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Panterra Nova: Die Suche

Farina Eden , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.08.2018
ISBN 9783522506236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Farina Edens Werk ist im Loom Light Verlag by Thienemann Esslinger erschienen. „Panterra Nova – Die Suche“ trägt den Leser in eine dystopische Welt.


Chris entdeckt mit 17 Jahren, dass Wünsche manchmal wahr werden können. Auch wenn man anderen damit schaden kann. Gerade in einer Zeit in derer die Technik das Leben der Menschen in den Besitz nimmt, wird Andreas Autenberg groß. Doch seine Visionen einer neuen Zeit werden Menschenleben kosten …


Ich muss gleich zu Beginn meiner Rezension gestehen, dass mich dieses Werk absolut nicht mitnehmen konnte. Auch wenn die Idee der Autorin wirklich sehr veranschaulicht wurde, so haperte es doch an der Umsetzung.

Gerade die Gefühle spielen immer eine große Rolle in allen Büchern. Hier kamen absolut keine auf, da man kein Lesegefühl bekam.

Es hatte eher den Anschein, dass man einer Rohfassung des Werkes unterlag und noch kräftig daran gefeilt wird. Leider ist dem nicht so und so muss man einem strukturierten und überaus langwierigen Ablauf folgen.

Gerade weil es ein Jugendbuch ist, hätte man sich hier ordentlich austoben können und mit dieser tollen Grundidee spielen können.

Dies alles passierte hier nicht und ich war wirklich enttäuscht, ob der vertanen Chance der Autorin.


„Panterra Nova – Die Suche“ folgt nur einem roten Faden, ohne jegliche Gefühle beim Leser zu hinterlassen und diesen mitzunehmen.


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Bereit zu fliegen

Nina Miller
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 28.09.2018
ISBN 9783752821932
Genre: Romane

Rezension:

Nina Miller hat Ende September 2018 ihren ersten Roman mit dem Titel „Bereit zu fliegen“ als Selfpublisherin herausgebracht. 282 Seiten wurden mit einer Liebesgeschichte von ihr gefüllt, welche mit sehr vielen Höhen und Tiefen auftrumpfen kann.


Leonas Welt scheint absolut perfekt, für alle, die nicht in ihr Inneres schauen können. Nur noch ein paar Wochen trennen sie von ihrer Hochzeit mit Tyler, den sie schon seit 6 Jahren kennt. Doch je näher diese Traumhochzeit rückt, desto mehr zeigt Tyler eine Seite an sich, die immer selbstzerstörerischer sich entwickelt …


Auch wenn Nina Miller dieses Werk als Selfpublisherin herausgebracht hat, sollte man sich nicht scheuen es zu lesen. Denn man merkt schon auf den ersten Seiten, wie viel Herzblut sie in dieses gepackt hat und welchen Plot sie verfolgen möchte.

Auch wenn die Geschichte relativ simpel erscheint, so hat sie doch einen sehr ernsten Grundton hineingepackt, der immer harscher wird und somit auch gefährlich für Leona.

Diese ist die Protagonistin in der Story und führt den Leser durch ihren Lebensabschnitt hindurch. Somit erlebt man die Gefühlswelt von Leona hautnah und kann sich somit sein eigenes Bild von ihr erschaffen. Ich empfand sie als selbstbewusst, mit einer naiven Seiten, wenn es um ihren Verlobten ging. Und auch konnte ich ihr Verhalten oft nachvollziehen und versuchte mich in diese Situationen hineinzuversetzen.

Doch auch habe ich etwas Kritik an ihr auszusetzen, da ihre naive Seite sehr gefährlich für ihr Leben wird. Auch habe ich gehofft, dass sie in mehr Szenen ihrem Verlobten die Stirn bietet, vor allem wenn es um ihre eigene Hochzeit ging.

Da Leona in einer Stipbar arbeitet, darf man auch dem Freund beipflichten, dass er nicht möchte, dass irgendjemand erfährt, wo sie arbeitet. Es ist schon zu verstehen, dass sie mit ihrer Arbeit nicht abhängig von Taylor sein möchte. Aber vielleicht hätte sie auch eine andere Arbeit finden können.

Aber all dies soll nicht das Grundlegendste sein, was meine Rezension beinhaltet, denn in der Geschichte geht es ja schließlich um die Liebe.

Hier fehlten mir die Gefühle zwischen den beiden Verlobten, was sich erst Stück für Stück entblättert und zu einem tiefen und düsteren Fokus in Leonas Leben sich entwickeln soll. Hier nun kommt Leonas Gegenpart Lucas in den Vordergrund. Obwohl er eine nicht gerade attraktive Art hatte, sich Leona vorzustellen, schien er ein Retter in glänzender Rüstung zu werden.

Hier nun zeigte Leona mir, dass sie es auch genießen kann zu leben und zeigte mir offen ihre Gefühle, die sich immer mehr entwickelten.

Auch wenn ich es absolut nicht gutheiße, dass Menschen nicht offen miteinander reden können, um die Beziehung zu retten, beziehungsweise zu beenden. Aber wenn man sich in die Geschichte hineinfallen lässt, dann versteht man schnell, warum Leona diesen Weg nicht wählen möchte oder besser gesagt kann.

Ab und an hat mir an manchen Stellen die Realität etwas gefehlt und ich fand diese etwas überzogen, oder sie taumelten von einer spannenden Szene zu einer etwas Langwierigen.

Als Debüt muss sich Nina Millers Werk wirklich nicht verstecken. Auch wenn noch ein paar Kritikpunkte von meiner Seite aus vorliegen, so legt sie doch einen gekonnten Grundstein. Auf diesen kann sie locker aufbauen und mit neuen Storys ihre gewonnenen Leser überraschen und überzeugen. Dafür wünsche ich ihr viel Erfolg!


„Bereit zu fliegen“ ist ein solides Debüt, das sich mit vielen Höhen und Tiefen nicht verstecken braucht!


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Love Curse - Lieben verboten

Rebecca Sky , Cornelia Röser , Diana Mantel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen im Heyne Verlag ist Rebecca Skys Werk „Love Curse – Lieben verboten“ als kleine Sensation angekündigt worden, da es auf der Plattform „Wattpad“ wohl sehr gut bei den Lesern angekommen war. Auf 384 Seiten entführt die Autorin ihre Leser in eine Welt voller Götter.


Rachel würde gern frei von ihrer Gabe leben, doch leider sieht ihre Mutter das anders. Denn Rachel ist eine Liebesgöttin, welche von Eros die Gabe überreicht bekam, Männern ihren Willen aufzuzwingen. Normale Liebe wird sie in ihrem Leben niemals erleben und schon gar nicht Ben küssen, ohne dass dieser ihrer Gabe verfällt …


Auch wenn ich das ganze Thema um Götter in der Buchwelt zurzeit etwas schon zu ausgelutscht fand, habe ich „Love Curse“ eine Chance gegeben. Leider muss ich gestehen, dass ich wieder gänzlich enttäuscht aus diesem aufgetaucht war.

Zu Beginn sei gesagt, dass die Protagonistin Rachel es einem auch wirklich nicht leicht macht, ihre Geschichte zu möge. Sie verachtet ihre Gabe regelrecht, lässt sich aber durch ihre angebliche Freundin immer wieder in Situationen ziehen, die ihr nicht gut tun.

Marissa ist ein buchstäbliches Biest und absolut genauso gezeichnet, wie man sich die Highschoolqueen vorstellt. Nun gibt man so einer Figur noch eine Macht an die Hand, die mir als Leser gänzlich an den Haaren herbeigezogen ist und schon ist das Chaos perfekt.

Denn seinen wir mit uns selbst ehrlich, wer möchte schon einen Mann haben, der wie ein verliebter Dackel hinter einem tagtäglich hinterher rennt und alles tut, was man will. Mir wurden diese Männer in dem Buch auf Dauer wirklich nervig. Vielleicht sind das Teenagerfantasien, aber ich kann mir wirklich niemanden vorstellen, der gern so einen Freund hätte.

Leider sah man in diesen Situationen keinen Kampfeswillen in der Protagonistin. Und auch wenn sie sich ab und an gegen ihre Freundin stellte, so war dies doch nur von kurzer Dauer.

Rebecca Sky versuchte zwar mit ein paar Actionszenen die Situationen zu retten, steuert die Handlung aber gleich wieder in kitschige Gefilde, die absolut keine Lesefreude haben aufkommen lassen.

Für mich ist dieses Buch ein absoluter Flopp, der nur mit dem schön ausgearbeiteten Cover punkten konnte.


„Love Curse – Lieben verboten“ konnte mich an keiner seiner zahlreichen Seiten fesseln.


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163 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Never Loved Before

Monica Murphy , Barbara Ostrop
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453580657
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Da Monica Murphy durch ihre “Fair Game” Reihe meine Aufmerksamkeit auf ihre Bücher lenken konnte, war ich natürlich nun auf das neuste Projekt gespannt. Die „Never“ Serie setzt sich im ersten Band mit einem Thema auseinander, welches bei seinem Erscheinen im Juni 2018 die Lesergemeinschaft spaltete.


Katherins Vergangenheit lässt sich nicht vergraben, denn diese wurde ihr tief in die Seele eingegraben. Und nur die Begegnung mit Ethan lässt sie wieder hoffen. Doch Geheimnisse beginnen eine tiefe Kluft zwischen ihnen zu bilden, aus derer sie versuchen gemeinsam zu entkommen …


Leider wurde vom Verlag versäumt ein Achtungskennzeichen der Autorin zu Beginn des Werkes zu setzen, dies erfolgte leider erst zum Ende der Geschichte. Denn so wenig dramatisch sich der Klappentext las, so gravierend schlug der Inhalt des Buches in die Lesergemeinschaft ein. Denn gerade diejenigen unter uns, die selbst solch schlimme Vergangenheit hinter sich hatten, wurden von ihren Gefühlen überrollt.

Da ich zum Glück nicht dazu zähle, konnte ich die Geschichte aus einer anderen Perspektive betrachten und verstehe dennoch den Einwand, der hier ganz klar angesprochen werden muss.

Monica Murphy nimmt sich dem Thema Vergewaltigung und Kindesmissbrauch an, ob dieser im Zusammenhang einer sonst sehr erotisch angelehnten Handlung auch wirklich moralisch vertretbar ist, dies soll jeder selbst für sich herausfinden.

Mein Aspekt lag hier mehr auf das Zusammenspiel der beiden Figuren und deren Verknüpfungen in der Vergangenheit. Als Leser erfährt man, durch die eingebauten Sichtwechsel, welches Geheimnis Ethan hütet. Und genau wie in einer Therapie öffnet sich Katherine dem Leser erst nach und nach, was durch ihre Stärke hervorgerufen wird, die immer mehr ans Tageslicht kommt.

