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75 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

drachen, fantasy, magie, freundschaft, ynsanter

Ynsanter - Pfade des Feuers

Annette Eickert
Flexibler Einband: 231 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.12.2012
ISBN 9783862548255
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(12)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

thriller, ungerechtigkeit, irland, spannung, gesetz

Sträflingskarneval

Annette Eickert
E-Buch Text: 311 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 05.02.2012
ISBN B0076AAU52
Genre: Fantasy

Rezension:

„Sträflingskarneval“ ist ein Mystery-Thriller, der einige Überraschungen parat hält.

Das Buch handelt im weitesten Sinne von der Jugend des Geheimbundes druida lovo, die der alten Ordnung entgegen treten und dabei mehr als einem Geheimnis auf die Spur kommen. Unmenschliche, nahezu babarische Vorgehensweisen werden innerhalb des Geheimbundes vollzogen und von den meisten einfach hingenommen als gegeben. Lediglich ein kleiner Teil der Gemeinschaft erkennt die bösen Machenschaften, die dahinter stecken.

Allen voran schlittern 4 junge Menschen immer tiefer in den inneren Circle der druida lovo. Es entwickeln sich ungewöhnliche Beziehungen und Freundschaften, aber auch Furcht und Qualen müssen sie durchstehen.

Spannend und zum Mitfiebern lädt dieses Buch ein verschlungen zu werden. Ungewöhnliche und herausragende Charaktere und ein lebendiger Schreibstil lassen den Leser in ein neuzeutliches und zeitgleich mysteriöses Irland eintauchen.

Und genau in diesem Kontrast liegt auch zeitgleich mein kleines Dilemma mit diesem Werk. Das ganze Buch ist schlüssig, nachvollziehbar und durchaus im möglichen realistischen geschrieben. Außer….

Der Geheimbund druida lovo kann in den eigenen Reihen auch recht sprechen und verfügt über eine eigene Gefängnisinsel ähnlich wie das berühmte Alcatraz. Diese Insel liegt in der geschaffenen Welt der Autorin nur ein paar Seemeilen vor Irland. Die Geschichte um Ryan, Kimberly und Co. spielt in unserer modernen Zeit, so dass ich wirklich Schwierigkeiten hatte mir bildlich diese Gefängnisinsel vorzustellen, geschweige denn sie in der Story zu akzeptieren.

Ansonsten ist dieses Buch schlüssig, vielseitig und interessant und bekommt daher von mir 4 von 5 Sternen

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

druiden, kampf der druiden, irland, liebe, tuatha de danann

Kampf der Druiden

Lara Connelly
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Traumstunden, 01.07.2011
ISBN 9783942514125
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Buch über bzw. mit Druiden war definitiv für mich ein ganz neue Fantasy-Erfahrung. Und ich muss gesetehen, ich bin begeistert!

Dieses Buch vereint Leidenschaft, Spannung, Liebe, Freundschaft, Gefahr und verpackt es in unterhaltsamer Literatur.

Die Autorin hat einen fulminanten Start in eine spannende Fantasy-Reihe hingelegt. Das Kopfkino, welches in mir herauf beschwört wurde war so großartig, dass ich mir auch im Nachhinein sogar eine Verfilmung realistisch vorstellen kann. Dieses Werk hätte es verdient.

Zu bemängeln am Inhalt habe ich im Grunde nur, dass die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten Gwen und Conall teilweise als wahnsinnig oberflächlich erscheint und scheinbar ausschließlich auf körperlicher Leidenschaft beruht.

Die verwendete Sprache ist leicht verständlich und flüssig zu lesen, lediglich die hohe Anzahl an Rechtschreib- und Grammatikfehlern wirkt ein bißchen störend. Ebenso kann ich es nicht ganz nachvollziehen, dass der Klappentext sich nicht an die Fakten des Buches hält, denn beispielsweise kündigt Gwen ihren Job gar nicht.

Das Cover hingegen passt wie die Fast auf´s Auge, da der größte Teil der Geschichte direkt an der felsigen Küste Irlands spielt.

Ich sehe meine Kritikpunkte im Grunde als Kleinigkeiten an, aber hier macht´s letzendlich die Menge, so dass aufgrund dessen diesem Buch eigentlich ein halber Stern abgezogen werden müsste. Da es bei mir aber keine halben Stern gibt, vergebe ich volle 5 Sterne

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

familie, kindsmord, anwalt, glaube, amish

Die einzige Wahrheit

Jodi Picoult
E-Buch Text: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.05.2011
ISBN B0054IEODM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Klappentext klingt vielversprechend und aufgrund der Tatsache, dass ich bereits „Zeit der Gespenster“ von der Autorin Jodi Picoult gelesen und rezensiert habe (Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen) und absolut begeistert war, waren meine Erwartungen an dieses Buch natürlich sehr hoch.

Un dich muss ehrlich gestehen, dass mich selten ein Buch so wahnsinnig gelangweilt hat.

Während der Geschichtshintergrund, der im amischen Bereich liegt, interessant gewählt ist und auch der Anfang des Buches noch zu einem gewissen Grad interessant gestaltet ist, wird das Werk im weiteren Verlauf zunehmend langweiliger und vorhersehbarer. Selten hat mich das Lesen so sehr ermüdet als während dieses Werkes.

Hinzu kommt einfach die Tatsache, dass die ganze Story vom Schreibstil lieblos dahingeklatscht ersscheint und absolut vorhersehbar ist. Dieses Buch birgt keinerlei überraschende Wendungen oder Ereignisse.

