Leserpreis 2018

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Adriana zwischen den Welten

Katharina Seck
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 04.12.2018
ISBN 9783959918923
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt 
300 Jahre ist Adriana nun schon ein Schattenwesen und wandelt zwischen den Welten. Bis sie eines Tages ihre große Liebe wieder sieht und weiß, dass sich ihr Warten gelohnt hat. doch er ist nicht der gleiche, wie vor 300 Jahren - er ist ein Jäger und sie seine Beute.

Eigene Meinung
Die Idee fand ich gut, die Umsetzung eher weniger. Adriana wiederholt sich viel zu oft. Immer wieder erzählt sie, dass sie schon so lange in der Zwischenwelt wandelt und einzig Nathan ihr Licht der Hoffnung war. Nach den ersten beiden Malen hat man das eigentlich verstanden.

Mir ging es mit der Änderung der Gefühle zwischen Adriana und den anderen viel zu schnell. Adriana taucht bei den Jägern auf und natürlich sind erst einmal alle misstrauisch. Aber urplötzlich sind sie es nicht mehr. Mir hat diese Wandlung gefehlt, die kleinen Annäherungen und Vertrauensbeweise, bei denen man als Leser merkt, dass sich langsam etwas ändert. Und genau so verhielt es sich auch mit ihrer Beziehung zu Nathan.

Alles in allem war es viel zu kurz, um Veränderungen glaubhaft rüber zu bringen. Dafür hätte es noch ein paar mehr Seiten gebraucht. Auch über die Schattenwesen selber erfährt man leider nicht so viel, wie ich gedacht hätte. Am Ende ging es dann zu schnell und reibungslos.

Fazit

Die Geschichte hat mich nicht berührt. Die ganze Zeit über habe ich einfach nur gelesen, ohne dass es mich emotional gepackt hätte. Schade.
Ein netter Zeitvertreib, aber keine Geschichte, die mich länger beschäftigt.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Paper Ghosts

Julia Heaberlin , Karin Dufner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.12.2018
ISBN 9783442488001
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt 
Grace macht mit dem demenzkranken Carl einen Ausflug, bei dem er den Mord an ihrer Schwester gestehen soll. Doch ist er wirklich der gerissene Mörder, für den sie ihn hält, oder doch nur ein kranker, alter Mann?

Eigene Meinung
Anfangs fand ich es noch recht spannend, obwohl mir Grace auch da schon sehr besessen vorkam. Carl war unglaublich sympathisch und die ganze Zeit hat man sich als Leser gefragt, ob er wirklich der Mörder ist und vor allem wann das endlich zur Sprache kommt.

Ständig werden kleine Hinweise gestreut, die einen an Carl zweifeln lassen, wie zum Beispiel seine ominöse Liste an Gegenständen, die Grace ihm besorgen soll.

Grace Gedankengänge konnte ich bis zu einem gewissen Punkt noch nachvollziehen. Je mehr ich jedoch über ihre Vergangenheit erfahren habe, desto mehr bekam ich den Eindruck, dass sie sich gerade krankhaft in etwas verrennt. Sehr sympathisch hat sie das leider nicht gemacht.

Leider passiert in der Mitte nicht so viel. Die beiden fahren durch die Gegend, befragen Leute und unterschwellig ist immer eine gewissen Spannung zu spüren, doch es passiert einfach nichts nennenswertes.

Am Ende wurde es dann etwas absurd und für meinen Geschmack hat sich alles zu gut zusammen gefügt. Der Epilog schließlich hat meinen Eindruck von Grace nur bestätigt. Die Frau braucht eindeutig Hilfe...

Fazit

Spannend, doch leider passiert einfach zu wenig. Die Geschichte fließt eher gemächlich dahin, um dann anders zu enden, als man es erwartet hat. Jedoch im negativen Sinne. Zudem wurde ich mit der Protagonistin einfach nicht warm.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tag Vier

Sarah Lotz , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.11.2018
ISBN 9783442480548
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt 
Es ist der vierte Tag einer paradisischen Kreuzfahrt, doch plötzlich steht das Schiff still. Nichts geht mehr, keiner weiß wieso und als wäre das nicht schon genug, passieren lauter unerklärliche Dinge an Board.

Eigene Meinung
Mir hat es von Anfang an eigentlich ziemlich gut gefallen. Es gibt mehrere Personen deren Handlungssträngen man folgt und jeder hat seine ganz eigenen Lasten zu tragen, hinter die wir nach und nach im Laufe des Buches kommen.
Durch die vielen Sichtweisen können wir das Geschehen an Board aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten. was ein ganz anderes Licht auf die merkwürdigen Vorkommnisse wirft.

Für ein Buch war es sogar recht gruselig, obwohl es auch daran gelegen haben kann, dass ich im Dunkeln und alleine zu Hause war.

Es spitzte sich immer mehr zu und ich habe mich total auf die Auflösung gefreut, leider bekam meine Freude schnell einen Dämpfer. Es endete an einer Stelle ganz plötzlich und machte dann einen Zeitsprung. Alles was danach kam, hat mir nicht mehr gefallen. Es war total wirr und das, was man sich zusammenreimen konnte, war dermaßen an den Haaren herbeigezogen und für mich nur ein verzweifelter Versuch, alles in irgendeiner Form schnell zu Ende zu bringen.

Es auch auch nicht wirklich Sinn gemacht und es waren zu wenige Erklärungen vorhanden. Das letzte Kapitel hätte ich dann auch definitiv nicht gebraucht. Ich fand es eher befremdlich und ekelig, als gruselig.

Fazit

Schade, da war so viel Potential, welches mit dem komischen Ende total zunichte gemacht wurde. Die zwei Sterne Abzug sind auch fast alleine für die Auflösung.

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Eiswelt

Jasper Fforde , Kirsten Borchardt
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453319691
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt 
Während sich alle Welt im Winter schlafen legt, bleiben einige wenige wach und halten Wache. Unter ihnen auch der junge Charlie. Doch was er in seinem ersten Winter erlebt, sprengt jegliche Vorstellungskraft.

