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22 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

peggy hohman, der grüne palast

Der grüne Palast

Peggy Hohmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783548613529
Genre: Historische Romane

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Seine Kraft hat mich stark gemacht

Stormie Omartian , Susanne Naumann , Sieglinde Denzel
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 01.02.2017
ISBN 9783775157674
Genre: Biografien

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verbannung

Aber der Himmel - grandios

Dalia Grinkevičiutė , Vytene Muschick
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei btb, 11.10.2016
ISBN 9783442714285
Genre: Romane

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Tags: verbannung   (1)
 

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Kein anderes Meer

Edwidge Danticat , Kathrin Razum
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746632872
Genre: Romane

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Suleika öffnet die Augen

Gusel Jachina , Helmut Ettinger
Fester Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 17.02.2017
ISBN 9783351036706
Genre: Romane

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glaube, adoption, familie, sport, behinderung

Alles ist möglich

Jen Bricker , Dorothee Dziewas
Flexibler Einband: 171 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.01.2017
ISBN 9783868276343
Genre: Biografien

Rezension:


Jen Bricker kommt ohne Beine auf die Welt und wird von ihren leiblichen Eltern zur Adoption freigegeben. Doch ihre Adoptivfamilie freut sich sehr über das aufgeweckte Mädchen und vermittelt ihr, dass sie alles erreichen kann. Schnell entdeckt Jen ihre Begabung für den Sport und wird damit sehr erfolgreich. In diesem Buch erzählt sie, wie sie gelernt hat, trotz ihrer Einschränkung ein so positiver Mensch zu werden und wie ihr der Glaube an Gott jeden Tag neue Kraft schenkt.
Von Anfang an hat mich Jen`s Geschichte sehr beeindruckt. In ihrem Leben hat sie von Kindesbeinen jede Herausforderung angenommen und nach Wegen gesucht, möglichst alles ohne Hilfe zu schaffen. Ihre Eltern haben sie dabei immer unterstützt und ihr beigebracht, dass sie wirklich alles erreichen kann. So hat sie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt und ist auch mit Rückschlägen fertig geworden, die sie auch nicht verschweigt. 
Das Buch ist verständlich geschrieben und lebt einfach von Jens fröhlicher und frischer Art. Sie spricht darin auch über sehr persönliche Erlebnisse wie zum Beispiel ihren ersten Freund, aber auch über die Begegnung mit ihren leiblichen Schwestern.
Gefallen hat mir auch der Farbfototeil in der Mitte des Buches, wodurch man sich selbst ein Bild von Jen, ihrer Familie und von ihrer Akrobatik machen kann.
Jens Lebensfreude ist ansteckend. Immer wieder spricht sie ihre Leser direkt an, macht ihnen Mut und motiviert sie. An ihrem Leben kann man sehen, dass es sich wirklich lohnt, für die Verwirklichung der eigenen Träume zu kämpfen. Insgesamt war es für mich sehr spannend, dieses Buch zu lesen. Man erfährt nicht nur viel über Jen, sondern wird auch selbst dazu motiviert, mehr im Leben zu wagen und Herausforderungen anzunehmen. Ich kann daher ,,Alles ist möglich" nur weiterempfehlen.

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Tags: christlicher glaube, leben mit behinderung, motivation   (3)
 

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13 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krieg, mythos, maeve, rache, autorin

Die Stierin

Andrea Stift-Laube
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 08.02.2017
ISBN 9783218010689
Genre: Romane

Rezension:


In ihrem kleinen Käseladen schnitzt Maeve gerne Figuren, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen. Dort lernt sie auch ihren Freund Alli kennen, welcher sie erst stark umworben hat, aber sie nun nach und nach immer mehr unterdrückt und unterjocht. Ähnliche Schrecken ereilen die Halbgöttin Maeve aus der irischen Mythologie. Sie wird von einem fremden König vergewaltigt und plant eine grausame Rache. Beide Frauenschicksale prallen plötzlich mit Gewalt aufeinander und scheinen sich zu vermischen... .
Gekonnt hat hier Andrea Stift-Laube den irischen Mythos um die kriegerische Halbgöttin Maeve und das Leben einer Frau aus unserer Gegenwart miteinander verwoben. In der Handlung wird immer wieder thematisiert, wie beide Opfer von extremer männlicher Gewalt werden, aber aus Scham alles mit sich selbst ausmachen. Man erlebt richtig mit, wie beide in so eine schlimme Lage gelangen. Durch einen Chor, der nach und nach immer stärker in Erscheinung tritt, wird noch mal eine andere Ebene aufgemacht und die Geschehnisse aus einem weiteren Blickwinkel betrachtet und schlussendlich in eine andere Richtung gelenkt.
Das besondere an diesem Buch ist für mich die symbolträchtige Sprache. Während und selbst nach der Lektüre konnte ich noch über verschiedene entworfene Bilder und Verbindungen zu der Mythologie nachdenken. Wer gerne interpretiert und es schätzt, durch sprachliche Mittel einen noch tieferen Zugang zur Lektüre zu erhalten, wird an ,,Die Stierin" seine Freude haben.
Oft hat mich die Geschichte auch an eine antike Tragödie erinnert, bei der der Ausgang vorbestimmt scheint. Sobald Maeve Alli kennenlernt, gerät sie langsam aber sicher in eine Abwärtsspirale. Allerdings bleibt die Deutung des Endes als Katastrophe wieder dem Leser überlassen.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, nur war mir oft zu viel Gewalt im Spiel, die sogar vom Chor gerade zum Ende hin nicht als solche erkannt und entsprechend getadelt wird. Auch die sexuellen Beschreibungen waren mir zuviel.
Insgesamt ist ,,Die Stierin" ein etwas düsteres, aber sehr lesenswertes Buch, indem man viel entdecken und interpretieren kann.

