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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, familie, patricia macdonald, mutter und tochter, psychothriller

Ein Akt der Grausamkeit

Patricia MacDonald , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492307574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Worum geht's?
Hannah, Adam und die kleine Sydney wollen sich in Philadelphia ein neues Leben aufbauen. Ihre Heimat haben sie verlassen, weil ihre Tochter unter anderem wegen Mordes angeklagt wird. Im neuen Zuhause scheint erstmal alles in Ordnung zu sein, doch dann werden die Medien plötzlich auf die kleine Familie aufmerksam. Von diesem Tag an ist ihre neu gewonnene Sicherheit bedroht. Das grausame Geheimnis der Familie könnte nun ans Tageslicht kommen und ihr Leben zerstören. Auch vor heimtückischen Angriffen sind sie nicht mehr sicher. Aber wer will ihnen schaden? Ist am Ende einer der Menschen, den sie am meisten lieben die größte Gefahr?


Meine Meinung:
Ein Akt der Grausamkeit ist wirklich ein Tipp für alle Thriller-Fans. Es beginnt zwar etwas ruhiger, doch dann wird es richtig spannend und mitreißend. Ich hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
Packend, erschreckend, grausam und von allem genau die richtige Portion!

Das Ehepaar Hannah und Adam kommt an die Grenzen seiner Kräfte. Sie sind sympathisch und hilfsbereit, verschließen vor dem Leid anderer nicht die Augen. Hannah und Adam führen eine gute Ehe und sind immer füreinander da. Und egal, was passiert ist, sie stehen hinter ihrer Tochter und unterstützen sie in jeder Form. Sie glauben daran, dass ihr Mädchen unschuldig ist. Bis zu dem Vorfall und der Anklage leben sie ein ruhiges und beschauliches Leben in Nashville. Die Tochter ist ihr ganzer Stolz. Die hochintelligente Frau studiert Medizin. Das Leben scheint eigentlich perfekt. Doch dann ändert sich alles. Als ihre Tochter verhaftet wird und man ihr unter anderem den Mord an ihrem Freund vorwirft, gerät alles aus dem Ruder und die heile Welt der Familie ist von heute auf morgen Geschichte.
Daraufhin beschließen Hannah und Adam dem alten Leben den Rücken zu kehren und in Philadelphia einen Neustart zu wagen. Was anfangs auch zu gelingen scheint. Als dann plötzlich durch unglückliche Umstände in den Medien wieder alles breitgetreten wird, nimmt der Alptraum erneut seinen Lauf. Und irgendjemand scheint Hannah und Adam nach dem Leben zu trachten. Sie scheinen nirgends mehr sicher zu sein.  

Dieser Thriller zeigt, dass der Mensch in manchen Situationen über sich selbst hinauswachsen können muss und auch kann. Doch was kann ein Mensch alles ertragen? Und wozu sind manche Menschen fähig? Ein Akt der Grausamkeit konfrontiert einen mit menschlichen Abgründen. Man erfährt, wie grausam Menschen einander begegnen können und dass oft die Menschen, die sich am nächsten sind, einander den meisten Schmerz zufügen können. Und es zeigt sich auch, was echte Freunde in der größten Gefahr wert sind.

Der Thriller gewährt einen Einblick in eine grausame und abartige Gedankenwelt, was teilweise sehr schockierend ist. Aber genau das macht dieses Buch aus. Es lässt einen hin und wieder einen Schauer über den Rücken laufen und gerade ab dem zweiten Drittel des Thrillers wurde es immer spannender!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich damit anfangs nicht gerechnet hätte. Die Geschichte nimmt einen unvorhersehbaren Verlauf, das hat mir besonders gut gefallen und aus diesem Grund hat mich Ein Akt der Grausamkeit auch einfach nicht mehr losgelassen.

Auch sprachlich habe ich nichts zu meckern. Das Buch hat keine langatmigen Passagen und ist sehr flüssig geschrieben. Ich hätte es in einem Rutsch durchlesen können.

Also ich kann Euch diesen Thriller wirklich nur ans Herz legen!!!

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

mord, erotik, thriller, kunst, maestra

Maestra

L.S. Hilton , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492060516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Judith Rashleigh, Assistentin in einem Londoner Auktionshaus, träumt schon lange davon, endlich erfolgreich als Galeristin durchzustarten. Doch schnell muss die junge Frau merken, dass eine andere Branche viel mehr Erfolg verspricht. Jedenfalls in finanzieller Hinsicht. Zur Aufbesserung ihres Gehaltes arbeitet sie abends als Hostess in einer Bar. Dort leistet sie Männern bei einem oder mehr teuren Drinks Gesellschaft und bekommt schon bald die ungeteilte Aufmerksamkeit eines reichen Stammgastes. Als Judith dann ihren Job im Auktionshaus verliert, weil sie eine Fälschung und einen Betrug aufzudecken droht, nimmt sie das Angebot ihres reichen Stammkunden aus der Bar an. Doch der Kurzurlaub mit diesem älteren und sehr beleibten Herrn an der französischen Riviera verändert plötzlich alles. Um ihm und seinen Annäherungsversuchen wenigstens einen Abend lang entgehen zu können, jubelt sie ihm ein starkes Beruhigungsmittel unter. Dieser Plan läuft allerdings ein wenig aus dem Ruder....

Meine Meinung:
Bei diesem Buch ist es etwas schwierig. Auf der einen Seite hat es mir sehr gut gefallen, es gibt aber auch einiges Passagen, die mich  nicht überzeugen konnten.

Mein Problem beginnt schon bei der Protagonistin Judith. Richtig warmwerden konnte ich nicht mit ihr. Sie hat zwar sympathische Züge und ist eine starke Person, die ihre Chancen zu nutzen weiß, aber trotzdem gefiel mir einiges an ihr irgendwie nicht. Manchmal war sie mir zu rücksichtslos, teilweise zu skrupellos und auch schwer fassbar. Außerdem empfand ich manche ihrer Vorlieben auch als ein wenig abartig. ;-)
Aber gut, sie ist eben eine junge Frau, die versucht, ihre Ziele zu erreichen und dabei auch vor Dingen nicht zurückschreckt, die andere eher scheuen würden.
Aber sie ist pfiffig und lernt neue Spielregeln schnell, die sie sich dann zu Nutzen macht. Irgendwie ist sie ein Chamäleon. Egal in welchen Schichten sie sich bewegt, sie scheint sich anpassen zu können.
Und obwohl ich mit Judith nicht unbedingt eine Seelenverwandte gefunden habe, interessiert sie mich. Sie ist vielschichtig und verwirrt einen mit ihren Entscheidungen manchmal. Sie hat Ecken und Kanten und lässt sich eben nicht einfach in eine Schubladen stecken. Genau das hat mir grundsätzlich aber auch an ihr gefallen und genau das sorgt ja auch für eine gewisse Spannung, da eben nicht alles vorhersehbar ist.

Der Anfang war leider etwas langatmig. Mir persönlich ging es ein wenig zu sehr und zu detailliert um das Thema Kunst und den internen Ablauf an ihrem Arbeitsplatz. Das waren alles Dinge, die mich nicht wirklich interessiert haben. Nachdem sie aber ihren Job verliert, nimmt das ganze an Fahrt auf.
Aber auch dann kommt wieder eine langatmigere Episode und ich fragte mich lange Zeit, was ist denn jetzt aus ihrem ursprünglichen Plan geworden? Denn eigentlich wollte sie doch weiterhin an dem Fall mit dem gefälschten Bild dranbleiben? Von diesem Thema erfährt man erstmal lange Zeit gar nichts.
Wahrscheinlich war genau das mein Problem. Das Tempo war gerade am Anfang sehr gemütlich. Das, was  man auf den ersten 100 Seiten erfährt, lässt sich mit dem Klappentext sehr gut zusammenfassen und ich hatte das Gefühl, bis dahin nur eine etwas ausführlichere Variante davon gelesen zu haben. Schade! Zum Glück wird es zwischendurch aber auch immer wieder spannend.

Sprachlich ist Maestra aber gut gelungen. Der Roman ist flüssig geschrieben und lässt sich schnell lesen.

Der Fall an sich und das Leben der Judith Rashleigh, ihr Doppelleben und ihre "Abenteuer" sind schon spannend und interessant. Deswegen wollte ich ja auch wissen, wie es weitergeht und wie sie aus gewissen Situationen wieder herauskommt.
Sie trifft auf ihrem Weg mal mehr und mal weniger interessante Personen, die aber oft wegweisende Funktionen einnehmen. Irgendwie ist Judith schon eine kleine Lebenskünstlerin. ;-)
Man fiebert mit ihr mit und wartet darauf, ob, wann und wie sie gewisse Dinge aus der Vergangenheit einfach wieder einholen werden.

