Leserpreis 2018

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Doubt

Nadine Stenglein
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei KopfKino-Verlag, 07.10.2016
ISBN 9783981796759
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf den KopfKino Verlag wurde ich aufmerksam, weil der Verlag sich auf Kurzromane in Spielfilmlänge spezialisiert hat. Diese Novellen habe alle eine ungefähre Lesezeit von 2 Stunden und lassen sich so ganz wunderbar in einem Rutsch durchlesen. Vorteil ist natürlich, dass man das Buch nicht bis spät in die Nacht zu Ende lesen muss, um zu erfahren wie es aus geht. Man kann es ganz gemütlich an einem Abend durch lesen. Also war ich sehr gespannt was mich in diesem Buch erwarten würde, da mich der Klappentext schon sehr angesprochen hat.

Der Einstieg in die Geschichte rund um Kate Simon fiel mir auch sehr leicht, da es der Autorin gelungen ist, hier wirklich ein Kino im Kopf entstehen zu lassen. Es wird weder zu viel noch zu wenig beschrieben und auch die Handlung überschlägt sich nicht. Das sind große Pluspunkte.

Ich hatte das Buch als Hörbuch ausgewählt und muss leider sagen, dass mir die Stimmlage des Sprechers zu eintönig war. Dazu kommt, dass das englisch “Th” nicht immer korrekt ausgesprochen wurde. So war aus “Kathleen” mal “Kasleen” geworden und aus einem “Thriller” auch mal ein “Sriller”. Dies hat mich beim Hören der Geschichte leider ein wenig gestört. Ich hätte mir eine exaktere Aussprache und eine etwas lebhaftere Betonung gewünscht. Die untergelegten Sounds und Geräusche geben dem Hörbuch auch sehr viel. Es wird dadurch fast zu einem Hörspiel und das mochte ich wiederum sehr.

Dennoch werde ich bei weiteren Büchern des Verlages lieber zum Buch selbst greifen, da ich wie gesagt mit dem Sprecher nicht so gut klar gekommen bin. Hört euch vorher einfach mal die Hörprobe an, um zu schauen ob es euch anders geht. Schließlich ist das ein rein subjektives Empfinden von mir.

Der Erzählstil der Autorin hat der Geschichte dagegen Leben eingehaucht und deshalb konnte ich über meine Kritikpunkte hinwegsehen und bin der Erzählung sehr gerne bis zum Ende gefolgt.

Die Hauptprotagonistin Kate / Kathleen und auch ihren Untermieter Paul konnte ich mir sehr gut vorstellen. Zu beiden Protagonisten hatte ich schnell einen Draht und mochte sie auch sehr gerne. Das ist gerade bei kürzeren Büchern immer schwer den Charakteren so viel Leben einzuhauchen, dass man eine Verbindung zu ihnen hat. Das ist der Autorin wahnsinnig gut gelungen. Auch der weitere Handlungsverlauf ist spannend und so sind die 2 Stunden Hörzeit wie im Flug vergangen.

Ich möchte euch nun auch nicht allzu viel über Kate und Paul verraten, weil ich euch nicht spoilern möchte, aber die Geschichte lohnt sich auf jeden Fall.


Die Geschichte hat mir gut gefallen. Da ich mit dem Hörbuch aufgrund des Sprechers nicht so gut klar kam, ziehe ich von der Bewertung aber einen halben Punkt ab. Insgesamt bekommt das Hörbuch also 3,5 von mir. Ich werde mir definitiv weitere Bücher des KopfKino Verlages zu legen, da ich das Konzept sehr mag.

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350 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Hazel Wood

Melissa Albert , Fabienne Pfeiffer , Frauke Schneider
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch “Hazel Wood” hat mich schon weit vor Erscheinen in Deutschland interessiert, weil es überall zu sehen war und die vielen positiven Leserstimmen dazu einfach fantastisches versprachen. Nun durfte ich es endlich selbst in den Händen halten und hatte natürlich wahnsinnig hohe Erwartungen an das Buch.

Alice ist ein sehr merkwürdiges Mädchen und scheint stets eine dunkle Seite unterdrücken zu müssen, indem sie zum Beispiel bis zehn zählt. Das hat ihre Mutter ihr beigebracht und sie war auch lange Zeit die einzige Bezugsperson für Alice. Immer wieder standen Umzüge an und nirgendwo konnte das Mädchen so richtig ankommen. Außerdem scheinen Mutter und Tochter immerzu von Unglück verfolgt zu sein.

Doch als ihre Mutter entführt wird, ist für Alice ganz klar, dass sie sie retten will. Sie muss nach Hazel Wood, obwohl sie dort nicht hin möchte. Und der einzige, der ihr helfen kann ist ihr Schulkamerad Finch. Denn nur er hat das Buch gelesen und kennt all die Geschichten, die Alices Großmutter verfasst hat.

Der Einstieg in das Buch fiel mir ungewohnt schwer. Zum Einen lag es an dem ausschweifenden Schreibstil der Autorin und zum Anderen daran, dass mir im ersten drittel des Buches einfach zu wenig passiert. Sie beschreibt sehr viel, lässt die Gedanken von Alice schweifen und auch Finch trägt erst einmal nicht all zuviel zum Fortschreiten der Handlung bei. Ich gestehe, dass ich kurz davor war, das Buch abzubrechen, bis Finch die erste der Geschichten aus Hazel Wood erzählt. Ab dem Zeitpunkt passiert ein wenig mehr und die Düsternis wird dem Leser sehr gut vermittelt. Es herrscht fast eine geisterhafte Atmosphäre und das gefiel mir dann auch sehr gut.

Dennoch gab es auch im restlichen Buch immer wieder Handlungsstränge, die ich entweder zu zäh fand oder aber viel zu schnell abgearbeitet. Ein angenehmes Tempo hat das Buch für mich nicht einschlagen können leider.

Richtig gut gefallen haben mir jedoch die düsteren Märchen von Althea Prospertine. Die Ideen dahinter waren herrlich düster und gruselig. So konnte ein Großteil der Atmosphäre gerettet werden und ich habe das Buch dann noch beendet.

Mit dem Finale ging es mir, wie auch schon mit dem gesamten Buch. Als es endlich ins Rollen kam, war es auch schon wieder schnell vorbei. Mir kam der Showdown am Ende auch auch das Finale schon fast zu einfach vor und ich hätte mir hier etwas mehr gewünscht. Die Handlung des Buches ist, auch wenn es noch einen zweiten Band geben soll in sich abgeschlossen. Ich weiß auch nicht ob ich Band 2 lesen werde. allerdings soll es auch das Märchenbuch aus Hazel Wood mit all den Märchen als Sammlung geben. Die “Geschichten aus dem Hinterland” zu denen ich allerdings noch keinen Erscheinungstermin habe. Die Geschichten selbst werde ich mit Sicherheit noch lesen, da diese Episoden, die sich um die Figuren und Märchen gedreht haben meine Highlights im Buch waren.


Ich bin doch sehr hin und her gerissen. Atmosphärisch war das Buch an vielen Stellen grandios., der Handlungsverlauf war mir dagegen oft zu zäh und wenn es spannend wurde dann zu schnell. Dazu kam, dass ich weder mit Alice noch mit Finch als Charaktere wirklich etwas anfangen konnte. Die düsteren Erzählungen aus dem Hinterland und das schaurige Setting haben allerdings einiges wieder gut machen können. Deshalb bleibe ich mit der Wertung auch in der Mitte.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Heart Beat

M. D. Grand , S. M. Gruber
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 22.06.2018
ISBN 9783961731152
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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499 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Ava entdeckt, dass sie ein Mitglied des Wasser-Clans der MacLeods ist, kann sie es nicht glauben. Denn Schottland wird von fünf mächtigen Elemente-Clans beherrscht, die sich vor den Menschen verborgen halten. Das Hoheitsgebiet der Campbells mit der Macht über Energie liegt in den Highlands. Ihre größten Widersacher sind die Kelvins, der mächtige Feuer-Clan aus dem südlichen Schottland. Im rauen Norden droht der Erd-Clan der MacKays unterzugehen, da ihre Mitglieder von ihren Kräften übermannt und zu Ausgestoßenen werden.

Nicht zuletzt unterliegt der Osten Schottlands den Dundas, die die Fähigkeit besitzen, den Wind zu beeinflussen und Stürme herbeizurufen. Doch unter den fünf Clans schwelt eine jahrhundertealte Fehde. Als Ava zwischen die Fronten gerät, wird sie mit Gefahren ungeahnten Ausmaßes konfrontiert – und einer großen Liebe, die nicht sein darf.

Das neue Buch von Bianca Iosivoni war eins meiner absoluten must-reads für dieses Jahr. Ich habe bisher all ihre Bücher verschlungen und dementsprechend hoch habe ich hier die Erwartungen angesetzt. Leider habe ich mich zu Beginn schwer getan mit der Geschichte. Zum einen hätte ich sehr gerne eine Karte gehabt um mir besser vorstellen zu können welchen Clan in welchem Gebiet herrscht. Auch die Strukturen innerhalb der Clans waren mir zu Beginn noch etwas unklar.

Doch nach und nach klärten sich ein paar der Fragezeichen in meinem Kopf und ich konnte in die Geschichte eintauchen.

Ava ist die Hauptprotagonistin und mit ihr gemeinsam entdeckt man diese neue aufregende Welt der Clans und der Fehden darin. Ausgerechnet sie ist die letzte Mac Leod und somit Beschützerin der Insel Skye vor den Elementaren. Doch da lange niemand mehr mit magischen Fähigkeiten bekannt war, dachten die anderen Clans bereits daran das Stück Land zu übernehmen. Ob es Ava gelingen wird ihr Erbe anzutreten verrate ich euch natürlich nicht, denn hier sind viele spannende Ideen eingeflossen, die mir gut gefallen haben.

Dennoch blieben die Charaktere diesmal für mich emotional nicht greifbar. Ich weiß gar nicht woran es liegt, dass ich hier keine Verbindung aufbauen und mich somit auch nicht komplett auf die Geschichte einlassen konnte. Das war bisher bei Biancas Büchern nie eine Schwierigkeit. Hier fehlte mir die Tiefe der Gefühle. Es kam einfach nicht an bei mir. Auch die Liebesgeschichte wurde so sehr in den Hintergrund gedrängt, dass sie keine wesentliche Rolle für den Verlauf der Handlung spielte. Hier hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht und hätte so gerne mit gefiebert. Aber es blieb leider ungewohnt blass.

Aus einigen Szenen erschloss sich für mich auch nicht wirklich eine Wichtigkeit für den weiteren Verlauf der Handlung, sodass ich hier einige Zusammenhänge leider nicht sehen konnte. Ich denke jedoch es wird hier fortführende Handlungsstränge im nächsten Band geben, die einige Szenen in Band 1 in ein neues Licht rücken werden.

Die Handlungsverläufe und Spannungsbögen so sehr fesseln können, dass ich hoffe im nächsten Band auch den gefühlsmäßigen Draht zu den Protagonisten zu finden. Ich habe in vielen Szenen trotz meiner Kritikpunkte mitgefiebert und war erstaunt was sich die Autorin alles einfallen lässt um unerwartete Wendungen zu erzeugen. Das hat mich wiederum sehr begeistert und nach diesem spannenden Ende möchte ich natürlich unbedingt wissen, was die Autorin sich noch alles ausgedacht hat für uns Leser.

Fazit:

Guter Auftakt zur Trilogie "Sturmtochter" von Bianca Iosivoni. Aber ich sehe hier für die Fortsetzung aufgrund meiner Kritikpunkte noch Luft nach oben. Freue mich dennoch sehr auf den 2. Band und werde der Reihe auf jeden Fall weiter folgen.

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288 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

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Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

Mia hat ihren Rachefeldzug noch lange nicht beendet. Erst einer der Männer, die ihre Familie zerstört haben wurde von ihr getötet und es leben immer noch zwei: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch gut abgeschirmt und für Mia nur schwer zu erreichen. Scaeva scheint sogar den Schutz der roten Kirche zu genießen.

