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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

max lucado, kreuz, die totenkleider, blut und wasser, persönliche ansprache

Weil du es ihm wert bist

Max Lucado
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 03.01.2018
ISBN 9783775158497
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als Jesus Christus für uns am Kreuz starb, zeigte er seine Liebe für uns Menschen auf eine unvorstellbare Weise. In diesem Buch beschäftigt sich Max Lucado mit dem Kreuzestod an sich und beleuchtet intensiv, was dabei das Holzkreuz, aber auch die
Nägeln, die Dornenkrone und weitere Dinge heute noch für uns bedeuten können.
Max Lucado hat auch hier wieder ein sehr lebensnahes und informatives Sachbuch geschrieben, indem er gut verständlich erklärt, warum Jesus für uns Menschen stirbt. Auch wenn man schon andere Bücher zu dem Thema gelesen hat, findet man hier dennoch etwas Neues. 
Für mich war besonders interessant, dass gerade in den Nägeln, dem Speichel der Soldaten und auch im zerfetzten Fleisch für uns so viele Verheißungen enthalten sind, über die man sonst nur wenig nachdenkt.
Wie immer schreibt Lucado sehr lebensnah und schafft es, durch viele Beispiele deutlich zu zeigen, was gemeint ist. Dieses Mal verwendetet er allerdings in einigen Kapiteln aus meiner Sicht sehr merkwürdige und nicht so passende Begebenheiten, die er dann auch etwas zu intensiv erzählt. Dadurch beginnt das Buch auch etwas seltsam und schreckt vielleicht den einen oder anderen Leser ein bisschen ab.
Insgesamt hat mich ,,Weil du es ihm wert bist" sehr angesprochen und neu daran erinnert, was Jesus für uns getan hat. Auch wenn ich denke, dass dieses Buch nicht unbedingt das beste von Max Lucado ist, empfehle ich es hier gerne weiter. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

christliche werte, vertrauen finden, liebe, gottvertrauen, romantik, turano

Ein Kindermädchen zum Verlieben

Jen Turano
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 15.01.2018
ISBN 9783957344618
Genre: Historische Romane

Rezension:

1882: Das Kindermädchen Millie Longfellow verliert wegen ihrer Art, Kinder zu erziehen eine Arbeitsstelle nach der anderen. Als sie wiedereinmal entlassen wurde, trifft sie auf Everett Mulberry, der von seinem verstorbenen Freund das Sorgerecht für dessen drei Kinder überraschend übertragen bekommen hat. Da sich diese hartnäckig gegen Kindermädchen wehren und bisher jedes vergrault haben, sucht er verzweifelt nach einer jungen Dame, die dieser Aufgabe gerecht wird... .
Jen Turano hat hier einen historischen Roman geschrieben, der viel Humor und kuriose Szenen enthält, aber einem auch immer wieder christliche Aspekte vor Augen führt. Auch wenn die Standesunterschiede und die dazugehörigen Umgangsformen der damaligen Zeit von der Autorin oft etwas merkwürdig dargestellt werden, tut das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Im Mittelpunkt des Buches steht die junge Frau Millie Longfellow, die im Waisenhaus aufgewachsen ist und daher von Kindheit an nie ein einfaches und sorgenvolles Leben führen konnte. Dennoch ist sie weder verbittert noch griesgrämig. Stattdessen versucht sie zu jeder Gelegenheit, ihren Wortschatz zu erweitern, indem sie ihr unbekannte Wörter im Wörterbuch nachschlägt und danach oft auf ziemlich seltsame Weise versucht, diese in ein Gespräch einfließen zu lassen. Mir hat bei ihr besonders gefallen, dass sie während der Arbeit mit den Kindern richtig aufblüht und auch mal unkonventionelle Methoden zur Erziehung gebraucht. Vor allen Dingen schafft sie es durch ihre liebevolle Art, den drei Waisen Halt zu geben und ihre Herzen zu erobern.
Ihr neuer Arbeitgeber Everett scheint zu Anfang des Buches irgendwie verbissen und war mir nicht gleich sympatisch. Erst nach und nach merkt man, dass auch er ein gutes Herz hat, aber sich mit vielen falschen Leuten umgeben hat. Gerade seine Fast-Verlobte Caroline hat ihn fest im Griff und bestimmt wo es lang geht. Zwischen ihr und Millie kommt es im Verlauf der Geschichte noch zu einigen Komplikationen, die jedoch augenöffnend auf ihn wirken.
Eine meiner Lieblingsfiguren im Buch ist die ältere Dame Abigail Hart, die selbst zur reichen Oberschicht gehört, aber sich dennoch um Menschen kümmert, denen es nicht so gut geht. So dürfen Millie und auch die Schauspielerin Lucetta Plum kostenlos bei ihr wohnen und auch sonst Geborgenheit und viel Unterstützung bei ihr finden. Vor allen Dingen versucht sie, die beiden gut zu verheiraten, was nicht auf viel Anklang stößt.
Jen Turano schreibt wie auch in ihren anderen Büchern mit unglaublich viel Witz, Charme und Kreativität. Sie schafft es auch, unaufdringlich christliche Inhalte miteinfließen zu lassen und so dem Roman einen großen Mehrwert zu geben. Außerdem beschreibt Frau Turano jede Szene so bildlich, so dass ich bei besonders skurillen Momenten schmunzeln und auch laut loslachen musste. 
Insgesamt ist ,,Ein Kindermädchen zum Verlieben" ein wunderbares und humorvolles Buch, welches auch etwas Spannung enthält. Gerne empfehle ich es hier weiter.

