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413 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 153 Rezensionen

weltraum, hexen, science fiction, kai meyer, fantasy

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist schlichtweg eine Frage der Erwartungshaltung: erwartet man spannende, ausgefeilte Sci-FI Elemente, dann wird man hier wohl enttäuscht. Erwartet man jedoch die üblichen Fantasy-Zutaten, Charaktere und Storys, ist man mit diesem Buch gut beraten.

Für mich war es eine Kopie des "Wie geht massenkompatible Fantasy mit Frauen-affinem Inhalt" aus dem Lehrbuch.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

schutzzauber, magie, universität, mystery, a la lovecraft

Hexenvolk

Fritz Leiber , Joachim Körber
Flexibler Einband: 251 Seiten
Erschienen bei Edition Phantasia, 20.11.2008
ISBN 9783937897318
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Hauptcharakter (ein Uni-Prof) und sein engeres Umfeld (andere Uni-Pros und deren Frauen) werden liebevoll und detailliert beschrieben - immer wieder erfährt man im Laufe der Geschichte Neues. Leiber hat mit einem wichtigen Moment der ganzen Geschichte praktisch ohne große Vorrede begonnen: er entdeckt, dass seine Frau okkultistische Figuren und Sprüche in ihrem Haus versteckt. Natürlich glaube er nicht daran, verbrennt die Puppen und es scheint sich erstmal nichts zu ändern. Aber er merkt, dass seine bisher gut verlaufende Karriere ins Stocken gerät...


Es dauert etwas, bis "Hexenvolk" wirklich spannend ist; aus heutiger Sicht dauert es mir deutlich zu lange. Aber wer durchhält, wird belohnt. "Hexenvolk" ist sowas wie die Essenz einer nicht-mittelalterlichen Hexengeschichte in klarer Form. Das ist Fritz Leieber schlichtweg beeindruckend gelungen.

Gerade gegen Ende winden sich sich Wendungen, vieles unerwartete passiert und auch auf den letzten Seiten wird noch mal alles rumgerissen. Wenn man im Hinterkopf hat, dass dieses Buch 70 Jahre alt ist, dann hat Leiber für damaligen Verhältnisse ein fast visionäres Buch geschrieben.




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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

zukunft, dystopie, thriller, stephan r. meier, science-fiction

NOW Du bestimmst, wer überlebt.

Stephan R. Meier
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Penguin, 09.01.2017
ISBN 9783328100492
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

NOW beginnt mit einem Mann, der als eine Art nomadischer Jäger durch einen Wald streift und einen Hasen erlegt. Das nächste Kapitel erzählt vom selben Mann, aber zu einer anderen Zeit, dann wieder ein Ortswechsel ohne Erklärung. Das darauf folgende Kapitel handelt von einer Frau, daraufhin folgt wieder ein anderer Schauplatz... Nach hundert Seiten ständigem Schauplatzwechsel und kaum einer weitergeführten, dafür ständig neu begonnen Geschichten, Orten, Schauplätzen, Zeiten und Protagonisten war es mir zu viel. Ich hatte nach einem Viertel des Buches immer noch keine Ahnung, wohin die Reise gehen sollte, konnte mich auf keinen Protagonisten einlassen, da nach wenigen Seiten schon der nächste, neue kam. Die Kapitel sprangen gleichzeitig an andere Orte, andere Zeiten und zu anderen Personen und das unablässig. Der Autor hastet durch das Buch und man hat das Gefühl, er möchte wirklich alles irgendwie da rein stopfen.

Hinzu kam eine doch sehr übertriebene Schilderung einer futuristischen Welt, wo alles con Computern und KIs geregelt wird. Eine für meinen Geschmack deutlich überzogene Darstellung. Auch kamen ständig Fachbegriffe und ausschweifende Ergüsse, von denen die wichtigsten Fachbegriffe und Worte am ENDE des Buches in einer Art Glossar erklärt wurde - ohne darauf irgendwann mal hinzuweisen.

Da war keine Ruhe im Buch, keine Zeilführung. Dann bahnte sich eine schon tausendmal geschriebene, kitschige Liebesgeschichte zwischen dem reichen, entrückten Oberstadtbewohner und einer wilden, ungezähmten (gäääääähhhhhhhn) jungen Frau hat es mir gereicht.

Ja, ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, aber ich verschwende meine Zeit auch nicht auf Zwang mit Büchern, die mir nicht gefallen.

Moderne Sci-Fi hat meiner Meinung nach mitterlweile andere Ansprüche und anspruchsvollere Leser, die eine gute, neuartige und spannende Geschichte erhoffen - das leider kann NOW nicht leisten.

