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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit dem tollen Coverblickfang ist „ Elian und Lira-Das Herz der wilden See“ im dtv-Verlag erschienen. Auf fesselnden 382 Seiten wird der Leser unter das Meer und in ein riesiges Abenteuer um Liebe und Macht verwickelt.


Lira ist die gefürchtetste Sirene im ganzen Meer. Viele Namen gab man ihr an Land, aber „Der Fluch der Prinzen“ ist einprägsamer und betitelt, was ihren Lebensinhalt darstellt. Doch an Land ahnt niemand, was wirklich in Lira vor sich geht und warum sie zur Jagd auf die Prinzen angesetzt wird.

Und ihr größter Feind ist selbst ein Prinz. Elian sucht schon seit langer Zeit nach ihr, doch jedes Mal entkommt sie ihm. Eine Bindung besteht zwischen den beiden, aber die Meereskönigin hat andere Pläne …


Als es beim dtv-Verlag auf den Plattformen um das Cover dieses Werkes ging, war ich hocherfreut auch beim Voting mitmachen zu können, so wie alle anderen Leser auch. Und noch mehr, als dieses, von mir abgestimmte, Cover gewann. Aber natürlich geht es bei diesem Buch nicht um das Aussehen, sondern um dessen Inhalt. Und dieser hat mich mehrmals mitreißen können.


Wer liebt es nicht, das Märchen von Hans Christian Andersen „Die kleine Meerjungfrau“. Aber natürlich kennen viele mehr „Ariel, die kleine Meerjungfrau“. Bei all diesen Aufzählungen darf jetzt „Das wilde Herz der See“ nicht mehr fehlen. Auch wenn die Geschichte mehr etwas für die größeren Leser ist und als Gutenachtgeschichte sich nicht wirklich geeignen ist. Denn die Autorin Alexandra Christo hat viele brutale Szenen mit hineingebaut, die ihre Figuren aber umso lebendiger werden lassen.


Lira ist kein kaltherziges Wesen, wie sie sich selbst gern auf die Seiten zeichnen möchte. Denn sie besitzt sehr viel Liebe zu ihresgleichen und auch eine Seele, die Mitleid mit anderen Wesen der Erde empfinden kann. Auch wenn ihre Mutter die Meereskönigin sie immer wieder andere Dinge einreden möchte.

Zu Beginn lernt man aber erst einmal Lira sehr nahe kennen, was durch die Ich-Erzählform begünstigt wurde. Sie zeigt ihr Leben unter Wasser und natürlich am Hofe ihrer grausamen Mutter.

Aber auch die obere Welt ist Lira nicht unbekannt. Hier flechtet die Autorin den Prinzen Elian hinein, der genauso gefangen scheint in seiner Welt, wie Lira.

Auch wenn der Prinz auf den Meeren als Sirenenjäger bekannt ist, so hat er dennoch in seinem Reich eine Aufgabe, die er irgendwann gegen sein Schiff eintauschen muss. Diese Zerrissenheit zeigt Elian in seinen Sichtwechseln deutlich auf.


Natürlich nimmt die Geschichte erst so richtig Fahrt auf, wenn Lira und Elian aufeinander treffen. Und schon hatte ich das Gefühl, das Lira endlich einmal merkt, wie sehr andere Wesen auch unter der Meereskönigin leiden müssen.

Ein gemeinsames Abenteuer beginnt die beiden Figuren zusammenzuschweißen. Und mich als Leser hat es natürlich brennend interessiert, welcher Weg zum Ende führen wird.


Ganz toll habe ich es empfunden, dass die Liebe hier nicht im Mittelpunkt liegt. Denn eigentlich erwartet man ja eine kitschige Komponente, die Lira und Elian aneinander binden wird. Das wurde hier nicht ausgelebt, sondern brodelt unterschwellig und stellt sich der Handlung nicht in den Weg.

Besonders mitreißen konnte mich die düstere Stimmung und ihre Monster, die unter der Wasseroberfläche immer wieder lauern.


Alexandra Christo schafft es auch ihre Figuren wachsen und ihren Weg selbst zu beschreiten zu lassen. Rätsel lösen, Auswege finden und Kämpfe bestreiten gehört hier zum guten Grundton der Geschichte, den man keineswegs missen möchte.

Eine tolle Grundidee wurde hier Facettenreich umgesetzt und besticht mit dem harten Leben und Figuren, die herausfinden, wie sie ihre Zukunft selbst formen können.


„Elian und Lira – Das Herz der wilden See“ ist keine romantische Geschichte, sondern besticht durch eine harte Realität und zahlreiche Monster.


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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emily Suvada hat mich mit dem Klappentext zu ihrem Werk „Cat & Cole – Die letzte Generation“ von ihrer Dystopie überzeugt. Erschienen ist dieser erste Band im Thienemann Planet Verlag mit 480 Seiten.

Catarina Agatta ist eine Hackerin durch und durch. Durch die Verseuchung mit einem gefährlichen Virus ist die Welt in Gefahr und nur ihr Vater scheint diese retten zu können. Doch das Schicksal ändert alles und schon ist Cat im Fokus der Cartaxus Organisation. Cole kommt im Auftrag ihres Vaters in ihr Leben und ändert Cats Anschauung dieser neuen Welt gänzlich. Die beiden beginnen einen Wettlauf gegen das Virus …

Da ich Dystopien sehr liebe, war ich sehr begeistert von dieser Neuerscheinung. Auch wenn der Weg in Cats Welt etwas holprig verlief und man erst einmal sich orientieren musste, so war ich vom Aufbau sehr angetan. Cat ist eine sehr selbstständige Figur, die schon früh lernen musste, ihr Leben allein zu bestreiten. In ihrer Welt ist absolute Weltuntergangsstimmung, die sich bis zum Leser ausbreitet. Und auch wenn die Autorin dieses Buch für junge Leser geschrieben hat, so ist man auch als etwas ältere Zielgruppe sehr gut unterhalten.

Einige sehr brutale Stellen hat sie hier sehr detailliert aufgezeichnet und umschrieben, sodass man mit vielen Gänsehautmomenten rechnen muss. Die Handlung wird von Cats Ausführungen dominiert, da sie gänzlich ihre Situationen schildert. Und ihr Überlebenskampf ist wirklich interessant, da sie sich nicht nur durchschlagen musste, sondern auch über die hiesige Technologie zu dominieren weiß. Was alles in ihrem Kopf steckt, ist wirklich toll, da der menschliche Körper, in ihrer Welt, von zahlreichen Apps und anderen genveränderten Technologien beherrscht werden. Die Ausführungen darüber bringt die Autorin wirklich sehr umschreibend herüber und füllt damit zahlreiche Seiten, um den Leser über jedes Detail, dass später noch sehr wichtig sein könnte, zu informieren.

Aber was noch mehr an Gewicht bekommt, ist immer wieder die Frage, wem Cat vertrauen kann. Hier hofft man auf ihren Gegenpart Cole.

Von diesem bekommt man nur aus Cats Perspektive alle mit, was schade ist, da seine Vergangenheit bestimmt noch ein breiteres Blickfeld in ihre Welt geboten hätte. Aber so ist man auch mit seinen Aktionen und umfangreichen Rettungsmissionen beschäftigt. Ebenso beginnt man zu überlegen, ob die beiden nicht doch Gefühle füreinander entwickeln, auch wenn sie es bestimmt gefühlte hundert Mal abstreiten.

Dennoch liegt der Fokus nicht in diesen Szenen, sondern fixiert sich mehr auf die Rettung der Menschheit und der Herstellung eines Impfstoffes. Vieles dazu ist überaus gefährlich gestaltet worden und ich war in diesen Situationen das eine ums andere Mal überrascht worden.

Emily Savada hat nicht nur diese brenzlichen Situationen eingebaut, auch besticht sie mit vielen Geheimnissen, die es zu lösen gilt und so geschickt in der Geschichte eingeflochten wurden, dass man mit vielen nicht gerechnet hatte. Auch wenn Cats Welt riesig beschrieben wird, so beschränkt sich die Autoren auf nur wenige Figuren, die Cats und Coles Weg kreuzen und kann so mehr auf die jeweiligen Situationen besser eingehen und einwirken.

Mit ihren überaus flüssigen und sehr lehrreich gestalteten Erzählstil, hat mich die Autorin überraschen und mitreißen können. Auch die brutalen Ecken der Handlung fügten sich gekonnt ein und man nimmt vieles aus Cats Welt mit sich mit. Auch die erschreckenden Vorstellungen der ganzen Technologien und deren Einwirken auf die Menschheit werden vielleicht eines Tages nicht mehr Dystopien füllen, sondern Wirklichkeit werden – was ich wirklich nicht hoffen möchte.

„Cat & Cole – Die letzte Generation“ ist eine erschreckend realistisch gestaltete Welt, mit gut ausgearbeiteten Figuren und einem spannungsgeladenen Umfeld.


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Ein Sommer mit Alejandro

Jody Gehrman , Anne Braun
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312018
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jody Gehrmans Werk mit dem tollen Sommercover, in das ich mich ehrlich gesagt sehr verliebt habe, ist im Mai 2018 beim cbt-Verlag erschienen. Unter dem Titel „Ein Sommer mit Alejandro“ verbirgt sich eine sommerliche Jugendromanze mit zahlreichen Geheimnissen.

Dakota lebt mit ihrem Vater in einer Künstlergesellschaft. Auch die öffentliche Schule hatte sie deswegen nie besucht. Als dieser Sommer ihr Leben gänzlich auf den Kopf stellt, beginnt sie zu verstehen, wie wichtig die Gemeinschaft und die Liebe in ihrem Leben ist …

Jody Gehrman lockte mich mit der tollen Covergestaltung der deutschen Ausgabe in ihr Werk. Auch wenn ihre Geschichte gerade einmal 300 Seiten umfasste, so war ich doch bei jeder sehr gefesselt und das ist nicht nur Dakota, sondern auch Jack zu verdanken.

Denn die Autorin gibt in dieser sommerlichen Lektüre nicht nur ihrer weiblichen Figur eine Stimme, sondern auch dem männlichen Part. Was mich sehr faszinierte und ich durchaus befürwortete, denn nur so kann man die Beweggründe von Jack noch mehr ins Auge fassen und verstehen lernen.

