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84 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

liebe, blind, blindheit, erste liebe, musik

Die einzige Art, Spaghetti zu essen

Nicole Brausendorf
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.08.2016
ISBN 9783548286716
Genre: Liebesromane

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(219)

590 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

fantasy, königin, erika johansen, dystopie, magie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

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(60)

358 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

science fiction, rat der neun, galaxie, jugendbuch, liebe

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

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(57)

186 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

elias und laia, sabaa tahir, fantasy, laia, elias

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Sabaa Tahir , Barbara Imgrund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.02.2017
ISBN 9783846600351
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte die Befürchtung, dass mir das Wüsten-Setting nicht liegen könnte, weil das ein Thema ist, das mich für gewöhnlich nicht anspricht. Aber hier hat es mich überhaupt nicht gestört – es ist auch nicht sonderlich aufdringlich in die Geschichte eingedrungen, sondern ist wirklich nur minimales Beiwerk. Das empfand ich als sehr angenehm und geschickt gemacht.

Den Einstieg fand ich jedoch nicht vollkommen gelungen, was an den ganzen Völkern, die eine Rolle spielen und die jeweiligen Hierarchien lag. Das fand ich zu Beginn doch recht verwirrend. Das sind solche Bereiche, bei denen ich ein Glossar als sinnvoll erachten würde, auch wenn es für die Handlung selbst nicht notwendig war.

Ich fand es aber gut, dass es diese verschiedene Völkern mit unterschiedlichen Kulturen gab und diese zwar eingeflossen sind, aber nicht zu dominant waren.

Die „Martialen“ erinnerten mich an das griechische Imperium – die „Kundigen“ und die Orte wo die Handlung spielt hatte für mich etwas Türkisches (Arabisches) – kann mich da aber auch täuschen (habe nicht in die Richtung recherchiert).

Generell fand ich, war das Buch gut geschrieben, die Autorin hat ein Gefühl für Charaktere und Atmosphäre.

Wenn wir gerade bei Charakteren sind: Ich fand die Figuren waren gut ausgearbeitet. Auch die Randfiguren haben ihre Rollen gut erfüllt und viele der Charaktere haben eine eigene Hintergrundgeschichte gekommen.

Natürlich sind einen gerade Elias und Laia nahe gelegt worden. Ich fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar (meistens) und sie waren mir auch recht sympathisch. Ich mein gut, die Schwache, die über sich hinaus wachsen muss und der Starke, der nicht der Killer ist, zu dem er ausgebildet wurde – das ist nicht revolutionär, aber ich finde vor allem, dass sie die Geschichte gut auf ihren Schultern tragen können.

Die Geschichte ist abwechselnd von beiden erzählt und diese Sichtwechsel sind gut gesetzt worden. Das sorgt natürlich auch für viele Cliffhanger an den Kapitelenden, aber das ist nicht schlimm, weil es in beiden Erzählstrengen nicht langweilig wird, sondern einen viel geboten wird. Es ist nicht so, dass ein Handlungsstrang spannend ist und der andere im Vergleich schwach ist.

Ich war vor allem insgesamt von der Geschichte zwischen den beiden angetan. Das hatte ich zunächst gar nicht vermutet, weil es durchaus diesen „Liebe auf den ersten Blick“ Moment gab – was ich unglaublich nervig finde, weil ich sowas unglaubwürdig und plump finde. Dem war hier aber nicht so – also diesen Moment an sich gab es, das lässt sich nicht leugnen, aber es gab bei beiden durchaus glaubwürdige Alternativen/Kandidaten. Außerdem war es wirklich nicht plump, schmachtend oder Hormongesteuert. Die Protagonisten haben eben nicht ihren Weg verloren oder plötzlich drehte sich der ganze Lebensinhalt um den anderen, sondern sie hatten ihre Ziele vor Augen, das hat mich sehr positiv überrascht.

Weit überwiegend kam auch die Spannung nicht zu kurz, nur manche Schilderungen fand ich irgendwie zu viel – es gab durchaus Stellen in dem Buch, die sich etwas gezogen haben – gerade im ersten Viertel. Das war aber auch nicht sonderlich schlimm und legte sich relativ schnell wieder – en durchgängiges „Suchtlesen“ habe ich aber nicht verspürt beim Lesen.

Das Buch ist auch recht gewalttätig – ich fand das auch nicht unauthentisch, aber an manchen Stellen habe ich mich schon gefragt: Wozu? Wenn sie aber schon solch einen Rahmen setzt, fand ich war sie manchmal auch etwas inkonsequent.

Es gab auch ein paar Dinge in der Handlung, die nicht unbedingt plausibel waren. Das Buch strotzt auch nicht vor Logikfehlern, aber es ist mir eben aufgefallen. Auch hat sich mir der (tiefere) Sinn von manchen Ereignissen nicht ganz erschlossen.

Der grobe Leitfaden bzw. die grobe Handlung war auch nicht gerade unvorhersehbar. Gerade auch ein paar „Enthüllungen“ zum Schluss, empfand ich nicht als solche. Unterhaltsam, war es aber allemal.

 

Fazit

Insgesamt finde ich das Buch wirklich gut. Es hat starke Charaktere, eine gute Handlungsdichte, aber auch ein paar Schwächen die verzeihbar sind.

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Tags: fantasy, jugendbuch, spannung   (3)
 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

kinderbuch, familie

Das Blubbern von Glück

Barry Jonsberg , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.08.2016
ISBN 9783570310892
Genre: Kinderbuch

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(16)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

kinder, familie, behinderung, offenheit, ehrlichkeit

Wo fahren wir hin, Papa?

Jean-Louis Fournier , Nathalie Mälzer
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2017
ISBN 9783423140492
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist tatsächlich (wie angekündigt) entwaffnend ehrlich, besitzt dabei aber auch einen gewissen Humor, der allerdings in die sehr schwarze Richtung geht (ich finde ihn übrigens nicht zynisch, wie viele behaupten).

Denn das Buch zeigt die ehrlichen und ungefilterten Gedanken eines Vaters von zwei scherbehinderten Kinder.