Mia muss ein größeres Risiko eingehen als bisher. Um an ihre Rache zu kommen, wendet sie der roten Kirche den Rücken zu und begibt sich selbst in die Sklaverei. Sie will als Gladiatorin an den großen Spielen in Gottesgrab teilnehmen, weil die Objekte ihrer Rache den Siegerkranz persönlich überreichen und sie ihnen nur so ganz nah kommen kann. Doch diesmal ist sie zu weit gegangen. Denn in der Arena gibt es nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod.


Nevernight – Das Spiel ist der dritte Band der epischen Fantasy-Trilogie des Autors Jay Kristoff. Wer den ersten Teil bereits grandios fand, der kann sich hier wieder auf einiges freuen.

Nevernight ist eine sehr düstere Fantasy und geizt nicht mit direkten Worten. Wenn jemand elendiglich verreckt, dann wird das auch so beschrieben. Und genau das ist wieder ein wahnsinnig großer Pluspunkt im zweiten Band. Denn diese direkten Worte passen zur Protagonistin. Alles andere würde nicht authentisch wirken. Denn Mia ist eine Killerin, sie ist Dunkellin und die Mitreisenden Dämonen in ihrem Schatten sind ihre Begleiter. Da würde es nicht echt herüber kommen, wenn alles in blumige Worte gepackt wäre.

Erneut haben mich die zahlreichen Fußnoten überrascht. Aber keine der Fußnoten wiederholt sich und Begriffe werden ein mal erklärt. Dadurch bekommt das Buch aber noch einmal so viel Tiefe. Die ganze Welt, die Jay Kristoff erschaffen hat ist mit allen wichtigen Details gespickt. Es gibt Sagen und Entstehungsgeschichten von Gremien. Es gibt Hintergrundgeschichten zu Gebäuden und Menschen. Keine einzige Fußnote hätte ich während des Lesens missen mögen. Die Fußnoten fügen sich auch sehr gut in die Geschichte ein und haben mich im Lesefluss nicht gestört.

Mias Geschichte bleibt natürlich eine blutige und stellenweise sehr erschreckende. Mia ist weiterhin eine sehr düstere Protagonistin, mit der man aber trotz all ihrer dunklen Seiten mit fiebert. Man hofft einfach, dass sie ihre Rache bekommen wird und erschrickt bei jeder unerwarteten Wendung.

Ich habe an einigen Stellen den Atem angehalten und ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Andere Szenen waren traurig oder erschreckend. Ich habe in jeder Phase des Buches an den Seiten geklebt und bin Mia auf ihrem blutigen Weg gefolgt. Der Spannungsbogen war erneut grandios und mir haben die Kampfszenen wieder wahnsinnig gut gefallen. Es gibt auch noch mehr Action als im ersten Band, wo die Ausbildung viel Zeit in Anspruch nahm. Diesmal gibt es wirklich überwiegend Kämpfe, Action und Verstrickungen zu erfahren.

Natürlich lösen sich einige Stränge zum Ende erneut auf, aber ich konnte einfach nicht fassen, wie das Buch zu Ende ging. Da ist dem Autor etwas so grandioses gelungen, dass ich gar nicht wusste wie mir geschah. Wahnsinnig gelungener Showdown, der mich am liebsten direkt Band 3 zur Hand nehmen lassen würde. Doch Band drei wird noch eine Weile dauern und so werde ich direkt die Vorbestellfunktion nutzen sobald dies möglich ist.


Grandioser zweiter Band, der nichts zu wünschen übrig lässt. Wer Band 1 sensationell fand, der darf an Band 2 einfach nicht vorbei gehen. Und ich kann das Finale kaum noch erwarten, weil ich so gespannt bin, wie das alles zu Ende geführt werden wird und wohin das alles mündet. Eine absolute Leseempfehlung für diese Bücher gibt es von mir.

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342 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Soul Mates - Ruf der Dunkelheit

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 18.04.2018
ISBN 9783473585205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rayne ist bei den Dunkelseelen und das schon seit 6 Wochen. Sie trainiert mit ihnen, sitzt mit ihnen an einem Tisch und erfüllt sogar den ersten Auftrag für sie. Lauren tut alles um Rayne zu brechen und sie so zu formen. Was Lauren Rayne alles antut um sie gefügig zu machen ist wirklich grausam und ich habe sehr mit ihr leiden müssen. Colt gibt seine Seelenpartnerin nicht auf und versucht sie mit allen Mitteln zu retten.

Der erste Band war bei mir eine Zeit lang her und die Autorin setzt nahtlos am ersten Teil an. Was mir hier gefehlt hat, war ein kleiner Rückblick um etwas einfacher wieder in das Buch hineinzufinden. Nach ein paar Kapiteln war jedoch alles wieder präsent und ich wieder absolut im Geschehen drin. Schon am Ende des ersten Bandes war klar, dass Lauren und die Schattenseelen keineswegs die richtige Seite sind. Und so geht es in Band 2 darum, wie man Lauren schlagen kann und ob sie es schafft Rayne zu brechen.

Dieses Wechselbad der Gefühle hat mich sehr gefesselt, weil ich mich immer wieder gefragt habe, wie ich unter solchen Bedingungen denken würde? Hält man an seinen Idealen fest? Gibt man irgendwann auf? Diese Fragen klärt die Autorin Schritt für Schritt auf und wechselt dabei die Schauplätze, damit der Leser einen kompletten Überblick über alle Ereignisse bekommt. Ob bei den Licht- oder bei den Dunkelseelen, alle Seiten werden beleuchtet und ich hatte trotz des hohen Tempos nicht das Gefühl etwas versäumt zu haben. Die straffe Handlung tut der Geschichte sehr gut und ich mochte die Geschwindigkeit der Ereignisse sehr.

Bianca Iosivonis Weltenentwurf mit Licht- und Dunkelseelen hat etwas sehr fesselndes. Die Vorstellung, dass sie unerkannt unter uns leben, fand ich von Anfang an sehr spannend. Und dadurch, dass sie alle Emotionen und Beweggründe so grandios beschreibt, hat man zu allen Protagonisten ein vollständiges Bild. Die Plot-Twists haben mich wieder überrascht, erstaunt und mitgerissen.

Der Schreibstil von Bianca Iosivoni hat eine Leichtigkeit und lässt sich ganz wunderbar lesen. Sie schafft es Spannung so zu vermitteln, dass man einfach nur mitfiebern muss und auch Emotionen werden gelungen beschrieben. So war ich als Leserin immer mitten im Geschehen und konnte mich von der Geschichte davontragen lassen.


Ein gelungener Abschluss der Dilogie mit vielen Überraschungen und einen grandiosen Showdown erwartet euch hier. Ich kann euch beide Teile nur empfehlen. Am besten ist es, wenn man sie direkt hintereinander liest, weil es keinen Rückblick zu Beginn von Band 2 gibt, deshalb vergebe ich hier sehr gute 4,5 Bücher.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Iron Flowers. Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Coco Plümer , Theresa Horeis
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 02.05.2018
ISBN 9783833738562
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Iron Flowers ist ein neuer Reihenauftakt und so war ich natürlich sehr neugierig was sich die Autorin hat einfallen lassen und welche Welten in meinem Kopf entstehen würden. Es ist eine Welt, in der Frauen nichts zu sagen haben. Sie haben sich zu beugen und alles zu tun was verlangt wird. Da ist es nur logisch, dass Serinas Familie möchte, dass es ihrer Tochter einmal besser ergehen soll. Serina wird ausgebildet eine Grace zu sein. Dies sind Frauen, die am königlichen Hof leben und wunderschön aussehen und mit ihrem Status auch ein hohes Ansehen genießen. Die Familien der Graces werden besser versorgt und müssen nicht mehr Hunger leiden.

Der Beginn hat mich stark an Selection erinnert, denn die Graces werden in ihrem Heimatorten ausgewählt und dann alle in den Palast geschickt. Aus all diesen Frauen sucht der Thronfolger sich dann drei Mädchen aus, die seine Graces werden müssen. Bis dahin ist dies aber die einzige Ähnlichkeit mit Selection. Danach driften beide Bücher stark auseinander.

Die Schwestern Nomi und Serina werden von den beiden Hörbuchsprecherinnen abwechselnd gesprochen. Coco Plümer spricht die Rolle von der rebellischen Nomi. Dies hat mir sehr gut gefallen, da auch die Stimme der Sprecherin leicht kratzig ist und Nomi so eindeutig mehr an Tiefe gewinnt. Theresa Horeis übernimmt die Parts aus Serinas Sicht. Ihre weichere und sanftere Stimme verleiht Serina genau den Charakter, den man sich nach der ersten Beschreibung erwartet.

Beide verstehen es die Spannung des Buches zu vermitteln. Ich konnte gar nicht aufhören den beiden Sprecherinnen zu lauschen. Dies lag wie gesagt zum einen an den angenehmen Stimmen der beiden und zum anderen am Verlauf der Handlung. Es ist wirklich unfassbar wie viele Wendungen den Leser hier erwarten und was alles geschieht. Beide Sichtweisen ergänzen sich hier, sodass ich ein gutes Bild bekommen habe was auf Serinas Seite geschieht und was gerade bei Nomi passiert. Ich hatte das Gefühl ganz nah an beiden Protagonistinnen dran zu sein und habe mitgefiebert.

Serinas Parts haben mir in der ersten Hälfte besser gefallen, weil hier einfach mehr passiert ist und die Handlung stetig voran getrieben wurde. Nomis Anteile an der Geschichte sind zunächst sehr ruhig und hier ereignet sich nicht so viel wie bei ihrer Schwester. Doch auch das wird sich ändern im weiteren Handlungsverlauf.

Es handelt sich bei dem Hörbuch um eine autorisierte Fassung.

Ein Reihenauftakt, der es in sich hat. Ich möchte unbedingt wissen wie es weiter gehen wird und erwarte jetzt schon sehnsüchtig Iron Flowers 2. Und ich hoffe, dass die gleichen Sprecherinnen wieder Nomis und Serinas Rollen übernehmen werden.

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521 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

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GötterFunke - Verlasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500423
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lange habe ich auf das Finale der Götterfunke-Trilogie gewartet und hielt es dann endlich in Händen. Das Cover ist wieder grandios geworden und passt ganz wunderbar zu den anderen Büchern der Reihe. Der leichte Glanz und die Haptik sind ebenfalls erhalten geblieben, was mich sehr gefreut hat. Der Schutzumschlag fühlt sich wirklich wieder gut an.

Doch nun von meiner Sucht nach schicken Covern und tollen Schutzumschlägen natürlich zum Inhalt des Buches. Nach dem wirklich gemeinen Cliffhanger am Ende von Band 2... wie hätte man da das Finale außer Acht lassen können oder sollen? Deshalb begann ich sehr zügig die weitere Geschichte von Cayden und Jess zu lesen. Cayden liegt nach seiner schweren Verletzung am Strand und droht zu sterben, Jess bringt ihn schnell zu dem Lebensgefährten ihrer Mum und hofft das Sean ihm helfen kann. Schon diese Szenen lassen mich als Leserin die Luft anhalten, weil ich einfach nicht fassen konnte was sich hier abgespielt hat. Als dann auch noch Hades auftaucht, der gelinde gesagt ein ziemlich heißer Kerl ist und auch andere bereits bekannte und auch nicht bekannte Gottheiten auftauchen, habe ich jede Seite quasi verschlungen.

Ein wenig zu überzogen war für mich diesmal Jess´ Gefühls-Achterbahn. Natürlich kann man verstehen, dass ein gebrochenes Herz nicht so schnell verzeihen oder lieben kann. Dass der Kopf in solchen Situationen auch dem Herz immer wieder widerspricht und es generell nicht einfach ist, mit dem Kerl, der so viel angerichtet hat, immer wieder aufeinander zu treffen. Doch mir waren es zu viele Zweifel und zu viel: Soll ich oder lieber doch nicht?