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alltagsinspirationen, bildband, verlag: gerthmedien

Wo Freude aufersteht

Max Lucado
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 15.01.2018
ISBN 9783957344656
Genre: Sonstiges

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

tiere, bildband, tier, tierportäts, tiercharakter

Die Seele der Tiere

Sabine Remy-Schwabenthan , Walter Schels
Fester Einband: 159 Seiten
Erschienen bei Bassermann, F, 18.08.2008
ISBN 9783809423720
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Fotoband finden sich viele Tieraufnahmen des Fotografen Walter Schels, die von Sabine Schwabenthan kommentiert werden. Jedes Tier ist so porträtiert worden, dass man als Betrachter einen Eindruck davon gewinnen kann, was innerlich darin vorgeht.
Mich hat dieser Bildband mit den wirklich gelungenen Tierbildern sehr beeindruckt. Manche erscheinen mit ihren Gesichtsausdrücken fast menschliche Züge zu haben. Dazu kommen noch die passenden Texte von Frau Schwabenthan, die damit noch einmal unterstreicht, dass Tiere einfach ein viel komplexeres Innenleben haben, als man auf den ersten Blick erkennen kann.
Das besondere an diesen Portraits ist, dass Herr Schels die Tiere genauso fotografiert, wie er es auch normalerweise mit Menschen macht. Dadurch gelingt es ihm wahnsinnig gut zu zeigen, zu wie viel Mimik ein Tier fähig ist und dass es auch viele Gefühle ausdrücken kann.
Mir persönlich hat es richtig Freude gemacht, dieses Buch durchzublättern und die verschiedenen Geschichten dazu zu lesen. 
Insgesamt kann ich ,,Die Seele der Tiere" an jeden weiterempfehlen, der hochwertige Bildbände und besondere Tieraufnahmen mag.
Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

linke, nachkriegszeit, historischer roman, alleinerziehende frauen, köln

Weiberwirtschaft

Maria Linke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783548288024
Genre: Romane

Rezension:

Hanna Guenther hat schon früh ihre Mutter bei einem Unfall verloren und dementsprechend kaum Erinnerungen an sie. Nun hat sie selbst drei Töchter, die sie alleine großzieht. Als sie zufällig beim entrümpeln ihres Elternhauses auf einen alten Koffer stößt, findet sie alte Tagebucheinträge, die von einer Kneipe namens ,,Zum goldenen Pfau" berichten, die ihre Mutter und Großmutter eine zeitlang geführt haben... .
Maria Linke hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der verschiedene Einblicke in das Leben einer alleinerziehenden Frau mittleren Alters, aber auch in die Nachkriegszeit gibt. 
Zeitlich spielt die Handlung in der Gegenwart, aber durch die Tagebucheinträge reist man als Leserin auch immer wieder in die Vergangenheit.
Im Mittelpunkt steht Hanna Guenther, eine Frau mittleren Alters, die auf mich anfangs etwas farblos und zum Teil auch langweilig wirkte. Beim lesen habe ich mich immer wieder gewundert, warum sie ihren Vater nie gedrängt hat, ihr mehr über ihre Mutter zu erzählen. Gerade weil immer wieder betont wird, wie sehr sie unter der Unwissenheit leidet, hätte ich schon erwartet, dass sie als Erwachsene hartnäckiger durchgreift und Antworten verlangt.
Im Laufe des Romans merkt man aber deutlich, dass Hanna stärker und auch mutiger wird, was natürlich auch mit dem Aufsuchen der noch immer existenten Kneipe in Köln zusammenhängt. Auch hat mir gefallen, wie viele alltägliche Probleme, die Alleinerziehende haben, herausgestellt werden.
Meine Lieblingsfigur im Buch ist allerdings Hannas beste Freundin Ute, die immer ein offenes Ohr für diese hat und vor allen Dingen auch sehr gute und besonnene Ratschläge gibt. Sie wirkte auf mich manchmal schon fast zu perfekt, aber dennoch unglaublich nett und sympatisch.
Maria Linke schreibt einfach und gut lesbar. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist die Darstellung der Vergangenheit 1945, die sich alleine auf die Tagebucheinträge beschränkt. Ich hätte mir zusätzlich gewünscht, dass man in einigen Kapiteln doch auch aus der Ich-Perspektive von Hannas Mutter etwas über deren Leben erfahren hätte. 
Insgesamt ist ,,Weiberwirtschaft" ein unterhaltsamer und solider Roman, der mir zu wenig Tiefgang hatte. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 37 Rezensionen

lucrezia borgia, renaissance, cesare borgia, italien, borgia

Die letzte Borgia

Sarah Dunant , Peter Knecht
Flexibler Einband: 522 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 15.01.2018
ISBN 9783458363194
Genre: Historische Romane

Rezension:

1502 in Rom: Die Borgias scheinen alles erreicht zu haben. Alexander Borgia besitzt als Papst eine hohe Autorität, sein Sohn Cesare erobert eine Stadt nach der anderen und Lucrezia ist auf dem Weg zu ihrem dritten Ehemann nach Ferrara. Dort muss sie sich nicht nur gegen ihren Schwiegervater durchsetzen, sondern auch eine Vielzahl von Gerüchten entkräften, die im Umlauf sind... .
Sarah Dunant hat hier einen beeindruckenden historischen Roman geschrieben, der mich als Leserin wirklich mit in eine ganz andere Zeit genommen hat. Man taucht in die Welt der Borgias durch verschiedene Figurenperspektiven ein und bekommt so ein umfassendes Bild, wie sich die einzelnen Familienmitglieder selbst, aber auch andere Menschen wie der florentinische Gesandte Machiavelli sie sehen und beurteilen.
Im Mittelpunkt des Romans steht hier Lucrezia, die als Tochter des Papstes bereits zum dritten Mal verheiratet wird und als Frau auch kaum ein andere Wahl hat, als sich zu fügen. Für mich etwas überraschend, wird sie sehr sympatisch dargestellt. Sie wird als schön und anmutig beschrieben und kommt so ganz anderes, als man sie sich vorstellt, rüber. So ist sie bescheiden, aber auch redegewandt und kann sich durchaus in ihrer neuen Heimat durchsetzen und die Gunst der Menschen für sich gewinnen. Ihr Bruder Cesare erscheint wie ein Genie, der unglaublich geschickt seine Kämpfe plant und dabei alle mit seinem Verstand und seinen vorher kaum durchschaubaren Plänen beeindruckt. Benutzen tut er dabei seinen Vater, den Papst, welcher erschreckenderweise sein Amt nur dazu benutzt, um die eigene Macht der Borgia zu sichern. Dabei geht er über Leichen und tut alles, was jemand aus der katholischen Kirche niemals tun sollte.
Die Autorin Sarah Dunant schreibt flüssig und so detailreich, dass man wirklich meint, den Figuren im Buch zu begegnen und einen Teil ihrer Geschichte mitzuerleben. Man merkt dem Text deutlich an, wie viel Recherchearbeit darin steckt. Obwohl dies bereits der zweite Band von Frau Dunant über die Borgias ist und ich den ersten nicht gelesen habe, hatte ich nicht das Gefühl, mir würde viel Vorwissen fehlen. Man kann also den Roman auch unabhängig vom Vorgänger lesen.
Insgesamt hat mich ,,Die letzte Borgia" gut unterhalten und mich bis zur letzen Seite gefesselt. Wer gerne spannende historische Romane liest, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen. Gerne empfehle ich es hier weiter.

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30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

martha conway, geschichte, sklaven, goldmann challenge, theaterschiff

Das Schiff der Träume

Martha Conway , Christine Heinzius
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.10.2017
ISBN 9783442205295
Genre: Historische Romane

Rezension:

1838: May arbeitet als Schneiderin für ihre schauspielende Cousine Comfort und reist mit ihr von Theater zu Theater. Doch als Comfort sie überraschend entlässt, ist May auf sich allein gestellt. Auf der Suche nach einer neuen Anstellung gerät sie auf die ,,Floating Theatre", ein schwimmendes Theaterschiff und lernt dort ein ganz anderes Leben kennen. Doch dann wird sie unerwartet vor eine schwere und gefährliche Aufgabe gestellt... .
Dieser historische Roman erfordert viel Zeit und Muße, um sich richtig einzulesen, aber dann entwickelt die Handlung tatsächlich so etwas wie Spannung und steigert sich erheblich. 
Im Grunde geht es im Buch um eine junge Frau, die in Abhängigkeit von ihrer Cousine lebt und in ihrem Schatten mit ihren Talenten total untergeht. Erst als May tatsächlich auf, wie ich finde, dreiste Art und Weise abgefertigt wird, entwickelt sie erstaunlicher Weise den Mut und auch die Kraft, ihr Leben nicht nach den Anweisungen anderer zu gestalten, sondern etwas ganz Neues und Aufregendes zu wagen. 
Als Figur wirkte May gerade am Anfang auf mich relativ kühl und irgendwie seltsam emotionslos. Obwohl sie nur knapp ein schreckliches Unglück überlebt und dabei zusehen muss, wie andere ertrinken, zeigt sie keine geschockte Reaktion, sondern betrachtet alles eher analysierend. Erst nach und nach während der Zeit auf dem Theaterschiff taut May auf und wagt nachher etwas, dass ich ihr so kaum zugetraut hätte.
Die Autorin Martha Conway schafft es, den Leser wirklich in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts mitzunehmen. Sie beschreibt sehr anschaulich die Umgebung des Ohio Rivers, die kleinen und größeren Orte und stellt dabei die Situation der Sklaven, aber auch der freigeborenen Farbigen immer wieder in den Vordergrund. Während anfangs der Roman noch etwas schleppend zu lesen war, wird es gerade auch auf dem Theaterschiff mit den vielen unterschiedlichen Figuren richtig interessant. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Schauspielerin Mrs. Niffen, die unglaublich neugierig ist und ständig versucht, auf mehr oder weniger subtile Weise May ihre Arbeit und ihre Habseligkeiten wegzunehmen. 
Insgesamt ist ,,Das Schiff der Träume" ein solider historischer Roman, der mich gut unterhalten hat. Da das Buch jedoch etwas langatmig beginnt und erst spät eine Dynamik entwickelt, kann ich nur 3 Sterne geben. 