Es geht also nicht wirklich um die beiden behinderten Kinder, sondern es geht um den Vater und seinen Empfindungen – trotzdem liegt der Fokus ausschließlich auf diesem Teil seines Lebens. Man erfährt nichts weiter aus seinem Leben und wenn dann nur als Halbsatz am Rande.

Das ist natürlich ein schwieriges Thema, mit dem aber auch viel Scheinwahren und Lügen einher gehen. Denn irgendwie erwartet man, dass eine Familie der sowas passiert, sich der Situation annimmt und sie irgendwie meistert ohne sich zu beklagen.

Aber diese Kraft haben eben nicht alle, vermutlich nur die allerwenigsten und genau das greift dieses Buch auf.

Denn dieser Vater kommt mit dieser Situation eben nicht gut zurecht und man spürt oft seine Wut, Verzweiflung oder Resignation. Es wird einfach gesagt und beschrieben wie es ist und das ist eben nicht immer schön und heldenhaft

Dabei drückt das Buch aber nicht auf die Tränendrüse oder gerät im vertieften Selbstmitleid (ein wenig vielleicht schon).

Trotz des eher nüchternen Schreibstils, kann man trotzdem große Emotionen herauslesen.  Wie man (vielleicht auch zwischen  den Zeilen) die Gefühle des Vaters herauslesen muss, hinter seinen Schilderungen/Fassaden gucken muss, fand ich sehr gut gemacht und dort findet man durchaus auch Schuldgefühle und Liebe für seine Söhne.

Das Buch zeigt aber  auch die Reaktionen von Menschen außerhalb der Familie und damit auch unter welchen Druck man als Elternteil steht und wie der Druck der Gesellschaft auf  ihnen lastet.

Letztendlich halte ich dieses Buch für ein Plädoyer, welches sehr gut gelungen ist. Obwohl es auch viele Wiederholungen in dem Buch gab, die ich etwas störend fand.

Außerdem kam es mir ab und an so vor, als wäre das gesagt doch recht Frankreich spezifisch, was mir dann als deutsche nicht unbedingt einleuchtete, worauf gerade angespielt wurde.

 

Fazit

Sensibel ist dieses Buch nicht und wenn man damit nicht umgehen kann, sollte man einen Bogen um das Buch machen, stattdessen bietet es einen Gegenpol und ist (vllt auch manchmal brutal) ehrlich. Das fand ich sehr erfrischend und auf eine andere Art und Weise berührend, als ich vermutet hatte.

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Tags: dtv, roman, schicksale   (3)
 

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(36)

104 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

matt haig, echo boy, dystopie, jugendbuch, zukunft

Echo Boy

Matt Haig , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kommen wir zuerst zu den positiven Dingen.

Ich mag den Schreibstil vom Autor – er ist angenehm und hat etwas Eigenes an sich.

Ich fand es auch gut, wie sich die zukünftige Technologie ganz natürlich ins Bild eingefügt hat. Das wurde auch dem Leser gut rüber gebracht, weil das meiste nur kurz genannt oder angerissen wird und der Rest (Details) wird der Fantasie des Lesers überlassen.

Ich fand das Zukunftsszenario an sich aber sehr interessant. In diesem Zusammenhang floss auch viel (Gesellschafts-) Kritik in die Geschichte ein. Aber dazu dann später mehr.

Denn nun kommen wir so langsam zu den negativen Aspekten.

Ich hatte zum einen nicht den Eindruck, dass sich der Autor wirklich vertieft mit den technischen Komponenten seiner Geschichte (Technik) beschäftigt hat, weshalb viele der Technologien einen Beigeschmack von Unlogik und Unplausibilität hatten. Das war aber bei weitem nicht das einzige, was nicht gerade plausibel war – leider.

Beginnend mit den Charakteren. Man kann sagen, der Autor hat ein Händchen für das menschliche und für Beschreibung von Gefühlen.

Ich hatte aber starke Probleme mit der Protagonistin. Denn ich empfand sie als Figur unglaubwürdig.

Zum einen jammert sie sehr lange hauptsächlich rum. Was in ihrer Situation nicht mal unverständlich ist, aber ich fand es überzogen. Sie war nicht traurig und hatte Angst, sondern sie war psychotisch –  das hat der Autor an sich auch gut geschrieben, was nicht verwunderlich ist, wenn man weiß, dass der Autor selbst an Depressionen und Angststörungen gelitten hatte, aber mir kam es so vor, als hätte er das stückweit in diesem Buch verarbeitet – ich fand ihre Reaktion trotz der Situation übertrieben.

Zum anderen kam sie mir nicht so vor, wie die Tochter ihres Vaters. Der in dem Buch eine ganz bestimmte Rolle einnimmt. Ich hatte aber deshalb erwartet, dass sie eine stärkere und vor alle klügere Figur ist, die die Fähigkeit besitzt Dinge zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren. Dem war aber nicht so.

Allgemeinhin wurde die Protagonistin in dem Buch wie ein kleines Genie dargestellt, welche drei Jahre früher als gewöhnlich in Oxford angenommen wurde. Besonders klug, hat sie sich aber nie verhalten. Auch Zweifel und Kombinationsgabe fehlten ihr völlig.

Das wurde so halbherzig versucht zu erklären durch die ‚Neuropads‘, die im Prinzip sowas wie Painkiller sein sollten, aber sie vernebelten offensichtlich auch das Gehirn und damit das Denken. Damit hat es sich der Autor sehr leicht gemacht, denn anscheint dachte der Autor (warum auch immer), es sei mega wichtig, dass die Protagonistin die Hälfte des Buches gar nichts checkt, obwohl alles so offensichtlich dalag, dass es eigentlich gar nicht vermeidbar gewesen wäre – deshalb hat er die ‚Neuropads‘ erfunden. Ich als Leser kann aber normal denken und kombinieren und habe mich deshalb wirklich verarscht gefühlt. Zumal sie ohne die Neuropads auch nicht klüger gehandelt hat.