Doch ihr gemeinsamer Sommer beginnt nicht damit, dass sie sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Die einzige Verbindung sind Briefe, die sich leider auf eine Lüge aufbauen und immense Kraft besitzen.

Aber so lernt man Dakota und ihre Umgebung erst richtig kennen. Schien sie doch eine begnadete Künstlerin zu sein, die sich selbst zu gering schätzt und ihre Zukunft bisher nach ihren Freunden ausgerichtet hatte. Was schade ist, da man im Verlauf der Geschichte immer mehr bemerkt, wie stark und mutig sie in ihrem ganzen Sein werden kann.

Hier greift die Begegnung mit Jack ganz klar ein, der in Dakota eine Seite zum Klingen bringt, die sie sonst niemals nachgegeben hätte. Fernweh und Reiselust beginnen in ihr zu brodeln und wenn der Leser dann auch noch erfährt, weswegen diese Gefühle schon lange in ihr schlafen, so beginnt man auch die Figur immer mehr zu verstehen.

Man kann Jack natürlich aus den Erläuterungen nicht wegdenken. Besitzt er doch auch eine ganz interessante Seite, die durch sehr viel Schüchternheit bis dahin überdeckt wurde. Und er beginnt Dakota und sein eigenes Leben gänzlich umzukrempeln, auch wenn er diese Bekanntschaft zu Beginn auf eine Lüge aufzubauen beginnt.

Jody Gehrmann hat eine ruhige Geschichte verfasst, die mich sehr unterhalten hatte und mitriss. Besonders die Entwicklung der Figuren ist es, die mich faszinierte und natürlich die Liebesgeschichte, die nicht kitschig war, sondern sehr erwachsen herüber kam.

„Ein Sommer mit Alejandro“ ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern steckt voller Wege des Lebens, die es zu erforschen und betreten gilt.


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Sommerhaus zum Glück

Anne Sanders
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.05.2018
ISBN 9783764506308
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das lange Warten hatte endlich im Mai 2018 für mich ein Ende, als Anne Sanders im blanvalet Verlag ihr neustes Werk „Sommerhaus zum Glück“ herausgebracht hatte. Auf 448 Seiten geht es wieder auf die tolle Insel St. Ives mit seiner schönen Landschaft und wunderbaren Figuren.

Elodies große Liebe entpuppte sich als eine riesige Lüge. Um diesem Albtraum entkommen zu können, stürzt sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens – ein eigenes Hotel. Gerade vielversprechend mutet dieses auf St. Ives nicht gerade an. Aber zusammen mit Helen und der alten Dame Brandy, beginnt Elodie in eine rosige Zukunft zu schauen. Wenn da nicht der Kaffeebesitzer Tom wäre, der Elodie so gar nicht zu mögen scheint …

Anne Sanders konnte mich schon mit ihrem Werk „Sommer in St. Ives“ von sich überzeugen. Genauso wie „Mein Herz ist eine Insel“. Dabei ist es nicht nur der sommerliche Flair, den sie mit den Geschichten versprüht, auch ihre Handlungen und Personen sind wirklich einzigartig in ihrem Tun. Bei diesem neuen Setting beschreibt die Autorin wieder ein Liebesdrama, doch hängen auch andere Schicksale mit diesem zusammen.

Hauptfigur ist hier Elodie, die durch das Schicksal auf die Insel kommt. Aber auch die zahlreichen Nebenfiguren nehmen einen bedeutenden Platz ein und sind zum Ende hin nicht mehr wegzudenken. Vor allem sind es aber Helen und Brandy, die Elodies Leben auf der Insel gekonnt auf den Kopf stellen. Aber Elodie hat es auch so nicht leicht.

Ich empfand ihr Erscheinen und die Verknüpfungen mit den beiden Frauen sehr prägend, und da man auch Sichtwechsel zu Helen bekam, hat die Autorin dem Leser ein breites Spektrum an zahlreichen Geschehnissen hinterlassen.

Elodie öffnet sich dem Leser erst nach und nach und offenbart so eine traurige Vergangenheit, in derer die Liebe nie gänzlich ihr zugetan war. Doch ihr Leben will sie in St. Ives neu ordnen und nimmt eine riesige Abfindung ihrer verflossenen Liebe, um sich damit eine neue Perspektive zu schaffen. Wenn man das Setting um sie herum begutachtet, kann man sie durchaus verstehen. Denn die Erläuterungen des kleinen Ortes machen wieder immenses Fernweh.

Aber was wäre ein Buch von Anne Sanders ohne die Liebe und ein großes Drama darum. Hier nun ist es nicht nur ein Mann, der Elodie in den Wahnsinn zu trieben versucht. Nein, gleich zwei durchaus ansehnliche Männer kreuzen den Weg der Protagonistin und erfreuen damit den Leser ungemein. Wem man hier mehr Zuspruch gönnt, sei dahingestellt, aber mein Augenmerk lag deutlich bei Tom, dem tollen Kaffeebesitzer, der Elodie mehr schlecht als Recht in ihrer neuen Heimat begrüßt.

Auch wenn die Geschichte so seine Strecken hat, die es zu überwinden lohnt, so kam bei mir nie ein Durststreckengefühl auf. Anne Sanders beherrscht es gekonnt ihre Leser mit den Figuren zu unterhalten. Und auch die eingebauten Sichtwechsel zu ihrer Nebenfigur Helen hat hier einiges dazu beigetragen. Man wünschte sich hier noch mehr über Brandy zu erfahren, aber auch dies wird die Autorin bestimmt in ihren nächsten Werken erfüllen. Denn auch aus den anderen Büchern tauchten am Rande die Protagonisten derer auf, was mich riesig freute.

Die Autorin Anne Sanders schaffte es wieder einmal mich von ihrer Geschichte zu überzeugen, mich mitzureißen und fühlen zu lassen, was ihre Figuren fühlten. Es ist immer wieder es wert eine Reise in ihre Bücher anzutreten, denn man bekommt nicht nur eine perfekt ausgearbeitete Handlung geboten, auch weckt sie immer wieder Fernweh nach diesem tollen Ort und seinen Menschen.


„Das Sommerhaus zum Glück“ steckt voller großer Umbrüche, Liebe und toller Freundschaften!


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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band der „Magic Academy“ – Reihe erschien im cbt-Verlag im Mai 2018. Auf 496 Seiten erzählt Rachel E. Carter die Geschichte ihrer Protagonistin Ryiah weiter.

Es ist vollbracht für Ryiah, sie setzt den Weg in der Academy weiter fort. Auch wenn die Prüfungen härter werden und sie regelmäßig über ihre Grenzen hinausgehen muss, so liebt sie es dennoch, in dieser Gemeinschaft lernen zu können.
Doch im Land Jerar passieren merkwürdige Übergriffe und auch die Academy muss mit ihren Schülern nun eingreifen. Ein gefährliches Unterfangen für Ryiah und ihre Freunde. Aber auch der Prinz Darren hat einiges an Überraschungen für sie parat …

Auch wenn ich nicht gänzlich vom ersten Band der „Magic Academy“ Reihe überzeugt war, so wollte ich dennoch wissen, wie Ryiahs Geschichte weitergeht.
Und Rachel E. Carter hat es tatsächlich geschafft, das Level zu heben. Auch wenn an manchen Stellen es mir etwas überzogen herüberkam.
Ryiah ging aus den Vorfällen des ersten Bandes gestärkt hervor und trat dadurch aufrecht ihren Weg in die Academy an.

Natürlich sind ihre üblichen Feinde wieder an ihrer Seite, denn ohne Reibereien wäre es gänzlich langweilig geworden um sie herum. Und was sich liebt, das neckt sich wortwörtlich.
So erlebt man Ryiah in den unterschiedlichsten Situationen. Hier nun sieht man sie aus den verschiedenen Perspektiven, die einen Menschen und Protagonisten, ausmachen.
Emotionen werden von ihrer Figur gekonnt transportiert, da man immer in ihrer Sicht verweilt. Was einem aber auch viele Überraschungen parat hält. Denn einige der Szenen setzten sich zum Ende hin anders zusammen, als man es erlebt hatte.

Gerade die Situation zwischen ihr und dem Prinzen Darren beherbergte so einige aufs und abs, sodass man sehr zu schwanken begann, ob man diese Szenen nun mag oder nicht. Ich persönlich hätte gern weniger davon gehabt, da dadurch die Grundgeschichte sehr ins Hintertreffen geriet.
Auch begann ich, durch diese Abschnitte, Darren nicht zu mögen. Denn er zeigte hier einen Teil von sich, der sich so gar nicht in das Bild passen wollte, welches man von ihm erschaffen hatte. Dass dies von der Autorin so berechnet wurde, ist mir durchaus bewusst. Nur hätte es bestimmt auch mit weniger Dramatik genauso gewirkt.

Die Schlachtverläufe und magischen Konflikte passten hier eher in das Werk. Nur wäre der politische Fokus hier viel passender gesetzt gewesen, da man ja auch in diesem Einfluss dann die Geschichte weiter hätte formen können.
Dennoch kann man hier die Nebenfiguren keineswegs außer Acht lassen. Denn gerade Alex, Ryiahs Bruder und Ella, ihre beste Freundin, bieten einigen Gesprächsstoff und unterstützen Ryiah wieder in der Handlung immens.
Auch wenn eine Dreiecksbeziehung ein total überholtes Thema ist, so hat die Autorin dies hier mit eingeflochten. Was Ryiah einige Sympathiepunkte raubte.
Vom Erzählfluss hatte Rachel E. Carter in diesem zweiten Band weniger auf der Strecke gelassen. Sie hat es geschafft mich, nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, gänzlich für ihre Geschichte einzunehmen. Und vor allem macht sie den Leser sehr neugierig auf den letzten Band!

„Magic Academy – Die Prüfung“ behält sich ein paar Ecken und Kanten, die aber mit den Figuren wieder abgerundet werden!

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rosie Walsh hat ihren emotionalen Roman "Ohne ein einziges Wort" im Goldmann Verlag bereits im Mai 2018 erscheinen lassen. Auf 528 Seiten erzählt sie mit ihrer Protagonistin eine sehnsüchtige Geschichte, mit einer überraschenden Wendung.

