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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

skeptisch, schicksalsbringer - fortunas vermächtnis: das eshort, fortunas vermächtnis, fantasie, ebook

Schicksalsbringer - Fortunas Vermächtnis: Das eShort

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 55 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 10.07.2017
ISBN 9783732009657
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Schicksalsbringer – Bücher im Überblick:
0,5. Schicksalsbringer – Fortunas Vermächtnis (10.07.2017)
Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung (24.07.2017)
Schicksalsjäger – (Frühjahr 2018)
Inhalt:
Simone schaut sich das neue Gemälde ihrer Mutter Elodie an und kann es nicht fassen. Endlich hat ihre Mutter Erfolg mit ihren Bildern und alles scheint gut zu sein. Doch Simone bleibt misstrauisch. Woher kommt das plötzliche Interesse an den Bildern? Könnte all das mit Elodies rätselhaftem neuen Freund zusammenhängen? Simone jedenfalls traut dem Mann nicht …
Rezension:
Am 24.07. erscheint das neue Buch von Stefanie Hasse „Schicksalsbringer“ im Loewe Verlag. Bei einigen der Neuerscheinungen gibt es ein e-short, dass die Leser schon einmal auf das Buch einstimmen soll und dies ist für einen Aktionszeitraum sogar gratis zu bekommen.
Natürlich musste ich auch zu dem Prequel von Schicksalsbringer greifen, denn dies ist eins der Bücher, die ich kaum erwarten kann und auf die ich mich sehr freue.
Die Kurzgeschichte schafft es auch mich neugierig zu machen. Da ist die bisher stets erfolglose Künstlerin Elodie mit ihrer Tochter Simone. Sie arbeitet oft lange an einem Bild und verkauft dieses meist zu niedrigen Preisen. Bis zu dem Zeitpunkt als ein mysteriöser Mann auftaucht und sich plötzlich alles wendet. Simones Mutter arbeitet oft ohne Pause in ihrem Atelier und schafft es eine renommierte Ausstellung zu bekommen. Sie schwimmt auf einer Erfolgswelle. Doch was hat der geheimnisvolle fremde damit zu tun und warum kann man in seiner gegenwart einfach keine Zweifel äußern?
Der Schreibstil ist auch in dieser Kurzgeschichte gewohnt locker und angenehm zu lesen. Ich mag die Ausdrucksweise von Stefanie Hasse wahnsinnig gerne, da sie sehr bildhaft zu schreiben versteht,. aber dabei niemals zu langatmig wird in ihren Geschichten. So ist es auch hier wieder und ich bin nach dieser Kurzgeschichte noch neugieriger auf den Schicksalsbringer.
Fazit:
Ihr solltet euch die Kurzgeschichte auf jeden Fall laden, wenn ihr auf Steffis neues Buch wartet. Mir hat die erzählung von Simone gut gefallen und ich bin gespannt wie es im Schicksalsbringer weiter gehen wird mit Kiera und dem Schicksal…..

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139 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schicksalsbringer, stefanie hasse, schicksalsbringer - ich bin deine bestimmung, romantasy-geschichte, phoenix und hayden

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schicksalsbringer – Bücher im Überblick:
0,5. Schicksalsbringer – Fortunas Vermächtnis (10.07.2017)
Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung (24.07.2017)
Schicksalsjäger – (Frühjahr 2018)

Inhalt:
Kiera war noch ein junges Mädchen, als ihr eine seltsame Münze von einem unheimlichen Mann auf einem Jahrmarkt geschenkt wurde. Jahre später fällt ihr die Münze zufällig wieder in die Hände und sie schneidet sich am Münzrand. Und plötzlich steht Keiras Leben Kopf. An der Schule tauchen die seltsamen Zwillinge Phoenix und Hayden auf. Und der unfreundliche, überhebliche, aber auch wahnsinnig attraktive Phoenix behauptet sie könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Er dürfe ihr deshalb nun einen Mondmonat nicht von der Seite weichen um sie zu schützen…..
Rezension:
Nachdem mir das e-short schon gut gefallen hat, habe ich mich natürlich umso mehr auf das Buch gefreut und so musste ich es gleich nachdem ich es in Händen hatte auch direkt lesen. Und ich bin wirklich froh, dass ich es bereits vor Veröffentlichung lesen konnte und durfte, denn es brannte mir förmlich unter den Nägeln hinter das Schicksal zu blicken und mich in die Seiten zu stürzen.
Ich war auch nach nur wenigen Seiten komplett in die Geschichte eingetaucht. Schon der Anfang ist wahnsinnig fesselnd und hat mich außerdem noch gut unterhalten. Den größten Teil der Geschichte erzählt Keira und ich durfte mit ihr gemeinsam entdecken was die Münze in ihrem Leben verändert und welche Verantwortung damit einhergeht. Doch einige Parts werden auch von jemandem gesprochen, dessen Identität sich erst nach und nach offenbart. Diese Teile haben immer wieder etwas Düsteres einfließen lassen und den Spannungsbogen aufrecht erhalten.
Keira ist mit ihren 16 Jahren noch recht jung und handelt auch dementsprechend. Das macht den Charakter auch authentisch und realer für den Leser. Sie ist Frontsängerin einer Band und demnächst steht ein großer Auftritt an, bei dem auch Talentscouts erwartet werden. Sie ist gerade erst mit ihrer Mutter in eine eigene Wohnung gezogen, da ihre Eltern sich getrennt haben. Dennoch leben beide Elternteile nicht weit voneinander weg und sie hat zu beiden ein gutes Verhältnis. Sie ist von dem was die Münze ihr ermöglicht zunächst sehr überfordert und weiß nicht inwieweit sie auf das Schicksal der Menschen überhaupt Einfluss nehmen möchte.
Diese Reaktion finde ich total nachvollziehbar, weil jede kleine Veränderung, die man im Leben eines Anderen vornehmen kann, eine große Konsequenz nach sich ziehen könnte. Doch trotz all ihre Zauderns stellt sie sich den Herausforderungen und versucht dabei auch sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. denn sie ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter, der sich auch sehr um die Mitmenschen sorgt und loyal gegenüber ihren Freunden ist.
Cody ist Keiras bester Freund und spielt ebenfalls mit ihr zusammen in der Band. Er ist seit Kindertagen immer für sie da und beide bilden ein super Team. ich glaube jeder möchte so einen tollen besten freund haben wie Cody.
Phoenix und Hayden sind zunächst nicht durchschaubar. Beide bergen ein Geheimnis, dem ich als Leserin nach und nach etwas auf die Schliche kommen durfte. Diese beiden haben der Geschichte den nötigen Pepp gegeben, weil sonst vieles zu rund gelaufen wäre ohne die zwei.
Stefanie Hasses Schreibstil und ihre Art diese Geschichte zu erzählen haben mich wahnsinnig gefesselt. Sie versteht es mit kleinen und größeren Wendungen die Spannung aufrecht zu erhalten und auch der Romance-Teil kommt authentisch und glaubhaft bei mir an. Stefanie Hasse ist eine grandiose Erzählerin. Am Ende erwartet euch ein Showdown bei dem man kaum dazu kommt Luft zu holen. Ich war so gefesselt, dass ich fast meine Bahnstation versäumt hätte, wenn mein Mann mich nicht zum Aussteigen aufgefordert hätte. Und das will wirklich was heißen bei mir.
Fazit:
Sehr gelungene Fantasy-Romance, die nicht nur jugendlichen Lesern des Genres gefallen wird. Ich bin total begeistert und kann es kaum erwarten bis es im Frühjahr 2018 endlich weiter geht mit „Schicksalsjäger“. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

geld, kinderbuch, schiri, club, chefs

Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft

Anja Janotta , Vera Schmidt
Fester Einband
Erschienen bei cbt, 20.03.2017
ISBN 9783570164693
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Nerds und Geld regieren die Welt! Doch wie kommt man in 10 Schritten zur Weltherrschaft? Zur Anleitung eröffnen die Theoretiker einen schrägen You-Tube Kanal. Theoretisch hat Linus das Zeug, das Wissen und alle nötigen Requisiten zum Weltherrscher: Diktatorenbart, ergebene Assistenten, sogar ein Humorhandbuch. Praktisch sind seine Gegner jedoch klar im Vorteil. Erzfeind Thomas verdient Kohle allein schon mit lässigem Grinsen. Und Albas hinterhältiger Spott-Kanal „How to trick your brother“ bekommt hundertmal mehr Klicks. Wären da nicht Knut und seine süße Babykatze, hätte das Theoretiker-Imperium mal wieder keine Chance.
Rezension:
Nachdem wir dem Theoretikerclub bereits in den ersten Konflikten mit den Erzfeinden gefolgt sind und uns köstlich amüsiert haben, mussten wir auch zum zweiten Band der Reihe greifen.
Die Theoretiker bestehen weiterhin aus Linus, Roman, Albert und dem kleinen Knut. Knut wird immer noch nicht wirklich ernst genommen und muss für Linus Pläne erneut den Kopf hinhalten. Doch der Kleinste aus der Gruppe hat aus den vorigen Ereignissen gelernt und geht an vielen Stellen seinen eignen weg. Doch die Lage zwischen der Gruppe rund um Thomas und den Mädchen rund um Alba eskaliert dennoch erneut.
Diesmal haben sie eine Challenge ins Leben gerufen bei der es darum geht mehr Geld zu verdienen als die anderen Gruppen. Und auch, wenn es für einen guten Zweck ist, so sind die Methoden doch oft sehr fragwürdig. Denn wie es auch schon im ersten Teil war, wollen die Kids auf jeden Fall gewinnen und gehen dafür Wege, die nicht in Ordnung sind.
Doch wie auch im vorigen Band schon, kommen sie wieder auf die richtige Spur und lernen noch etwas dazu. So hat die Geschichte am Ende auch eine gute Moral für die jungen Leser.
Es gibt wieder neben dem Erzählabschnitt auch Bereiche aus dem Blog der Theoretiker und Drehbücher zu den You-Tube Filmen. Dies lockert das Ganze wieder gekonnt auf und sorgt so für Abwechslung im Buch. Besonders gut gefallen hat uns auch, dass am Anfang eines Kapitels immer ein kleines Bild ist, das schon einmal einen Einblick gewährt und diese sind meist sehr lustig.
Die Kapitelnamen sind mit Hashtags bezeichnet und auch das sorgte immer wieder für Heiterkeit bei meinem Sohn. Der Schreibstil ist dem Lesealter angepasst und so können junge Leser trotz recht langer Kapitel der Handlung sehr gut folgen. Manchmal haben wir auch die Überschrift des Chats mitten im Kapitel als Break genutzt , wenn es zu lange wurde.
Das Lesealter ist ab 11 Jahren angegeben, aber mein Sohn hatte auch mit seinen 10 keine Probleme dem Buch zu folgen. Die rasante und lustige Handlung sorgt zudem für gute Unterhaltung bei den jungen Lesern.
Die Handlung rund um YouTube-Kanäle und andere filmen, wenn man ihnen einen Streich spielt ist aktuell wie nie zuvor. Heutzutage werden schlimme Dinge, die man anderen antut mit dem Handy gefilmt und online gestellt. Anja Janotta zeigt hier in einem für Kids angemessenen Rahmen welche Ausmaße das annehmen kann und wie sich der andere jeweils dabei fühlt, wenn solche Videos online gestellt werden. Doch trotz dieses gewaltigen Themas ist es der Autorin gelungen das Buch so unterhaltsam zu gestalten, dass das Lesevergnügen erhalten bleibt.
Fazit:
Ein erneutes und irrwitziges Abenteuer der Theoretiker auf dem weg zur Weltherrschaft, bei dem es nicht nur um den Witz geht, sondern am Ende auch eine Moral rauskommt für die Leser.

