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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Kühn hat Ärger

Jan Weiler , Jan Weiler , Angela Kübrich
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.03.2018
ISBN 9783844525540
Genre: Krimi und Thriller

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85 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

norwegen, holz, somme, familiengeschichte, edvard

Die Birken wissen's noch

Lars Mytting , Hinrich Schmidt-Henkel
Fester Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783458176732
Genre: Romane

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78 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 6 Rezensionen

japan, krimi, mord, rei shimura, tokio

Die Tote im Badehaus

Sujata Massey , Elke Link
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2009
ISBN 9783492230629
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Tote im Badehaus von Sujata Massey war mein erstes Buch der Autorin.  Der Krimi spielt in Japan, der Wahlheimat der Autorin. Sie selbst ist gebürtige  Deutsche und Tochter eines Inders, lebte viele Jahre in den USA und später  mehrere Jahre in Japan. 

Rei Shimura, eine junge Frau die in Japan leben möchte, obwohl es in den USA  wesentlich bequemer für sie wäre. Sie ist nur eine halbe Japanerin, das wird ihr  auch dort immer wieder bewusst gemacht. Um ein paar Tage auszuspannen über  Sylvester fährt sie in die japanischen Berge. Schnell findet sie auch Kontakt  zu anderen Ausländern und Urlaubern. Es könnte alles so schön sein, da  geschieht ein Mord im Badehaus des Hotels. Rei Shimura findet die Leiche, als  sie spät am Sylvesterabend zurück ins Hotel kehrt. 

Anfangs war der Krimi etwas holperig zu lesen. Die vielen japanischen Namen  sich zu merken, war nicht so leicht. Sehr konzentriert musste man der Handlung  folgen. Aber danach las es sich recht gut. Rei Shimura entwickelt sich zu einer  japanischen Miss Marple, die schneller in den Fall involviert ist, als ihr lieb ist.  Die hiesige Polizei war auch nicht sonderlich erpicht, sich des Falles genauer  anzunehmen. Schnell wurde es als Selbstmord abgehandelt. Verdächtigt wurden  immer wieder die falschen Personen.  

Was mir an diesem Krimi gefallen hatte, war etwas über die Sitten der Japaner  zu erfahren. Sei es beim Essen oder in Hotels oder wie es in den Firmen bei  der Arbeit zugeht. Die Handlung selbst ist recht verzwackt und nimmt immer  mal wieder spannende Wendungen. Aber mittendrin fand ich auch Szenen zu  langweilig und überflüssig. Für mich gab es daher nur 3 Sterne. 

  (1)
Tags: japan, japanische sitten, papierwände, sprachenschule, sylvester, tokio   (6)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Glück des Zauberers

Sten Nadolny , Otto Mellies , Gerd Grasse , Frauke Poolman
Audio CD
Erschienen bei OSTERWOLDaudio, 04.12.2018
ISBN 9783869524030
Genre: Romane

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143 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

freundschaft, liebe, mittlerer westen, heimat, nickolas butler

Shotgun Lovesongs

Nickolas Butler , Dorothee Merkel
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.03.2015
ISBN 9783453437821
Genre: Romane

Rezension:

Da gibt es diesen verschlafenen Ort in Wisconsins, Little Wing, wo 5 Freunde  gemeinsam aufwuchsen und die sich immer noch treffen bei Hochzeiten,  Geburtstagen oder wenn der Musiker Leland mal wieder zu Hause angekommen  ist nach längerer Tournee durch die Weltgeschichte. Er möchte dann nichts  lieber tun, als seine Ruhe zu haben und in Erinnerung schwelgen. 

Als junger Mann hat Lee einen Song in einem Schuppen aufgenommen.  Shotgun Lovesong , der diese Geschichte zum Mittelpunkt erkoren hat.  Lees bester Freund ist Henry, der schon immer mit Beth zusammen war und  sie auch geheiratet hat. Beth ist zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn es  nicht immer einfach war. 

Wenn Lee von langer Tour wieder zurück nach Little Wing kommt, dann  ist er in den Hafen der "Familie" zurückgekehrt. Die Kinder von Beth und Henry  vergöttern ihn, genauso wie sein Freund Ronny, der ehemalige Rodeoreiter.  Um ihn kümmert sich Lee ganz besonders. Dann ist da noch Kip der  ehemalige Rohstoffhändler. Er hat die alte Mühle gekauft und will etwas  Fortschritt in den Ort bringen. Wird es ihm gelingen?

Einfühlsam und sensibel erzählt der Autor Nickolas Butler von der Freundschaft  dieser 5 Protagonisten. Aber Freundschaft ist auch ein schweres Wort. Ist  wirklich alles nur Freundschaft. Gibt es da nicht doch das eine oder andere  Geheimnis zwischen ihnen?

Das der Autor jeden einzelnen Protagonisten hat zu Wort kommen lassen, macht  das Buch besonders. Die Personen sind einem doch recht Nahe und man versteht  ihre Gefühle zu bestimmten Ereignissen und Begebenheiten besser, als würde ein  Außenstehender über ihn erzählen. Wer gefühlvoll erzählte Geschichten um  Menschen, die sich nahe stehen mag, dem kann ich dieses Buch wärmstens  empfehlen. 

  (1)
Tags: farm, freundschaft, hochzeit, konzerte, liebe, new york, papparazzi, schauspielerin, vertrauensbruch   (9)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

syrien, erzähler, exil, exil-autor, diktatur

Ich wollte nur Geschichten erzählen

Rafik Schami
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hirnkost, 15.09.2017
ISBN 9783945398654
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch von Rafik Schami ist so ganz anders, als die Bücher, die
ich von ihm kenne und auch gelesen habe. Er gibt dem Leser einen
Einblick in sein Exil-Leben in Deutschland ohne allerdings von seiner
Familie zu erzählen. Nur der Autor selbst steht im Mittelpunkt seiner
Gedanken und Erinnerungen.

Im Jahr 1971 ist er mit dem Flugzeug in Frankfurt gelandet. Wie fühlt
sich ein Mensch in diesem Moment? Alleine, alles hinter sich zu lassen,  niemanden zu kennen und kein Wort deutsch zu sprechen? Man muss  sich einfach nur mal ansatzweise in ihn hineinversetzen, dennoch wird
es niemanden möglich sein, dieses Gefühl auch nur zu erahnen.