Eigene Meinung
Ich fand den Einstieg sehr schwer. Man wird in eine völlig neue Welt gestoßen, in der die Menschen Winterschlaf halten und von übernatürlichen Wesen heimgesucht werden. ständig gibt es Fußzeilen die das Verständnis erleichtern sollen und auch recht witzig waren. Auch die kursiven Abschnitte vor jedem Kapitel erleichtern das Zurechtfinden in der Welt.

Leider blieb es bis zum Ende bei einem eher holprigen Lesefluss. Zu viel was man nicht versteht und unter einen Hut bringen muss. Es war teilweise zu abtrakt um sich vernünftig in die Geschichte einzubinden.

Zwar hat die Geschichte durchaus Potential und war auch spannend, doch durch die vielen neuen Sachen war es sehr schwer, die Hauptgeschichte nicht aus den Augen zu verlieren. Am Ende wurde es mir dann auch etwas zu paranormal.

Fazit

Etwas weniger fremdes und ausgefallenes und es hätte mir um einiges besser gefallen. So war es leider bis zum Schluss sehr anstrengend zu lesen.

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26 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Ein Laden voller Hygge-Glück

Rosie Blake , Claudia Franz
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.11.2018
ISBN 9783442488414
Genre: Liebesromane

Rezension:


Inhalt 
Eigentlich ist Clara nur auf der Durchreise, doch als sie in dem beschaulichen Dorf Yulethorp ankommt merkt sie schnell, dass die Bewohner Hilfe brauchen. Durch einen Zufall übernimmt sie den ansässigen Spielwarenladen und bringt Leben in das kleine Dorf. Als der Geschäftsmann Joe in das Dorf kommt, steht das Glück der Einwohner und das von Clara auf dem Spiel.

Eigene Meinung
Wie der Titel und der Klappentext vermuten lassen, ist es ein Buch, perfekt für kalte Winterabende. Die Atmosphäre ist einfach toll und man will sich sofort in die Decke einmummen und eine heiße Schokolade vor dem Feuer trinken.

Clara war mir sofort sympathisch, genau wie die Einwohner des Dorfes. Nach und nach verwandelte sich das Dorf und auch für mich war es spannend zu sehen, welche neuen Dinge sich Clara ausgedacht hat, um das Geschäft interessanter zu machen und den Ort wieder zu beleben.

Mit Joe bin ich leider nicht richtig warm geworden. Zwar habe ich Verständnis für ihn und seine Situation gehabt, doch er blieb mir trotz seines Sinneswandels fremd.

Der Aufbau der Geschichte war bis fast zum Schluss richtig toll. Es ging nicht zu schnell und man hat sich einfach wohl gefühlt. Leider war mir die Wandlung am Ende etwas zu schnell und plötzlich. Von mir aus hätte es sich ruhig noch ein paar Seiten weiter ziehen können, dann wäre es etwas glaubwürdiger gewesen.

Fazit

Ein tolles Buch, genau richtig für die kalte Jahreszeit!

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117 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Erhebung

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453272026
Genre: Romane

Rezension:

Zugegeben, die Geschichte ist sehr kurz, dafür hat sie es aber in sich. Stephen King schreibt sehr gefühlvoll was passieren kann, wenn man seinen Mitmenschen mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt und über seinen Schatten springt.

Mich hat der kurze Ausfkug in Scotts Leben sehr berührt. Eine emotionsgeladene Geschichte, nach der ich sogar Tränen in den Augen hatte.

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27 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Der Himmel gehört uns

Luke Allnutt , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 12.11.2018
ISBN 9783764506285
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Rob und Anna bekommen eine schreckliche Diagnose: Ihr Sohn Jack hat Krebs. Manche werden durch so einen Schicksalsschlag zusammengeschweißt, doch die beiden entfernen sich nur immer mehr voneinander. Als Rob eine unverzeihliche Entscheidung trifft, bricht die Familie auseinander.

Eigene Meinung

Ich habe das Buch gerade beendet und bin am heulen. Es ist einfach unglaublich, wie stark mich die Geschichte mitgenommen hat.
Die Protagonisten sind großartig. Jack und seine Eltern sind eine tolle kleine Familie und es tut im Herzen weh zuzusehen, wie ihr Glück langsam aber sicher zerbricht.
Ihre Verzweiflung nach der Diagnose war einfach schrecklich. Es tat mir unendlich Leid mitanzusehen, wie danach alles den Bach runtergeht.

Sehr gefallen hat mir, dass es aus der Sicht des Mannes geschrieben wurde. Trotzdem, dass ich eine Frau bin, konnte ich mich sehr gut in Rob hineinversetzen und ging mit ihm durch seine Höhen und Tiefen, wobei es von ersteren eher wenig gab.

Niemand sollte so etwas durchmachen müssen. Luke Allnutt hat die vielen verschiedenen Emotionen unglaublich gut zum Ausdruck gebracht. Ich habe selten so ein herzzereißendes Buch gelesen, in dem alles stimmig war.               

Fazit
Ein wunderbar emotionales Buch, bei dem man Taschentücher bereithalten sollte. 
Herzbrechgefahr!

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149 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

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Das Leuchten unserer Träume

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783426522059
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt 
Sophies Bruder stribt bei einem Verkehrsunfall und seit dem verschließt sich Sophie ihren Mitmenschen gegenüber. Jahre später bricht bei ihren Nachbarn ein Feuer aus und sie ist in der Wohnung gefangen. Ben, der zufällig vorbeikommt, gelingt es sie zu retten und ab dem Zeitpunkt weicht er nicht mehr von ihrer Seite. Anfangs misstrauisch, lässt sich Sophie immer mehr auf ihn ein, bis sie hinter sein schreckliches Geheimnis kommt.

