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jessica koch, liebe, dreiecksbeziehung, depression, eifersucht

Die Endlichkeit des Augenblicks

Jessica Koch
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 02.06.2017
ISBN 9783945362273
Genre: Liebesromane

Rezension:


Mit dem Roman „Die Endlichkeit des Augenblicks“ veröffentlicht Jessica Koch nach der Danny-Trilogie („Dem Horizont so nah“, „Dem Abgrund so nah“ und „Dem Ozean so nah“) ihr viertes Buch. Während die Danny-Trilogie auf einer wahren Begebenheit basiert, ist „Die Endlichkeit des Augenblicks“ eine fiktive Geschichte. Umso spannender fand ich zu sehen, ob mich diese Geschichte genauso packen und erreichen würde, wie die Danny-Trilogie.


Jessica Koch ist auch in ihrem neuen Roman ihrem leichten und flüssigen Schreibstil treu geblieben, was ich wieder als sehr angenehm empfunden habe. Sie beschreibt die einzelnen Szenen so, dass der Leser das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. Die Kapitel sind jeweils aus Sicht der drei Hauptprotagonisten geschrieben. Dies finde ich persönlich sehr gut, weil man dadurch einen Einblick in die Gedanken von Sam, Basti und Josh bekommt und sie dadurch besonders zu Beginn des Buches sehr gut kennenlernt. Jessica greift auch in ihrem neuen Buch tiefgründige Themen auf, mit denen viele Menschen in ihrem Umfeld oft nicht in Berührung kommen. Umso interessanter ist es, darüber mehr zu erfahren. Man lernt etwas dazu und sieht die Dinge wieder mit ganz anderen Augen.


In dieser Geschichte geht es auch um getroffene Entscheidungen und die daraus entstandenen Konsequenzen, die von einem Augenblick zum nächsten das Leben für immer grundlegend verändern können. Aber auch Freundschaft, Liebe, Verlust und Hoffnung spielen in dem Buch eine tragende Rolle. Diese Geschichte bietet eine große Bandbreite an Emotionen, was, wie ich finde, Jessica Kochs Stärke ist.


Zum Buch: Sam ist Kunststudentin und trifft eines Tages im Biergarten auf Basti und Josh. Sie findet Basti sehr interessant und möchte ihn näher kennenlernen. Josh ist allerdings dagegen, dass Basti sich erneut mit Sam trifft. Während Basti ein lebensfroher, freundlicher und offener Mensch ist, ist Josh, sein bester Freund, genau das Gegenteil. Josh gibt sich die Schuld an dem was Basti vor sieben Jahren zugestoßen ist und das Leben seines Freundes von Grund auf für immer verändert hat. „Ein Augenblick, vorbei, nie wieder.“ Während Basti gelernt hat, sein Leben dennoch zu meistern und das Beste daraus zu machen, ist Josh seither in sich zurückgezogen. Sam spürt sofort, dass mit Josh etwas nicht stimmt. Schon bald merkt Basti, dass Sam wahrscheinlich die einzige ist, die es schaffen kann, Josh zu helfen wieder ins Leben zurückzufinden.


„Die Endlichkeit des Augenblicks“ ist eine Geschichte, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Es gibt viele unerwartete Wendungen, was die Spannung bis zum Ende aufrechterhält. Es ist eine Geschichte, in der nichts ist wie es zunächst scheint. Man fühlt mit Sam, Basti und Josh mit. Die Drei wachsen einem im Laufe des Buches ans Herz, sodass sie einem fast schon real vorkommen und man sie gern im echten Leben kennenlernen würde. Jessica Koch hat eine wunderbare Liebesgeschichte erschaffen, die im Herzen berührt ohne kitschig zu sein. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen.