Sarah ist vor Jahren nach Amerika gezogen, doch England ist noch immer ihre Heimat. Als sie dann in der Heimat auch noch die Liebe ihres Lebens trifft, verändern sich ihre Ansichten gänzlich. Doch Eddie meldet sich von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Tage und Woche vergehen, ohne das Sarah herausfinden kann, warum er es sich anderes überlegt hat. Aber ihre Spuren führen auf einen Weg, den sie nie wieder beschreiten wollte …

Der Klappentext von Rosie Walsh Werk nahm mich sogleich für sich ein und natürlich hofft man dann auch, dass die Geschichte sich genauso spektakulär entwickeln wird.
So begann mein Marsch durch Sarahs Erzählungen über eine Liebe, die sie alles abverlangt. Da man als Leser durch den Klappentext bereits weiß, was mit Sarah und Eddie passiert, ist man für den Start bestens gerüstet.

Leider begann dieser ziemlich holprig und bis zur Mitte des Buches muss man sich auf traurige und sehr sehnsüchtige Seiten einstellen, welche dem Lesefluss schnell schlauchen.
Sarah ist dennoch keineswegs eine Protagonistin, die allzu schnell aufgibt. Nur überlegt man natürlich immer selbst, was man an ihrer Stelle tun und fühlen würde.
Was dann aber alles, mit geballter Wucht, auf den Leser einprasselt, war wirklich eine riesige Überraschung.

Und es fällt mir sehr schwer hier meine Meinung kundgeben zu können, ohne genauer auf bestimmte Stellen eingehen zu dürfen. Da ich niemanden den Spaß am Lesen nehmen möchte.
Rosie Walsh vereint nicht nur Liebe und Leidenschaft in ihrer Handlung. Auch war die Sehnsucht und der Verlust auf unterschiedlichen Ebenen deutlich spürbar. Ja, sogar sosehr, dass man mit der Protagonistin leiden muss, um besser ihre Situationen nachvollziehen zu können.

Ebenso darf ein Familiendrama mit allen Facetten nicht fehlen.
Leider muss ich hier anmerken, dass die Autorin diese Punkte zu sehr aneinanderreiht, um ihre Geschichte zu formen und die Wendepunkte damit zu erklärt. Doch dies nahm das Lesevergnügen aus dem Anfang heraus, wo man nur die einzelnen Nebenfiguren kennenlernt. Aber diese sind nicht wirklich wichtig für die Handlung, sodass man sie schnell in den Hintergrund rücken lässt.
Sarah hat den größten Teil ihrer Geschichte allein auf ihren Schultern lasten, denn nur zum ersten Wendepunkt darf auch Eddie endlich zu Wort kommen.

Wer also ganz großes Durchhaltevermögen besitzt und diese Geschichte eine Chance geben möchte, sollte sich dieser angesprochenen Punkte klar sein. 

„Ohne ein einziges Wort“ hat seine sehnsüchtigen Längen mit einer großen Enthüllung!

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Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

Julie Peters
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746634135
Genre: Liebesromane

Rezension:

Julie Peters Werk „Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg“ erschien im Mai 2018 beim Aufbau Verlag. Auf Fernweh vollen 320 Seiten träumt man sich mit der Protagonistin in ein neues Leben.

Frieke ist mit Leib und Seele Journalistin, aber als sie den Auftrag bekommt nach Spiekeroog zu gehen ereilt sie die Vergangenheit. Sie weiß genau, dass ihr Vater dort lebt und auch wenn sie ihn noch nie kennengelernt hat, so ist die Angst ihn zu begegnen doch riesig. Dennoch kann sie sich den Auftrag nicht entgehen lassen und lernt so eine Inselgemeinschaft kennen, die zueinanderhalten und sie wie eine Familie empfangen ...

Da mich Titel und Cover sehr ansprachen, bin ich gern in Julie Peters Geschichte hineingefallen. Es ist nicht nur ein Roman, der durchaus Fernweh macht, sondern auch einer der große Entscheidungen für Frieke hervorbringt.
Diese ist hier die Protagonistin und hat so einiges in ihrer Vergangenheit erlebt, dass sie begraben will. Das der Auftrag in Spiekeroog sie so verändern würde bekommt man als Leser erst nach und nach heraus.

Idyllisch und durchaus mir vielen kleinen Geschichten gespickt landet Frieke in einer Inselgemeinschaft, wo sie für alle ein offenes Buch zu sein scheint.
Und man bekommt immer wieder mit, dass sie Angst hat, vor dem Schritt mit ihrem Freund Harald nach Boston zu gehen. Aber eine lange Beziehung beendet man eben nicht von jetzt auf gleich.

Auch die Begegnung mit ihrem Vater hatte mich das eine ums andere Mal schlucken lassen, denn Ole Hansen erklärt in seinen Schichtwechsel genauso seine Geschichte.
Eben jene Sichtwechsel sind es, die Julie Peters Geschichte so facettenreich werden lässt. Und als Leser hat man am Ende dasselbe Gefühl wie Frieke – diese Insel lässt einen nicht mehr los.

Natürlich steht hier noch mehr der Ornithologe Bengt im Mittelpunkt und verzaubert mit seiner etwas muffigen Art dennoch. Als Frieke ihn beschrieb, konnte ich mir schon denken, dass mehr aus den beiden wird, als nur ein journalistischer Auftrag.
In Friekes Leben beginnen viele Aufs und Abs und man verfolgt sie gern mit. Denn niemals lässt die Autorin Langeweile aufkommen und für Herzklopfen ist immer wieder gesorgt.

Julie Peters hat mit viel frischem Wind von der Nordseeinsel einen leichten Roman verfasst, der dennoch anspricht, dass es wichtig ist, sich auch Zeit für das wirkliche Leben zu nehmen.

„Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg“ ist ein schöner Urlaubsroman, der zu Tränen rührt und Herzklopfen verursacht.

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From Scratch - Alles neu mit dir

Stacey Kade , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 517 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305922
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen im LYX-Verlag Anfang April 2018, hat Stacey Kade ihr Werk „From Scratch – Alles neu mit dir“ an die deutschen Leser bringen lassen. Auf 529 Seiten versucht sie ihre Protagonistin wieder in ein normales Leben zu bringen, dass von einem Moment auf den anderen komplett zerstört wurde.

738 Tage gefangen und gequält, doch Amanda Grace hat dies überstanden und konnte von ihrem Peiniger befreit werden. Zwei Jahre lang versucht sie ihr Leben wieder in normale Bahnen zu lenken, doch erst mit dem Auftauchen von Chase Henry sieht sie wieder Hoffnung in sich aufleuchten …

Den Klappentext von Stacey Kades Werk zu lesen bringt Gänsehaut dem Leser ein. Und wenn man dann auch in das Buch hineingeht, begegnet man der Protagonistin Amanda Grace in einer gefährlichen Situation. Man muss in dieser mit ihr mitleiden und hofft inständig, dass sie endlich befreit wird.
Die Autorin Stacey Kade spult Amandas Leben dann vor. Doch ob man es als Leben bezeichnen kann, sei dahingestellt. Denn sie leidet natürlich an den Folgen des Martyriums.

Hier nun kommt der Sichtwechsel zu Chase Henry zum Einsatz. Und der Leser erfährt wie seine Karriere immer mehr dem Bach herunterging.
Ab diesem Moment konnte ich den Figuren auch keine Glaubhaftigkeit mehr abnehmen.

Gerade Amanda lässt sich komplett hineinfallen in das Abenteuer Chase Henry, was in ihrer Situation aus Lesersicht sie sehr unglaubwürdig erscheinen lässt.
Auch kann man von Anfang an schon erahnen, wie die weitere Handlung verlaufen wird und so nahm die Autorin jedes Lesevergnügen. Mit ein paar Überraschungen versuchte sie noch die Geschichte zu retten, aber wirklich gelingen sollte es nicht.

„From Scratch – Alles neu mit dir“ überzeugt in keinster Weise, da die Figuren nicht glaubhaft ihre Geschichte erzählen können.

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Sommer mit Opa

Sarah Welk , Alexander von Knorre
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 23.04.2018
ISBN 9783845821955
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sarah Welks Roman „Sommer mit Opa“ erschien im Ars Edition Verlag. Seit April 2018 ist die bebilderte Geschichte, mit ihren 160 Seiten, erhältlich.

Die Sommerpläne von Jonas und Marie änderten sich schlagartig, als ihre Eltern keine Zeit mehr für einen Urlaub aufbringen konnten. So ging es eben mit Opa Franz und seinem VW-Bus in Richtung Italien.Doch bis nach Italien sollte das klapprige Gefährt nicht mehr schaffen, die kurze Reise endete an einem versteckten See mitten im Wald.

Zusammen mit ihrem Opa und dem geheimnisvollen Mädchen Lucky beginnen die beiden ein wahres Abenteuer …

Zusammen mit meinem Sohn habe ich mich in Sarah Welks neustes Werk gestürzt. Die sommerlichen Abende im Mai und Juni konnten wir uns somit, mit Jonas, Marie, Lucky und Opa Franz versüßen.
Schon die ersten Zeichnungen machten Lust auf mehr und der leichte Erzählstil ermöglichte es auch, dass mein Sohn selbst viele Kapitel vorlesen konnte.
Jonas erzählte uns von seinem Sommerabenteuer mit seiner Schwester Marie und dem hippigen Opa Franz. In dessen VW-Bus ging s auf große Tour, die leider nicht allzu weit weggehen sollte, was alte Autos meist an sich haben.
Aber das dieser Ausflug auch mit so wenig Mitteln ein riesiger Erfolg wurde, ist wohl auch dem lockeren Opa Franz zu verdanken.

Opa Franz schaffte es für einige Lacher zu sorgen und war in vielen Situationen ein wahrer Freund. Jeder der Kinder, so schien es, hatte zu Beginn der Ferien ihre Päckchen zu tragen. Und Opa ließ sie, mit den richtigen Kniffen, selbst an ihre Grenzen gehen.
Auch anderen zu helfen will gelernt sein und so war Lucky, das Mädchen in Jonas Alter, die perfekte Gelegenheit. Kindern zu zeigen, dass man sich gegenseitig unterstützen sollte, meist mit Hilfe von Erwachsenen.