Aber genauso geplagt von Schuldgefühlen aus der Vergangenheit ist Ethan, der Katherine niemals vergessen hatte und so niemals von ihr loskam.

Eigentlich müsste Ethan hier als Held gefeiert werden, der Katherine von seinem Vater rettete. Wer ihn aber immer mehr kennenlernt, der merkt, dass er gerade dieses Monstrum vergessen möchte.

Auch baut sich der Schrecken um dessen Vater immer mehr auf und man erfährt unterschwellig, was alles in Ethans Elternhaus passierte, ohne dass der Junge davon etwas mitbekam.

Natürlich ist es etwas verstörend hier an einer Liebesgeschichte festzuhalten und manche Szenen und Gedankengänge empfand auch ich fehl als am Platze. Aber dennoch ist es mutig, ein absolutes Tabuthema in solch eine Handlung hinein zu betten.

Die Autorin setzte in meinen Augen bewusst nicht allzu viele Gefühle in die ersten Kapitel hinein, da man als Leser die Komplexität und Idee dahinter verdauen muss. Leider schlug auch mir der Aspekt des Stalkings sehr aufs Leserherz, da ich nicht gutheißen kann, was Ethan in den ersten Momenten alles versucht, um an seine Katherine heranzukommen.

Monica Murphy hat permanent versucht nicht ins Kitschige abzurutschen, um nicht den Style ihrer „Fair Game“ Reihe kopieren zu müssen, da hier eine gänzlich andere Ausgangssituation zugrunde lag. Dennoch gibt es zahlreiche Kritikpunkte, die ihre Geschichte leider zu einem Streitpunkt werden ließ. Vielleicht sind ihre nächsten Projekte wieder etwas für das Herz.


„Never loved before“ hat das Thema Vergewaltigung zugrunde liegen, welches die Lesegemeinschaft extrem gespalten hat.


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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Audrey Coulhust Geschichte erschien im cbt-Verlag im August 2018. Unter dem Titel „Eine Krone aus Feuer und Sternen“ erwartet dem Leser eine andere Art von Märchen, dessen Liebesgeschichte sich in eine unterwartete Richtung entwickelt.


Dennaleia ist schon seit ihrer Geburt dem Prinzen aus Mynaria versprochen. Doch birgt sie eine gefährliche Gabe in sich, die in den Königreichen verboten ist. Denna kann Feuer herbeizaubern, doch, ungeübt wie sie ist, wird diese Gabe oft zum Fluch. Am Hofe Mynaria lernt sie die Prinzessin Amarathine kennen. Mara ist ein Wirbelwind und obwohl sie die Erstgeborene ist, wird sie niemals auf den Thron kommen. Doch Mara versteht es gekonnt sich dem ganzen Hofzeremonielle entziehen zu können …


Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und schafft so einen großen Blick auf eine kleine Welt. Denna darf den Anfang machen, da sie hier mehr im Mittelpunkt steht und auch ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Sie erzählt, wie sie ihre Gabe entdeckte und was von ihr immer wieder abverlangt wurde.

Nun als junges Mädchen ihr Land verlassen zu müssen, um einen Prinzen zu heiraten, den sie noch nie kennengelernt hatte, ist eine sehr beängstigende Vorstellung. Doch Denna stellt sich als sehr starke Figur heraus, auch wenn sie nach außen das zurückhaltende Mädchen mimen muss.

Obwohl ich hier anmerken sollte, dass jener Prinz kein Scheusal oder dergleichen ist, denn Thandilimon versucht seinen Teil dazu beizutragen, dass es ihr an nichts fehlt und sie sich wohlfühlt.

Wenn man dann nach und nach herausfindet, was Denna begehrt, dann kann der arme Prinz einen doch wirklich leidtun.

Denn Mara ist es, die den Perspektivenwechsel für sich einnehmen kann und auch den Leser mit ihrer wilden und aufbrausenden Art für sich einnehmen kann.

Sie ist es auch, zu der Denna einen besseren Draht finden, sucht man doch lieber Freunde in einem fremden Land. Aber auch Mara zeigt dem Leser immer wieder, dass sie eigentlich verloren ist an diesem Hofe und ohne ihre Pferde keine wirkliche Aufgabe hätte.

So entwickelt sich die Geschichte zwischen den Mädchen in eine Richtung, die man niemals vermutet hätte, denn aus ihrer Freundschaft entsteht Liebe. Eine Liebe, die natürlich niemals gebilligt werden kann. Immer wieder durchlebt man mit ihnen die Angst, dass sie ertappt werden und diese Spannung baut die Autorin immer mehr auf.

Doch hierbei wird es natürlich nicht belassen, denn in solchen Königreichen regiert auch die Intrige mit. Und diese werden zuhauf gesponnen und ausgeführt. Hier nun geht es um die Menschen, die eine Gabe besitzen und wie wir von Beginn an erfahren, ist damit auch die Prinzessin Denna in großer Gefahr.

Die Autorin lässt diesbezüglich die Geschichte in viele Richtungen lenken und keine Durststrecken aufkommen. Doch hätte man sich zu Beginn genau dieses Tempo herbeigesehnt. Zum Ende des ersten Bandes, kann man gar nicht mehr Luft holen oder das Buch aus den Händen legen. So rasant entwickelt sich die Handlung um die beiden Protagonisten.

Mit ihren Figuren hat Audrey Coulthust einer tollen Idee Leben eingehaucht und verstaubte Märchen einen modernen Touch verliehen.


„Eine Krone aus Feuer und Sternen“ ist nicht nur magisch, sondern lenkt die Liebe in ganz andere Bahnen.


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460 Bibliotheken, 31 Leser, 2 Gruppen, 163 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

“Children of Blood and Bone – Goldener Zorn” erschien im Fischer-Jugendbuch-verlag bereits im Juni 2018. Dieser erste Band stammt aus der Feder der Newcomerin Toni Adeyemi und schaffte es mit seinen 624 Seiten die Lesergemeinschaft zu begeistern.


In Zélies Welt Orisha herrscht nun nur noch der König. In einer Blutmondnacht wurden die Kräfte allen Magischen geraubt. Seit dem versucht sich das Volk durchzuschlagen. Doch Zélies Weg führt auf Umwegen zu Amari, die Schreckliches im Palast erleben musste und nun selbst um ihr eigenes Leben fürchten muss. Zusammen suchen sie eine Möglichkeit das Volk von der Tyranei zu befreien …


Auch wenn ich zuerst skeptisch diesem gehypten Werk gegenüberstand, so war ich doch von Seite zu Seite immer mehr gefesselt worden. Die Autorin besitzt selbst eine Gabe, spannende Stelle zu weben und den Leser somit immer mehr an ihr Buch zu fesseln.

Gerade die vielschichtigen Figuren sind es, welche einen hier einfach nicht mehr loslassen wollen und die wie von selbst beginnen ihr spannendes Abenteuer zu erzählen.

Zélie steht hier nicht allein im Mittelpunkt, aber sie war es die mir hier am stärksten im Fokus war und welche ich sehr schnell ins Herz geschlossen hatte. Denn sie versteht es ihre Kraft einzusetzen, sei sie nun magisch oder kampferprobt. Sie sorgt sich um ihren kranken Vater und um ihren Bruder, der sie nicht wirklich von Zuhause fortlassen will. Doch auch er kann die Zukunft nicht beeinflussen und muss seine kleine Schwester erwachsen werden lassen.

Zudem kommt die Prinzessin Amari ins Spiel, welche ich zuerst als typische Prinzessin eingeschätzt hatte, aber schnell eines Besseren belehrt wurde, da sie, genau wie Zélie auch versteht in dieser Welt zu überleben, wenn auch mit etwas Hilfe.

Als Gegenpart bekommen diese drei Amaris Bruder Inam gesetzt, der alles daran setzten wird, sie wieder ins Schloss zu holen. Doch er muss sehr schnell erkennen, dass auch ihn ihm ein Geheimnis schlummert, das nun durch Zélie ans Tageslicht zu drängen versucht.

Toni Adeyemi hat in meinen Augen eine vielschichtige Geschichte geschaffen, die nicht nur durch ihre bildgewaltigen Erklärungen lebte, sondern auch von den Figuren geformt wurde. Schon lange habe ich nach einem wahren Lesevergnügen gesucht und es in diesem Buch gefunden. Nicht nur war es die Magie, die den Seiten innewohnte, auch die Entwicklungen der Handlung und dessen Einfluss auf das Leben darin, hatten mich förmlich mitgerissen.

Dazu tat auch die Andersartigkeit der Welt sein Übriges. Denn Zélies Welt spielt in der afrikanischen Kultur und nimmt große Einflüsse aus dieser heraus und formt sie zu ihren Gunsten um, was mich sehr überzeugte. Ebenso ist es diese Zerrissenheit, die das Volk von Orisha ausstrahlt und man dieses Gefühl und viele Szenen auch in unseren heutigen Alltag hineinlegen kann. Die Ungerechtigkeit und Unterdrückungen sind hier sehr spürbar, belasten die Handlung, um dann stärker daraus hervor zu gehen.

Für mich hat Toni Adeyemi eine Geschichte geschrieben, die nicht nur zum Nachdenken anregen soll, sondern auch zeigt, dass man in einer starken Gemeinschaft viele Hindernisse überwinden kann.


„Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ ist ein Buch, welches den Titel „Jahreshighlight“ absolut verdient hat!


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225 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Palace of Fire - Die Kämpferin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.07.2018
ISBN 9783764531980
Genre: Fantasy

Rezension:

Der lang ersehnte finale Band von C.E. Bernards „Palace“ Reihe, erschien im Penhaligon Verlag im Juli 2018. Auf 512 Seiten geht Reas Geschichte zu Ende, doch ob es auch ein Glückliches wird, das wird sich herausstellen.


Rea ist noch immer verzaubert davon, dass Robin an seiner Liebe zu ihr festhält. Doch ganz freiwillig gibt sie sich nicht noch einmal her, da sie weiß, dass in London ihr große Gefahren drohen. Aber nun kehrt sie mit neuem Wissen zurück, welches noch nützlich sein soll …


Nachdem man den zweiten Band beendet hatte, war man froh darum, dass der dritte Teil in seiner Veröffentlichung nicht lange auf sich warten lassen würde. Und natürlich spielte die Neugier auch eine bedeutende Rolle, da man nun endlich erfahren möchte, wie Reas Geschichte endet.

Leider muss ich schon an dieser Stelle gestehen, dass ich sehr von den ersten Kapiteln enttäuscht war. Eigentlich war das Ganze fast eine Wiederholung des ersten Bandes, da Rea sich wieder vor allen bloßstellen muss, um die Gunst des Königs zu behalten.

Auch hat mir ihre innere Qual ein wenig die Lust am Lesen genommen, da sie in diesem Punkt kein bisschen vorwärtszukommen schien.