Davon abgesehen reiht sich das Buch in die Lesehighlights meines Jahres ein. Was sich Marah ausgedacht um die Leser hier an die Handlung zu fesseln ist wirklich grandios. Agrios, der unbedingt an den Ehrenstab herankommen möchte und seine Mutter Gaia machen es Jess und den Göttern auch wirklich wahnsinnig schwer und es geschehen ständig neue Dinge mit denen ich nicht gerechnet hatte. Und wer soll gleich der Verräter unter den Göttern sein? Ich habe stetig mitgerätselt und bin doch nicht drauf gekommen. Das Finale ließ sich an neu aufgedeckten Informationen, an Action und unerwarteten Wendungen dann kaum noch überbieten. Ich war hin und weg, habe auf jeder Seite mitgefiebert und mich ab einem gewissen Punkt im Buch gefragt, wie die Autorin das ganze auf so wenigen restlichen Seiten noch lösen möchte. Je näher ich dem Ende des Buches kam, desto mehr wollte ich es nicht beenden. Natürlich wollte ich wissen wie es ausgeht, aber das Buch zu beenden bedeutet eben auch es zuzuschlagen und aus dieser Welt auftauchen zu müssen.

Zu dem wunderbaren Schreibstil habe ich in den ersten beiden Rezensionen schon einiges gesagt. Und auch hier hält Marah Woolf das tolle Niveau der vorigen Bände. Ich habe mit gelitten, mit gefiebert und war völlig in der Geschichte gefangen. Dazu schafft es Marah erneut ihr Wissen über die Gottheiten dezent einfließen zu lassen und ganz am Ende noch einmal in einem Glossar die Gottheiten ein wenig näher zu erklären. Dies alles schafft sie ohne die Handlung in die Länge zu ziehen oder dem Leser richtig bewusst werden zu lassen, dass hier Wissen verborgen liegt. Informationen fließen wie nebenbei in Gedankengänge oder Dialoge mit ein und ich finde diese Form Wissen einzubauen wahnsinnig gelungen.

FAZIT:

Ein sensationelles Finale einer grandiosen Buchreihe. Ich liebe die Götterfunke- Trilogie und kann sie allen Fans von Gottheiten in Büchern und Romantik wirklich nur ans Herz legen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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(380)

791 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 204 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Eis berührt

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 14.02.2018
ISBN 9783473401574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der neu erschienen Trilogie-Auftakt war genau das, wonach ich in dem Moment gesucht habe. Ich wollte eine romantische und actionreiche Fantasygeschichte, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Der Klappentext und das Cover sind mir sofort ins Auge gefallen und so griff ich bei diesem Buch natürlich zu.

Zunächst lernt man Ruby in ihrem kleinen verschneiten Bergdorf kennen. Ruby weiß, dass sie über die Kräfte des Feuers verfügt und sie möchte unbedingt lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Leider gestaltet sich das Üben als nicht ganz so einfach. Ihre Mutter ist Heilerin und ein Mensch, sie hat versucht alles zu tun,um ihre Tochter Ruby zu schützen. Doch Ruby wird entdeckt und Soldaten kommen in ihr beschauliches Dörfchen. Das wohl gehütete geheimnis ist keins mehr und so wird sie feindseelig von den Bewohnern angeschaut als sie abgeführt wird. Doch was erwartet eine Fireblood, wenn sie den Wachen des Frostkönigs in die Hände fällt? Dass ausgerechnet ein Frostblood sie retten würde, hätte Ruby nicht erwartet und dann osll sie auch noch die einzige Waffe gegen den Frostkönig sein und die Rebellion anführen? Gleichzeitig verspührt sie eine immer größer werdende Anziehungskraft, die von Arcus ausgeht während sie mit ihm trainiert.

Doch kann eine Beziehung zwischen Frost und Feuer gut ausgehen? Wird der Frostkönig Ruby noch finden? Oder wird der Plan gelingen und der Frostkönig gestürzt?

Ich kam direkt zu Beginn gut in das Buch rein und fand die Szenen mit Ruby Kräften und auch den Hintergründen warum der Hass zwischen Feuer und Frost so groß ist sehr spannend. Doch nachdem Arcus sie gerettet hat, fielen die Trainings – Szenen ein wenig zu lang aus für mich. Hier zog sich die Handlung ein wenig, weil zwar die Annäherung sehr ausführlich geschildert wird, aber ansonsten die Handlung ins stocken gerät. Erst gegen Ende des ersten Teils und hin zum zweiten Teil nimmt die Geschichte wieder richtig Fahrt auf und ließ mich das Buch nur schwer zur Seite legen. Diese Seiten haben für den etwas längeren Mittelteil entschädigt.

Hier erwartete mich genau das worauf ich in diesem Buch gewartet habe, Action, Romantik und unerwartete Wendungen. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen für ihre Protagonistin und auch die übrigen werden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Mir persönlich hat gerade die Becshreibung der Kampfszenen wahnsinnig gut gefallen, weil ich mich während des Lesens so gefühlt habe, als wäre ich hier selbst dabei. Die Autorin versteht es Szenen bildhaft zu schildern und den Leser so mit in eine Welt voller Magie zu nehmen.

FAZIT:

Insgesamt ein gut gelungener Auftakt zur neuen Trilogie, und ich freue mich hier schon sehr auf Band 2. Trotz schwächerem Mittelteil konnte das Buch mich überzeugen und nach diesem Ende will ich unbedingt wissen was die Autorin sich noch für ihre Protagonisten überlegt hat.

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Die Banner von Haven

Carrie Vaughn , Gesine Schröder
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG, 09.02.2018
ISBN 9783038800088
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mich hat an dem Buch zunächst der Klappentext wahnsinnig angesprochen. Ich liebe Bücher, die in einer dystopischen Welt spielen und da hier noch ein rätselhafter Tod dazu kommt, habe ich gewusst, dass ich dieses Buch lesen muss, um die Hintergründe dieser Welt und auch mehr über die Geschichte zu erfahren.

Das Cover zeigt ein riesiges, rotes Banner, das über der Küstenstadt Haven schwebt wie ein Damoklesschwert. Und ich habe es tatsächlich auch irgendwie so empfunden. Man ist in dieser Gesellschaft nicht mehr frei etwas zu entscheiden. Man darf sich noch aussuchen welchen Beruf man ausüben möchte, aber die Entscheidung eine Familie zu gründen ist eigentlich das persönlichste und privateste, das man tun kann. Doch was tun erfolgreiche Familien, in denen die Frau vielleicht gar kein Baby möchte? Diese Freiheit wird den Bewohnern von Haven hier genommen. Und nicht nur das: Auch die Menge der Ernte muss streng eingehalten werden und es sollte keine Überproduktion geben. Vergehen gegen die bestehenden Regeln werden streng und umgehend bestraft.

Enid wird dem Leser zunächst vorgestellt und auch ihre Familie und Lebensweise spielt eine große Rolle. Einige Szenen aus ihrer Kindheit werden eingeblendet und erklären Enids Wunsch Ermittlerin zu werden. Ermittler werden in dieser Welt mit sehr viel Skepsis betrachtet. Schließlich stehen sie für die strikte Einhaltung der Gesetze und das macht vielen Bewohnern Angst, weil eigentlich jeder irgendetwas nur für sich selbst tut und es eigentlich zum Allgemeinwohl tun muss.

Als Enid mit ihrem Besten Freund un Ermittler Thomas einen mysteriösen Todesfall aufklären soll, begegnet Enid ihrer Vergangenheit. Es ist ihre erste Ermittlung in dieser Richtung und dennoch geht sie sehr analytisch vor. Das habe ich an ihr sehr bewundert, da sie versucht stets einen kühlen Kopf zu bewahren.

Der Spannungsbogen baut sich langsam auf. Durch die vielen Episoden aus Enids Zeit bevor sie Ermittlerin wurde, bekommt der Leser nach und nach ein gelungenes Gesamtbild ihrer Persönlichkeit. Es ist sehr spannend zu sehen wie Enid sich Schritt für Schritt an die Wahrheit herantastet und das ohne futuristische Mittel zur Hand zu haben. Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr gut. Man kann der Geschichte gut folgen, fühlt die ansteigende Spannung und lässt sich von ihren Worten gerne fesseln.

Nach dem Klappentext habe ich ein wenig mehr Dystopie erwartet. Es handelt sich zwar um ein dystopisches Setting, aber eigentlich ist es mehr ein Krimi. Das ist auch der Grund warum ich irgendwie etwas falsche Erwartungen an das Buch hatte. Die Banner und auch das Setting sind einfach nur eine neue Kulisse in diesem Krimi. Jedoch spielen sie nicht so eine große Rolle wie ich das auch postapokalyptischen Romanen kenne. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Informationen zu dieser Welt gewünscht und auch eine größere Rolle der Veränderungen. Auf der Reise in die Vergangenheit kommt man zum Beispiel in eine Stadt. Diese hätte sich wirklich gut geeignet um in der Vergangenheit ebenfalls hochspannende Situationen herbeizuführen. Hier bleibt die Geschichte jedoch sehr zurückhaltend wie ich finde.

Insgesamt hätte ich mir zwar mehr von der Dystopie gewünscht, allerdings hat der Kriminalteil mich so wahnsinnig gut unterhalten, dass ich auch gerne mehr aus Haven lesen möchte. Einen weiteren Teil könnte ich mir sehr gut vorstellen, obwohl das Buch in sich abgeschlossen ist.

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Das verlorene Königreich - Die Magie der Königreiche

Valeria Bell
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603989
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Skyler ist als Vollwaise die jüngste Herrscherin des Königreiches Andonia. Doch von ihrem Reich sind nicht mehr als Schatten übrig. Skyler musste fliehen, da dunkle Dämonen das Gebiet übernommen hatten und sie den dunklen Magier heiraten sollte, der das Unheil über ihr Land brachte. Auf der Flucht stürzt Skyler durch einen unbedachten Schritt in die Tiefe und verliert ihre gesamte Erinnerung an alles was war. Nette Menschen nehmen sie auf. Doch das Schicksal holt sie ein und bald wird ihre geliebte Ziehschwester von den Dämonen entführt. Skyler will sie befreien und lernt dabei den Waldläufer William kennen, der ihr Hilfe anbietet. Mit seiner Unterstützung will sie ihre Schwester befreien.

Schon als ich das Buch zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Deshalb habe ich damit auch nicht zu lange gewartet und sehr schnell begonnen.

Der Einstieg fiel mir ein wenig schwerer als gewohnt. Das lag daran, dass ich mit Skyler zunächst einfach nicht warm wurde. Sie ist eine Hauptprotagonistin mit vielen Ecken und Kanten und an die musste ich mich zunächst eine Weile gewöhnen. Es schien so, als würde sie trotz ihres Gedächtnisverlustes, nach wie vor das Leben einer Prinzessin leben. Dadurch ist sie die meiste Zeit sehr anstrengend. Inzwischen lebt sie aber seit 6 Monaten in einer Waldhütte bei einfachen Menschen und das Verhalten passt hier irgendwie nicht hin. An einigen Stellen verhält sie sich als starke, erwachsene Frau und wirkt dabei zu hochmütig für ihre derzeitige gesellschaftliche Stellung. An eine andere kann sie sich ja nicht erinnern. Dazu kommt, dass sie häufig sehr tollpatschig ist, was ich auch nur begrenzt mit einer 19-jährigen in Verbindung bringen konnte.

Doch dann gibt es wieder ganz oft Szenen in denen man spürt wie dankbar und voller Liebe sie für ihre Zieh-Familie ist. Und auch ihre charakterlichen Eigenschaften sind manchmal so sympatisch, dass die übrigen Momente sich nicht wirklich mit der Protagonistin verbinden lassen. Im letzten Drittel des Buches ist es dann wesentlich besser und ich konnte beginnen mit Sky mitzufiebern.

Der Spannungsbogen entwickelt sich langsam aber stetig nach oben und je besser ich mit Skyler klar kam, desto besser konnte ich mich in die Geschichte hineinversetzen. Dazu kommen ein paar neue Protagonisten, die von der Autorin gelungen in die Geschichte integriert wurden. Und ihr werdet Zodiac ganz sicher ebenfalls sehr ins Herz schließen.