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(1.346)

2.642 Bibliotheken, 60 Leser, 13 Gruppen, 163 Rezensionen

fantasy, zamonien, bücher, hildegunst von mythenmetz, buchlinge

Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2006
ISBN 9783492246880
Genre: Fantasy

Rezension:

Moers hat seine ganz eigene Art, Fantasy zu interpretieren. Hier geht es um den leicht hypochondrischen, in Teilen etwas pathetischen Dinosaurier Hildegunst von Mythenmetz, der sich in die Stadt Buchhaim aufmacht um den urheber eines ihm vererbten Textes ausfindig zu machen. Warnungen ignoriert er und so findet er sich durch eine List der Haifischmade Phistomephel Smeik in den unterirdischen Katakomben wieder. Auf seinem Weg zurück zur Oberfläche muss er Bücherjäger überleben, Angriffe von seltsamen Geschöpfen parieren, die grauenhaft-füchterlichen Buchlinge kennenlernen und schließlich den Schattenkönig gegenüber stehen.

Für mich ist es das beste deutschsprachige Fantasy Buch überhaupt. Moers gelingt es mit unglaublichem ideenreichtum, fesselndem Schreibstil un einer gruselig-wohligen Atmosphäre den leser so in den Bann zu ziehen wie es kaum ein anderer deutschsprachiger Fantasy Autor schafft. Er kümmert sich nicht um Regeln der Verkaufbarkeit oder süßlichen Kitsch um ein weibliches Publikum begeistern zu können - er schreibt einfach so, dass es unverwechselbar und packend ist.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

religion, dystopie, creepy creatures, verbrechen, sprengstoffanschläge

Die Erlöser

Nick Cutter , Frank Dabrock
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.07.2016
ISBN 9783453419414
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Welt, in der Religion - christliche Religion - alles beherrscht. Sie leitet den Staat, sie kontrolliert die Exekutive - Andersdenke werden in Ghettos abgeschoben, anders Lebende verfolgt. Und mitten drin ist Jonah, der Relegionspolizist, der dafür zuständig ist das alles den vom obersten Prediger vorgegebenen Weg geht. Doch dann erschüttern Anschläge die Stadt New Bethlehem...

Das Buch ist beängstigend. Vor allem aber ist es ein Spiegel für eine Gesellschaft, die glaubt, religiöser Fundamentalismus und Terror im Namen Gottes gehe immer nur von den Anderen aus. Cutter übertreibt es in dem Roman immer häufiger, aber wenn man das Buch auch als Spiegel sieht, der aufzeigt was - wenn auch in übertriebener Form - religiöser Fundamentalismus bewirkt, ist es ein fast philosophisches Werk, das Angst macht, nahezu kein Licht am Horizont durscheinen lässt - und leider mit ein paar Schippen weniger noch eindrucksvoller gewesen wäre.

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85 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

moskau, dystopie, metro, horror, metro 2035

Metro 2035

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453315556
Genre: Science-Fiction

Rezension:


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373 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Erde ist zu klein geworden, die Ambitionen der Menschheit zu groß. Der Mars soll urbar gemacht werden, und dafür schufftet eine ganze Zivilisation in den Mienen tief unter der Oberfläche des Mars. Darrow, ein 16jähriger "Höllenreiter", der eine große Bohrmaschine in Staub und Hitze der unterirdischen Gänge bedient, denkt, genau so wie jeder, dass sie die Vorreiter sind, die Helden der Arbeit. Durch seine und die Arbeit der anderen Mienenarbeiter wird die Menschheit einen neuen Platz zum Leben finden. Dabei nehmen sie in kauf, dass sie "Rote" sind, Zugehörige der untersten Kaste eines Gesellschaftssystems in das sich die Menschheit eingegliedert hat. Ganz oben stehen die Goldenen, die strahlenden Führer und Lenker. Von denen gibt es auf dem Mars nur einige wenige die die Aufsicht über die Menschen in den Mienen haben.

Das zumindest denken die Roten. In Wirklichkeit ist die Oberfläche längst besidelt und sie werden als Sklaven für den Abbau von Bodenschätzen missbraucht, leben an der Grenze des Hungertods und siehen niemals das Tageslicht.

Das ändert sich für Darrow plötzlich, als er von einer Gruppe Rebellen dazu auserwählt wird, das Gesellschaftssystem zu unterwandern und besten Falls zu stürzen. Dazu wird er von einem Roten zu einem Goldenen. In zahlreichen Operationen und Rehamaßnahmen wird sein Körper verändert, seine geistigen Fähigkeiten und seine Sprache verändert. Bis er schließlich im "Institut" aufgenommen wird. Hier stählen sich die anderen Jugendlichen der obersten goldenen Kaste und bereiten sich auf ihr späteres Leben als Staatslenker und militärische Befehlshaber vor. Doch wer an eine graue Hochschule und langweilige Theorie gedacht hat, der wird enttäuscht. Das hier ist grausam, blutig und für die meisten tödlich.