Eigene Meinung
Eigentlich mag ich die Bücher von Dani Atkins, so war es anfangs auch bei diesem hier der Fall. Ich mochte die Protagonisten und die Geschichte war mitreißend. Leider verlor sich das in der Mitte. Ab dem Zeitpunkt, wo Ben eine größere Rolle in Sophies Leben spielt, geschah nicht mehr viel. Es wurde zu einer seichten Unterhaltung.

Die Handlung zog sich dahin und Sophie wurde immer unvorsichtiger und ängstlicher, was mich immer mehr genervt hat. Ich verlor den Bezug zu den Protagonisten, so dass mir ihre Erlebnisse nicht mehr wirklich nahe gegangen sind.

Wendungen, die überraschend sein sollten, waren zu vorhersehbar. Hier hat Dani Atkins definitiv zu viele Hinweise gestreut. Vieles war zu offensichtlich und an einigen Stellen zu konstruiert und an den Haaren herbei gezogen.

Am Ende ging es dann Schlag auf Schlag. Zwar habe ich einmal kurz auf die Tränendrüse gedrückt, allerdings eher auf Grund von Dani Atkins emotionalem Schreibstil und weniger wegen der Situation an sich.

Fazit

Schade, ihre anderen Romane haben mir besser gefallen. Ich hätte gerne mehr mit den Protagonisten mitgefiebert, doch ihr Schicksal ging mir nicht so nahe, wie es sollte.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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To Keep You Safe

Judit Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 01.11.2018
ISBN 9783947357093
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt 
Judy und ihre zwei Geschister müssen nach Meteoriteneinschlägen ohne ihre Eltern klar kommen. Sie versuchen in einer unmenschlichen Welt zu überleben, bis Judy auf die Liebe trifft und alle ein bisschen Hoffnung bekommen.

Eigene Meinung
Die Geschichte ist anders, als ich es erwartet habe. Es geht primär nur darum, wie Judy und ihre Geschwister überleben und sich durch die zerstörte Welt kämpfen.

Spannend war es leider nicht wirklich, sondern dümpelte eher nur so dahin. Zwar fieberte man mit Judy und ihren Geschwistern mit, doch das ist eher so nebensächlich. Es ist wie ein kleiner Einblick in ihren Alltag während die Welt untergeht.

Fazit

Schlecht ist es nicht, doch vielleicht eher für jüngeres Publikum - als kleiner Buchsnack.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Ich vernichte dich

Brad Parks , Irene Eisenhut
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.11.2018
ISBN 9783596702251
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt 
Als Melanie ihren Sohn von der Tagesmutter abholen will, befindet sich dieser zu ihrem Entsetzen schon nicht mehr dort. Stattdessen wird sie des Drogenbesitzes angeklagt und ihr Sohn kommt in eine Pflegefamilie. Melanies schlimmster Albtraum wird wahr und niemand glaubt an ihre Unschuld.

Eigene Meinung
Das Buch lässt sich wirklich flüssig lesen und ist fast durchweg spannend. Man kann Melanies Verzweiflung richtig spüren, so nah geht einem ihr Schicksal. Es tauchen immer mehr Vorwürfe gegen Melanie auf und ihre Situation wird immer auswegsloser.

Zusätzlich zu Melanies Sichtweise begleiten wir die Ermittlerin Amy und auch das Paar, welches Melanies Sohn zur Pflege bekommt. Schnell wird klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu geht.

Leider hat mir Amys Ermittlungsarbeit überhaupt nicht gefallen. Sie zieht viel zu schnell die falschen Schlüsse und beschuldigt jemanden anhand von fadenscheinigen Beweisen, nur um dann später wieder am Anfang zu stehen, weil sie eben doch den falschen Täter überführen wollte. Andauernd geht das so und zusätzlich macht sie noch schwerwiegende Verfahrensfehler, die nicht mit dem Bild der tollen Ermittlerin übereinstimmen.

Melanie wird mir im Laufe des Buches immer unsympathischer, weil sie zum Ende hin richtig egoistisch wird. Mag sein, dass es daher rührt, dass sie um das Wohl ihres Sohnes besorgt ist, doch dann wurde das nicht gut rüber gebracht.

Einige Figuren tauchen nur sporadisch auf, bekommen aber am Ende eine unglaublich große Bedeutung, die für mich als Leser nicht nachvollziehbar war.

Außerdem gibt es hier wieder ziemlich viel Ermittlungsarbeit auf eigene Faust, die ich, auf Grund der Häufung, sehr unrealistisch fand. Auch das Ende war viel zu konstruiert und war teilweise (z. B. in Hinsicht auf den Täter) nicht stimmig.

Fazit

Trotz der vielen Kritikpunkte wurde ich gut unterhalten. Es war mir nur etwas zu konstruiert und unglaubwürdig.

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(54)

95 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Die Brut - Das Ende naht

Ezekiel Boone , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.05.2018
ISBN 9783596035847
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt 
Das Finale der Spinnen-Trilogie. Die Lage spitzt sich zu und alle Handlungsstränge laufen zusammen. Der Showdown beginnt.

Eigene Meinung
Für mich war der letzte Band der Trilogie, trotz einiger Kritikpunkte, ein gelungener Abschluss.

Man ist den Charakteren nochmal näher, als in den beiden ersten Bänden. Ich bin jedem einzelnen gerne gefolgt. Sei es den politischen Machenschafften der Präsidentin und ihres Gefolges, oder Melanies Forschungen an den Spinnen. Aber auch die Zivilisten Fred und Amy haben mir wieder gut gefallen, sie bringen richtig Schwung in die Sache.

Leider haben mir die Kapitel gefehlt, in denen es um Einzelschicksale von Personen ging, die nicht wichtig waren und die den Spinnen zum Opfer gefallen sind. Sie waren es, die die Angst in Band eins und zwei noch geschürt haben.
Stattdessen gibt es nun Kapitel aus der Sicht der Spinnen, jeweils jedoch nicht einmal eine Seite lang. Ich persönlich hätte diese Kapitel nicht gebraucht und es besser gefunden, wenn es genau so wie in den ersten beiden Bänden gewesen wäre.