Was mich so an dieser Reihe immer faszinierte ist, dass die Autorin alte Geschichte und Figuren mit einer neuen verknüpfte. Nimmt man zum Beispiel Nottingham oder Galahad, so bekommt man Figuren aus den größten und bekanntesten Geschichten Englands. Dies vermischt mit einer Revolution, die sich für Freiheit und Gleichheit ausspricht, so hätte das Ende etwas Magisches werden können.

Leider war es das in meinen Augen nicht. Denn wenn man eine Trilogie mit vielen Fragen beendet, die den Leser nicht loslassen wollen, so finde ich, ist es kein runder Abschluss und hinterlässt indes auch einen faden Beigeschmack.

Was mich dennoch immer wieder faszinierte, war dieser elegante Schreibstil. Die Autorin lässt ihre Protagonistin mit erhobenem Haupt durch das Buch schreiten, obwohl Rea immer wieder selbst das Gefühl hat zu zerbrechen. Sie selbst hat lange Zeit nie verstanden, wie stark sie ist und das ihre Makel doch ihre Stärke widerspiegeln, die sie so liebenswert machen. Gerade diese Zweifel waren es, die sie so in den Hintergrund haben rutschen lassen, wobei sie doch diejenige ist, welche man nicht aus den Augen verlieren möchte. Aber genau diese Zerbrechlichkeit lässt sie wie Phönix aus der Asche auferstehen.

Auch bei Robin hatte ich lange Zeit das Gefühl, das er sich zu sehr zurücknimmt und gar nicht mehr, wie viel Kraft er zusammen mit Rea hat, um ein London zu formen, in dem alle Menschen frei leben können.

Genau diese Freiheit ist es, die diese Geschichte so vielfältig macht, da jede Figur unter diesem Begriff etwas anders sieht und dabei empfindet.

Natürlich sieht auch jeder Leser etwas anderes in dieser Geschichte und wird sich eine andere Meinung darüber bilden, doch ich bin gern bereit einen kleinen Zusatzband über die Zukunft von London anzunehmen. Vielleicht überlegt es sich die Autorin noch, oder flechtet dies in ein neues Projekt hinein. Auf jedem Fall bin ich gespannt auf neue Geschichte aus ihrer Feder.


„Palace of Fire – Die Kämpferin“ hat seine Längen, doch kann es auch mit vielschichtigen Figuren und Ereignissen glänzen.


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327 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Erschienen im Penhaligon Verlag ist der zweite Teil von C.E. Bernhards Reihe bereits im Mai 2018. „Palace of Silk – Die Verräterin“ bereitet einen neuen Abschnitt der Geschichte vor, welcher 448 Seiten umfasst.


Um der Gefahr Londons zu entkommen, hat Rea es nach Paris geschafft. Doch auch dort nähern sich die Gefahren und die Gedanken an Robin lassen sich nicht verscheuchen. Gerade Madame Hiver kommt immer wieder in Reas Fokus und scheint ein großes Geheimnis verbergen zu wollen ...


Bereits Band 1 „Palace of Glass“ hatte mich überaus beeindrucken können und machte das Warten auf diesen zweiten Teil nicht gerade einfach.

Reas innere Zerrissenheit springt förmlich auf den Leser über, da man merkt, wie sehr sie sich nach Robin sehnt, aber auch die Gefahr erkannt hat, die diese Liebe mit sich bringt.

Doch gerade die Gefahren hat die Autorin gekonnt gesetzt, denn mittlerweile bilden sich um Rea so viele Intrigen, dass man des Öfteren Luftholen muss, um in der Geschichte fortzufahren.

Die bekannten Nebenfiguren, die Rea bereits am Ende des ersten Teils zur Seite standen, bilden auch hier eine Mauer um sie herum.

Aber gerade ihr Bruder Liam ist es, der hier mehr in den Mittelpunkt zu ihr heranrücken kann, da er sich ja in Paris eine neue Heimat gesucht hatte.

Ein wenig erinnerte mich die Handlung an die Französische Revolution, da viele beginnen gegen die Mächte und Ausgrenzungen zu protestieren.

Besonders findet dieses ihren Einsatz, als Robin auf der Bildfläche auftaucht, was der Geschichte wieder einen Hauch an Sehnsucht verleiht, den Rea versprüht. Aber auch Eifersucht und Zurückhaltung muss sie lernen zu überstehen.

Dadurch bekommt ihre Figur immer mehr Kraft verliehen, sich den Gefahren zu stellen und für die Menschen mit einer Gabe zu kämpfen.

Leider hatten mich ein paar Abschnitte sehr verwirrt und ich musste diese noch einmal lesen und bestimmt Sequenzen überstehen, ehe wieder etwas von Bedeutung passierte. Hier verlor sich, in meinen Augen, die Autorin sehr in den Details, welche doch schon extrem herbeigeschrieben wurden. Was ebenso zu diesem Gefühl beitrugt, war, dass Reas Geißel, die sogenannte Kreatur, sie doch immer wieder beeinflussen konnte. Leider ging so ein ums andere Mal die Spannung etwas verloren.

C.E. Bernhard besitzt noch immer die Gabe, ihre Geschichte lebendig zu halten, auch wenn dieser Zwischenband eine etwas verlorene Position ausstrahlt und Leser und Figuren auf das Finale vorbereiten möchte. Ob das Geheimnis um Madame Hiver ein wichtiger Punkt in der Geschichte sein wird und wie es mit der Liebe zu Robin aussieht, kann und möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Aber als Tipp gebe ich euch auf den Weg einen kleinen Französisch Übersetzter einzupacken, da leider manche Sätze nicht übersetzt wurden und wenn euch auch Französisch nie zugeflogen war (ich hatte es selbst nie als Unterrichtsfach), dann kann diese Methode euch die Geschichte noch etwas erleichtern.

Ich hoffe sehr, dass sich der dritte Band wieder so toll entwickeln kann, wie es der Erste getan hatte und freue mich schon darauf, euch von diesen berichten zu können.


„Palace of Silk – Die Verräterin“ ist eine gelungene Fortsetzung, welche leider ein paar kleine Durststrecken und Stolpersteine bereithält, aber auch mit neuen Figuren zu glänzen vermag – Seid furchtlos!


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347 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit dem tollen Coverblickfang ist „ Elian und Lira-Das Herz der wilden See“ im dtv-Verlag erschienen. Auf fesselnden 382 Seiten wird der Leser unter das Meer und in ein riesiges Abenteuer um Liebe und Macht verwickelt.


Lira ist die gefürchtetste Sirene im ganzen Meer. Viele Namen gab man ihr an Land, aber „Der Fluch der Prinzen“ ist einprägsamer und betitelt, was ihren Lebensinhalt darstellt. Doch an Land ahnt niemand, was wirklich in Lira vor sich geht und warum sie zur Jagd auf die Prinzen angesetzt wird.

Und ihr größter Feind ist selbst ein Prinz. Elian sucht schon seit langer Zeit nach ihr, doch jedes Mal entkommt sie ihm. Eine Bindung besteht zwischen den beiden, aber die Meereskönigin hat andere Pläne …


Als es beim dtv-Verlag auf den Plattformen um das Cover dieses Werkes ging, war ich hocherfreut auch beim Voting mitmachen zu können, so wie alle anderen Leser auch. Und noch mehr, als dieses, von mir abgestimmte, Cover gewann. Aber natürlich geht es bei diesem Buch nicht um das Aussehen, sondern um dessen Inhalt. Und dieser hat mich mehrmals mitreißen können.


Wer liebt es nicht, das Märchen von Hans Christian Andersen „Die kleine Meerjungfrau“. Aber natürlich kennen viele mehr „Ariel, die kleine Meerjungfrau“. Bei all diesen Aufzählungen darf jetzt „Das wilde Herz der See“ nicht mehr fehlen. Auch wenn die Geschichte mehr etwas für die größeren Leser ist und als Gutenachtgeschichte sich nicht wirklich geeignen ist. Denn die Autorin Alexandra Christo hat viele brutale Szenen mit hineingebaut, die ihre Figuren aber umso lebendiger werden lassen.


Lira ist kein kaltherziges Wesen, wie sie sich selbst gern auf die Seiten zeichnen möchte. Denn sie besitzt sehr viel Liebe zu ihresgleichen und auch eine Seele, die Mitleid mit anderen Wesen der Erde empfinden kann. Auch wenn ihre Mutter die Meereskönigin sie immer wieder andere Dinge einreden möchte.

Zu Beginn lernt man aber erst einmal Lira sehr nahe kennen, was durch die Ich-Erzählform begünstigt wurde. Sie zeigt ihr Leben unter Wasser und natürlich am Hofe ihrer grausamen Mutter.

Aber auch die obere Welt ist Lira nicht unbekannt. Hier flechtet die Autorin den Prinzen Elian hinein, der genauso gefangen scheint in seiner Welt, wie Lira.

Auch wenn der Prinz auf den Meeren als Sirenenjäger bekannt ist, so hat er dennoch in seinem Reich eine Aufgabe, die er irgendwann gegen sein Schiff eintauschen muss. Diese Zerrissenheit zeigt Elian in seinen Sichtwechseln deutlich auf.


Natürlich nimmt die Geschichte erst so richtig Fahrt auf, wenn Lira und Elian aufeinander treffen. Und schon hatte ich das Gefühl, das Lira endlich einmal merkt, wie sehr andere Wesen auch unter der Meereskönigin leiden müssen.

Ein gemeinsames Abenteuer beginnt die beiden Figuren zusammenzuschweißen. Und mich als Leser hat es natürlich brennend interessiert, welcher Weg zum Ende führen wird.


Ganz toll habe ich es empfunden, dass die Liebe hier nicht im Mittelpunkt liegt. Denn eigentlich erwartet man ja eine kitschige Komponente, die Lira und Elian aneinander binden wird. Das wurde hier nicht ausgelebt, sondern brodelt unterschwellig und stellt sich der Handlung nicht in den Weg.

Besonders mitreißen konnte mich die düstere Stimmung und ihre Monster, die unter der Wasseroberfläche immer wieder lauern.


Alexandra Christo schafft es auch ihre Figuren wachsen und ihren Weg selbst zu beschreiten zu lassen. Rätsel lösen, Auswege finden und Kämpfe bestreiten gehört hier zum guten Grundton der Geschichte, den man keineswegs missen möchte.

Eine tolle Grundidee wurde hier Facettenreich umgesetzt und besticht mit dem harten Leben und Figuren, die herausfinden, wie sie ihre Zukunft selbst formen können.


„Elian und Lira – Das Herz der wilden See“ ist keine romantische Geschichte, sondern besticht durch eine harte Realität und zahlreiche Monster.


