Leserpreis 2018

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Der Prozeß

Franz Kafka , Karel Hruška
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Vitalis, 21.05.2018
ISBN 9783899195880
Genre: Romane

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The Girl Who Soared Over Fairyland and Cut the Moon in Two

Catherynne M. Valente , Ana Juan
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Turtleback Books, 03.03.2015
ISBN 9780606364485
Genre: Kinderbuch

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39 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Red Rising - Asche zu Asche

Pierce Brown , Claudia Kern
Flexibler Einband: 650 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 05.11.2018
ISBN 9783959818087
Genre: Fantasy

Rezension:

Wie gewohnt großartig geschrieben – man steckt sofort in der Geschichte und diese reißt einen förmlich mit.

Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas von der Namensflut, die auf einen einprasselt, überfordert war. Bei vielen hatte ich noch eine dunkle Erinnerung, aber keine Biografie (geschweige Details) mehr im Kopf – das Buch gibt einen genug an die Hand, dass man die Figur für die Geschichte einordnen kann, aber nicht mehr – gerade so viel, wie notwendig für die Geschichte ist.


Trotzdem finde ich es beeindruckend, wie die Figuren beschrieben werden und wie zahlreich ihre Charaktereigenschaften sind – man hat sofort ein Bild und ein Gefühl für die Figur – vor allem Darrow und Savro hatte ich regelrecht vermisst.

Ich mag aber auch die Kompliziertheit des Beziehungsgeflechts zwischen den Figuren und der Geschichte selbst - vor allem die Familienbande von Darrows Familie.


Anders als bei der ersten Trilogie, ist Darrow nicht mehr der Alleinerzähler – das hatte sowohl seine Vor- als auch Nachteile.

Durch den Strang von Darrow, geht die „eigentliche“ Handlung und das Kriegsgeschehen weiter. Er ist mir im Laufe der Bücher sehr ans Herz gewachsen und es ist sehr interessant zu sehen, wie sich seine Figur entwickelt hat und welche moralischen Zwiespälte durch sein Handeln entstehen. Auch wenn ich sagen muss, dass ich diese Entwicklung zwar verstehen, aber nicht immer gutheißen kann und einen Hauch von anstrengender Selbstgeißelung zwingt auch mit.


Eine neue Sicht ist die von Lyria, eine Rote. Durch ihr bekommt man einen Einblick in die Gesellschaft, aus der Sicht einer niederen Klasse. Damit spielen auch viele Aspekte des Rassismus in ihren Strang hinein und was ein Leben in Armut und Unterdrückung mit einen Menschen macht – auch die Diskriminierung der Armen spielt eine Rolle.


Diese beiden Stränge fand ich wirklich sehr interessant. Und damit kommen wir zu der Schattenseite.

Es gibt auch noch die Sicht von jemanden, den man anscheint bereits aus der ersten Trilogie kennen sollte – mir aber ehrlich gesagt entfallen ist. Durch seinen Strang entwickelt sich eine Art Zwischenhandlung, die ich anfänglich uninteressant fand und im Laufe des Buches eine heftige Abneigung zu dieser Figur entwickelt habe.


Und die vierte und letzte Sicht ist ein Charakter, den man aus den dritten Teil kennt (glaube ich, könnte auch bereits zweiter sein) und den ich dort bereits nicht ausstehen konnte. Sein Strang spielt recht schnell in den Außenbezirken (ab Jupiter) und ich hasse diese Figur mittlerweile abgrundtief und wünschte mir jede Seite er würde sterben und ich befürchte, dass einen diese Figur noch sehr lange als Antagonist erhalten bleiben wird.


Vier Sichten – das sorgt natürlich für mehr Einsicht: Natürlich ist das Buch sehr politisch und soziologisch – es ist sehr gut dargestellt wie alles zusammen spielt und das Stranggewirr sogar noch komplexer als in der ersten Trilogie.


Es gibt Momente in denen in der einen Szene über den großen Krieg und das höhere Ziel geredet wird (also Politisch) und dafür halt verständliche Opfer gebracht werden müssen – und in der nächsten sieht man die Konsequenzen aus der Sicht von jemanden, der halt pech hatte zu den „kleinen Opfern“ zu gehören – so wird einen dieses Ausmaß von Politischen Gerede für die Realität der Kleinen bewusst.

Dabei spielt natürlich Moral eine große Rolle und die Schwere der Balance zwischen „das große Ziel (Frieden)“ und das Leid, welches die Entscheidungen dahin verursacht.


Auf der anderen Seite war es nun so, dass ich durch die weiteren zwei Sichten, praktisch die Hälfte des Buches Figuren und Handlungen folgen musste, die mir zutiefst zuwider waren. Was dazu führt, dass ich diese Passagen oft schneller gelesen habe, damit ich möglichst schnell wieder bei Darrow oder Lyria war.


Handlung: Wieder viele unvorhersehbare Wendungen, Verstrickungen und Verrat. Allerdings muss ich auch sagen, dass es dieses Mal schon so war, dass sich hier und da was zurecht geschoben wurde, damit es für den Handlungsstrang oder der Dramatik dient.

Dementsprechend bleibt die Spannung ziemlich hoch und es gibt viele epische Momente und Schlachten – der Logik ist das nicht immer so dienlich, aber darüber sieht man auch ganz gerne mal hinweg.


Ich liebe die Kreativität der Welt – ich finde es auch einen sehr intelligenten Kniff, dass obwohl wir hier eine für unsere Realität total fremde Weltengesellschaft haben, es sich trotzdem nicht so fremd anfühlt – man entwickelt schnell eine Art Gemeinschaftsgefühl, weil die Handlung zwar auf vielen Planeten spielt, aber sich alles in unserem Sonnensystem abspielt – dadurch hat man nicht diese Sci-Fi-Alien Gefühl.

