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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Bücherjäger, das sind diverse Charaktere, die sich auf die Suche nach speziellen Folianten machen, deren Vorhandensein die Welt offensichtlich ins Wanken bringen kann. Alle Jäger haben unterschiedliche Beweggründe, weshalb sie hinter den Büchern her sind.

Die Hauptpersonen sind Poggio, Agnes, Baldassare und Wolkenstein. Poggio und Wolkenstein sind zunächst gemeinsam auf dem Weg und treffen da dann Agnes in einem Kloster. Es kommt, wie es kommen muss, das Buch wird gestohlen, Poggio und Agnes sind auf der Flucht und treffen dort auf Baldassare, den abgesetzten Papst. Sie werden von Wolkenstein und zwei Handlangern von König Sigismund verfolgt, die es auf den Folianten abgesehen haben. 

Eine Verfolgung über weite Entfernungen beginnt und der Leser wird immer wieder überrascht durch neue Wendungen. Ich war mir lange nicht sicher, wie die Protagonisten zueinander stehen, da sie teilweise gegeneinander arbeiten, dann wieder füreinander da sind. Es ist wirklich ein Hin- und Her. Lediglich Poggio ist mir von Anfang an sympathisch, da es ihm NIE um Geld oder Ruhm geht sondern einfach nur um die Bücher und die Texte darin und deren Wert für die Menschheit.
 
Der Autor klärt die Leser in einem Nachwort dann darüber auf, dass es sich bei den Protagonisten um tatsächlich existierende Charaktere handelt, die Geschichte um diese herum jedoch reine Erfindung ist. 

Alles in allem ein spannender, detailreich beschriebener historischer Roman mit jeder Menge Spannung und Abenteuer, aber auch geschichtlichem Hintergrund und die Liebe kommt auch nicht ganz zu kurz. Schön sind die in den Roman eingeflochtenen Rückblicke („Stundenglas“), mit deren Hilfe die Geschichte von Poggio und die Umstände, wieso er da ist, wo er jetzt eben steht, bekannt wird. 

Wer historische Romane mit geschichtlichem Hintergrund und einer gehörigen Menge Spannung und Abenteuer mag, wird „Die Bücherjäger“ auch mögen. Der Autor hat immer wieder wunderschöne Sätze, die ich wiederholt lesen musste, weil sie einfach so besonders waren (Beispiel gefällig? „Ein schüchterner Regen hatte eingesetzt und legte Glanz auf ihre Wangen.“ Hübsch, oder?)

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Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845825755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Statt im teuren Ferienclub landet die Familie rund um das Mädchen Joëlle in einem kleinen, seltsam anmutenden Strandhotel, welche von Fräulein Apfel geführt wird. Aus der anfänglichen Enttäuschung über diese vermeintlich ereignislosen Ferien entwickelt sich recht schnell ein kleines spannendes Abenteuer. 

Fräulein Apfel mit den Haustieren Dornröschen (Dackel) und Agathe (Gans) scheint Geheimnisse zu haben. Joëlle entdeckt unter dem Dach ein Zimmer mit vielen Traumfängern und sie sieht nachts auf dem Hof sehr seltsame Dinge. Von ihren Träumen ganz zu schweigen. 

Recht schnell und gezwungenermaßen werden Joëlle und ihr Bruder Lancelot von Fräulein Apfel (oder sollte ich sagen: von beiden Fräuleins Apfel) in das Geheimnis der "Traumfängerei" eingeweiht. Sie müssen nun eine bestimmte Aufgabe erfüllen, damit Joëlle, die sich einen Albtraum eines anderen Menschen eingefangen hat, wieder ohne Albträume schlafen kann. Joëlle erfährt dann auch noch, dass sie offensichtlich eine spezielle Gabe hat. 

Dieses Kinderbuch wird empfohlen für Kinder von 9-11 Jahren. Das ist denke ich auch gerechtfertigt, jüngere Kinder könnten mit den teils etwas unheimlichen Geschehnissen vielleicht noch Probleme haben. Es ist sehr spannend, aber auch locker geschrieben. Kinder können sich sicher wunderbar mit Joëlle, Lancelot und deren Ferienfreund Benny identifzieren und haben garantiert ganz viel Spaß bei deren Abenteuer. Die Beschreibungen der Menschen, Häuser und Tiere im Buch sind lebhaft und liebevoll und regen die Fantasie an. 
Die Geschichte hat die richtige Mischung aus Humor, Spannung, Unheimlichem und Familie. 

Es gibt auch schon die Fortsetzung, was ja nur sinnvoll ist, da man jetzt natürlich auch wissen möchte, wie es weitergeht mit Joëlle und ihrer speziellen Begabung. 

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. Gerade als Ferienlektüre haben Kinder, die gern lesen, bestimmt viel Freude mit.

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194 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

debüt, dublin, irland, krimi, kriminalroman, langweilig, leserunde, lovelybooks, mord, mörder, olivia kiernan, preußischblau, suizid, thriller, vergangenheit

Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das 6 CD´s umfassende Hörbuch ist die Originalfassung mit einer Dauer von 445 Minuten (101 Tracks). Gelesen wird das Buch von Sabina Godec.