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347 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 147 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emily Suvada hat mich mit dem Klappentext zu ihrem Werk „Cat & Cole – Die letzte Generation“ von ihrer Dystopie überzeugt. Erschienen ist dieser erste Band im Thienemann Planet Verlag mit 480 Seiten.

Catarina Agatta ist eine Hackerin durch und durch. Durch die Verseuchung mit einem gefährlichen Virus ist die Welt in Gefahr und nur ihr Vater scheint diese retten zu können. Doch das Schicksal ändert alles und schon ist Cat im Fokus der Cartaxus Organisation. Cole kommt im Auftrag ihres Vaters in ihr Leben und ändert Cats Anschauung dieser neuen Welt gänzlich. Die beiden beginnen einen Wettlauf gegen das Virus …

Da ich Dystopien sehr liebe, war ich sehr begeistert von dieser Neuerscheinung. Auch wenn der Weg in Cats Welt etwas holprig verlief und man erst einmal sich orientieren musste, so war ich vom Aufbau sehr angetan. Cat ist eine sehr selbstständige Figur, die schon früh lernen musste, ihr Leben allein zu bestreiten. In ihrer Welt ist absolute Weltuntergangsstimmung, die sich bis zum Leser ausbreitet. Und auch wenn die Autorin dieses Buch für junge Leser geschrieben hat, so ist man auch als etwas ältere Zielgruppe sehr gut unterhalten.

Einige sehr brutale Stellen hat sie hier sehr detailliert aufgezeichnet und umschrieben, sodass man mit vielen Gänsehautmomenten rechnen muss. Die Handlung wird von Cats Ausführungen dominiert, da sie gänzlich ihre Situationen schildert. Und ihr Überlebenskampf ist wirklich interessant, da sie sich nicht nur durchschlagen musste, sondern auch über die hiesige Technologie zu dominieren weiß. Was alles in ihrem Kopf steckt, ist wirklich toll, da der menschliche Körper, in ihrer Welt, von zahlreichen Apps und anderen genveränderten Technologien beherrscht werden. Die Ausführungen darüber bringt die Autorin wirklich sehr umschreibend herüber und füllt damit zahlreiche Seiten, um den Leser über jedes Detail, dass später noch sehr wichtig sein könnte, zu informieren.

Aber was noch mehr an Gewicht bekommt, ist immer wieder die Frage, wem Cat vertrauen kann. Hier hofft man auf ihren Gegenpart Cole.

Von diesem bekommt man nur aus Cats Perspektive alle mit, was schade ist, da seine Vergangenheit bestimmt noch ein breiteres Blickfeld in ihre Welt geboten hätte. Aber so ist man auch mit seinen Aktionen und umfangreichen Rettungsmissionen beschäftigt. Ebenso beginnt man zu überlegen, ob die beiden nicht doch Gefühle füreinander entwickeln, auch wenn sie es bestimmt gefühlte hundert Mal abstreiten.

Dennoch liegt der Fokus nicht in diesen Szenen, sondern fixiert sich mehr auf die Rettung der Menschheit und der Herstellung eines Impfstoffes. Vieles dazu ist überaus gefährlich gestaltet worden und ich war in diesen Situationen das eine ums andere Mal überrascht worden.

Emily Savada hat nicht nur diese brenzlichen Situationen eingebaut, auch besticht sie mit vielen Geheimnissen, die es zu lösen gilt und so geschickt in der Geschichte eingeflochten wurden, dass man mit vielen nicht gerechnet hatte. Auch wenn Cats Welt riesig beschrieben wird, so beschränkt sich die Autoren auf nur wenige Figuren, die Cats und Coles Weg kreuzen und kann so mehr auf die jeweiligen Situationen besser eingehen und einwirken.

Mit ihren überaus flüssigen und sehr lehrreich gestalteten Erzählstil, hat mich die Autorin überraschen und mitreißen können. Auch die brutalen Ecken der Handlung fügten sich gekonnt ein und man nimmt vieles aus Cats Welt mit sich mit. Auch die erschreckenden Vorstellungen der ganzen Technologien und deren Einwirken auf die Menschheit werden vielleicht eines Tages nicht mehr Dystopien füllen, sondern Wirklichkeit werden – was ich wirklich nicht hoffen möchte.

„Cat & Cole – Die letzte Generation“ ist eine erschreckend realistisch gestaltete Welt, mit gut ausgearbeiteten Figuren und einem spannungsgeladenen Umfeld.


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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Ein Sommer mit Alejandro

Jody Gehrman , Anne Braun
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312018
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jody Gehrmans Werk mit dem tollen Sommercover, in das ich mich ehrlich gesagt sehr verliebt habe, ist im Mai 2018 beim cbt-Verlag erschienen. Unter dem Titel „Ein Sommer mit Alejandro“ verbirgt sich eine sommerliche Jugendromanze mit zahlreichen Geheimnissen.

Dakota lebt mit ihrem Vater in einer Künstlergesellschaft. Auch die öffentliche Schule hatte sie deswegen nie besucht. Als dieser Sommer ihr Leben gänzlich auf den Kopf stellt, beginnt sie zu verstehen, wie wichtig die Gemeinschaft und die Liebe in ihrem Leben ist …

Jody Gehrman lockte mich mit der tollen Covergestaltung der deutschen Ausgabe in ihr Werk. Auch wenn ihre Geschichte gerade einmal 300 Seiten umfasste, so war ich doch bei jeder sehr gefesselt und das ist nicht nur Dakota, sondern auch Jack zu verdanken.

Denn die Autorin gibt in dieser sommerlichen Lektüre nicht nur ihrer weiblichen Figur eine Stimme, sondern auch dem männlichen Part. Was mich sehr faszinierte und ich durchaus befürwortete, denn nur so kann man die Beweggründe von Jack noch mehr ins Auge fassen und verstehen lernen.

Doch ihr gemeinsamer Sommer beginnt nicht damit, dass sie sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Die einzige Verbindung sind Briefe, die sich leider auf eine Lüge aufbauen und immense Kraft besitzen.

Aber so lernt man Dakota und ihre Umgebung erst richtig kennen. Schien sie doch eine begnadete Künstlerin zu sein, die sich selbst zu gering schätzt und ihre Zukunft bisher nach ihren Freunden ausgerichtet hatte. Was schade ist, da man im Verlauf der Geschichte immer mehr bemerkt, wie stark und mutig sie in ihrem ganzen Sein werden kann.

Hier greift die Begegnung mit Jack ganz klar ein, der in Dakota eine Seite zum Klingen bringt, die sie sonst niemals nachgegeben hätte. Fernweh und Reiselust beginnen in ihr zu brodeln und wenn der Leser dann auch noch erfährt, weswegen diese Gefühle schon lange in ihr schlafen, so beginnt man auch die Figur immer mehr zu verstehen.

Man kann Jack natürlich aus den Erläuterungen nicht wegdenken. Besitzt er doch auch eine ganz interessante Seite, die durch sehr viel Schüchternheit bis dahin überdeckt wurde. Und er beginnt Dakota und sein eigenes Leben gänzlich umzukrempeln, auch wenn er diese Bekanntschaft zu Beginn auf eine Lüge aufzubauen beginnt.

Jody Gehrmann hat eine ruhige Geschichte verfasst, die mich sehr unterhalten hatte und mitriss. Besonders die Entwicklung der Figuren ist es, die mich faszinierte und natürlich die Liebesgeschichte, die nicht kitschig war, sondern sehr erwachsen herüber kam.

„Ein Sommer mit Alejandro“ ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern steckt voller Wege des Lebens, die es zu erforschen und betreten gilt.


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Sommerhaus zum Glück

Anne Sanders
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.05.2018
ISBN 9783764506308
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das lange Warten hatte endlich im Mai 2018 für mich ein Ende, als Anne Sanders im blanvalet Verlag ihr neustes Werk „Sommerhaus zum Glück“ herausgebracht hatte. Auf 448 Seiten geht es wieder auf die tolle Insel St. Ives mit seiner schönen Landschaft und wunderbaren Figuren.

Elodies große Liebe entpuppte sich als eine riesige Lüge. Um diesem Albtraum entkommen zu können, stürzt sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens – ein eigenes Hotel. Gerade vielversprechend mutet dieses auf St. Ives nicht gerade an. Aber zusammen mit Helen und der alten Dame Brandy, beginnt Elodie in eine rosige Zukunft zu schauen. Wenn da nicht der Kaffeebesitzer Tom wäre, der Elodie so gar nicht zu mögen scheint …

Anne Sanders konnte mich schon mit ihrem Werk „Sommer in St. Ives“ von sich überzeugen. Genauso wie „Mein Herz ist eine Insel“. Dabei ist es nicht nur der sommerliche Flair, den sie mit den Geschichten versprüht, auch ihre Handlungen und Personen sind wirklich einzigartig in ihrem Tun. Bei diesem neuen Setting beschreibt die Autorin wieder ein Liebesdrama, doch hängen auch andere Schicksale mit diesem zusammen.

Hauptfigur ist hier Elodie, die durch das Schicksal auf die Insel kommt. Aber auch die zahlreichen Nebenfiguren nehmen einen bedeutenden Platz ein und sind zum Ende hin nicht mehr wegzudenken. Vor allem sind es aber Helen und Brandy, die Elodies Leben auf der Insel gekonnt auf den Kopf stellen. Aber Elodie hat es auch so nicht leicht.

Ich empfand ihr Erscheinen und die Verknüpfungen mit den beiden Frauen sehr prägend, und da man auch Sichtwechsel zu Helen bekam, hat die Autorin dem Leser ein breites Spektrum an zahlreichen Geschehnissen hinterlassen.

Elodie öffnet sich dem Leser erst nach und nach und offenbart so eine traurige Vergangenheit, in derer die Liebe nie gänzlich ihr zugetan war. Doch ihr Leben will sie in St. Ives neu ordnen und nimmt eine riesige Abfindung ihrer verflossenen Liebe, um sich damit eine neue Perspektive zu schaffen. Wenn man das Setting um sie herum begutachtet, kann man sie durchaus verstehen. Denn die Erläuterungen des kleinen Ortes machen wieder immenses Fernweh.

Aber was wäre ein Buch von Anne Sanders ohne die Liebe und ein großes Drama darum. Hier nun ist es nicht nur ein Mann, der Elodie in den Wahnsinn zu trieben versucht. Nein, gleich zwei durchaus ansehnliche Männer kreuzen den Weg der Protagonistin und erfreuen damit den Leser ungemein. Wem man hier mehr Zuspruch gönnt, sei dahingestellt, aber mein Augenmerk lag deutlich bei Tom, dem tollen Kaffeebesitzer, der Elodie mehr schlecht als Recht in ihrer neuen Heimat begrüßt.