Für mich fühlt es sich tatsächlich mehr an, wie ein Kriegs-Politik-Gesellschaftsroman.


Weitere Themen: Es spielen Politik, Strategie, auch Kriegsstrategie, Gesellschaftsstand, Soziologie usw. eine große Rolle – selbst so etwas wie Wirtschaftspolitik, Neoliberalismus gegen Sozialismus tauchen auf, wenn man darauf achtet. Die Themenvielfalt, das was man aus diesen Büchern herrauslesen kann, ist wirklich toll.


Natürlich Endet das Buch auch spannend und fies mir (gerade so ertragbaren) Cliffhanger.


Fazit

Das hier ist keine Fortsetzung, die man nur gemacht hat, weil die ersten Bücher so erfolgreich waren. Diese Geschichte ist es absolut wert erzählt zu werden.

Kaum zu glauben, aber insgesamt ist sie noch komplexer als die Vorwerke – es ist aber nach wie vor episch.

Ich freue mich bereits sehr auf die Fortsetzung.

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Tags: krieg, roman, scifi   (3)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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The Girl Who Raced Fairyland All the Way Home

Catherynne M. Valente
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Square Fish, 07.03.2017
ISBN 9781250104014
Genre: Sonstiges

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Was ich euch nicht erzählte

Celeste Ng , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423145992
Genre: Romane

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107 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

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Lullaby

Chuck Palahniuk , Werner Schmitz
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 10.07.2006
ISBN 9783442542192
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Berufene

M. R. Carey , Charlotte Lungstrass-Kapfer , Momo Evers
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426516782
Genre: Krimi und Thriller

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60 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Crazy Moon

Sarah Dessen , Gabriele Kosack
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.05.2016
ISBN 9783423716802
Genre: Jugendbuch

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82 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Das Tagebuch der Anne Frank / Anne Frank Tagebuch (German Edition) by Anne M. Frank (2001-01-01)


Flexibler Einband
Erschienen bei Fischer Taschenbuch Verlag GmbH (2001-01-01), 01.01.1656
ISBN B019L4NVO2
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Boy Who Lost Fairyland (Fairyland 4) by Catherynne M. Valente (5-Mar-2015) Hardcover


Fester Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B012HTUBC8
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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156 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

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Die Sprache der Dornen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426226797
Genre: Fantasy

Rezension:

Zunächst einmal möchte ich ausnahmsweise kurz über die Aufmachung des Buches sprechen, denn diese ist nennenswert schön.

Der Einband des Buches besteht aus schwarzem Stoff, die Schrift ist farbig und wechselt pro Geschichte und wir haben viele wunderschönen Illustrationen am Rand, die sich mit jeder Seite erweitern und am Ende jeder Geschichte gibt es ein passendes großes Bild-


Aber auch der Inhalt kann mit der Aufmachung mithalten.

Im Prinzip haben wir hier Kurzgeschichten, die aber viel mehr als als wunderschöne Märchen oder Sagen daher kommen.

Sie haben mehrere klassische Elemente von Märchen: eine gewisse Dunkelheit bzw. Grausamkeit, sprechende Tiere oder Moral.

Die Geschichten sind dabei an bekannten Märchen orientiert, wie zum Beispiel „Händel & Gretel“ oder „Der Nussknacker“.


Was mir aber besonders gut an diesen Märchen hier gefällt ist, dass gerade die Aussagen oder Moral, deutlich moderner sind – das gilt insbesondere, für die Frauenrolle.

Ich finde tatsächlich, dass sich die alten Märchen überlebt haben und nun berechtigt von solchen Werken wie dieses hier ersetzt werden – oder zumindest ersetzt werden könnten.


Dabei spielt dieses Buch mir dem Bild was man von Märchen hat und geht bewusst andere Wege. So endet es vermutlich nie, wie man es erwarten würde.

Ich fand auch gut, dass die jeweilige Kultur des Landes mit in das Märchen eingewoben wurde.


Zwei der Geschichten – zwei aus Rawka – könnte man möglicherweise bereits kennen. Ich hatte diese ebenfalls bereits gelesen – damals als eBook – allerdings ist das lange her, von daher machte das nichts.


Fazit

Das ist vielleicht kein Buch, was man unbedingt lesen müsste – aber es ist wunderschön gestaltet und bietet ein paar sehr schöne (moderne) Märchen.

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Tags: fantasy, knaur, märchen   (3)
 

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117 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Känguru-Apokryphen

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.10.2018
ISBN 9783548291956
Genre: Humor

Rezension:

Dieses Buch hat eigentlich alles, was ich an den Büchern von Marc-Uwe Kling so liebe.

Es ist toll geschrieben – es ist wie gewohnt extrem gut beobachtet und greift dieses prägnant und präzise auf – und zeigt so auch immer auf, woran die Gesellschaft (etc.) krankt.

Dabei ist die Kritik manchmal subtil, manchmal direkt, aber immer mit viel Humor und nie mit erhobenen Zeigefinger.


Die Themen sind ein Querschnitt durch das Leben und den Alltag: von Datenschutz, Kapitalismus, Rassismus, Religion bis zu Technik die nie funktioniert, Freundschaft, Trends, Wohnung putzen oder Entscheidungsmomente.


Die Stories stehen alle für sich und ergeben doch ein Gesamtbild und bauen in gewissen Details sogar aufeinander auf.