Insgesamt also ein gutes Buch mit leichten Schwächen, teilweise leider etwas langatmigen Passagen und einer Protagonistin mit Ecken und Kanten, die mich lange Zeit beschäftig hat!

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

krimi, steinzeit, mord, humor, geheimtipp

Steinroller

Martin Lassberg
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492060332
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Eigentlich lebt es sich für den jungen Höhlenmaler Steinroller in seinem Dorf ziemlich entspannt. Bis er eines Tages eine grauenhafte Entdeckung machen muss. Denn er ist es, der die Überreste des Jägers Taanu findet. Die Leiche sieht aus, als hätte ein Mammut den Armen zertreten. Doch da keinerlei weitere Spuren eines solchen Exemplares am Tatort zu sehen sind, wird Steinroller bald klar, dass Taanu sehr wahrscheinlich ermordet worden ist. Und so wird der Höhlenmaler von seinem Vater und Anführer der Sippe zum Kommissar ernannt. Er soll den Täter finden. Dafür bekommt Steinroller sogar einen Assistenten - den Hünen Otterfang. Doch bevor er das Dorf für seine Ermittlungen verlassen darf, muss er noch die junge Weichhaar zur Frau nehmen. Für den Höhlenzeichner kein Problem. Zusammen mit Otterfang machen er und seine Frau sich auf den Weg und versuchen den ersten Mordfall der Menschheitsgeschichte aufzuklären.

Meine Meinung:
Ganz genau, dieses Buch spielt in der Steinzeit. Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt, "Och nee!". Doch nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte um den jungen Steinzeitkommissar dann doch um den Finger gewickelt. Ich wurde neugierig und wollte unbedingt wissen, wie funktioniert CSI Steinzeit!
Und meiner Meinung nach funktioniert es wunderbar! Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, Steinroller, seinen Assistenten und Weichhaar bei den Ermittlungen zu begleiten. Ich würde sogar nochmal einen Steinzeit-Krimi lesen, so viel steht fest!

Doch wie bin ich eigentlich auf dieses Buch gekommen? Es war das Cover. Das Mammut hat mich  magisch angezogen. Es schaut so herrlich desinteressiert vor sich hin. Das musste einfach wiederum mein Interesse wecken. ;-) Auch farblich sprach mich der Einband gleich an. Und dann diese kleine Zeichnung mit den Mammuts auf der Jagd nach den Jägern. :-)
Und die Bezeichnung "Steinzeit-Kommissar" machte mich auch gleich neugierig. Tja, so wurde mein Interesse geweckt und das Buch fand zu mir. Und ich bereue es definitiv nicht!!!

Das Ganze hat eine gewisse Komik, was an den Beschreibungen, aber auch an den Dialogen liegt. Es ist wirklich mal was ganz anderes und hat mich total überrascht.
Der Fall an sich ist zwar nicht der "Knaller", aber spannend. Die Ermittlungsarbeiten waren da zum Teil noch viel interessanter. ;-) Mal eben Daten mit dem Computer abgleichen ist ja noch nicht möglich. ;-) Und viele andere hilfreiche Instrumente fehlen einfach. Es ist schon mal was anderes zu erleben, wie sich die drei bei ihren Nachforschungen behelfen müssen. Aber man sieht, manches geht mit einfacheren Mitteln, als man denkt.
Außerdem fand ich es sehr lustig, wie bestimmte Details mit einem gewissen Augenzwinkern eingefügt worden sind. Zum Beispiel entpuppt sich Weichhaar als Erfinderin der Pinzette und braucht sie genauso wie wir Frauen heute zum Zupfen ihrer Augenbrauen. ;-)

Die Charaktere haben mir sowieso gut gefallen. Vor allem eben Steinroller und seine Frau.
Steinroller passt nicht so ganz in die rohe Zeit, denn er hat deutlich mehr Köpfchen als all die anderen. Anstatt wie ein "richtiger Mann" als Jäger zu arbeiten, wie alle von ihm erwarten, will er als Künstler tätig werden. Dann kommt seine große Chance und er steigt zum Kommissar auf. Und was für ein Tag, er bekommt sogar noch eine Ehefrau! ;-) Er ist ein ruhiger und besonnener Mensch, der clever kombiniert. Seinen Gedankengängen zu folgen war oftmals sehr amüsant.

Weichhaar ist eine Frau durch und durch. Sie hat nicht nur auffällig schöne Kopf- und Achselbehaarung, sondern auch einen Handtaschenfimmel. ;-) Auch Weichhaar ist intelligent und passt daher perfekt zu Steinroller. Ihre manchmal auch für Steinroller unkonventionellen Ideen bringen das Ermittlerteam aber oft weiter. Mir war sie sympathisch. Eine praktisch veranlagte Frau, die weiß, was sie will und Köpfchen hat.

Ihr merkt sicher, mich hat die Steinzeit voll erwischt! ;-)
Natürlich ist das Ganze irgendwie auch gewöhnungsbedürftig, aber ich finde, darauf sollte man sich ruhig mal einlassen. Es lohnt sich auf jeden Fall! Bitte weitere Abenteuer aus der Steinzeit!!!

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258 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

theater, romeo und julia, shakespeare, sachsen, liebe

Romeo und Romy

Andreas Izquierdo
Flexibler Einband: 491 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.04.2016
ISBN 9783458361411
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht's?
In ihrem kleinen Heimatdorf denken alle, dass Romy es als Schauspielerin geschafft hat. Die "Alten" sind stolz auf ihre "Kleine" und keiner ahnt, dass sie arbeitslos ist und ihr letzter Job sie als Souffleuse nur an den Rand der Bühne gebracht hat. Wieder zurück im Dorf versucht sie ihr Erbe anzutreten. Doch schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass die älteren Herrschaften etwas bewegt. Ein makabrer Wettlauf um die letzten freien Gräber des Dorffriedhofs hat begonnen und Romy kann nicht glauben, dass die "Alten" das wirklich ernst meinen. Also beschließt sie, etwas muss anders werden. Ihr Plan nimmt bald Form an und sie bindet die Dorfbewohner einfach mit ein. Romy will aus ihrer alten Scheune ein elisabethanischen Theater erschaffen und dann den Klassiker schlechthin auf die Bühne bringen. Nach ein bisschen Überzeugungsarbeit finden sich schnell helfende Hände und das abenteuerliche Projekt "Romeo und Julia" beginnt. Doch nicht nur in Sachen Theater wird es für Romy aufwühlend. Und dann ist da ja noch Ben, den sie von ihrem letzten Job kennt.


Meine Meinung:
Romeo und Julia kennt ja jedes Kind, aber Romeo & Romy? ;-)

Mir hat der Ausflug mit Romy in ihr kleines Heimatdorf jedenfalls gefallen, auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Tempo gewünscht hätte.

Romy verlässt ihre Heimat, das kleine niedliche Dorf, um Karriere als Schauspielerin zu machen. Die große Karriere bleibt leider aus, trotzdem hält ihr Dorf sie für den Star! Romy weiß nicht, wie sie es jemals übers Herz bringen soll, den "Alten" die Wahrheit über ihr Leben zu erzählen. Auch ihre verstorbene Oma glaubt bis zu ihrem letzten Tag an ihren Erfolg und ist stolz auf ihre Enkeltochter. Und bei der scheint gerade alles den Bach runterzugehen. Sie verliert ihren Job als Souffleuse, ist solo und weiß nicht wohin. Da scheint die Heimat verlockend, doch auch da ist nicht mehr alles wie früher. Die Dorfbewohner führen einen geheimen Wettkampf um die letzten freien Gräber des Dorffriedhofs und irgendwie scheint keiner mehr Lebenslust zu empfinden. Es herrscht anfangs eine bedrückende Stimmung. Doch als Romy mit dem Projekt Theater um die Ecke kommt, fangen die ersten langsam Feuer. :-)
Romy als Charakter war zwar da, aber nicht wirklich zu fassen. Mir fällt es schwer sie einzuordnen. Sie ist einfach nett und jemand, dem die Menschen ihres Umfelds wichtig sind. Sie wächst mit ihrer Mutter und ihrer Oma auf, von ihrem Vater gibt es keine Spur. Bisher jedenfalls, denn auch der steht plötzlich auf der Matte. Warum bist du damals einfach abgehauen? Warum hast du dich nie gemeldet? Was willst du jetzt hier? Romy quälen diese Fragen und sie fühlt sich hin- und hergerissen. Soll sie ihrem Vater verzeihen? Kann sie das überhaupt? 