Auch wenn die Geschichte so seine Strecken hat, die es zu überwinden lohnt, so kam bei mir nie ein Durststreckengefühl auf. Anne Sanders beherrscht es gekonnt ihre Leser mit den Figuren zu unterhalten. Und auch die eingebauten Sichtwechsel zu ihrer Nebenfigur Helen hat hier einiges dazu beigetragen. Man wünschte sich hier noch mehr über Brandy zu erfahren, aber auch dies wird die Autorin bestimmt in ihren nächsten Werken erfüllen. Denn auch aus den anderen Büchern tauchten am Rande die Protagonisten derer auf, was mich riesig freute.

Die Autorin Anne Sanders schaffte es wieder einmal mich von ihrer Geschichte zu überzeugen, mich mitzureißen und fühlen zu lassen, was ihre Figuren fühlten. Es ist immer wieder es wert eine Reise in ihre Bücher anzutreten, denn man bekommt nicht nur eine perfekt ausgearbeitete Handlung geboten, auch weckt sie immer wieder Fernweh nach diesem tollen Ort und seinen Menschen.


„Das Sommerhaus zum Glück“ steckt voller großer Umbrüche, Liebe und toller Freundschaften!


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117 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band der „Magic Academy“ – Reihe erschien im cbt-Verlag im Mai 2018. Auf 496 Seiten erzählt Rachel E. Carter die Geschichte ihrer Protagonistin Ryiah weiter.

Es ist vollbracht für Ryiah, sie setzt den Weg in der Academy weiter fort. Auch wenn die Prüfungen härter werden und sie regelmäßig über ihre Grenzen hinausgehen muss, so liebt sie es dennoch, in dieser Gemeinschaft lernen zu können.
Doch im Land Jerar passieren merkwürdige Übergriffe und auch die Academy muss mit ihren Schülern nun eingreifen. Ein gefährliches Unterfangen für Ryiah und ihre Freunde. Aber auch der Prinz Darren hat einiges an Überraschungen für sie parat …

Auch wenn ich nicht gänzlich vom ersten Band der „Magic Academy“ Reihe überzeugt war, so wollte ich dennoch wissen, wie Ryiahs Geschichte weitergeht.
Und Rachel E. Carter hat es tatsächlich geschafft, das Level zu heben. Auch wenn an manchen Stellen es mir etwas überzogen herüberkam.
Ryiah ging aus den Vorfällen des ersten Bandes gestärkt hervor und trat dadurch aufrecht ihren Weg in die Academy an.

Natürlich sind ihre üblichen Feinde wieder an ihrer Seite, denn ohne Reibereien wäre es gänzlich langweilig geworden um sie herum. Und was sich liebt, das neckt sich wortwörtlich.
So erlebt man Ryiah in den unterschiedlichsten Situationen. Hier nun sieht man sie aus den verschiedenen Perspektiven, die einen Menschen und Protagonisten, ausmachen.
Emotionen werden von ihrer Figur gekonnt transportiert, da man immer in ihrer Sicht verweilt. Was einem aber auch viele Überraschungen parat hält. Denn einige der Szenen setzten sich zum Ende hin anders zusammen, als man es erlebt hatte.

Gerade die Situation zwischen ihr und dem Prinzen Darren beherbergte so einige aufs und abs, sodass man sehr zu schwanken begann, ob man diese Szenen nun mag oder nicht. Ich persönlich hätte gern weniger davon gehabt, da dadurch die Grundgeschichte sehr ins Hintertreffen geriet.
Auch begann ich, durch diese Abschnitte, Darren nicht zu mögen. Denn er zeigte hier einen Teil von sich, der sich so gar nicht in das Bild passen wollte, welches man von ihm erschaffen hatte. Dass dies von der Autorin so berechnet wurde, ist mir durchaus bewusst. Nur hätte es bestimmt auch mit weniger Dramatik genauso gewirkt.

Die Schlachtverläufe und magischen Konflikte passten hier eher in das Werk. Nur wäre der politische Fokus hier viel passender gesetzt gewesen, da man ja auch in diesem Einfluss dann die Geschichte weiter hätte formen können.
Dennoch kann man hier die Nebenfiguren keineswegs außer Acht lassen. Denn gerade Alex, Ryiahs Bruder und Ella, ihre beste Freundin, bieten einigen Gesprächsstoff und unterstützen Ryiah wieder in der Handlung immens.
Auch wenn eine Dreiecksbeziehung ein total überholtes Thema ist, so hat die Autorin dies hier mit eingeflochten. Was Ryiah einige Sympathiepunkte raubte.
Vom Erzählfluss hatte Rachel E. Carter in diesem zweiten Band weniger auf der Strecke gelassen. Sie hat es geschafft mich, nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, gänzlich für ihre Geschichte einzunehmen. Und vor allem macht sie den Leser sehr neugierig auf den letzten Band!

„Magic Academy – Die Prüfung“ behält sich ein paar Ecken und Kanten, die aber mit den Figuren wieder abgerundet werden!

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534 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 201 Rezensionen

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Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.05.2018
ISBN 9783442487387
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rosie Walsh hat ihren emotionalen Roman "Ohne ein einziges Wort" im Goldmann Verlag bereits im Mai 2018 erscheinen lassen. Auf 528 Seiten erzählt sie mit ihrer Protagonistin eine sehnsüchtige Geschichte, mit einer überraschenden Wendung.

Sarah ist vor Jahren nach Amerika gezogen, doch England ist noch immer ihre Heimat. Als sie dann in der Heimat auch noch die Liebe ihres Lebens trifft, verändern sich ihre Ansichten gänzlich. Doch Eddie meldet sich von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Tage und Woche vergehen, ohne das Sarah herausfinden kann, warum er es sich anderes überlegt hat. Aber ihre Spuren führen auf einen Weg, den sie nie wieder beschreiten wollte …

Der Klappentext von Rosie Walsh Werk nahm mich sogleich für sich ein und natürlich hofft man dann auch, dass die Geschichte sich genauso spektakulär entwickeln wird.
So begann mein Marsch durch Sarahs Erzählungen über eine Liebe, die sie alles abverlangt. Da man als Leser durch den Klappentext bereits weiß, was mit Sarah und Eddie passiert, ist man für den Start bestens gerüstet.

Leider begann dieser ziemlich holprig und bis zur Mitte des Buches muss man sich auf traurige und sehr sehnsüchtige Seiten einstellen, welche dem Lesefluss schnell schlauchen.
Sarah ist dennoch keineswegs eine Protagonistin, die allzu schnell aufgibt. Nur überlegt man natürlich immer selbst, was man an ihrer Stelle tun und fühlen würde.
Was dann aber alles, mit geballter Wucht, auf den Leser einprasselt, war wirklich eine riesige Überraschung.

Und es fällt mir sehr schwer hier meine Meinung kundgeben zu können, ohne genauer auf bestimmte Stellen eingehen zu dürfen. Da ich niemanden den Spaß am Lesen nehmen möchte.
Rosie Walsh vereint nicht nur Liebe und Leidenschaft in ihrer Handlung. Auch war die Sehnsucht und der Verlust auf unterschiedlichen Ebenen deutlich spürbar. Ja, sogar sosehr, dass man mit der Protagonistin leiden muss, um besser ihre Situationen nachvollziehen zu können.

Ebenso darf ein Familiendrama mit allen Facetten nicht fehlen.
Leider muss ich hier anmerken, dass die Autorin diese Punkte zu sehr aneinanderreiht, um ihre Geschichte zu formen und die Wendepunkte damit zu erklärt. Doch dies nahm das Lesevergnügen aus dem Anfang heraus, wo man nur die einzelnen Nebenfiguren kennenlernt. Aber diese sind nicht wirklich wichtig für die Handlung, sodass man sie schnell in den Hintergrund rücken lässt.
Sarah hat den größten Teil ihrer Geschichte allein auf ihren Schultern lasten, denn nur zum ersten Wendepunkt darf auch Eddie endlich zu Wort kommen.

Wer also ganz großes Durchhaltevermögen besitzt und diese Geschichte eine Chance geben möchte, sollte sich dieser angesprochenen Punkte klar sein. 

„Ohne ein einziges Wort“ hat seine sehnsüchtigen Längen mit einer großen Enthüllung!

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Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

Julie Peters
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.05.2018
ISBN 9783746634135
Genre: Liebesromane

Rezension:

Julie Peters Werk „Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg“ erschien im Mai 2018 beim Aufbau Verlag. Auf Fernweh vollen 320 Seiten träumt man sich mit der Protagonistin in ein neues Leben.

Frieke ist mit Leib und Seele Journalistin, aber als sie den Auftrag bekommt nach Spiekeroog zu gehen ereilt sie die Vergangenheit. Sie weiß genau, dass ihr Vater dort lebt und auch wenn sie ihn noch nie kennengelernt hat, so ist die Angst ihn zu begegnen doch riesig. Dennoch kann sie sich den Auftrag nicht entgehen lassen und lernt so eine Inselgemeinschaft kennen, die zueinanderhalten und sie wie eine Familie empfangen ...

Da mich Titel und Cover sehr ansprachen, bin ich gern in Julie Peters Geschichte hineingefallen. Es ist nicht nur ein Roman, der durchaus Fernweh macht, sondern auch einer der große Entscheidungen für Frieke hervorbringt.
Diese ist hier die Protagonistin und hat so einiges in ihrer Vergangenheit erlebt, dass sie begraben will. Das der Auftrag in Spiekeroog sie so verändern würde bekommt man als Leser erst nach und nach heraus.

Idyllisch und durchaus mir vielen kleinen Geschichten gespickt landet Frieke in einer Inselgemeinschaft, wo sie für alle ein offenes Buch zu sein scheint.
Und man bekommt immer wieder mit, dass sie Angst hat, vor dem Schritt mit ihrem Freund Harald nach Boston zu gehen. Aber eine lange Beziehung beendet man eben nicht von jetzt auf gleich.

Auch die Begegnung mit ihrem Vater hatte mich das eine ums andere Mal schlucken lassen, denn Ole Hansen erklärt in seinen Schichtwechsel genauso seine Geschichte.
Eben jene Sichtwechsel sind es, die Julie Peters Geschichte so facettenreich werden lässt. Und als Leser hat man am Ende dasselbe Gefühl wie Frieke – diese Insel lässt einen nicht mehr los.

Natürlich steht hier noch mehr der Ornithologe Bengt im Mittelpunkt und verzaubert mit seiner etwas muffigen Art dennoch. Als Frieke ihn beschrieb, konnte ich mir schon denken, dass mehr aus den beiden wird, als nur ein journalistischer Auftrag.
In Friekes Leben beginnen viele Aufs und Abs und man verfolgt sie gern mit. Denn niemals lässt die Autorin Langeweile aufkommen und für Herzklopfen ist immer wieder gesorgt.