Die Reihenfolge in der die Geschichten zusammen gestellt wurden, ist dabei clever gewählt.


Für mich waren ein paar neue Geschichten dabei, aber auch viele (wenn nicht überwiegend) die ich bereits kannte – die nur auf das Känguru umgeschrieben wurden – das fand ich ein wenig schade.


Fazit

Das ist ein schönes Buch für Zwischendurch. Es hat alles, was ich an den Marc-Uwe Kling Werken so liebe. Für mich hätte es aber gerne ein wenig mehr Neues sein können.

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Tags: humor, ullstein   (2)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Sofia trägt immer Schwarz

Paolo Cognetti , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Penguin, 24.09.2018
ISBN 9783328600275
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist durchaus gut geschrieben – hat gewählte Formulieren, ein paar starke Sätze, und ist gelegentlich einfach schön und atmosphärisch.

Hingegen wenn es im weitesten Sinne um die Handlung geht, wird alles indirekt und zusammenhangslos beschrieben. Sowohl insgesamt, als auch pro Kapitel: erst ist es verwirrend, dann interessant, dann nervig.


Wir haben in dem Buch verschiedene Sichten – man weiß jedoch am Anfang eines Kapitels nie, welcher Person man über die Schulter schaut. In Kombination mit Zeitsprüngen und Erläuterungen der Lebensgeschichte von der Person im Fokus, ist das der Übersicht und Verständnis nicht gerade förderlich.


Ich war gesondert gespannt auf die Protagonistin – weil ich mir allein über ihre Person/Charakter viel versprochen habe.

Ich hatte im Prinzip eine am Leben scheiternde Person erwarten – und das habe ich eigentlich auch mehr oder weniger bekommen.


Gerade der Einstieg wurde einen meines Erachtens unnötig schwer gemacht: gerade im Bezug zu der Protagonistin (aber nicht nur da) wird mit einer sonderbaren Distanz über die Figur geschrieben – oft wird sie mit „die junge Frau“ beschrieben, statt ihren Namen zu sagen oder auch nur „sie“.

Das hat dafür gesorgt, dass ich ebenfalls eine ziemlich große Distanz zu den Figuren, insbesondere der Protagonistin aufgebaut habe und sorgt (wie bereits gesagt) auch für eine Zusammenhanglosigkeit.


Im Laufe des Buches widmen wir uns Sofia aber mehr als Person und da blitzt auch gelegentlich ein gewisse Charme oder eine gewisse Faszination ihrer Person durch. Da fand ich es auch wesentlich interessanter – sie als in Teilen gebrochene und vor allem getriebene Person zu erleben.


Alle Figuren in dem Buch sind schwierige Personen – es gibt wirklich keine Ausgeburten an Sympathie. Vermutlich macht aber genau das es interessante.


Die Geschichte ist übrigens vollkommen von jedem Anflug von Humor befreit.


Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, ob wir hier einen Roman lesen oder eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten oder Szenen, die eher zufällig wiederkehrende Figuren beinhalten.

Die Handlung spielt auf nichts hinaus bzw. führt nirgendwo hin. Die Geschichte tröpfelt so vor sich hin – es gibt mir schlicht nichts.

Dieses Manko ist dem Buch (bzw. Autor) nur allzu bewusst und vermutlich gewollt – was ein interessantes Konzept ist, mir jedoch nicht unbedingt zusagt.


Fazit

Die perfekte Zusammenfassung bzw. Aussage zu dem Buch, trifft das Buch selbst: Ganz zum Schluss, als es eigentlich um einen Film geht: „Man konnte innehalten, eines betrachten (eine Szene) und alle anderen ignorieren. Oder aber man (…) dachte sich selbst eine Handlung aus, denn es gab keine Handlung, sondern nur Schönheit und Zufall.“ (S.227)

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Tags: lebensgeschichte, roman   (2)
 

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127 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

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Loyalitäten

Delphine de Vigan , Doris Heinemann
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 12.10.2018
ISBN 9783832183592
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist aus verschiedene Sichten geschrieben: Théo (der Protagonist) und sein bester Freund Mathis (die beide im Er-Sie-Erzähler geschrieben sind) und Théos Lehrerin Hélène und die Mutter von Mathis Cécile (die beide im Ich-Erzähler geschrieben sind). Falls es hinter diesen unterschiedlichen Erzählertypen einen tieferen Sinn gab, dann hat er sich mir leider nicht erschlossen.


Die Last, die jede Person mit sich trägt ist enorm und damit auch die Themenvielfalt:

Zum einen haben wir die Familiensituation von Théo: Scheidungskind, lebt abwechselnd je eine Woche bei je einem Elternteil – und dieser Rosenkrieg, der auf seinen Rücken ausgetragen wird – sowohl bewusst, als auch unbewusst – dass er sich z.T. mehr um seine Eltern kümmern muss, als umgekehrt – und die daraus resultierenden Schlafstörungen und Alkoholabhängigkeit in seinen jungen Jahren.


Es gibt aber noch zahlreiche weitere: Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt, Menschenhass/Rassismus und dessen verschleiern, Armut und Selbstaufgabe, der soziale Status, Traumata – vielleicht auch das Versagen der Empathie: das fehlen von hinsehen, wenn jemand Hilfe braucht, statt wegzusehen – es sich trauen aktiv zu werden.


Das ist für mich vielleicht sogar die größte Aussage des Buches: dieses verweilen im Nichts tun – bzw. das aufrecht erhalten des Nichts-tun-müssen – wird hier zurecht, sehr gekonnt angeprangert.