Die Kapitel aus Daniels Sicht, fand ich tendenziell besser und auch interessanter. Sie haben es aber auch nicht mehr rausgerissen.

Die Liebesgeschichte fand ich ebenfalls unglaubwürdig. Sie geht größtenteils ohne Kitsch oder Schmachten vonstatten, aber es ist trotzdem „Liebe auf den ersten Blick“. Bei der Protagonistin ist das sogar fast wörtlich zu nehmen, es war nicht der erste Blick, aber ein Blick hat gereicht und mehr bewirkt als 15 Jahre Erziehung von ihrem Vater. Und natürlich ist sie auch sofort unumstößlich, allumfassend und aufopferungsvoll - na klar.

Das ganze Buch besteht aber geschichtlich aus einer absurden Szene nach der anderen – keine davon empfand ich als sinnvoll oder plausibel.

Ich hatte den Eindruck, dass der Autor keine tolle Geschichte erzählen und die mit guten Fragen, Warnungen und Aussagen aufzuwerten wollte (was meines Erachtens der richtige Weg gewesen wäre), sonder er wollte seine Propaganda unter die Leute bringen (in diesem Fall an Jugendliche) und hat irgendeine Geschichte drum herum gebastelt. Und das merkt man ihr leider an.

Versteht mich nicht falsch, ich stimme dem Autor bei vielen seiner Aussagen zu (nicht bei allen), wenn er die soziale Frage und Ungerechtigkeiten behandelt, die Verschleierungsabsichten von Konzernen, die Warnung der sozialen Verwahrlosung im Zeitalter der Technik, gerade bei Kindern, die Warnung zum Thema Umwelt, die Privatisierungen von wichtigen Institutionen, die Frage was macht den Menschen zum Menschen, etc. – finde ich alles an sich gut, dass er das anspricht. Aber nicht wie er es macht – es ist so schwarz/weiß und so unglaublich plakativ. Das nervt. Es ist so plakativ und überspitzt, dass es dadurch unglaubwürdig wird.

Manche Thesen die der Autor in den Raum stellt, finde ich auch schlichtweg quatsch, z.B. eine über Schmerz oder Liebe, selbst seine Einstreuungen, was er als menschlich erachtet, fand ich nicht überzeugend und galten meistens für Lebewesen allgemein, aber eben nicht spezifisch menschlich. Das wirkte für mich so, als wurde der Autor in vielen Bereichen schwarz/weiß denken. Das ist mir zu einfach.

 

Fazit

Ich habe die Befürchtung, dass ich diesen Autor und das wozu er schriftstellerisch in der Lage ist zu leisten, gnadenlos überschätzt habe.

Ich hatte auf eine interessante und tiefgründige Geschichte gehofft, stattdessen musste man sich mit Propaganda auseinander setzten – das hätte er gerne in einen Essay oder sowas tun können, aber nicht in ein Jugendbuch.  

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Tags: jugendbuch, liebesgeschichte, scifi   (3)
 

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160 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

angelfall, engel, susan ee, raffe, familie

Angelfall - Tage der Dunkelheit

Susan Ee , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453317482
Genre: Fantasy

Rezension:

Im Prinzip ist das der gleiche rote Faden wie in Band eins: Penryn versucht ihre Schwester zu retten und Raffe versucht seine Flügel wieder zubekommen  – bisschen schwach irgendwie.

Der Schreibstil ist ganz gut und einfach, aber er hat auch nicht unbedingt etwas Besonderes an sich. Ich brauche auch immer ein paar Seiten, bevor ich mit ihm richtig warm werde, aber das ist überhaupt kein Drama.

Ich mag auch nach wie vor die Charaktere, insbesondere Penryn. Sie ist nach wie vor ein Starker Charakter, der einen so nahe gelegt wurde, dass ich all ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen kann.

Vor allem was ihre Familie (Schwester und Mutter) angeht, wurden da ein paar Interessante (z.T. moralische) Fragen aufgeworfen. Denn nicht nur um sie herum ist die Welt zerbrochen, auch ihre Familie scheint vor dem zerbrechen zu stehen. Vor allem so eine Mutter wie die ihre, wünscht man niemanden und der einzige Mensch zu dem sie noch einen Bezug hatte, war ihre Schwester. Deshalb fand ich diese Wendung in Bezug zu ihrer Schwester so interessant, weil ich mich wirklich gefragt habe, wie weit Penryn bereit ist für ihre Schwester zu gehen.

Ich fand es aber sehr gut, dass sie eben keine von den Protagonistinnen ist, die ewig rumjammert und in Selbstmitleid versinkt. Sie ist auch nicht zimperlich, sondern tut eben das, was sie tun muss, ohne dabei aber ihre Menschlichkeit zu verlieren.

Das Buch hat durchaus eine dunkle Atmosphäre –  ist alles andere als eine Kuschelgeschichte. Es gibt viel Blut und Kämpfe und hat seine harten Momente, aber es ist nicht überspitzt, es ist für diese Welt authentisch und das macht es auch Stückweit spannend.

Ich muss aber auch sagen, dass das Buch ganz schön lange braucht, um richtig in Fahrt zu kommen und zwischendurch gab es auch immer mal wieder Passagen, die sich etwas gezogen haben, auch wenn es nicht unbedingt uninteressant war, was beschrieben wurde.

Gerade aber in der ersten Hälfte, war nicht unbedingt viel zu holen. Dort trifft man sehr viel auf Rückblicke („Visionen“), die einen noch mal Szenen aus dem ersten Band mit leicht verändertem Blickwinkel gezeigt haben. In diesen „Visionen“ erfährt man auch etwas mehr über Raffe.

Für die Plausibilität von manchen Dingen, waren diese Szenen vielleicht sogar sinnvoll, aber sie haben auch das Buch gestreckt.

An sich fand ich aber auch ganz clever gemacht, weil Raffe in der Geschichte von Band zwei, praktisch nicht mitspielt (erst ganz zum Schluss), aber durch diese Rückblicke trotzdem präsent ist.