Das Buch sollte von mir eigentlich 1 1/2 Sterne bekommen, aber da ich nunmal keine halben Sterne vergebe, bleiben nach reiflicher Überlegung 2

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(955)

1.578 Bibliotheken, 6 Leser, 13 Gruppen, 210 Rezensionen

thriller, psychothriller, schizophrenie, therapie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch war nun mein erstes Werk vom Autor Sebastian Fittzek. Aufgrund der vielen postiven Bewertungen und Schwärmereien für die Geschichten des Autors, waren meine Erwartungen an dieses Buch hoch und ich wurde nicht enttäuscht.

Absolut fesselnd und spannend ohne gleich vor Blut zu triefen. Das Buch erzählt von dem mysteriösen Verschwinden der Tochter des Hauptprotagonisten und seine jahrelange Suche nach ihr.

Der Schreibstil vom Autor Sebastian Fitzek ist flüssig und absolut realistisch. Man hat fast den Eindruck als ob der Autor seine persönliche Geschichte niederschrieb. Man fiebert mit, rätselt mich und hofft mit, dass dieses Buch ein Happy End verbirgt.

Die Geschichte ist aus Sicht zwei unterschiedlichen Epochen geschrieben. Der Hauptprotagonist reist als Erzählender in die Vergangenheit und schildert seine Lebensgeschichte von Tag des Verschwindens seiner Tochter bis heute. Die zwischenzeitliche Einblicke in die Gegenwart behindern den Leseflluss und das Verständnis nicht und sind hervorragend geglückt.

Zusätzlich ist mir persönllich sehr positiv aufgefallen, dass die jeweiligen Kapitellängen nahezu perfekt gewählt sind. Es sind keine elendig langen Kapitel, aber auch nicht solche, die lediglich 3 Sätze beinhalten.

Sebastian Fitzek gilt allgemeinhin als der Meister des Psychothriller und mit diesem Buch hat er sich ebenfalls bei mir den Meistertitel geholt.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, ökofaschisten, hüter, andreas dresen, roman

Das Buch des Hüters

Andreas Dresen
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 06.12.2011
ISBN 9783862820535
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Menschheit nach dem großen Ende, steht wieder am Anfang. Es existieren kaum bis keine Kenntnisse über die Zeit vor der Abschaltung des Stroms. Menschen sterben und Krankheiten können nicht mehr „einfach“ geheilt werden, Felder müssen wieder ohne die Hilfe von schweren Maschinen bestellt werden usw.
In dieser Zeit macht sich der junge Pejo auf eine gefährliche Reise um das Buch des Hüters zu finden. Doch er ist nicht der einzige, der den Auftrag hat dieses zu finden und zum Auftraggeber zu bringen.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und geradezu dafür prädestiniert in einer Nacht verschlungen zu werden.
Wie bereits in seinem Erstlingswerk „Ava und die Stadt des schwarzen Engels“ kann Andreas Dresen auch mit diesem Buch überzeugen.
Bei „Das Buch des Hüters“ handelt es sich um ein Endzeitszenario, welches beängstigend plausibel und nachvollziehbar ist. Man kommt beim Lesen einfach nicht umhin, Parallelen zu unseren aktuellen Lebensumständen ziehen und sich nicht zu fragen, ob wir nicht auch letztendlich so enden könnten oder es nicht sogar werden. Zeitgleich verdeutlicht das Buch, dass es irgendwie immer weiter geht, egal welche Katastrophe gerade hereingebrochen ist.
Aber bei aller Spannung und Überzeugung, mit der dieses Buch aufwartet, habe ich zwei kleine Kritikpunkte anzubringen.
Zum einen wird auf den Seiten 166 und 168 ein großer Zeit- und Situationssprung vollzogen. Der macht den Lesefluss an dieser Stelle ein wenig holprig. Ist man allerdings über diese Stelle hinweg, ist schnell alles wieder im Lot.
Der zweite Punkt ist in meinem Augen da schon ein wenig gewichtiger. Die immer wieder erwähnten Viecher werden erst auf Seite 191 näher erläutert. Das ist bei einem Werk, welches nur aus 218 Seiten besteht schon reichliche spät. Mich hinderte dieser Umstand ein wenig mich vollständig auf die eigentliche Geschichte zu konzentrieren, da in meinem Hinterkopf diese, bis dato, ominösen Viecher umherschwirrten. Würde ich das Buch nun ein zweites Mal lesen, könnte ich meine vollkommene Aufmerksamkeit auf die eigentliche Geschichte richten.
Trotz dieser beiden Negativpunkten bekommt das Buch von mir 5 Sterne, da diese weder der Geschichte an sich schaden noch den Schreibstil verhunzen.

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(307)

680 Bibliotheken, 3 Leser, 13 Gruppen, 62 Rezensionen

feen, vampire, fantasy, liebe, venuspakt

Der Venuspakt

Jeanine Krock
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.07.2009
ISBN 9783802582295
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Idee der Geschichte ist grandios. Die auserwählte Fee verliebt sich in ihren vermeintlichen Beschützer. Eine unerwünschte und verbotene Liebe scheint sich anzubahnen.

Der Umstand, dass diese Fantasy-Story in unserer heutigen Zeit spielt, wo Vampire und Feen unerkannt unter uns leben macht dieses Buch ungleich interessanter.

Die Autorin schreibt in wechselnden Perspektiven, die ich, als leicht nachvollziehbar und verständlich empfand. Mit Ausnahme weniger Sätze, die zu verschachtelt und verworren kreiert waren, war der Lesefluss leichtgängig und flüssig.

Sie fährt dabei nicht auf der vermeindlichen romantisch-schmalzigen Schiene, die überall rosa Herzchen versprüht, sondern orientiert sich an einer realen Darstellung und Wortwahl. Allerdings bleibt die ganze Geschichte ein wenig oberflächlich. Mehr Tierfgang und dieses Buch und es hätte zu einem, meiner Meinung nach, der besten Fantasy-Werke avancieren können.