Ihr Vater scheint zwar gewisse Dinge wieder gut machen zu wollen, doch irgendwie geht er das Ganze ziemlich halbherzig an und nimmt es mit der Wahrheit auch jetzt nicht ganz so genau.
Die beiden bewegen sich ziemlich lange einfach nur nebeneinander her. In dieser Beziehung konnte ich Romy überhaupt nicht verstehen. Da ist sie mir einfach zu "lahm" gewesen. Ich fand ihre Reaktion nicht ganz nachvollziehbar und hätte ihr manchmal einfach gern einen leichten aber bestimmtem Tritt in den Hintern gegeben. ;-)

Die Dorfbewohner fand ich alle ziemlich lustig und zum Teil sehr schrullig. Sie haben für Humor gesorgt und mich das ein oder andere Mal wirklich zum Schmunzeln gebracht. :-) Da sind wirklich ein paar Originale dabei und jeder ist auf seine ganz eigene besondere Art unverwechselbar.
Und sie sind Heimat und Familie für Romy. Etwas sehr Schönes und Wichtiges. Etwas, das man sich in seinem Leben immer bewahren sollte.
Die "Alten" helfen Romy bei dem Theaterprojekt und damit auch irgendwie sich selbst, denn bisher war ja nicht mehr viel los im Dorf. Gemeinsam versuchen sie nun Höhen und Tiefen zu bewältigen.

Lustig fand ich auch Ben, den Frischedoktor, bekannt aus einem Waschmittelspot. Ein wenig nervig, aber immerhin "berühmt". ;-) Er geht Romy zwar auf die Nerven, doch das war ja auch mal anders....;-)

 
Insgesamt hat mir Romeo & Romy gefallen. Ein schönes und unterhaltsames Buch mit wirklich niedlichen und schrulligen Charakteren, die mir zum Teil richtig Spaß bereitet haben. Mit der Protagonistin konnte ich zwar nicht ganz so warm werden, dennoch war sie mir nicht unsympathisch. Die Handlung an sich hätte an einigen Stellen deutlich mehr Tempo gebrauchen können, für meinen Geschmack jedenfalls. Manchmal ging es mir zum Beispiel gerade bei den Bauarbeiten des Theaters zu sehr ins Detail. Ich war manchmal kurz davor ein paar Seiten zu überspringen. Auch bei den Entwicklungen im Privatleben von Romy hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr gewünscht. Das war mir an einigen Stellen leider zu langatmig.

Ansonsten konnte mich dieser Roman aber überzeugen und häufig zum Schmunzeln bringen.

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190 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 62 Rezensionen

krimi, kinderheim, england, mord, thriller

Silent Scream – Wie lange kannst du schweigen?

Angela Marsons , Elvira Willems
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492060349
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Als Teresa Wyatt auf äußerst gewaltsame Art und Weise zu Tode kommt, erkennt sie ihren Mörder  kurz bevor ihr Herz zum letzten Mal schlägt. Es muss dem Täter um ein lang gehütetes Geheimnis gehen, doch davon ahnt das Ermittlerteam um Detective Kim Stone erstmal nichts. Als dann auf einem Grundstück neben dem ehemaligen Kinderheim, in dem auch Teresa Wyatt gearbeitet hat, die Leiche eines Mädchens gefunden wird, scheint eines sicher. Es muss einen Zusammenhang zwischen den Taten geben. Doch was hat sich damals in diesem Kinderheim in Black Country zugetragen? Kim Stone leitet die Ermittlungen auf ihre eigene Art, doch dieser Fall wird für sie zur Zerreißprobe. Je mehr sie erfährt, desto mehr wird sie mit ihrer eigenen traumatischen Kindheit konfrontiert.

Meine Meinung:
Ich bin einfach nur begeistert und noch vollkommen mitgenommen von diesem Buch.

Das Cover hat mich gleich angesprochen. Düster, geheimnisvoll und unheimlich. Eine trostlose Landschaft, Schatten, in der Ferne die Umrisse eines Mädchen oder einer jungen Frau. Eines kann ich Euch sagen, das Titelbild hat nicht zu viel versprochen. Spannung bis zum Schluss und eine unschlagbare Ermittlerin, das ist Silent Scream!

Detective Kim Stone ist eine ganz besondere Persönlichkeit. Die 34-Jährige ist eine wahnsinnig tapfere und starke Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt und auch kein Problem damit hat, mal nicht ganz nach Vorschrift zu ermitteln oder anzuecken. In ihrer Freizeit widmet sie sich ihrem liebsten Hobby: Motorrädern.
Sie hat eine sehr harte Schale und ist für viele ihrer Mitmenschen einfach nur ein schwieriger Mensch, der nicht unbedingt mit anderen menschlichen Wesen kompatibel zu sein scheint und der man lieber aus dem Weg gehen sollte. Kim kann furchtbar stur sein und lässt sich nur zu ungern Vorschriften machen. Eine knallharte Frau, die für die Ermittlungen alles gibt.
Mir war sie von Anfang an sympathisch. Ich mochte ihre sarkastische Art sehr. Die Dialoge zwischen ihr und ihren Kollegen haben mich das ein oder andere mal wirklich zum Schmunzeln gebracht. Sie hat etwas Derbes an sich und ist ein wirklich spannender Charakter.
Während der Ermittlungen wird sie immer häufiger mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Schnell wird klar, sie muss eine furchtbare Kindheit und Jugend gehabt haben. Kein Wunder, dass diese Frau so einen Panzer trägt.

Zusammen mit ihren Kollegen bildet sie ein gutes Team. Bryant scheint sogar fast so etwas wie ein Freund zu sein. Die beiden funktionieren wirklich sehr gut zusammen.

Mich hat Silent Scream von der ersten Seite an gefesselt. Dass zeitweise aus der Perspektive von Täter und Opfern erzählt wurde, fand ich besonders gut gemacht. Insgesamt steckt das Buch voller Tempo. Und genauso ungeduldig und verbissen wie Kim sich an die Ermittlungen setzt, war ich beim Lesen dieses Krimis. Ich musste einfach immer mehr wissen. So ging es mir schon lange nicht mehr bei einem Buch! :-)
Ein skrupelloser Täter, viele Opfer und furchtbare Geschehnisse in einem Kinderheim - der Fall nimmt einen schon ein wenig mit. Es gibt viele Personen, die in Verbindung zu den Vorfällen stehen. Man bekommt auch Einblick in das jeweilige Leben dieser Beteiligten und auch das ist sehr interessant. Jeder hat irgendetwas zu verbergen und alles scheint sich um eine große Sache zu drehen. Doch hier höre ich besser auf! ;-) Ich will auf keinen Fall zu viel verraten!

Angela Marsons ist mit Silent Scream ein unglaublich spannendes Krimidebüt gelungen. Bitte mehr!!!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der letzte Whisky

Carsten Sebastian Henn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2016
ISBN 9783492308151
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Auf der kleinen schottischen Insel Islay wird eine Moorleiche gefunden. Ein Fund, der ins Museum gehört - davon geht man zuerst aus. Schnell wird jedoch klar, der Tote liegt noch nicht sehr lange im Moor. Der Aufdruck seines T-Shirts gibt einen ersten Hinweis. Aber wer ist der Tote und warum musste er sein Ende auf diese Art und Weise finden? Der Eigentümer des Grundstücks auf dem sich der Fundort befindet, bittet keinen geringeren als Prof. Dr. Dr. Bietigheim um Hilfe. Auf den Inselpolizisten sei nämlich kein Verlass. Nach kurzen Verhandlungen lässt Bietigheim sich darauf ein und beginnt mit den Nachforschungen. Doch die Bewohner der kleinen Insel zeigen sich dem Fremden gegenüber nicht sehr kooperativ und wollen ihre Geheimnisse nicht preis geben. Der deutsche Professor muss sich also etwas einfallen lassen, um in der Fremde dem Täter auf die Spur zu kommen.


Meine Meinung:
Der letzte Whisky ist nun das zweite Buch um den schrulligen Professor, das ich gelesen habe und auch dieses Mal hat es mir sehr gut gefallen.