Auch gibt es weniger neue Informationen über die Spinnen. Vieles was vorher angerissen wurde, wurde leider nicht zufriedenstellend aufgearbeitet und beantwortet. Ebenso war der große Showdown, auf den alles hingearbeitet hat, eher mau. Nach der Vorarbeit der ersten Bände habe ich etwas größeres und spektakuläreres erwartet. Aber gut, richtig unzufrieden bin ich mit der Lösung aber auch nicht.

Fazit

Trotz meiner Kritikpunkte hat mir der letzte Band sehr gut gefallen. Ich war in einem rutsch durch und fand es wieder extrem spannend, auch wenn sich der Schwerpunkt etwas von den Spinnen weg und zu den Charakteren hin verschoben hat.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Der Tod kommt nach Mitternacht

Matthew Sullivan , Christine Heinzius
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442484133
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt 
In der Bibliothek in der Lydia arbeitet, erhängt sich eines Tages einer ihrer Stammkunden. Er hinterlässt ihr allerhand zerschnittene Bücher und zu guter Letzt auch ein Foto von ihr als Kind. Nach und nach enträtselt Lydia die Hinweise, die ihr hitnerlassen wurden und wird immer tiefer in eine Vergangenheit geführt, von der sie jahrelang versucht zu entkommen.

Eigene Meinung
Ein Kriminalroman, der mir wieder richtig gut gefallen hat. Die Protagonistin hat eine schreckliche Vergangenheit, der man jedoch ziemlich schnell auf die Schliche kommt. Wie aber alle agierenden Personen miteinander zu tun haben und wer welche Rolle spielt, wird erst nach und nach klar.
Oft wird in Krimis auf eine spannende Auflösung hingearbeitet und diese dann leider nur ungenügend gelöst, was den Leser sehr unzufrieden zurück lässt. Doch hier hat alles perfekt gepasst.

Es war nicht vorhersehbar und hatte sogar sehr viele Wendungen, die mich ein ums andere Mal sehr überrascht haben.

Fazit

In nur zwei Tagen habe ich den Roman verschlungen, alleine das spricht schon für das Buch. Er ist angenehm geschrieben und von Anfang bis Ende voller Spannung.
Vollste Leseempfehlung!

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Was Alice wusste

T.A. Cotterell , Karin Dufner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442205578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Nach einem Arbeitsauftrag kommt Alice nachts nach Hause und findet ein leeres Bett vor. Am nächsten Morgen ist ihr Ehemann immer noch nicht wieder aufgetaucht. Als er ein paar Stunden später nach Hause kommt, ist ein Mädchen tot und Ed ist einer der Hauptverdächtigen. Alice versucht ihren Mann zu schützen, doch dabei verstrickt sie sich immer weiter in ihren Lügen.

Eigene Meinung
Anfangs fand ich die Geschichte noch spannend. Doch dann wurde es schnell zu einem langweiligen hin und her, bei dem schließlich Alice' und Eds Ehe auf dem Spiel steht. Eine Ehekrise hatte ich so nicht auf dem Schirm.

Mir haben Alice und ihre Arbeit gefallen. Ed hingegen war mir leider unsympathisch, mit seiner glatten und beherrschten Art und ihre beiden Kinder sind kaum vorgekommen.

Ich fand es echt zäh und meistens recht unspannend. Ein Thriller mag es ja gewesen sein, von "psycho" fehlt hier aber jede Spur und der Thriller gehört auch eher zu den schlechteren.
Lediglich am Ende kam noch ein kleines Aufbäumen, doch leider viel zu spät. Das meiste war absurd und unrealistisch.

Fazit
Für Einsteiger in die Thrillerwelt sicher ein nettes Buch, für alle anderen ist es wahrscheinlich zu langweilig und unausgereift.

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(65)

102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Die Ring-Chroniken - Begabt

Erin Lenaris
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672115
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Emony hat nur eine Chance aus dem Armenviertel in der Wüste herauszukommen und ihr und ihrer Mutter ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie muss Adoptin werden und für WERT arbeiten. Überrschenderweise bekommt sie sogar zusammen mit ihrem besten Freund einen Platz für die Ausbildung, doch was sie da erfährt, erschüttert alles, woran sie gedacht hat. 

E igene Meinung
Vorweg: An diesem Auftakt war nicht alles schlecht. So gefiel mir die Grundgeschichte eigentlich richtig gut, leider hat Erin Lenaris zu wenig draus gemacht bzw. mir alles mit den Figuren und deren Handlung kaputt gemacht.

Es ist total vorhersehbar. Als Leser ist einem sofort klar, wer hier wen liebt, noch lange bevor es die Betreffenden selbst merken. Das führt leider dazu, dass ich deren Handlung und Gedanken eher lächerlich und total erzwungen fand. Die Geschichte an sich ist gar nicht so vorhersehbar, eher wie in jedem durchschnittlichen Roman, also völlig okay.
Aber teilweise waren die Protagonisten für das erfolgreiche Abschließen einer Mission auf die Hilfe anderer angewiesen, bei denen eigentlich nicht sicher war, ob sie ihnen helfen würden. Auch hier wusste man von vorneherein wer sich anschließen würde und wer nicht. Die Umsetzung bzw. die Überzeugung dieser Figuren war unglaublich konstruiert und somit auch nicht spannend.

Die Liebesgeschichte der Protagonisten war ebenfalls zum Haareraufen. Wie das ganze Buch war diese Romanze ebenfalls voller Klischees. Ganz von den schlechten Dialogen abgesehen. Die Geschichte mutet an ein Baukastenprinzip eines Fantasy-Romanes an. Den bösen Buben brauchen wir, den verliebten besten Freund, die schlaue Freundin, blablabla... laaaangweilig.