Da es sich um einen irischen Thriller handelt, bin ich mit offensichtlich zu hohen Erwartungen ans Hören gegangen.  Ich kenne irische Krimis und fand diese bisher immer höchst spannend und unterhaltend und die typisch irische Lebensart wurden in den Krimis immer gut mit in Szene gesetzt. Nicht so hier. Vor mir lagen also 445 unfesselnde, unspannende und un-unterhaltende Minuten. 

Doch von vorne: 
Frankie Sheehan ist Detective (weiblich) im Dubliner Police Department und durch ihren vorhergehenden Fall traumatisiert. Sie wird zu einem angenommenen Selbstmord gerufen, glaubt aber nicht daran sondern vermutet Mord. Bald darauf wird eine zweite Leiche gefunden: Amy, zu Tode gefoltert und noch dazu eine Bewohnerin aus Frankies Heimatort. 

Die Suche nach dem Mörder beginnt. Frankie ermittelt gemeinsam mit ihrem Kollegen Baz. Dabei stoßen sie auf viele Charaktere, einige erscheinen sofort verdächtig, andere nicht. Die Ermittlung der beiden wird immer mal unterbrochen von Frankies "Flashbacks" des vorherigen Falls.

Bei dem ganzen kommt einfach keine Spannung auf. Die beiden ermitteln so plätschernd vor sich hin, Frankie kämpft immer wieder mit ihren Flashbacks, die einen aus der aktuellen Geschichte dann auch wirklich herausreißen und man wieder mühsam zurück finden muss und alles in allem ist es einfach eine echt lahme Geschichte. Keine Frage: die Idee ist gut und da hätte wirklich was richtig Spannendes bei rauskommen können... ist es aber nicht. 

Es wird überhaupt kein Bezug auf Irland genommen, das kommt hier völlig zu kurz. Die Verdächtigen wirken gekünstelt, so als hätte man gern einen Spannungsbogen mit ihnen aufgebaut, es aber nicht hingekriegt. Frankie selbst, also ihr Charakter, geht mir persönlich furchtbar auf die Nerven. Sie ist eine unsympathische Person und ich mag sie einfach nicht. Wäre sie unsympathisch, aber genial, oder böse oder was weiß ich was... dann könnte ich damit gut leben. Aber so ist sie einfach nur unsympathisch - für mich zumindest. 

Ich hatte streckenweise wirklich Mühe, am Ball zu bleiben, weil ich mich habe ganz leicht ablenken lassen, was mir sonst bei einem Hörbuch-Thriller nicht passiert. Ich musste mehrfach in den CD´s wieder ein Stück zurück springen, weil ich festgestellt habe: "ups... ich habe ja gar nicht mehr zugehört". Das ist für mich ein untrügliches Zeichen, dass ein Hörbuch mich langweilt. Und so war es hier. Leider. 

Ich dachte am Anfang, dass mich die Story und der Aufbau an Cody McFadyens Smoky Barrett-Bücher erinnert. Aber nein, dieser Eindruck verfliegt schnell, da Smoky Barrett irre spannend und fesselnd ist, also das genau Gegenteil von Frankie Sheehan. 

Ich gebe nur 2 Sterne: 0,5 für die Idee der Story an und für sich und 1,5 für die Sprecherin Sabina Godec, die ihre Stimme wirklich toll und passend eingesetzt hat. 

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ich seit vielen Jahren ein Stephen King-Fan bin, war ich doch sehr neugierig auf C.J Tudor´s "Der Kreidemann", der ja mit den Stephen King-Büchern verglichen wird. 

Ich bin daher mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Das hat sich aber erst etwas später herausgestellt. Bei King spielt ja meistens das Übernatürliche, Mysteriöse eine große Rolle, Dinge, die eigentlich nicht von dieser Welt sind. So in dieser Art beginnt "Der Kreidemann" auch und zwar auf eine sehr unterhaltende, spannende und fesselnde Art und Weise. Doch im Laufe des Buches stellt sich heraus, dass hier gar nichts mysteriös oder phantastisch ist, sondern es sich vielmehr um einen wirklich gelungenen und bodenständigen Thriller handelt. Diese Wendungen und neuen Sichtweisen sind es auch, die mich wirklich neugierig gemacht haben. Und die auch verantwortlich dafür sind, dass ich das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen habe. 

"Der Kreidemann" erzählt die Geschichte um Eddie... oder nein, eigentlich erzählt Eddie die Geschichte des Kreidemanns. Denn das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Eddie geschrieben. Beginnend im Jahr 1986, als Eddie noch ein 12jähriger Schuljunge war, mit Clique um sich herum und mit den Freuden, Sorgen und Ängsten, die dieses Alter eben mit sich bringt. Erst geschieht auf dem Jahrmarkt ein schreckliches Unglück, welches irgendwie die ganzen schaurigen und unheimlichen Geschehnisse nach sich zieht, die Eddie, seine Freunde, seine Eltern und eben die Menschen in der Gegend erleben. Dort auf dem Jahrmarkt war es auch, wo Eddie dem "Kreidemann" zuerst begegnet ist. Und von ihm auf die Idee mit den Kreidezeichen in Form von Strichmännchen als Botschaften gebracht wird. Die (mehr oder weniger) unbekümmerte Kindheit endet mit insgesamt 2 Todesfällen. Mord? Unglücke? Wer weiß! 