Ich hätte es aber (wie im ersten Band schon) besser gefunden, wenn die Bücher einfach eine zweigeteilte Sicht hätten, von Penryn und von Raffe. Das hätte dann auch für mehr Handlung/Handlungsdichte sorgen können. 

Wie ich vermutet hatte, geht es in diesem Band verstärkt um dies Monster die Ende des ersten Bandes aufgetaucht sind. Ich empfand sie in diesem Band auch nicht als so stören, wie noch im ersten, aber so richtig plausibel finde ich die Sache immer noch nicht.

Leider gab es so einiges dieses Mal, welches nicht unbedingt plausibel war – es gab mehrere Logiklücken in der Geschichte.

Die Sache mit dem Schwert fand ich ebenfalls mehr als sonderbar – ein Schwert mit Gefühlen und Mitteilungsdrang? Ernsthaft? Das hat für mich in diesem Band nicht gerade gut ins Bild gepasst. Generell ist die Handlung leider nicht wirklich dicht. Das geht sogar so weit, dass man im Prinzip am Ende des zweiten Bandes wieder in genau der gleichen Ausgangslage ist, wie Ende des ersten Bandes – das ist schon etwas traurig.

 

Fazit

Das Buch hat mich durchaus unterhalten können und ich habe es auch gerne gelesen, aber die Handlung war ziemlich dünn und erschreckend ist es, dass man sich am Ende dieses Bandes (grob) im Prinzip wieder an der gleichen Ausgangslage wie vor dem Band befindet.

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Tags: fantasy, jugendbuch, überleben   (3)
 

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(169)

526 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, die gemeinschaft der dolche

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist einfach, er enthält keine Hürden, allerdings finde ich ihn auch frei von Liebreiz. Er neigt dazu die Geschichte schlicht zu beschreiben, anstatt mich wirklich in das Geschehen hineinzuziehen.

Das große Problem an dem Buch ist, dass es extrem kontrastreich ist. Es spaltet sich selbst zu sehr ab.

Besonders deutlich zeigt sich das in der groben Handlung, denn das Buch schwankt (gerade in der ersten Hälfte) zwischen blutigen, brutalen, dunklen Szenen mit Kampf, Missbrauch, etc.(was mich positiv überrascht hat) und anderseits ein Anziehspiel mit edlen Kleidern, Schönheit und Anmut der Figuren und Prunk von Fluren und Kammern etc. – das letzte leider wurde leider sehr ausschweifend betrieben.

Eine Priorität, die ich nicht nachvollziehen kann. Zumal das Kontraste sind, die einfach nicht stimmig zusammen passen wollen und zum anderen es das Buch damit streckt und das obwohl die Schriftgröße schon groß und Papier dick ist. Das Buch hat nur wenig Raum für wirkliche Handlung. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig an Fahrt auf und ab da wird es deutlich spannender.

Wirklich große Schwierigkeiten hat die Autorin auch mit dem worldbuilding (auch bei Legend war das so). Man erfährt über die Welt nur das absolute Minimum. Das fand ich störend, denn das gehört zum Rahmen der Geschichte. Keine Rieten, Sitten, näheres zum Glauben, Aufbau, nichts. Es handelt sich über eine erdachte Fantasiewelt und erinnert etwas an eine Anlehnung von  „Game of Thrones“ (im Laufe des Buches gab es mehrere kleine Parallelen, z.B. Aussehen der Protagonistin, das Königspaar oder die Politikschließung in den Betten der Bordelle) – oder irgendeine Mischung aus römischer/griechischer Antike und Mittelalter.

Eine weitere Schwäche der Autorin ist der Aufbau von glaubwürdigen Charakteren, denn die blieben weit überwiegend blass und auch dort tauchten die angesprochenen Kontraste auf.

Die Protagonistin ist Adelina, aus ihrer Sicht liest man am meisten, es gibt aber auch immer mal wieder verschiedenster anderer Sichten. Außerdem gibt es noch zahlreiche Rückblicke, in denen man etwas aus Adelinas Leben erfährt.

Mit Adelina hatte ich aber große Schwierigkeiten. Ihr Charakter ist nicht unbedingt vertieft worden. Was klar wird ist, dass sie ein wirklich schlechter Mensch ist. Sie ist fast ausschließlich von Hass und Gier getrieben und verspürt ständig Mordlust (sie tut eigentlich nie irgendwas Gutes) – auf der anderen Seite errötet sie in jedem zweiten Absatz und wirkt geradezu naiv. Das waren mir in dem Fall zu starke Gegensätze, sie passten nicht natürlich zueinander.

Die Autorin hat auch in der Danksagung geschrieben, dass sie eine Geschichte über „den Schurken“ schreiben wollte. Das hätte ich begrüßt! Ein Buch mit einer Antiheldin im Jugendbuchbereich, hätte ich toll gefunden.  Doch ich finde nicht, dass das gut geklappt hat, denn dafür wurde ihre Figur nicht genug vertieft und ihr fehlt dafür schlicht der Charme oder das gewisse Etwas. Denn es reicht einfach nicht, einen „schlechten Menschen“ zum Protagonisten zu machen, wenn man das macht, dann braucht die Figur eine gewisse Faszination, damit es funktioniert und das hat Adelina nicht.

Ich hätte mir gewünscht, dass auf diese Gegensetze ihres Charakters mehr eingegangen worden wäre, denn das birgt durchaus viel Potential, aber es wurde nicht genutzt.

Fast  Wahnsinnig gemacht hat mich, dass sie viele Dinge durchaus erkennt und sogar benennt, aber nie irgendwelche Konsequenzen daraus zieht oder irgendwas damit anfängt. Weshalb ich mich gefragt habe, wozu all diese Dinge oder Erkenntnisse überhaupt aufgeworfen wurden, wenn dann doch nichts damit gemacht wurde.