Ein weiterer Punkt, den ich nicht ganz so glücklich finde: In meinen Augen macht es sich die Schriftstellerin ein wenig zu einfach, wenn sie Charakteren einfach in der Geschichte Wissen verweigert, wie z.B. die Vampir-Magie funktioniert und zeitgleich dem Ober-Vampir (in diesem Fall Kierian) Charakterzüge des schweigsamen Cowboys verleiht. Kurzum ich hätte gerne genaueres über die Welt der Feen und Vampire erfahren, anstatt einfach mit Tatsachen konfrontriert zu werden á la „weil das eben so ist“.

Mein Endfazit lautet daher, dass es sich bei „Der Venuspakt“ um ein gutes Fantasy-Buch mit Mängeln handelt. Es ist einfach zu lesen und etwas für seichtere Gemüter und Situationen, ergreifend ist es schlicht und einfach nicht.

Daher schwanke ich zwischen einer Sternenanzahl von 3 und 4… Da ich halbe Sterne nicht vergeben kann, gebe ich noch ganz knapp 4 Sterne

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263 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 52 Rezensionen

fantasy, vampire, schwarzwald, werwölfe, krimi

Die Alchemie der Unsterblichkeit

Kerstin Pflieger
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.06.2011
ISBN 9783442474837
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhaltlich gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen. Da ist der junge unerfahrene Inspektor, der sich lieber der Alchemie und Medizin widmet, der unvorbereitet und ohne Erfahrungen in den Schearzwald geschickt wird. Dort existiert eine Gegend die alle möglichen und die verschiedensten Kreaturen beherbergt. Genau in dieser fremden Umgebung soll nun Icherios Ceihn mysteriöse Morde aufklären.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, aber leider scheint sich die Geschichte irgendwann nur noch im Kreis zu drehen, was das Lesen zäh wie Kaugummi macht. Hierbei wären zwischenzeitlich ein paar aufklärende Zeilen hilfreich gewesen.

Zeitgleich macht das Buch den Eindruck, dass die Autorin sich genötigt sah alle möglichen bekannten untoten Kreaturen in diesem Werk unterbringen zu müssen. Neben Menschen, Vampiren und Werwölfen spielen auch Worge, Ghouls, Irrlichter usw. mit. Ich bin der Meinung, dass hier weniger mehr gewesen wäre, da teilweise der Eindruck entsteht, dass manche Kreatur „hineingequetscht“ wurde und die Autorin Kerstin Pflieger selber zwischenzeitlich den Überblick verloren hat.

Daher ist, meiner Meinung nach die Umsetzung leider nicht ganz so geglückt, obwohl die Idee und Inhalt wirklich richtig gut sind.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, könig, zukunft, ronar

Ronar - Zwei Welten

Anke Höhl-Kayser
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.10.2010
ISBN 9783842326293
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In diesem Werk geht die Suche von Ronar weiter. Mittlerweile lebt er zwar unter den Elthen, fühlt sich aber dennoch noch nicht ganz dazugehörig. Selbstzweifel und mangelndes Selbstbewusstsein stehen ihm im Weg. Um den höchsten Elthen Athanian zu retten begeben sich Ronar und Athanian auf eine lange und gefährliche Reise.

Hierbei begegnen sie nicht nur bekannten Fantasy-Wesen, sondern erfahren auch erstmals Science Fiction.

Dieses Buch konnte mich nicht ganz so überzeugen. Dieses Mal musste man wirklich aufmerksam und konzentriert lesen um der Geschichte vollkommen folgen zu können. Des Weiteren empfand ich die Vermischung der zauberhaften Fantasy-Welt in der Ronar lebt mit einem Ausflug in die Zukunft bzw. Vergangenheit und zum Mond befremdlich.

Allerdings die Entwicklungen, welche die verschiedenen Charaktere durchmachen, sind überraschend, interessant und super beschrieben. Jede Empfindung lässt die Autorin den Leser eindruckvoll mitfühlen. Ebenso sind Orte und Umgebungen bildlich beschrieben und lassen einen an den jeweiligen Ort (gedanklich) kehren. So bekommt der Leser den Eindruck vermittelt sich wirklich an jenem Ort zu befinden.

Alles in allem handelt es sich bei „Ronar – Zwei Welten“ um ein sehr gutes Fantasy-Buch mit heruasragenden charakterlichen Entwicklungen, wunderschön bildlich vorstellbaren Orten und mit verzwickten und anspruchsvollen Handlungen.

Ich gebe diesem Buch 3 sehr gute Sterne von möglichen 5

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(1.058)

2.050 Bibliotheken, 23 Leser, 13 Gruppen, 217 Rezensionen

liebe, wölfe, grace, sam, fantasy

Ruht das Licht

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei script5, 01.09.2011
ISBN 9783839001189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Endlich die lang ersehnte Fortsetzung von „Nach dem Sommer“!

Während „nach dem sommer“ mich restlos begeistern konnte, konnte der Nachfolger „Ruht das Licht“ diese Linie nicht konstant weiter verfolgen.

Der Fokus liegt diesmal nicht allein auf Grace und Sam, sondern auch auf den bekannten Musiker Cole und Grace´s Freundin Isabel. Letztere spielte bereits im ersten Teil eine gewichtige Nebenrolle. Nun denn, die Geschichte wird halt aus diesen vier Perspektiven erzählt.

Und genau da liegt einer der Hauptkritikpunkte. Maggie Stiefvater konnte mich mit diesem Buch nicht ganz überzeugen, da es stellenweise extrem oberflächlich daher kommt. Aus den verschiedenen Perpektiven hätte man so viel mehr holen können.

So gehen einige Passage viel zu schnell vorbei ohne den Leser ganz mitreißen zu können.