Die Handlung rast an einigen Stellen förmlich dahin und ich hätte mir hier oft gewünscht, dass die Autorin noch einen Moment innehält und den Leser an mehr Details teilhaben lässt. Ich hätte hier gerne mehr erfahren über den Weg, den Skyler geht und auch die Gedanken, die sie sich zweifellos macht. Dies wird zwar immer mal kurz erwähnt, aber mir war es zu wenig um mich vollständig in die Protagonistin hinein zu versetzen.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben aus Skylers Sicht, weshalb mir die Einblicke in ihre Gedanken zu wenig waren um sie vollends verstehen zu können. Manchmal reagiert sie fast naiv, trotz der ihr bekannten brenzligen Lage und auch das konnte ich nicht gänzlich verstehen, weil mir die Gedankengänge von ihr fehlten.

Insgesamt konnte der Auftaktband mich mit jedem Kapitel aber ein wenig mehr überzeugen und für ein Debüt ist das Buch gut gelungen. Da das Setting und auch die Storyline mich sehr interessieren und ich gern wissen möchte was noch geschieht, werde ich die Buchreihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Denn das Finale war sehr spannend und hat mich an die Seiten gefesselt. Nun stellt sich nämlich die Frage ob Skyler ihr Reich doch noch retten kann.

Trotz der genannten Schwächen konnte die Autorin mich mit auf eine fantasievolle Reise voller Abenteuer nehmen. Trotz der etwas holprigen Ausführung, empfand ich die Story und auch das Finale als gelungen. Ich bin auch sehr gespannt welche Überraschungen mich noch erwarten werden und freue mich schon auf den zweiten Teil. Der Einstieg war wie oben beschrieben nicht ganz einfach, aber nachdem ich mich auf die Geschichte einlassen konnte, habe ich den Rest des Buches genießen können.

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117 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Flerya

Emily Thomsen , Anja Uhren
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 12.10.2017
ISBN 9783959913515
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Einst verbannte der Drachenkönig Gadorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte das Reich vor dem Untergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Königin Aine befreien.
Genau das plant Yadiran, der oberste Feldherr von Aine, und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gadoraths Tochter Flerya, die mit Kemantie verbunden ist und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre Herkunft schenkt Flerya ihm ihre ganze Liebe. Doch der grausame Ghul wartet nur darauf, dass Flerya 16 Jahre alt wird. Dies ist der Tag, wenn der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag, an dem sie sterben muss.
Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt versucht Flerya, ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden.

Rezension:

Als ich das erste Mal von Flerya gehört habe, wusste ich, dass es sich hier um ein must-read handeln wird. Allein der Klappentext hat mich schon gefesselt und das wundervolle Cover. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll ehrlich gesagt.
Ich war ab der ersten Zeile völlig in Fleryas Geschichte gefangen. Ihre innere Zerrissenheit und ihre Gefühle für ihren „Vater“ sind mir mitten ins Herz gegangen und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.
Zunächst erfährt man wie Flerya zu Yadiran kam und das ist eine wirklich schreckliche geschichte. Denn von Rachsucht getrieben hat Yadiran die Kutsche von Flerya und ihrer Mutter überfallen. Ihre Mutter hat ihr Kemantie, das magische Armband übergestreift undihrer Tochter gesagt, dass es sie schützen wird. Fleryas Mutter wird getötet und Flerya überlebt. Doch sie erinnert sich an diese Nacht nicht, denn sie war erst zwei Jahre alt. Ihr richter Vater , der Drachenkönig Gadorath, hält das Kind für tot und trauert um siene Liebsten.
Doch Flerya wächst nun bei den Ghul auf in dem Glauben, dass Yadiran ihr Vater sei. Als alles ans LIcht kommt sieht Flerya nur die Flucht. Inzwischen ist sie 16 jahre alt und ihr Vater Yadiran möchte sie opfern um die Ghulkönigin zu befreien. Doch Abren, ihr „Bruder“, bringt das nicht fertig und rettet Flerya auf dem Baltain-Fest. Kurz bevor sie alle zu der Insel fahren wollten, die Fleryas Ende bedeutet hätte.
Doch Flerya wird verfolgt und muss ihren Häschern entrinnen. Wird ihr das gelingen oder ist sie überhaupt in der Lage Emirescha zu retten?
Der Spannungsbogen ist wie ihr seht recht schnell da und ich selbst kam wirklich gar nicht zum Luft holen. Emily Thomsen ist es gelungen diesen Bogen kontinuierlich weiter auszubauen und auch genug Emotionen und Charaktertiefe hineinzubringen. So wirkt das Erzählte zu jeder Zeit authentisch. Dabei verliert sie sich nicht in langen Umschreibungen, aber bringt mir als Leser die Landschaft so nahe, dass ich ein gelungenes Bild vor Augen habe.
Dazu kommt noch, dass von den Kriegern des Drachenkönigs jeder ein Seelentier hat. Die immer an ihrer Seite sind und sie im Kampf unterstützen. Dies bringt den Knuddelfaktor noch mit ins Buch. Aber die Seelentiere sind nicht nur kuschelig und spüren die Gefühle ihrer Menschen. Sie sind auch unglaublich mutig und haben Kräfte, die ich euch hier noch nicht verrate.
Der flüssige und wunderbare Schreibstil der Autorin ließ mich ebenfalls durch die Seiten fliegen und ich hätte direkt mit dem nächsten Band weiterlesen wollen.
Dazu kommt noch der Aspekt einer zarten Liebesgeschichte, die sich jedoch nicht so sehr in den Vordergrund drängt und eine wunderbare Ergänzung zum Gesamtbild ergibt. Es geht zwischen beiden dann recht schnell, dass eine Zuneigung entsteht. Manche würden das als Kritikpunkt sehen. Ich selbst finde, dass durch die Zerrissenheit Fleryas es irgendwie logisch erscheint, dass sie einen festen Halt sucht. Dann ergeben sich tiefere Gefühle manchmal recht schnell und ich bin gespannt wie sich das im nächsten Band weiterentwickeln wird.

Fazit:

Wahnsinnig gelungener Auftakt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Wer gerne Geschichten von Drachen, mutigen Heldinnen und eine zarte Liebesgeschichte lesen möchte, der ist bei Flerya genau richtig. Absolute Leseempfehlung von mir. Eins meiner Highlights in diesem Jahr. Der Auftakt der Trilogie rund um Flerya macht den Folgeband ebenfalls zu einem must-read für mich und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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734 Bibliotheken, 20 Leser, 3 Gruppen, 121 Rezensionen

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GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Götterfunke – Liebe mich nicht (20.02.2017)
Götterfunke – Hasse mich nicht (25.09.2017)
Götterfunke – Verlasse mich nicht (19.03.2018)


Das neue Schuljahr beginnt und Jess versucht Cayden endlich zu vergessen. Doch sie kann ihn nicht aus ihrem herzen verbannen. Und dann tauchen die Götter gemeinsam mit Cayden plötzlich wieder an ihrer Schule auf. Schwebt Jess etwa erneut in Gefahr? Ist Agrios ihr nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der Götter hineingeraten, sondern wünscht sich ein ganz normales Leben – aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann? Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?




Nachdem Band 1 ein grandioses Finale bereit gehalten hat, war klar, dass ich auch „Hasse mich nicht“ lesen muss. Denn die Frage wie es wohl mit Jess weitergehen wird, hat sich mir gestellt. Und Marah Woolf schaffte es mich auf den ersten Seiten direkt wieder abzuholen. Ich habe mich so wahnsinnig schnell wieder in das Setting und die Geschichte eingefunden. Mir kam es gar nicht so vor, als lägen schon 8 Monate zwischen den beiden Büchern. Ich habe mich direkt wieder zu Hause und angekommen gefühlt in Jess und Caydens Geschichte.
Die Handlung startet mit Jess´Versuch wieder in ein normales Leben zu finden. Doch so wirklich will ihr das nicht gelingen. Zum einen spukt Cayden ihr immer noch durch den Kopf. Dann ist da noch die verfahrene Situation mit ihrer ehemals besten Freundin Robyn, Nicht nur, dass sie kein Wort mehr mit Jess redet. Sie streut auch noch gemeine Gerüchte und Jess ist wirklich sehr einsam an diesen ersten Schultagen nach den Ferien.
Dann tauchen erneut die Götter auf, obwohl sie noch nie zwei mal am gleichen Ort waren und Jess fühlt sich sofort wieder zu Cayden hingezogen. Sie weiß jedoch inzwischen ganz genau, was Cayden tut. Er bricht reihenweise Herzen. Wird sie auf ihren Verstand hören und Cayden hassen können? Oder wird er ihr das Herz erneut brechen?
Warum die Götter eigentlich da sind, bleibt lange Zeit im Dunklen, denn sie weihen Jess nicht in ihre Pläne ein. Vielmehr wird Jess erneut zur Schachfigur in einem Spiel, dessen Regeln sie nicht nachvollziehen kann. Außerdem scheint es so, als sei Agrios ihr gefolgt. Doch was will Agrios? Und welche Pläne haben die Götter mit ihr?
Die Protagonisten sind wie auch schon im ersten Band grandios beschrieben und ich hatte das Gefühl die Götter direkt vor mir zu sehen. Auch die Mythen rund um die griechischen Götter lässt die Autorin sehr gekonnt in die Erzählung einfließen. Hier findet sie genau die richtige Dosis zwischen der Vermittlung der Sagen und Mythen und dem Fortschreiten der Handlung. Auch, wenn man als Leser überhaupt keine Ahnung von den Sagen hat, kann man so die Handlung gut verstehen und lernt auch noch einiges dabei. Das Ganze ist aber so gut verpackt, dass die Spannung niemals zu kurz kommt und man einfach immer weiter lesen möchte.
Es geschehen immer wieder Dinge und Wendungen, die mich fassungslos gemacht haben. Dazu gibt es auch immer wieder Szenen, die etwas ruhiger sind und mich emotional an dem Buch teilhaben ließen.
Die Erzählperspektive ist wie auch im ersten Band überwiegend bei Jess gehalten, damit man nicht allzu schnell hinter die Pläne der Götter blickt. Es gibt jedoch am Beginn eines jeden Kapitels wieder einen Ausschnitt, der aus Sicht des Hermes geschrieben wurde und so nach und nach einige Begebenheiten aufdeckt.
Die Entwicklung der Protagonisten schreitet in diesem Band ebenfalls voran. Jess wird langsam erwachsen und wirkt weniger wie ein kleines Mädchen als noch im ersten Teil. Auch die Entwicklung ist ganz fantastisch gelungen.
Normalerweise fürchte ich mich ein wenig vor den „Zwischenbänden“ bei Trilogien. Die zweiten Teile sind meistens Brücken-Bände und es fehlt ihnen oft etwas, das im ersten Teil noch da war. Hier ist es so, dass ein absolut gleichwertiger band vorliegt und ich in keinster Weise das gefühl hatte es müsste etwas überbrückt werden. Die Handlung ist spannungsgeladen und es erwarten euch viele tollse Szenen und überraschende Wendungen. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Ich bin total begeistert.
Das Finale des Buches wartet mit einem gemeinen Cliffhanger auf und ich hoffe, ich überstehe die Monate bis zu Band 3 irgendwie. Mein erstes Must-read 2018 habe ich auf jeden Fall schon.

Unfassbar gelungene Fortsetzung der Trilogie. „Hasse mich nicht“ hat wirklich alles, was das Herz begehrt. Romantik, Fantasy, Action und wahnsinnig tolle Gottheiten, die für so manche Überraschung sorgen. Lasst euch diese tollen Bücher auf gar keinen Fall entgehen. Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf das Finale der Trilogie und fürchte es gleichermaßen, denn ich will diese Welt und die Protagonisten einfach so lange festhalten wie möglich. Und mit dem nächsten Teil endet die Trilogie. Doch Götter sind ja unsterblich… und wer weiß was Marah sich noch ausgedacht hat….

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Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin

Kristin Briana Otts , Tanja Ohlsen
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108440
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Shadowdragon – Die falsche Prinzessin (25.09.2017)
Shadowdragon – Der dunkle Thron
Shadowdragon – Die wahre Kaiserin


Als eine der Onna-Bugeisha kennt Kai nur Disziplin und Gehorsam. Sie kämpfen nur zu dem Zweck Prinzessin Noriko zu beschützen. Als eines Tages ein Angriff auf die Prinzessin gerade noch so vereitelt werden kann. Wird Kai dazu berufen an Stelle der Prinzessin der Krönung des neuen Kaisers über die vier Königreiche beizuwohnen, da sie der Prinzesssin so ähnlich sieht. Allein in der intriganten Welt der Mächtigen und Reichen, lernt sie nicht nur Prinz Enlai, sondern auch den Drachenhüter Jao kennen. Nur kann sie ihnen wirklich trauen? Und soll sie dem Ruf des sagenumwobenen Shadow Dragon folgen, zu dem sie eine geheimnisvolle Verbindung zu haben scheint?