Noch eine Sache zu ihem besten Freund Felix: Eine nervigere Figur habe ich lange nicht in einem Buch gehabt. Er springt rum wie ein hyperaktiver Flummi und explodiert bei jeder Kleinigkeit. Was dem Leser sofort klar ist, hat Felix bis zum Ende nicht begriffen, nämlich dass Emonys Herz einem anderen gehört. Katastrophal nervig der Typ.

Jetzt hätte ich fast Emonys tolle Gabe vergessen... absolut schlecht umgesetzt. Für mich war das einfach nur ein einfaches Mittel, damit die Protagonisten ohne große Schwierigkeiten weiter kommen. So konnten sie richtig schnell Lügner entlarven... spannend oder interessant war das nicht. Wo bleibt denn da die Überraschung? Wenn man unbedingt etwas übernatürliches oder unwirkliches reinbringen will, sollte man sich schon etwas mehr Mühe geben und nicht so eine halbherzige Sache daraus machen.

Fazit
Leider ist nach dem Auftakt auch wieder Schluss für mich. Die Geschichte hatte Potential, ging aber bei den klischeehaften Figuren und der absurden Handlung komplett unter.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Nächste Ausfahrt Zukunft

Ranga Yogeshwar
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 05.10.2017
ISBN 9783462051131
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ranga Yogeshwar beleuchtet den Wandel unserer Welt anhand verschiedenster Themen. So geht er sehr ausführlich auf die Digitalisierung ein und zeigt auf, welche Fortschritte wir damit machen konnten, aber auch, was es für negative Folgen hatte und vielleicht noch haben wird.

Anfangs fand ich es etwas zäh und ich war ein bisschen verzweifelt, mich 400 Seiten durch das Buch quälen zu müssen, doch dann nach ein paar Seiten ließ es sich richtig flüssig lesen und hat mir gut gefallen.

Ranga Yogeshwar liefert hier keine Lösungen für bestehende, oder auch kommende Probleme, sondern bietet vielmehr einen Rundumblick auf verschiedene Themen die uns beschäftigen. Sei es im Alltag (Handy, Elektrogeräte), oder auch in der Forschung (Kernenergie, Raumfahrt...). Mit viel Witz dazwischen erklärt er selbst Laien verständlich die Wandlung der Dinge.

Mir hat das Buch echt gut gefallen. Ranga Yogeshwar geht nicht zu detailiert in einzelne Bereiche, so dass man ihm mit einem guten Allgemeinwissen folgen kann und durchaus noch die ein oder andere Sache lernen kann. Viele Kapitel konnten mich erstaunen, aber es gab auch einige, die mich eher weniger interessiert haben.
Hier ist für jeden etwas dabei.


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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Nach mir die Flut

Sarah Perry , Eva Bonné
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 28.09.2018
ISBN 9783847906513
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt 
John hat auf dem Weg zu seinem Bruder eine Autopanne und auf der Suche nach einer Tankstelle landet er in einem herrschaftlichen Haus, mit sonderbaren Bewohnern. Diese teilen ihm mit, sie hätten schon auf ihn gewartet und seine Sachen seien schon in sein Zimmer gebracht worden. Verwirrt versucht John sich einen Reim darauf zu machen, doch was er dabei entdeckt, wäre lieber im Verborgenen geblieben.

Eigene Meinung
Nach dem Klappentext war ich total gespannt auf die Geschichte. Leider folgte nach den ersten Seiten sofort die Ernüchterung. Der Schreibstil ist nicht meins und die Geschichte ist unglaublich zäh. Viel zu schnell wurde aufgedeckt, was hinter den Bewohnern des Hauses steckt. Und ganz ehrlich habe ich irgendetwas spektakuläreres erwartet.

Spannung war nur am Anfang vorhanden, bis wie gesagt das größte Geheimnis offenbart wurde. Mir erschließt sich die Geschichte einfach nicht. Es waren 270 Seiten voller Langeweile, ohne Sinn, oder Leitfaden dahinter.

Selbst die einzelnen Charaktere können einem nur leid tun. Zwar hat jeder seine Gründe in dem Haus zu sein und jeder hat seine Geheimnisse, doch ich fand es einfach blass und eintönig. Es gibt keine Höhen und Tiefen und auch keine nennenswerten Emotionen. Total nüchtern und trocken wird hier eine Geschichte von einem Mann erzählt, der sich aus unerfindlichen Gründen eine Woche in einem Haus voller Leute aufhält. 

Fazit
Das Buch war leider nichts für mich. Die Auflösung kam zu schnell und hat die komplette Spannung geschluckt. Danach war es einfach nur ein zäher Brei.

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Angelfall - Am Ende der Welt

Susan Ee , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453319097
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Der Kampf zwischen Engel und Menschen geht in die finale Runde. Werden die Engel die Erde für sich beanspruchen? Und wie wird es mit Raffe und Penryn weitergehen? 

Eigene Meinung
Der letzte Band hat mir wieder besser gefallen als der zweite und knüpft ebenfalls nahtlos an das Ende des zweiten Bandes an. Wer Raffe vorher vermisst hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Der Traum von einem Mann ist wieder in vollem Einsatz.

Alles kommt zu einem großen Showdown zusammen. Im letzten Band haut Susan Ee nochmal richtig einen raus. Wir erfahren wie die Engelspolitik funktioniert, was hinter den gefallenen Engeln steckt und landen sogar in der Hölle.

Ich war total gespannt wie Susan Ee die Liebesgeschichte zwischen Raffe und Penryn lösen würde und bin wirklich mehr als zufrieden!

Band drei war einfach wieder ein Genuss. Susan Ee schreibt mit so viel Witz! Das Schwert ist toll (sofern man ein Schwert toll finden kann), die Kundschafter sind total lustig und generell war unglaublich viel Humor in der Reihe.        

Fazit
Der dritte Band von Angelfall ist ein würdiger Abschluss der tollen Fantasy-Reihe.