Es ist unglaublich wie viele Lebensbereiche, wie viele Themen in ein so dünnes Buch passen und das ohne, dass eins zu kurz kommt – oder es zu gestopft wirkt – oder es unzureichend behandelt werden würde.

Wie jedes einzelne Themenfeld aufgearbeitet ist, wie genau hingesehen wird, wie präzise es beschrieben wird, mit immer genau den richtigen Worten, ist herausragend.

Die Formulierungen treffen einen direkt – sie bewirken viel beim Leser. Dadurch steckt man sofort in der Situation, man fühlt mit der Person mit.


Oder kurz gesagt: der Schreibstil der Autorin ist großartig – es ist ein wahrer Genuss zu lesen, obwohl oder gerade wegen den Abgründen die sich hier auftun.


Ich muss aber auch sagen, dass es schon einen Punkt gab, wo ich das Gefühl bekommen hatte, dass die Handlung einem gewissen Stillstand verfallen ist – wenn auch recht kurz.


Das Ende ist übrigens ganz bewusst recht offen gehalten, was zum einen toll ist, weil dadurch die Fantasie des Lesers angesprochen wird, zum anderen aber recht fies.


Fazit

Ich bin unfassbar beeindruckt von dem Stil der Autorin und wie viele Themen sie auf kleinsten Raum (würdig) unterbekommt.

In diesem Roman kommen Abgründe auf, die mich sehr ergriffen haben.

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Tags: dumont, familie, roman, schicksale   (4)
 

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Am Rand

Hans Platzgumer
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 01.02.2016
ISBN 9783552057692
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist im Ich-Erzähler geschrieben und im Prinzip wie ein langer Brief über sein Leben, indem sich der Protagonist gelegentlich auch direkt an dem Leser richtet.


Ich fand den Stil sowohl angenehm zu lesen, als auch besonders – es fanden sich ein paar sehr schöne Sätze darin, die regelrecht nachklingen.


Ich muss sagen, dass ich den Anfang, als er über seine Kindheit und den ersten Toten den er gesehen hat berichtet, ich das noch nicht so mitreißend fand. Das änderte sich dann jedoch recht schnell.


Wie gesagt berichtet er von seinem Leben, von den Menschen darin und von seinen Toten.

Es war wirklich großartig, wie Personen und dessen Wesen beschrieben wurden.

Die Distanz zu seiner Mutter, die selbstgefällige Härte seiner Großvaters, die Liebe zur sich immer im unsteten Fluss befindenen Elena, der Trägheit verachtene Guido.

Auch zu sehen, wie deren Leben verlaufen und sich die Beziehung zu dem Protagonisten entwickelt, fand ich sehr interessant.


Ich war tatsächlich überrascht, wie viel Raum für den Wunsch nach Schreiben eingeräumt wurde – sich der Kunst des Schreibens zu widmen, was jedoch immer brotlos blieb.


Es wird ein Leben beschrieben und ist trotz den ganzen Schicksalen und Tragödien, weder anklagend, noch rechtfertigend. Das fand ich ziemlich beeindruckend.


Das Thema Moral – also ob der Protagonist nicht nur aus technischer Sicht ein Mörder ist, sondern auch aus moralischer – das schwang in der Tat mit, nahm aber doch nicht so viel Raum ein wie ich erwartet hatte.


Viel mehr verfolgte man den Moment des Entkoppelt sein – den Moment, wenn die Menschlichkeit aussetzt und eine andere Seite übernimmt, um zu funktionieren.

Das fand ich wirklich sehr spannend.


Fazit

Auch wenn es nicht exakt das war, was ich erwartet hatte, hat es mich positiv überrascht und ich empfand es als sehr mitreißend und irgendwie ergreifend.

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Tags: btb, lebensgeschichte, moral, roman, schicksale   (5)
 

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132 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Neujahr

Juli Zeh
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 10.09.2018
ISBN 9783630875729
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin hat einen angenehmer Schreibstil – gut beobachtet, präzise wieder gegeben.


Das Buch hat keine Kapitel – nicht einmal Absätze – es gibt nur 4 ungleichmäßig verteilte Abgrenzungen – das macht es etwas schwierig, wenn man es nicht in einem Rutsch lesen kann.


Als Ankerpunkt dient die Radtour von Henning auf Lanzarote – dabei wird immer wieder in die Nahe oder weitere Vergangenheit geblickt.


Ich fand es toll, wie das Familienleben mit zwei Kindern eingefangen wurde.

Es ist ehrlich und so vermittelt, dass man wirklich ein Bild davon bekommt und das mit wenigen Worten.

Es zeigt sowohl die Liebe zu der Familie, als auch dass sich alles nach den Kindern ausrichtet – das Management, die Monotonie, manchmal die Resignation die dahinter steht. Auch wie Überforderung beschrieben wurde, fand ich sehr gut und sehr mitfühlend.


Dabei sind solche Alttagessituationen in einer Weise aufgegriffen, dass sich sehr viele irgendwie darin wiederfinden werden – vielleicht sogar Gefühle und Gedanken zu Papier gebracht wurden, die viele sich nicht trauen würden sie aussprechen, aber vermutlich gut kennen.


Was mich etwas gestört hat war, dass das Wort „ES“ - das großgeschriebene, die Penetranz. Damit sollte natürlich aus Dramaturgiegründen verschleiert werden, was sich hinter „ES“ (also die Angst Attacken) verbirgt – und das fand ich anstrengend.


Diese rühren aus der Vergangenheit – in der etwas schreckliches passiert ist, was Henning jedoch vergessen hatte – nun jedoch zurück kommt.