Kai wurde direkt nach ihrer Geburt ausgesetzt und wuchs daher im Tempel der Onna-Bugeisha auf. Sie hat nur das leben als Kriegerin kennen gelernt und somit auch nie das Verlangen gehabt etwas anderes zu tun. Die Onna-Bugeisha schwören früh keine Kinder zu bekommen und ihr Leben nur dem Schutz von Noriko zu widmen. Nichts anderes als diese Aufgabe zählt für sie.
Doch als eines Tages ein Anschlag nur knapp vereitelt werden kann, soll Kai plötzlich an Stelle der Prinzessin als ihr Double zur Krönung des neuen Kaisers gehen. Dadurch kommt sie mit einer Welt in Berührung, die sie noch nie erlebt hat. Doch in der Kaiserstadt wimmelt es nur so vor Intrigen und Scharaden und bald schwebt Kai in großer Gefahr.
Das fernöstliche Setting hat mir hier sehr gut gefallen und passt ganz wunderbar zur Rahmenhandlung. Denn die Drachen und auch die Kaiserkrönung fügen sich hier ganz wunderbar ein.
Kai ist natürlich mit all dem drum herum völlig überfordert und weiß gar nicht wie ihr geschieht als sie plötzlich inmitten all der Pracht zurecht kommen muss. Denn sie hatte nur die Dauer der Anreise Zeit sich auf ihre neue Rolle vorzubereiten. Natürlich geht auch das eine oder andere ein wenig schief was sie anfasst. So wird immer wieder für Spannung gesorgt, wenn ich beim Lesen dachte, dass sie jetzt auffliegen müsste.
Sie lernt auch das erste Mal Jungs in ihrem Alter kennen und ist von den Gefühlen die das auslöst ebenfalls überfordert. da wäre einmal Prinz Enlai und Jao, der Hüter des Shadow-Dragon. Beide lösen Emotionen in ihr aus, die sie unmöglich einordnen kann. Enlai kennt sie nur als Noriko und Jao kennt ihr wahres Gesicht. Bei ihm kann sie Kai sein. Doch würde Enlai auch Kai mögen? Niemals kann sie ihm ihre wahre Identität offenbaren, denn das würde das Reich in große Schwierigkeiten bringen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich fand mich sehr gut zurecht in der Geschichte. Zum Glück waren nicht alle namen so kompliziert und ich wusste recht gut wer zu welchem Königshaus gehört. Ich empfand die Schilderungen hier als sehr gut und konnte alles problemlos nachvollziehen. Ein wenig zu kurz kamen die Drachen für meinen Geschmack. Sie spielen zwar schon eine Rolle, aber bei Weitem nicht so zentral wie ich erwartet hatte. Auch die Bindung von Kai zum sagenhaften Shadow- Dragon hätte mehr vertieft werden können und kommt hoffentlich im nächsten Teil besser zum Tragen. Die Intrigen am Hof nahmen dafür viel mehr Platz ein. Die Wendungen der Geschichte konnten mich nicht alle so überraschen, wie ich gehofft hatte, denn Vieles zeichnete sich schon im Vorfeld ab.
Der grandiose Schreibstil und das Setting haben mich an das Buch fesseln können. Das Finale des Buches ist sehr offen gehalten, deshalb hoffe ich sehr, dass Teil 2 bald erscheinen wird. Einen genauen Termin konnte ich jedoch noch nicht finden.


Das Setting sowie die Entwicklung von Kai als Hauptprotagonistin haben mir sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil lässt nichts zu meckern übrig. Es dauert eine Weile bis die Geschichte in Schwung kommt, doch dann wollte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Das sehr offenen Ende lässt mich auf einen baldigen 2. Teil der Trilogie hoffen. Und ich hoffe, der Shadow-Dragon wird hier eine größere Rolle bekommen.

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Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2017
ISBN 9783551556882
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Gott Apollo fällt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen einer kleinen Seitengasse New Yorks. Er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde seiner Göttlichen Kräfte beraubt. Und dann wird er zu allem Unglück noch überfallen, aber ein Mädchen hilft ihm aus der klemme. Eine Halbgöttin namens Meg. Die beiden machen sich mit der Unterstützung eines gewissen Percy Jackson auf nach Camp Half Blood. Doch dort lauern weitere gefahren, denn das Orakel von Delphi ist von Apollos Erzfeind Python besetzt und es verschwinden immer mehr Halbgötter aus dem Camp. Kann der sterbliche Apollo diesen Feind aufhalten?

Als großer Fan der Percy Jackson-Bücher musste ich natürlich auch zu diesem neuen Werk aus Rick Riordans Feder greifen. Der locker leichte und humorvolle Schreibstil ließen mich auch ganz einfach in das Buch hineinfinden obwohl Percy schon eine ganze Weile her war. Ich glaube sogar man kann Apollo völlig ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher lesen, allerdings spoilert man sich dann das Finale der Percy-Jackson-Reihe. Doch es wird alles insoweit erläutert, dass man das Buch auch ohne diese Vorkenntnis problemlos lesen und nachvollziehen kann.
der Hauptprotagonist ist allerdings Apollo. Er berichtet aus der Ich-Perspektive seine Erlebnisse nach der Verbannung durch Zeus. Seine Unkenntnis der heutigen Welt sorgt immer wieder für amüsante Momente und auch seine grenzenlose Selbstüberschätzung sorgt für so manche unangenehme Situation. Er ist nämlich felsenfest davon überzeugt, dass alle ihn anbeten müssen, trotz seiner sterblichen und alles andere als ansehnlichen Hülle. Denn Zeus hat ihn zu einem pickligen sechzehnjährigen Teenager im Stimmbruch werden lassen.
Percy Jackson hat einen kurzen Auftritt und bringt Apollo und Meg zum Camp. Doch er übernimmt hier keine größere Rolle. Natürlich habe ich mich als Fan der Percy Bücher über seinen Auftritt gefreut, aber Percy reisst die Geschichte nicht an sich, sondern genießt seinen kurzen Auftritt und überlässt dann wieder Apollo das Feld.
Die Charaktere sind einfach wieder grandios gezeichnet und man kann sich recht schnell in das Buch einfinden und mitfiebern. Auch war es schön Chiron wieder zu treffen und auch andere bekannte Gesichter erwarten den Leser in Camp Half Blood.
Zu Beginn jedes Kapitel steht ein Haiku, das die kürzeste Gedichtform der Welt ist und aus Japan stammt. Es besteht aus einer bestimmten Anzahl Wortgruppen und erscheint in der deutschen Übersetzung als Dreizeiler. In Apollo stimmen die Silben nicht ganz und ich denke das ist der Übersetzung geschuldet und ergibt dadurch ein falsches Haiku. Dennoch passt es jeweils zum Kapitel, da es einen kurzen Überblick darüber gibt was den Leser in dem Kapitel erwartet. Ich habe immer zuerst das Haiku gelesen und mich gefragt was wohl geschehen könnte. Manchmal lag ich damit gar nicht so falsch und manchmal auch total daneben. Das hat mich zusätzlich gut unterhalten können beim Genuss der Geschichte.
Der Spannungsaufbau ist sehr gelungen und wie bei Riordan nicht anders zu erwarten spannungs- und fantasiereich mit Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte und die mich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen ließen. Das Finale schreit nach der Fortsetzung von Apollo, ähnlich wie es auch bei den Percy Jackson Büchern war. Denn man will ganz unbedingt wissen was noch geschieht.
Rick Riordan und die Götter… das gehört einfach zusammen. Er schafft es den alten Legenden und Sagen um die Gottheiten seinen eigenen Stempel aufzudrücken ohne dabei das Wesen der Gottheiten so zu verfälschen, dass man sie nicht mehr erkennen würde. Man kann sich die Götter genauso vorstellen wie der Autor sie schildert. Dadurch gewinnen die jungen Götter an Authentizität und Glaubwürdigkeit und die Geschichte an Tiefe und Unterhaltungswert.

Wer gerne in Riordans Götterwelten eintaucht, der sollte Apollo definitiv nicht verpassen. Mir war der gefallene Gott zu Beginn nicht ganz so sympathisch und es hat eine weile gedauert bis ich ihn wirklich mochte, aber das war auch das einzige, das mir den Einstieg ein wenig erschwert hat. Danach war es ein volles 5 Sterne Buch. Ich kann euch diese neue Reihe nur wärmstens empfehlen

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Nevernight - Die Prüfung

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

Rezension:

Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Die Rache. Sie will diejenigen richten, die Schuld am Verderben ihrer Familie sind. Einige sehr mächtige Männer des reiches haben ihren Vater als Verräter dargestellt und ihn hingerichtet. Ihre Mutter wurde mit ihrem kleinen Bruder eingekerkert. Mia konnte den Häschern nur knapp entkommen und wurde von Mercurio auf ihre Rache und ihren Weg als Klinge der Göttin vorbereitet. Doch auf dem Weg eine Klinge zu werden muss Mia noch einige schwere Prüfungen im roten Berg bestehen. Und erst dann wird sie zur Klinge ernannt und kann ihre Liebsten rächen. Wird das Mia gelingen? Oder werden die Prüfungen sie zerstören? Einzig ihr bester Freund, eine Schattenkatze, steht ihr zur Seite. Denn Mia ist Dunkelinn und hat einige Kräfte von der Göttin verliehen bekommen, die ihr vielleicht im Roten Berg von Nutzen sein könnten…..

Rezension

Der Einstieg in Nevernight von Jay Kristoff fiel mir nicht ganz leicht. Man muss damit rechnen, dass dies kein klassischer Fantasy-Roman ist, so wie auch Mia bei Weitem nicht die typische Heldin eines Fantasy-Epos ist.
In dem Weltenentwurf des Autors gibt es jede menge Dreck und jede Menge Derbheit. Davon wird auch zu Beginn im Prolog schon kein Geheimnis mehr gemacht und wer die Leseprobe kennt, der weiß wie es in dem Buch weitergehen wird. Denn genauso direkt und genauso schmutzig bleibt es auch. Es wird nichts beschönigt und nichts mit Blümchen verziert. Wenn jemand getötet wird, dann ist das nicht schön und genauso brutal wird es auch geschildert.
Was mich auch zu Beginn ein wenig irritiert hat sind die zahlreichen Fußnoten, die jedes Detail dieser Welt erläutern. Da wird erklärt woher Brücken und Plätze ihren Namen haben und welche Wesen woher genau stammen. Nach einigen Kapitel werden die Fußnoten ein bisschen weniger, aber so interessant auch das ganze Hintergrundwissen ist, mir war es teilweise ein wenig zu viel Information, die ich nicht einfach so abspeichern konnte, sondern alles ein wenig intensiver lesen musste. Das wurde aber auch durch den Humor des Autors an einigen Stellen wieder wett gemacht, weil in diesen Fußnoten auch teilweise nur witzige Anmerkungen stehen, die den etwas düsteren Humor zeigen und genau meinen Geschmack getroffen haben.
Doch hat man sich einmal an den Stil und die zahlreichen Fußnoten gewöhnt so lässt sich Nevernight bedeutend besser lesen. Ich konnte es ab einem gewissen Punkt auch kaum noch aus der Hand legen. Es gibt so wahnsinnig viel zu entdecken in diesem umfangreichen Buch, dass mir nicht wirklich langweilig wurde. Auch geschehen immer neue Dinge, die man nicht vorhersehen konnte und die mich in ihrer Härte und Konsequenz an einigen Stelle schockiert haben.
Mia ist als Protagonistin auch kaum das Bild einer typischen Heldin. Sie hat ihre guten Seiten, aber auch das Böse wird immer wieder hervorgehoben und man vergisst als Leser nicht, dass Mia in der Ausbildung zu einem gefürchteten Killer steckt. Man verliert als Leser nie den gesunden Respekt und die Furcht vor dieser Protagonistin. Nein eine Heldin ist Mia wahrlich nicht und auch die anderen Akolythen sind alles andere als Unschuldslämmer. Jeder hat sein Päckchen mit sich zu tragen und alle wollen zu Klingen geweiht werden, was sie unweigerlich zu Konkurrenten macht.
Der rote Berg selbst erinnert an einigen Stellen an diverse Zauberschulen von denen man so liest. Es gibt unterschiedliche Fächer und jedes Fach wird von einem anderen Lehrer betreut. Doch ist der Unterricht ungleich gnadenloser, denn wer versagt stirbt unter Umständen und hat es somit einfahch nicht verdient zur Klinge zu werden.
Der Spannungsbogen hat eine Weile gebraucht um mich mitzureißen, aber nachdem ich mich in die Welt eingefunden hatte, musste ich einfach immer weiter lesen und konnte es gar nicht weg legen.
Und eins kann ich euch versprechen. Das Ende wird euch genauso umhauen wie es mich umgehauen hat. Denn nun möchte ich natürlich umgehend Band 2 der Trilogie lesen und hoffe diesen sehr bald in Händen halten zu dürfen, denn es ist unglaublich was edr Autor in diesem ersten Band schon alles bereit hält und ich will wissen was da noch alles kommen soll.

