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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

sarina bowen, ärztin, harter fall weiche landung, liebe, vermont

Harter Fall Weiche Landung

Sarina Bowen
E-Buch Text
Erschienen bei Rennie Road Books, 30.05.2017
ISBN 9781942444398
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Sarina Bowens Roman „Harter Fall, weiche Landung“ ist im Rennie Road Books Verlag erschienen. Dieser zweite Teil gehört zur „Gravity“-Reihe und umfasst 270 sehr bewegende Seiten.

Wer den Bad Boy Hank „Teufelskerl“ Lazarus kennt, der weiß, dass er nichts anbrennen lässt – wer kann sich auch schon einem Snowboarder entziehen. Doch seit seinem folgenschweren Unfall ist sein Selbstbewusstsein nicht mehr vorhanden. Nur die junge Ärztin Callie weiß das mehr in ihm steckt, als sich selbst zu bemitleiden. Und auch ihr Herz hört nicht auf schneller zu schlagen, wenn dieser Teufelskerl in ihre Nähe kommt. Aber die Zukunft haben sich beide anderes vorgestellt ...

Schon den ersten Teil der „Gravity“-Reihe durfte ich genießen und freute mich Willow und Dane wiedersehen zu können.
Aber in Band zwei steckt ihre beste Freundin und Ärztin Callie im Fokus des Lesers. Wobei die Leserinnen wohl eher auf Hank „Teufelskerl“ Lazarus sich stürzen werden. Dieser ist wahrlich ein Womanizer, sogar als er nach seinem Unfall so sehr leidet.
Gerade dies und natürlich die erotischen Szenen waren es, was mich so sehr mitriss. Auch der Zwiespalt von Callie, als sie nicht wusste, was sie Hank von sich preisgeben kann, fesselt den Leser an die Handlung.
Zusammen bringen die Figuren eine tolle Dynamik in ihre Handlung, was ich auch den Sichtwechseln zuschreiben muss. Dadurch erfährt der Leser so einiges von Callie und Hank.
Auch die Anziehung zwischen den beiden war ein gutes Werk, um eine rollende Erzählung hin zu bekommen.
Aber Sarina Bowen schafft es immer besonders gut, ihre erotischen Szenen zu beschreiben. Es wird einen wahrlich heiß und kalt – eine tolle Gefühlsübertragung, bei der man ganz neidisch auf die Figuren wird.
Doch eine Geschichte die nur gerade verläuft, wäre nicht unterhaltend und so baute die Autorin neue Möglichkeiten ein, wie Callies und Hanks Leben verlaufen könnten. Wobei man sehr gespannt sein darf, ob und wie ihre Freundschaft sich entwickeln wird.
Wieder hat Sarina Bowen es geschafft mich unterhalten zu können und das sogar noch mehr in diesem zweiten Band, als beim ersten Teil.

„Harter Fall, weiche Landung“ ist von Anfang bis Ende eine abgerundete und sehr unterhaltende Geschichte, mit tollen Figuren.  

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118 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

fantasy, spannung, geheimnis, ivi verlag, das dunkle herz

Das dunkle Herz

Lukas Hainer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704724
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lukas Hainers Werk „Das dunkle Herz“ ist im IVI-Verlag bei Piper erschienen. Bereits zur Buchmesse im März 2018 konnte er diese 384 Seiten selbst vorstellen.

Annas Bruder Ben ist vor 10 Jahren spurlos verschwunden. Seit dem leidet die ganze Familie darunter, natürlich auch Anna, obwohl all ihre Erinnerungen auf Video gebannt vorliegen. Doch bei einer Trauerfeier zum Gedenken verändert sich ihre ganze Welt – sie wacht in einer anderen Umgebung auf. Dort geht es um Leben und Tod und immer wieder findet sie Hinweise zum Verbleib von Ben. Aber kann sie Ben noch lebend finden und wie kommt sie wieder zurück zu ihren Eltern?

Lukas Hainer, als Autor, lief mir schon bei den Kinderbüchern über den Weg. Denn ganz begeistert wurde das Hörspiel zu seinem Buch „König der Piraten“ von meinem Sohn angehört.
Nun ein Jugendbuch und mein bevorzugtes Genre genießen zu können, war natürlich eine große Überraschung. Wenn man dann auch noch feststellt, dass ein befreundeter Blogger dasselbe Werk lesen möchte, macht der Austausch doppelt Spaß. (Danke Daniel von „We love Books“).
Aber nicht nur das Cover hat eine etwas unheimliche Seite, auch die Handlung wurde vom Autor mit zahlreichen Gefahren gespickt.
Doch kommen wir erst mal zu Anna, unserer Protagonistin. Das junge Mädchen ist im Schatten ihres, seit zehn Jahren verschwundenen, Bruders groß geworden und immer wieder überkam mir beim Lesen dieses Anfangs ein trauriges Gefühl.
Anna ist eher ein ruhiges Mädchen, dass gelernt hat sich zurück zunehmen. Diese Haltung ändert sich aber und was sie Jahre lang unterdrückt hatte, kommt nun an die Oberfläche.
Durch einer merkwürdigen Begebenheit, welche ich nicht ergründen konnte, landet unsere Protagonistin in einer anderen Welt. Natürlich ist man als Leser genauso erstaunt, wie Anna selbst. Wird man doch in keinster Weise auf den plötzlichen Wechsel vorbereitet.
Mich hatte es etwas an „Die Tribute von Panem“ oder (wieder Danke an Daniel) „Maze Runner“ erinnert. Gab es doch gewisse Parallelen, im Bezug darauf, was dann für Abenteuer auf einen warteten.
Aber auch viele neue Figuren kreuzten Annas Weg, wenn die einen auch mehr Freundlichkeit ausstrahlten, als die anderen. Gerade Nick, der Junge aus Griechenland, bekommt einen größeren Fokus von Lukas Hainer zugesprochen.
Die Spannung hielt er dadurch hoch, dass in dieser Welt, die scheinbar nur aus Wüste zu bestehen schien, es immer mehr um Leben und Tod ging. Was ihm einen großen Pluspunkt von mir einbrachte. In solchen Geschichten darf natürlich ein Bösewicht nicht fehlen und Lukas Hainer hat diesen durch Álvaro super verkörpern lassen.
Natürlich kommt einem beim Lesen immer wieder die Frage auf, wo Anna und all die anderen eigentlich gelandet sind. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich keine Ahnung habe. Und gerade „das dunkle Herz“ gibt mir weiterhin Rätsel auf. Ich schließe, gerade was die letzten Seiten des Buches betrifft, darauf, dass der Autor schon eine Fortsetzung ins Auge gefasst hat.
Leider gab es auch ein paar Kritikpunkte zu vermerken, denn ohne kritisch zu sein, kann man die Geschichte nicht verlassen. Mir war der mittlere Teil und das Ende zu unausgewogen. Wo in der Mitte sich die Handlung begann zu ziehen, gab das Ende ein erschreckendes Tempo vor. Auch das ich nicht erfahren kann, was die Welt zu bedeuten hatte.
Nur hat Lukas Hainer es geschafft mich neugierig zu machen und ich hoffe, dass sein eventueller zweiter Band mir einige Fragen beantworten kann.

„Das dunkle Herz“ ist eine rasante Geschichte, die voller Rätsel steckt und mit seiner Protagonistin überzeugen kann.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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2018, colleen hoover, gedächtnisverlust, jugendbücher, jugendbuch m

Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Gemeinschaftsprojekt entstand „Never, Never“ und das von den beiden Erfolgsautorinnen Colleen Hoover und Tarryn Fisher. Im März 2018 hat der dtv-Verlag die komplette Geschichte in 416 Seiten gebunden und mit einem tollen Cover versehen.

Wie würde es dir gehen, wenn du nichts mehr weißt, wer du bist? Wenn du nicht mehr weißt, wen du liebst? So geht es Charlize und Silas auf einmal. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was passiert ist und wie sie aus diesem Kreislauf wieder herausfinden ...

Wenn meine Liebesautorin ein neues Buch veröffentlicht, dann muss dieses natürlich auch gelesen werden. Ich wusste schon im Vorfeld, dass diese Geschichte anders sein wird, als die, welche sie sonst immer verfasste. Und gerade bei einer Gemeinschaftsarbeit gehen Autoren neue Wege, mit denen die Leser zu Beginn etwas hadern. Natürlich ging es mir bei „Never, Never“ auch nicht anders, aber ich lies mich gern auf das Projekt ein und fand so sehr viel Gefallen daran.
Das Beste an der Geschichte? Man muss ein großes Geheimnis aufdecken und weiß dennoch nicht, ob man auch wirklich nichts übersehen hat! Wenn man also in die Handlung hineingeht, dann passieren Handlungsstränge, welche man erst versuchen muss einzuordnen, um sie zu verstehen.
Aber beginnen wir erst einmal mit Charlize und Silas, die unsere Protagonisten werden. Beide scheinen sich zu kennen, doch da die Sequenzen eng mit ihren Erinnerungen verknüpft wurden, erfährt und weiß der Leser zu Beginn genauso viel, wie die Figuren selbst.
Man entdeckt sie praktisch erst, genauso wie sie herausfinden müssen, wer sie sind und was sie ausmacht. Denn weder Charlie noch Silas können sich an irgendetwas erinnern. Ein durchweg komisches Gefühl und man bemerkt die Distanziertheit der beiden recht deutlich. Erst Stück für Stück findet Charlie heraus, wo sie zum Beispiel wohnt, wer zu ihrer Familie gehört und warum diese so zerstört ist.
Man kann also von Anfang an miterleben, warum Silas immer interessanter für Charlie wird, was durch die eingebauten Sichtwechsel noch mehr begünstigt wurde.
Aber auch Spannungsbögen kann Colleen Hoover führen und zusammen mit Tarryn Fisher zaubert sie eine Handlung, die zwar an manchen Stellen sehr verwirrend wurde, aber auch unterhielt. Nicht alles an ihren Ausführungen ist perfekt, aber gerade die Erkenntnisse zwischen den Figuren waren einleuchtend und brachten die Handlung weiter.
Mir hat der „Romeo und Julia“ Aspekt sehr gefallen und ich war der Gefühle froh, welche zwischen den beiden immer wieder aufbrachen. Denn dafür mag ich Colleen Hoover so sehr, dass sie es versteht, mit Worten so gefühlvoll eine Geschichte entstehen zu lassen.
Hier kann man, neben den verlieben, aber auch miträtseln und durch spannungsgeladene Kapitel tauchen. Denn langweilig wird es nicht. Auch wenn der Leser nicht sein Gedächtnis verliert.
Colleen Hoover und Tarryn Fisher haben sich eine einzigartig, aber auch eigenartige, Geschichte hergeschrieben. Sie ist zwar rätselhaft und auch voller Liebe, aber verwirrt auch gekonnt, was vielleicht manche Leser mit geteilten Gefühlen zurücklassen wird.

