Leserpreis 2018

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Die Profilerin - Damit du nie vergisst

Dania Dicken
E-Buch Text
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 06.12.2016
ISBN 9783732520411
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Der Mann am Grund

Iva Procházková
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Braumüller Verlag, 01.10.2018
ISBN 9783992002221
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Titel „Der Mann am Grund“ bezeichnet auch gleich den Mordfall an sich. Ein ziemlich grausiger Polizist wird nämlich im Steinbruch im Wasser gefunden – am Lenkrad sitzend in seinem eigenen Auto. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um Suizid handelt, sondern dass jemand nachgeholfen haben muss. Kommissar Holina bekommt den jungen, überaus motivierten Kollegen
Diviš Mrštík zugeteilt und beschäftigt sich neuerdings mit Horoskopen der Verdächtigen und Opfer. Das empfinden natürlich nicht alle Vorgesetzten Holinas als sichere Beweisaufnahme oder sachdienliche Hinweise für die Lösung eines Mordes und belächeln ihn. Doch Holina lässt sich nicht beirren und geht weiter nach seinem neuen Muster vor.

Der eigentliche Mordfall wird von einigen anderen Handlungssträngen begleitet, die nach und nach zusammenführen und den Leserinnen und Lesern ein paar knifflige Stunden bereitet, denn diese wissen natürlich bis knapp vor Ende nicht, wer denn jetzt tatsächlich für die Tat belangt werden kann. Die einzigen Hinweise, die auf die Täterin / den Täter schließen lassen, sind Tagebucheinträge, die immer wieder zwischen dem Fließtext angeführt sind.

Zu Beginn war die Fülle an Personen und Schauplätzen, der Zeitsprung von zehn Jahren in die Zukunft und der noch undurchsichtige Aufbau des Kriminalromans eine Herausforderung, doch je weiter sich die Lektüre des Werkes fortzieht, desto weniger kann man mit dem Lesen aufhören.
Die Auflösung des Mordes an sich ist dann auch logisch und nachvollziehbar, für den Kommissar gibt es (vorläufig noch) kein Happy End und was mit einer der Verdächtigten weiter passiert, bleibt leider komplett offen – das ließ mich etwas in der Luft hängen.

„Der Mann am Grund“ von Iva Procházková hat mich durch die Spannung und die vielen verschiedenen, parallel verlaufenden Geschichten überzeugt und ich würde mich freuen, wenn ich auch einen zweiten Fall von Kommissar Holina lesen dürfte.

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(61)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

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Walter muss weg

Thomas Raab
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 07.09.2018
ISBN 9783462050950
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich möchte zum Inhalt eigentlich nicht zu viel verraten, denn der Krimi ist von Anfang an so pointiert und lustig gehalten, dass zu viel der Worte nicht gut sind. Der Ort, in dem der Roman spielt, ist Glaubenthal und Hannelore Huber die unverhoffte Ermittlerin. Denn ihr Mann Walter starb, doch bei der Beerdigung liegt eine falsche Leiche im Sarg des Toten. Nun startet Frau Huber auf eigene Faust durch, daneben gibt es auch noch 'echte' ErmittlerInnen von der Polizei, doch die sind eher nicht so schnell. 

Der Schreibstil wechselt von kurzen und prägnanten Sätzen zu stilistisch einwandfreien Konstruktionen, die beim Lesen garantiert ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Durchwegs spannender Erzählstil und ziemlich guter schwarzer Humor schlängeln sich durch das gesamte Buch, sodass man es eigentlich nicht weglegen mag. Darüber hinaus findet auch noch österreichische Kulturvermittlung in vielen Formen (z.B. Gebete in der Kirche, Begräbnisse, Leichenschmaus, ...) statt und die grantige Huberin wird zur Kultfigur im Roman.


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Dreckiger Schnee

Joseph Knox , Andrea O´Brien
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783426522103
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In letzter Zeit häufen sich die Bücher, deren Cover in Schwarz, Rot und Weiß daherkommen. Nicht selten handelt es sich dabei um einen Thriller, meistens sogar um so gute, dass ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Wie es bei diesem Werk sein kann, dass sowohl sehr gute, als auch eher schlechte Rezensionen auftauchen, möchte ich anhand meiner Buchvorstellung erläutern.

Aidan Waits ist unser Ermittler, der wie so oft in den Krimis der 2010er-Jahre ein Undercover-Agent ist, noch dazu ein ziemlicher Antiheld. Er säuft, nimmt Drogen, hält sich in nicht sehr guten Kreisen auf und scheint ein Faible für jüngere Damen zu haben. Sein Auftrag lautet, die verschwundene Tochter von David Rossiter zu finden, der die noch Minderjährige allerdings erst einen Monat nach deren Verschwinden als vermisst gemeldet hat. Die Spur führt Aidan Waits zu einer Verbrecherbande, die immer wieder im Rubik’s verkehrt. Dort werden Drogen vercheckt oder die Mädchen als Kuriere benutzt.

Ein weiterer Erzählstrang befasst sich mit Joanna Greenlaw, die zehn Jahre vorher einfach so vom Erdboden verschluckt wurde und nie wieder gefunden wurde. Ein Zeitungsartikel macht die Menschen wieder auf Joanna aufmerksam und auch Aidan Waits kann sich nicht zurückhalten und ermittelt auf eigene Faust in ihre Richtung.

Unterstützung erhält er seitens der Polizei nicht sehr viel und langsam gerät er immer tiefer in die Kreise der vermeintlichen Verbrechern, sodass er selbst oft nicht mehr genau weiß, zu welcher Gruppe er jetzt eigentlich gehört. Oder liegt es doch an den vielen Drogen und dem Alkohol?