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 29 Rezensionen

pferde, dark horses, cecily von ziegesar, jugendbuch, horse

Dark Horses

Cecily von Ziegesar , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Cornelia Niere
Fester Einband: 418 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 06.03.2017
ISBN 9783407747952
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim „Good Fences“. Hier sollen schwierige Kids mit Pferden therapiert werden. Hier trifft das Mädchen auf den unberechenbaren Hengst „Red“. Er wehrt jeden Menschen ab, aber Merritt akzeptiert er sofort. Aus den beiden wird ein unschlagbares Team, bis eines Tages Reds finsterer Instinkt wieder ans Licht kommt und eine Katastrophe geschieht.
Rezension:
Ich habe schon lange keine Pferdestory mehr gelesen und so musste ich einfach zu diesem Buch greifen, in dem es mal wieder um eine Pferde-Mädchen-Beziehung gehen sollte.
Positiv überrascht war ich davon, dass nicht nur die Perspektive von Merritt erzählt wird, sondern es auch Kapitel aus der Sicht von Red gibt. So erlebt man hautnah mit wie Red denkt und ab wann die Stimmung bei ihm kippt. Das hatte ich in all den vorigen Pferdebüchern noch nicht erlebt, dass die Sicht des Pferdes geschildert wird. Das war spannend zu lesen.
Doch auch Merrits Sicht der Dinge birgt einige Überraschungen. Man erlebt warum sie im Erziehungsheim gelandet ist und ich war über ihr Leben erschüttert. Sie wird zwar nicht misshandelt von ihren Eltern, aber es kümmert sich auch niemand wirklich um sie. Die Eltern sind total im Fitnesswahn und man hat den Eindruck, dass die Abschiebung Merritts ihnen weitere Freiheiten ermöglicht. Darüber scheinen sie fast erleichert zu sein. Da verwundert es nicht mehr warum Merritt so „schwierig“ geworden ist.
Zunächst geht es im Buch auch nur darum wie das Pferd und Merritt sich finden und was beide fühlen, wenn sie durch den anderen Zuwendung erfahren. Das ganze kippt erst langsam als der Besitzer von Good Fences ein Geschäft wittert und Merritt und Red zu Turnieren verpflichtet.
Und als Red das Gefühl hat jemand anderer nehme ihm Merritt weg, da beschließt das Pferd, dass es etwas unternehmen muss. Leider ist seine Aktion von Instinkt gesteuert und nicht von logischem Denken und so kommt es zu einem Ereignis, das alles verändern wird.
Mir hat dieser Umschwung gut gefallen, weil man die ganze Zeit schon mit irgendetwas rechnet. red ist sehr besitzergreifend und möchte Merritt um jeden Preis gefallen und diese Unterwürfigkeit ist so ausgeprägt, dass es nicht gesund sein kann.
Der bildhafte Schreibstil und die wechselnden Sichten von Merritt und Red haben mich schnell durch die Seiten fliegen lassen. Ich wurde gut unterhalten. Lediglich das Finale kam mir etwas zu plötzlich, hier hätte ich mir etwas anderes erwartet und erhofft. Auch die Zeit bis der Umschwung bei Red stattfindet dauert recht lange, die Geschichte lässt sich bis dahin auch schon gut lesen. Bis es soweit kommt plätschert die Handlung jedoch angenehm vor sich hin.
Fazit:
Wer gerne Pferdegeschichten liest, der kann hier nichts falsch machen. Zu Beginn ist es eine ganz gewöhnliche Pferd -Mensch-Erzählung, die sich nach einer Weile dreht. Mich hat das Buch gut unterhalten.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

horror, christopher golden, styx, buchheim verlag, der fährmann

Der Fährmann

Christopher Golden , Bernhard Kleinschmidt , John Howe
Fester Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Buchheim Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783946330011
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
David und Janine, die nach einem großen Verlust wieder zueinander finden, müssen sich den Dämonen der Vergangenheit stellen. Denn Charon, der Fährmann, ist aus den alten Mythen auferstanden und er will nur eines….. Doch um ihn zu besiegen müssen die beiden den Glauben an sich und die Welt wiederfinden. Doch können sie ein Wesen aus der alten Mythologie besiegen? Oder ist Charon zu mächtig?
Rezension:
Seit langem wollte ich mal wieder einen Horrror-Roman lesen und „Der Fährmann“ hat mich einfach sehr neugierig gemacht. Die alten Mythen faszinierten schon immer. Und der Fährmann, der die Toten über den Fluss bringt ist ein sehr bekannter Mythos unter den Menschen. Man zahlt ihm Münzen, damit er die Seele von der Welt der Lebenden in die der Toten überführt.
Doch Janine macht etwas Ungeheuerliches: Sie schleudert seine Bezahlung in den Fluss und weist den Fährmann zurück. Nach dieser Tat beginnt der Horror für Janine und ihren Freund David.
Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten hatte mit den Protagonisten. Irgendwie habe ich den richtigen Draht zu ihnen nicht finden können und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit ihnen mitfiebern konnte. Janine schien mir so unnahbar und auch mit David konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Doch das wurde mit jedem Kapitel besser und so war ich nach einer Weile vollkommen im Buch versunken.
Die Verschmelzung von Mythos und Realität hat mir sehr gut gefallen, denn man fragt sich unwillkürlich was echt ist und was eine Illusion. Und man stellt sich vor, was wäre, wenn die alten Mythen alle wahr wären und wie die Wesen aus dieser anderen Welt sich verhalten würden, wenn man sich ihnen nicht unterordnet.
Der Schreibstil von Christopher Golden ist ganz besonders. Er versteht es eine düstere Atmosphäre heraufzubeschwören, die den Roman zu einem Gänsehaut-Buch macht. Wer nun allerdings einen Roman mit Massenweise Blut erwartet, der wird dies hier nicht finden. Es gibt durchaus einige Szenen, die nicht ganz so appetitlich sind, aber der Roman lebt hauptsächlich vom Grusel, der sich auf psychischer Ebene zeigt. Dabei dauert der Spannungsaufbau zwar ein paar Kapitel länger, aber es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben.
Das Buch selbst ist ein absoluter Hingucker. Nicht nur das faszinierende Cover, sondern auch der schwarze Buchschnitt, das rote Lesebändchen und die grandiosen Illustrationen machen optisch viel her.
Fazit:
Ein atmosphärischer, düsterer Roman. Hier wird Horror und Grusel nicht über das Blut erzeugt, sondern über die Atmosphäre. Freunden von düsterer Spannung kann ich das Buch empfehlen. Mir hat es gut gefallen.

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382 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 152 Rezensionen

fantasy, liebe, cora carmack, sturm, stormheart

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Stormheart Trilogie im Überblick:
Die Rebellin (22.05.2017)
Die Kämpferin
Die Königin

Inhalt:
Von der jungen Prinzessin Aurora wird erwartet, dass sie den Stürmen trotzt um ihr Volk zu schützen. Sie soll das Erbe ihrer Mutter antreten und als Spross der Sturmlinge ihre Magie einzusetzen. Doch was niemand ahnt: Sie besitzt nicht den Hauch von Magie und kann diese Bürde niemals tragen. Der einzige Ausweg scheint die Heirat mit einem mächtigen Sturmling zu sein, der ihr Volk an ihrer Stelle schützen kann. Doch bevor es zu der arrangierten Hochzeit kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Sturmjäger-Truppe an. Hier findet sie einen ganz besonderen Bezug zu den Stürmen und blickt weit über das hinaus, was sie ihr Leben lang gelernt hat. Und das Schicksal hält noch viel für sie bereit….
Rezension:
Das Buch war für mich eins der must-reads des Jahres. Zum einen, weil der Klappentext mich schon wahnsinnig interessierte und zum anderen, weil es nach einem neuen und magischen Jugendbuch klingt und ich solche Geschichten immer wieder lesen kann.
Ich mochte Aurora von Anfang an. Hier hat sich direkt eine Sympathie entwickelt, weil die Autorin die Emotionen, Beweggründe und Gedanken von Aurora so plastisch beschreibt. Aurora ist ein sehr naiver Charakter, weil sie sehr abgeschottet aufgewachsen ist um ihr Geheimnis zu hüten. Sie hatte keine Freund, durfte nicht wirklich hinaus in die Welt und außer ihrer Mutter kannte niemand ihr Geheimnis. Sie hat nicht den Hauch von Sturmling-Magie in ihrem Blut und dabei ist sie die einzige Erbin des Königreiches und müsste ihre Untertanen doch vor den Stürmen beschützen.
So bleibt ihrer Mutter nur ein Ausweg: Sie muss ihre Tochter verheiraten, damit ihr zukünftiger Mann das Königreich schützen kann. Doch dann kommt alles anders. Aurora blickt hinter die Fassade ihres zukünftigen und sucht einen Ausweg. Dieser bietet sich ihr in der Flucht mit einer Gruppe von Sturmjägern. Hier findet sie viele Dinge heraus, die sie bisher nicht einmal geahnt hätte und lebt mit einer neuen Identität. Doch wie lange kann sie ihrem Schicksal entkommen und was macht sie, wenn sie erst die ganze Wahrheit erfährt? Als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen, scheint Auroras Welt vollkommen aus den Fugen zu geraten…..
Besonders beeindruckt hat mich das Tempo in dem Stormheart erzählt wird. Es ereignet sich ständig etwas neues und es hagelt nur so vor Wendungen und Überraschungen für den Leser. Der Spannungsbogen bleibt somit konstant hoch und es war mir unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Der fesselnde Schreibstil der Autorin tut sein übriges dazu und so war dieses Buch ein echter Pageturner für mich.
Geschrieben wurde in der auktorialen Erzählperspektive. Meistens stand Aurora im Fokus, aber, wenn es erforderlich war, dann schwenkt die Autorin auch zu anderen Protagonisten hinüber, damit man auch immer mitbekommt was in Auroras Heimat geschieht zum Beispiel. So behielt ich stets einen guten Überblick über alle Ereignisse und konnte der Geschichte trotz der actionreichen Handlung sehr gut folgen.