„Never, Never“ lässt Gefühle neu aufleben und nicht zu, dass sich das trennt, was zusammengehört!

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Schmetterlingswochen

Sarah Combs , Eva Müller-Hierteis
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570310489
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen im cbt-Verlag ist Sarah Combs Werk „Schmetterlingswochen“ bereits im Monat März 2018. 304 Seiten umfasst die Geschichte.

Gloria ist bereit sich im Sommercamp allen Herausforderungen zu stellen, um endlich herausfinden zu können, was ihr Ziel am College werden wird. Denn bisher ist ihr das nur halbherzig gelungen. Auch drei andere Mitcamper haben Glorias Weg gewählt und versuchen die Rätsel vom geheimnisvollen Literaturprofessor zu lösen. Doch stehen andere Themen immer mehr im Fokus ...

Leider wird dies nur eine Kurzrezension, obwohl ich mich schon sehr auf die Geschichte gefreut hatte. Gerade das gewählte Cover zieht einen Buchliebhaber sehr an und passte perfekt zum gewählten Klappentext. Aber es gibt einfach Handlungen, die nicht für jeden Leser geschrieben werden.
Die angesprochenen, mysteriösen Rätsel hatten es mir angetan, doch Sarah Combs Erzählstil machte die Freude am Lesen nicht leicht.
Eine sehr gestelzte Erzählweise versucht eine alles verändernde Zeit herüberzubringen und das Innere einer siebzehnjährigen an den Leser zu tragen. Das funktionierte in keinster Weise, da auf dieser Art jeglicher Tiefgang und das nötige Quäntchen Gefühl gänzlich zwischen den Seiten verschwand.
Auch der so angepriesene Mason, alias „der verrückte Hutmacher“, hat mehr eine überaus nervige Seite von sich gezeigt, als dass man ihm verfallen wollte.
Genauso versucht die Protagonistin verzweifelt sich selbst zu finden, was in ihrem Alter überaus normal war. Doch auf diese gestelzte Art wirkte ihre Selbstfindung nur öde und fad.
Sarah Combs schaffte es auf keiner Seite mich von ihren Figuren zu überzeugen, da ihr die Leichtigkeit fehlte, die Geschichte ordentlich in den Fluss zu bekommen.

„Schmetterlingswochen“ enttäuschte mich leider sehr, was dem Erzählstil zuzuschreiben ist.


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Wake 1 - Das Erwachen

Sasa Jay
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.02.2018
ISBN 9783744872089
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Autorin S. Jay hat als Selfpublisher ihren ersten Band zur „Wake“ Reihe im Februar 2018 zum Leben erweckt. Auf 328 Seiten taucht der Leser in eine fantastische Geschichte zwischen Gut und Böse ab.

Aina war immer ein herzensguter Mensch, doch tief in ihr brodelt schon immer eine dunkle Seite. Als sie einer Frau bei einem Überfall helfen will, kann diese dunkle Seite die Oberhand gewinnen – sie tötet. Dies bringt nicht nur ihr Leben aus den Fugen, auch die Unterwelt hat ihre Spur aufgenommen ...

Als die Autorin S. Jay mir angeboten hatte ihr Werk zu lesen, war ich sehr gespannt, was sich dahinter verbergen mag.
Soviel muss ich leider vorab sagen, ich hätte den Klappentext von ihrem Taschenbuch mir nicht durchlesen sollen. Leider wird man in kleinen Teilen gespoilert, aber das bemerkt man erst nach und nach, wenn man durch die Seiten streift.
Aina ist hier unsere Protagonistin, welche gleich zu Beginn mit einer spannenden Szene auftrumpfen kann. Die Autorin setzt hier gleich auf ordentliches Tempo. Und man bekommt den Drang einfach zu lesen, da man sehr viel von der Figur geboten bekommt.
Zum Beispiel ist sie ein herzensguter Mensch, doch durch viele Ereignisse kommt eine dunkle Seite in ihr hervor, die sie schon immer zu unterdrücken versuchte.
Aber sie bleibt natürlich nicht allein in ihrer Handlung, sondern bekommt ordentlich Gegenwind von einem geheimnisvollen Mann.
Etwas verwirrt ließ dieser Rece mich schon zurück, denn er kann Wesen erschaffen, die zu Vampire werden. Aber er selbst scheint der Teufel zu sein – eine neue Kombination, die mir noch nicht so geläufig war.
Doch er ist hier nicht das Böse, welches Ainas Umfeld ins Chaos stürzt. Immer wieder gibt Rece Hinweise zu seinem Bruder, was die Handlung wieder in ein ordentliches Tempo bringt.
Ich liebe ja Romantik in solchen Geschichten und war froh, dass die Autorin ihre Figuren nicht nur vor einer Apokalypse flüchten lässt. Sondern diese auch auf eine Gefühlsebene hebt. Hier entwickelt sich auch der Sichtwechsel zu Rece sehr gut, sodass man sein wahres Inneres genau vor Augen geführt bekommt. Und ja, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass man sich einfach in Rece verlieben muss. Aina war mir indes nicht so nahe, da sich viel in ihrem Leben um ihr Umfeld dreht. Nur ab und an lässt sie ihre Gefühle und Gedanken durchblicken.
Auch manche Sichtwechsel zu anderen Nebenfiguren waren eben nur Nebenschauplätze, die man nicht zwingend benötigte.
Nach und nach kristallisierte sich das Machtgefüge aus den Kapiteln heraus, welches sich um Rece und seinen Bruder gebildet hatte. Und läutet so ein überraschendes Ende, sowie den Auftakt einer Reihe ein.
S. Jay hat mit ihrem ersten Band, oder besser gesagt, der Vorgeschichte, einen soliden Start gezaubert. Er besticht mit Überraschungen, Gefahren und zum Glück auch einer Romanze.

„Wake 1 – Das Erwachen“ verbindet Gut gegen Böse zu einer Einheit, die alles ändern wird.   

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magie, training, alex, barrius, alexander

Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im cbt-Verlag erschien Rachel E. Carter erster Band zur „Magic Academy“ Reihe. März 2018 war die Veröffentlichung der 417 Seiten.

Ryiah und ihr Bruder Alex haben das erste Jahr an der Magic Academy vor sich. Doch bereits der Weg dorthin ist mit Gefahren gespickt. Den Geschwistern erwartet eine harte Ausbildungszeit und auch die Konkurrenz ist enorm. Ist es das wirklich wert und was will Prinz Darren an der Schule?

Durch das tolle Cover gelangt der Leser in Ryiah und Alex Welt. Doch bevor man an der Magic Academy ankommt, geht der Spannungsbogen schon durch eine Verfolgung nach oben.
Ryiah erzählt hier ihre Sicht der Geschichte und man bekommt immer genau geboten, wie schwer die Reise, und nachher auch der Werdegang an der Academy, ist.
Doch nicht wie bei zum Beispiel Harry Potter, steht Kräuterkunde und Co. an erster Stelle, sondern drei Ausbildungszweige können die Lehrlinge sich selbst aussuchen – Krieger, Heiler und Alchemie.
Die Protagonistin erklärt bis ins Detail, was auf die Schüler drauf zu kommt und das nicht allen ein Platz in Aussicht gestellt wird, was ihnen überaus deutlich vor Augen geführt wird. Ein hartes Jahr, denn nur, wer alles besteht und am Ende ausgewählt wird, der darf auch weiterhin an der Academy bleiben. In diesem Aspekt merkt man, dass viel auf dem Spiel steht, denn wer nicht angenommen wird weiß manchmal nicht, wie seine Zukunft weiterhin aussehen wird. Ein steiniger Weg, bei dem man einen eisernen Willen aufzeigen muss.
Leider waren manche der Schulstofferläuterungen sehr zäh und die Handlung zog sich etwas, bis wieder ein neuer Test für die Schüler anstand.
Da Ryiah sich für die Kriegerausbildung entschieden hatte, kommt der Leser auch in den Genuss Prinz Darren kennenzulernen.
Aber auch er hat Ryiah ins Auge gefasst, da seine Gruppe die Konkurrenz zu dem zart erscheinenden Mädchen darstellt und diese gänzlich unterschätzt. Durch diesen Kontrast bemerkt man immer mehr, wie stark Ryiah wirklich wird. Und welche Konflikte sich mit Darren auftun.
Leider war die Figur von Ryiah mir nicht sehr nah, da sie eine gewisse Distanziertheit an den Tag legte. Und dies wahrscheinlich tat, weil ihr Fokus auf die Academy und der Aufnahme lag.
Natürlich rechnet man damit eine kleine Liebesgeschichte mit Ryiah und Darren erleben zu können, doch all zu viel sollte man nicht erwarten. Das Hin und Her zwischen ihnen ist auch leider nicht wirklich unterhaltend, da man in Darren nicht hineinsehen kann.
Viel spannender hat Rachel E. Carter das Ende wahrlich zelebriert. Denn wer alles in das nächste Jahr gehen kann, ist überraschend und führt natürlich zu einem zweiten Band mit neuen Gesichtern. Rachel E. Carter hat eine solide Geschichte mit vielen Details verfasst. Leider sind manche Abschnitte vollgepackt mit Lernstoff, welcher nicht wirklich zum Voranschreiten der Handlung beitrugt.

„Magic Acedemy – Das erste Jahr“ ist ein guter Einstieg, der zwar ein paar Schwächen besitzt, aber mit seinen Figuren punkten kann.

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Nur um dich lächeln zu sehen

Emery Lord , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.03.2018
ISBN 9783570165164
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit seinem sommerlichen Cover erschien Emery Lords Werk „Nur um dich lächeln zu sehen“, am 26. März 2018, im cbj-Verlag. 352 Seiten erzählen eine tief berührende Geschichte mit zahlreichen Tabuthemen.  

Vivi kommt wie ein Wirbelsturm in Jonahs Leben. Sie ist flippig und überzeugt ihn zu zahlreichen Dingen, die ihn aus seinem Schneckenhaus herauslocken.
So beginnt nicht nur eine tiefe Freundschaft, auch sieht er, wie sehr er in dem Strudel aus Arbeit und Aufopferung festhängt. Aber Jonah bemerkt nicht, dass Vivi sehr viel zu verbergen hat ...