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307 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Angelfall - Tage der Dunkelheit

Susan Ee , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453317482
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Penryn muss sich erneut auf die Suche nach ihrer Schwester machen und auch Raffe ist verschwunden. Als die beiden sich wieder begegnen, muss er sich entscheiden. Wählt er seine Flügel, oder setzt er alles für eine Menschentochter aufs Spiel? 

Eigene Meinung
Nach dem Ende von Band eins gibt es nur eine kurze Verschnaufpause und schon geht es wieder rasant weiter. Diesmal müssen wir ziemlich lange ohne Raffe auskommen, was zwar zur Geschichte gepasst hat, ich aber sehr schade fand, weil ich ihn total ins Herz geschlossen habe. Seine Art ist einfach eine Bereicherung für diese Reihe.

Mir hat der zweite Band auch gut gefallen, allerdings hängt er ein bisschen hinter dem ersten her. Einerseit wegen Raffe und andererseits fand ich die Ungeheuer total komisch. Die haben in mir ein unangenehmes Gefühl ausgelöst, das ich nicht näher beschreiben kann. Vielleicht haben sie mir auch schlichtweg nicht richtig gefallen.
Und die Rolle von Penryns Mutter hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Was soll das? Teilweise wird sie nur kurz von den Charakteren erwähnt, als ob Susan Ee den Leser daran erinnern wollen würde, dass da ja noch so eine Verrückte rumläuft.

Schön ist aber, dass wir mehr zu Raffes und Penryns Beziehung erfahren, in Band eins waren das ja eher nur Spekulationen. Die Motivation und Ziele der Engel werden ebenfalls sehr deutlich und auch Paige tritt mehr in den Vordergrund.       

Fazit
Trotz meiner Kritik bin ich sehr gespannt, wie es im letzten Band weiter geht und ob Raffe seine heißersehnten Flügel wieder bekommt.

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Angstrausch

Sarah Lotz , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487370
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Simon steigt für seine Website in eine Höhle ab und begibt sich dort in Lebensgefahr. Das Video, das er dabei gedreht hat, schlägt ein wie eine Bombe. Um seinen Followern mehr zu bieten, entschließt er sich schließlich auf den Everest zu steigen, doch was er da erlebt, ändert sein Leben völlig.

Eigene Meinung
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Die ersten fand ich noch echt spannend. Simons Tour durch die Höhle und schließlich die Erlebnisse auf dem Everest. Doch dann ging irgendwie die Puste aus. Die Geschichte dümpelte nur so dahin und es passierte nichts nennenswertes mehr. Dass es fast ausschlißelich um Simon ging, hat die Sache eher verschlechtert.

Ich habe dauernd auf die Wendung, oder das Aha-Erlebnis gewartet und irgendwie gedacht, dass da noch mehr kommen müsse. Leider konnte mich das letzte Drittel nicht überzeugen. Die Geschichte nimmt eine ganz andere Wendung, als man zu Anfang hätte denken können.          

Fazit
Super Start, aber schwaches Ende. Ich hätte mir zum Ende hin etwas mehr Thrill gewünscht. Schade.

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(20)

56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Eine andere Vorstellung vom Glück

Marc Levy , Bettina Runge , Eliane Hagedorn
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 23.07.2018
ISBN 9783764505950
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Wie jeden Tag tankt Milly ihr Auto nach der Arbeit an der Tankstelle voll und freut sich auf den wohlverdienten Feierabend. Doch als sie wieder im Auto sitzt, ist sie nicht mehr alleine. Agatha ist kurz vor ihrer Haftentlassung aus dem Gefägnis ausgebrochen und fordert von Milly, mit ihr quer durch das Land zu reisen. In den wenigen Tagen lernen sich die beiden kennen und Stück für Stück wird der Grund klar, warum Agathe im Gefägnis saß und nun ausbrechen musste.
Für beide eine Reise, die sie nie vergessen werden. 

Eigene Meinung
Wir begleiten Agathe und Milly, sowie Tom, den Marshal der ihnen folgt. Alle drei, besonders Milly und Agatha waren mir auf anhieb sympathisch. Die Geschichte ist mit so viel Witz geschrieben, dass es so viel Spaß gemacht hat wie lange nicht mehr.

Zwischendurch halten die beiden bei alten Bekannten von Agatha und auch sie sind allesamt eine Bereicherung für die Geschichte. Nach und nach erfährt man so von den Umständen, die zu Agathas Verhaftung geführt haben und vor allem, warum sie nun ausgebrochen ist.

Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll. Zu viel möchte ich nämlich nicht verraten. Millys und Agathas Reise bringt den Leser jedenfalls zum Nachdenken und ist wirklich wunderschön!              

Fazit
Wer ein lustiges und herzerwärmendes Buch sucht, ist hier genau richtig.

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(24)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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All die schönen Tage

Julia Kaufhold
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431040968
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
In der Schulzeit waren Stella und Max zusammen, bis Max Stella bitter enttäuscht hat. Jetzt, Jahre später meldet er sich plötzlich wieder und Stella muss sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Kann sie Max verzeihen?

Eigene Meinung

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Schreibstil ist leicht, aber total naiv und so einfach, wie ich es eher in Groschenromanen erwarten würde. Dazu kommt, dass alles zu detailiert beschrieben ist. Wer kann sich nach zehn Jahren noch merken, wie der jeweils andere da gerochen hat, oder ähnlichen Schwachsinn. Wenn es wenigstens um nur eine Sache gegangen wäre, aber nein, Stelle erinnert sich an fast ALLES aus ihrer Zeit mit Max.
Einmal schätzen die beiden zum Beispiel die Länge von einem Gegenstand und sie wissen beide noch die exakten Daten... richtig lächerlich.
Max erinnert sich in den richtigen Momenten natürlich auch an genau die gleichen Sachen, und beide wissen immer, warum der andere nun lächeln muss und, und, und.... ja ne, ist klar...