Es scheint, als wäre dieses Werk sprachlich so zu verstehen wie der jeweilige Geisteszustand des Protagonisten. Ist er im Drogenrausch oder Alkoholsumpf, so wird der Text ziemlich wirr und mam muss echt ein paar Mal neu anfangen, um überhaupt mitzukommen. Wenn Aidan Waits dann aber klar denken kann (was erst so richtig gegen Ende des Buches passiert), fällt einem die ganze Story wie Schuppen von den Augen und man hat den kompletten Durchblick. Bis dahin ist es aber eine ziemlich lange Durststrecke, die mit verschiedensten Personen gespickt ist und oftmals für Unklarheit sorgt. Vom Schreibstil her muss ich sagen, dass mir die kurzen Sätze hier ganz gut gefallen haben, einen Anspruch auf das literarische Prädikat ‚wertvoll‘ erhebt der Thriller nur für oben angeführte Sinneszustandsumsetzung.

Das Cover muss auch erwähnt werden, denn der Schnee in Form eines Kreuzes ist erhaben, genauso wie die Buchstaben auch. Leider wurde eine Line Koks mit Linie übersetzt und nicht, wie andere Begriffe aus dem Drogenmilieu, einfach (erklärt) im Englischen beibehalten

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Macbeth

Jo Nesbø , André Mumot , Wolfram Koch
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 27.08.2018
ISBN 9783844530865
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte mich total gefreut, einen Krimi mit dem Titel "Macbeth" von Jo Nesbø zu hören. Auf den ersten Blick dachte ich nicht, dass es sich bei dem berühmten Namen wirklich um einen Shakespeare handeln würde, doch schnell wurde klar, dass man es hier mit einem alten Drama zu tun hat. Lady, Hecate, Duff, wie sie alle heißen, kommen ebenso vor wie charakterliche Züge der ProtagonistInnen. 

Das Hörspiel besticht mit einer Gesamtlaufzeit von 19h21 min, wobei es sich um eine gekürzte Lesung handelt. Das Buch dazu hat 624 Seiten und ich vermute, dass ich mit dem Lesen schneller vorangekommen wäre als mit dem Hören. 

Der Sprecher Wolfram Koch hat eine sehr angenehme Stimme - vielleicht für mich sogar ein wenig zu angenehm, denn abends bin ich nicht nur einmal während des Hörens eingeschlafen und musste dann am nächsten Abend wieder neu ansetzen. 
Hier möchte ich gerne noch auf den Sommernachtstraum von Shakespeare zu sprechen kommen und einen Satz einfließen lassen, der ungefähr mein Gefühl mit diesem Hörbuch wiedergibt:

PHILOSTRAT:
Es ist ein Stück, ein Dutzend Worte lang,
und also kurz, wie ich nur eines weiß;
Langweilig wird es, weils ein Dutzend Worte
zu lang ist, gnädger Fürst, kein Wort ist recht
im ganzen Stück, kein Spieler weiß Bescheid.

Insgesamt hat mir der Stoff (und hiermit meine ich nicht die Drogen, die während der Erzählzeit konsumiert werden) sehr gut gefallen, der Stil des Romans hat mich auch überzeugt. Leider waren mir etwas zu viele Personen und Schauplätze, die man beim Hören schwer nachblättern kann. Wenn ich etwas lese, weiß ich meistens genau, wo es steht und ich kann dort schnell mal zurückhüpfen, aber beim Hören tu ich mir schon schwerer, auch wenn diese Tracks nur etwa drei Minuten lang waren.
Gute 3 von 5 Sternen - ein Hörbuch dieser Länge werde ich mir so schnell nicht mehr antun.  

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127 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

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Loyalitäten

Delphine de Vigan , Doris Heinemann
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 12.10.2018
ISBN 9783832183592
Genre: Romane

Rezension:

Was schon am Klappentext über allem anderen prangert, gilt für das gesamte Werk von Delphine de Vigan: Liebe ist alles.

Der Schüler Théo ist ein guter Schüler, verlässlich und selbständig. Irgendwann beschließt er, mit seinem besten Freund Mathis immer und immer mehr Alkohol in ihrem Schulversteck zu trinken. Die aufmerksame Lehrerin Hélène merkt etwas, schafft es aber nicht, Théo auszuliefern, sondern versucht, ihm irgendwie selbst zu helfen. Dabei gerät sie auch mit dessen Mutter in einen Konflikt und Mathis hat mit seiner eigenen Maman Cécile auch genug zu kämpfen.

Das Buch ist in mehrere Kapitel aufgeteilt, deren Betitelung die jeweils betreffende Person liefert. Dabei werden die Textstellen über die Jugendlichen Mathis und Théo von einem personalen Erzähler übernommen, während die der Erwachsenen einen passenden Ich-Erzähler zugeteilt bekommen. Diese Abgrenzung wirkt sehr einleuchtend und schafft Distanz zu den jungen Leuten, die ja sichtlich Blödsinn machen.

Auf nur wenigen Seiten schafft es die Autorin, eine in sich geschlossene Welt zu erschaffen, in der es mehr Probleme gibt, als es zuerst scheint. Das Werk ist aufbauend und der Leser/die Leserin erfährt Seite für Seite immer mehr über die (inneren) Konflikte der ProtagonistInnen. Zum Glück schaffen es die Charaktere immer wieder, sich sehr vorsichtig zu verhalten und eben Loyalität zu leben. Das einzig Unsichere ist der Schluss, denn ab da kann man sich nicht mehr sicher sein, ob der Wert „Loyalität“ für die Personen noch aufrecht erhalten werden kann. Dazu muss man sich selbst eine Meinung bilden. 