Wie dieses Ereignis geschildert wurde, fand ich wirklich toll und sehr eindringlich – die Liebe zu seiner Schwester, die Angst, die Überforderung, das Brechen von Urvertrauen.


Wie es dazu kam, war natürlich von konstruierten Zufällen behaftet – auch wie es sich ganz zum Schluss auflöst: ich bin mir nicht sicher ob ich es richtig deuten kann – warum das jetzt die Lösung sein sollte.


Aber trotzdem ist es eine sehr gut erzählte Geschichte, so großartig beobachtet und wiedergegeben und sehr eindringlich erzählt – gerade auch wie sich das Trauma von damals auf das Leben heute für den Protagonisten auswirkt.

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Tags: familie, roman, traumata   (3)
 

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37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Der lächelnde Gott

Joseph Fink , Jeffrey Cranor , Birgit Herden
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.08.2018
ISBN 9783608962635
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich hatte den ersten Teil gelesen und war deshalb auf die Surrealität vorbereitet. Trotzdem waren die ersten paar Seiten fast wieder wie ein kleiner „Schock“.

Ich habe eine Weile gebraucht um wieder rein zu kommen – aber dann war auch die Faszination wieder da.


Ich liebe es wie gesellschaftskritisch es ist – dies natürlich immer im Schleier des skurrilen, surrealen Stils.

So funktioniert das Buch letztlich – es spricht ganz alltäglichen Sachen an – die jeder von uns kennt – aber das muss man erst einmal entdecken.


Am Anfang ergibt erst einmal nichts Sinn – aber wenn man das Prinzip erst mal durchschaut hat und weiß wie es funktioniert und worauf man achten muss – dann läuft es und macht richtig Spaß.


Als winziges, harmloses Bsp: S. 105 - „Einen Postboten zu erwischen, ist nicht leicht. Man muss ganz schön fix sein und es schnell anstellen, wenn man seine Post bekommen will – entweder stellt man eine Falle auf oder man versteckt sich im Gebüsch und verlässt sich auf seine Reflexe.“ - ist klar, was gemeint ist. Wir haben hier auch solche Postboten. Wenn die Post überhaupt ankommt, dann klingeln die mit den Fingerspitzen und laufen dann offensichtlich weg, denn wenn ich zur Tür bin, sind sie schon über alle Berge und ich muss zur Filiale, um meine Post abzuholen.


Es brauchte auch etwas die Handlung zu durchschauen und den roten Faden zu finden. Dieser bildet sich dann aber doch relativ schnell heraus und ist sogar deutlicher verfolgbar, als noch im ersten Band.


Die Figuren sind griffig, auch wenn sie mir nicht unbedingt ans Herz gewachsen sind. Trotzdem folgt man ihnen gerne durch die Geschichte.

Es war auch schön Figuren aus dem ersten Teil wieder zu sehen – wie Josh, den jugendlichen Formwandler oder Jackie. Diese „Treffen“ waren zwar sehr kurz, aber trotzdem war es schön und hat viele Erinnerungen hervor gerufen.


Das große Thema des Buches ist im Prinzip die Diskrepanz von Wissenschaft und Religion – was vor allem durch die beiden wichtigsten Figuren in dem Buch transportiert wird. Ganz dicht gefolgt von zwischenmenschliche Kommunikation, Integration und Toleranz.

Natürlich haben wir aber auch zahlreiche weitere Themen: wie z.B. das streben der Forschung nach Ruhm, statt Wissen; der Kontroll- und Überwachungswahn der Politik, Die Frage was Heimat ausmacht und ab wann man zu einer Gesellschaft dazu gehört; die Schwierigkeit von Zwischenmenschlichen Beziehungen – jemanden so zu kennen, dass man ihn wirklich versteht, usw.


Die ganzen Metaphern, Sinnbilder und Symbole zu „entschlüsseln“ macht den Reiz dieses Buches aus – der übrigens auf den gleichnamigen Podcast beruht.

Man kann sehr viel in das Geschilderte rein interpretieren und fast schon rätseln, was einen hiermit und damit vermittelt werden sollte.

Dabei wird man immer wieder neue Details entdecken – langweilig wird es so nie.


Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir ein bisschen an einen Höhepunkt der Geschichte gefehlt hat.


Fazit

Es war wieder sehr schön einen Blick nach Night Vale zu werfen und für kurze Zeit Teil dieses Universums zu sein.

Der Stil ist definitiv gewöhnungsbedürftig und garantiert auch nicht für jedermann. Aber wenn man den Bogen erst einmal raus hat, gibt es jede Menge zu entdecken.

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Tags: mindfuck, roman, surreal   (3)
 

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544 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch ist toll geschrieben – man fliegt nur so durch die Seiten und mag es kaum aus der Hand legen – auch wenn ich sagen muss, dass wie im ersten Band auch schon, es so war, dass ich den Einstieg nicht so ganz gelungen fand. Dies legt sich aber schnell.

Trotzdem fand ich wieder das erste und letzte Kapitel am schwächsten.


Wir haben schon manchmal etwas kindlichen Humor – es ist fast schon etwas albern – aber es hat Charme. Nach wie vor ist der große Pluspunkt, die Dynamik in der Gruppe und die Charaktere dieser Gruppe selbst.


Jedes Kapitel ist aus einer anderen Sicht erzählt – man steckt also in jeden Kopf drin, hat dessen Gedanken, Gefühle und lernt die Hintergrundgeschichte jedes einzelnen kennen.

Das hilft ungemein jeden einzelnen Charakter kennen zu lernen und so entwickelt man zu jedem eine Verbindung.