Die Sprache Poerce Browns ist anfänglich gewöhnungsbedürftig. Es ist alles etwas tragend und schwülstig formuliert, was zu einem doch recht blutigen Buch (von Anfang an) nicht so recht passen möchte. Vielleicht ist es aber auch gerade das, was Brown mit diesm Kontrast erreichen möchte. Es packt und fesselt schnell obwohl es sich Zeit lässt. Sowohl bei der Beschreibung der "Unterwelt" der Roten wie auch bei der Verwandlung Zeit. Der größte Teil des Buches ist jedoch das Bestehen im Institut - was nichts anderes ist als eine blutige Arena der Ausrottung. Hier werden intrigen gespannt, Seilschaften geknüpft, Freunde gefunden und Verrat begangen.

Ein spannendes, dunkles und alles andere als gewaltfreies Buch, dass es tatsächlich schafft, das in den letzten Jahren häufig genutzte Setting des Kampfes von Unterdrückten in einer ungerechten Klassengesellschaft mit strengen hirachischen Ketten noch mal neu zu erfinden. Das ist beeindruckend gemacht, toll in Szene gesetzt und sehr gelungen aufgebaut.

Es werden noch zwei Teile folgen. Wie bei so vielen Büchern, von denen sich der Verlag große Aufmerksamkeit erhofft, ist auch dieser Roman auf drei Teile ausgelegt. neben "red rising" wird es "Haus der Feinde" (2) und "die Entscheidung" (3) geben. Eine ziemliche Aufgabe, das alles zu lesen und mir fehlt ein bisschen die Energie mich schon wieder durch eine Romanserie zu kämpfen, die um die 1.500 Seiten umfasst. Ich persönlich habe Bedenken, dass der zweite Teil zu ausschweifend und zu wenig abwechslungsreich wird. Wie der Titel des dritten Bandes (der sehr ungeschickt gewählt ist) erahnen lässt, wird sich Darrow entscheiden müssen die Welt als Messias vom Joch der Ungerechtigkeit zu retten oder ein Goldener zu bleiben. Ich habe mich noch nicht dazu entschlossen, die Trilogie zu Ende zu lesen obwohl mir der erste Teil sehr gut gefallen hat.

Ich bin der Meinung, dass Verlage den Trilogienwahn, der sich in den letzten Jahren so seuchenartig ausgebreitet hat, herunterzufahren. Gerade bei diesem Buch hätte ich lieber noch einen zweiten abschließenden Teil gelesen als mich noch mal 500 Seiten durch etwas zu kämpfen was keinen Abschluss findet.

Dennoch: ein faszinierendes, toll geschriebenes, spannendes und bemerkenswertes Buch!

 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Miasma

Walter Diociaiuti
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 03.01.2016
ISBN 9789995756062
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Miasma" ist eine Horror-Geschichte der mysteriösen Art. Es basiert offenbar auf einem alten italienischen Mythos wonach es eine Alte Wesenheit Menschen überfällt um ein blutiges Schlachtfeld zu hinterlassen. Kühe geben keine Milch mehr, babys sterben und ein Liebespaar findet man auf grausame Weise verstümmelt und ausgeweidet. Was die Opfer nicht mehr berichten können ist, dass sich das Grauen durch einen fürchterlichen Gestank ankündigt. Daher wohl auch der Titel "Miasma", was soviel wie Gestank, giftige Ausdünstung oder auch ansteckend oder krankmachend bedeutet.

Eine Gruppe alter Freunde - unter Ihnen der Horrorautor René und Eros - kommt dem Grauen langsam auf die Spur...

 

Mich faszinieren Horrorgeschichten, die auf alten Sagen, Legenden und Mythen basieren besonders. Das war bei Thomas Finns "weisser Schrecken" so und gilt auch für andere Autoren, die sich Stoffe vornehmen, von denen schon ihre Großeltern berichteten.
So beschreibt Diociaiuti eindrücklich die Welle an Gestank, die abstrusen Eigenschaften des Wesens. Das erzeugt durchaus einen Grusel und Ekel.
Es ist ein Roman, der sich nicht auf amerikanische Settings und Storyverläufe einlässt, von denen Diociaiuti als Verleger sicherlich genügend Beispiele gelesen hat. Er verzichtet darauf bewusst und orientiert sich nicht an ungeschriebenen Regeln der Horror Branche. Dadurch gelingt ihm ein eigenständiges Werk, dem es vielleicht etwas an einem guten Schluss mangelt, dass aber ein gutes Beispiel für Horror aus einer europäischen Feder ist.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nomaden

Michael Schreckenberg
Buch: 512 Seiten
Erschienen bei Juhr Verlag, 15.06.2015
ISBN 9783942625173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte beginnt damit, dass sich Jo umbringen möchte. Er steht auf einer Rheinbrücke und will eigentlich alles beenden, da kommt ein alter Schulfreund vorbei, drückt ihm Geld in die hand und sagt, er solle bis zum Klassentreffen warten und das Geld ausgeben.