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209 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller ist für mich auch dann spannend, wenn die Geschehnisse aufgerollt werden und die Erzählzeit schon im Jetzt angelangt ist. Bei diesem Werk ist das so der Fall und die Vorkommnisse in der Wildnis, die der Teambildung und der Entwicklung sozialer Fähigkeiten in der Firma, die dieses „Survival-Wochenende“ organisiert hat, dienen, wechseln sich mit den Ermittlungen von Aaron Falk ab. Meistens folgt dieser Wechsel kapitelweise, sodass man sich gleich auf die nächste Episode einstellen kann.

Aaron Falk ist Ermittler bei der australischen Polizei und hat Alice Russell beauftragt, für ihn heikle Daten aus dem Unternehmen zu besorgen, für das sie arbeitet. Doch nun ist Alice verschwunden – gerade beim Firmenwochenende, das vom Chef Daniel Bailey organisiert wurde. 


Alle anderen Teilnehmerinnen kamen zwar verspätet, aber immerhin, am Ausgangspunkt der Tour an, doch Alice blieb im Wald verschollen. Natürlich fällt der Verdacht schnell auf Daniel, da er kurz vor ihrem Verschwinden noch mit Alice gesprochen hat. Falk kann aber nicht offen darüber sprechen und nicht wirklich in diese Richtung ermitteln, da er die Unterlagen immer noch benötigt – dann würde er sie sicher niemals mehr bekommen …

Bis zum Schluss bleibt unklar, wer es, wenn überhaupt, auf Alice abgesehen hat. Die Spannung ist dadurch immens hoch und die Neugierde bis zum Ende geweckt. Auch die Umschlaggestaltung kann sich sehen lassen und spiegelt die Umgebung, in der sich Alice befinden musste, gut wider. Außerdem sind die Buchstaben des Namens der Autorin sowie des Titels hervorgehoben und es beruhigt (zumindest mich) immens, wenn man beim aufgeregten Lesen drüber streicht.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Da haben wir den Salat!

Rolf-Bernhard Essig , Regina Kehn
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260597
Genre: Kinderbuch

Rezension:

... [es gibt nicht so viele Tage im Jahr, wie ein Fuchs Haare am Schwanz hat], so lautet ein österreichisches Sprichwort und ich lege es jetzt einfach mal um auf dieses wunderbare Sprichwörterbuch von Rolf-Bernhard Essig. Er sammelt in dem Werk 80 Sprichwörter rund um die ganze Welt. Dazu kommen dann auch noch die Geschichten dahinter und die jeweiligen Entsprechungen im Deutschen. Hier muss ich anmerken, dass für mich die Varianten nicht immer ganz treffend waren, was angesichts der Komplexität von Sprichwörtern aus anderen Kulturen und Sprachen sowieso schwierig in der Umsetzung ist.


Was mir besonders gut gefällt, ist die Länge der Geschichten. So kann ich das Büchlein abends hernehmen und mir mal ein, zwei Geschichten durchlesen oder ich lese sie meinen Kindern vor dem Schlafengehen oder einfach mal zwischendurch vor. Auch die Aufmachung ist perfekt. Ich hatte (soweit ich mich erinnern kann) noch nie ein Buch in der Hand, dessen Textpassagen blau und dessen Überschriften in orange gedruckt wurden. Eine schöne Auflockerung. Auch die Bilder waren bestens gewählt beziehungsweise von der Illustratorin Regina Kehn angefertigt. Sie passen super zu den ausgewählten bebilderten Sprichwörtern und geben ihnen ein Gesicht. 

Doch auch ohne Illustrationen kann man sich ein Bild der Erzählungen machen, denn der Autor zieht mit seinem Schreibstil Groß und Klein in seinen Bann. "Da haben wir den Salat" ist definitiv eine Bereicherung für jede Heimbibliothek. 

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(55)

61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Ed ist tot

Russel D McLean , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Golkonda Verlag, 03.08.2018
ISBN 9783946503477
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer hätte gedacht, dass eine Buchhändlerin zur Mörderin werden kann? Jen Carter lebt in Glasgow und arbeitet in einer Buchhandlung. Sie wollte eigentlich selbst Bücher schreiben, doch daraus wurde nichts. Mit Ed ist sie zwar zusammen, aber eigentlich ist er ein ziemlicher Chaot und sie macht dann auch Schluss mit ihm.
Als sie dann abends nach dem Schlussmachen nach Hause kommt, steht ihre Wohnungstür halb offen und sie schnappt sich kurzerhand ein Küchenmesser, in das der vermeintliche Einbrecher Ed aus versehen hineinläuft.
Ab diesem Zeitpunkt läuft alles überhaupt nicht mehr rund für die junge Frau. Der Obergangsterboss, dem Ed noch Geld schuldete, ist schlussendlich hinter Jen her. Doch diese weiß sich zu wehren und wird mit dem Titel "Gefährlichste Serienkillerin Schottlands" in Verbindung gebracht.

Das Buch ist sehr leicht lesbar, es ist witzig geschrieben und die Wendungen passen alle zusammen. Wenn man nicht zu wahrheitsliebend ist und sich auf eine chaotische Geschichte mit nicht immer ganz fairen Abmachungen einlassen kann, dann ist dieses Buch wirklich perfekt.

Ich als Schottland- und Krimi-Liebhaberin verschlang es sowieso in Windeseile und finde diesen lustigen Noir-Krimi richtig gut!