In diesem Teil werden die jeweiligen Geschichten übrigens noch weiter vertieft. Ich muss aber auch sagen, dass das schon ab und an wiederholend war.

Außerdem muss ich leider auch sagen, dass sich bereits im ersten Band gewisse Favoriten raus kristallisiert hatten – das wurde in diesem Band noch verstärkt. Es ist aber nicht so, dass man halbherzig über die Seiten fliegt bis wieder eine Sicht von seinen Liebling kommt.


Was ebenfalls vertieft wurde, sind die Verbindungen bzw. die Beziehungen der Figuren untereinander.

Das war auch weitgehend gut, muss aber auch sagen, dass in diesem Band schon mehr Romantik und auch Kitsch angesagt war, als noch im ersten – insgesamt hält es sich aber im Rahmen.


Ich liebe vor allem die Dialoge und die Dynamik die darin steckt. Vor allem wenn ein Plan erörtert wird und das geschieht oft – es war ein regelrechter Genuss.

Das Buch ist wieder Abenteuer-Feeling pur – aber auch eine deutliche Weiterentwicklung. Es gibt viel mehr Wendungen und Hürden als noch in Band 1. Es ist insgesamt komplexer und irgendwie größer.

Realistisch ist es natürlich nach wie vor nicht. Aber die Autorin schafft es mir das trotzdem so zu verkaufen, dass es die ganzen Zufälle und das fast schon unverschämte Glück oder auch die ein oder andere Logiklücke nicht stört. Weil es schlicht sehr unterhaltend ist und dadurch auch die Spannung konstant aufrecht erhalten wird. Man will sehen was als nächstes passiert.


Ich mochte es übrigens auch, dass in dem Buch an einer Stelle aufgegriffen wurde, wie jung unsere Protagonisten eigentlich sind. Auch wie gut solche Randthemen wie Rassismus und Völkerverständigung eingearbeitet wurden.

Auch wenn ich sagen muss, dass ich dieses Mal durchaus ein paar Passagen etwas gestreckt fand. Nicht alles wäre unmittelbar notwendig gewesen.


Auch wenn ich das Buch insgesamt gut konstruiert finde, löste sich manches letztlich dann doch etwas zu leicht auf. Was vorher noch ein unmögliches Hindernis war, geht dann doch plötzlich verhältnismäßig leicht.


In einer Sache war die Autorin inkonsequent in Bezug auf ihre Charaktere – nur ganz zum Schluss macht sie dann doch noch eine Sache (ich will nicht spoilern, deshalb jetzt so verquer formuliert) – das diente dann aber meines Erachtens nur noch dem Drama und der Tragik – das fand ich . . . doof.


Fazit

Obwohl es durchaus kleine Dinge gab, die ich anprangern würde, schmälert das das Buch nicht.

Es ist nach wie vor sehr unterhaltsam und spannend und hat wahnsinnig tolle Charaktere zu bieten.

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Tags: abenteuer, action, fantasy, jugendbuch, knaur   (5)
 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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In der Nacht hör' ich die Sterne

Paola Peretti , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423289672
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch ist so aufgebaut, dass wir eine Art Countdown haben – hier jedoch in Schritten. In wie viel Schritten Entfernung sie noch ihren Lieblingsbaum (einen Kirschbaum) auf dem Schulhof erkennt – im Laufe des Buches wird die Zahl immer kleiner.

Außerdem haben wir immer mal wieder Abschnitte, die grün geschrieben sind und sich die Protagonistin an den Hauptcharakter aus ihrem Lieblingsbuch wendet. Allerdings muss ich sagen, dass ich diese ziemlich überflüssig fand.


Man merkt schon an der Art wie es geschrieben ist, dass es ein Erstlingswerk ist – es wirkt schon etwas ungeschliffen und es fehlte das sprachliche Feingefühl, was es an der ein oder anderen Stelle gebraucht hätte.


Jetzt könnte man aber sagen, es ist sowieso viel wichtiger, WAS das Buch für eine Geschichte erzählt. Diese schwächelt jedoch leider auch etwas.


Zunächst hatte ich bereits etwas Probleme einen vertieften Zugang zur Protagonistin zu finden – ich fand, sie war etwas unausgewogen. Sie selbst ist sehr naiv, unwissend kindlich – also eigentlich ihrem Alter entsprechend – allerdings gab es Aspekte in der Handlung, die deutlich besser funktioniert hätten, wenn die Figuren deutlich älter gewesen wären. Gerade bei dem Thema Liebe/Beziehung.

Dadurch handelten die Figuren ab und an ihren Alter nicht entsprechend, wie ich fand – vor allem Filippo.


Die Randfiguren sind nett. Sie fügen sich gut in die Geschichte ein und bringen auch ihre Problemfelder in die Geschichte. Diese werden jedoch nicht wirklich behandelt, sondern tauchen eher so auf. Hätte man sie aufgegriffen und das Buch ihnen mehr Seiten gewidmet, hätte es der Geschichte mehr Schichten und Tiefe geben können.


Wir haben hier eine wirklich nette und süße Geschichte. Aber vom Prinzip her ist sie recht simpel und das, was man eben erwartet – vielleicht sogar etwas einfach und auch ein wenig gestellt.

Weil nichts wirkliche Konsequenzen hat. Alles löst sich sehr schnell in Wohlgefallen auf und diente vorher eigentlich mehr als Füller oder Effekthascherei und natürlich muss alles möglichst schnell wieder in die Happy End Richtung schlagen.