Sommerlich und frisch, so überkam mich das Gefühl, als ich Emery Lords Geschichte hineingegangen war. Allein das tolle Cover tat schon sein Übriges und als ich dann auch noch Vivi, dass aufgewecktestes Mädchen in Verona Cove, kennengelernt hatte, war Urlaubsstimmung vorprogrammiert.
Vivi ist eine dynamische Figur, die ein „Nein“ nicht gelten lässt und Jonah aus seiner Lethargie reißt, dass man schon von ihrem Tatendrang mit angesteckt wird.
Aber auch vor Jonah muss man seinen Hut ziehen, denn der junge Mann hat einiges in der Vergangenheit gemeistert, ohne je ein positives Wort dafür erwarten zu wollen. Er ist immer für seine Geschwister, Mutter und das Restaurant da, und merkt nicht, wie sehr er sich selbst verloren hatte.
Durch das Auftauchen von Vivi, die auch schon in ihren jungen Jahren viel durchgemacht hat, findet er den Spaß am Leben wieder. Eine nochmalige Steigerung, der gut umgesetzten Handlung.
Man merkte dennoch wie bemüht Vivi ist, ihr wahres Inneres vor der Welt verstecken. Doch man kommt nicht so recht dahinter, um was es sich genau handeln mag.
Ich genoss es derweil Vivi und Jonah dabei zuschauen zu können, wie sie ihre Sommerromanze beginnen. Vor allem in dieser herrlichen Umgebung und zwischen all den tollen Leuten.
Jonah ist auch ein Typ, der ganz viel wiedergibt und seine Freunde nicht einfach fallen lässt. Aber beide Figuren haben etwas gemeinsam und das ist das verschließen vor der Zukunft. Beide leben lieber im Hier und Jetzt, obwohl sie so viel Talent besitzen diese zu formen.
Emery Lord überzeugte mich mit einer Wort witzigen Vivi und bodenständigen Jonah, verpackt in spannungsgeladener und familiären Umgebung.
Dennoch spricht sie ernste Themen, wie Verlust und Depressionen an und macht klar, dass diese nicht unter den Teppich gekehrt gehört.

„Nur im dich lächeln zu sehen“ ist eine sommerlich, leichte Geschichte, mit einem ernsten Hintergrund.


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kreuzzug, historischer roman, amazon publishing, auf der burg, am rhein

Der fremde Reiter

Marion Johanning
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 16.01.2018
ISBN 9781542049788
Genre: Historische Romane

Rezension:

Bereits im Januar 2018 erschien Marion Johanning Werk „Der fremde Reiter“ im Tinte & Feder Verlag. Auf 489 historische Seiten wir der Leser in eine spannende Reise entführt.

Lioba kam noch nie weit vom elterlichen Bauernhof weg, doch als sie einen fremden Mann findet, ändert sich ihr ganzes Denken.
Für ihn begibt sie sich in zahlreiche Gefahren und tritt einen steinigen Weg an. Dieser führt sie zu Intrigen, Gefahr und der ganz großen Liebe ...

Ab und an bin ich einem historischen Roman nicht abgeneigt und freue mich besonders, wenn er so gut ausgearbeitet ist, wie der von Marion Johanning.
Sie hat sich nicht nur die Umgebung des Rheins zur Hand genommen, sondern geht auch ins Jahr 1188 zurück.
Die Protagonistin ist das junge Mädchen Lioba, welche als Bauerntochter stets ihre Stiefmutter zur Hand geht und deren Unmut immer wieder aufs Neue auf sich lenkt.
Nach und nach eröffnet Lioba dem Leser ihre Vergangenheit, wegen deren sie bei ihrer Stiefmutter einen gewissen Ruf innehat.
Mit dem Auftauchen eines Fremden, den sie Thomas nennen, ändert sich Liobas Ansicht, denn mit ihrem vierzehn Jahren reift sie immer mehr zur Frau heran.
Und auch durch die Sichtwechsel kann Thomas das Wort ergreifen und seine Sicht der weiteren Geschichte wiedergeben.
Marion Johanning hat dem Edelmann sein Gedächtnis, aber nicht sein Erbe genommen und so kommt Dynamik in die Handlung hinein.
Es war ein Genuss Liobas Lebensweg mit verfolgen zu können, denn gerade die Liebe zu Thomas ist es, die sie aufrecht durch die Handlung trägt.
Natürlich lauerten in den Zeiten der Kriegszüge viele Gefahren, vor allem für die Burgen und deren Bewohner.
Diese Zeit hat die Autorin mit sehr viel Spannung untermalt und so konnte sie auch pausenlos den Leser an die Seiten fesseln.
Man lernt bei ihr nicht nur einiges über das damalige Leben auf einem Bauernhof oder der Burg, sondern auch zahlreiches der Naturheilkunde wurde wiedergegeben. Auch fand ich das Nachwort interessant, insbesondere das Thomas Charakter und Erbe nach einem wahren Vorbild entstanden ist.

„Der fremde Reiter“ ist ein authentischer, historischer Roman, voller Spannung und natürlich einer Liebesgeschichte.  

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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Milchkaffee – Das Glück der Liebe

Susanna Ernst
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Feelings , 01.12.2017
ISBN 9783426216460
Genre: Liebesromane

Rezension:

Susanna Ernst Werk „Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ ist bereits im Dezember 2017 beim Knaur Verlag erschienen. Auf 350 Seiten wird nicht nur die Nachkriegszeit, sondern auch zahlreiche andere Themen von ihr deutlich in den Fokus gerückt.

Ganz allein in der zerbombten Stadt Erfurt findet der US-Soldat Sam den schwer verletzten Jungen Erik. Doch obwohl seine Chancen auf Genesung gutstehen, will sein Körper einfach nicht heilen. Der Soldat hat eine Idee und bittet die kleine Sophie für den Jungen zu tanzen.
Aus diesem schicksalhaften Tanz entspringt eine Freundschaft, die vieles überwinden wird, aber auch einiges zu ertragen hat ...

Wenn man bereits Werke von Susanna Ernst gelesen hat, so weiß man, dass sie es versteht, mit tiefen Gefühlen wie Liebe und Verlust umzugehen.
So begibt sie sich auch in ihrem neuen Werk auf diesen Weg und verbindet in den schweren Zeiten der Nachkriegszeit zwei junge Leute miteinander. Erik und Sophie lernt man bereits im Kindesalter kennen und als Leser ist es eine wahre Freude sie aufwachsen zu sehen. Denn gerade Sophie, die kleine Ballerina, hat es nicht gerade leicht.
Susanna Ernst nimmt noch den afroamerikanischen US-Soldaten Sam mit in die Geschichte. Denn er ist das Schicksal, das Sophie und Erik beflügelt zu kämpfen.
Aber hier geht es nicht nur um die Liebe, auch das Leid findet einen großen Fokus.
So empfand ich es als wichtig, die Verhältnisse innerhalb der Armee darzulegen und zu zeigen, dass der Rassenhass auch bei den alliierten Streitkräften und eigentlichen Kameraden, eine große Rolle spielte. Und wie wichtig es ist zu zeigen, dass sich die Männer nach der Kriegszeit, durch Kämpfe und Gefangenschaft sehr veränderten.
Mit diesen neuen Konfrontationen mussten sich auch die Heranwachsenden auseinandersetzen, kannten manche nicht einmal ihren Vater persönlich.
Die Autorin hat eine dynamische Verbindung herstellen können und erzählt so keine kitschige Liebesgeschichte, sondern fordert auch mit harten Fakten heraus. Denn das Leben und die Liebe bekommt meist sehr viele Steine in den Weg gelegt. Sophie und Erik sind zwei starke Protagonisten , die in der Geschichte nicht untergehen, sondern lernen sich dem zu stellen, was das Schicksal ihnen entgegen wirft. So gehen sie zwischen all den Trümmern nicht unter, sondern fügen sich gekonnt ein und formen ihre Geschichte in neue Bahnen.
Susanna Ernst hat eine bunte Mischung an Gefühlen zusammenbinden können, die unterhalten und authentisch die damalige Zeit widerspiegeln.

„Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ erzählt eine Liebesgeschichte in der Nachkriegszeit mit all seinen Höhen und Tiefen.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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annefreytag, anne freytag, nicht weg und nicht da, suizide, trauerphasen

Nicht weg und nicht da

Anne Freytag , Martina Vogl
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Anne Freytags neuestes Werk „Nicht weg und nicht da“ erschien im Heyne fliegt Verlag und umfasst 480 mitreißende Seiten.

Der Verlust ihres Bruders steckt Luise noch immer in der Seele fest und sie möchte dieses Gefühl nicht loslassen, aus Angst ihn dann vergessen zu können. Doch Kristopher ist immer an ihrer Seite und schickt ihr E-Mails, die ihr zeigen sollen, wie lebenswert es ist sie zu sein. Auch das Schicksal scheint seine Pläne mit ihr zu haben, denn Jacob läuft ihr über den Weg – und mitten in ihr gebrochenes Herz hinein.

Ich weiß, dass Anne Freytags Bücher immer wieder einen kleinen Teil meiner Seele in sich aufnehmen. Man muss sich einfach ihnen hingeben, denn die Geschichten berühren jeden Winkel in einem. So fühlte ich auch beim Lesen ihres neusten Werkes.
Unsere beiden Protagonisten Luise und Jacob sind im ersten Moment absolut verschieden. Sie, die kleine, schüchterne mit dem abrasierten Kopf und er, der gut aussehende junge Mann, nachdem jedes Mädchen sich verzehrt. Doch einen zweiten Blick zu riskieren bringt Gemeinsamkeiten ans Licht, die beide miteinander verbinden und helfen werden.
Luise begegnete ich in einem düsteren Zustand, der sich lange Zeit nicht ablegen wollte und einfach zu ihrer Gesamtsituation gehörte. Denn wer möchte schon glücklich und froh wirken, wenn der eigene Bruder sich aus dem Leben verabschiedet hat – niemand! Als Protagonistin lässt sie dem Leser sehr nah an ihre Gefühlswelt heran und dennoch gibt sie erst nach und nach all die dunklen Kapitel ihres jungen Lebens preis. Was wohl ohne die E-Mails von ihrem Bruder Kristopher nicht möglich gewesen wäre.
Jacob kommt genau im rechten Moment, denn auch ihm begleitet diese dunkle Wolke des Trübsal überall hin. Durch die immer wieder umschwenkenden Sichtwechsel hat man als Leser aber einen besseren Blick auf seine Gedankenwelt, die dennoch nicht all zu offen ist, als die von Luise. Eigentlich denkt man, dass einem die trübe Stimmung, zwischen den anfänglichen Seiten, mit hinunterziehen könnte, doch es gehörte dazu und so lässt sich auch die Steigerung der Handlung immer deutlicher erkennen.
Wo Luise viel von sich und ihrem Umfeld offen legt, ist Jacob sehr im Hier und Jetzt. Auch das Übermorgen mag er nicht in seine Gedankenwelt hineinlassen, ist es doch ein zu großer Schritt für ihn, den man wohl selbst sehr gut nachvollziehen kann, wenn man ihn immer mehr kennenlernt. Aber die Vergangenheit ist für beide ein heikles Thema, das vor allem für Jacob tief sitzt und sich dort verfestigen konnte. Doch die Hilfe, die er Luise angedeihen lässt, um ihren Kummer zu verarbeiten, den bekommt er tausendfach, ohne es zu bemerken, von allen zurück.
Aber ein Hauptaugenmerk liegt hier wohl auf den E-Mails von Kristopher. Man kann Luises Reaktionen wahrlich fühlen, während sie diese liest und sehnlichst auf neue wartet. Sie sind so ehrlich verfasst und rühren sogar zu Tränen, sodass man mit der Protagonistin beginnt zu heilen.
Anne Freytag berührt mit ihren Erzählungen den Leser sehr tief und spricht Themen an, die wichtig und es wert sind offen angesprochen zu werden. Denn jedem begegnet im Leben nicht nur die erste Liebe, sondern auch der Verlust eines geliebten Menschen. Es gilt viele Tränen zu vergießen – seien sie vor Glück oder aus Leid entstanden. Denn Gefühle bewegen alle Lebewesen und Anne Freytag versteht es meisterlich, sie in Worte zu fassen!