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(34)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps , Beate Himmelstoß , Susanne Schroeder
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 20.08.2018
ISBN 9783844530209
Genre: Romane

Rezension:

Das Leben von Doris Alm könnte aufregender und abwechslungsreicher nicht sein. Wir erfahren von ihrer Kindheit, ihren Arbeitseinsätzen (zuerst bei einer noblen Dame in ihrer Heimat Stockholm, dann als Model in Paris) und auch von ihrer großen Liebe Allan. Diesen verliert die junge Doris aber auch gleich wieder. Erst als ihre Schwester auch nach Paris kommt, erreicht Doris ein alter Brief von Allan. Sofort beschließen die beiden Mädchen, nach Amerika zu reisen. Leider erleben sie dort nicht unbedingt die besten Erfahrungen. Schlussendlich landet Doris im Altersheim in Stockholm, nachdem sie lange Zeit alleine mit Unterstützung von Pflegerinnen in ihrer Wohnung gelebt hatte.


Das Hörbuch ist in viele Kapitel unterteilt und gibt das Leben der "alten" Doris wieder, die im Hier und Jetzt lebt. Der zweite Erzählstrang widmet sich der Kindheit, Jugend und des jungen Erwachsenenlebens von Doris. Die Erzählstimmen sind zwar unterschiedlich in der Tonlage, doch beide wirken gleichsam beruhigend auf die Hörorgane. Oft sind warme, tiefe Stimmen, die langsam sprechen, wahre Einschlafhilfen für mich, doch in diesem Fall traf das kein einziges Mal zu. Die Geschichte zog mich in ihren Bann und die Erzählerinnen sprachen mit einer Spannung in der Stimme, dass man unbedingt weiterhören musste. Nur gegen Ende des Hörbuches (v.a. die letzten beiden der sechs CDs) wurde es mir ein wenig zu kitschig. Anfangs dachte ich echt, dass es eine coole Biographie werden würde, aber dann kam einfach zu viel Schmalz ins aufregende Leben von Doris. Vielleicht brauchte sie das aber auch, um ihren Frieden zu finden.

Alles in allem ein gut gelungenes Hörbuch, das ich gerne und aufmerksam hörte. 

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(84)

150 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

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Uns gehört die Nacht

Jardine Libaire , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 25.07.2018
ISBN 9783257300727
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Leseprobe war sehr spannend und hat viel versprochen. Der Beginn ist phänomenal, denn Elise hat die Hand am Abzug eines Gewehres und will Jamey erschießen. Danach kommt ein Zeitsprung und führt den Leser / die Leserin eineinhalb Jahre in die Vergangenheit. Dorthin, wo alles begann.

Elise Perez ist eine junge Frau, die ohne Vater in einem nicht so tollen Wohngebiet aufwächst. Ihre Mutter Denise hat noch weitere Kinder und einen ziemlich schrägen Freund, sodass sich Elise meist um die Kleinen kümmert. Doch irgendwann haut sie ab und kommt bei Robbie unter, dessen Wohnung gegenüber einer Studentenbude ist, die von Matt und Jamey bewohnt wird. Schnell verliebt sich Elise in Jamey, stalkt ihn, wann immer es geht und schafft es schlussendlich auch, dass er ihr verfällt. Die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen, ist anfangs ziemlich grob und derb, doch nach und nach entwickelt sich Liebe.

Es ist ein Roman über die Liebe und wie weit Menschen gehen können. Durch den Cliffhanger gleich zu Beginn, der wie ein Damoklesschwert über den weiteren Fortgang der Geschichte hängt, bleibt die Spannung immens hoch und das Werk wird zum Pageturner sondergleichen. Dabei sind die Charaktere nicht bis ins kleinste Detail beschrieben, was aber nicht notwendig ist - Elise und Jamey kennt man nach Ende des Werks sehr gut! Zumindest scheint es so.

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(126)

162 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Lesen dieses Jugendbuches hat wirklich viel Spaß gemacht und ging so schnell, dass ich kaum mit dem Umblättern nachkam. An keiner Stelle wurde es langweilig und bis zum Schluss wollte ich wissen, was mit der Protagonistin Evie passiert. Leider fühle ich mich schon etwas zu alt (bin 35 Jahre alt) beziehungsweise passt meine Lebenssituation (verheiratet, zwei kleine Kinder) nicht mehr dazu, ein Spinster-Girl zu werden, geschweige denn, einen Club zu gründen. Doch wäre ich noch jünger, würde ich es auf jeden Fall unterschreiben.

Evie leidet an Zwangsstörungen, befindet sich in Therapie und schraubt kontinuierlich ihre Medikation runter. Ihre Therapeutin Sarah hilft ihr dabei, indem sie die 16-Jährige unterstützt und sie motiviert. Zu ihren neuen Freundinnen Amber und Lottie hat sie zwar Vertrauen, aber nicht so viel, dass sie ihnen von ihrer Krankheit erzählen würde. Die Angst, dass sie wie von ihrer damals besten Freundin Jane aufs Abstellgleis gestellt wird, ist vorherrschend. Dafür stürzt sich Evelyne in mehr oder weniger romantische Affären, die aber leider nie so ausgehen, wie sie sich das erhofft.

Gut, dass Amber, Lottie und Evie den Spinster-Club gründen. Sie treffen einander regelmäßig, um über feministische Themen zu diskutieren und lassen auch die Menstruation nicht aus. Sie nehmen sich den Bechdel-Test aus der Filmszene zum Vorbild und möchten nicht nur über Männer sprechen - was ihnen aber irgendwie gar nicht so leicht fällt.

