die Tricks der Showrunner und Bosse aufgezeigt. Denn gerade in TV-Formaten wird immer sehr viel geschummelt und hier wird ganz anschaulich gezeigt wie die Zuschauer getäuscht werden können.
Der Spannungsbogen nimmt zwar auch stetig zu, jedoch hat mir das erste Kapitel von Tag 8 hier nicht ins Bild gepasst und viel Spannung vorweg genommen. Eine komplett chronologische Erzählweise hätte ich hier besser gefunden, da der Roman durch diese erste Szene ein wenig zu vorhersehbar geworden ist.
Fazit:
Natürlich ist die Idee mit der Schatzsuche nicht gänzlich neu, jedoch konnte mich Peter Freund mit seinem Buch gut unterhalten und hat mir spannende Lesestunden beschert. Wer also gern ein Abenteuer auf einer Schatzinsel erleben möchte, dem kann ich „Battle Island“ empfehlen.

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489 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 203 Rezensionen

fluch, fantasy, liebe, jugendbuch, magie

Secret Fire - Die Entflammten

C. J. Daugherty , Peter Klöss , Jutta Wurm
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.08.2016
ISBN 9783789133398
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Kann die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben in waghalsigsten Aktionen aufs Spiel, denn er weiß, dass ein Fluch ihn nicht vor seinem 18. Geburtstag sterben lässt. Sein Tod jedoch unvermeidbar an diesem Tag eintreten wird. Von diesem Fluch kann ihn nur die gleichaltrige Taylor erlösen. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?
Rezension:
Sacha lebt in Paris und Taylor in Oxford. Normalerweise wären sie sich nie begegnet, wenn nicht Taylors Lehrer darauf bestanden hätte, dass sie Sacha via Internet-Chat Nachhilfe in Englisch geben soll. Doch Sacha spricht wahnsinnig gut englisch. Was also ist der Grund dafür, dass die Lehrer auf der Nachhilfe bestanden haben?
Taylor ist eigentlich mit Tom zusammen. Doch für Taylor ist es keine wahre Liebe auch, wenn es mit Tom sehr schön ist und sie sich wohl fühlt bei ihm. Ihre beste Freundin Georgie unterstützt Taylor nur bedingt, weil sie mit Toms bestem Freund zusammen ist und ihr diese Doppeldates schon viel bedeuten. Als jedoch Taylor erzählt wie fasziniert sie von Sacha ist steht ihre Beziehung zu Tom plötzlich auf dem Spiel. Georgie konnte einfach nicht Stillschweigen bewahren.
Doch was verbindet die beiden Hauptprotagonisten, die beide sehr unterschiedlich sind? Sacha ist sein Leben im Prinzip egal. Er ist ein Bad Boy und stürzt sich für Wetten von Hausdächern, weil er genau weiß, dass er erst an seinem 18. Geburtstag sterben wird. Er schwänzt die Schule und versucht mit den vielen Wetten genug Geld zu besorgen, damit seine Mutter noch etwas hat womit sie über die Runden kommen kann.
Taylor ist das genaue Gegenteil davon. Sie ist strebsam und lernt viel. Sie sammelt schulisch alle Pluspunkte, die sie bekommen kann und hat ihr Leben genauestens geplant. Doch wie kann sie den Fluch, der auf Sacha lastet brechen? Welches Geheimnis birgt ihre Familie?
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ich bin förmlich durch das Buch geflogen. Zu Beginn kam leider noch nicht soviel Spannung auf, da man erst einmal Sacha und Taylor kennenlernt und ein wenig über die Hintergründe erfährt. Das wird natürlich später noch wichtig, aber ich hätte mir gewünscht, dass es etwas anders in die Geschichte eingewoben wird. Doch je mehr Taylors Geheimnis zutage kommt, desto spannender wurde das Buch und ab Seite 150 konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Es geschehen immer mehr Dinge, die viel Spannung erzeugen und dem Leser Rätsel aufgeben. Man erfährt auch immer nur so viel wie Taylor und Sacha in Erfahrung bringen, da das Buch aus deren Perspektiven abwechselnd erzählt wird.
Der Showdown am Ende lässt den Leser zwar nicht völlig in der Luft hängen, man weiß aber, dass es rasant weitergehen wird und freut sich schon auf Teil 2, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.
Fazit:
Ein spannender und gelungener Auftakt, der mich auf Teil 2 warten lässt. Mir hat das Buch gut gefallen und mir tolle Lesestunden beschert.

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kinderbuch, markus orths, billy backe, vorlesen, freunde