Rafik Schami gibt uns einen kleinen Einblick, wie er die Sprache erlernt  hat, wie erstaunt darüber, das selbst die intellektuelle Gesellschaft 
unwissend über das Leben der Syrer und dem Assad-Regime ist. Ich
selbst bin da keine Ausnahme. Nur durch diesen Autor habe ich ein
paar Dinge, die sich in seinem Heimatland abspielen verstanden.
Jedenfalls denke ich das. Aber es gibt vieles, was die Menschen
schwer verstehen. Denn in vielen Ländern herrschen Diktatoren,
die nur durch ihre "Sippen" regieren können. Das Prinzip dieser
Sippenschaft erklärt der Autor hier recht verständlich. Auch wie
das arabische Volk denkt und "tickt".

Eigentlich kannte ich Rafik Schami immer als humorvollen und heiteren  Menschen. Seine lebendigen Geschichten und Erinnerungen. 
Allerdings gibt es auch die andere Seite, die Enttäuschung über diesen  langen Krieg in Syrien, Verrat und Bespitzelung und den langen
Arm der Regierung, der bis nach Europa reicht.

Man muss dieses kleine Büchlein in Ruhe lesen. darüber nachdenken,  versuchen zu verstehen und dann sacken lassen. Es ist 
kein Märchen,  kein Roman, der sich flüssig liest. Aber lesenswert und interessant.  Ich werde es immer mal wieder zur Hand nehmen und darin lesen,  denn man muss ihn für seine Standhaftigkeit, sich nicht verbiegen 
zu lassen, bewundern. 

  (12)
Tags: diktatur, exil-autor, religion, schriftsteller, sippen, sprache, syrien   (7)
 

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255 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

psychiatrie, familie, kindheit, psychatrie, humor

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Joachim Meyerhoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.01.2015
ISBN 9783462046816
Genre: Romane

Rezension:  
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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

alleinerziehend, amerikaner, elektriker, erdnuss-allergie, kapitän

Der Mittagstisch

Ingrid Noll , Anna Schudt
Audio CD
Erschienen bei Diogenes, 26.08.2015
ISBN 9783257803648
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ingrid Noll - Der Mittagstisch - gelesen von Anna Schudt

Lange habe ich kein Buch von Ingrid Noll mehr gelesen oder gehört. Als ich kürzlich  ein Interview im Radio von ihr hörte, musste ich mal wieder zugreifen. 82 Jahre  alt ist sie bereits, aber noch recht agil für ihr Alter. Das Schreiben macht ihr  immer noch sehr viel Spaß.  

Der Titel für einen Krimi, wo es um einen Mittagstisch, also das Einnehmen von  Speisen geht, fand ich dann ja schon sehr ungewöhnlich. Wird hier jemand  vergiftet womöglich? Wer weiß, ich musste mich also erst mal einhören sozusagen.

Schnell ist man bei der Autorin aber auch schon in der Geschichte vertieft. Die  Protagonistin Nelly, eine Alleinerziehende Mutter mit 2 wohlgeratenen Kindern  schlägt sich mehr Recht als Schlecht durchs Leben. Der Vater, ein windiger, aber  charmanter Amerikaner hat sich nach Amerika geflüchtet und ließ nichts mehr  von sich hören. Unterhalt ade.

Nelly hat recht viel Platz in ihrer Wohnung und bewirtet mittags ein paar Gäste  zum Mittagstisch. Ihre Kinder müssen mittags eh verköstigt werden, warum dann  nicht auch ein paar zahlende Gäste dazu setzen. Ihre Freundin ist Lehrerin und  schnell kommt eine gewisse Anzahl von Stammgästen zusammen. 

Als der flotte Elektriker die Runde erweitert, macht Nelly das Kochen noch mehr  Freude. Nur seine Begleitung, mit einer Erdnuss-Allergie befallen, passt so gar  nicht in die Runde. Sie versprüht einfach zu viel Gift. 

Die wöchentliche Zusammenstellung des Speiseplans machte Appetit mal wieder  was leckeres zu Kochen. Mit viel Phantasie wurde was abwechslungsreiches  kreiert, was der Geschichte auch eine unterhaltsame Note verlieh. Die bunt  zusammengewürfelte Mittagsrunde samt Mittagskatze war phantasievoll  zusammengestellt. Die Geschichte amüsant und sprizig kriminell. Für die  nette und lockere Krimiunterhaltung sehr zu empfehlen.

  (15)
Tags: alleinerziehend, amerikaner, elektriker, erdnuss-allergie, kapitän, mittagstisch, speisenplan   (7)
 

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53 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

barcelona, spanien, musik, familienstammbaum, liebe

Eine bessere Zeit

Jaume Cabré , Kirsten Brandt , Petra Zickmann
Fester Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 25.03.2018
ISBN 9783458177395
Genre: Romane

Rezension:

Barcelona ist die Heimat des Schriftstellers Jaume Cabre. Dort  ist auch  sein bereits im Jahr 1996 veröffentlichter Roman  erschienen. Nun dürfen  auch die Leser in Deutschland sich  ein Bild machen. Ich war sehr gespannt  auf diesen Roman,  der eine Familiengeschichte über mehrere Generationen  beschreibt.

Er wollte sie nie, die Textilfabrik seiner Familie. Hat sich nie  dafür interessiert  und sich beizeiten aus dem Staub gemacht.  Wie es dazu kam, das erzählt  er Julia, einer jungen Kollegin,  die ihn nach der Beerdigung seines besten  Freundes Josep  Maria Bolós in ein Restaurant verschleppt hat. Dieses  entpuppte  sich ausgerechnet als sein ehemaliges Elternhaus bzw. die Villa,  welche seit mehreren Generationen schon der Familie Gensana gehörte.  Davor der Erdbeerbaum, den er so liebte und der Rosenstrauch, den der  Onkel für seinen versuchten Selbstmord missbrauchen wollte.  

Miquel II Gensana hat sich erdrückt gefühlt von der Familienchronik.
Lieber hat er sich von seinen Freunden als Untergrundkämpfer in Verstecke  ziehen lassen. Ist von Wohnung zu Wohnung gezogen, immer in der  Angst entdeckt zu werden. Hat sich im Ausland ausbilden lassen an der  Waffe um dann nach Jahren festzustellen, 
es gibt ein neues Spanien. 