Und auch Schulprobleme lassen sich mit so einem tollen Opa gleich viel besser bewältigen. Schließlich hat er viele Erfahrungen im Leben machen können.
Wir haben sehr gelacht und über die Geschichte geredet, was uns als Leser genau das gebracht hat, was es Jonas bringen sollte – lernen über Probleme zu reden.
Sarah Welk hat einen fantastischen Stil, mit einer ein wenig frechen Art, den Inhalt der Geschichte wiedergibt. Und große, wie kleine Leser einfach mitreißt.

„Sommer mit Opa“ ist witzig, altersgerecht und absolut sommerlich!



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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag ist Petra Hülsmanns neustes Werk „Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ im Mai 2018. Ganze 576 Seiten füllen ihre Geschichte und unterhalten mit einigen Höhen und Tiefen.

Annika landet aus heiterem Himmel an ihrer Albtraumschule, denn eigentlich fühlte sie sich als Musiklehrerin ziemlich wohl am Gymnasium. Doch nun soll sie ihren Weg an einer Schule im Problembezirk Hamburg fortsetzen. Aber Annika lässt sich nicht unterkriegen und schmiedet Pläne, die sie an ihren alten Posten zurückbringen soll. Eine Theater AG wird ins Leben gerufen, aber das Projekt befördert mehr zutage, als Annikas Plan beinhaltete ...

Petra Hülsmanns Werke konnten mich schon sehr oft von ihren Inhalten und Geschichten überzeugen. Besonders „Das Leben fällt, wohin es will“ ist mir immer noch stark im Herzen verankert. Natürlich war ich nun sehr gespannt, wie eine neue Geschichte von ihr ausgearbeitet wurde. Und vor allem in welche Fettnäpfchen diese Protagonistin hineintreten wird.

Hier ist es Annika, die als junge Lehrerin sich selbst vor riesige Aufgaben stellt und gar nicht bemerkt, wie sehr sie das Leben ihrer Schützlinge verändern kann.
Aber nicht nur das Umfeld Schule wird beleuchtet, auch Annikas Freunde und Nachbarn rutschen immer wieder in den Fokus des Lesers. So entstehen ernste Themen, aber auch die witzigsten Situationen, welche einem vor lauter Kopfkino nicht mehr loslassen.

Mit Annika selbst hatte ich zu Beginn das große Problem, dass sie mir sehr versnobt in ihren Ansichten gegenübertrat. Was wahrscheinlich so gewollt war, von der Autorin, lies mir aber einen faden Beigeschmack.
Ein wenig erinnerten mich dann die Szenen an der Astrid-Lindgren-Schule schon sehr an den Film „Fack Ju Göhte“, nur dass Annika einen schnellen Draht zu den Schülern aufbauen konnte. Ebenso ist die Idee eines Theaterstückes nicht gerade neu, aber die Umsetzung dessen ist Annikas einziges Ziel.

Ganz besonders ins Herz geschlossen hatte ich die Schüler ihrer neuen Klasse, allen voran natürlich Meikel und Heaven-Tanita. Vor allem deren Geheimnisse machten die Geschichte erst richtig interessant.
Dennoch darf die Liebe in Petra Hülsmanns Werken nicht fehlen. Und so zogen gleich zwei Männer die Aufmerksamkeit von Annika und dem Leser an. Wobei man sich als Leser eher zu ihrem Nachbarn Sebastian hingezogen fühlt, als zu dem Theatertypen Tristan. Dabei muss man auch bemerken, dass Tristan mit seiner versnobten Art keinen positiven Eindruck beim Leser hinterlässt.Und Sebastian mit seiner lieben Art eher Schwiegermutterliebling ist. Petra Hülsmann hat wieder einen unterhaltenden Roman verfasst, der zwischendurch zwar seine Längen hat, aber dennoch in ihrem typischen Stil geformt wurde.

„Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ setzt Gegensätze, hinter deren Fassaden man auch im wahren Leben schauen sollte!

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gena Showalters neustes Buchprojekt „Immerwelt – Der Anfang“ erschien im Mai 2018 beim Harper Collins Verlag. Mit fast 500 Seiten erzählt sie eine umfassende Geschichte, die sich zwischen vier Welten bewegt.

Tenleys Leben wird von einer Frage beherrscht: Für welche Welt entscheidest du dich? Zur Wahl stehen Troika und Myriad, die den Menschen ein Leben im Paradies prophezeien und um jede Seele erbittert kämpfen. Da sich Tenley aber nicht entscheiden kann und lieber nach ihrem Tod in die „Viele Enden“ Welt kommen will, habe ihre Eltern entschlossen, sie mit anderen Methoden von ihrer Überzeugung abzubringen. Mit Folter und Qualen soll sich die 17-jährige endlich entscheiden. Aber sie ahnen nicht, dass in Tenley viel mehr steckt, als bisher alle Welten erlebt haben …

Gena Showalters Werke blieben mir bisher immer im Gedächtnis. Ob es ihre „Wächter der Unterwelt“ oder die tollen Geschichten zu „Alice im Zombieland“ waren. Nun setzt sie wieder den Fuß in das Fantasygenre und zeigt mit ihrer Protagonistin Tenley vollkommen neue Welten. Eine stark verschachtelte Welt, welche die Autorin sich hier erdacht hatte. Die dann, in meinen Augen, mit einigen Denkfehlern aufwarten musste.

Aber erst einmal muss man sich in Tenleys Welt zurechtfinden. Da diese sich in einer Anstalt befand, hatte ich immer wieder den Hintergedanken, dass sich die Protagonistin vielleicht nur alles einbildete. Aber beim weiteren Lesen der Szenen setzte sich ihr Umfeld immer mehr zusammen.
Man trifft hier auf mehrere Figuren, die sich am Äußeren unterscheiden, aber anscheinend immer wieder dieselben Personen beherbergen. Dies hängt mit ihren Missionen zusammen. Denn unter der Handlung entbrennt ein riesiger Machtkampf, welcher immer mehr an die Oberfläche drängt.

Tenley hat körperlich und psychisch einiges auszuhalten, doch man muss ihr an dieser Stelle zusprechen, dass sie wahrlich sehr stark ist und diese Seite auch immer wieder offen legt. Sie zeigt dem Leser an ihrer Welt die abscheulichsten Ecken des menschlichen Daseins. Gerade Gewalt steht hier an oberster Stelle. Da war ich froh, dass unsere Protagonistin auch ab und an Gefühle zeigen konnte.
Leider kann man in die Figuren Acher und Killian nicht hineinsehen. Aber dank zahlreichem Mailverkehr ist auch hier ein kleiner Einblick möglich.

Gena Showalter gibt wirklich alles, um ihre Ideen gekonnt umzusetzen, um sogar den Leser ins Grübeln zu bringen. Denn die grundlegendste Frage ist hier immer wieder – für welche Welt würdest du dich entscheiden?
Leider waren mir einige Szenen sehr langatmig gestaltet worden, sodass sich gerade der mittlere Teil etwas in die Länge zog.
Aber die Figurenkonstellationen fand ich sehr passend und man musste Tenley einfach ins Herz schließen.

„Immerwelt – Der Anfang“ besticht mit einer starken Protagonistin und der Überlegung, wozu man gehören möchte.

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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen beim cbt-Verlag ist der erste Teil von Lauren DeStefanos Werk „Fallende Stadt“ bereits im April 2018. Auf 416 Seiten wird eine dystopische Welt vorgestellt, die ihre Geheimnisse verbirgt.

Das Paradies befindet sich im Himmel und Morgan Stockhour lebt mittendrin. Die Stadt Internment bildet seit zehn Generationen eine eigene Gemeinschaft. Zwar bekommen die Menschen vorgeschrieben wen sie heiraten sollen, doch das ist doch auch ein kleineres Übel, wenn man in einer perfekten Welt leben kann. Doch durch einen Mord wird die Gemeinschaft wachgerüttelt und ein schreckliches Geheimnis gibt sich nach und nach Preis …

Als ich das Cover zu Lauren DeStefanos Werk gesehen hatte und den Klappentext dazu las, musste ihr Buch sofort auf meine Leseliste erscheinen. Ich liebe Dystopien und war hin und weg von ihrer Grundidee.
Die Protagonistin wird von der Figur Morgan Stockhour verkörpert, welche den Leser auch an die Hand nimmt, um diesen in ihrer Welt hineinzubringen. Ich musste mich sehr an Internment gewöhnen, denn die Aufteilungen und Rechte wurden von der Autorin immer wieder etwas versteckt. Dazu kamen die familiären Verhältnisse der Protagonistin.

Denn sie lebt natürlich nicht allein in der Stadt. Neben den Eltern ist auch ihr großer Bruder und dessen Frau immer in ihrer Nähe. Dass der Bruder ein Problem hat, das erklärt einem Morgan, doch was genau dahinter steckt, kommt immer in kleinen Stücken ans Tageslicht.
Viel geschieht, doch mir wurden diese Geschehnisse zu überzogen herübergebracht. Die Autorin erklärt mit Dialogen und einigen Umschreibungen, was Morgan erlebte, doch diese Erklärungen zogen sich teilweise ziemlich durch die Seiten. Auch gab es ein großes Hin und Her zwischen Figuren Pen, der besten Freundin und der Protagonistin Morgan.

Ich hätte mir zu den Figuren mehr Tiefgründigkeit gewünscht und dies auch beim Setting erwartet. Hier sprang mir Lauren DeStefano zu sehr zwischen den Geschehnissen, ohne das man sich auf die jeweilige Situation richtig einstellen konnte.
Auch wenn ihre Grundidee wirklich super gewählt wurde, konnte sie in meinen Augen diese nicht in Gänze umsetzten. Hierfür haben ihr klare Figuren und eine strukturierte Erzählweise gefehlt, welche den Leser dann wahrlich gefesselt hätte.

„Fallende Stadt“ konnte durch oberflächliche Figuren und wenig Struktur mich nicht entführen.

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545 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 190 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tracy Bangharts Werk „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ erschien im April 2018 beim Sauerländer Verlag. Ihre starke Geschichte umfasst 384 Seiten und hält den Leser in Atem.

In diesem Königreich werden die ältesten Mädchen einer Familie als Grace aufgezogen – geboren, um eines Tages dem König zu dienen. Frauen haben keine Rechte, keine Träume!
Doch Nomis sieht das anderes, denn sie ist froh dieses Los umgehen zu können, da ihre Schwester Serina zur Grace erzogen wurde. Am Tag der Entscheidung entscheidet sich der Thronfolger doch anders und die Schwestern gehen einer ungewissen Zukunft entgegen – ein Kampf um Leben um Tod entbrennt ...