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

berlin, mord, thriller, folter, spannung

Der Todesmeister

Thomas Elbel
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Victor von Puppe ist gerade erst vom Innenministerium zum LKA versetzt worden, als eine grausam zugerichtet Leiche aufgefunden wird. Bei der Toten handelt es sich um die Nichte eines hochrangigen Berliner Senators, die seit einiger Zeit von zu Hause abgehauen ist. Erst scheint die schreckliche Tat ein Einzelfall zu sein, doch dann tauchen noch mehr junge Mädchen auf, die alle auf ähnliche Art und Weise zu Tode gequält wurden... .
Mit diesem Thriller habe ich mich von Anfang an etwas schwer getan und konnte mich bis zum Ende nicht richtig in die Handlung einlesen. Für mich wurde das Buch nie richtig spannend und auch mit den Figuren wurde ich überhaupt nicht warm.
Der Protagonist Victor von Puppe wirkte auf mich überhaupt nicht echt und wie die anderen Ermittler komplett konstruiert. Mir war er überhaupt nicht sympatisch und ich fand es auch unrealistisch, wie er einfach so zum LKA wechselt und an einem wirklich misstrauischen Chef der Behörde  mit einer schlechten Ausrede vorbei kommt. Auch seine Ermittlungskollegen wirkten auf mich seltsam und irgendwie zu übertrieben vielschichtig gemacht. So haben sie zwar alle besondere Charakterzüge und eine schwierige Vergangenheit, was aber keineswegs zu ihrer Glaubwürdigkeit beiträgt.
Auch die Handlung habe ich eher als trocken und zum Teil auch als vorhersehbar empfunden. An einer bestimmten Stelle wurde ich hellhörig und kam so relativ schnell auf den Täter. So war das Buch für mich kaum spannend und besonders gestört hat mich, dass es immer wieder besonders brutale Szenen gibt, die eigentlich so nicht nötig gewesen wären.
Insgesamt hat mich ,,Der Todesmeister" leider nicht überzeugen können. Mir fehlt hier die für einen Thriller dringend benötigte Spannung, aber auch glaubhafte Figuren und eine Handlung, die für mich nicht nur vorhersehbar ist. Daher kann ich das Buch nicht weiterempfehlen.

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36 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

introversio, schüchternheit, introvert, powerfrauen, persönlichkeitsentwicklung

Verstecken gilt nicht

Melina Royer
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Kailash, 04.09.2017
ISBN 9783424631500
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auf fremde Menschen zugehen, vor anderen zu sprechen und generell scheinbar ganz normale Alltagssituationen können für Schüchterne große und unüberwindbare Hürden darstellen. Auch Melina Royer kennt dieses Problem nur zu gut, aber hat sich entschieden, ihre Schüchternheit ganz konkret anzugehen und sich nicht einfach damit abzufinden.
In diesem Buch beschreibt sie, wie sie ihr Problem erst einmal grundlegend analysiert hat und welche Strategien ihr geholfen haben, Selbstbewusstsein aufzubauen und die Scheu vor anderen Leuten Stück für Stück zu verlieren.
Mir hat gleich gefallen, dass hier nicht irgendein Psychologe seine Ansichten darlegt, sondern wirklich eine von Schüchternheit selbst Betroffene über ihre Erfahrungen berichtet. Schon auf den ersten Seiten haben mich ihre Erlebnisse sehr bewegt und ich hatte oftmals den Eindruck, dass sie genau meine Situation beschreibt. So hat es mir schon etwas geholfen, zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Problem hat.
Da Melina Royer selbst eine Betroffene ist, kann sie gut nachvollziehen, wie schwer es ist, alte Verhaltensmuster aufzubrechen und durch neue zu ersetzen. Das ganze Buch über äußert sie hilfreiche Gedanken zum Beispiel zur Analyse der eigenen Gefühle und wie man nach und nach aus der eigenen Komfortzone ausbrechen kann. Mir hat auch gefallen, dass zwischendurch immer wieder Leserinnen zu Wort kommen, die von ihren Erfahrungen als Schüchterne berichten.
Für mein Leben konnte ich viele Tipps aus diesem Ratgeber mitnehmen, während andere mir nicht sehr viel geholfen haben. Ich denke aber, dass jeder hier etwas findet, was grundsätzlich für einen selbst anwendbar ist.
Insgesamt habe ich noch nie einen so offenen und persönlichen Ratgeber wie ,,Verstecken gilt nicht" gelesen. Melina Royer ist es gelungen, mir ein Stück weit zu helfen und ich bin der Meinung, dass sie auch vielen anderen Menschen mit diesem Buch Mut macht. Gerne empfehle ich es hier weiter.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller, mord, psychologin, serienmörder, psychopath

Ich töte dich

Brenda Novak , Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 04.12.2017
ISBN 9783746633572
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mitten in Alaska im abgeschiedenen Ort Hilltop leitet Evelyn Talbot eine Anstalt, in der Verbrecher mit psychopathischen Störungen nicht nur gefangen gehalten, sondern auch therapiert werden. Seitdem sie als junges Mädchen selbst von ihrem Freund fast ermordet wurde, möchte sie unbedingt andere vor ihrem Schicksal bewahren und herausfinden, warum Menschen zu grausamen Tätern werden. Die Bewohner des kleinen Städtchens sind von ihrem Vorhaben wenig begeistert und als dann auch noch ein Mord geschieht, glaubt Evelyn, dass ihr Exfreund sie aufgespürt hat... .
Bei diesem Buch hat mich bereits der Klappentext richtig neugierig gemacht, doch beim lesen musste ich feststellen, dass die Autorin Brenda Nowak ihre Idee zu diesem Thriller leider nicht richtig überzeugend umsetzen konnte. Die Therapie und das Verfolgen des Mörders geraten zunehmend in den Hintergrund, da stattdessen Evelyn Talbot mit dem State Trooper Amarok eine Art Beziehung eingeht, die in diesem Kontext aus meiner Sicht total fehl platziert ist.
Dr. Talbot ist eine Figur, die mich anfangs sehr beeindruckt hat. Ihre schlimmen Erlebnisse, die sie als junges Mädchen verkraften musste, haben sie nicht völlig zerstört, sondern auf eine gewisse Weise noch viel stärker gemacht. Verwunderlich ist allerdings, dass sie auf der einen Seite regelrechte Panik hat, dass ihr Exfreund Jasper sie noch aufspürt, aber dass sie dennoch Leiterin von einer landesbekannten Psychatrie geworden ist, und somit überall in der Presse erwähnt wird.Besonders genervt hat mich ihre komische Beziehung zu Amorak, welche die ganze Handlung überschattet und immer wieder für mich störend unterbricht.
Die Autorin Brenda Novak schreibt sonst sehr flüssig und gut lesbar, aber hat es nicht richtig geschafft, sich auf das eigentliche Thema dieses Thrillers zu fokussieren. Allerdings konnte sie mich doch hin und wieder mit ein paar unvorhersehbaren Wendungen überraschen und so auch die Spannung aufrecht erhalten.
Insgesamt hat ,,Ich töte dich" mich nur teilweise überzeugen können, was an der seltsamen Liebesgeschichte, die immer wieder hervorkommt, liegt. Brenda Novak hat aus meiner Sicht das Potenzial, welches in dieser Geschichte durchaus vorhanden ist, leider nicht völlig ausgeschöpft. Deshalb empfehle ich das Buch nur eingeschränkt weiter.