Mir fehlt schlicht der Tiefgang. Weder habe ich nun wirklich einen Eindruck bekommen, wie es ist, wenn die Welt um einen herum immer dunkler wird und man weiß, man wird erblinden, noch war es so geschrieben, dass es mich sonderlich berührt hätte.

Was ich in sofern bemerkenswert finde, dass die Autorin selbst an einer Artverwandten Krankheit leidet wie die Protagonistin und ebenfalls erblindet. Aber gut, nur weil man genau weiß, wie sich etwas ist, bedeutet das leider noch lange nicht, dass man auch die richtigen Worte hat, dieses anderen zu vermitteln.


Die Aussage des Buches ist natürlich schön: Dass man nie aufgeben darf, dass man sich nicht von seinen Ängsten beherrschen lassen darf – die Hauptaussage ist aber, dass die wichtigsten Dinge die sind, wofür man nicht unbedingt die Augen braucht, es geht ums Herz.

Richtig, die gleiche Aussage wie von „Der kleine Prinz“ - hier hat es aufgrund der Blindheit natürlich eine deutlichere Ebene, aber das Buch wird auch mehrfach in diesem hier erwähnt.

Genau wie ein zweites, welches ich aber nicht kenne.

Also der „Content“ der einen hier geben wird, ist ziemlich stark beeinflusst, von den anderen beiden Werken.


Fazit

Ich finde die Idee des Buches wirklich schön, es ist ein eigentlich sehr berührendes Thema, das Buch hat durchaus seine schönen Momente und es ist auch eine ganz nette Geschichte.

Aber für mich hat die Autorin es nicht geschafft, diese Idee so in Worte zu fassen, dass sie zu mir durchgedrungen wäre.

Ein gutes Buch macht eben doch mehr aus, als eine gute Idee.

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Tags: dtv, roman   (2)
 

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Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Peter Stamm
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.03.2016
ISBN 9783596906314
Genre: Klassiker

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

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Beale Street Blues

James Baldwin , Miriam Mandelkow
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423289870
Genre: Klassiker

Rezension:

Die Sprache ist vermutlich dem Milieu angepasst – sie ist stellenweiser derber oder vulgärer, was für mich zwischen aufgesetzt und natürlich schwankte. Außerdem fand ich manche Sätze wirr – andere klangen sonderbar bzw. falsch - was es gelegentlich schwieriger gemacht hat, dem Text zu folgen.

Wir haben aber auch sehr starke Sätze, die eine bewegende, starke Aussage enthielten und dementsprechend formuliert waren.


Wir haben hier Charaktere, die irgendwie ihr Leben leben wollen und müssen – die aber auch mehr wollen, als man ihnen ungerechterweise bereit ist zuzugestehen.

Generell werden die Figuren gekonnt mit Leben versehen - sie und ihre Lebensumstände sind sehr eindringlich beschrieben: die Familie und ihre internen Konflikte und Streitereien, der Kampf um Akzeptanz, den Rassismus denen sie ständig ausgesetzt sind, was es mit jungen Menschen macht, die lernen, dass man ihnen keine Chance geben wird, Kritik an dem amerikanischen Gefängnis/Justizsystem.

Alle Figuren wissen um ihre Rolle in einem rassistischen System. Es zeigt was mit Menschen geschieht, die so einem System/Gesellschaft ausgesetzt sind – die eine Spirale der Gewalt verursacht, worunter insbesondere die Frauen zu leiden haben.


Das Buch ist eine Parabel auf eine rassistisch durchsetzt/geprägte Gesellschaft. Das ist großartig dargestellt und kann einen nur nahe gehen – insbesondere, wenn man sich bewusst macht, dass man sich heutzutage, gerade als weiße/privilegierter Teil der Gesellschaft, einbildet, dass es heute doch ganz anders und viel besser ist – die Realität sieht anders aus.


Trotzdem hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Zum einen die Sprache (manchmal Satzbau selbst), aber auch die Dialoge fand ich oft befremdlich bis mies.

Die Geschlechterbilder (was Frauen/Männer ausmacht) fand ich auch nicht gerade gut – auch wenn das natürlich der Zeit geschuldet ist und dieses Buch für die damalige Zeit vielleicht sogar fast schon revolutionäre Ansichten hat.

Und nicht zuletzt: Auch in diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass dieses Buch ein Wissen voraussetzt, welches ich nicht mitbringe – ich habe in dieser Zeit weder gelebt, noch die Lebensgeflogenheiten recherchiert. Dadurch hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass mir manche Aspekte der Geschichte verschlossen bleiben.


Fazit

Auf der einen Seite finde ich die Gesellschaftlichen-Rassistischen-Aspekte großartig dargestellt, weil es einen trifft, einen bewegt, weil es heute noch viel zu zutreffend ist.

Auf der anderen Seite mag ich den Stil des Autors schlicht nicht – ich habe dadurch so meine Probleme einen Zugang zu dem Buch zu erarbeiten.

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Tags: dtv, rassismus, roman   (3)
 

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108 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 15 Rezensionen

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Das Feld

Robert Seethaler
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 04.06.2018
ISBN 9783446260382
Genre: Romane

Rezension:

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen.

Allerdings haben die Geschichten schon etwas – nicht melancholisches - aber schon etwas schweres an sich, ohne dabei wirklich atmosphärisch zu sein.


In jeder Geschichte spielt der Tod mit – irgendwer stirbt immer oder ist bereits zu Beginn der Geschichte tot.

Es sind schon Lebensgeschichten von Bewohnern aus der gleichen Stadt und manchmal taucht auch ein Name wieder auf und bekommt eine anderer Perspektive – aber es hatte für mich keinen Romancharakter, wie es einen versprochen wurde.


