Danara_DeVriess Bibliothek

3 Bücher, 3 Rezensionen

Zu Danara_DeVriess Profil Zur Autorenseite
Filtern nach
3 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

magie, sterne, berger, anja, catron

Catron

Anja Berger
Flexibler Einband: 664 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.05.2016
ISBN 9783844811025
Genre: Fantasy

Rezension:

Worum geht es in »Catron – Die Melodie der Sterne«?

Kira Sanders, Studentin und begeisterte Flötenspielerin, gerät auf dem Heimweg in einem kleinen Waldstück in einen Sturm. Im Tosen des Windes meint sie, eine seltsame Melodie zu hören. Sie nimmt diese Melodie mit ihrer Flöte auf und beginnt zu spielen. Dass es sich bei dieser Melodie um einen Hilferuf aus einer fremden Welt handelt, erfährt sie erst Wochen später. Sie wird durch den Sturm in eine andere Welt gezogen. Diese mittelalterlich anmutende Welt voller Magie und Zauberer wird von geheimnisvollen dunklen Wesen bedroht und Kira gerät geradewegs in einen Angriff dieser Wesen. Der fremden Sprache nicht mächtig, kann sie sich nicht erklären und wird von einem Heiler unter seine Fittiche genommen. Nur während der Zauberer Skjaldan anwesend ist und er magisch für sie übersetzt, kann sie sich erklären.
Nach und nach entdecken Skjaldan und der Barde Elmaryn Kiras Andersartigkeit und als sie eines Abends am Lagerfeuer zur Flöte greift und ihr Spiel fließen lässt, entfaltet sich plötzlich ihre Magie. Skjaldan nimmt Kira fortan unter seine Fittiche und alsbald erkennt er, dass sie auf Moanirs Ruf gekommen ist. Es dauert lange, bis Kira endlich bereit ist, zu helfen. Sie hat keine Ahnung, wie ihre Hilfe überhaupt aussehen kann. Und noch ehe sie überhaupt in Quo angekommen ist, wird sie von Catrons Rat entführt. Quo vertritt das Licht, Catron die Dunkelheit und für Kira steht fest, dass nur das Licht auch das Gute sein kann. Allerdings sind die dunklen Magier aus Catron nicht wirklich böse… Kira weiß längst nicht mehr, wem sie vertrauen kann! Sie wankt zwischen Licht und Dunkel und findet überall Freunde wie Feinde.

Das Cover zu »Catron – Die Melodie der Sterne«

Erstmal vorweg: Das Buch ist ein Selfpublisher-Buch, verkörpert aber einen so hohen Standard, sowohl im Schreibstil, in der Geschichte als auch in der technischen Umsetzung in eBook und Taschenbuch, dass das überhaupt nicht auffällt. Das Cover ist erstklassig. Es zeigt das Symbol von Catron und ein farbenprächtiges Gebirge, dass zum Träumen einläd. Ich war von Anfang an von diesem Cover angezogen. Und das zeigt wieder einmal, wie wichtig auch im SP-Bereich die Professionalität ist. Das Cover ist das A und O, das Aushängeschild eines Buches. Darüber erreicht man die Leser. Der Text kann noch so hervorrangend, der Druck noch so erstklassig, die Geschichte noch so fantastisch sein, wenn das Cover hingt, kommt der Leser erst gar nicht bis zum Klappentext, sondern hat das Buch vorab schon weggelegt.
Das Cover von »Catron – Die Melodie der Sterne« ist perfekt! Es erregt Aufmerksamkeit, es reizt und ist ein Eyecatcher. Was will man mehr? Alles perfekt umgesetzt.