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Tags: gewalt an frauen, maeve, mythos   (3)
 

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33 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

südfrankreich, krimi, mord, wein, flüchtlinge

Gefährliche Ernte

Yann Sola
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.02.2017
ISBN 9783462048698
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Am Küstenort Banyuls-sur-Mer an der Côte Vermeille lebt Perez, ein Delikatessenschmuggler, der auf nicht ganz legale Weise einen besonderen edlen Weins namens ,,Creus" verkauft. Während er sich wie jedes Jahr über die vielen Touristen ärgert, will seine Tochter plötzlich übereilt heiraten und zu allem Überfluss wird in den Weinbergen seines Vater auch noch eine Leiche gefunden. Perez fürchtet, dass bei den Ermittlungen auch etwas über seine eigenen Verkaufsaktivitäten heraus kommen könnte und beginnt daher, selbst eigene Nachforschungen anzustellen... . 
Yann Sola hat hier einen unterhaltsamen Krimi geschrieben, der die wunderbare Atmosphäre von Südfrankreich vermittelt, aber auch gleichzeitig aktuelle politische Themen in den Fokus stellt.
Zu Beginn der Handlung hat man als Leser genug Zeit, sich mit den Gegebenheiten in Banyul und in Perez Leben vertraut zu machen. Viel Spannung entsteht hier noch nicht und auch nach dem Fund der Leiche nimmt die Geschichte etwas schleppend an Fahrt auf. Nur langsam kommen durch Perez eigene Ermittlungen Dinge ans Licht, die für mich als Leserin keineswegs vorhersehbar und daher sehr überraschend waren. 
Perez selbst ist eine Figur, die dem typischen Franzosenklischee entspricht. Er trinkt viel Wein, isst für sein Leben gern Croissants und schimpft bei jeder Gelegenheit über die vielen Touristen. Während seiner eigenen inoffiziellen Ermittlungen merkt man immer wieder, dass er einen besonderen Spürsinn besitzt und auch das Herz am rechten Fleck hat. 
Der Autor Yann Sola hat es wirklich geschafft, in diesem Buch die Atmosphäre von Südfrankreich wiederzugeben. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und wird zum Ende so spannend, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Mir hat auch besonders gefallen, dass aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise darin eine große Rolle spielen.
Insgesamt ist ,,Gefährliche Ernte" ein eher ruhiger Krimi, der mich gut unterhalten hat. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Tags: flüchtlingskrise, krimi, mord, südfrankreich   (4)
 

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75 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

krebs, leben, vw-bus, krankheit, lebe

Mein schlimmster schönster Sommer

Stefanie Gregg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746633213
Genre: Romane

Rezension:


Nach einer unerwarteten Krebsdiagnose ist die sonst so rationale Unternehmensberaterin Isabel Drievers wie vor den Kopf geschlagen. Ihr bleiben noch zwei Wochen bis zu der entscheidenden Operation, doch die will sie nutzen. Kurzerhand kauft sie sich einen alten VW-Bus und beginnt eine Reise, die sie komplett verändern soll... .
Die Autorin Stefanie Gregg hat sich in diesem Buch mit dem Thema Krebs befasst und zeigt anhand ihrer Protagonistin, wie schnell sich das Leben von heute auf morgen ändern kann. In der entworfenen Handlung wird aber auch immer wieder deutlich, dass so eine unerwartete Nachricht auch die Chance enthält, nochmal etwas ganz Neues zu wagen. 
Mir hat die Idee, Isabel auf einen Roadtrip mit einem alten VW-Bus zu schicken, gleich sehr gefallen. Man kann aus ihrer Perspektive richtig miterleben, wie sie nach und nach ihre ganze Befangenheit ablegt und zu einem viel glücklicheren Menschen wird. Dennoch bleibt die ganze Handlung über der Krebs und seine Auswirkungen auf Isabels Körper präsent, auch wenn sie das vor sich selbst verdrängt und vor ihrem Mitfahrer Rasso verbirgt.
Am Roman hat mich etwas gestört, dass der Roadtrip an vielen Stellen mit Klischees gespickt ist und dadurch oft unrealistisch und konstruiert wirkt. So sieht zum Beispiel der Besitzer des VW-Buses Rasso schon äußerlich aus wie ein typischer Hippie und es wird auch viel Marihuana konsumiert. Gerade dieser Drogenaspekt wird überhaupt nicht kritisch reflektiert.
Stephanie Gregg hat einen gut lesbaren und einfachen Schreibstil und schafft es, die Gefühlswelt von Isabel sehr schön wiederzugeben. Gerade die Sequenzen, in denen von der Krebsdiagnose die Rede ist, sind sehr anschaulich beschrieben.
Insgesamt habe ich ,,Mein schlimmster schönster Sommer" als einen unterhaltsamen Roman empfunden, bei dem Leid und Freude ganz nah beieinander liegen. 

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Tags: krankheit, krebs, vw-bus   (3)
 

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179 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

mord, wahrheit, erinnerungen, psychologie, das buch der spiegel

Das Buch der Spiegel

E.O. Chirovici , Werner Schmitz , Silvia Morawetz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.02.2017
ISBN 9783442314492
Genre: Romane

Rezension:


Als Literaturagent bekommt Peter Katz viele Probemanuskripte per Mail zugesandt. Besonders beeindruckt ist er von Richard Flynns Geschichte, die unmittelbar mit einem Mord an dem bekannten Psychologieprofessor Wieder zusammenhängt. Katz möchte das Manuskript unbedingt verlegen lassen und fordert es vollständig an, doch leider ist Flynn mittlerweile verstorben und die restlichen Seiten sind nicht mehr auffindbar... .
Mit ,,Das Buch der Spiegel" hat Chirovici eine außergewöhnliche Geschichte geschrieben, die mich vom Konzept überzeugt hat, aber ihr ganzes Potenzial leider nicht ganz ausschöpft.
Ebenso wie Peter bekommt man als Leser zu Anfang des Buches die Seiten aus dem Manuskript zu lesen und wird genauso neugierig wie er auf den Ausgang der Geschichte. Mich hat hier gestört, dass sich vom Schreibstil her das Manuskript vom übrigen Text des Buches überhaupt nicht abhebt und so bei mir gar nicht das Gefühl aufkam, dass wirklich jemand anders dort etwas geschrieben hat.
Auch gibt es drei verschiedene Figuren, die aus ihrer Sicht erzählen, aber sich dabei von ihrer Art vorzugehen und nachzuforschen kaum unterscheiden. Zunächst lernt man Peter Katz kennen, der als Figur ein wenig farblos bleibt. Er gibt die Ermittlungen nach dem vollständigen Manuskript schnell an John Keller ab, der wie ein typischer Reporter mit aufwendigen und unkonventionellen Recherchen beginnt und dabei auch Leute aufsucht, die Flynn in seinem Manuskript erwähnt. Hier entstehen richtig interessante und spannende Begegnungen, bei denen man Dinge erfährt, die Flynn vorher ganz anders dargestellt hat. 
Generell hat Chirovici es geschafft, mich ständig durch die widersprüchlichen Aussagen und Darstellungen der Figuren auf falsche Fährten zu locken und mich immer wieder zu überraschen. Für mich hat dies gerade den Reiz an diesem Buch ausgemacht. Außerdem wird immer wieder thematisiert, wie unser Gedächtnis uns täuschen kann und wir manchmal Dinge anders in Erinnerung haben, als sie wirklich passiert sind.
Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Die ganze Zeit über ist eine gewisse Grundspannung vorhanden, so dass man kleinere Schwächen gut verzeihen kann. Gerne empfehle ich ,,Das Buch der Spiegel" weiter.

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Tags: gedächtnis, pychologie   (2)
 

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verfolgung, mission, christenverfolgung, iran

Liebe statt Furcht

Flor Namdar
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341938
Genre: Biografien

Rezension:


Flor Namdar wächst im Iran als Tochter einer kurdischen Sunnitin und einem persischen Schiiten auf. Ihre Familie, die durch die hohe Militärstellung des Vaters gewisse Privilegien hat, muss während der Islamistischen Revolution nach Teheran fliehen. Flor wird dort sehr unglücklich und geht eine Ehe ein, die sie in noch mehr Schwierigkeiten bringt. Nach einem Selbstmordversuch kommt sie schließlich mit Christen in Kontakt und lernt Jesus kennen, was ihr Leben von Grund auf verändert... .
Mich hat Flors Geschichte gefesselt und sehr berührt. Oft war ich erschüttert von dem, was sie dort im Iran alles erleben und durchmachen musste. Sie spricht sehr offen über ihre Erlebnisse und wie diese sie innerlich immer mehr kaputt gemacht haben, so dass sie schließlich ihren muslimischen Glauben aufgibt und keinen Sinn mehr im Leben sieht. Umso beeindruckender war es für mich zu lesen, wie sie Jesus kennenlernt und als Christin ganz anders mit den selben und auch neuen Schwierigkeiten umgehen kann und wieder zu einem fröhlichen Menschen wird. An ihr kann man deutlich sehen, dass Jesus Menschen von Grund auf verändern kann. 
Für mich war auch sehr interessant zu lesen, wie es Flor hier in Deutschland ergeht. Mittlerweile leitet sie eine persischsprachige Gemeinde, wo immer wieder Flüchtlinge zum Glauben kommen und Konvertiten eine geistliche Heimat finden.
Insgesamt hat mich der Lebensbericht von Flor Namdar sehr beeindruckt. Sie erzählt offen und ungeschönt ihre Geschichte und gibt dadurch zusätzlich auch einen Überblick über die Situation der Menschen im Iran. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Tags: christenverfolgung, iran, mission, verfolgung   (4)
 

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nasa, gleichberechtigung, rassentrennung, langley, forschung

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Margot Lee Shetterly , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.01.2017
ISBN 9783959670845
Genre: Biografien

Rezension:


1943 beginnt das Langley Memorial Aeronautical Laboratory der NACA, aus Personalmangel auch afroamerikanische Frauen einzustellen, die als Mathematikerinnen komplizierte Berechnungen durchführen. Trotz hervorragender Ergebnisse müssen sie dort immer wieder Diskriminierungen hinnehmen, was sie nicht davon abhält, die Forschung entscheidend voranzubringen... .
Margot Lee Shetterly hat intensiv recherchiert und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass Frauen, inbesondere afroamerikanische, wirklich großartiges bei der NASA geleistet haben. Als sogenannte ,,menschliche Computer" haben sie komplizierte Rechnungen durchgeführt und der Rassentrennung zum Trotz immer wieder ihr Können bewiesen.
Bei diesem Buch handelt es sich anders als ich es erwartet hätte, um ein Sachbuch mit vielen Erzählanteilen. Die Autorin versucht, durch die Darstellung von belegbaren Fakten nachvollziehbar zu machen, warum die NASA (damals NACA) damals überhaupt so viele Arbeitskrafte gesucht hat und wie es für Kathrine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson damals gewesen ist, trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten immer gegen Vorurteile ankämpfen zu müssen.
An den Schreibstil von Margot Lee Shetterly konnte ich mich lange nicht richtig gewöhnen, obwohl die Geschichte eigentlich sehr interessant ist. 
Daher kam ich beim lesen nur schleppend voran. Was mir aber gefällt, ist der Anhang des Buches, wo man alle Quellenangaben findet und sich so auch weiter mit dem Thema auseinander setzen kann.
Insgesamt hat ,,Hidden Figures" mich beeindruckt und mir hat daran besonders gefallen, dass einmal die Rolle der afroamerikanischen Frauen herausgestellt wird. Leider hat der Schreibstil es mir etwas schwer gemacht. Dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

behinderung, mut, diagnose, christlicher glaube, eltern von behinderten kindern

Nick - Alles außer gewöhnlich

Boris Vujicic , Julian Müller
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 04.01.2017
ISBN 9783765509643
Genre: Biografien

Rezension:


Boris und Dushka Vujicic freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch bei der Geburt erleben sie einen Schock: Ihr Sohn Nick hat weder Arme noch Beine und wird so sein ganzes Leben körperlich behindert sein. Damals ahnt noch niemand, dass Nick viele Jahre später auf der ganzen Welt als Motivationsredner unterwegs sein wird und andere Menschen ermutigt... .
In diesem Buch erzählt Boris Vujicic davon, wie er und seine Frau Nick und seine Geschwister großgezogen haben. Dabei richtet er sich immer wieder an andere Eltern mit behinderten Kindern und gibt aus dem eigenen Erfahrungsschatz Ratschläge weiter.
Herr Vujicic beschreibt ausführlich, wie er und seine Frau erst lernen mussten, mit einem behinderten Kind umzugehen. Offen und ehrlich schildert er Ängste und Zweifel und lässt auch die quälende Frage nach dem Warum nicht aus. Dabei betont er stets, dass ein behindertes Kind keine Strafe von Gott ist. 
Mir hat besonders gefallen, dass im Buch neben den vielen zu bewältigenden Herausforderungen, Arztbesuchen usw. auch beschrieben wird, wie Nick seine Eltern immer wieder erstaunt und viele Dinge schafft, die ihm niemand zugetraut hätte. Aber auch negative Erlebnisse werden nicht verschwiegen und keinesfalls kleingeredet. Es wird sehr deutlich, dass man für ein behindertes Kind natürlich in der Schule, beim Arzt usw. viel mehr einstehen und Kraft aufwenden muss. 
Jedoch denke ich, dass Nicks Geschichte sicherlich viele Eltern ermutigt und daran deutlich wird, dass jemand trotz einer Behinderung dennoch ein erfülltes Leben haben kann und sich nicht immer alle Ängste und Sorgen, die man hat, bewahrheiten müssen. Boris Vujicic macht hier nicht nur Betroffenen Mut und zeigt, dass man Behinderte nicht nur auf ihr Handicap reduzieren kann, sondern auch immer einen Menschen mit seiner Persönlichkeit dahinter sehen sollte.
In der Mitte des Buches gibt es noch einen Farbfototeil, indem man sich selbst ein Bild von Nick und seiner Familie machen kann.
Insgesamt hat mich ,,Nick - alles außer gewöhnlich" sehr beeindruckt und ich denke, dass dieses Buch nicht nur Betroffenen etwas zu sagen hat. Ich kann es daher uneingeschränkt weiterempfehlen. 

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Tags: behinderung, christlicher glaube, diagnose, eltern von behinderten kindern, glaube, mut   (6)
 

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Kraftvolles Christsein: Leben aus der Fülle

W. Ian Thomas
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei SCM R. Brockhaus, 04.01.2017
ISBN 9783417266153
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

heiliger geist, geistesunterscheidung, bibe, gabe, einheit

Herr, bist du es?: Von der Gabe der Geisterunterscheidung

Heinrich Christian Rust
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei SCM R. Brockhaus, 17.01.2017
ISBN 9783417268096
Genre: Sonstiges

Rezension:


Gott spricht zu uns Menschen durch sein Wort und hat uns auch den heiligen Geist gegeben, damit wir seinen Willen erkennen können. Doch häufig ist es schwierig zu erkennen, ob wirklich Gott zu uns spricht. In seinem neuen Buch beschäftigt sich Heinrich Christian Rust mit dieser Problematik und versucht dem Leser einige wichtig Punkte zu vermitteln, die bei der Geisterunterscheidung helfen sollen.
Zu Beginn erklärt der Autor ausführlich, wie wichtig es für uns Christen ist, den heiligen Geist zu empfangen. Anhand von vielen Bibelstellen zeigt er, welche Auswirkungen dieser in unserem Leben hat. Dabei geht er auch stets auf die Geistesgaben ein, wobei deutlich wird, dass Herr Rust eher charismatisch eingestellt ist. So bejaht er zum Beispiel den sehr umstrittenen Torontosegen und äußert immer wieder, dass es unwichtig sei, auf welche Weise man den heiligen Geist empfange. Diese Ausführungen fand ich sehr fragwürdig.
Zur Geistesunterscheidung äußert sich Herr Rust jedoch sehr klar und gibt dem Leser einige Kriterien an die Hand, mit der man selbst überprüfen kann, ob etwas von Gott oder von dämonischer Seite kommt. Zurecht warnt er davor, etwas unüberlegt und ungeprüft für sich in Anspruch zu nehmen oder sich nur auf eine besonders geistliche Person zu verlassen. Aus seiner Gemeinde und aus seinem sonstigen Umkreis erzählt er auch immer wieder Beispiele, in denen Menschen auf scheinbares Reden von Gott hereingefallen sind.
Herr Rust schreibt zwar manchmal etwas kompliziert und benutzt theologische Fachausdrücke, aber dennoch konnte ich seine Gedankengänge nachvollziehen. Auch wenn ich vielen seiner Ansichten nicht zustimme, hat mir doch seine Art, alles mit Bedacht und nicht übereilt vorzugehen, gefallen. 
Insgesamt ist ,,Herr bist du es" ein Buch, indem sehr intensiv, aber auch differenziert über das Thema der Geistesunterscheidung gesprochen wird. Auch wenn ich vieles darin etwas kritisch sehe, hat mir das Lesen wieder vor Augen geführt, wie wichtig es ist zu prüfen und nicht alles einfach hinzunehmen.

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Tags: geistesunterscheidung, heiliger geist   (2)
 

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perspektivlosigkeit, landleben, mecklenburg-vorpommern, milchbauern, sommer

Niemand ist bei den Kälbern

Alina Herbing
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Arche, 10.02.2017
ISBN 9783716027622
Genre: Romane

Rezension:


Christin lebt in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern bei ihrem Freund Jan auf einem Milchviehbetrieb. Schon lange träumt sie von einem Leben in der Großstadt, doch ohne eine abgeschlossene Ausbildung und das nötige Geld hat sie kaum eine Chance, vom Land wegzukommen. Doch dann lernt sie den Windkrafttechniker Klaus aus Hamburg kennen und sieht in ihm eine Möglichkeit, endlich aus ihrem alten Leben auszubrechen... .
Alina Herbig hat hier ihr Debüt vorgelegt, das mich während des Lesens und auch noch danach beschäftigt hat. Schauplatz der Handlung ist das kleine Dorf Schattin, indem jeder jeden kennt und gerade für junge Menschen kaum berufliche Perspektiven gegeben sind. Das Landleben wird hier nicht als romantisch und idyllisch präsentiert, sondern in seiner ganzen Härte dargestellt.
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Christin, einer sehr eigenwilligen Figur, die eine starke Sehnsucht nach einem ganz anderem Leben hat. Eine sympatische Protagonistin ist sie nicht, aber im Laufe der Geschichte bekommt man einige Dinge mit, die eine Erklärung für ihr oft mir unverständliches Handeln bieten. So hat sie zum Beispiel keinerlei Rückhalt durch ihre Familie und  ihr Freund Jan interessiert fast ausschließlich nur für den elterlichen Betrieb und ist ansonsten in der Beziehung kontrollierend und auch gewaltbereit. Mich haben Christins Schilderungen und ihre Geschichte sehr angesprochen und nachdenklich gemacht. Dabei vergisst man fast, dass sie nur eine fiktive Figur ist.
Alina Herbig schreibt gut lesbar und beschreibt alles sehr anschaulich und genau. Manchmal lässt sie dabei auch Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die ziemlich brutal und manchmal auch richtig eklig sind. 
Für mich war ,,Niemand ist bei den Kälbern" ein sehr intensives und stark nachhallendes Buch, das mich oft schockiert, aber mich dennoch gefesselt hat. Ich kann es daher gerne weiterempfehlen.

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Tags: kuh, land   (2)
 

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

thriller, london, psychothriller, stalking, verfolgung

Alleine bist du nie

Clare Mackintosh , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Wie viele andere Menschen nutzt Zoe Walker regelmäßig die U-Bahn, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Ihr Leben scheint völlig normal zu verlaufen, bis sie plötzlich in einer Zeitung unter den Kontaktanzeigen ein Foto von sich entdeckt. Während ihre Familie an eine Verwechslung glaubt, möchte Zoe erfahren, was wirklich dahintersteckt. So durchforstet sie weiter die Zeitungen und entdeckt unter ähnlichen Fotos eine Frau, die vor Kurzem ermordet wurde... .
Claire Macintosh hat hier einen Thriller geschrieben, der zwar nicht durchgängig spannend ist, aber mich letztendlich durch seine Nähe an der Realität überzeugt hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht Zoe Walker, eine ganz gewöhnliche Frau mittleren Alters, die sich nicht von anderen Menschen hervorhebt und auch anfangs nicht ahnt, dass sie sich durch ihre tägliche Routine angreifbar macht. Es wird sehr intensiv und ausführlich beschrieben, wie ihr Leben verläuft, was dass Buch an einigen Stellen etwas langatmig macht,
Neben Zoe tritt auch die Ermittlerin Kelly Swift in den Vordergrund. Sie ist zuerst die Einzige, die sich für Zoes Anliegen interessiert und auch einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Fällen und den veröffentlichten Fotos in der Zeitung vermutet. Auch sie wirkt sehr authentisch, gerade weil sie eine Vorgeschichte hat und wohl auch gerade deshalb sehr hartnäckig an die Ermittlungen herangeht.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, aber verliert sich manchmal in den Alltagsbeschreibungen ihrer Figuren. Allerdings baut sie nach und nach immer etwas mehr Spannung auf und hat mich mit einem Finale überrascht, welches ich so nicht erwartet hätte. Außerdem hat sie wirklich ein authentisches Szenario geschaffen, dass so wirklich passieren könnte.
Insgesamt hat mich ,,Alleine bist du nie" sehr gut unterhalten und kann das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne einen realistischen Thriller 
liest, der auch ohne einen Mord nach dem anderen auskommt.

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

holocaust, vermissen, überleben, rückblic, biographie

Und du bist nicht zurückgekommen

Marceline Loridan-Ivens , Judith Perrignon ,
Fester Einband: 111 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.09.2015
ISBN 9783458176602
Genre: Biografien

Rezension:


Marceline wird als junges Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater nach Auschwitz deportiert. Sie überlebt den Holocaust, doch ihr Vater stirbt und kehrt nie wieder nach Hause zurück. 70 Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, der ihn nie erreichen wird… .
Marceline Loridan-Ivens hat hier einen bewegenden und sehr persönlichen Brief verfasst, der Zeugnis von den Schrecken der Lager, aber auch von dem Leben danach gibt. Besonders eindringlich beschreibt sie das einzige Zusammentreffen mit ihrem Vater in Auschwitz. Dieses Erlebnis und die verschwommene Erinnerung an eine Nachricht, die er ihr heimlich zukommen ließ, haben sie ihr ganzes Leben lang nicht losgelassen. Sie gibt auch einen tiefen Einblick in die Zeit nach Auschwitz, in der niemand ihre Geschichte hören wollte und sie zum Vergessen gedrängt wurde. Es ist tieftraurig zu lesen, wie sie von der mutigen jungen Frau, die im Holocaust jeden Tag um ihr Überleben gekämpft hat, innerlich daran zu zweifeln beginnt, ob sie überhaupt hätte zurückkehren sollen und ob sich ein Leben danach überhaupt noch lohnt.
Mich persönlich hat Marcelines Brief sehr berührt. Sie beschreibt eindrücklich das Leiden der KZ-Insassen und schafft es, dass erlebte Grauen mit all seinen Ausmaßen in Worte zu fassen und hat so auf ihre ganz eigene Weise ihre Vergangenheit literarisch verarbeitet. 
Obwohl das Buch vom Umfang nicht sehr lang ist, kann man es nur Stück für Stück lesen, da es doch sehr bewegt und nachdenklich macht.
Insgesamt hat mich dieser eindrücklich geschriebene Zeitzeugnis von Marceline sehr berührt. Ich kann es daher an jeden empfehlen, der sich mit dem Holocaust auseinandersetzen möchte und starke Nerven mitbringt.