Ein Werk mit starken Frauen, das ist es, was einem sofort einfällt, sobald man den Klappentext von „Iron Flowers“ gelesen hatte. Doch erst einmal muss man das Konzept dieser Welt verstehen. Und das ist alles andere als schön. Hier entscheiden die Männer über die Frauen. Denn in Nomis und Serinas Welt werden Frauen unterdrückt und haben dem König als seine Grace zu dienen, sollte er sie auserwählen.
Ein Auswahlverfahren, um die Hand des Königssohnes zu buhlen – für mich eine abschreckende Handlung. Aber zum Glück ist diese Geschichte hier nicht so kitschig gestaltet worden, wie andere, die ähnliche Ideen hatten.
Tracy Banghart setzt hier ganz auf Überraschungsmomente, die sie gekonnt ausgereizt hatte. Und das nicht zu Beginn ihres Werkes, sondern auch im weiteren Verlauf der Geschichte.

Die Protagonistin Nomis fiel mir sofort ins Auge, wegen ihrer Neugier und der Leidenschaft zu den geschriebenen Worten. Aber auch ihre große Schwester Serina lässt immer mehr zu, dass man sie besser kennenlernt. Am Ende war ich von Serinas Wandlung mehr eingenommen, als die von Nomis. Was ich ganz den Umständen zuschreibe, in die beide geworfen werden.
Hierbei waren die Sichtwechsel ein gutes Hilfsmittel, denn zwischen den beiden passiert so viel. Man will immer wieder gern hin und her springen, um zu sehen, wie es der jeweiligen Figur in der Zwischenzeit ergangen war. Dieser Spagat gelingt der Autorin fantastisch. So kann sie auch mal aus den Spannungsverhältnissen die Luft herausnehmen, ohne diese ganz fallen zu lassen – es wird hier wirklich niemals langweilig!

Die Gegenspieler von Nomis und Serina setzen sich aus vielen verschiedenen Figuren zusammen. Die Größten sind aber Malachi und Asa, die Königsbrüder. Gerade Malachi ist es, der immer in diesem Spiel um Macht seine Finger hat, da er seine Frau aussuchen muss. So ganz habe ich manche Gesetze nicht verstanden, denn es wird nie bei einer Frau bleiben. Da dies aber hier nicht von Belang war, hatte ich meine Gedanken dahin gehend schnell wieder verworfen.
Die Autorin beginnt ihre Rebellinnen zu formen und man muss wahrlich mitfiebern, denn viele Stellen sind äußerst brutal beschrieben, sodass man niemals außer Acht lassen kann, dass es hier um Leben und Tod geht. Auch schafft sie mit diesen Mitteln ihre Leser an die Seiten zu pinnen. Am Ende will man einfach nur noch in einen zweiten Band versinken, um den weiteren Verlauf von Nomis und Serinas Geschichte herauszufinden.
Mich konnte Tracy Banghart mit jedem Kapitel überzeugen und überraschen.

„Iron Flowers – Die Rebellinnen“ ist mit starken Figuren gespickt, die für viele Überraschungen sorgen und einer ungewissen Zukunft entgegen gehen.

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374 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492061087
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erin Watt, das Autorenduo, hat ein neues Projekt veröffentlicht. „When it´s Real – Wahre Liebe überwindet alles“ erschien im Piper Verlag Anfang April 2018. Auf 480 Seiten packen die Autoren eine dynamische Liebesgeschichte.

Die 17-jährige Vaughn kümmert sich seit dem Tod der Eltern um ihre Geschwister. Als die Anfrage des Managements des 19-jährigen Rock Stars Oakley für eine gestellte Beziehung kommt, kann Vaughn sich dem Geld nicht entziehen. Denn dies bedeutet, die Geschwister in eine sichere Zukunft schicken zu können. 
An Gefühle für Oakley hätte Vaughn nicht gedacht, aber sind es wirklich Oakleys Gefühle in die sie sich verliebt, oder doch ein Schachzug seiner Managerin ...

Ich gebe es zu, ich bin mittlerweile süchtig nach Erin Watts Werken! Nach der „Paper“ Reihe freute ich mich, dass das Autorenpaar ein neues Projekt begonnen hatte.
Hier nun geht es wieder um einen reichen Mann. Nur das Oakley sich alles Selbst erarbeitet hat – als Rock Star.
Und da ich Bad Boys absolut liebe, passte „When it´s Real“ gerade in mein Lesekonzept.

Obwohl man denkt, dass Oakley hier im Mittelpunkt stehen sollte, empfand ich den Fokus auf Vaughn durchaus passender. Natürlich wechselt dieser auch zu Oakley, aber Vaughn erzählt die Handlung meist aus ihrer Sicht. Denn sie ist es, die man hier an vielen Stellen bemitleiden muss, da sie förmlich in diese Rolle hineingezwungen wird. Aber wer diese Chance bekommt, würde sie wohl sofort ergreifen.
Vaughn erklärt auch ihre Beweggründe, warum sie sich auf die gestellte Liaison mit Oakley einlässt, man kann somit ihre Geschichte also immer wieder nachvollziehen.
Und natürlich ist es eine Liebesgeschichte, den das ist es, was Erin Watt am Besten können – eine alles verschlingende und leidende Liebe schreiben. Kitschig muss ich hier auch aufführen, denn was wäre Liebe ohne das.

Es entwickelt sich eine herrliche Romanze, die so einiges durchleben muss. Und ich glaube, dass es bei manchen Stars heutzutage genauso gang und gebe ist, sich in eine Scheinbeziehung zu stürzen, um das Image anzukurbeln.
Ich habe mit Oakley, der wirklich toll, aber auch abgehobene Seiten hat, mitgefiebert. Genauso wie ich mit Vaughn zerrissen wurde, ob der Beraubung der Realität. Denn ab und an wusste man nicht, ob das Management seine Hände im Spiel hatte, oder wirklich einer von beiden seine Gefühle offen Preis gab.

Erin Watt sind schon bekannt dafür, mitreißende Handlungen formen zu können. Die beiden verstehen es dem Leser das Gefühl geben zu können, mitten in der Geschichte zu stecken. Ob reiche Männer, oder eben abgehobene Rock Stars, diese Protagonisten bekommen starke Frauen an die Seite gestellt. Diese zeigen ihnen, wie das Leben mit der Liebe verläuft.

„When it´s Real – Wahre Liebe überwindet alles“ ist eine Achterbahn an Gefühlen und Rock Star Flair pur!

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504 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 156 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sarina Bowens Werk „The Ivy Years – Bevor wir fallen“ erschien im LYX-Verlag Ende März 2018. Auf 321 Seiten zeichnet sie eine starke Geschichte, voller Anstrengungen, dass Leben zu meistern.

Corey hatte einen Sportunfall, der sie an den Rollstuhl fesselte. Doch die Chance aufs College gehen zu können und endlich ein eigenständiges Leben zu führen, davon lässt sie sich durch diesen Umstand nicht umbringen. Und wenn dann auch noch ein Eishockeyspieler, mit gebrochenem Bein, ihr Nachbar wird, steht einer guten Zeit am College doch eigentlich nichts im Weg. Wenn da dessen Freundin und ihr Rollstuhl nicht wären ...

Sarina Bowens Werk hat mich durch das tolle Cover auf sich aufmerksam gemacht. Aber auch der Klappentext tat sein Übriges. Denn schon einmal habe ich eine Geschichte der Autorin gelesen, in derer der Protagonist im Rollstuhl saß.
Hier nun formen Corey und Adam die Protagonisten. Wobei die Autorin mehr die Handlung auf Corey auslegt und Adam ein toller Gegenspieler wird.

Cory erkennt man sogleich als äußerst starke Figur, die sich gegen ihre Widrigkeit durchzusetzen versucht. Über ihren Unfall und dem Grund, weswegen sie im Rollstuhl sitzt, gibt sie erst nach und nach Preis. Hier nun merkt man, dass ihr körperliches Gebrechen sie nicht nur in dieser Hinsicht einzuschränken versucht. Auch das Psychische legt die Autorin hier in den Fokus. Denn sich schwach und unbedeutend zu fühlen, das gibt Corey immer wieder mal Preis. Dennoch empfand ich ihre Lage und die Meisterung dessen, als bemerkenswert. Kann man sich doch nicht vorstellen, wie man selbst in ihrer Situation fühlen würde. Wo man an alltägliche Dinge keinen Gedanken verschwendet, setzt für Corey die Probleme ein.
Aber Freunde und Familie geben einem im Leben immer wieder den größten Halt. So natürlich auch bei Corey.

Hier nun kommt Adam in den Mittelpunkt. Denn durch seinen Beinbruch ist auch er an Hilfe angewiesen. Und begegnet zum Glück auf diesem Weg Corey.
Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich, dank Coreys Beschreibung, sofort in Adam verliebt habe. Und wenn man ihn näher kennenlernt, fällt man in dieses Gefühl immer tiefer hinein. Adam akzeptiert Corey vom ersten Augenblick an und er bemitleidet sie in keinster Weise. Er zeigt ihr sofort, dass sie ein ganz normaler Mensch ist. Auch fand ich seine loyale Seite toll, sei sie nun seiner Freundin gegenüber, oder eben Corey. Adam war hier derjenige, der Corey immer mehr dazu ermutigte ihren eigenen Weg zu gehen und Neues auszuprobieren.
Ganz interessant waren hier auch die sexuellen Aspekte, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzt. Gerade Corey hat in ihrer Situation deutlich gemacht, dass sie sich große Sorgen darum macht.

Sarina Bowen zeichnet hier starke Figuren, die ihren eigenen Kopf haben und sehr viele Gefühle an den Leser transportieren. Man muss einfach Corey und Adam lieben, und sich mit beiden in das Leben verlieben!

„The Ivy Years – Bevor wir fallen“ ist eine Geschichte voller Freundschaft und dem Weg allen zu beweisen, dass man nur mutig genug sein muss, um sein Ziel zu erreichen!

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963 Bibliotheken, 34 Leser, 3 Gruppen, 206 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Scythe – Die Hüter des Todes“ ist Neal Shustermans erster Teil seiner „Scythe“-Reihe. Erschienen ist dieser bereits im September 2017 im Sauerländer Verlag und umfasst 528 Seiten.