„Nicht weg und nicht da“ ist eine gefühlvolle Geschichte über die Zeit des Trauerns und des Aufbauens neuer Wege.

Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
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märchen, adaption, fantasy, grimm, jennifer alice jager, schneeweiße rose, märchenadaption

Schneeweiße Rose - Der verwunschene Prinz

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text: 249 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.02.2018
ISBN 9783646604139
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit ihrem ersten Band der Märchen Adaption „Schneeweiße Rose“ veröffentlichte Jennifer Alice Jager Anfang Februar 2018 der Auftakt einer verwunschenen Reihe. Wieder hat der Carlsen Impress Verlag seine Kreativität walten lassen und die 249 Seiten als wahren Blickfang eingebunden.

Snow und Rose leben in einem eigens betriebenen Gasthaus, welche nah am verwunschenen Wald liegt. Doch das Schicksal hat die beiden Mädchen ins Auge gefasst und lässt einen jungen Mann sie um Hilfe ersuchen, der nicht mehr weiß, wer er ist. Snow kann sich dem Fremden nicht entziehen und wird in einen Kampf zwischen Zwerge und Feen gezogen, der nur mit Mut gewonnen werden kann …

Jennifer Alice Jagers Werke begleiten mich schon eine ganze Weile. Gerade jetzt, wo sie sich der Umsetzung bekannter Märchen widmet, bin ich hin und weg von ihren Ideen, welche weiterhin nicht zum Stillstand kommen.
So führte mein Weg mich nun in ihr Werk „Schneeweiße Rose“ und nahm mich von dem märchenumwobenen Setting gefangen. Jeder kennt wohl das Märchen der Gebrüder Grimm „Schneeweißchen und Rosenrot“, denn viele dieser Elemente finden einen gelungenen Weg in die Geschichte. Doch ich hatte auch oft das Gefühl, dass sich Teile vom „Der Eisbärkönig“ und „Die kleine Meerjungfrau“ mit zwischen die Sätze schummeln konnten.
So weiß man zwar in Teilen, was einen in der Geschichte erwartet, doch mit den Elementen, welche sich dann noch zwischen den Zeilen einreihen, rechnet man in keinem Augenblick.
Snow und ihre Schwester Rose sind gegensätzlich wie Feuer und Wasser, doch tief verbunden im Blut. So gehen sie ihr Abenteuer gemeinsam an, wird es doch ihr Leben in Gänze verändern.
Magische und liebevoll gestaltete Abschnitte reihen sich in die spannungsgeladene Reise ein, welche Snow bevorsteht.
Die Liebe wird von Chris dominiert, der so geheimnisvoll aus den Seiten herausstrahlt, dass es einem in den Fingern kribbelt zu erfahren, was sein Geist auch vor ihm zu verbergen versucht.
Als begeisterte Leserin habe ich Snow in mein Herz geschlossen und konnte ihre Zerrissenheit und aufkommenden Mut beinahe selbst am eigenen Leib spüren.
Jennifer Alice Jager schafft es immer mehr ihre Figuren so klar zu zeichnen und ihre Welt so mit Worten Leben einzuhauchen, dass es eine wahre Freude ist, mit ihnen zwischen den Seiten zu wandern.
Was in Gänze in der Geschichte passieren wird und welche bösen Kräfte sich ihnen den Weg stellen, das müsst ihr leider selbst herausfinden. Aber das Märchen, welches die Autorin hier adaptiert, kennen wahrscheinlich eh alle von euch – lasst euch dennoch überraschen.

„Schneeweiße Rose – Der verwunschene Prinz“ hat nicht nur märchenhafte, sondern auch magische Elemente – Mut muss jeder beweisen, der sein Ziel erreichen will!

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rügen, psychiatrie, astronaut, blogger, bipolare störung

Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der 12. März 2018 war gewiss ein toller Tag für die Autorin Adriana Popescu, denn ihr neues Buch „Mein Sommer auf dem Mond“ ist im cbt-Verlag erschienen. 400 nachdenkliche, witzige und einfach traumhaft gefüllte Seiten, warten seit dem darauf seine Geheimnisse preiszugeben.

Andere machen Urlaub auf der schönen Ostseeinsel Rügen, doch auf Binz hat Fritzi eine andere Mission zu erfüllen. Wer sie sieht, denkt nicht, was in ihr lauert und versucht sie verschlingen, doch das Therapiezentrum gibt ihr die Möglichkeit sich dieser Lauerstellung entziehen zu können. Zusammen mit Sarah, Bastian und Tim muss sie ein Team bilden – die Astronauten. Auch wenn sie alle unterschiedlicher nicht sein könnten, so hat niemand erwartet, dass Freundschaft, Offenheit und Liebe in diesem Sommer ihr Leben für immer verändern könnte.
Aber bis dahin ist es ein gefährlicher Weg …

Schon seit ein paar Jahren bin ich Adriana Popescus Werken verfallen. Und als das Cover zu „Mein Sommer auf dem Mond“ veröffentlicht wurde, kam es natürlich ganz oben auf meine Wunschliste. Die Autorin hat einen so ergreifenden Schreibstil, dass mich ihre Geschichte noch lange nach dem Ende des Buches bewegte.
So genoss ich schon eine kleine Vorgeschichte mit dem Titel „Schöne Grüße vom Mond“, welche der Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt hatte und stimmt mich so voll und ganz auf Fritzi ein.
Diese hat zu Beginn eine eher ablehnende Haltung all dem gegenüber, was ihr am so genannten „Sonnenhof“ über dem Weg läuft. Man kann dies absolut nachvollziehen, möchte man doch auch nicht im Sommer von den Eltern abgeparkt werden, obwohl man sich selbst seinen Ängsten noch nicht in Gänze bewusst wurde.
Da Adriana Popescu so tolle Sichtwechsel einfügte, begegnet der Leser aber nicht nur Fritzi, sondern darf auch hinter der Maske von Bastian schauen.
Beide Figuren ergeben sich nach und nach ihrem Schicksal und spielen mit den jeweiligen Situationen mit gekonntem Wortwitz, die dem Leser einige schöne Lacher entlocken.
Aber wer sich immer tiefer in das Werk vergräbt, wird Schattenseiten hervorlocken, die so gar nichts Schönes übrig lassen. Denn schließlich sind Sarah, Fritzi, Tim und Bastian nicht umsonst im Therapiezentrum gelandet.
Man tastet sich nach und nach zu diesen dunklen Ecken vor, denn was man dort hinter jedem kleinen Wort erspäht, ist eine Vergangenheit, die man keinem  Menschen wünscht.
Adriana Popescu spricht hier nicht nur Mobbing an, sondern auch psychische Probleme, die in unserer Gesellschaft viel zu oft totgeschwiegen und übergangen werden. Doch viele dieser Dinge haben für manche Menschen nur den Tod in Aussicht und eine Therapie und geliebte Menschen um sich herum, sind meist nur noch der einzige Ausweg.
So beschreibt sie einen steinigen Weg, den ihre Figuren nehmen müssen. Doch mit ihrer umschreibenden, leichten und an den passenden Stellen nicht nur für Lacher sorgenden Art, Dinge zu beschreiben, entlockt die Autorin den Leser so einige Seufzer und ja, auch Tränen.
Ich war tief gerührt und wahrlich erschüttert, ob der Abgründe, welche sich langsam wie ein Puzzle vor mich ausbreiteten. Dadurch habe ich die Situationen zu würdigen gewusst und empfinde noch immer meinen tiefen Respekt vor der Offenheit der Autorin.
Aufgelockert wurde jeder Kapitelwechsel nicht nur durch den Namen des jeweiligen Protagonisten, sondern auch durch Titelzusätze die aus Filmen und Serien sofort ins Auge springen. Somit wurde das Werk komplett vom Herzblut der Autorin ausgefüllt.

„Mein Sommer auf dem Mond“ besticht mit tollen Figuren und einer Geschichte, die mit jedem Wort zum Umdenken anregt und nicht nur die schönen Seiten des Lebens beleuchtet.

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fantasy, palace of glass, london, magdalenen, ce bernard

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Erschienen am 19. März 2018 ist C.E. Bernard ein Durchstarter auf der Buchmesse in Leipzig gewesen. Der Penhaligon Verlag hat den ersten Band der Trilogie „Palace of Glass – Die Wächterin“ auf 416 Seiten als wahren Blickfang verpacken können, aber die Geschichte hat es wirklich in sich.