Mich konnte diese verzwackte Geschichte nicht vollends überzeugen. Zwar  fand ich den Roman flüssig zu lesen, aber im Gesamtbild fand ich ihn  eher schwach und zu konfus. Man musste konzentriert dran bleiben,  da sich die Zeiten derart schnell änderten. Für den Autoren sicherlich  eine Herausforderung, den Faden nie zu verlieren, aber für den Leser  ebenfalls. Lediglich der Onkel Maurici hat hier in dieser Familienchronik  eine tragende Rolle intus, seine Person konnte man besser verstehen  und greifen, während Miquel, der Hauptprotagonist der Geschichte für  mich nicht sympathischer wurde. Eine wirklich eigene politische  Überzeugung hat er meiner Meinung nach nicht entwickelt. Er ließ sich  leiten von anderen, auch als sie schon längst alle versuchten ein  normales Leben zu leben. 

Wer einen Roman erwartet, der ein wenig Hintergrundwissen über die  spanische Politik und ihre Entwicklung preisgibt, der braucht dieses Buch  nicht zu lesen. Wer Familiengeschichten und ihre Geheimnisse mag schon  eher. 

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Tags: aorist, barcelona, familienstammbaum, geige, homosexualität, klassische musik, restaurant, textilfabrik, untergrundkämpfer   (9)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

ehebruch, finanzkrise, hochzeitstag, niagarafälle, spielcasino

Die Chance

Stewart O'Nan , Thomas Gunkel , Christian Brückner
Audio CD
Erschienen bei Parlando ein Imprint von Argon, 21.07.2014
ISBN 9783941004542
Genre: Romane

Rezension:

Die Chance von Stewart O'Nan, gelesen von Christian Brückner

Marion und Art Fowler unternehmen gemeinsam eine Busreise nach Kanada  zu den Niagarafällen. Dorthin hatten sie ihre Hochzeitsreise unternommen.  Nun soll es ihre letzte gemeinsame Reise sein, eh sie sich scheiden lassen.  Eine Art Flucht sozusagen. Ihre Kinder wissen noch nichts von dem Vorhaben.  Chronisch pleite sind sie und was sie an Bargeld im Koffer mit sich schleppen ist  ihre restliche Barschaft. Die Finanzkrise in den USA hat auch vor ihnen  nicht halt gemacht. Auch wer sich in Sicherheit wog hat seinen Job  verloren. Art hegt immer noch Hoffnung und möchte seine Ehe retten.  Behutsam versucht er die Anzeichen zu deuten, ob es eine Rettung gibt  und sie ihr Leben weiter gemeinsam verbringen können. Allerdings muss  das viel zu teure Haus verkauft werden.

Zunächst läuft ihr Tagesprogramm ab, wie bei jedem Tourist mit Besichtigungen  von Museen und Aussichtsfahrt zu den Niagarafällen und Drehrestaurant.  Abends ein Rockkonzert. Aber dann steuern sie das Casino an und spielen was  das Zeug hält. Dabei haben sie gar kein Geld mehr. Womit sie spielen gehört  ihnen quasi nicht mal. Art hat sich lange vorbereitet. 

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Hörer fährt quasi in dem Tempo,  wie die Reise von statten geht mit dem Noch-Ehepaar mit. Die Situationen  sind so aus dem Leben gegriffen, wie es jedem von uns ergehen könnte.  Man spürt sehr gut die Emotionen der Protagonisten, hier ist auch keine  Rührseligkeit, sondern gute Erzählung erfolgt. Der Hörer ahnt, es ist noch  nicht alles entschieden. Die Stimme von Christian Brückner passt ideal für  diese Geschichte, er liest es hervorragend.

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Tags: ehebruch, finanzkrise, hochzeitstag, niagarafälle, spielcasino, valentinstag   (6)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

elvis presley, halbbruder, jamaika, kinderärztin, allkauf

Rastavati

Jutta Weber , Ella Carina Werner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.03.2017
ISBN 9783499631900
Genre: Biografien

Rezension:

Auf diese Autobiografie bin ich durch die NDR Talkshow vor ein paar Wochen  aufmerksam geworden. Dort saß in einer lustigen Runde die Kinderärztin  Dr. Jutta Weber. Bei dem Namen stellt man sich eine hellhäutige, vielleicht  blonde Frau vor. Aber nein, Jutta Weber ist dunkelhäutig, mit einer wilden  Afromähnp9e auf dem Kopf und erzählte lustig und munter über den Grund  ihres Buches Rastavati.

Am Ende ihrer Erzählung in der Fernsehsendung war mir klar, das muss ich  doch mal lesen. Denn Jutta Weber ist nur ein Jahr jünger als ich und quasi  in den 60er und 70er Jahren aufgewachsen. Allerdings hatte sie es weniger  leicht, da sie in Meerbusch bei Düsseldorf das erste Mulattenkind auf weiter  Flur war. Das sie anders war, hat sie erst später begriffen, als sie die ersten  Schulfotos zu sehen bekam und ihr der Unterschied bildlich bewusst wurde.

Das Buch ist in 2 Abschnitte geteilt. Im 1. Teil erzählt Jutta Weber von ihrer  jungen Mutter, die wie alle jungen Frauen in dieser Zeit gerne tanzen gingen  und Elvis Presley und Bill Haley hörten und sich einfach amüsieren wollten.  Dann schwanger wurde, aber nicht wusste von wem das Kind nun genau ist. Den  Indonesier hatte sie als Vater angegeben und der zahlte dann auch erst mal  monatlich brav seine Alimente. Als Jutta 2 Jahre alt war etwa, wollte er  sein Kind sehen und stellte fest, das es nicht sein Kind sein könne. Es hatte  optisch nichts indonesisches an sich. Also schlug Jutta mehr nach dem Mann  aus Jamaika, dem Musiker vielleicht.

Der 2. Abschnitt macht einen großen Sprung, als sie schon verheiratet ist  und ihre Familie mit 5 Kindern und Ehemann komplett ist. Ihre Kinder  leben ihre jamaikanischen Wurzeln voll aus, obwohl man es äußerlich  nicht sehen kann. Ständig drängeln sie, sie wollen wissen, wer ihr G roßvater ist. Hartnäckig ist Jutta dann auch, um bei ihrer Mutter  Informationen zu bekommen, um bei einer Suche eine richtige Spur  aufnehmen zu können. 