Fazit:
Die Idee Naturgewalten zu beherrschen in Verbindung mit einem spannenden Plot ist hier durchweg gelungen. Ich bin wahnsinnig begeistert von Stormheart und fiebere dem nächsten Band der Trilogie entgegen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, wenn ihr spannende Jugendbücher mit Magie und Gefühl genauso gerne mögt wie ich.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

septimus heap, fantasy, magie, hörbuch, erpressung

TodHunter Moon - FährtenFinder

Angie Sage , Katja Danowski
Audio CD
Erschienen bei Jumbo, 10.03.2017
ISBN 9783833736797
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
Die junge Alice Todhunter Moon, genannt Todi, steht mit 12 Jahren vor einem aufregenden Ereignis. Denn endlich wird sie in die Geheimnisse der FährtenFinder eingeweiht. Kurz darauf ist Todis Vater und Todis beste Freundin Ferdie spurlos verschwunden und Todi begibt sich mit ihrem Freund Oskar gemeinsam auf die Suche. Dabei lernt sie, auf den Alten Wegen ihrer Ahnen zu wandeln. zur Seite steht ihr dabei kein geringerer als der große Sptimus Heap, der außergewöhnliche Zauberer. Und auch der hat es gerade mit einem mächtigen Feind zu tun: Der Schwarzkünstler Oraton-Marr hat den Palast der Schneeprinzessin Driffa in seine Gewalt gebracht. Zusammen stürzen sich die Gefährten in den Kampf gegen das Böse.
Rezension:
Mit Todhunter-Moon startet eine neue Reihe aus der Feder von Angie Sage. Die Reihe enthält für Fans der Septimus Heap Bücher jede Menge alter Bekannter, allen voran natürlich Septimus Heap. Man benötigt jedoch keinerlei Vorkenntnisse der Bücher rund um den Zauberer, weil die Protagonisten alle im Laufe der Erzählung vorgestellt werden und auch im Booklet findet sich noch einmal eine kurze Übersicht welcher Charakter wohin gehört.
Ich war schon direkt von beginn der Geschichte an total fasziniert. Diese tolle Atmosphäre als alle auf dem Platz sind und Todis Vater die Wahrheit über die FährtenFinder erzählt schafft schon ein wahnsinnig tolles Setting. Man möchte einfach mehr wissen von diesen Leuten und ihrer Lebensweise. Dabei schafft es die Autorin auch zu keinem Zeitpunkt zu langatmig zu werden und bringt dem jungen Lesepublikum doch eine sehr dicht gewobene Welt nahe. Denn es gibt noch so viele andere Lebewesen, die teilweise magisch sind und andere dann wieder nicht, dass vor dem Auge schnell ein kompletter Kontinent entsteht und im weiteren Verlauf eine ganze Welt.
Todi ist von Anfang an etwas Besonderes. Sie setzt sich trotz größter Gefahr für ihre Liebsten ein und Kämpft um Gerechtigkeit. So fassen auch Jungs schnell einen Bezug zur mutigen Todi und fiebern bei der Geschichte gut mit.
Die einzelnen Abschnitte sind nicht allzu lang, sodass man auch nur kurze Zeit ins Hörbuch eintauchen kann. Das finde ich sehr gut,denn zu lange Kapitel schrecken die jungen Hörer ja dann doch vielleicht ab. Es wird recht häufig die Perspektive gewechselt und es passiert überall etwas anderes aufregendes. Das hat den Vorteil, dass das Buch niemals langweilig wird. Allerdings sollten sich gerade junge Hörer sehr gut konzentrieren, denn sonst kommt man doch vielleicht durcheinander mit den Handlungsabläufen.
Der Spannungsbogen spitz sich recht schnell zu und durch viele Ereignisse und tolle Wendepunkte gelingt es der Autorin hier die junge Zielgruppe zu fesseln. Aber auch für mich als Erwachsene war die Geschichte spannend, magisch und fesselnd. Also durchaus auch etwas für größere Fantasy-Fans. Man muss sich beim hören oder auch lesen nur im Klaren sein, dass die Charaktere und somit auch ihr Verhalten natürlich auf das jüngere Publikum ausgelegt sind. Aber für mich macht gerade das den Charme der Erzählung aus und ich liebe es einfach, wenn ich mich in einer großartigen und fantasievollen Welt ein wenig verlieren darf.
Die Sprecherin Katja Danowski hat eine ganz wunderbare Stimmfarbe. Sie schafft es die Bilder direkt vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen und so das Buch lebendig zu machen. Etwas schade finde ich, dass es sich hier um eine gekürzte autorisierte Audiofassung handelt. Hier hätte ich mir eine komplette Lesung gewünscht, gerade weil die Handlungsabläufe teilweise sehr schnell sind und man einer Komplettlesung vielleicht etwas angenehmer hätte folgen können.
Das Ende des Hörbuches ist kein fieser Cliffhanger, sondern findet einen runden Abschluss. man weiß natürlich, dass es noch weitergehen wird, aber die Kinder werden nicht in der Luft hängen gelassen am Ende des Hörbuches. Das ist ein Pluspunkt für die Erzählung, weil gerade kleine Hörer noch frustrierter sind als die großen, wenn ein Buch völlig offen endet. Wir empfanden den Schluss als angenehm und wollen nun auch das nächste Abenteuer erleben in Teil 2, der „Todhunter Moon – Sandreiter“ heißen wird.
Fazit:
Ein spannendes und gut gelesenes Hörbuch des ersten Bandes rund um Todi und ihre Abenteuer. Wir hatten viel Spaß mit dem Hörbuch und werden es sicherlich nicht zum letzen mal gehört haben, Wer fantasievolle und spannende Fantasy-Abenteuer mag, der wird hier das Richtige finden.

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320 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

magie, london, fantasy, diebin, weltenwandler

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Weltenwanderer-Trilogie im Überblick:
Vier Farben der Magie (27.04.2017)
Die Verzauberung der Schatten (23.11.2017)
Die Beschwörung des Lichts (Erscheinungsdatum steht noch aus)

Inhalt:
Der Magier Kell ist einer der letzten Weltenwanderer. Er ist ein Antari und kann durch Blutmagie zwischen den vier Welten wechseln. Es gibt die Stadt London vier Mal und kell ist ein Vermittler zwischen diesen Welten. Doch eines Tages schmuggelt er unwissentlich ein Artefakt in ein anderes London. Damit bricht er nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern er gefährdet damit auch das Gleichgewicht der Welten…..
Rezension:
Nachdem ich schon so viel von dieser Trilogie gehört habe, musste ich einfach den Auftakt lesen. Es war für mich einfach eins der Bücher, die ich auf keinen Fall verpassen wollte.
Ich muss gestehen mir fiel der Einstieg ein wenig schwer. Man bekommt als Leser nur nach und nach erläutert warum die vier London nun getrennt sind und welche Funktion die Antari nun ausfüllen. Doch nach einer gewissen Zeit und ein paar mehr Erläuterungen war ich sehr gefesselt von der Geschichte und auch dem Weltenentwurf, der dem Leser hier präsentiert wird.
Es gibt die Stadt London insgesamt vier Mal. Und Kell ist einer der zwei letzten Antari, die zwischen diesen Welten reisen können. Kell lebt im roten London. Hier ist die Magie noch lebendig und wird in vielerlei Hinsicht genutzt. Ein leben ohne diese Magie kann man sich hier nicht vorstellen. Kell lebt als Adoptivsohn beim Königspaar und ist mit dem Prinzen Rhys sehr verbunden, da Rhys quasi sein Bruder ist. Dennoch hat er stets das Gefühl gefangen zu sein und nur vom Königspaar angenommen worden zu sein, weil er ein Magier ist und die Königsfamilie das nutzen möchte.
Das weiße London ist gezeichnet von Blut und einem magischen Kampf. Hier herrscht ganz klar der Stärkere. Und hier lebt Holland, der andere Antari im Dienste der grausamen Geschwister, die das Land beherrschen. Das graue London ist fast magielos und so wird jeder, der einen Hauch von Magie in sich trägt zur Zielscheibe. Man schreibt hier dem Blut magische Kräfte zu und es ist durchaus möglich, dass man umgebracht wird, damit andere das Blut trinken können in der Hoffnung Magie befehligen zu können. das schwarze London wird besser verschwiegen und gilt als totes Land.
Es gibt mehrere personale Erzählstränge, denn neben Kell folgt man der Straßenräuberin Lila. Lila möchte durch ihre Räuberein ein Schiff erwerben irgendwann und eine große und gefürchtete Piratin werden. Als LIla und Kell aufeinander treffen kommt die Geschichte so richtig in Fahrt und es passiert plötzlich sehr viel zeitgleich.
Der Spannungsbogen erlebt einen Sprung als die beiden sich begegnen. Dennoch hängt die Geschichte scheinbar zwischendurch immer ein wenig und ich hätte mir dann stellenweise wieder mehr Tempo gewünscht. Auch konnte ich zu den Protagonisten teilweise nur schwer einen Bezug finden. Lila mochte ich zunächst sehr, doch sie hat immer mal wieder Anwandlungen wo ich sie einfach nicht nachvollziehen konnte. In den unpassendsten Situationen erliegt sie zum Beispiel den Drang etwas zu Stehlen. Und da wollte ich sie schon manchmal zur Vernunft rufen. das hat zwischendurch leider immer wieder Sympathiepunkte gekostet. Ich hoffe aber ihr Verhalten klärt sich im Laufe der nächsten zwei Bände.
Sehr angenehm war auch, dass es hier mal keine Liebesbeziehung gibt und der Romance Faktor somit weg fällt. Man hat hier einfach mal wieder einen klassischen Fantasy-Roman vor sich.
Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen. Dennoch bin ich auf Teil zwei im November sehr gespannt und kann das Buch Fans von klassischen Fantasygeschichten empfehlen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

impress, stefanie hasse

Nadiya & Seth - Dunkle Hoffnung

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602708
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Darian und Victoria-Trilogie (Kinder des Mondes 1):
Schwarzer Rauch (05.03.2015)
Düstere Schatten (07.05.2015)
Tiefdunkle Nacht (02.07.2015)
Die Nadiya und Seth -Reihe (Kinder des Mondes 2):
Graues Herz (02.02.2017)
Dunkle Hoffnung (05.05.2017)

Inhalt:
Nadiya ist es noch nicht gelungen Seth den wahren Grund für ihre Verbundenheit zueinander zu erklären. Doch Aufgeben kommt für die Magieträgerin nicht in Frage. Während Nadiya ihn verzweifelt zu erreichen versucht hinterlässt Seth einen Pfad der Zerstörung um das eigene Loch im Herzen zu vergessen und mit Bösem anzufüllen. Doch das Schicksal hat ganz eigene Pläne mit den Beiden und so bringen geheimnisvolle Visionen und unerwartete Ereignisse die Geschichte erneut ins Wanken.
Rezension:
Die Handlung schließt direkt am vorigen Band an und daher fiel mir der Einstieg sehr leicht. Zum Einen, weil es einen kurzen Rückblick gibt, der in die ersten Kapitel eingewoben wird und zum Anderen weil der erste Band noch nicht allzu lange zurücklag für mich.
Nachdem Band 1 mit einem Cliffhanger endete musste ich unbedingt erfahren wie die Geschichte rund um die Kinder des Mondes enden würde zumal sie zu einer meiner liebsten Reihen zählt.
Ich war auch sofort wieder komplett gefesselt und konnte das nächste Kapitel kaum erwarten. Und so habe ich das Buch in Rekordgeschwindigkeit inhaliert.
Die Welt, wie Stefanie Hasse sie hier geschaffen hat ist so wundervoll und voll von spannenden Möglichkeiten, dass man sie eigentlich gar nicht verlassen möchte. Ich habe wieder mitgefiebert, gelitten und gebangt wie das alles wohl enden würde.
Angefangen mit den Protagonisten, die ich ab dem ersten Moment ins Herz geschlossen hatte. Ob es nun Nadiya oder Seth ist und auch die anderen Charaktere sind sehr stark dargestellt von der Autorin. Hier blieben keine Ungereimtheiten und auch kein Distanzgefühl zur Geschichte wie ich es manchmal habe. Nein hier kann man sich völlig fallen lassen und ich habe direkt die Verbundenheit empfunden, die ich ab dem ersten Darin und Victoria Band gespürt habe. Ich wünschte mir für alle Protagonisten, dass alles gut enden möge.
In jedem lebt das Gute sowie das Böse. Die Protagonisten sind wie wir alle dazu fähig ihr Schicksal zum Guten oder zum Schlechten zu wenden und sich einer der beiden Seiten völlig anzuschließen. Dies ist der Kern um den sich alles dreht. Und somit greift die Autorin ein Muster auf, dass jeden anspricht. Ist es nicht die zentrale Frage ob die Gene bestimmen wie man sich später entwickelt und wie viel davon in den eigenen Händen liegt?
Der Spannungsbogen ist auch wie in den vorigen Teilen einfach grandios. Ich kam beim Lesen kaum dazu Luft zu holen, schon geschieht wieder etwas womit man nicht unbedingt gerechnet hat und alles dreht sich wieder in eine andere Richtung. So ist bis zum großen Showdown nicht klar wie es nun enden wird.
Fazit:
Nadiya und Seth waren ein grandioser Abschluss zur Reihe „Kinder des Mondes“ und es werden wirklich alle offenen Fragen geklärt und ein rundes Ende gefunden für alles. Ich verabschiede mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von dieser grandiosen Reihe. Einziger Trost ist, dass man die Bücher ja nochmals lesen kann und jederzeit ein Besuch in dieser Grandiosen Geschichte ermöglicht wird.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