Dei Geschichte trieft einfach vor Süße, ist zu idealisiert und irgendwie ist es auch ziemlich krank, dass Stella immer noch nicht über die Sache damals und vor allem auch Max hinweg ist. Ganz ehrlich, der Grund für die Enttäuschung damals und warum ihre Beziehung kaputt gegangen ist, war für mich nur teilweise nachzuvollziehen. Um so weniger verstehe ich allerdings auch, warum sie in den vielen Jahren nicht über Max hinweggekommen ist und immer noch an ihn denkt, als hätte er sie erst gestern verlassen und wäre nicht nur eine Schwärmerei von früher gewesen.

Dazu kommt noch, dass sich Max, als sie ihn wieder sieht, gar nicht verändert hat! Geruch und überhaupt alles ist gleich geblieben und Stella erinnert sich an jeden Leberfleck. Oh man, ich muss zum Schluss kommen, das ist einfach zu bekloppt!

Außerdem sind mir Max und Stella total unsympathisch. Stella stößt ihre Liebsten regelmäßig vor den Kopf und Max macht selbiges mit Stella. Ich habe nicht gesehen, warum die beiden sich so sehr lieben und für einander bestimmt sind. Es kam überhaupt nicht bei mir an. Liebe braucht für mich ein bisschen mehr als eine wahllose Aneinanderreihung von zuckersüßen Ereignissen.

Die Nebencharaktere hätte man auch weglassen können. Sie tauchen zwar auf, werden teilweise aber irgendwann einfach nicht mehr erwähnt... Problem gelöst, einfacher kann man es sich kaum machen. Arne ist da das beste Beispiel.
Sie sind hier nur unnötiges Beiwerk. Sie tragen auch absolut nichts zur Geschichte bei und berührt haben mich die lieblosen Nebengeschichten auch nicht. Das war nur der verzweifelte Versuch, die lasche Story aufzuplustern.

Fazit
Traurigerweise ließe sich die Geschichte in ein paar wenigen Sätzen zusammenfassen. Sie ist viel zu überdramatisiert und weder Max, noch Stella konnten mich mit ihrer Darbietung überzeugen. Ich war froh, als es vorbei war.
Allein die Idee der "Schöne-Tage-Box" ist nennenswert.

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(75)

172 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Legendary

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492704021
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Nun ist es an Tella das Spiel zu gewinnen, um das zu erlangen, was ihr am meisten am Herzen liegt. Doch, dass sie selbiges dafür brechen muss, hätte sie sich nie vorstellen können.

Eigene Meinung

Oh mein Gott! Nach "Caraval" habe ich ja nicht zu hoffen gewagt, dass es eine Fortsetzung geben wird. Dann hielt ich sie in den Händen und war etwas enttäuscht, dass nun Tella die Protagonistin ist und nicht mehr ihre Schwester Scarlett. Doch die Enttäuschung wich ziemlich schnell unbändiger Freude. Freude darüber, endlich wieder in der Welt von Caraval zu sein.

Diese ist genau so magisch, wie im ersten Band. Und Tella gefiel mir erstaunlicherweise richtig gut. Wir erfahren viel über die beiden Schwestern, lernen ihre Mutter näher kennen und enthüllen sogar Legends Identität. Letzteres hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Zwar hatte ich den ein oder andern Verdacht, aber die Auflösung war einfach grandios! 

Auch die Nebencharaktere waren bombastisch. Vor allem Jacks hat es mir angetan, er ist einfach fantastisch! Der zweite Band strotzt einfach wieder von vielen Highlights, die alle zusammen ein perfektes Ganzes ergeben.

F
azit
Zwar war das Ende nicht ganz so offen, wie in Band eins, dennoch kann ich es kaum erwarten, endlich das Finale von Caraval in den Händen zu halten.
Und wer weiß, vielleicht ist die Aufdeckung Legends auch wieder nur eine Lüge gewesen...

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(92)

220 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Der Outsider

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.08.2018
ISBN 9783453271845
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Terry wird medienwirksam für den Mord an einem kleinen Jungen vor großem Publikum festgenommen. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich jedoch heraus, dass er an zwei Orten gleichzeitig gewesen sein müsste. Je tiefer Anderson in den Fall eindringt, desto unglaubwürdiger wird es.

Eigene Meinung
"Der Outsider" hat mich von Anfang an gepackt. Mit jeder Seite wird es unwirklicher und unbegreiflicher. Anderson war mir sofort sympathisch und auch die anderen Charaktere sind gut gewählt gewesen.

Obwohl oft nicht viel passiert war es spannend mitzuverfolgen, welchen Lauf die Ermittlungen nehmen, bei denen man ja hautnah dabei ist.

Viel kann man sich realtiv schnell denken und doch wurde es nicht langweilig. Allerdings hat mir für die volle Punktzahl das gewisse Etwas gefehlt. Es konnte mich einfach nicht so packen, wie sonst die Bücher von Stephen King. 

Fazit
Ein toller, mysteriöser Thriller der einen packt und erst am Ende wieder loslässt.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Was wir uns versprachen

Leah Mercer , Claudia Hahn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 11.09.2018
ISBN 9782919800292
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Mark und Anna sind glücklich verheiratet und nichts kann dieses Glück trüben. Bis Mark plötzlich von heute auf morgen nicht mehr nach Hause kommt und Anna keine Ahnung hat, was passiert ist. Eine Suche voller Trauer, Zweifel und Wut beginnt. 

E igene Meinung
Das war ein echt anstregendes Buch. Durch den einfachen Schreibstil ließ es sich zwar gut runterlesen, war aber viel zu naiv geschrieben. Eher wie ein Groschenroman.

Mark und Anna hätte ich das ein oder andere Mal gerne an die Wand geschlagen, so dämlich waren sie. Ich konnte das Verhalten von beiden einfach überhaupt nicht nachvollziehen.