Ich persönlich finde das Werk sehr gelungen, denn es spricht junge, starke Frauen an und ermutigt dazu, sich auf die Beine zu stellen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Rattenfänger von Hameln und weitere Geschichten

Diverse , Felicitas Kuhn , Eduard Marks , Sándor Ferenczy
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783742403889
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mit diesem Hörbuch tat ich mir ein wenig schwer, da ich zwar die Geschichte um den "Rattenfänger von Hameln" kannte, jedoch keinen Kasperl oder "Zwei kleine Osterhasen" erwartete. Till Eulenspiegel passt thematisch ja noch gut zum Rattenfänger, aber der Kasper hätte vermutlich auch eine eigene Hörbuch-CD mit weiteren Geschichten erhalten können, zumal von diesem auch gleich zwei Titel auf der CD sind. 

Aber mir hat es dennoch sehr gut gefallen, denn die Geschichten sind so abwechslungsreich erzählt und versetzen einen einfach in eine frühere Zeit (in meinem Fall in die 1980er Jahre). Erinnerungen an Märchen auf Kassette werden wach und außerdem lernt man auch noch etwas neues, denn "Zwei kleine Osterhasen" kannte ich vorher noch nicht. 

Auch meine Söhne (okay, der ältere mit 4,5 Jahren noch eher als der 2-Jährige) fanden die CDs dieser Reihe sehr spannend und wollen manche Titel ständig hören. Mich freut das als Mama und Geschichtenliebhaberin sehr :)


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Tags: geschichten, hörbuch, märchen, rezension   (4)
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Aschenputtel und weitere Märchen

Jacob Grimm , Wilhelm Grimm , Felicitas Kuhn , Eduard Marks
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783742403858
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wie der Titel schon erahnen lässt, findet sich bei diesem Hörbuch auch das Märchen vom "Aschenputtel". Außerdem "Brüderlein und Schwesterlein", "Frau Holle", "Dornröschen" und "Das tapfere Schneiderlein". 

Die Mischung finde ich sehr gut und auch die Musik zwischen und während der Märchen. Manchmal tat ich mir mit den Übergängen zwischen den einzelnen Märchen schwer, ebenso mein 4 1/2-jähriger Bub. Unser Lieblingsmärchen dieser CD ist eindeutig "Frau Holle". Wir können das rauf und runter hören und es wird nicht langweilig.

Die Aufnahmen stammen alle aus den 1950er- bzw. 1960er Jahren und wirken zwar 'alt', sind aber deshalb nicht unmodern. Im Gegenteil: Der Charme dieser Zeit und die Erzählstimmen sowie die Sprache hat etwas Beruhigendes, sodass man sich die Märchen auch vor dem Schlafengehen anhören kann.

Ich freue mich, dass ich nun wieder Märchen hören kann, denn meine waren auf Kassette und die neue Stereoanlage kann nur mehr CDs abspielen ...

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Tags: frau holle, märchen, rezension   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Aladin und die Wunderlampe und weitere Geschichten aus 1001 Nacht

Diverse , Felicitas Kuhn , Eduard Marks , Sándor Ferenczy
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783742403872
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei Aladin und die Wunderlampe (und anderen Geschichten aus 1001 Nacht) war ich sehr gespannt, was mich erwartet, da ich noch nie ein Hörbuch von diesem Stoff gehört hatte. Anders als bei Grimms Märchen fing die erste Geschichte ("Aladin und die Wunderlampe") nicht mit einem Lied an, sondern direkt mit der Erzählung. Das fand ich ein wenig schade, denn so wird man reingestoßen und hat keine Zeit, sich auf die Geschichte einzustimmen. 


Die weiteren Märchen, nämlich "Sindbad, der Seefahrer", "Ali Baba und die 40 Räuber" (mein Favorit dieser CD!), "Der Geist in der Flasche" und "Kalif Storch" sind, wie eben "Aladin und die Wunderlampe" aus den Jahren 1955-1967. Man hört hier teilweise auch noch, dass es "alt" ist, denn an manchen Stellen muss man die Lautstärke etwas höher regeln, damit man gut versteht. 

Insgesamt gefiel mir das Hörbuch auch sehr sehr gut, ein Fade-In vor den Geschichten wäre aber sehr hilfreich gewesen. Empfehlenswert für alle, die auch mal was anderes als die klassischen Grimm-Märchen hören wollen, vor allem auch interessant für kleine Entdeckerinnen! 

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Tags: 1001 nacht, hörbuchreihe, märchenwelten   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Hänsel und Gretel und weitere Märchen

Jacob Grimm , Wilhelm Grimm , Felicitas Kuhn , Eduard Marks
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783742403865
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich kannte zum Glück noch die alten Kassetten, mittels derer man Märchen hören konnte. So kann ich mich noch an die zertanzten Schuhe erinnern und dieses Märchen wurde mit Musik untermalt. Ich habe das auf und ab gehört, als ich ein Mädchen war und nun dürfen meine Buben in einen ähnlichen Genuss kommen. Mit diesem Hörbuch finden gleich fünf Märchen ins Wohn- bzw. Kinderzimmer.

Darunter, wie der Titel schon verrät,

1) Hänsel und Gretel
2) Schneeweißchen und Rosenrot
3) Hans im Glück
4) Der Wolf und die sieben Geißlein
5) Rumpelstilzchen

Mir persönlich haben alle Titel so gut gefallen, dass ich sie mir auch mit meinen Jungs gemeinsam immer wieder anhöre. Die Favoriten bei den Kleinen sind "Hänsel und Gretel", "Der Wolf und die sieben Geißlein" sowie "Rumpelstilzchen" und sind somit auch für Kinder ab 2 - 3 Jahren geeignet. Ich muss dazu sagen, dass sie diese drei Märchen schon öfter vorgelesen bekamen und deshalb vermutlich auch gleich Gefallen an der Hörversion gefunden haben.

Zur Aufmachung der einzelnen Märchen: Sie sind alle um das Jahr 1960 herum aufgenommen worden und beginnen mit Musik. Auch zwischendrin finden sich immer wieder mal Lieder oder Melodien, die den Erzählstrang durchbrechen. 