Prinzipiell überzeugt die Autorin dennoch wieder mit ihrem gefühlvollen und zeitgleich unverblümten Schreibstil. Das Leiden von Grace und Sam wird berührend und einfühlsam dargestellt und jeder Leser bangt zwangsläufig mit den beiden mit und hofft auf ein Happy End. Die fehlende Spannung, wird hervorragend durch die Gefühle ersetzt. Einfach eine romantische Geschichte zweier Liebenden, die füreinander bestimmt sind und dennoch scheinbar einfach nicht zusammen sein können.

Auch wenn, dieses Werk von mir „nur“ 4 Sterne bekommt, warte ich auf den dritten Teil “In deinen Augen” und werde mich dann wieder von der Geschichte um Sam und Grace einnehmen lassen.

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(206)

461 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

wächter, hüter, werwölfe, wölfe, sucher

Nightshade - Die Wächter

Andrea Cremer , Michaela Link
Flexibler Einband: 378 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.05.2011
ISBN 9783802583810
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um den Start einer Buch-Serie.

Nach einem phänomenalen Start konnte das Buch diesen Status leider nicht ganz beibehalten.

Calla ist ein Teenager, die teilt Mensch, teil Wölfin ist. Als Alpha-Wölfin ihres Rudels ist sie dem Rudelführer Ren versprochen. Gemeinsam sollen sie ein neues junges Rudel bilden. Doch dann verliebt sich Calla in Shay. Dieser ist neu in der Stadt und hat eine bedeutende Rolle inne.

Die eigentliche Story ist packend, fesselnd und hinreißen. Leider störte das immer wieder aufkommende und beschriebene „Flittchen-Gehabe“, das war einfach zu viel.

Des Weiteren ist die Geschichte zwischenzeitlich ein wenig verworren und unübersichtlich, was das Lesevergnügen und den Lesefluss natürlich behindert. Ansonsten ist der Satzbau einfach und leicht verständlich. Ebenso die angewandte Sprache.

Der Actionfaktor und die verführerische Romantik machen aber einiges wieder wett, so dass man im Grunde fast gänzlich die negativen Kritikpunkte übergehen könnte.

Das offene Ende des Buches lässt nicht klar darauf schließen, ob Calla und Shay richtig handeln und ob sie wirklich die volle Wahrheit erkannt haben oder es sich nicht doch, sicherlich um ominöse und gefährliche, Praktiken und Traditionen handelt, hinter denen aber keine bösen oder gar mörderischen Absichten stehen.

Letztendlich überzeugte mich der Inhalt der Story

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

kinderbuch, pinguine, nordpol, tiere, theater

Mr. Poppers Pinguine

Richard Atwater , Wolfram Sadowski , Robert Lawson , Robert Lawson
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 06.06.2011
ISBN 9783407742476
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Vorab Info!

Dieser Artikel enthält zwei Rezensionen zu „Mr. Poppers Pinguine“ und somit auch zwei Bewertungen.

Nico ist mein 8jähriger Sohn, der voller Freude zu diesem Buch auch seinen Senf dazu gegeben hat :)

Zum Kinostart der Verfilmung mit Jim Carrey wurde mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Beltz und Gelberg zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!!!

Fazit v. Nico:

Die Geschichte fand ich super.

Als das Pinguin-Männchen krank war, war ich traurig. Allerdings habe ich mich über die vielen Pinguin-Babys gefreut. Ich fand es toll, dass Mr. Popper die Pinguine im Keller wohnen gelassen hat.

Die Beschreibungen der Shows waren super in denen die Pinguine ihre Kunststücke aufgeführt haben.Ich würde das gerne in echt mal sehen.

Die Bilder im Buch sind lustig und die Sätze waren gut zu verstehen.
_________________

Fazit v. LiteraturFee:

Also der Meinung von Nico kann ich mich nicht anschließen.

Die Sätze in dem Buch waren teilweise keine vollständigen und der ganze Schreibstil ging ziemlich emotionslos einher. Auch habe ich tiefgreifendere Ausführungen schmerzlich vermisst.

Die Grundidee der Geschichte finde ich hingegend sehr ansprechend. Und ich kann mir gut vorstellen was für ein Chaos ein Pinguin im Haus verbreiten würde, geschweige denn was eine ganze Horde anstellen würde.

Für ein Kinderbuch fand ich die Seitenzahl mit 153 Seiten perfekt und die Einbringung der Bilder halte ich auch für eine gelungene Idee. Insbesondere, da diese das Buch nicht überlagern und definitiv das geschriebene Wort im Vordergrund bleibt.

Ein sehr nettes Buch, was den Schreibstil aber betrifft noch weitreichende Entwicklung hätte durchleben müssen.

  (9)
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(24)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 18 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, ronar, elthen, magie

Ronar

Anke Höhl-Kayser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.07.2009
ISBN 9783837052602
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein grundsolides Fantasy-Werk, welches unterschwellig begeistert. Beim Lesen ging es immer mit dem Gedanken „ein Kapitel noch… ein Kapitel noch, dann …“ einher und plötzlich war das Buch zu Ende.

In den ersten 3/4 des Buches erweckt der Hauptprotagonist Ronar den Eindruck naiv und einfältig, aber zeitgleich herzensgut zu sein. Gegen Ende wird aber überaus deutlich, dass sich Erkennen und Wissen auch in Ronars Kopf befinden.

Die anderen Charaktere sind allesamt äußerst interessant herausgearbeitet, dass sie letztendlich alle ein eigenes Buch verdient hätten. Der gebrauchte Sprachstil ist leicht verständlich.

Die Reise, welche Ronar antritt um seine Ziehschwester zu retten, ist nachvollziehbar und interessant beschrieben. Man reist per Kopfkino mit und nimmt Anteilnahme an den Abenteuern.

Der Hauptprotagonist lernt dabei viel,missversteht auch einiges und macht eine erstaunliche Entwicklung durch.

Am Ende kommt es zu einem Kampf zwischen gut und böse. Wobei der fahle Eindruck hängen bleibt, dass die Besiegung des vermeindlich Bösen zu einfach war. Es ist kaum vorstellbar, dass der mächtige, böse und magische Herrscher einfach aufgibt, wie die Autorin es hier beschreibt.

Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Buch um den Start einer Reihe handelt, somit kann man davon ausgehen, dass der Schwarze König, der das Böse verkörpert mindestens im zweiten Buch wieder auftauchen wird.

Ich hätte mir im Allgemeinen ein bißchen mehr Tiefsinnigkeit und Ausführlichkeit gewünscht

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1.236 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 179 Rezensionen

liebe, drachen, draki, fantasy, jäger

Firelight - Brennender Kuss

Sophie Jordan , Julia Sroka
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.08.2011
ISBN 9783785570456
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Normalerweise sind Drachen bzw. drachenähnliche Gestalten nicht so ganz mein Fall. In diesem Buch ist es ganz anders. Ich liebe sie!

Die Autorin hat einen Fantasiebereich in der realen Welt geschaffen, welches zugleich fantastisch und realistisch daher kommt. Schlüssig und mitfiebernd und vor allem mitfühlend genießt man dieses Feuerwerk des Kopfkinos.

Man leidet und liebt mit den Hauptprotagonisten Will und Jacinda mit.

Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, so dass ich sogar die Story gerne auch aus Sicht von z.B. Will oder des „bösen“ Cassian erfahren hätte.

Der Schreibstil ist prägnant und verständlich, an den richtigen Stellen holt Sophie Jordan in den Beschreibungen aus ohne dass es kitschig wird. Jegliche Beschreibungen sind so fantastisch geschrieben, dass die eigenen Fantasie angeregt wird und sich direkt eine bildliche Vorstellung in den Kopf pflanzt z.B. wenn es um die Verwandlung und das Erscheinungsbild einen Drakis geht.

Nur wo der genaue Unterschied zwischen einem Draki und Drachen liegt, wird nicht eindeutig erwähnt.

Gespannt wartet und hofft man auf das Happy End, welches leider am Ende noch auf sich warten lässt. Daher ist der einzige Wehrmutstropfen, dass das Buch an einer extrem spannenden Stelle aufhört und ich nun so ungeduldiger auf den folgenden Band warte.

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Tags: blut, drachen, draki, fantasy, feuer, flammen, kuss, liebe   (8)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

bella, elinor, dänemark, kinder- und jugendbuch, villa sorrento

Die Mädchen aus der Villa Sorrento

Bodil Bredsdorff , Patrick Zöller
Buch: 109 Seiten
Erschienen bei Urachhaus, 11.03.2011
ISBN 9783825177461
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die vielgrühmte Unsentimentalität des Buches, empfinde ich als sehr negativ. Die Gefühle werden kaum offen dargestellt. Man kann allerdings nicht behaupten, dass sie gänzlich außen vor gelassen werden.

Für so ein tiefgreifendes Thema wie eine neue Familie, Eifersucht, Unsicherheit usw. im Leben eines jungen Mädchens können schlappe 109 Seiten einfach nicht ausreichen. Und nach Ende des Buches wurde diese Annahme mit aller Deutlichkeit bestätigt.

Der Schreibstil der Autorin ist im Grunde klar definiert und verständlich, gewürzt mit einer Prise Gefühl wäre er nahezu perfekt.

Die Story spielt in einem Zeitraum von ca. 1 Jahr … Und es kommt nahezu jedes Ereignis viel zu kurz. Bitte mehr Ausführlichkeit Frau Bodil Bredsdorff! So kommt einem die ganze Geschichte „herunter gerattert“ vor. Sehr schade!

Ansonsten weckt das Buch den Hauch von Interesse an der Schönheit Dänemarks und vermittelt vage die Aussage, dass nach jedem Wolkenbruch auch wieder Sonnenschein hervor kommt. Wird man von Tauer und Leid übermannt, kann man sich wieder aufraffen und die schönen Seiten des Lebens erfahren.

Die Charaktere hingegen sind gut ausgearbeitet und einfach vorstellbar. Ebenso ist die Grundidee gut, wonach ich eine herausragende ergreifende Geschichte erwartet hatte. Ich wurde enttäuscht.

Aus dieser Idee hätte man, meiner Meinung nach, ein fantastisches, ja herausragendes Buch machen können. In dieser Umsetzung ist es den Kaufpreis absolut nicht wert.

Ich gebe daher noch ganz knapp 3 von 5 Sternen

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

vampire, fantasy, liebe, blutsuche, deutschland

Blutsuche

Sinje Blumenstein
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.02.2010
ISBN 9783839136478
Genre: Fantasy

Rezension:

Also, direkt am Anfang möchte ich schon einmal darauf hinweisen, dass die Umsetzung der Geschichte eine Katastrophe ist.

Während die Grundidee eine alte (deutsche) Legende mit einer modernen Vampir-Lovestory zu verknüpfen ja wirklich noch gut ist und auch nicht alltäglich, macht die Art und Weise wie die Geschichte umgesetzt wurde nahezu alles wieder zu Nichte.

Zum einen strotzt das Buch nahezu vor Fremdwörtern und Fachbegriffen.Ich kann verstehen, wenn man beispielsweise um eine ständige Wiederholung des Wortes "Brustkorb" zu vermeiden, zwischenzeitlich auf den Fachbegriff "Thorax" zurückgreift. Aber wieso bitte wird gleich der Fachausdruck verwendet ohne auch nur einmal den allgemein verständlicheren Begriff "Brustkorb" zu schreiben?