30 Jahre später, Eddie ist ein alleinstehender, etwas seltsamer Mitvierziger, der immer noch im Haus seiner Kindheit lebt, kommen die ganzen Kindheitserinnerungen durch einen seltsamen Brief wieder hoch. Ein Brief, der ein Stückchen Kreide und eine Strichmännchenzeichnung enthält. 

Die Erzählung der Geschichte pendelt zwischen diesen beiden Zeiten - 1986 und 2016 - hin und her. Immer erzählt von Eddie selbst. Das hört sich erst mal verwirrend an, ist es aber überhaupt nicht. C.J. Tudor gelingt es wunderbar, mit jedem "Rücksprung" in die Kindheit von 1986 ein bisschen mehr Licht in die Geschehnisse der Gegenwart 2016 zu bringen... und ganz genau so auch umgekehrt. 

Der Leser erfährt immer mehr Einzelheiten, wird hin und wieder in die Irre geführt und zum Mitgrübeln animiert. Aber erst zum Ende hin erfährt man wirklich die ganze Wahrheit. Und die hat es in sich! Ganz ohne mystische Gegebenheiten sondern einfach so, wie das Leben eben manchmal spielt. Mit all seinen netten und widerlichen Charakteren, seinen familiären Besonderheiten und den gesellschaftlichen Umständen. 

Mir persönlich hat "Der Kreidemann" wirklich sehr gut gefallen. C.J. Tudor baut auch immer mal einen wirklich witzigen Satz/Passus ein, so dass ich auch trotz dunkler Geschichte immer mal herzhaft lachen musste. Der Aufbau der Geschichte ist wirklich gekonnt und es war mir eine Freude, das Buch zu lesen! 

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249 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 151 Rezensionen

agnetas erbe, corina bomann, die frauen vom löwenhof, familie, familiensaga, frauen, frauenbewegung, frauenrecht, gelungene story, gutsherrin, hendrik, historischer roman, löwenhof, saga, schweden

Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Corina Bomann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289960
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieser 1. Band, „Agnetas Erbe“, ist der Auftakt zu einer 3teiligen schwedischen Familiensaga. Beginnend im Jahr 1913 erzählt er die Geschichte der Familie Lejongård, die in Südschweden ein seit Jahrhunderten in ihrem Besitz befindliches prächtiges Landgut mit großer Pferdezucht unterhält. Dieses Landgut samt Adelstitel wurde ihnen von der schwedischen Königsfamilie übertragen, zu welcher auch weiterhin ein recht enger Kontakt besteht. 

Ein Telegramm ruft die junge Agnete Lejongård nach Hause, zurück zum Löwenhof. Ihr Vater und ihr Bruder, also die amtierenden Herren vom Löwenhof, haben einen schweren Brandunfall erlitten. Beide erliegen ihren Verletzungen. Agneta, die sich von ihrer Familie losgesagt hat um in Stockholm ein freies, unabhängiges Leben gemeinsam mit dem werdenden Anwalt Michael zu führen, eigenständig über ihr Leben entscheiden zu können und Kunstmalerei zu studieren, steht nun vor der großen Entscheidung: in Stockholm ihr eigenes Leben weiterführen oder doch zurück auf den Löwenhof, um dort das Erbe ihres Vaters anzutreten und den Gutshof und damit ihrer Familie fortzuführen. Sie entscheidet sich für den Löwenhof und damit -wie sie schmerzlich erfahren muss -  gegen Michael. 

Auf Gut Löwenhof stellt sie sich den Herausforderungen, die das führen eines Gutshofs samt Pferdezucht und adligen Verpflichtungen mit sich bringt und steht permanent in Konflikt mit ihrer offensichtlich kaltherzigen Mutter. Unterstützung findet sie bei ihrem seit Kindertagen besten Freund Lennard und der neu eingestellte Verwalter Max scheint ihr Herz zu gewinnen. 

Doch natürlich läuft nicht alles so rund und reibungslos und Agneta muss so manche Höhen und Tiefen durchschreiten und sich in einer von Männern dominierten Welt lernen zu behaupten. 

Ich möchte hier natürlich nichts Essentielles verraten, vielleicht mögt ihr das Buch ja selber noch lesen. Nur so viel: es ist fesselnd! Corina Bomann hat einen so flüssigen, fließenden und leichten Schreibstil, dass man immer weiterlesen möchte. Ich hatte den mehr als 700 Seiten dicken Wälzer innerhalb weniger Tage durch und meine Mutter, der ich das Buch vor 3 Tagen zum Lesen gegeben habe, ist jetzt schon fast am Ende angekommen. 