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Tags: ausschwitz, holocaust, tod, überleben, vermissen   (5)
 

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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

krieg, korsar, schiffsjunge, elisabeth büchle, historischer roman

Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

Rezension:


1814: Catherine reist mit ihrer Schwester Emily und deren Verlobten Stafford nach England, um dort selbst einen potenziellen Heiratskandidaten kennenzulernen. Doch unterwegs werden sie von Lieutenant Commander Montiniere überrascht, der auf ihrem Schiff amerikanische Kriegsgefangene befreit. Ungewollt kommen so die beiden jungen Damen auf das Kriegsschiff ,,Silver Eagle", wobei es Catherine gelingt, sich als ein Schiffsjunge namens Cato auszugeben und schnell zum ,,Lieblingsäffchen" des Commander zu avancieren... .
Auch mit ihrem neuen Roman ist es Elisabeth Büchle gelungen, mir ein großartiges Leseerlebnis zu ermöglichen. Ihre Geschichte spielt dieses Mal zur Zeit des zweiten Unabhängigkeitskriegs in Amerika und das nicht nur an Land, sondern meistens auf hoher See. Man erlebt richtig mit, wie es auf einem Kriegsschiff zugeht, welche Tätigkeiten dort unter oft schwierigen Bedingungen ausgeführt werden müssen und wie die Mannschaft auf sehr engem und beschränkten Raum zusammenlebt.
Im Mittelpunkt der Handlung steht fast die ganze Zeit über Catherine, die von Kindheit an wie ein Junge erzogen worden ist. Sie hat daher gelernt zu fechten und kann reiten, aber stellt so natürlich nicht die perfekte junge Dame aus einer höheren Schicht dar. Auf der ,,Silver Eagle" kommt ihr die männliche Erziehung und das rege Interesse an der Seefahrt natürlich zu Gute. Sie bewegt sich beeindruckend leichtfüßig auf der Takelage und verschafft der Mannschaft gute Laune, indem sie mit ihrem Ausbildungspartner und freigelassenem Sklaven First einige Kämpfe austrägt. Mir persönlich ist sie beim lesen richtig ans Herz gewachsen und ich musste oft über sie und ihr ungewöhnliches Verhalten schmunzeln. Aber auch die anderen Figuren wirken sehr authentisch und keineswegs klischeehaft. So ist zum Beispiel Emily einerseits eine junge Dame, die stets gute Manieren an den Tag legt, aber trotzdem auf dem Schiff über sich hinaus wächst und sich auf ihre ganz eigene Art und Weise in die Mannschaft einfügt. Besonders gut gefallen hat mir auch der Commander Lennart Montiniere, der zwar eine harte äußere Schale zur Schau trägt, aber sich sehr um seine Leute kümmert. Ihm sind Ordnung und auch Disziplin auf dem Schiff äußerst wichtig und daher ist er von Cato anfangs nicht sehr angetan und es ist interessant, welche Überlegungen und Vermutungen er über ihn anstellt.
Elisabeth Büchle schreibt auch hier wieder sehr gut lesbar. Besonders die verschiedenen Tätigkeiten auf dem Schiff beschreibt sie anschaulich und detailliert, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Den Spannungsbogen hält sie stets aufrecht und überrascht mit immer neuen Wendungen, die kaum vorherzusehen sind. Auch gibt es eine Liebesgeschichte, die nach und nach entwickelt wird und alles andere als kitschig wirkt. Wie in ihren anderen Büchern wird auch hier der christliche Glaube an einigen Stellen zum Thema gemacht. So äußerst zum Beispiel der Feuerwerker Wall sein Gottvertrauen und es wird auch in einigen Situationen ein Gebet gesprochen.
Mich hat ,,Der Korsar und das Mädchen" vollends überzeugt. Wer spannende Abenteuerromane liebt und dabei gut unterhalten sein möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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Tags: korsar, krieg, zweiter unabhängigkeitskrieg   (3)
 

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

mutter-sohn-beziehung, helfersyndro, not, holland, krankheit

Muttermale

Arnon Grünberg , Andrea Kluitmann , Rainer Kersten
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 30.09.2016
ISBN 9783462049251
Genre: Romane

Rezension:


Otto Kadoke ist Psychiater, der sich auf Suizidprävention spezialisiert hat. Seine pflegebedürftige Mutter wird von jungen Nepalesinnen betreut, bis er eines der Mädchen massiv sexuell bedrängt und sich nun selbst um alles kümmern muss. Doch dann lernt er während seiner Arbeit die stark selbstmordgefährdete Michette kennen und wagt mit ihr ein Experiment: Sie soll die Pflege seiner Mutter übernehmen... .
Der Autor Arnon Grünberg hat hier einen vielschichtigen Roman geschrieben, der neben der Darstellung einer ganz besonderen Mutter-Sohn-Beziehung auch einen Einblick in die Arbeit eines Psychiaters gibt, der mit seinen eigenen Grenzen konfrontiert wird.
Im Mittelpunkt der Handlung befindet sich stets Otto Kadoke, der seine um Distanz bemühte professionelle Haltung auch außerhalb seines Berufs nicht ablegen kann. Anfangs wirkte er auf mich etwas stumpf und träge, doch relativ schnell merkt man, dass hinter seiner kühlen Fassade ein starkes Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung steckt. Genau diese Tatsache erkennt seine Mutter, die ihn einerseits gerne herumkommandiert und ihn kritisiert, aber andererseits ihren Sohn einfach nur lieb hat. Im Bezug auf ihre Figur erlebt man als Leser eine große Überraschung, mit der ich so nicht erwartet hätte.
Während man im ersten Teil viel über die Mutter-Sohn-Beziehung erfährt, bekommt die Handlung eine ganz neue Wendung durch die borderlinekranke Michette. Mir ihr hat es bald den Anschein, als ob sie ihren Psychiater auch auf eine gewisse Art und Weise therapiert.
Arnon Grünberg schreibt gut lesbar und schafft es, seine Figuren und deren Beweggründe für ihr Handeln gut herauszuarbeiten. Obwohl das Buch vom der Grundstimmung eher melancholisch angelegt ist, gibt es doch immer wieder Momente, in denen man schmunzelt und wegen der teilweise sehr skurillen Szenen lachen kann. Allerdings ist das Erzähltempo ein wenig langsam und manchmal verliert sich Grünberg in seinen übermäßig vielen Dialogen und Beschreibungen.
Insgesamt ist ,,Muttermale" ein besonderer Roman über gewöhnliche und außergewöhnliche Beziehungen, der viel Stoff zum Nachdenken bietet und mich persönlich sehr angesprochen hat. Ich kann das Buch daher nur weiterempfehlen.