Die (Lebens-)Geschichten waren durchaus vielschichtig – alle hatten ihre Probleme, manches ähnelte sich auch, wie das eben im Leben so ist, aber trotzdem waren alle Geschichten mehr oder weniger individuell.


Aber falls mir die Geschichten irgendwas sagen sollten oder mitgeben wollte, dann ging das gänzlich an mir vorbei.

Ich konnte eigentlich nicht einer Geschichte wirklich etwas abgewinnen – sie haben mich leider überhaupt nicht angesprochen.

Bereits nach der den ersten 2-3 Geschichten, wusste ich, dass das nichts mehr wird mit mir und dem Buch – ich kann aber leider auch nicht genau sagen warum.

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Tags: hanser, kurzgeschichten   (2)
 

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142 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

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Das weibliche Prinzip

Meg Wolitzer , Henning Ahrens
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 24.07.2018
ISBN 9783832198985
Genre: Romane

Rezension:

Bereits das erste Kapitel hatte mich – gerade die Rede von Faith hat mich wie die Protagonistin fast schon beflügelt – und die Begeisterung hielt während das gesamten Buches an.


Ich mag den Stil – er hat gewählte Formulierung, ist präzise beobachtet und es schwingt oft ein leichter Humor mit. Oder kurz: Es ist sehr angenehm zu lesen.


Unsere Protagonistin ist Greer – ihre Person ist so zu sagen, der Ankerpunkt. Im Laufe des Buches kommen auch andere Personen zu Wort, in dessen Kapitel wir etwas aus ihrem Leben erfahren und ihre Sicht und Erfahrungen kennen lernen. Das sorgt für Abwechslung und neue Perspektiven.

Durch diese verschiedenen Sichten und Lebenserfahrungen, fügte sich wie bei einem Puzzle, nach und nach ein großes Bild zusammen. Dadurch bekommt man das Gefühl, wirklich die ganze Geschichte zu erfahren. Etwas, was einem im echten Leben verwehrt bleibt – ein großer Vorteil der Literatur.


Generell waren die erzählenden Charaktere gut ausgearbeitet und in Szene gesetzt – jeder hatte seine Eigenarten, Fehler und Stärken. Ich bin tatsächlich jedem einzelnen gerne durch ihr Leben/Geschichte gefolgt, weil sie allesamt schlichtweg interessant waren.


Mein Hauptgrund das Buch lesen zu wollen, war tatsächlich das Thema: intelligent erzählter Feminismus – und das bekommt man auch.
Dabei greift das Buch viele Formen von Sexismus auf. So auch über die Colleges-Zeit erzählt, den Alltagssexismus, den jede Frau/Mädchen kennt und hier gut eingefangen und dargestellt wurde – ebenso wie überfordert und wehrlos man sich in solchen Momenten fühlen kann – und die Stigmatisierung des Opfers und Bagatellisierung der Tat.


Es zeigt aber auch die Auswirkung, wenn die Sexualaufklärung durch Pornografie ersetzt wird. Oder die „Gläserne Decke“ Spielt eine Rolle, Diskriminierung von Homosexuellen (hier vorrangig von Lesben) - Nicht nur eine direkte feindselige, sondern auch eine unterschwellige, dass es immer noch in vielen Köpfen verankert ist, dass Homosexualität nicht normal sei, dass es durch äußere Umstände entsteht oder derjenige eigentlich hetero ist und dieses Selbst nur unterdrückt würde – dass dies auch auftaucht, in modernen Gesellschaften. Es bildet die Aktivistenszene ab und der Feminismus im Wandel der Zeit oder beschäftigt sich mit Machtstrukturen und zeigt Grauzonen.


Aber! Und das finde ich wichtig an der Stelle: Das Buch ist nicht belehrend mit erhobenen Zeigefinder oder feministischer Keule.

Ich würde sogar behaupten, dass selbst wenn man nicht sonderlich viel Blick auf diese Themen legt, man hier trotzdem gut unterhalten wird – denn zur einen ist das Buch einfach gut erzählt und letztlich erzählt das Buch auch schlicht von Lebensphasen – z.B. die Zeit kurz nach dem Colleges, wenn man (idealistische) Pläne macht und dann von der Realität eingeholt wird – und man eigentlich keine Ahnung hat, was man mit seinem Leben anfangen soll oder was für Phasen man im Leben durchläuft, was für Schicksale oder alltägliche kleine Tragödien einen begegnen können.


Es erzählt von Themen, die jeden von uns betreffen und jeder von uns kennt, dass man etwas sinnvolles im Leben machen möchte, etwas bewirken will, sich selbst verwirklichen will.

Manchmal wartet man vielleicht auch nur auf dem Impuls, um endlich aktiv zu werden.


Diesbezüglich wird man meines Erachtens nicht nur unterhalten, sondern gibt einen das Buch durchaus auch etwas mit.


Fazit

Ich habe dieses Buch angefangen, weil ich einen intelligenten, feministischen Roman lesen wollte und das habe ich bekommen. Aber selbst wenn man darauf keinen großen Blick legt, erwartet einen immer noch, ein verdammt gut erzählter Roman.

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Tags: feminismus, lebensgeschichte, roman   (3)
 

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96 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Zeit der Ruhelosen

Karine Tuil , Maja Ueberle-Pfaff
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.03.2017
ISBN 9783550081750
Genre: Romane

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228 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Ein untadeliger Mann

Jane Gardam ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 24.08.2015
ISBN 9783446249240
Genre: Romane

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