Ist es ein Liebesroman? Ja! Ist er deswegen kitschig oder schnulzig? Nein! Schon allein die Tatsache, dass er zu einer Zeit spielt, in der Frauen noch kaum Rechte hatten, in einer Zeit, in der die Suffragetten, also die emanzipierten Frauenrechtlerinnen, sich seit kurzem zu einer Organisation zusammengefunden haben und in einer Zeit, in der der 1. Weltkrieg kurz bevorstand schließt das eigentlich schon aus. Es ist eine Geschichte von Liebe, Emanzipation, Familienbande, Verpflichtungen, Gesellschaft, Freundschaft, Stärke, Leid, Trauer und Freude. Hier ist alles enthalten.

Band 2 („Die Frauen vom Löwenhof – Mathildas Geheimnis“) erscheint im September 2018 und
Band 3 („Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen“) im Januar 2019
Und ihr könnt sicher sein: ich werde beide kaufen und verschlingen! 

Auf meinem Blog gibt es die Rezension mit Bildern und einem ganz kurzen Videofilm: https://julaniprodukttests.blogspot.de/2018/05/buchrezension-die-frauen-vom-lowenhof.html

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Böse Schwestern

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548288611
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es kann gut sein, dass ich mit zu großen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen bin. Ein Krimi, noch dazu aus Schweden! Da habe ich die mehrfach anderen gelesenen Thriller aus der skandinavischen gut in Erinnerung und freute mich auf ein ähnlich fesselndes Konstrukt. 
Aber nein, irgendwie wurde ich mit diesem Buch nicht wirklich warm. Bis zur Hälfte fand ich die Geschichte recht langatmig und verwirrend. Klar, man wusste, da gibt es eine Leiche und dass die TV-Reporterin hier aus der Gegend stammt war auch schnell klar. Aber bis die Geschichte endlich mal Fahrt aufgenommen hat, war wie gesagt das halbe Buch schon rum. Ich habe zu meinem Mann tatsächlich gesagt: "wenn ich das Buch nicht lesen müsste, weil ich eine Rezension darüber schreiben möchte, würde ich es jetzt abbrechen und zur Seite legen".  
Normalerweise mag ich die Hauptcharaktere der Bücher, die ich lese. Entweder, weil sie einfach nett und sympathisch oder interessant sind oder weil sie so böse und/oder abgefahren sind, dass es schon wieder toll ist. Aber Ellen Tamm finde ich einfach nur unsympathisch. Ich kann das gar nicht an etwas Bestimmtem festmachen, empfinde es aber so. Die Geschichte dreht sich viel zu viel um Ellen Tamm und ihr zweifellos schreckliches Kindheitserlebnis mit ihrer Zwillingsschwester. Und um ihr verkorkstes Verhältnis zu ihren Eltern. Und zu ihrem Liebhaber. Und zu ihrem Bruder. Und zu ihren "Freunden". Und zu ihren Kollegen. Alles dreht sich um Ellen. Und das ist für mich einfach einen Tick zu viel in diesem Buch. Ich wollte schließlich einen spannenden Thriller/Krimi lesen und keine Lebensstudie. 
Überhaupt kommt mir die Story viel zu konstruiert vor und irgendwie so, als hätte man versucht, auf Krampf tiefgründig und originell zu sein. 
Tut mir wirklich leid, aber das war einfach nicht mein Buch. Auch wenn ich zugestehen muss, dass es ab der Mitte spannender und besser wurde. Aber immer noch kein "Sockenauszieher" in meinen Augen.         

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

bastei entertainment, cosycrime, dimity, ebook, finch, london, lori, magie, reginald, reihe, schatz, suche, tante dimity

Tante Dimity und der verlorene Schatz (Ein Wohlfühlkrimi mit Lori Shepherd 21)