Julie Peters hat mit viel frischem Wind von der Nordseeinsel einen leichten Roman verfasst, der dennoch anspricht, dass es wichtig ist, sich auch Zeit für das wirkliche Leben zu nehmen.

„Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg“ ist ein schöner Urlaubsroman, der zu Tränen rührt und Herzklopfen verursacht.

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From Scratch - Alles neu mit dir

Stacey Kade , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 517 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305922
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen im LYX-Verlag Anfang April 2018, hat Stacey Kade ihr Werk „From Scratch – Alles neu mit dir“ an die deutschen Leser bringen lassen. Auf 529 Seiten versucht sie ihre Protagonistin wieder in ein normales Leben zu bringen, dass von einem Moment auf den anderen komplett zerstört wurde.

738 Tage gefangen und gequält, doch Amanda Grace hat dies überstanden und konnte von ihrem Peiniger befreit werden. Zwei Jahre lang versucht sie ihr Leben wieder in normale Bahnen zu lenken, doch erst mit dem Auftauchen von Chase Henry sieht sie wieder Hoffnung in sich aufleuchten …

Den Klappentext von Stacey Kades Werk zu lesen bringt Gänsehaut dem Leser ein. Und wenn man dann auch in das Buch hineingeht, begegnet man der Protagonistin Amanda Grace in einer gefährlichen Situation. Man muss in dieser mit ihr mitleiden und hofft inständig, dass sie endlich befreit wird.
Die Autorin Stacey Kade spult Amandas Leben dann vor. Doch ob man es als Leben bezeichnen kann, sei dahingestellt. Denn sie leidet natürlich an den Folgen des Martyriums.

Hier nun kommt der Sichtwechsel zu Chase Henry zum Einsatz. Und der Leser erfährt wie seine Karriere immer mehr dem Bach herunterging.
Ab diesem Moment konnte ich den Figuren auch keine Glaubhaftigkeit mehr abnehmen.

Gerade Amanda lässt sich komplett hineinfallen in das Abenteuer Chase Henry, was in ihrer Situation aus Lesersicht sie sehr unglaubwürdig erscheinen lässt.
Auch kann man von Anfang an schon erahnen, wie die weitere Handlung verlaufen wird und so nahm die Autorin jedes Lesevergnügen. Mit ein paar Überraschungen versuchte sie noch die Geschichte zu retten, aber wirklich gelingen sollte es nicht.

„From Scratch – Alles neu mit dir“ überzeugt in keinster Weise, da die Figuren nicht glaubhaft ihre Geschichte erzählen können.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Sommer mit Opa

Sarah Welk , Alexander von Knorre
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 23.04.2018
ISBN 9783845821955
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sarah Welks Roman „Sommer mit Opa“ erschien im Ars Edition Verlag. Seit April 2018 ist die bebilderte Geschichte, mit ihren 160 Seiten, erhältlich.

Die Sommerpläne von Jonas und Marie änderten sich schlagartig, als ihre Eltern keine Zeit mehr für einen Urlaub aufbringen konnten. So ging es eben mit Opa Franz und seinem VW-Bus in Richtung Italien.Doch bis nach Italien sollte das klapprige Gefährt nicht mehr schaffen, die kurze Reise endete an einem versteckten See mitten im Wald.

Zusammen mit ihrem Opa und dem geheimnisvollen Mädchen Lucky beginnen die beiden ein wahres Abenteuer …

Zusammen mit meinem Sohn habe ich mich in Sarah Welks neustes Werk gestürzt. Die sommerlichen Abende im Mai und Juni konnten wir uns somit, mit Jonas, Marie, Lucky und Opa Franz versüßen.
Schon die ersten Zeichnungen machten Lust auf mehr und der leichte Erzählstil ermöglichte es auch, dass mein Sohn selbst viele Kapitel vorlesen konnte.
Jonas erzählte uns von seinem Sommerabenteuer mit seiner Schwester Marie und dem hippigen Opa Franz. In dessen VW-Bus ging s auf große Tour, die leider nicht allzu weit weggehen sollte, was alte Autos meist an sich haben.
Aber das dieser Ausflug auch mit so wenig Mitteln ein riesiger Erfolg wurde, ist wohl auch dem lockeren Opa Franz zu verdanken.

Opa Franz schaffte es für einige Lacher zu sorgen und war in vielen Situationen ein wahrer Freund. Jeder der Kinder, so schien es, hatte zu Beginn der Ferien ihre Päckchen zu tragen. Und Opa ließ sie, mit den richtigen Kniffen, selbst an ihre Grenzen gehen.
Auch anderen zu helfen will gelernt sein und so war Lucky, das Mädchen in Jonas Alter, die perfekte Gelegenheit. Kindern zu zeigen, dass man sich gegenseitig unterstützen sollte, meist mit Hilfe von Erwachsenen.

Und auch Schulprobleme lassen sich mit so einem tollen Opa gleich viel besser bewältigen. Schließlich hat er viele Erfahrungen im Leben machen können.
Wir haben sehr gelacht und über die Geschichte geredet, was uns als Leser genau das gebracht hat, was es Jonas bringen sollte – lernen über Probleme zu reden.
Sarah Welk hat einen fantastischen Stil, mit einer ein wenig frechen Art, den Inhalt der Geschichte wiedergibt. Und große, wie kleine Leser einfach mitreißt.

„Sommer mit Opa“ ist witzig, altersgerecht und absolut sommerlich!



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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erschienen im Bastei Lübbe Verlag ist Petra Hülsmanns neustes Werk „Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ im Mai 2018. Ganze 576 Seiten füllen ihre Geschichte und unterhalten mit einigen Höhen und Tiefen.

Annika landet aus heiterem Himmel an ihrer Albtraumschule, denn eigentlich fühlte sie sich als Musiklehrerin ziemlich wohl am Gymnasium. Doch nun soll sie ihren Weg an einer Schule im Problembezirk Hamburg fortsetzen. Aber Annika lässt sich nicht unterkriegen und schmiedet Pläne, die sie an ihren alten Posten zurückbringen soll. Eine Theater AG wird ins Leben gerufen, aber das Projekt befördert mehr zutage, als Annikas Plan beinhaltete ...

Petra Hülsmanns Werke konnten mich schon sehr oft von ihren Inhalten und Geschichten überzeugen. Besonders „Das Leben fällt, wohin es will“ ist mir immer noch stark im Herzen verankert. Natürlich war ich nun sehr gespannt, wie eine neue Geschichte von ihr ausgearbeitet wurde. Und vor allem in welche Fettnäpfchen diese Protagonistin hineintreten wird.

Hier ist es Annika, die als junge Lehrerin sich selbst vor riesige Aufgaben stellt und gar nicht bemerkt, wie sehr sie das Leben ihrer Schützlinge verändern kann.
Aber nicht nur das Umfeld Schule wird beleuchtet, auch Annikas Freunde und Nachbarn rutschen immer wieder in den Fokus des Lesers. So entstehen ernste Themen, aber auch die witzigsten Situationen, welche einem vor lauter Kopfkino nicht mehr loslassen.

Mit Annika selbst hatte ich zu Beginn das große Problem, dass sie mir sehr versnobt in ihren Ansichten gegenübertrat. Was wahrscheinlich so gewollt war, von der Autorin, lies mir aber einen faden Beigeschmack.
Ein wenig erinnerten mich dann die Szenen an der Astrid-Lindgren-Schule schon sehr an den Film „Fack Ju Göhte“, nur dass Annika einen schnellen Draht zu den Schülern aufbauen konnte. Ebenso ist die Idee eines Theaterstückes nicht gerade neu, aber die Umsetzung dessen ist Annikas einziges Ziel.

Ganz besonders ins Herz geschlossen hatte ich die Schüler ihrer neuen Klasse, allen voran natürlich Meikel und Heaven-Tanita. Vor allem deren Geheimnisse machten die Geschichte erst richtig interessant.
Dennoch darf die Liebe in Petra Hülsmanns Werken nicht fehlen. Und so zogen gleich zwei Männer die Aufmerksamkeit von Annika und dem Leser an. Wobei man sich als Leser eher zu ihrem Nachbarn Sebastian hingezogen fühlt, als zu dem Theatertypen Tristan. Dabei muss man auch bemerken, dass Tristan mit seiner versnobten Art keinen positiven Eindruck beim Leser hinterlässt.Und Sebastian mit seiner lieben Art eher Schwiegermutterliebling ist. Petra Hülsmann hat wieder einen unterhaltenden Roman verfasst, der zwischendurch zwar seine Längen hat, aber dennoch in ihrem typischen Stil geformt wurde.

„Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ setzt Gegensätze, hinter deren Fassaden man auch im wahren Leben schauen sollte!

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238 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gena Showalters neustes Buchprojekt „Immerwelt – Der Anfang“ erschien im Mai 2018 beim Harper Collins Verlag. Mit fast 500 Seiten erzählt sie eine umfassende Geschichte, die sich zwischen vier Welten bewegt.

Tenleys Leben wird von einer Frage beherrscht: Für welche Welt entscheidest du dich? Zur Wahl stehen Troika und Myriad, die den Menschen ein Leben im Paradies prophezeien und um jede Seele erbittert kämpfen. Da sich Tenley aber nicht entscheiden kann und lieber nach ihrem Tod in die „Viele Enden“ Welt kommen will, habe ihre Eltern entschlossen, sie mit anderen Methoden von ihrer Überzeugung abzubringen. Mit Folter und Qualen soll sich die 17-jährige endlich entscheiden. Aber sie ahnen nicht, dass in Tenley viel mehr steckt, als bisher alle Welten erlebt haben …

Gena Showalters Werke blieben mir bisher immer im Gedächtnis. Ob es ihre „Wächter der Unterwelt“ oder die tollen Geschichten zu „Alice im Zombieland“ waren. Nun setzt sie wieder den Fuß in das Fantasygenre und zeigt mit ihrer Protagonistin Tenley vollkommen neue Welten. Eine stark verschachtelte Welt, welche die Autorin sich hier erdacht hatte. Die dann, in meinen Augen, mit einigen Denkfehlern aufwarten musste.

Aber erst einmal muss man sich in Tenleys Welt zurechtfinden. Da diese sich in einer Anstalt befand, hatte ich immer wieder den Hintergedanken, dass sich die Protagonistin vielleicht nur alles einbildete. Aber beim weiteren Lesen der Szenen setzte sich ihr Umfeld immer mehr zusammen.
Man trifft hier auf mehrere Figuren, die sich am Äußeren unterscheiden, aber anscheinend immer wieder dieselben Personen beherbergen. Dies hängt mit ihren Missionen zusammen. Denn unter der Handlung entbrennt ein riesiger Machtkampf, welcher immer mehr an die Oberfläche drängt.