Wie erwähnt handelt es sich hierbei nur um ein Beispiel. Weitere Beispiele ließen sich ohne Weiteres aufführen, was aber in dieser Rezension zu weit gehen würde.

Hinzu kommt ein teilweise sehr verschachtelter Schreibstil und Satzbau, so dass die Sätze zwischenzeitlich einen unübersichtlichen Sinn ergeben. Man muss die Sätze förmlich zerlegen um deren Aussagen komplett folgen zu können.

Diese Schreibweise sorgt dafür, dass der Leser der Story auf kilometerweite Distanz verfolgt und sich nicht von dem Buch gefangen nehmen lassen kann.

Auch wenn manche Situationen durchaus als romantisch bezeichnet werden könne, sind sie für den Leser dieses nicht, da einfach zu viel Distanz zur Geschichte besteht.

Die Hauptprotagonistin Anne macht zum größten Teil einen stupiden und nahezu reichlich dämlichen naiven Eindruck. Sie nimmt fast jedes Ereignis ohne zu hinterfragen hin und akzeptiert dieses einfach.

Ein Beispiel: Sorry, aber bitte wer akzeptiert einfach so, dass er aus unerklärlichen Gründen aufeinmal blutet wie ein abgestochenes Schwein?

Dieses passiert Anne, seit sie in Los Angeles verweilte, immer wieder um nicht gar zu sagen ständig. Aber Anne macht sich darüber keine Gedanken - das ist halt einfach so.

Der Grund für die extremen Blutungen bleibt im Verborgenen und der Leser wird über dieses Phänomen woher es aufeinmal kommt und wieso nicht aufgeklärt, obwohl dieser Umstand für die Geschichte ein wichtiger Aspekt ist.

Die Gefühlsregungen, die dargestellt werden sollen, hat die Autorin nicht weit genug einfließen bzw. genug ausreifen lassen. Es geht alles sehr schnell und unglaubwürdig einher. So heiratet Anne z.B. ein paar Tage nach der Beerdigung ihrer Großeltern ihren Vampir ... Kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Sicher könnte man vieles darauf münzen, dass die Hauptprotagonistin schwer verliebt ist und deswegen über vieles hinweg sieht oder gar nicht registriert. Aber bei so extremen Ereignissen wie übermäßiges Bluten, Tod usw. fällt der rosa-rote Schleier von einem ab.

So besteht dieses Buch fast ausschließlich einfach nur aus nicht nachvollziehbaren, kuriosen und unverständlichen Situationen und Begebenheiten.

Das Ende des Buches ist, mehr oder weniger ein offenes und seltsam kurios (es gibt ja schließlich auch noch einen Folgeroman). Was es nun mit der Legende auf sich hat und ob die Prophezeiungen sich erfüllen bleibt ungeklärt und es entsteht der Eindruck, dass Anne einfach geisteskrank ist.

Ich werde auf den Folgeroman gerne verzichten und trauere fast regelrecht der verlorenen Zeit hinterher, die ich in dieses Werk investiert habe.

1 von 5 möglichen Sternen (und das auch nur aufgrund der Grundidee)

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

vampir, krankenhaus, frauen, lesbisch. blut, quer&kreuz

Beiß mich, Käthe!

Björn Willems
E-Buch Text
Erschienen bei Epidu Verlag GmbH, 22.04.2011
ISBN B004XQWNK2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein leichter Schreibstil erzählt aus der Sicht von 3 Perspektiven die Geschichte von Käthe und Lotta: aus Lottas und Käthes. Wobei Käthes Perspektive einmal die heutige Zeit darstellt und einmal die Anfänge ihrer Vampirzeit.

Hier gilt es schon das erste Lob auszusprechen: Der Perspektivwechsel ist herausragend gelungen!

Die Charaktere von Käthe und Lotta sind gut herausgearbeitet.

So stellt sich Lotta als sehr naive aber liebenswerte Auszubildende dar.

Käthe ist eine toughe vielerfahrene Vampirin, die zeitweilig ihres einsamen Lebens überdrüssig ist Sie hat aufgrund enttäuschender Erfahrungen mit ihrem Meister, der sie zu dem machte was sie heute ist, ein gestörtes Verhältnis zu der Männerwelt, und sich somit Liebeleien mit Frauen zugewandt.

Gut, das ist ein Umstand der im Buch nicht unerwähnt bleiben sollte, da dieses doch ein wichtiger Aspekt ist. Leider wiederholt der Autor diesem Umstand ständig, was ich mehr als störend empfand.

Ansonsten beinhaltet die Story, weiß Gott, keine bahnbrechenden Neuheiten. Nur war mir unbekannt, dass Vampire auch verhungern können wie normale Sterbliche und auf gewöhnliche Nahrung angewiesen sind. Zumindest lässt Björn Willems diesen Eindruck entstehen.

Angenehm war lediglich der einfache, klare Schreibstil und die Grundidee war auch sehr gut. Auch der Aspekt, dass sich hier die Hauptprotagonistinnen Lotta & Käthe gegenseitig anziehend (bzw. ausziehend) empfinden, war für mich eine nette, andersartige Überraschung.

Das Werk war jedoch weder spannend noch fesselnd. Eher gegenteilig. Eine nette Geschichte, die mich von der Umsetzung her nicht überzeugen konnte.

Das Cover ist für mich absolut nichts aussagend. Da wäre selbst eine einfach blaue Fläche ansprechender und interessanter gewesen.

Da es sich hierbei um einen Debütroman handelt, hege ich gute Hoffnungen, dass der Autor seine Fähigkeiten und Talent weiter ausbauen wird.

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Tags: bonn, krankenhaus, lesbisch. blut, vampir   (4)
 

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239 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 75 Rezensionen

magie, blut, liebe, fantasy, blutmagie

Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut

Tessa Gratton , Anne Brauner
Fester Einband: 444 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.07.2011
ISBN 9783570152867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als erstes viel mir natürlich das Cover auf. Solche springen mich ja förmlich an undstehen weit oben auf meiner Wunschliste. Und dann auch noch ein Bild meiner Lieblingsblume – perfekt!

Verwirrt war ich über die Tatsache, dass, obwohl es sich hier um ein Hardcover-Exemplar handelt, sich kein festes Leseband im Buch befindet. Aber das sollte dem Lesevergnügen keinen Abbruch tun.

Der Schreibstil ist flüssig, klar, verständlich und unverblümt. Die Autorin verzichtet auf kitschige Ausschweifungen, was ich sehr sympathisch finde.

Einen besonderen Reiz

Leider geht mir die Geschichte zu rasant einher, so dass ich kaum Zeit hatte mich von der Story packen zu lassen. Den einzelnen Ereignissen werden nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. So wird z.B. einfach akzeptiert, dass es auf einmal Magie im Leben gibt. Wo bleiben da die Bedenken, die Ängste? Selbst die Euphorie, die die Hauptprotagonistin Silla laut Tessa Gratton verspürt, wird praktisch in einem Satz abgetan.

Erst auf den letzten 100 Seiten konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Packend, spannend, fesselnd und nachvollziehbar geht das Buch seinem Ende entgegen. Da drängt sich mir die Frage auf: Warum auf den ersten 320 Seiten nicht gleich so?

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2.136 Bibliotheken, 31 Leser, 20 Gruppen, 329 Rezensionen

liebe, wölfe, sam, fantasy, grace

Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 423 Seiten
Erschienen bei script5, 01.09.2010
ISBN 9783839001080
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sam & Grace stammen aus verschiedenen Welten und verlieben sich ineinander. Beide müssen sie im ihre Liebe kämpfen. Sam kämpft gegen das wölfische in ihm und gegen seine Wolfsgestalt, während Grace gegen ihre Ängste ankämpfen muss.

Die Story ist nicht neu und vieles hat man so oder so ähnlich bereits in dutzenden anderen Büchern gelesen. Trotzdem hat mich die Geschichte berührt und begeistert.

Maggie Stiefvater schafft es auf romantische, mitreißende und mitfühlende Art den Leser in die Welt von Sam & Grace eintauchen zu lassen ohne jeglichen Anflug von Kitsch.

Besonders gelungen finde ich die Darstellung der Story einmal aus Grace Perspektive und aus Sams. Der Perspektivwechsel ist klar und deutlich, da bei jeder Kapitelüberschrift steht aus wessen Sicht dieses erzählt.

Im Grunde finde ich einfach nichts zu meckern an diesem Buch und ich bin ehrlich, ich warte nun sehnsüchtigst auf die Fortsetzung „Ruht das Licht“

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drachen, fantasy, tad williams, die drachen der tinkerfarm, farm

Die Drachen der Tinkerfarm

Tad Williams , Deborah Beale , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.02.2011
ISBN 9783608938326
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Band einer Fantasyserie.

Anfangs vermochte mich das Buch nicht in seinen Bann zu ziehen, aber je weiter ich las, um so mehr bannte mich die Geschichte um eine „gewöhnliche“ Farm, auf der es vor Fabelwesen nur so wimmelt. Nach und nach kommen die Geschwister den Geheimnissen ihres Onkels Gideon auf die Spur und begeben sich in große Gefahren.

Die Autoren schaffen es ohne Blut oder übermäßige Gewalt, alleine durch die mysteriösen Vorkommnisse und Geheimnisse Spannung aufzubauen und zu halten.

Sicher ist dieses Werk nicht mit anderen Jugendbüchern zu vergleichen, da dieses dann doch recht „harmlos“ daher kommt.

Der Schreibstil selber macht einen sehr nüchteren Eindruck, was ich jetzt nicht als schlecht empfinde.

Kurz: Nach einem schwächeren Start, steigerte sich das Buch und war letztendlich ein recht großes Lesevergnügen.

Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen

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680 Bibliotheken, 5 Leser, 8 Gruppen, 93 Rezensionen

vampire, vampir, humor, schuhe, fantasy

Weiblich, ledig, untot

Mary Janice Davidson , Stefanie Zeller
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.09.2007
ISBN 9783802581236
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf dem Buchrücken findet man folgendes Aussage von Romance Reviews Today: „Unterhaltsam, frech und vergnüglich… Sie werden die Fortsetzung kaum erwarten können!“

Nun, das würde ich so nicht unterschreiben.

Das Buch legt einen tollen Start hin: sarkastisch, frech, ironisch, schlagfertig und witzig. Unterhaltung pur!

Leider kann die Autorin dieses Niveau nicht halten.

Die Geschichte gewinnt immer mehr an Oberflächlichkeit, ebenso der Charakter der Hauptprotagonistin Betsy. Auch wenn ich gestehen muss, dass man Betsy alle Fehlleitungen verzeiht. Denn trotz ihres frechen und oberflächlichen Auftretens, versprüht sie ungeheure Sympathie.

Der Charakter des Vampirs Eric Sinclair ist mir zu unterentwickelt und kommt nicht gut genug zur Geltung. Da dieser doch eine erhebliche Rolle in dieser Geschichte spielt (mehr noch als der eigentliche Bösewicht).

Ebenso bleiben manche Dinge fraglich, werden nicht gut genug erklärt. Schade!

Der Schreibstil hingegen befindet sich genau auf meiner Wellenlänge. So schön ironisch, sarkastisch und schlagfertig. Ich finde den sogar so gut, dass ich trotz der Mängel dieses Buch sehr gerne gelesen habe. Nur, ob ich auch zu den Folgebänden greifen werden, da habe ich meine (berechtigten) Zweifel.

Von daher geben ich diesem Buch 3 von 5 Sternen

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482 Bibliotheken, 11 Leser, 13 Gruppen, 136 Rezensionen

liebe, fantasy, werwolf, werwölfe, berlin

Schattenblüte. Die Verborgenen

Nora Melling
Fester Einband: 347 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Polaris Verlag, 15.11.2010
ISBN 9783862520008
Genre: Fantasy

Rezension:

Fazit:

Der unverblümte, direkte Schreibstil hat mich überzeugt

Die Autorin schafft es die Liebesgeschichte zwischen Luisa und Thursen romantisch und ergreifend darzustellen ohne kitschig oder überladen zu wirken.

Nur der innerliche Zwiespalt von Luisa und auch den von Thursen hätte man deutlich besser darstellen können. Diese werden immer nur angekratzt ohne Klarheit zu bringen.

Ebenso hätte ich mir gewünscht, wenn Nora Melling auf das „Drumherum“ ausführlicher eingegangen wäre.

Absolut überzeugend und ohne jeglichen Kritikpunkt ist die Buchaufmachung: eine reine Augenweide!

Sicherlich schwimmt Nora Melling mit „Schattenblüte“ auf der Welle der Jugend-Romantik-Fantasy-Bücher mit und beinhaltet nichts bahnbrechendes oder gar neues, dennoch empfand ich dieses Buch als absolutes Lesevergnügen.

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Die Blut-Loge - Sonderformat "Extra große Schrift"

Carola Kickers
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag UG, 02.08.2011
ISBN 9783862546145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hierbei handelt es sich um keine seichte, romantische Vampirstory, sondern hier sind „echte“ Vampire am Drücker.Rücksichtslos und einnehmend verfolgen sie ihre Ziele und gehen dabei über Leichen – auch über vampirische.

Auch wenn die Autorin Carola Kickers „ihren“ Vampiren keine Gefühle zugesteht, legen sie doch eine sehr hohe intensive Portion Leidenschaft an den Tag (und natürlich in die Nacht)

Die Beschreibungen und Darstellung sind genau so weit ausgeführt, dass dem Leser bzw. der Leserin immer noch ein herrliches Kopfkino bleibt und die eigene Fantasie anregt.

Einziger Negativpunkt: Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, was aber natürlich bei 202 Seiten schwierig ist.

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märchen, london, new york, hexen, fantasy

Goldprinz

Claudia Toman
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 04.03.2011
ISBN 9783453354975
Genre: Fantasy

Rezension:

Gebrüder Grimm, Shakespeare & Olivia Kenning!

Eine Bessere Mischung gibt es kaum. Wer den Mut hat völlig in Olivias chaotische Welt einzutauchen, erlebt phantasievolle Abenteuer.

Gehe mit Olivia Kenning auf Rettungsmission. Präge Dir jedes Detail ein, denn jedes kann wichtig sein.

Begegne Hexen, wilden Tieren, Fabelwesen, männlichen Tütü-Feen in fashion fuchsia und natürlich Shakespeare.

Olivia Kenning stolpert in ihrem 3. (und leider letzten) Abenteuer in eine Rettungsaktion besonderer Art. Eigentlich möchte sie nur ihren Märchenprinzen retten und schlittert in eine Weltrettungsmission.

Ausgerechnet Olivia soll das Gleichgewicht zwischen Gut & Böse retten.

Claudia Toman hat es wieder geschafft ein modernes Märchen zu kreieren, welches einfach nur begeistert!

Während der 2. Roman „Jagdzeit“ mich nicht vollends überzeugen konnte, knüpft „Goldprinz“ an meine Begeisterung von „Hexendreimaldrei“ nahtlos an.

Auch wenn in diesem Abenteuer Olivias herrliche selbstironische Art nicht ganz so gut durch kommt.

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augsburg, fugger, historischer roman, kloster, historisch

Im Labyrinth der Fugger

Rebecca Abe
Flexibler Einband: 469 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 07.03.2011
ISBN 9783839211441
Genre: Historische Romane

Rezension:

Also, eins direkt vorweg: Beste Freunde werden dieses Buch & ich mit Sicherheit nicht!

Es war extrem schwierig in die Geschichte aus dem 16. Jahrhundert hinein zu kommen. Anfangs kämpfte ich sogar mit den Problem, dass nichts von dem Gelesenen bei mir hängen blieb und ich ständig, mehr oder weniger , von vorne beginnen musste.

Nachdem einer der Hauptprotagonisten endlich hingerichtet war wurde es schlagartig um Längen besser und endlich stellte sich soetwas wie Lesevergnügen bei mir ein. (Da war ich aber auch bereits weit über die 200. Buchseite hinaus)

Trotz des flüssigen und erklärenden Schreibstils, bleibt ständig das Gefühl bestehen, dass man im Dunkeln tapt wie ein Kleinkind.

Sicher hält das auf gewisse Art die Spannung hoch, aber bei mir hinterließ dieser Umstand den Eindruck, dass der Roman einfach zu komplex ist.

Am Ende blieb das Gefühl, dass ich mich vorher intensiv mit der Geschichte der Familie Fugger auseinander hätte setzten müssen.

Vielleicht hätte es geholfen, wenn man die am Buchende aufgelisteten, historisch belegbaren Charaktere, an den Buchanfang gesetzt hätte?!? Könnte ich mir zumindest gut vorstellen.

Was ich allerdings richtig toll an diesem Buch finde ist das, zum Buchcover passende, Lesezeichen. :D

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