Das zog sich durch das gesamte Buch, was in mir das Gefühl geweckt hat, dass ich ein unfertiges Buch lese, als hätte das noch ausgeführt, aufgegriffen oder bearbeitet werden sollen, aber nicht mehr gemacht wurde. Mir sind auch tatsächlich ein paar Fehler aufgefallen, bei denen ich mich gefragt habe, wie das durch ein Lektorat gekommen sein konnte (z.B. Enzos Haare wurden erst als dunkelrot fast schwarz beschrieben, hundert Seiten weiter dann plötzlich scharlachrot und später wieder dunkel).

Ich finde auch nicht eine einzige Beziehung in dem Buch glaubwürdig oder nachvollziehbar.

Zum einen die zu ihrer Schwester: Die Rückblicke dienen natürlich auch dazu die Schwester und die Beziehung zw. den Schwestern zu erläutern. Ein wichtiges Thema ist natürlich auch die ambivalenten Gefühle Adelinas zu ihrer Schwester. Das hätte man für meinen Geschmack mehr vertiefen müssen, um mehr Potential zu haben damit zu spielen. Denn eigentlich sieht man fast nur, wie ungerecht Adelina zu ihrer Schwester ist und dass sie sich im ständiger Konkurrenz zu ihr begibt, während diese Adelina bedingungslos liebt – warum auch immer, Gründe wurden mir keine aufgezeigt.

Zum anderen die Beziehung zu der Gemeinschaft der Dolche: Sie sagt auch selbst: Das Böse in Enzo und die Niedertracht der anderen – aber sie zieht keinerlei Schlüsse, obwohl sie mit dieser Einschätzung vollkommen recht hat. Denn auch in dieser Gemeinschaft befinden sich keine guten Menschen mit ehrvollen, höheren Zielen, im Gegenteil.

Die Beziehung zum love-interestfinde ich sowieso sehr fraglich, denn dort zeigt sich ein deutlicher Vaterkomplex der Protagonistin. Er erzeugt ganz bewusst in ihr Todesangst, Schmerz und unbändige Wut und trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, tut alles um seine Aufmerksamkeit und Nähe zu erlangen. Daraus hätte man sogar was machen können, aber die Autorin lässt das einfach so stehen und ich finde das geht nicht.

Finde es insofern aber schon wieder gut, dass es in diesem Buch berechtigt wirkt, dass diese Malfettos mit besonderen Fähigkeiten als Monster bezeichnet werden und nicht wie in vielen anderen Büchern, dass das gänzlich ungerechtfertigt ist.

Kurz: sehr viel gekünstelt, weil eben nichts daraus gemacht wurde, sondern höchstens aufgeworfen und sinnlos im Raum rumsteht. Das Buch hätte 400-500 Seiten länger sein müssen – es fehlt Text, es fehlt die Ausschmückung, die Tiefe, der Platz für Beschreibungen und Aufbau. Das hier hätte ein Fantasy-Epos werden können, aber das Potential wurde nicht genutzt.

Den roten Faden von zweidrittel des Buches fand ich vorhersehbar – zum Schluss waren aber ein paar Wendungen enthalten, die mich tatsächlich überraschen konnten und die ich toll fand.

Das Ende fand ich ebenfalls wirklich gut und es gibt Hoffnung für den nächsten Band, weil endlich auch ein paar Fehler aus der Welt geschafft wurden – Potential ist also da, dass die Reihe sich sehr steigern könnte – aber Potential hatte dieser Band im Prinzip auch schon…

 

Fazit

Dieses Buch besteht aus Kontrasten, die nicht zusammen passen wollen. Es war sehr viel Potential vorhanden, aber das wurde einfach nicht genutzt. Trotzdem interessiert es mich, wie die Geschichte weiter geht.

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Tags: fantasy, jugendbuch, loewe   (3)
 

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

kurzgeschichten, essays, liebe, marina keegan, yale

Das Gegenteil von Einsamkeit

Marina Keegan , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596032426
Genre: Romane

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

einsamkeit, kindheit, alt werden, alter, krieg

Das zweite Leben des Monsieur Moustier

Aude Le Corff , Anne Braun
Flexibler Einband: 186 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2016
ISBN 9783458361695
Genre: Romane

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

freundschaft, schule, liebe, london, familie

The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

Sanne Näsling , Dagmar Brunow , Dörte Dosse
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.08.2012
ISBN 9783789143366
Genre: Jugendbuch

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230 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, religion, nebel, high fantasy, wb

Herrscher des Lichts

Brandon Sanderson ,
Flexibler Einband: 991 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.04.2010
ISBN 9783453523388
Genre: Fantasy

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108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, sommer, urlaub;, sarah dessen, das perfekte leben;

The Moon and more

Sarah Dessen , Michaela Kolodziejcok
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2015
ISBN 9783423740104
Genre: Jugendbuch

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124 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

freundschaft, liebe, schwangerschaft, erste liebe, tod

Someone like you

Sarah Dessen , Gabriele Kosack
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2012
ISBN 9783423782647
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(91)

159 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, familie, ruby, sarah dessen, reichtum

About Ruby

Sarah Dessen , Gabriele Kosack
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2012
ISBN 9783423782678
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich weiß dummerweise nicht, in welcher Reihenfolge die Bücher erschienen sind, aber hier kam mir der Schreibstil der Autorin immer noch gut, aber etwas ungeschliffen vor und wirkten leider auch etwas zu sehr konstruiert.

Manche Dinge fand ich auch nicht so ausgefeilt, wie ich es von der Autorin gewohnt bin.

Ich war auch ziemlich (positiv) überrascht, dass es in diesem Buch nicht die üblichen „Muster“ gab, wie in allen anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe.

Beginnend damit, dass ich zur Abwechslung mal auf Anhieb die Protagonistin mochte. Sie war von Anfang an eine stärkere, wenn auch gebrochene Person. Ihre Familiensituation war auch die bisher härteste.

Das war in diesem Buch auch definitiv das Hauptthema – am meisten Augenmerk wurde auf die Familie gelegt bzw. auch darauf was Familie eigentlich ist und was sie bedeutet.

Dementsprechend (aber auch allgemein) wurde in diesem Buch viel Wert auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen gelegt.