Das macht Jo auch, er geht auch zum Klassentreffen, dass in einem alten Bunker stattfindet. Als er am nächsten Morgen die Party verlässt, sind alle Menschen verschwunden.

Mit der Zeit merkt er, dass zumindest die Partypeople aus dem Bunker nicht verschwunden sind. Und auch die sind nicht die einzigen Überlebenden.

Die dystopische Idee ist nicht unbedingt neu. Eine entvölkerte Welt, in der es keinen Strom, kein fließendes Wasser und auch alle anderen schönen Dinge des Lebens nicht mehr gibt und in der der Mensch zu einer Ursprünglichkeit zurück finden muss.

Das beschreibt Schreckenberg sehr ausufernd und teilweise langatmig. Alleine der Teil der Party und das Durchstreifen eines Dorfes auf dem Weg nach Köln dauert 200 Seiten.

Abwechselnd schreibt Schreckenberg aus der Sicht des Ich-Erzählers Jo und als übergeordneter Beobachter. Das ist ein interessantes Stilmittel auch wenn es vielleicht beim ein oder anderen Leser für Irritationen sorgen könnte.

Was dem Buch meiner Meinung nach aber leider völlig fehlt ist Spannung. Da ist kein unterschwelliger Grusel, keine düstere Erwartung einer Erklärung und keine actionreichen Momente.

Mir war es daher zu langweilig und zu wenig spannend.


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4 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Der Leichenbaum

Rainer Innreiter , Lothar Bauer
Flexibler Einband
Erschienen bei Twilight-Line, 25.09.2008
ISBN 9783941122130
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rainer Innreiter hat sich bei diesen sechs Kurzgeschichten Mühe gegeben, abwechslungsreise Geschichten und unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Das ist ihm auch bemerkenswert gut gelungen - ob Zombies aus einer anderen Ära, Puppen, die keine sind oder der immerwährende Kampf von Gott gegen den Teufel. Einiges ist neu interpretiert, biete interessante Herangehensweisen, andere sind klassisch mit dem eigenen Twist geschrieben.
Eine bemerkenswerte Sammlung, die fast noch mehr Geschichten vertragen hätte.

https://www.youtube.com/watch?v=2VFRWfODCX4

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

zombies, humor, spinnen, isolation, drogentrip

Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

David Wong , Marion Hertle
Flexibler Einband
Erschienen bei WALDE + GRAF bei Metrolit, 17.02.2014
ISBN 9783849300760
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer sich den Titel und das Cover anschaut, der erwartet entweder Trash oder Grandioses. Eine Mischung aus beiden ist es dann, aber der Trash ist - wenn es sowas gibt - bewusst und mit einem Augenzwinkern geschrieben.

Eines Nachts wacht David (Autor und gleichzeitig Hauptdarsteller seines eigenen Romans) auf, weil ihn etwas ins Bein gebissen hat. Als er die Bettdecke zurückschlägt, schaut ihm eine riesige Spinne entgegen.
Bei dem Versuch, diese wieder loszuwerden macht David einen solcheN Radau, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Der Polizist wird unter den fassungslosen Augen Davids von der Spinne angefallen, die ihm in den mund krabbelt - ohne das der Polizist sie gesehen hätte.

Der Auftakt einer teilweise humorigen aber teilweise auch ersnten aber immer spannenden Zombie-Dystopie der ganz eigenen Art:

https://www.youtube.com/watch?v=84H1iWtUbRE

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

abenteuer, u-boot, jugenbuch, science-fiction, henry wilkins

Deep - Gefahr aus der Tiefe

Jens Schumacher
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.10.2013
ISBN 9783785575123
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Header

Edward Lee
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Eraserhead Press, 01.12.2012
ISBN 9781621050612
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

psychose, horror, krank, dunkelheit, wesen

Finstere Nacht

Greg F. Gifune , Kalle Max Hofmann
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 31.01.2016
ISBN 9783958350878
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Greg Gifune hat schriftstellerisches Talent. Er ist kein Autor der derben Töne sondern des leisen, unterschwelligen Grusels. In diesem Buch ist mir das leider viel zu leise und viel zu unterschwellig.