Adalbert Bietigheim und sein stets treuer Begleiter Benno von Saber, ein Foxterrier, sind wieder auf kulinarischer Reise. Dieses Mal widmet sich der Professor dem Whisky ausgiebig und ist eigentlich schon so gut wie auf dem Weg zurück in seine Heimatstadt Hamburg, als ihm wieder eine Leiche dazwischenkommt.
Der Professor und sein Hund sind schon ein schrulliges Pärchen, das mir sehr gefällt. Bietigheim ist ein Spießer durch und durch und er liebt es anderen Menschen sein Wissen zu demonstrieren. Gleich zu Beginn gibt es dazu eine nette Szene. ;-) Er ist eine Person, mit der man nicht ganz so leicht warm werden kann, die man aber trotzdem irgendwie ins Herz schließen muss. Bietigheim hat eine distanzierte Art, ist entschlossen, hat einen Hang zum Sarkasmus und ist auf eine irgendwie schrullige und niedliche Art sehr verklemmt. ;-) 
Er ist der einzige mit einem Lehrstuhl für Kulinaristik in Deutschland und will eigentlich an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Die Leiche weckt in ihm aber wieder die Neugierde und fordert ihn heraus. Er will den Fall lösen.

Doch auch dieses Mal möchte er auf die Hilfe von seinem Bekannten Pit nicht verzichten. Eigentlich könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Der kultivierte Professor und der starke Mann fürs Grobe. Aber sie passen auf irgendeine Art und Weise gut zusammen und sind ein starkes Team.
Pit ist ein lustiger Charakter und eine sehr gute Nebenbesetzung. Er lockert das Ganze auf und sorgt für die richtige Portion Komik.

Der Fall an sich war spannend und entführt einen ein wenig nach Schottland und in die Welt der Whiskyherstellung. Beides hat mich interessiert. Die Ermittlungsarbeiten gestalten sich alles andere als einfach, denn die Einheimischen können Fremden gegenüber sehr stur und misstrauisch sein. Und auch ein wenig unheimlich. ;-)
Der Inselpolizist ist so gut wie nie nüchtern und somit nicht gerade eine Hilfe. Außerdem gibt es alte Rechnungen, die noch offen sind. Dem ein oder anderen könnte eine Leiche auf dem Grundstück eines anderen somit sehr gelegen kommen. Bietigheim und seine Helfer versuchen daher allein zu ermitteln.

Sprachlich hat mir das Buch ebenfalls sehr gefallen. Ich mag den flüssigen Stil und außerdem finde ich die sarkastische Art von Bietigheim sehr sympathisch. Ich hätte Der letzte Whisky in einem Rutsch durchlesen können.

Spannend, unterhaltsam, gemütlich und sehr gute Charaktere!
Nicht nur was für Whisky-Liebhaber! ;-)

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, hotel, schnee, krimi, cosy-krimi

Apollonia: Zeit der Abrechnung

Verena Rot
Flexibler Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Jenny Roters, 06.01.2016
ISBN 9783000516900
Genre: Sonstiges

Rezension:

Worum geht's?
Gerade angekommen in ihrem Hotel der Königsburg wird es für Apollonia "Polly" richtig turbulent. Nicht nur, dass sie den Fragen der ihr eher unsympathischen Hauptkommissarin Rebecca Tibur zum Mordfall an ihren Eltern ausgesetzt ist, auch im Hotel wird ihr Typ an jeder Ecke verlangt. Aufdringliche Hotelgäste, eine Schmuckpräsentation bei der Polly als Model einspringen muss und dann auch noch eine Leiche. Schnell ist klar, der tote Hotelgast ist ermordet worden. Die Ermittlungen beanspruchen die Kommissarin so sehr, dass Apollonias Fall nun in den Hintergrund treten muss. Und das obwohl sich Polly nichts sehnlicher wünscht, als endlich einen Schlussstrich ziehen zu können.

Meine Meinung:Band 3 der Cosy-Krimi Reihe um die junge Hotelerbin Apollonia "Polly" Seidel ist deutlich stärker als seine Vorgänger.Dieses Mal begleiten wir Polly in ihr Hotel, wo Tante, Onkel und Bruder bereits auf sie warten. Auch Mark ist wieder dabei.
Polly kämpft noch immer mit den Erinnerung an den Tag, an dem sie ihre Eltern grausam ermordet auffinden musste. Sie versucht sich der Herausforderung zu stellen und der Polizei in Gestalt von Rebecca Tibur erneut Rede und Antwort zu stehen. Apollonia ist mir nicht unbedingt unsympathisch, doch manchmal einfach zu unnahbar. Auf der einen Seite tut sie einem leid, auf der anderen Seite verstehe ich nicht, warum sie sich einfach immer jeden Schuh anziehen muss. Und sie scheint mir für ihr Alter sehr "alt" zu sein. Natürlich musste sie nach allem was passiert ist schneller reifer werden als andere, trotzdem ist mir ihre Art manchmal nicht authentisch genug. Ich persönlich als junge Frau kann mich mit ihr oft einfach nicht identifizieren.
Der Fall an sich hat mir gut gefallen. Es wirkte nicht so konstruiert wie in den ersten beiden Bänden und war wirklich spannend. Auch die Auflösung hat mir gefallen, aber da verrate ich nichts! ;-) Die Mitarbeit von Polly und Mark an den Ermittlungsarbeiten war auch nicht so unrealistisch mit eingebaut wie im ersten Band. Trotzdem nerven mich die beiden manchmal ein klein wenig. ;-) Sie kommen schon ein wenig wichtigtuerisch rüber, was mir persönlich schnell unsympathisch ist.
Das Buch hatte ich innerhalb von drei Tagen durch, obwohl ich die Dialoge und Beschreibungen manchmal als etwas unnatürlich empfand. Es war einfach zu gestelzt an mancher Stelle und auch hier weiß ich wieder nicht, ob man nicht in Apollonias und Marks Alter anders sprechen würde, selbst wenn man sich in anderen Kreisen aufhält. Nichtsdestotrotz wenigstens miteinander könnten sie es etwas unverkrampfter angehen lassen. ;-)  Es handelt sich zwar um eine Krimi-Reihe, doch ich finde, dass man die Bände auch gut unabhängig voneinander lesen kann. Auch ohne die Vorgänger könnte man mit Band 3 sehr gut einsteigen.
Ansonsten ist Apollonia - Zeit der Abrechnung ein schöner Cosy -Krimi, der mich trotz Schwächen überzeugen konnte.  Natürlich muss man das Genre mögen, denn diese Krimis haben ihr eigenes Tempo. Hin und wieder kann man es aber auch ruhig mal etwas entspannter angehen lassen, finde ich jedenfalls. Für solche Momente sind Cosy-Krimis wirklich nicht schlecht!Und ich bin schon sehr gespannt, wie es im vierten Band weitergeht! :-)  

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456 Bibliotheken, 8 Leser, 7 Gruppen, 74 Rezensionen

thriller, dorf, arno strobel, sekte, psychothriller

Das Dorf

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 18.12.2014
ISBN 9783596198344
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Ein Anruf verändert alles im Leben von Bastian Thanner. Am anderen Ende der Leitung fleht seine Ex-Freundin Anna ihn an, sie zu retten. Ihre Stimme ist voller Todesangst, ehe Bastian mehr Informationen bekommen kann, bricht die Verbindung ab. Mehr als der Name eines Dorfes, in dem sie angeblich festgehalten wird, erfährt er nicht. Auch wenn seine Ex ihn vor zwei Monaten ganz unerwartet und ohne Erklärung verlassen hat, steht für Bastian fest, er muss Anna helfen. Zusammen mit einem guten Freund reist er in das kleine Dorf an der Müritz. Ein unheimliches Örtchen mit sehr skurrilen Bewohnern. Von Anna aber keine Spur. Schnell wird Bastian klar, hier stimmt was nicht und er beginnt nachzuforschen. Doch das wird sehr bald gefährlich, die Bewohner sind über seinen Besuch nämlich alles andere als begeistert!

Meine Meinung:
Das Dorf hat mich lange nicht mehr losgelassen, besonders das Ende hat mich sehr mitgenommen. Ich war wirklich begeistert, denn auf einmal fügte sich alles.
Aber keine Angst, ich verrate nichts!!! Versprochen!