In Reas Welt gelten Berührungen als verpönt und nackte Haut ist gefährlich. Denn unter den Bewohnern Londons leben sogenannte Magdalenen, diese besitzen die Fähigkeit, mittels Berührungen mit der Haut, Menschen manipulieren zu können. Was niemand ahnt ist, dass auch Rea eine Magdalene ist. Ausgerechnet den Thronfolger Englands soll sie Undercover beschützen. Doch spielt nicht nur ihr Herz gegen sie, auch eine geheime Organisation hat es auf sie und Robin abgesehen …

Ich muss gestehen, dass ich C.E. Bernards Werk bisher nicht im Sichtfeld hatte und erst durch eine Bloggeraktion darauf aufmerksam wurde, sodass ich diese Geschichte unbedingt auch lesen wollte. Allein schon das Cover ist ein wahrer Blickfang und wenn man dann auch noch, so wie ich, ganz tief in die Geschichte fallen lässt, bekommt man eine tolle Idee und Umsetzung geboten.
Mit dem Thema Prinz und verbotene Dinge in dessen Zusammenhang, liest man in letzter Zeit in vielen Werken. Aber die Autorin packt ihre Handlung in unsere Zeit hinein und spinnt neue Fäden, oder besser Feuerseide drum herum.
Diese wird zum Sinnbild ihrer Handlung und Figuren, denn besonders Rea, die für den Leser im Fokus steht, hat es absolut nicht leicht in ihrem Leben.
So geheimnisvoll, wie die ganze Grundstimmung, so setzt sich auch Reas Blick auf ihre Umgebung weiter fort. Denn sie kann niemandem trauen, denn Verrat wäre ihr Todesurteil.
Mich faszinierte C.E. Bernards Idee dahin gehend, dass ihre Figur immer wieder ein inneres Ringen mit sich und ihrer Gabe eingeht. Denn zum einen hat sie etwas Besonderes in ihren Genen verankert, das wohl viele ausnutzen würden, sie aber weiß um die Gefahr der Gedankenmanipulation. Doch wie eine Sucht setzte sich diese fest in ihr Fleisch, und da der Erzählstil sehr fesselnd und überaus umfangreich ist, bekommt auch der Leser so viele Gefühle geboten, dass man Reas Schmerz beinahe am eigenen Leib erfährt. Sie möchte ihrer Sucht einen Halt bieten, doch bröckelt ihre Standhaftigkeit besonders in Gegenwart desThronfolgers.
Viele Figuren hat die Autorin mit hinein gewoben, aber Robin, Ninon, Blanc und Mister Galahad sind diejenigen, die treu an Reas Seite auftauchen. Aber auch ihr Bruder Liam findet seine Beachtung.
Besonders Robin muss man wohl hier in Augenschein nehmen. Ist er es doch, mit dessen Schatten Rea verschmelzen soll. Dass dies eine Gefühlsachterbahn hervorruft, muss ich hier wohl nicht weiter zum Ausdruck bringen. Auch mir hat der Tudor Erbe und Thronfolger so manchen Seufzer und einiges an Augenrollen entlocken können. Er blieb aber dennoch hinter seinen aufgebauten Schutzvorrichtungen verborgen und wurde somit zu einer Büchse der Pandora, die es zu entschlüsseln gilt – womit man ja noch weitere zwei Bände Zeit bekommt.
Meine absolute Lieblingsfigur war und ist Blanc, der von allen nur als weißer Ritter bezeichnet wurde. Er nimmt Rea so, wie sie ist, und hilft ihr, wo er nur kann. Einfach ein Bild von einem Mann.
Mit der Duchesse von Orleans konnte ich leider nicht sehr umgehen, da die liebe Ninon es von Hause aus versteht zu manipulieren. Aber ich hoffe sehr, im zweiten Band mich eines besseren Belehren zu lassen.
Absolut perfekt gelungen, war das Ende vom ersten Teil (von dem ich hier natürlich nicht berichten werden). Ich möchte aber so viel dazu beisteuern – meine Nerven standen unter absoluter Hochspannung!
„Palace of Glass“ ist auch unter keinen Umständen eine Liebesgeschichte, denn an allen Ecken finden sich sehr brutale Situationen, die sich gekonnt einfügten und dem Leser eine Gänsehaut bescherten.
Mit Rea ist man also am Ende von Band eins noch auf viele Abenteuer gefasst, denn ich glaube, dass „Die Wächterin“ nur ein Vorgeschmack auf das war, was noch in „Die Verräterin“ und „Die Kämpferin“ zum Vorschein kommen wird.

Die Geschichte von „Palace of Glass – Die Wächterin“ legt sich zart wie Feuerseide um den Leser und fesselt diesen mit viel Spannung an die Seiten.

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mona kasten, save me, liebe, new-adult, maxton hall

Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mona Kasten startete im Februar 2018 eine neue Reihe beim LYX-Verlag. Mit „Save Me“ erzählt sie auf 416 Seiten eine turbulente Liebesgeschichte.

Ruby Bell ist froh an der Maxton-Hall unsichtbar zu sein. Ihr Leben dort und zu Hause, wird strickt von ihr getrennt, denn sie arbeitet hart für ihr Ziel, in Oxford studieren zu können. Doch als sie mitten in ein Geheimnis hineinplatzt, begibt sie sich in den Fokus von James Beaufort. Über ihn geistern viele Gerüchte durch die Schulflure, aber alle Mädchen würden sich freuen von ihm beachtet zu werden.
Ruby beginnt ihm die Stirn zu bieten und beweist so, dass sie nicht das unsichtbare Mädchen ist, mit dem er verfahren kann, wie sein Geldbeutel es zulässt …

Von Mona Kastens neustem Werk wurde in der Buchszene viel gelesen und gehypt. Kam man doch schon vor der Veröffentlichung nicht an dem Cover zu „Save me“ vorbei – ein toller Blickfang.
Willkommen in der Welt der reichen Kids und denen, die sich ihre Zukunft hart erarbeiten.
Natürlich gehört Ruby Bell zur letzten Kategorie. Unsere Protagonistin wünscht sich immer wieder nur unsichtbar zu sein und ohne Aufsehen es aufs College zu schaffen.
Aber dann wären wir ja nicht in einer Geschichte von Mona Kasten gelandet. Wie das Schicksal es eben wollte, beginnt Ruby Handlung mit der Aufdeckung eines großen Geheimnisses, dass ausgerechnet James Beaufort Schwester Lydia betrifft.
Jener James ist der angesagteste,reichste junge Mann an Rubys Schule. Klar, dass ausgerechnet er dafür Sorge trägt, dass der Name seiner Schwester nicht von Ruby durch den Dreck gezogen wird.
Doch die Autorin hat hier keinesfalls ein graues Mäuschen aus Ruby gemacht, die James verfällt, sondern ein taffes Mädchen das ihm die Stirn bieten und offen sagt, was ihr nicht passt.
Auf einmal merkt man, besonders durch die gewählten Sichtwechsel, dass James Ruby in einem ganz anderen Licht sieht – oder überhaupt bemerkt, dass sie existiert.
Hier nun beginnt eine typische Liebesgeschichte, die zum einen nicht gebilligt wird, vor allem nicht von seinen Eltern, zum anderen auf Messerschneide hin und her wankt.
Es sind wirklich zwei verschiedene Welten, die aufeinanderprallen, aber auch mit viel Arbeit und großen Gefühlen tolle Zeiten herausschlagen konnte.
Aber auch das Ende zum ersten Teil war irgendwie typisch für einen reichen Jungen und sein armes Mädchen, gibt es doch derzeit noch mehr solcher Werke auf dem Markt.
Ruby war eine toll ausgearbeitete Figur und ihre Familie muss man einfach sehr lieb haben. Nur James gibt dem Leser und seinem Umfeld nicht viel Preis. Er fokussiert sich mehr auf das Lacrosse und Ruby. Dabei bemerkt er nicht, wie sehr er sich selbst in eine Schublade steckt, in die er einfach nicht gehört.
Zwar hat Mona Kasten eine tolle Geschichte fasst, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Aber auch ein paar Kritikpunkte für sich versammelt, da man in letzter Zeit viel mit diesen Plots zugeworfen wurde.
Ich bin dennoch sehr gespannt, wie Ruby im zweiten Teil weiterverfahren möchte, und hoffe sie verfolgt weiterhin ihre Ziele.

„Save Me“ besitzt so einige Aufs und Abs und bedient damit das derzeit beliebte „Aschenputtel“ Genre.

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new york, liebe, sarah morgan, romantisch, verliebt bis über beide herzen

Verliebt bis über beide Herzen

Sarah Morgan , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.03.2018
ISBN 9783956497780
Genre: Liebesromane

Rezension:

Heute erscheint Sarah Morgans neustes Buch „Verliebt bis über beide Herzen“ im Mira Taschenbuch Verlag. 384 Seiten stecken voller Hundepfoten und kleiner Geheimnisse.

Als anonyme Ratgeberin liegt ganz New York Molly zu Füßen. Auch der Scheinungsanwalt Daniel hat durch ihre Ratschläge Probleme mit seinen Klienten. Doch er ahnt nicht, dass die bildschöne Frau aus dem Central Park eben jener Dorn in seinem Schuh ist. Eine turbulente Zeit mit Zwei-und Vierbeinern liegt vor den Beiden ...

Durch eine Bloggeraktion kam ich in den Genuss Sarah Morgans Werk vorab lesen zu dürfen. Da ich bisher keines ihrer Werke in den Händen hielt, war es eine Premiere für mich.
Natürlich wartete eine Liebesgeschichte darauf verschlungen zu werden und auch die Protagonistin Molly kündigte sich sofort an.
Leider zeigt sie gleich hier dem Leser, dass sie einige Geheimnisse verbirgt, die im Laufe der Handlung für sie ein riesiges Problem darstellen – am Ende aber leider nur lächerliche klein erscheinen.
Molly stellt sich sowieso mit zwei Seiten dar, denn durch ihre Website, in derer sie anonym Hilfe in Sachen Beziehungen gibt und dem wahren Leben, liegen praktisch Welten. Was sie etwas unglaubwürdig in meinen Augen erscheinen ließ, sieht man als Leser doch in ihre beiden Gesichter und bekommt live mit, dass sie ein großes Problem mit Beziehungen vorzuweisen hat.
Aber im Leben ist es ja meist so, dass man anderen bessere Ratschläge geben kann, diese für sich selbst aber nicht beherzigt.
Zum Glück bezieht Sarah Morgan hier auch Mollys Gegenpart Daniel mit ein. Ein absoluter Womanizer, wie er wahrlich im Buche steht.
Daniels lockere Art und seine liebevolle Seite machen ihn perfekt zu einem Typ Mann, in den man sich auf den ersten Blick verlieben muss.
Für mich als absoluter Hundefan (Katzen haben bei mir keine Chance, aber wir akzeptieren uns) waren die Hunde der Figuren ein kleiner Fokus der Geschichte. Das Molly auch noch einen Dalmatiner hatte, gab einen dicken Pluspunkt.
Leider muss ich vermerken, dass es mir persönlich zu sehr hin und her zwischen den Parteien ging – man konnte Molly und Daniel an manchen Stellen einfach nicht verstehen.
Sarah Morgan hat versucht, eine leichte Liebesgeschichte mit einigen tiefgründigen Problemen zu verfassen. Aber leider waren Teile davon zäh und viel zu vorhersehbar umschrieben.
Schade, war es doch eine gute Gelegenheit eine neue Autorin für sich zu entdecken – aber im Leben gibt es ja immer eine zweite Chance.