Billy Backe: Billy Backe und Mini Murmel

Markus Orths , Ina Hattenhauer
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 20.07.2016
ISBN 9783473369409
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
WALLE WACKE! ALTE HACKE! BILLY BACKE! Endlich gibt es Neues von unserem Lieblingsmurmeltier. Diesmal geht es um einen gelandeten Heißluftballon mit einem Riesen-Haselnuss-Ei, das umgehend zum Häuptling der Strumpfnasenindianer muss, weil nur der weiß was damit zu tun ist. Doch schon bald schlüpft Mini Murmel, ein Rotschopf Murmeltier aus dem Ei und es gilt die Eltern des Kleinen zu finden. So brechen Billy, Polly, der Schrönk und Billy the Kid auf zu einem neuen Abenteuer.
Rezension:
Da wir bereits den ersten Band einfach grandios fanden, landete natürlich auch der zweite Band rund um Billy Backe bei uns zu Hause.
Das Cover und der Aufbau des Buches sind im gleichen Stil wie der erste Teil und uns erwarteten wieder die Illustrationen von Ina Hattenhauer. Im Buch ganz vorne und ganz hinten finden sich wieder die zwei Kartenteile des Walle Wacke Landes so wissen die Kinder immer wo Billy und seine Freunde gerade sind und sind gut orientiert im Buch.
Um das Buch lesen und verstehen zu können sind keine Vorkenntnisse des ersten Teils nötig und die Kinder finden auch so super in die Geschichte hinein. Dennoch ist es natürlich sehr wissenswert wie der Schrönk zu der Truppe gestoßen ist.
Das Wiedersehen mit der verrückten Bande ist auch erwartet irrwitzig und wahnsinnig. Die Figuren und Wortschöpfungen des Autors ließen uns immer wieder staunen. Auch mussten wir einige Stellen mehrfach lesen, da mein Sohn so herzlich lachen musste, dass auch das Vorlesen eine echte Freude wurde.
Auf ihrer Abenteuerreise begegnen Billy und seine Freunde vielen neuen Wesen und erforschen neue Länder und Regionen im Walle Wacke-Land. So begegnen sie den Strumpfnasen-Indianern und Klapperkrokodilen, der Brücke Hicks und natürlich ihrem neuen Freund Mini Murmel.
Mini Murmel ist so lustig und frech, dass ich sehr hoffe er spielt im nächsten Buch auch wieder eine Rolle. Wir mochten den kleinen Kerl sofort und seine umfassenden Kenntnisse in Pipinesisch und anderen Sprachen waren ein Highlight des Buches.
Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang und schließen immer jeweils eine Etappe ab, womit sich das Buch super zum Vorlesen am Abend eignet.
Fazit:
Wer Billy Backe noch nicht kennt, der sollte das dringend nachholen. Ein Highlight an Witz und Spannung für kleine Leser, die verrückte Abenteuer mögen. ALTE HACKE! WALLE WACKE! BILLY BACKE!

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vampire, london, vampirjäger, blut, alena coletta

Geteiltes Blut - Messenger

Alena Coletta , Alexa Coletta
E-Buch Text: 488 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.07.2016
ISBN 9783646602623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Londoner Unterwelt befindet sich im Kriegszustand, seit Julie hinter das Geheimnis der Plattform „Geteiltes Blut“ gekommen ist und sich die Schachfiguren Mephistos für eine Seite entscheiden müssen. Doch der eigentliche Kampf tobt woanders. Und zwar im „Supernatural Players´Incredibly Engaging London Game“ kurz SPIEL genannt. Der Mann hinter dem Game ist Dante und nach Julie der wohl erste Mephisto ebenbürtige Widersacher.
Rezension:
Im ersten Band wurde offenbart, dass Val sich hinter Mephisto verbirgt und schon taucht ein neuer Gegner von ihm auf. Dante hat SPIEL erfunden und bringt damit die ganze Unterwelt in Aufruhr. Außerdem ist der Konflikt, der durch geteiltes Blut wieder aufkam noch nicht geklärt. Rosemary besteht auf den Pakt, dass Vampire kein Blut trinken dürfen, aber ohne eben dieses können die Vampire nicht überleben und werden so genötigt die illegale Plattform zu nutzen um an Phiolen mit wertvollem Blut zu gelangen.
Julie Turner hat sich inzwischen noch nicht ganz in ihre Rolle eingefunden. Sie hadert noch damit ob es richtig war, dass sie Val das Elixier durch einen Trick hat einnehmen lassen. Val ist jedenfalls seitdem verschwunden und Julie hätte ihn gern wieder zurück. Doch ob Val ihr den Verrat verzeihen kann, den sie in seinen Augen begangen hat?
In der Zwischenzeit spitzen sich die Konflikte stetig weiter zu und man ahnt schon, dass es sicherlich einen großen Knall geben wird. Doch wer am Ende gewinnt und wer sich auf wessen Seite stellt, das bleibt lange im Dunkeln. Dadurch baut sich langsam eine Spannung auf, die mich ab der zweiten Hälfte so sehr fesselte, dass ich förmlich an den Seiten klebte.
Es gibt ganz zu Beginn immer wieder kleine Rückblicke auf das erste Buch, sodass es selbst, wenn der erste Band länger zurückliegen würde, kein Problem wäre wieder in die Handlung zu finden. An einigen Stellen war es mir jedoch fast ein bisschen zu viel an Zusammenfassungen. Gerade Julie, die ja mit sich selbst hadert geht die Situation auf dem Dach immer wieder in Gedanken durch. Doch die Handlung nimmt sehr bald an Fahrt auf und es gibt immer wieder viele actionreiche Szenen. Die Pläne der Exlex und auch Rosemarys verhalten sorgen zusätzlich für Spannung. Und dann ist da natürlich noch der romantische Aspekt rund um Val und Julie. Da habe ich auch mitgefiebert ob die beiden nochmal zueinander finden nach all dem Schmerz und dem fehlenden Vertrauen.
Mir gefiel an dem Zweiteiler vor allem, dass die Vampire hier ein neues Gesicht bekommen und von dem Klassischen „in den Hals beißen“ stark abweichen. Vielmehr gibt es Organisation und eine Hierarchie unter ihnen was dem Ganzen einen politischen Anstrich verliehen hat.
Fazit:
Das Finale von „Geteiltes Blut“ besticht durch Action und eine düstere Welt und konnte mich wie auch der Vorgänger bereits gut unterhalten. Wer eine neuartige und spannende Vampirstory sucht, der wird hier nicht enttäuscht werden.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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