Der letzte Teil der wahren Geschichte endet da, wo auch die Fernseh-
sendung "Vermisst" endet, wenn ein verschollenes Familienmitglied
gefunden wird. Die besten Geschichten schreibt nur das wahre Leben.

  (8)
Tags: allkauf, elvis presley, halbbruder, jamaika, kinderärztin, kinderfreundschaften, klavier, krefeld, lebensmittelladen, meerbusch, mulattenkind, negerkrause, saxophon, stiefvater, studium, tanzschuppen   (16)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

erstlingswerk, fitzgerald, princton

Diesseits vom Paradies, Audio-CD

F. Scott Fitzgerald , , ,
Audio CD
Erschienen bei Diogenes, 25.03.2015
ISBN 9783257803501
Genre: Klassiker

Rezension:

Diesseits vom Paradies von F.Scott Fitzgerald, gelesen von Burghart Klaußner

F.Scott Fitzgerald sein Erstlingswerk. Allerdings hatte er zuvor schon einiges  zu Papier gebracht. Kurzgeschichten unter Anderem und für8 Amateurbühnen  und Schülerzeitungen geschrieben.

Diesseits vom Paradies hatte er auch versucht schon von einem Verlag  herausbringen zu lassen. Es war aber den Verlegern noch nicht gut genug.  Man gab es ihm zurück mit der Bitte es zu verbessern. Dann hätte es gute  Chancen. Deshalb ist hier nach mehreren Anläufen ein Buch entstanden,  welches wohl sich aus mehreren Kurzgeschichten zusammensetzt. Vor  der Veröffentlichung hat er sogar noch etwas eingefügt, was zwar  zeitlich nicht so richtig passte, aber wohl auch nicht stark auffiel.

Geschrieben hat der Autor es in einem natürlichen Ton und seichter Sprache  würde ich es formulieren. Er konnte Atmosphären gut wieder geben. Das  weibliche Geschlecht wird äußerst gut beschrieben mit deren Launen und  Affektiertheit, auch immer darauf bedacht eine gute Partie zu machen.

Die Geschichte handelt von dem jungen Amory Blaine. Er wurde von
seiner Mutter sehr verwöhnt und sie meinte, er sei etwas ganz besonderes.  Zum Studieren ging er nach Princeton. Die Folge war natürlich, er hielt  sich selbst für was Besseres und Besonderes und schaffte es allerdings  nicht eine Art Ehrgeiz zu entwickeln und was aus seinem Leben zu  machen. Als er sich in die schöne Rosalind verliebt ist er lange Zeit einfach  nur glücklich und zufrieden. Nachdem sie ihn allerdings verläßt und einen  anderen heiratet, fängt er an zu trinken. Er hat eine große Sinnkrise. 

Dieses Buch von F. Scott Fitzgerald beschreibt die amerikanische
Nachkriegsgeneration. Letztendlich handelt die Story auch von der Liebe  und dem lockeren Leben in dieser amerikanischen Gesellschaft, möglichst  nicht viel arbeiten zu müssen für sein Geld und feiern und es genießen.  Tanzen, Partys und Alkohol. Eine große Paralle zum eigentlichen Leben  des damals noch unbekannten Autor spiegelt sich schon stark wieder.  Ich vergebe 3 Sterne für dieses Hörbuch, da es stellenweise etwas
langweilig auf mich wirkte. Spätere Werke sagten mir mehr zu. 

  (10)
Tags: erstlingswerk, fitzgerald, princton   (3)
 

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(101)

163 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

amerika, wyoming, basketball, joachim meyerhoff, usa

Alle Toten fliegen hoch - Amerika

Joachim Meyerhoff
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 23.12.2015
ISBN 9783462049671
Genre: Romane

Rezension:

Joachim Meyerhoff ist vielleicht dem einen oder anderen als Schauspieler  bekannt. Mir war er es nicht. Ich lerne ihn als Schriftsteller schätzen.  Er ist auch mehr auf Theaterbühnen
unterwegs.

Der Titel seiner Autobiografie, die in seiner Jugendzeit angesiedelt ist,
klingt schon etwas sonderbar. Alle Toten fliegen hoch - Amerika.
Joachim ist Jahrgang 1968, aufgewachsen in einem kleinen Ort in
Schleswig Holstein. Sein Vater arbeitet als Psychiatriedirektor in
einer Klinik für psychisch kranke Patienten und sie wohnen wohl auch  auf dem Krankenhausgelände. Er hat noch 2 ältere Brüder, die kurz 
vor dem Studium zum Arzt stehen.

Sein sehnlichster Wunsch als Teenager war, einmal als Austauschschüler  nach Amerika zu fliegen für 1 Jahr. Dank seiner Großeltern wird sein  Traum wahr. Nur, was er dort erlebt sind nicht die typischen Erfahrungen,  die man dort macht. Es wird ein sehr spannendes und reich an  Erlebtem fürs Leben im Staate Wyoming. 

Joachim Meyerhoff hat ein erzählerisches Talent, mit einer humorvollen,  aber auch melancholischen Erzählweise. Stellenweise hab ich lauthals  lachen müssen, dann aber war ich gerührt bis ins Mark. Auch war ich mir  manchmal nicht sicher, ob es so ganz der Wahrheit entsprach oder  die Phantasie etwas zugedichtet haben könnte. Egal, ich fühlte mich
wunderbar unterhalten und es ist auch ein Buch, welches zum Diskutieren  anregt. Gespannt bin ich auf den nächsten Band, der das Aufwachsen  mit seinen Brüdern erzählt und wie es sich auf dem Gelände einer  Anstalt so lebte. 



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Tags: amerika, austauschschüler, basketball, brieffreundschaft, brüder, denver, farm, gasteltern, kirche, pferd, staatsgefängnis, todestrakt, wyoming   (13)
 

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187 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

krimi, polen, berlin, joachim vernau, 2. weltkrieg

Versunkene Gräber

Elisabeth Herrmann
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.12.2013
ISBN 9783442479955
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nun hat Joachim Vernau bald 2 Jahre keinen Kontakt mehr zu Marie-Louise,  seiner ehemaligen Geschäftspartnerin. Das war ihm bis zu dem Tag, als die  polnische Anwältin plötzlich in sein Mittagessen geplatzt ist, gar nicht bewusst.