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53 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

england, autismus, englische autorin, asperger-syndrom, thriller

Lass mich los

Jane Corry , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.11.2017
ISBN 9783453359383
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade erst von ihren Flitterwochen zurückgekehrt, erwartet die junge Anwältin Lily ein besonders schwerer Fall. Der wegen Mordes bereits verurteilte und inhaftierte Joe Thomas behauptet, neue Beweise für seine Unschuld zu haben und verlangt ein neues Gerichtsverfahren. Während Lily versucht, den Rätseln und dem merkwürdigen Charme ihres Mandanten zu entkommen, bahnt sich bei ihr eine handfeste Ehekrise an... .
Jane Corry hat hier einen spannenden und überzeugenden Psychothriller geschrieben, der mich bis zum Ende hin gut unterhalten hat. Sie bringt auf den ersten Blick ganz normale Figuren in das Geschehnis mit ein, die allerdings alle ein dunkles Geheimnis zu haben scheinen.
Die Protagonistin Lily ist am Anfang noch eine etwas schüchterne und sehr vorsichtige Anwältin, die ja alles richtig machen möchte. Bei den Gefängnisbesuchen fühlt sie sich sichtlich unwohl, aber scheint schnell mit Joe Thomas warm zu werden. Erst später versteht man, warum sie sich zu ihm auf eine ganz bestimmte Weise hingezogen fühlt. Auch sieht man bei ihr, wie schwer es für Anwälte sein kann, ihren Mandanten zu verteidigen, aber nie so genau zu wissen, ob er wirklich unschuldig ist und allen nur etwas vormacht.
Die meiste Zeit über wird die Geschichte aus Lilys Perspektive erzählt, aber ab und zu auch aus der Sicht des kleinen Nachbarmädchens Carla, auf die das Ehepaar manchmal aufpasst. Carla ist eine Figur, mit der ich oft Mitleid hatte, weil sie wegen ihres Aussehens und ihrer Herkunft in der Schule gemobbt und ausgeschlossen wird. Doch dann lernt man eine andere Seite an ihr kennen und merkt, dass in dem scheinbar unschuldigen Mädchen eine intelligente, aber auch verschlagene Persönlichkeit steckt.
Jane Corry schreibt gut lesbar und schafft es, mit vielen kleinen Details eine lebendige Handlung zu kreieren. Spannung erzeugt sie, indem sie die Schwächen und Boshaftigkeiten ihrer Figuren entlarvt und nicht durch eine brutale Szene nach der anderen, wie es manchmal in Thrillern vorkommt.
Insgesamt erhält man mit ,,Lass mich los" einen vielschichtigen und spannenden Psychothriller, der einige Überraschungen bereit hält und bis zum Ende unterhaltsam bleibt. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

cooper

Die Zeit der Rose

Heather Cooper , Claudia Franz
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442486113
Genre: Historische Romane

Rezension:

1862: Als jüngste Tochter ist Eveline Stanhope zum Leidwesen ihrer Mutter noch nicht verheiratet. Auch hegt sie ganz andere Interessen, als andere junge Damen und träumt von einem unabhängigen und selbstständigen Leben. Als in ihrem Heimatort die Gleisen für die Eisenbahn verlegt werden, lernt sie den Chefingenieur Thomas Armitage kennen, der im Gegensatz zu dem galanten und wohlhabenden Charles rauhe Manieren an den Tag legt... .
Heather Cooper hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der vielversprechend begann, aber im Laufe der Handlung für mich immer unrealistischer und merkwürdiger wurde. Gerade zum Ende hin hat mich das Buch nicht mehr ansprechen können und mich etwas enttäuscht und zum Teil auch entsetzt zurück gelassen.
Die Protagonistin ist eine sympatische junge Frau aus gutem Hause, die allerdings mit ihrem Stand zu kämpfen hat. Anders als ihre Schwestern hat sie kein Interesse an schönen Kleidern und will stattdessen lieber fotografieren und schwimmen lernen. Mir hat an ihr gefallen, dass sie nicht nur an sich denkt, sondern auch ein Herz für andere hat und sich gerade für die Arbeiter der Eisenbahngleise einsetzt. Allerdings denke ich, dass die Autorin sie ein Stück zuviel selbstbewusst und zu durchsetzungsfähig gestaltet hat. Ich glaube, als Frau in ihrer Zeit hätte sie einige Dinge, die sie im Buch tut und die ihr sogar erlaubt werden, im wahren Leben niemals verwirklichen können. 
Generell gelingt es Heather Cooper, im Roman viele verschiedene Themen wie der Fortschritt durch die Eisenbahn und die in der Gesellschaft geforderte Rolle einer jungen Dame sehr gut darzustellen. Dazu schreibt sie auch gut lesbar und hat es geschafft, durch viele Details die Handlung sehr lebendig zu gestalten.
Am Anfang der Geschichte habe ich mich gefreut, dass man hier ein Buch ohne große Eskapaden lesen kann und in eine ruhige, wenn auch etwas verschlafene Gegend Englands eintaucht. Leider wird die Handlung immer merkwürdiger und damit auch die Figuren, so dass ich nach dem Lesen den Roman enttäuscht weggelegt habe.
Insgesamt ist ,,Die Zeit der Rose" ein solider Roman um eine außergewöhnliche junge Frau, die sich selbst verwirklichen möchte, aber dabei Wege einschlägt, die mir nicht realistisch für ihre Zeit erscheinen. Mir hat das Buch zum Schluss überhaupt nicht mehr gefallen. Deswegen empfehle ich es hier nur bedingt weiter.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