Stelle dir eine Welt vor, in derer es keine Krankheiten, keinen Krieg und keinen Tod gibt! Doch das Leben kann nicht ohne den Tod existieren und so haben sich die Scythe gebildet – eine Elite, die dem Tod dienen.
Citra und Rowan sind dabei, als diese ihr Werk verüben wollen, und stellen sich in den Weg. Scythe Faraday gibt ihnen die Möglichkeit selbst in den Reihen aufgenommen zu werden. Doch ist dieser Weg nicht ohne Reue gepflastert …

Durch die Leipziger Buchmesse konnte ich den Fokus auf Neal Shustermans Reihe legen. Doch zu diesem Zeitpunkt war bereits der zweite Teil erschienen.
Als ich den Klappentext las, freute ich mich eine neue Idee gefunden zu haben, welche ich bisher in keinem Werk finden konnte. Und dazu war diese Idee auch noch sehr erschreckend, vor allem wenn man immer tiefer in diese Welt hineinfällt.
Natürlich stehen auch zwei tolle Protagonisten im Fokus, welche man durch die eingebauten Sichtwechsel sehr gut kennenlernt. Citra und Rowan beleuchten für den Leser die unterschiedlichen Ecken in ihrer Welt.

Doch die Scythe sind es, auf die man hier wahrlich gespannt sein kann. Vertritt doch jeder von ihnen unterschiedliche Ansichten. Ob diese nun ehrenhaft sind, oder eben nicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Denn das System hinter allem, ist genauso korrupt und undurchdringlich, wie die Welt, in derer man sich wiederfindet.
Doch Citra und Rowan finde hier gar nicht so unterschiedlich, weswegen sich wohl Scythe Faraday nicht für einen von beiden als Anwärter entscheiden konnte.
Die Zerrissenheit der beiden Protagonisten bemerkt man im Verlauf des Werkes. Was vor allem an der Entwicklung der Handlung lag und die grausamen Machenschaften von Scythe Goddard.
Erschreckend waren diese Szenen und überaus brutal ausstaffiert von Neal Shusterman.

Durch diese Geschichte begann ich immer mehr darüber nachzudenken, wie hier über den Tod gedacht wird. Eine beängstigende Vorstellung, Gruppen dafür ausbilden zu müssen, Menschen zu töten. Aber immer wieder reizten mich gerade jene Gedanken an Dystopien.
Neal Shusterman setzt seine Geschichte zwar gut um, aber im mittleren Teil fehlte mir etwas das Tempo. Dies nahm der Autor durch die Ausbildung und dessen Entwicklung etwas heraus. Das Ende hingegen bildete viele Überraschungen aus und auch die Spannung riss förmlich an den Seiten.
Hier nun kommt dann ein zweiter Teil zum Einsatz, den ich trotz meiner Kritik ins Auge gefasst habe.

„Scythe – Die Hüter des Todes“ startet ihn eine erschreckende Idee, welche brutale Ecken und geheimnisvolle Winkel offenbaren wird.

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Die Legende der vier Königreiche - Vereint

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amy Tinteras Werk „Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ ist der zweite Band ihrer „Ruined“-Reihe. Erschienen ist es am 3. April 2018 im Harper Collins Verlag.

Emelina und Olivia konnten trotz großer Verluste mit den Ruined fliehen. Doch die Königreiche liegen im Krieg und nur durch große Allianzen kann Emelina die Ruined schützen. Doch ist eine Verbindung mit Olso ein guter Schachzug? Und wie soll sie sich den Gefühlen zu Cas entziehen?
Dieser hat indes genauso große Herausforderungen zu bewältigen, ist er doch nun ohne Rückenhalt. Die Gefahren lauern für alle Königreiche an allen Ecken und Olivia hat ihre eigenen Pläne für die Menschen darin ...

Nach dem großartigen Start vom ersten Band der Reihe war ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung. Denn die Autorin hat wirklich sehr gut den ersten Teil beendet, sodass man nun natürlich wissen möchte, wie die Zukunft für Cas und Em gestrickt wurde.
Auffallend sind hier die vielen Sichtwechsel, die eingebaut wurden. Somit bekommt man nicht nur Cas und Ems Gefühlslage hautnah mit. Auch Aren und Olivia benötigt man, um gewisse Schachzüge nachvollziehen zu können.

Natürlich lässt Amy Tintera den Fokus auf ihre Protagonisten und es ist bedeutend zu erfahren, wie Cas behandelt oder wie Em die Zügel in die Hand bekommt.
So merkte ich, dass gerade Em es schwer hat gegen ihre Schwester, denn diese scheint nur ihre Magie und Vergeltung im Kopf zu haben. Immer wieder kam mir in diesem Zusammenhang in den Kopf, dass Olivia eine Art Verwirrtheit an den Tag legt. Welche durch den blanken Hass getragen wird. Auch wenn Gefahren an allen Ecken zu lauern schienen, ist es doch Ems Schwester, die die größte Gefahr darstellte.

Em stach hier deutlich hervor und man kann Anteil nehmen an ihrer inneren Stärke. Sie entwickelte eine gute Taktik, Olivia nicht vor den Kopf zu stoßen und dennoch die Ruined vor ihren unüberlegten Gedanken schützen zu können.
Doch auch Cas bleibt nicht außer Acht, obwohl die Autorin ihn hier mehr in den Schatten von Em gestellt hatte. Nun muss er sich schneller, als in Teil eins gedacht, behaupten müssen. Denn seine Feinde finden sich erschreckender Weise in den eigenen Reihen.
Wenn man denkt, dass Amy Tintera hier eine ruhige Handlung geschrieben hat, so ist man hier weit gefehlt. Denn ihre Geschichte ist in manchen Sequenzen überaus brutal und an diesen musste ich sehr schlucken. Hier lernt man vor allem Aren besser kennen. Und ich liebte seine Figur, da er eine wirklich erschreckende Rolle spielt, mit seiner mächtigen Gabe.

Amy Tintera setzt ihre „Ruined“-Reihe meisterlich fort und formt ihre Geschichte souverän mit vielen Figuren weiter. Auch wenn sie einen guten Fluss der Handlung hervorruft, so lässt sie dennoch nicht außer Acht, den Leser die Protagonisten nahe zu bringen.
Ich freue und fiebere nun schon den dritten Band entgegen, welcher bestimmt mich wieder so sehr an sich fesseln wird, wie seine Vorgänger – so hoffe ich jedenfalls.

„Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ setzt die Reihe gekonnt weiter und überzeugt mit jedem einzelnen Kapitel!

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Close to you

Isabell May
Flexibler Einband
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600573
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Isabell May´s Werk “Close to you” wurde im one by Lübbe Verlag veröffentlicht. Seit Februar 2018 kann man in die 384 Seiten hineinfallen.

Violet versucht weit von Zuhause entfernt allem zu entkommen. Besonders der Angst, die ihr dort keiner nehmen konnte. Bereits am Bahnhof fällt ihr ein geheimnisvoller junger Mann auf, der einerseits ängstigt, zum anderen aber äußerst fasziniert. Sie ahnt nicht, dass sie geradewegs auf das größte Abenteuer ihres Lebens zusteuert, um herauszufinden, dass ihre Angst ihr immer einen Schritt voraus ist …

Gerade das tolle Cover, hatte mich zum Lesen verleitet, aber auch hinter dem Klappentext vermutet man schnell so einiges.
Violet ist die Protagonistin in Isabell Mays Werk. Durch ihre Geschichte begleitet man sie. Gedanken und Gefühle, sowie zahlreiche Ereignisse bekommt der Leser so direkt von ihr übermittelt.
Sie deutet immer wieder an, dass sie weit von Zuhause weg ist. Warum das so ist, kommt erst nach und nach ans Tageslicht.
Doch legt man zu Beginn den Fokus nicht darauf, sondern begleitet Violet gern auf den Weg selbstständig zu werden. Und gerade das ist nicht leicht. Sie erlebt ein großes Hin und Her und ein junger Mann bringt dahin gehend einiges in Schwung.
Aiden fand ich persönlich sehr faszinierend, da er eher als geheimnisvoller Typ dargestellt wurde. Und sind es nicht immer diese, die viele Frauen anziehend finden.
Mit weitern Fortschreiten der Geschichte lernt man auch die Figur Jenna kennen. Doch sie hat zwei Gesichter, was Violet so einige unschöne Situationen durchleben lässt.
Immer mehr gerät sie in einen Strudel aus falschen Aussagen und einem Gefühlschaos, dass absolut nachvollziehbar beschrieben wurde.
Für mich hat Isabell May sich viel Mühe mit der Staffelung ihrer Handlung gegeben. Ab und an hätte ich mir weniger auf und ab´s gewünscht. Doch sie hatte immer wieder eine Lösung parat, die absolut passte.
Die Autorin hat eine tolle Geschichte geformt, die nicht nur unterhielt, sondern auch ernste Themen, wie Intrigen und Stalking ansprach.

„Close to you“ ist eine fließende Geschichte mit zahlreichen geheimnisvollen Ecken – vor allem die Figuren haben vieles zu verbergen!

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Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen

Jennifer E. Smith
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.02.2018
ISBN 9783959671682
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Februar erschien Jennifer E. Smith Werk „Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ im Harper Collins Verlag. Auf gerade einmal 256 Seiten beschreibt sie eine Nacht, die von Abschieden geprägt ist.