Meine Meinung zu »Catron – Die Melodie der Sterne«

Wunderschönes Fantasy-Buch mit jungem Hauptcharakter, der munter durch alle Gefahren stolpert und sich nur mit müh und Not retten kann. Kira ist zwar mit übermächtigen Fähigkeiten ausgestattet, aber sie beherrscht sie noch nicht, hat keinerlei Ahnung, zu was sie fähig ist. Skjaldan formuliert das einmal sehr schön: sie ist ein intuitiver Magier und allein ihr Gedanke könnte sie umbringen. Sie muss also sehr vorsichtig sein. Aber ihre Fähigkeiten sind dennoch so stark, das selbst erfahrene Magier wie Skjaldan oder Shadar mühelos von ihr ausgespielt werden können. Shadar – Catrons Magier – muss also tief in die Trickkiste greifen, um Kira zu entführen und auch das gelingt ihm nur mit knapper Not.
Mir gefallen Charaktere, die nicht stupide in Schwarz und Weiß aufgeteilt sind. Bei »Catron – Die Melodie der Sterne« ist das ganz klar der Fall. Leander – Quos Erzmagier – scheint ein sehr unangenehmer Zeitgenosse zu sein, obwohl er für Quo – das Licht – steht. Während Shadar und seine Kollegen deutlich sympathischer erscheinen, obwohl sie doch für die Dunkelheit stehen. Sehr verwirrend, aber umso spannender. Kira ist mit ihren mächtigen Fähigkeiten schon ein wenig zu übermächtig, das wird durch ihre Unwissenheit wettgemacht. Sie ist sehr sympathisch, freundlich, liebenswert. Ich hoffe, ihre befreiende Art hilft, das Gleichgewicht der beiden Welten wiederherzustellen.

Fazit zu »Catron – Die Melodie der Sterne«

Wundervolles High-Fantasy (HIGH deswegen, weil wir uns nur sehr kurz in der realen Welt befinden) Abenteuer, das Lust auf MEHR macht. Und mehr gibt es auch. Im 2. Band muss sich Kira um Skjaldan bemühen, der ihre – Achtung Spoiler! – Wahl der Dunkelheit nicht gutheißen kann. Wie kann er auch! Er weiß es ja nicht besser. 

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

64 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

fantasy, werwölfe, gestaltwandler, magischer thriller, gestaltswandler

Biss der Wölfin

Kelley Armstrong , Christine Gaspard
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.12.2012
ISBN 9783426508831
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: “Biss der Wölfin”
Autor: Kelley Armstrong
Verlag: Knaur TB
Taschenbuch: 480 Seiten
Ebook: Ja

Ich bin Elena Michaels-Fan der ersten Stunde, der “Biss der Wölfin” war also nur eine Frage der Zeit. Den Debüt-Roman von Kelley Armstrong „Bitten“ habe ich vor Ewigkeiten verschlungen und ich war ganz begeistert, als ich vor ein paar Wochen auf A**** den neuesten Band gefunden habe. Ihr könnt euch vorstellen, wie entsetzt ich war, als ich das Erscheinungsdatum gesehen habe. 2012!!!! Oh mein Gott, das war komplett an mir vorbei gegangen, vermutlich war ich nur mit Kindern und Diana Gabaldon beschäftigt. Okay, also ganz schnell gekauft und ganz schnell gelesen. Traf sich gut, dass ich krankheitsbedingt ein paar Tage Zeit hatte. 

Das Buch “Biss der Wölfin” habe ich ganz schnell verschlungen, es ließt sich wie der typische Kelley Armstrong-Roman, Elena und Clay klären mysteriöse Mordfälle auf, mal war es Jack the Ripper, diesmal ist es etwas persönlicher Natur.

Zusammenfassung von “Biss der Wölfin”

Kurz zur Story: Elena jagt einen jungen Werwolf, der auf die schiefe Bahn und an zwei Mutts geraten ist, die ihm ihre Menschenfresserei anhängen wollen. Das hat System, denn einmal haben diese beiden es schon durchgezogen. Elena folgt dem Jungen bis ins winterliche Anchorage, und wo sie schon mal dort ist, so soll sie bei einem Ex-Rudel-Mitglied vorbeischauen… Mysteriöse Morde haben ebenfalls ihre Aufmerksamkeit erweckt, denn es ist nicht nur Elenas Rudelaufgabe, Mutts zu jagen, sondern auch Mordfälle, die nach (Wer)wolfattacken aussehen, aufzuklären oder besser noch gesagt – unter den Teppich zu kehren. Tatkräftig wird sie dabei von ihrem Jetzt-Ehemann Clay unterstützt.