Das ist einer von Dessens großen Stärken: Die Darstellung von authentischen Charakteren und dessen Beziehungen untereinander.

Da wäre zum einen die Beziehung zu ihrer Schwester und Schwager (der übrigens sehr an Zuckerberg und Facebook angelehnt scheint), die zu ihrer Mutter und die zu ihren Freuden, sowohl zu den auf der neuen, als auch alten Schule. Weshalb wie so oft auch das Thema Freundschaft aufgegriffen wird.

Das ist einfach schön und mitfühlend beschrieben und es wurde (typisch für ihre Bücher) auf diese schrecklichen 0815-Muster verzichtet - keine schmachtende Liebesgeschichte, keine verkorksten Freundschaften, kein Klischee und Kitsch,  sondern richtige Werte.

Meines Erachtens ist in diesem Buch eins der Hauptthemen Vertrauen  und es geht auch darum Hilfe anzunehmen.

Das alles ist einfach schön und mitfühlend erzählt, mit Tiefgang und Emotionen.

Wirklich nur ganz beiläufig, zeigt die Geschichte übrigens auch auf wie wichtig Bildung ist. Ich finde es wirklich toll, was für Werte in ihren Büchern vermittelt werden.

 

Fazit

Insgesamt ist das eine wirklich tolle Geschichte, mit allem was ein gutes Buch braucht. Das beste Buch von Sarah Dessen ist es allerdings nicht.

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Tags: contemporary, dtv, familie, freundschaft, liebesgeschichte   (5)
 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

terror, theaterstück, von schirach, buecherseele, gesetze

Terror

Ferdinand von Schirach
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Piper, 07.12.2015
ISBN 9783492056960
Genre: Romane

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

fantasy, bücher, thursday next, literatur, lustig

Thursday Next: Wo ist Thursday Next?

Jasper Fforde , Joachim Stern
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.2013
ISBN 9783423214537
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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183 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

justin cronin, endzeit, die spiegelstadt, dystopie, vampire

Die Spiegelstadt

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Fester Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 31.10.2016
ISBN 9783442311804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte wirklich meine Bedenken, ob ich gut rein finden würde in diesen Band. Doch zu Beginn bekommt man noch mal eine Auffrischung von den Ereignissen, die im zweiten Band waren – was auch nötig ist. Denn bei solchen 800-1000 Seiten Büchern, gibt es so einiges an Geschichte, an die man sich wieder erinnern muss.

Das wird sehr Geschickt gemacht, denn es wird in einem „Heilige Schrift“-Stil gehalten. Aber auch indem man zu Beginn noch mal alle wichtigen Charaktere durchgeht bzw. je ein Kapitel aus deren Sicht bekommt. Das sorgt jedoch auch dafür, dass das Buch eine recht lange (mehrere hundert Seiten) Einleitungsphase hat.  

Der Stil ist wieder sehr ausschweifend und detailliert. Dadurch aber auch sehr atmosphärisch und authentisch. Aber das macht es eben auch recht lang – das Buch ist eher langsam, mit langen Passagen. Diese sind keinesfalls langweilig, aber schon lang. Jedes Wort und jede Schilderung oder „Schlenker“ gehört zur Geschichte und hat seine Daseinsberechtigung – es wäre aber auch nicht alles notwendig gewesen.

Buch lässt sich nicht schnell lesen. Es fordert viel Aufmerksamkeit von einen ein. Das liegt vor allem daran, wie diese Geschichte erzählt ist. Es werden ständig (pro Kapitel) die Sichten gewechselt. Man bekommt also jede Menge Fäden/Handlungsstränge in die Hand. Erst nach und nach, merkt man wie diese Fäden miteinander verknüpft sind und wie alles zusammen hängt.

Nicht alles davon war für mich greifbar: z.B. die „tiefere Realität“ bzw. diese Fantasy-Passagen waren für mich manchmal ein wenig zu viel des Guten und fast schon etwas abgedreht. Wobei es auch nicht so wäre, als würden sie nicht irgendwie rein passen.

Das Buch lässt es nicht zu, dass man in einen Lesetrott gerät. Man wird regelmäßig mit Umbrüchen auf Trapp gehalten – gerne in Form von (beachtlichen) zeitlichen Sprüngen.

In diesem Teil erfährt man aber auch viel über Zero, der erste Infizierte  – der Zerstörer, der Weltenverschlinger - beginnend mit seinem noch 18jährigen Ich, welches gerade an Harvard angenommen wurde. Das war vermutlich noch am deutlichsten eine Geschichte in der Geschichte.

Zunächst war ich davon nicht so unbedingt angetan. Ich hatte mich gerade wieder in die „eigentliche“ Geschichte/Handlung rein gefunden und mich wieder an alle wichtigen Charaktere erinnert und dann wird mir plötzlich ein ganz anderer Roman vorgesetzt. Aber, oh mein Gott, es war so gut. Es war eine so mitreißende Geschichte – so gut erzählt, mit viel gewählter Sprache, mit einer Geschichte über das Erwachsen werden, mit viel Emotionen, einer Liebesgeschichte aber auch tragischen Momenten. Ich kann es nur als faszinierend beschreiben.

Der „Rest“ des Buches steht dem aber in absolut nichts nach. Denn diese Reihe ist nicht die Geschichte eines einzelnen, sondern wie der Bericht einer Menschheitsgeschichte, mit vielen Geschichten in der Geschichte.

Das Buch ist durchaus spannend – keine Spannung im Sinne von Aktion oder Explosion – sondern auf einer tieferen Ebene. Blutig ist diese Geschichte aber durchaus, sie birgt auch brutale Kampfszenen, aber alles fügt sich authentisch ins Bild.

Diese besondere Tiefe (sowohl bei der Spannung, als auch der Geschichte selbst) ist wirklich schwer zu beschreiben. Das geht vielleicht am besten mit einem Abstrakten Bsp.: Wenn normale Spannung/Geschichten wie Feuer sind, dann ist diese Geschichte wie Lava – langsam, aber markerschütternder und nachhaltiger.

