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thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das ist eine wahre Geschichte!" - mit diesen Worten begrüßt uns Sebastian Fitzek zu seinem neuen Psychothriller, der als Vorlage sich des amerikanischen Popcorn-Kinos bedient. 

In "The Purge" geht es um ein dystopisches Amerika in dem die Verbrechensrate durch die sogenannte Purge Night (zu deutsch Säuberungsnacht) extrem gesunken ist. Diese Nacht findet einmal im Jahr statt und während dieser Zeit sind sämtliche Verbrechen - Mord mitinbegriffen - straffrei. 


"AchtNacht" macht es ähnlich. Am 8.8. eines Jahres ab 20:08 Uhr beginnt die Hetzjagd auf die sogenannten AchtNächter; Menschen, die vorher auf einer Webseite eingeschrieben werden. Selbst Mord an den AchtNächtern ist legitim und sogar gewünscht. Die Hauptperson von "AchtNacht" ist in genau der Situation ein AchtNächter zu sein. 
Fitzek redet nicht lange um den heißen Brei herum. Schon nach dem Prolog will man "AchtNacht" nicht mehr aus der Hand legen. In gewohnter Fitzek-Manier spielt der Autor mit dem Leser. Was in früheren Werken meist mit guten Plottwists geschah, geschieht hier zusätzlich mit einem Stilmittel, welches man zumeist aus dem Film kennt: dem Fourth-Wall-Break. Ich saß zwischenzeitlich mit offenem Mund vor dem Buch und habe eine ganze Passage einfach wegen des Kniffs am Ende, an dem Fitzek einem offenbart, er habe einen an der Nase herumgeführt, wiederholt. 
Auch die immer wieder kritische Sicht Fitzeks auf unsere Gesellschaft fehlt in diesem Buch zu keiner Zeit. So geht er gesondert auf die aktuelle Hass- und Trollkultur in den sozialen Netzwerken ein und hält der Gesellschaft auch oft den Spiegel vor. 

Fazit:
Fitzek ist zurück und er hat mich sehr positiv überrascht. Innerhalb von kurzer Zeit habe ich das Buch in mich aufgesaugt und jede Zeile genossen. Längen gab es kaum, wobei mir teilweise in der Mitte des Buches das Tempo fehlte. Dieses hat Fitzek jedoch sehr schnell wiedergefunden und bis zum Ende aufrecht erhalten. 
Wer Thriller gerne liest und eine Vorliebe für Sebastian Fitzeks Romane hat, kann ohne Nachzudenken zugreifen. 

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Tags: fitzek, lesenswert, sebastian fitzek, thriller   (4)
 
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