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Tags: amsterdam, holland, mutter-sohn-beziehung   (3)
 

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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi

Stirb ewig

Peter James
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 08.12.2016
ISBN 9783596297764
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Anlässlich Michaels Junggesellenabschied erlauben sich seine Freunde einen makaberen Scherz. Er wird in einem Sarg lebendig gegraben und kann nur mit einem Walkie-Talkie Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Nach wenigen Stunden soll er wieder befreit werden, doch dann verunglücken seine Freunde bei einem Autounfall und niemand weiß, wo Michael steckt... .
Dies ist der erste Band von Peter James, der sich um den Ermittler Roy Grace dreht. Übersetzt ins Deutsche hat das Buch Susanne Goga-Klingenberg. 
Der Thriller ist anfangs noch recht spannend und gerade der Moment, indem sich der böse Scherz in ein echtes Horrorszenario verwandelt, sorgt für Gänsehaut. Doch dann wird die Handlung etwas langatmig und konnte im weiteren Verlauf meine Erwartungen im Bezug auf Spannung und Authentizität nicht erfüllen. Das hängt damit zusammen, dass die Suche nach Michael und die damit verbundenen Ermittlungen einerseits erst sehr spät beginnen und andrerseits auch nicht immer nachzuvollziehen sind. 
Detective Superintendent Roy Grace ist ein Ermittler, der Menschen ziemlich gut einschätzen kann und auch merkt, wenn ihn jemand anlügt. Allerdings nutzt er einige seltsame Methoden wie zum Beispiel die Hilfe eines sogenannten Mediums, mit dessen Hilfe er den Vermissten aufspüren lassen will. Genau an diesen Punkten wird das Buch etwas mysteriös und merkwürdig, was mir gar nicht gefallen hat.
Die einzigen spannenden Stellen sind die, in denen Michael hilflos indem Sarg liegt und immer verzweifelter und panischer wird. Dabei fühlt man als Leser richtig mit und ärgert sich umso mehr über die schleppenden Ermittlungen.
Peter James schreibt flüssig, so dass man den Thriller gut lesen kann. Jedoch wirkt der gesamte Fall sehr konstruiert, wie auch die Figuren, die für mich kaum etwas authentisches an sich hatten. Auch die Spannung flacht sehr schnell ab und macht das Buch zeitweise sehr langatmig.
Insgesamt ist ,,Stirb ewig" ein Thriller, der mich leider nicht fesseln und begeistern konnte. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

psychologie, roman, kriminalroman

Der Psychologe

Gabriel Rolón , Peter Kultzen
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei btb, 12.12.2016
ISBN 9783442744565
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die junge Paula Vanussi kommt mit einem ganz besonderen Anliegen in die Praxis des Psychologen Pablo Rouviot. Er soll in einem Gutachten bescheinigen, dass ihr psychisch kranker Bruder Javier, der den Mord an ihrem Vater gestanden hat, schuldunfähig ist. Sehr skeptisch beginnt Pablo, sich ein Bild von der gesamten Situation zu machen und zweifelt schnell an der Täterschaft von Javier. So erweist sich sein Auftrag als brisanter als er gedacht hat und selbst als ihm klar wird, dass er den Fall besser zu den Akten legen sollte, will er unbedingt die Wahrheit herausfinden... .
Gabriel Rolón hat hier einen äußerst spannenden Kriminalroman geschrieben, der mich bis zur letzten Seite gefesselt und immer wieder überrascht hat. Der Protagonist Pablo Rouviot ist ein Meister der Analyse von Menschen. Er versteht es, jede Bewegung und jedes Wort zu deuten und nach und nach in einen größeren Kontext einzuordnen. Für mich als Leserin war es sehr interessant mitzuerleben, wie er seine Mitmenschen und seine Umgebung wahrnimmt und wie er Stück für Stück die Wahrheit immer weiter aufdeckt. Ähnlich wie er kommt man ab einem gewissen Punkt zu dem Schluss, dass die Wahrheit alles andere als positiv für alle Beteiligten ist, aber dennoch will man wissen, was es letztendlich wirklich mit dem Mord an dem Geschäftsmann Roberto Vanussi auf sich hatte.
Beim Lesen merkt man deutlich, dass der Autor Gabriel Rolón selbst praktizierender Psychologe ist und daher glaubhaft vermittelt, wie man mit Hilfe von bestimmten Analysemethoden herausfinden kann, was wirklich hinter des Fassade von Menschen steckt. Gepaart mit seinem flüssigen Schreibstil und ständig neuen eingefügten Wendungen, macht er seinen Kriminalroman zu einem besonderen Leseerlebnis. Gestört hat mich nur, dass manche der gezogenen Schlussfolgerungen für mich nicht ganz nachvollziehbar und logisch waren.
Besonders gefallen hat mir auch, dass Buenos Aires, wo der ganze Fall sich abspielt, auch sehr schön und anschaulich beschrieben wird. 
Insgesamt überzeugt ,,Der Psychologe" mit einem ganz untypischen Ermittler, der aus jedem Detail etwas herleiten kann und durch eine spannende Handlung, die kaum vorhersehbar ist. Daher empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Tags: psychologie   (1)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

psychatrie, wahnsinn, altenheim, england

Im Vollbesitz des eigenen Wahns

Hilary Mantel , Werner Löcher-Lawrence
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 15.08.2016
ISBN 9783832198329
Genre: Romane

Rezension:


Muriel Axon wird nach 10 Jahren aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen und sucht nun nach den Menschen, die sie für ihre persönliche Misere verantwortlich macht. Als Putzhilfe schleicht sie sich in ihr Elternhaus ein, indem mittlerweile Familie Sydney lebt. Auch nimmt sie eine Stelle im Altenheim an, wo sie den Vater ihrer ehemaligen Sozialarbeiterin Isabel pflegt. Mit viel Gerissenheit gelingt es ihr, Schritt für Schritt ihre Umwelt ohne deren Wissen zu schikanieren und langsam, aber sicher in den Wahnsinn zu treiben... .
Hilary Mantel hat hier einen etwas bizzaren Roman geschrieben, der durch feine Spitzen und durch seinen schwarzen Humor überzeugt. Man bekommt hier einen besonderen Einblick in einen Teil der englischen Gesellschaft, der durch verschiedene Verstrickungen im eigenen Leben wie gefangen zu sein scheint und sich nicht mehr aus dem Trott lösen kann. 
Die Hauptfigur Muriel Axon erkennt die Schwächen ihrer Umgebung und nutzt diese geschickt aus. Es ist dabei sehr interessant zu beobachten, wie sie in ganz andere Rollen schlüpft und diese so perfekt ausfüllt, dass selbst Menschen, denen sie früher begegnet ist, sie gar nicht mehr wiedererkennen. Erstaunlich fand ich, wie präzise sie die Schwächen der anderen auslotet und den ihr stets entgegenkommenden Zufall nutzt, um ihre eigenen Pläne umzusetzen.
Da ich leider den Vorgängerband ,,Jeder Tag ist Muttertag" noch nicht gelesen habe, fand ich es sehr hilfreich, dass im Buch auch Muriels Geschichte vor und in der psychiatrischen Anstalt kurz wiedergegeben wird. So konnte ich etwas besser verstehen, warum Muriel so geworden ist und was sie bisher in ihrem Leben geprägt hat.
Geschildert wird die Handlung aus der dritten Person und dabei immer sehr schön beschrieben, wie die einzelnen Figuren denken, was sie sich wünschen und was sie wirklich fühlen. Obwohl der Roman ein bisschen trübsinnig angelegt und an einigen Stellen etwas langatmig ist, schafft Hilary Mantel doch immer wieder Momente, in denen man schmunzeln muss oder einfach nur erstaunt ist, wie sich die Dinge zusammenfügen und ein Gesamtbild ergeben, dass ich so nicht erwartet hätte. 
Insgesamt hat mich ,,Im Vollbesitz des eigenen Wahns" gut unterhalten und mich an vielen Stellen überrascht. Daher kann ich den Roman an alle weiterempfehlen, die gerne mal etwas Skurilles lesen und schwarzen Humor mögen. 

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Tags: altenheim, england, psychatrie, wahnsinn   (4)
 

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

dübell, historisch, luftfahrt, fliegen, zeppelin

Der Jahrhunderttraum

Richard Dübell
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288277
Genre: Historische Romane

Rezension:


1891: Nachdem ihre Großeltern bei einem schweren Zugunfall verunglückt sind und es sich dabei scheinbar um einen Sabotageakt gehandelt hat, ist die gesamte Familie von Briest entsetzt. Der Privatdetektiv und Freund der Familie Edgar Trönicke nimmt sich der Sache an. Währenddessen entwickeln sich die Geschwister von Briest in ganz unterschiedliche Richtungen... .
Dies ist der zweite Band der großen Deutschland-Saga von Richard Dübell, der vor allem technische Erfindungen und Fortschritte im Fokus hat. Da ich den ersten Band ,,Der Jahrhundertsturm" nicht gelesen habe, kannte ich die Vorgeschichte der Figuren überhaupt nicht und fand es daher hilfreich, dass der Autor immer wieder ein paar kleine Rückblicke eingebaut hat. 
Mit den Figuren bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Da ist zum Beispiel Antonie von Briest, die sich zwar stark für die Frauenbewegung einsetzt, aber dabei ziemlich zwanghaft und irgendwie auch konstruiert auf mich gewirkt hat. Auch ihre beiden Söhne und die Tochter Amelie wurden mir viel zu sehr in ein Muster gepresst, um ja dem Fortschritt, der sonst im Buch sehr gut dargestellt wird, zu entsprechen. Gefallen haben mir fast nur die historischen Personen, wie Otto Lilienthal, dessen Flugversuche und deren Bedeutung für ihre Zeit gut herausgearbeitet sind.
Richard Dübell hat einen flüssigen Schreibstil und lässt seine Figuren auch immer wieder im Dialekt sprechen. Besonders detailliert und genau beschreibt er die neuen technischen Erfindungen, die man sich so sehr gut vorstellen kann. An manchen Stellen schrieb er mir etwas zu langatmig und man hatte das Gefühl, dass über viele Seiten erstmal gar nichts Neues passiert. Da hätte ich mir ein rascheres Erzähltempo gewünscht.
Insgesamt hat mich ,,Der Jahrhunderttraum" nicht ganz überzeugen können. Die Figuren wirkten auf mich viel zu konstruiert und teilweise ist das Buch sehr langatmig geschrieben. Daher kann ich es nur bedingt weiterempfehlen.

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thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Als international gesuchte Mörderin braucht Brünhilde Blum schnellstmöglich neue Identitäten für sich und ihre beiden kleinen Töchter, um ganz neu anzufangen. Der Hamburger Zuhälter Egon Schiele kann sie ihr geben, doch der Preis ist dafür ist hoch. Sie muss ihm versprechen, einen Mord für ihn zu begehen... .
Dies ist der letzte Teil der ,,Totenfrau-Triologie", der sich wie seine Vorgänger um die Bestatterin Blum dreht. Der Autor Bernard Aichner baut von Anfang an eine Spannung auf, die die ganze Handlung über nicht abfällt und stattdessen stetig zunimmt. Allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven, da es sehr brutal darin zugeht.
Blum ist eine der außergewöhnlichsten Figuren, die mir je in einem Thriller begegnet sind. Sie ist eine Frau, die durch verschiedene Schicksalsschläge unberechenbar geworden ist und ihm wahrsten Sinne des Wortes für ihre Familie über Leichen geht. In diesem Band begegnet sie dem Zuhälter Schiele, der scheinbar die Oberhand über sie gewinnt und als Leserin war ich mir nie sicher, ob er Blum unterschätzt oder ob sie wirklich nicht mehr von ihm los kommt.
Eine der Besonderheiten an diesem Buch ist für mich der ungewöhnliche Schreibstil. Bernard Eichner benutzt kurze Sätze, die man schnell lesen kann und alleine dadurch schon das Erzähltempo angezogen wird. Man hat fast das Gefühl, durch die Seiten zu fliegen und mag kaum das Buch aus der Hand legen. Die Dialoge werden mit Spiegelstrichen dargestellt und werden so einerseits vom restlichen Text eindeutig hervor gehoben, aber wirken auch viel prägnanter. 
Selten habe ich einen so spannenden Thriller gelesen, der mich gut unterhalten hat und dessen Ende ich überhaupt nicht hätte vorhersagen können. Daher kann ich hier eine Empfehlung für Fans von Thriller eindeutig aussprechen.

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Tags: bestatter   (1)
 
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