gemälde, farben, bilder, kunstwerke, claude monet

Wo ist Nils der Eisbär?

Nicolas Piroux
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Belser, 09.03.2017
ISBN 9783763027767
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Nils der Eisbär steht seit vielen Jahren im Musée d’Orsay. Die Skulptur ist 1,60 m hoch, 2,50 m lang und wiegt über 2000 Kilo. Manchmal ist es ihm hier furchtbar langweilig und deshalb wandert er durch die verschiedensten Kunstwerke. Dort ist er nur schwer zu finden, denn er versteckt sich gut und ist auch manchmal nur ganz klein. So wandert er durch die Kunstwerke des Musée d’Orsay. Doch wer kann ihn in den Meisterwerken entdecken? Denn manchmal hat er sich sehr gut versteckt. Kaum zu glauben, dass ein so großes Tier so schüchtern sein kann.
Rezension:
Zunächst fiel mir das Cover des Buches auf, weil es für ein Kinderbuch sehr klassisch ist und der Eisbär sich bereits im Werk von Claude Monet „Die Elster“, 1868-1869 verbirgt. Hier erahnt der Leser auch bereits wohin die Reise gehen wird im Buch.
Auf den 48 Seiten findet sich zuerst die Anfangsgeschichte zu dem Eisbären und wer das Kunstwerk geschaffen hat. Und dass so ein Eisbär im Museum nicht viel zu tun hat ist auch den kleinsten Lesern klar.
Blättert man weiter gelangt man auf jeder Seite zu einem anderen Werk eines Künstlers. Nicht nur Bilder auch Statuen finden sich hier und überall ist der Eisbär zu finden. Wenn ihn die kleinen Leser einmal nicht finden gibt es auf den letzten Seiten auch noch eine Auflösung zu den Suchbildern.
Die meisten Bilder haben mir für die kleinen Leser recht gut gefallen. Es war allerdings auch eine Jagdszene in dem Buch „Jagd auf den Hirsch“ von Gustave Courbet 1867 oder „Katastrophe am Matterhorn“ von Gustave Dore, 1865 in dem Buch drin, die man vielleicht durch etwas kindgerechtere Kunstwerke hätte tauschen können. Diese empfand ich für so kleine Kunstinteressenten nicht wirklich altersgerecht. Ich kann euch aufgrund des Copyrights hier leider kein Bild einfügen, aber ich habe die Kunstwerke für euch unter den Namen verlinkt.
Die übrigen Kunstwerke sind jedoch für die jüngeren Leser durchaus sehenswert und werden durch das Suchen des Eisbären im Detail erforscht. Denn Nils ist manchmal auch für die Erwachsenen gar nicht so einfach zu finden. So können die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern auf die Suche nach dem frechen Eisbären gehen.
Fazit:
Bis auf die zwei nicht ganz altersgerechten Gemälde empfand ich das Buch als durchaus sehenswert um den Kindern auch schon einmal die großen Kunstwerke näher zu bringen. Und jedes Suchbild ist ganz einzigartig. Wissenswert ist auch noch, dass es bis auf den Eisbären die Original-Kunstwerke sind und hier keine üblichen bunten Wimmelbilder vorliegen.
Wir vergeben hier: ★★★☆☆

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

clay, kolonie, taintless, summer, will

Taintless

Annie Mae Gold
Flexibler Einband
Erschienen bei Stand-Up Publishing S.à r.l., 10.02.2017
ISBN 9789995999605
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Im Jahr 2171 ist die Welt nahezu unbewohnbar. Nur hinter dicken Mauern hat sich eine Kolonie gebildet in der auch Summer Snow mit ihrer Familie lebt. Sie sehnt sich danach für die Elite ausgewählt zu werden um die neue Welt zu bevölkern und aus der Kolonie raus zu kommen. Als der geheimnisvolle Clay an ihrer Schule auftaucht ist es um sie geschehen. Er kommt aus der Elite und genau da will sie nun umso mehr hin. Doch was ist mit Will, ihrem besten Freund? Er wird ihr nicht folgen können in die Elite. Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen entdeckt Summer, dass alles im Leben einen Preis kostet. Doch ist sie bereit diesen zu zahlen? Die Wahrheit hinter der Fassade wird sie mehr kosten als ihr gebrochenes Herz…….
Rezension:
Aufmerksam auf Taintless wurde ich durch einen lieben Brief mit Leseprobe, den mir die Autorin zugeschickt hat. Die Leseprobe hat mich so neugierig gemacht, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Die Idee einer dystopischen Welt mit einer Kolonie in der jeder mit 17 seinen zukünftigen Job mitgeteilt bekommt hat mich kurz an ein anderes Buch denken lassen, doch dann wird plötzlich alles ganz anders und unerwartet. Summer Snow lebt mit ihrem Bruder und ihrem Vater, der Arzt ist, in der Kolonie und eigentlich führen sie ein unbeschwertes Leben. Summer hat Freunde und alles was sie zum Leben braucht. Doch das Gefühl eingesperrt zu sein wird sie einfach nicht los. Es scheint alles vorherbestimmt und unabänderlich. Als Clay in ihre Klasse kommt, weil in der Elite der Botanik-Unterricht eventuell übernommen werden soll, fühlt sie sich direkt zu ihm hingezogen. Ihre Gefühle spielen verrückt und sie will einfach nur noch zu Clay in die Elite. Doch die Auswahl hierzu ist alles andere als einfach und nur die Wenigsten schaffen es.
Kurze Zeit später taucht in Summers Klasse auch Gordon auf, der ebenfalls aus der Elite kommt. Doch in seiner Nähe befällt sie eine unglaubliche Panik, weil Gordon eine bösartige Ausstrahlung hat. Warum macht Gordon ihr eine solche Angst? Was weiß Clay darüber? Und warum verrät ihr bester Freund Will ihr nicht woher er Clay kennt? Eigentlich ist die Elite nämlich ab dem Zeitpunkt der Auswahl getrennt von der Kolonie und eine Begegnung ist nahezu unmöglich.
Taintless bedeutet übersetzt makellos oder rein. Und genau das müssen die Anwärter der Elite sein. An ihnen darf kein makel sein. Weder eine kleine narbe noch sonst irgendein Fehler. Auch ihre Charaktere müssen diese Makellosigkeit aufweisen, weil nur die Elite es wert ist die Neue Welt zu bevölkern. Das ist die Regel nach denen die menschen in der Kolonie leben. Und es gibt keine größere Ehre für die Kolonisten als für die Elite ausgewählt zu werden. Doch ist das Leben in der Elite wirklich besser? Was erwartet die Bewohner auf der anderen Seite?
Die Charaktere im Buch haben mir sehr gut gefallen. Jeder hat seine Eigenarten und bestimmt Merkmale, die dafür sorgen, dass man mit den Protagonisten mitfiebern kann. Durch den stets grandiosen Schreibstil der Autorin sind mir sogar Nebenrollen innerhalb von ein paar Sätzen so plausibel und nachvollziehbar gewesen, dass selbst deren Schicksal mich berührt hat. Ich hatte von Anfang bis Ende das Gefühl mitten drin zu sein im Roman und konnte mich der Sogwirkung der Handlung kaum entziehen.
Summer hat zwischendurch immer wieder Alpträume, die sie sich nicht erklären kann. Diese Abschnitte fließen immer mal wieder in die Handlung ein und der Leser bekommt einen kleinen Einblick in Summers Träume. Diese Sequenzen erhöhen zusätzlich die Spannung, weil man als Leser nicht wirklich einordnen kann woher diese Träume kommen oder was die Ursache dafür ist.
Die einzelnen Kapitel sind recht kurz, was mir gut gefallen hat, weil so das Lesen in kleinere Abschnitte unterteilt wird. Dennoch habe ich es fast in einem Rutsch durch gelesen. Der Spannungsbogen erweitert sich immer wieder ein wenig um dann in einer für mich völlig unerwarteten Wendung zu gipfeln. Diese Entwicklung im Verlauf der Handlung hat mich überrascht und begeistert.
Auch die Liebesgeschichte, die in das Buch eingebaut wurde hat mir gut gefallen und mich mitreißen können. Das hin und her der Gefühle wurde gut vermittelt ohne dabei einen zu großen Teil der Handlung einzunehmen. Denn es geschehen noch zahlreiche andere Dinge, die durch die Liebesbeziehung im Buch gelungen ergänzt werden.
Fazit:
Toller Schreibstil, gelungene Charaktere und ein spannender Plot. Der Auftakt der Trilogie hat sich zu einem meiner Lesehighlights 2017 entpuppt. Wer gerne Dystopien liest, die auch eine Liebesgeschichte enthalten, der sollte an diesem Buch auf keinen Fall vorbei gehen und es unbedingt lesen. Ich kann euch nur eine absolute Leseempfehlung für „Taintless – Blindes Vertrauen“ aussprechen.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

kinderbuch, zeitreise, zeitreisen, fantasy, humor

Zeitreise mit Hamster

Ross Welford , Petra Knese
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 31.01.2017
ISBN 9783649622376
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Al Chaudhury bekommt eine einmalige Chance. Er kann das Leben seines verstorbenen Vaters retten. Er muss dafür nur in das Jahr 1984 zurückreisen und einen schicksalhaften Go-Kart-Unfall verhindern.
„Hätte mich früher einer gefragt, ich hätte gesagt, dass eine Zeitmaschine vermutlich wie ein U-Boot aussieht. Oder vielleicht wie eine Rakete. Stattdessen schaue ich jetzt auf einen Laptop und eine Zinkwanne aus dem Gartencenter.
Das ist Dads Zeitmaschine. Und sie wird die Welt verändern. Na ja, auf jeden Fall meine.“
Quelle: „Zeitreise mit Hamster“ von Ross Welford
Rezension:
Als großer Fan von Zeitreiseromanen musste ich natürlich einfach zu „Zeitreise mit Hamster“ greifen. Dazu kommt, dass es darüber hinaus auch noch grandios aufgemacht ist. Das dunkelblaue Cover mit dem gelben Buchschnitt ist wirklich ein echter Blickfang.
Die Geschichte beginnt als Als Vater bereits tot ist. Man erfährt wie der Junge mit der Trauer umgegangen ist und wie sein Leben seither aussieht. Doch an seinem 12. Geburtstag bekommt er plötzlich einen Brief, den sein Vater ihm hinterlassen hat. Was in diesem steht kann Al zunächst kaum glauben. Schreibt sein Vater doch von einer Zeitmaschine und bittet Al zurückzureisen um ihn zu retten. Er sei ja schließlich inzwischen groß genug dazu diese Verantwortung auch zu tragen und letzten Endes der einzige aus der Familie, dem er diese Aufgabe anvertrauen kann.
Natürlich sucht Al gewissenhaft nach der Zeitmaschine, die noch im Bunker des alten Wohnhauses steht. Um dort hin zu gelangen muss Al das Moped seines Opas klauen, einbrechen und noch vieles mehr auf sich nehmen. Doch als er schließlich wirklich im Jahr 1984 landet und das erste Mal seinem jungen Opa und seinem zu diesem Zeitpunkt auch 12 jährigen Vater gegenübersteht will er natürlich alles tun um seinen Dad zu retten.
Die Thematik der Zeitreise fasziniert die Menschen schon seit Jahren. Es gibt unzählige Bücher dazu, Fernsehserien und Filme. Auch ich stelle mir manchmal die Frage was ich gerne noch tun würde, wenn ich doch nur die Zeit zurückdrehen könnte. Man hat auf seinem Weg immer Menschen verloren denen man gerne noch etwas mitgeteilt hätte bevor sie gehen. Und was ist, wenn man die Menschen retten könnte, die einem am Herzen liegen? Wer würde nicht einen geliebten Menschen vor dem Tode bewahren, wenn er die Möglichkeit dazu bekommen würde.
Die Geschichte ist sehr tiefgründig und befasst sich mit allen Eventualitäten, die so ein Eingriff in das Geschehen haben könnte. Das Buch besticht nicht durch viel Action und ist auch kein klassischer Pageturner. Manchmal musste ich kurz innehalten und das Gelesene ein wenig sacken lassen bevor ich weiterlesen konnte. Dennoch birgt die Erzählung auch einige schöne und rührende Momente.
Der Hamster kam mir ein wenig zu kurz. Er nimmt ihn zwar mit, aber meist fristet das Tier in einer Schublade im Bunker seine Zeit und geht dann wieder mit in die Zeitmaschine. Dennoch lockern die kurzen Auftritte des Hamsters die Geschichte immer wieder auf.
Fazit:
Eine sehr tiefgreifende Erzählung eines kleinen Jungen, der seinen Vater retten möchte, egal welche Konsequenzen das im Zeitablauf hätte. Mein Sohn ist gerade 10 Jahre und ich denke für ihn wäre das Buch noch nichts, da er die Erzählung noch nicht in Gänze erfassen könnte. Ich würde das Buch erst ab 12 Jahren empfehlen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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69 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

animox, band 2, tiere, verfolgung, familie

Animox - Das Auge der Schlange

Aimée Carter , Maren Illinger , Frauke Schneider
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789146244
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Simon Thorn ist ein Animox, ein Mensch der sich in Tiere verwandeln kann. Und er steckt mittendrin im Kampf der Tierreiche. Zusammen mit seinen Freunden begibt er sich auf die gefährliche Suche nach dem Bruchstück aus der Waffe des Bestienkönigs. Diese Suche führt Simon mitten hinein in das Reich der Reptilien. Wird er das Stück der Waffe bergen können? Welches Opfer wird ihm diesmal abverlangt?
Rezension:
Nach dem grandiosen ersten Band konnte ich die Fortsetzung nicht mehr erwarten und musste direkt wissen wie es weiter geht. Zu meiner Freude habe ich auch erfahren, dass es insgesamt fünf Bände geben wird in dieser Reihe. Wann diese genau erscheinen und wie sie heißen weiß ich noch nicht, aber ich halte euch auf dem Laufenden.
Doch nun zu meiner Rezension. Simon Thorn musste schon im ersten Band schmerzlich erfahren was es bedeutet mitten hinein in einen Krieg der Tierreiche zu geraten. Nach dem Tod seines Onkels und der Entführung seiner Mutter muss er wohl oder übel bei seinem Bruder Nolan und dem Bruder seines Onkels Malcolm im L.A.G.E.R. Hier werden junge Animox ausgebildet und geschult um ihre Gaben bestmöglich nutzen zu können. Simon aber fühlt sich nicht wohl. Nolan mobbt ihn und seine Freunde regelmäßig und auch zu seinem Onkel kann er keine wirkliche Bindung aufbauen. Er möchte einfach nur los ziehen und seine Mutter aus den Klauen Orions befreien.
Seine Freunde und er finden einen Weg um auszubrechen. Aber sind sie stark genug um sich den Gefahren ihrer Mission zu stellen? Können sie Simons Mutter befreien? Und dann ist da auch noch das weitere Stück aus der Waffe des Bestienkönigs, das sie bergen und in Sicherheit bringen wollen….
Der Schreibstil der Autorin lässt wieder zu keiner Zeit Langeweile aufkommen und ich habe das Buch wieder fast in einem Rutsch durchgelesen. Die Storyline ist so spannend konstruiert, dass nicht nur junge Leser ihre Freude damit haben werden, sondern auch ältere Jugendbuch-Fans wie ich auf ihre Kosten kommen. Die Ereignisse werden immer noch ein wenig spannender als im ersten Band und es kommen weitere Komplikationen hinzu mit denen ich so nicht gerechnet hätte.
Fazit:
Insgesamt ergibt sich ein grandioses Gesamtbild aus Abenteuer, Spannung und Action, das mich wieder sehr gut unterhalten hat. Und nun warte ich wieder gespannt auf Band 3 von 5 und freue mich schon jetzt darauf wie es weitergehen wird. Von mir gibt es hier eine absolute Leseempfehlung.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

you are wanted, hacker-angriff, arno strobel, cyberkriminalität, identitätsdiebstahl

You Are Wanted

Arno Strobel
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.03.2017
ISBN 9781477827291
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Lukas Franke ist ein Projektmanager in einem Berliner Kongresszentrum. Er wird Opfer eines Hacker-Angriffes, der scheinbar zufällig sein Leben bedroht und seine Familie zerstören könnte. Er findet sich in einem Strudel von Ereignissen wieder, den er weder versteht noch stoppen kann. Was steckt dahinter? Wird Lukas Franke seine Unschuld beweisen können bevor alles zerstört wird? Oder wird er am Ende gar sein Leben verlieren?
Rezension:
Als großer Fan von Schweighöfer und auch von Arno Strobels Büchern, musste ich natürlich das Buch zunächst einmal lesen bevor ich bei Amazon die Serie „You are wanted“ dazu schaue. Ich schreibe euch jetzt aber extra die Rezension ohne die Serie zu kennen, weil mein Fokus auf dem Buch liegen soll ohne von der Serie beeinflusst zu sein.
Zunächst landet man mit Lukas Franke in einem Verhörraum und weiß noch gar nicht was eigentlich geschehen ist. Die Umstände, welche zu dem Verhör geführt haben werden in Rückblenden nach und nach aufgeklärt. Lukas Franke erzählt dem Leser also im Verhörraum seine Geschichte.
Ich empfand die Idee hinter dem Buch als sehr spannend. Gerade in Zeiten wo man so viele persönliche Daten von sich Preis gibt ist die Frage danach, wie schnell man zum Kriminellen gemacht werden kann oder seine Identität komplett gestohlen bekommt , nicht fern.
Ein paar gezielte Klicks und einige Veränderungen können in der digitalen Welt immensen Schaden anrichten. Ein guter Hacker bekommt so etwas sicherlich hin. Und einige User wissen auch gar nicht, dass man zum Beispiel von seiner Bank nie nach einer zweiten TAN gefragt wird um eine Zahlung endgültig zu bestätigen. Und schon hat der Angriff funktioniert und der Hacker eine unbenutzte TAN für die nächste Überweisung zur Hand. Auch das Teilen von Fake-News weist darauf hin, dass viele Menschen sich einfach nicht genug mit der Materie beschäftigen können oder wollen. Wie sicher sind wir also in der digitalen Welt?
Der Spannungsbogen in „You are wanted“ war gut aufgebaut und das Buch ließ sich sehr gut lesen, was nicht zuletzt an Arno Strobels grandiosem Schreibstil lag. Ab einem gewissen Punkt ahnt man als Leser jedoch bereits wie es enden würde. Auch, wenn mich die Intensität der Wendung überraschte. Ich habe der Storyline diese heftige Veränderung auch nicht ganz abnehmen können.
Lukas Franke war mir als Protagonist ein wenig zu weit entfernt. Zunächst erschien er mir zu naiv und teilweise wie ein Elefant im Porzellanladen. Kurz darauf war er wie ausgewechselt und agierte völlig anders als man es erwartet hätte von ihm. Er blieb die ganze Zeit irgendwie nicht greifbar für mich und aus diesem Grund konnte ich nicht so mitfiebern wie ich das getan hätte, wenn er mir sympathischer gewesen wäre.

Fazit:
Eine spannende Story mit teilweise unerwartetem Ende. Leider konnte mich das Finale jedoch nicht ganz überzeugen, weil es für mich nicht durchgängig glaubhaft war. Dennoch ist „You are wanted“ spannender Lesestoff und hat mich gut unterhalten.

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(32)

70 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

dämonen, geister, 5 sterne, paige mckenzie, jugendbuch

Sunshine Girl - Das Erwachen

Paige McKenzie , Alyssa Sheinmel , Doris Hummel
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 15.02.2017
ISBN 9783845815213
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Sunshine Girl-Trilogie:
Sunshine Girl – Die Heimsuchung (18.08.2016)
Sunshine Girl – Das Erwachen (15.02.2017)
Sunshine Girl – Das Opfer (Datum steht noch nicht fest)

Inhalt:
Sunshine Griffin weiß nun, dass sie keine Normalsterbliche ist, sondern eine Luiseach. Dies ist ein Mensch, der Geister und Dämonen sehen undmit ihnen kommunizieren kann. Geister kann sie weiter ins Jenseits leiten nach ihrem Tod und ihnen so ein friedliches Ende ermöglichen.
Doch ihre neuen Kräfte machen Sunshine auch Angst. Nicht immer ist sie dazu in der Lage den Geistern zu helfen, zum Beispiel wenn ganz viele Geister auf einmal auf sie eindringen. Darum fährt sie mit ihrem Mentor nach Mexiko um sich in einem geheimen Lager ausbilden zu lassen, auch wenn das bedeutet ihren besten Freund und Beschützer Nolan zurücklassen zu müssen.
Doch ihr geheimnisvoller Mentor hüllt sich auch in Mexiko häufig weiter in Schweigen. Und Sunshine beginnt zu begreifen, dass ihre Aufgabe viel komplexer ist als sie zunächst ohnehin erschien. Dazu kommt eine neue Gefahr mit der Sunshine fertig werden muss. Wird sie es schaffen?
Rezension:
Der zweite Band war nach dem Ende von Band 1 definitiv ein must-read und so stürzte ich mich hier recht schnell in die Seiten des Buches um mehr aus der Welt zu erfahren in der Sunshine zurechtkommen muss.
Gut finde ich, dass es einige Rückblenden gibt, die den Einstieg sehr erleichtern. Denn eine kleine Auffrischung der Ereignisse ist immer ganz gut zu Beginn eines Folgebandes.
Ich war also direkt wieder im Geschehen drin und habe erlebt wie Sunshine mit ihrem Mentor nach Mexiko geht um dort zu lernen mit ihren Kräften umzugehen. Doch auch eine neue Gefahr taucht auf und diese Person ist hinter Sunshine her. Sie will sie töten und dafür macht sie sich zunächst an Nolan heran um zu erfahren wo genau Sunshine sich aufhält.
erzählt wird das Ganze überwiegend aus sunshines Perspektive in der Ich-Form.
Der Fokus liegt diesmal jedoch nicht auf den Geistern, sondern mehr auf Sunshine und ihrer Ausbildung. Der rasante Schreibstil der Autorin liess die Spannung jedoch keinen Moment absinken und so konnte ich das Buch wahnsinnig schnell durchlesen. Die Ereignisse der Ausbildung werden immer wieder mit unerwarteten Wendungen in andere Richtungen gelenkt. Eine der Protagonisten habe ich jedoch lange bevor die Autorin sagt um wen es sich handelt erkannt, aber aus Spoilergründen schreibe ich euch das natürlich hier nicht rein. Wer das Buch gelesen hat darf mich aber sehr gerne anschreiben und ich sage euch wen ich direkt erkannt habe.
Der Spannungsbogen ist auch hier wieder gelungen, auch wenn mir die Spukhaus-Atmosphäre ein wenig gefehlt hat. Es gibt viele altbekannte Protagonisten und es kommen auch einige neue Charaktere dazu, die mir teilweise schon im Moment ihres Auftretens sympatisch waren.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, der ein wenig die Spuk-Atmosphäre gefehlt hat, dafür jedoch mit viel Action und Spannung aufwarten kann. Mir hat Band 2 der Trilogie gut gefallen und ich freue mich schon auf das Finale.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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(77)

144 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

schottland, claudia winter, liebe, hochzeit, glückssterne

Glückssterne

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2016
ISBN 9783442485437
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Josefine ist Anwältin und hat einen exakten Lebensplan: Heirat, Kinder und Karriere. Doch ihre Großmutter möchte ihr den dringend erhofften Segen für die Ehe nicht geben. Und zu allem Überfluss entwendet ihre Schwester den Ring, der seit Generationen vererbt wird in der Familie. Diesen muss die Braut für eine glückliche und gesegnete Ehe bei der Trauung an den Finger gesteckt bekommen. Fehlt der Ring dann ist die Ehe von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bisher ging keine Ehe ohne das Erbstück gut. Also folgt Josefine ihrer Schwester nach Schottland. Hier gerät sie von einem Schlamassel ins andere und der charismatische Aidan muss ihr aus der Patsche helfen. Doch der Konditor und Charmeur ist der Letzte von dem sich Josefine helfen lassen möchte. Doch der Zauber der Highlands lässt niemanden unberührt. Und so geschehen bald seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen wollen.
Rezension:
„Glückssterne“ von Claudia Winter musste ich einfach lesen und schon das Cover evrmittelt eine wunderbare Wohlfühl- Atmosphäre. Der Klappentext tat dann sein übriges dazu und so reiste ich mit Josefine nach Schottland.
Josefine kam mir zu Beginn des Buches sehr unterkühlt vor und ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihr warm zu werden. Ihr Verlobter Justus ist sogar noch schlimmer. Beide arbeiten zusammen in einer renommierten Kanzlei in Frankfurt. Und er stellt sich wo er nur kann über sie. So hat sie später bei den Kindern zu bleiben und das erfährt sie erst von ihrem Vorgesetzten mit dem Justus natürlich längst gesprochen hat. Doch Josefine weiß davon zunächst gar nichts.
Wenn ich mich in diese Situation versetze, würde mein Mann mit mir den allergrößten Krach bekommen. Denn über den Kopf des Partners zu entscheiden geht einfach gar nicht. Da habe ich dann ganz langsam angefangen mich solidarisch mit Josefine zu fühlen. Doch sympatisch wurde sie mir erst recht spät im Buch. Auch Aidan erscheint zunächst ein totaler Womanizer zu sein und machte es mir zu Beginn wirklich schwer ihn zu mögen.
Auch die Schwester, die einfach mit dem Ring durchbrennt war zunächst ganz weit weg für mich, weil ich das Verhältnis der Schwestern nicht so wirklich einschätzen konnte.
Der lockere und angenehme Schreibstil der Autorin hat mich jedoch auch durch den etwas schwierigen Start mit Josefine führen können und ich fand mich immer besser in das Buch ein. Zum Schluss hin mochte ich es gar nicht mehr weglegen.
Schottland bietet wirklich eine traumhafte Kulisse für „Glückssterne“ und ich hatte wirklich danach wahnsinnige Lust selbst die Highlands zu erkunden.


Fazit:
Leider machten es mir die Protagonisten diesmal zu Beginn etwas schwerer als in „Aprikosenküsse„. Doch das wurde von Kapitel zu Kapitel besser und mitreißender. Wer gerne romantische Erzählungen mit allerlei Irrungen und Wirrungen mag, der wird mit „Glückssterne“ viele schöne Lesestunden in Schottland verbringen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

bilderbuch, bilderbuc, interakti, ab 2 jahren, mitmachbuc

Schüttel den Apfelbaum - Ein Mitmachbuch

Nico Sternbaum
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 20.03.2017
ISBN 9783809436720
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Ein Bilderbuch, das zum Mitmachen einlädt. Schüttel es, puste darauf und drehe das Buch. Den Effekt siehst du auf der nächsten Seite.
Rezension:
Ein Bilderbuch, das zum Mitmachen einläd und das ganz ohne interaktive Inhalte? Zunächst war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Denn ohne Apps und Elektronik funktioniert doch heute nichts mehr dachte ich.
Doch das Buch hat mich sehr überrascht. Es gibt schöne bute Illustrationen, die einfach gehalten sind und mit wenigen Farben auskommen. So wird das Auge des Kindes nicht überfordert und es kann sich ganz auf die vor ihm liegende Aufgabe konzentrieren. Ob dies nun ist eine Pusteblume anzupusten oder den Apfelbaum (also das Buch) zu schütteln.
Hat das Kind dies getan, so kann man auf der nächsten Buchseite den Effekt sehen. So ist der Apfelbaum nicht mehr traurig und lacht nun, da er die schweren Äpfel endlich los ist. Die Samen der Pusteblumen fliegen weit davon und der kleine Hund freut sich, dass er endlich den Ball wieder hat. Natürlich warten noch weitere Bilder darauf entdeckt und bespielt zu werden.
Nachdem ich dieses Buch gesehen habe, kann ich die frage ob ein Buch ohne Technik, Klappen, Apps noch funktioniert mit einem klaren “ Ja!“ antworten. Denn genau das tut es auf ganz wundervolle Weise. Einfache und bunte Bilder, die auf das Alter der jungen Leser zugeschnitten sind.
Einziges Manko an dem Buch sind die Papierseiten. Denn, wenn das Kind zum Beispiel über das Gemälde rubbelt um die Farben zu verwischen, dann knicken diese doch recht schnell. Besser hätten mir hier Pappseiten gefallen, da das Buch dann auch etwas heftigere Interaktionen der Kleinen besser aushalten würde.
Fazit:
Inhaltlich bekommt das Buch von mir die volle Punktzahl, leider muss ich aufgrund der Papierseiten einen Stern abziehen, da ich mir hier eine andere und stabilere Umsetzung gewünscht hätte. Empfehlenswert für alle, die sich ein interaktives Kinderbuch wünschen, das ganz ohne Technik zum mitmachen anregt.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

humor

Was wir denken, wenn wir uns ein Ei kochen

Nico Fauser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 27.03.2017
ISBN 9783442393169
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt:
Das Leben in 250 Grafiken. Nico Fauser zeigt alle möglichen Situationen im Leben und was wir dann wirklich denken, meinen oder tun. Ob Alltag, Familienleben, Beruf, Urlaub und Essen…. Nico Fauser macht vor Nichts halt!
Rezension:
Ich kenne schon ein paar dieser grafischen Büchlein und mag sie wirklich gerne. Deshalb wollte ich nach dem Blick in die Leseprobe unbedingt auch das Büchlein dazu haben.
Es gibt wirklich zu zahlreichen Situationen eine Grafik und ich habe alle in kürzester Zeit inhaliert. Der Autor hat mit seinem Sinn für Humor bei den meisten Grafiken meinen Geschmack getroffen und ich habe an einigen Stellen sogar gedacht, dass er hier nicht ganz so unrecht hat mit seiner Analyse der Situation.
Es gibt einzelne Kapitel im Buch nach denen die Grafiken geordnet sind. Arbeit und Beruf, Essen und Trinken, Familie, Freizeit, Liebe und Partnerschaft, Mobilität und Urlaub sind die Kategorien mit denen sich der Autor in seinem Buch auseinandersetzt.
Die Illustrationen sind immer angepasst an das Thema um das es gerade geht. So findet sich auf einer Grafik zum Beispiel an Stelle des Fortschrittbalkens ein Lego-Klötzchen, da 50 % der Väter sagen, dass am Vater sein das Schönste ist ist mit Lego zu spielen, wenn man Kinder hat.
Die Bilder kommen ohne viel Geschnörkel aus und der Autor versteht es auch mit einfachen Grafiken seine Intentionen und Gedanken gut darzulegen. Es ist schon erstaunlich wie oft ich während des Lesens einfach mal zustimmend nicken musste oder mich einige Male sogar ertappt gefühlt habe. Denn so unrecht hat der Autor mit seinen Grafiken oft gar nicht.
Mir gefiel auch, dass das Buch sehr kurzweilig ist und ich hier einfach mal meine Sorgen vergessen konnte und mich sehr amüsiert habe beim Lesen.
Fazit:
Sicher geht es euch so wie mir und ihr amüsiert euch schon auf den ersten Seiten der Leseprobe, dann ist das Buch genau das Richtige für euch und/oder als Geschenkidee. Mir hat es jedenfalls gut gefallen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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(12)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

matthias teut

Erellgorh - Geheime Wege

Matthias Teut
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei DichtFest, 15.02.2017
ISBN B01MY4XTM9
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Der zweite Band der Fantasy Trilogie erzählt wie die drei Helden endlich aufeinander treffen und ihre wahre Bestimmung erfahren. Sie reisen gemeinsam in das sagenhafte Erellgrorh jenseits des Nebelsees. Dort werden sie ausgebildet und auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet. Doch reicht diese kurze Zeit um sie ausreichend auf den Kampf gegen den Kreh vorzubereiten? Oder werden unsere Helden unterliegen?
Rezension:
Im zweiten Band wird endlich das wahr worauf ich seit Beginn des ersten Teils gewartet habe. Endlich treffen die Protagonisten aufeinander und erfahren, dass sie mehr gemeinsam haben als man zu Beginn der Erzählung erwartet hätte. Auch nimmt der Autor uns Leser endlich mit nach Erellgorh und wir lernen die Elben kennen.
Wieder ist mir aufgefallen, dass die Erzählung bereits von Anfang bis Ende durchdacht ist. Es gibt stets einen roten Faden und trotzdem versteht der Autor es den Leser mit einigen rasanten Wendungen immer wieder zu überraschen.
Die Perspektive wechselt wieder zwischen den Hauptprotagonisten und so hatte ich stets ein umfassendes Bild der Ereignisse, die sich in der Fortsetzung überschlagen. Ich kam kaum dazu Luft zu holen und hatte hier wirklich einen Pageturner vor mir, den ich fast am Stück durchgelesen habe.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende sehr gut konstruiert. Der Schreibstil ist dabei sehr bildhaft ohne zu ausschweifend zu werden. Ich mag es sehr, wenn ich mir etwas gut vorstellen kann aufgrund der Erzählweise ohne, dass der Autor sich in unendlichen Umschreibungen verliert. Das ist dem Autor hier durchweg gelungen. Ich hatte häufiger das Gefühl selbst in Erellgorh zu sein und alles live beobachten zu können.
Die drei Hauptprotagonisten, die ich im ersten Teil schon sehr lieb gewonnen hatte werden auf verschlungenen Pfaden durch diese Welt geführt und auch die Nebendarsteller waren so gut charakterisiert, dass ich selbst hier oft mitgefiebert habe und nun auch gespannt bin auf welche Weise sie im nächsten Band auftauchen werden. Bei einigen bin ich mir recht sicher, dass deren Geschichte auch noch nicht zu Ende erzählt wurde.

Fazit:
Grandios geschrieben und der Spannungsbogen ist noch actionreicher und spannungsgeladener als im ersten Band. Ich bin echt froh, dass ich mir noch ein Sternchen aufgehoben habe, denn ich persönlich kann das Finale nun gar nicht mehr abwarten. Ich habe selten so ein grandioses Fantasy- Buch gelesen und bin einfach nur begeistert.
Ich vergebe hier: ★★★★★

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Erellgorh - Geheime Mächte

Matthias Teut , Sören Meding
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei DichtFest, 10.03.2017
ISBN 9783946937005
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:
„Du musst zum Nebelsee reisen – mehr wage ich dir hier nicht zu schreiben. Nur so viel: Bitte zögere nicht! Alles hängt davon ab, dass du bald gehst! Das Gefüge der Welt gerät aus dem Gleichgewicht.“
Seit dem großen Krieg leben die Völker von Jukahbajahn in Frieden. Die Zwerge, das Sumpfvolk der Urda und die Menschen haben ein Gleichgewicht gefunden. Das Reich der Elben und die magische Stadt ERellgorh liegt verborgen jenseits des Nebelsees. Da wird der junge Heiler Atharu von seiner sterbenden Urmutter auf eine Reise geschickt. Ein sonderbarer Brief zwingt die Küchenmagd Selana zum Aufbruch. Und der Straßendieb Pitu muss wieder einmal vor seinen Verfolgern fliehen. Sie alle machen sich auf ins Ungewisse. Ihre Welt steht Kopf. Doch noch ahnen sie nicht, welche Bedrohung am Horizont lauert – und welche Rolle die Elben von Erellgorh ihnen zugedacht haben.
Rezension:
Ich habe das Buch sehr zufällig entdeckt und bin an dem faszinierenden Cover und dem KLappentext einfach hängen geblieben. Eine High- Fantasy Geschichte wollte ich schon lange wieder lesen und so musste ich hier einfach zugreifen.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten. Das ist hier auch sehr sinnvoll, damit der Leser nicht den Überblick verliert. Denn in Jukahbajahn sind die drei Protagonisten keineswegs auf demselben Pfad unterwegs, sondern jeder geht seinem eigenen Schicksal nach.
Mir hat hier die Struktur sehr gut gefallen, weil die Kapitel relativ kurz sind und immer mit einem Spannungspunkt enden. So blieb das Buch zu jedem Zeitpunkt spannend und es hat sehr viel Spaß gemacht den Protagonisten auf ihrem Pfad zu folgen.
Die Welt in Erellgorh ist sehr gut durchdacht und es gibt keine Plot-Löcher oder Logikfehler. Natürlich dauert es ein wenig bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, denn man muss ja zunächst Einblicke in die Welt von Erellgorh erlangen und die Völker und Protagonisten kennen lernen.
Da hätten wir einmal den jungen Heiler Atharu, der den Schmerz über den Verlust seiner Urmutter verarbeiten muss. Zu allem Überfluss will der Älteste des Dorfes als erstes das Erbe der Urmutter durchwühlen und Atharu weiß, dass er genau wie seine Urmutter ihm mit ihren letzen Worten mitgeteilt hatte, gerade die vom Ältesten gesuchten Gegenstände schnell fortbringen muss, damit sie nicht in falsche Hände geraten.
Selana wird mit einem Medallion-Bruchstück fortgeschickt, welches sie aus der von dre Flut bedrohten Heimat zu den Elben bringen soll, weil es nur da in Sicherheit ist.
Und dann wäre da noch der Straßendieb Pitu aus dem Volk der Urda, der noch nie eine größere Verantwortung hatte und dem auf seiner Flucht vor dem Gefängnis gerade diese Verantwortung für Andere zur neuen Aufgabe wird.
Alle Protagonisten sind mir mit jedem Kapitel mehr und mehr ans Herz gewachsen, weil sie alle ihre Stärken haben und jeder auf seine Weise ein tolles Wesen verkörpert. Und da ich sie alle so sehr mochte hat mich auch keins der Kapitel gelangweilt. Manchmal hat man eine Antipathie, die dann dafür sorgt, dass man die Kapitel nicht so gerne liest und das ging mir hier nicht ein einziges Mal so.


Fazit:
Spannend und fesselnd versteht es der Autor nach Erellgorh zu entführen und natürlich richtig neugierig auf Band 2 zu machen. Denn wer das erste Buch mochte, der will sicherlich auch wissen wie es weiter geht. Ich empfehle das Buch allen Fantasy-Fans, die Geschichten in der Art von „Herr der Ringe“ mögen.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

lustig, selbstvertrauen entwickeln, puppe, mut, kinderroman

Frieda Kratzbürste und ich

Rüdiger Bertram , Heribert Schulmeyer
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789104343
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Anna ist sieben Jahre alt und manchmal etwas schüchtern, aber ihre Puppe die Frieda, die Stoffpuppe traut sich so einiges. Als eine Geburtstags-Einladung eintrifft will Anna zunächst gar nicht hin, aber Frieda ist sich sicher, dass Geburtstage toll sind. Frieda hat vor nichts Angst und ist manchmal etwas aufmüpfig und frech. Manchmal ist es gut, dass nur Anna sie hören kann.
Rezension:
Das Kinderbuch rund um Frieda Kratzbürste und die kleine Anna ist bereits durch das lustige Cover ein Hingucker bei den kleinen Lesern. Darauf zu sehen ist Anna und natürlich Frieda, die gleich mehrfach in verschiedenen Positionen abgebildet ist. Hier wird sofort klar, dass es sich um ein buntes und lustiges Buch für etwas jüngere Leser handelt.
Im Buch sind auch ganz viele bunte Bilder und ich mochte die kleine Frieda sofort, denn trotz ihres frechen Mundwerkes hat sie ihr Herz am richtigen Fleck und macht Anna Mut auf die Party zu gehen.
Anna selbst ist schüchtern, zurückhaltend und hat bis auf Frieda niemanden mit dem sie so recht etwas unternehmen möchte. Als ihre Mutter die Einladung findet und direkt sagt, dass sie anruft um Annas Teilnahme zuzusagen, da bleibt Anna nichts anderes übrig als hin zugehen.
Doch schon bald merkt sie, dass sie hier sehr schnell Freunde finden kann und das obwohl Frieda auch hier für einige Verwirrung sorgt.
Die Geschichte ist also nicht nur lustig und macht den kleinen Lesern Spaß, sondern sie macht auch Mut und zeigt, dass man sich auch ruhig mal etwas trauen kann.
Besonders hervorzuheben ist hier, dass es auch ein digitales Extra gibt auf das man mit Hilfe der Tiger-Books-App zugreifen kann. Was genau das animierte Extra ist, da müsst ihr euch schon überraschen lassen, aber ich bin sicher ihr werdet es genau so lieben wie wir.


Fazit:
Eine bunte, lustige und unterhaltsame Geschichte, die auch Mut macht. Greift zu und lernt Frieda genau so wie wir kennen und ich bin sicher ihr werdet sie sehr gern haben diese kleine Kratzbürste….

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181 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

oetinger, james frey, endgame, brutal, endzeit

Endgame. Die Entscheidung

James Frey
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 14.11.2016
ISBN 9783789104046
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Trilogie im Überblick:
1. Endgame – Die Auserwählten (07.10.2014)
2. Endgame – Die Hoffnung (19.10.2015)
3. Endgame – Die Entscheidung (15.11.2016)
Inhalt:
Nur fünf Spieler haben Endgame überlebt. Beid en Pyramiden von Giszeh kommt es zum alles entscheidenden Showdown. Wer wird Endgame gewinnen? die Spieler oder gewinnt am Ende das Spiel?
Wird Kepler 22 b besiegt werden oder die Welt vernichtet?
Rezension:
Das Finale von Endgame ist ein lang erwartetes Buch gewesen für mich, nachdem mich Band 2 wieder mehr überzeugen konnte, habe ich natürlich auf ein grandioses Finale gehofft.
Die Überlebenden waren mir natürlich nach zwei Bänden mehr oder weniger sympathisch und ich habe dementsprechend auch die Abschnitte entweder mit Begeisterung gelesen oder aber weniger gefesselt. Besonders gestört hat mich wieder der Spieler mit den Ticks. Diese Kapitel waren wahnsinnig anstrengend zu lesen und ich habe auch teilweise Abschnitte nur überflogen bei ihm. Es macht leider nur wenig Spaß, wenn in ganz vielen…zuck… ganz vielen… blinzel… vielen Sätzen…. Zuck, Blinzel…. Ihr seht schon was ich meine, wenn ich plötzlich so schreibe. Jedenfalls waren diese Kapitel sehr anstrengend zu lesen auch, wenn sie natürlich wesentlich zum Fortschreiten der Handlung beitrugen.
Andere Spieler wie Sarah und Jago mochte ich wiederum wahnsinnig gerne und habe mich immer gefreut, wenn ein Kapitel mit diesen beiden anstand.
Erzählt wird wieder wie in den vorigen Bänden aus der Sicht der verschiedenen Spieler. Das gab mir einen guten Überblick über die Ereignisse. Und es gibt jede menge Action und Kampfgetümmel im Buch. Teilweise kamen neue Protagonisten hinzu, die bisher noch gar nicht aufgetaucht sind um im Spiel mitzumischen. Das war mir dann auch stellenweise ein bisschen zu viel des Guten. Denn diese Personen kamen quasi aus dem Nichts aufgetaucht.
Der Showdown am Ende hat mich dann wiederum so gar nicht glücklich gemacht, denn es wurde meiner Meinung nach alles plötzlich viel zu schnell abgehandelt. Und auch die Motive von Kepler 22 b wurden meiner Meinung nach nicht restlos geklärt. Zu Vieles wurde hier meiner Interpretation überlassen und ich bin immer ein Fan von richtigen Enden in einer Trilogie. Denn es ist am Autor mir eine Geschichte zu erzählen und an mir als Leser diese zu lesen. Ich fühle mich nicht gern ratlos am Ende einer Reihe und das war hier der Fall.
Fazit:
Das Szenario mit viel Action und Gefahren hätte mit den außerirdischen Spielemachern so grandios enden können, leider wurden hier meine Hoffnungen nicht wirklich erfüllt. Dennoch ist das Buch mit jeder Menge Spannung bis dahin durchaus lesenswert.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

australien, krimi, dystopie, gefangene, entführung

Der natürliche Lauf der Dinge

Charlotte Wood , Gaby Wurster
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783038800019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Verla und Yolanda finden sich mitten in der australischen Halbwüste wieder, gemeinsam mit acht weiteren jungen Frauen. Gefangen und beaufsichtigt in einer Baracke machen ihre Peiniger auch vor Gewalttaten nicht Halt. Eine Flucht scheint aussichtslos. Ihnen werden die Köpfe kahl rasiert und sie müssen kratzige Leinenkittel tragen. Doch warum hält man sie hier gefangen? Was verbindet sie miteinander? Welchen perfiden Plan haben ihre Entführer?
Rezension:
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch einfach haben. Der Einstieg fiel mir jedoch überraschend schwer. Charlotte Wood wird oft beinahe poetisch und umschreibt einige Umstände auch sehr ausschweifend. Die Ausdrucksweise ist nicht so modern wie ich es nach dem Klappentext erwartet hätte.
Ich habe auch einige Zeit mit dem Schreibstil von Frau Wood gekämpft, konnte ich mich dann aber ein wenig daran gewöhnen und so versuchen einen Draht zur Geschichte zu bekommen.
Die Hauptprotagonisten sind Verla und Yolanda aus deren Sicht die Handlung abwechselnd geschildert wird. Beide wissen zu nächst nicht warum sie hier festgehalten werden und was genau mit Ihnen geschieht. Sie bekommen die Köpfe kahl rasiert, müssen alle dieselben Leinenkittel tragen und werden von ihren Aufsehern gedemütigt wo es nur geht.
Schon bald erkennen sie ein Muster in ihrem bisherigen Leben. Und auch, wenn ihre „Entführungen“ völlig unterschiedlich abgelaufen sind, so gibt es auch hier ein paar Parallelen auf die ich nicht näher eingehen kann ohne zuviel zu verraten.
Ab einem gewissen Punkt plätschert leider die Handlung vor sich hin und es gab auch nur noch wenige Überraschungen und auch der Abschluss gab mir einiges zu Denken. Mir wurde es irgendwann zu abstrakt und ich hatte nach diesem Ende auch das Gefühl im Regen stehen gelassen zu werden. Richtig zufrieden war ich mit der Auflösung jedenfalls nicht und bin unsicher ob es hier eine Fortsetzung geben soll und es deshalb so offen gehalten wurde.
Die Fragen die hier aufgeworfen werden sind sehr tiefgreifend und es ist auf jeden Fall kein Thriller für zwischendurch. Die Veränderungen, die ein Mensch unter extremen Bedingungen durchmachen könnte sind hier sehr gut beschrieben und auch die Veränderungen in den Charakteren bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Es geht ja ums nackte Überleben und darum wie man in diesen extremen Bedingungen nicht stirbt.
Fazit:
Ich würde das Buch nicht unter klassischen Crime und Thrill einordnen, auch wenn die Rahmenhandlung durchaus brutal ist und es auch gelegentlich Szenen gibt, die für stärkere Nerven sind. Mir persönlich war es zu distanziert, zu poetisch umschrieben und ich kam nicht richtig ins Buch rein. Auch das Ende war mir zu offen gehalten von Frau Wood. Die persönlichen Veränderungen der Protagonisten fand ich jedoch recht gelungen, auch wenn mich das Buch nicht erreicht hat mit seiner Botschaft.

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159 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

liebe, könig, sklavin, schreiben, raisa

Feuer und Feder

Kathy MacMillan , Julian Haefs , Carolin Liepins
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 03.04.2017
ISBN 9783407747969
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Die Sklavin Raisa soll zur Tutorin ausgebildet werden und kann ihr Glück kaum fassen, denn in Quilara ist das Lesen und Schreiben nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die Hohe Schrift und dabei kommen sich die Beiden viel näher als es erlaubt ist. Als die Rebellen Raisa um Hilfe bitten, ist sie hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe und dem Wunsch ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Doch, wenn sie den Rebelln hilft, kann jeder Fehltritt ihren Tod bedeuten.
Rezension:
Feuer und Feder ist mir direkt durch das wundervolle Cover schon aufgefallen und ich konnte einfach nicht widerstehen und musste hier zugreifen. Der Klappentext hat sein übriges getan um mich neugierig zu machen und ich war sehr froh, das Buch noch vor Erscheinen lesen zu dürfen.
Die Geschichte wird komplett aus Raisas Sicht erzählt und so lernt man erst einmal einiges über sie und ihr Leben als Sklavin am Hofe. Die Reinigungsarbeiten in der Bibliothek, bei denen die Kinder auf Plattformen hoch gezogen werden um alles von Staub zu befreien sind sehr gefährlich. Denn mehr als ein Kind hat sich von der wackelnden Plattform schon zu Tode gestürzt, wenn es das Gleichgewicht nicht halten konnte. Da kommt die Gelegenheit sich zur Tutorin ausbilden zu lassen für Raisa einem Gnadenurteil gleich, denn die Tutorinnen haben es noch am Besten von den Sklaven. Tutorinnen dürfen schreiben lernen und haben auch andere Freiheiten, die einfach Sklaven nicht haben.
Als sie dann die ersten Male mit Prinz Mati allein ist, spürte ich sofort, dass die beiden etwas verbindet und so entstand dann auch etwas, das völlig undenkbar ist. Denn die Tutorin, die eigentlich dem Gott geweiht ist verliebt sich in den Prinzen, der später das Reich regieren soll.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und so flog ich förmlich durch dieses dicke Buch und habe mich ganz in die Geschichte fallen lassen können. Die Protagonisten sind ganz wunderbar beschrieben und ich hatte zu jedem ein genaues Bild im Kopf, das ich mit den entsprechenden Sympathien und Antipathien ergänzen konnte.
Der Spannungsbogen baut sich auf mehreren Ebenen auf. Zum einen wären da die verbotenen Gefühle der beiden Protagonisten, aber auch die Gruppe der Rebellen sorgt immer wieder für Spannungen und auch für ungeahnte gefahren. Denn die Welt in der Raisa lebt ist eine Welt in der jeder Fehltritt zum Tode führen kann für die Sklaven.
Die Umgebung, in der der Roman spielt ist sehr eingängig beschrieben und so hatte ich das Gefühl die großartige Bibliothek und die Schreibstuben förmlich vor mir zu sehen.
Wer große Überraschungen oder Wendungen in der Handlung erwartet wird hier nicht viele finden, denn ich konnte mir gleich zu Beginn ungefähr denken worauf es hinauslaufen würde, dennoch hat mich die Feuer und Feder gefesselt und gut unterhalten. das Finale des Buches hat mir gut gefallen, weil es ein rundes Ende ist und man ausnahmsweise nicht ewig auf die Fortsetzung warten muss. Dennoch würde ich mich natürlich freuen mehr aus dieser Welt zu lesen.
Fazit:
Feuer und feder konnte mich gut unterhalten und hat für einige spannende Lesestunden gesorgt. Wer ein Fan von Dystopien in Form von zum Beispiel Selection ist, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

jason segel, cypress creek, albträume, trilogie, dritter band

Nightmares! - Die Stunde der Ungeheuer

Jason Segel , Kirsten Miller , Simone Wiemken
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791519494
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Nightmares – Trilogie:
1. Nightmares – die Schrecken der Nacht (13.11.2014)
2. Nightmares – Die Stadt der Schlafwandler (19.11.2015)
3. Nightmares – Die Jagd des Traumdiebs (20.02.2017)

Inhalt:
Seine eigenen Albträume hat Charlie inzwischen gut im Griff. Doch was soll er tun, da er nun plötzlich in einen fremden Albtraum gerät? Seit kurzem landet Charlie nämlich ausgerechnet in ICKs Traumwelt. Dabei hatte er gehofft das seltsame Mädchen, das mit seiner Zwillingsschwester fast die Traumwelt vernichtet hätte nie wieder zu sehen. Und Charlie weiß genau, dass die beiden auch diesmal nichts Gutes im Schilde führen…. Wird er Ihnen rechtzeitig auf die Schliche kommen?
Rezension:
Lange habe ich auf das Finale der Nightmares Trilogie gewartet und nun durfte ich das Buch endlich in Händen halten. Grandios ist hier zum einen wieder die Optik des Buches, das nicht nur durch ein wunderschönes Cover besticht, sondern auch mit einem passend eingefärbten Buchschnitt. Somit reiht sich nun zu dem orangenen und dem grünen Buch auch noch ein blaues.
Man ist auf den ersten Seiten schon wieder direkt in der Handlung drin und es wird auch sehr gelungen zusammengefasst was in den vorigen Bänden geschehen ist. So weiß man direkt wieder was genau mit ICK und INK vorgefallen ist, den beiden fatalen Zwillingsschwestern. Charlie und seine Freunde wissen genau, dass eine Schwester in der Andernwelt gefangen ist, während die andere durch die wache Welt streift. Doch genügt es das Portal hinter fest verschlossenen Türen im Turm zu bewachen?
Die Freunde werden sehr bald wieder in ein Abenteuer gezogen, das auf das Finale der Trilogie hinarbeitet. Es ist den Autoren gelungen hier eine abrundende Geschichte zu konstruieren, aber bei all den Hintergrundgeschichten ging die Spannung ein klein wenig unter. Denn neben den altbekannten Gesichtern ist auch eine neue Lehrerin an der Schule, die ebenfalls ein Geheimnis hütet.
Bedauerlicherweise spielt das Buch auch mehr in der wachen Welt als in der Andernwelt. Und gerade hier hätte ich mir viel mehr Szenen mit all den Wesen erhofft, die in den ersten Bänden eine so große Rolle gespielt haben. Es tauchen zwar alle mal auf, aber für mich waren die Auftritte von Medusa, Meduso und Bruce viel zu kurz.
Die Geschichte wusste mich jedoch gut zu unterhalten und es hat mir trotz der Schwächen sehr viel Spaß gemacht zu erfahren wie sich die Autoren das Finale erdacht haben und der Schreibstil ist wieder genauso fesselnd wie in den bisherigen Bänden.
Fazit:
Trotz der Tatsache, dass Band 3 für mich etwas schwächer ist als Band 2: ein gelungenes Finale und es warten hier einige unerwartete Wendungen auf die Leser, die für gute Unterhaltung sorgen werden. Denn gerade in der Andernwelt gilt: Es ist nicht immer alles so wie es scheint.
Ich vergebe hier: ★★★★☆

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