Ich habe mich sehr gefreut, dass "alte" Märchen wieder neu vertont als CD herauskommen, denn diese Tradition würde ich auch meinen Kindern gerne weitergeben. 

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Tags: grimm, hänsel und gretel, hörbuch, märchen   (4)
 

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323 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit Willowdean konnte ich mich anfangs sehr gut identifizieren, da sie ein übergewichtiges junges Mädchen ist, welches sich durch den Alltag kämpfen muss. Sie ist mutig und tapfer, lässt sich von keinem was sagen und hat eine beste Freundin namens Ellen (oder El), die sich aber nach und nach immer mehr von Will abwendet. 


Im Grunde genommen geht es um einen Schönheitswettbewerb, den Willowdean mit ihren Freundinnen bestreiten will. Ihre Tante starb zuvor und deren großes Idol war Dolly Parton. Als die Mädchen zu einer Travestie-Show gehen, schweißt sie das immer mehr zusammen und sie gehen schlussendlich auf die Bühne. 

Zwischendrin gibt es noch einen weiteren Erzählstrang, nämlich den, in dem Will "ihren" Bo näher kennenlernt. Der scheint absolut kein Problem mit der Fülle ihres Körpers zu haben, zeigt sich aber trotzdem nicht öffentlich mit Will, was sie sehr kränkt. An dieser Stelle merkt man deutlich, wie charakterschwach Willowdean gezeichnet wird, denn einerseits ist sie wirklich sehr sehr stark und hat ein Selbstbewusstsein, von dem andere nur träumen können. Aber in dieser Beziehung ist sie absolut nicht von sich selbst überzeugt und das kommt leider nicht so sympathisch rüber, wie ich es mir erhofft hatte.

Leider ist die Übersetzung ins Deutsche auch nicht hunderprozentig gelungen und spürte sich beim Lesen holprig an. Verbformen wie "ich schüttele" klingen für mich einfach nicht mehr zeitgemäß. Das hat mich dann schlussendlich dazu bewogen, keine 4 Sterne, sondern nur 3 zu geben. 

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erholung, fasten, heilfasten, kur, starksein

Wie neugeboren durch Fasten

Hellmut Lützner , Julian Mehne
Audio CD
Erschienen bei Argon Balance ein Imprint v. Argon Verlag, 14.12.2017
ISBN 9783839881569
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich habe zu diesem Hörbuch auch das Buch gelesen und muss sagen, dass beides zusammen wirklich toll ist. Wenn man fasten möchte, braucht man unbedingt eine Anleitung - außer natürlich, man macht das eh schon jahrelang. Für mich war der Zeitpunkt zum Fasten leider nicht ganz so gut gewählt, da ich zwei kleine Kinder (4,5 und 2 Jahre) habe und auch abends arbeiten gehen musste. Zudem kam, dass es in der Woche, in der das Fasten stattfinden sollte, in Wien Minusgrade im zweistelligen Bereich hatte, sodass ich, entgegen dem Vorschlag, bei offenem Fenster zu schlafen, unter meiner dicken Decke im gut geheizten Schlafzimmer lag. 


Die Fasten'kur' beginnt nach einem Entlastungstag, den man sich eigentlich gut einteilen kann. Es wird ein Reis- oder Obsttag vorgeschlagen beziehungsweise auch ein Tag mit fertig vorgegebenen Gerichten. Ich habe mich für den Reistag entschieden und das war auch gut so :) Nach dem Entlastungstag sollen einige Tage Fasten - also wirklich nichts essen, sondern eine Gemüsesuppe trinken - auf dem Programm stehen, bevor zwei Aufbautage helfen sollen, wieder zur Normalkost (empfohlenerweise Vollkost) überzugehen. 

Was mir nicht ganz so gefallen hat, war die Tatsache, dass man sich mit Hilfe von Glaubersalz bzw. Einläufen "erleichtern" muss. Es werden zwar Alternativen (Sauerkrautsaft, Buttermilch) angegeben, aber die helfen leider nicht bei jedem. 

Die Entspannungsübungen auf der CD waren wirklich super und können auch in fastenfreien Zeiten angehört werden. Empfehlenswert ist es allemal, nur sollte man sich wirklich Urlaub dafür nehmen, keine kleinen Kinder zu versorgen haben und sich mental wirklich ganz darauf einlassen, bevor man mit dem Fasten beginnt. 

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224 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 141 Rezensionen

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Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Ihr habt euch auch sicher schon mal überlegt, wie es so im Himmel aussehen muss beziehungsweise ob man noch Einfluss auf das Leben hat, wenn man selbst gestorben ist.

Diese Fragen werden in "Für immer ist die längste Zeit" zwar nicht komplett beantwortet, doch spielt ein Drittel des Romans in einer Art Zwischenraum, der irgendwo über der Erde und unter dem "Himmel" sein muss.  Die Tote (Madeline) schleicht sich mittels ihrer Gedanken in die Köpfe ihrer Tochter und ihres Mannes und kann sogar andere Leute in ihren Worten und Taten beeinflussen. 

Die Geschichte beginnt mit Madeline - aus dem Jenseits. Sie ist durch einen Fall von der Mauer des Wellesley-Colleges ums Leben gekommen und möchte nun noch an den Fäden ihrer Tochter Eve und ihres Ehemannes Brady ziehen. Den beiden Personen sind ebenso Kapitel gewidmet wie Maddy selbst, die fast bis zum Ende des Romans mitmischen will. Eve hat der Tod ihrer Mutter sicherlich am härtesten getroffen, denn sie ist gerade in einer schwierigen Teeniephase, die es zu überstehen gilt. Als sie dann auch noch alkoholisiert einen Unfall mit ihrem Freund hat, wird sie zu Sozialstunden verdonnert. Sie soll in einem Sommercamp mit beeinträchtigten Kindern basteln, was ihr überraschenderweise sehr viel Freude bereitet. Schließlich sind die Kinder und die Arbeit im Camp etwas, das auch Eve weitergebracht und geholfen hat.