Der Klappentext beschreibt die ersten 20 Seiten ganz gut - hier ist das Buch (auch wenn es unaufgeregt und bedächtig daher kommt) spannend. Dann jedoch passiert sehr lange nichts. Ein Jahr nach den Vorfällen inder Hütte haben sich die Jungs verändert. Nicht auf den ersten Blick bemerkbar, aber irgendwas hat sie aus dem Takt gebracht. Dies wird immer wieder in sich wiederholender Form geschrieben. Gifune ergeht sich in Familiengeschichten, sozialen Hintergründen und in sehr wenig Handlung. Bis Seite 200 taucht keine Spur von Grusel auf - und auch ab da nur sporadisch und in angedeuteter Form.

Leider viel zu langweilig für einen spannenden und abwechslungsreichen Horror oder Mystery Roman.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Rückkehr

Carsten Stroud , Robin Detje
Flexibler Einband: 580 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 03.12.2014
ISBN 9783832162955
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der zweite von drei Teilen der "Niceville" Trilogie von Stroud. Nachdem im ersten Teil unheimlich viele Personen und Handlungsstränge eingeführt wurden (zu viele als das es dem Buch gut getan hätte) geht die Geschichte hier nun weiter.

Der junge Rainey ist aus dem Koma erwacht, in das er aus mysteriösen Umständen nach seinem Verschwinden und dem darauf folgenden Wiederentdecken in einerm fest verschlossenen Sarg gefallen war.
Gleichzeitig sind Nick und seine Frau Kate vollauf damit beschäftigt die plötzlich gewachsene Familie unter einen Hut zu bekommen. Den neben Rainey zieht auch Kates Schwester mit ihren beiden Kindern ein.

Nick ist mit Morden beschäftigt, während anderswo in der Stadt ein feiner Herr in ein Hotel eincheckt der im Verborgenen agiert - und das auf eine blutige Art und Weise.

Auch für diesen Teil gilt: weniger wäre mehr gewesen. Weniger Charaktere, weniger Schauplätze, weniger Genre-Mix, weniger Stränge, mehr Besinnung auf das Wesentliche.

Das Buch ist - wie schon der Vorgänger - eine Mischung aus Familiensaga, Polizei-Thriller, Mafiageschichte und Detektivstory mit Elementen eines Historienromans, Mystery und Horror. Das einzige was fehlt ist Sex.

Wäre - und auch da geht es mir wie im ersten Teil - der Thriller, der wohl das Hauptelement des Romans ist, nicht so spannend und unvorhersehbar, hätte Stroud nicht ein Händchen für überraschende Entwicklungen...
In diesem Teil ist mehr Mystery drin als im ersten auch kommen ab der zweiten Hälfte des Romans tatsächlich einige Anflüge von Horror drin vor. Aber wer wie ich auf diese Art der Literatur steht, der braucht langen Atem und viel Geduld.

Da hätte aber auch der Verlag gut dran getan, nicht im Klappentext schon alles zu wollen und das ganze als eine Mischung der drei Genres Thriller, Mystery und Horror zu bezeichnen. Denn das ist es in meinen Augen nicht: es ist ein toller Thriller mit einer leicht übersinnlichen Note.

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

thriller, mystery, banküberfall, trilogie, südstaaten

Niceville

Carsten Stroud , Dirk Gunsteren
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 07.03.2013
ISBN 9783832162122
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

es ist immer gefährlich, wenn Verlage versuchen in ihren Klappentexten möglichst viele Genres anzupreisen um möglichst viele Fans zu erreichen.
Dieses Buch ist dem leider auch erlegen. Es wird als eine Mischung von Thriller, Mystery und Horror beschrieben - in Wirklichkeit ist es ein spannender Polizei-Thriller mit einem Hauch Mystery und keiner Spur von Horror.

Das Buch beginnt mit einem bis ins Detail geplanten Geldraub in dessen Verlauf eine Reihe Polizisten geradezu hingerichtet werden. Das frapierende daran: der Schütze ist dekorierter Polizei Scharfschütze.
Gleichzeitig ist der Romane ein Art Familiensaga, werden doch die Gründerfamilien der Stadt Niceville bis ins letzte Jahrtausend hinein zurückverfolgt.
Außerdem ist es die Geschichte des kleinen Rainey, der verschwindet und in in einem versiegelten Mausloleum wieder auftaucht und dann im Koma liegt.

Stroud ist großer Fan seines eigenen Landes, findet nur Amerikanische Autos toll und ist ein eben ein typischer Ami, der nie über den Tellerrand geblickt hat.