Schockiert ist er, über das was ihm berichtet wird. Sein alter Freund Jacek  steht unter Mordverdacht und Marie-Louise ist spurlos verschwunden in  Polen. Erst einmal steht er völlig ratlos da, ein Land, dessen Sprache er  nun mal nicht beherrscht und die Anwältin von Jacek ist alles andere als  freundlich und kooperativ. Was hatte ein Deutscher nachts auf einem  polnischen Friedhof zu suchen? Und das mit einem Haufen Geld in der  Tasche?

Nur langsam kommt Vernau auf eine vage Spur, als er die Familie
besucht. Auch werden nun auch alle eingespannt etwas herauszu-
bekommen, die nur irgendetwas herausfinden könnten. Auch Vernaus  Mutter und ihre Freundin Frau Huth, genannt Hüthchen sind von der  Partie.

Die Krimis von Elisabeth Herrmann machen süchtig. Das geht nicht nur mir  so, ich habe auch meine Schwester damit infiziert. Die Autorin hat sehr  gute Recherche geleistet und beweist, das auch ein Krimi Humor haben  darf. Zwar kommt die ganze Geschichte nur langsam in Gang, aber je  weiter man dem Ende kommt, umso interessanter und spannender wird  die Handlung, die bis ins Jahr 1945 zurück geht und dort ihren Ursprung  auch hat. Ich freue mich auf einen weiteren Band der Autorin in nächster  Zeit, denn die Protagonisten sind allesamt intelligente und sympathische  Personen.

  (8)
Tags: altersresidenz, friedhof, marie-louise, polen, polnischer wein   (5)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

auto, elektroschocker, empathielosigkeit, fleisch, angriff

Frauen, die Bärbel heißen

Marie Reiners , Katja Riemann
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Argon, 08.03.2018
ISBN 9783839816134
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frauen, die Bärbel heißen von Marie Reiners, gelesen von Katja Riemann.

Bärbel bedeutet in der Namensgebung "DIE FREMDE" abgeleitet vom Namen  Barbara, was aus dem lateinischen auch "barbarisch" übersetzt wurde. 

Ein einziger Fund löst eine Art Kettenreaktion aus. Bärbel Böttcher lebt ganz  zurückgezogen im Wald, gemeinsam mit ihrer Hündin Frieda. Sie ist P räparatorin für Tiere und möchte eigentlich nicht gestört werden. Ihre täglichen  Rituale benötigt sie zum Überleben und ist eigentlich zufrieden in ihrem  Dasein. Häufig wird sie noch mal an ihre alten Eltern erinnert, die einst  freiwillig aus dem Leben schieden, aber sich eh nie um Bärbel gekümmert  hatten. Daher vermisst sie eigentlich nichts.

Bei ihrer täglichen Runde mit Frieda entdeckt sie eine männliche Leiche  im Wald. In dessen Auge ein so perfektes Stöckchen für ihre Hündin  Frieda steckte. Ihren Fund meldet sie der Polizei. Noch ahnt sie nicht, dass  das ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Der Tote war ein  bekannter Schauspieler. Nicht nur sein Bild prangt jetzt in der Tageszeitung. 

Nun gerät Bärbels Leben etwas aus den Fugen und sie wird in Situationen  katapultiert, die sie sich im Leben nicht hätte erträumen lassen. Dabei  will sie nur ihre Ruhe haben und weiter Shopping-Kanal schauen und sich  von Fleisch und Milch ernähren. Außerdem gibt Bärbel den Menschen  immer Spitznamen. Das ist mir doch sehr sympathisch. Obwohl  die sonderbare Bärbel sich bei dem Hörer nicht unbedingt beliebt macht.

Ich mag aber solche Geschichten sehr gerne. Alles, was man nicht so ernst  nehmen muss und schwarz-humorig und unterhaltsam ist. Da ist es egal,  ob das wirklich so passieren könnte oder nicht. Hauptsache hörenswert  und auch spannend, mit unerwarteten Wendungen, die nicht vorhersehbar  sind. Katja Riemann geht in der Rolle als Bärbel richtig auf und es  passt auch hervorragend zu ihr.

Die Autorin Marie Reiners schreibt Drehbücher. Da gibt es eine Serie
"Mord mit Aussicht", die wohl recht erfolgreich im Fernsehen lief. Die muss  ich mir doch gleich mal besorgen. Denn Krimis mit Humor sind ganz mein  Ding. 

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Tags: elektroschocker, fleisch, leiche, schauspieler, schulfreundin, selbstmord, wald   (7)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

bastian pastewka, budapest, chris geletneky, hannover, bastei lübbe

Midlife-Cowboy

Chris Geletneky , Bastian Pastewka , Hagen Kluth
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio , 11.03.2016
ISBN 9783785752166
Genre: Romane

Rezension:

Midlife Cowboy von Chris Geletneky, gelesen von Bastian Pastewka

Chris Geletneky ist Autor von TV-Comedy Serien. Darunter wohl auch  "Pastewka". Da lag es wohl auch Nahe, dass der Protagonist der Serie  den Debütroman einspricht.

Hannover, die Stadt der Langweiler, hier ist Tillmann Klein wieder gelandet.  Wie das passieren konnte, weiß er auch nicht so genau. Immerhin hatte er  mal jede Menge Pläne für die Zukunft. Er durfte Berliner Luft schnuppern  und studierte dort. Ein Klassentreffen ist Schuld. Nun wohnt er in einem  Vorstadthaus mit Gartenteich und Rasentraktor, der viel zu groß für den  kleinen Garten ist. Verheiratet mit einer tollen Frau Namens Sonja und  2 wohlgeratenen Kindern. Arbeiten tut Tillmann als Geschäftsführer bei 
einer Firma, die Musterhäuser ausstellt. Ein Musterhaus-Park sozusagen.  Ein langweiliger Job in jeder Hinsicht. 

Dann steht auch noch sein 40. Geburtstag vor der Tür. Aber, ob es dazu  kommen wird, muss der Hörer selbst herausfinden. Midlife Cowboy ist nicht  ausschließlich eine Geschichte für Männer, auch als Frau kann man sich  mal gut in das Hirn eines Mannes hineinversetzen und bekommt einen 
Einblick, wie Mann so tickt. Da gibt es immerhin einige Kumpels von
Tillmann, denen man mal hinter die Fassade blicken darf. Allen voran
der Schönheits-Chirurg Gereon. Der den wild gewordenen Cowboy
Tillmann in so einige Situationen bringt und wieder herausholt.

Comedy-Schreiber sind als Autoren geeignet, den Hörer zum Lachen
zu bringen. Man muss hier keinen intellektuellen Roman erwarten, sondern  einfach mal lustig unterhalten werden. Bastian Pastewka sollte mehr Hörbücher  besprechen. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören. Vor allem, wenn er die  Stimme verstellt und Dialekte zum Besten gibt. Es gab jedenfalls so einige  Lacher, ab und zu höre ich gerne mal was lustiges aus einer Männer-Feder.  Auch wenn es etwas derbe in der Sprache ist. 

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Tags: budapest, hannover, musterhaus-park-siedlung, nasenbeinbruch, party, tillmann   (6)
 

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141 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

kopenhagen, mord, thriller, krimi, manuskript

Krokodilwächter

Katrine Engberg , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.03.2018
ISBN 9783257070286
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Diogenes Verlag hat dieses Jahr auf einen Krimi gesetzt, der aus dem  Norden Europas stammt. Krokodilwächter der Titel der Autorin Katrine Engbert .  Bekannt ist sie als Regiesseurin, Choreografin und arbeitet in Dänemark fürs  Fernsehen.

Wie alle Cover des Diogenes Verlags ist auch dieser in unscheinbaren weiß  gehalten. Allerdings schimmert aus aufgeschlitzten Streifen rote Farbe hindurch.  In Dänemark war das Buch lange auf der Bestseller Liste vertreten. Das  durfte ich mir nicht entgehen lassen. Immerhin mag ich die skandinavischen  Krimis außerordentlich gerne.

Die junge Julie ist noch nicht lange in Kopenhagen. Gemeinsam mit ihrer  besten Freundin lebt sie in einer Wohngemeinschaft. Sie möchte Literatur  studieren. Das freie Leben dort hält nicht lange vor. Julie wird bestialisch  ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden von einem betagten Nachbarn.  Auch die Vermieterin Esther de Laurenti, eine pensionierte Professorin  lebt mit im Haus. Doch auch sie hat nichts von dem Mord mitbekommen.  Anfangs sieht es nach einem normalen Kriminalfall aus. Doch das  Ermittler-Duo Jeppe Korner und Anette Werner merken schon sehr bald,  hier ist nicht alles normal. Die Professorin schreibt an einem Krimi,  der dem Fall sehr ähnlich zu sein scheint. Wie ist das möglich?

Der Krimi wird in kleinste Kriminalarbeit zerlegt und aufgedröselt. Sogar bei  der Obduktion sind nicht nur die ermittelnden Beamten zugegen, sondern  auch der Leser muss das über sich ergehen lassen. An manchen Stellen  dachte ich zeitweise "Muss das sein"? Ist das wichtig?
Dann dachte ich, ach ja so hängt es zusammen. Das könnte das Motiv sein  und der Mörder ist auch ausfindig gemacht. Die Polizei tappt lange im Dunkeln,  auch der Leser. Aber die Autorin hat dann doch bewiesen, warum dieses Buch  auf der Bestsellerliste stand. Denn es erscheint doch alles wieder in einem  anderen Licht. Am Ende musste ich dann doch 5 Sterne dafür geben. 

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Tags: debütroman, kopenhagen, krise, manuskript, professorin, studentin   (6)
 

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(63)

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krimi, berlin, anwalt, drittes reich, deutschland

Das Kindermädchen

Elisabeth Herrmann
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 05.01.2012
ISBN 9783442475452
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Leben könnte für den Anwalt Joachim Vernau so schön sein. Liiert mit Sigrun (von) Zernikow. Sie gehört zu einer einflussreichen Familie in Berlin und strebt ein politisches Amt an. Derzeit ist sie auf Wahltour. Vernau arbeitet als Anwalt in der Praxis von Utz von Zernikow, hat lukrative Aufträge und fährt einen schicken Porsche. 

Das dann aber ein einziges Formular, welches von Utz von Zernikow
unterschrieben werden soll sein Leben gehörig auf den Kopf stellen wird, hätte er bei der Gartenparty, die dreierlei Ereignisse zu feiern gab, nicht gedacht. 

Eine ukrainische Frau taucht plötzlich auf und behauptet, im 2. Weltkrieg hätten die Zernikows Zwangsarbeiter beschäftigt. Wenn die Familie das nur auf einem Formular bestätigen würden, könnten die betroffenen eine Entschädigung in ihrem Heimatland erhalten. 
Nachdem genau diese Frau kurzerhand tot aus dem Kanal gefischt wird, fängt Vernau an unangenehme Fragen zu stellen. 

Mich hat auch dieser Band der Autorin gefesselt und ich leide und lebe mit Joachim Vernau mit. Er hat es auch nicht leicht mit seiner Mutter und deren Haushälterin Hüthchen oder mit der Anwältin und Studienfreundin Marie-Luise. Spritzig, witzig sind diese Krimis und spannend allemal. Der nächste Band liegt schon bereit. 

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Tags: antiquitäten, anwalt, berlin, ukraine   (4)
 

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krimi, königswinter, siebengebirge, mord, deutschland

Nibelungenmord

Judith Merchant
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2011
ISBN 9783426508633
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Königswinter im Rhein-Main Gebiet gelegen, die Stätte der Nibelungensaga,  die sich um Siegfried dem Drachentöter dreht. Hier wird in einer Höhle  eine Frauenleiche gefunden. Zunächst ist erst einmal unklar, um wen  es sich handelt. Zeitgleich ist eine Frau verschwunden, die eigentlich  eine große Geburtstagsparty feiern wollte. Handelt es sich womöglich  bei der Toten um diese Frau? 

Obwohl ich diesen Krimi recht zügig durchgelesen hatte, muss ich sagen, die  Geschichte ist nicht annähernd gut oder eines guten Krimis würdig. Die  Autorin hat zwar einen Schreibstil, der sich gut weg lesen lässt, aber inhaltlich  gesehen kann man sagen, die Niebelungen-Saga macht noch keinen guten  Krimi aus. Zu viele Fragen kommen auf, die Handlung ist nicht gut ausgefeilt.