Die Zeilen und Seiten fliegen buchstäblich dahin. Es ist ein nicht allzu schweres Buch, obwohl das Thema "Leben nach dem Tod" ein ernst zu nehmendes ist. Abby Fabiaschi lässt die Lesenden in einem Epilog, der zehn Jahre nach dem eigentlichen Ende des Romans stattfindet, noch am Leben von Eve und Brady teilhaben. Dies ermöglicht ein versöhnliches und gutes Ende, wo keine Fragen mehr offen bleiben.

Was wünschenswert für diesen Roman gewesen wäre: ein bisschen mehr Tiefe bei den Personen. Klar kann man sich ein wenig identifizieren, aber das bleibt eher oberflächlich. An der Charakteristik der Figuren könnte man durchaus noch arbeiten.

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Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

Rachel Joyce , Maria Andreas
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 29.12.2017
ISBN 9783810510822
Genre: Romane

Rezension:

Harmonie hat unterschiedliche Bedeutungen und Auslegungen, bei Mister Franks Talent handelt es sich bei dem Begriff aber um Musik. Quasi alles in seinem Leben dreht sich um Schallplatten und die Musik, bis dann doch irgendwann eine Frau in sein Leben tritt, die auf den ersten Blick überhaupt kein Gespür für Musik zu haben scheint und deshalb Unterrichtsstunden bei Frank nimmt.

Zu Beginn erfährt der/die LeserIn, wie Frank zu seinem Plattenladen gekommen ist und worin sein Talent genau besteht. Er schafft es nämlich, aufgrund von seiner Einschätzung und ein paar gezielter Fragen, Personen einen Musiktitel vorzuschlagen, den diese in genau diesem Moment oder Lebensabschnitt brauchen. Dabei muss es nicht immer Altbewährtes sein und machen Kunden sträuben sich vorerst, doch auf wundersame Weise trifft Frank deren Geschmack ständig.

Eines Tages bricht vor Franks Plattenladen eine ihm unbekannte Frau einfach zusammen. Er eilt mit seiner Verkaufshilfe Kit und seinem Freund, dem Ex-Priester, nach draußen, um erste Hilfe zu leisten. Die Frau wird wach und verschwindet einfach, kommt aber ein paar Tage später in den Laden und bringt einen Kaktus als Dankeschön vorbei. Sie heißt Inge Brauchmann und kommt aus Deutschland, hat einen Verlobten und hat sich noch nie für Musik interessiert. Gut, dass sie an Frank geraten ist, denn der empfiehlt ihr die „Vier Jahreszeiten“ und sie scheint zufrieden damit zu sein. Später bittet Ilse den sehr von ihr faszinierten Frank um Nachhilfestunden in Musik. Er soll ihr seine Gefühle bei bestimmten Musikstücken beschreiben und sie hört sich die Platten dann zu Hause an. Die beiden finden ein Café, in dem sie ungestört plaudern können – wäre da nur nicht Ilses Verlobter Robert …

Dieser Roman geht durch Höhen und Tiefen mehrerer Personen, verbindet Schicksale miteinander und wechselt die Erzählperspektive. Die Sprache ist zwar nicht sehr komplex, dafür umso geschmeidiger und die Zeilen sind harmonisch miteinander verbunden, sodass das Lesevergnügen viel zu schnell vorbei ist. Zwischendurch werden sehr viele bekannte, wie auch mir unbekannte, Musiktitel eingearbeitet, die man sich auch während der Lektüre anhören kann. Ein wunderschön leichtes Buch über Musik, Menschen, Vertrauen und Hoffnung. Und Liebe.
Manchen vielleicht ein wenig zu kitschig 😉

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Liv

Kevin Kuhn
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783827012722
Genre: Romane

Rezension:

Liv und Franz, um die beiden Personen geht es überwiegend im Roman "Liv" von Kevin Kuhn. Die Leseprobe sowie die Charaktere hatten mich überzeugt: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Als ich anfing, war alles noch im grünen Bereich. Wir lernen Liv und Franz kennen, wobei Livs Passagen textlich länger und gehaltvoller sind. Allerdings kam mir während der Lektüre, die durchaus flüssig war, immer wieder ein Social Media-Begriff unter, der mir absolut nicht gefiel und ich den auch nicht so gerne im Roman lese. Es war die Rede von 24K (eine x-beliebige Zahl), die einem folgen, und diese Aussage war für mich mit dem Rest des Schreibstils absolut nicht konform. Das stach heraus und ich musste mich immer ärgern, wenn ich diese Art von Angabe las.


Mit der Zeit wurde auch das Geschehen immer undurchsichtiger beziehungsweise auch etwas langatmiger, sodass ich mich dazu entschloss, doch eine größere Seitenanzahl ungelesen hinter mir zu lassen und mich gleich dem Ende zu widmen. Viel zu oft musste ich während des Lesens wieder zurückblättern oder auch pausieren und was anderes zur Hand nehmen, da ich einfach nicht weiterkam. Ich habe zwischen 2 und 3 Sternen bei der Bewertung geschwankt, bin dann aber auf 3 Sterne gegangen, da die Thematik absolut zeitgemäß und wichtig ist, außerdem das Ende dann doch wieder überzeugt hat. 