Wäre der Polizei-Thriller nicht so spannend und mitreißend, würde ich dem Buch zwei Punkte geben, denn Stroud will einfach zu viel. Fängt zu viel an und verstrickt sich in einer unüberschaubren Masse an Protagonisten, Handlungsstränge und Nebengeschichten. Mystery kommt an vier Stellen im Buch vor - sonst überhaupt nicht.

Stroud hat es drauf den Leser zu fesseln, hat sich mit dem Thriller-Teil wirklich was spannendes und neuartiges einfallen lassen. Der ganze Rest passt halbwegs da rein, da dieser Rest aber aus Andeutungen besteht wird man nicht wirklich schlau draus. Was Stroud wirklich will ist mir auch am Ende des zweiten Teils noch nicht klar geworden.

Ich überlege ernsthaft den dritten Teil noch zu lesen - ich warte die ganze Zeit auf Auflösungen, Erklärungen und Entwicklungen, aber die kommen sehr langsam.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

enge, andreas kammel, neubeginn, afrika, endzeit

Sanctuary - Letzte Zuflucht

Andreas Kammel
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783426515242
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Videorezension hier:
https://youtu.be/IcnMn-pRtcg

--
über 800 Seiten ist Andreas Kammels Werk lang. Das wirkt für manche vielleicht etwas abschreckend da viele dieser Wälzer Längen haben. "Sanctuary" ist es gelungen, diese weitesgehend zu vermeiden. Es ist eine Mischung aus Roadmovie, sozialkritischem und systopischen Roman um eine schwarze Wand, die die Welt zu um- und verschlingen droht.

Als Christopher, Max und Mtoto als einer der ersten die  Wand in Afrika entdecken ist sie noch eine kleine Kugel, doch sie breitet sich rasch aus. Erst überflutet sie Afrika, dann nimmt sie Kurs auf den Rest der Welt. Die Apokalypse beginnt dort wo die Menschheit ihre Wiege hatte. Die drei sind nicht die einzigen, die nun fliehen. Und langsam stürzt die Welt ins Chaos.

Gleichzeitig entsteht aus dem Nichts ein neuer Kontinent mitten im Pazifik. Für Cathrine, eine hochrangige Militär im Pentagon gilt es diesen Kontinent für die USA zu erschließen.

Die erste Hälfte des Buches besteht aus der Flucht von Christopher, Max und Mtoto aus Afrika nach Europa und schließlich in die USA. Spannend erzählt erlebt der Leser die Rückschläge und Erfolge der drei mit. Gleichzeitig muss Cathrine gegen Intrigen und Machtspiele beim Militär bestehen.

Das Buch will vielleicht etwas zu viel, denn irgendwann landen die drei Flüchtigen in einem faschistoiden System und Cathrine sieht sich Terror in den eigenen Reihen gegenüber.

Das Ende des Buches und die Auflösung ist unbefriedigend und passt nicht zum Rest der Geschichte - es geht in eine ganz andere Richtung. Auch wird das Buch auf den letzten 200 Seiten dann doch lang und man fiebert der Erklärung für die Wand, die während des ganzen Buches nicht gefunden wird entgegen. Die Erklärung dazu (wie gesagt) ist enttäuschend und hat mich ratlos zurück gelassen.

Trotz allem ein spannendes und lesenswertes Buch für alle Fans von dystopischen Geschichten und Edzeitthemen. der studierte Physiker Kammel hat sich viel Mühe mit der Geschichte gegeben und schafft es vor allem, das Grauen und Chaos ganz langsam und unterschwellig Überhand nehmen zu lassen.
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Hallucigenia

Laird Barron , Jakob Schmidt
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Golkonda Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783944720838
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vier Kurzromane, die alle sprachlich ausgefeilt sind und sehr hintergründige, anspruchsvolle Literatur sind. Nichts für Fans von schnell zu lesender, leicht zu verdauender Kost - sondern echte Literatur mit übersinnlichem Touch in der Tradition von Poe und Konsorten

Man muss einen langen Atme haben und darf nicht darauf warten, dass viel Action dabei wäre - wer das mag, dem wird dieses Buch zu langweilig sein. Für alle anderen, die Übersinnliches mögen und sich gerne beim Lesen Zeit lassen, hat Barron hier was schönes geschaffen:

https://youtu.be/xCqvSDrx9UI

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Weltenbruch

Moe Teratos
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.12.2015
ISBN 9781519124418
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wie so viele Endzeitromane, Dystopien und Sci-Fi Grusler fängt auch dieses Buch mit den letzten Minuten einer Welt, wie wir sie kennen an und beschreibt dann den Untergang. Eine Gruppe Menschen, die gerade in einem Stau fest stecken erleben, wie der Himmel rot und blau blinkt, es tut einen Schlag und auf einmal fallen Wesen auf die Erde, die er hier noch nie gab. Kleine schwarze Viecher, die Menschen fressen. Im Verlauf des Buches passiert das noch zwei Mal und immer kommen neue Wesenheiten dazu.