Im Laufe der Geschichte haben sich beide auch so verhalten, dass man meint, dass sie den jeweils anderen in den vielen Jahren ihrer Ehe nicht wirklich kennen, geschweige denn lieben gelernt haben. Sie haben einfach viel zu viele Geheimnisse voreinander und können die Reaktionen ihres Partners überhaupt nicht abschätzen.

Der Grund für Marks Verschwinden ist schlimm, aber gleichzeitig ist die Geschichte, die sich daraufhin entwickelt, total bescheuert. Einfach unlogisch und weltfremd. Wie Mark sich verhält, das tut man seinem Partner nicht an. Das verhindert einfach der gesunde Menschenverstand. Wobei Anna auch nicht besser abschneidet.

Fazit
Ich konnte mit der Geschichte nichts anfangen. Das ist keine tragische Liebesgeschichte sondern eine von zwei dämlichen Menschen, die sich gegenseitig trotz langer Ehe fremd sind. 
Schmalzig, schnulzig und kitschig. Gut, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe.

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

Halbfettzeit

Tetje Mierendorf
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 27.08.2018
ISBN 9783579087214
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt
Einst war er DER dicke, deutsche Schauspieler, doch eines Tages hat es bei ihm klick gemacht und er hat seinen Pfunden den Kampf angesagt. Wie ihm das gelungen ist und welche Tipps er für Leidensgenossen hat, die ebenfalls etwas an ihrem Leben ändern wollen, beschreibt er in seinem Buch. 

E igene Meinung
Eigentlich lese ich Bücher wie das von Tetje Mierendorf nicht gerne. Irgendjemand denkt, er hätte etwas erreicht und fühlt sich genötigt darüber ein Buch zu schreiben. Allerdings hat mich doch interessiert, wie Tetje Mierendorf es hinbekommen hat, sich zu halbieren und wie es ihm dabei ergangen ist. Ich hatte die Hoffnung einen unterhaltsamen und zugleich gnadenlos ehrlichen Erfolgsbericht zu lesen.

Der Anfang war noch vielversprechend. Er berichtet über sein Leben als dicker Mensch und wie es ihm damit emotional ging, bis hin zu dem Punkt, an dem er sich schließlich zu einer radikalen Änderung entschieden hat. In der Mitte des Buches sind sogar Fotos aus seiner Kindheit, so wie aus seinem Leben vor und nach der Lebensumstellung.

Leider ging es danach rapide bergab. Mich hat nicht nur gestört, dass man als Leser geduzt wird und das auch noch so oft, dass man teilweise nur noch großgedruckte "D's" gesehen hat. Nein, schlimmer fand ich, dass das Buch in einem unglaublich belehrendem Ton geschrieben ist. Nach dem guten Anfang ging es praktisch nur noch darum, den Leser bzw. den dicken Leser davon zu überzeugen, dass sein Leben, so wie er es jetzt führt, schlecht ist und er etwas ändern muss.
Über Tetje Mierendorf selber und seine Rückschläge so wie Fortschritte wurde stattdessen nicht mehr nennenswert berichtet.

Außerdem kam es mir etwas zu missionierend daher. Zucker ist ab jetzt der Teufel und Schokolade das braune Gift. Mag ja sein, dass Zucker nicht gesund ist, aber dass man sich nun komplett in Verzicht üben muss fand ich etwas übertrieben. Zwar sagt er gleichzeitig auch, dass niedrige Dosen davon OK sind, doch das geht in der Masse an Gegenfeuer einfach unter.
Hin und wieder Schokolade (oder anderes) ist ja nicht schlimm, man muss einen Mittelweg für sich finden - das war leider nur mangelhaft dargestellt. Selbst ich, als (meiner Meinung nach) gesund lebender Mensch, fühle mich durch seine Aussagen richtig schlecht.

Zudem hatte ich das Gefühl, dass Tetje Mierendorf nach seiner Lebensumstellung zu einem Übermenschen mutiert ist. Ich selber bin nicht dick, doch was er da beschreibt grenzt für mich doch eher an eine Verlagerung der Sucht (oder er hat schlicht weg einfach massiv übertrieben). Jeden Weg geht er jetzt zu Fuß, selbst (und da musste ich den Kopf schütteln, weil es so absurd war) im Kaufhaus fährt er nicht mehr Rolltreppe wie der gemeine Mensch - NEIN! - er sucht jedesmal die Treppe und hat so auch schon mehr als einmal den Alarm für den Notausgang ausgelöst. Eh... hallo? Das kommt einfach nicht authentisch rüber, im Gegenteil, mir wurde er regelrecht unsympathisch! Ich gehe auch die Treppe, wenn eine neben der Rolltreppe ist, aber wer sucht sich denn bitte in der hinterstens Kaufhausecke das Nottreppenhaus???

Die Krönung war dann, dass er mit pH-Streifen seinen Säuregehalt im Urin gemessen hat, um zu schauen, ob der Säure-Base-Haushalt in seinem Körper optimal im Gleichgewicht ist. Sorry, aber das ist doch nicht mehr normal, geschweige denn authentisch und in meinen Augen eine komplette Verlagerung ins andere Extrem. Vielleicht geht es Tetje Mierendorf nach der Umstellung ja wirklich so gut, wie er hier predigt, doch Fakt ist, dass es total unglaubwürdig rüber kommt. 

Wäre ich dick und würde abnehmen wollen und hätte mir durch dieses Buch wertvolle Tipps, oder einfach Ansporn für mein Vorhaben erhofft, wäre ich eher abgeschreckt worden. Zwar sagt er selber, dass die Umstellung bei ihm nicht radikal von heute auf morgen gewesen ist, doch selbst mich hat das Buch einfach nur abgeschreckt. Wie soll ich mit Superman Tetje Mierendorf mithalten?

Fazit
Weniger missionieren und mehr eigene Erfahrungen hätten dem Buch richtig gut getan. So hinterließ es bei mir nur das Bild eines unsympathischen, jetzt schlankem und übermenschlichem, Tetje Mierendorf.

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