Tenley hat körperlich und psychisch einiges auszuhalten, doch man muss ihr an dieser Stelle zusprechen, dass sie wahrlich sehr stark ist und diese Seite auch immer wieder offen legt. Sie zeigt dem Leser an ihrer Welt die abscheulichsten Ecken des menschlichen Daseins. Gerade Gewalt steht hier an oberster Stelle. Da war ich froh, dass unsere Protagonistin auch ab und an Gefühle zeigen konnte.
Leider kann man in die Figuren Acher und Killian nicht hineinsehen. Aber dank zahlreichem Mailverkehr ist auch hier ein kleiner Einblick möglich.

Gena Showalter gibt wirklich alles, um ihre Ideen gekonnt umzusetzen, um sogar den Leser ins Grübeln zu bringen. Denn die grundlegendste Frage ist hier immer wieder – für welche Welt würdest du dich entscheiden?
Leider waren mir einige Szenen sehr langatmig gestaltet worden, sodass sich gerade der mittlere Teil etwas in die Länge zog.
Aber die Figurenkonstellationen fand ich sehr passend und man musste Tenley einfach ins Herz schließen.

„Immerwelt – Der Anfang“ besticht mit einer starken Protagonistin und der Überlegung, wozu man gehören möchte.

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Fallende Stadt

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783570311998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen beim cbt-Verlag ist der erste Teil von Lauren DeStefanos Werk „Fallende Stadt“ bereits im April 2018. Auf 416 Seiten wird eine dystopische Welt vorgestellt, die ihre Geheimnisse verbirgt.

Das Paradies befindet sich im Himmel und Morgan Stockhour lebt mittendrin. Die Stadt Internment bildet seit zehn Generationen eine eigene Gemeinschaft. Zwar bekommen die Menschen vorgeschrieben wen sie heiraten sollen, doch das ist doch auch ein kleineres Übel, wenn man in einer perfekten Welt leben kann. Doch durch einen Mord wird die Gemeinschaft wachgerüttelt und ein schreckliches Geheimnis gibt sich nach und nach Preis …

Als ich das Cover zu Lauren DeStefanos Werk gesehen hatte und den Klappentext dazu las, musste ihr Buch sofort auf meine Leseliste erscheinen. Ich liebe Dystopien und war hin und weg von ihrer Grundidee.
Die Protagonistin wird von der Figur Morgan Stockhour verkörpert, welche den Leser auch an die Hand nimmt, um diesen in ihrer Welt hineinzubringen. Ich musste mich sehr an Internment gewöhnen, denn die Aufteilungen und Rechte wurden von der Autorin immer wieder etwas versteckt. Dazu kamen die familiären Verhältnisse der Protagonistin.

Denn sie lebt natürlich nicht allein in der Stadt. Neben den Eltern ist auch ihr großer Bruder und dessen Frau immer in ihrer Nähe. Dass der Bruder ein Problem hat, das erklärt einem Morgan, doch was genau dahinter steckt, kommt immer in kleinen Stücken ans Tageslicht.
Viel geschieht, doch mir wurden diese Geschehnisse zu überzogen herübergebracht. Die Autorin erklärt mit Dialogen und einigen Umschreibungen, was Morgan erlebte, doch diese Erklärungen zogen sich teilweise ziemlich durch die Seiten. Auch gab es ein großes Hin und Her zwischen Figuren Pen, der besten Freundin und der Protagonistin Morgan.

Ich hätte mir zu den Figuren mehr Tiefgründigkeit gewünscht und dies auch beim Setting erwartet. Hier sprang mir Lauren DeStefano zu sehr zwischen den Geschehnissen, ohne das man sich auf die jeweilige Situation richtig einstellen konnte.
Auch wenn ihre Grundidee wirklich super gewählt wurde, konnte sie in meinen Augen diese nicht in Gänze umsetzten. Hierfür haben ihr klare Figuren und eine strukturierte Erzählweise gefehlt, welche den Leser dann wahrlich gefesselt hätte.

„Fallende Stadt“ konnte durch oberflächliche Figuren und wenig Struktur mich nicht entführen.

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577 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 202 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Tracy Bangharts Werk „Iron Flowers – Die Rebellinnen“ erschien im April 2018 beim Sauerländer Verlag. Ihre starke Geschichte umfasst 384 Seiten und hält den Leser in Atem.

In diesem Königreich werden die ältesten Mädchen einer Familie als Grace aufgezogen – geboren, um eines Tages dem König zu dienen. Frauen haben keine Rechte, keine Träume!
Doch Nomis sieht das anderes, denn sie ist froh dieses Los umgehen zu können, da ihre Schwester Serina zur Grace erzogen wurde. Am Tag der Entscheidung entscheidet sich der Thronfolger doch anders und die Schwestern gehen einer ungewissen Zukunft entgegen – ein Kampf um Leben um Tod entbrennt ...

Ein Werk mit starken Frauen, das ist es, was einem sofort einfällt, sobald man den Klappentext von „Iron Flowers“ gelesen hatte. Doch erst einmal muss man das Konzept dieser Welt verstehen. Und das ist alles andere als schön. Hier entscheiden die Männer über die Frauen. Denn in Nomis und Serinas Welt werden Frauen unterdrückt und haben dem König als seine Grace zu dienen, sollte er sie auserwählen.
Ein Auswahlverfahren, um die Hand des Königssohnes zu buhlen – für mich eine abschreckende Handlung. Aber zum Glück ist diese Geschichte hier nicht so kitschig gestaltet worden, wie andere, die ähnliche Ideen hatten.
Tracy Banghart setzt hier ganz auf Überraschungsmomente, die sie gekonnt ausgereizt hatte. Und das nicht zu Beginn ihres Werkes, sondern auch im weiteren Verlauf der Geschichte.

Die Protagonistin Nomis fiel mir sofort ins Auge, wegen ihrer Neugier und der Leidenschaft zu den geschriebenen Worten. Aber auch ihre große Schwester Serina lässt immer mehr zu, dass man sie besser kennenlernt. Am Ende war ich von Serinas Wandlung mehr eingenommen, als die von Nomis. Was ich ganz den Umständen zuschreibe, in die beide geworfen werden.
Hierbei waren die Sichtwechsel ein gutes Hilfsmittel, denn zwischen den beiden passiert so viel. Man will immer wieder gern hin und her springen, um zu sehen, wie es der jeweiligen Figur in der Zwischenzeit ergangen war. Dieser Spagat gelingt der Autorin fantastisch. So kann sie auch mal aus den Spannungsverhältnissen die Luft herausnehmen, ohne diese ganz fallen zu lassen – es wird hier wirklich niemals langweilig!

Die Gegenspieler von Nomis und Serina setzen sich aus vielen verschiedenen Figuren zusammen. Die Größten sind aber Malachi und Asa, die Königsbrüder. Gerade Malachi ist es, der immer in diesem Spiel um Macht seine Finger hat, da er seine Frau aussuchen muss. So ganz habe ich manche Gesetze nicht verstanden, denn es wird nie bei einer Frau bleiben. Da dies aber hier nicht von Belang war, hatte ich meine Gedanken dahin gehend schnell wieder verworfen.
Die Autorin beginnt ihre Rebellinnen zu formen und man muss wahrlich mitfiebern, denn viele Stellen sind äußerst brutal beschrieben, sodass man niemals außer Acht lassen kann, dass es hier um Leben und Tod geht. Auch schafft sie mit diesen Mitteln ihre Leser an die Seiten zu pinnen. Am Ende will man einfach nur noch in einen zweiten Band versinken, um den weiteren Verlauf von Nomis und Serinas Geschichte herauszufinden.
Mich konnte Tracy Banghart mit jedem Kapitel überzeugen und überraschen.

„Iron Flowers – Die Rebellinnen“ ist mit starken Figuren gespickt, die für viele Überraschungen sorgen und einer ungewissen Zukunft entgegen gehen.

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442 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492061087
Genre: Liebesromane

Rezension:

Erin Watt, das Autorenduo, hat ein neues Projekt veröffentlicht. „When it´s Real – Wahre Liebe überwindet alles“ erschien im Piper Verlag Anfang April 2018. Auf 480 Seiten packen die Autoren eine dynamische Liebesgeschichte.

Die 17-jährige Vaughn kümmert sich seit dem Tod der Eltern um ihre Geschwister. Als die Anfrage des Managements des 19-jährigen Rock Stars Oakley für eine gestellte Beziehung kommt, kann Vaughn sich dem Geld nicht entziehen. Denn dies bedeutet, die Geschwister in eine sichere Zukunft schicken zu können. 
An Gefühle für Oakley hätte Vaughn nicht gedacht, aber sind es wirklich Oakleys Gefühle in die sie sich verliebt, oder doch ein Schachzug seiner Managerin ...

Ich gebe es zu, ich bin mittlerweile süchtig nach Erin Watts Werken! Nach der „Paper“ Reihe freute ich mich, dass das Autorenpaar ein neues Projekt begonnen hatte.
Hier nun geht es wieder um einen reichen Mann. Nur das Oakley sich alles Selbst erarbeitet hat – als Rock Star.
Und da ich Bad Boys absolut liebe, passte „When it´s Real“ gerade in mein Lesekonzept.

Obwohl man denkt, dass Oakley hier im Mittelpunkt stehen sollte, empfand ich den Fokus auf Vaughn durchaus passender. Natürlich wechselt dieser auch zu Oakley, aber Vaughn erzählt die Handlung meist aus ihrer Sicht. Denn sie ist es, die man hier an vielen Stellen bemitleiden muss, da sie förmlich in diese Rolle hineingezwungen wird. Aber wer diese Chance bekommt, würde sie wohl sofort ergreifen.
Vaughn erklärt auch ihre Beweggründe, warum sie sich auf die gestellte Liaison mit Oakley einlässt, man kann somit ihre Geschichte also immer wieder nachvollziehen.
Und natürlich ist es eine Liebesgeschichte, den das ist es, was Erin Watt am Besten können – eine alles verschlingende und leidende Liebe schreiben. Kitschig muss ich hier auch aufführen, denn was wäre Liebe ohne das.

Es entwickelt sich eine herrliche Romanze, die so einiges durchleben muss. Und ich glaube, dass es bei manchen Stars heutzutage genauso gang und gebe ist, sich in eine Scheinbeziehung zu stürzen, um das Image anzukurbeln.
Ich habe mit Oakley, der wirklich toll, aber auch abgehobene Seiten hat, mitgefiebert. Genauso wie ich mit Vaughn zerrissen wurde, ob der Beraubung der Realität. Denn ab und an wusste man nicht, ob das Management seine Hände im Spiel hatte, oder wirklich einer von beiden seine Gefühle offen Preis gab.

Erin Watt sind schon bekannt dafür, mitreißende Handlungen formen zu können. Die beiden verstehen es dem Leser das Gefühl geben zu können, mitten in der Geschichte zu stecken. Ob reiche Männer, oder eben abgehobene Rock Stars, diese Protagonisten bekommen starke Frauen an die Seite gestellt. Diese zeigen ihnen, wie das Leben mit der Liebe verläuft.