Ein wenig fühle ich mich an Stephen Kings Kurzgeschichte erinnert, die von Frank Darabont als "Der Nebel" verfilmt wurde. Der Ablauf ist - wenn nicht gleich doch sehr ähnlich.

Trotzdem ist die Idee gut und die Spannung hält sich.

Was dieses Buch aber dazu macht, kein Knaller zu sein, ist die stupide Sprache, die klischeehaften Charaktere und die platten Dialoge. Vom Schreibstil her ist das relativ einfaches Niveau. Besonders nervtötend sind die ständigen Vorgriffe: "hätte ich gewusst, dass das dazu führen würde, hätte ich..." oder "das dachte ich - wenn ich da schon gewusst hätte, dass morgen deswegen das passierern würde...".  Nervtötend, spannungszerstörend und viel zu gehäuft.

Die Charaktere bilden sich aus den altbekannten Bausteinen: der moralisch einwandfreie Held, der durch und durch böse Antagonist, die Zweifeler, die Ängstlichen und die Jugendlichen Heißsporne.

Für die wenig raffinierte Sprache und vor allem die eintönig platten Charaktere hätte ich Null Punkte vergeben - die Idee ist aber tatsächlich gut und der Handlungsverlauf ist es eben so.

Man kann es durchaus lesen, darf aber weder tiefgehende Erklärungen noch ausgefeilte Charakterstudien oder neuartige Dialoge erwarten.

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(11)

20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Omega Days - Die letzten Tage

John L. Campbell ,
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.12.2015
ISBN 9783453317154
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Zombie-Genre ist ein etabliertes, und man muss sich als Autor anstrengen, es neu zu erfinden, da das meiste schon mal geschrieben wurde. Nichts desto trotz bemühen sich die meisten Schriftsteller wie bspw. Brian Keene, Max Brooks oder Frank Martin zumindest neue Aspekte, neue Schauplätze und neue Ansätze in ihre Bücher zu bringen; vor allem Josh Malerman mit "Bird Box" hatte da richtig tolle Ideen.

Campbell hat nichts davon getan. Sein Werk ist so uninspiriert und sowohl bon der Handlung wie von den Protagonisten so erwartbar, dass einem das Buch am Ende lediglich das Gefühl gibt, eine Zusammenfassung aus anderen Zombie Romanen gelesen zu haben. Nichts daran ist neu oder unkonventionell.

Das Buch beginnt mit dem Tag des Ausbruchs der Seuche und begleitet eine Reihe Personen unabhängig voneinander. Es sind aber so viele dieser Personen, dass man sich anstrengen muss den Überblick nicht zu verlieren. Diese versuchen von irgendwo her nach irgendwo hin zu kommen. Dabei ist alles, was an Klischees und Klassikern so zu erwarten wäre: der Biker, der eigentlich Schriftsteller ist. Das College-Girl, dass vom Mädchen zum alles niedermähenden Vamp wird, der verrückte christliche Prediger, der aufrechte Soldat/Helikoperpilot, der böse Raucher und der gute Samariter. Keinem kommt man so richtig nah - dafür sind es zu viele handelnde Personen. Dem Grund der Zombie Epidemie kommt man ebenfalls nicht nah, auch wenn an genau einer Stelle ein Ansatz hervorlugt, der leider nach ein paar Seiten wieder verschwindet und im gesamten restlichen Buch nicht mehr auftaucht.

Das macht das Buch nicht schlecht, aber eben zu erwartbarem Mittelmaß. Was mich ärgert, ist das offene Ende, das (wahrscheinlich zwei, es gibt ja heute nur noch Trilogien) weitere Teile erahnen lässt. Da erfahrungsgemäß in mehrteiligen Büchern das erste das ist, dass die Atmosphäre bildet, die Welt des Geschehens beschreibt und die Grundzüge neuer Ideen etabliert, erwarte ich von den folgenden Teilen genau das, was der erste Teil bietet. Die werde ich dann nicht mehr lesen.

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ripley, alien

Alien - Der verlorene Planet

Christopher Golden ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453316171
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Story ist bekannt und wurde hier auch nicht neu interpretiert. Vielleicht glaubte der Autor, dass nach den letzten beiden "Alien" Filmen eine Besinnung auf die Wurzeln der Geschichte um das bösartige Wesen, dass alles tötet und Menschen als lebende Brutkammern nutzt angebracht wäre. Dem kann man sich durchaus anschließen - es fehlt dem Buch aber schlichtweg das Reizvolle und das Eigene.