Die Geschichte kommt zügig in Gange und ich habe mich tierisch auf die Interaktionen zwischen Clay und Elena gefreut, aber ich wurde leider sehr enttäuscht. In den anderen Büchern prickelte es förmlich zwischen ihnen, die Stimmung war wie aufgeladen und das Lesen war total anregend. Die Autorin hat zwar versucht, ihr Spiel miteinander mit viel Erotik und Reizen zu würzen, aber man merkt leider schon, dass Clay und Elena jetzt verheiratet und Eltern sind. Die Zwillinge sind toll und mit ihnen hat die Autorin die Möglichkeit, weitere Romane auf den Markt zu werfen, aber der anfängliche Biss zwischen Elena und Clay ist verflogen. Zumal auch immer deutlicher wird, dass Clay gar nicht der blutrünstige Psychopath ist, der er in den ersten Büchern vorgegeben hat zu sein. Er ist halt doch ein Intellektueller in einem kräftigen Körper und alles andere war Show. Die Show wird ihm nur nicht mehr abgekauft, sein Arm macht auch nicht mehr so mit wie vor der Zombie-Attacke und der Zahn der Zeit nagt ebenfalls an ihm. Alles in allem ist Clay ziemlich fad ausgefallen. Ich kann seine Entwicklung durchaus nachvollziehen und die Erklärungen sind schlüssig, aber der andere Clay hat mir mehr Spaß gemacht.

Nichtsdestotrotz agieren Elena und Clay gut miteinander, das Buch macht Spaß, es ist interessant, spannungsgeladen und actionreich. Die Erotik kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz und die kurzen Passagen mit den Zwillingen sind sehr erheiternd, nur manchmal unmissverständlich. Ich habe selbst eine 4jährige und was die Zwillinge bringen, das bringt kein 3jähriger zu Stande, sorry, die Zwillinge wirken eher wie 5.

Meine Meinung zu “Biss der Wölfin”

Der “Biss der Wölfin” ist also absolut lesenswert, gerade für Fans von Kelley Armstrong!

Bevor ich mich verabschiede, wollte ich noch kurz etwas zu der neuen Bitten-Serie sagen, denn die dortige Besetzung der Elena ist ABSOLUT nicht treffend. Elena ist eine waschechte Blondine, die Tusse, die für die Besetzung gewählt wurde, ist platt und platinblond und sowas von gefärbt! Das geht garnicht. Elena wird als knochig und jungenhaft beschrieben, dürr, drahtig. Aber das, was dem Publikum da als Elena Michaels präsentiert wird, ist es nicht wert, angeschaut zu werden. Deshalb habe ich auch keine Minute an diese Serie verschwendet, vielleicht tue ich es noch… irgendwann. Aber dazu muss ich mich erst mal an das Erscheinungsbild von Elena gewöhnen…. Nach Clay wollte ich gar nicht erst suchen. * grusel*

  (0)
Tags: ,, clayton danvers   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(102)

278 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

fantasy, urban fantasy, götter, die chronik des eisernen druiden, vampire

Gehetzt

Kevin Hearne , Alexander Wagner
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.12.2016
ISBN 9783608939309
Genre: Fantasy

Rezension:

Titel: »GEHETZT: Die Chronik des Eisernen Druiden«
Autor: Kevin Hearne
Verlag: Klett-Cotta
Seitenzahl: 350
ebook: ja