      


         



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freundschaft, danny, drogen, jessica koch, entzug

Dem Ozean so nah

Jessica Koch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499290886
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Dem Ozean so nah“ ist nun endlich auch das 3. Buch der Danny-Trilogie von Jessica Koch erschienen. Ich hatte die Ehre dieses Buch vorab lesen zu dürfen. Ich war sehr gespannt, ob dieses Buch mich genauso fesseln würde, wie die ersten beiden Bände „Dem Horizont so nah“ und „Dem Abgrund so nah“. Und das hat es. Dieses Buch liest sich durch den leichten Schreibstil sehr flüssig, was ich, wie auch schon bei den anderen beiden Büchern, als sehr angenehm empfunden habe. Jessica Koch hat es auch mit diesem Buch wieder geschafft mich zu packen und mit in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man hat das Gefühl mitten im Geschehen dabei zu sein, als stiller Beobachter. Es fesselt einen von Anfang an und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen will wie es weitergeht.

Während „Dem Horizont so nah“ die Geschichte von Danny und Jessica erzählt und „Dem Abgrund so nah“ Danny’s schreckliche Kindheit schildert, beschreibt „Dem Ozean so nah“ die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Danny und Christina. Diese Geschichte beginnt fast zwei Jahre vor „Dem Horizont so nah“.

Danny und Christina lernen sich in der Traumatherapie kennen. Obwohl sie sehr verschieden sind, verbindet sie ihre schreckliche Vergangenheit. Während Danny ein geregeltes erfolgreiches Leben führt, ist Christina in einem Teufelskreis von Drogen und Prostitution gefangen.

Als Danny den alles zerstörenden Anruf seines Vaters erhält und daraufhin in ein tiefes Loch aus „Schmerz und Verzweiflung“ stürzt, ist Christina für ihn da. Als sie ihm sagt: „Ich brauche dich“, sind diese Worte sein Antrieb sich wieder aus dem Loch zu ziehen und weiter zu machen. Er fühlt sich nun für Christina verantwortlich. Er will alles tun, um sie aus dem Teufelskreis, in dem sie steckt herauszuholen. Er wünscht sich für sie ein neues besseres Leben. Eine Zukunft. Doch schon bald wird Danny klar, das es ein harter Kampf werden wird, der ihn selbst so manches Mal in eine gefährliche Situation bringt. 

Das Band zwischen Danny und Christina wird im Verlauf der Geschichte immer stärker und intensiver. Sie merken, dass nur sie sich gegenseitig den Halt geben können, den sie brauchen. Sie gehen gemeinsam durch Höhen und Tiefen. Haben auch immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen, aber sie geben nicht auf. 

Wer „Dem Horizont so nah“ gelesen hat, weiß was der Anruf von seinem Vater bedeutet und welches Schicksal Danny ereilt. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass das Wissen darum die ganze Zeit beim Lesen im Hinterkopf bleibt. Wieder jene Emotionen (Wut, Unfassbarkeit, Entsetzen, Ungerechtigkeit und Traurigkeit), die ich beim Lesen von „Dem Horizont so nah“ und „Dem Abgrund so nah“ empfand, bei mir hervorgerufen werden. Das hat sich nicht bestätigt. Es gibt schon einige sehr emotionale Szenen, bei denen man unwillkürlich an die anderen Bücher denkt. Aber ich konnte es weitestgehend ausblenden. Denn ich finde „Dem Ozean so nah“ ist trotz der tragischen Geschichte, die sich hinter der Danny-Trilogie verbirgt, ein Buch das so viel Lebensfreude und Optimismus versprüht. Es gibt viele Stellen, an denen ich schmunzeln und lachen musste. Wenn Danny z.B. mit seinen Freunden um die Häuser zieht und sie Spaß haben bei ihrer „Nummernjagd“. Man erfährt sehr viel über Danny und Christina. Es werden viele Fragen beantwortet, die nach dem 1. Band offen blieben in Bezug auf die Freundschaft zwischen den Beiden. Man versteht jetzt auch warum, dieses Dreiergespann mit Danny, Christina und Jessica im „Dem Horizont so nah“ so gut funktionieren konnte. 

Es ist ein sehr gelungener Abschluss der Danny-Trilogie. Und ist, wie ich finde ein absolutes Muss.

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