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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Räbeliechtli

Thomas Kowa
E-Buch Text: 41 Seiten
Erschienen bei booksnacks.de, 01.10.2017
ISBN 9783960872030
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich von dieser Buchserie gehört hatte, freute ich mich sehr, denn manchmal habe ich einen längeren Anfahrtsweg in die Arbeit. Meistens habe ich ein Buch mit, doch oft bin ich so vollgepackt, dass ich auf ein Hardcover verzichte und auf meinem Smartphone herumklicke. Da passt es wirklich super, wenn man auf diesem Endgerät einen kurzen Roman lesen kann. 


Bei "Räbeliechtli" hatte ich mir, da auf dem Cover "Spannung" angegeben war, etwas wirklich nervenaufreibendes vorgestellt. Allerdings war dann die Geschichte nicht ganz so aufwühlend, wie ich zuerst gedacht hatte. Der Kommissar kümmert sich um einen kleinen Nachbarsjungen, der in der Schule gemobbt wird, sich aber auch für die Schwächeren einsetzt und hilft ihm, Selbstverteidigungs- sowie Angriffstaktiken zu verbessern, ganz zum Ärgernis der Verwandten des kleinen Jungen. 


Die Geschichte bleibt eher oberflächlich (okay, die Seitenanzahl ist wirklich sehr gering, deswegen kann man da wohl auch nicht in die Tiefe gehen) und hat einen unaufregenden, aber zufriedenstellenden Schluss. Genau das richtige also, wenn man auf dem Weg in die Arbeit oder zurück ist, denn dann bleiben die Gedanken auch nicht so lange an einer horrormäßigen Geschichte hängen. Man wird auch schnell mit der Lektüre fertig, sodass man seinen Ausstieg aus dem öffentlichen Verkehrsmittel nicht verpassen kann - es sei denn, man fährt nur zwei Stationen. 


Ich könnte mir vorstellen, öfter solche Kurzgeschichten zu lesen und auch, dass dieses Format Anklang findet. Noch schöner wären allerdings kleine Buchformate, die man dann auch noch in ein Regal stellen kann. Man schaut ja ohnehin schon genug ins Handy. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

abnehmen, bio, gesund, keine diät, körper

Bio-Size statt Plus-Size

Victoria Fromm
Flexibler Einband: 60 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.10.2017
ISBN 9783744883733
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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Lieben

Karl Ove Knausgård , Paul Berf
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei btb, 11.01.2016
ISBN 9783442713219
Genre: Biografien

Rezension:  
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196 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Kleine Stadt der großen Träume

Fredrik Backman , Antje Rieck-Blankenburg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.10.2017
ISBN 9783810530431
Genre: Romane

Rezension:

Zuerst muss ich gestehen, dass ich von der Leseprobe her etwas anderes erwartet hatte. Die ersten Seiten des Buches muten nämlich wie ein Kriminalroman an, bei dem - so dachte ich - ein Mord geschieht. Man kennt weder Täter noch Opfer, doch fragt man sich während der Lektüre die ganze Zeit, wer die Person denn sein könnte, die da am Anfang einen anderen Menschen mit einer Schusswaffe niederstrecken will. Soviel sei schon jetzt verraten: Es endet ganz anders als man denkt und zumindest eine der zwei Personen hätte man sich vermutlich in dieser Szenerie nicht vorgestellt.


Kevin, Bobo, Lyt, Benji und noch einige andere trainieren unter dem etwas unkonventionellen Trainer David Eishockey. Sie gehören zur Jugendmannschaft in Björnstadt und sind bei einer Meisterschaft weit gekommen. Um ihre Rivalen in Hed zu schlagen, brauchen sie noch Amat, ein junger Mann, dessen Mutter in der Eishockeyhalle zusammenräumt. Peter ist Sportdirektor bei den Björnstädter Bären, Ehemann von Mira, Vater von Maya und ihrem Bruder. Doch diese Familie ist vom Schicksal gebeutelt, als Mayas erster kleiner Bruder starb. Dann geschieht auch noch ein Unglück mit der fünfzehnjährigen Maya - und vorerst kann nicht mal ihre beste Freundin Ana helfen. 


In diesem Buch geht es nicht nur um viele Einzelschicksale und -geschichten, sondern auch um den Zusammenhalt einer Gesellschaft, einer Mannschaft und einer Familie. Oft wird vom Autor zusammenfassend wiederholt, was gerade erzählt wurde. Das ist in manchen Fällen etwas überflüssig und hindert das eigene Denken, andererseits finde ich das auch gut, denn manchmal kann die Geschichte ob der hohen Anzahl an Personen ganz schön verwirrend sein. Gegen Ende wird es aber leichter, da man mit den handelnden Menschen vertraut ist und sich nicht mehr bei jedem zweiten Namen fragen muss, wer das jetzt noch mal ist. 


Der Schreibstil ist gut. Nicht hervorragend, aber gut. Die Geschichte kann sehr schnell gelesen werden, es gibt kaum Stolpersteine. Sie ist logisch stringent aufgebaut, hat zwar Rück- und Vorausblicke, die aber so klar vom Rest abgegrenzt werden, dass man sich auch hier nicht schwer tut,  wieder in die Gegenwart zurückzukehren. Ein großes, für mich sehr wichtiges, Thema ist die Übersetzung von Eigennamen, in diesem speziellen Fall die Translation von "Björnstad", einer kleinen schwedischen Stadt. Im Deutschen wird diese 'stad' nämlich zu 'stadt'. Wenn man bedenkt, dass der Originaltitel "Björnstad" heißt, und dies wiederum "Stadt der Bären/des Bären" bedeutet, ist es noch trauriger, dass der Name ins Deutsche mit einem zusätzlichen "t" transferiert wurde.  

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