„Verliebt bis über beide Herzen“ bringt viel Trubel mit sich und lässt Hundebesitzerherzen höher schlagen.

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liebe, new york, träume, jill santopolo, was bleibt sind wir

Was bleibt, sind wir

Jill Santopolo , Carola Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453422155
Genre: Liebesromane

Rezension:

Jill Santopolos Bestseller „Was bleibt, sind wir“ erschien in Deutschland im HEYNE-Verlag, am 12. Februar 2018. 384 verzehrende Seiten warten auf den Leser.

Am 11. September blieb die Welt stehen und auch Lucys Leben bekam einen neuen Fokus. Gabe, einen Mann, den sie niemals vergessen wird. Doch das Schicksal hat so einige Tücken für ihre Liebe eingebaut ...

Man will im Leben meist das, was man nicht haben kann, oder unerreichbar scheint. Jeder von uns strebt an irgendeinen Punkt in seinem Leben danach. Und verbotene Dinge sind schon seit „Adam & Eva“ eine Sünde wert. Mit diesem Grundgerüst arbeitet Jill Santopolo in ihrer Geschichte.
Und einen schicksalhafteren Tag, als den 11. September 2001 hätte sie sich nicht aussuchen können. Denn wohl viele Leser wissen noch heute, was sie an diesem Tag gerade gefühlstechnisch durchlebt haben – so erging es mir jedenfalls.
Und auch für Lucy, der Protagonistin, ändert sich so ihr ganzes Leben. Denn ihre Gedanken werden ab diesem Moment von Gabe beherrscht. Eigentlich könnte man es als Beginn ihrer größten Liebe bezeichnen, denn diese wird man niemals vergessen.
Die Autorin setzt hier auf das pure Leben und das verläuft eben nie so, wie man sich das vorgestellt hatte. Und so startet Lucy ihre Geschichte im Alleingang.
Nun sollte man denken, dass die Protagonistin doch alles hat, was sie braucht – Karriere, einen tollen Freund und ein stabiles Umfeld.
Aber ihr Herz will nicht das, was der Kopf ihr rät und so befindet man sich in einer Art Tagebuch der Figur wieder, welches sie an Gabe schreibt. In diesem erzählt sie alles, was sie erlebt hat, ihrer verflossenen Liebe und merkt dabei aber nicht, dass sie sich selbst verliert.
Sie sieht die Dinge, die um sie passieren, in einem vollkommen falschen Licht und bringt sich und ihre Beziehung zu Darren selbstständig aus den Fugen.
Dies störte mich permanent, denn ihr Freund konnte eigentlich tun, was er wollte, er würde immer wieder gegen das Idealbild von Gabe verlieren.
Als Leser beginnt man in solchen Momenten selbst zu grübeln und vielleicht zielt Jill Santopolo auch darauf hinaus, dass jeder der ihre Geschichte liest, sich ein eigenes Bild seiner selbst bilden muss.
In vielen dieser Sequenzen fand ich Lucy sehr egoistisch und dachte immer wieder, warum sie nicht erst einmal ihren Mann darauf anspricht, anstatt falsche Feststellungen in Stein zu meißeln. Reden bringt eine Beziehung weiter, nur muss man dies auch wirklich wollen.
Etwas abrupt war für mich der Schluss gewählt, da ich gerne noch mehr erfahren hätte, aber der Fokus lag hier ganz klar auf Lucys Kraft ihre Geschichte zu erzählen.
Jill Santopolo hat versucht einer starken Figur ihren Weg gehen zu lassen, aber am Ende knüpfte diese ihr gesamtes Sein an Momente, die nur von kurzer Dauer sein sollten.

„Was bleibt, sind wir“ spielt mit den Sehnsüchten einer Frau, die dabei übersieht, was sie längst schon vor sich hat.

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liebe, tod, liebesroman, clare swatman, zeitreise

Before you go - Jeder letzte Tag mit dir

Clare Swatman , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734103698
Genre: Liebesromane

Rezension:

Clare Swatmans Werk erschien bei uns im Januar 2018 beim  blanvalet Verlag. „Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ umfasst 384 Seiten voller Zeitsprünge und Sehnsüchte.

Zoe und Ed Leben war bisher ein reiner Traum. Doch eines blieb immer offen – ein eigenes Kind. Immer wieder geraten sie darüber in den Streit. So auch an jenem schicksalhaften Tag, an dem Zoe erkennt, was sie wirklich verloren hat. Doch das höhere Mächte geben ihr eine zweite Chance ...

Schon der Titel ließ mich erahnen, dass diese Geschichte sehr tief in ihren Gefühlen sein wird. Was ich zuerst nicht erwartet hatte, war eine Zeitreise voller Erinnerungen und ständigen Veränderungen.
Was komisch, und woran man sich gewöhnen musste, ist, dass das Schlimmste bereits am Anfang auf den Leser drauf zu kommt und  unsere Protagonistin alles dafür tun kann, dies zu verhindern.
Etwas fantasielastig, aber jeder hat sich wohl schon gewünscht einfach noch mal neu zu starten und viele Situationen anders anzugehen, wenn man dadurch einen geliebten Menschen retten kann.
Bis ungefähr zur Hälfte des Werkes kam mir Zoe sehr hilflos vor und ich hatte immer wieder das Gefühl, das sie ihre Chance einfach nicht nutzt. So nach und nach aber begann Zoe ihr Blatt zu wenden und als Leser verliert man sich ab dort sehr in den Verlauf der Geschichte. Den es gibt mehrere Schicksale, die diese junge Frau schon durchleben musste und die man zu Beginn nicht erahnen konnte.
Was der größte Punkt aber war, läutete das Ende ein und dies hat die Autorin Clare Swatman wirklich aufwühlend und überaus überraschend gestaltet.
Auch wenn mich ihre Geschichte nicht komplett von sich überzeugen konnte, so hatte sie mit dem Schluss doch so einige Pluspunkte gesammelt.
Ich glaube Clare Swatman erweckt in jedem den Wunsch auch so einiges aus der Vergangenheit ändern zu können, um viele Situationen und Lebenswandel anders anzugehen.

„Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ ist eine berührende Geschichte, die voller Leid und doch so viel Hoffnung in sich trägt.

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blut, zeit, gehypt, königreich, magie

Everless - Zeit der Liebe

Sara Holland , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.02.2018
ISBN 9783789108648
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Am 19. Februar 2018 im Oetinger Verlag erschienen, ist Sara Hollands Werk „Everless – Zeit der Liebe“ schon mit seinem tollen Cover ein wahrer Blickfang. Aber die 384 Seiten haben noch so viel mehr zu bieten.

Jules Welt befindet sich im Griff der Zeit. Mit ihr wird alles bezahlt, schon viele haben ihr Leben dafür gegeben. Doch Jules möchte gegen die Ungerechtigkeit angehen, denn durch die angekündigte Hochzeit auf Everless kann sie der Königin näherkommen. Aber sie ahnt nicht, dass ihr Schicksal sich mehrmals wenden wird und sie in ihre Vergangenheit blicken wird ...

Als ich das Cover zu „Everless – Zeit der Liebe“ sah, war ich absolut verliebt. Und es spiegelt wirklich alles wieder, was die Kernpunkte von Sara Hollands Roman umfassten.
Zeit – das Wichtigste im Leben, dass jedem von uns betrifft und das in ihrer Handlung eine absolut tragende Rolle einnahm. Denn was würde passieren, wenn wir mit unserer Lebenszeit bezahlen müssten? Was wenn wir alles aufgeben müssen, um dieser Zeit nachzujagen?
Schon viele Bücher und Filme haben sich mit diesem Thema beschäftigt, denn zum Glück ist Zeit ein Faktor, den wir bisher nicht verkaufen können. Aber es lassen sich tolle Thesen darum aufbauen.
Sara Holland verbindet ihre Geschichte mit der Alchemie und Hexen, eine tolle Mischung, die zum Ende hin wahrlich brillant bezeichnend ist.
Schon zu Beginn ist Jules eine starke Protagonistin, die alles für ihren Vater tun würde, aber auch ihre kleinen Geheimnisse hat. Hinter einem kommt man sofort, denn ihre Gefühle kreisen seit Kindertagen um Roan Gerling, der jüngste Sohn auf Schloss Everless. Dies ist also nur für den Leser ein offenes Geheimnis.
Jules Aufopferung haben für ihre Zukunft einen hohen Preis und die Autorin hat so eines an Schicksalsschlägen und Überraschungen für ihre Figuren parat gestellt.
Man fixiert sich hier ganz auf die Protagonistin, da die Nebenfiguren ständig in ihrem Positionen wechseln und so ein dynamisches Umfeld bilden.
Ganz unklar aufgeführt sind hingegen die Königin, Ina Gold und die Dienerin Caro. Von keinen der Figuren bekommt man mit, was sie hinter ihren Fassaden verbergen – und das fand ich großartig. Denn so hat man einen permanenten Spannungsbogen, der dem Leser immer wieder daran erinnert, dass Jules in einer immer währenden Gefahr schwebt.
Aber auch Liam, dem Bruder von Roan, muss ich hier Beachtung schenken, auch wenn er gleich zu Beginn in seine Schublade von Jules gesteckt wird.
Viele Rätsel und undurchschaubare Dinge pflastern Jules Weg und diese sind es, die einem an die Seiten, und darüber hinaus, fesseln.
Besonders ausgereift war Sara Hollands Idee mit der Zeitschröpfung, denn diese ist beängstigend und faszinierend zugleich und nimmt permanent einen hohen Stellenwert in der Handlung ein. Mit ihrer leichten und so alles umschreibenden Art der Darstellung ihrer Geschichte, faszinierte mich Sara Holland bis zum Schluss. Und ich war wahrlich tief berührt von diesem überraschenden Schlusstönen, die noch lange nachklangen. Auf Band zwei freue ich mich schon riesig und bin gespannt, wie es für die Figuren weitergeht.

„Everless – Zeit der Liebe“ steckt voller starker Figuren und perfekt umgesetzter Ideen, dass man darüber glatt die Zeit vergisst!

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fantasy, jugendbuch, silberschwingen, emily bold, flügel

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Erschienen im Planet! Thienemann Esslinger Verlag ist Emily Bolds Werk „Silberschwingen – Erbin des Lichts“, am 13. Februar 2018, bei uns erschienen. 400 Seiten warten darauf ihr Geheimnis preiszugeben.

Thorns Leben ändert sich schlagartig, kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Nicht nur das unsägliche Schmerzen sie auf einmal plagen, auch sind die „Shades“ plötzlich ständig ihr auf den Fersen. Und sogar deren Anführer Riley beginnt sich mit ihr zu unterhalten. Für Thorn ist das alles unverständlich, bis sie in eine Welt gezogen wird, in derer ihr Leben von den Silberschwingen komplett auf den Kopf gestellt wird. Vor allem Lucien, der eigentlich ihr Feind ist, lässt ihr Herz schneller lagen. Doch Thorn muss lernen auf dieses aufzupassen …

Emily Bolds Romane waren für mich bisher nicht nur romantisch, sondern auch mit vielen Gefühlen verbunden, die zum Nachdenken anregten.
Nun ein Fantasy-Jugendbuch von ihr lesen zu können, ist eine sehr aufregende Zeit gewesen, da es ja ein gänzlich anderes Genre ist, als ihre bisherigen Werke.
Dennoch ist „Silberschwingen“ eine Liebesgeschichte, mit toll hineingewobenem Dreiecksdrama.
Bevor man aber an diesen Punkt angelangt, lernt man die Protagonistin Thorn erst einmal genauer kennen.
Und dabei auch einen Teil ihrer Vergangenheit, denn sie wurde von ihrer Familie adoptiert, was im weiteren Verlauf einen besonderen Aspekt darstellen soll. In diesen Szenen empfand ich Thorn als überaus  gemocht von ihrem Umfeld, gerade als Teamsportlerin war das etwas, dass man voraussetzt.
Aber man befindet sich nicht im Anlauf der Geschichte, sondern erlebt Thorns Entwicklung gleich mit. Und hier dürfen dann auch die Gefühle mit den Flügeln schlagen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Handlung hat nicht nur Thorns Wandlung im Fokus, sondern gleich zwei tolle junge Männer. Der Leser kann sich hier genauso wenig entscheiden, wie die Protagonistin. Ist auch sehr schwer sich hier für den Anführer der „Shades“, Riley, oder Lucien, von den Silberschwingen, überzeugen zu können. Wo der eine sehr verwirrend in seiner Grundhaltung dargestellt ist, wird der andere immer mehr zu einem guten Freund.
Für mich war dann die Entwicklung von Thorn mehr im Mittelpunkt. Denn durch die ganzen Änderungen in ihrem Leben musste sie stark sein, um dies alles heil verkraften zu können.
Ein paar Gesichtspunkte, wie zum Beispiel Magnus, waren mir nicht sauber ausgearbeitet. Und auch die Zweckbeziehung mit Lucien wurde leider, und wahrscheinlich aufgrund der Entwicklung der Handlung, nur schwammig dargestellt.
Als Einstieg in das Jugendbuchgenre ist Emily Bold eine schön flüssige Geschichte gelungen. Diese überzeugt nicht nur mit seinen Fantasyaspekt, sondern auch durch ihre zahlreichen und gut ausgearbeiteten Figuren.

„Silberschwingen – Erbin des Lichts“ erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau, deren Leben komplett aus den Fugen gerissen wird. Fantasyspaß und Liebesdrama garantiert!

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laura kneidl, liebe, new-adult, verliere mich nicht, missbrauch

Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem der erste Teil „Berühre mich. Nicht“ so großen Anklang bei den Lesern gefunden hatte, haben wohl alle dem Erscheinen von Band zwei entgegengefiebert. „Verliere mich. Nicht.“ aus der Feder von Laura Kneidl erschien wieder im LYX-Verlag. Seit dem 26. Januar 2018 kann man sich in die 480-seitige Geschichte hineinfallen lassen.

Sage hatte den Tag gefürchtet, an dem die Vergangenheit sie einholen würde. Nun hat dieses dunkle Kapitel sie auch von Luca entfernt. Doch scheint es noch so ausweglos, ihre innere Stärke wächst mit jedem neuen Tag aus Sage heraus und sie beginnt sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen ...

Nachdem ich den ersten Band der Reihe regelrecht verschlungen hatte, konnte ich es nicht abwarten endlich erfahren zu können, wie es mit Sage und Luca weitergeht.
Aber es ist schön zu lesen, dass auch viele andere Leser genau wie ich daraufhin gefiebert hatten.
Sage war schon in „Berühre mich. Nicht.“ sehr unnahbar, außer für Luca. Doch nun nahm sie alle Kraft zusammen, um die Zeit ohne Luca hinter sich bringen zu können.
Leider war mir das Ende von Band eins etwas sauer aufgestoßen, denn ich empfand Sage Reaktionen etwas überzogen. Und dieses Gefühl hörte auch zu Beginn von Band zwei nicht auf.
Hier fand ich April, Lucas Schwester, wieder sehr herzlich, denn sie ist es die es immer wieder schafft, Sage aus ihrem dunklen Loch herauszuholen. Und wie sie sich für Sage aufopfert und sogar beginnt Luca die Stirn zu bieten, waren tolle und emotional ausgearbeitete Sequenzen.
Aber in anderen Szenen plätscherte Sage Geschichte etwas dahin und man hoffte, an einigen Stellen, dass bitte irgendetwas passieren möge.
Auch wenn Situationen zwischen Sage und Luca sehr ausweglos erschienen, so klopfte nicht nur Sage Herz, wenn dieser auf der Bildfläche erschien.
Ab und zu habe ich hier einen Sichtwechsel vermisst, vielleicht hätten diese mir an so manchen Stellen geholfen, die eine oder andere Szene besser verstehen zu können.
Was aber sehr gut beleuchtet wurde von Laura Kneidl, ist die Stärke, die immer mehr aus Sage wächst. Sie nimmt ihren Ängsten die Luft und überzeugte ihr Umfeld und den Leser damit sehr.
Dennoch muss ich hier klar ansprechen, dass ich mir vom Ende sehr viel mehr erhofft hatte. Gerade weil Laura Kneidl mit der Figur Alan einiges an Angstgefühlen gestreut hatte, wäre noch mehr Dramatik hier niemals verkehrt gewesen.
Laura Kneidls Reihe war für mich, als großer Fan der Autorin, mal eine neue Erfahrung und ich finde, sie hat das, im Ganzen betrachtet, sehr gut umgesetzten können.
Und vielleicht gibt es bald wieder so ein Projekt, an dem wir Leser wieder große Freude haben werden.

„Verliere mich. Nicht.“ schließt die Geschichte um Sage, mit einigen Kritikpunkten, gut und gefühlvoll ab.

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liebe, samantha young, dunkles, flucht, erotik

Play On - Dunkles Spiel

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548291222
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als E-Book erschien Samantha Youngs neustes Werk „Play on – Dunkles Spiel“ bereits im Januar 2018. Der Ullstein Verlag hat Noras Geschichte auf 480 Seiten gebunden, die mit einigen Höhen und Tiefen aufwarten können.

Donovan, Indiana in den USA, ist nicht gerade der Lebenstraum von der 18-jährigen Nora. Das Leben ihrer Familie hat sich mit der Erkrankung des Vaters so drastisch verändert, dass sie ihren Traum aufs College zu gehen gänzlich begraben hat.
Doch als Jim, aus Edinburgh, ihr zeigt, wie schön das Leben mit einem Hauch Liebe sein kann, entschließt sie sich dieses selbst in die Hand zu nehmen. Aber das Schicksal hat so einiges für Nora geplant …

Samantha Youngs neustes Werk steckt wieder voller Schicksalsschläge und großer Gefühle.
Natürlich verschlägt es den Leser wieder nach Edinburgh, eine traumhafte Stadt, in derer die Autorin schon so manche Liebespaare zusammengeführt hatte.
Nora ist hier unsere Protagonistin, deren Geschichte aber in Amerika ihren Anfang nimmt.
Mit 18 Jahre liegt das Leben noch komplett ausgebreitet vor ihr, doch bemerkt man schnell, dass dieses Mädchen schon jetzt gefangen ist.
Ihre Familie musste harte Schicksalsschläge einstecken. Man empfindet Nora alles andere als naiv, da sie sehr überlegt an alles herangeht. Aber große Schritte in die Welt schienen ihr viele Sorgen zu bereiten, was meist mit der Beziehung ihrer Mutter im Zusammenhang stand.
Änderungen der Grundtöne kommen mit dem Auftauchen von Jim, in die Handlung hinein. Mit ihr erlebt man Nora immer offener und abenteuerlustig, ja sogar auflehnend gegen ihre Familie.
Und so startet die Handlung richtig durch, denn Noras Weg führt über den großen Teich nach Edinburgh.
Doch Samantha Young hat sich so einige Wege für ihre Protagonistin überlegt und bringt dort einen fremden Mann ins Spiel, der Nora in einer schlimmen Zeit sehr viel Lebensmut zurückgeben soll.
Besonders gern mochte ich die Stellen, wenn Nora auf die Krebsstation ging, um den Kindern dort für einige Zeit ihre Krankheit vergessen zu lassen.
Ebenso entzückt war ich in diesen Szenen von dem kleinen Mädchen namens Sylvie, die Nora zum Strahlen bringt.
Aber Aidans Szenen, der angesprochenen fremde Mann, sind natürlich der besondere Fokus für den Leser. Vor allem da es ordentlich zwischen den Figuren knistert.
Samantha Young hat eine tolle Art solche Liebesszenen gekonnt auszureizen und Leser und Figuren schier zum Verzweifeln zu bringen. Denn Noras Leben bleibt alles andere als leicht, auch wenn es nach und nach mit Aidan den Anschein hatte.
Man kann förmlich fühlen, was Nora in diesen Momenten durchmacht, denn Samantha Young reizt die Handlung bis aufs Letzte aus.

„Play on – Dunkles Spiel“ steckt voller Schicksalsschläge und Gefühle, unterschiedlicher Art.

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mondgeflüster in fella, dystopie, fella, lara kessin, heldin

Mondgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Independently published, 31.05.2017
ISBN 9781521386965
Genre: Romane

Rezension:

Lara Kessing hat ihren zweiten Band der Fella-Dystopie im März 2017 herausgebracht. “Mondgeflüster“ umfasst 347 Seiten und kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden.

Andras Leben wird durch ein schlimmes Unwetter vollkommen auf den Kopf gestellt. Die Tage danach werden alles ändern, denn die „Senks“ übernehmen die jegliche Ressourcen.
Doch Andra weiß, was hinter diesen „Senks“ steckt und ist auf der Hut. Ein Spiel um Leben und Tod beginnt, in dem sie immer mehr erkennt, wie wichtig Freiheit für alle Lebewesen ist ...

Lara Kessing lädt ein in ihre dystopische Welt voller Katastrophen und Bandenkriminalität.
Aber auch einer Welt in deren Menschen ihr großes Herz zeigen können und den Mut finden, um viele Leben retten zu können.
In diesem zweiten Band reist man mit Andra durch diese turbulente Zeit. Doch zuerst muss Andra sich mit ihrem besten Freund Lenn beschäftigen.
Diese Szenen zeigen, dass Andra ihr Herz am rechten Fleck hat und immer mehr erkennt, wie falsch diese Gang namens „Senk“ ihr Spiel mit den Jugendlichen spielen.
Aber dies ist nur ein kleines Vorgeplänkel, bevor die Autorin ihre Protagonistin gänzlich den Boden unter den Füßen wegreißt.
Ein gefährliches Spiel um Leben und Tod spielt Andra immer mehr in den Fokus der Senk und weder Figur noch Leser können erkennen, wer Freund und wer Feind ist.
Auch wenn ich persönlich Dystopien sehr liebe und versucht habe auf Andra einzugehen, so ist mir dies nur zu teilen gelungen.
Besonders negativ ist mir hier das fehlende Gefühl zwischen den Zeilen aufgefallen. Die Autorin versucht zwar mit ihrer Protagonistin Angst, Liebe und andere Gefühle zu übermitteln, aber leider ist ihre emotionslose Art alles dahin zu erzählen, nicht dafür geschaffen. Was ich ziemlich schade fand, da die Ideen hinter der Handlung wirklich gut sind.
Hier hätte es sehr geholfen, wenn die Autorin mehr Details beschrieben hätte – mit Worten gemalt hätte.
Auch die schnellen Abläufe, ohne erkennbares „Luftholen“ taten ihr übriges dazu. Manchmal ist es der Handlung nicht förderlich alle Ereignisse wie ein Schnellfeuer auf den Leser loszulassen.
Lara Kessing hat sich viel Mühe gegeben und Herzblut in ihre Dystopie gesteckt. Doch mehr detailreiche Ausarbeitungen würden ich mir für ihre zukünftigen Projekte wünschen.

„Mondgeflüster in Fella“ ist eine Geschichte mit guten Grundideen, die leider ohne jegliche Emotionen zu bestechen versucht.

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dystopie, eva siegmund, niemand wird dir glauben, pandora, zukunft

Cassandra - Niemand wird dir glauben

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.11.2017
ISBN 9783570311837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eva Siegmunds zweiter Band „Cassandra – Niemand wir dir glauben“ erschien wieder genauso farbenprächtig im cbt-Verlag, wie Band eins. 464 dystopische Seiten hat dieser im November 2017 herausgebracht.

Liz und Sophie sind vereint und auch die Organisation „Pandora“ geht weiterhin ihrer Wege. Doch neue Beschlüsse der Regierung lassen durch Berlin einen anderen Wind wehen. Nun gibt es kein Bargeld mehr und auch die Gefängnisse werden geleert und deren Insassen aus Berlin verbannt. Aber auch „Pandora“ ist im Visier der Regierung geraten. Nun geht es, für alle Beteiligten, ums Überleben …

Schon Eva Siegmunds Werk „Pandora – Wovon träumst du?“ führte mich in diese dystopische Welt hinein.
Wieder einmal stehen Liz und Sophie im Mittelpunkt der Geschichte. Doch mittlerweile beobachtet die Regierung genau, was beide Vorhaben.
Obwohl der „Sandmann“ hinter Gittern sitzt, haben die Zwillinge und Organisation Pandora alle Hände voll zu tun.
Ein wenig erinnerten mich die daraus folgenden Schritte der Regierung sehr an andere dystopische Handlungen, denn wer gegen das Leben in Berlin ist, wird in die Ödnis verbannt.
Eine Horrorvorstellung, denn ganz allein auf sich gestellt, ist man dem Tod am nächsten.
Doch die Autorin hat sich eine spannende Handlung überlegt und bringt neue Feinde und Figuren dazu, ihre Züge zu tätigen.
Gerade die eingebauten Sichtwechsel, zwischen den Zwillingen, ermöglichen dem Leser ein breites Sichtfeld auf die Geschehnisse zu erhaschen.
Und Eva Sigmunds beängstigend  reale Themen, wie bargeldloses Leben und komplette Überwachung, schleichen sich auch immer mehr aus den Seiten in unsere Lebensweisen ein.
Auch die Entwicklungen der Figuren und deren Stärke, rundeten die eine und andere Szene schön ab, sodass man gern in die Handlung hineingefallen war.
Besonders der Aufbau der Spannungsbögen ist Eva Siegmund hier noch besser gelungen, als in ihrem ersten Band zur Reihe.
Ihre Ideen hat sie gut beschreiben und umsetzen können, auch wenn in manchen Sequenzen noch die Leichtigkeit der Erzählungen fehlte. Ebenso, wie den Figuren manchmal die Ideen und den Mut zu verlieren schienen.
Dennoch setzt die Autorin eine tolle Dystopie in die Welt, in derer man voller Sorge erfährt, was alles passieren könnte, wenn sie wirklich einträfen. Und dafür liebt man ja diese Art Romane, denn niemand weiß, was wirklich noch kommt.

„Cassandra – Niemand wir dir glauben“ ist eine beängstigende Zukunftsvision, die mit vielen spannenden Szenen aufwarten kann.

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london, band 7, nightingale, douglas, donna

Die Nightingale Schwestern - Ein Weihnachtsfest der Hoffnung

Donna Douglas
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404176014
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit diesem Band ist schon der siebente aus der Reihe „Die Nightingale Schwestern“ beim Bastei Lübbe Verlag erschienen. Donna Douglas bringt ihre Figuren in „Ein Weihnachtsfest der Hoffnung“ nun aufs Land, doch auch dort hinterlässt der Krieg seine Spuren.

Jess wird von Londoner East End aufs Land versetzt, um dort die Schwestern im hiesigen Krankenhaus unterstützen zu können. Viele Überraschungen und Schicksale warten auf sie, aber auch neue und alte Freunde kreuzen ihren Weg …

Donna Douglas „Die Nightingale Schwestern“ ist eine Reihe, die mich seit dem ersten Band fesselt. Dieses Mal geht es nicht nach London, sondern aufgrund des 2. Weltkrieges aufs Land. Und ein Wiedersehen mit alten Bekannten ist vorprogrammiert. So trifft man nicht nur Millie und Effie wieder, sondern auch Jess. Aber auch neue Figuren kreuzen den Weg. Zum Beispiel in Form von Grace, das ehemalige Hausmädchen von Millie.
Dass der Krieg vieles veränderte merkte man schon im vergangenen Band, aber auch auf dem Land begannen die Uhren anders zu schlagen. Vor allem Millie bekommt das, mit ihrem riesigen Anwesen und Erbe, zu spüren.
Leider stehen in diesem Band die Figuren und ihre unterschiedlichen Schicksale so sehr im Fokus, dass der Krankenhausaspekt  sehr ins Hintertreffen  gerät.
Und auch angesprochene Schicksale gleichen sich hier sehr, denn es geht vor allem um Herzensdinge und das Hin und Her zwischen den beteiligten Parteien.
Leider waren diese Liebesgeschichten für mich zu vorhersehbar und gerade Effie hatte mich sehr gelangweilt.
Da freute man sich auf die umspringenden Sichtwechsel, denn Jess war es hier, die ich bei ihrer täglichen Arbeit gern begleitet hatte. Sie zeigt immer eine sehr unterwürfige Rolle und trägt sich nicht in den Vordergrund, obwohl sie sehr viel Herzenswärme und Stärke übrig hat.
Aber nun freue ich mich wieder umso mehr nach London zurückkehren zu können, denn der Krieg hatte dort verheerende Folgen am Nightingale Krankenhaus hinterlassen.
Donna Douglas Werke haben alles, was bei einer guten Reihe vorhanden sein muss – Freundschaft, Liebe und ganz viel Drama!

„Die Nightingale Schwestern – Ein Weihnachtsfest der Hoffnung“ spiegelt Gefühlschaos pur wider.

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wintersong, fantasy, erlkönig, ivi, booksbuddy

Wintersong

S. Jae-Jones , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2017
ISBN 9783492704588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Grundlage zu S. Jae-Jones Werk „Wintersong“ bildet die Saga des Erlkönigs. Neu verfasst  erschien ihr Buch im IVI-Verlag Anfang Dezember 2017. Ganze 464 Seiten, voller Musik und Geheimnisse.

Elisabeth wird von allen nur die Liesl gerufen und auch sonst wird sich mit ihr nur kurz befasst. Vor allem in ihrer Familie liegt das Augenmerk nur auf ihrem Bruder Josef und der Schwester Käthe.
Doch Liesl kann mehr als ihre Geschwister und dies bekommt ein Wesen mit, das älter ist, als die Zeit – der Erlkönig.
Ihre Großmutter hat Liesl schon immer vor ihm gewarnt, doch nun ist ihre Schwester in großer Gefahr und nur Liesl scheint ihr helfen zu können …

Die Saga vom Erlkönig haben wohl schon viele vernommen. Besonders die Ballade aus der Feder von Johann Wolfgang von Goethe wird wohl noch in Ansätzen in den Köpfen der Leser sein.
Mit dieser Prämisse bin ich an S. Jae-Jones Werk herangegangen. Wobei mich das Cover am ehesten zu sich gezogen hatte, als der Klappentext.
Liesl war diejenige, die mich in die Handlung hineingetragen hatte. Etwas melancholisch kam mir ihre Erzählweise vor. Aufopferung ist es, was sie antreibt. Egal ob es gegenüber ihrer gesamten Familie passiert, oder sich selbst, immer wieder steckt sie vieles zurück, dass ihr eigentlich zusteht.
Als dann ihr Gegenpart, der Erlkönig, auf der Bildfläche erscheint, werden die Szenen immer verworrener. Denn genauso nimmt sie diesen und sein Umfeld war.
Aus den Handlungssträngen entstand der Fortbestand der Geschichte. Leider konnte Liesl mich nicht gänzlich von sich und ihre Handlungsweise überzeugen.
Manche Sequenzen waren mir zu langatmig geschildert. Und auch die vielen Musikbegriffe taten ihr Übriges dazu, obwohl ein Glossar extra dafür eingerichtet wurde.
Immer mehr fiebert man den Entwicklungen zwischen Liesl und dem Erlkönig entgegen, in derer sie wie Magnete sich anzogen und abstoßen.
Zum Schluss hin blieb nur noch die Entscheidung, welchen Weg Liesl für sich entdecken wird. Und welche Geheimnisse sie, bezüglich des Erlkönigs noch aufdeckt.
Zwar unterhält S. Jae-Jones Geschichte in Teilen, aber in Gänze konnte sie die Unterwelt des Erlkönig nicht in Vollendung wiedergeben.

Auf „Wintersong“ muss man sich einlassen können, doch die Musik der Geschichte überzeugt nicht jeden.  

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