Clare und Aiden gehen nun auseinander – doch nicht so, wie eine Trennung normalerweise von statten geht. Denn die beiden lieben sich noch immer, aber Clare ist die Entfernung einfach zu weit, welche sie an ihr College zieht. So beschließt sie einen Abend lang alle Orte mit Aiden zu besuchen, die wichtig waren, für ihre Beziehung. Doch diese Nacht entwickelt sich anders, als es auf ihrer Liste steht …

Dieses Werk hatte ich gelesen, da ich die Idee hinter dem Klappentext recht interessant fand.
Doch jetzt schon muss ich sagen, dass mich die Handlung sehr enttäuschte.
Clare und Aiden schienen das Traumpaar an der Highschool gewesen zu sein. Doch nun trennt die Collegezeit ihre Wege.
Clare kam mir sehr durchorganisiert vor. Doch sie musste schnell lernen, dass sich das Leben nicht planen lässt.
Einen Abend lang begleitet man beide Protagonisten. Wobei Clare die Beziehung mit Aiden nochmal zelebrieren will. Er hingegen möchte einfach nur, dass sie ihre Meinung ändert, was man bei ihrer Vergangenheit ganz klar nachvollziehen konnte.
Der Grundgedanke ist wirklich gut, doch leider habe ich hier das Tempo vermisst, welches der Geschichte viel mehr Schwung verliehen hätte.
Hier jedoch lässt Jennifer E. Smith wenig Raum und beginnt immer mehr und mehr die Handlung dahin zu dümpeln zu lassen.
Es beginnt ein Hin und Her und ehrlich gesagt, wird die Handlung zum Ende hin nicht besser – da sie sehr vorhersehbar war.

„Der erste Blick, der letzte Kuss und alles dazwischen“ hat wenig Unterhaltungsfaktor.

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Paper Party

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492061223
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Passend zu ihrer erfolgreichen „Paper“ Reihe haben Erin Watt eine Kurzgeschichte ihrer Figur Gideon verfasst. Diese  „Paper Party“ zeigt den ältesten Bruder gänzlich aus seiner Sicht auf leider nur 208 Seiten. Der Piper Verlag hat auch diesen Teil veröffentlicht.

Gideon ist der angesagteste Junge an der „Astor Park“ Highschool und viele Mädchen reißen sich um ihn. Doch immer wieder fällt sein Blick auf Savannah. Aber mit einem Royal zusammen zu sein ist alles andere als leicht. Und auch familiär stehen die Zeichen bei Gideon auf Sturm …

Schon seit „Paper Prinzess“ bin ich verliebt in Erin Watts Reihe. Durch die kleine Nebengeschichte „Paper Party“ erhoffte ich mir einen besseren Einblick in Gideons Gefühlswelt. Ist er doch die Figur, welche man am wenigsten in der Paper-Reihe begleiten kann.
Auch war es gut nun endlich etwas Familiendynamik erleben zu können. Denn zu dem Zeitpunkt, wo die Handlung spielte, lebte die Mutter der Royaljungs noch. Und die Autorinnen zeigen die Welt vor ihrer gelungenen Reihe und was dann noch folgen sollte, dem Leser genauer.
Doch wer den großen Gideon nun als einen genauso machohaften jungen Mann, wie seine anderen Brüder, erleben wollte, lag damit sehr daneben. Ich empfand ihn eher als sehr gefühlvoll. Und mit seiner manchmal etwas überheblichen Art zeigte er eine Verletzlichkeit auf, der er nur einer Figur offen präsentieren konnte – Savannah.
Dass er diese aus tiefsten Herzen liebte, daran bestand spätestens nach Beendigung der Kurzgeschichte kein Zweifel mehr. Hier nur kam er mir ab und an viel zu kitschig vor, was so gar nicht zu ihm passen wollte.
Seine Handlungen sind ein direkter Nebenschauplatz zu Ellas Geschichte und tauchten einige Aspekte in ein rechtes Licht. Aber immer wieder hatte ich im Verlauf das Gefühl, dass die Autorinnen nur einen kleinen Lichtschein auf Gideon fallen lassen wollten, da seine Geschichte den Leser nicht so ganz erfüllen wollte.
Ich persönlich empfand es an vielen Stellen als überaus zäh verfasst und man musste sich die „Paper“ Reihe das eine ums andere Mal wieder nahe bringen, um den Verlauf folgen zu können.
Gideons kurzer Einblick in sein Leben ist in meinen Augen nicht zwingend erforderlich und diente lediglich einem kleinen Ausschweifen von Erin Watt.

„Paper Party“ lässt nur einen kleinen Einblick in Gideons Welt zu und unterhält leider zu kurz.

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448 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit „Der Glanz der Dunkelheit“ endete im März 2018 „Die Chroniken der Verbliebenen“ – Reihe, aus der Feder von Mary E. Pearson. Auf 448 Seiten setzt sie ihr fulminantes Ende um. Der one by Lübbe Verlag hat diese nun komplett bei uns veröffentlicht.

Lia und Kaden haben es nach Morrighan geschafft, doch nun gilt es alle Pläne, und das Schicksal Lias, in die Tat umzusetzen. Doch die beiden sind nicht allein, denn ihre Freunde stehen ihnen zur Seite. Und auch Rafe kann Lia nicht vergessen und setzt alles daran Hilfe zukommen zu lassen. Doch nicht nur der Komizar aus Venda stellt eine Gefahr dar …

Wenn eine lieb gewonnene Reihe endet, dann geht man immer mit gemischten Gefühlen in die Geschichte hinein. Da mich der kleine Zwischenband „Die Gabe der Auserwählten“ etwas enttäuschte, hoffe ich natürlich auf ein umso gelungeneres Ende.
Schön und überaus nützlich waren gerade jetzt die eingebauten Sichtwechsel. Diese ermöglichen dem Leser einen umso breiteren Blick auf das gesamte Geschehen. Man wird damit nicht nur auf eine Figur fixiert, sondern muss einfach alle lieb gewinnen, denn immer mehr werden sie zu einer großen Einheit.
Dennoch zieht Lia immer wieder gekonnt den Fokus auf sich, da sie das wichtigste Element im Werk ist. Ihre Taten spiegeln sich auch bei den Verbündeten wieder. Und man bemerkt deutlich, wie stark sie geworden ist. Als kleine Prinzessin hätte sie es niemals gewagt, sich zum Beispiel dem Rat des Königs zu widersetzen. Aber sie kam mir oft auch sehr einsam vor. Was man immer wieder auf die Trennung von Rafe zurückführen konnte, da ihre Gedanken wieder und wieder zu ihm abschweiften.
Ganz spannend verfolgt man auch Kaden in seiner Entwicklung. Ist er es doch, der bisher nichts von sich preisgeben wollte, nun aber überfiel ihm seine Vergangenheit regelrecht.
Alle Figuren zusammen – Lia, Kaden, Rafe und Pauline – haben dennoch nur ein Ziel. Sie müssen den Angriff Vendas von Morrighan abwenden. Hier nun merkt man endlich, dass sich die so lang angekündigte Prophezeiung endlich erfüllen muss. Und auch Lia zeigt dem Leser offen, welche Gabe sie in sich verborgen hatte.
Wenn man so viele Figuren in sein Herz schließt, hofft man natürlich, dass alle heil aus dem großen Finale herausgehen. Aber selbstverständlich werde ich dazu mich hier nicht äußern, denn das Ende behält so einige Überraschungen parat.
Mary E. Pearson hat in meinen Augen eine gänzlich ausgereifte Geschichte an ihre Leser gebracht. Diese ist rundum gelungen, denn alle entstandenen Fragen und Situationen hat sie in meinen Augen aufgelöst und zufriedenstellend umgesetzt.
Wer eine Handlung mit Magie, Schlachten, Intrigen und Liebe mag, für den ist „Die Chroniken der Verbliebenen“ einfach das Richtige!

„Der Glanz der Dunkelheit“ rundet und beendet die Reihe komplett und gelungen ab!

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Hanna

Sandra Jungen
Flexibler Einband
Erschienen bei Rhein-Mosel-Vlg, 06.02.2018
ISBN 9783898011006
Genre: Romane

Rezension:

Sandra Jungens Werk „Hanna – Kriegsjahre einer Krankenschwester“ ist im Rhein-Mosel Verlag bereits im Februar 2018 erschienen. Auf 332 Seiten erzählt sie die Geschichte ihrer Großmutter, welche als Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg dienen musste.

Hanna gehört im Jahr 1942 als fertige Krankenschwester nur zur Wehrmacht und muss ihren Dienst im Lazarett antreten. In Russland angekommen sieht sie all das Grauen der Soldaten und muss am Ende selbst um ihr Leben fürchten. Doch auch in Deutschland macht der Angriff der Gegenmächte nicht Halt. Und so müssen Hanna und ihre Freundinnen in den Fliegernächten weiterhin um ihr Leben fürchten …

Als ich eine Rezension zum Buch bei „Buchbahnhof“ von Yvonne gelesen hatte, war ich sehr neugierig auf Sandra Junges Werk. Denn in letzter Zeit lese und schaue ich wieder viel über die Medizingeschichte und ihre Entwicklung.
Hannas Handlung ist klar für den Zweiten Weltkrieg definiert. Endlich konnte ich mal aus deutscher Sicht eine Handlung erleben, da es derzeit viele Geschichte aus Alliierter, aber nicht aus deutscher Seite, zu kaufen gibt, die auch noch ansprechend ist.
Besonders angetan ist man dann natürlich, wenn man liest, dass die Enkelin in Teilen die Geschichte ihrer Großmutter wiedergibt, was heutzutage ein wertvolles Gut ist. Und ich habe neue Dinge erfahren, die mir bis dato noch nie zu Ohren gekommen sind.
Doch beginnen wir mit Hanna. Denn diese ist es, die der Leser durch ihre Geschichte folgt. Sie ist jung, frisch von der Ausbildung und wird mitten ins Abenteuer gestoßen, dachte doch alle Welt noch an einen Sieg aufseiten der Deutschen. Auch empfand ich ihre Herangehensweise immer sehr fruchtlos, ja manchmal auch sehr naiv. Aber so bekam man mit, dass es doch viele Menschen gab, die einfach nicht wahrhaben wollten, was wirklich um sie herum passierte.
Da die Handlung zu Beginn nach Russland verlagert wird und der Leser eigentlich schon in der Schule gelernt haben sollte, was dort für Grausamkeiten auf die Soldaten wartete, hatte diese Sequenz ein unterschwelliges Grauen anhaften. Hinter jeder Ecke erwartete man Gefahren für Hanna und ihren Mitschwestern. Und auch die Zerrüttung untereinander, besonders von der Figur Gerda ausgehend, war immer wieder gefährlich für die junge Frau.
Hanna lies aber auch es sich nicht nehmen sich zu verlieben. Denn es waren schließlich keine Maschinen, die dieser sogenannte Führer sich herbeigewünscht hatte. Sondern junge Menschen, die ein Leben voller Träume vor sich sahen. Dass aus dieser Zeit des Elends und des allgegenwärtigen Todes unsere Zukunft hervorging – dafür möchte ich mich an dieser Stelle mal bei meinen Ur – und Großeltern bedanken!
Wenn man Hanna in diesen Schreckensstunden verfolgte, so dachte man doch selbst immer wieder nach, was man wohl selbst gefühlt hätte. Und darüber, wie sie diese schreckliche Zeit schilderte, war ich dankbar. Denn es gibt viele nüchterne Geschichten, die nur Fakten liefern, nicht aber die Gefühle der Menschen berücksichtigen.
Sandra Jungen hat sich hingegen für eine Gefühlvolle und doch alles umschreibende Variante entschieden, über die ich nicht nur geschockt, sondern auch froh war. Man beginnt die Figuren so sehr ins Herz zu schließen, da man jedwede Gefühlswendung mit ihnen durchlebt.