 

Fazit

Insgesamt  ist es in allen Bedeutungen ein großartiges Buch. Es bietet so unglaublich viel und ich finde es ist wirklich ein Meisterwerk.

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Tags: endzeit, fantasy, roman   (3)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

tod, sterben, sachbuch

Das Ende des Lebens

Annette Großbongardt , Rainer Traub
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DVA, 09.04.2013
ISBN 9783421046031
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch ist im Prinzip eine Ansammlung von journalistischen Texten. Die Autoren wechseln dementsprechend auch pro Kapitel. Soweit ich weiß, wurden diese Kapitel/Texte bereits im „Spiegel“ veröffentlicht. Es ist demzufolge natürlich recht nüchtern und sachlich geschrieben, ohne jeden Kitsch oder gar blumig umschrieben. Es ist eben kein Roman. Trotzdem ist es keineswegs emotionslos in der Wirkung.

Das Buch beschäftigt sich mit dem Thema Tod und alles was damit zusammen hängt – jede Seite wird einmal beleuchtet. Es kommen viele verschiedenste Sichte zu tragen. Von Menschen, mit tödlichen Krankheiten, Angehörigen, Hospiz- und Palliativärzten, Leichenbestatter, Erbrechtler und auch Soldaten oder Polizisten – eben jeder, der mit dem Thema (beruflich) zu tun oder etwas zu sagen haben.

Dabei werden aber auch solche Themen wie Suizid oder Sterbehilfe angesprochen. Das Buch  zeigt auch, dass und wie das Medizinsystem schief läuft.

Es gibt auch (grafisch dargestellt) Umfragen oder Statistiken oder es zeigt auch wie sich der Umgang mit dem Tod im Laufe der Zeit geändert hat oder was für Totenkulturen es in anderen Ländern gibt.
Selbst sachliche Fragen, wie was ist der Unterschied zwischen Hirntod und „echten“ Tod und was für Diskussionen gibt es darüber, wird thematisiert.

Oder wusstet Ihr z.B., dass es einen deutschen Onlinefriedhof gibt? Es gibt in dem Buch zwei Kapitel zum Thema Tod (oder weiterleben) im Internet.

Das Buch wirft aber auch ein paar Fragen auf, die man sich vielleicht nicht immer gerne stellt, weil man den Tod, seinen eigenen Tod, der 100%ig eintreffen wird, gerne bis zum letzten Moment verdrängt, aber die wichtig sind. Mit denen man sich beschäftigen sollte.

Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich z.B. mir noch mal meine Patientenverfügung angesehen und aktualisiert. Einen Organspendeausweis hatte ich vorher bereits und zum Vererben für ein Testament habe ich nichts. Aber das sind Dinge, mit denen man sich beschäftigen sollte und zwar solange es einen noch gut geht und man diese Dinge festlegen kann.

Es zeigt auch auf, wie man so eine Zeit, wenn jemand nahestehender unweigerlich z.B. an einer Krankheit sterben wird, überstehen kann und zwar gut überstehen kann, sodass man gut weiterleben und glücklich dabei sein kann.

In diesem Sinne, finde ich dieses Buch unglaublich wichtig.

Vieler dieser Berichte, handeln aber auch von recht speziellen Fällen und portraitieren nicht zwangsläufig den „Normalfall“. Z.T. wird ein Kapitel auch mal recht pathetisch.

 

Fazit

Der Tod oder das Sterben ist ein Thema, mit denen sich viele nicht gerne auseinander setzen, aber es ist ein Thema mit dem sich jeder beschäftigen sollte, weil es jeden von uns betrifft.

Dafür weckt dieses Buch ein Bewusstsein und leistet vielleicht sogar Hilfestellung.

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Tags: sachbuch, sterben, tod   (3)
 

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 14 Rezensionen

alice im wunderland, alice, kindheit, märchen, liddell

Alice und ich

Melanie Benjamin
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 01.02.2010
ISBN 9783570100479
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag den Stil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und einen doch gefangen nimmt.

Man wird tatsächlich auch gleich in diese Zeit versetzt, In die Gepflogenheiten und Umgangsformen, ohne dass es gewollt oder gar aufgesetzt wirkt.

Die Figuren die natürlich den echten Vorbildern nachempfunden sind, fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt. Gerade Mr. Dodgson (Lewis Carroll) und Alice Liddell fand ich gut eingefangen – besonders das Wesen von Alice, erinnerte mich an manchen Stellen tatsächlich etwas an die Alice aus dem Roman „Alice im Wunderland“.

Aber auch alle anderen Charaktere wirkten mit all ihren Facetten sehr authentisch.  

Besonders spannend fand ich die Verwebung von wirklich existierenden Fotos, Briefen oder Gerüchten bzw. nachweislichen Fakten mit der fiktiven Geschichte.

Die Autorin muss sich sehr lange mit Recherchen aufgehalten haben und sich wirklich mit dem Leben der Personen auseinander gesetzt und hin eingefühlt haben. Dabei alleine ist es aber nicht geblieben, sondern es ist ihr auch gelungen diese zu einer Geschichte zusammen zu setzen und diese glaubwürdig aufs Papier zu bringen. Das wurde sehr geschickt gemacht und die Grenzen verschwimmen dort z.T. sehr unterhaltsam.

Die Geschichte ist dabei ist im Prinzip in drei Teile untergliedert: Die Kindheit von Alice, Alice als junge Dame und als Erwachsene.

Den ersten Teil fand ich wunderbar erzählt und gerade dort spürt man das Mädchen Alice aus dem Buch sehr deutlich.

Der zweite Teil ist nach dem Bruch zwischen Mr. Dodgson und der Familie Liddell gesetzt, welches bis heute nicht aufgedeckt werden konnte, was wirklich geschah.

Dieser Teil hat mir leider weniger zugesagt. Dort driftete die Geschichte leider zu einer recht banalen Unterhaltung ab. Herzschmerz, Ansehen und Drama domminieren die Geschichte. Lichtblick bietet jedoch das Spiel der inneren Alice und der jungen Dame, die sie nach außen hin geben muss.