islam, iran, ehrengewalt, schweden, christentum

Die Tochter des Emirs

Soheila Fors , Ingalill Bergensten , Friedemann Lux
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 04.01.2017
ISBN 9783765543098
Genre: Biografien

Rezension:

Soheila Fors entstammt einem alten kurdischen Herrschergeschlecht und ist damit Teil einer sehr hoch angesehenen Familie im Iran. Als Frau hat sie dort nicht viel zu sagen, aber lehnt sich immer wieder gegen den Willen der Verwandtschaft auf und wählt sogar ihren Ehemann selbst, aber trifft damit die falsche Entscheidung. Heute lebt Soheila in Schweden und hat dort ein Teehaus für Frauen gegründet. Auch betreibt sie das ,,Haus Sara", indem Menschen, die von Ehrengewalt betroffen sind, Schutz finden.
In diesem Buch erzählt Soheila Fors ihre Geschichte und nimmt den Leser mit in eine ganz andere Kultur, die uns oft fremd ist. Sie berichtet dabei nicht nur von ihren eigenen Erlebnissen, sondern zeigt auch, wie die Situation für Frauen und Mädchen im Iran heute aussieht und erklärt, warum selbst in Europa Ehrengewalt ein großes Thema ist.
Mich persönlich haben Soheilas Erlebnisse oft fasziniert, aber an gewissen Stellen auch sprachlos gemacht und schockiert. Sie erlebt gerade in jungen Jahren viel Gewalt durch Kriege und durch den Regimewechsel im Iran. Durch ihren Vater, der sehr weltoffen war, genießt sie mehr Freiheiten als andere Mädchen, was aber vom Rest der Familie kritisch betrachtet und keineswegs gut geheißen wird.
Interessant fand ich, dass sie im Iran mit Astrid Lindgrens Figur Pippi Langstrumpf in Kontakt kommt und sich von ihr einiges an Durchsetzungsfähigkeit abschaut. Pippi wird gewissermaßen zum Vorbild für sie und ermutigt sie auch, ihren eigenen Weg zu gehen.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass die ganze Biographie sehr komprimiert ist und damit auch oft sehr gedrungen wirkt. An vielen Stellen hätte ich mir mehr Erläuterungen und Details gewünscht. Während andere Lebensgeschichten zu ausführlich geschildert werden, ist diese etwas knapp geraten. Auch der christliche Glauben, zu dem Soheila heute gehört, wird im Buch thematisiert. Allerdings erzählt sie hier oft von etwas merkwürdigen Erlebnissen und Erscheinungen, die ich persönlich mit einem etwas kritischen Blick gelesen habe.
Insgesamt hat mir ,,Die Tochter des Emirs" gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr über sie und ihre Arbeit in Schweden gelesen. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter. 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Warum Gott?

Timothy Keller , Jenny Alloway , Friedemann Lux
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei Brunnen-Verlag, Gießen, 15.01.2015
ISBN 9783765520310
Genre: Sachbücher

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

christlicher glaube, christliches sachbuch, meditieren, gebetsleben, beten

Beten

Timothy Keller , Friedemann Lux
Fester Einband
Erschienen bei Brunnen, 02.02.2016
ISBN 9783765509438
Genre: Sachbücher

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Hoffnungsweise

Alexa Länge , Ulrike Bauspieß , Katrin Behr , Steffen Bilger MdB
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 04.08.2017
ISBN 9783765543173
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

erfahrungsbericht, max schimke, biografie, 2.weltkrieg, zweiter weltkrieg

Freund unter Feinden

Werner Schimke
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 14.09.2017
ISBN 9783765509841
Genre: Biografien

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Engel gibt's wirklich

Genelle Guzman-McMillan , William Croyle , Friedemann Lux
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 15.06.2017
ISBN 9783765543210
Genre: Biografien

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

mut, behinderung, alltag, verlag: brunnen, mobbing

Freihändig

Nick Vujicic , Julian Müller
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 15.08.2017
ISBN 9783765543258
Genre: Romane

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verfolgung, naher osten, evangelisation, syrien, extremist

Im Sturm der Verfolgung

Tom Doyle , Greg Webster , Friedemann Lux
Buch
Erschienen bei Brunnen, 07.02.2018
ISBN 9783765543166
Genre: Biografien

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zirkus, löwenbändiger, zirkuswelt, krankenschwester, vergebung

Wo mein Herz zu Hause ist

Joanne Bischof , Renate Hübsch , Joanne Bischof , Daniela Sprenger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 07.06.2017
ISBN 9783765520822
Genre: Historische Romane

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Leben mit tausend Sternen

Beate und Olaf Hofmann
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei adeo Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783863341688
Genre: Sachbücher