„Hanna – Kriegsjahre einer Krankenschwester“ beschönigt nicht und spricht offen und detailgetreu über das Leben einer jungen Frau im Zweiten Weltkrieg.

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#loveyourself

Jennifer Waschke
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 17.04.2018
ISBN 9789963538935
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jennifer Waschkes Werk erschien im bookshouse Verlag bereits im April 2018. Auf 204 Seiten erzählt sie mit ihren Figuren eine ernste Geschichte, die über Freundschaft und dem wahren Finden von sich selbst handelt.

Cleo ist das angesagteste Mädchen an ihrer Schule. Als Terisa an dieser angenommen wird, bekommt sie jedoch eine andere Seite dieser Cleo zu spüren – eine heuchlerische und erniedrigende.
Aber das Schicksal bringt die beiden zwei Jahre später auf anderer Augenhöhe zusammen und Cleo muss erkennen, wie schrecklich sie anderen gegenüber war. Nun wendet sich ihre erniedrigende Art gegen sie selbst und nur durch Freundschaft kann sie lernen, ihr Äußeres und ihr Inneres lieben zu lernen ...

Man sagt ja immer, dass man das im Leben zurückbekommt, was man säht. So wird sich wohl auch die Protagonistin gefühlt haben, welche man in Jennifer Waschkes Roman kennenlernt.
Ihre Cleo ist das absolute Partygirl und angesehen auf ihrer Schule. Dich diese Medaille hat zwei Seiten, denn durch Terisa, einem blinden Mädchen, bekommt der Leser gleich Cleo hautnah zu spüren. Sie wirkt überheblich und abwertend allem gegenüber, was für sie unter ihrer Würde liegt. Doch ist es klar, dass sie sich damit keine Freunde macht. Und auch das Schicksal hat mehr mit der Protagonistin vor. Auch wenn der Leser erst nach und nach erfährt, was hinter ihrem Unfall steckt.
Der Fokus der Geschichte richtet sich hier ganz klar auf das veränderte Aussehen von Cleo und ihren Weg, erkennen zu können, was wirklich im Leben zählt.
Die Autorin zeigt unverschönt auf, wie sehr verletzend Cleos Art vor ihrem Unfall war und wie andere darunter zu leiden hatten.
Gerade Terisa beginnt sie aufzufangen, denn das blinde Mädchen sieht nur äußerlich schwach aus, innen drin hat sie eine starke Seite, die es vermag wie eine Löwin zu kämpfen.
Und auch Simon, der beste Freund von Terisa, darf hier nicht außer Acht gelassen werden. Denn er musste auch unter Cleos Früherem ich leiden. Gerade ihn fand ich am bedeutendsten für Cleo, er ist ein Außenseiter, aber hat dennoch Mut sich ihr zu stellen.
Mobbing beherrscht hier die Seiten und Grundstimmung. Ist es doch in allen Lebensschichten allgegenwärtig. Vor allem aber an den Schulen.
Jennifer Waschke hat sich eine leichte Geschichte dazu ausgedacht, die aber in vielem Tagtäglichen genauso unter den Jugendlichen ausgeführt wird.
Diese Handlung regt zum Nachdenken an und hat dennoch den Aspekt der Freundschaft nicht außer Acht gelassen.

„#loveyourself“ ist eine Jugendgeschichte über einen tiefen Fall, der nur mit Freundschaft aufgehalten werden kann.

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Burning Desire: Für dich entbrannt

Kristy Deluca
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 13.04.2018
ISBN 9783903130463
Genre: Romane

Rezension:

Kristy Delucas Werk „Burning Desire – Für dich entbrannt“ erschien im Romance Edition Verlag und wurde dort im April 2018 veröffentlicht. Auf 229 Seiten geht es nicht nur turbulent, sondern auch sehr erotisch zu.

Nate Westbrook bricht reihenweise die Herzen der Frauen. Doch seit einem Ausrutscher wird er von seinem Konkurrenten Parker Rowe erpresst. Um seinen größten Kunden nicht an diesen verlieren zu müssen, lässt er sich auf ein perfides Spiel ein und nimmt eine Wette an – er soll die zugeknöpfte Amelia Heart verführen. Doch Nate ahnt nicht, dass mehr in Amelia steckt, als ein graue Büromäuschen ...

Manchmal muss man sich einfach in einen erotischen Roman hineinfallen lassen. So freute ich mich schon die Geschichte von Kristy Deluca lesen zu können, da mich mal wieder das Cover sehr von sich überzeugen konnte.
Auch wenn ihr Roman nur knapp über 200 Seiten misst, so hatte sie doch Großes mit ihren Figuren vor. Und klar ist auch, dass ein echter Frauenversteher absolut im Fokus stehen muss. Nate Westbrook hatte tatsächlich alles, was nicht nur mein Leserherz höher schlagen lies. Er bricht reihenweise die Herzen der schönsten Frauen, doch niemand hatte es geschafft, ihn dauerhaft zu halten.
Leider ist bei solchen Figuren der Verlauf der Handlung schon vorprogrammiert. Denn diese gab es leider schon zuhauf, als das es mich hier wahrlich vom Hocker gerissen hätte.
Auch Amelia Hart - süß, schüchtern und total zugeknöpft – passte in dieses Bild hinein. Diese junge Frau wird zum Objekt einer wahrlich fiesen Wette, die noch mehr in sich trägt, als es zu Beginn den Anschein hatte.
Die Autorin machte es ihrem Womanizer aber nicht leicht Amy für seine Wette klar zu machen. Denn auch wenn diese so zugeknöpft wirkte, verstand sie es immer wieder ihm die Stirn zu bieten.
Aber wenn man ehrlich ist, kann man so einen Mann nur die kalte Schulter zeigen, um ihn noch mehr an einem interessiert zu machen. Doch dies hatte Amy wirklich nicht vor.
Durch die toll gesetzten Sichtwechsel erfuhr man immer mehr von den beiden Protagonisten. Was sie fühlen, was sie antrieben und wie die Geschichte in ihren Augen verlief.
Besonders der gemeinsame Kollege Parker Rowe lässt einen Gänsehaut bekommen, da er etwas sehr Unheimliches an sich hat.
Gerade die gemeinsame Zeit und sehr intensiven Momente zwischen Amy und Nate waren es, die der Autorin sehr gut gelungen waren. Sie hat ein Händchen dafür, ihre Figuren miteinander flirten und leiden zu lassen.
Auch wenn manche Stellen vorhersehbar waren, so fühlte ich mich sehr wohl in der Geschichte und war gern darin versunken.

„Burning Desire – Für dich entbrannt“ ist eine sehr intensive Geschichte, die einen sehr turbulenten Verlauf nimmt.

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Harter Fall Weiche Landung

Sarina Bowen
E-Buch Text
Erschienen bei Rennie Road Books, 30.05.2017
ISBN 9781942444398
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Sarina Bowens Roman „Harter Fall, weiche Landung“ ist im Rennie Road Books Verlag erschienen. Dieser zweite Teil gehört zur „Gravity“-Reihe und umfasst 270 sehr bewegende Seiten.

Wer den Bad Boy Hank „Teufelskerl“ Lazarus kennt, der weiß, dass er nichts anbrennen lässt – wer kann sich auch schon einem Snowboarder entziehen. Doch seit seinem folgenschweren Unfall ist sein Selbstbewusstsein nicht mehr vorhanden. Nur die junge Ärztin Callie weiß das mehr in ihm steckt, als sich selbst zu bemitleiden. Und auch ihr Herz hört nicht auf schneller zu schlagen, wenn dieser Teufelskerl in ihre Nähe kommt. Aber die Zukunft haben sich beide anderes vorgestellt ...

Schon den ersten Teil der „Gravity“-Reihe durfte ich genießen und freute mich Willow und Dane wiedersehen zu können.
Aber in Band zwei steckt ihre beste Freundin und Ärztin Callie im Fokus des Lesers. Wobei die Leserinnen wohl eher auf Hank „Teufelskerl“ Lazarus sich stürzen werden. Dieser ist wahrlich ein Womanizer, sogar als er nach seinem Unfall so sehr leidet.
Gerade dies und natürlich die erotischen Szenen waren es, was mich so sehr mitriss. Auch der Zwiespalt von Callie, als sie nicht wusste, was sie Hank von sich preisgeben kann, fesselt den Leser an die Handlung.
Zusammen bringen die Figuren eine tolle Dynamik in ihre Handlung, was ich auch den Sichtwechseln zuschreiben muss. Dadurch erfährt der Leser so einiges von Callie und Hank.
Auch die Anziehung zwischen den beiden war ein gutes Werk, um eine rollende Erzählung hin zu bekommen.
Aber Sarina Bowen schafft es immer besonders gut, ihre erotischen Szenen zu beschreiben. Es wird einen wahrlich heiß und kalt – eine tolle Gefühlsübertragung, bei der man ganz neidisch auf die Figuren wird.
Doch eine Geschichte die nur gerade verläuft, wäre nicht unterhaltend und so baute die Autorin neue Möglichkeiten ein, wie Callies und Hanks Leben verlaufen könnten. Wobei man sehr gespannt sein darf, ob und wie ihre Freundschaft sich entwickeln wird.
Wieder hat Sarina Bowen es geschafft mich unterhalten zu können und das sogar noch mehr in diesem zweiten Band, als beim ersten Teil.

„Harter Fall, weiche Landung“ ist von Anfang bis Ende eine abgerundete und sehr unterhaltende Geschichte, mit tollen Figuren.  

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