Der dritte Teil entschädigt einen jedoch, den ich von allen Teilen am meisten mochte.

Dieser Abschnitt von Alices Leben ist auch am wenigsten dokumentiert und somit bot es der Autorin mehr erzählerischen Spielraum, den sie gut genutzt hat.

Es zeigt die Erwachsene Alice bis hin zu alten Frau, die auf ihr Leben zurücksieht, das auch von tragischen Ereignissen nicht verschont blieb. Es gibt sehr berührende Szenen, die mich sehr mitgenommen haben. Trotzdem haftet dem Ganzen eine besondere Hoffnung an. Diese Mischung fand ich wirklich toll.

 

Fazit

Das Buch ist sehr schön erzählt – es ist berührend und unterhaltsam.

Als Fan von „Alice im Wunderland“ sowieso sehr empfehlenswert, aber das hier ist auch ein Buch für jemanden, der mit dem Wunderland nicht viel am Hut hat.

Ich kann es sehr empfehlen.

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Tags: roman   (1)
 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, frankreich, ralf isau, london, loreley

Die Masken des Morpheus

Ralf Isau
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 18.03.2013
ISBN 9783570138359
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gedächtnisverlust, wuli top 20, schwul, familie, gedächtnisverlust , briefe

Kennen Sie diesen Mann?

Carl Frode Tiller ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 31.08.2015
ISBN 9783442756162
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

roman, beate grimsrud, wuli top 20, lb-tipps

Verrückt und frei

Beate Grimsrud , Ina Kronenberger
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 06.10.2014
ISBN 9783442753369
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Buch gibt es praktisch keine Kapitel, nur größere Absetze. Das fand ich zunächst ein klein wenig gewöhnungsbedürftig.

Das ließ sich aber noch gut verkraften, das Buch hat da wesentlich schlimmere Baustellen.

Zunächst einmal ist da der Schreibstil. Den empfand ich nicht gerade als angenehm, denn entweder war er melancholisch und etwas blumig oder lethargisch.

Auch nicht gerade hilfreich für einen guten Einstieg war, dass gerade zu Beginn gerne mal in der Zeit gesprungen wurde, was ziemlich verwirrend sein konnte. Durch das penetrante Springen und dem Schreibstil habe ich weder einen Zugang zur Protagonistin, noch zu Geschichte gefunden.

Wo wir gerade bei „Protagonistin“ sind – die Figuren/Personen sind nicht gerade sympathisch oder nah beschrieben worden.

Gerade mit der Protagonistin kam ich nur sehr schwer zurecht, weil sie alles andere als eine angenehme Person ist. Sie ist extrem undankbar, sehr selbstfixiert und hat einen starken Beweisenungs-  und Aufmerksamkeitsdrang (steht gern im Mittelpunkt) – das kann anstrengend werden.

Was an sich schon etwas komisch ist zu sagen, weil es sich hierbei um einen stark autobiographischen Roman handelt. Vielleicht ist auch viel den Schreibstil geschuldet, weil dort generell nicht viel Wert auf Emotion oder nahelegen von Personen gelegt wurde – aber ich fand Eli schrecklich, das machte es für mich auch fast unmöglich mit ihr mitzufühlen oder allzu viel Verständnis für sie aufzubringen.

Zum anderen sind es vielleicht auch die Mentalitätsunterschiede, die meiner Meinung nach zwischen Mitteleuropa und Skandinavien enorm sind. In Skandinavien ist es wohl normal, ab 13 zu rauchen, zu saufen, Drogen zu konsumieren und ungeschützten Sex zu haben. Ich habe auch das Gefühl in der Skandinavischen Literatur gibt es nur drei Themen: psychische Störungen, Mord und Sex.

Ich fand es auch schade, dass es keine Außensicht gibt, damit man ein klareres Bild von der Lage/Situation bekommt (nur ganz selten mal Krankenhausberichte). Wenn es eine gegeben hätte, dann wären ein paar Dinge vielleicht auch nicht so unverständlich gewesen – z.B. wie Eli es geschafft durchs Leben zu kommen oder wie sie es geschafft hat so loyale Freunde zu bekommen, obwohl sie sich so (z.T. ätzend und brutal) verhält.

Thematisch das Buch sehr auf die psychische Störung fokussiert und alles andere aus ihren Leben wird weitestgehend ausgeblendet.

Diese Einblick in die Krankheit sind auch schon gegeben und sie sind auch nicht unauthentisch (wie gesagt autobiografisch angelehnt), aber die Handlung wirkt oft sehr zusammenhangslos und es dauert eine ganze Weile, bis man sich daran gewöhnt hat, weil natürlich auch die Handlung ständig durch die (Zeit)Sprünge aus dem Kontext gerissen wird. Mir ist aber natürlich klar, dass das auch als Stilmittel dient, dass man genauso in der „Luft hängt“ wie die Protagonistin – anstrengend ist es trotzdem. 

Hinzu kommen noch die unterschiedlichen Stimmen, die Protagonistin im Kopf hat, was weder der Übersicht hilft, noch wurde mir das so nahe gelegt, dass ich es nachempfinden konnte.

Das einzige was für mich wirklich deutlich wurde ist das Gefühl der Hilflosigkeit.

Außerdem fand ich die letzten Sätze jedes Abschnittes wirklich toll. Darin war immer eine Andeutung enthalten oder etwas bedeutungsschweres. Von mir aus hätte das ganze Buch nur aus diesen letzten Sätzen bestehen können.

 

Fazit

Durch das penetrante Springen sowohl in der Zeit als auch in der Handlung und dem Schreibstil habe ich weder einen Zugang zur Protagonistin, noch zu Geschichte gefunden.

Die Geschichte drang überhaupt nicht zu mir durch und insgesamt war es schrecklich langweilig.

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Tags: roman   (1)
 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

geburtstagsgeschenk, gwynfaer, theater, skurril

Gretchen

einzlkind
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453438019
Genre: Romane

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