Fazit:

Nevernight ist sicherlich nichts für junge Fantasy-Fans, da es hier an einigen Stellen richtig zur Sache geht. Auch der Schreibstil und die Ausdrucksweise des Autors passen zu diesem Buch und man hätte es wohl auch gar nicht anders schreiben können und dürfen. Denn diese derbe und raue Welt braucht derbe und raue Protagonisten und keine Beschönigungen. Das macht das Buch aber wiederum so glaubhaft. Wer nicht vor schmutzigen, bösen und derben Szenen zurückschreckt, der wird mit diesem Buch viele spannende Lesestunden erleben. Mir hat es bis auf den etwas holprigen Anfang gut gefallen und ich freue mich auf Band 2.
Ich vergebe hier:

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Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 55 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 10.07.2017
ISBN 9783732009657
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schicksalsbringer – Bücher im Überblick:
0,5. Schicksalsbringer – Fortunas Vermächtnis (10.07.2017)
Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung (24.07.2017)
Schicksalsjäger – (Frühjahr 2018)
Inhalt:
Simone schaut sich das neue Gemälde ihrer Mutter Elodie an und kann es nicht fassen. Endlich hat ihre Mutter Erfolg mit ihren Bildern und alles scheint gut zu sein. Doch Simone bleibt misstrauisch. Woher kommt das plötzliche Interesse an den Bildern? Könnte all das mit Elodies rätselhaftem neuen Freund zusammenhängen? Simone jedenfalls traut dem Mann nicht …
Rezension:
Am 24.07. erscheint das neue Buch von Stefanie Hasse „Schicksalsbringer“ im Loewe Verlag. Bei einigen der Neuerscheinungen gibt es ein e-short, dass die Leser schon einmal auf das Buch einstimmen soll und dies ist für einen Aktionszeitraum sogar gratis zu bekommen.
Natürlich musste ich auch zu dem Prequel von Schicksalsbringer greifen, denn dies ist eins der Bücher, die ich kaum erwarten kann und auf die ich mich sehr freue.
Die Kurzgeschichte schafft es auch mich neugierig zu machen. Da ist die bisher stets erfolglose Künstlerin Elodie mit ihrer Tochter Simone. Sie arbeitet oft lange an einem Bild und verkauft dieses meist zu niedrigen Preisen. Bis zu dem Zeitpunkt als ein mysteriöser Mann auftaucht und sich plötzlich alles wendet. Simones Mutter arbeitet oft ohne Pause in ihrem Atelier und schafft es eine renommierte Ausstellung zu bekommen. Sie schwimmt auf einer Erfolgswelle. Doch was hat der geheimnisvolle fremde damit zu tun und warum kann man in seiner gegenwart einfach keine Zweifel äußern?
Der Schreibstil ist auch in dieser Kurzgeschichte gewohnt locker und angenehm zu lesen. Ich mag die Ausdrucksweise von Stefanie Hasse wahnsinnig gerne, da sie sehr bildhaft zu schreiben versteht,. aber dabei niemals zu langatmig wird in ihren Geschichten. So ist es auch hier wieder und ich bin nach dieser Kurzgeschichte noch neugieriger auf den Schicksalsbringer.
Fazit:
Ihr solltet euch die Kurzgeschichte auf jeden Fall laden, wenn ihr auf Steffis neues Buch wartet. Mir hat die erzählung von Simone gut gefallen und ich bin gespannt wie es im Schicksalsbringer weiter gehen wird mit Kiera und dem Schicksal…..

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478 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schicksalsbringer – Bücher im Überblick:
0,5. Schicksalsbringer – Fortunas Vermächtnis (10.07.2017)
Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung (24.07.2017)
Schicksalsjäger – (Frühjahr 2018)

Inhalt:
Kiera war noch ein junges Mädchen, als ihr eine seltsame Münze von einem unheimlichen Mann auf einem Jahrmarkt geschenkt wurde. Jahre später fällt ihr die Münze zufällig wieder in die Hände und sie schneidet sich am Münzrand. Und plötzlich steht Keiras Leben Kopf. An der Schule tauchen die seltsamen Zwillinge Phoenix und Hayden auf. Und der unfreundliche, überhebliche, aber auch wahnsinnig attraktive Phoenix behauptet sie könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Er dürfe ihr deshalb nun einen Mondmonat nicht von der Seite weichen um sie zu schützen…..
Rezension:
Nachdem mir das e-short schon gut gefallen hat, habe ich mich natürlich umso mehr auf das Buch gefreut und so musste ich es gleich nachdem ich es in Händen hatte auch direkt lesen. Und ich bin wirklich froh, dass ich es bereits vor Veröffentlichung lesen konnte und durfte, denn es brannte mir förmlich unter den Nägeln hinter das Schicksal zu blicken und mich in die Seiten zu stürzen.
Ich war auch nach nur wenigen Seiten komplett in die Geschichte eingetaucht. Schon der Anfang ist wahnsinnig fesselnd und hat mich außerdem noch gut unterhalten. Den größten Teil der Geschichte erzählt Keira und ich durfte mit ihr gemeinsam entdecken was die Münze in ihrem Leben verändert und welche Verantwortung damit einhergeht. Doch einige Parts werden auch von jemandem gesprochen, dessen Identität sich erst nach und nach offenbart. Diese Teile haben immer wieder etwas Düsteres einfließen lassen und den Spannungsbogen aufrecht erhalten.
Keira ist mit ihren 16 Jahren noch recht jung und handelt auch dementsprechend. Das macht den Charakter auch authentisch und realer für den Leser. Sie ist Frontsängerin einer Band und demnächst steht ein großer Auftritt an, bei dem auch Talentscouts erwartet werden. Sie ist gerade erst mit ihrer Mutter in eine eigene Wohnung gezogen, da ihre Eltern sich getrennt haben. Dennoch leben beide Elternteile nicht weit voneinander weg und sie hat zu beiden ein gutes Verhältnis. Sie ist von dem was die Münze ihr ermöglicht zunächst sehr überfordert und weiß nicht inwieweit sie auf das Schicksal der Menschen überhaupt Einfluss nehmen möchte.
Diese Reaktion finde ich total nachvollziehbar, weil jede kleine Veränderung, die man im Leben eines Anderen vornehmen kann, eine große Konsequenz nach sich ziehen könnte. Doch trotz all ihre Zauderns stellt sie sich den Herausforderungen und versucht dabei auch sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. denn sie ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter, der sich auch sehr um die Mitmenschen sorgt und loyal gegenüber ihren Freunden ist.
Cody ist Keiras bester Freund und spielt ebenfalls mit ihr zusammen in der Band. Er ist seit Kindertagen immer für sie da und beide bilden ein super Team. ich glaube jeder möchte so einen tollen besten freund haben wie Cody.
Phoenix und Hayden sind zunächst nicht durchschaubar. Beide bergen ein Geheimnis, dem ich als Leserin nach und nach etwas auf die Schliche kommen durfte. Diese beiden haben der Geschichte den nötigen Pepp gegeben, weil sonst vieles zu rund gelaufen wäre ohne die zwei.
Stefanie Hasses Schreibstil und ihre Art diese Geschichte zu erzählen haben mich wahnsinnig gefesselt. Sie versteht es mit kleinen und größeren Wendungen die Spannung aufrecht zu erhalten und auch der Romance-Teil kommt authentisch und glaubhaft bei mir an. Stefanie Hasse ist eine grandiose Erzählerin. Am Ende erwartet euch ein Showdown bei dem man kaum dazu kommt Luft zu holen. Ich war so gefesselt, dass ich fast meine Bahnstation versäumt hätte, wenn mein Mann mich nicht zum Aussteigen aufgefordert hätte. Und das will wirklich was heißen bei mir.
Fazit:
Sehr gelungene Fantasy-Romance, die nicht nur jugendlichen Lesern des Genres gefallen wird. Ich bin total begeistert und kann es kaum erwarten bis es im Frühjahr 2018 endlich weiter geht mit „Schicksalsjäger“. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

Anja Janotta , Vera Schmidt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570164693
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Nerds und Geld regieren die Welt! Doch wie kommt man in 10 Schritten zur Weltherrschaft? Zur Anleitung eröffnen die Theoretiker einen schrägen You-Tube Kanal. Theoretisch hat Linus das Zeug, das Wissen und alle nötigen Requisiten zum Weltherrscher: Diktatorenbart, ergebene Assistenten, sogar ein Humorhandbuch. Praktisch sind seine Gegner jedoch klar im Vorteil. Erzfeind Thomas verdient Kohle allein schon mit lässigem Grinsen. Und Albas hinterhältiger Spott-Kanal „How to trick your brother“ bekommt hundertmal mehr Klicks. Wären da nicht Knut und seine süße Babykatze, hätte das Theoretiker-Imperium mal wieder keine Chance.
Rezension:
Nachdem wir dem Theoretikerclub bereits in den ersten Konflikten mit den Erzfeinden gefolgt sind und uns köstlich amüsiert haben, mussten wir auch zum zweiten Band der Reihe greifen.
Die Theoretiker bestehen weiterhin aus Linus, Roman, Albert und dem kleinen Knut. Knut wird immer noch nicht wirklich ernst genommen und muss für Linus Pläne erneut den Kopf hinhalten. Doch der Kleinste aus der Gruppe hat aus den vorigen Ereignissen gelernt und geht an vielen Stellen seinen eignen weg. Doch die Lage zwischen der Gruppe rund um Thomas und den Mädchen rund um Alba eskaliert dennoch erneut.
Diesmal haben sie eine Challenge ins Leben gerufen bei der es darum geht mehr Geld zu verdienen als die anderen Gruppen. Und auch, wenn es für einen guten Zweck ist, so sind die Methoden doch oft sehr fragwürdig. Denn wie es auch schon im ersten Teil war, wollen die Kids auf jeden Fall gewinnen und gehen dafür Wege, die nicht in Ordnung sind.
Doch wie auch im vorigen Band schon, kommen sie wieder auf die richtige Spur und lernen noch etwas dazu. So hat die Geschichte am Ende auch eine gute Moral für die jungen Leser.
Es gibt wieder neben dem Erzählabschnitt auch Bereiche aus dem Blog der Theoretiker und Drehbücher zu den You-Tube Filmen. Dies lockert das Ganze wieder gekonnt auf und sorgt so für Abwechslung im Buch. Besonders gut gefallen hat uns auch, dass am Anfang eines Kapitels immer ein kleines Bild ist, das schon einmal einen Einblick gewährt und diese sind meist sehr lustig.
Die Kapitelnamen sind mit Hashtags bezeichnet und auch das sorgte immer wieder für Heiterkeit bei meinem Sohn. Der Schreibstil ist dem Lesealter angepasst und so können junge Leser trotz recht langer Kapitel der Handlung sehr gut folgen. Manchmal haben wir auch die Überschrift des Chats mitten im Kapitel als Break genutzt , wenn es zu lange wurde.
Das Lesealter ist ab 11 Jahren angegeben, aber mein Sohn hatte auch mit seinen 10 keine Probleme dem Buch zu folgen. Die rasante und lustige Handlung sorgt zudem für gute Unterhaltung bei den jungen Lesern.
Die Handlung rund um YouTube-Kanäle und andere filmen, wenn man ihnen einen Streich spielt ist aktuell wie nie zuvor. Heutzutage werden schlimme Dinge, die man anderen antut mit dem Handy gefilmt und online gestellt. Anja Janotta zeigt hier in einem für Kids angemessenen Rahmen welche Ausmaße das annehmen kann und wie sich der andere jeweils dabei fühlt, wenn solche Videos online gestellt werden. Doch trotz dieses gewaltigen Themas ist es der Autorin gelungen das Buch so unterhaltsam zu gestalten, dass das Lesevergnügen erhalten bleibt.
Fazit:
Ein erneutes und irrwitziges Abenteuer der Theoretiker auf dem weg zur Weltherrschaft, bei dem es nicht nur um den Witz geht, sondern am Ende auch eine Moral rauskommt für die Leser.