Rezension:

Beate und Olaf Hofmann haben ein spezielles Hobby: In jedem Monat verbringen sie mindestens eine Nacht draußen und schlafen dabei unter freiem Himmel. Dabei erleben sie nicht nur die Natur auf eine ganz besondere Weise, sondern können sich auch vom Alltag erholen und richtig auftanken. In diesem Buch erzählen sie von ihren Erfahrungen, die sie Monat für Monat im Freien gemacht haben und vermitteln ihren Lesern, wie schön das Übernachten unter dem Sternenhimmel sein kann.
Von Anfang an hat mich dieses Sachbuch fasziniert und die Lebenseinstellung und die Haltung der beiden Autoren mächtig beeindruckt. Auch wenn es regnet, bitterkalt und matschig ist und die Jahreszeit alles andere als zum draußen sein einlädt, zieht es das Ehepaar Hofmann aus dem Haus in die freie Natur. Dort übernachten sie je nach Situation mal in einem Baumhaus, im Weinberg und sogar im Stadtpark mitten in der Stadt.
Beate Hofmann schildert immer wieder ihre Eindrücke und ganz persönlichen Gedanken zu dem jeweiligen Erlebnis. Es gelingt ihr so sehr gut, einfach in Worte zu fassen, warum sie und ihr Mann die ganzen Strapazen auf sich nehmen. Auch wenn sie manchmal mehr Bedenken als ihr Mann hat und sich in vielen Situationen unsicher fühlt, traut sie sich am Ende doch und möchte ihre Erfahrungen nicht mehr missen.
Auch wenn mich persönlich das Buch nicht überzeugen konnte, selbst einmal draußen zu schlafen, hat es mich doch sehr nachdenklich gemacht. Es wird sehr deutlich, dass im Leben die einfachen Dinge oft viel glücklicher machen, als materielle Güter. 
Mir hat auch die Gestaltung dieses Sachbuchs sehr gefallen. Es gibt einige Farbfotos und zwischendurch immer wieder passende Gedichtszeilen.
Insgesamt habe ich ,,Leben mit tausend Sternen" sehr gerne gelesen und bin von diesem ungewöhnlichen Erfahrungsbericht sehr beeindruckt worden. Dieses lesenswerte und interessante Buch kann ich daher nur weiterempfehlen.

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Mudbound – Die Tränen von Mississippi

Hillary Jordan , Karin Dufner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 02.11.2017
ISBN 9783866124561
Genre: Romane

Rezension:

1946: Auf einer Farm abseits der Stadt lebt Laura mit ihrem Ehemann Henry, der dort mehrere Baumwollplantagen bewirtschaftet. Mit ihren kleinen Töchtern und ihrem schwierigen Schwiegervater fühlt sie sich von der Außenwelt abgeschnitten und erlebt als einzigen Lichtblick ihren Schwager Jamie, in dessen Gesellschaft sie sich seit langem wieder wohlfühlt. Doch als der Sohn ihrer afroamerikanischen Pächter nach Hause zurückkehrt und dieser sich mit Jamie anfreundet, stößt das bei vielen Menschen auf Kritik... .
Die Autorin Hillary Jordan beschreibt in diesem Roman nicht nur die Geschichte der Familien McAllan und Jackson, sondern greift auch das Thema Rassentrennung in besonderer Weise auf. Dies ist eines von den Büchern, wo man weiß, dass sie nicht gut ausgehen und wo man sich über das Denken der Figuren richtig aufregen kann.
Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von sechs verschiedenen Figuren jeweils aus der Ich-Perspektive. So lernt man jeden individuell kennen und erfährt so auch, welche Einstellung vertreten wird. Eine der Protagonistinnen ist Laura, die für die damaligen Verhältnisse spät geheiratet hat und nie so recht glücklich an der Seite von Henry geworden zu sein scheint. Auf der Farm, wo es nicht einmal Strom und fließendes Wasser gibt, fühlt sie sich unwohl und auch Pappy, ihr nörgelnder Schwiegervater, trägt zu einer schwierigen Atmosphäre bei. Obwohl man soviel über Laura erfährt, blieb sie farblos für mich und zum Ende hin hat sie immer mehr Sympathiepunkte bei mir verloren.
Ihr Mann Henry wirkt auf den ersten Blick irgendwie unbeholfen und es zeigt sich auch, dass er etwas naiv ist. Bei ihm sieht man, wie erschreckend normal damals noch die Rassentrennung war. Obwohl er sich im Gegensatz zu Pappy noch relativ vernünftig gegenüber seinen afroamerikanischen Pächtern verhält, ist es für ihn dennoch normal, dass Ronsel wegen seiner Hautfarbe niemals die Vordertür eines Geschäfts benutzen darf und auf keinen Fall bei Jamie im Wagen als Beifahrer mitfahren kann.
Gleich als die Handlung beginnt, ahnt man schon, dass etwas Schlimmes passieren wird, doch was dann wirklich vorfällt, ist einfach nur furchtbar und beim lesen schwer zu ertragen. Mich hat diese Geschichte doch sehr mitgenommen und lässt mich jetzt auch nach dem lesen nicht richtig los.
Vom Schreibstil her ist es Hillary Jordan sehr gut gelungen, mir als Leserin die Situation in der damaligen Zeit so zu schildern, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Man sieht förmlich das etwas heruntergekommene Farmhaus vor sich und kann sehr gut nachfühlen, was es für die Familie bedeutet haben muss, in einer schlammigen Gegend ohne Wasser und Strom zu leben.
Insgesamt ist ,,Mudbound" ein gelungener Roman, der zeigt, welche erschreckenden Ausmaße und auch Folgen Rassentrennung haben kann. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht und ich empfehle es gerne hier weiter. 