Bastian Thanner macht sich mutig auf in ein unheimliches Dorf, um seine Ex-Freundin zu retten. Vor Ort will ihm aber keiner helfen. In dem kleinen "Horror-Dorf" scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Häuser sind heruntergekommen, die Telefonleitung tot und die Bewohner scheinen auch aus einer anderen Epoche übriggeblieben zu sein. Die Stimmung ist düster und irgendwie unheimlich. Man weiß nie, wem man vertrauen kann und wem nicht und bald hat Bastian das Gefühl, nicht einmal seinen eigenen Wahrnehmungen trauen zu können. Dinge, die seiner Meinung nach passiert sind, haben sich in der Realität augenscheinlich doch nie zugetragen. Ab einem gewissen Punkt hat er Angst, die Nerven zu verlieren.
Als Leser war ich hin-und hergerissen. Was ist real und was nicht. Das war wirklich spannend und fesselnd. Selten hat mich ein Psychothriller emotional so mitgenommen. Man hat das Gefühl, gemeinsam mit Bastian langsam den Verstand zu verlieren und das inmitten eines Dorfes voller "Irrer"! Das sorgt auf jeden Fall für ordentlich Gänsehaut.
Die Stimmung in dem Dorf ist bedrückend. Es scheint zwei Seiten zu geben und einige Bewohner, die gruselige Zusammenkünfte abhalten und die anderen in Angst und Schrecken versetzen. Bastian will Details, doch ihm, dem Fremden, gegenüber ist nicht jeder sehr auskunftsfreudig, wie man sich vielleicht vorstellen kann. Das Unheimlichste ist, dass es so scheint, als könnte Thanner, egal was er auch versucht, aus diesem Dorf nicht mehr entkommen.

Bastian als Person war mir sympathisch. Er ist mutig und versucht, sich nicht beirren zu lassen. In dem Dorf lernt er, Grenzen zu erfahren und damit umzugehen. Außerdem wird ihm seine Vergangenheit deutlicher vor Augen geführt. Auch hier gibt es einiges zu erfahren.

Safi, Bastians Freund, begleitet ihn in das Dorf. Er selbst hat einen Zahlentick, der die ein oder andere Szene auflockert und einen wirklich zum Schmunzeln bringt.

Von der ersten bis zur letzten Seite war Das Dorf spannend und mitreißend. Zum Ende hin konnte und wollte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen und das Finale hat mich noch lange beschäftigt.  Einen winzig kleinen Schönheitsfehler hat es meiner Meinung zwar, aber das ist wirklich Meckern auf sehr, sehr hohem Niveau!

Endlich mal wieder ein richtig guter Psychothriller, der mitnimmt und beschäftigt und einen selbst auf den Kopf stellt. Was ist real und was nicht? Das Warten auf die Auflösung wird so zu einer wahren Folter. ;-) Solche Handlungen sind genau mein Fall!!!
Und eines steht fest, die anderen Bücher von Arno Strobel muss ich lesen!!!
Na, neugierig geworden?

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebesroman, liebesbeziehungen, hochzeit, weddingplaner

Sie dürfen die Braut jetzt verlassen

Cindi Madsen ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.10.2015
ISBN 9783453418851
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht's?
Es sollte Wedding-Planner Dakota Hallifax schönster Tag im Leben werden, als sie in einem Brautkleid am Strand auf ihren Zukünftigen wartet. Doch genau dieser Tag wird zu einem ihrer schlimmsten, denn der Bräutigam bekommt kalte Füße und lässt sie sitzen.
Da das noch nicht schlimm genug zu sein scheint, ist sie zu Hause längst das Thema einer Klatschreporterin. Die am Traualtar versetzte Hochzeitsexpertin aus Las Vegas scheint DIE Story zu sein. Jeder weiß von Dakotas Schicksal und eigentlich will sie nur wieder Normalität in ihren Alltag bringen. Denn was sonst soll Frau in so einer Situation machen? Zum Ex zurück, der plötzlich doch wieder ankommt und um Verzeihung bittet oder neue Wege beschreiten und zwar ohne diesen Mann? Zum Beispiel zusammen mit Kindheitsfreund Brendan, der plötzlich auch wieder auf der Matte steht?

Meine Meinung:
Flott, charmant und lustig, das fällt mir als erstes ein, wenn ich an Sie dürfen die Braut jetzt verlassen denke.
Dakota Hallifax ist erfolgreiche Wedding-Planner aus Las Vegas. Die ehrgeizige und selbstbewusste Perfektionistin lässt sich eigentlich nicht so schnell unterkriegen. In ihrem Beruf hat sie gelernt, einfallsreich schwierige Situationen zu meistern. Hochzeiten können nämlich oft zu kleinen Katastrophen werden. Doch schafft sie auch in ihrer jetzigen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren?
Dakota ist mir persönlich sehr schnell ans Herz gewachsen. Wie bestellt und nicht abgeholt vor dem Traualtar zu warten nur um dann stehengelassen zu werden....furchtbare Situation. Ich glaube, das will keine von uns jemals erleben und so ist man gefühlsmäßig ganz schnell bei der armen Dakota.

Sie war mir schnell sympathisch und es hat mir gefallen, sie bei allen Höhen und Tiefen zu begleiten. Man fiebert richtig mit und wünscht ihr nur das Beste.

Doch was ist das Beste? Der feige Bräutigam Grant oder der "hotte" Freund aus Kindertagen Brendan West?
Brendan und Dakota finden schnell wieder zu der alten Vertrautheit zurück. Die beiden verbindet viel. Außerdem ist Brendan eine echte Sahneschnitte. ;-)
Grant hat schnell eine Erklärung für seine Flucht vor der Trauung parat, die unsere verlassene Braut zum Wanken bringt. Eigentlich hatte sie sich geschworen, nie wieder ein Wort mit diesem Mann zu wechseln.
Die ganze Zeit über habe ich gehofft, dass sie sich trotzdem nicht wieder für Grant entscheidet. Er war mir irgendwie die ganze Zeit über unsympathisch. Was am Ende passiert? Das verrate ich natürlich nicht! :-)

Sprachlich hat mir dieser Roman sehr gefallen. Ich mochte diesen flüssigen Schreibstil und den Humor und die Wortspiele gleich. Dakotas Gedanken sind oft wirklich zum Schmunzeln. Die 365 Seiten lesen sich sehr schnell und langatmige Passagen sind mir nicht begegnet.

Das niedliche Cover hätte mich im Geschäft auch gleich magisch angezogen. Es schreit doch eigentlich schon "Mädchenroman". ;-) Und manchmal müssen es eben auch mal solche Geschichten sein, wie diese hier!

Sie dürfen die Braut jetzt verlassen ist ein schöner Roman mit einer sehr sympathischen Protagonisten und einigen lustigen Momenten. Ein guter Frauenroman, der mich das ein oder andere Mal wirklich zum Schmunzeln gebracht hat.

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167 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

atlanta, polizei, thriller, frauen, shooter

Cop Town - Stadt der Angst

Karin Slaughter ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 09.11.2015
ISBN 9783764505516
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Als Polizistin hat man es 1974 in Atlanta alles andere als leicht. Die Frauen werden in diesem Job weder von Verbrechern noch von ihren Kollegen respektiert. Ein Arbeitstag wird so zum Spießrutenlauf. Diskriminierungen sind an der Tagesordnung. Genau das bekommt Kate Murphy gleich an ihrem ersten Arbeitstag beim Police Department zu spüren. Doch die Arbeit als Cop ist gefährlicher denn je. Ein Unbekannter scheint regelrecht Jagd auf Polizisten zu machen, um sie zu töten. Der Täter wird von allen nur noch "Shooter" genannt. Und offenbar hat der Shooter wieder jemanden von Kates Dienststelle hingerichtet. Die Cops machen Jagd auf den Mörder und überschreiten dabei selbst immer mehr ihre Grenzen. Kate und ihre Partnerin Maggie merken, dass es immer brenzliger wird. Ihre Kollegen scheinen selbst im Blutrausch zu sein. Die Methoden werden immer brutaler und die Arbeit immer gefährlicher.

Meine Meinung:
Cop Town hat mich von der ersten Seite an gefesselt und berührt. Bereits die erste Szene nimmt einen mit, Jimmy, Bruder von Maggie und ebenfalls Cop, trägt seinen schwerverletzen Kollegen und Partner ins Krankenhaus. Auf die beiden Polizisten wurde während eines Einsatzes geschossen, Jimmy kommt glücklicherweise unverletzt davon, sein Kollege stirbt an den Folgen seiner Verletzungen.

Maggie sorgt sich um ihren Bruder Jimmy, merkt aber schon bald, das nicht alles so abgelaufen sein kann, wie dieser behauptet. An dem Angriff auf die beiden Cops ist irgendetwas faul. Doch ihre Meinung interessiert niemanden. Genau das sorgt für große Beklemmung und Wut während man Cop Town liest. Die männlichen Cops nehmen ihre Kolleginnen überhaupt nicht ernst. Sie verspotten sie, machen ihnen die Arbeit unerträglich, diskriminieren sie und machen auch vor sexuellen Demütigungen keinen Halt. Eine Frau gehört ihrer Meinung nach an den Herd.
Maggie wird gleich zu Anfang des Buches von ihrem Onkel, ebenfalls Cop bei der gleichen Dienststelle, immer wieder zurechtgewiesen. Er behandelt sie wie ein Kleinkind, verbietet ihr, zu sprechen und legt eine äußert raue und abstoßende Art an den Tag. In seinen Augen ist sie alles andere als ein Mensch auf Augenhöhe. Es ist unglaublich aus heutiger Sicht und beim Lesen verkrampfte sich bei mir teilweise wirklich alles. Ich hätte diesen Typen anschreien können. Aber Maggie reißt sich zusammen, muss sich zusammenreißen.

Man merkt schnell, wie die Cops organisiert sind, wer das Sagen hat und wer die Opfer sind. 1974 ist die Stimmung in vielerlei Hinsicht aus heutiger Sicht einfach unerträglich.
Kate Murphy macht die gleichen Erfahrungen wie Maggie. Doch Kate hat etwas besonderes an sich. Ihre Vergangenheit ist tragisch und in der Gegenwart lauert eine große Gefahr. Sie ist eine spannende Person.

Sowohl Maggie als auch Kate waren mir gleich sympathisch. Als Frau leidet man irgendwie automatisch mit ihnen mit und fühlt sich stellenweise genauso hilflos und verzweifelt.

Das Handeln der männlichen Cops ist unprofessionell, unheimlich und selbstgerecht. Es gibt viele Stellen in Cop Town, die einen den Kopf schütteln lassen. Ich hab manchmal eine richtige Wut auf diese Kerle bekommen. Und genau das zeigt doch, dass Karin Slaughter es wieder mal geschafft hat. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und kann mich wohl doch schon als Fan bezeichnen. Dieses Buch bestätigt mal wieder, dass sie es einfach kann. Spannung und Emotion im genau richtigen Maß. Ich mag ihren klaren Schreibstil und den Aufbau von Cop Town ebenfalls sehr. Alles ist irgendwie rund und man will das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Die Charaktere sind authentisch und lösen so viel in einem aus. Ich weiß nicht, ob es da nur mir so geht.

Cop Town ist mal wieder einer dieser Thriller, der einen so schnell nicht loslässt!

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599 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

liebe, molly mcadams, new adult, alles ist erlaubt, heyne

Love & Lies - Alles ist erlaubt

Molly McAdams ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453419216
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht's?
Rachel Masters hat es in der Vergangenheit alles andere als leicht gehabt. Da sie zu oft hintergangen und verletzt worden ist, beschließt sie, ihr Herz am besten nie wieder an jemanden zu verschenken. Sie baut einen Schutzwall um sich herum auf, den sie auch nicht von dem unverschämt gut aussehenden neuen Nachbarn aufbrechen lassen will. Logan "Kash" Ryan ist optisch der Bilderbuch-Bad Boy und auch er will eigentlich keine Beziehung. Als Undercover-Cop passt ihm das überhaupt nicht in den Kram, doch die wunderhübsche und rätselhafte Studentin Rachel hat ihn schnell in ihren Bann gezogen. Beide versuchen dagegen anzukämpfen, doch es passiert, was passieren muss. Aber wie wird das Ganze weitergehen? Was passiert, wenn Rachel eines Tages erfährt, wer Kash wirklich ist? Wird sie ihm diese Lüge verzeihen können? Und kann er sein Mädchen beschützen? Sein Job ist nämlich alles andere als harmlos...


Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich mit einem schrecklichen Gefühl zurückgelassen. Es hört einfach an einer Stelle auf, an der es nicht hätte aufhören sollen! Und was ist nun die Folge? Ich muss mich bis zur Fortsetzung gedulden und bis dahin mit diesem Gefühl der Leere weiterleben. Oh Mann! ;-)

Ihr merkt wahrscheinlich, Love&Lies hat mir sehr gut gefallen! :-)

Es ist ein Roman, der natürlich schon das ein oder andere Klischee bedient. Das liebe Mädchen verliebt sich in den tätowierten Bad Boy-Typen, der aber eigentlich viel mehr ist, als er nur zu sein scheint. Es kommt, wie es kommen muss. Die beiden verlieben sich. Sie haben den einen Menschen für sich gefunden und eigentlich könnte doch alles perfekt sein?!
Natürlich ist es das nicht, denn Rachel hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht und auch kurz bevor sie Kash kennenlernt, Furchtbares erlebt. Das lässt die beiden einfach nicht los. Schicht für Schicht arbeitet sich Kash bei seiner Angebeteten vor und versucht immer mehr von ihr zu erfahren. Emotional aufwühlend für beide Seiten!
Außerdem ist Kash ja nicht der, für den ihn Rachel hält. Auch hier scheint der Stress bereits vorprogrammiert.
Doch obwohl das ein oder andere vorhersehbar ist, wird es auch richtig spannend, denn Kash und sein Partner ermitteln in einem Serienmordfall. Sie scheinen dem Täter immer näher zu kommen, doch damit könnte es auch für sie selbst gefährlicher werden.
Der Fall hat diesen Roman wirklich von all den anderen Liebesgeschichten zwischen good Girl und bad Boy, die ich bisher gelesen habe, abgehoben. Genau das hat mir richtig gut gefallen. Echte Krimi-Fans kämen an dieser Stelle vielleicht ein klein wenig zu kurz, aber mir hat das Verhältnis Liebesroman und Krimi ausgesprochen gut gefallen. Gerade die letzten Kapitel haben mich sehr gefesselt. Da wollte ich das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Und dann das Ende erst....

Die Charaktere sind wirklich gut und überzeugend. Rachel ist einem schnell sympathisch. Ein Mädchen mit einer schweren Vergangenheit, das versucht, sich zu schützen. Sie zeigt ihre Gefühle nicht jedem. Am besten Bescheid weiß ihre Mitbewohnerin Candice, die wie eine Schwester für sie ist.
Als Rachels Eltern sterben, nimmt Candices Familie das Mädchen bei sich auf. Daher verbindet die beiden wirklich sehr viel. Doch ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Kash ist einfach ein Traummann. Sowohl optisch, wenn einem der Bad Boy-Style gefällt, als auch menschlich. Er sieht gleich mehr in Rachel und weiß, wie er sich ihr emotional nähern muss. Ein sensibler Mensch, der für die, die er liebt, alles tun würde! Ach ja! Da kommt man schon ins Schwärmen! ;-)

Auch sprachlich hat mir Love & Lies gefallen. Der Stil von Molly McAdams hat mich sofort abgeholt. Sie schafft es, einen von der ersten Seite an zu fesseln.

Love & Lies - Alles ist erlaubt ist wirklich ein wunderbarer Roman, der mich richtig überrascht hat. Mehr als nur eine Liebesgeschichte voller Klischees. Mich konnte dieses Buch voll und ganz überzeugen und mitreißen. Band 2 kann kommen!

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

graz, krimi, 2015, österreich, dramatisc

Der Engel von Graz

Robert Preis
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.10.2015
ISBN 9783954517220
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's:
Eine ermordete Frau ohne Herz, das ist Armin Trosts neuer Fall und der Beginn einer Mordserie, die ihn in die Vergangenheit führt. Denn vor langer Zeit gab es bereits einen Mörder, der seinen Opfern das Herz entfernte. Trost und seine Kollegin Annette Lemberg begeben sich auf eine Reise in längst vergangene Zeiten.  Aber warum nur konstruiert jemand diese legendären Mordfälle? Zu der Frauenleiche gesellt sich bald ein weiteres Opfer.
Doch auch im Privatleben von Armin Trost spielen sich Dramen ab. Seine Ehe steht vor dem aus. Viel Druck auf beruflicher und privater Ebene, kann das gutgehen?

Meine Meinung:
Dieser Kriminalroman hat mir sehr gut gefallen, das verrate ich Euch gleich vorweg! ;-)

Lokale Krimis haben ihren ganz eigenen Charme, genauso Der Engel von Graz. Der ein oder andere von Euch war vielleicht sogar schon einmal an den Schauplätzen. Dieser Wiedererkennungseffekt gefällt mir.

Der Fall an sich ist spannend und besonders den Bezug zu den legendären Straftätern der Vergangenheit hat mir gefallen. Allerdings bin ich mit der Auflösung nicht ganz so zufrieden gewesen. Da hätte ich doch mehr erwartet. Trotzdem war das Finale mitreißend und sogar ein bisschen dramatisch.