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Dark Horses

Cecily von Ziegesar , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Cornelia Niere
Fester Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 06.03.2017
ISBN 9783407747952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim „Good Fences“. Hier sollen schwierige Kids mit Pferden therapiert werden. Hier trifft das Mädchen auf den unberechenbaren Hengst „Red“. Er wehrt jeden Menschen ab, aber Merritt akzeptiert er sofort. Aus den beiden wird ein unschlagbares Team, bis eines Tages Reds finsterer Instinkt wieder ans Licht kommt und eine Katastrophe geschieht.
Rezension:
Ich habe schon lange keine Pferdestory mehr gelesen und so musste ich einfach zu diesem Buch greifen, in dem es mal wieder um eine Pferde-Mädchen-Beziehung gehen sollte.
Positiv überrascht war ich davon, dass nicht nur die Perspektive von Merritt erzählt wird, sondern es auch Kapitel aus der Sicht von Red gibt. So erlebt man hautnah mit wie Red denkt und ab wann die Stimmung bei ihm kippt. Das hatte ich in all den vorigen Pferdebüchern noch nicht erlebt, dass die Sicht des Pferdes geschildert wird. Das war spannend zu lesen.
Doch auch Merrits Sicht der Dinge birgt einige Überraschungen. Man erlebt warum sie im Erziehungsheim gelandet ist und ich war über ihr Leben erschüttert. Sie wird zwar nicht misshandelt von ihren Eltern, aber es kümmert sich auch niemand wirklich um sie. Die Eltern sind total im Fitnesswahn und man hat den Eindruck, dass die Abschiebung Merritts ihnen weitere Freiheiten ermöglicht. Darüber scheinen sie fast erleichert zu sein. Da verwundert es nicht mehr warum Merritt so „schwierig“ geworden ist.
Zunächst geht es im Buch auch nur darum wie das Pferd und Merritt sich finden und was beide fühlen, wenn sie durch den anderen Zuwendung erfahren. Das ganze kippt erst langsam als der Besitzer von Good Fences ein Geschäft wittert und Merritt und Red zu Turnieren verpflichtet.
Und als Red das Gefühl hat jemand anderer nehme ihm Merritt weg, da beschließt das Pferd, dass es etwas unternehmen muss. Leider ist seine Aktion von Instinkt gesteuert und nicht von logischem Denken und so kommt es zu einem Ereignis, das alles verändern wird.
Mir hat dieser Umschwung gut gefallen, weil man die ganze Zeit schon mit irgendetwas rechnet. red ist sehr besitzergreifend und möchte Merritt um jeden Preis gefallen und diese Unterwürfigkeit ist so ausgeprägt, dass es nicht gesund sein kann.
Der bildhafte Schreibstil und die wechselnden Sichten von Merritt und Red haben mich schnell durch die Seiten fliegen lassen. Ich wurde gut unterhalten. Lediglich das Finale kam mir etwas zu plötzlich, hier hätte ich mir etwas anderes erwartet und erhofft. Auch die Zeit bis der Umschwung bei Red stattfindet dauert recht lange, die Geschichte lässt sich bis dahin auch schon gut lesen. Bis es soweit kommt plätschert die Handlung jedoch angenehm vor sich hin.
Fazit:
Wer gerne Pferdegeschichten liest, der kann hier nichts falsch machen. Zu Beginn ist es eine ganz gewöhnliche Pferd -Mensch-Erzählung, die sich nach einer Weile dreht. Mich hat das Buch gut unterhalten.

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Der Fährmann

Christopher Golden , Bernhard Kleinschmidt , John Howe
Fester Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Buchheim Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783946330011
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
David und Janine, die nach einem großen Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen der Vergangenheit stellen. Denn Charon, der Fährmann, ist aus den alten Mythen auferstanden und er will nur eines….. Doch um ihn zu besiegen müssen die beiden den Glauben an sich und die Welt wiederfinden. Doch können sie ein Wesen aus der alten Mythologie besiegen? Oder ist Charon zu mächtig?
Rezension:
Seit langem wollte ich mal wieder einen Horrror-Roman lesen und „Der Fährmann“ hat mich einfach sehr neugierig gemacht. Die alten Mythen faszinierten schon immer. Und der Fährmann, der die Toten über den Fluss bringt ist ein sehr bekannter Mythos unter den Menschen. Man zahlt ihm Münzen, damit er die Seele von der Welt der Lebenden in die der Toten überführt.
Doch Janine macht etwas Ungeheuerliches: Sie schleudert seine Bezahlung in den Fluss und weist den Fährmann zurück. Nach dieser Tat beginnt der Horror für Janine und ihren Freund David.
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten hatte mit den Protagonisten. Irgendwie habe ich den richtigen Draht zu ihnen nicht finden können und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihnen mitfiebern konnte. Janine schien mir so unnahbar und auch mit David konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Doch das wurde mit jedem Kapitel besser und so war ich nach einer Weile vollkommen im Buch versunken.
Die Verschmelzung von Mythos und Realität hat mir sehr gut gefallen, denn man fragt sich unwillkürlich was echt ist und was eine Illusion. Und man stellt sich vor, was wäre, wenn die alten Mythen alle wahr wären und wie die Wesen aus dieser anderen Welt sich verhalten würden, wenn man sich ihnen nicht unterordnet.
Der Schreibstil von Christopher Golden ist ganz besonders. Er versteht es eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die den Roman zu einem Gänsehaut-Buch macht. Wer nun allerdings einen Roman mit Massenweise Blut erwartet, der wird dies hier nicht finden. Es gibt durchaus einige Szenen, die nicht ganz so appetitlich sind, aber der Roman lebt hauptsächlich vom Grusel, der sich auf psychischer Ebene zeigt. Dabei dauert der Spannungsaufbau zwar ein paar Kapitel länger, aber es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben.
Das Buch selbst ist ein absoluter Hingucker. Nicht nur das faszinierende Cover, sondern auch der schwarze Buchschnitt, das rote Lesebändchen und die grandiosen Illustrationen machen optisch viel her.
Fazit:
Ein atmosphärischer, düsterer Roman. Hier wird Horror und Grusel nicht über das Blut erzeugt, sondern über die Atmosphäre. Freunden von düsterer Spannung kann ich das Buch empfehlen. Mir hat es gut gefallen.

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616 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 201 Rezensionen

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Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Stormheart Trilogie im Überblick:
Die Rebellin (22.05.2017)
Die Kämpferin
Die Königin

Inhalt:
Von der jungen Prinzessin Aurora wird erwartet, dass sie den Stürmen trotzt um ihr Volk zu schützen. Sie soll das Erbe ihrer Mutter antreten und als Spross der Sturmlinge ihre Magie einzusetzen. Doch was niemand ahnt: Sie besitzt nicht den Hauch von Magie und kann diese Bürde niemals tragen. Der einzige Ausweg scheint die Heirat mit einem mächtigen Sturmling zu sein, der ihr Volk an ihrer Stelle schützen kann. Doch bevor es zu der arrangierten Hochzeit kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Sturmjäger-Truppe an. Hier findet sie einen ganz besonderen Bezug zu den Stürmen und blickt weit über das hinaus, was sie ihr Leben lang gelernt hat. Und das Schicksal hält noch viel für sie bereit….
Rezension:
Das Buch war für mich eins der must-reads des Jahres. Zum einen, weil der Klappentext mich schon wahnsinnig interessierte und zum anderen, weil es nach einem neuen und magischen Jugendbuch klingt und ich solche Geschichten immer wieder lesen kann.
Ich mochte Aurora von Anfang an. Hier hat sich direkt eine Sympathie entwickelt, weil die Autorin die Emotionen, Beweggründe und Gedanken von Aurora so plastisch beschreibt. Aurora ist ein sehr naiver Charakter, weil sie sehr abgeschottet aufgewachsen ist um ihr Geheimnis zu hüten. Sie hatte keine Freund, durfte nicht wirklich hinaus in die Welt und außer ihrer Mutter kannte niemand ihr Geheimnis. Sie hat nicht den Hauch von Sturmling-Magie in ihrem Blut und dabei ist sie die einzige Erbin des Königreiches und müsste ihre Untertanen doch vor den Stürmen beschützen.
So bleibt ihrer Mutter nur ein Ausweg: Sie muss ihre Tochter verheiraten, damit ihr zukünftiger Mann das Königreich schützen kann. Doch dann kommt alles anders. Aurora blickt hinter die Fassade ihres zukünftigen und sucht einen Ausweg. Dieser bietet sich ihr in der Flucht mit einer Gruppe von Sturmjägern. Hier findet sie viele Dinge heraus, die sie bisher nicht einmal geahnt hätte und lebt mit einer neuen Identität. Doch wie lange kann sie ihrem Schicksal entkommen und was macht sie, wenn sie erst die ganze Wahrheit erfährt? Als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen, scheint Auroras Welt vollkommen aus den Fugen zu geraten…..
Besonders beeindruckt hat mich das Tempo in dem Stormheart erzählt wird. Es ereignet sich ständig etwas neues und es hagelt nur so vor Wendungen und Überraschungen für den Leser. Der Spannungsbogen bleibt somit konstant hoch und es war mir unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Der fesselnde Schreibstil der Autorin tut sein übriges dazu und so war dieses Buch ein echter Pageturner für mich.
Geschrieben wurde in der auktorialen Erzählperspektive. Meistens stand Aurora im Fokus, aber, wenn es erforderlich war, dann schwenkt die Autorin auch zu anderen Protagonisten hinüber, damit man auch immer mitbekommt was in Auroras Heimat geschieht zum Beispiel. So behielt ich stets einen guten Überblick über alle Ereignisse und konnte der Geschichte trotz der actionreichen Handlung sehr gut folgen.