Nancy Atherton
E-Buch Text: 286 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 05.12.2017
ISBN 9783732551217
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Tante Dimity und der verlorene Schatz“ ist mittlerweile Band 21 dieser Reihe. Und ja, ich finde, man muss sie von Band 1 an alle gelesen haben und nicht etwa als Quereinsteiger anfangen. Warum? Weil die Geschichten (bis auf Band 1, soweit ich mich noch erinnere) alle in dem englischen Dörfchen Finch spielen und zwar über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg. Man lernt mit jedem Buch die Bewohner von Finch und natürlich auch die Hauptcharaketere (Lori und ihre Familie) immer besser kennen und ich persönlich habe alle in mein Herz geschlossen – mit sämtlichen Schrullen und Liebenswürdigkeit und Fehlern. Man wächst quasi in die Dorfgemeinschaft mit hinein und wird Teil davon. Ich zumindest habe das so empfunden und vor allem genossen. Am liebsten würde ich bei jedem Buch aus dieser Reihe, das ich gelesen habe, sofort in das nächste Flugzeug gestiegen und nach Finch geflogen, um dort eins der hübschen Cottages zu beziehen und Teil der Gemeinschaft zu werden.
In diesem Buch geht es um einen Armreif, den Lori auf dem Speicher findet und den Tante Dimity zu Lebzeiten von einem Mann namens Badger geschenkt bekommen hat. Tante Dimity bittet Lori über ihren bekannten Kommunikationsweg, das blaue Notizbuch zu versuchen, Badger ausfindig zu machen, da sie befürchtet, sie hätte ihm damals sehr weg getan und hatte nie die Chance, das wiedergutzumachen. Hierzu sei kurz erklärt: Tante Dimity lebt schon lange nicht mehr, hält aber mit Lori über ein blaues Notizbuch regen Kontakt. Ja, das hört sich seltsam an, ist aber so und das passt auch so. Es hat ja keiner behauptet, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt 😊
Als Leser begleitet man Lori nun auf ihrer Suche nach Badger und begegnet allerhand neuen Menschen und deren Geschichten. In Finch selbst ziehen derweil neue Nachbarn in eins der Cottages und lösen unter den Dorfbewohnern einen Sondengänger-Hype aus, der so manches alte Erinnerungsstück zu Tage fördert – und damit verbunden natürlich die eine oder andere lustige oder traurige Geschichte.Wie die Geschichte ausgeht, ob Lori Badger finden kann oder nicht, das verrate ich hier natürlich nicht.
Manch eines der Tante Dimity-Bücher ist sicherlich ein Krimi, dieses hier aber nicht! Es hat wirklich keinerlei kriminalistische Züge in sich sondern ist einfach eine nette, sympathische, unterhaltende und schöne Geschichte. Deswegen finde ich es schade, diese Reihe unter der Kategorie „Krimi“ anzupreisen, weil man damit echte Krimiliebhaber sicher verärgert.
Ich empfehle die Dimity-Reihe all jenen, die gern auch mal einfach nur Wohlfühl-Geschichten lesen möchten, ohne allzu großen Anspruch. Geschichten, die unterhalten und irgendwie glücklich machen. Die einen in eine (fast) heile Welt mitnehmen, gewürzt mit einem guten Stück Fantasy (wie gesagt: Lori spricht mit der seit vielen Jahren toten Tante Dimity) und einer gehörigen Prise Humor. Untermalt mit einer wirklich schönen und detailreichen Schilderung aller Charaktere und Orte, so dass man wirklich das Gefühl hat, Teil von Finch zu sein… oder aber auf jeden Fall es werden zu wollen. Nicht zu vergessen: der „Running-Gag“ Reginald! Seit Band 1 taucht dieser kleine rosa Plüschhase in jedem Buch mindestens 1 Mal auf. Und er ist ja auch auf JEDEM Buchcover zu sehen (das könnt ihr auf dem Foto hier auch sehen). Aber keine Angst: Reginald erwacht nicht zum Leben oder mutiert zum Co-Detektiv, mitnichten. Er ist einfach nur Teil von Lori und damit Teil aller Bücher… und mir gefällt das!
Fazit: ein kleines, warmherziges, humorvolles, liebevolles und einfach unterhaltsames Buch, das einem beim Lesen das Herz wärmt und Geborgenheit ausströmt.

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Über den wilden Fluss

Philip Pullman , Antoinette Gittinger
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.11.2017
ISBN 9783551583932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei diesem Buch handelt es sich um den Vorgänger der "Der goldene Kompass"-Trilogie und ich muss schon sagen, ich war sehr gespannt, was mich hier erwartet. Die Trilogie fand ich damals schon extrem lesenswert: spannend, unterhaltsam, traurig, lustig, abenteuerlich, fantasievoll. Und auch "Über den wilden Fluss" lässt da nichts zu wünschen übrig. 

Der Buchtitel nimmt auch den Großteil der Geschichte ein... es ist wirklich eine Fahrt über den wilden Fluss, den Malcom und Alice mit der kleinen Lyra (der Hauptfigur aus den drei vorhergehenden Nachfolgebüchern) in dem Kanu mit dem schönen Name "La Belle Sauvage" vornehmen. Der Leser erfährt nun, wie/warum Lyra im Jordan College lebt, wie es dazu kam. Malcolm, ein 11jähriger Junge, rettet Lyra, die bisher in einem Nonnenkloster gelebt hat und will sie zu ihrem Vater in Sicherheit bringen, da böse Gestalten bzw. Gesellschaften hinter ihr her sind. Er und die Küchenhilfe Alice schützen Lyra mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Macht und gehen dabei bis ans Ende ihrer Kräfte und darüber hinaus. Die Liebe, die Malcolm für Lyra empfindet, ist immens groß (und er weiß wohl selber gar nicht genau, warum das so ist) und er würde sie immer und auch mit seinem eigenen Leben beschützen. 

Es macht Spaß, die drei mit ihren jeweiligen Dæmonen bei der wirklich gefährlichen, abenteuerlichen Flussfahrt mit all den Hindernissen und Feinden, die ihnen dabei begegnen, zu begleiten. Wunderschön wurde wieder das innige, lebenswichtige Verhältnis der Menschen zu Ihren Dæmonen beschrieben, was mich bei "Der goldene Kompass" schon so fasziniert hat. Die Geschichte spielt in Oxford... aber wiederum nicht wirklich... alles ist anders als auf unserer Welt, es ist so eine Mischung zwischen Historie und Science Fiction... sehr interessant und toll beschrieben. 