Die Charaktere konnten mich sehr überzeugen.
Armin Trost scheint oft in seiner eigenen Welt zu leben. Er ist ein erfolgreicher Ermittler und hat seine ganz besonderen Methoden. Er ist oft in seinen Gedanken versunken, beobachtet viel und kommt irgendwie in den meisten Fällen zu den richtigen Schlüssen. Es muss schwierig sein, mit diesem Mann zu arbeiten, geschweige denn verheiratet zu sein. Die Probleme mit seiner Frau Charlotte werden auch nicht weniger. Parallel dazu macht sein Vorgesetzter immer mehr Druck.

Seine überaus attraktive Kollegin Annette Lemberg kennt seine Marotten mittlerweile und weiß, mit ihnen umzugehen. Die Deutsche scheint sogar Gefallen an Trost zu finden.

Am besten hat mir der Graf gefallen. Ein Mann, der wegen seines Äußeren und seines Verhaltens zu diesem Spitznamen gekommen ist. Ich finde, dass er sogar für eine gewisse Komik sorgt. Er ist pingelig und lebt in einem engen Regelkorsett, das er sich selbst angelegt hat.

Der Engel von Graz ist übrigens nicht der erste Fall von Kommissar Armin Trost. Graz im Dunkeln und Die Geister von Graz stehen jetzt jedenfalls schon auf meiner Wunschliste, denn mir hat der Stil von Robert Preis sehr zugesprochen. Die Unterteilung in oft sehr kurze, manchmal nur wenige Sätze lange, Abschnitte, gefiel mir und sorgte für eine gewisse Dynamik.

Der Engel von Graz ist ein sehr schöner Kriminalroman mit Spannung und einem ganz eigenen Tempo. Armin Trost als Ermittler gefiel mir mit seiner eigenen Art gleich. Gute Charaktere, mitreißend und ein fesselnder Fall mit Bezug zur Vergangenheit. Total mein Geschmack! :-)

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

krimi, freiburg, verfassungsschutz, neonazis, ku-klux-klan

Im weißen Kreis

Oliver Bottini
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 14.10.2015
ISBN 9783832196998
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Worum geht's?
Die Hauptkommissarin der Freiburger Kripo Louise Bonì erfährt durch einen Informanten von einem illegalen Waffenkauf. Ein Mann soll zwei Pistolen bei russischen Kriminellen erworben haben. Louise Bonì und ihr Team beginnen mit den Nachforschungen und finden schon bald eine Spur. Die führt sie zu einem Neonazi. Schnell wird klar, dass sich die Ermittlungen in der rechten Szene bewegen und die Waffen womöglich für einen Anschlag gedacht sein könnten. Doch gegen wen genau richtet sich der Hass der rechten Gruppierungen? Je mehr das Team über die möglichen Beteiligten und ihre Verbindungen herausfindet, desto klarer wird, dass Bonì und ihre Kollegen es mit einem riesigen Neonazi-Netzwerk zu tun haben.

Meine Meinung:
Bisher kannte ich noch keines der Bücher aus der Louise Bonì- Reihe, könnte mir nach Im weissen Kreis aber sehr gut vorstellen, noch einen Fall mit ihr zu lesen, denn als Ermittlerin war sie mir schnell sympathisch.

Louise Bonì ist eine starke Frau, die schon schwere Zeiten durchlebt haben muss. Durch ein paar Hinweise erfährt man natürlich auch etwas über ihre Vergangenheit und die Geister, die sie seither begleiten. Louise hat Schwächen, was sie menschlich macht. Dennoch ist sie eine mutige und professionelle Ermittlerin, die auch schon mal was riskiert. Bei der ein oder anderen Szene dachte ich nur, meine Güte, warum machst du das jetzt im Alleingang?!?! Trotzdem hat man das Gefühl, dass sie genau weiß, welches Risiko sie eingehen kann und sie die Lage unter Kontrolle hat.
Ihre Art als Ermittlerin, die Herangehensweise, und ihre Sturheit fand ich sehr sympathisch. Sie lässt sich nicht abspeisen und will die Wahrheit herausfinden und für Gerechtigkeit sorgen.

Auch das Team um sie herum gefiel mir. Sie passten alle irgendwie gut zusammen.

Der Fall an sich war spannend, vor allem zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Anfangs fiel es mir an mancher Stelle schwer, den ganzen Verbindungen zu folgen, doch das legte sich schnell.
Viele Szenen war so anschaulich und gut beschrieben, dass man richtig gefesselt war und mitfiebern musste. Da konnte man Angst, Aggression und Druck richtig spüren.

Vielleicht ist es leichter Louise und die kurzen Rückblicke zu verstehen, wenn man die Vorgänger gelesen hat, doch man kann Im weissen Kreis auch ruhig ohne Vorkenntnisse zur Hand nehmen. Ich hatte jedenfalls in dieser Hinsicht keine Probleme und werde sicher noch einen Fall von Frau Bonì mitverfolgen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

denken, buddhismus, stressbewältigung, meditation, gedankenwelt

Die Kunst des Nichtdenkens

Ryunosuke Koike , Nora Bierich
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 16.04.2013
ISBN 9783866123540
Genre: Sachbücher

Rezension:

Einfach mal an nichts denken? An wirklich gar nichts? Scheint doch fast unmöglich, oder? Und selbst, wenn man es nicht schafft, an gar nichts zu denken, man kann seine Gedanken zumindest positiv beeinflussen und zwar mit diesem Buch.


 Worum geht's? Die Kunst des Nichtdenkens  soll uns helfen, aus alten Mustern auszubrechen. Warum kreisen die Gedanken und lassen uns manchmal wahnsinnig werden? Warum denkt man über scheinbar unwichtige Kleinigkeiten ständig nach und hinterfragt Dinge, die andere vielleicht gar nicht wahrnehmen? Wieso fühle ich mich schlecht?Auf solche Fragen soll dieses Buch Antworten geben und uns helfen, einen anderen Weg zu finden. Man kann lernen, negative Gefühle und Gedanken zu überwinden. Außerdem sollen unsere Sinne so geschärft werden, dass wir unsere Umwelt wieder richtig wahrnehmen können. Wie das funktionieren kann, zeigt der junge buddhistische Mönch Ryunosuke Koike. Meine Meinung:Auch wenn der Titel des Buches Die Kunst des Nichtdenkens lautet, regt es erstmal zum Nachdenken an. Man wird mit seinen eigenen Gewohnheiten und Macken konfrontiert und hinterfragt sich und das eigene Verhalten. Warum mache ich mir in bestimmten Situationen so viele Gedanken? Warum lässt mich eine Sache einfach nicht los? Ich glaube, das kennt jeder. Und manchmal können einen die eigenen Gedanken fast schon in den Wahnsinn treiben. Daher spricht der Autor auch von der Krankheit namens Denken. Klingt zwar erst komisch, setzt man sich aber mit der Thematik auseinander, merkt man, wie viel Wahrheit dahinter steckt.Man beobachtet sich selbst und merkt, wann man sich vom Denken beherrschen lässt. Mit kurzen Beispielen und kleinen Übungen versucht Ryunosuke Koike einem zu helfen, ein anderes Bewusstsein zu bekommen. Aktiv sprechen, sehen, hören oder essen. Sich einfach mal nur auf einen Sinn konzentrieren. Das ist anfangs gar nicht so leicht, doch allein der Versuch hat schon seine beruhigende Wirkung und kann wirklich glücklicher machen. Mir gefällt Die Kunst des Nichtdenkens sehr. Ein Buch, das einen mal dazu bringt, einen Gang runter zu schalten und ganz alltägliche Dinge wieder bewusster zu spüren. Auch wenn es nicht einfach ist, man kann lernen, sich zu ändern und bestimmten Situationen besser zu begegnen. Perfekt für jeden, der sich etwas mehr Gelassenheit wünscht. 

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

venedig, familie, italien, brücken, ängste

Das verschlossene Zimmer

Mascha Vassena
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492305853
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht's?
Junge Frau mit Brückenphobie allein in Venedig. Das klingt schon nach einer wahnsinnigen Herausforderung. Doch auf Lena kommt noch viel mehr zu. Sie ist in Venedig, um mehr über sich und ihre Familie zu erfahren. Nur wenige Tage vor ihrer Ankunft erfährt sie nämlich, dass sie Teil einer venezianischen Adelsfamilie ist. Die Orlandis heißen sie in ihrem großzügigen Palazzo willkommen, doch wohl fühlt sich Lena bald nicht mehr. Nachts hört sie unheimliche Geräusche und sieht jemanden durch die Gänge des unheimlichen Palazzos fliehen. Was steckt dahinter? Außerdem hat sie immer häufiger das Gefühl, das Gebäude zu kennen. War sie etwa schon einmal dort? Ihre venezianische Familie ist keine große Hilfe, denn über die Vergangenheit scheinen die, die sie kennen, nicht sprechen zu wollen. Also was hat sich zugetragen und warum hat Lenas Mutter ihre Familie damals verlassen und den Kontakt abgebrochen? Lena merkt schnell, dass mehr hinter dem Ganzen steckt und je mehr sie erfährt, desto schwieriger wird es. Ein Glück, dass sie Restaurator Luciano an ihrer Seite hat.