„When it´s Real – Wahre Liebe überwindet alles“ ist eine Achterbahn an Gefühlen und Rock Star Flair pur!

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599 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 174 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Sarina Bowens Werk „The Ivy Years – Bevor wir fallen“ erschien im LYX-Verlag Ende März 2018. Auf 321 Seiten zeichnet sie eine starke Geschichte, voller Anstrengungen, dass Leben zu meistern.

Corey hatte einen Sportunfall, der sie an den Rollstuhl fesselte. Doch die Chance aufs College gehen zu können und endlich ein eigenständiges Leben zu führen, davon lässt sie sich durch diesen Umstand nicht umbringen. Und wenn dann auch noch ein Eishockeyspieler, mit gebrochenem Bein, ihr Nachbar wird, steht einer guten Zeit am College doch eigentlich nichts im Weg. Wenn da dessen Freundin und ihr Rollstuhl nicht wären ...

Sarina Bowens Werk hat mich durch das tolle Cover auf sich aufmerksam gemacht. Aber auch der Klappentext tat sein Übriges. Denn schon einmal habe ich eine Geschichte der Autorin gelesen, in derer der Protagonist im Rollstuhl saß.
Hier nun formen Corey und Adam die Protagonisten. Wobei die Autorin mehr die Handlung auf Corey auslegt und Adam ein toller Gegenspieler wird.

Cory erkennt man sogleich als äußerst starke Figur, die sich gegen ihre Widrigkeit durchzusetzen versucht. Über ihren Unfall und dem Grund, weswegen sie im Rollstuhl sitzt, gibt sie erst nach und nach Preis. Hier nun merkt man, dass ihr körperliches Gebrechen sie nicht nur in dieser Hinsicht einzuschränken versucht. Auch das Psychische legt die Autorin hier in den Fokus. Denn sich schwach und unbedeutend zu fühlen, das gibt Corey immer wieder mal Preis. Dennoch empfand ich ihre Lage und die Meisterung dessen, als bemerkenswert. Kann man sich doch nicht vorstellen, wie man selbst in ihrer Situation fühlen würde. Wo man an alltägliche Dinge keinen Gedanken verschwendet, setzt für Corey die Probleme ein.
Aber Freunde und Familie geben einem im Leben immer wieder den größten Halt. So natürlich auch bei Corey.

Hier nun kommt Adam in den Mittelpunkt. Denn durch seinen Beinbruch ist auch er an Hilfe angewiesen. Und begegnet zum Glück auf diesem Weg Corey.
Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich, dank Coreys Beschreibung, sofort in Adam verliebt habe. Und wenn man ihn näher kennenlernt, fällt man in dieses Gefühl immer tiefer hinein. Adam akzeptiert Corey vom ersten Augenblick an und er bemitleidet sie in keinster Weise. Er zeigt ihr sofort, dass sie ein ganz normaler Mensch ist. Auch fand ich seine loyale Seite toll, sei sie nun seiner Freundin gegenüber, oder eben Corey. Adam war hier derjenige, der Corey immer mehr dazu ermutigte ihren eigenen Weg zu gehen und Neues auszuprobieren.
Ganz interessant waren hier auch die sexuellen Aspekte, mit dem sich früher oder später jeder auseinandersetzt. Gerade Corey hat in ihrer Situation deutlich gemacht, dass sie sich große Sorgen darum macht.

Sarina Bowen zeichnet hier starke Figuren, die ihren eigenen Kopf haben und sehr viele Gefühle an den Leser transportieren. Man muss einfach Corey und Adam lieben, und sich mit beiden in das Leben verlieben!

„The Ivy Years – Bevor wir fallen“ ist eine Geschichte voller Freundschaft und dem Weg allen zu beweisen, dass man nur mutig genug sein muss, um sein Ziel zu erreichen!

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1.042 Bibliotheken, 33 Leser, 3 Gruppen, 212 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Scythe – Die Hüter des Todes“ ist Neal Shustermans erster Teil seiner „Scythe“-Reihe. Erschienen ist dieser bereits im September 2017 im Sauerländer Verlag und umfasst 528 Seiten.

Stelle dir eine Welt vor, in derer es keine Krankheiten, keinen Krieg und keinen Tod gibt! Doch das Leben kann nicht ohne den Tod existieren und so haben sich die Scythe gebildet – eine Elite, die dem Tod dienen.
Citra und Rowan sind dabei, als diese ihr Werk verüben wollen, und stellen sich in den Weg. Scythe Faraday gibt ihnen die Möglichkeit selbst in den Reihen aufgenommen zu werden. Doch ist dieser Weg nicht ohne Reue gepflastert …

Durch die Leipziger Buchmesse konnte ich den Fokus auf Neal Shustermans Reihe legen. Doch zu diesem Zeitpunkt war bereits der zweite Teil erschienen.
Als ich den Klappentext las, freute ich mich eine neue Idee gefunden zu haben, welche ich bisher in keinem Werk finden konnte. Und dazu war diese Idee auch noch sehr erschreckend, vor allem wenn man immer tiefer in diese Welt hineinfällt.
Natürlich stehen auch zwei tolle Protagonisten im Fokus, welche man durch die eingebauten Sichtwechsel sehr gut kennenlernt. Citra und Rowan beleuchten für den Leser die unterschiedlichen Ecken in ihrer Welt.

Doch die Scythe sind es, auf die man hier wahrlich gespannt sein kann. Vertritt doch jeder von ihnen unterschiedliche Ansichten. Ob diese nun ehrenhaft sind, oder eben nicht, lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen. Denn das System hinter allem, ist genauso korrupt und undurchdringlich, wie die Welt, in derer man sich wiederfindet.
Doch Citra und Rowan finde hier gar nicht so unterschiedlich, weswegen sich wohl Scythe Faraday nicht für einen von beiden als Anwärter entscheiden konnte.
Die Zerrissenheit der beiden Protagonisten bemerkt man im Verlauf des Werkes. Was vor allem an der Entwicklung der Handlung lag und die grausamen Machenschaften von Scythe Goddard.
Erschreckend waren diese Szenen und überaus brutal ausstaffiert von Neal Shusterman.

Durch diese Geschichte begann ich immer mehr darüber nachzudenken, wie hier über den Tod gedacht wird. Eine beängstigende Vorstellung, Gruppen dafür ausbilden zu müssen, Menschen zu töten. Aber immer wieder reizten mich gerade jene Gedanken an Dystopien.
Neal Shusterman setzt seine Geschichte zwar gut um, aber im mittleren Teil fehlte mir etwas das Tempo. Dies nahm der Autor durch die Ausbildung und dessen Entwicklung etwas heraus. Das Ende hingegen bildete viele Überraschungen aus und auch die Spannung riss förmlich an den Seiten.
Hier nun kommt dann ein zweiter Teil zum Einsatz, den ich trotz meiner Kritik ins Auge gefasst habe.

„Scythe – Die Hüter des Todes“ startet ihn eine erschreckende Idee, welche brutale Ecken und geheimnisvolle Winkel offenbaren wird.

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Die Legende der vier Königreiche - Vereint

Amy Tintera , Milena Schilasky
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959672085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Amy Tinteras Werk „Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ ist der zweite Band ihrer „Ruined“-Reihe. Erschienen ist es am 3. April 2018 im Harper Collins Verlag.

Emelina und Olivia konnten trotz großer Verluste mit den Ruined fliehen. Doch die Königreiche liegen im Krieg und nur durch große Allianzen kann Emelina die Ruined schützen. Doch ist eine Verbindung mit Olso ein guter Schachzug? Und wie soll sie sich den Gefühlen zu Cas entziehen?
Dieser hat indes genauso große Herausforderungen zu bewältigen, ist er doch nun ohne Rückenhalt. Die Gefahren lauern für alle Königreiche an allen Ecken und Olivia hat ihre eigenen Pläne für die Menschen darin ...

Nach dem großartigen Start vom ersten Band der Reihe war ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung. Denn die Autorin hat wirklich sehr gut den ersten Teil beendet, sodass man nun natürlich wissen möchte, wie die Zukunft für Cas und Em gestrickt wurde.
Auffallend sind hier die vielen Sichtwechsel, die eingebaut wurden. Somit bekommt man nicht nur Cas und Ems Gefühlslage hautnah mit. Auch Aren und Olivia benötigt man, um gewisse Schachzüge nachvollziehen zu können.

Natürlich lässt Amy Tintera den Fokus auf ihre Protagonisten und es ist bedeutend zu erfahren, wie Cas behandelt oder wie Em die Zügel in die Hand bekommt.
So merkte ich, dass gerade Em es schwer hat gegen ihre Schwester, denn diese scheint nur ihre Magie und Vergeltung im Kopf zu haben. Immer wieder kam mir in diesem Zusammenhang in den Kopf, dass Olivia eine Art Verwirrtheit an den Tag legt. Welche durch den blanken Hass getragen wird. Auch wenn Gefahren an allen Ecken zu lauern schienen, ist es doch Ems Schwester, die die größte Gefahr darstellte.

Em stach hier deutlich hervor und man kann Anteil nehmen an ihrer inneren Stärke. Sie entwickelte eine gute Taktik, Olivia nicht vor den Kopf zu stoßen und dennoch die Ruined vor ihren unüberlegten Gedanken schützen zu können.
Doch auch Cas bleibt nicht außer Acht, obwohl die Autorin ihn hier mehr in den Schatten von Em gestellt hatte. Nun muss er sich schneller, als in Teil eins gedacht, behaupten müssen. Denn seine Feinde finden sich erschreckender Weise in den eigenen Reihen.
Wenn man denkt, dass Amy Tintera hier eine ruhige Handlung geschrieben hat, so ist man hier weit gefehlt. Denn ihre Geschichte ist in manchen Sequenzen überaus brutal und an diesen musste ich sehr schlucken. Hier lernt man vor allem Aren besser kennen. Und ich liebte seine Figur, da er eine wirklich erschreckende Rolle spielt, mit seiner mächtigen Gabe.

Amy Tintera setzt ihre „Ruined“-Reihe meisterlich fort und formt ihre Geschichte souverän mit vielen Figuren weiter. Auch wenn sie einen guten Fluss der Handlung hervorruft, so lässt sie dennoch nicht außer Acht, den Leser die Protagonisten nahe zu bringen.
Ich freue und fiebere nun schon den dritten Band entgegen, welcher bestimmt mich wieder so sehr an sich fesseln wird, wie seine Vorgänger – so hoffe ich jedenfalls.

„Die Legende der vier Königreiche – Vereint“ setzt die Reihe gekonnt weiter und überzeugt mit jedem einzelnen Kapitel!

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