Fazit:
Die Idee Naturgewalten zu beherrschen in Verbindung mit einem spannenden Plot ist hier durchweg gelungen. Ich bin wahnsinnig begeistert von Stormheart und fiebere dem nächsten Band der Trilogie entgegen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, wenn ihr spannende Jugendbücher mit Magie und Gefühl genauso gerne mögt wie ich.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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TodHunter Moon. FährtenFinder

Angie Sage , Katja Danowski
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 10.03.2017
ISBN 9783833736797
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die junge Alice Todhunter Moon, genannt Todi, steht mit 12 Jahren vor einem aufregenden Ereignis. Denn endlich wird sie in die Geheimnisse der FährtenFinder eingeweiht. Kurz darauf ist Todis Vater und Todis beste Freundin Ferdie spurlos verschwunden und Todi begibt sich mit ihrem Freund Oskar gemeinsam auf die Suche. Dabei lernt sie, auf den Alten Wegen ihrer Ahnen zu wandeln. zur Seite steht ihr dabei kein geringerer als der große Sptimus Heap, der außergewöhnliche Zauberer. Und auch der hat es gerade mit einem mächtigen Feind zu tun: Der Schwarzkünstler Oraton-Marr hat den Palast der Schneeprinzessin Driffa in seine Gewalt gebracht. Zusammen stürzen sich die Gefährten in den Kampf gegen das Böse.
Rezension:
Mit Todhunter-Moon startet eine neue Reihe aus der Feder von Angie Sage. Die Reihe enthält für Fans der Septimus Heap Bücher jede Menge alter Bekannter, allen voran natürlich Septimus Heap. Man benötigt jedoch keinerlei Vorkenntnisse der Bücher rund um den Zauberer, weil die Protagonisten alle im Laufe der Erzählung vorgestellt werden und auch im Booklet findet sich noch einmal eine kurze Übersicht welcher Charakter wohin gehört.
Ich war schon direkt von beginn der Geschichte an total fasziniert. Diese tolle Atmosphäre als alle auf dem Platz sind und Todis Vater die Wahrheit über die FährtenFinder erzählt schafft schon ein wahnsinnig tolles Setting. Man möchte einfach mehr wissen von diesen Leuten und ihrer Lebensweise. Dabei schafft es die Autorin auch zu keinem Zeitpunkt zu langatmig zu werden und bringt dem jungen Lesepublikum doch eine sehr dicht gewobene Welt nahe. Denn es gibt noch so viele andere Lebewesen, die teilweise magisch sind und andere dann wieder nicht, dass vor dem Auge schnell ein kompletter Kontinent entsteht und im weiteren Verlauf eine ganze Welt.
Todi ist von Anfang an etwas Besonderes. Sie setzt sich trotz größter Gefahr für ihre Liebsten ein und Kämpft um Gerechtigkeit. So fassen auch Jungs schnell einen Bezug zur mutigen Todi und fiebern bei der Geschichte gut mit.
Die einzelnen Abschnitte sind nicht allzu lang, sodass man auch nur kurze Zeit ins Hörbuch eintauchen kann. Das finde ich sehr gut,denn zu lange Kapitel schrecken die jungen Hörer ja dann doch vielleicht ab. Es wird recht häufig die Perspektive gewechselt und es passiert überall etwas anderes aufregendes. Das hat den Vorteil, dass das Buch niemals langweilig wird. Allerdings sollten sich gerade junge Hörer sehr gut konzentrieren, denn sonst kommt man doch vielleicht durcheinander mit den Handlungsabläufen.
Der Spannungsbogen spitz sich recht schnell zu und durch viele Ereignisse und tolle Wendepunkte gelingt es der Autorin hier die junge Zielgruppe zu fesseln. Aber auch für mich als Erwachsene war die Geschichte spannend, magisch und fesselnd. Also durchaus auch etwas für größere Fantasy-Fans. Man muss sich beim hören oder auch lesen nur im Klaren sein, dass die Charaktere und somit auch ihr Verhalten natürlich auf das jüngere Publikum ausgelegt sind. Aber für mich macht gerade das den Charme der Erzählung aus und ich liebe es einfach, wenn ich mich in einer großartigen und fantasievollen Welt ein wenig verlieren darf.
Die Sprecherin Katja Danowski hat eine ganz wunderbare Stimmfarbe. Sie schafft es die Bilder direkt vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen und so das Buch lebendig zu machen. Etwas schade finde ich, dass es sich hier um eine gekürzte autorisierte Audiofassung handelt. Hier hätte ich mir eine komplette Lesung gewünscht, gerade weil die Handlungsabläufe teilweise sehr schnell sind und man einer Komplettlesung vielleicht etwas angenehmer hätte folgen können.
Das Ende des Hörbuches ist kein fieser Cliffhanger, sondern findet einen runden Abschluss. man weiß natürlich, dass es noch weitergehen wird, aber die Kinder werden nicht in der Luft hängen gelassen am Ende des Hörbuches. Das ist ein Pluspunkt für die Erzählung, weil gerade kleine Hörer noch frustrierter sind als die großen, wenn ein Buch völlig offen endet. Wir empfanden den Schluss als angenehm und wollen nun auch das nächste Abenteuer erleben in Teil 2, der „Todhunter Moon – Sandreiter“ heißen wird.
Fazit:
Ein spannendes und gut gelesenes Hörbuch des ersten Bandes rund um Todi und ihre Abenteuer. Wir hatten viel Spaß mit dem Hörbuch und werden es sicherlich nicht zum letzen mal gehört haben, Wer fantasievolle und spannende Fantasy-Abenteuer mag, der wird hier das Richtige finden.

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689 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Vier Farben der Magie

Victoria Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Weltenwanderer-Trilogie im Überblick:
Vier Farben der Magie (27.04.2017)
Die Verzauberung der Schatten (23.11.2017)
Die Beschwörung des Lichts (Erscheinungsdatum steht noch aus)

Inhalt:
Der Magier Kell ist einer der letzten Weltenwanderer. Er ist ein Antari und kann durch Blutmagie zwischen den vier Welten wechseln. Es gibt die Stadt London vier Mal und kell ist ein Vermittler zwischen diesen Welten. Doch eines Tages schmuggelt er unwissentlich ein Artefakt in ein anderes London. Damit bricht er nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern er gefährdet damit auch das Gleichgewicht der Welten…..
Rezension:
Nachdem ich schon so viel von dieser Trilogie gehört habe, musste ich einfach den Auftakt lesen. Es war für mich einfach eins der Bücher, die ich auf keinen Fall verpassen wollte.
Ich muss gestehen mir fiel der Einstieg ein wenig schwer. Man bekommt als Leser nur nach und nach erläutert warum die vier London nun getrennt sind und welche Funktion die Antari nun ausfüllen. Doch nach einer gewissen Zeit und ein paar mehr Erläuterungen war ich sehr gefesselt von der Geschichte und auch dem Weltenentwurf, der dem Leser hier präsentiert wird.
Es gibt die Stadt London insgesamt vier Mal. Und Kell ist einer der zwei letzten Antari, die zwischen diesen Welten reisen können. Kell lebt im roten London. Hier ist die Magie noch lebendig und wird in vielerlei Hinsicht genutzt. Ein leben ohne diese Magie kann man sich hier nicht vorstellen. Kell lebt als Adoptivsohn beim Königspaar und ist mit dem Prinzen Rhys sehr verbunden, da Rhys quasi sein Bruder ist. Dennoch hat er stets das Gefühl gefangen zu sein und nur vom Königspaar angenommen worden zu sein, weil er ein Magier ist und die Königsfamilie das nutzen möchte.
Das weiße London ist gezeichnet von Blut und einem magischen Kampf. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Und hier lebt Holland, der andere Antari im Dienste der grausamen Geschwister, die das Land beherrschen. Das graue London ist fast magielos und so wird jeder, der einen Hauch von Magie in sich trägt zur Zielscheibe. Man schreibt hier dem Blut magische Kräfte zu und es ist durchaus möglich, dass man umgebracht wird, damit andere das Blut trinken können in der Hoffnung Magie befehligen zu können. das schwarze London wird besser verschwiegen und gilt als totes Land.
Es gibt mehrere personale Erzählstränge, denn neben Kell folgt man der Straßenräuberin Lila. Lila möchte durch ihre Räuberein ein Schiff erwerben irgendwann und eine große und gefürchtete Piratin werden. Als LIla und Kell aufeinander treffen kommt die Geschichte so richtig in Fahrt und es passiert plötzlich sehr viel zeitgleich.
Der Spannungsbogen erlebt einen Sprung als die beiden sich begegnen. Dennoch hängt die Geschichte scheinbar zwischendurch immer ein wenig und ich hätte mir dann stellenweise wieder mehr Tempo gewünscht. Auch konnte ich zu den Protagonisten teilweise nur schwer einen Bezug finden. Lila mochte ich zunächst sehr, doch sie hat immer mal wieder Anwandlungen wo ich sie einfach nicht nachvollziehen konnte. In den unpassendsten Situationen erliegt sie zum Beispiel den Drang etwas zu Stehlen. Und da wollte ich sie schon manchmal zur Vernunft rufen. das hat zwischendurch leider immer wieder Sympathiepunkte gekostet. Ich hoffe aber ihr Verhalten klärt sich im Laufe der nächsten zwei Bände.
Sehr angenehm war auch, dass es hier mal keine Liebesbeziehung gibt und der Romance Faktor somit weg fällt. Man hat hier einfach mal wieder einen klassischen Fantasy-Roman vor sich.
Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen. Dennoch bin ich auf Teil zwei im November sehr gespannt und kann das Buch Fans von klassischen Fantasygeschichten empfehlen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

impress, stefanie hasse

Nadiya & Seth - Dunkle Hoffnung

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602708
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Darian und Victoria-Trilogie (Kinder des Mondes 1):
Schwarzer Rauch (05.03.2015)
Düstere Schatten (07.05.2015)
Tiefdunkle Nacht (02.07.2015)
Die Nadiya und Seth -Reihe (Kinder des Mondes 2):
Graues Herz (02.02.2017)
Dunkle Hoffnung (05.05.2017)

Inhalt:
Nadiya ist es noch nicht gelungen Seth den wahren Grund für ihre Verbundenheit zueinander zu erklären. Doch Aufgeben kommt für die Magieträgerin nicht in Frage. Während Nadiya ihn verzweifelt zu erreichen versucht hinterlässt Seth einen Pfad der Zerstörung um das eigene Loch im Herzen zu vergessen und mit Bösem anzufüllen. Doch das Schicksal hat ganz eigene Pläne mit den Beiden und so bringen geheimnisvolle Visionen und unerwartete Ereignisse die Geschichte erneut ins Wanken.
Rezension:
Die Handlung schließt direkt am vorigen Band an und daher fiel mir der Einstieg sehr leicht. Zum Einen, weil es einen kurzen Rückblick gibt, der in die ersten Kapitel eingewoben wird und zum Anderen weil der erste Band noch nicht allzu lange zurücklag für mich.
Nachdem Band 1 mit einem Cliffhanger endete musste ich unbedingt erfahren wie die Geschichte rund um die Kinder des Mondes enden würde zumal sie zu einer meiner liebsten Reihen zählt.
Ich war auch sofort wieder komplett gefesselt und konnte das nächste Kapitel kaum erwarten. Und so habe ich das Buch in Rekordgeschwindigkeit inhaliert.
Die Welt, wie Stefanie Hasse sie hier geschaffen hat ist so wundervoll und voll von spannenden Möglichkeiten, dass man sie eigentlich gar nicht verlassen möchte. Ich habe wieder mitgefiebert, gelitten und gebangt wie das alles wohl enden würde.
Angefangen mit den Protagonisten, die ich ab dem ersten Moment ins Herz geschlossen hatte. Ob es nun Nadiya oder Seth ist und auch die anderen Charaktere sind sehr stark dargestellt von der Autorin. Hier blieben keine Ungereimtheiten und auch kein Distanzgefühl zur Geschichte wie ich es manchmal habe. Nein hier kann man sich völlig fallen lassen und ich habe direkt die Verbundenheit empfunden, die ich ab dem ersten Darin und Victoria Band gespürt habe. Ich wünschte mir für alle Protagonisten, dass alles gut enden möge.
In jedem lebt das Gute sowie das Böse. Die Protagonisten sind wie wir alle dazu fähig ihr Schicksal zum Guten oder zum Schlechten zu wenden und sich einer der beiden Seiten völlig anzuschließen. Dies ist der Kern um den sich alles dreht. Und somit greift die Autorin ein Muster auf, dass jeden anspricht. Ist es nicht die zentrale Frage ob die Gene bestimmen wie man sich später entwickelt und wie viel davon in den eigenen Händen liegt?
Der Spannungsbogen ist auch wie in den vorigen Teilen einfach grandios. Ich kam beim Lesen kaum dazu Luft zu holen, schon geschieht wieder etwas womit man nicht unbedingt gerechnet hat und alles dreht sich wieder in eine andere Richtung. So ist bis zum großen Showdown nicht klar wie es nun enden wird.
Fazit:
Nadiya und Seth waren ein grandioser Abschluss zur Reihe „Kinder des Mondes“ und es werden wirklich alle offenen Fragen geklärt und ein rundes Ende gefunden für alles. Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von dieser grandiosen Reihe. Einziger Trost ist, dass man die Bücher ja nochmals lesen kann und jederzeit ein Besuch in dieser Grandiosen Geschichte ermöglicht wird.

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