Meine Meinung:
Wieder mal ein sehr gutes Buch von Mascha Vassena.

Das verschlossene Zimmer ist spannend und mitreißend. Zusammen mit Lena begibt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erfährt immer mehr über die tragische Familiengeschichte. Neid, Hass, Lust, Liebe und viele Lügen. Für Lena ist die Situation in Venedig nicht einfach. Wem kann sie vertrauen und wer erzählt die Wahrheit? Sie kennt niemanden in dieser Stadt. Von ihrer Mutter hat sie nicht ein Wort über die Familie erfahren.
Also muss Lena die Vergangenheit allein aufarbeiten. Schnell wird klar, hier stehen Lügen an der Tagesordnung, Nachbohren unerwünscht.
Zum Glück findet Lena in ihrer Cousine Vittoria eine Vertraute. Die scheint so ganz anders als der Rest der Familie zu sein. Und auch der charmante und äußerst anziehende Restaurator Luciano ist ihr eine Stütze. Doch auch er hat eine alte Rechnung zu begleichen.
Lena ist eine mutige und hartnäckige Frau, die bei der Suche nach der Wahrheit nicht nachgibt. Eine sympathische Protagonistin, die weiß, was sie will, aber auch Schwächen hat und zeigt. Ihre Brückenphobie bereitet ihr große Schwierigkeiten, dennoch bleibt sie in Venedig, um dort Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Ihre Tante Beatrice scheint die Hand über allem zu haben. Sie zieht die Fäden und kontrolliert die Familie. Sie scheint zu wissen, was damals wirklich passiert ist, gibt aber nichts preis. Ihre kühle, kaltherzige, schon grausame Art könnten einen manchmal rasend machen. Und auch Lena muss lernen, mit dieser Person umzugehen.

Mich hat das Buch wirklich mitgenommen. Der Schreibstil gefiel mir und ganz besonders den Aufbau mochte ich. Erzählt wird nämlich in zwei Handlungssträngen. Der eine erzählt von Lena und ihrer Suche nach der Wahrheit in der Gegenwart und der andere von den Geschehnissen in der Vergangenheit (ab 1980). Jeder Strang für sich ist schon sehr spannend und Kapitel für Kapitel kommt man den tragischen Familiengeheimnissen auf die Spur. Eifersucht, Machtspiele, Liebe, Hass - ein Buch mit vielen Emotionen, die zum Teil auch bei mir geweckt wurden.
Mascha Vassenas Bücher schaffen es, einen mit den Charakteren immer ein bisschen mitleiden zu lassen. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch wenn ich an mancher Stelle gern etwas mehr Tempo gehabt hätte und mir die Reaktion einer Person am Ende des Buches nicht ganz "schlüssig" erschien, ist Das verschlossene Zimmer ein wirklich sehr schönes Buch, das ich Euch auf jeden Fall empfehlen kann.

Eine grauenhafte Familientragödie vor einer traumhaften Kulisse!

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(1.477)

2.352 Bibliotheken, 42 Leser, 3 Gruppen, 189 Rezensionen

liebe, erotik, tessa, hardin, after

After forever

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.08.2015
ISBN 9783453418837
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Die Beziehung von Tessa und Hardin geht genauso turbulent weiter wie bisher.  Nach dem Desaster in London ist es zwischen den beiden nämlich alles andere als einfach. War es dieses Mal vielleicht sogar zu viel? Hardin kann das in seiner Heimat Geschehene nicht verarbeiten und reagiert erstmal auf seine ganz besondere Hardin-Art. Vor allem Tessa bekommt das zu spüren. Wieder zurück aus London warten aber auch auf sie dramatische Veränderungen, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Kurz darauf plant sie einen Neuanfang in New York. Doch wie wird Hardin darauf reagieren? Eines steht fest: Was die beiden verbindet ist so stark wie nie zuvor. Tessa braucht Hardin und Hardin braucht Tessa, vielleicht noch viel mehr, als sie ihn. Doch kann sein Mädchen ihm geben, was er braucht, ohne sich komplett dafür aufzuopfern?

Meine Meinung:
Nun ist es passiert, ich habe den vierten Teil gelesen und die komplette Reihe somit durch.  Irgendwie ist es schade, dass es damit vorbei sein soll. Der letzte Teil war sehr aufwühlend und spannend und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Besser als Teil drei!

Natürlich wird es wieder turbulent und auf unsere Protagonisten kommt die ein oder andere Zerreißprobe zu. Doch sie müssen auch lernen, dass sich nicht immer nur alles um sie, Tessa und Hardin, dreht. Mit ihrer chaotischen On-/Off-Beziehung beeinflussen sie auch die Leben der Menschen um sich herum. Können die noch mehr "Tessa und Hardin-Drama" ertragen?

In diesem Band hat mich Hardin ganz besonders beeindruckt. Er scheint dieses Mal wirklich zu begreifen, dass er sich ändern muss und lernt, sich und seine Aggressionen in den Griff zu bekommen. Er und Tessa leben nicht mehr zusammen und er muss nun ohne sie in seiner Nähe zurecht kommen. Trotzdem ist er immer für sie da. Doch schnell ist klar, er braucht sie mehr zum Leben als die Luft zum Atmen.

Tessa erlangt auch endlich ein neues Selbstbewusstsein. So gut wie in diesem Teil hat sie mir noch nie gefallen. Sie lernt auch auf ihre Bedürfnisse zu achten und entscheidet konsequenter. Vielleicht genau der Wandel, den die Beziehung braucht?

Bevor ich jetzt zu viel verrate, höre ich aber lieber auf. ;-)

Ihr scheint sicher schon gemerkt zu haben, dass mir After forever sehr, sehr gut gefallen hat und ich begeistert bin. Natürlich auch ein wenig traurig, denn mit diesem Buch hat die Reihe nun ein Ende. Tessa und Hardin werden mir schon ein bisschen fehlen. ;-)

After forever ist Pflichtlektüre für alle Fans der Reihe um Tessa und Hardin. Und jeder, der noch keines der Bücher von Anna Todd gelesen haben sollte, worauf wartet Ihr noch?!?! ;-)


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118 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

bud spencer, biografie, italien, schauspieler, biographie

Bud Spencer

Carlo Pedersoli , Lorenzo De Luca , David De Filippi , Leo Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 14.04.2011
ISBN 9783862650415
Genre: Biografien

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182 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

tod, gott, krankheit, krebs, liebe

Oskar und die Dame in Rosa

Eric-Emmanuel Schmitt ,
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.01.2007
ISBN 9783596509874
Genre: Romane

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135 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

verschwörung, frankreich, paris, antisemitismus, italien

Der Friedhof in Prag

Umberto Eco , Burkhart Kroeber
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2013
ISBN 9783423142274
Genre: Historische Romane

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384 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

familie, chile, liebe, diktatur, familiensaga

Das Geisterhaus

Isabel Allende ,
Fester Einband: 883 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 31.07.2012
ISBN 9783518463857
Genre: Romane

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159 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

tessin, liebe, geheimnis, italien, erbschaft

Das Schattenhaus

Mascha Vassena
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 11.08.2014
ISBN 9783492303255
Genre: Romane

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

italien, auswandern, freundschaft, frauen, chick-lit

Verpissimo!

Anna Gold
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 12.05.2014
ISBN 9783956490095
Genre: Liebesromane

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

reiseabenteuer, siebeneisen, wipperfürth, schatten

Freitags in der Faulen Kobra

Stefan Nink
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734101717
Genre: Romane

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139 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

buddhismus, kurzgeschichten, weisheit, buddha, glück

Die Kuh, die weinte

Ajahn Brahm , Martina Kempff
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Lotos, 15.02.2006
ISBN 9783778781838
Genre: Sachbücher

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Buddha in Brooklyn

Richard C. Morais , Monika Köpfer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 08.12.2014
ISBN 9783492305952
Genre: Sonstiges

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