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shakespeare, literatur, elisabeth i., edward de vere, kurt kreiler

Der Mann, der Shakespeare erfand

Kurt Kreiler
Fester Einband: 595 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 21.09.2009
ISBN 9783458174523
Genre: Biografien

Rezension:

Wie soll man neue Indizien zu einem rätselhaften Fall finden, der seit über 150 Jahren die Gemüter der Menschen bewegt?
Kreiler hat in seiner Biographie des Earl of Oxford eine einfache aber geniale Idee umgesetzt: Er hat das Werk Shakespeares mit den geschichtlichen Ereignissen der Zeit verglichen. Auch wenn Shakespeares Werk zeitlose Themen behandelt, die heute noch genauso aktuell sind wie zu Ihrer Entstehungseit, gibt es in seinen Stücken viele Stellen, die auf zeitspezifische Gegebenheiten anspielen. Diese Stellen hat Kreiler aufgespürt. Dabei ging es ihm nicht nur um die großen politischen Geschehnisse, die in die Geschichte eingegangen sind, sondern auch um Alltagsereignisse wie ein vorübergehendes Theaterverbot in London oder einen Streit zwischen zwei literarischen Kontrahenten, die sich auf Shakespeare" beziehen. Dadurch und im Hinblick auf literarische Nachahmer konnte er nachweisen, dass die Werke alle einige Jahre früher geschrieben wurden als gemeinhin angenommen (vergleiche Kreiler 578 - 581). Was William Shakspere aus Stratford-upon-Avon als Autor der Werke nicht in Betracht kommen lässt, aber sehr wohl den Earl.

Übrigens ist das Buch spannend geschrieben und wurde im SPIEGEL sehr positiv besprochen (Der Spiegel 47/2009 S. 114 - 117).

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Tags: elisabeth i., oxford, shakespeare   (3)
 
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