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herzfehler, amerikanerin, schlechte prognosen, kämpferin, mut

Einen Herzschlag entfernt

Tracie Frank Mayer , Pascale Mayer
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 22.09.2017
ISBN 9783775158053
Genre: Biografien

Rezension:

Tracie ist gerade erst aus den USA mit ihrem Mann nach Deutschland gezogen, als ihr Sohn Marc mit einem schweren Herzfehler auf die Welt kommt. Obwohl die Ärzte in der Kölner Kinderklinik kaum eine Überlebenschance für den kleinen Jungen sehen, lässt sich Tracie ihre Hoffnung nicht nehmen und beginnt trotz der schlechten Prognosen um ihr Kind zu kämpfen... .
In diesem Buch erzählt Tracie Frank Mayer von ihrem Kampf um Marc´s Leben und beschreibt dabei Niederlagen und Rückschläge genauso wie auch Erfolgserlebnisse. Sie gibt aber auch einen Einblick in ihre Kindheit in den USA und berichtet davon, wie sie ihren damaligen Ehemann Helmut kennengelernt hat und ihm schließlich nach Deutschland gefolgt ist.
Tracie gibt hier einen offenen Einblick in ihre wohl schwersten Jahre im Leben. Mich hat die ganze Zeit über sehr beeindruckt, wie sie sich aller Widerstände zum Trotz dafür entscheidet, alles nur Mögliche für ihren Sohn zu versuchen und sich dabei weder von dem Professor der Kinderkardiologie noch von Sprachbarrieren aufhalten zu lassen. Kraft zieht sie dabei aus dem christlichen Glauben, der ihr in dunklen Stunden immer wieder Halt gibt.
Ich denke, jeder der einen kranken Angehörigen hat, kennt die Sorgen und Ängste von Marc´s Eltern und weiß, wie schwierig und nervenaufreibend es sein kann, mit den Ärzten zu diskutieren und eventuell die Behandlung in Frage zu stellen. Deshalb ist dieses Buch auch so ermutigend, weil Tracie zeigt, dass man sich nicht einfach mit einer Diagnose abfinden muss und es sich lohnen kann, trotz der Meinung von Professoren doch einen anderen Weg einzuschlagen.
Auch vom Schreibstil her lässt sich die Geschichte gut lesen. Tracie schafft es, ihre Gefühle und Emotionen, aber auch ihre Ängste und Sorgen, sehr deutlich mit Worten auszudrücken. Man merkt auch, dass sie ihre Hoffnung auf Gott setzt, aber leider beschreibt sie ziemlich selten, wie sie ihren Glauben auslebt und wie dieser sie durch die schwere Zeit trägt.
Gefallen hat mir auch, dass man im Innenteil des Buches ein paar Seiten mit Farbfotos findet, auf denen man die Familie sieht und so auch einen optischen Eindruck bekommt.
Insgesamt hat mich ,,Einen Herzschlag entfernt" sehr berührt. Man erhält hier einen beeindruckenden Bericht, der sicherlich auch anderen Betroffenen Mut macht. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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Tags: herzfehler, köln   (2)
 

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heilige familie, bibel, verlag: scm hänssler, weihnachten, glaube

Weihnachten ist mehr

Roland Werner
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 01.09.2017
ISBN 9783775158152
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jedes Jahr feiern wir das Weihnachtsfest, doch vor lauter Geschenken, geschmückten Bäumen und süßem Gebäck scheinen wir etwas Wichtiges vergessen zu haben. In diesem Buch geht der Theologe Roland Werner bis zur Geburt Jesu zurück und erläutert, was wirklich hinter Weihnachten steckt und was das Ereignis vor mehr als 2000 Jahren in Bethlehem heute mit uns zu tun hat.
Ausgehend von der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium erklärt Herr Werner den Ursprung unseres Weihnachtsfests. Dabei liefert er auch viele  Hintergrundinformationen und macht sehr deutlich, dass es Lukas wirklich wichtig war, korrekte Informationen zu geben und den damaligen Lesern nicht einfach nur eine beschauliche Geschichte zu erzählen.
Auch werden bestimmte Begriffe wie der Stern von Bethlehem genauer beleuchtet und erklärt, worum es sich damals dabei gehandelt haben könnte. So ist dieses kleine Büchlein zum Teil auch ein Nachschlagewerk, wo man schnell die Bedeutung von verschiedenen Dingen, die uns in der Weihnachtszeit begegnen, nachlesen kann.
Vieles, was Herr Werner hier erklärt, habe ich schon vorher gewusst , aber dennoch konnte ich viel Neues erfahren. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass die Geburtskirche in Bethlehem vermutlich tatsächlich am damaligen Ort der Krippe steht. 
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die unaufdringliche Art des Autors. Er beschreibt anschaulich und sehr gut verständlich, was die damaligen Ereignisse mit uns Menschen auch heute noch zu tun haben, aber er drängt niemanden in eine bestimmte Richtung. Wichtig fand ich auch, dass er ganz klar herausstellt, wie Weihnachten häufig durch den Handel, aber auch durch die Filmindustrie verkitscht und umgedeutet wird.
Insgesamt ist ,,Weihnachten ist mehr" ein sehr schönes Büchlein, welches zwar klein ist, aber dennoch vom Inhalt her viel zu bieten hat. Man kann es schnell durchlesen und sicherlich auch gut an Bekannte weitergeben oder für gezielte Verteilsaktionen nutzen. Gerne empfehle ich dieses Buch hier weiter.

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