Zusammenfassung von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

Atticus O’Sullivan lebt des unaufgeregte Leben eines langweiligen Ladenbesitzers. Der begeisterte Anhänger von diversen Kulten außerhalb der christlichen Religionen findet in seinem Lädchen allerhand Lesestoff. Zudem braut Atticus anregende Tees, die besonders von der älteren Bevölkerung Tempes bevorzugt werden.
Aber nicht nur sein Laden ist ungewöhnlich. Der »junge« Mann gleicht eher einen College-Studenten, denn seiner wahren Natur. Atticus ist ein Druide, ein sehr alter Druide und er hat Probleme. Vor Ewigkeiten hat er einer mächtigen Kelten-Gottheit ein Schwert abgerungen. Eher durch Zufall als in bewusster Absicht. Besagter Gott mit einem absolut unaussprechlichen Namen will das Schwert natürlich zurück, zumal damit die Einheit Irlands hergestellt werden sollte. Dass es nie dazu kam, ist Atticus Schuld. Im weiteren Sinne.
Seit mehreren hundert Jahren versucht der keltische Liebesgott Atticus das Schwert abzuringen und ihn zu töten. Zu Atticus Glück hat er es nie richtig ernsthaft versucht, sondern ihm immer nur ein paar abkömmliche Verwandte geschickt. Damit ist nun allerdings Schluss. Und Atticus hat ernsthafte Probleme.
Wären da nicht ein paar andere Göttinnen, die sich mehr oder weniger eigennützig auf Atticus Seite schlagen. Jede verfolgt ihre eigenen Absichten und der Druide wird zu einem Spielball mächtiger Götter.

Das Cover von GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

… entspricht eigentlich so gar nicht meinem Fall. Der junge Mann gleicht schon Atticus O`Sullivan, aber es ist so unansprechend. Klar, man sieht das magische Schwert, der Kerl rennt sowieso nur in T-Shirt und Jeans rum und seine strubbeligen Haare passen perfekt zum im Buch suggerierten Bild, aber trotzdem. Mir fehlt der keltische Bezug. Da hätte man etwas mehr rausholen können.

Meine Meinung zu GEHETZT: Die Chronik des eisernen Druiden 1

Absolut fantastisch! Ich bin kein Fan des Ich-Erzählers und ich neige dazu, Bücher mit Ich-Erzähler eher abzubrechen. Aber Atticus Humor, die Erzählweise sind unglaublich fesselnd.
Und ich rede nicht einmal von Jagdgöttinen, die wegen Erdbeersmoothies zu ihm kommen oder seinem irischen Wolfshund, der der Zauberer von OZ zitiert oder mit ihm über Dschingis Khan debattiert … nein, es ist die Mischung.
Manchmal ist mir Atticus ein wenig zu mächtig, aber hey, der Kerl ist 2100 Jahre alt. Er hätte nicht so lange gegen einen Keltengott überlebt, wenn er nicht einiges auf dem Kasten hätte. Er fackelt nicht lange, er schlägt zu und stellt hinterher Fragen. 
Die Story ist wunderbar durchdacht, jeder Faden findet sein Ende und erst ganz zum Schluss ergibt sich ein schlüssiges Gesamtbild. Kein loses Ende, die beiläufig erzählte Episode führt im Verlauf zu einem spannenden AHA-Erlebnis. Das ist genau das, was ein gutes Buch ausmacht. Kein überflüssiges Storytelling, jedes Wort am rechten Fleck.

Ich kann eine klare Leseempfehlung für Urban-Fantasy-Fans aussprechen. Es gibt hier und da ein paar Liebeleien, aber der Fokus liegt eindeutig auf actionreichen Kämpfen, humorigen Wortwechseln (vor allem mit Oberon und seinem Werwolf-Anwalt). Atticus macht Spaß und zum Glück gibt es noch viele Bücher über ihn.  Ich bin gespannt, was aus seiner Schülerin wird oder ob die MORRIGAN noch andere Hintergedanken hegt.

  (1)
Tags:  
 
3 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks