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Mucho Mojo: Ein Hap & Leonard-Roman

Joe R. Lansdale
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Golkonda Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783944720821
Genre: Sonstiges

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Im Museum

Hartmut Lange
Fester Einband: 113 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.01.2011
ISBN 9783257067712
Genre: Romane

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erzählungen, woolf, bloomsbury group

Phyllis und Rosamond

Virginia Woolf , Klaus Reichert , Claudia Wenner ,
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.09.1990
ISBN 9783596101702
Genre: Klassiker

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russland, erzählungen, novellen, st. petersburg, nikolai gogol

Petersburger Novellen

Nikolai W. Gogol , Josef Hahn
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2002
ISBN 9783423129480
Genre: Klassiker

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

russland, klassiker, erste liebe, liebesgeschichte, vater des jungen

Erste Liebe

Iwan S. Turgenjew ,
Flexibler Einband: 83 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 25.04.2005
ISBN 9783458348382
Genre: Klassiker

Rezension:

Diese autobiographisch gefärbte, 1860 erschienene Novelle erzählt von der unglücklichen Liebe eines 16-jährigen zu einer fünf Jahre älteren Frau, welche ihrerseits unglücklich in den Vater des Jungen verliebt ist und diese verbotene Leidenschaft durch zügelloses, leichtlebiges Verhalten kompensiert.
Turgenjews berühmte Geschichte lebt einerseits von den einprägsamen Beschreibungen von Natur und Menschen, andererseits besonders von den psychologisch detailliert ausgearbeiteten Charakteren. Gerade wegen der beengten Möglichkeiten einer Novelle ist es erstaunlich, wie tiefgründig das Seelenleben der Protagonisten geschildert wird. Turgenjews Sprache wirkt auch in der Übersetzung kraftvoll und liest sich, gemessen am Alter der Erzählung, sehr flüssig.

Fazit: Eine zeitloser, klug beobachteter Plot, der aufgrund seiner präzisen psychologischen Beobachtungen berühmt geworden ist. Als Einstieg in die Welt der russischen Literatur hervorragend geeignet.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

russland, generationskonflikt, roman, rußland, klassik

Väter und Söhne

Iwan S. Turgenjew ,
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 30.04.1974
ISBN 9783458317647
Genre: Klassiker

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Die verschwundene Tochter

Georges Simenon
Flexibler Einband: 183 Seiten
Erschienen bei Diogenes Verlag, 01.01.1992
ISBN B003XN42LE
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Spätwerk Simenons, veröffentlicht 1971; in diesem Roman verarbeitete der Autor die Lebenssituation seiner Tochter Marie-Jo, welche unverkennbar das reale Vorbild zur fiktiven Protagonistin Odile Pointet darstellte, die in "Die verschwundene Tochter" aus dem heimischen Lausanne nach Paris flüchtet, in der festen Absicht, sich umzubringen.
Ihr Bruder Bob, der ihr von der gesamten Familie am nächsten steht, reist Odile hinterher, versucht sie aufzuspüren und das Schlimmste zu verhindern...

Simenons Sprache ist auch in diesem späten Non-Maigret einfach und unaufgeregt, trotzdem jederzeit fesselnd und atmosphärisch wie so oft in seinen vielen Romanen. Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Bob als auch aus der Sicht von Odile geschildert, dabei dringt Simenon einmal mehr tief in die Seelen seiner Charaktere vor. Wie eingangs erwähnt, verarbeitete der Schriftsteller hier sein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter, die sich einige Jahre nach Veröffentlichung des Romans das Leben nahm.

Fazit: Ein gutgeschriebenes, psychologisches Buch, das gekonnt das Ausbrechen eines Menschen aus seiner Familie beschreibt, mit sämtlichen Konsequenzen, die sich aus dem depressiven Zustand der Hauptfigur ergeben.

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Das Buch der 1000 Sünden

Wrath James White
Fester Einband
Erschienen bei Festa, 01.01.2017
ISBN B0743JZPKL
Genre: Sonstiges

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ch: niveau 2016, wuli highlights, experimentiell, klassiker

Zum Leuchtturm

Virginia Woolf , Klaus Reichert , Karin Kersten
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596906284
Genre: Klassiker

Rezension:

Keine leichte Lektüre, kein Buch zum Nebenherlesen, dazu ist die Erzähltechnik der berühmten britischen Schriftstellerin Virginia Woolf zu ungewohnt, zu komplex, da "Zum Leuchtturm" einen ihrer drei experimentellen Romane (neben "Mrs. Dalloway" und "Die Wellen") darstellt, in dem sie ausführlich die "Bewußtseinsströme" ihrer Protagonisten schildert, heißt, die Gedanken einer erdachten Hauptperson werden ungefiltert und ungeordnet geschildert, woraus sich schließlich die Handlung des Buches entwickelt. Ich mag diese Form des Erzählens sehr, kann aber durchaus verstehen, wenn Leser das Buch nach 50 Seiten genervt aus dem Fenster werfen, denn der Plot ist natürlich nicht gerade ein Thriller, man könnte sogar sagen, es passiert sehr wenig. Quasi mehr Psychologie als Story.

Gerade deshalb jedoch dringt Virginia Woolf tiefer als viele andere Autoren in die Seele ihrer Figuren ein, und das (kürzere) mittlere der drei Teile des Buches, in dem sie mit einer wunderbar poetischen Sprache den Verfall eines Hauses im Laufe der Jahre beschreibt, ist stilistisch ganz hohe Schule und läßt in jeder Zeile erahnen, warum diese Schriftstellerin so berühmt geworden ist.

Fazit: Kein Buch für Freunde einer strukturierten, rasanten und spannenden Handlung; wer sich für Literatur abseits der Norm und für sprachliche sowie erzähltechnische Experimente interessiert, sollte diesen Klassiker jedoch definitiv probieren.

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Dubliner. Deutsch von Dieter E.Zimmer.

James: Joyce
Fester Einband
Erschienen bei Bibliothek Suhrkamp 418, 01.01.1974
ISBN B00857JHWC
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine erste Berührung mit dem Werk des berühmten irischen Schriftstellers, und eine wirklich positive Erfahrung. "Dubliner" besteht aus 15 Geschichten, mal kürzer, mal ausführlicher; sie handeln allesamt vom Leben einfacher Leute in Dublin um 1900. die Protagonisten sind Säufer, Arbeitslose, Buchhalter, Dienstmädchen, Sängerinnen oder Geistliche. Die Geschichten sind in einer wunderbar poetischen und trotzdem nüchternen Sprache geschrieben; Joyce verzichtet hier noch vollkommen auf experimentelle Feinheiten, die er später bei "Ulysses" zuhauf verwendete.

Joyce verfasste die meisten Erzählungen in den Jahren 1904 und 1907, sein Verleger veröffentlichte "Dubliner" jedoch erst 1914, bedingt durch dessen Angst vor Zensur, denn Joyce nahm in seinen Geschichten kein Blatt vor den Mund und schrieb kritisch und boshaft über Kirche und Politik, dazu waren die Stories in den Augen der damaligen Sittenwächter voller unmoralischer Anspielungen und Aussagen, ein Merkmal, welches heutzutage so gut wie gar nicht mehr ins Auge fällt, seinerzeit aber definitiv für einen Skandal gut war.

Joyce verwendete hier schon ab und an seine "Stream of Consciousness"-Erzähltechnik, bei der in ungeordneter Reihenfolge Bewusstseinsinhalte verschiedener Protagonisten wiedergegeben werden; hier jedoch noch in stark abgeschwächter Form, später wiederum durch "Ulysses" berühmt geworden. Die Geschichten sind voller Atmosphäre, Joyce gelingt es stilistisch hervorragend, das schmutzige und arme Dublin der Jahrhundertwende vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Die Dialoge klingen realistisch und die Plots der einzelnen Erzählungen sind sehr abwechslungsreich. Zentrum des Werkes ist die abschließende und längste Geschichte "Die Toten", eine von james Joyce's berühmtesten Geschichten, die 1987 erfolgreich von John Huston verfilmt wurde, sein letztes cineastisches Werk vor seinem Tod.

Meine fünf Favoriten in dieser Sammlung:

1. Die Toten
2. Ein betrüblicher Fall
3. Eveline
4. Entsprechungen
5. Die Pension

Fazit: Eine mehr als angenehme lesetechnische Überraschung, "Dubliner" ist eine schillernde Sammlung guter bis sehr guter Erzählungen voller Atmosphäre. Nebenbei lernt man viele Details über das damalige Leben in Dublin um 1900 kennen, die den interessanten Plots zusätzliche Würze verleihen. Definitiv ein lesenswerter Klassiker.

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

christian kracht, südsee, aussteiger, kracht, vegetarismus

Imperium

Christian Kracht
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.07.2013
ISBN 9783596185351
Genre: Romane

Rezension:

Wow, was für ein Buch! Was für ein brillanter Schreibstil! Wirklich verblüffend, welche Kostbarkeiten in den weiten Reihen der deutschsprachigen Autoren zu finden sind. Der Schweizer Christian Kracht erzählt in seinem Roman die (zu großen Teilen) wahre Geschichte von August Engelhardt, einem Aussteiger, der Anfang des 20. Jahrhunderts der Zivilisation den Rücken kehrt, sich eine kleine Südseeinsel kauft und dort mithilfe der Eingeborenenbevölkerung eine Kokosnussplantage betreibt. Da er Vegetarier ist und zudätzlich auch noch etwas wirr im Kopf, ernährt er sich fortan ausschließlich von Kokosnüssen und gründet den 'Sonnenorden', eine religiöse Gemeinschaft, die dem von ihm erfundenen 'Kokovorismus' huldigt, die Verehrung der Kokosnuss.

Klingt ziemlich skurril, ist aber in weiten Teilen wirklich geschehen (gut nachzulesen bei Wikipedia), auch wenn Kracht im Laufe des Buches sehr viel Fiktives (und sehr Unterhaltsames) einfließen läßt. Über allem steht aber Krachts sensationeller Schreibstil. Er paßt sich vollkommen dem damals herrschenden Sprachduktus an, entwirft ellenlange, aber gutverständliche Sätze voller Ironie und Witz, garniert mit Wörtern, die leider in unserer heutigen Zeit komplett verschwunden sind, und die man erst einmal nachschlagen muß (was nicht weiter stört). Und diesen komplexen Stil hält er bis zur letzten Zeile durch, Hut ab!

Völlig aus der Luft gegriffen ist dabei der Eklat, der 2012 das Erscheinen des Werkes begleitet hat. Ein Literaturkritiker einer bekannten deutschen Zeitschrift bezichtigte Kracht in "Imperium" der Verbreitung von rechtem Gedankengut. Diese Anschuldigung untermauerte er mit aus dem Zusammenhang gerissenen Buchzitaten, die bei vollständiger Lesung voller Ironie stecken, und eher den Nationalsozialismus durch den Kakao ziehen, als ihn zu verbreiten. "Imperium" enthält zwar Anspielungen auf den zukünftigen Führer, aber diese sind allesamt kritisch und satirisch. Nebenbei läßt Kracht auch noch Hermann Hesse, Thomas Mann und Franz Kafka auftreten, aber ohne die Herren namentlich zu erwähnen; man errät nur über treffende Beschreibungen, um wen es sich handeln soll.

Fazit: Ein opulentes, bizarres Werk, witzig, traurig, nachdenklich, skurril, tragisch und voller Ironie. Sprachlich ein absoluter Hochgenuß, ein Stil, der zum Besten zählt, was ich seit langem gelesen habe. Grandios.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kurzgeschichten, erste erzählung, truman capote, amerikanische literatur, hohes niveau

Wo die Welt anfängt

Truman Capote , ,
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 22.10.2015
ISBN 9783036957319
Genre: Klassiker

Rezension:

Der Verleger des Schweizer Kein & Aber-Verlages reiste 2014 zusammen mit seiner Frau in die USA, um in Archiven nach den letzten Kapiteln des unvollendeten Capote-Romans "Erhörte Gebete" zu suchen. Was sie aber durch Zufall fanden, waren etliche Kurzgeschichten, die Capote im Alter zwischen 14 und 16 Jahren geschrieben und die seinerzeit (zum Teil) in einer Schülerzeitung abgedruckt worden waren und danach in Kisten verpackt für viele Jahrzehnte verschwanden.

Die vorliegenden 14 Stories zeigen, dass Truman Capote schon als Teenager die geradezu unheimliche Fähigkeit besaß, sich in Erwachsene und deren Sorgen, Nöte und Lebensbedingungen hineinzudenken, und dies auf einem sprachlichen, poetischen Niveau, wie es viele andere Schriftsteller in ihrem ganzen Leben nicht erreichen.
Truman Capote entwirft realistische Charaktere, gute Plots, mitreissende Geschichten...und schreibt dermaßen stilsicher und metaphernreich, dass man als Leser vollkommen vergißt, in welchem Alter der Autor diese kleinen Wunderwerke schuf.

Die Kurzgeschichten behandeln vielfältige Themen wie Einsamkeit, Rassismus, Trauer, Tod und Hoffnung. Sie sind oft melancholisch und von einer wirklich erstaunlichen Klug- und Weisheit. Keine Ahnung, woher Capote schon in jungen Jahren diese Lebenserfahrung hernahm, jedenfalls sind die Stories psychologisch und atmosphärisch unglaublich stimmig. Und...keine Geschichte gleicht der anderen, das Buch besticht durch eine wunderbare Vielfalt.

Meine fünf Favoriten:

1. Das hier ist von Jamie
2. Louise
3. Verkehr nach Westen
4. Der vertraute Fremde
5. Hilda

Fazit: Poetisch, hervorragend geschrieben, erstaunlich erwachsen - Capotes erste Erzählungen sind eine absolute literarische Überraschung und zeigen deutlich, welch stilistisches Genie sich hier bereits zu entwickeln beginnt. Definitiv lesenswert.

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129 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

paul auster, new york, roman, stanley, new jersey

4 3 2 1

Paul Auster , Thomas Gunkel , Werner Schmitz , Karsten Singelmann
Fester Einband: 1.264 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 31.01.2017
ISBN 9783498000974
Genre: Romane

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

damit, i, dich, viertel, du

Damit du dich im Viertel nicht verirrst

Patrick Modiano , Elisabeth Edl
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423145404
Genre: Romane

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fotographien, sammlung, zeitzeugen, biographische szenen, kommentare

Ist das Kafka?

Reiner Stach
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 20.06.2013
ISBN 9783596191062
Genre: Sonstiges

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

horror, #jackkilborn, mystery, #jakonrath, #thriller

Das Angstexperiment

J.A. Konrath
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 06.06.2017
ISBN 9781477809242
Genre: Sonstiges

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Das Streichquartett

Hartmut Lange
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2008
ISBN 9783257235937
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Haunted Vagina / Ugly Heaven

Carlton Mellick III
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 28.02.2017
ISBN 9789995756154
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Bizarro Fiction-Doppelband des bekanntesten und vermutlich auch talentiertesten Autors dieser literarischen Nischengattung. "The Haunted Vagina" zeigt Mellick gewohnt grotesk und humorvoll, der Plot ist wunderbar durchgeknallt, läßt aber im Hintergrund trotz aller Verrücktheiten philosophische Fragen aufblitzen und zeigt einen satirischen Blick auf das Zusammenleben von Männern und Frauen. Wie bei diesem Schriftsteller üblich, ist auch diese Novelle knackig-kurz, ohne Leerlauf, ohne extrem detailreichen Schnickschnack, quasi die Bizarro Fiction-Variante einer Hemingway-Story.
"Ugly Heaven" wiederum ist ungleich vielschichtiger angelegt, hier ist schon der Grundplot nachdenkenswerter, da Mellick einen interessanten Gegenentwurf zu unserer allgemeingültigen Vorstellung des Lebens nach dem Tode im himmlischen Paradies präsentiert. Dieser Himmel hier wird vom Autor komplett gegen den Strich gebürstet, die Charaktere, die an sich schon recht skurril sind, müssen sich in einer wirklich unglaublich fremdartigen Welt zurechtfinden, die auf jeder Seite neue Gefahren, Überraschungen und groteske Wesen bereithält. Stellenweise übertreibt es Mellick (für mein Empfinden) bei "Ugly Heaven" fast schon ein wenig, was das Erfinden von bizarren Gegenständen, Situationen und Beschreibungen angeht, hier wäre etwas weniger unter Umständen mehr gewesen. Anspruchsvoller ist "Ugly Heaven" definitiv; Mellick wirft hier immer wieder theologische und ethische Fragen und Ansichten ein, auch das (leider) stets aktuelle Thema Rassismus wird von ihm auf herrliche Weise durch den satirischen Kakao gezogen.

Insgesamt gesehen hat mir "The Haunted Vagina" vielleicht ein wenig besser gefallen, was aber auch daran liegen mag, dass jene Geschichte in sich abgeschlossen ist, während "Ugly Heaven" leider mitten in der Handlung abbricht. Im dazugehörigen, nachdenkenswerten Vorwort schreibt Mellick, dass er Ideen für mindestens vier Teile hätte, er aber nur weiterschreiben würde, wenn die Geschichte auf ein breiteres Interesse stößt. Keine Ahnung, ob es in den USA mittlerweile Fortsetzungen der Story gibt, es wäre auf jeden Fall vom Verlag "Voodoo Press" intelligenter gewesen, für diesen Doppelband eine zweite Geschichte zu wählen, die ebenfalls in sich abgeschlossen ist.

Noch ein Wort zur deutschen Übersetzung:  Von massigen Druckfehlern mal abgesehen, liest sich die Übersetzung holperig, stellenweise schon fast wirr und auch der Wortschatz erweist sich als recht begrenzt. Sätze wie: "Ihre Körper hinterlassen eine blutige Spur Körper den Weg entlang..." nerven auf Dauer etwas und könnten garantiert sinnvoller übersetzt werden.

Fazit: Zwei gelungene, bei aller Abgedrehtheit durchaus kluge Novellen mit jeder Menge grotesker Ideen und einer schwachen Übersetzung. Für Freunde der Bizarro Fiction lesenswert, der Rest der Menschheit wird mit solchen Geschichten garantiert nichts anfangen können...und "Ultra Fuckers" bleibt trotzdem weiterhin mein bisheriger Mellick-Favorit.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Blick aus dem Fenster

Hartmut Lange
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.08.2015
ISBN 9783257069532
Genre: Romane

Rezension:

Ein weiterer Beweis dafür, dass Hartmut Lange stilistisch einer der besten zeitgenössischen deutschen Schriftsteller ist. Acht Erzählungen umfasst dieses aktuellste Werk Langes, und jede einzelne Geschichte ist für sich genommen ein kleines Meisterwerk. Sprachlich brillant, atmosphärisch und stilsicher. Die Erzählungen streifen allesamt das Phantastische, das Unheimliche in unserer Realität, unserer Gesellschaft. Oft geht es um geisterhafte Erscheinungen, teils offenbar wirklich übernatürlichen Ursprungs, teils eingebildet.
Die Schauplätze sind vielfältig...oftmals ist es Berlin, Hartmut Langes Heimatstadt, dann wird der Leser in eine Kleinstadt in der Nähe von Hamburg, in den Nordwesten Englands sowie nach München versetzt. Im Zentrum der Erzählungen stehen Menschen, die einsam sind, die versuchen, ihr Glück zu finden, die versuchen, Vergangenes zu erklären und zu rechtfertigen.
Ich hoffe, dies ist nicht das letzte Buch Langes, der in diesem Jahr bereits seinen achtzigsten Geburtstag feiert; falls doch, stellen diese Erzählungen auf jeden Fall einen würdigen Abschluß dar.

Meine drei Favoriten dieses Buches:

1. Der Blick aus dem Fenster
2. Nochmals: Das Böse
3. Die Begegnung

Fazit: Kunstvolle Geschichten, die das weite Feld der Phantastik streifen, eine poetische, klare Prosa. Hervorragend.

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, harper lee, roman, familie, 20. jahrhundert

Gehe hin, stelle einen Wächter

Harper Lee , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100188
Genre: Romane

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413 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

brandenburg, blutschule, horror, die blutschule, gewalt

Die Blutschule

Max Rhode
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404175024
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Simulant: Roman

Chuck Palahniuk
E-Buch Text: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 28.05.2015
ISBN 9783641146276
Genre: Sonstiges

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

sachbuch, literatur, bücher, kritik, belettristik

Letzte Inventur vor dem Ausverkauf

Frédéric Beigbeder , Juliane Gräbner-Müller
Flexibler Einband: 170 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB.
ISBN 9783499232862
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im Sommer 1999 verteilten eine bekannte französische Buchhandelskette sowie die Zeitung "Le Monde" einen Fragebogen unter der Bevölkerung Frankreichs, und 6000 Franzosen schickten diese Fragebögen ausgefüllt zurück. Gefragt wurde nach den fünfzig besten Büchern des 20. Jahrhunderts, und ausgewählt werden konnte unter 200 Titeln, die zuvor von Buchhändlern und Kritikern zusammengestellt worden waren.
Herausgekommen ist eine interessante literarische Mischung, die Frédéric Beigbeder, selbst Schriftsteller und Kritiker, gewohnt salopp, kenntnisreich und frech-ironisch kommentiert. Bei aller Respektlosigkeit vor den literarischen Meisterwerken zeigt Beigbeder jedoch auch ein beachtliches Fachwissen und gibt einige wirklich erhellende Denkanstöße. Die Auswahl umfaßt neben Klassikern wie Orwells "1984", Joyces "Ulysses", Ecos "Der Name der Rose", Hemingways "Wem die Stunde schlägt", Fitzgeralds "Der große Gatsby" und Manns "Der Zauberberg" auch einige französische Werke, die hierzulande eher unbekannt sind. Mit Agatha Christies "Alibi" und Conan Doyles "Der Hund von Baskerville" sind zwei Krimiklassiker vertreten und selbst ein "Asterix"- sowie ein "Tim und Struppi"-Comic sind in dieser Top 50-Auflistung enthalten.
Platz 3 schließlich belegt Franz Kafkas "Der Prozess", auf den zweiten Platz wählten die Franzosen Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", und das nach Meinung der 6000 Leser beste Buch des 20. Jahrhunderts ist "Der Fremde" von Albert Camus.