Da werden auf einem gerade in der Kolonialisierung befindlichen Planet sonderbare Löcher im Boden entdeckt. Es verschwinden die ersten Leute und eine Art Terraforming-Crew soll untersuchen, was da los ist. Es dauert nicht lange bis mehr Menschen verschwinden und schließlich das erste Alien in Erscheinung tritt. Die "Brut-Drohnen" (also die Wesen, die sich am Kopf eines Menschen festsaugen) tauchen kaum auf und auch über die Aliens erfährt man nichts Neues.

Es gibt keine Erklärungen für das Phänomen, man erfährt nichts Neues, was man nicht aus dem ersten Film alleine schon kennen würde.

Der Autor hat sich meiner Meinung nach überhaupt keine einzige Idee einfallen lassen - das Buch ist leidlich gut geschrieben und nicht gänzlich ohne Spannung, aber kaufen muss man es sich wirklich nicht.

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1.616 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 153 Rezensionen

kreuzfahrt, thriller, sebastian fitzek, selbstmord, psychothriller

Passagier 23

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 29.10.2015
ISBN 9783426510179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sebastian Fitzek hat sich trotz mäßiger Ideen, wenig rafiniertem Schreibstil und beschränkter Vorstellungsgabe zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller dieser Zeit hochgeschwungen. Das muss nicht unbedingt für ihn sprechen, vor allem sagt es etwas über das Publikum aus - sagen die einen. Von "gradioser Leistung" wiederum sprechen die anderen.

Mit "Passagier 23" ist Fitzek zwar kein grandioser Roman gelungen, für seine Verhältnisse hat er aber doch einen lesenswerten und teilweise sogar spannenden Roman geschaffen, der sich mit Verschleppung, Betrug und dem Verhältnis zwischen Eltern und Kindern beschäftigt. Das ganze spielt auf einem Kreuzfahrtschiff - der alternde und wie immer von Zweifeln geschüttelte Polizist ist gut geschrieben wenn auch die ausgelaugten Klischees nicht fehlen dürfen. Trotzdem kommt man ihm näher; auch der Verlauf der Geschichte schafft es, den Zuschauer bei der Stange zu halten.


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Auf finsteren Pfaden

Vanessa Betti , Detlef Klewer , Thomas Heidemann , Julia Annina Jorges
Buch: 326 Seiten
Erschienen bei Burgenwelt Verlag, 02.02.2015
ISBN 9783943531237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzgeschichtensammlungen sind was schönes. Wenn man kaum Zeit hat zum lesen, häufig neue Geschichten kennenlernen will oder ganz einfach, weil einem diese Buchform besser gefällt - Hier haben sich alle Geschichten dem Thema Horror gewidmet und spielen im Mittelalter. Aber so ähnlich wie die Zeitspanne so unterschiedlich sind die Storys: da taucht der Tod auf einem Schlachtfeld auf, Vampire lauern in Ruinen oder ein Dämon in Tiergestalt wohnt unerkannt in einem Schloss.

Unterschiedliches Grauen, unterschwelliges Gruseln und alles, was dazwischen passt, findet man in diesem Buch. Nicht alle Geschichten sind was Besonderes und nicht alle sind großartig, aber einige können mit den besten Kurzgeschichten bekannter Autoren mehr als mithalten.

https://youtu.be/fD5KMS1tvOI

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moskau, dystopie, metro, russland, überleben

Metro 2033

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2012
ISBN 9783453529687
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Irgendwann war die Welt da draußen plötzlich von gleißenden Feuerbällen zerstört. mitbekommen hat es fast keiner, den in der selben Millisekunde schon waren alle Zeugen tot. Einige wenige haben aber durch Zufall überlebt, weil sie tief unter Moskau in den Katakomben der prächtigen Metro unterwegs waren. Diese Menschen haben eine neue Zivilisation und ein neues, unterirdisches Moskau geschaffen. Aber nur weil auf den Prachtstraßen und im Kremel keine Menschen mehr existieren, heißt das nicht, dass sie unbevölkert wären.

https://youtu.be/Vwi9jHWs4SE

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thriller, cia, horror, invasion, virus

Infiziert

Scott Sigler , Martin Ruf
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.10.2008
ISBN 9783453433632
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hawoll, irgendwas kam da aus dem kalten Schwarz des Universums. So klein, so leise, dass es niemand entdeckt hat. Bis es sich einem inneren programm folgend angefangen hat zu entpuppen. Kein Monstrum, keine Zombies, keine grünen Männchen, nein eine Art biologischer Prozess ist es, der einige Menschen unbemerkt befallen hat. Und als sie es dann bemerken ist es bereits zu spät.


https://youtu.be/rbk89Z2_HQg

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