Der Kommissar ist ein Trottel sondergleichen, der nicht mal auf seine Dienstwaffe  aufpassen kann und mehr mit seinen eigenen privaten Problemen beschäftigt ist.  Statt zum Tatort zu eilen, fährt er nach Hause und zieht sich um, weil er sich  unwohl fühlt in seinen Klamotten. Er nimmt seinen Job nicht ernst. Seine  Kollegin ist auch nicht besser. Seine betagte Großmutter Edith beschäftigt sich  mehr mit dem Verschwinden der Ehefrau und Mutter, als die ansässige Polizei.

Das Ende des Krimis hat mich auch nicht milde gestimmt, ganz im Gegenteil.  Eine ausgefeilte Auflösung des Falls hat mir gefehlt. Gute Krimis gehen anders. 

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Tags: drachenhöhle, drogen, geburtstagsfeier, geliebte, künstlerin, lehrerin, niebelungen-saga, notar   (8)
 

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165 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 64 Rezensionen

neapel, italien, freundschaft, neapolitanische saga, elena ferrante

Die Geschichte des verlorenen Kindes

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 614 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 02.02.2018
ISBN 9783518425763
Genre: Romane

Rezension:

Vor ein paar Tagen gab es eine sehr interessante Dokumentation 
im Fernsehen über das Ferrante-Fieber und das Geheimnis um 
die Autorin, die geheim bleiben möchte. Die Entscheidung hätte nichts mit Marketingstrategien zu tun. Der Große Hipe um die Bücher ist auch nicht der Grund, denn ihre erst erschienenen Romane hat sie auch anonym veröffentlicht.
 
Ferrante F ieber hat nicht nur mich gepackt, sondern auch namenhafte Autoren wie Jonathan Franzen und der 
Pulitzerpreisträgerin Elisabeth Strout, aber auch ganz 
besonders die amerikanische Präsidentenanwärterin 
Hillary Clinton.
 
Was macht die Bücher so besonders? Man glaubt einen autobiografischen Roman zu lesen, aber das ist es dann gar nicht. Diese tiefe Ehrlichkeit dieser Freundschaft zwischen Lenu und Lila vermittelt es einem nur. Diese Freundschaft führt aber im Laufe 
der Jahre auch zu einigen Spannungen und der Abstand wurde 
mal größer und dann auch wieder enger. Sie bringt aber auch eine Unabhängigkeit gegenüber Lila hervor.
 
Auch das schwierige Verhältnis von Lenu gegenüber ihrer 
Mutter spielt bis zu deren Tod eine gewichtige Rolle in ihrem 
Leben. Oftmals hat die Mutter ihr gegenüber Verachtung 
und Wut gezeigt. Ihr das auch immer wieder ins Gesicht geschleudert. Das verursachte der Frau und Schriftstellerin 
viele Selbstzweifel gegenüber sich selbst. Aber daraus ist 
sie auch gewachsen und hat sich selbst aus dem Tief gezogen. 
 
In diesem letzten Band geht es aber auch um Nino Sarratore, den 
sie immer bewundert und geliebt hat. In zunehmenden Alter wird 
ihr aber auch klarer, das es eine Art Verklärung der Person Ninos war. Sie kann sich auch hier befreien und ganz auf das Schreiben 
sich konzentrieren. Aber sie hadert auch mit der Liebe zu ihren Töchtern. Das Leben ist ein schwieriges, immer wieder macht Lila 
ihr klar, sie hätten nur ihren Weg gehen sollen. Kinder machen 
einem das Leben nicht leichter. 

Das Drama, welches sich um die Frauen abspielt hat die Autorin so fesselnd und bewegend geschrieben, das man am Ende einfach noch in ihr gefangen bleibt. Ich bin froh, dem Fieber verfallen gewesen zu sein. 

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Tags: camorra, drogen, korruption, rione, töchter   (5)
 

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(90)

174 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

frankreich, freundschaft, roadtrip, liebe, sommer

Nächsten Sommer

Edgar Rai
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 30.05.2011
ISBN 9783746627328
Genre: Romane

Rezension:

Nächsten Sommer ist ein geflügeltes Wort unter den Freunden Felix,
Marc, Bernhard und Zoe. Sie kennen sich noch aus der Schule und
hängen zusammen gerne ab. Jeder hat so sein Ding oder auch gar
kein Ding und weiß nicht so recht, was er wirklich mit seinem Leben
anfangen soll. Oder es läuft alles nicht so, wie es sich der Einzelne
wünscht.


Eines Tages schneit Felix mit einer Überraschung in Marc Bude. Er
hat von seinem Onkel ein Haus in Frankreich am Meer geerbt. Allerdings
erhebt sein übermächtiger Vater Anspruch auf das Haus. Spontan
machen sich die Freunde auf den Weg mit dem alten Bus und Marc
seiner Gitarre.

Felix, der Protagonist der Geschichte ist eine Art Aussteiger, aber
ein wahres Mathe-Genie, weiß dennoch nicht, wo die Reise hingehen
soll. Ist das geerbte Haus eine Option oder Weg? Er muss es
herausfinden. Mit wem? Mit seinen besten Freunden natürlich.
Diese Reise zeigt allen Beteiligten noch mal auf, was sie vom
Leben wollen.

Es ist ein abenteuerliches und spannendes Roadmovie, spritzig und
humorvoll und auch voller Situationskomik. Ich habe an einigen
Stellen herzlich gelacht. Die Menschen, mit denen sie zusammentreffen sind genauso schräg und liebenswürdig.

Wie heißt es immer so schön? Wenn einer eine Reise macht, dann
kann er was erzählen. Eine Leseempfehlung für Zwischendurch.



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Tags: boule, frankreich, gaffa, gitarre, haus am meer, klappriger bus, lesbe, napoleon route, schach   (9)
 

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(62)

78 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

stille, sachbuch, erling kagge, achtsamkeit, ruhe

Stille

Erling Kagge , Ulrich Sonnenberg
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.09.2017
ISBN 9783458177241
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Die größten Ereignisse - das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre
stillsten Stunden" (Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900)

Erling Kagge hat einen Wegweiser zum Thema "Stille" verfaßt. Der Autor hat "Selbst-Experimente" unternommen, um die Stille zu finden. Den Lärm auszublenden sozusagen. Dafür hat der Autor sogar den Südpol und den Nordpol umlaufen und ist in die Wüste gereist, auch den Mount Everest bestiegen und ist waghalsig auf eine Brücke in New York geklettert.

Der Autor versucht dem Leser zu vermitteln, das man Stille eher in sich selbst finden kann. Denn auch seine Expeditionen in die Arktis hat ergeben, das Schnee nicht wirklich still ist. Und hat man die Stille mal gefunden, dann hört man sein eigenes Herz pochen. 

Gibt es die totale Stille überhaupt? Von Todesstille redete man, wenn man glaubte nichts mehr zu hören. Wie mag es den Taubstummen ergehen in ihrer Stille? Sind sie zu beneiden?

Erling Kagge ist Norweger, Familienvater, Buchautor und Rechtsanwalt und hat die extremsten Expeditionen unternommen. 

Nach dem Lesen des Buches erwische ich mich gelegentlich, wie ich über Ruhe und Stille nachdenke und darauf achte. Überlege, ob ich sie länger aushalten könnte. Denn der Autor berichtet von wissenschaftlichen Experimenten, die mit Personen unternommen wurden, die Stille 15 Minuten aushalten sollten. Der Mensch kann es schwer ertragen. Ich persönlich benötige beim Lesen die absolute Stille. Nur dann fühle ich mich gut und kann mich konzentrieren. Gelegentlich etwas leise klassische Musik im Hintergrund. So sind die Menschen halt, sind immer auf der Suche nach Dingen und können nicht innehalten.

Stille ist ein Buch, was man in aller Stille lesen sollte und man muss es auf sich wirken lassen. Denn es gibt vieles, was man überdenken kann in seinem Leben. Es hätten manche Themen noch ausführlicher beschrieben werden dürfen. Mir hat dieses schmale Büchlein allerdings recht gut gefallen und ich bin sicher, ich werde es gelegentlich auch wieder mal zur Hand nehmen oder daran denken, wenn ich den Sternenhimmel in der Türkei betrachte. Schöne Naturaufnahmen, die das Unendliche abgebildet haben, enthält dieses Buch, wo man kurz innehalten kann beim Betrachten. 

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Tags: expeditionen, mount everest, nordpol, polarkreis, stille und ruhe, südpol, wüste   (7)
 

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Shantaram und Im Schatten des Berges

Gregory David Roberts , Sibylle Schmidt , Jürgen Holdorf
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.10.2016
ISBN 9783844523157
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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das vermächtnis der spione, john le carre

Das Vermächtnis der Spione

John le Carré , Peter Torberg , Walter Kreye
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 13.10.2017
ISBN 9783844917215
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Leidenschaft des Autors John LeCarre ist es, Spionageromane zu schreiben. Allerdings frage ich mich, wo hier die Leidenschaft geblieben ist.

Im Rentenalter kommt für die ehe6maligen Agenten noch einmal die Vergangenheit hoch. Sie werden mit ihren früheren Taten konfrontiert. Das Projekt "Winfall" lief wohl nicht so, wie sich das alle erhofft hatten. Ein Verräter war unter den Agenten.

Grund für die Befragung sind die Kinder zweier ums Leben gekommener Agenten. Sie haben eine Gemeinschaftsklage eingereicht. Alec Leamas und Liz Gold wurden im Jahr 1961 an der Berliner Mauer erschossen. Die Nachkommen wollen das Geschehene ans Tageslicht holen und stellen unbequeme
Fragen und wollen außerdem die Regierung verklagen. 

Die Anwälte nehmen Peter Guilliam, einen in Frankreich lebenden Ex-Agenten auseinander, wollen ihn als Sündenbock an die Wand stellen und für die Operation "Winfall" verantwortlich machen. Er muss Georg Smiley finden.

Mich hat dieser Roman derart gelangweilt, mehrfach hab ich das Hörbuch beiseite gelegt, weil es mich einfach nicht gepackt und gefesselt hat. Dieses ins genaueste Detail beschriebene wirkt auf mich schon sonderbar spießig und überflüssig. Der Autor hätte sich da eher auf wichtigere Fakten beschränken sollen. Dann wäre der Roman auch nicht so lang geworden. Ich finde, LeCarre hätte die Spione in ihren Verstecken lassen sollen. Alte Männer, die in den Erinnerungen ihrer Vergangenheit schwelgen braucht die Leserschaft nicht. 

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toskana, olivenöle, gutachten, mafia

Tödliche Oliven

Tom Hillenbrand , Gregor Weber
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 01.11.2014
ISBN 9783868048469
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tom Hillenbrand "Tödliche Oliven" gesprochen von Gregor Weber

Ich bin immer wieder gerne eine Leserin der kulinarischen Krimis von Tom Hillenbrand. Xavier Kieffer ist ja eigentlich nur ein Koch mit einem Lokal in Luxemburg. Aber dennoch gerät er immer wieder in gefährliche Situationen. Dafür kann er eigentlich gar nichts.

Er hat eine Fahrt in die Toskana geplant mit einem alten Schulfreund Alessandro. Jedes Jahr unternehmen sie diese Tour, bei der er einiges an Ölen und Weinen einkauft. Die beiden verbindet sehr viel. Vor allem der Genuss des Essens, 2 kulinarische Kenner von Olivenölen und guten Weinen. Leider kommt es dann nicht zu dieser geplanten Fahrt, denn sein Freund verschwindet spurlos. Xavier bleibt nichts anderes übrig und versucht herauszufinden, wohin er gefahren sein könnte. Dabei kommt er unglaublichen Dingen auf die Spur und gerät häufig in gefährliche Situationen. Hat Alessandro Geschäfte mit dubiosen Händlern gemacht?

Bei den Krimis von Hillenbrand erfährt der Leser so einiges über Olivenöle und deren Qualität. Auch erfährt man Dinge, die man eigentlich lieber nicht wissen möchte. Welches Olivenöl kann ich jetzt noch bedenkenlos kaufen? Ich bin da ehrlich gesagt ein wenig verunsichert. Hillenbrand schreibt unterhaltsam und auch sein nicht so ganz vorhandenes Privatleben spielt hier eine Rolle. Spannend ist es ebenfalls wieder mal gewesen. Ich würde mich freuen, bald mal wieder aus Luxemburg etwas zu lesen bzw. zu hören. 

Gregor Weber verleiht dem Krimi eine gewisse Note, alleine wie er den Finnen Pekka spricht, klasse gemacht. 

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Tags: gutachten, mafia, olivenöle, toskana   (4)
 
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