Ich gehe davon aus, dass noch ein weiteres Buch in dieser Reihe erscheinen wird... diese Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt, würde ich meinen und hoffen. 

Die drei Goldener-Kompass-Bücher zu kennen, ist kein Muss, um mit diesem Buch zurecht zu kommen. Es ist ja auch schließlich der Anfang der Geschichte. Man kann also getrost damit die Reihe beginnen. 

Wer abenteuerliche, spannende, fantasievolle Geschichten mag, wird "Über den wilden Fluss" lieben.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Ginny Moon hat einen Plan

Benjamin Ludwig , Edith Beleites
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.09.2017
ISBN 9783959670999
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es kommt recht selten vor, dass ich ein Buch in nur drei Tagen komplett durchlese - aber Ginny Moon hat es geschafft, mich so zu fesseln, dass ich nachts wirklich bis halb 1 gelesen habe, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte (nur gut, dass ich Urlaub hatte). 


Die 14jährige Ginny ist Autistin hat in ihrer Kindheit Schlimmes durchmachen müssen. Sie ist nun bei ihrer dritten Pflegefamilie und eigentlich glücklich. Eigentlich. Gäbe es da nur nicht ihre "Babypuppe", die sie bei ihrer biologischen Mutter zurück lassen musste, als man sie dort rausgeholt hat. Ginny´s Gedanken kreisen quasi nur um "ihre liebe Kleine" und sie muss sie wieder haben, um sich um sie zu kümmern. Daher fasst sie den Plan, ihre leibliche Mutter zu finden und damit auch die "Babypuppe". Nun ist Ginny aber wie gesagt autistisch, d.h. sie kann nicht einfach so ins Internet und die Nummer der Mutter herausfinden. Sie kann auch nicht einfach dort anrufen. Es gibt so vieles zu beachten, in Ginny´s Welt, nach Ginny´s ganz eigener Logik. 


Dieses Buch ist in der Ich-Form geschrieben, also Ginny selbst erzählt die Geschichte. Ich war quasi aber der ersten Seite gefangen genommen, war fasziniert von Ginny´s Gedankengängen, ihrer Art, die Welt um sie herum zu sehen und zu versuchen, diese zu verstehen. Ich habe wirklich mit gelitten mit ihr und hatte immer das Gefühl, helfen zu müssen. Die Welt aus Ginny´s Augen zu sehen, hat meine Neugierde geweckt auf das Thema Autismus. Man hat ja schon viel davon gehört, aber ich persönlich war noch nie so "direkt dabei", wie hier bei Ginny... quasi direkt im Kopf mit drin. 


Der Autor Benjamin Ludwig hat hier authentisch wieder gegeben, was er wohl tagtäglich mit seinem eigenen autistischen Adoptivkind erlebt und was er in Gesprächen mit anderen betroffenen Eltern erfahren hat. 


Ich würde diesem unglaublich gelungenen Buch 7 von 5 Sternen geben ;-), wenn da nur nicht das etwas seichte Ende wäre. Und mit Ende meine ich tatsächlich nur die letzten 4 Seiten. Ich weiß ja, irgendwann muss man zu einem Ende kommen. Von mir aus hätte das aber gern etwas weniger... naja... weichgespült sein dürfen. 


Ende hin oder her - ich LIEBE dieses Buch! Ich war gefesselt, fasziniert, nachdenklich, traurig, glücklich, bestürzt, überrascht. Und zwar alles zusammen in schnellem Wechsel oder auch gleichzeitig. 


GRANDIOS! 

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Meine DIY-Küche

Agnes Prus , Yelda Yilmaz
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Stiftung Warentest, 19.09.2017
ISBN 9783868514599
Genre: Sachbücher

Rezension:

Allein aufgrund des Covers hätte ich mir dieses Buch im Laden sicherlich nie näher angesehen. Es gefällt mir wirklich nicht, weder die Farben, noch das Motiv. 
Doch jetzt kommt das große ABER: es ist ein wirklich feines kleines Buch! Es beinhaltet 44 Selbstmachrezepte für "Basics" möchte ich es mal nennen. Es ist unterteilt ist drei Abschnitte ("Hurra, ein freier Nachmittag!", "Schönes Wochenende!" und "Endlich Ferien!") - je nach zeitlichem Aufwand der Rezepte. Hier findet ihr nicht solche Sachen wie "Schweinebraten mit Klößen" oder "gemischter Salat mit Scampis" sondern eben Basics. Z.B. für Granola (also Knuspermüsli), Nussmus, Gemüsebrühepulver und Ketchup, um nur wenige aufzuzählen. 
Im Vorwort wird das Buch kurz erklärt, dann folgt eine Auflistung, über welche Ausstattung man verfügen sollte, um die Rezepte nachzumachen und dann geht´s auch schon in den Rezeptteil. 
Jedes Rezept hat vorneweg eine kurze Zusammenfassung, immer ganz liebevoll und nett geschrieben, sowie Angaben zum Schwierigkeitsgrad (LEICHT, MITTEL, SCHWIERIG) und der Zubereitungsdauer. Bei einigen Rezepten ist auch noch ein hilfreicher oder kreativer Tipp angegeben. 
Alles in allem ein rundum gelungenes DIY-Küchenbasicbuch, aus dem ich mir sicher das ein oder andere an Ideen ziehen werde. 

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355 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

16. jahrhundert, der palast der meere, elisabeth i., elizabeth i, england, francis drake, freibeuter, historischer roman, john hawkins, mary stewart, piraten, rebecca gablé, seefahrt, sklaven, waringham

Der Palast der Meere

Rebecca Gablé ,
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 10.09.2015
ISBN 9783431039269
Genre: Historische Romane

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

britisch, dorf, dorfgemeinschaft, dorfleben, einbruch, einsamkeit, england, entführung, ermittlungen, fremdartig, freund oder feind?, geheimnisse, geheimnisvoll, krimi, the fox

Eine von uns

Harriet Cummings , Walter Goidinger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.07.2017
ISBN 9783552063358
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

          Ich habe für dieses Buch ungewöhnlich lange gebraucht, um es durchzulesen. Der Grund hierfür ist: es hat mich einfach nicht gefesselt. Überhaupt nicht. Der Klappentext hat in meinen Augen viel mehr versprochen, als letztlich gehalten wurde. Ich habe einen spannenden, fesselnden, vielleicht auch mit dem typischen englischen schwarzen Humor gespickten Krimi erwartet und bekam eine relativ langweilige Dorfgeschichte, die für mich nie so wirklich greifbar geworden ist. Die einzigen Charaktere, die ich einigermaßen interessant fand, waren Deloris und Stan. 
Der Sprachgebrauch im Buch war auch irgendwie seltsam. Ich weiß nicht, ob das am Original liegt oder an der Übersetzung. Es kommt für mich sehr steif und altbacken daher, was hier so geschrieben wird. Gekünstelt irgendwie. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Fakt ist dennoch: mir hat das Lesen keinen Spaß gemacht, ich war froh, endlich durch zu sein (wobei das Ende dann doch wieder das überraschendste an der ganzen Geschichte war... aber mehr wird nicht verraten). 
Es handelt sich hier um einen Debüt-Roman - mich hat er absolut nicht neugierig auf eventuelle Nachfolger gemacht. Schade. 
Die Kritik auf der Rückseite des Buchumschlags ("Sehr britisch und sehr spannend - als hätte Laura Ashley Alfred Hitchcock zum Five o´Clock Tea geladen") ist für mich absolut nicht nachvollziehbar! Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.         

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adelheid, bastard, deutsche geschichte, gaidemar, henning, historisch, historischer roman, mittelalter, otto, otto der große, otto i., ottonen, panzerreiter, rebecca gable, rebecca gablé

Die fremde Königin

Rebecca Gablé , Jürgen Speh
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 27.04.2017
ISBN 9783431039771
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nach der Lektüre des 1. Bandes rund um König Otto den Großen ("Das Haupt der Welt") war für mich klar, dass ich auch die Fortsetzung lesen werde... ach was... lesen muss!

Rebecca Gablé, meiner Meinung nach eine der besten, wenn nicht sogar DIE beste Autorin historischer Romane, hat es exzellent geschafft, die Fortsetzung genau so unterhaltsam, spannend, flüssig, interessant und wundervoll zu schreiben, wie schon Band 1.

Um was geht es? Alles beginnt im Jahr 951 in Garda mit König Otto´s künftiger Ehefrau, Königin Adelheid - und damit haben wir dann auch schon die Namensgeberin für den Buchtitel - eben "Die fremde Königin". Diese kann sich aus einer üblen Gefangenschaft befreien und wird von dem Bastard Gaidemar (es ist lange nicht klar, wer seine wirklichen Eltern sind - wie sich herausstellt, wird das noch richtig spannend) auf der Reise von Garda hin zu König Otto begleitet und beschützt. Es entsteht so etwas wie eine Freundschaft, sofern dies in den unterschiedlichen Ständen möglich ist.

Gaidemar gehört zu Otto´s Panzerreitern und schlägt mit und für seinen König noch so manche Schlacht mit dem Ziel, Otto´s Krone zu verteidigen bzw. deren Macht auszuweiten.

Neben Otto, Adelheid und Gaidemar spielen selbstverständlich auch die Protagonisten aus dem 1. Band wieder eine Rolle, z.B. Otto´s Bruder Henning und dessen Ehefrau, Otto´s Kinder aus seiner ersten Ehe und auch Fürst Tugomir, die Hauptperson aus Band 1 taucht erfreulicherweise wieder auf sowie noch manch andere lieb gewonnene oder auch weniger lieb gewonnene Bekannte.

Hier ist wie gewohnt alles geboten: Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen, Tod, Krieg und Schlachten aber auch Versöhnungen und Treue.