Fazit: Beigbeder kommentiert herrlich respektlos diese Bestenliste, er schreibt wie immer sehr unterhaltsam, spart dabei jedoch auch nicht mit viel wissenswerten Informationen und literarischen Querverweisen, die zeigen, dass er trotz aller Ironie fundiert referieren kann.

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Gnadenfrist

Adelheid Duvanel
Fester Einband: 91 Seiten
Erschienen bei Luchterhand Literaturverlag, 01.06.1997
ISBN 9783630867700
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Band mit Kurzgeschichten, die nicht nur wirklich extrem kurz, sondern auch enorm vielschichtig sind; Duvanel deckt sämtliche Emotionen und menschlichen Eigenarten ab, von Trauer und Angst, über Glück, Freude und Neugierde, bis hin zu Verschrobenheit und natürlich dem Tod.
Die Schweizer Schriftstellerin schafft es, eine Geschichte, die meistens nicht länger als anderthalb Seiten lang ist, mit so vielen bewegenden, verwirrenden, interessanten und oft märchenhaften Lebensläufen und Begebenheiten zu füllen, dass der Leser den Eindruck hat, er habe soeben einen ganzen Roman (oder zumindest eine Novelle) genossen. Duvanels Charaktere sind oft grotesk und psychisch defekt, geformt durch die tragischen Erlebnisse ihres Daseins. Auffällig oft ist von Drogen die Rede.
Einige Geschichten, die mich persönlich recht ratlos zurückließen, ähneln in gewisser Weise den Werken Kafkas, jedenfalls was die beklemmenden Bezüge angeht. Doch auch, wenn dem Leser nicht jede Geschichte verständlich sein mag, fasziniert jedes Mal die karge, doch sehr poetische Sprache Adelheid Duvanels.

Meine 5 Favoriten in diesem Buch:

1. Ein kleiner, leerer Kreis
2. Die mißhandelten Blumen
3. Die gekauften Träume
4. Gnadenfrist
5. Verena

Fazit: Eine sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr interessante Erfahrung, diese Flut von literarischen Miniaturen. Definitiv eine Autorin, von der ich mehr lesen werde.

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404 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

bücher, buchhandlung, antiquariat, brooklyn, krimi

Das Haus der vergessenen Bücher

Christopher Morley , Renate Orth-Guttmann
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 08.09.2014
ISBN 9783455600124
Genre: Romane

Rezension:

Ein launig geschriebener, im Jahre 1919 erschienener Roman, der eine recht eigenwillige Mischung aus Literaturwissen, Philosphie und Spionagekrimi darstellt. Wirklich nett zu lesen, oft humorvoll geschrieben, aber die Spionagestory will irgendwie nicht so recht zu den ersten 100 Seiten des Buches passen, die ganz im Zeichen einer literarischen Liebeserklärung an die Magie der Buchantiquariate stehen. Durchaus voller Atmosphäre, mit einem schrulligen, liebenswerten Hauptcharakter besetzt, erschafft Morley ein Wohlgefühl beim Lesen, dadurch wirkt der erst spät richtig zum Tragen kommende Kriminalplot etwas aufgesetzt, so als wäre sich der Autor nicht sicher, ob der literaturgeschichtlich durchsetzte erste Teil des Romans für ein komplettes Buch ausreiche.
Die Spionagestory an sich ist gar nicht so schlecht und greift natürlich (bedingt durch das Erscheinen des Romans kurz nach dem Ersten Weltkrieg) das Klischee des bösen Deutschen auf, was man Christopher Morley aber nicht unbedingt zum Vorwurf machen muß.

Fazit: Recht unterhaltsam und ironisch geschrieben, mit vielleicht ein wenig zuviel Aufzählung von alten, hierzulande eher unbekannten Buchtiteln und einer etwas deplatzierten Kriminalgeschichte.

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