Gablé´s Schreibstil ist so flüssig und so "federleicht", dass ich - wie bei allen ihren Büchern - einfach nur so durch die Geschichte hindurch geflogen bin. Von Anfang an mitten drin im Geschehen. Die Beschreibungen der Personen sind so lebendig, dass man sich alle bildlich vorstellen kann und mit jedem mit leidet oder sich mit freut. Gaidemar, Miro/Mira und auch König Otto sowie einige andere wachsen einem direkt ans Herz während man auf andere nahezu eine Wut bekommt. Rebecca Gablé hat es also wieder einmal geschafft, sämtliche Emotionen ans Tageslicht zu bringen und den Leser die Geschichte wirklich miterleben zu lassen.

Wer historische Romane mag, wird diesen hier lieben. Aber auch alle anderen, die sich aus Geschichte vielleicht nicht so viel machen, aber gern eine spannende, unterhaltsame und durch und durch fesselnde Story lesen möchten, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zuvor sollte aber tatsächlich noch der 1. Teil, also "Das Haupt der Welt" gelesen werden, damit man "Die fremde Königin" wirklich mit allen Sinnen genießen kann.

Ich persönlich bin schon lange mit dem "Gablé-Virus" infiziert - natürlich nur im positiven Sinne - und kann daher neben der "König-Otto-Saga" auch sämtliche Bücher rund um die "Waringham-Saga" nur wärmsten empfehlen. Jedem, der mit Herz und Seele eine wundervolle historische Geschichte erleben und fühlen möchte, sei gesagt: lies Rebecca Gablé!

Könnte ich mehr als 5 Sterne geben, würde ich das machen... sofort und ohne zu zögern!  

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basteln, batik, cocktailrezepte, deko, diy, do it yourself, frühjahr/sommer, frühling, geschenkideen, homemade, ideen, inspirationen, jahreszeiten, kreativ, sommer

Made at Home Vol. 2 - Frühjahr & Sommer

Tina Defaux , Laura Kirschbacher , Anna Schneider
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Neuer Umschau Buchverlag, 28.02.2017
ISBN 9783865288387
Genre: Sachbücher

Rezension:


"Die schönsten Bastel- und Dekoideen für Frühjahr und Sommer" - dieser Untertitel ist Programm in diesem wirklich witzigen und kreativen Buch. 


Das Buch ist eher ein Ordner, da es eine große Spiralbindung hat. Macht das Ganze irgendwie besonders. Der Inhalt ist gegliedert in Ostern, Muttertag & Vatertag, Grüner wird´s nicht, Von Kopf bis Fuß auf Sommer eingestellt, Sommer, Freche Früchtchen, Abkühlen. Es sind diverse (ich glaube so ca. 86 Stück etwa) DiY- und Deko-Ideen, die allesamt sehr leicht umzusetzen sind. Also auch geeignet für all jene, die vielleicht nicht mit einem Basteldaumen gesegnet sind. Wichtig vielleicht auch noch zu erwähnen: es sind keine Ideen dabei, die viel Geld kosten. Ganz im Gegenteil! Es gibt auch Seiten mit z.B. Teilen für eine Ostergirlande, die man einfach ausschneiden kann. Und noch besser: es gibt Kopiervorlagen zum Downloaden! Das nenne ich mal eine tolle Idee! Einige Seiten dienen als Notizblatt oder auch gern einmal zum Ausmalen. Insgesamt sind sogar noch 9 Rezepte (von Hugo-Gelee über Ohrencookies bis Rosmarinsirup) enthalten. Die Buchseiten selbst sind aus recht dickem und festem Papier, also gut haltbar, auch wenn man viel und oft darin herumblättert.  


Natürlich ist auch die eine oder andere Deko-/Bastelidee dabei, die ich persönlich einfach nur als Gag abtun kann (z.B. die Hasenohren-Chucks von Seite 33 oder der Flamingo-Cricket-Schläger von Seite 138), aber wie jeder weiß, ist alles im Leben Geschmackssache. So eben auch hier. 
Mir persönlich gefallen die selbstgemachten Mückenkerzen von Seite 142 sehr gut, weil ich sie einfach hübsch und vor allem praktisch finde. Mein Mann hat sich dafür für die Neugestaltung der Kühlbox auf Seite 112 interessiert, einfach deswegen, weil ihm die Anleitung so gut gefallen hat, die da bei den Dingen, die man dazu benötigt gleich mal so anfängt: "1 hässliche Kühlbox". Und die dazugehörigen Bierflaschenetiketten sind wirklich genial! Ein toller Partygag auf jeden Fall und sehr witzig! 


Alles in allem sind aber wirklich nette, lustige und kreative und wie schon erwähnt sehr einfach umzusetzende Ideen enthalten - da ist auf den insgesamt 197 Seiten sicher für jeden etwas dabei. 


Mein Fazit für diese Buch fällt alles in allem positiv aus! Und wem es auch so geht: das hier ist der zweite Band. Es gibt einen Vorgänger in der Winteredition mit Ideen für die kalte Jahreszeit. 

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Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 415 Seiten
Erschienen bei PAN, 02.11.2011
ISBN 9783426283684
Genre: Jugendbuch

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